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Original subtitles

Mann, du glühst.

Armer.

Steckt sich der Kater auch noch an. - Ich glaub, ich hab's von ihm.

Er war gestern schon ganz heiß und heute hat er nichts gefressen.

Gehen wir mit euch beiden zum Arzt! - Wollen wir beide nicht.

Da, schau.

Da hast du die Haube.

Halsweh hab ich auch.

Ich mach dir nachher einen Salbeitee.

Magst' inhalieren? - Ich mag sterben.

Ich bin doch immun.

Hast eh kein Fieber.

Gesund.

Echt? Das war aber keine starke Grippe.

Nein, ich hab sie ausg'schwitzt.

Fein.

Aber müde bin ich noch.

Faul bist du. Du bist so faul.

Mh.

Dem schläft der Taktstock ein.

Mir kommt das jetzt noch schlimmer vor als beim Konzert.

Das ist so schade um die Musik.

Mir ist unbegreiflich, wie sich der international halten kann.

Er schaut gut aus. - Traurig.

Was ist denn mit deiner Weltkarriere, hm?

lch würde so gern den Mahler spielen einmal. Die Sechste.

Ja, die ist groß.

Da braucht man einen Haufen Substitute.

Ich werde das nie spielen.

Vielleicht in zwei Jahren?

Echt? Die Sechste?

Gehst‘ eh nackt?

So, Luft genug.

Du, bleib in dem Selbstgespräch, sei im weichen Piano.

Mhm, spiel es aber schneller. Andante moderato ist kein Largo.

Später hast du eh Ritenuto. Dann schläft dir das Ganze ein.

Nicht Töne treffen, den Charakter erwischen musst du.

Dafür muss ich die Töne treffen.

Aber nicht stocken, wenn einer daneben geht.

Noch mal von 65.

Danke sehr. Bis dahin erst mal.

Violinen, das muss ganz weich Über die Saiten gehen.

Zusammen mit der Harfe einen zarten Ravel-Klang.

Die Fagotte noch leiser einsteigen zusammen mit der ersten Klarinette.

Celli, wir nehmen das senza vibrato, bitte.

Und im Tutti, wenn das dann aufblüht zum Fortissimo:

wirklich mit Klang.

Noch einmal, bitte. Gleiche Stelle.

Lorenz!

Tut mir sehr leid.

30 Euro Strafe! - Und eine Kiste Bier!

Lassen Sie uns die Zeit nutzen. Bitte, noch einmal.

Servus, Volker. - Servus.

Tauschst du mit Edmund? Donnerstag statt Samstag?

Dann spar ich mir den Substiiut.

Ja, das geht. - Ja? Super.

Was hat der Edmund? - Ein Hauskonzert mit der alten Klasse.

Aha, das ist ja schön.

Dienstplan? - Ja, wir müssen was schieben.

Donnerstag statt Samstag. - Am Donnerstag sind wir bei Nino.

Dann macht's der Substitut. Kein Problem.

Tut uns leid. - Tut mir leid, ja.

Ich hab mal einen Zwanziger Strafe gezahlt

iflr meine weißen Socken.

Du hast das Publikum beleidigt! - Sitzt halt in der ersten Reihe.

Das wird dir nie passieren!

Nach ‘m Sport, hatte ich's halt eilig.

Was? Du machst Sport vor dem Konzert?

Schau! - Du bist echt wild.

Da ist der Vladimir.

Und der Lorenz. - Krass.

Nach dem Schwimmen, da ist die Haut doch so weich.

Die laden wir mal ein.

Ich geh laufen. Da ist nichts weich.

Den Lorenz flnde ich nett.

Aber der Vladimir? Der ist so schüchtern.

Wer hat dir das geschrieben? - Die Judith.

Weil ich der Welt bin müde

Ach komm, ich wart auf dich

Komm bald und führe mich

Drück mir die Augen zu

Komm sel'ge Ruh

Dass man das Probespiel ansetzt während der Streicherprobe...

