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Die Menschen wollen nicht mehr an übernatürliche Kräfte glauben und doch gibt es sie.
Wir, die Eingeweihten wissen es, die Götter leben noch.
Und ihr Fluch trifft die, die ihre Macht leugnen.
Die Liohae Kapua Tiki.
Wenn die Schatten der Nacht den Mond verdecken, verwandeln sich die Fluchbeladenen in reißende Besten.
Versteh ich ja alles, Junge. Du bist überarbeitet.
Du solltest mal ausspannen.
Das geht uns allen so. Business, Karriere, Stress.
Ja schon, aber was ist mit meinem Traum?
Der kommt immer wieder und ich weiß nicht, was...
Deswegen, du lieber Gott, brauchst du doch nicht die Pferdescheiße machen.
Mit dem Traum ist das was anderes.
Wenn ich morgens wach werde, dann weiß ich normalerweise nicht mehr, was ich geträumt habe.
Bei dem hier weiß ich...
...jede eins leid.
Unterhalte ich doch mal mit einem Psychologen.
Einem, der was von Traumanalyse versteht.
Yin Yang und so. Du weißt schon, was ich meine.
Von der Sorte gibt es eine Menge hier in Los Angeles.
Und dann, Junge, spannst du mal aus.
Am besten, du lässt mal alle Geschäfte Geschäfte sein und haust in den Sack.
Wie warst denn letzte Woche auf der Universal Party?
Ich hab dich beobachtet. Alle anderen haben sich amüsiert.
Nur du warst da und hinter Houston her, um den Vertrag mit Electronics.
Unter Dach und Fach zu bringen.
Du bist gut. Ferien machen.
Aber vielleicht hast du recht.
Hier in diesem Heft finden Sie uns.
Was macht das?
Das Reisejournal. Das ist frei.
Danke.
Das hier. Ein Dollar.
Danke.
Alles in Ordnung.
Was ist das da?
Eine Leohain. Eine alte Tanzmaske.
Hier bitte, Ihr Schlüssel.
Danke.
Und dann wollte er mich einladen, mit ihm nach Maui zu fliegen.
Es sei mit seinem Privatschat da.
Na ja, wär doch mal was anderes gewesen.
Aloha.
Aloha.
Was, Aloha? Guten Tag oder Auf Wiedersehen?
Aloha heißt beides.
Na, dann würde ich sagen Auf Wiedersehen.
Heute Abend oder morgen?
Morgen sind wir weg. Sherry ist aber noch da.
Wer ist Sherry?
Eine von uns. Und Betsy ist wohl das Wochenende da.
Sie sind von der Hawaiian Air?
Dann würden wir woanders wohnen.
Wir haben ein Bungalow hier, das ganze Jahr über.
Früher waren wir in Waikiki, aber seit wir das hier entdeckt haben...
Sagt mal, ihr verpasst den Bus.
Hi, ich bin Jason.
Und ich bin Sherry.
Aloha.
Aloha.
Bye Bye.
Keine Lust, ein paar Raketen steigen zu lassen?
Hä?
Mit dem da.
Was steckt denn dahinter? Was für ein Typ ist das?
Ich finde ihn nett.
Oh, Rick finde ich besser.
Hey Rick.
Ja, was ist?
Der Boss schreit nach dir, schon den ganzen Morgen.
Ach wirklich?
Okay, Kaholo, danke.
Wo waren Sie denn nur?
Draußen, da war doch dieser Wagen aufgebrochen worden.
Ja, gestern.
Ja, und deshalb bin ich zu den Surfern raus,
um mich mal mit deren Sicherheitsdienst zu unterhalten.
Hätte ja sein können, dass die was mitgekriegt haben.
Oh, und Telefon haben die keins.
War ja auch ein Training für mich.
Jaja, ein Training.
Und inzwischen ist heute Nacht hier eingebrochen worden.
Sie sehen es ja im Türschloss.
Fehlt irgendwas?
So weit wir festgestellt haben, nichts.
Es gibt ja auch nichts wertvolles hier im Büro,
mit Ausnahme der Passepartout-Schlüssel,
aber die sind alle da.
Ich sagte doch gerade, die Passepartout sind alle da.
Jaja.
Oh, Sherry, ist der Liegestuhl noch frei?
Hi Jason.
So, jetzt ist er frei.
Ferien?
Ja, ich bin ausgestiegen.
Wollte mal alles hinter mir lassen.
Ich hab von allem die Schnauze voll.
Wenn Sie es sich leisten können.
Scheint ein Charterflug angekommen zu sein.
Ja.
Entschuldigung.
Wo wollen Sie denn hin?
Oh, ich hab meine Tasche im Bus gelassen.
Ich komme gleich nach.
Ja?
Ich bin's, Vince.
Mach mal auf.
Hallo Rick.
Was gibt's denn?
Ich hab meine Streifen hier verdoppelt,
wegen der Einbruchsgeschichte heute Nacht in eurem Büro.
Ja gut, aber vor allem die Gästeapartments müssen bewacht werden.
Komm mal mit.
Sieh dir das mal an.
Nicht schlecht.
Was ist nicht schlecht?
Die Chancen für heute Abend.
An einem Wochentag so viel frisches Junggemüse auf freier Wildbahn.
Wirklich nicht schlecht.
Lieber junger Freund,
Sie sind hier Hausdetektiv und nicht Fleischbeschauer.
Sehr wohl, sehr wohl.
Sag mal Vince,
wir sollten die neu angekommenen mal unter die Lobe nehmen.
Jaja, das Zeug hier unter dem Mikro ist ziemlich klar.
Da hat einer Abdrücke von den Passepartouts gemacht, he?
Genau.
Ah, hi Rick.
Sind Judy und Kay nicht hier?
Die hab ich schon seit einer Woche nicht mehr gesehen.
