All language subtitles for LHP S09E08 The return of Nellie

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Original subtitles

Ich habe es nicht getan. Wie können Sie mich beschuldigen?

Du hast es getan. In die Ecke!

Nein, das ist nicht fair.

Du hast Jason mit Papierkügelchen beworfen.

- Wieso sollte ich lügen? - Weil Sie mich hassen.

- Ab in die Ecke! - Aber ich habe doch gar nichts getan!

- Nancy Oleson! - Ich sagte Nein!

Wieso sollten für dich andere Regeln gelten als für uns?

- Halt dich da raus. - Kinder!

Ich weiß, dass du es warst.

- Tatsächlich? - Ja. Alle haben es gesehen.

Tu doch einmal, was man dir sagt.

Ich sage dir, was ich tue, Willie Oleson.

Das tue ich.

Kinder, hört auf! Kinder, dreht euch wieder um!

Nancy, ich bringe dich um!

Mutter! Mutter!

Mutter!

- Mutter! - Was ist denn hier los?

- Diesmal entwischt du mir nicht. - Vater, beschütz mich!

- Lass mich zu ihr! - Beruhige dich.

- Wenn ich sie erwische... - Ruhig.

Erst wenn ich sie erwürgt habe.

- Siehst du, er will mich umbringen! - Geh in dein Zimmer.

- Und wieso? - Es ist besser so.

- Du bist auf seiner Seite. - Geh!

Ich wusste, dass du seine Partei ergreifst! Du hasst mich!

Die Olesons sind heute sehr gefragt.

- Wahrscheinlich nur Rechnungen. - Nicht nur.

Ein Brief von meiner Nellie!

- Danke, Mrs Foster! - Gern geschehen, Harriet.

"Liebe Mama, ich werde..."

Du meine Güte.

Du meine Güte!

Nels! Das wirst du mir nie glauben...

Um Himmels willen! Was in aller Welt ist das?

Mit diesem Kind muss etwas geschehen.

Ich bin ratlos. Sie ist zurzeit wieder so bösartig wie am Anfang.

Nels, was hat sie denn nun schon wieder angestellt?

Unter anderem hat sie Tinte über Willie ausgegossen.

Das arme Kind.

Sie bekommt wahrscheinlich nicht genug Aufmerksamkeit.

Nicht genug? Sie steht doch immer im Mittelpunkt.

Es muss etwas geschehen.

Das wird es auch. Die Lösung ist auf dem Weg.

- Was für eine Lösung? - Nellie.

Was ist mit Nellie?

Nellie kommt nach Hause.

Sie... sie kommt?

- Oh, Nellie! Da ist sie ja! - Ja, da ist sie!

Nellie!

Mutter!

- Es ist so schön, wieder hier zu sein! - Nellie, mein Schatz!

Du siehst ja so erwachsen und schick aus.

Nellie, Liebling.

- Ich freue mich so, dass du hier bist! - Ich mich auch.

- Schwesterherz! - Willie.

- Willkommen zurück. - Danke.

Und du musst Nancy sein.

Ihr hattet wirklich recht.

In ihrem Alter sah ich genauso aus.

Ich habe Bilder von dir gesehen.

Wir sehen uns nicht ähnlich. Ich bin viel hübscher.

Oh, Nancy.

- Das Gepäck. - Oh, danke.

Erzähl uns, was es Neues gibt.

- Erst muss ich was essen. - Das Essen ist fertig.

- Gehen wir, Liebling. - Sie sieht so schön aus.

Komm, Nancy!

Nach dem Tod von Mr Cohen mussten wir den Laden weiterführen.

Ohne Mrs Cohen hätten wir es nie geschafft. Sie ist eine starke Frau.

Das glaube ich dir.

Die Nachkommen von Bauern sind in der Regel immer sehr stark.

- Möchtet ihr Nachtisch? - Noch nicht, ich bin satt.

Dann warten wir alle noch eine Weile.

- Gehen wir doch ins Wohnzimmer. - Eine gute Idee.

- Wer räumt den Tisch ab? - Nancy.

- Nein. - Doch.

- Ich habe gestern abgeräumt. - Aber davor dreimal nicht.

- Du lügst! - Also, Nancy...

- Er lügt. - Müsst ihr jetzt streiten?

