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(dramatische Musik)
(sie seufzt)
Mir blieb der Atem weg.
Das war die verrückteste und eindrucksreichste Show,
die ich in meinem Leben jemals gemacht habe.
(Zietlow) Das Spiel hat Spuren hinterlassen.
Das war für mich gemacht, das Spiel.
(Zietlow) Aber wer wird belohnt?
Loyale?
Oder Verräter?
Wer behält am Runden Tisch die Nerven?
Das Finale ist jetzt tatsächlich zum Greifen nah.
Sag mir bitte, dass du eine Loyale bist.
(Zietlow) Vertrauen gegen Lüge.
-Wir sind auf dem Holzweg. -Mist.
-Man darf nicht vertrauen. -Warum sagst du das?
Sicher wird mein Name oft fallen.
Das Wichtigste ist, Anna-Carina rauszuwählen.
Jetzt kann es ganz knapp werden.
Anna-Carina ist für mich top of the list.
Es ist offensichtlich, dass Anna-Carina Verräterin ist.
(Zietlow) Hält der Verräterbund?
Seid ihr im Fokus, wähle ich dich.
Das war ein Stich ins Herz.
Eine krasse Theorie wäre,
wenn Vincent und Irina es wären.
Ein kluger Schachzug von der lieben Anna-Carina.
-Wie komme ich da raus? -Weg.
Keine Ahnung, was passiert.
Das ist absolute Manipulation.
(Zietlow) Es gibt nur noch eine Chance, die Verräter zu enttarnen.
Wer schnappt sich den Silberschatz?
Das wäre mein persönliches Highlight des Jahres.
(mystische Titelmusik)
(Zietlow) Zuletzt bei "Die Verräter":
Ulrike verpasst sich ein Foto - Finish.
Hat jemand Verwendung hierfür?
Ich würde es mitnehmen.
(Sabrina) Das war over the top.
Ich gehe nachher aufs Zimmer, dann stelle ich ihn hin.
(Zietlow) Ulrike, du kannst diese 18 Silberbarren
für dich nehmen und das Spiel sofort verlassen.
Ihr wisst, dass ich natürlich das Zeug nicht nehmen werde.
(Zietlow) Mit Großzügigkeit kommt man weit.
Ulrike sogar bis zurück nach Deutschland.
(Zietlow) Ulrike, du hast die meisten Stimmen.
Ich bin natürlich... eine Loyale.
Ulrike hat heute einfach zu viele Fehler gemacht.
(Zietlow) Und die Verräter morden ein letztes Mal.
Wir können es wirklich schaffen.
Es gibt eine Person.
Und der Pate würde sagen: "Er weiß zu viel."
(Zietlow) Für ein halbes Dutzend Spieler
beginnt der letzte Tag auf dem Chateau de Béguin.
Viele Dramen haben die Mauern in acht Jahrhunderten gesehen,
aber keins hat solche Opfer gefordert.
Körperlich wie geistig.
Heute wird sich zeigen, wer diese Strapazen am besten weggesteckt
und das Spiel am besten gespielt hat.
Wer überlebt hat.
Hier kommen unsere sechs Finalisten.
Oh Gott.
Ich habe so schlecht geschlafen.
Aber mir geht's gut.
(Mariella) Ich bin nicht ermordet worden.
Ich habe immer gesagt, wenn ich aus "Die Verräter" rausfliege,
dann durch einen Auftragskiller, der mich ermordet.
-(Klopfen) -Gott.
-Ich bin noch da. -(Mariella) Ich bin auch da und alleine.
-Oh Gott. -Ich freue mich.
-Schatzi. -Guten Morgen.
Meine letzte Nacht hier war ziemlich ruhig.
Ich habe gut geschlafen.
Ich habe schlecht geschlafen. Du auch?
Ja, auch irgendwie unruhig.
Ich habe echt schon Koffer gepackt.
Ich dachte, jetzt ist das vorbei.
Die anderen wissen nicht, wer fehlt. Ich weiß, wer fehlt.
Das ist das letzte gemeinsame Frühstück.
Wir müssen die Momente genießen,
die wir miteinander haben.
Das wird mein Gefühl fürs Frühstück.
Ich bin aber froh, dass du auch noch da bist.
Ich auch.
Man versetzt sich in die Verräter rein. Wen bringen die um?
Sie müssen ja heute. Wir sind im Finale.
Das ist das letzte Frühstück.
Das ist so unfassbar.
Ich habe gedacht, dass ich gleich am Anfang,
zumindest in der ersten Zeit wahrscheinlich
schon wieder nach Hause fahre, und jetzt bin ich im Finale.
Das ist unfassbar. Ich bin echt... baff.
Das ging mir durch den Kopf.
Die genialste Verbindung wäre Irina und Friedrich.
Zumal die sich immer nominieren.
Ja, deshalb meine ich doch gerade.
Ich glaube, die wollte Spaß machen.
-Ja, einen absoluten Spaß. -Oder es war kein Spaß.
-Ja. -Für die Verräter ist sie gefährlich.
Wenn sie überlebt hat, würde ich das komisch finden.
Bei Irina würde ich glauben, wenn,
dann ist die von Anfang an dabei und stand auch öfter...
Ulrike hat sie gestern ja auch noch aufgeschrieben.
Natürlich war gut, dass ich mit Mariella alleine sprechen konnte,
weil Mariella ist ein herzensguter Mensch.
Der kannst du wirklich ganz leicht einen Floh ins Ohr setzen.
-(Klopfen) -Ach.
-Ich kann immer dieses Klopfen... -Ich auch.
Da werde ich wahnsinnig.
-Guten Morgen. -Guten Morgen.
(Irina) Als ich den Frühstücksraum betrat,
saßen da Anna-Carina und Mariella.
Also die beiden, die gerade bei mir...
auf Platz eins und Platz zwei stehen, was die Verräter angeht.
Ich finde auffällig, dass die beiden oft zusammenhängen.
Es wäre auf jeden Fall eine gute Kombi bei den beiden.
Als Sabrina und ich uns verabschiedet haben, haben wir gesagt:
Eine von uns beiden könnte es treffen.
Habe ich auch gedacht.
Ich habe 100 Prozent gedacht, ich bin's, dann habe ich mir gedacht:
Würden die Verräter jemanden ermorden, der sowieso im Fokus steht?
Aber jeder hat's gedacht, ich auch.
Ich habe schon gepackt.
Boah, das ist... Es klingt fies, aber...
Ich meine, jetzt sind aus unserer Gruppe noch Claude und Sabrina da.
Wenn, dann würde ich mir wünschen, dass es Claude getroffen hätte.
Ja, es könnte jetzt mal klopfen. Ich werde hier wahnsinnig.
Eigentlich wäre es auch nicht smart, Sabrina zu töten,
weil sie sich ja schon auffällig gemacht hat,
weil sie so krass gegen Ulrike war.
(spannungsvolle Musik)
-(Klopfen) -Achtung.
Ja?
-Vincent! -Ach.
(Vincent) Es fällt mir schwer...
diese Fassade aufrechtzuerhalten.
Weil vom Verhalten, wie ich bin,
bin ich ja, wie ich bin, aber mit diesem Geheimnis
und der Absicht, dass ich ja noch jemand anderen
in die Schusslinie nehmen muss.
Wärt ihr Verräter, wen würdet ihr töten?
Claude oder Sabrina?
(dramatische Musik)
(Vincent) Ich würde Claude drinlassen... -Weil der...
Aber ich schließe den eben nicht aus.
Ich habe das Gefühl, nach wie vor, das ist der Offensichtliche,
der am Schluss mit "hurra" weggeht.
Das Gefühl habe ich auch.
(spannungsvolle Musik)
(Klopfen)
-Das ist Claude. -Ja?
Das ist eine Frau.
Ja!
(Jubel und Gelächter)
-Guten Morgen. -Ich freue mich so.
-Alles klar? -Oh, ja.
Also, ich war superglücklich,
dass ich überlebt habe heute Nacht.
Ich habe dieses Mal nicht damit gerechnet, dass ich überlebe.
Ich freue mich so... Ich dachte, du wärst...
Ich habe es auch gedacht. Ich war ganz unruhig heute Nacht.
Okay, sie ist es nicht.
Und dann dachte ich: Okay, dann kann es ja nur Friedrich oder Claude sein.
Ich dachte ja, dass es vielleicht Claude ist gestern.
-Der Verräter oder der Umgebrachte? -Verräter.
Ja.
Weil ist euch mal aufgefallen, dass er, wenn er...
Er trinkt ja eigentlich immer nach der Verkündung ein Bierchen, ne?
Gestern nicht.
Da dachte ich: Der hat heute noch was vor.
Weil ich hatte ja die komische Theorie, dass er so langsam gefahren ist,
damit wir kein Schutzschild bekommen.
Wenn Claude hier ist, dann bin ich mir eigentlich sicher,
dass er Verräter sein könnte.
Eine Version in meinem Kopf ist,
dass sie dabei zugucken, wie wir uns gegenseitig zerfleischen.
Scheint nicht zu stimmen, weil einer von beiden kommt nicht wieder heute.
(dramatische Musik)
(Klopfen)
Das ist Claude.
-Claude. -Das ist Claude.
Friedrich, guten Morgen.
Uff.
Ich war schon kurz erstaunt,
weil ich Claude auch immer noch auf meiner Liste der Verräter hatte.
Ach, mein Lieber.
Morning. Wer fehlt denn?
Ja, ich bin rein zum Frühstück, diesmal als Letzter.
Ja, Claude ist nicht gekommen.
-Ist das wahr? -(Vincent) Claude ist tot.
Hm.
(Anna-Carina) Der letzte Mord in der Konklave
war schon ein... spezielles Gefühl.
Es waren jetzt viele Frühstücke, wo alle schauen, wer fehlt.
Du musst jedes Mal diese Haltung bewahren
und kannst nicht rumheulen.
Es wird immer schwieriger.
Innerlich habe ich schon gedacht, irgendwann platze ich.
Ich bin fest bei Claude. Das war mein Bauchgefühl.
I go with you.
(er summt "Das Boot" von Klaus Doldinger)
Claude nimmt es eh cool.
