All language subtitles for LHP S09E19 The last summer

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Original subtitles

Laura, hier ist neuer Stoff, gerade erst reingekommen.

- Schau mal. - Sehr schön.

- Also, ich würde nie... - Wie bitte?

Eine Frau in dem Alter, die ohne Damensattel reitet. Eine Schande.

- Wen meinen Sie? - Miss Leland natürlich.

- Ruthy? - Ja.

- Ich glaub es nicht. - Laura Ingalls.

Lass mich dich ansehen. Wie wunderschön du bist.

Ich heiße jetzt Laura Wilder und habe ein Baby.

Ein Baby, wie schön. Sicher auch einen gutaussehenden Ehemann.

Ich finde schon.

- Kann ich was für Sie tun, Miss Leland? - Ja, Mrs Oleson, ich habe eine Liste.

Dewey holt es später. Wenn Sie etwas nicht da haben, vermerken Sie es?

- Das wird sicher nicht der Fall sein. - Danke.

Kaum zu fassen. Wie lange ist es jetzt her?

Sechs Jahre.

- Ich dachte, Sie kommen nie zurück. - Der Sommer gefällt mir hier am besten.

Das freut mich. Wie lange bleiben Sie?

Den Sommer über oder länger, bis ich Heimweh bekomme.

- Dewey wäre gern das ganze Jahr hier. - Dewey, arbeitet er noch für Sie?

Ja, er bereitet mein Sommerhaus vor.

Er und Pa haben früher ganze Nächte lang miteinander geredet.

- Pa vermisst das. - Dewey auch.

Aber diesmal geht das nicht. Es gibt mehr zu tun als Dewey dachte.

Kennst du einen Jungen, den ich einstellen könnte?

Die Carters haben zwei Jungen.

Carters, dieser Name sagt mir nichts.

Sie können ihr Haus nicht verfehlen. Es ist unser altes Haus.

Danke. Wenn ich fertig eingerichtet bin,

musst du mich mit dem Baby besuchen kommen.

Das mache ich, Ruthy.

- Wiedersehen. - Wiedersehen. Mach's gut.

Eine Frau, die mit Pferden umzugehen weiß.

- Nels! - Ich komme, Liebling.

- Nels! - Ich sagte doch, ich komme!

Entschuldigt mich, ich muss zum Kaffeekränzchen.

Klar, Ma, wir räumen ab.

Freiwillig, an einem Samstag? Ich glaube es nicht.

Pa, hast du schon ein Geschenk für Ma?

Sie hat erst in drei Wochen Geburtstag. Es ist noch Zeit.

In einer Woche habe ich genug Geld für ihr Geschenk.

Es ist ein Vogelhäuschen.

Das ist sehr hübsch. Hast du denn genug Geld?

Natürlich.

Mr Stover sah, wie ich Mr Burns' Hühnerstall strich.

Ich soll seinen auch streichen.

Jason, was schenkst du Ma zum Geburtstag?

Ich weiß nicht.

- Vielleicht ein neues Waschbrett? - Das hat sie letztes Jahr bekommen.

Ist schon gut. Wir werden ihr etwas gemeinsam schenken.

Ja. Ich wünschte, ich könnte ihr allein etwas schenken.

So wie Jeb.

Wenn du größer bist, kannst du arbeiten wie dein Bruder.

Such doch ein paar Würmer. Die Fische sollen gut beißen.

Ja, dafür bin ich wohl groß genug.

Guten Morgen.

- Guten Morgen. - Ist das da das Carter-Anwesen?

Das was?

- Ist das das Carter-Haus? - Ja.

Dann bist du wohl Master Carter.

Master Carter?

Sie meinen Jeb, meinen Bruder. Ich bin Jason.

Ist er da? Ich suche einen Jungen für ein paar Arbeiten in meinem Sommerhaus.

- Meinen Sie eine richtige Arbeit? - Schwere Arbeit mit Bezahlung.

- Ich kann schwer arbeiten. - Nun, ja...

Es ist sehr schwere Arbeit. Ich brauche wohl jemand Älteres.

Jeb ist älter. Aber er hat schon eine Arbeit.

Meine Ma sagt, ich bin zwar klein, aber ich bin stark.

Also, es gibt da eine Menge zu tragen und umzuräumen.