Jaja, ich weiß, deren Linie hat mal wieder den Flugplan geändert.
Über dieses Wochenende bin ich die Einzige hier.
Ist Sally nicht mitgekommen?
Keine Sally.
Du musst mit mir Vorlieb nehmen.
Davon hab ich tagelang geträumt.
Heute Abend, okay?
Und was ist mit morgen?
Wenn mir nichts besseres über den Weg läuft.
Wir beide sind voll im selben Branchenboot, Jason.
Könnt schon sein.
Ich mach vor allem in Immobilien und Baufinanzierung.
Das wollte ich früher auch immer machen in meiner Jugend.
Das weißt du doch, Häuser verkaufen.
Aber mein Mann hält nichts davon.
Er hat's mir verboten.
Du hast mit deinem Tennis und deinen Golfpartien doch Abwechslung genug?
Ich kann Ihre Frau verstehen.
Du gönnst mir nicht.
Vielleicht ist sie ein Geschäftsgenie.
Bedauere, da muss ich passen.
Aber wir sehen uns hier morgen früh zum Frühstück.
Dann bin ich ausgeschlafen.
Bis morgen dann.
Gute Nacht.
Wie spät ist es eigentlich?
Oh, schon Mitternacht.
Würden Sie uns entschuldigen, Jason?
Ich habe eine wichtige Besprechung morgen.
Aber ich bitte Sie.
Es war mir ein Vergnügen.
War nicht mit Ihnen zu plaudern.
Gute Nacht, Jason.
Heute treupe ich in Ihren Immobilien.
Erinnern Sie sich nicht daran.
Machen Sie mir einen Tordi, Karolo.
Danke.
Was machen Ihre Schäfchen?
Ich hoffe, Sie sind alle im Bett und schlafen.
Es wäre furchtbar, wenn mich einer sehen würde.
Und wie laufen Ihre Ferien?
Ich bin dabei, mich rundum zu erneuern.
Woher wissen Sie...
Was?
Dass ich hier feriene?
Normalerweise bin ich in Geschäften unterwegs.
Oh, ich weiß es eben.
Woher?
Heute Morgen lagen Sie so ferienmäßig entspannt am Pool.
Sie haben sogar geschlafen.
Ich habe nur so getan, um Ihre Aufmerksamkeit zu erreden.
Nicht nur meine Aufmerksamkeit haben Sie damit erredet.
Ich bin Jason Palmer.
Diane Murray.
Freut mich.
Mich auch.
Ich möchte in meinem eigenen Geschäft lachen.
Das mache ich immer.
Die Nase zu der Kugel.
Das Herz zu der Klappe.
Wenn Sie mich lachen...
Dann waren Sie jetzt auch übergekriegt.
Ja.
Und wann haben Sie Ihr Examen gemacht?
Sie wollten nur rauskriegen, wie alt ich bin.
Nein.
Doch.
Sie sind ein bisschen älter.
Sie sind ein bisschen älter.
Ich bin 30.
Das glaube ich hier nicht.
Doch, ich bin 30.
Und wie die meisten Frauen oder Mädchen,
oder was man mit 30 so sein will,
kann ich mich in der Liebe in eine Furie verwandeln.
Das muss hinreißend sein.
Glauben Sie das ja nicht.
Für meinen Partner ist das schlimm.
Ich tue nur das, was mir Spaß macht.
Ohne Rücksicht auf ihn.
Genau wie mein Beruf.
Aha.
Sie wollen also überall der Boss sein.
Auch in der Liebe.
Ja.
Auch in der Liebe.
Mhm.
Ja.
Wie ist das denn mit Ihnen?
Soll ich mal raten?
Ich weiß ja schon, dass Sie in Berkeley waren.
Okay.
Also Sie waren in Berkeley und haben das studiert.
Aber Sie sind nicht in Kalifornien geboren.
Woher wollen Sie das wissen?
Das hört man raus.
Okay, Sie kommen aus New York
und haben dort den College besucht,
wie das so üblich ist.
College.
Dann waren Sie in Harvard?
Oder mindestens wollten Sie dahin.
Aber die wollten nicht.
Sie haben dann einen anderen Studiumplatz gesucht.
Wo denn?
Würde Cornell Ihnen passen?
Cornell?
Auch gut.
Und Sie haben dort auch zu Ende studiert.
Oder waren Sie?
Warten Sie.
Sie sind dann auf eine Handelsakademie gegangen.
Dann wollte man Sie in die Arme stecken
und nach Vietnam schicken.
Aber Sie haben es verstanden, sich davor zu bewahren
und dem Land auf andere Art zu dienen.
Natürlich sind Sie viel gereist.
Nach Europa zum Beispiel.
Auch nach Japan.
Und haben für eine Heirat oder so überhaupt keine Zeit gehabt.
Und trotzdem hat es ein Mädchen gegeben,
mit dem Sie zusammenbleiben wollten.
Aber dieses Mädchen hatte sich sein Leben ganz anders vorgestellt.
Sie wollte eine Ehe.
Jason, was ist mit Ihnen?
Ich wollte Sie nicht kränken.
Ich stelle mir nur vor,
dass es so hätte sein können.
Ist Ihnen nicht gut? Was haben Sie?
Ich weiß nicht.
Bitte entschuldigen Sie.
Ja.
Oh, wenn es sich besser so einfällt, okay.
Dann gehen wir an den Strand.
Ich wollte schon immer mal nachts im Sand fliegen.
Sie sind sicher, dass das hier gewesen ist?
Ja, ganz sicher. Ich weiß noch genau, wo wir stehen geblieben sind.
Was ist los, Vince?
Die zwei sind hier im Park spazieren gegangen
und dann haben sie auf einmal komische Geräusche hier aus dem Busch gehört.
Was für komische Geräusche?