-Also... -Claude muss weg.
Wir haben Claude ermorden müssen,
weil er zum einen wirklich auch den Verdacht hat,
dass ich Verräter bin.
Deshalb muss er jetzt klar gehen.
Gott, das ist so makaber.
Ich habe ihn zwar als Menschen ins Herz geschlossen,
wir haben so viel miteinander gelacht,
und trotzdem wird er mir, glaube ich, gefährlich, auf der Zielgeraden.
Der hat mich abgespeichert, der hat auch Vincent auf der Uhr. Der muss gehen.
Tja. Arrivederci.
Lieber Claude, du wirst uns trotz allem fehlen.
Aber so ist das Spiel.
(unheilvolle Musik)
(Lied: "Das Boot" von Klaus Doldinger)
Grüß Gott.
Ich soll hier zum Vorspielen kommen, stimmt das?
"Claude. Du wurdest ermordet, die Verräter."
Mhm.
Super. Na dann...
können wir uns ja jetzt verabschieden.
Hm, hier stehe ich nun, ich armer Tor,
und bin so klug als wie zuvor.
Ich habe weder rausgekriegt, wer die Verräter sind,
noch habe ich Anteil am Silberschatz.
Jetzt die Antwort auf die Frage: Wie fühle ich mich?
Super. Ich fühle mich ganz großartig, könnte nicht besser sein.
Es ist ja nur eine rhetorische Frage, warum ich ermordet wurde.
Weil sie Angst gehabt haben, ich komme ihnen auf die Schliche.
Also ist Claude nicht absichtlich langsamer gefahren.
Ich ließ mich von Vincent anstecken,
der ja in alles irgendwie...
Ich verstehe es und nehme dir das nicht übel.
Nein, ich... Das Argument klang für mich total klar.
-(Klopfen) -Oh.
Oh, nein.
Was heißt hier "ach, nein"? Ihr wisst doch, wie es ist.
Ihr wusstet, es wird ein Mord passieren.
Machen wir es wie beim Pflaster: Claude ist tot.
-Claude ist tot. -Ja.
Die gute Nachricht: Es wird keinen Mord mehr geben.
Das war der letzte Mord.
Und ich möchte euch wirklich von Herzen sagen: Ich bin total stolz auf euch.
Ihr seid die letzten Sechs. Ihr habt es bis hierher geschafft.
Bis zum letzten Tag. Ihr habt brillant gespielt.
Verräter und Loyale.
Herzlichen Glückwunsch.
Und das wird heute natürlich auch noch mal getoppt von einer Mission,
die ihr gemeinsam spielen werdet.
Ich freue mich drauf. Ich hoffe, ihr auch.
Wo ist er denn? Ah. Hm.
Hm, hm.
So.
Ich werde noch ein wenig trauern.
Wir sehen uns später.
-À tout à l'heure. -Tschüss.
Ich glaube, wir hätten doch lieber Friedrich umbringen sollen.
Weil Claude war immer der greifbare Verräter,
der sicher am letzten Runden Tisch rausgewählt worden wäre.
So meine aktuellen Gedanken.
Jetzt muss ich noch mal komplett neu denken.
Ich habe so gehofft, dass Claude nicht tot ist.
-Dann hätten wir einen... -Dann wäre meine Theorie bombensicher.
Wie stolz ich manchmal bin, wenn ich alles so kombiniere.
Und dann am nächsten Morgen.
Bei mir ist beim Frühstück jedes Mal alles wieder über Bord geworfen worden.
Jedes Mal. Jedes Mal.
Dadurch dass wir gestern keinen Verräter entlarvt haben,
müssen noch zwei mit im Spiel sein.
Deswegen wird es noch mal spannend.
(Zietlow) Es wird doppelt spannend.
Denn in die entscheidende Runde gehen wir mit nur vier Spielern.
Die Loyalen haben also noch die Chance,
beide Verräter zu verbannen.
Lass uns mal so Kombinationen durchgehen.
Einfach mal gucken, ist es...
-Ich habe auch Bock jetzt. -Habt ihr... Was ist denn mit dir?
-Ja. -Was soll mit mir sein?
-Du bist eine Schauspielerin. -Ja, aber... Bitte.
Aber keine gute, meinst du?
-Also doch, aber nicht im Privatleben. -Doch.
Aber nicht im Privatleben.
Was wäre, wenn Friedrich und Irina...
Wäre das möglich?
Ja, klar, Friedrich hat sie oft aufgeschrieben.
Sie hat ihn aber nie aufgeschrieben.
Aber sie hat gesagt, dass sie ihm vertraut.
-Ja, aber das... -Das kann ja gezielt sein.
Weil sie von sich ablenken wollte.
Ich finde Friedrichs Verhalten komisch.
Er hat nichts über Claude gesagt. "Ja, der arme Claude."
Der war überhaupt nicht überrascht. Gar nicht.
Okay.
Was ist mit der Kombi Vincent und Friedrich?
-Noch nie drüber nachgedacht. -Nee, Vincent...
Aber Vincent und Irina? Weil Irina hat mal gesagt...
(Mariella) Sie mag Vincent ja.
Ich bin nach wie vor total überglücklich
mit meiner Entscheidung, dass ich Vincent zum Verräter ernannt habe.
Ich habe allerdings auch schon die Vermutung gehört,
dass Vincent auch im Fokus stehen könnte.
Achtung, Achtung.
Weil er so ruhig ist
und weil er sich vielleicht
ins Vertrauen der anderen hüllt.
Aber bisher macht er das spitze.
Ich glaube, der Grund, dass ich noch lebe,
ist, dass Anna-Carina eine Verräterin ist,
die schon mit Herz mordet, sage ich jetzt mal.
Und dass sie mich nicht ermorden wollte,
weil Sympathie auch eine Rolle spielt.
Ich glaube, dass Jalil versucht hat, sie auszuschalten,
wie er es vorher auch schon versucht hat, andere auszuschalten,
und sie sich erfolgreich gewehrt hat.
Aber trotzdem unterm Strich eine Verräterin ist.
-Ich finde auch, Anna. -Ich finde es schwierig.
Du bist ja der Freund.
Ich habe nicht das Gefühl, dass sie das so durchziehen könnte.
Ganz ehrlich.
Das würde sie auffressen.
(Vincent) Ich versuchte, sie aus der Schusslinie zu nehmen,
aber Irina und Friedrich haben mir angesehen,
dass ich niemals gegen sie schießen würde.
Alles, was ich jetzt sage, kaufen die mir nicht ab.
Du könntest sie nicht wählen, oder?
Doch, das ist nur ein Spiel.
Es ist ein Spiel, es ist nur ein Spiel.
Ach, Gott, es läuft hier alles aus dem Ruder.
(geheimnisvolle Musik)
Was ich mich jetzt schon die ganze Zeit frage:
-Warum mich die Verräter nicht töten. -Dich?
Weil du eine bist. Du kannst dich ja nicht selber töten.
-Eigentlich ist es ja klug gedacht. -Schlaue Erklärung.
Wenn die... Die müssen ja klug spielen.
Dann würden die als Verräter eigentlich
nicht die Leute, die im Fokus sind, ermorden, weil die sich eh...
...gegenseitig...
-Weil die sich eh aussortieren. -Ja, klar.
Meine Theorie:
Wenn du eine Verräterin bist, warum hast du mich drin gelassen?
-Ich habe dich ja... -...von Anfang an auf der Uhr.
(beide) Und gestern wieder.
Wäre ich Verräter gewesen und ich hätte so eine Sabrina,
die mir auf den Geist geht, weil sie so viel plappert,
hätte ich die eliminiert.
Deswegen war ich mir eigentlich sicher, dass ich heute hopsgehe.
Weil ich ja gestern wieder gegen dich gegangen bin.
Ich hatte sie mal auf dem Schirm,
weil mich nervt, dass sie mich immer in den Raum wirft.
Aber mach dir deinen Feind zum Freund.
Wenn du ein kluger Verräter bist,
würde ich Leute, die sehr oft genannt wurden,
doch nicht ermorden.
Das ist eine hohe Chance, dass die sowieso verbannt werden.
Ich würde... Warum hast du das jetzt gesagt?
-Ich weiß es nicht. -Jetzt bist du noch mehr auf Eins.
-Ich versuche mich einfach... -Warum bist du noch da?
(Sabrina) Deswegen bist du noch da, Sabrina.
(Anna-Carina) Wenn Sabrina direkt sagt:
"Du bist doch der Verräter", bleibe ich natürlich cool,
ich kann damit mittlerweile umgehen.
Die merkt auch, die kommt bei mir da nicht weiter.
Wieso hat denn niemand von euch Mariella auf dem Schirm?
Die steht bei mir genau hinter Anna-Carina.
Weil sie so unbeholfen wirkt.
Also ich finde, sie ist so...
grotesk manchmal mit ihren Schlussfolgerungen.
Wenn sie sich ins Gespräch einbringt, ist es immer out of the blue,
und da kommen immer komische Sachen.
Ja, das...
(er stammelt) Wen kann man hier ausschließen?
Ich vertraue niemandem. Das ist schon so...
Eigentlich haben alle das Zeug dazu.
-Aber es muss ja noch einen geben. -Ja.
-Ja. -Wer könnte das sein?
-Du, du, Vincent oder Friedrich. -Oder du.
Oder ich. Nee, ich bin es nicht.
Könnte dann auch leider dein Buddy Vincent sein.
Ja.
Ich würde den nicht auslassen.
Man darf niemandem vertrauen. Das haben wir auch am Anfang gesagt.
Egal, wie oder was,
wir sind nicht böse, wenn wir uns gegenseitig auf der Uhr haben.
Lasse ich Vincent komplett außen vor, macht das mich verdächtig.
Wenn es hart auf hart kommt,
muss ich als Verräterin weiter mein Ding durchziehen.
Oder ihr seid es beide. Und deswegen ist es egal.
-Die Schlager-Verräter. -Genau.
Dieses Spiel ist für mich einfach...
Du bist kontinuierlich am Nachdenken.
Du guckst in Gesichter,
versuchst, da was zu lesen.