- Ich habe mal mein Zimmer umgeräumt. - Und zu putzen.

Ich mache jede Woche die Scheune sauber und zwar richtig.

- Ich zeige Ihnen, wie sauber sie ist. - Nein, ich glaube dir.

Ich kann mich um Ihr Pferd kümmern. Ich kenne mich mit Pferden aus.

Also gut. Ich gebe dir eine Chance.

Aber nur probeweise.

Geben Sie mir eine Woche. Wenn ich schlecht bin, will ich nichts.

Sie können mich feuern, wenn Sie möchten.

Also gut, Master Carter, abgemacht.

Mein Haus liegt da unten am Fluss.

- Das mit den verriegelten Fenstern? - Genau.

Ich erwarte dich Montagnachmittag.

Hey warte! Deine Würmer!

Ich habe eine Arbeit!

Ma, ich habe eine Arbeit, eine richtige Arbeit.

- Bei wem? - Weiß ich nicht genau.

- Und wie viel verdienst du? - Hab ich vergessen zu fragen.

- Es ist richtige Arbeit? - Ja. Räumen, säubern und reparieren.

Alles Mögliche. Schwere Arbeit.

Für andere zu arbeiten ist sehr wichtig. Es ist nicht wie hier.

Die Arbeit hier erledige ich trotzdem. Pa macht das auch so.

- Stimmt, aber... - Dann ist es also in Ordnung?

- Ja, in Ordnung. - Danke, Ma. Ich habe eine Arbeit.

Ich habe eine Arbeit!

Ich hoffe, der junge Mann kommt bald.

Ich kann Hilfe gebrauchen. Nach sechs Jahren fällt alles auseinander.

Er wird kommen. Und er ist hoch motiviert.

Nicht mehr, wenn ich ihm zeige, was es alles zu tun gibt.

Diesen jungen Mann kann so leicht nichts abschrecken.

Da bin ich, Ma'am. Bereit loszulegen.

Ruthy? Ich...

Darf ich Sie etwas fragen?

- Ist das Ihr Helfer? - Dewey, das ist Master Carter.

Mr Dewey, freut mich, Sir.

Dewey zeigt dir deine Aufgaben.

Und wenn es Probleme gibt, sagt mir bitte Bescheid.

Also, was soll ich tun?

- Jason? - Hallo, Ma.

Ist alles gut gelaufen?

Gut, sehr gut.

Jeb und dein Vater sind in der Scheune. Wechsel das Hemd zum Essen.

Ja, Ma.

Sarah, ich habe einen Bärenhunger. Wo ist Jason?

Er kommt gleich runter.

- Jason, komm runter, ich verhungere. - Komm, Jason.

- Jason. - Geht euch waschen. Ich hole ihn.

Jason?

Du musst doch wissen, was sie zahlt. Du arbeitest da seit einer Woche.

Gezahlt wird immer samstags, weißt du doch.

Ich weiß, ich weiß, aber niemand arbeitet umsonst.

Fünf Cent pro Tag? 30 Cent pro Woche? Sag schon, Jason.

Ich sag dir doch, ich bin nicht sicher.

Wofür brauchst du überhaupt Geld?

Für Mas Geburtstag.

Sag doch, dass Pas Geschenk auch von dir ist.

Das ist nicht das Gleiche. Ich möchte ihr allein etwas kaufen.

Aus dem Katalog kriegst du nichts mehr. Das dauert zwei Wochen.

Ich arbeite so lange, bis ich ihr etwas Schönes im Laden kaufen kann.

- Du weißt nicht mal, was du verdienst. - Ich möchte nicht darüber reden.

Du hast doch keine Ahnung.

Ist ja schon gut.

Ich reite zum ersten Mal ohne Führung. Mein Pa hat das Pferd immer geführt.

Das ist alles, was ein Reiter tun muss: das Pferd führen.

Lass die Zügel ein bisschen lockerer. Genau so.

- Wie mache ich mich? - Das machst du gut, Jason.

Du machst das sehr gut.

Jason, bist du sicher, dass es hier Fische gibt?

Ja, sicher. Sogar viele Fische.

- Ich mache Ihnen einen Wurm dran. - Ich nehme Fliegen.