Nein, ich will Nellies Besuch nicht verderben. Ich mache es.

- Danke, Willie. Sollen wir? - Ja.

Ich freue mich auf die Bilder der Babys.

Wie schade, dass sie nicht auch hier sind.

Percival meinte, ich brauche eine Auszeit.

- Damit hat er sicher recht. - Das sind sie.

Zeig mal, ich kann es kaum erwarten. Oh, Nellie!

Schau sie dir an, Großvater. Sie sind so süß.

Was für niedliche Babys...

- Was ist? - Lass mich sehen...

Mutter?

Sie sind natürlich wirklich ganz reizend.

- Aber... - Was?

Also, die Form ihrer Nasen...

- Natürlich... - Was?

Da kommen wohl die Züge der Familie Cohen zum Ausdruck.

- Mutter! - Harriet...

Wenn du genau hinsiehst, haben die Zwillinge eher deine Nase.

Eindeutig.

Es tut mir leid, aber ich bin müde.

Nancy, Liebling, hast du wie besprochen die Laken gewechselt?

Sie waren nicht dreckig.

Vielleicht nicht für dich, aber du teilst dir das Bett mit Nellie.

Sie braucht frische Laken.

Sie schläft in meinem Bett?

Das hast du mir nicht gesagt!

Aber Liebling, sie kann ja wohl schlecht auf dem Fußboden schlafen.

- Meinetwegen schon. - Junge Dame, es reicht für heute!

- Aber Vater, ich... - Geh nach oben und wechsle die Laken.

Du liebst sie, und mich hasst du.

Aber Nancy...

Ich weiß, dass ich auch temperamentvoll war,

aber so schlimm doch nicht.

Oder?

Ach, Nancy.

Es ist so schön, wieder zu Hause zu sein.

Dieses Zimmer weckt so viele Erinnerungen.

In meinem alten Bett zu schlafen...

Ich habe hier so viele Jahre verbracht.

Alles ist noch genauso wie früher,

aber es wirkt alles so viel kleiner.

Ich weiß noch, wie ich das Bett bekam.

Ich war zu groß für mein Kinderbett, als ich über zwei Jahre alt war.

Als das neue Bett ankam,

wirkte es wirklich riesig.

Ich habe nur wenige Erinnerungen an diese Zeit,

aber das werde ich nie vergessen.

Nancy?

Nancy.

- Was soll das denn? - Ich musste dich wecken.

- Wieso? - Weil du schnarchst.

- Ich schnarche? - Ja.

- Ich schnarche nicht. - Doch, Nancy.

- Das stimmt nicht. - Glaubst du etwa, ich lüge?

Ja, und das lasse ich mir nicht länger bieten.

Nancy!

- Noch mehr Kaffee, Liebes? - Oh ja.

Habt ihr gar nicht geschlafen?

Gegen vier Uhr wurde sie etwas leiser.

- Aber das war nicht genug. - Wir kommen zu spät.

Nancy, beeil dich!

Ich komme.

Oh, du siehst aber heute hübsch aus, Nancy.

Sagst du deiner Schwester nicht Guten Morgen?

Ich komme zu spät zur Schule.

Ich sollte auf dem Sofa schlafen.

- Das kommt gar nicht in Frage. - Ganz sicher nicht.

Doch, es macht mir nichts aus.

Schwesterherz, du kannst mein Zimmer haben.

- Das kann ich doch nicht machen. - Wieso nicht?

Ich schlafe auf dem Sofa, das wäre mal was anderes.

- Und es macht dir nichts aus? - Nein.

In Ordnung, das weiß ich zu schätzen.

- Ich gehe dann besser los. - Wiedersehen.

Ich bin nicht die Einzige, die sich geändert hat.

Ich räume ab.

Du bekommst die beste Geburtstagsfeier, die du je hattest.

- Wirklich? - Ja.

Aber erst gehe ich für ein Nickerchen wieder ins Bett.

Mich hast du getäuscht.

Aber Laura fand es heraus und stieß dich den Hügel runter.

Nellie.

Reverend Alden.

- Wie schön, dich zu sehen. - Es ist schön, hier zu sein.

- Und wie hübsch sie ist. - Danke.

Mr Edwards.

Na so was!

