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Original subtitles

SEVILLA JUNI 1977

Da, in der Ecke. So ist es gut.

Bereit? Lächeln.

Und... Das war's.

Carmen, komm her, du bist dran.

Komm für's Foto. - Mach weiter.

Zeig deine Frisur.

Du auch. - Ich? Später mit Miguel.

Los. - Geh, ich mache eins von dir.

Nein. Ich glaube nicht an die Ehe.

Sie kommen. - Gut.

Wie findet ihr die Braut? - Umwerfend.

Danke. - Ihr solltet bei der Kirche warten.

Ich werde heulen.

Hör auf, Amparo. Du siehst toll aus.

Wie sind die Anpassungen? - Passt so.

Hauptsache es versteckt den Bauch. - Hauptsache sie kann atmen.

Wo ist dein Kind? - Gute Frage. Miguel?

Ja, Joaquín, das ist neu. In den Kategorien Light Song,...

Spanish Song und Varieté-Show können unsere Teilnehmer...

für den Modern Song Award konkurrieren.

So passt Gente joven sich dieser Zeit an.

Seien Sie nächstes Mal wieder dabei...

und teilen Sie das Glück unserer Jugend...

und ihr starker Wunsch nach Erfolg.

Mit einer Auswahl der besten Auftritte des Jahres...

verabschieden wir uns zur nächsten Folge von Gente joven.

Mama. - Du lernst? Du hast Nerven.

Zieh das an. Wir gehen. - Ich werde schwitzen.

Gut, ihr seid alle drauf. Lächeln.

Du verdeckst mich.

Rocío, komm. Wir warten mit dem Foto auf dich.

Keine Fotos, da muss man lächeln.

Gut, seid ihr so weit? - Die schwarze Witwe.

Junge...

Auf die Frischvermählten. - Hurra.

Gib mir etwas mehr. - Hier. Sie kommen.

Hurra. - Wunderbar.

Auf die Frischvermählten. - Wunderbar.

Ein wunderbares Paar. - Man ahnt nichts.

Sie wissen es?

Nur drei Monate der Planung.

Auf die Frischvermählten. - Hurra.

Jetzt, auf vielfachen Wunsch, ein sevillianischer Tanz.

Bitte. - Na gut, ja.

Schau, Manolo ist hier.

Nur einer. Nur einer. - Der erste.

Ich nicht. Eine sevillanisch tanzende Witwe...

Die Frau, die gerade vorbeiging.

Ihr Mann...

sich selbst.

Er war es.

Super. Du bist toll, Mama.

Begrüßen wir Don Ignacio. - Muss nicht sein.

Doch. - Wie peinlich.

Stehlen und erwischt werden ist es.

Hey, Remedios.

Wie geht's? - Ich wollte hallo sagen, aber...

Sagt der Ihnen etwas? - Ja, das tut er.

Sag hallo. - Hallo. Wie geht es Ihnen?

Wie geht es dem Anwalt? - Er muss seine Prüfungen bestehen.

Das ist leicht. - Das weiß man nie.

Er ist der erste der Familie, der studiert.

In eurem Haus werdet ihr als Schneider geboren.

Welche Prozesse ich...

mit den Anzügen von deinem Vater gewonnen habe...

Was hast du?

Miguel, Sohn... Herr im Himmel...

Lieber Gott, diese Kinder. - Lassen Sie sie feiern.

Und wir auch, oder?

Ja.

Weißt du, wem das ist? - Nein, aber ist voll.

Schmeckt komisch. - Eine Blume für die Dame.

Eine Zigarre für den Gentleman. - Nein, schrecklich, ich rauche nicht.

Du bist so modern. - Du bist altmodisch.

Was als nächstes? Wirst du schwanger?

Das war ein Witz. Gib her, ich mache weiter. Geh und tanz.

Jetzt ein bisschen Disco-Musik für die Brautfreunde.

Es heißt I Love to Dance.

Alles gut? - Ja.

Toll. - Alles gut, danke.

Bei dir auch? - Großartig, danke. Ich habe Spaß.

Hör auf zu trinken. - Geschenk der Frischvermählten.

Danke, Süße. - Ich will eine Blume.

Nein, eine Zigarre. - Blume.

Nein, ich habe eine Zigarre für dich.

Hier, eine Zigarre. - Gib ihr beides.

Blume. - Hol ein Feuerzeug.

Ehrlich. Das ist respektlos. - Ist egal.

Naja,...

Schau, wie er sich dreht. - Komm schon.

Wenn du so tanzt, verwechselt man dich mit der Braut.

Und jetzt er. Oh mein Gott.

Ist alles okay? - Mach schon.

Genau so.

Ich kannte diese Seite an dir nicht. - Ich will für Gente joven vorsingen.

Was? - Ich will für Gente joven vorsingen.

Gehen wir. - Was?

Runter, wir gehen nach Hause.

Mama, tanz mit mir. - Ich tanze nicht mit dir.

Los, Miguel, bitte.

Hör bitte auf zu trinken. - Ich komme, warte.

Sag, dass du schwitzt. - Klar, Mama.

Ihr. Hey, ich rede mit euch. Was ist so lustig?

Nervensäge. - Nein.

Ich sage es nicht nochmal.

Worüber lachst du? Verdammt, worüber lachst du?

Hm? Sag es mir. - Ich werde dich rauswerfen.

Was ist los? - Diese Idioten...

Was? Was ist so lustig?

Nichts. Er ist ein guter Tänzer. - Ach ja?

Wie war das? - Bitte.

Es ist... - Bitte. Bring sie weg.

Nein, Mama. Lass mich.

Ihr solltet euch dafür schämen, Leute auszulachen.

Wir sind fertig. Wir hatten nur Spaß.

Echt? - Was ist los, Mama?

Nichts. Gehen wir. - Was ist?

Nein, nichts. - Wir wissen, was er mag. Oder?

Was machst du, Tunte?

Komm runter. Trockne dein Oberteil. - Trocknen?

Miguel, das reicht. - Womit reicht es?

Sie haben dich ausgelacht.

LOVE&REVOLUTION

Sie sind da. Wurde wohl verhaftet. - Nein.

Ich sehe sie nicht. - Da.

Wo? Ich sehe sie nicht. - Mit dem Schal. Da.

Die Arme, schau sie dir an. - Ihr Zustand. Schrecklich.

Mein Mädchen.

Hast du nicht gegessen? Du bist dünn.

Ich brauche Essen. - Gehen wir.

Wir sahen die Polizeiautos, wie sie auf uns warteten.

Alle liefen die Las Ramblas lang.

Wir konfrontierten sie, warfen alles Mögliche.

Wie aufregend. Als wäre ich da gewesen.

Höchstpersönlich. - Ich hätte das gerne gesehen.

Hier, mehr Poster. Wir machen bei Triana weiter.

Ja? - Irgendwelche Neuigkeiten?

Nein, die Konsultation läuft noch. Es geht um über 1.000 Entlassungen.

Was? - Ich schaue später nochmal.

Danke. - Pass auf.

Waren da auch Frauen? - Viele.

Organisieren wir etwas Ähnliches?

Wir müssen etwas tun. - Ich weiß nicht was.

Wenn du es nicht weißt. Nach all der Aufregung.

Wir haben Nachbarschafts- und Arbeitslosenkomitees.

Wir brauchen auch eins.

Maria Magdalena's Anhänger. - Ich bin dabei.

Ich weiß, du musst dich beschäftigen, aber das schaffst du nicht.

Doch. Doch.

Sind Räume der Katholischen Aktion frei?

Im Palast des Erzbischofs? - Ja.

Unter der Woche. Mittwochnachmittag oder Donnerstagmorgen.

Egal, wir nehmen ihn. - Klar.

Du machst mir Angst.

ANTONIO ACOSTA SCHNEIDER

Ist deine Mama da?