Und du bist... Das Hirn rattert nur,
weil du immer denkst, irgendwie könnte sich eine Person verraten.
(Zietlow) Es ist das Spiel ihres Lebens mit einem entscheidenden Twist:
Wir bieten nur den Rahmen, den Verlauf bestimmen sie selbst.
Und heute auch den Ausgang.
Heute erwartet uns noch eine Mission. Auf die freue ich mich.
Weil bei Missionen kann ich komplett so sein, wie ich bin.
Das Finale ist jetzt tatsächlich zum Greifen nah,
und der Silberschatz glänzt immer heller.
Ich kenne die Mission nicht...
habe mich aber sportlich angezogen.
Aber auch, weil ich keine Klamotten mehr habe,
weil ich davon ausgehen musste, dass ich früher rausfliege.
Ich bin nicht der Typ, der freiwillig aufgibt,
auch wenn ich gestehen muss,
dass ich, was die Kräfte angeht, langsam ans Ende komme.
Aber ich freue mich natürlich.
(Anna-Carina) Ich war im Auto mit Friedrich und mit Sabrina.
Und Vincent konnte somit auch ein paar Eindrücke aus dem anderen Auto sammeln.
Die Silberbarren sind nicht mehr weit, und den Sieg kann man schon riechen.
Also bitte, Vincent. Nicht einknicken so kurz vorm Ziel.
Ich habe noch nie so viele weiße Kühe gesehen wie hier.
Mhm.
(spannungsvolle Musik)
Wie ist dein Gefühl?
Wir hatten vorhin noch mal Zeit.
Ich finde es im Moment schwierig,
weil ich einfach, wie ihr wisst, bis auf Friedrich,
mit allen wirklich extrem sympathisiere.
Ich habe das Gefühl, er packt nicht alles aus, was er denkt.
Ich fand es ein bisschen komisch, wie der heute reinkam.
Da habe ich mich auch gefragt.
Er hat nicht nach Claude gefragt, obwohl sie best buddies war.
Du hast nichts zu Claude gesagt.
Warst du nicht überrascht?
Ich war traurig und ein bisschen überrascht.
Friedrich ist der Einzige, den ich nicht begriffen habe
in der Zeit, den habe ich null verstanden.
Das war bei mir Claude.
Claude hat dann aber die letzten Tage sich geändert.
Er hat aufgemacht, ja. Ja.
Er wurde plötzlich freundlicher.
Ja, wie fühlt man sich als Mörder. Ganz im Ernst...
Ist scheiße.
Aber wie bei allem im Leben, du gewöhnst dich dran.
Ich will auch ganz ehrlich sein.
Die Rauswahl oder das "Ermorden" von Claude,
das fiel mir dann auch schon einfach.
Was denkst du, wer jetzt der Verräter ist?
Tja, ist schwierig.
Ich bin immer noch bei Irina.
Auf so eine halbe Art,
weil die Argumente nach wie vor sehr dafür sprechen,
dass sie auf der Liste ist, finde ich.
Das liegt daran, dass ich mich auf sie eingeschossen habe.
Wie bei so einer Eifersucht, wo dann auch, egal, was der andere macht,
immer wird das als Argument dafür verwendet,
als Beweis dafür, dass der andere untreu war.
Und was ist mit, um noch mal mehrere Tage zurückzuspulen,
ChrisTine, die Anna-Carina genannt hat?
ChrisTine, wen möchtest du verbannen?
Ich habe Anna-Carina aufgeschrieben.
Diese Frau, die ist gar nicht so naiv, wie sie sich hier immer gibt.
Da sind wir beide wahrscheinlich ein bisschen voreingenommen.
Oder denkst du das inzwischen auch?
Hm, ich finde es schwierig.
Ich glaube nicht, dass Anna das... also, könnte, ganz ehrlich.
Oder wenn, dann hätte ich mich echt getäuscht.
Oh Gott, ich hasse diese Situation.
Ich will ja nicht lügen, aber ich will sie auch nicht an den Pranger liefern.
Weißt du, was ich meine?
Meine Meinung steht fest.
Auch wenn ich rausgewählt werde, meine Stimme geht nicht an Anna.
Eine krasse Theorie wäre, wenn Vincent und Irina es wären.
-Das habe ich doch gesagt. -Ja.
Einer, wo du es überhaupt nicht glaubst,
der auch noch nie auf irgendeinem Zettel stand.
Also krass wäre es, wenn es Irina, Vincent und Mariella wären.
Oh mein Gott.
-Das wäre lustig. -Krasse Kombi.
Das wäre... Dann...
Ich glaube nicht daran, dass zwei Verräter hier zum Schluss gewinnen.
Ehrlich gesagt. Weil die Gruppe ist ja nicht von vorgestern.
Also das wird wirklich sehr, sehr eng
und die Taktik ist, dass man alle mal durchspinnt,
um natürlich auch den Fokus von sich zu lenken.
(Zietlow) Das vorletzte Kapitel der Geschichte
der ersten Verräter und Loyalen.
Geschrieben wird es in ebenso maroden wie herrschaftlichen Mauern.
Im Palais des ehemaligen Herzogs von Lévis,
erbaut unter der Regentschaft von Ludwig XIV,
dem Sonnenkönig.
(epische Musik)
Bienvenue au chateau de Lévis.
Einst der Sitz eines mächtigen Adelsgeschlechts.
Hinter diesem Gemäuer
befinden sich Geheimnisse,
und noch wichtiger: ein Silberschatz.
In Höhe von 9500 Euro.
Das ist genau der Rest,
der euch noch zu eurer Gesamtsumme
von 50.000 Euro fehlt.
Dass ihr überhaupt die gesamten 50.000 Euro heute erspielen könnt,
verdankt ihr einem weiteren Vertreter eines Adelsgeschlechts:
Ulrike, Gräfin von der Groeben.
Keine Royale, dafür aber eine Loyale,
die ihr alle gestern einstimmig verbannt habt.
Aber nun gut, ihr seid schließlich noch da
und tretet an zu eurer letzten Mission.
Zu einem kleinen Aventure.
Ihr werdet nämlich einen Kunstraub begehen.
-Oh. -Kunstraub.
Wollte ich schon immer.
Ihr müsst erst den Schlüssel zur Kunstausstellung finden.
Ihr müsst dazu Rätsel lösen
und dafür habt ihr 20 Minuten Zeit.
Wenn ihr es nicht schafft in den 20 Minuten,
dann ist die Tür zur Kunstausstellung
für immer verschlossen.
-Bonne chance. -Mille grazie.
(lachend) Mille grazie. Prego.
(Zietlow) Der Kunstraub besteht aus drei Stufen:
Einbrechen, ausräumen, abhauen.
Um an die Kunstwerke zu gelangen,
müssen unsere Spieler im ersten Raum Rätsel lösen.
In der richtigen Reihenfolge absolviert,
liefern sie den Schlüssel zur Ausstellung.
(Anna-Carina) Ich habe riesengroße Lust
auf unsere letzte Mission.
Ich hatte das Glück, dass ich bei allen Missionen dabei war.
Und eine war spektakulärer als die andere.
-Ach, du lieber Gott. -Also...
"In welchem Jahr heiratete Claude Monet Alice Hoschedé?"
Oh bitte, nicht diese Art von Fragen.
Wer soll das wissen außer Kunsthistorikern?
Nee, das ist mit Katzen.
-Claude Monet, ein Maler, wisst ihr? -Ja.
Such...
Steht hier in diesem Buch, wenn man lesen kann.
Wir haben nur 20 Minuten.
-Heißt die Camila? -Nee, Alice. Alice.
Also mir ist aufgefallen, dass die Ladys sehr ehrgeizig waren.
Also da nehme ich jetzt mich dazu natürlich.
-Hier ist Alice. -Wann denn?
-Da zieht er zusammen mit ihr. -Wann die geheiratet haben.
-Hier steht's. -Die heirateten 1892.
-Geh mal aus dem Licht, bitte. -1892. Eins, acht, neun, zwei.
-Kann ich einmal versuchen? -Ja, klar.
-Muss man den... -Ah, ist auf.
Ah, okay, wir haben es auf. Es war richtig.
Es war richtig.
"Findet 'Andoui..." bla, bla, bla
"...und stellt der Seitenzahl eine Drei voran."
Hinten Seiten, äh...
(Vincent) Stichwortverzeichnis Namen suchen.
Wenn wir wüssten, was es ist. Vielleicht was zu essen.
Ich gucke gerade das Essen durch.
-Ah, ich hab's. -Ah, super.
Was sollen wir dranstellen? Drei, eins, sieben, null.
Macht das mal einer, der besser sieht, das bringt nichts.
Ah, super.
(Anna-Carina) Wer kommt darauf, im Kochbuch nachzugucken?
Das klang für mich auch wie "Monsieur", "Panetterie", keine Ahnung.
"Wann starb König Karl VII. von Frankreich?"
-Alter Verwalter. -Karl VII.
Wir müssen ein bisschen Gas geben.
(Irina) Seite... eins, vier, sechs, eins.
(Sabrina) Eins, vier, sechs, eins.
-Schlüssel. -Yes.
-Und jetzt? -Im Spind muss es sein.
(spannungsvolle Musik)
Ah.
Noch ein Schlüssel. Das darf doch nicht sein.
(Sabrina) Für mich war beim Spind schwierig, dass ich nicht helfen konnte.
Da konnte keiner Irina helfen. Das konnte nur sie machen.
Das ist doch nicht deren Ernst, sorry.
-Wieso? Du kannst ja nichts dafür. -(Vincent) Sehr gut.
Es war natürlich klar, dass wir jede Tür erst mal öffnen müssen,
und dadurch war auch noch mal Zeit vergangen.
Davon kriegt man Muskelkater. Oh.
Okay, es ist:
"Einladung zur Vermählung
der dritten Duchesse de les Traiteurs..."
...mit seiner Durchlaucht Marquis de RTL
in Anwesenheit seiner Exzellenz,
dem ersten Duc de les Traiteurs, Jean de la Baguette,
und seiner liebreizenden Gattin."
(bewegte klassische Musik)
"In Anwesenheit seiner Exzellenz,
dem Duc de les Traiteurs, Jean de la Baguette."
