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Als Vogel würde ich viel schneller von Sleepy Eye nach Walnut Grove kommen.
Aber ich sag nichts. Immerhin zieht ihr den Wagen und ich sitze nur drauf.
Wir kommen gleich an eine Raststelle.
- Hallo, mein Freund! - Psst, nicht so laut.
- Was ist denn los? - Ich sagte "leise".
Das ist ja fast wie in einer Bibliothek.
Als ob ich so viel Lärm gemacht hätte. Beten Sie da?
Nein. Mein kleines Mädchen schläft gerade.
Oh, Entschuldigung. Mein Name ist Edwards, Isaiah.
- Bill, Buffalo. - Bill Buffalo.
Nein, nicht Bill Buffalo. Oder ist Ihr Name Edwards Isaiah?
- Nein. - Und meiner auch nicht Bill Buffalo.
- Ich bin Buffalo Bill. - Hey, etwa der Buffalo Bill?
Was für eine dumme Frage. Ich frage doch auch nicht:
- "Sind Sie der Isaiah Edwards?" - Der bin ich.
- Woher wissen Sie das? - Mein Pa sagte es mir.
Konnte er gar nicht wissen.
- Reden Sie etwa schlecht von meiner Ma? - Nein, nein.
Wenn Sie der Isaiah Edwards sind, müssen Sie der einzige sein.
Aber ich wette, dass Sie im Telefonbuch noch weitere finden.
Stimmt. Dann sind Sie auch nicht der echte Buffalo Bill.
Erst bin ich nicht Buffalo Bill und jetzt bin ich nicht einmal echt.
- Lassen wir das. - Gut.
- Wollen Sie nun Gesellschaft? - Wie Sie wollen.
Dann eben nicht.
Edwards Isaiah. Sie können meine Kochstelle benutzen.
- Vielen Dank. - Keine Ursache.
Das war 1836.
Ich wollte in Afrika nur mein Schiff beladen.
Aber das Land wuchs mir ans Herz.
Ich blieb über 40 Jahre und lernte die Sprache.
- Sprechen Sie wie ein Eingeborener? - Ja.
- Sagen Sie was. - Jambo.
- Was heißt das? - "Hallo".
Ach was. Jambo.
- Habari: "Wie geht's?" - Gut.
- Nzuri. - Was ist mit Missouri?
- Nichts. Nzuri heißt: "Mir geht's gut." - Ich verstehe.
Warum haben Sie dann Afrika verlassen?
Mir fehlten mein Land und meine Leute.
Ich nahm Griselda mit nach Amerika.
- Griselda? - Die Mutter meines Mädchens.
Sie verstarb vor drei Jahren.
- Oh, das tut mir leid. - Ja, mir auch.
Aber ich habe noch Blanche. Sie ist das Ebenbild ihrer Ma.
- Und so ruhig. Wie alt ist sie denn? - Erst drei.
Ihre Ma starb kurz nach der Geburt.
- Das muss hart gewesen sein. - Ja.
Huch, in einer Stunde ist es ja schon dunkel.
- Was? Wie lange bin ich schon hier? - Ungefähr vier Stunden.
Zu spät, um weiterzufahren. Ich schlafe draußen.
Sie können mit uns Abend essen.
Danke. Ich werde die Pferde tränken
und Sie erzählen mir mehr von Afrika.
- Ist nicht nötig, mich zu bestechen. - Na dann...
Kwa heri.
- Was heißt das? - "Auf Wiedersehen."
Na dann: Kwa heri.
Kwa heri. Kwa heri, Pferd.
Dan Tucker ist ein feiner Mann Wäscht sich in einer Pfann'
Kämmt sein Haar mit einem Kamm Dan Tucker ist ein feiner Mann
Das Mittagessen ist vorbei Es ist Zeit für's Abendessen
Tut mir leid, ich habe mich im Dunkeln verlaufen.
Hoffe, es ist nicht zu spät, um beim Essen zu helfen.
Bill?
Bill?
Was ist los?
Es geht mir nicht gut, mein Freund.
Ich hole einen Arzt.
Nein, gehen Sie nicht. Ich will nicht alleine sterben.
Kommen Sie. Sie werden nicht sterben.
Das sagte der Arzt meinem Pa auch, fünf Minuten, bevor er einschlief.
Trotzdem mussten wir ihn bezahlen.
- Lassen Sie mich einen Arzt holen. - Bitte, hören Sie.
Ich habe keinen Verwandten,
der sich um Blanche kümmern kann.
Versprechen Sie mir, dass Sie sich um sie kümmern.
Bill, um eine Dreijährige?
