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Zulu
Es ist vorbei.
Du übernimmst Verantwortung,
wie ein Mann!
Du musst die Sache weiterführen.
Versprichst du mir das?
Meine Eltern starben bei einem zivilen Flugzeugunglück.
Lass es sein, Thomas.
Könnte ich vielleicht für ein paar Tage... hier bleiben?
Ja, natürlich.
Jetzt geh bitte verdammt noch mal ans Telefon, Grace!
Du wolltest diesen Job machen.
Jetzt zieh's auch verdammt noch mal durch!
(Mia) Vielleicht nehmen wir ihn runter, oder? - Nein.
Wir fassen hier nichts an.
Mehr Familie hatte ich nicht.
Ich hab' ein Jahr bei ihm gewohnt.
Doch dann...
wurde es irgendwie schwierig.
Wenn ich zu Besuch kam, war er immer nur abweisend.
Er genoss sehr großen Respekt.
Er kam häufig ins Lager.
Weshalb meinst du, hat er sich das Leben genommen?
Das letzte Mal als ich hier war,
habe ich ihm Fragen über die Sache mit Silja gestellt.
Er schien sich unwohl zu fühlen, als ob er etwas verheimlichen würde.
Ist das Janssen?
In der Mitte.
Janssen, mein Vater und mein Onkel haben zusammen gedient.
Die haben was damit zu tun.
Wie bitte?
Unser Janssen und mein Onkel -
diese Jungs hatten die Region in ihrer Hand.
Hm.
Und hier oben wurde wohl niemand Polizeichef
ohne eine Art Prüfungssiegel von der Armee.
Nein. Er hat den DNA-Test machen lassen.
Und er stoppte die Ermittlungen im Fall Silja
und der Leichenteile.
Vielleicht steckt er ja dahinter.
(Spannende Intromusik)
ELVEN - FLUSS AUS DER KÄLTE
(Handy klingelt.)
(Janssen) Ja?
Hallo, hier ist Thomas.
Ich glaub', es ist was Schreckliches passiert.
Was?
Ich hab' versucht, meinen Onkel zu erreichen,
und als er endlich ans Telefon ging, da wirkte er so...
so seltsam, so verzweifelt.
Ja, ich komme sofort.
(Spannender Klangteppich)
Gut. Dann werden wir ja endlich erfahren,
wer hier auf welcher Seite steht.
(Janssen) Scheiße.
(Reidun) Was ist denn los?
(Janssen) Alles klar, ich muss nur noch mal schnell ins Büro.
(Reidun) Aber ich seh' doch, dass irgendwas los ist.
(Janssen) Vertrau mir.
(Tür knallt zu.)
(Dahl) Wer hat angerufen? - (Janssen) Thomas.
(Dahl) Geh du zuerst rein. Du kennst ihn besser.
(Janssen) Verdammte Scheiße.
(Janssen) Ich versteh's nicht.
Ich hab' noch mit ihm telefoniert.
Vor ein paar Stunden.
Was zur Hölle ist hier los?
(Dahl) Wir müssen uns nachher noch mal unterhalten.
(Janssen) He? Willst du mich etwa verhören, oder was?
(Dahl) Nein, einfach ein Gespräch - zunächst einmal.
(Janssen) Ehm...
Ich muss mal an die Luft.
Du musst ein paar Sachen einpacken, wir müssen hier weg.
Morgen früh. Ja.
Hör doch einfach ein Mal auf das, was ich sage.
Morgen verschwinden wir von hier. - (Mia) Meinst du, er haut ab?
Vorher wird er mir auf jeden Fall noch ein paar Fragen beantworten.
Wir behalten ihn im Auge.
(Möwenrufe)
DIE VERGESSENE TRAGÖDIE
NACHRICHTENDIENST-OFFIZIER UNTER DEN OPFERN
(Telefon-Freizeichen)
(Elise) Hallo! Spreche ich mit Johansson?
Dem Journalisten? - (Johansson) Ja, am Apparat.
(Elise) Ähm, ich heiße Elise und, äh...
Na ja, das ist vielleicht etwas seltsam.
Ich hab' deine Nummer gefunden im Adressbuch meiner Großmutter, deswegen...
Ähm, sie hieß Ruth Bredal, also... Ich weiß ja nicht, ob du...
