All language subtitles for LHP S09E10 Love

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Original subtitles

- Mama, wohin schaut die Dame? - Jeremy, stell keine Fragen.

- Jeremy, wie alt bist du? - Acht Jahre alt.

Acht? Du bist bestimmt schon groß.

Ich frage, weil ich blind bin.

Tut mir leid, Kinder in dem Alter fragen viel.

Sie müssen sich nicht entschuldigen.

- Fahren Sie weit? - Walnut Grove.

- Wohnen Sie dort? - Ich ging dort zur Schule.

Ich war auf der Blindenschule, bevor sie abbrannte.

Ich war schon so lange nicht bei meinen Freunden.

- Jane? - Laura?

Oh, Laura!

Ich fasse es nicht, dass ich wirklich hier bin.

Oh! Du siehst wunderschön aus.

Mir geht es auch gut, Laura.

Und du klingst, als ginge es dir gut.

Ich weiß auch warum. Wo ist er?

Er steht gleich hier. Jane, das ist Almanzo.

Almanzo.

Es ist, als wären wir alte Freunde.

In den meisten Briefen von Laura geht es um dich.

Höchste Zeit, dass wir uns kennenlernen.

- Ich freue mich, dass du hier bist. - Danke.

- Ich bin Jenny. - Jenny.

Es ist, als würde ich dich auch kennen.

Und das ist Rose.

Ja.

Oh, Laura. Sie ist bezaubernd.

- Darf ich sie mal nehmen? - Natürlich.

Ja.

So, es gibt noch jemanden, der dich sehen möchte.

- Na komm, mein Baby. - Hier, Jane.

Ich hole das Gepäck.

Stimmt es, dass Laura und du einmal Mrs Olesons Wäsche lila gefärbt habt?

Meine Güte. Ja, Jenny, das stimmt.

Ich hoffe, sie fand nie heraus, wer es war.

Sie denkt immer noch, Willie war es.

Ich sagte meiner Tante, ich brauche etwas Neues.

Weil ich mich hier immer so wohl fühlte, wollte ich wieder hierher.

Und wir freuen uns sehr darüber.

Ich bin so dankbar, Hester-Sue, dass Sie mir Arbeit im Hotel verschaffen.

Gern geschehen. Allein deine Anwesenheit ist Dank genug.

Hester-Sue hat Hilfe nötig. Sie schmeißt den Laden praktisch allein.

So viele Hände habe ich gar nicht.

Jane, warum wolltest du weg aus Rockford?

Wie ich sagte: Es ist Zeit für etwas Neues in meinem Leben.

- Das Gepäck ist im Zimmer. - Danke, Almanzo.

- Ich muss arbeiten. Viel Spaß noch. - Wiedersehen.

- Sag: "Wiedersehen, Pa". - Wiedersehen.

"Arbeiten". Deshalb bin ich ja hier. Wo soll ich anfangen?

Du bist kaum angekommen. Du musst nicht sofort beginnen.

Ich will Geld verdienen.

Bald wirst du merken: Es ist nicht leicht, für Mrs Oleson zu arbeiten.

Ich bin mir sicher, dass ich es kann.

Nun.

Es ist alles so technisch.

Ich meine, es gibt viele Leitungen und Verbindungen, die man kennen muss.

Bei mir dauerte es fast...

Ja, fast zwei Wochen, bis ich selbst damit vertraut war.

Das ist eine Frage der Merkfähigkeit.

Hester-Sue erklärte mir die Leitungen.

Hier ist eine Liste aller Verbindungen.

Nun... Ich weiß nicht.

- Ich geh ran. - Bitte, lassen Sie es mich tun.

Walnut Grove.

Die Bank? Ja, einen Moment.

Wird hier auch bedient?

Einen Moment, bitte.

Es ist frei.

- Das war's. - Oh!

Das war ganz gut.

Ja, ja, ja. Ich glaube, Sie kriegen den Dreh mit der Zeit schon noch aus.

Sie können auch am Tisch warten, Mr Edwards.

Wenn Sie die Stelle behalten wollen, dürfen Sie nicht besser sein als sie.