Das war so ein Knurren und Fauchen wie von einem, ich weiß nicht...
Wie von einem großen Hund oder einem Bären.
Ich habe alles abgesucht, aber ich habe nichts gefunden.
Da sind ein paar Zweige abgebrochen und das Gras ist zertreten.
Aber das ist doch schon alles.
Nichts.
Hab ich dir ja gesagt.
Sehen Sie sich den Bericht an.
Ich habe die genauen Fakten und Zahlen zusammengestellt.
Die Marktanalyse verspricht einiges.
Wir müssen nur noch Grady überzeugen.
Verschaffen Sie mir eine Unterredung mit ihm.
Morgen.
Wird sehen, was ich machen lässt.
Dann würde ich sagen, wir packen es gleich an.
Wir sind im Augenblick alle noch in der Halle.
Sehen Sie zu, dass Sie ihn gleich festnageln.
Ich komme danach.
Hallo?
Na ja, hallo, hier ist Jason.
Wo waren Sie denn? Nur was war los mit Ihnen?
Ich schwöre nicht, ich habe keine Ahnung.
Es ist wahrscheinlich zu viel gewesen.
Zu viel Aufregung, zu viel Sonne, zu viel rum.
Aber heute Morgen geht es Ihnen wohl schon besser.
Sehr viel.
Entschuldigen, weil es Ihnen besser geht?
Ich habe mir ihretwegen Sorgen gemacht
und habe sie ein paar Mal angerufen.
Aber sie war nicht zu Hause.
Ja, es ist ganz merkwürdig.
Ich bin in meinem Bett heute Morgen wach geworden
und weiß nicht, wer mich hineingebracht hat.
Also ich war es nicht.
Das bedauere ich sehr.
Aber im Ernst, ich möchte nach hier in die Stadt fahren
und mal bei einem Doktor vorbeischauen,
um mich durchchecken zu lassen.
Haben Sie keine Lust, einen liebenswerten
alten Junggesellen zu begleiten?
Ich wünschte, ich könnte aber.
Na gut, ich werde sehen.
Aber nur, wenn es nicht zu lange dauert.
Ich warte auf Sie.
Okay.
Alles klar?
Das war Tim mit seinen Leuten im Hauptgebäude.
Sie wissen über alles Bescheid.
Ja gut, keiner von den Gästen darf was merken.
Komm mal mit in mein Büro.
Wie wär's mit einem originaler Weihenhaarschnitt?
Wo, auf der Brust?
Da ist die Doktor ja.
Machen Sie inzwischen einen Einkaufsbummel?
Das wird nicht lange dauern bei mir.
Hoffentlich.
Okay.
Kommen Sie herein, Miss.
Später.
Ja, Mr. Palmer, ich kann nichts finden.
Sie wissen, Sie sind kerngesund.
Aber wenn diese Symptome, von denen Sie sprechen,
diese Brustschmerzen,
Schweißausbrüche,
wenn die immer wieder auftreten,
müssen wir einen Labortest machen.
Sie glauben, Sie haben psychische Ursachen für diese Erscheinungen.
Nach allem, was Sie mir geschildert haben
und bei Ihrer beneidenswerten Konstitution,
ja, danach würde ich diese Diagnose stellen.
Die Ursache könnte beruflicher Stress,
Überarbeitung sein.
Naja, das mag sein, aber ich habe mich doch ganz gut erholt.
Das glaube ich Ihnen.
Nur ist Erholen nicht das Einzige.
Man muss auch seine Traumata abbauen.
Was Sie mir da erzählt haben,
von Ihren Übertreibungen.
Ich meine zu viel Sonne, zu viel Alkohol.
Das lässt doch darauf schließen,
dass Sie Ihre Stresssituation noch nicht bewältigt haben.
Sehen Sie, als mir meine Praxis in New York zu viel wurde?
Da bin ich nach Hawaii gegangen.
Und ich habe auch nicht sofort abgeschaltet.
Ich habe entspannen erst lernen müssen.
Das ist ein Ileohai Kapua Tiki.
Amulett, ich verkaufe eine Menge von Ihnen.
Gegen was für einen Zauber sollen Sie denn schützen?
Weiß ich nicht. Die Eingeborenen glauben an Ihre Kraft.
Sie glauben, diese Tikis
besitzen alle übernatürliche Fähigkeiten.
Aber Sie selbst glauben wohl nicht daran?
Bestimmt nicht. Das überlasse ich den anderen.
Wollen Sie es haben?
Wenn es dem Besitzer kein Unglück bringt?
Nein, im Gegenteil. Es bringt Glück.
Schon was gefunden, Dairen?
Ja, aber wichtig ist, was hat er gesagt? Wie geht es Ihnen?
Dieser alte Kurpfusch hat mir Unterricht in Erholung gegeben.
Und zwar Aspirin, wenn das nicht helfen sollte.
Ich komme wieder.
Gut, ich lege Ihnen den Tiki zurück.
Warum haben Sie nichts gekauft?
Ich will endlich mal aufhören, Geschäfte auszuräumen, wenn ich unterwegs bin.
Was halten Sie davon?
Oh, Entschuldigen Sie, tut mir leid.
Wer war denn dieses Mädchen?
Woher soll ich das wissen?
So wie die Sie angesehen hat, war das doch schon sehr merkwürdig.
Sie wissen wirklich nicht, wer das ist?
Nein, ich weiß es nicht.
Obwohl...
Obwohl ich so ein Gefühl habe, als würde ich Sie kennen.
Ich bin doch nicht verrückt.
Aloha.
Aloha.
Kommen Sie, wir spielen Touristen.
Von mir aus.
Hier hat Kamehameha der Große seine letzte Schlacht geschlagen.
Da oben an dem Pass.
Und wir fahren so einfach nur daran vorbei.