Bitte versprechen Sie mir, dass Sie für sie ein gutes Zuhause finden.
Versprechen Sie es.
Ich verspreche es.
Danke.
Noch... etwas.
Sie soll mich nicht sehen, nachdem ich...
- Vergraben Sie mich einfach. - Reden Sie doch nicht so.
Kwa heri.
Bill?
Bill?
Kwa heri.
Kwa heri.
Blanche?
Blanche, Kleines. Wach auf.
Ich muss dir etwas sagen. Mein Name ist Edwards und ich...
Blanche?
Blanche, ich bin gleich zurück. Du verhältst dich ruhig, ja?
Gut so.
- Da bist du ja. Hab mir Sorgen gemacht. - Ich hab unterwegs übernachtet.
- Ist alles in Ordnung? - Ich hab jemanden getroffen,
blieb bei ihm und er starb in meinen Armen.
Was war es?
Ich nehme an, sein Herz.
Ich versprach, mich um sein Mädchen zu kümmern.
- Sie ist im Wagen. - Die Arme. Wie alt?
- Sie ist drei, aber... - Dann wirst du sie unterbringen können.
Ganz so einfach ist es nicht.
- Wieso nicht? - Komm mit, ich zeig sie dir.
Blanche, ich bin wieder da.
Ach herrje, sie ist weg. Wo zum Teufel...
Das ist sie. Komm mit.
Nels, tu doch was! Nels!
Nels, tu doch irgendwas!
Ich hab doch was getan. Ich bin hier raufgeklettert.
Blanche, komm her.
Sie wird euch nichts tun.
- Sicher? - Ja. Du kannst wieder runterkommen.
Blanche, schäm dich. Du solltest im Wagen warten.
Sie meinen, Sie kennen diesen Affen da?
Er ist sogar ein Menschenaffe.
Ist mir doch egal. Lassen Sie ihn verschwinden, er wollte mich umbringen.
Sie tut keiner Fliege was zuleide.
Warum starrt es mich denn so an?
Sie hält Sie vielleicht für ihre Mutter.
- Sie scheint harmlos zu sein. - Das ist sie. Sag Nels Hallo.
Sieh dir das an, Harriet. Wie ein richtiger Mensch.
Komm doch rüber. Sie tut dir schon nichts.
- Bist du sicher? - Ja, Harriet. Sieh doch nur.
Na gut.
Na gut.
Gib ihr die Hand. Sie will dir die Hand geben.
Harriet.
Bis dann, Nels.
Blanche, du musst tun, was ich dir sage. Hast du mich verstanden?
Die alte Krähe musste ja umfallen. Bei dem Mundgeruch.
- Was machst du jetzt damit? - Ich finde ihr ein gutes Zuhause.
- Das ist nicht einfach. - Ach nee.
- Das beste wird wohl ein Zoo sein. - Ein Zoo?
- Daran hatte ich gar nicht gedacht. - Diese Affenart ist sicher selten.
Ich schreibe ihnen noch heute. Ich nehme Blanche zu mir
und Matthew passt auf sie auf, wenn ich arbeite.
Matthew ist mit John Carter in Minneapolis.
- Ach, so ein Mist. Und wie lange? - Ein paar Wochen.
Jetzt muss ich auch noch jemanden suchen, bis er wiederkommt.
- Jenny kann nach der Schule helfen. - Das wäre gut.
Nimm dir doch heute frei.
Dann kannst du jemanden suchen, der auf sie aufpasst.
- Soll ich beim Abladen helfen? - Nein, das geht schon.
Danke, Almanzo. Bis morgen.
Bis dann. Und viel Glück.
"Ich... würde...
mich freuen...
M, I, C, H... mich...
V, R, O...
vroien...
I, E, N..."
Was? Genau so spricht man es doch.
Ganz sicher?
"Ich habe die Hoffnung,
bald von Ihnen zu hören.
I. Edwards."
Fertig.
Das würde ich gerne noch heute abschicken, aber dann wärst du alleine.
Bist du müde?
Bleibst du auch in dem Bett, bis ich zurück bin?
Wie ein richtiger Mensch.
Kwa heri.
- Das kostet einen Cent, Isaiah. - Oh, natürlich.
- Bitte sehr. Danke, Miss Foster. - Gern geschehen.
Isaiah.
Ah, Reverend. Wie geht's?
Gut. Ich suche jemanden für eine Partie Dame.
Hiram und Arnold haben zu tun. Was ist mit dir?
Ich habe eigentlich auch zu tun.
Ich frage mal Nels, was er vorhat.
Oh, Reverend.
- Sie haben also viel Zeit? - Sehr viel.