Fliegen? Und wie fangen Sie die?

Diese Art Fliegen.

Du nimmst einen Köder.

Dann machst du einen Knoten...

und ziehst ihn fest.

Also gut.

Ruthy? Ich sage es nur ungern...

aber Sie fangen nichts, solange Sie die Schnur nicht nass machen.

Ich habe nicht viel Glück, was? Ich probiere mal deine Angel.

Ich zeig dir, wie Fliegenfischen funktioniert.

Du musst sie so nehmen. Halt die Schnur in der Hand.

- Zieh die Schnur ab. - Muss ich sie weit werfen?

Das nennt man "Auswerfen". Es ist das Wichtigste beim Fliegenfischen.

So. Jetzt langsam ausholen...

Hey.

- Nicht so gut. - Gar nicht übel.

Ich sag dir, was dir beim Angeln hilft.

Wenn du ausholst, sagst du...

Ich angele gern in Walnut Grove.

Was ist, wenn man nicht in Walnut Grove wohnt?

In dem Fall änderst du es um in...

Ich angele gern mit Jason Carter.

Jetzt versuchst du es.

Ich angele gern mit Ruthy Leland.

- Hilfe! - Was ist denn?

- Wie holt man denn den Fisch ein? - Er ist schon so gut wie in der Pfanne.

Los, zieh ihn raus.

Hol langsam die Schnur ein. Die Route nach oben heben. Langsam.

Genau, so ist es richtig. Weiter so. Weiter so.

Na, bitte. Wir haben ihn. Sieh ihn dir an. Sieht er nicht toll aus?

- Wow. - Was soll ich jetzt mit ihm machen?

Den Haken entfernen.

Das hat Jeb immer für mich gemacht.

Da hast du auch noch nicht gearbeitet.

- Das stimmt. - Hier, bitte.

Fass ihn hinter den Kiemen an.

Wissen Sie, alles ist einfacher, wenn man erwachsen wird.

Fast alles.

Ma, das glaubst du nicht: Die Fische lieben diese Fliegen.

Ich dachte, Ruthy wäre verrückt, ist sie aber nicht.

- Sie ist eine tolle Anglerin. - Das glaube ich dir.

Sie kann auch reiten. Weißt du, was sie sagte?

Dass du eines Tages ein guter Reiter wirst.

- Woher weißt du das? - Du sagst es mir schon zum fünften Mal.

Sprich jetzt dein Gebet, damit du schlafen kannst.

In Ordnung.

Lieber Gott, segne Ma und Pa.

Sei nicht böse auf meinen Bruder, wenn er gemein zu mir ist.

Jason.

Tut mir leid, Ma.

Segne Jeb.

Segne auch Ruthy besonders.

Sie ist eine wunderbare Dame.

Du würdest sie mögen.

Amen.

- Gute Nacht, Ma. - Gute Nacht, Jason.

- Ma? - Ja?

Wie lange bleibt Ruthy wohl?

Das weiß ich nicht.

Ich hoffe, dass sie nie geht. Gute Nacht, Ma.

Gute Nacht.

- Bis Mittwochabend bei der Messe. - Bis dann. Wiedersehen.

Sie kommen doch zum Essen?

Ihren Pfirsichkuchen lasse ich mir nicht entgehen.

- Wiedersehen. - Wiedersehen.

Jason, du hast zwei Groschen rein getan.

- Ein Zehntel vom Lohn ist angemessen. - Ich kann Bruchrechnung.

- Hast du zwei Dollar bekommen? - Du solltest es nicht sehen.

- Zwei Dollar? - Jason? Ich hoffe, du gehst nicht.

Reverend Alden kommt zum Essen.

Oh Mann, ich versprach Ruthy zu kommen.

- Lass ihn gehen, Sarah. - Er war diese Woche jeden Tag da.

- Es gefällt ihm. - Aber komm nicht zu spät, Jason.

Werd ich nicht. Danke, Ma.

- Hallo, Ruthy. - Hallo, Jason.

Willst du es noch mal versuchen?

Im Korb sind Brote, falls du Hunger hast.

Reverend Alden kommt zu uns. Ich muss früh zu Hause sein.

Na, dann fang mal lieber an zu angeln.

Gehen Sie gar nicht in die Kirche?