Mama, Manolo ist hier. - Ich komme.

Wie geht's, Mariano? - Vater.

Hier, fragen Sie sie, ob wir diese Poster aufhängen dürfen.

Zieh es fester.

Ich denke, es ist etwas...

Manolo? - Sie schließen die Textilfirma.

Zieh sie hoch. - Was?

Du musst dich wohl engagieren. - Woher ist deinen Stoff?

Miguelito, komm und hilf uns. - Von mir aus. Frag meine Mama.

Nein. Ich mache ihm einen Anzug. - Für was?

Die Prüfung.

Was ist so lustig? - Nichts.

Leg sie auf die Theke. Irgendwelche Materialien für...?

Ich gebe dir keinen Stoff mehr für Banner. Nein.

Das reicht. - Das müssen wir uns ansehen.

Was ist das? - Wieder Hytasa.

Sie streiken mehr als sie arbeiten. - Die armen Leute.

Was? Das Recht zu Streiken ist neu.

Schau an. Wie sein Vater.

Nein, nicht wie sein Vater. Wie der zukünftige Jurastudent.

Das ist lächerlich.

Wieso lächerlich? - Als würde ich einen Schwur leisten.

Ich werde schwitzen. - Was meinst du damit?

Du siehst gut aus. Wie Tyrone Power.

Darf ich in die Bibliothek mit Maca? - Ja, sofort.

Mach was daraus, finde Freunde.

Was für Freunde? - Freunde, Miguel, Freunde.

Maca, der Typ schaut dich an. - Wer?

An der Bar. - Mit dem weißen Oberteil?

Er sieht aus, als würde er die UCD wählen.

Maca... er ist ein Typ, keine Rallye.

Der ist nicht schlecht. - Wer?

Der im Grünen. - Gott, Maca.

Er ist echt behaart.

Aber er kann Reden. Wie ein kommunistischer Führer.

Hau ab. So ein Mao Tse-Tung. - Mao Tse-Tung.

Sein Freund aber.

Im braunen Oberteil.

Klar. - Nein?

Maca... - Nur ein Tanz.

Ma... - Ein Tanz.

Ich sehe nicht wie dein Freund aus. - Keine Sorge.

Zwei Weine. - Entschuldigung.

Zwei Weine?

Was hast du gesagt?

Ich habe mit Isra geredet. Es stimmt. Du schuldest mir zwei Auftritte.

Das sehe ich anders. Aber du gewinnst trotzdem.

So, wie du mich bezahlst, ist es auf der Straße besser.

Hörst du mir zu? - Ja.

Nennst du mich Lügner, bin ich weg. - Da ist die Tür.

Hi.

Willst du etwas trinken? - Nein.

Raus. Spielt zu Hause Zirkus, ihr verdammten Clowns!

Verdammter Mist. - Idioten.

Wo warst du? Geh rein.

Beeil dich, ich mache dir auf.

Das brauchen wir. Noch eine Tunte.

Hey, ich sehe, dass du leidest.

Wurdest du bezahlt? - Ich erzähle es dir.

Komm rein.

Wie ist es heute? - Es wird bald voll.

Mal sehen.

Haben wir die copla jemals satt? - Ich denke nicht.

Nun, ich mache weiter. - Was ist das, Schatz?

Gehen wir nach London.

Ich singe Lieder von Donna Summer.

Was denkst du? - Ja.

Was ja?

Ge... stern.

Bitte heißt Madame 2000 herzlich willkommen.

Bist du dafür gekommen? - Nein.

Bring mir nächstes Mal einen alten Schal.

Ehrlich. - Schatz, wir brauchen dich hier.

Du sollst in den Protokollen stehen. - Schatzmeister wäre besser.

Wir meinen es ernst. - Ich auch.

Du bist die Spanische Inquisition. - Du ergreifst Initiative.

Klar. - Nein, ich bin der mit Vorstrafen.

Ich bin bei eurer Revolution raus. - Hey.

Was machst du hier?

Wer bist du? - Der, den du überzeugen musst.

Die neue Generation. - Er sieht gut aus.

Man sieht, dass er vom Besten lernte.

Ich habe einen Bauch bekommen. - Sie sehen gut aus. Erlauben Sie mir.

Den hat jemand anderes bekommen.

So eine Farce von einer Hochzeit.

Ein Riesenärger für deinen Jungen. - Hast du nichts zu tun?

Geh doch spazieren. Ein schöner Tag. - Nur für dich.

Ich will nur sterben.

Sie sagt komisches Zeug. - Wo wir bei Toten sind...

Hast du mal überlegt den Ladennamen zu ändern?

Wie läuft dein Studium? Hast du die Prüfungen bestanden?

Naja,...

Ich bereite mich auf die Prüfung vor. - Er liebt es.

Er lernt an der Uni mit Freunden. - Mit welchen Freunden?

Komm doch in meinem Büro vorbei, um das Geschäft kennenzulernen.

Wir haben viel zu tun.

Bei Änderungen und Legalisierungen brauchen wir Hilfe.

Natürlich. - Ja, natürlich.

Das mache ich gerne.

Du bist dabei. - Danke, Don Ignacio.

Was ist das? Ein Witz? - Keine Sorge. Komm rein.

Hi. - Warte.

Nun, ich nicht. - Hi. Komm rein.

Loles, willkommen. - Los, hab keine Angst.

Wir haben hier schon alles gemacht.

Hallo. - Hallo.

Setz dich, wenn du magst. Ich... Macht es euch bequem.

Da ist dieses Kind... - Das Kind?

Hallo. - Hallo.

Wie geht's?

Pass auf die Schlüssel auf. - Klar.

Niemand darf sie sehen. - Ja.

Was machst du?

Er ist mein Pate. Meine Mutter denkt, dass ich in der Bibliothek lerne.

Ich dachte, du kommst nie.

Hier, lern. - Gut, wir sind alle da.

Beginnen wir mit der Teilnehmerzahl. - Was machst du?

Keine Sorge, keiner sieht das. - Komm, wann du willst.

Passt auf, das kann aufgelöst werden. - Danke, Manolo.

Okay, ich mache es aus.

Alles klar. - Danke für's Kommen und...

Danke. - Paca. Auf.

Genau.

Wir sind hier, weil einige bei der Christlichen Arbeiterjugend sind.

Christlich... - Ja, naja...

Wir betet nicht und machen keine Blumenarrangements.

Wir erleben Unterdrückung und Ungerechtigkeit.

Gegen wen ist das gerichtet?

Gegen uns arme Schlucker. - Genau.

Das stimmt.

Wir sollen glauben, dass wir in einer Demokratie leben.

Aber sie behandeln uns, als wären wir krank oder kriminell.

Weil der Social Danger Act noch in Kraft ist.

Ein faschistisches Gesetz.

Franco ist tot.

Ein Amnestiegesetz ist in Vorbereitung.

Was tun sie dann mit uns?

Sie halten uns weiterhin davon ab, unsere Sexualität frei auszuleben.

Eine Frage. Treffen wir uns immer hier?

Ja, wieso? - Hier.

Neben denen, die uns einsperren. - Dann bei dir?

Nein, das geht nicht. - Dann sei ruhig.

In Bars, oder... - Das Problem ist, wir waren in Bars.

Hör zu, das ist der letzte Ort, an dem sie Schwuchteln suchen würden.

Also mach mit, Süßer.

Wollen sie uns suchen, können sie das. Aber du versteckst dich.

Weil du es kannst, oder?

Wenn du das willst, mach das. - Wenn nicht, da ist die Tür.

Ich gehe. - Gut, tschüss.

Das ist ein echtes Beispiel für Widerstand.

Niemand, der seine Fäuste hebt. - Sei ruhig.

Der durch dieses Gesetz ausgegrenzt und eingesperrt wurde.

Erzähl es ihnen. - Hör auf.