Du bist erwachsen geworden.

Hallo, Almanzo.

Nellie, willkommen zurück!

- Wir hörten, dass du kommst. - Es ist ewig her.

- Wo ist Laura? - Im Haus mit dem Baby.

- Ich freue mich so, sie zu sehen. - Nellie!

- Wie schön, dich zu sehen! - Willkommen zu Hause.

- Du bist erwachsen geworden. - Du auch.

- Ich habe dich vermisst. - Ich dich auch.

Ich kann nicht glauben, dass wir das sagen.

- Wir haben immer nur gestritten. - Ja, ich weiß.

- Ob du immer noch stärker bist? - Ich weiß nicht, wollen wir kämpfen?

Ja, aber zuerst will ich dein Baby sehen.

Ja, komm mit.

In zwei Tagen müsst ihr eure Aufsätze abgeben.

Ihr hattet eine Woche Zeit, also lasse ich keine Ausreden gelten.

Gut, ihr könnt jetzt gehen.

Willie!

- Willie, du musst mir helfen. - Wobei?

- Mit dem Aufsatz. - Was ist damit?

Ich habe nichts geschrieben.

Mutter kümmert sich nur um Nellie.

Ich muss meinen beenden und die Feier vorbereiten.

- Was soll ich jetzt tun? - Überleg dir was.

Mrs Foster,

Laura und Almanzo Wilder...

- Und Isaiah Edwards. - Um Himmels willen.

- Den muss ich einladen? - Nein, ich habe es schon getan.

Hallo, Willie.

- Soll ich die Carters einladen? - Ja, wieso nicht?

- Du musst mir beim Aufsatz helfen. - Nicht jetzt, ich habe zu tun.

- Aber Mutter! - Mrs Oleson, ist Nellie hier?

Nein, es tut mir leid. Aber sie müsste bald zurückkommen.

Könnte sie in die Zeitungsredaktion kommen?

Darf ich fragen, warum?

Ich will einen Artikel über sie schreiben.

- Ach, tatsächlich? - Ja.

"Eine Jugend in Walnut Grove".

Über ihre Schuljahre, die Hochzeit mit ihrem Mann,

die Geburt der Zwillinge und das Leben in New York.

- Das wird ihr gefallen. - Gut.

Sie soll vorbeikommen, sobald sie kann.

- Ja, natürlich. - Auf Wiedersehen.

Nels, stell dir vor, unsere Nellie auf der Titelseite der Zeitung!

Sie hat es verdient.

Sie ist sicher bei Laura. Ich muss es ihr sofort erzählen.

Hier, nimm das.

- Und mein Aufsatz? - Weißt du was?

Wenn ich fertig bin, lese ich ihn durch.

Aber ich habe noch nichts geschrieben.

Dann fängst du wohl besser an.

Was für ein süßes Kind.

Laura, Nellie!

- Was will meine Mutter hier? - Laura!

Laura, ist Nellie hier?

Gott sei Dank, dass du hier bist.

Was ist denn los?

Hallo, meine Kleine.

Mrs Carter will einen Artikel über dich schreiben.

- Über mich? - Ja, ist das nicht toll?

Sie wartet auf dich, komm.

Meine Nellie kommt auf die Titelseite.

Wiedersehen, Süße. Komm mit, Liebling.

Das heißt wohl, dass ich gehen muss.

- Bis heute Abend. - Ich komme mir berühmt vor.

Wie kommst du eigentlich mit Nancy zurecht?

Frag nicht.

- Ist es so schlimm? - Ja.

Wenn es dich tröstet,

niemand kommt mit ihr zurecht.

Ich gebe Mutter die Schuld daran.

Sie geht mit Nancy so um wie mit mir damals.

So schlimm warst du nie.

Ich hatte gehofft, dass du das sagst.

Nellie, beeil dich!

Ich komme ja schon.

Wiedersehen.

ALLES GUTE ZUM GEBURTSTAG, NELLIE

Ist es so gut?

Nein, rechts etwas höher.

Genau. Halt, halt.

So ist es gut. Sehr schön.

Hester-Sue, was für eine schöne Geburtstagstorte!

- Das reicht für eine ganze Armee. - Meine Güte...

Ach, wie schnell die Jahre vergehen.