Das merke ich mir.

- Sind Sie Lauras Freundin? - Ja.

- Jane Canfield. - Ich bin Edwards.

- Auch ein Freund von Dreikäsehoch. - Dreikäsehoch.

So hat Lauras Vater sie immer genannt.

Den Namen gab ich ihr. Ich nannte sie so, als ich ihr Spucken beibrachte.

Spucken?

Moment mal. Das sollte man schon richtig können, besonders bei Wind.

Tut mir leid, Mr Edwards. Ich muss wieder arbeiten.

Walnut Grove.

- Guten Abend, amüsieren Sie sich? - Oh, ja.

- Erinnern Sie sich noch an Jane? - Klar.

Sie kam immer zum Gottesdienst. Wie geht's?

- Mir geht's gut und Ihnen? - Sehr gut, danke.

Hoffentlich bleiben Sie ganz hier.

Das weiß ich noch nicht. Mal sehen.

Auf dieses Lied habe ich gewartet. Darf ich bitten?

Danke, Almanzo, aber ich habe noch nie gut getanzt.

- Aber du und Laura tanzt ruhig. - Ja.

Ich bleibe bei Jane. Ich kann auch nicht gut tanzen.

In Ordnung, Reverend.

- Darf ich mich einmischen? - Nur zu.

Wie schade, dass so eine hübsche Frau nicht tanzt.

- Mr Edwards, ich kann nicht tanzen. - Natürlich, jeder kann tanzen.

Hier. Halten Sie sich fest.

Mr Edwards ich bekomme ja kaum Luft.

- Wollen wir frische Luft schnappen? - Ja, das wäre schön.

Gut, gehen wir.

Von wegen, Sie können nicht tanzen.

Sie haben die ganze Arbeit geleistet. Ich habe mich nur mitreißen lassen.

- Es ist so schön hier draußen. - Ja.

- Ist es bewölkt? - Nein, nicht eine Wolke.

Überall leuchten die Sterne am Himmel.

Da ist der Abendstern. Eigentlich ist es ja kein Stern, sondern die Venus.

Erzählen Sie mir von den Sternen.

Ja, ich weiß nicht, was sie wirklich sind, aber jemand sagte mal:

Sterne sind die Fenster im Boden des Himmels.

Bestimmt ist es der Glanz des ganzen Goldes. Er scheint einfach durch.

Mr Edwards? Könnten Sie einer Dame beibringen, Walzer zu tanzen?

Miss Canfield, Ich könnte sogar einer Holzfigur das Tanzen beibringen.

Hier draußen, bitte. Bis ich weiß, wie es geht.

Gut, also hier draußen.

Hier kommt der alte Dan Tucker Wieder einmal zu spät zum Essen

Das Mittagessen ist vorbei Es ist Zeit für's Abendessen

Der alte Dan Tucker ist ein feiner Mann Er wäscht sein Gesicht in...

- Guten Morgen. - Guten Morgen.

Da Sie meinen Apfelkuchen so mochten, bringe ich Ihnen etwas für unterwegs.

Keine Ahnung, womit ich das verdient habe, aber vielen Dank.

- Ein schöner Tag, nicht wahr? - Ja, das stimmt.

Zu schön, um Telefonate zu vermitteln.

Hätten Sie frei, könnten Sie mit nach Sleepy Eye.

Ich muss heute nicht arbeiten.

Mrs Oleson gab mir frei, weil ich schon seit meiner Ankunft hier arbeite.

Ich sagte, ich würde trotzdem arbeiten.

Sagen Sie ihr einfach, Sie hätten es sich anders überlegt.

- Fahren Sie mit mir nach Sleepy Eye. - Ich weiß nicht.

- Sie müssen sich schon entscheiden. - Also, gut. Ich bin gleich wieder da.

In Ordnung.

DAWSONS GEMISCHTWARENHANDLUNG

- Und noch etwas Tabak. - Das macht insgesamt 65 Cent.

- Schlechte Angewohnheit. - Wie bitte?

Ach, nichts.

- Darf ich die mal sehen? - Ja, gerne.