Erzähl es ihnen. - Einen Applaus für Madame 2000.

Jetzt hast du es getan. - Was?

Als wären wir im Club. Egal, vergiss es.

Warte kurz. Dann um elf. - Ja.

Wir gehen es anders an, okay? Bitte hilf mir.

Ich bin wie ihr. Ich habe gekämpft und geschrien. Versteh mich doch.

Rennt man 800 Mal gegen eine Wand, will man sich ausruhen.

Du willst nur festgehalten werden. - Klar.

In einem Paillettenbunker. - Ja.

Wir werden dir jede Nacht die Pause versauen.

Ich warte darauf. - Gut. Auf.

Du kommst nicht? Verdammt. Zum Teufel damit.

Was willst du? Ein Autogramm? - Nein.

Also, wenn du mir eins gibst, wäre das super, aber ich...

Ich will dich um etwas anderes bitten.

Raus damit, Junge.

Ich will für Gente joven vorsingen. Kannst du mir helfen?

Gente joven? - Ja, warum?

Die Leute dort reden ordentlich. Du? - Ja.

Und singen.

Auch das. - Junge, du hast es alles.

Nein. Ich war noch nie auf einer Bühne,...

habe nie vor Publikum gesungen.

Wie heißt du? - Miguelito?

Miguelito, was machst du hier?

Hi. Nur eine Minute. Ich bin gleich da.

Erzähl mir davon. - Ja, sofort.

Die Bühne ist keine stufenweise Sache.

Du bist oben und brutzelst im Scheinwerferlicht...

oder du bist unten. Du wurdest überrumpelt.

Entscheide dich.

Was macht er?

Was machst du, Junge?

Bist du taub? Was machst du?

Was ist das alles für Zeug? - Mama, ich will...

für Gente joven vorsingen.

Hör zu, räum das weg. Du solltest lernen.

Mama, ich meine es ernst.

Ich will vorsingen, ausgewählt werde.

Und ich will als Nonne vorsprechen.

Mama, warte. Ehrlich. Hier.

Was ist das? - Eine Erlaubnis.

Du musst hier unterschreiben.

Um es zu versuchen. Hier. - Woher hast du das?

Vom Gente joven-Programm. - Aber Miguel...

Vergiss Gente joven.

Nächste Woche ist deine Aufnahmeprüfung.

Ich singe auch gerne.

Du singst gerne? - Mama. Mama.

Was willst du? Noch ein blaues Auge?

Wovon redest du?

Das weißt du ganz genau.

Also, Miguel. Konzentrier dich lieber.

Don Ignacio erlaubt diesen Unsinn nicht.

Hörst du zu? - Gute Nacht.

Gute Nacht?

Vergiss Gute Nacht. Hörst du?

Miguel, hörst du mir zu? - Ja.

Die Tür bleibt offen.

Wir brauchen einen Namen, der uns definiert.

Uns als Gruppe.

Ja, klar. - Die barfüßigen Feen.

Wovon redest du? - Man.

Wenn das Mikrofon jemandem hat, der vorbeiläuft,...

sollte es homosexuelle Bewegung der barfüßigen Feen heißen.

Aber das ist Zugehörigkeit.

Nein. So kauft man das Kind mit dem Mikrofon.

Genau, Zugehörigkeit.

Gut. Da dürfen nicht nur ein Paar von uns sein.

Wir müssen mehr tun, weniger reden.

Ich rede mit der Feministin. - Eine Feministin wie sie.

Bitte nicht. - Zu spät.

Hi. - Wie geht's?

Raquel, du siehst fantastisch aus. - Danke, du auch.

Wie geht es Dani? - Genug von ihm. Erzähle ich später.

Warst du nicht in Madrid?

Jetzt bin ich hier.

Gut. - Wie kommt's?

Ich kam für das Autonomiestatut. - Das ist großartig.

Sie kann unsere Statuten verfassen. - Klar.

Wir haben ein Treffen. Was denkst du?

Ehrlich. Neuigkeiten: Wir sind eine organisierte Gruppe.

Wir brauchen noch einen Namen, aber das war's.

Sorry, das wusste ich nicht.

Braucht ihr etwas, zählt auf mich.

Danke. Ja. - Nein.

Wieso? - Ich denke nicht.

Weil wir eine revolutionäre, homosexuelle Bewegung schaffen,...

um Bewusstsein zu schaffen. Das ist nichts für dich, oder?

Okay, Loles.

Auf Wiedersehen. - Tschüss.

Tschüss. - Bis bald.

Du bist so gehässig. - Doppelleben.

Kommt. Auf Frauen, die sich nicht verstecken.

Du hast Recht. - Prost.

Was guckst du?

Was denkst du? - Sie ist lesbanesisch.

Mili, ehrlich. - Aus dem Lesbanon.

Die Disziplin unserer Streitkräfte...

und der Patriotismus der Leute...

erlaubt es uns, uns mit diesen Problemen zu befassen.

Mit Integrität und Optimismus.

Und an Frieden und Freiheit zu glauben.

Die Amtszeit hat begonnen.

Mit diesen Worten, bildete Juan Carlos I...

das neue Spanische Parlament.

Er schenkt sein Vertrauen den Institutionen...

und der neuen demokratischen Regierung.

Heute ist der 22. Juli. An einem Tag wie heute...

sitzen tausende Studenten im ganzen Land...

in ihren Aufnahmeprüfungen für die Universität.

Mathematik, Literatur, Geographie.

Bitte denkt dran, eure Vor- und Nachnamen aufzuschreiben.

Kommt zum Ende, es sind noch fünf Minuten übrig.

Was tun Sie da?

Nichts. Mein Sohn war in der Prüfung. Er hat vergessen, das abzugeben.

Was? Das verstehe ich nicht. - Er ist ein Schussel.

Er hat es nicht abgegeben, weil er nervös war.

Er hat es nicht bemerkt. Ein dunkelhaariger Junge.

Er trug einen Anzug. Sehr elegant.

Er hat als geschwitzt. - Ja.

Ich kann keine Prüfung annehmen, die Sie bringen. Tut mir leid.

Dann nehmen Sie sie nicht.

Ich lasse sie hier, auf dem Stapel mit dem Rest.

Befülle es mit Gefäßen und stelle es da hin.

Alles gut? - Manolo.

Was machst du hier? - Hast du Miguel gesehen?

Nein, wieso? Was ist? - Er gab seine Prüfung nicht ab.

Was meinst du? - Er gab sie nicht ab.

Du hast ihm das hier geliehen, oder?

Kommt Miguel hierher?

Warte hier, Reme.

Ich suche ihn. - Ihr Mann ist nicht da drinnen.

Mein Mann ist tot.

Bars wie diese spielen eine große Rolle in unseren Leben.

Dort fühlen wir uns sicher.

Aber wir können keinem Ghetto zustimmen,...

in dem wir keine Freiheit haben.

Genau. - Das ist unser Kampf.

Es ist Zeit, sich zu organisieren, in Bewegung zu setzen.

Was ist das? - Nur noch eine Sache.

Ich muss noch jemandem danken. - Ich suche ihn.

Das ist so aufregend. Meine Kollegen aus Prímula,...

die hier sind, um den Beginn...

der revolutionären, homosexuellen Bewegung zu sehen.

Das ist aufregend, weil wir wissen, dass dieser Kampf...

Hand in Hand mit dem Feminismus gehen muss.

Das ist alles. Lesbisch sein ist Revolution.

Darauf könnt ihr wetten.

Auf die Straßen. - Zu viel Politik für heute, oder?

Danke. - Draußen muss viel getan werden.

Genau. - Ich bevorzuge die Bühne.

Hier oben ist alles möglich. - Hübsch.

Mach schon.

Los, lauter. Etwas lauter.

Heilige Scheiße. - Soll ich ihn holen?