Oh, es gibt so viel zu sehen auf diesen herrlichen Inseln.
Ja, da ließ sich touristisch noch eine Menge auf die Beine stellen.
Hey, ich dachte, Onkel Doktor hat Ihnen verboten, an Geschäfte zu denken.
Stimmt, und Onkel Doktor hat Recht.
Arthur Burton Plank, 1882.
Friede seiner Arsche.
Armer alter Arthur.
Und da liegt seine Frau Simone.
Auch Sie ruhe sanft.
Warum haben Sie es so eilig?
Weil ich Ihnen was zeigen will.
Wie gefällt Ihnen der Herr da?
Der ähnelt Ihnen ein wenig.
Josiah Moray, mein Urgroßvater von meiner Mutterseite hier.
Was Sie nicht sagen.
Er war Missionar hier auf den Inseln vor 100 Jahren.
Meine Großmutter hat mir viel von ihm erzählt.
Es war mit einer der Gründe, weshalb ich nach Hawaii kommen wollte.
Ein Gentleman.
Ich bin tief beeindruckt.
Wäre aber kein Beruf für mich gewesen.
Er soll die Heiden mit Feuer und Schwert bekämpft haben.
Wäre wirklich kein Beruf für mich gewesen.
Ich bin eben nur mal kein Heidenbekehrer.
Nun, mich wollen Sie doch dauernd bekehren.
Das ist ja auch was anderes.
Heute Abend ist eine Folkloregruppe im Hotel.
Ich habe Sie schon mal gesehen.
Sie führen so eine Art Mysterien- und Zaubertinze auf.
Wollen wir hin?
Solange Sie mich nicht verzaubern?
Abgemacht.
Und was machen wir danach?
Schlagen Sie etwas vor.
Was halten Sie von einer Mondscheinfahrt über die Buche?
Das wäre eine Idee, wenn uns nichts Besseres einfällt.
Wie nennen Sie sich das?
Ich glaube,
Ilio-hai-kapua-tiki-Tanz.
Und er stammt aus der alten polinesischen Überliefung.
Interessant.
Hier steht,
dass es früher ein animistischer Zauber,
die Zeremonie eines Geheimklans war,
bis die Kultstätte dieses Geheimbundes
von Missionaren zerstört wurde.
Der Fluch der Götter
soll die Missionare, ihre Söhne und Enkel
bis heute verfolgen.
Der Fluch der Götter.
Da, Janik, war es nicht.
Wollen wir lieber woanders hin?
Ja.
Ja, gehen wir woanders hin.
Ich kenne da unten am Strand
ein süßes, kleines Restaurant
mit einer Küche für Feinschmecker
und einer wunderbaren Bar.
Klingt verlockend.
Gehen wir hin?
Okay.
Na, Jan, guten Abend.
Guten Abend, Lou.
Ich habe morgen
in aller Früh eine Wichtigbesprechung.
Sie sind mir nicht böse.
Ab Mittag bin ich wieder frei.
Wenn Sie wollen,
hole ich Sie ab.
Um zwei zum Strand.
Wär schön.
Vielleicht bin ich wieder frei.
Dann bin ich auch eher fertig.
Gute Nacht, Herr Jan.
Gute Nacht.
Ein bisschen Zeitlust,
aber schon für mich haben.
Auch wenn du von der schnellen Truppe bist.
Du bist eine Nervensäge, Sherry.
Bin ich?
Vergiss nicht, dass Sally meine Freundin ist.
Und die hat mir einiges von dir erzählt.
Da können einem ja die Haare zu Berge stehen.
Und was hat sie erzählt?
Komm, Sherry, stell dich nicht an.
Das kann man laut gar nichts sagen.
Ja, also ...
Du hättest sie letzten Montag
am Titsi-Strand.
Da hättest du sie, obwohl sie gar nicht wollte.
Bevor du weiterredest,
muss ich dir noch was sagen.
Ich mag dich.
Ich mag Sally auch.
Und du magst Judy und du magst Kate.
Ja, weißt du,
das hängt mit der Luft hier zusammen.
Macht mir überhaupt nichts.
Ich bin ein ...
Ich bin progressiv.
Verdammt, ich möchte jetzt bei dir bleiben, aber ...
Oh, ich weiß.
Du hast noch ein ...
Sherry, es hat wirklich nichts mit einem anderen Mädchen zu tun.
Wir sind halt am Hotel-Deep her.
Ich weck dich morgen früh.
Aber nicht zu früh.
Ist da jemand?
Puh.
Das ist doch nicht dein Ernst, Russ.
Ich hab sie um eins ungefähr verlassen,
ein paar Minuten nach eins.
Du warst der Letzte, der sie gesehen hat.
Und damit bist du der Hauptverdächtige.
Ach, komm, Russ.
Ich hab sie gern gehabt.
Sehr gern.
Sie war so natürlich, so grad aus,
hatte nichts mit Rauschgift und so zu tun.
Alles in Ordnung, aber ich muss rauskriegen,
wie das gewesen ist.
Und du bist der Letzte dabei,
ja, Warwick.
Du weißt, was das heißt?
Ja.
Okay, dann halt dich zu unserer Verfügung.
Es war ein Herzanfall.
Weiter nichts.
Kein Grund zur Besorgnis, meine Herrschaften.
Es ist alles in Ordnung.
Hast du sie gesehen?
Nein, sie war schon zugesichtet.
Mann, ich hab noch nie so was Grauenhaftes
zu Gesicht bekommen. Mir ist beinahe schlecht geworden.
Sie war so zerfleisch, als ob
im Rodel jähend über sie hergefallen wär.
Ich hab das mal bei Hain gesehen.
Das war schrecklich.
Hä?
Lieutenant Cork, Polizei-Department.
Ja?
Würden Sie mir ein paar Fragen beantworten?
Mr. Palmer, hm?