Probespiel für Flöte...

Das müssen doch alle hören. - Da hat er recht.

Moses, du bist ja auch musikalisch!

Katzenmusik. - Und abstimmen. Wir sind ein Orchester.

Schwierig, weil der Chef danach schon in Berlin ist.

Manchmal hat man das Gefflhl, ihr arbeiiet gegen uns.

lch sicher nicht, ich bin bei euch.

Kissen bitte umdrehen. Katzenseite, Menschenseite.

Menschenseite?

Das g'hört alles dem Moses eigentlich, gell?

Alles voller Haare.

Stefan, ist der Wein schon offen?

Da riecht's schon so gut. - Hände waschen.

Hm? Schauen wir rüber?

Nein, bitte nicht. lch mag keine Katzen. - Das ist bekannt.

Ich find das unhygienisch. - Das ist ein sauberes Tier.

lch hab einen Hunger. - Heiß, heiß, heiß.

Danke.

Wie geht's denn euch mit dem Richard Strauss?

Das beißt sich mit dem Ravel - Aha?

Ja. - Er würde langsamer gehören.

Der Ravel - Nein, der Strauss.

Da ist nichts empfunden bei dem Tempo.

In Wahrheit ist das die Rettung: Augen zu und durch! So ein Kitsch.

Genau. - Ein guter Kitsch.

Es gibt keinen guten Kitsch. -Wieso?

Als Mittel, ganz bewusst, zur Steigerung. Hm?

lch hab's lieber klar und nüchtern.

In der Musik.

Zum Wohl.

Zum Wohl! - Prost!

Das ist nur Gemüse, die Lasagne? Raffiniert.

Da sitzt der Koch.

0h, schau... lch mag auch geliebt werden!

Ich liebe dich.

Danke.

Ich lieb dich.

Ich lieb dich.

Komm her, du...

Du weißt schon, was heute los ist, hm?

Hm?

Hallo, Betty. Hallo, Hans!

Hallohalli! - Es ist so weit. Lasst ihn nicht raus.

Her damit, wir haben schon Sehnsucht. Hm? Das wird eine Nacht.

Hm, Moses, du Lieber. - Das Katzenklo ist schon bereit.

Hast immer Angst vor den Böllern, gell?

Bis Mittag? Dann sind wir ausgeschlafen.

So lange ihr wollt. - Da ist sein Futter. Und sein Balli.

Ein Balli hat er auch noch, schau.

Einen guten Rutsch. - Guten Rutsch, ja!

Pfiat euch! Und danke! - Gerne.

lch wünsche euch einen schönen Abend. - Danke, ebenfalls.

Toi,toi,toi.

Moses!

Ja, spinne ich?

Gibst du mir noch eine?

Mh.

Schau, das ist die Katzenminze.

Die ist aber für uns auch, oder?

Die kannst du nicht trinken. Die heißt nur so.

Fflr uns ist die marokkanische. Da machen wir mal ein Taboulé.

Schau, wirkt schon.

Die? - Ja.

Kommst du mit dem Wasser, Stefan?

Gleich!

Woher bist du nur, Moses?

Das frage ich mich schon lange nicht mehr.

Aber schön musst du es g'habt haben.

Liebe Menschen.

Villeicht sind die gestorben.

Da. Aber stell ihn zum Klavier, sonst steht er im Weg.

Hast du unseren Kater gesehen? - Schon lange nimmer.

Ich bin gerade beim Chopin.

Lass dir das doch fürs Büro. - Ich bin so in Verzug.

Was machst du denn dann im Büro?

Den Papa hab ich g'habt am Telefon, zwei Stunden lang am Freitag.

Laden wir ihn ein? - Nein, das ist mir zu anstrengend.

Ich geh mal mit ihm essen in der Stadt.

Ich komme mit. Mich mag er doch so gern.

Mussi du aber nicht. - Ich hab echt Lust.

Stefan, du bist echt ein komischer Mensch.