Der Jean kommt daneben?
-Jean de la Baguette. -Okay, weiter.
-Mayonnaise. -Das sind zwei Männer.
-Hier ist der Bruder. -Aber ist...
Der Bruder ist da, ja.
Wir haben nicht verstanden, wie man den Stammbaum aufbaut.
Also zu wem man wen hängt.
Und wo wer wie neben wem sein muss.
Vielleicht sind ja sowieso alle miteinander verwandt.
Jeder hat einen roten Buchstaben.
Da könnte man gleich was zusammen draus machen.
Können wir das mal probieren?
-Ja, in aller Ruhe. -Merken wir uns noch mal...
Wo ist die Eins, die ist da unten.
-B? -B.
-Eins. -B-E-T...
R. B-E-T-R-U...
Friedrich und ich haben uns mal dezent zurückgezogen
und im Endeffekt dann auch kombiniert,
wie dieser Stammbaum uns zu einer Lösung bringt.
Und das war Teamwork, ja.
Ich glaube, wir haben es. Wir haben es: "Betrug".
Ja.
Wie gebe ich das ein? Wo ist hier der Anfang?
-Es gab Betrug im Adelshaus. -Ja, hier, da ist es doch. B...
-Das rutscht immer weg. -Mhm.
-Ah. -Sehr gut.
Dann müsste es ja das Zimmer...
-Bonne baguette. -Weiter geht's.
Wir waren zu langsam.
Dass niemand den Stammbaum checkt.
(Friedrich) Schön.
Ah.
Yay, herzlichen Glückwunsch.
Ihr habt es in 20 Minuten geschafft, in diese kleine Kunstausstellung zu kommen.
Und jetzt werdet ihr euch alle als Kunsträuber versuchen.
Hier sind verschiedene Kunstgegenstände,
alle im Wert von 500 Euro, also einem Silberbarren.
Eure Aufgabe ist es,
die Gegenstände von dort hier zu mir zu bringen.
Da es zwölf Stück sind, hat jeder von euch zwei Versuche.
Hört sich doch eigentlich einfach an, oder?
Ah, habe was vergessen.
(Lied: "Theme From Mission: Impossible" von Lalo Shifrin)
(Gelächter)
Ach du Scheiße.
Das wollte ich schon immer machen. In 1000 Filmen gesehen.
Das ist ja wohl der Kindheitstraum.
I love it.
(Vincent) Laserdetektoren, die funktionieren.
Richtig geil.
Okay, wer möchte anfangen?
(Zietlow) Die letzte Aufgabe des Teams ist eine "Mission: Impossible".
Ein Kunstraub wie aus dem Bilderbuch
für kleine Geheimagenten.
Ja, geil, mega.
(Irina) Sehr gut. Da kannst du auch drunter durch.
Ich finde es super, wenn ich sehe, wie die sich anstrengen,
und ich denke mir so:
"Ihr erspielt jetzt viel Silber für die Verräter."
(Sabrina ächzt)
(Applaus, Jubel)
(Zietlow) 500 Euro.
Yeah!
Das war endlich mal eine Aufgabe, in der ich wirklich aufblühen konnte,
und für mich war es einfach so: Ja.
Das ist ein gelungener Raub gewesen.
Es war wohl ein bisschen einfach.
Ein Strahl ist noch dazugekommen. Wer möchte als Nächstes?
-Darf ich? -Ja, klar.
Ich würde den Kelch nehmen.
-Okay? -Ja.
(Mariella) Achtung, vor dir ist ein...
Bleib unten, ein bisschen weiter nach rechts. Kopf runter.
(Sabrina) Wenn du über den anderen bist...
Gerade kannst du einfach auf den Boden wieder.
-(Signalton) -Oh, no.
-Du hast eine Lichtschranke berührt. -Oh, Scheiße, sorry.
Kommt leider auf den "Verloren"-Tisch.
Hat nicht so gut funktioniert.
Laser geht wieder an.
Ich würde den Mantel da nehmen.
(spannungsvolle Musik)
Stopp, stopp! Da ist einer, stopp.
Er müsste hochkommen. Über ihm ist nichts.
Ja, aber da, an seinem Rücken.
Unten durchschieben.
-Ja, ganz... -Spannend.
So.
-(Signalton) -Ah!
Du hast wirklich versucht.
Leider sind euch 1000 Euro
schon verloren gegangen.
Und...
So. Wer mag als Nächstes?
Äh, ich, das Schild.
(Irina) Sehr gut, sehr gut.
-Da, der, oder? -Ja, ja.
-Der kommt da. -Vor dir ist einer.
-Ja, ich sehe es. -(Signalton)
-Oh. -Och, nein.
In den letzten Strahlen hat es mich erwischt mit meinem Hintern.
Die Teekanne. Mhm.
-Nice. -Super.
Knie.
-Bravo. -Ja.
-Yay! -Sehr cool.
Durch die Laser manövrieren, ja.
Du siehst ihn über dir, unter dir
und du darfst ihn nicht berühren und bist da, also...
Das ist wirklich ein Spielplatz für erwachsene Kinder.
(Signalton)
-Nein, wieso? -Verdammt.
Ey, leckt mich am Arsch, ey.
Ihr dürft jetzt alle wieder auf die andere Seite gehen.
Okay, Spieler, Runde zwei.
Ich drücke euch ganz fest die Daumen.
Okay, da sind zwei dünne, ne?
Der und der dahinter.
Hüfte, ja, runter mit der Hüfte. Da, ja.
Ja, Achtung beim Hoch...
-Ja, ja. -Du hast es, okay, super.
-Scheiße, Krampf. Moment. -Oh.
Egal, wie es aussieht, und wenn ich da wie eine Schildkröte rumkrebse,
es ist mir egal,
ich will das Ding da zu Sonja bringen.
Weiter, weiter zu mir. Weiter zu mir.
-Yay! -Wuhu.
Das war einfach: Okay, es ist machbar. Kein Ding der Unmöglichkeit.
-(Signalton) -Ah!
Ich bin einfach ein Elefant im Porzellanladen.
-Unter deinem Körper siehst du? -Ja.
Bestimmte Bewegungen kann ich noch,
aber allgemein bin ich kein großer Turner.
Nicht zu hoch gehen aber.
(Signalton)
Ich war nicht zu dick. Nur das Hemd ist runtergefallen. Na, ja.
(Mariella) Haare in den Mund, damit die nicht runterhängen.
Anders konnte ich ja nicht.
-(Signalton) -(alle) Ah.
Trotzdem nicht geklappt, Mensch. Mist.
(Irina) Das war mit Abstand die coolste Mission bisher,
weil ich mich in dem Moment wirklich
wie so eine Gangsterbraut gefühlt habe.
(alle) Yay!
Hey, gut gemacht!
Als Kunstdieb unterwegs zu sein,
fand ich irgendwie noch lustig.
-Komm schon. -Wuhu.
Jawohl. Oh Gott, lebst du noch?
-Hey. -Sehr gut.
Herzlichen Glückwunsch.
Vielleicht ist es ja auch vertrauenswürdig,
wenn man nicht der perfekte Kunstdieb ist.
Dennoch, Irina und Sabrina:
2000 habt alleine ihr beide.
Und noch mal der Vincent 500 Euro.
2500 Euro für euren gemeinsamen Schatz.
Ganz toll.
Ich habe leider schon gehört, dass die Gendarmerie im Anmarsch ist.
Ihr müsst jetzt das Schloss so schnell wie möglich verlassen.
20 Minuten habt ihr Zeit. Es geht nur durch diesen Raum durch.
Und auch da müsst ihr wieder den passenden Schlüssel finden.
Kleiner Tipp von mir: Startet beim Grammofon.
Die Aufgabe im dritten Raum war es,
einen Zahlencode zu erkennen.
Grammofon, das ist doch das.
Das ist die Box.
Na, da ist ein Schloss.
Da muss eine Kombination rein.
Was macht man mit einem Grammofon?
Schallplatten abspielen.
Kann jemand das anmachen?
Weißt du, wie das geht, Friedrich?
Man kann so eine Sperre rausziehen.
Ich habe als Erstes Friedrich gefragt,
weil ich von ihm schon erwartet habe,
dass er vor...
50 Jahren so ein Ding bedient hat.
Vor Radio gab es Grammofon.
Sehr alt. Da war ich noch nicht auf der Welt.
-Sollen wir es anmachen? -Ist nicht eingesteckt.
Hier.
Vom Allerfeinsten. Endspurt.
So. Okay.
Beim Grammofon denkt man nicht,
dass ein Stecker dran ist.
-Passt es? -Ja.
Ich kenne das mit Kurbel.
Jetzt haben wir es kaputtgemacht.
-Mach mal "Volume". -Von Anfang an?
(Sabrina) Auf der Platte zu hören
waren verschiedene Geräusche.
(hoher Tierlaut)
-Vogel. -Quietschsprache.
-Vo... -Vögel, ah.
(grunzender Tierlaut)
(Sabrina) Stopp, was macht ihr denn?
Wir sammeln die Tiere zu den Geräuschen.
-Ach so, okay. Verstehe. -Nicht stopp.
Hier ist ein Vogel.
-Nein, Vögel. -Nur Vögel.
Seid ihr sicher, dass es nur Vögel sind?
-Also die Geräusche ja. -Und dann die Reihenfolge.
Es sind fünf Vögel.
Ich glaube, dass wir alle verlernt haben,
richtig zuzuhören.
Auch Tieren richtig zuzuhören.
Ich glaube, da war die Schwierigkeit,
dass wir nicht genau wussten, welches Tier einen Laut von sich gibt.
Was könnte das sein?
(rauer Tierlaut)
-Was ist das denn? -Ein kotzender Pinguin.
Das klang wie ein Elefant.
Wenn man die Tiere sieht, ist das schön, aber wenn man nur die Geräusche hört,
aufgeregt ist und denkt, das könnte alles sein...
Das war schon ein heilloses Durcheinander.
Leute, Leute. Hey, hey, hört mal zu.
-(pfeifender Tierlaut) -Uhu.
-Uhu. -Eine Eule.