Ja, natürlich. Kommen Sie rein.
Danke.
Ich muss alle Gäste befragen,
die hier in dem Bungalows an der Lagune wohnen.
Sie wissen, was heute Nacht geschehen ist?
Nicht genau.
Vielleicht können Sie uns weiterhelfen?
Ja, gern.
Was wollen Sie wissen?
Ich hoffe, ich hab Sie nicht aus dem Bett geholt.
Nein, nein, ich war
gerade dabei, mich anzuziehen.
Warum setzen Sie sich nicht?
Ich hab eine ganze Anzahl Fragen.
Als Erstes möchte ich wissen,
ob Sie heute Nacht in Ihrem Apartment waren.
Ähm, ich war hier
so um eins etwa.
Haben Sie irgendwas gehört?
Nein, nichts. Ich bin gleich eingeschlafen.
Entschuldigen Sie, was ist nun
eigentlich passiert? Worum geht's hier?
Vor ein paar Minuten habe ich ein Gespräch
gemacht, aber zwei Polizisten sprachen
von einem Mord. Ich wollte sie
deswegen...
In der Suite gleich
nebenan ist eine Frau ermordet worden.
War es diese
Stoades?
Ja.
Kannten Sie sie?
Och, ich hab...
Wir haben uns unterhalten.
Gestern Nachmittag lagen wir zusammen
im Swimmingpool.
Und Sie haben gestern Abend, dass Sie zu Bett
gingen, von nebenan nichts gehört?
Kein Wortwechsel, keinen Streit, kein Geräusch,
das auf einen Kampf schließen ließ?
Nein, ich habe nichts gehört.
Und am Tag, was war da?
Ist Ihnen da auch nichts aufgefallen?
Doch ja, da waren noch zwei Stoades.
Sie waren zu dritt in der Suite.
Die anderen beiden sind...
Sie sind weg.
Wie lange werden Sie hier bleiben, Mr. Palmer?
Für den Fall, dass wir noch einige Fragen
haben sollten.
Naja, mindestens noch bis Freitag.
Wenn Ihnen noch was einfällt, irgendetwas,
könnte ja sein, was Sie vielleicht gesagt
hat, was Sie vielleicht getan hat, was Sie vielleicht
beobachtet haben. Bitte rufen Sie mich an.
Vielleicht fällt Ihnen noch was ein.
Sie könnten uns damit sehr helfen.
Ja, mach ich.
Meine Nummer steht auf der Karte.
Hey, was ist denn da hinten eigentlich los?
Kommen Sie erst mal rein, Diane.
Entschuldigung.
Noch was, vielen Dank, Mr. Palmer.
Wer war denn das?
Was ist denn gewesen?
Das Mädchen.
Von nebenan die Stoades.
Sie ist ermordet worden heute Nacht.
Das war Lieutenant Cork von der Polizei.
Er wollte wissen,
ob ich in der Nacht
was gehört habe.
Kampfgeräusche oder sowas.
Haben Sie...
Nein, mir war gestern Abend nicht gut.
Wieder diese Beklemmung, vielleicht ein Fieberanfall.
Fühlen Sie sich denn jetzt besser?
Ja, ja, aber...
Aber was?
Was ist denn sonst noch?
Ich habe ein Gespräch zwischen zwei Polizisten
draußen vor dem Bungalow gehört.
Sie ist...
Sie ist zerfleischt worden.
Wer? Das Mädchen?
Entschuldigen Sie.
Ich will mich anziehen.
Ich habe dir alles erzählt,
was ich weiß, mein Gott.
Da war kein Zeichen an der Tür
und da habe ich geklopft.
Ich habe dann aufgeschlossen
und habe dann Miss Sherry gerufen.
Ich bekam keine Antwort
und dann bin ich reingegangen.
Und da habe ich sie gefunden.
Es war forschend.
Rick, Dora?
Ich suche sie überall, Rick.
Ich versuche von dem Marder eine Spur zu finden.
Immerhin ist das Verbrechen in unserem Hotel passend.
Mein Gott, ist das ein Fall für die Polizei.
Lassen Sie die Finger davon
und den Gästen gegenüber kein Wort.
Ja, Sir.
Sorgen Sie lieber dafür, dass Sie den Hoteldieper wischen.
Heute Nacht ist wieder ein Gast beraubt worden.
Da sind mir zu viele Leute.
Eigentlich wollte ich ein bisschen tauchen.
Hier ist es auch wieder so entsetzlich voll.
Ein Stand ganz für uns
werden wir auf der Insel auch kaum finden.
Machen wir ein Wettrennen?
Das ist für uns hier!
Davon habe ich nur jetzt genug.
Warten Sie nur!
Ich revanchiere mich!
Die ganze Zeit.
Ich kann nur nicht glauben.
Sie gehen auf mich aus.
Aber schau dir in die Augen.
Der Tuch deiner Hand.
Deine treibende Stimme.
Du sprichst.
Du sprichst zu schnell.
Also warum bleibst du ein bisschen länger?
So dass wir nicht überlebt werden.
So dass wir nicht überlebt werden.
Was Neues, Vince?
Nichts, gar nichts.
Halt die Augen offen.
Kluges Kind.
Ach, wohl nichts, Rick.
Man kann es ja mal probieren.
Kleine Mädchen erschrecken wollen.
Ich habe immer gedacht, du wärst ein Kavalier.
Los, komm!
Darf ich fragen, was hier gespielt wird?
Oh, nichts mehr.
Das ist ein besonderes Freundschaftsbesuch.
Mit Anfassen.
Ich bin für die junge Dame verantwortlich.
Sie ist mir von der Polizeiakademie geschickt worden.
Oh ja, ich weiß.
Sie war die Beste in der Klasse.
Woher willst du das wissen?
Wir waren auf dem College zusammen.