Keine Sorge, ich hole ihn.

Du wusstest es? - Ich...

Du wusstest es und hast keinen Ton gesagt.

Nur, dass er Künstler sein will. - Beichtgeheimnis?

Mach keine große Sache daraus.

Hör zu, Manolo.

Auf meine Familie wurde oft genug gezeigt.

Das schaffe ich nicht nochmal. - Was hat Antonio damit zu tun?

Miguel braucht, dass du ihm zuhörst. - Klar.

Wie Antonio dir zugehört hat.

Mit der Revolution und den Arbeitern und all dem Unsinn.

Er hatte keinen Unsinn im Kopf.

Es war größer, als das, was wir kontrollieren können.

Nun, da ich das kontrollieren werde, kannst du den Willen,...

die Welt zu verändern, für dich behalten, aber lass mich in Frieden.

Das ist Miguel's Problem. Man kann mit dir nicht reden.

Schwuler Junge, 21 Jahre,... - Zu jung.

möchte mit jungen Homosexuellen aus Vigo und Umgebung schreiben.

Zu weit. - Naja, Galizier.

Schau, Mari Trini. - Willst du ein Autogramm?

Etwas Applaus und sie hält sich für La Niña de los Peines.

Wurdet ihr vorgestellt? - Hallo.

Ich werde ihr Manaher sein. - Bitte.

Das heißt Manager. - Schau einfach mich an.

Danke. Ehrlich.

Ich brauchte das, sehr. - Erwähn es nicht, mein Lieber.

Stell dich den Dingen und geh heim.

Mit der Prüfung, deine arme Mutter. Sie wird toben.

Sie wird mich umbringen.

Ich ziehe mich um, ziehe das schicken Zeug aus.

Bis später.

Es ist okay.

Sind wir alt genug für das eine, dann auch für das andere.

Ich weiß.

Ich sollte für Gente joven ausgewählt werden.

Denk jetzt nicht daran. Das ist die Zukunft.

Glaub mir, Madame 2000.

Dr. Martínez, bitte gehen Sie zu...

Remedios Fernández? - Ja.

Darf ich?

Unter 18.

Gut. Entschuldigen Sie mich.

Schön, dich kennenzulernen.

Wie geht es dir?

Gut.

Deine Mutter hat mir erzählt, dass du...

in letzter Zeit etwas verwirrt bist.

Bedrückt dich etwas?

Kann ich dir helfen?

Ich weiß nicht.

Fühlst du dich unwohl, wegen etwas, das du getan hast?

Oder wegen eines Gedanken,...

oder Wunsches,...

der nicht üblich ist. - Nein. Ich weiß nicht.

Kein Problem. Ich weiß, dass es schwer ist, darüber zu reden.

Wir arbeiten langsam daran.

Schau, komm mit. Komm mit mir.

Ich auch? - Nein, keine Sorge.

Komm mit mir. Setz dich.

Setz dich.

Leg deinen Arm hierhin. Genau so.

Miguel, unsere Gedanken sind sehr komplex.

Weder du, noch ich können über unsere Gedanken entscheiden.

Aber wir können sie mit Übungen sortieren.

Ich zeige dir ein paar Bilder.

Bitte konzentriere dich und analysiere sie.

Lass dich von dem, was sie auslösen, leiten.

Ich denke es wäre besser, wenn Sie draußen warten.

Ich würde mit ihm rein gehen, wenn das geht

Klar, wenn Sie wollen. - Danke.

Gut, Miguel, fangen wir an. Wenn du bereit bist.

Drücke darauf, um zum nächsten zu springen.

Gut.

Was fühlst du?

Ich weiß es nicht.

Es ist ein verliebtes Paar.

Konzentriere dich auf das, was du fühlst.

Du musst es nicht laut sagen. Lass dich treiben.

Miguel, du bist zu schnell.

Du musst dich auf die Bilder konzentrieren.

Sei ehrlich mit deinen Gedanken und deinen Gefühlen.

Wenn du etwas attraktiv findest...

Mach weiter.

Was ist los? - Das war einen Elektroschock.

Wie kann das sein?

Er hat einen Elektroschock bekommen. - Alles ist gut.

Sie haben gesagt, es ist harmlos. - Das ist es.

Die Schocks blockieren homosexuelle Wünsche des Patienten.

Die Therapie muss weitergehen. - Das haben Sie nie erwähnt.

Bitte. - Nehmen Sie mir das ab.

Warte kurz. - Miguel, was tust du?

Lass mich in Ruhe.

Was machst du? - Ich stelle mich.

Was? - Geh aus dem Weg.

Beruhig dich. Gehen wir. - Keine Elektroschocks.

Sei leise. Wir würden Ärger bekommen.

Geh hoch. Wir reden oben.

Nur darum sorgst du dich. - Beruhig dich.

Dass die Nachbarn wissen,... - Bitte.

dass du mich heilen willst. Dass ich krank bin.

Bitte. Das ist mir peinlich.

Was ist dir peinlich? Was?

Einen schwulen Sohn zu haben?

Ja, ich bin schwul. Ich bin schwul.

Du vertratest mich nicht. Du bist verrückt.

Kein Wunder, dass Papa sich umgebracht hat.

Was haben sie dir angetan?

Einen Moment, Schatz.

Hier, und ein Kissen.

So?

Steh nicht auf. Du siehst reizend aus.

Komm schon, du weißt es.

Nein, spiel es nochmal. - Gut. Das ist das Gute.

Guten Abend. - Guten Abend.

Erzähl ihr von der Prímula-Gruppe. - Jetzt?

Etwas höhere. Genau da.

Bereit?

Los, Hände hoch.

Jetzt die Hüfte schwingen.

Und stopp. Nach rechts.

Und umdrehen. - Komm her, Maca.

Schau. - Bereit?

Schnell.

Diese Universität ist national. - Hau ab.

Geht es euch gut?

Das erste Mal, dass du tanzt. - Ich will in die erste Reihe.

Hey!

Lass mich leben. - Du musst es sagen.

Später.

Komm schon, für Miguel.

Miguel. Komm.

Lass mich dein Make-Up machen. - Es ist so heiß.

Es sind sehr viele. - Gut, jeder wird dich sehen.

Maca, gib mir bitte den Schal.

Hier. - Nein, nicht der.

Der da. - Mal sehen.

Das ist eklig. Ich stelle dich vor.

Gib mir Zeit. - Keine Angst.

Jetzt kann ich mich beruhigen. - Bleib hier.

Das letzte. - Nein.

Das letzte. Stell dich hin. Lächeln.

Du siehst toll aus.

Ich brauche etwas Luft.

Verdammt.

Was ist los?

Hey, das wird großartig.

Ja? - Klar.

Danke.

Bereit? - Bereit.

Gehen wir.

Mach auf.

Maca, der Schlüssel.

Maca, lach nicht. Maca.

Der Schönste in Sevilla. - Sei leise, du bist verrückt.

Ich traf letztens eine Freundin aus Malaga.

Sie hatte von mir geträumt. Dass ich eine Jungfrau sei.

Bei einer Prozession. - Unmöglich.

Ich mache von innen auf.

Ich bin sofort da. - Bitte brauch nicht zu lang.

Ich beeile mich.

Ich stelle den vor, der saetas für mich singt.

Einen großen Applaus für Miguel Acosta.

Auf geht's. - Auf geht's, Junge.

Er hatte eine Scheißangst. - Kommt, wir sind eine Familie.

Alles ist gut. Los, Miguel. - Komm raus.

Umwerfend. - Danke. Gute Nacht.

Hier ist keine Bar. Es ist das Radio des Nachbarn.

Ihr Ausweis. - Ich habe keinen Ausweis.

Hey, wohin gehst du? Komm her.

Komm her. Renn nicht weg.

Seid leise. - Leise, es ist die Polizei.

Schließ die Tür ab.