(Johansson) Bedaure, ich kann dir nicht helfen.
(Johansson hat aufgelegt.) (Elise) Hallo?
(Dame Empfang) Guten Morgen. - (Janssen) Morgen.
(Freizeichen)
Hi.
(Sunby) Was sagst du?
Selbstmord? Ach, du Scheiße.
(Sunby seufzt.)
(Pfarrer) Hey. - (Grace) Hey!
Gut geschlafen? - Mhm.
Tut gut, hier zu sein.
Es ist so ruhig und friedlich.
Äh, fall ich dir zur Last?
Nein, gar nicht.
Dann bleibe ich noch hier, ja?
Bleib, so lange du willst.
Entschuldige, ich muss etwas arbeiten.
Ja. - Danke.
(Es klopft.)
(Björn) Warte Grace, ich muss mit dir sprechen. Grace!
(Tür knallt zu, Grace schließt ab.)
(Es klopft.)
(Björn klopft.)
(Björn) Grace!
Können wir nicht einfach wie zivilisierte Menschen
miteinander reden?
Lass mich rein.
Ich muss mit dir sprechen, Grace. Grace!
(Melancholische Klavierklänge)
(Pfarrer) Hallo.
(Björn) Hi.
Grace!
(Tür knallt zu.)
(Björn) Guter Kaffee.
Das Beste wäre jetzt für dich,
wenn du wieder arbeiten gehst und deinen Pflichten nachkommst.
Du kannst nicht einfach davonlaufen,
ganz egal, wie schlecht es dir geht.
Ich habe getan, was zu tun war.
Ich schulde dir nichts und auch niemandem sonst.
(Björn) Das Problem ist,
dass die Menschen sich langsam Sorgen machen um dich.
Dass du vielleicht etwas Dummes tun könntest.
(Pfarrer) Sie braucht Zeit, um ihre Trauer zu verarbeiten.
Gib ihr noch etwas Zeit,
dann kommt sie sicher auch wieder zurück zur Arbeit.
(Björn) Wovor die Leute Angst haben,
ist, dass Grace plötzlich etwas tun könnte, das sehr großen Schaden anrichtet.
Lass mich einfach in Ruhe, ja?
Ich schade schon niemandem.
Doch, genau das könntest du.
Nicht nur dir selbst, Grace, sondern auch allen anderen.
Ich denke, du siehst ein, dass es das Beste ist,
wenn du nach Hause gehst.
Deine Mutter ist auch sehr traurig.
Und du kannst die Gastfreundschaft unseres guten Pfarrers
nicht ewig ausnutzen.
Du könntest dir helfen lassen, Grace, das weißt du.
Es gibt da Mittel und Wege.
Du weißt, es gibt immer einen Ausweg,
solange man zusammenarbeitet und die Leute nicht nervös macht.
Danke für den Kaffee.
(Tür fällt zu.)
DER KALTE KRIEG
(Elise) Tausend Dank.
(Ruhige Spannungsmusik)
DER FALL SILJA
(Freizeichen)
(Johansson) Hallo, hier ist Johansson.
Hinterlasse eine Nachricht, ich rufe zurück.
(Elise) Hallo! - (Johansson) Hi.
(Elise) Ich suche nach einem Journalisten, Johansson.
(Johansson) Ja, das bin ich. - (Elise) Hi!
Ich heiße Elise Bredal. Ich hab' versucht, dich anzurufen.
Eh, du hast dich mit meiner Großmutter getroffen,
ein paar Wochen bevor sie starb.
(Johansson) Sorry, ich kann dir nicht helfen.
(Elise) Ich habe einige Artikel von dir gelesen.
Auch einen über das Flugzeugunglück von '75.
Wieso ist die Sache noch unter Verschluss
und niemand will darüber sprechen? Das ist über 40 Jahre her.
Ich glaube, du verstehst nicht.
Mein Großvater war der Pilot,
dem man die Schuld an dem Unglück gegeben hat.
(Johansson) Doch, ich weiß, wovon du sprichst.
Ich habe mich häufig mit deiner Großmutter unterhalten.
Ich habe nachgeforscht, doch irgendwann stößt man an seine
Grenzen bei solchen Verschlusssachen.
Ich kam nicht weiter. - (Elise) Dann hast du aufgegeben?