Drei.
An manchen Tieren waren Nummern,
die die Zahl für das Schloss gewesen wären.
-Das ist eine Ente. -Nee, Schwein.
(grunzender Tierlaut)
-Hier ist ein Nilpferd. -Welche Nummer?
Das ist die Nummer vier.
-Das ist ein Fasan. -Ziege.
Das ist eine Ziege.
Hier, die Ziege. Wir müssen das in der Reihenfolge machen.
Affen. Gibt es einen Affen?
Doch, hier ist ein Affe drauf.
Das ist die Eins, super.
Wir stellen das so hin, wie wir es hören. Die Eule war zuerst.
Das ist eine Ente.
-Nee. -Das Nilpferd.
-Ja. -Da haben wir was vergessen. Den hier.
-Das könnte der... Ja. -Fasan.
Das letzte ist die Hyäne, und das war der Gorilla.
Drei, eins, zwei, sechs, sieben.
-Ja. -Ja!
-Geil. -Yay.
Oh mein Gott.
(Mariella) Da waren Tausende von Schlüsseln drin.
Oh nein, schnell, schnell, schnell.
Ich habe einfach eine Handvoll genommen
und dachte, ich probiere jeden.
-Ich hab's! -Boah, wie schnell.
Dann war es zum Glück der zweite. Ich bin der Schlüsselfinder.
(Jubel)
Bravo, mes amis.
Bravo, bravo.
Ihr habt es in der Zeit aus dem Schloss geschafft.
Und das bringt euch noch mal 2500 Euro.
Insgesamt ist euer Gewinn
bei 46.500 Euro.
Das bedeutet 93 Silberbarren.
-Wuhu. -Das ist nicht schlecht.
Die Frage heute lautet natürlich, wird dieser Schatz geteilt
oder schnappt sich einer diesen Schatz ganz allein?
Die Vorentscheidung fällt heute am Runden Tisch.
Ich freue mich auf euch.
Zieht euch schick an, ich tue es auch. Wir sehen uns später.
Ihr dürft in die Autos steigen.
Das Spiel war für mich gemacht.
Ich hätte das noch Stunden spielen können.
Wenn ich hier nicht die Kohle verdiene, werde ich Kunstdiebin.
-War doch geil, oder? -Das war wunderschön.
46.000 haben wir schon zusammen? Wahnsinn.
Jetzt fängt wieder der Kopf an zu rattern.
Wer könnte es sein?
Wen nominieren wir am Runden Tisch?
Oder wen schreibe ich auf?
Ich bin auch langsam durch, was so Nachdenken...
Weißt du, wir drehen uns nur im Kreis.
Alles, was wir machen, ist uns gegenseitig an die Gurgel zu springen.
Es ist wirklich unglaublich spannend. Man kann nicht verstehen, wieso...
Stell dir vor, das Duo wäre Irina und Vincent. Das wäre ja unglaublich.
Aber ist das so deine Meinung jetzt?
Ich weiß nicht, wie wir vorgehen müssen. Ob es mehrere...
-Nur einen erst mal heute Abend. -Dann bin ich noch bei Irina.
Ich muss mal Vincent fragen, warum er noch nie was über Irina gesagt hat.
Warum er sie nie in den Fokus nimmt.
Oder frag ihn einfach, wen er so sieht.
Wenn es um Anna geht, sagt er nee, das...
Ja, da ist er, da ist er...
Deswegen hatte ich ihn ja auch gefragt,
was er tun würde, wenn Anna doch Verräterin wäre.
Was er dann tun würde, ja?
Er konnte nicht antworten. Das war schlimm für den.
-Es müssen ja zwei noch drin sein. -Ja.
Dadurch, dass es noch mindestens zwei Verräter geben wird,
wird halt am Ende die eine oder die andere Seite gewinnen.
Also es wäre toll, wenn die Loyalen gewinnen.
Das wäre ein tolles Zeichen.
Lustig wäre es natürlich, wenn ein Verräter übrig bleibt.
So als Signal für die Idee vom Spiel.
Ein Beispiel: Anna gewinnt und dann sagen alle,
das war doch die, die bei "Verräter" gewonnen hat.
Die kann unglaublich lügen.
Und dann kommst du irgendwo:
"Wir kennen sie alle als die Superverräterin von Deutschland."
Alle sagen: Von der will ich keinen Song hören.
Ja, aber auf der anderen Seite,
finde ich, macht das ja dann Anna-Carina auch interessanter.
Also dass jemand aus dem Schlager
so bold durch die Show geht
und Menschen anlügt.
Also, ich finde, das ist geniale Promo für dich.
Also wirklich.
Ja, so habe ich mir das auch überlegt. Was ja auch noch...
Und für Vincent wäre es auch geile Promo.
(Zietlow) Finale bei "Die Verräter".
Aber von den verbliebenen sechs Spielern
kommen nur vier in die Schlussrunde.
Am letzten Runden Tisch könnten beide Verräter noch auffliegen.
Zeit für ein paar Einzelgespräche.
Ich wollte dich sehen.
Und du wolltest mich sehen.
Und ich wollte auch dich sehen.
Weil ich mir als Loyale ziemlich sicher bin...
Man kann hier ja nicht sicher sein.
Aber ich habe bei dir ein gutes Gefühl.
Ich bin wieder bei Irina hängen geblieben.
Ich auch, weil sie ist schlau und sie durchschaut das alles.
Es wäre irgendwann auch gefährlich geworden für die Verräter.
Ich habe sehr ruhig und bedacht mit ihm gesprochen,
habe auch noch mal
seinen Verdacht zu Irina geteilt.
(dramatische Musik)
Also, ich habe bisher eine Person,
wo ich es mir nicht vorstellen kann.
-Das ist Sabrina. -Ja.
Ich fühle es nicht, es würde keinen Sinn ergeben.
Es... Und ich habe Vertrauen.
-Und ich will auch dir vertrauen. -Ja.
Ich kann mir nicht vorstellen,
dass Vincent ein Verräter ist, weil er das schlecht durchhält,
weil er ein sehr ehrlicher Mensch ist
und damit Probleme hätte, mir ins Gesicht zu lügen.
Ganz ehrlich, ich weiß nicht, was du denkst,
ich habe bei Friedrich das Gefühl, dass es sein könnte.
Ah, let's talk.
-Was wäre deine Abstimmung? -Ich würde immer noch Irina wählen.
Das hat sich nicht geändert.
Irina war bei mir schon immer auf der Liste,
ist immer weg und wieder dazu.
Was ich glaube, wer Loyale sind:
Friedrich, du und ich, das sind für mich...
Würde ich so sehen, die anderen drei sind für...
Was, Friedrich nicht?
Nee. Ich weiß nicht, für mich ist der merkwürdig.
Ich glaube tatsächlich, wir sind auf dem Holzweg
und es ist Anna-Carina und Irina.
Gerade weil auch Anna-Carina
jetzt so gegen Irina geht, weißt du?
Das Gespräch mit Sabrina hat mich verwirrt.
Müssen wir gucken, dass wir die Mehrheit kriegen.
Bei Irina denke ich, dass wir die Mehrheit sind.
Schauen wir mal.
Wenn Vincent Irina aufschreibt, Friedrich und ich,
sind das schon drei Stimmen gegen sie.
Und dann wird das halt schon eng.
(beklemmende Musik)
(Lied: "Cry Me A River" von Tommee Profitt und Nicole Serrano)
Was sagst du zu Anna-Carina?
Ist auch interessant.
-Und Vincent. -Ah, warum Vincent?
Der bringt sich so ein, macht...
Arbeitet viel mit Beobachtungen, versucht ins Spiel einzugreifen.
"Vielleicht ist was vergiftet."
-Aber meinst du, das ist Tarnung? -Könnte eine Tarnung sein.
Was wäre deine erste Wahl für den ersten Runden Tisch?
-Nach wie vor Friedrich. -Okay.
Weil ich weiß, dass er weiß,
dass ich dich auf jeden Fall decke.
Ich bin davon überzeugt, dass es Anna-Carina ist
und frage mich die ganze Zeit:
Wen hätte sie als weiteren Verräter oder Verräterin gewählt?
Ich habe so Angst, dass uns die Stimmen bei Irina ausgehen.
Weil ich nicht weiß, ob Mariella wirklich Irina nimmt, weißt du?
Wir müssen auf Nummer sicher gehen.
Du lässt dich von den Fakten am Tisch überzeugen...
Wenn ich merke, dass du und Irina beide im Fokus seid, wähle ich dich.
(lachend) Äh...
-Du weißt schon. -Irina. Am Anfang.
Weil dann sind wir nur noch fünf.
Stellen wir dann Sabrina in den Fokus,
wärst du, ich und Friedrich gegen Sabrina.
Und damit wäre sie weg. Weil wir nur noch fünf sind.
Der erste Schritt ist der wichtigste: Irina muss raus.
So kurz vorm Ziel darf er einfach nicht einknicken.
Ich hoffe, dass er das jetzt schafft
und dass er auch wirklich dabei bleibt, bei unserem Plan.
(gespenstische Musik)
(Lied: "Bittersweet Symphony (feat. Kat Leon)" von Damned Anthem)
Was sind deine Gedanken?
Ich bin ehrlich, bei mir ist Irina weiter nach oben gerutscht.
-Wirklich? -Wirklich, ja.
Okay.
Mhm.
Vincent kam für mich das erste Mal ins Straucheln.
Der guckt da immer so kritisch um die Ecke.
Wie ist es bei dir?
Weil ich sie schon ein paarmal auf dem Plan hatte,
würde ich Irina tatsächlich
in der ersten Runde benennen.
-Du weißt, dass du sehr im Fokus bist. -Ja.
Was mich auch immer ein bisschen irritiert.
Eigentlich möchte ich meinem Bauchgefühl vertrauen.
Ich gucke dir jetzt in die Augen.
Sag mir bitte, dass du eine Loyale bist.
Ich bin eine loyale Person. Von Anfang an.
Ich wurde weder überredet, noch überzeugt.
Ich musste ihr ins Gesicht lügen.
Ich bin froh, dass ich so sein darf, wie ich bin,
und ich glaube, alles andere würde mir zu schaffen machen.