Wir sind alle drinnen, okay?

Miguel. - Hey.

Wohin gehst du? - Was machst du? Ich bin Polizist.

Weg hier. - Lasst ihn gehen.

Weg. - Miguel.

Schäm dich, Macarena.

Hallo? - Hallo.

Guten Abend. - Abend. Guten Abend.

Guten Abend. - Hallo. Hören Sie...

Es gab ein Missverständnis. Sie haben meinen Sohn verhaftet.

Er kam vor einer Stunde hier an. - Ja, ungefähr.

Wie heißt er? - Remedios Fernández.

Ihr Sohn heißt Remedios? - Nein. Nein.

Miguel. - Ich bin Remedios.

Er heißt Miguel Acosta Fernández.

Bin gleich zurück. - Danke.

Mein lieber Gott.

Du hättest dein Kollar tragen können.

Keine Sorge, wir überlegen uns etwas.

Dani? - Tut mir leid. Kannst du kommen?

Gut, siehst du? Hier, gib mir das.

Du redest. Nicht ich.

Lass nicht mich reden.

Was ist los? Hast du im Lotto gewonnen...

und willst mit mir teilen? - Den, eine Tunte zu sein.

Schön, dich zu sehen.

Was ist passiert? - Hallo.

Wir brauchen einen Anwalt.

Wieder.

Glaubst du jetzt an Recht? - Wir glauben an dich.

Bitte.

Sorry. Das war unerwartet. - Kein Thema, die Zeit ist scheiße.

Nächstes Mal bitte ich sie, zu warten, weil es nicht passt.

Ich gehe rein. - Ich komme mit.

Nein. Sie werden sich an dein Gesicht erinnern.

Sie hat Recht. - Wir müssen hier warten.

Ich sage euch Bescheid.

Die, die sich nicht verstecken. - Mili.

Guten Abend. - Abend.

Ich bin Raquel Álvarez Castro, Miguel's Anwältin.

Können Sie ihn informieren? - Warten Sie dort.

Entschuldigung, wer sind Sie? Ich bin Miguel's Mutter.

Raquel. Dani hat es erzählt. - Sie ist hier.

Wer ist Dani? - Hallo. Ich bin Manolo.

Danke, für's Kommen. - Hallo.

Hallo.

Remedios. - Schön, dich kennenzulernen.

Und? Irgendwas Neues? - Sie fragten nach Herrn Fernández?

Ja. - Ich bin seine Mutter.

Er wurde vorsorglich festgenommen. - Was?

Bis das Gericht seine Inhaftierung oder Entlassung beschließt.

Wie lange? - Maximal fünfzehn Tage.

Fünfzehn? - Bis der Magistrat den Bericht hat...

und ihn prüft. - Welche Prüfung?

Mit der Staatsanwaltschaft. Stören Sie nicht, sind wir schneller.

Er stuft Ihren Sohn als soziale Gefährdung ein...

oder der Fall wird abgewiesen. - Ich verstehe das nicht.

Er ist in Haft, bis der Magistrat... - Das habe ich verstanden.

Was meint er mit sozialer Gefährdung? Er ist ein Kind.

Darf ich zu ihm? - An der Verhandlung.

Komm. - Ich sage Ihnen,...

was der Haftrichter anordnete. - Wegen was?

Das sage ich Ihnen gleich.

Miguel, siebzehn, minderjährig, wohnt nicht zu Hause.

Hat sich widersetzt,...

Unsittlichkeit durch Kleidung eines anderen Geschlechts,...

Verdacht auf homosexuelle Handlungen.

Verdammte Scheiße. - Raus.

Gehen Sie raus. - Ich will zu ihm, ich bin Anwältin.

Ich kenne dich nicht. - Lass sie.

Das behandeln Pflichtverteidiger.

Stellen Sie morgen einen Antrag. Raus.

Ich will ihn sehen. - Nein.

Lassen Sie mich rein. - Das darf ich nicht.

Egal. - Kann ich schauen, ob er da ist?

Bringen Sie sie weg. - Ich will ihn sehen.

Nicht näher. Gehen Sie. - Lassen Sie mich ihn sehen.

Bringen Sie sie hier raus. - Okay.

Nicht meine Schuld, dass Sie eine Tunte großzogen.

Hey, bitte. - Los, gehen Sie.

Wieso?

Beruhig dich, Maca.

Bitte, sonst müssen wir Sie auch verhaften.

Wieso haben Sie das getan? - Gute Nacht.

Mit so einem ist sie am Arsch. - Beruhig dich.

Sonst landen wir auch da drinnen.

Das ist Macarena. - Gehen wir nach Hause. Gehen wir.

Reme. - Miguel muss bleiben.

Ich kann nichts tun.

Wir müssen etwas tun. - Seine Mutter will nicht.

Was ist los, Maca?

Wart ihr alle bei ihm? - Ja.

Das ist Daniel. Er hat es mir erzählt.

Du bist Dani?

Warum sitzt mein Junge im Knast und nicht du?

Wir kamen, um zu helfen. - Helfen?

Ja. - Warum stellst du dich nicht?

Soll ich den Bullen sagen, dass die Gefährlichen hier sind?

Und sie falsch lagen. - Du verschlimmerst es.

Was denn? Das ist die Christliche Arbeiterjugend.

Bitte... - Was?

Damals half ich, brachte niemanden ins Gefängnis.

Schämt euch.

Dein Sohn sitzt doch auf der Straße. - Wovon redet sie?

Was? - Wir halfen ihm.

Komm runter. Das ist nicht der Ort dafür.

Ich habe ihn vier Monate nicht gesehen, wisst ihr?

Dann ist er im Gefängnis, weil er sich mit Idioten zum Affen macht.

Sie holten mich um vier Uhr, um ihn zu verteidigen.

Zeigen Sie Respekt. - Wer ist sie? Am Geschäfte machen.

Seht ihr? - Sie sind auf deiner Seite.

Auf welcher Seite, Maca? Auf welcher Seite sind sie?

Die Seite, auf der mein Sohn ist? Er ist wegen ihnen da drin.

Bitte... - Und wegen dir, möchte ich sagen.

Du machst dich lächerlich. Sie wollen helfen.

Ich mache mich lächerlich.

Weißt du was? Ich mache mich noch lächerlicher.

Lasst meinen Sohn in Ruhe. Ihr habt genug getan.

Bis hierhin, nicht weiter.

Ich fühle mich schrecklich.

Sie hatte es. - Was hatte sie?

Gehen wir. - Sie hatte es.

Manolo, hast du die Schlüssel? - Hauen wir hier ab.

Die Bevollmächtigten wenden sich an das Justizministerium,...

um das Folgende zu fordern...

Zu for... - ...dern.

Lächeln. - Ich mache etwas,...

dass ich in einer Zeitschrift sah.

Lass mich allein.

Was machst du so früh hier? - Das ist Don Ignacio's Anzug.

Er braucht ihn heute. Können Sie das Revers machen?

Lächle etwas. Bereit? Okay, entspann deinen Arm etwas.

Bereit und...

Genau... Komm schon. - Wie gutaussehend.

Das war's, weiter.

Männer und Frauen, die die Demokratie ermöglichen

Wir bringen die Regierung zum Zuhören.

Aufhebung des Social Danger Acts.

Unterschrift für sexuelle Freiheit. - Um die soziale...

Eine Unterschrift, um... Ach komm.

Eine antifaschistische Unterschrift. - Ich bin links.

Es ist für sexuelle Freiheit. - Nein.

Wir sind auch Linke, weißt du?

Sexuelle Freiheit. Völlige Amnestie. - Tunten.

Ja, vielen Dank.

Ihr seid zu weit gegangen. Alle raus.

Habt ihr mich gehört? Raus hier. - Manolo, komm her.

Nimm alles. Nimm alle Papiere.