Ja!

Moses!

Das ist auch ein Stefan. - Auch ein Stefan? Ja, hallo!

Kommst du zu mir?

Moses, ganz biblisch. Seid ihr so religiös?

Nein, er ist ein Findelkind wie Moses. Aus dem Tierheim.

Beißt der? - Nur bei Weiterumschwung.

Wirklich?

Bitte sehr. - He, danke.

Kann ich auch eins? - Ist reserviert.

Ein Lorbeer, ein wilder.

Stefan, was ist das? - Haben wir aus dem Wald.

Der Andreas nimmt da immer was mit.

Riecht gut. Wie blüht der? - Weiß, glaub ich.

Wie nach einem Schnupfen.

Plötzlich war ich weitsichtig, auf einen Schlag.

Mir ist das auch passiert. - Interessant.

Es ist schon eine Umstellung, aber jetzt spflr ich es nicht mehr.

Es ist beim Lesen ein bissl unscharf.

Brauchst du gar keine Brille?

Die Noten sind schärfer als früher.

Und den Dirigenten siehst'? - Den spürt man.

Kleine Entführung.

Der Vladimir ist 'gangen. - Echt?

Die Substanz ist ein Traum.

Aber man sucht ja lange.

Ein Teich fehlt. - Mhm.

Alles der Garten.

Haben wir überlegt. Warum haben wir keinen g'macht?

Dann ist halt so viel Garten fort. - Mhm.

Bist ganz schön braun, Lorenz. - Stimmt.

Das ist die Dämmerung.

Ich bin dir ausgeliefert jede Nacht

Und nur wo du bis!

Bin ich z' Haus

Aber jedes Mal

Wenn ich mir denk, ich geh

Jedes, jedes Mal

Wenn ich mir denk, ich geh

Dann wird mir klar

Dann wird mir klar

Wie sehr ich auf dich steh

Ich bin dir ausgeliefert jede Nacht

Stefan.

Ja.

Ja.

Gehts dir gut? - Ja.

Da werd ich jetzt gut schlafen und träumen.

Fahr vorsichtig, gell. Ciao.

Ich begleite dich noch. - Ich find den Weg schon.

Gute Nacht. - Gute Nacht.

Moses!

Maunggi, wo bist du?

War dir das zu viel heut, gell.

Na, jetzt gehen wir ins Bett.

Kommst du halt nach, Tiger.

Dabei hab ich eh gerade markiert.

So ein wildes Tier.

Mhm.

Moses, du wiegst fünfeinhalb Kilo!

So schwer bist du!

Da, schau!

Was machen wir mit Madrid? Müssen wir bald buchen.

Das schauen wir nachher.

Hm? Willst du davon?

Bist' schon satt?

Er hat schon g'habt. - Dann ist es meins.

Oder Barcelona.

Cada lugar que tu quieres.

Moses, Moses!

Hm? - Am Ende wird's Lissabon.

Da bringt mir mein ganzes Spanisch nichts. Gell?

Machst du mir noch einen Kaffee, mi amor?

Mit Musik! - Con mucho gusto.

Hm?

Heute tun wir was mit den Ribiseln.

Da hängen ja zehn Kilo draußen.

Für den Papa wär der Freitag gut. Oder der Sonntag.

Am Samstag hat...

Der ist tot.

Der ist tot. Der ist tot.

Es tut mir leid. Es tut mir leid. Es tut mir leid

Darmgrippe oder so.

Nicht böse sein. - Nein.

Wir kommen nächsten Mittwoch wieder, wenn es passt.

Er ruft Sie an.

Gute Besserung. -Gute Besserung.

Andreas?

Dann bin ich drüben.

Danke für den Abend. - Wir haben Glück g'habt mit dem Wetter.

Mir war schlecht. - Macht ja nichts.

Ich meine, jetzt gehts dir ja wieder gut.

Und es gibt eine Revanche. - Dann koche ich. Russisch.

Fein.