- Ich nehme sie. - Ja.

Jane.

Ich habe etwas für Sie. Hier, bitte.

Eine Gemme, wie reizend.

- Helfen Sie mir, Sie anzulegen? - Ja, sicher.

Alte Daumen.

Geschafft.

- Danke. - Ich musste mich ja irgendwie bedanken.

Wofür denn?

Für Ihre Gesellschaft und die schöne Fahrt.

Wir sollten wieder zurück.

Ich helfe Ihnen.

Hören Sie das? Das ist eine Feldlerche.

- Woher wissen Sie das? - Ich erkenne es an dem Lied.

Ich sehe sie fast vor mir, wie sie ganz weit hinten auf dem Feld

auf einer großen Blume sitzt und hin und her schwingt.

Darf ich Sie mir ansehen?

Mich?

- Da gibt es nicht viel zu sehen. - Bitte.

Na ja, wenn Sie möchten.

Sie haben einen Bart. Ich wusste es.

Fühlt es sich nicht an, wie ein alter Grizzlybär?

Nein, Isaiah.

Du bist schön.

Wir müssen weiter, sonst denkt man, uns sei etwas geschehen.

- Brauchst du wirklich keine Hilfe? - Ja, Laura.

Mrs Oleson erkennt endlich meine Fähigkeiten.

Sie schaut nicht mehr in der Telefonzentrale vorbei.

- Bist du froh, wieder hier zu sein? - Ich war noch nie so glücklich.

- Gut, hoffentlich bleibst du. - Jane, du hast Post.

Ein Brief? Der muss von meiner Tante sein.

Nein, hier steht: "Dr. Vanderan, Chicago".

Bitte, geben Sie ihn mir.

Jane, was ist los? Wer ist dieser Arzt?

Ein Augenchirurg in Chicago.

Vor zwei Monaten hat er in Rockford meine Augen untersucht.

Er suchte Patienten für eine Operation, die er durchführt.

- Hat er sich für dich entschieden? - Ich weiß es nicht.

Ich verließ die Stadt bevor ich es erfuhr.

Willst du es nicht wissen? Das könnte dein Leben verändern.

Ich bin glücklich.

Ich habe mein Leben so akzeptiert, wie es ist.

- Bist du deshalb wieder hier? - Ich habe doch gesagt...

Ich brauche keine Operation. Ich will das nicht.

Seine Entscheidung steht in dem Brief.

Ich lese es dir vor.

"Sehr geehrte Miss Canfield,

ich bin so frei, Ihnen an die Adresse zu schreiben, die mir Ihre Tante gab.

In Anbetracht der Untersuchung vor einigen Wochen

haben meine Mitarbeiter und ich uns dafür entschieden,

dass Sie am besten für die Operation geeignet sind,

über die wir bereits sprachen.

Ich hoffe zutiefst,

dass Sie der Operation zustimmen und sehr bald nach Chicago kommen.

Anfallende Ausgaben werden von der Stiftung übernommen.

Ich freue mich auf Ihre Antwort. Mit besten Grüßen Dr. Thomas Vanderan."

Sie wollen operieren!

Nein.

Du wirst wahrscheinlich sehen können.

Es ist wahrscheinlicher, dass ich es nicht werde.

Bitte.

Versucht es zu verstehen.

Solange ich mich erinnern kann...

Seit dem ich alt genug war, um zu wissen, dass ich blind bin,

hatte ich immer nur den einen Traum:

sehen zu können.

Das Licht an einem sonnigen Tag zu sehen...

- Dann lass dich operieren. - Nein.

Das kann ich nicht und das werde ich nicht.

Es tut mir leid.

Ich will nicht wieder enttäuscht werden.

Jane!

- Kann ich mit dir reden? - Ja. Aber sicher doch.

- Entschuldigt, es dauert nicht lange. - Natürlich.

Setz dich hier hin.

Ich möchte etwas Wichtiges sagen.

Was ist denn, Isaiah?

Die Worte des Reverends brachten mich zum Nachdenken.

Als er über Hoffnung sprach

und über Chancen, die man nutzen sollte, wenn sie sich bieten.