Was ist das? - Eine Petition für...

Sag nichts. - Nicht seine Schuld.

Toll, dass du dich für den Retter der Armen hältst, aber das?

Die Gitarre gehört uns. - Weiter, ja.

Wir kommen, um sie zu holen.

So ein Irrtum. - Etwas Respekt.

Mach mich nicht wütend.

Den Schlüssel. - Lass es mich erklären.

Erklär es dem Erzbischof. Los.

Wann ist Don Ignacio's Konferenz?

Es gibt keine Konferenz.

Was meinen Sie damit?

Komm mit, um mit ihm zu reden. - Mit Don Ignacio?

Es geht um Miguel. Ich brauche einen guten Anwalt.

Für Miguel? Was ist passiert? - Ich weiß es nicht.

Ein Missverständnis. Schlechter Umgang.

Klar, schlechter Umgang. - Hier, notier dir die Adresse.

Panamá Straße. Nummer 14.

Wir sollten ihn da nicht mit reinziehen.

Wie bitte?

Ich will ihn als Kunden nicht verlieren.

Miguel bekommt einen Pflichtverteidiger.

Gib her.

Gut. - Du verstehst meine Situation, oder?

Das geht jetzt nicht.

Was machst du? - Geh mir aus dem Weg.

Was bringt Sie hier her?

Ich kam, um den Anzug zu bringen. Er ist fertig.

Sie hätten sich keine Mühe machen müssen.

War es nicht. - Sie ist Näherin meines Schneiders.

Es gehörte ihrem Mann.

Ein traditionelles Geschäft. Gibt es nicht mehr.

Welcher Schneider? - Mariano López Hierro, sein Lehrling.

Er ist jetzt der Schneider. - Naja.

Sie sind diejenige, die näht. - Danke.

Vielen Dank.

Zuverlässig wie immer.

Hören Sie... Danke. Don Ignacio...

Abgesehen vom Anzug, wollte ich...

über etwas reden. - Natürlich, nur zu.

Entschuldigung. Stehen Sie nicht. Setzen Sie sich.

Wenn es nicht stört, Mauro. Setzen Sie sich.

Danke. - Wollen Sie etwas trinken?

Nein.

Wenn ich darf. - Gut, dann...

Worum geht es?

Naja...

Mein Sohn Miguel hat ein kleines Problem.

Ein juristisches Problem? Was ist passiert?

Naja, er wurde festgenommen.

Er könnte nach dem Social Danger Act angeklagt werden.

Hat er mit Drogen zu tun?

Prostitution, Pornografie,...?

Remedios, Ihr Sohn ist keine Tunte, oder?

Don Ignacio...

Er ist noch ein Kind.

Kinder machen manchmal dumme Sachen und drehen durch.

Naja, hören Sie.

Wenn er festgenommen wurde, ist es mehr als durchzudrehen.

Aber keine Sorge.

Umso früher man sich darum kümmert, desto besser.

Es ist schwer, sie später umzupolen.

Er muss nicht umgepolt werden.

Er hatte Pech und mit einer schlechten Gruppe zu tun, mehr nicht.

Also... Was wollen Sie von mir? - Naja...

Ich bitte Sie, sich darum zu kümmern.

Hören Sie... - Bitte.

Remedios, mein Büro hat einen Ruf.

Wenn ich so einen Fall vertrete,...

bringt mich das in eine heikle Lage.

Besonders bei meinen Kunden. Das verstehen Sie, oder?

Ja, aber... Ein Anruf? Könnten Sie?

Tut mir leid, dass Sie in dieser Situation sind.

Sie sind nicht verantwortlich für das, was Ihr Sohn tut.

Es ist spät. Sie müssen müde sein.

Don Ignacio... - Gute Nacht, Remedios.

Gute Nacht.

Danke.

Maca macht nichts Falsches.

Die Kundgebung ist an der Universität.

Dort sind viele Verrückte. - Sie unterstützt Miguelito.

Sie unterstützt Miguel? - Ja.

Miguelito tut mir leid.

Seine Mutter auch. Sie bekam den bösen Blick.

Aber all das könnte sich jetzt gegen uns wenden.

Ihr Mann wurde verrückt, ihr Sohn ist eine Tunte.

Was für ein Bild. - Bitte.

Es stimmt doch.

Diese Frau kommt nicht mehr hoch. - Wir müssen sie unterstützen.

WÄHLE DIE MITTE

Sie glauben, wir haben keine Familie. Dass wir gegen sie sind.

Stammen wir von einem Olivenbaum? Nein, natürlich haben wir Familie.

Die Bewegung ist auch eine Familie. Was wir nie akzeptieren werden,...

ist, das Aufzwingen des patriarchalischen Familienmodells.

Sie unterdrücken uns, weil wir aus der Reihe tanzen.

Sie nutzen alle Mittel, um uns zu unterdrücken.

Sie nutzen die Psyche, die Medizin und das Gesetz.

Deswegen sind wir hier. Um über den Social Danger Act zu reden.

Wir sind nicht die Gefährlichen.

Was ist an einem siebzehnjährigen Jungen, der...

Lidschatten trägt, gefährlich? - Miguel's Mutter?

Und meine Schwester.

Miguel ist gerade im Knast und wartet auf seinen Prozess.

Ein Minderjähriger.

Wir sind bei Miguel,... - Du wirst Tante?

Setz dich. - unterstützen ihn.

Klar. - Setzen wir uns.

Ich bin froh, dass seine Mutter ihn unterstützt.

Vielen Dank allen für's Kommen.

Mein Kollegen und ich sammeln nun Unterschriften.

Bitte unterschreibt.

Ich wollte euch unterstützen. - Klar.

Ehrlich. - Entschuldige mich.

Hey, wie geht's? - Hallo.

Können wir kurz reden? - Natürlich.

Ich dachte, der Langweiler unterschreibt.

Sie hat dich gehört.

Zuerst möchte ich mich für letztens entschuldigen.

Ich war wirklich aufgeregt. - Keine Sorge.

Machen Sie sich keine Gedanken. - Könnten Sie Miguel verteidigen?

Natürlich kann ich das.

Ich bezahle Sie. - Naja, darüber reden wir noch.

Nein, ich bezahle Sie auf jeden Fall. - In Ordnung, verstanden.

Also, was müssen wir tun?

Bis zur Verhandlung können wir nicht viel tun.

Keine Sorge. Wir können behaupten, dass er in der Showbar arbeitete.

Eine Showbar. - Ja, er hat keine Auftrittserlaubnis.

Ich habe Freunde in der Gewerkschaft. Wir können eine bekommen.

Er kam vier Monate nicht zurück.

Er äußerte beleidigende Worte wie, entschuldigung, Tunte.

Was ist los? - Sie befragen alle nacheinander.

Sind Sie Miguel Acosta's Mutter? - Ja, bin ich. Was ist los?

Wir schreiben den Bericht über das gute Benehmen nach der Verhaftung.

Wir wollten von Ihnen mehr über sein Umfeld und den Einfluss erfahren.

Ja, natürlich. - In Ihrem Haus, wenn wir dürfen.

Natürlich. Folgen Sie mir.

Amparo, komm mit. Los.

Kommen Sie bitte rein.

Bieten wir ihnen einen Kaffee an. - Nein, das ist nicht nötig.

Natürlich ist es das. - Nein.

Doch, trinken Sie einen. - Geh du, du weißt, wo er ist.

Geh und mach Kaffee.

Naja, ich... - Geh und mach Kaffee.

Natürlich.

Tut mir leid.

Ich habe einige Fragen für den Bericht...

der Staatsanwaltschaft. - Ja, natürlich.

Was macht Ihr Sohn? - Mein Sohn lernt.

Entschuldigung. - Was?

Entschuldigung. Bist du Seville Samson? Ich kann es nicht öffnen.