Kriminalwissenschaften.
Ich habe mein Handwerk bei der United States
Küstenpatrouille gelernt.
Mag sein, dass wir da nicht sehr wissenschaftlich gearbeitet haben.
Aber unseren Job haben wir getan.
Es ist nicht so, dass ich die Eierköpfe ablehne.
Nur eins muss klar sein.
Das letzte Wort hier habe ich.
Und ich mag nicht, dass jemand den Sachen drumstochert,
die ihnen nichts angehen.
Kapiert?
Okay, kapiert.
Komm, dann trinken wir ein Bier.
Du auch.
Eine wundervolle Nacht.
Ja, eine wundervolle Nacht.
Eine Nacht für Liebende.
Eine Nacht für dich und mich.
Diane.
Ich hatte mir vorgenommen, mich nie wieder zu verlieben, Jason.
Ich wollte mich nur noch in meine Reisegruppen kümmern.
Nie wieder ist ein großes Wort.
Bei mir ist der Fall kompliziert.
In mir hat der Doktor verordnet, mich zu verlieben.
Wirklich.
Hey, sieh dir das mal an.
Das gibt es ja auf einer kleinen Halbinsel.
Sie heißt Paradise Garden.
Es soll wunderschön dort sein.
Und kaum ein Mensch kommt hier dorthin.
Es gibt kein Telefon, kein Fernsehen.
Nur ein kleines Blockhaus.
Ganz versteckt im Wald.
Klingt wie ein Märchen. Wollen wir hin?
Morgen früh.
Aber es darf kein Mensch erfahren.
Wir haben ja schließlich einen Ruf zu verteidigen.
Ja, ja.
So komisch ist das doch gar nicht.
Nein, nein, natürlich nicht.
Ich dachte auch nur an die vielen armen kleinen Mädchen, die ihren Ruf zu verteidigen haben.
Ihr Männer habt es da einfacher.
Naja.
Was hast du denn da für eine Name?
Ich hab sie heute Nachmittag schon gesehen.
Wo hast du sie her?
Oh, ich hab sie...
Da hat mich mal eine Mutti von den Fitschi-Inseln gebissen.
Ich ahnte es.
Komm mal weiter und ich erzähl dir was darüber.
Das ist...
keine Narbe,
sondern ein Muttermal.
Hey, schlaft nicht ein.
Ich hab da was denken müssen.
Ist mir gerade eingefallen.
Was?
Meine Großmutter hat mir vor vielen Jahren von ihrem Vater mal erzählt.
Von dem Missionar?
Von dem ja.
Der hatte am Hals eine Narbe, die genauso aussah.
Wie mein Muttermal.
Und sie?
Sie sagte mir, es käme häufiger vor,
dass ich so etwas
vererbte.
Hey!
Verdammt!
Ja, was ist?
Hier ist die Rezeption.
Ja, Jimmy, was ist los?
Mr. Rhein von 415 hat
einen Dieb in seinem Apartment überrascht.
Anwahl!
Bitte Leute, geht in eure Zimmer zurück!
Der Fluchtnummer Vince,
hast du ihn gesehen?
Ich war ganz oben, unterm Dach.
Und da habe ich unten einen
auf der Terrasse laufen gesehen und bin hinterher.
Sie wollen den Hoteldetektiv her schicken?
Alle meine schönsten Stücke sind weg.
Das Armband, das du mir zum Geburtstag geschenkt hast,
Mama's Anhänger
und meine goldene Uhr.
Der Mann war kein Anfänger, der hat gewusst, was er wollte.
Lass alles so, wie es ist.
Ich brauche frische Luft.
Was hast du denn?
Da!
Wer ist das?
Ein Zimmermädchen.
Ich kann Ihnen nicht viel dazu sagen.
Ja, ist ja gut.
Ich habe ihm schon alles gesagt.
Heras,
bitte wegen der Gäste.
Sie brauchen nicht alles zu wissen.
Ich meine, die scheußlichen Ein...
Was soll ich machen? Die Leute haben es gesehen.
Die haben sowas nicht verheimlichen.
Das war bei der Stour des noch was anders.
Aber hier, in diesem Fall,
Mr. und Mrs. Rhein
haben sie gefunden.
Jason?
Jason!
Habe ich dich erschreckt.
Warum bist du so frisch schon auf?
Na ja,
ich bin aufgeschreckt,
verschweißgebadet, du hast noch fest geschlafen.
Da habe ich mir gedacht,
gehst noch ein bisschen an den Strand runter.
Ohne mich?
Und was machen wir jetzt?
Du wirst dich um deine Schäfchen kümmern müssen.
Ich lege mich in die Sonne.
Später will ich dann nochmal zum Doktor.
Ich weiß auch nicht, Doktor.
Das ist wie bei einem Auto.
Man bringt es in die Werkstatt
und da läuft es wie geschmiert.
Und kaum bist du unterwegs, schon geht es wieder los.
Und der Mutter will nicht mehr.
Ja, sowas kommt vor.
Aber es ist vom rein Medizinischen her
nicht das geringste Unnormal.
Aber sie sind organisch völlig gesund.
Es muss also psychosomatische Ursachen haben.
Ich habe die Blutproben,
die ich in abgenommen habe,
zur Untersuchung nach Honolulu gescheckt.
Vielleicht ergibt der Labor Test etwas,
was ich hier nicht finden kann.
Hey Glenn, habt ihr die Unterlagen für mich?
hier ist eine Liste von allen polizeibekannten Hoteldieben.
Danke Glenn.
Darf man eintreten?
Wenn es sein muss.
Na, wie geht's?
Danke, der Nachfrage.
Schon was gefunden?
Was denkst du denn?
Aber ich habe strikte Anweisungen,
alles für mich zu behalten.
Popeye, der Bulle, unser spezieller Freund,
hat mir vor allem auf die Seele gebunden.