Mein Baby ist jetzt eine Frau.

Und ich bin Großmutter.

Unvorstellbar.

Sie sehen zu jung aus, um Großmutter zu sein.

Ich weiß. So alt sehe ich nicht aus.

Natürlich nicht.

Jetzt fühle ich mich schon besser.

Ich werde das Büfett vorbereiten.

- Machen wir die Tür zu. - Ja.

- Hallo, Vater. - Wie war es?

Wenn man so viele Fragen gestellt bekommt,

erinnert man sich an Dinge, an die man sonst nie denkt.

Geht es Nancy besser?

Ich weiß nicht, sie ist oben.

Sie schreibt an ihrem Aufsatz.

Sie muss sich noch umziehen.

Ich sage ihr Bescheid.

Nancy.

Darf ich reinkommen?

Ja.

Vater sagt, es ist Zeit, sich umzuziehen.

Ich weiß.

- Ist das dein Aufsatz? - Ja.

Worum geht es?

Frag Miss Plum, wenn ich ihn abgegeben habe.

Nancy, ich will dir eine Freundin sein.

Aber das geht nicht, wenn du nichts beiträgst.

Du musst es auch wollen.

Versuchst du es?

Ich will den Aufsatz fertigstellen, bevor ich mich umziehe. Darf ich?

Natürlich.

Soll ich dir helfen?

Beth, ich kann meine Fliege selbst binden.

- Worüber hast du mit Nellie geredet? - Über alte Zeiten.

Es ist seltsam, wie ernst man manche Dinge als Kind nimmt.

Man hält sie für lebenswichtig.

Ich weiß, was du meinst.

- Das ist nicht lustig. - Ich lache nicht über dich.

Ich habe mir früher Äpfel unter die Bluse gesteckt.

- Äpfel? - Ja.

Nellie und ich waren in denselben Jungen verliebt, Jeremy Dodds.

Ich befürchtete, dass er Nellie vorziehen würde,

weil Nellie obenrum schon weiter entwickelt war als ich.

Also steckte ich mir zur Schule Äpfel unter die Bluse.

- Das hast du nicht getan. - Doch.

An diesem Tag dachte ich wirklich, mein Leben wäre zu Ende.

Ich werde nie vergessen, wie ich an der Tafel stand,

und mein linker Apfel auf den Boden fiel.

Ich dachte, ich sterbe.

So fühle ich mich gerade.

Komm, ich mache das.

Wer war dieser Jeremy Dodds?

Nur ein Junge.

Es muss ernst gewesen sein, wenn du Äpfel benutzt hast.

Ich habe ihm nie die Fliege gebunden.

Gehen wir, sonst kommen wir zu spät.

So viel hübsches Geschenkpapier.

- Wie schön. - Oh, Mutter!

Es ist wunderschön.

Ja, ich wusste, dass es dir gefallen würde.

Es ist aus Paris.

Für mein Kind ist mir nichts zu teuer.

Wir wollten es dir schicken, aber jetzt bist du ja hier.

Es ist so schön. Ich wünschte nur, Percival und die Zwillinge wären hier.

Ja, mein Schatz, das wäre schön.

Ich möchte einen Trinkspruch aussprechen.

Kein Vater könnte stolzer oder glücklicher sein als ich.

Dass Nellie wieder bei uns ist,

auch wenn es nur kurz ist,

macht mir mehr Freude,

als ich ausdrücken kann.

Also, auf Nellie!

Alles Gute zum Geburtstag und für dein Leben.

- Oh, Nels. - Alles Gute, Nellie.

- Alles Gute, Liebling. - Vielen Dank euch allen.

Macht Platz, tretet zurück!

Stell sie hier ab.

Hilf ihm, lass sie nicht fallen, Willie.

- Vorsichtig. - Ja, so.

So eine Torte habe ich noch nie gesehen.

Ja, nicht wahr?

- Ich habe sie selbst gemacht. - Was?

Na ja, mit Hester-Sues Hilfe.

Sie hat nur von der Glasur genascht.

Schließ die Augen und wünsch dir was.

Schon geschehen.

Wo ist das Messer, Willie?

Der nächste Trinkspruch muss her!

Das ist gut.

Wer möchte etwas Torte?