Würden Sie? - Ja, natürlich.

Darf ich? - Danke.

Hier, bitte.

Sehr nett. - Gerne.

Machen wir weiter? - Ja, natürlich.

Drehen Sie sich um? - Entschuldigung, ich wollte nur...

Seit wann wohnt er nicht mehr hier?

Seit ungefähr vier Monaten.

Wieso warfen Sie ihn raus? - Das habe ich nicht.

Das sagten mehrere Nachbarn. - Ich denke, sie meinten...

Entschuldigen Sie. Ich würde nicht glauben, was die Nachbarn sagen.

Meine Mutter, zum Beispiel, ist dement.

Darf ich ins Zimmer? - Sie ist altmodisch.

Von ihrem Sohn. - Ja.

Von meinem Sohn. Natürlich.

Links.

Ich kann nicht, seit er gegangen ist. Sie dürfen.

Geh mit, lass ihn nicht allein.

Was ist das? - Antonio's Sachen.

Seine Sachen sind doch egal. Er ist tot.

Nur Gott weiß, was in Miguelito's Zimmer ist.

Miguel. Geh.

Wasser. - Was?

Wasser. Deine Fruchtblase ist geplatzt.

Meine Fruchtblase ist geplatzt.

Wirklich? - Bitte.

Ich rufe einen Krankenwagen. - Ich weiß nicht. Ich bin aufgeregt.

Legen Sie sich hin. - Ich bin so aufgeregt.

Die Kaffeekanne. - Ich gehe.

Ich brauche einen Krankenwagen.

Pureza Straße, Nummer 24.

Geburt. Was ist das?

Die Fruchtblase ist geplatzt. Es kommt zu früh.

Wir gehen runter. - Ja.

Wir gehen runter. - Sie hat Schmerzen.

Verzeihen Sie die Farce.

Mein Sohn ist alles für mich und...

Ich notiere, was ich sehe. Der Richter entscheidet.

Die Polizei hat mich immer nervös gemacht.

Obwohl ich nichts angestellt habe.

Die Kollegen erstellen das medizinische Gutachten...

und das Strafregister. Entschuldigen Sie mich.

Danke. - Gerne.

Danke.

Habe ich dich durchtränkt? - Etwas.

Wenn ich helfen kann... Gott sei mit Ihnen.

Sagte er medizinisches Gutachten? - Ja.

Ihr Faschisten, ihr seid die Terroristen.

Ihr Faschisten, ihr seid die Terroristen.

Ihr Faschisten, ihr seid die Terroristen.

Ihr Faschisten, ihr seid die Terroristen.

Ihr Faschisten,... - Raus mit der Komplizin.

Was machen Sie? - Was zum Teufel ist das?

Was zum Teufel machen Sie?

Ihr seid die Terroristen. Ihr Faschisten.

Geht in die andere Richtung.

Was zum Teufel machen Sie?

Kognitive Wahnvorstellungen. Schizophrenie. Homosexualität.

Wir sind Opfer der franquistischen Unterdrückung.

Gegen psychiatrische Gewalt. - Gegen den elektrischen Stuhl.

Hier lang. - Die Polizei ist unterwegs.

Hey, Sie. Hierher.

Lauft. Lauft.

Beeilung. - Los.

Los, Mili. - Schnell.

Ich finde den Schlüssel nicht. - Was?

Los. Beeilung. - Verdammt, Loles.

Ich habe sie. - Auf.

Wir sind weg. Lasst uns hier abhauen.

Kein Führerschein? Wie Niki Lauda.

Loles, pass auf. - Auf.

Hier.

Langsamer geht nicht. - Nicht in den Fluss.

Sie fliegen nicht in den Fluss.

Loles, stopp. - Wo soll ich hier anhalten?

Ich kann nicht anhalten. Einen Moment.

Los. - Reme, denk nicht mal dran. Los.

Geben Sie mir das. - Beeilung.

Warte, nur eine Minute.

Du solltest dich so anziehen.

Schluss mit dem Gequatsche. Auf. - Kommt rein.

Wie lief es? - Einen Moment.

Gut. - Gut?

Hey, hilf mir mal. Daniel, bitte. - Klar.

Unglaublich. - Erzähl.

Geht rein. - Gesund und munter.

Wie lief es? - Naja, es war eher...

Mach zu. - interessant.

Kommt rein, hier lang. Ihr könnt die Mäntel ausziehen.

Was ist das alles?

Krimskrams, den wir verkauften als Antonio noch lebte.

Das ist wunderbar. - Naja...

Danke, aber nicht wirklich. - Ehrlich, der Stoff ist wundervoll.

Gefällt es dir?

Es gehört dir. Nimm, was du willst.

Hast du das alles gemacht? - Ja, mit diesen Händen.

Ich weiß nicht, warum du das Mariano übergeben hast.

Schneidern war schon immer Männersache.

Wer sagt das? - Reme.

Ist das eine Schreibmaschine?

Irrungen und Wirrungen des Lebens, Anwalt.

In der Tat, Sekretärin.

Das Foto. - Hier.

Eine Künstlerlizenz. - Ja.

Ein wahrer Segen.

Jetzt müssen Sie die Vollmacht ausfüllen und unterschreiben.

Worauf lassen wir uns da ein? - Vertrau mir.

So ist es, als hätte er die Prüfung gemacht, um auftreten zu dürfen.

Künstler legen Prüfungen ab? - Ihr Sohn macht das nicht.

Er macht alles auf seine Art.

Sexualität und... - Soziale...

Entfremdung im Allgemeinen. So? - Ja.

Was machst du? - Einen Fragebogen für Parteien,...

damit sie ihren Standpunkt darlegen. Noch eine.

Sicht auf den Social Danger Act. - Gefällt mir.

Der Missionar. - Das gefällt mir nicht.

Sicht auf die homosexuelle Bewegung.

Mag ich. Es ist direkt. - Ladies?

Zu viel Arbeit für heute.

Madame 2000. - Hey, wie schlicht.

Bravo. - Bravo.

Soll ich es aufhängen? - Nein, ich räume es weg.

Willst du es haben, ist es dir. - Danke.

Dani, los. - Ich komme.

Wir gehen. - Soll ich das wegräumen?

Sie warten auf dich. - Ich gehe sofort.

Danke. Da hinten.

Was ist?

Ich kann es nicht erwarten Miguel zu sehen...

um ihm von dir zu erzählen. - Sag das nicht.

Nicht jeder würde das tun.

Würden meine Eltern vorbeilaufen, würden sie sich wegdrehen.

Warst du nicht im Gefängnis? - Mehrmals.

Wie lange warst du da drin?

Letztes Mal fünf Monate. - Fünf Monate?

Aber hier bin ich. Wir alle sind es.

Ich will mich nicht mehr verstecken.

Mit Mili geht das auch nicht.

Es hat sich nicht so sehr verändert, wie es scheint.

Die Dinge ändern sich. Aber sie haben sich noch nicht geändert.

Sie nahmen Miguel.

Er wurde für Gente joven ausgewählt.

Guten Morgen.

Lieber Himmel. - Du hast es gesehen.

Ja. - Ich wusste, dass das passiert.

So können wir nicht öffnen. Räum auf.

Ich sage die Anproben ab. - Ich muss zu Miguel's Verhandlung.

Ich kann nicht. - Du kannst so nicht gehen.

Schau, wie die Nachbarn reden. Wie peinlich. Mach Ordnung.

Was denkst du, wer du bist? - Mach sauber.

Was? Was?

Nach all meinem Leid kommandierst du mich herum.

Du bist mir nicht gewachsen. - Was?

Als ich dich wirklich brauchte... - Mach was du willst.

Wenn du dich beruhigt hast reden wir. - Beruhigen?

Weißt du was? Du und deine Anzüge, ihr könnt zur Hölle fahren.