Guten Morgen. Ich hoffe, Sie hatten ein schönes Wochenende.

Bitte Schubert, Erster Satz.

Einen Schönen. - Dir auch.

Das Schloss ist hin.

Ich nehm den Bus.

Bleibst du in der Stadt? - Mhm.

Da schaut ihn ein Neurologe an, der feststellt,

Ob es eine psychische Erkrankung 1st, die villeicht erst beginnt.

Das wird man klären müssen.

Und weil ihr Freund jetzt auch selbst verzweifelt ist...

Tut er sich was an?

Sie schicken ihn schleunigst zum Arzt.

Es gibt welche, die sind spezialisiert auf häusliche Gewalt.

Die kreuze ich Ihnen an.

Guten Abend, FahrzeugkontroHe. Die Papiere, bitte.

Herr Schubert, Sie müssen schneller fahren.

Sie gefährden die Verkehrssicherheit.

Tut mir leid.

Geht's Ihnen nicht gut?

Ich...

Ich hab wen verloren.

Steigen Sie bitte kurz aus.

Warnweste haben Sie?

Die gehört nach vorn, das wissen Sie.

Ja.

Haben Sie was getrunken? - Nein, nichts.

Nehmen Sie irgendwas? Drogen, Medikamente?

Nein.

60 sollten Sie schon fahren hier draußen.

Mach ich. Entschuldigung.

Geht's ein bissl leiser?

Andreas!

Nach der Stunde nehm ich's wieder.

Gabriel, der Rhythmus ist ein bissl lasch.

Gehen wir noch einmal an den Anfang.

Das ist ein bissl unbetont.

Spiel eine Tonleiter in dem Rhythmus.

Das zweite Sechzehntel muss etwas betont sein. Denk ans Kerzenausblasen!

Tu tu tu tu. So spiel die Tonleiter!

Tu tu tu tu. - Ta ta ta taa, ta ta ta taa.

Ich mag nicht mehr. - Gabriel.

Es ist so fad. - Ja, eh...

Wo ist der Moses eigentlich? - Jetzt lenk nicht ab.

Komm. lch spiel's einmal.

Morgen bin ich beim Arzt.

Wer bist du?

Was ist das mit dir?

Was war das?

lch weiß nicht, was das war.

Ich wollte das nicht.

Nein.

Darf ich mir die Hände waschen?

Wasch sie dir.

Hast du dir das schon länger übelegt, dass du das tust?

Dass du ihn umbringst?

Nein.

Brauchen Sie eine Beratung? - Nein, nur schauen.

Ich weiß nicht, ob ich noch hingehen soll.

Das macht keinen anderen aus mir.

Das sagt er dir?

Ich hab getötet.

Da muss doch was verheimlicht sein.

Spuck’s aus, verdammt.

Nur dass ich so traurig bin, dass ich keine Worte hab.

Da sind wir zwei.

Dass nichts mir helfen kann, weil man das nicht greifen kann.

Ich brauch den Kübel.

Pass auf, es ist nass.

Hast du gut gekocht? - Ich hab Besuch.

Hab ich gar nicht gemerkt.

Lorenz.

Komm her!

Stör ich? - Gar nicht.

Ich hab nicht gewusst, dass du da bist.

Ich hab ein bissl geschlafen.

Hunger? -Hab in der Stadt schon 'gessen.

Die kommen manchmal zurück. - Das glaub ich nicht.

Noch nach einem Jahr oder zweien. - Hör auf.

Das hab ich g'hört.

Lorenz.

Wenn ich was tun kann...

Tust du eh.

Aus dem Garten?

Johannisbeere mit Himbeere, das nimmt die Säure.

Mh! Und mit Liebe.

Wirklich?

Der Keller ist voll. - Das freut mich!

Mitte!

Mitte!

Ja!

Spitze!

Stefan?

Hey.

Stefan.

Hey, hey, hey!

Stefan?

Pscht.

Oh.

Blöd. - Blöd?