Und lässt die einfach weitermachen?
(Johansson) Wen denn?
(Elise) Na ja, die Armee, die Regierung.
(Johansson) Die Dinge sind nicht immer so, wie sie scheinen.
(Elise) Was bedeutet das?
(Johansson) Dass deine Großmutter ihre Nase in Dinge gesteckt hat,
von denen man lieber die Finger lassen sollte.
Hör zu, ich will nichts mehr zu tun haben mit der Sache.
Lass mich in Ruhe.
(Wasser rauscht.)
(Tür knarzt.)
(Elise) Hallo?
(Nostalgische Musik)
(Sphärischer Sound)
BEIM FLUGZEUGABSTURZ UMGEKOMMEN
(Dramatischer Sound)
(Mia) Was hast du mit ihm vor?
Ich werde ihm nur ein paar Fragen stellen.
Und du erwartest, dass er die Wahrheit sagt?
Nein. Ich erwarte, dass er lügt.
(Janssen) Reidun?
Reidun, hast du die Koffer gepackt?
Reidun, verdammt noch mal!
Sind unsere Koffer gepackt?
(Reidun) Was ist eigentlich los?
(Janssen) Also, das kann ich dir jetzt nicht erklären,
glaub mir, du musst mir vertrauen.
Hast du unsere Pässe?
Ok, das ist gut, Reidun, dann fahren wir los.
Wir fahren endlich nach Spanien, okay? Endlich.
(Es klopft.) - Hallo?
Ihr wollt verreisen?
(Janssen) Ja. Wir wollten immer schon mal nach Spanien fahren.
Und mein Onkel?
Ihr wart euch doch so nah.
Gehst du nicht zur Beerdigung?
Hat er etwas gesagt, bevor er...
(Janssen) Ich weiß nichts.
Tut mir leid, wir müssen jetzt los.
Etwas kriege ich nicht zusammen.
Warum nimmt er sich ausgerechnet jetzt das Leben?
Ihr kanntet euch ewig, er hat doch sicher was gesagt.
Ich hab' keine Zeit dafür. - Du hast jawohl 5 Minuten.
Er war verdammt noch mal mein Onkel.
Es gibt eine Übereinstimmung meiner DNA
mit einigen Überresten beim Sägewerk.
Wie gesagt, darüber ist mir nichts bekannt.
Wo ist der Zusammenhang zwischen dem Flugzeugunglück,
bei dem meine Eltern starben, und dem, was Silja fand?
Ich weiß, dass du viele Fragen hast, Thomas.
Die Sache mit deinem Onkel...
Du darfst nicht... Er war ein enger Freund von mir.
Aber es gibt überhaupt keinen Hinweis darauf,
dass es einen Zusammenhang gibt zwischen der Sache und
dem anderen Scheiß, der aufgetaucht ist.
Und die Angelegenheit unterliegt der Armee.
Ich weiß genauso wenig wie du.
Jetzt mach dich fertig, wir müssen zum Flughafen.
Wir sind hier noch nicht fertig.
Also bitte. Thomas.
Hey! Ich brauche euch nicht zu erzählen, was passiert,
wenn ihr uns einfach hier festhaltet.
Wir sind hier noch nicht fertig.
Ich bin lange genug belogen worden, lange genug.
Was willst du?
Die Wahrheit will ich, verdammt.
Was soll der Scheiß?
Komm mir nicht mit so einem Schwachsinn, Thomas!
Die Wahrheit, was soll das sein?
Na gut.
Ihr habt zusammen gedient.
Ja, wir haben zusammen angefangen, beim Nachrichtendienst.
Dein Onkel und ich und dein Vater.
Wir waren alle noch sehr jung.
Du warst bei der Armee zur Zeit des Flugzeugunglücks.
All das ist unter Verschluss.
Verdammt, komm schon!
Also.
Es war mitten im Kalten Krieg.
Wir entdeckten, dass geheime Informationen weiterleitet wurden.
Und zwar aus unserer Truppe.
An Russland?
Ja. Wir alle suchten nach dem Verräter.
Und dein Vater...
leitete die Sache.
Er hatte das Kommando über dessen Verhaftung.
Habt ihr ihn gefunden? - Nein.
Es war so ärgerlich.