-Ich glaube an dich. -Und ich an dich.
Komm mal her.
Entweder ist sie eine sehr gute Lügnerin,
aber sie hat mir so direkt in die Augen geschaut
und nicht eine Sekunde geblinzelt,
dass ich davon ausgehe, dass sie auch eine Loyale ist,
und ich hoffe, ich täusche mich nicht.
Das hat mir einen Stich ins Herz gegeben,
weil ich Mariella sehr mag.
Und ich hoffe echt, dass die mir das nach dem Spiel nicht übel nimmt.
Das Wichtigste ist, dass zuerst Anna-Carina rausgewählt wird.
Ja.
Für uns beide ist klar, dass sie eine Verräterin ist.
Und ab dem Zeitpunkt hätten wir eine Mehrheit.
(spannungsvolle Musik)
(spukhafte Musik)
(Anna-Carina) Mein Name wird oft fallen.
Ich war noch nie so aufgeregt, wie vor diesem letzten Runden Tisch.
(Sabrina) Anna - Carina ist für mich top of the list. Das war sie von Anfang an.
Ich werde jetzt auf mein Bauchgefühl hören.
(Irina) Ich sehe mich für den Runden Tisch definitiv in Gefahr.
Ich weiß, dass Friedrich meinen Namen nennen wird
und das ein leichtes Fressen für die Verräter sein wird.
(Friedrich) Ich habe den Überblick verloren,
wurde auch immer in die Irre geführt.
Ich bin überfordert.
(Mariella) Ich werde meine innere Stimme entscheiden lassen.
(Vincent) Wer ist die größte Gefahr?
Jeder Loyale ist eine Gefahr für uns.
(Zietlow) Mit drei Verrätern und 13 Loyalen starteten wir das Spiel.
Mit zwei Verrätern und vier Loyalen
gehen wir an den letzten Runden Tisch.
Die roten Kutten haben damit die bessere Statistik,
aber auch einen großen Nachteil:
sie dürfen nicht mehr morden.
Sie können nur noch verbannen.
Und dabei sind sie die Minderheit, die eine Mehrheit finden muss.
(dramatische Musik)
Heute habe ich die pure Kälte am Runden Tisch gespürt.
So sehr, wie noch nie zuvor.
Verräter, Loyale...
Endgegner.
Herzlich willkommen an eurem letzten Runden Tisch.
Egal, was heute noch passiert, ihr könnt wirklich stolz auf euch sein.
Auf eure persönliche Leistung,
aber auch auf das, was ihr als Team erreicht habt.
16 Spieler sind hier ursprünglich angetreten.
Alle selbstbewusst und voller Hoffnung.
Aber keiner von ihnen hat das Spiel so gut gespielt
wie ihr sechs.
Was euch auszeichnet, ist: Teamgeist...
Menschenkenntnis, Willensstärke
und auch die ein oder andere beeindruckende Hinterlist.
Und natürlich auch der Wunsch, an diesen Schatz zu kommen.
93 Silberbarren
im Wert von 46.500 Euro.
Wer von euch wird sich diesen Schatz teilen?
Oder wird einer ganz alleine
diesen Schatz stehlen?
Das gilt es jetzt noch einmal herauszufinden.
Ihr habt jetzt noch mal die Möglichkeit, einen Verräter zu verbannen.
Der Tisch gehört euch.
Ich finde das sehr schwer, jetzt heute jemanden als Verräter zu benennen.
Aber ich versuche, meine Sympathien abzuschalten
und mal einfach klar zu denken und zu kombinieren,
und ich hoffe richtig.
Keiner sagt was. Dann sitzen wir bis morgen hier, deshalb fange ich an.
Also, Carina, du bist von Anfang an auf meiner Liste gewesen.
Ich glaube, dass du viel mehr in petto hast, als du hier zugibst.
Okay.
Deswegen bist du auf Nummer Eins.
Mein Traum wäre es, Anna-Carina zu enttarnen.
Das wäre mein persönliches Highlight des Jahres.
Friedrich, bei dir muss ich sagen,
du wärst der geborene Verräter.
Du versteckst deine Taktik und Manipulation
hinter dem gutmütigen Friedrich.
Vielleicht fallen wir alle darauf rein.
Du bist ein genialer Spieler,
ich kann aber nicht zuordnen, in welchem Lager.
Ich glaube, dass du viel mehr denkst oder weißt, als du kommunizierst.
(Friedrich) Letzte Runde.
Es gibt verschiedene Bilder, die ich mir einbilde und gut finden würde.
Ein Traumbild wäre:
Sabrina wäre die Gangsterbraut...
die als Verräterin bis zum Schluss durchkommt.
Ich fände es auch gut, wenn ihr beide,
die Schlagersänger, Verräter wären, die sich gegenseitig schützen.
Vincent hat jetzt so eine Art Maske immer auf, die er so aufsetzt.
Ich fände auch gut, wenn Irina es wäre.
Bei Mariella komme ich nie dahin, zu glauben,
dass sie ein Verräter wäre, aus irgendeinem Grund.
Vielleicht ist das ein großer Irrtum.
(Irina) Anna-Carina.
Ich weiß, dass du mich hier so oft am Tisch verteidigt hast.
Aber trotzdem will ich noch mal davon ausgehen,
die Theorie ist schon früh entstanden:
Was wäre, wenn Anna-Carina Verräterin ist?
Es ist offensichtlich, dass Anna-Carina Verräterin ist,
weil es an dieser Jalil-Anna-Carina-Sache
so viele Auffälligkeiten gab, von beiden Seiten aus.
Und die logische Konsequenz ist für mich,
dass beide Verräter waren.
Wenn ich mich in deine Lage versetze,
würde ich Mariella als zweite Verräterin wählen...
weil du bisher hier noch nie auf einer Karte standest.
Hm.
Weil du dich in den letzten Tagen ein bisschen zurückgezogen hast,
nicht auffällig bist.
(Mariella) Das irritiert mich.
Ich habe nicht mitgekriegt, dass ich mich verändert habe.
Du weißt, dass ich dir das mit den Tränen an Pascals Ermordungstag
nicht wirklich abnehmen konnte.
Und ich dachte, dass du auch einen sehr sensiblen Kern hast
und dass dich das wirklich getroffen haben könnte, dass du Pascal...
(beide) ...ermorden musstest.
Für mich erklärt es sich nicht,
warum ein Verräter am letzten Tag, wo er jemanden umbringen kann,
nicht dich umgebracht hat.
(Sabrina lacht kurz)
Das kann ich dir nicht sagen.
Aber ich kann mich ja am Tisch bei denjenigen bedanken,
die mich so lange haben leben lassen.
Ich würde auch noch was sagen.
Wir Loyalen müssen ja auch zusammenhalten
und wir wollen heute auf jeden Fall
einen oder mehrere Verräter dingfest machen.
Und ich habe zwei Menschen
in meinem Kopf,
wo ich denke, dass sie Verräter sein könnten.
Und das wärst einmal du, Sabrina.
Als ich dich das erste Mal gesehen habe,
habe ich schon gedacht, das wäre einfach eine coole Socke als Verräter.
Und als zweite Person habe ich
tatsächlich auch dich ein bisschen im Fokus.
(Irina) Irgendwann gewöhnst du dich daran.
Weil mein Name bisher an fast jedem Runden Tisch
mindestens einmal gefallen ist.
Ja, ich finde, ihr wart alle sehr auf den Punkt.
Jetzt geht es aber zur Sache.
Schreibt bitte jetzt den Namen des Spielers auf,
den ihr verbannen möchtet.
(Zietlow) Wer schafft es in die letzte Offenbarung?
Der erste Teil dieser Entscheidung fällt jetzt.
Friedrich.
Überrasche uns. Wen möchtest du verbannen?
Ja, ich bleibe mal jetzt bei Irina.
Vincent? Wer glaubst du, ist ein Verräter?
Bitte, Vincent, mach jetzt keinen Fehler.
Friedrich,
ich habe dich heute gewählt.
(Anna-Carina) Er schreibt Friedrich auf.
Hat er sich verschrieben oder nicht zugehört oder was ist jetzt passiert?
Ich konnte es nicht übers Herz bringen, strategisch gegen Irina zu voten.
Mariella, wen verbannst du?
Wir müssen ja.
Irgend... Also...
Ich sehe einfach dich.
Anna-Carina, wen hast du aufgeschrieben?
Ich mache es auch ganz kurz:
Sorry.
Alles gut.
Irina, wen hast du gewählt?
Anna-Carina.
(Irina) Also vom Aufregungs - Level ist es heute am schlimmsten
von allen Runden Tischen.
Das ist ein Mix aus Ungewissheit, Anspannung...
Sabrina, wen hast du gewählt?
Ich sage heute mal nichts.
Irina, du hast die meisten Stimmen bekommen.
Bitte steh auf und komm zu mir.
Ich bin einerseits traurig, dass ich es nicht bis zum Ende spielen werde...
(Zietlow) Stell dich in den Kreis der Wahrheit.
Du wurdest von deinen Mitspielern verbannt.
Andererseits denke ich,
dass das ein großer taktischer Fehler von den Verrätern war,
mich in der ersten Runde schon rauszuwählen.
Ich hoffe, dass das der richtige Hinweis für alle Loyalen ist,
die bei mir halt noch eine Unsicherheit gesehen haben.
Bitte sag uns:
Bist du eine Loyale oder ein Verräter?
Ich bin eine...
-Loyale. -Nein.
-Vielen Dank, Irina. -Tschüss.
Nein.
Also ich lege mich jetzt fest:
Anna-Carina und Mariella sind die beiden Verräterinnen
und werden hoffentlich noch entlarvt.
Der Schuss ging daneben.
Das kann nicht sein.
Es sind noch zwei Verräter im Spiel.
Wenn wir davon ausgehen, ja.
Wahnsinn.
(sie seufzt)
Puh, das äh...
Ja, das arbeitet jetzt ganz schön in mir.
Mindestens ein Verräter ist noch im Spiel.
In die letzte Offenbarung gehen nur vier Spieler.
Die finalen Vier.