Gut. Und zwar habe ich ein dreijähriges Mädchen bei mir,
dessen Vater gestorben ist. Ich suche ihr ein Zuhause.
Das ist sehr christlich von dir.
Ich habe aber niemanden, der auf sie aufpasst, wenn ich arbeite.
- Wenn sie schon zur Schule ginge... - Ja, dann wäre es einfacher.
Könnten Sie eventuell mal nach ihr sehen?
Jenny ist dann nach der Schule bei ihr.
Sehr gerne. Wer ist jetzt bei ihr?
Jetzt? Niemand. Sie macht gerade ein Nickerchen.
- Du hast sie alleine gelassen? - Sie ist etwas Besonderes.
Na und? Du musst doch auf sie aufpassen.
- Komm, wir gehen jetzt direkt zu dir. - Gut, ja.
Wie geht's ihr ohne den Vater?
Sie hat nichts dazu gesagt.
Frisst also alles in sich rein. Hat sie Verwandte?
Ja, aber nur im Ausland.
Eingewandert? Ganz alleine hier in... Ich bin froh, dass ich helfen kann.
Oh ja, ich auch.
Ich auch.
Bring das Kind doch mit in die Kirche.
Besser noch nicht.
Je eher sie sich an die neue Umgebung gewöhnt, desto besser.
- Sie ist herzlich willkommen. - Ja sicher, sicher. Keine Frage.
Was ist denn hier passiert?
- Los, Blanche, komm sofort da raus. - Isaiah, nicht.
Das Kind hat es nicht extra gemacht.
Nicht extra gemacht? Schau dich doch mal um hier.
Du kommst jetzt da raus und kannst was erleben.
Isaiah... Ich bitte dich.
Lass mich mal machen.
- Reverend... - Isaiah.
Blanche? Ich bin Reverend Alden.
Niemand tut dir etwas.
Du kannst jetzt da rauskommen.
Na komm. Es ist alles in Ordnung.
Wie ich schon sagte, sie ist etwas Besonderes.
Hallo, Reverend.
Reverend?
Wenn du noch mal was anstellst, schmeiß ich dich raus.
- Ja, selber. - Onkel Almanzo erzählte...
- Was ist passiert? - Das ist passiert.
Es stimmt, was er erzählt hat.
- Sie haben ja wirklich einen Affen. - Was du nicht sagst.
Reverend, wie süß sie ist. Was werden Sie mit ihr tun?
In den Zoo geben. Habe heute an den Zoo in Minneapolis geschrieben.
So ein Angebot kriegen die nie wieder.
- In Minneapolis gibt es keinen Zoo. - Was?
In dem Staat ist noch kein einziger Zoo.
Sie wollen wohl irgendwann mal einen in Saint Paul bauen.
Na, so ein Mist aber auch.
Ich dachte, in Minneapolis gibt es alles.
Sie müssen nach Chicago und New York schreiben.
Eh die Post ankommt, hat sie mein Haus abgerissen.
- Ich pass schon auf sie auf. - Ja, nach der Schule. Und bis dahin?
Na ja, ich könnte sie einsperren.
Oh nein, das können Sie nicht tun.
Weißt du sonst etwas?
Warten Sie mal.
Vielleicht erlaubt Miss Plum mir, sie mit in die Schule zu bringen.
- Meinst du, sie erlaubt dir das? - Sie ist sehr nett und liebt Tiere.
Wann kannst du sie fragen?
Ich gehe jetzt direkt zu ihr.
Gut, wir werden hier sein.
- Ich komme zurück, so schnell es geht. - Alles klar.
Na Blanche, sieht aus, als würdest du bald zur Schule gehen.
Blanche, ab ins Bett. Ins Bett mit dir.
Ja... selber. Und jetzt zurück ins Bett. Du musst morgen zur Schule.
Blanche.
Seht euch das an.
Ein Gorilla. Miss Plum, töten Sie ihn.
Nancy, beruhige dich.
Kinder. Kinder, setzt euch.
Nancy, setz dich.
Das ist Blanche. Ein Orang-Utan. Ein sehr kluger Menschenaffe.
- Es ist ein Gorilla. - Nein, hier kommt kein Gorilla rein.
Orang-Utans sind kleiner und klüger als Gorillas.
- Warum ist es hier? - Ich habe ein Experiment vor.
Solange Blanche sich benimmt, darf sie hinten sitzen.
Moment. Sie bleibt nur, wenn sie euch nicht vom Lernen abhält.
- Habt ihr das verstanden? - Ja.
Gut. Jenny, setz dich mit Blanche nach hinten.
Danke, Miss Plum.