Dir nichts zu sagen.
Ist noch genauso wie früher bei uns beiden.
Da hast du auch immer gespickt.
Was dann mit dem Hundehaar?
Pass auf den Teppich und bei der Stewardess gefunden worden.
Aber im Hotel gibt es doch keine Hunde.
Und Sherry hatte auch keinen Hund.
Auch nicht privat.
Keine der Stewardessen hat einen Hund.
Das ist Eugenic, Greenway, Atlantic.
Alle haben abgesagt.
Hallo?
Jason, es tut mir leid.
Ich kann leider nachher nicht rüberkommen.
Ich hänge hier fest.
Ich bin dabei einen neuen Vertrag abzuschließen.
Gratuliere.
Oh, und wir könnten ja dann morgen
im Paradise Garden ein größeres Fest feiern.
Ich habe für morgen schon alles organisiert.
Okay, ruf mich morgen früh an, sobald du wach bist.
Wir schwimmen ein bisschen.
Ja.
Wo ist der Kerl hin, der gerade die Treppe runtergekommen ist?
Ich habe keinen gesehen, Vince.
Morgen, Mr. Palmer.
Jason?
Jason?
Ich bin hier.
Gerade ist aufgestanden?
Ja, vor ein paar Minuten.
Ich dachte, du wolltest in den Paradise Garden.
Was?
Wir wollten doch ganz für uns sein.
Ja, ja.
Wie spät ist es denn?
Schon beinahe neun.
Du weißt, wie sehr ich mich darauf freue, Jason.
Du und ich, wir beide.
Ganz für uns.
Heute Abend.
Das ist die Bettwäsche.
Sie waren weg und alles war voll Blut.
Warum hast du mir nichts gesagt, bevor du hier sauber gemacht hast?
Ach, wieso denn?
So sehen doch die Apartments am laufenden Band aus,
wie Räuberhöhen, das weißt du.
Aber solange die Einrichtung und die Wäsche
nicht geklaut wird, halte ich mich da raus.
Das kannst du doch verstehen.
Und ich hätte ja auch gar nichts davon gesagt,
wenn nicht die Morde in den letzten Tagen passiert wäre.
Warum willst du denn immer irgendwo tauchen?
Ich möchte viel lieber richtig schwimmen.
Ah, komm schon.
Das wird dir bestimmt Spaß machen.
Da, sieh mal.
Da ist doch einer ertrunken.
Wir haben in Schlüsselbund
eine Menge Bargeld und ein paar Schmuckstammarten gefunden.
Rick?
Da hast du deinen Hoteldieb.
Dann haben wir jetzt nur noch einen Fall zu lösen.
Ja, dein Lieb ist meinem Killer in die Quere gekommen.
Und der hat ihn abgeschlachtet.
Aber ist dir nicht aufgefallen,
diesmal ist ein Mann sein Opfer.
Richtig.
Und der Killer hat weder das geklaute Geld, noch den Schmuck genommen.
Lieutenant!
Wer ist das?
Das ist ein Janer, er hat eine Surfschule an der Lioi Beach.
Lieutenant Cork, ich hab gehört, dass sie hier sind.
Wir haben ein Mietje gefunden.
Auf dem Golfplatz.
Sie ist tot.
Vollkommen zerfleischt.
Wir haben sie zugedeckt.
Aber sie liegt noch da.
Hallo, Herr Doktor Resti.
Guten Morgen.
Sagen Sie mir bitte, wo ich Mr. Jason Palmer finden kann.
Ja, Moment.
Tut mir leid.
Mr. Palmer ist heute nicht hier, Doktor.
Er ist rüber auf die andere Seite der Insel
nach Paradise Garden gefahren.
Verzeihen Sie, Doktor.
Darf ich Sie was fragen?
Haben Sie ein paar Minuten Zeit für mich?
Ja klar, aber nur ein paar Minuten.
Es geht um diesen Jason Palmer.
Sie kennen ihn ja anscheinend.
Was ist er für ein Mensch?
Wissen Sie, im Zusammenhang mit diesen Mordfällen
in letzter Zeit müssen wir alle Gäste überprüfen.
Ja, ich habe ihn nur als Patienten kennengelernt
vor ein paar Tagen.
Ich habe ihm einen allgemeinen Test gemacht,
ein paar Blutproben untersuchen lassen.
Aber Sie verstehen die Analysen.
Darüber kann ich Ihnen wirklich nichts sagen.
Das geht nur meinen Patienten etwas an.
Ich werde Mr. Palmer den Rat geben,
einen Spezialisten in Los Angeles aufzusuchen,
sobald er wieder in Staaten ist.
Ist er so schwer krank?
Ich habe nichts gefunden.
Und weiß auch nicht, was er haben könnte.
Einen Penny für deine Gedanken.
Nein, einen Dollar.
Inflationsrate.
So.
Du bist tausend Meilen weit weg.
Tut mir leid, Diane.
Ich habe den Kopf voll mit...
hinter uns im Hotel gelassen.
Ich bin immer ein Trottel.
Und ich verspreche dir,
dass ich mich ändere.
Wirklich.
Ich bin froh, dass wir das
alles hinter uns gelassen haben.
Diese furchtbaren Morde.
Das war doch schrecklich.
Jason!
Wo hattest du nur deine Augen?
Die Höhlen da am Straßenrand.
Bei Paradise Garden gibt es viele solche Höhlen.
Tapulua?
Was willst du?
Hi.
Ich bin...
Ich weiß, wer du bist.
Tapulua kennt jeden und alles hier auf ihrer Insel.
Das habe ich gehört, Tapulua.
Und deswegen bin ich auch...
Du willst etwas über die Toten wissen.
Und über die Morde.
Ja.
Ich weiß, wer du bist und was du tust.