Ihr habt jetzt die Chance, noch mal jemanden zu verbannen.
-Ohne Diskussion. -Ohne?
(Zietlow) Ohne Diskussion.
Schreibt bitte jetzt den Namen auf eure Tafel, von dem ihr denkt,
es ist der Verräter.
(spannungsvolle Musik)
(Zietlow) Anna-Carina.
Wen hast du gewählt?
Ich bleibe ganz klar dabei.
Sabrina.
Ich vertraue auf mein grundsätzliches Bauchgefühl von Anfang an.
Das ist ein kluger Schachzug von der lieben Anna-Carina gewesen.
Sabrina. Wer steht auf deiner Tafel?
Ja, Carina, ich vertraue auch meinem Bauchgefühl
und habe dich auf die Tafel geschrieben.
Friedrich, wen hast du gewählt?
Dann gebe ich meiner letzten großen Loyalen die Ehre
und nehme ihren Favoriten, die Anna.
Vincent, wer glaubst du,
ist ein Verräter?
Ich habe, Sabrina, ich habe dich aufgeschrieben.
Mariella, wer steht auf deiner Tafel?
Shit, ich glaube, die wählt Anna.
Ich wäre jetzt die entscheidende Person, aber ich habe Friedrich gewählt.
(Zietlow) Es wurde keine Entscheidung getroffen.
Zwei Stimmen für Anna-Carina und zwei Stimmen für Sabrina.
Ihr wählt noch mal.
Allerdings ohne Sabrina
und ohne Anna-Carina.
Ihr habt keine Stimme.
Puh.
Ja, ich bleibe dabei.
(Zietlow) Du bleibst dabei.
-Ich auch. -Du bleibst auch dabei.
Eigentlich kannst du, Mariella, jetzt entscheiden.
Wer wird das Schloss verlassen?
Jetzt. Sabrina oder Anna-Carina?
(Mariella) Das war so eine schlimme Situation,
dass ich mich entscheiden musste,
dass mein Gehirn auch nicht mehr richtig...
Hat sich kurz mal ausgeklinkt.
(schicksalhafte Musik)
Oh Gott.
Ich finde das wahnsinnig schwierig irgendwie. Na gut.
Es muss ja sein.
-Du hast dich für Sabrina entschieden. -Ja.
Damit, Sabrina, hast du die meisten Stimmen.
Komm hierher und stell dich in den Kreis der Wahrheit.
Das ist absolute Manipulation der Verräterin
und in diesem Fall Anna-Carina.
Und ich hoffe,
dass die restlichen Loyalen jetzt endlich mal ein bisschen Brain bekommen
und eine kluge Entscheidung treffen.
Ansonsten ist alles vorbei.
Sabrina, auch dir möchte ich danken.
Du hast ganz toll gespielt.
Aber was für ein Spiel hast du gespielt? Kannst du uns offenbaren?
Glückwunsch, ich bin eine Loyale.
-Nein! -Nein, auch nicht. Shit.
Ja, und du bist draußen. Tschüss.
-Das gibt's doch nicht. -Jetzt wird's kriminell.
Da waren es nur noch vier.
So. Gut gespielt... Verräter.
-Loyale... -...nicht so gut.
-Nicht so gut. -Oh, Mann.
Mariella, die soll mal in den Spiegel gucken.
Sie ist das beste Beispiel vom Fähnchen im Wind.
Das hat hinten und vorne keinen Sinn gemacht.
Da kann ich nur drüber lachen.
Meine Verbannung war das Dümmste, was die hätten tun können.
Aber so müssen sie jetzt halt alleine den Weg gehen.
Oh Gott.
(Mariella) Das war ein Schlag in den Magen. Ganz schlimm.
Für mich steht jetzt eigentlich als Nächstes
Friedrich so ein bisschen auf der Liste.
Ich muss jetzt noch mal ganz tief in mich gehen
und mir zwischen Friedrich und Anna was überlegen.
Ihr seid die finalen Vier.
Ihr habt ein wenig Zeit.
Ich sehe euch dann gleich.
(Anna-Carina) Wenn Friedrich Verräter ist,
fresse ich zwei Besen.
Wahnsinn.
Danke, Mariella. Ich schließe dich heute in mein Nachtgebet.
Denn ohne dich wäre ich weg.
Ich kann es nicht fassen.
(Zietlow) Lange sah es nicht danach aus,
doch wir gehen mit zwei Loyalen
und zwei Verrätern in die letzte Offenbarung.
Diese Vier entscheiden, wie und wann das Spiel endet
und wer mit dem Silberschatz belohnt wird.
Begleiten wir die fantastischen Vier
auf ihrem letzten Gang.
Glückwunsch, du hast es ins Finale geschafft.
Wie stolz bist du?
Ich hätte es nicht gedacht.
Ich bin die Ursprungsverräterin
und habe alle meine Mitverräter auch miteliminiert.
Und das hat mich wirklich viele Nerven gekostet.
Danke, danke, danke, dass ich kein Verräter geworden bin.
Ist dein Ehrgeiz geweckt worden,
dass du einen Teil von dem Schatz bekommst?
Ich sehe das ja als Gleichnis aufs Leben, das Spiel.
Und da überlege ich die ganze Zeit:
Was ist jetzt mit der Loyalität der Loyalen?
Wie geht man mit den Verrätern um?
Und welche Moral dann hängenbleibt.
Du warst zuerst der Loyale, dann bist du zum Verräter geworden.
Den ersten Verrat an den Loyalen hatte ich ja schon eigentlich,
als ich schon dachte, dass es Anna ist.
Verrätst du mir deinen Schachzug, den du noch vorbereitet hast?
Vielleicht muss ich auch später Vincent aufschreiben.
Damit es dich nicht trifft.
Genau. Jede Stimme zählt so viel wie nie zuvor.
Wie loyal bist du Anna-Carina gegenüber?
Sie ist nach wie vor meine Priorität.
Eine Freundin aus dem echten Leben würde ich nie verraten.
Das ist meine oberste Priorität.
Die Verräter machen es sehr gut.
Aber auch ein Verräter verrät sich irgendwann.
Ich hoffe, dass ich das Richtige denke.
Auch ein Verräter kämpft irgendwann mit seinem Gewissen.
Ich habe schon eine Entscheidung getroffen.
Und ich glaube, die ziehe ich auch durch.
(schicksalsträchtige Musik)
(Anna-Carina) Das ist kein reales Gefühl.
Das kann man nicht greifen.
Ich bin selbst, in meinem Privatleben, leider sehr oft schon angelogen worden
und weiß, wie es ist, enttäuscht zu werden.
Jetzt selbst Menschen wirklich enttäuschen zu müssen, schmerzt.
Weil es Menschen sind, die mir viel Vertrauen entgegengebracht haben
und ich denen eiskalt ins Gesicht lügen musste.
Die Rolle habe ich nicht ausgesucht, aber ich habe sie angenommen
und ich habe sie gespielt.
(Mariella) Also die Atmosphäre war, mit dem Feuer und dann die Kerzen,
zwischen Romantik und Spannung.
Als ich die Treppe runtergelaufen bin,
habe ich Anna noch mal angeschaut.
Kann ich ihr vertrauen oder nicht?
(Friedrich) Das ist ja so ein Wechselbad
zwischen Schein, Sein, wahr, nicht wahr.
Und in diesem glitzernden Gebilde
entsteht so ein Gefühl für Wahrheit.
Zu glauben, dass ich ein Verräter wäre, wäre ziemlich ungeschickt.
Weil ich finde, das ist doch ganz schön offensichtlich,
dass ich kein Verräter bin.
(Vincent) Ich bin wahnsinnig nervös, trotzdem ruhig.
Ich bin vor allem fertig.
Es kann alles passieren.
Let's see what comes.
-Guten Abend. -Guten Abend.
Ihr seid die finalen Vier.
Ihr habt ab jetzt
die komplette Kontrolle über das Spiel.
Ihr entscheidet, ob und wann das Spiel endet.
Einstimmig könnt ihr das Spiel
für beendet erklären.
Entscheidet sich nur einer dagegen,
wird noch mal verbannt.
(Anna-Carina) Man schaut sich um,
es sind halt einfach nur noch vier Spieler dabei.
Es sind einfach nur noch vier Menschen und es waren am Anfang 16.
Wir stehen immer noch da.
Jetzt weiß ich gar nichts mehr.
Ich habe drei Menschen um mich rum...
und weiß gar nicht mehr, was ich glauben soll.
Also...
(Zietlow) Erklärt ihr das Spiel für beendet,
und ihr seid alle Loyale,
dann teilt ihr euch den Silberschatz
im Wert von 46.500 Euro.
Ist auch nur ein Verräter,
nachdem ihr das Spiel beendet habt, unter euch,
dann nimmt dieser Verräter das Geld für sich ganz alleine.
Ich darf jetzt so kurz vorm Silberschatz nicht die Nerven verlieren
und das werde ich auch nicht.
(Vincent) Das ist mit Abstand gerade die schlimmste Zeit in der ganzen Show.
Vor euch sind kleine Holzkästchen.
Darin befinden sich zwei Offenbarungssäckchen.
Eines ist grün, das andere ist rot.
Entscheidet ihr euch für Grün, dann sagt ihr: Ich möchte das Spiel beenden.
Entscheidet ihr euch für Rot, dann möchtet ihr noch mal verbannen.
Bitte nehmt jetzt das Säckchen, für das ihr euch entscheidet.
(spannungsvolle Musik)
Ich werde euch gleich einzeln aufrufen
und euch bitten, euer Säckchen in die Feuerschale zu werfen.
Brennt das Säckchen grün, möchtet ihr das Spiel beenden.
Brennt auch nur ein Säckchen rot,
dann wird noch mal verbannt.
Nur wenn alle Säckchen grün brennen,
erklärt ihr das Spiel einstimmig für beendet.
Anna-Carina,
bitte wirf dein Säckchen in das Feuer.
Du hast entschieden, noch einmal zu verbannen. Warum?
Weil ich immer noch der Meinung bin,
dass zumindest ein Verräter unter uns ist
und den würde ich aufschreiben später.
-Danke sehr. -Ja.