Hey.

Ach!

Geht's? - Auf geht's, Burschen.

Kommt, weiter gehts.

Hier, links!

Ja. Komm, Max. Jawohl! - Max, schieß her!

Der kann nicht. - Nein, der hilft dir nicht!

Schau, was ich g'macht hab.

Probier! Es ist gut.

Ist mir wirklich gelungen.

Das sind unsere Zwetschgen.

Hab ich mir gedacht.

Ist doch gut, oder? - Mhm, Couscous mit Zwetschgen...

Und Knoblauch. - Ja. Magst du ja, hm?

Geh! Geh her, da...

Stefan! Stefan! Stefan!

Stefan.

Steh auf, bitte! Steh auf, Stefan.

Sieh auf, steh auf, bitte.

Stefan! Komm, steh auf! Steh auf, steh auf, bitte.

Sieh auf! Steh auf.

Guten Tag! Darf ich...

Ich bin Dr. Dinghofer. Wir schau uns das jetzt an, ja?

Verstehen Sie mich?

Wie ist das passiert? - Vom Baum ist er g'fallen.

Das Auge, das ist...

Atemwege sind frei. Atemfrequenz auszählen, bitte.

Was ist mit dem Auge? - Das schauen wir dann im Spital.

Wichtig ist der Kreislauf und die Wirbelsäule.

Alex, versorg g'schwind das Auge. Nicht erschrecken.

Normale Wundauflage und dann...

Vorsicht, kurz die Hand zur Seite. Achtung, jetzt kommt ein Tape.

Alles gut, alles gut. Wir heben Sie jetzt aufs Board, ja?

Eins, zwei, drei.

Perfekt!

Wir heben Sie jeizt hoch. Eins, zwei, drei.

Da raus!

Warte noch. Bitte.

Stefan.

Verzeih mir.

Ich verzeih dir.

Das ist so arg. Das eine Auge, das ist jetzt völlig überfordert.

Dann mach die Augen zu. Ich mein ... mach's zu!

Dann seh ich ja gar nichts mehr.

Ich muss an was Gleichmäßiges denken. - Hm?

An einen Strand oder ein Feld.

Und da bewegt sich alles.

Ich fahr ganz langsam, gut? - Ja.

Man g‘wöhnt sich aber dran nach 'ner Zeit.

Das wünsch ich dir.

Schau. Das ist gegen den Schwindel.

Da.

Danke.

Und wie geht's dir?

Mir fehlt der Moses. - Ja...

Der fehlt uns.

Schläfst du da? - Am Boden schlaf ich sicher nicht.

Nein.

Am Boden wirst' nicht froh.

Brauchst du was? - Nur den Bart wollte ich mir machen.

Was ist denn? - Hä?

Ich mach dich ja nass.

Entschuldigung, ich wollte nur...

Stört dich das jetzt, wenn ich mir daneben den Bart stutze?

Wir brauchen die Großen zum Panieren.

Die röste ich dann mit einem Ei.

Warte, nimm das Messer. - Danke.

Ich tu mir noch schwer mit einem Auge.

Ma, geh.

Arm. - Ist das erschossen?

Man sieht nichts. - Krank vielleicht.

Du riechst so gut, Andreas.

Schwimmen könnten wir wieder.

Geht das mit dem Auge? - Glaub schon.

Wenn's so warm bleibt.

Wann kriegst du es denn? - Am Donnerstag.

Stefan?

Komm bitte, Stefan!

Stefan, komm her!

Der ist bei mir! Ich bring ihn dir.

Ja, sei so nett.

Ja? - Das will ich nicht.

Das ist die Kathi.

Die Kathi Gabelsberger, die kleine Freche.

Gibst du sie mir, bitte?

Seit wann habt ihr die?

Gestern hat sie Hans' Schwester 'bracht.

Die haben gerade einen Wurf. So bleibt's in der Familie.

Sagt einmal, ihr zwei.