Und ich werde dir helfen.
Also frag mich.
Meine Mutter war Polynesierin.
Und ich möchte mehr wissen.
Über die alten Legenden und die heidnischen Riten,
die auch heute noch im Geheimen auf den Inseln vollzogen werden.
Ich bin sicher, dass da was Wahres dran ist.
An Astrologie und Beschwörung und der Hexerei und...
Selbst dich.
Ja.
Meine Macht kommt von meinen Ahnen.
Meine Macht hat göttlichen Ursprung.
Meine Macht ist älter als unsere Inseln sind.
Ja, das habe ich gehört.
Nein.
Du hast gehört, dass Tapulua eine Hexe ist.
Ja, das habe ich auch gehört.
Dann sei still.
Ich mag dich.
Weil ich gesehen habe, dass du...
Unsere Heimat liebst mit deinem ganzen Herzen.
Du bist einer der Unseren.
Ja, das ist wahr.
Und weil das so ist,
und weil die Schatten den Mond verbergen werden,
wird mein Zauber dir zeigen,
welchen Fluch
Maui, der Herr der Inseln,
auf alle geschleudert hat,
die ihn verbrennen wollten.
Kapua Tiki.
Der Wehrwolf.
Ist das nicht schön, Jason?
Ja.
Kein Telefon, kein Fernsehen.
Nichts, gar nichts.
Nur wir beide.
Komm, ich habe eine Überraschung für dich.
Ich hab was wichtiges für dich.
Komm mal mit raus, das könnte die Lösung sein.
Herrschaften, tut mir leid, ich hab zur Arbeit.
Gehen wir da rein.
Okay.
Mach's kurz weg.
Ja.
Jetzt versuchen.
Na, was ist denn so wichtig?
Ich weiß nicht genau.
Ich meine, ich bin nicht sicher, ich bin eben...
Willst du mich auf den Arm legen?
Hör doch mal zu, es ist wichtig.
Alle Toten waren zerfleischt.
Und alle sind mitten in der Nacht umgebracht worden.
Und keins der Opfer ist beraubt worden.
Willst du mir jetzt zuhören?
Bitte, Rass.
Das Zimmermädchen, das den ersten Mord entdeckt hat,
kam heute Morgen zu mir
und sagte mir, im Apartment 407
wäre alles durcheinander gewesen.
Da war Blut an den Betttüchern.
Heute Morgen?
Ja.
Und warum sagst du mir das erst jetzt?
Das hast du doch dann schon gewusst, dass die Leichen gefunden wurden.
Ich wollte, um sicher zu sein, noch ein paar Recherchen machen.
Lass mich bitte ausreden.
Ich hab mit unserem Doktor Badrestin über einen unserer Gäste gesprochen.
Ein Mann, der sich über irrsinnige Kopfschmerzen
und schlaflose Nächte beklagt hat.
Das Apartment, von dem ich dir eben sagte.
Es ist seins.
Und heute Morgen habe ich ihn im Park getroffen.
Er kam von der Beach raus.
Moment, ich bin auch nicht fertig.
Er hatte Blutflecken an den Hosenbeinen.
Und jetzt denk mal an dieses Monstrum,
das mich bei dem Fest im Nightclub so erschreckt hat, Mann.
Das war keiner von den Gästen, wie ich geglaubt hab.
So?
Nein, das war was viel Schlimmeres.
Ich hab mich an eine Sache, die vor ein paar Tagen
am Abend bei uns im Park passiert ist, erinnert.
An die komischen Geräusche, die ein paar junge Leute
aus dem Gebüsch gehört haben.
Komras, ich bin noch nicht fertig.
Ich war gestern bei Julie in ihrem Office.
Sie hat bei der mikroskopischen Untersuchung
Hundehaare vom Teppich im Apartment festgestellt.
Was hat das mit dem Mann zu tun,
von dem du mir erzählen willst?
Hier.
Die Geschichte der
Lycanthropie.
Das könnte uns weiterbringen.
Wieso?
Das hat was zu tun mit
der Einbildung Wolf zu sein.
Wolf?
Als Julie mir sagte, sie hätte Hundehaare gefunden,
kam mir eine Idee.
Wölfe gehören zur Hundefamilie.
Als auch Wehrwölfe.
Ross, ich weiß, dass es idiotisch klingt,
aber ich hab mit Tapulua gesprochen.
Hör mir doch mal zu.
Wehrwölfe.
Du hast wohl ein bisschen zu viel
von diesem Maui-Paui geraucht.
Rusty glauben hier an einen Wehrwolf.
An Ilio Haikapua.
Ich hab mir in Honolulu auch ein Buch
über polinesische Mythologie besorgt.
Freitag ist mein Urlaub zu Ende.
Dann gehst du nach Los Angeles zurück
und ich nach Chicago.
Gefällt mir nicht.
Mir auch nicht, aber ...
Wir müssen was tun dagegen.
Es wird uns schon was einfallen, Jason.
Jetzt bin ich dran.
Komm schon.
Mach weiter.
Nicht so fest.
Warum machst du nicht weiter?
Bleib hier liegen.
Ich bin gleich wieder da.
Jason!
Jason!
Jason!
Wo bist du?
Jason!
Was hast du denn?
Nimm den Wagen und fahr weg.
Aber ich möchte dir helfen.
Bitte da, Ian, fahr weg.
Wo ist Jason Palmer?
Was wollen Sie von ihm?
Warum haben Sie ein Gewehr mitgebracht?
Jason!
Gehen Sie zu meinem Wagen, schnell!
Bleiben Sie hier!
Das Brandmal des Wolfes ist weitergegeben.
Ilio Haikapua lebt.
Und Mauis Fluch wird weiter die Menschen treffen.
Er löst es nur,
wenn der Tod dahin rafft.
Kommen Sie.
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