Jane, das Leben ist zu kurz.

Es ist zu wertvoll, um nicht nach all dem Glück zu greifen, das man findet.

Was willst du damit sagen?

Du solltest dich operieren lassen.

Laura hat mir davon erzählt.

Ich weiß, du hast schon viel durchgemacht.

Du hattest viel Schmerz und wurdest enttäuscht.

Aber dieser Arzt in Chicago...

Der kann dir etwas geben, was dir sonst keiner geben kann.

Er ist zuversichtlich und hat viel Hoffnung,

dass du sehen wirst.

Nutze die Chance, Jane. Traue dich zu hoffen und tue es.

Tue es einfach.

In Ordnung.

Für dich, Isaiah.

Ich tue es für dich.

Miss Canfield, der Arzt erwartet Sie.

- Hier ist ein Rollstuhl für Sie. - Gerade aus.

Steigen Sie rauf.

- Bist du nervös? - Ängstlich.

In Ordnung.

- Hallo, Isaiah. - Nels.

- Harriet. - Hallo.

- Was darf es sein? - Ich habe fast nichts mehr.

In der Mühle gibt es so viel Arbeit, ich hole es danach ab.

- Natürlich. Isaiah? - Ja?

Geht es dir gut?

Ehrlich gesagt...

Würde ich noch trinken, wäre der extra starke Hustensaft auf der Liste.

Was ist los?

Ich mache mir Sorgen um Jane.

Das dachte ich mir schon. Sieh mal...

Sie ist bei einem der besten Augenchirurgen des Landes.

Ja, das weiß ich.

Wenn die OP misslingt, bricht es ihr das Herz.

Mir auch, wenn sie enttäuscht ist.

Ich mache mich wieder an die Arbeit.

Was für ein guter, fürsorglicher Mann.

Oh, ja.

Das ist er ganz bestimmt.

Ich weiß, du magst ihn nicht, aber selbst du verstehst, was er durchmacht.

Ja, ja, in der Tat. Das tue ich.

Aber stell dir nur vor:

Ein alter, stinkender Grizzlybär wie er

schmachtet nach so einem...

liebenswerten und hilflosen jungen Mädchen.

Ich finde es absolut widerlich.

Harriet, wie kannst du nur so abwertend über jemanden reden?

- Ich finde das sehr bösartig. - Ach, findest du?

- Ja. - Oh.

Ich bin erschüttert und entsetzt.

Nun... Dann sage ich dir mal was, der du so erschüttert und entsetzt bist.

Eine Frau erkennt solche Dinge immer.

Aber ein Mann ist da immer total blind.

Merke dir, was ich sage.

Dein guter, fürsorglicher Mr Edwards

hat sich in ein Kind verliebt.

Mr Edwards! Mr Edwards!

Dreikäsehoch, was gibt's?

Ein Telegramm von Hester-Sue. Die Ärzte sind guter Dinge.

- Was heißt das? - Sie wissen noch nichts.

- Sie trägt zehn Tage einen Verband. - Aber das heißt, es gibt eine Chance.

Ja.

Dreikäsehoch? Sie wird sehen können, ich spüre es.

- Das ist für Sie. - Was ist das?

Ein Brief von Jane. Den sollte ich Ihnen nach der OP geben.

Warum hat sie es mir nicht einfach gesagt?

Das müssen Sie wohl selber lesen.

Stimmt was nicht?

Sie liebt mich, Laura.

Hier steht es.

Ich liebe sie ja auch.

Als sie ging, fühlte ich mich so einsam wie nie zuvor.

Seitdem fühle ich mich so leer.

Ich weiß, du findest, dass ich zu alt bin.

- Sagen Sie das nicht. - Das muss ich nicht.

Es steht dir ins Gesicht geschrieben. Sie verdient etwas Besseres.

- Mr Edwards. - Was habe ich verdient? Sag es mir.

Eine junge, hübsche Frau tritt in mein Leben. Wir verlieben uns.

Soll ich etwa so tun als wäre es nicht wahr?

Das würde allen gefallen, nicht wahr?