- Morgen, Nels. - Morgen, Isaiah.

- Das war eine schöne Feier. - Schön, dass du dabei warst.

Ich muss weiter, ich bin spät dran.

- Guten Morgen. - Guten Morgen, Liebling.

- Hast du gut geschlafen? - Wie ein Baby.

Ein wunderschöner Morgen.

- Ich dachte, du schläfst bis Mittag. - Auf keinen Fall.

Willie ist so erwachsen geworden.

- Willie! - Ja?

Sieh bitte nach Nancy, damit ihr nicht zu spät zur Schule kommt.

Mache ich.

Ich weiß nicht, wieso Nancy so müde ist.

Sie ist doch so früh ins Bett gegangen.

- Sie hat den Aufsatz geschrieben. - Es war gut, ihr nicht zu helfen.

Ma, Pa, kommt her!

- Was ist denn los? - Kommt hoch!

Um Himmels willen.

- Was ist? - Nancy ist weg!

Weg? Was meinst du damit?

- Du lieber Gott, was hat sie getan? - Siehst du, Ma?

- Was ist das? - Ihre Tasche ist weg.

Das ist ihr Aufsatz.

"Warum ich mein Leben hasse" von Nancy Oleson.

- Oh, Nels. - Ich spanne den Wagen an.

- Und ich such mir Hilfe. - Ich komme mit.

- Wir sehen uns unten. - Ich auch.

Bleib bei deiner Mutter.

Das ist schrecklich,

einfach schrecklich.

Natürlich helfe ich.

Wir suchen im Süden, du und Nellie im Norden.

- Ich bin euch sehr dankbar. - Wir finden sie schon, Nels.

- Du solltest etwas essen. - Ich weiß, aber ich kann nicht.

Wenn wir nur einen Hinweis hätten,

um zu wissen, ob die Richtung stimmt.

Meinst du, sie hat die Straße verlassen?

Ich glaube nicht.

Sie hat zu viel Angst vor Insekten und Tieren.

Ich glaube, die Straße ist die beste Chance.

Ich muss dauernd an diesen Aufsatz denken.

Nancy sieht sich selbst wirklich als hilfloses Opfer,

umgeben von hasserfüllten Menschen.

Aber wir beweisen täglich das Gegenteil, wie kann sie das denken?

Ich weiß nicht. Mutter sagt immer, wie sehr Nancy sie an mich erinnert.

So ist es.

Vielleicht denkt sie, ihr habt sie nur deshalb adoptiert.

So war es am Anfang, aber jetzt trifft das nicht mehr zu.

Das müsst ihr Nancy beweisen.

- Wie denn? - Ich weiß es nicht.

Aber ihr ignoriert sie, seit ich da bin.

- Das stimmt. - Denk darüber nach.

Ich glaube, wir hätten uns gerade in dieser Zeit

besondere Mühe geben sollen,

sie zu beachten.

Wir sollten weiterfahren.

Ich habe mich verirrt.

Wie finde ich hier wieder raus?

Mutter.

Vater.

Ich habe mich verirrt.

Helft mir.

- Hast du was gesehen? - Nein, nichts.

Lass uns da drüben suchen.

Wir müssen umkehren, bevor die Dämmerung einbricht.

Vielleicht haben Isaiah und John sie schon gefunden.

Vielleicht ist sie von selbst zurückgekehrt.

Das hoffe ich.

- Lass uns zurückfahren. - Vater.

Wir sehen mal nach.

- Ist das ihre Tasche? - Ja, die gehört Nancy.

- Was ist wohl passiert? - Wahrscheinlich ein wildes Tier.

- Glaubst du, sie... - Nein, dann gäbe es Blutflecken.

Hier sind überhaupt keine.

Sie ist sicher weggelaufen.

Gehen wir.

Die Spuren sind ziemlich frisch.

Sie haben ihre Größe.

- Komm mit. Nancy! - Nancy!

Nancy!

Hier entlang.

Nancy!

- Nancy! - Nancy!

Nancy!

- Nancy! - Nancy!

Nancy!

Nancy!

- Nancy! - Vater.

Nancy!

Es wird bald dunkel. Dann finden wir hier nicht mehr raus.

Ich weiß. Wir sollten uns trennen, solange es noch hell ist.