Früher ging ich.

Das hier ist meine Kathedrale.

- Aber es ist keine Kirche. - Nein.

Das heißt nicht, dass du nicht gehen sollst.

Es ist nur so... Ich komme hierher, weil...

das ein besonderer Ort für mich ist.

Der Herr weiß, wo er mich finden kann.

- Ruthy? - Ja, Jason.

Sind Sie alt?

Nun, was ist für dich "alt"?

Ich weiß nicht.

Würdest du denn deinen Vater als alt bezeichnen?

Ja, ich glaube, er ist alt.

Dann bin ich wohl alt, Jason.

Dann möchte ich auch alt sein.

Du hast noch genug Zeit zum Altsein.

Soll ich morgen arbeiten?

Möchtest du denn?

Ja, meine Ma hat bald Geburtstag.

Ich möchte ihr etwas Schönes schenken, nur von mir allein.

Der Geburtstag deiner Mutter, ein guter Grund.

Ja, es gibt viel Arbeit.

Deine Mutter hat Glück, einen Sohn wie dich zu haben.

Okay.

Jason, ich möchte kurz mit dir reden.

- Ich helfe Dewey mit dem Dach. - Geh ruhig. Das reicht für eine Weile.

Weißt du denn schon, was du deiner Mutter zum Geburtstag schenkst?

Nein, noch nicht.

Ich habe darüber nachgedacht.

Ich hätte genau das Richtige.

Die ist schön.

Es ist nur...

- Was denn? - Es ist nur...

Ich wollte selbst etwas kaufen.

Versteh mich nicht falsch. Das ist natürlich ein Geschäft.

Wie viel Geld hast du gespart?

Reicht das?

Verkauft.

Oh, mein Gott.

Lass die Augen zu.

Nicht schummeln.

Jetzt.

- Wo hast du den her? - Selbst gemacht von Laura.

Wie schön.

Puste schnell die Kerzen aus und wünsch dir was.

- Alles Gute zum Geburtstag, Ma. - Oh, Jeb.

- Jeb, es ist wunderschön. - Gefällt es dir?

Ich liebe es.

Augenblick.

Augenblick.

Oh, John.

Ich konnte es nicht einpacken. Es ist von Jason und mir.

Nein, ich habe selbst ein Geschenk.

- Alles Gute, Ma. - Danke, Jason.

Was ist denn? Gefällt sie dir nicht?

Jason, so eine Brosche...

ist viel zu teuer.

Ruthy sagte, es ist ein Geschäft. Ich habe mit meinem Lohn bezahlt.

Soll ich sie dir nicht anstecken?

Versuche es zu verstehen. Ich finde sie schön, Jason.

Deine Idee ist auch schön.

- Aber ich kann sie nicht behalten. - Warum nicht?

- Ich habe schwer dafür gearbeitet. - Das weiß ich.

- Aber die gehört Miss Leland. - Jetzt nicht mehr.

Ich habe sie gekauft.

Jason, so etwas Wertvolles könntest du dir nie leisten.

Du kannst mit deinem Geld etwas im Laden aussuchen.

Ich kann sie nicht umtauschen. Ruthy wäre traurig.

- Tu lieber, was ich dir sage. - Es wird sie aber verletzen.

Dann bring ich sie zurück.

- Aber Ma... - Jason.

Wir reden noch darüber.

- Du solltest den Kuchen anschneiden. - Ja, Ma, schneid ihn an.

Gut.

- Beeil dich. - Ich komme ja.

- Der sieht köstlich aus. - Das tut er.

- Aber nur große Stücke. - Große Stücke? Also gut.

Sieh mal, die ganzen Kerzen. Nimm sie raus.

Mrs Carter, warum können Sie die Brosche nicht annehmen?

Wir haben unsere Söhne so erzogen, dass sie den Wert eines Dollars kennen.

Und das hier bringt sie durcheinander.

Aber ich habe die Brosche verkauft.

Ich nannte einen Preis und Jason entschied sich.

- Es war ein gutes Geschäft. - Miss Leland.

Sie können doch so etwas Wertvolles nicht für ein paar Dollar verkaufen.

Sie haben recht.

Das Geschenk eines Sohnes für die Mutter ist unbezahlbar.