Der alte Edwards sollte alleine leben und die Leute amüsieren.

Sie sind wütend und legen mir Worte in den Mund.

Ich sage ja nur, was alle anderen denken.

Kannst du mir in die Augen sehen und behaupten, ich hätte unrecht?

Sie sind mein allerliebster Freund.

Ich will, dass weder Sie noch Jane verletzt werden.

Ich möchte, dass ihr beide vorsichtig seid.

Jane fand in Ihnen einen netten Mann, der sie zum Lachen brachte.

Das ist doch Liebe.

Gut zu jemandem sein und ihn zum Lachen bringen, was ist falsch daran?

Ich sage nicht, was richtig oder falsch ist.

Es geht um zwei meiner engsten Freunde.

Ich möchte für jeden von euch das Beste.

Und du glaubst, dass ich das nicht für sie bin.

Warum lässt niemand sie das entscheiden?

Ich weiß, was du denkst.

Wenn sie sehen kann und sieht, wie hässlich und alt ich bin...

Das stimmt nicht, und das wissen Sie.

Du findest, ich bin zu alt, nicht wahr?

Sag schon!

Nur Sie können das beurteilen.

Sie ist eine erwachsene Frau, ich bin ein Mann.

Wir haben das Recht zu leben.

Du bist ja ein Kind. Was weißt du schon?

Ich bin so alt wie Jane.

So, Jane.

Ich nehme den Verband langsam ab.

Wenn dir irgendetwas weh tut, sag Bescheid.

Lass deine Augen noch zu,

bis ich sage, dass du sie öffnen kannst.

So.

Jetzt öffne ganz langsam deine Augen.

- Dr. Vanderan? - Ja?

- Ich sehe Sie. - Halleluja!

Das war's Floyd. Das Holz ist aufgestapelt.

Vielen Dank, Isaiah.

- Was bekommst du? - Gar nichts.

Das ist sehr nett.

Zum ersten Mal konnte ich nicht selbst fällen.

- Das macht mich wütend. - Ach, dazu sind Nachbarn ja da.

Trotzdem macht es mich wütend.

Sein ganzes Leben tut man etwas und plötzlich geht es nicht mehr.

Das passiert uns allen mal.

Ja, aber trotzdem fällt es schwer, das zu akzeptieren.

Jemand in deinem Alter denkt noch nicht daran, aber...

es wird schneller kommen, als du glaubst.

Du wachst eines Tages auf und bist alt.

So schlimm kann das doch nicht sein.

- Wie alt bist du? - Ich bin 45.

Ja, aber in 20 Jahren, wirst du es merken.

Ich sage es dir in 20 Jahren, Floyd.

- Pass auf dich auf. - Du wirst es merken, Isaiah.

Denke an meine Worte, Isaiah. Du wirst es merken.

Was machst du hier, Dreikäsehoch?

Ich war besorgt um Sie.

In den letzten Tagen hat Sie niemand gesehen.

Nun ja.

Mir war nicht nach arbeiten zumute.

Hester-Sue hat ein Telegramm geschickt.

Sie kann sehen.

Gott sei Dank.

Nun...

Ich geh mal lieber nach Hause.

- Es tut mir leid. - Es tut mir leid.

Du zuerst.

Ich wollte nur sagen,

dass es mir leid tut, wegen neulich.

Dreikäsehoch, das muss dir doch nicht leid tun.

Du hast nichts falsch gemacht.

Ich schon. Ich werde sonst nicht so wütend.

Ich verstehe.

Da bin ich mir nicht sicher.

Weißt du, in meinem Alter...

Wenn man allein lebt,

träumt man viel.

Ich träumte, dass...

mir ein Engel begegnet

und sich in mich verliebt, mich gut aussehend findet.

Das Wunder geschah, aber ich wusste nicht, was ich tun sollte.

Ich wusste nicht, wie ich es fassen sollte.

Darauf war ich sauer.

Die Wahrheit zu kennen und sie nicht zu wollen.

Das ist das Schwierigste am Altwerden.

Du siehst, dass ich alt werde.

Aber das ist in Ordnung.