Später sprechen wir noch über Affen.
Nancy verteilt jetzt erstmal die Aufgaben.
Während des Tests lesen oder zeichnen die anderen.
Ihr habt 30 Minuten Zeit.
Wenn eine Aufgabe unklar ist, macht mit der nächsten weiter.
Es ist wirklich hässlich.
Es sabbert.
- Wie kannst du daneben sitzen? - Ich saß doch auch neben dir.
- Nancy, setz dich auf deinen Platz. - Aber...
Also, Kinder, fangt jetzt an.
Sie ist wie ein Mädchen.
Ich weiß. Passt mal auf.
Wirf den Ball.
Lass mich mal versuchen.
Wirf den Ball.
Hier her.
- Ja, toll. - Ich bin dran.
Wirf mir den Ball zu.
Wirf mir den Ball her.
Ich sagte, gib ihn her, Dummkopf.
- Das sag ich meiner Mutter. - Es war nicht ihre Schuld.
Das werden wir ja sehen.
Wartet nur.
Du bist schuld. Du hast sie zuerst geschlagen.
- Was wird ihre Ma wohl tun? - Nichts Gutes.
Soviel ist sicher.
Ja.
"'Was tust du?' fragte die Prinzessin.
'Ich spinne.' antwortete die alte Frau.
Sie wusste nicht, dass es die Prinzessin war."
Schläfst du immer noch nicht?
Na?
Na gut. Soll ich weiter lesen?
Also los. "'Oh, das muss aber Spaß machen.' sagte die Prinzessin.
'Das will ich versuchen. Bitte...'" Spiel nicht rum, wenn ich vorlese.
"'Bitte zeige mir, wie es gemacht wird.' Aber sobald sie..."
Was willst du denn?
"'Was tust du?' fragte die Prinzessin.
'Ich spinne.' antwortete die alte Frau.
Sie wusste nicht, dass es... die Prinzessin war.
'Oh, das muss aber Spaß machen.' sagte die Prinzessin.
'Das will ich versuchen.
Bitte zeige mir, wie es gemacht wird.'
Aber sobald...
sie..."
- Hallo. - Schönen guten Tag.
- Geht es hier nach Walnut Grove? - Ja, ungefähr noch elf Meilen da lang.
Ein Gefangenentransport? Gibt's Ärger?
Da läuft ein Wildtier frei herum.
Hat ein Mädchen angegriffen. Ich muss es töten.
So? Ich hoffe, es geht alles gut.
Danke. Na los!
Mr Edwards! Mr Edwards!
- Was ist los? - Es ist wegen Blanche.
Mrs Oleson hat den Sheriff angerufen.
Er kommt, um Blanche zu töten.
Oh mein Gott.
Sie tut niemandem etwas, glauben Sie mir.
Dieses Wildtier hat bereits ein Kind attackiert.
Das ist wahr. Sie hätte sterben können.
Moment, was tun Sie da? Warum zielen Sie mit dem Gewehr auf sie?
- Wer sind Sie? - Ich bin Edwards.
- Der Affe gehört momentan mir. - Nicht mehr lange. Ich muss ihn töten.
- Warum? - Weil sie gefährlich ist.
Ein Wildtier zu besitzen,
verstößt gegen das Gesetz.
Aber sie kommt bald in den Zoo.
Gesetz ist Gesetz.
Bringen Sie die Kinder raus, ich erledige es schnell.
- Bitte... - Ich bin der Sheriff.
- Tun Sie, was ich sage. - Jetzt warten Sie.
- Edwards, machen Sie keinen Ärger. - Das werde ich nicht.
Ich bin für Blanche verantwortlich. Ich sollte es daher tun.
Ich bringe sie zurück nach draußen.
Wollen Sie es wirklich tun?
Ja, das will ich.
- Also gut. - Nein, Mr Edwards.
Tut mir leid, Jenny.
Ich habe keine andere Wahl.
Komm, Blanche.
- Lassen Sie mich kurz mit ihr allein. - Ich muss sehen, dass Sie es tun.
Ich weiß.
Das wäre erledigt. Komm, gehen wir.
- Hier. - Ich bedaure, dass es so kommen musste.
- Ja, ich auch. - Ich mache nur meinen Job.
Was meine Mutter getan hat, tut mir leid.
Ich weiß, Willie.
Ich helfe, ihn zu begraben.
Komm mit.
Die Luft ist rein, Blanche.
Seid doch ruhig!
Das muss unser Geheimnis bleiben,
bis ich für sie ein Zuhause gefunden habe.
- Wo verstecken wir sie? - Bei uns.
Bitte, nur für kurze Zeit.