Gut, aber nur bis zum Sonnenuntergang.

Geh du da lang.

Nancy!

Nancy!

Nancy!

Nancy!

- Nellie? - Ja!

- Nancy, wo bist du? - Hier bin ich.

- Hier bin ich. - Hör nicht auf zu rufen.

Ruf weiter!

Hier bin ich!

Hier bin ich!

Hier bin ich.

Alles wird gut.

Wir haben dich gefunden.

Ich dachte nicht, dass jemand nach mir sucht.

Ganz ruhig, alles wird gut.

Wir müssen zurück, solange es hell ist.

Ma.

Es ist nach Mitternacht.

Sie kommen nicht früher, wenn du wach bleibst.

Ich weiß, Willie. Aber ich...

Ich kann nicht schlafen, solange sie nicht wieder hier ist.

- Darf ich mich hinlegen? - Ja, Schatz, geh ins Bett.

Die Augen fallen mir zu.

Oh, mein Baby!

Mein Baby!

Du hast uns solche Angst eingejagt.

Geht es dir gut, Nancy?

Ja, Mutter.

Habe ich dir wirklich so sehr gefehlt?

Oh, Nancy.

Wie kannst du das fragen?

Ich bin so froh.

Nels, bring sie schnell nach oben.

Wir müssen Dr. Baker holen, damit er sie untersucht.

Das arme Ding.

Sie ist aufgewacht,

hat mich umklammert und gesagt,

dass es falsch war zu denken, dass keiner sie liebt.

Wenn sie das einsieht, wird sie sich vielleicht zum Guten ändern.

Es könnte sich also gelohnt haben.

Das arme Ding.

Nels, sie hat gar nicht mehr aufgehört zu weinen.

- Geht es ihr jetzt besser? - Ja.

Ich habe versprochen,

ihr eine schöne neue Puppe aus Paris zu kaufen.

Danach ist sie gleich eingeschlafen.

Harriet, du kannst ein Kind doch nicht fürs Ausreißen belohnen!

Herrgott, Nels.

Ich weiß sehr gut, wie man Kinder erzieht.

Nellie ist der Beweis dafür.

Ich gehe nach oben und kümmere mich um sie.

Ich bringe ihr einen Apfel. Geh auch ins Bett.

Danke.

Ich sagte, es könnte sich gelohnt haben. Mit Betonung auf "könnte".

Ach, wie schnell die Zeit vergeht.

- Mutter. - Nellie, mein Liebling.

- Wie schade, dass du uns verlässt. - Ich weiß.

Wiedersehen, Schwesterherz.

- Es war wirklich schön. - Danke, Willie. Das finde ich auch.

Nellie, du wirst mir fehlen.

Du mir auch, Nancy.

Ich werde es mir nie verzeihen.

Denk daran: Wenn du willst, dass man dich liebt,

musst du anfangen, dich selbst zu lieben.

Du hast mir sehr geholfen.

Wiedersehen.

Liebling, dein Vater und ich kommen dich bald einmal besuchen, ja?

Na, dann mal los.

Vorsichtig.

- Wiedersehen. - Wiedersehen.

Ich schreibe, sobald ich ankomme. Percival auch.

- Richte unsere Grüße aus. - Ja.

- Gib den Babys einen Kuss. - Wiedersehen.

- Fahren Sie vorsichtig, junger Mann. - Ja, Ma'am.

- Hü! - Wiedersehen!

Wiedersehen!

Es war schön, solange es währte.

Nancy, mein Schatz.

Du warst so nett zu Nellie.

Meintest du es ernst, dass sie dir fehlen wird?

Ja, Mutter, ich habe sie so lieb.

So ein braves Mädchen. Ich weiß sehr wohl, wie man Kinder erzieht.

- Ja, Liebes. - Komm, wir müssen in den Laden.

Ich hoffe, sie besucht uns bald wieder. Du nicht?

- Nein, wieso sollte ich? - Was soll das denn heißen?

- Du sagtest, sie wird dir fehlen. - Das war eine Lüge.

Das sage ich Mutter.

Sie wird dir nicht glauben. Ich weine einfach.

Nancy!

Mach doch, Bruderherz. Sag es Mutter.

- Nancy! Willie! - Wir kommen.

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