Möchten Sie weinen?

Nein, Dreikäsehoch.

Ich möchte lachen.

Na, komm her.

Ich habe Sie sehr gern.

Das wissen Sie.

Natürlich.

Das geht allen so, weil ich so liebenswürdig bin.

Also gut. Geh jetzt nach Hause und kümmere dich um mein Patenkind.

In Ordnung.

Dreikäsehoch.

Also, los.

Ho!

Jane, ich freue mich so für dich.

Du siehst genauso aus, wie ich es mir vorgestellt habe.

- Du bist so hübsch. - Und wie findest du dich?

Ich bin auch hübsch.

Das ist also Walnut Grove.

Das ist es.

- Laura, wo ist Isaiah? - Ja, wo sind denn alle?

Ich dachte, uns erwartet hier eine halbe Armee.

Genau das wollte ich vermeiden.

Aber sie sind alle im Restaurant.

- Wir geben eine Willkommensfeier. - Eine Feier?

Gut! Dann lassen wir einen der Männer unser Gepäck abholen.

Das war ein Wunder. Gott hat all unsere Gebete erhört.

- Keiner hätte es mehr verdient. - Amen.

Jane, was hast du jetzt vor mit deinem neuen Leben?

Ich weiß es noch nicht, Etta.

Noch ist alles recht ungewiss.

Es tut mir leid, entschuldigt mich bitte.

Du kommst genau richtig, um mir zu helfen.

Laura, Isaiah ist nicht hier. Weißt du, wo er steckt?

Er kommt nicht.

- Er ist doch nicht krank, oder? - Nein.

- Nein, das ist es nicht. - Du hast ihm doch meinen Brief gegeben?

Das habe ich.

Warum ist er nicht gekommen?

Warum ist er nicht hier?

Das musst du ihn selbst fragen.

Sieht so aus, als wäre niemand zu Hause.

Isaiah.

Du hast hübsche braune Augen.

Tut mir leid, dass ich dich nicht empfangen habe.

Ich arbeite gerade viel.

Können wir hinein gehen?

Ja, natürlich, aber es ist nicht aufgeräumt.

Wie gesagt, es ist unaufgeräumt.

Ich war nie gut darin, Ordnung zu halten.

War es albern von mir, den Brief zu schreiben?

Jane, du bist doch nicht albern. Du wusstest nur nicht, was du sagst.

Doch, das wusste ich.

- Ich habe es so gemeint. - Wieso denn nur?

Du wusstest nicht, dass du einem griesgrämigen Mann schreibst,

der es nie zu etwas brachte.

Ich schrieb einem Mann,

den ich zu lieben gelernt habe.

Dieser Mann steckt in dir, Isaiah.

Alles andere ist egal.

Ist es nicht.

Nichts ist egal.

Warum?

Solange wir uns beide lieben, warum können wir nicht zusammen sein?

Jane, du siehst es doch.

Ich bin zu alt.

Du hast das Recht auf einen Jüngeren.

Ich bin zu alt für dich.

Du hast das Recht auf einen Ehemann, mit dem du alt werden kannst.

Nicht einen, den du umsorgen musst wie ein Baby,

wenn er zu alt ist, um es selbst zu tun.

Ich möchte für dich sorgen, wenn du alt bist.

Ich liebe dich.

Ich möchte bei dir sein, egal was geschieht.

Isaiah.

Jetzt hör du mir zu, Jane Canfield.

Du bist jung.

Die ganze Welt liegt vor dir.

Du wirst dein Glück finden.

Wenn du es findest, denk an meine Worte.

Ich bin nicht der Mann, der dir das geben kann.

Geh mit Laura nach Hause.

Geh schon, Jane.

- Ich wünschte, ich könnte bleiben. - Das weiß ich.

Das weiß ich. Du schreibst mir.

Natürlich, du schreibst zurück.

Schreibe mir, wie es ihm geht.

Das mache ich.

Grüße deine Tante von uns.

Der alte Dan Tucker ist ein feiner Mann

Er wäscht sein Gesicht In einer Eisenpfann'

Er kämmt sein Haar mit einem...

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