Du Verräter. - Du weißt nicht, wie falsch das ist.

Arschloch. Arschloch.

TUNTEN RAUS AUS UNSERER NACHBARSCHAFT

Gib her, ich mache weiter.

Wo ist sie? - Gleich da.

Ihr Kind ist im Knast...

Was ist los? Geht es dir gut? - Reme...

Wie geht es ihm? - Ich durfte nicht rein.

Wieso? - Ich habe Neuigkeiten.

Was? - Die Geheimpolizei ist da,...

weil Miguel einen von ihnen verletzt hat.

Gott, was sagst du da? - Das verkompliziert die Dinge.

Hör zu, Raquel, ich war da.

Ich kann aussagen. - Beruhig dich.

Das würde nichts nutzen.

Das Wort eines Bullen wiegt mehr als deines.

Diese Bastarde. - Hier.

Wir sollten rein. - Gehen wir.

Ich denke es wäre besser, wenn ihr nicht reingeht.

Was meinst du? - Was haben wir getan?

Das warst du. Du hast ihr das gesagt. - Nein.

Loles. - Warst du das?

Das ist meine Entscheidung. Sie hat damit nichts zu tun.

Wieso? - Ich werde nicht riskieren,...

dass der Richter sieht, dass er mit euch zu tun hat.

Was? - Sie könnten es gegen ihn verwenden.

Ich bin euch für alles dankbar. - Sehe ich.

Wir kämpften für die Bewegung. Es muss da sein.

Ich weiß. - Es sind mehr Kollegen im Gefängnis.

Ob er ins Gefängnis muss oder nicht hängt vom Richter ab.

Daher müssen wir uns einsetzen. - Sei leise.

Loles, bitte. Ich erinnere euch daran,...

dass er festgenommen wurde, weil er dort mit euch war.

Ihr habt uns benutzt.

Wohin gehst du? - Ich muss rein.

Du solltest es am besten verstehen.

Du warst im Gefängnis. Du weißt wovon ich spreche.

Vielleicht ist heute nicht die beste Idee.

Wir haben das Recht dazu. - Denkt an Miguel.

Wir gehen nicht rein.

Aber wir gehen nicht weg.

Wir müssen los, Reme. - Wir gehen nicht weg.

Viel Erfolg, Reme.

VÖLLIGE AMNESTIE

ABSCHAFFUNG DES SOCIAL DANGER ACTS

Los, es ist der hier.

Mama, alles gut. - Paca, Beeilung.

Entschuldigung.

Leg es drunter, so sieht man nichts. - Soll ich helfen?

Nein, gib her. - Schieb es rein. Beeil dich.

Das war's. Danke. Sorry.

Maca... - Wir standen in einem Stau.

Ich liebe dich. - Ich liebe dich auch.

Gib dein Bestes. Wir sehen, was passiert.

Danke für alles. - Danke.

Mein Kleiner. Hier.

Du kamst aus dem Untergrund und wirst zurückkommen.

Untergrund? Nein. Er kommt zum Eurovision.

Lass dich nicht ausbeuten. Sie verdienen viel Geld an dir.

Aber hab Spaß. - Okay.

Mama. - Das ist es.

Denk an dein Sandwich. - Okay.

Danke, Mama.

Los, geh rein.

EHEMALIGE SCHNEIDEREI ANTONIO ACOSTA

Hier ist genug, um ganz Sevilla zu versorgen.

Ach du meine Güte. - Sie knausert nicht.

Teilen. - Wie das erste Weihnachten.

Ja, wie das erste, weil die letzten...

Auf was lässt du dich ein? - Das ist nötig.

Loles. - Pass mit dem Boden auf.

Benutz Zeitungen. - Ich male nur das N.

Benutz Zeitungen, sonst drückt es durch.

Gleich streicht sie noch die ganze Terrasse.

Was ist hier los? - Dieser Junge...

Meine Dame. Hallo.

Passen Sie gut auf. - Das interessiert mich nicht.

Danke für's Kommen. Fangen wir an.

Wir wollen hier den Social Danger Act abschaffen...

und homosexuelle Freiheit schaffen.

Wir fordern die Abschaffung aller Diskriminierung gegen Frauen.

Freie Verfügung über den eigenen Körper.

Und kostenlose Sexualkunde von Kind an.

Wir wollen alle emotionalen Tendenzen frei zum Ausdruck bringen.

Los, Paco. - Sexuelle Freiheit. Völlige Amnestie.

Sexuelle Freiheit. Völlige Amnestie.

Sexuelle Freiheit. Völlige Amnestie.

Sexuelle Freiheit. Völlige Amnestie.

Sexuelle Freiheit. Völlige Amnestie.

Der Herr wird uns bestrafen. - Tu so.

Das ist die Kathedrale.

Die Tür, Mili.

Auf Englisch. Ich spreche kein Spanisch.

Sexuelle Freiheit. Völlige Amnestie.

Sexuelle Freiheit. Völlige Amnestie.

Nur einen Augenblick.

Was zum Teufel ist das? Wer ist verantwortlich?

Ich bin es. - Ist okay.

Ich schaue mal. - Bitte.

Das wurde nicht angemeldet, also illegal.

Beenden Sie das, jetzt. - Schauen Sie.

Wir haben Unterstützung von Gewerkschaften, Verbänden, Parteien.

Wenn Sie uns festnehmen wollen, brauchen Sie Verstärkung.

Ihre Entscheidung.

Wohin gehen Sie? - Zur Giralda.

Wir gehen auf jeden Fall dorthin.

Verhaftet oder auf freiem Fuß, wie bisher.

Rückzug.

Siehst du?

Ich weiß nicht, ob etwas von der mal existierende Romanze übrig ist.

Ich weiß nicht, ob es Zeichen gab, die ich nicht verstand.

Dinge, die wir verstecken mussten. Wo gehen sie hin?

Wohin geht die Liebe? - Liebe.

Ich will deine Stimme hören.

Regierung aufgepasst. Die homosexuelle Bewegung kämpft.

Ich möchte...

nicht erklären, warum...

ich dich lieben will,...

ohne Angst, dass sie zurückkommen.

Ich möchte...

dir zu Füßen fallen,...

das Parkett heben,...

Gott sagen, wer ich sein will.

Wo sind die Dinge, die ich mal studieren wollte, hin?

Wo sind die Orte, die wir besuchen wollten, hin?

Wo sind die Drinks, die wir nicht haben konnten, hin?

Wo ist gestern hin? - Gestern.

Wenn ich heute nur laufen kann,...

schreiend an deiner Tür,...

ist alles, was ich will, Liebe.

Ich möchte... - Alles, was ich will, ist Liebe.

nicht erklären, warum...

SEXUELLE FREIHEIT

ich dich lieben will,...

ohne Angst, dass sie zurückkommen.

Ich möchte...

dir zu Füßen fallen,...

das Parkett heben,...

Gott sagen, wer ich sein will.

FRAUEN GEGEN GEWALT PRÍMULA

Am 25. Juni 1978 kämpften LGTBIQ+- Gruppen aus dem ganzen Land...

für ihre Rechte und protestierten gegen den Social Danger Act.

Zum Gedenken an den ersten Marsch für sexuelle Freiheit in Barcelona...

ein Jahr zuvor, gilt dieser Tag als erster Pride Day Spaniens.

Homosexualität und Transsexualität sind seit 1979 nicht mehr strafbar.

Doch sie wurden bis 1988 weiterhin als öffentliches Ärgernis verfolgt.

ABSCHAFFUNG DES SOCIAL DANGER ACTS

HOMOSEXUELLEN- UND ARBEITERBEWEGUNG, EIN KAMPF

Diese Revolution war damals genauso nötig wie heute.

Denn die Dinge ändern sich,...

aber sie haben sich noch nicht verändert.

Untertitelung: OUTtv Media BV Vanessa Ackerstaff

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