Aber der Wert liegt im Geben, nicht in dem Kauf.

Ich verbiete Jason nicht, zu arbeiten oder zu tun, was er will.

- Aber die kann ich nicht annehmen. - Mrs Carter.

Es geht Ihnen nicht um die Brosche.

Sie sind nicht einmal böse auf Jason, sondern auf mich.

Vielleicht.

Jason hat bereits eine Großmutter und eine Mutter.

Ich sehe, dass er eine sehr gute Mutter hat.

Sie haben keinen Grund zur Eifersucht. Jason ist mein Freund.

Ich hoffe nur, dass ich für ihn auch einer bin.

Ich bin nicht eifersüchtig.

Aber ich finde, er verbringt zu viel Zeit hier.

Das möchte ich nicht mehr.

Ich hoffe, Sie verstehen mich. Guten Tag, Miss Leland.

- Jason? - Ja, Ma?

Warum so eilig?

Ich muss mich umziehen. Ich helfe Dewey mit Ruthys Dach.

Wenn es regnet, strömt es rein.

Ich finde, du solltest hier bleiben.

- Die Scheune muss ausgefegt werden. - Und meine Arbeit?

Die war ja nur vorübergehend.

- Jetzt hast du hier Aufgaben. - Aber es ist nur noch das Dach.

Sie wird mich nicht länger brauchen.

Jason, zwing mich nicht, die Entscheidung für dich zu treffen.

Die Scheune sauber zu halten ist immerhin deine Aufgabe.

- In Ordnung? - In Ordnung.

Ich säubere die Scheune.

Kann ich Dewey sagen, dass ich nicht mehr komme?

Gut, aber komm sofort wieder.

Ja, Ma.

Ich habe noch ein Rezept, Dr. Baker.

Mal sehen.

Miss Leland, wie lange nehmen Sie das schon?

Lange genug, um zu wissen, wann ich es brauche und wann nicht.

- Wann war Ihre letzte Untersuchung? - Ich habe zu Hause einen Arzt.

Die Diagnose wurde von Spezialisten bestätigt.

Sie müssen starke Schmerzen haben.

Wenn Sie das wissen, Dr. Baker,

wissen Sie auch, dass das mein letzter Sommer ist.

- Es tut mir leid. - Das muss es nicht.

Es war der beste Sommer meines Lebens.

Ich hole Ihre Medikamente.

- Hallo, Mr Dewey. - Ach, sieh mal an.

Du willst mir bestimmt mit dem Dach helfen, nicht wahr?

Leider nicht.

Ich kann hier nicht mehr arbeiten.

Ich muss meine Aufgaben zu Hause erledigen.

Nun, das tut mir leid.

Du warst ein guter Arbeiter.

Du wirst mir fehlen.

- Du wirst uns beiden fehlen. - Sie mir auch.

Kann ich noch Ruthy Hallo sagen?

Sie ist in der Stadt.

Du könntest morgen vorbeikommen.

Ma erlaubt es bestimmt nicht.

Mr Dewey? Sagen Sie Ruthy, dass ich...

sie vermissen werde.

Das mache ich, mein Junge. Das mache ich.

Oh.

Danke, Dewey.

- Starke Schmerzen? - Nein.

Ehrlich gesagt, doch.

Die Medikamente scheinen nicht mehr zu helfen.

Wir sollten heimfahren.

Warum? Der Sommer ist doch so schön.

Das war er, aber jetzt ist er vorbei.

Ich weiß, was nicht stimmt.

- Sie vermissen den Jungen. - Ach, Unsinn.

Ruthy, ich kenne Sie genau.

Das wissen Sie doch.

- Sie lieben den Jungen, nicht wahr? - Ja, das tue ich, Dewey.

Aber es ist egoistisch von mir.

Ich sollte das Leben anderer nicht durcheinander bringen.

Ach, Ruthy.

Jetzt bemitleiden Sie sich selbst.

Nein, ich bin nur ehrlich.

Wir fahren nach Hause, Dewey.

Halt. Guten Morgen, Mrs Carter.

- Ich bin Dewey und arbeite für... - Ich hab viel von Ihnen gehört.

Nur Gutes, hoffe ich.

Jason schwärmt in den höchsten Tönen von Ihnen.