- Wir müssen erst Beth fragen. - Sie wird sicher Ja sagen.
- Was meinst du dazu, Almanzo? - Na was schon. Einverstanden.
Jenny, kommst du wirklich zurecht?
Ja, mach dir keine Sorgen.
Bist du sicher, dass Blanche Rose nichts tut?
Du hast sie doch gesehen. Sie ist wie ein Mädchen.
Wir sind ja bald zurück, wenn wir endlich losgehen.
Ich komme.
- Wiedersehen. - Grüßt die Carters.
Sicher.
Ihr beide habt sicher Hunger.
So, hier.
Oh nein, keine Milch mehr.
Fangt schon mal an zu essen, ich bin gleich zurück.
Entschuldige die Störung, Nelly, aber wir brauchen ein bisschen Milch.
Entschuldige die kalten Hände.
Na komm schon, hilf doch mal mit.
Was ist denn da los?
Danke, Blanche.
Danke.
Sie hat Rose gerettet. Wahrscheinlich auch das Haus.
Zum Glück hat Blanche so geschrien, ich war ja im Stall.
Wow, Blanche ist ein richtiger Held.
- Eine Heldin. - Hab ich doch gesagt.
Eure Ma will es in die Zeitung bringen,
aber erst muss Blanche in Sicherheit sein.
Nancy und Mrs Oleson dürfen es nicht wissen.
Eure Ma lässt die Geschichte an der Ostküste veröffentlichen.
Sie sagte, das kommt sicher gut an.
Wir müssen rein. Ich erzähle es gleich Miss Plum.
Mutter! Mutter!
Mutter!
Seht euch nur ihr blödes Grinsen an.
Wenn sie kein Mädchen wäre,
dann würde ich sie jetzt richtig verprügeln.
Ja, ich würde sie auch gern verprügeln.
Aber sie ist stärker als ich.
Was wohl jetzt da drin los ist.
Vielleicht stimmt Mr Edwards ihn um.
Das konnte er letztes Mal auch nicht.
- Sie haben die Leute gehört. - Und mich auch.
Ja, Sie auch. Das sogenannte wilde Tier hat ein Baby gerettet.
- Almanzo sagte es. - Mr Edwards...
Es hat niemanden verletzt und wird es auch nicht tun.
Bald meldet sich sicher ein Zoo, der das Tier nimmt.
Mr Edwards, ich habe hier eine Anzeige gegen Sie.
Sie verstoßen gegen das Gesetz.
- Aber ich hab Ihnen doch gesagt... - Ich weiß, was Sie gesagt haben.
Sie haben einmal gelogen und würden es sicher wieder tun.
Wo verstecken Sie das Tier?
Es ist bei den Wilders.
- Stimmt das? - Ich weiß es nicht.
- Er lügt. - Ich gebe Ihnen eine Minute,
um mir zu sagen, wo das Tier ist.
Andernfalls buchte ich Sie in Sleepy Eye ein,
wegen Behinderung und Belügen eines Sheriffs.
- Ich meine es ernst. - Isaiah.
Du hast es versucht. Wie wir alle. Aber es nützt nichts.
Du kannst nicht ins Gefängnis gehen.
Sie ist draußen bei uns.
Ich folge Ihnen dorthin.
Tut mir leid.
Aber Gesetz ist nun mal Gesetz.
Ich fahre mit raus und verabschiede mich von ihr.
Wir konnten nichts tun.
Kinder, jetzt kommt alle wieder rein.
Mutter! Mutter!
Mutter!
Geben Sie mir eine Minute.
Lassen Sie sich Zeit.
Ich habe alles versucht,
aber es hat nichts genützt.
Ich hoffe, Gott hat einen Platz für dich.
Denn du bist nun mal...
das netteste Tier, das ich kenne.
Ich werde dich vermissen.
Komm her.
Bringen Sie sie am besten nach hinten.
Mr Edwards!
Mr Edwards!
Mr Edwards!
- Jenny, was ist los? - Das ist Mr Paine vom Zoo in Chicago.
Er will Blanche mitnehmen.
Edwards... Der blöde Affe ist mir davongelaufen.
Holen Sie ihn sofort zurück, oder ich buchte Sie ein.
Mr Paine, reden Sie mit dem Sheriff. Kommt Kinder, gehen wir sie suchen.
Blanche!
Ich komme, Blanche!
Na, komm da runter.
Blanche, du hast ein Zuhause.
Am Ende der Woche verließ uns Blanche.
Obwohl sie es in Chicago gut haben würde,
waren wir traurig, dass sie ging.
Blanche war eben ein ganz besonderes Mädchen.
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