Falls es mal so wäre, dass man in den Urlaub fährt...

Dann...

Dann nehmen wir sie. - Ist ja klar.

Ja?

Vielleicht schon im Oktober. Ich möchte einmal nach Südtirol.

Der Hans kennt da einen Bauernhof. Dort gibt's Kastanien.

Das ist der Futterneid. Wenn die Großen fressen, will sie auch.

Ich hab Joghurt. Darf sie das?

Glaub schon, dass sie das verträgt.

Schauen wir.

Mh!

Die Quiche ist ein Wahnsinn.

Schnell gemacht. - Den Teig macht ihr aber nicht selber?

Sicher. Mehl, Butter ... bissl Wasser.

Gar kein Ei? - Nein.

Das scheint ihr zu schmecken.

Eine Erste Adresse.

Mh, Kathi.

Die frisst euch noch arm.

Ich bin gleich wieder da, ja? - Wir kommen schon zurecht.

Das tut so weh.

Ich kann nicht mit dir schlafen.

Ja.

Vielleicht gar nie mehr.

Ja.

Ich liebe dich aber.

Ich liebe dich.

Es ist so schön draußen.

Gehen wir raus?

Kathi!

Schau!

So ist es für dich.

Katharina.

Du bist eine Wilde.

Eine Wilde bist du!

Faul bist du.

Schön bist du.

Du.

Man sieht fast gar nichts.

Ich seh gar nichts.

Sag einmal selbst etwas.

Ich hab dich gern geküsst.

Ich dich auch.

Das ist keine Strafe, oder?

Nein.

Ich kann nicht anders.

Derweilen.

Wenn's nicht mehr kommt?

Gar nicht mehr?

Wär's dann vorbei?

Es wäre...

anders.

Ich fürchte mich.

Ich zieh mich an.

Vladimir, das hat echt gut geschmeckt.

Max, du hast doch für dein Solo einen Wein gekriegt?

Kontrafagott! - Den hab ich mir verdient.

Schön hast du gespielt. - Ich brauch einen Korkenzieher.

Von wem eigentlich? - Von der Leitung.

Und ich hab geglaubt, du hast eine Verehrerin.

Nein, das Haus schätzt mich.

Aber es gibt doch sonst Sekt, oder? - Nicht für mich. Das weiß das Haus.

Du bist ja schon besoffen. - Ich brauche einen Wein.

Ich vertrag keinen Sekt. -Keinen Sex?

Keinen Sext vertrage ich nicht, das feierliche Gesöff.

Der Wein...

Das ist ein Klosterwein aus Ossiach.

Da hat der Brahms das Violinkonzert geschrieben.

Geh, gib a Ruh! Braucht ihr ein Bett?

Das machen wir nur fUr euch.

Liebe. - Es ist Liebe.

Vladimir, dein Borschtsch war genial. Was hast du da alles drin?

Das hast du ja geschmeckt. - Ja.

Rote Beete, Kraut, dann bin ich mir nicht mehr sicher. Fenchel?

Ich will ein Gastspiel in Ossiach! - Niemals!

Sag einmal, Vladimir, wie lange seid ihr schon z‘ammen?

Fast vier Jahre, gell, Vladimir?

Das ist so langsam gekommen. - Schön.

Brutal. Das ist mir echt entgangen. - Ja, schön.

Man hätte es nicht ‘glaubt.

Gehe ich spazieren. - Wirklich?

Muss ich.

Ich würde mitgehen, wenn‘s nicht so spät wär.

Und es sind ja unsere Freunde da.

Ciao, bis nächste Woche.

Ciao. - Ciao, Vladi.

Ciao, Vladi. - Ciao, Vladi, Vladi, Vladi

Ciao, Vladi, Vladi

Ciao, Vladi, Vladi, Vladi

Ciao, Vladi, Vladi

Ciao, Vladi, Vladi, Vladi... - Geh, hört auf!

Er wohnt schon da, oder? - Ja, ja. Er schnappt gerade Luft.