Jedes Mal, wenn wir kurz davor standen, ihn zu enttarnen,
dann ist der Kerl uns wieder durch die Lappen gegangen.
(Elise) Hallo! Ich möchte jetzt mit dir reden!
(Johansson) Vor einigen Jahren, da kam deine Oma zu mir.
Zu dem Zeitpunkt hatte sie schon jahrelang Beweise gesammelt.
Sie hatte schon Hinterbliebene befragt,
mit regionalen Historikern gesprochen, Archive durchsucht.
Wusstest du, dass in Norwegen über 150 Menschen
bei Flugzeugunglücken starben während des Kalten Krieges?
(Elise) Was?
(Johansson) Manche sagen, dass auch zivile Flüge
vom Nachrichtendienst kontrolliert wurden, aber dafür gibt es keine Beweise.
Der Absturz war also kein Unfall?
Es war ein ziviles Flugzeug.
(Janssen) Ja, aber die Grenze zwischen...
Militär und Zivil war damals etwas unschärfer als heute.
Was heißt das?
Na ja, manchmal wurden zivile Flüge auch zu Aufklärungszwecken genutzt.
Man bat den Piloten, eine extra Kurve zu fliegen,
rüber auf die russische Seite, und dort Bilder zu machen
von militärischen Installationen und so weiter.
(Elise) Ich dachte, was meine Omi da immer von sich gab, wäre nur...
dummes Zeug.
Ich habe sie nie ernst genommen.
Erst jetzt leider.
Deshalb waren meine Eltern in dem Flugzeug:
zu Aufklärungszwecken.
(Janssen) Also, das Flugzeug hatte die Grenze
nur etwas überschritten, doch es geriet unter Beschuss.
Sie schafften es noch zurück über die Grenze nach Norwegen,
aber dann stürzten sie ab.
Eine Katastrophe war das für unsere Armee.
Zivilisten getötet während eines Aufklärungsauftrags.
Das durfte niemals publik werden.
Wir mussten annehmen, dass jemand die Russen informiert hatte
über dieses Flugzeug.
Und wer? - Keine Ahnung.
Aber wahrscheinlich ist er zu den Russen übergelaufen und
führt seine Operationen schon lange von dort aus weiter.
Seit langer, langer Zeit, eventuell bis heute.
(Johansson) Und bis zuletzt kämpfte sie dafür,
dass die Hinterbliebenen Antworten erhalten.
Aber...
ich muss zugeben, dass ich sogar fast erleichtert bin,
dass es vorbei ist.
(Elise) Vorbei? - (Johansson) Ja.
Sie nahm es mit ins Grab.
Und das ist wohl auch gut so.
(Elise) Und was ist mit meinem Großvater?
Was sie ihm angetan haben?
Es ist nicht vorbei, gar nicht!
(Johansson) Du... Du...!
(Freizeichen)
(Björn) Ich hab' mit ihr gesprochen. Mit Grace.
Ich denke, sie hat verstanden, dass es wichtig ist.
Sie braucht nur etwas Zeit.
Das sind wir ihr schuldig, findest du nicht?
Bitte!
Vielleicht ist es ja wirklich so einfach, wie ihr behauptet.
Aber nur weil man über sie spricht, verschwinden die Dinge doch nicht.
Ihr sagt, ich muss nur Vertrauen in Gott haben und
einfach meine Sünden bekennen.
(Pfarrer) Ich kenne viele Leute, die ihren Glauben hinterfragen.
Aber alle, die Gnade gefunden haben,
sagen, dass es viel einfacher war, als sie gedacht hätten.
Es ist wie Schwimmen lernen.
Auf dem Rücken treiben.
Man würde ja annehmen, dass wenn man sich einfach aufs Wasser legt
und nach oben sieht, in den Himmel, dass man untergeht wie ein Stein.
Und genau das passiert auch.
Es sei denn, du gibst dich hin...
und glaubst daran, dass du wirklich treiben kannst.
Hast Vertrauen, dass das Wasser dich tragen wird.
Doch kämpfst du dagegen an.
Und wir Menschen, wir strampeln, wir kämpfen dagegen an.
Wir haben Angst, zu vertrauen, dass es der Glaube selbst ist,
der es uns ermöglicht, zu treiben.
Ich kann leider nicht schwimmen.