- Möchten Sie eine Tasse Kaffee? - Nein, danke.

Ich bin nur wegen des Jungen hier.

Ich...

Sie sagten ihm, er soll nicht mehr vorbeikommen?

Das ist meine Entscheidung, dabei bleibe ich.

Wenn wir ihn doch noch einmal sehen könnten.

Es ist nämlich so: Ruthy und ich fahren wieder nach Hause.

Ich finde dennoch, wir sollten es dabei belassen.

Ruthy würde mich umbringen, wenn sie wüsste, dass ich hier bin.

Ich weiß, Sie hatten eine Auseinandersetzung.

Das hatten wir.

Mrs Carter.

Ruthy wird sterben.

Ihr Sohn war das Beste, was ihr geschehen ist.

Was uns beiden seit Langem geschehen ist.

Ich habe gehofft, bevor wir fahren...

Wissen Sie. Ruthy glaubt, ihre letzten Tage erschweren Jasons Leben.

Aber das glaube ich nicht. So ist es nicht.

Ich habe sie mit Jason zusammen erlebt und es war gut.

Es ist... Es ist etwas...

Besonderes.

Ich habe gesagt, was ich wollte, und gehe jetzt wieder.

Los.

Miss Leland...

Es tut mir wirklich leid.

Dazu haben Sie keinen Grund, meine Liebe.

Es tut mir aber leid. Ich lag fürchterlich falsch, was Sie betrifft.

Sie lagen mit gar nichts falsch.

Ich glaube, ich...

war einfach eifersüchtig.

Aus gutem Grund.

Jason ist der beste junge Mann, den ich kenne.

Es ist nur so...

Ich liebe ihn so sehr.

Das tun wir beide.

Möchten Sie eine Tasse Tee, Sarah?

Gern, Ruthy.

Ja, ich weiß, was du meinst...

Jason?

- Ich wollte sofort nach Hause gehen. - Ich weiß.

Ruthy möchte mit dir reden. Sie reist ab, Jason.

- Sie will sich verabschieden. - Sie reist ab?

Sie sagte, du weißt, wo du sie findest.

Ist schon gut, mein Sohn. Geh ruhig.

Danke, Ma.

Meine Ma sagt, Sie reisen ab.

Komm mal hier rüber mit mir.

- Gehen Sie wirklich? - Es ist an der Zeit für mich.

- Sie könnten im Sommerhaus wohnen. - Ja, aber es ist für mich kein Zuhause.

Was ist mit Ihrer Kathedrale?

Auf die musst du wohl aufpassen, Jason.

So, ich möchte, dass du die Fliegenrute behältst.

- Was, wenn Sie sie brauchen? - Wo ich hingehe, brauche ich sie nicht.

Jedenfalls ist sie hier besser aufgehoben.

Und die brauchst du auch.

Die Brosche kann ich nicht annehmen.

Sie wissen ja, was Ma davon hält.

Ich weiß, aber ich glaube, sie hat es sich anders überlegt.

Ich habe Sie sehr gern, Ruthy.

Ich dich auch, Jason.

- Hast du Ruthy gefunden? - Ja, Ma.

Sieh mal, was sie mir geschenkt hat.

- Eine Fliegenrute. - Sie ist schön.

Das ist noch nicht alles.

Die solltest du vor deinem Vater verstecken.

Es gibt noch etwas.

Bitte trage sie.

Sehr gerne.

Willst du sie mir denn noch schenken?

Im Herbst des gleichen Jahres starb Ruthy Leland.

Dewey schickte Jason einen Brief, den sie an ihrem letzten Sommertag schrieb.

Du sagtest mal, dass du gerne älter wärst.

Jason, lass dir damit noch etwas Zeit.

Aber lebe jeden Tag, als wäre es dein letzter.

Denn die letzten Tage können sehr wertvoll sein.

So wertvoll, wie du für mich warst.

Jason Carter,

ich werde immer an unseren gemeinsamen Sommer zurückdenken.

Ich hoffe, du auch.

Alles Liebe, Ruthy.

Ich angele gern mit Ruthy Leland!

Wow.

Achtung. Lass ihn zu dir kommen.

Ganz langsam. Gleich hast du ihn.

Ich habe ihn, Ruthy! Ich habe ihn!

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