Haben wir ihn ietzt beleidigt? - Nein.

Er ist halt eigen. Kennst ihn ja.

In der Arbeit ist er kaum spürbar. - Es waren ihm zu viele Leute da.

Das ist jetzt aber schon traurig.

Wie geht das im Orchester, da sind wir ja viel mehr?

Das ist dann die Arbeit.

Ich würde eingehen, wenn ich euch nicht hätte.

Da trinken wir drauf! - Zum Wohl!

Der Andreas ist heute so still.

Na bumm, er ist schon wieder da!

Die Sehnsucht. - Ja.

Robert! - Wie geht's?

Hey, schenkt ein!

Ihr habt ja schon fast... - ...unser Niveau!

Zum Wohl!

Prost!

Sehr zum Wohl!

Prost! - Kommt! Setzt euch nieder!

Die Party kann beginnen.

Ausziehen.

Ausziehen.

Wo ist denn die Kathi?

Kathi, wo bist du?

Draußen ist sie.

Zieh dich aus.

Stefan!

Das kitzelt.

Das kitzelt mich. - Echt?

Das tut mir leid.

Ganz langsam.

Hör auf! Das kitzelt!

Ich tu nichts.

Ich glaub, das geht nicht.

Ich tu nichts.

Ich leg nur die Hand drauf.

Ja.

Hör auf! Hör auf!

Das kitzelt.

Nein.

Das soll's ja nicht.

Mahlzeit, Katharina.

Gell, das schmeckt dir.

Du holst dir doch einen Sonnenbrand.

Ich bin doch da im Schatten.

Aber die Sonne wandert ja. - Ja?

Ich dann auch.

Musik?

Musik, mi amor.

Mutz.

Mutz.

Mutz.

Mutz.

Mutz.

Mutz.

Mutz.

Kathi, Kathi.

Wo liegt er eigentlich?

Wo ist der Moses?

Das sag ich dir nie.

Wie geht's beim Dr. Kann?

Du bist doch dort?

Ja.

Und?

Wir reden.

Über die Kindheit,

mein Selbstbild,

die Ängste.

Was sind denn deine Ängste?

Sag?

Dass ich das zweite Auge auch verliere, ist eine große Angst von mir.

Und dann...

lch hätte mich so gern immer im Griff.

Ich hab Angst...

Dass es wieder passiert?

Dass es mir...

Dass ich was tue.

Das ist meine Angst.

Dass du mich verlässt,

dass ich dich verliere...

Ich habe immer geglaubt, du hast es vielleicht unbewusst getan.

Weil du unser Leben nicht wolltest.

Nein.

Gell, es kann sein, dass du wieder...

Dass so was...

Ja.

Ja.

Das musst du wissen.

Das wollte ich dir sagen.

Papa. - Papa.

Betty und Hans. - Betty, Hans.

Und Vladimir

und

Lorenz. - Lorenz.

Lorenz, ja.

Sag, ist die Kathi irgendwo?

Ich weiß es nicht. Wieso? - Der Hans...

Sucht er sie? - Ja, ja. Ist nicht schlimm.

Wird schon wo sein.

Schau, so viel G'schirr. - So reich sind wir!

Du, das ist Bleikristall, das wasch ich mit der Hand.

Ja, hast recht. -Nicht, dass es springt.

Das wär schade.

Ich vergesse das immer.

Machst‘ uns eine Musik?

Oder übst du? - Ich hab Pause.

Und die Pausen sind das wichtigste... - ...Instrument des Hornisten.

Was darf's denn sein?

Ich lass mich überraschen.

Wo warst du denn? Ich hab dich gerufen.

Ich war ein bissl im Garten. - Ist sie da?

The sea, the sky

And you and I

Sea and sky and you and I

We're all blues

All Shades, all hues, yeah

We're all blues

Some blues are sad

But some blues are glad

Dark and sad or bright and glad

They're all blues

All shades, all hues, yeah

We're all blues

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