Siehst du? (Pfarrer lacht.)
Alles beginnt mit der Einsicht.
Ich weiß nicht, was ich tun soll.
Björn sagt, er kann mir helfen, aber...
Na ja, ich weiß, dass es keinen Sinn hat, irgendeinen Handel
zu machen mit dem Bösen, denn dann wirst du sinken.
(Mutter) Ich hatte dich gebeten, es zu lassen.
(Elise) Warum möchtest du denn nicht darüber sprechen?
(Mutter) Ich habe genug darüber gesprochen.
(Elise) Aber nicht mit mir.
(Mutter) Dieses Unglück hat nicht nur meinen Vater getötet,
es zerstörte eine ganze Familie.
(Mutter) Meine Mutter war besessen.
Sie hat sich mehr mit den Toten beschäftigt als mit ihrer Tochter.
(Elise) Du hast die Sache auch verfolgt.
Es ist merkwürdig, dass die Regierung sich in dieses totale Schweigen hüllt.
Es ist 40 Jahre her und doch werden die Arbeiten an dem Denkmal,
für das Omi all die Jahre gekämpft hat, eingestellt.
Irgendwas stinkt da doch, oder?
(Mutter) Ich weiß nicht, was wahr ist oder was unwahr ist.
Sie sagten, es war menschliches Versagen.
Papa wurde wohl betrunken gesehen einige Stunden vor dem Abflug.
Mama weigerte sich, das zu glauben.
Sie sagte, dass er sich nie während der Arbeitszeit
betrunken hätte, dass er seit Jahren trocken gewesen sei.
(Elise) Und was denkst du? War es Großvaters Schuld?
(Mutter) Ich glaube, dass in altem Dreck zu wühlen,
nirgends hinführt.
Das Leben geht weiter, man muss loslassen.
Deine Omi hat es zerstört.
Und mich auch.
Ich will nicht, dass es dich auch noch zerstört, Elise.
Lass es los.
(Reidun) Darf ich mal eben auf die Toilette gehen, bitte?
(Mia) Ja klar, ich komme mit.
(Wasserhahn läuft.)
(Handy klingelt.)
(Kjell) Hallo, Reidun. Was sagst du?
Bitte beruhige dich, Reidun. Ich kümmer' mich drum.
(Spannungsmusik)
(Motor startet.)
(Janssen) Es war ja bekannt,
dass die Russen direkt hinter der Grenze irgendwie zugange waren.
Vermutlich betrieben sie Aufklärung oder so was.
Okay. Du meinst also, hier befindet sich eine Anlage?
(Mia) Thomas?
Nicht bewegen.
Mach einfach weiter.
Und du hilfst uns jetzt hier raus.
Halt sie eine Minute auf.
(Janssen) Thomas. - Hm?
Es tut mir leid, dass es so enden muss.
(Handy klingelt.)
Der Polizeichef. - (Dahl) Geh ran.
Hallo?
(Janssen) Kjell. Ja, ich bin's. Alles unter Kontrolle.
Okay.
(Janssen) Wir kommen jetzt gleich raus.
Ja, jetzt gleich.
(Melancholische Klavierklänge)
(Freizeichen)
Ja?
(Dahl) Sie sind entkommen.
Entkommen? Wie zur Hölle ist das möglich?
Es war eine unübersichtliche Situation.
Sie hatten Waffen.
Was soll die Scheiße?
Du wolltest, dass sie entkommen, stimmt's?
'Ne seltsame Anschuldigung ist das.
Fuck.
(Handy klingelt.)
(Motor startet.)
Sehr unschön ist das, Mia.
Doch wir sind bereit, darüber hinwegzusehen,
wenn du umdrehst und sofort hierher zurückkommst.
Du hast zehn Minuten.
Wenn ich nichts von dir höre, bist du auf dich allein gestellt.
Und dann kann ich nichts mehr tun, um dich zu beschützen.
Mia?
Mia!
(Freizeichen)
Hallo. Sundby hier.
Wir müssen sofort eine Großfahndung einleiten.
Ich will Hubschrauber und Bodeneinheiten.
Mia Holt und Thomas Lonnhoiden.
Wir müssen sie aufhalten.
(Spannende Musik)
Untertitel: OMNIMAGO GmbH 2018
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