Rot bedeutet abstimmen,
und ich wollte noch gegen einen Loyalen stimmen, damit er das Spiel verlässt.
Deshalb habe ich mich für Rot entschieden.
Friedrich, für was hast du dich entschieden?
Bitte wirf dein Säckchen in das Feuer.
Auch du hast dich entschieden, noch mal zu verbannen. Warum?
-Da ist noch einer. -Da ist noch einer.
Es wird sowieso verbannt,
dennoch ist es interessant, zu wissen,
wie du dich entschieden hast, Vincent.
Ich habe mich entschieden,
dass wir hoffentlich noch einen letzten, richtigen Treffer machen.
Vielen Dank.
Bisher einstimmig.
Ist Mariella auch eurer Meinung? Wofür hast du dich entschieden?
Bitte wirf dein Säckchen hinein. Das Feuer zeigt es uns.
Mein Gott.
Ihr seid euch alle einig.
Ihr möchtet noch einmal verbannen.
(Zietlow) Nur noch vier Spieler kämpfen um den Sieg
Und alle sind sich einig,
dass sie noch einmal verbannen möchten.
Dann nehmt bitte jetzt eure Tafel
und schreibt den Spieler auf,
den ihr verbannen möchtet.
(spannungsvolle Musik)
Ganz ehrlich, keine Ahnung, was passiert.
Wen wird Anna wählen?
Können wir zu zweit die anderen ausspielen,
taktisch vorgehen?
(Anna-Carina) Wie loyal ist Vincent als Verräter.
Ich war mir nicht ganz sicher,
welchen Namen Vincent aufschreibt.
Vielen Dank.
Anna-Carina, wen möchtest du verbannen?
Auf meiner Tafel steht Friedrich.
Friedrich, wen möchtest du verbannen?
Die süße Anna.
Vincent, wen hast du auf deine Tafel geschrieben?
Ich muss gegen Sympathie stimmen.
Ich habe Friedrich drauf.
Damit hat Friedrich bereits zwei Stimmen,
Anna hat eine Stimme.
-Mariella... -Ich hasse es.
-Du bist schon wieder... -Warum immer ich?
-...das Zünglein an der Waage. -Ja.
(Anna-Carina) Es kann knapp werden.
Ich dachte nur, bitte lasst uns eindeutig für Friedrich entscheiden.
Wen möchtest du verbannen?
(spannungsvolle Klaviermusik)
Ich habe mich...
auch gegen Friedrich entschieden, sorry.
Drei Stimmen für Friedrich.
Treffer versenkt.
(melancholische Musik)
(Zietlow) Friedrich, du wurdest
von deinen Mitspielern verbannt.
Bitte enthülle uns jetzt:
Bist du ein Verräter oder ein Loyaler?
Die Verräter wissen...
dass ich natürlich ein Loyaler bin.
(Mariella) Ich fühle mich schlecht.
Ich bin schon wieder schuld, dass ein Loyaler rausgeflogen ist.
Mir ist es peinlich, dass wir so daneben liegen die ganze Zeit
und, äh, ja, danke fürs Misstrauen.
Vielen Dank, Friedrich.
Danke für ein wunderbares Spiel.
-Du musst leider das Schloss verlassen. -Ja.
(Friedrich) Verwundert bin ich schon.
Ich glaube nicht, dass alle drei Verräter sind.
Einer ist Mitläufer.
Oder die sind alle drei Verräter. Das wäre auch lustig.
Ach, Gott, ich... Also... Das war echt schlimm.
(Mariella) Ich weiß nicht, was ich machen soll.
Sind es Anna - Carina oder Vincent, spielen die wahnsinnig gut.
Einer von beiden muss eigentlich ein Verräter sein.
(Zietlow) Ts, ts, ts.
Wie kann man denn im Endspurt so daneben liegen?
(leises Trommelspiel)
Was geht jetzt in euren Köpfen vor? Mariella?
Also, äh...
Also ich fühle mich unendlich schlecht.
Ich habe jetzt irgendwie hintereinander lauter Loyale verbannt...
und bin jetzt ein bisschen ratlos.
Ich war sicher: Das kann jetzt nur noch Friedrich sein.
Es ist die schlimmste Konstellation eingetreten.
Weil Vincent ist mit mir befreundet
und Mariella habe ich auch total lieb.
Und wahrscheinlich ist ein Verräter noch dabei.
(Anna-Carina) Man fühlt sich wie im Film.
Ich hätte am liebsten geschrien:
"Jetzt werft alle den grünen Sack und Spiel beendet."
Jetzt seid ihr die finalen Drei.
Sollte noch ein Verräter unter euch sein,
nimmt er das Geld ganz alleine.
Seid ihr alle drei Loyale, dann teilt ihr.
46.500 Euro.
Wir könnten das Spiel jetzt beenden.
Bitte nehmt jetzt das entsprechende Säckchen aus eurer Holzkiste.
Grün für: Ich möchte das Spiel beenden.
Das Spiel kann nur einstimmig beendet werden.
Rot für: Ich möchte noch mal verbannen.
Oh.
(seufzt)
(Zietlow) Bei der letzten Offenbarung könnte nur ein finaler Verrat
noch den gemeinsamen Sieg der Verräter verhindern.
-Habt ihr euer Säckchen? -Nein, 'tschuldigung.
(Mariella) Ich lag dreimal hintereinander falsch,
sodass ich nicht weiß, was ich glauben kann.
Das ist ein bitteres Ding, so kurz vorm Ziel.
Ihr werft jetzt wieder nacheinander
die Säckchen in das Feuer.
Leuchten alle grün auf, ist das Spiel beendet.
Leuchtet auch nur eines davon rot,
wird noch mal verbannt.
Vincent, bitte schön.
Du hast dich entschieden, das Spiel zu beenden. Warum?
Ich bin Schweizer. Waffen niederlegen.
Anna-Carina. Wie hast du dich entschieden?
Mariella, wenn dein Beutel jetzt auch grün leuchtet,
dann ist das Spiel beendet.
Wofür hast du dich entschieden?
Du möchtest das Spiel nicht beenden. Warum?
Weil ich der Meinung bin, so leid es mir auch tut,
dass ein Verräter noch dabei sein müsste.
-Ich muss es probieren. -Okay.
Ich kann nicht aufgeben.
Dafür musst du dich nicht entschuldigen.
Ehrenaktion von Mariella für die Loyalen.
Bis zum Schluss gekämpft.
Das finde ich... Respekt.
(schicksalsträchtige Musik)
Dann schreibt bitte jetzt
auf eure Tafel,
wen ihr verbannen möchtet.
(Anna-Carina) Das ist der letzte Schachzug.
Wenn Vincent jetzt wirklich ein guter Verräter ist,
wird er sie jetzt aufschreiben.
(Mariella) Ich hoffe, Vincent sagt jetzt Anna.
Er muss doch mal über die Freundschaft drüber weggucken
und auch mal Farbe bekennen, ja?
(Vincent) Das ist nur ein Spiel, aber trotzdem kommen Schuldgefühle für Leute,
die wir ausgespielt haben, aus dem Spiel geworfen haben,
ermordet haben.
Diesmal möchte ich mit dir anfangen, Mariella.
Wen hast du auf deine Tafel geschrieben
und wen möchtest du verbannen?
Von wem denkst du,
es ist noch ein Verräter und warum?
Ich habe heute ganz viele Fehler gemacht
und ich hoffe, dass es diesmal keiner ist.
Aber viele der Loyalen, die rausgeflogen sind,
es tut mir wirklich leid, Anna.
Ist jetzt auch wurst.
Viele Loyale, die rausgeflogen sind,
und dazu gehöre ich auch, die ich welche rausgeschmissen habe,
hatten dich gewählt.
Und ich möchte es damit einfach wiedergutmachen.
Alles gut.
Anna-Carina,
wen hast du gewählt und warum?
Ich weiß, das ist kein Freundschaftsspiel...
und trotzdem habe ich ein Vertrauen, dass Vincent nie Verräter sein könnte.
Der ist dafür einfach viel zu haspelig.
Ich kann mich nicht selbst aufschreiben. Nicht böse gemeint.
Vincent, du entscheidest jetzt...
das Spiel.
Denn wenn zwei Spieler übrig sind,
endet das Spiel so oder so.
(Anna-Carina) Fällt er mir in den Rücken und schreibt mich auf...
Mir blieb der Atem weg.
Vincent.
Wen möchtest du verbannen und warum?
Ich habe in dem Spiel wirklich
nach meinem Wertesystem immer versucht, loyal zu handeln.
Und dazu gehört auch ein Prinzip:
Und das ist, dass ich nie im Leben
eine Freundin aus dem echten Leben
irgendwie, keine Ahnung, für sie abstimmen könnte.
Das war das Einzige, was mich vorangetrieben hat,
deswegen habe ich dich aufgeschrieben, Mariella.
Sorry for that.
(Anna-Carina) Mariella zu verbannen, war befreiend.
Ich war froh, dass der Spuk ein Ende hat.
Auch für sie.
Mariella,
du hast zwei Stimmen bekommen.
Du wurdest von Vincent
und Anna-Carina verbannt.
Sag uns bitte: Bist du eine Verräterin oder eine Loyale?
(melancholische Musik)
Ihr habt nicht nachgedacht.
Ich hätte keinen roten Beutel hineingeworfen,
wenn ich nicht denken würde, dass hier noch ein Verräter ist.
Ich mache doch den roten Beutel nicht umsonst rein.
Wie kann man denn so denken, Leute?
Ich bin natürlich eine Loyale.
Es hat viel Spaß gemacht,
ich bin euch auch nicht böse.
Ich bin nur traurig, dass ihr nicht nachdenkt, wen ihr wählt,
wenn ich einen roten Beutel schmeiße.
Es tat mir so im Herzen weh, als sie dann meinte:
"Ja, seid ihr so dumm, einer von euch ist ein Verräter."
Ich dachte mir so:
Mach die Augen auf.
Here he is, the second one.
Ich hoffe, dass jetzt rauskommt,
ob einer von euch beiden ein Verräter ist oder nicht.
Du darfst noch hierbleiben, denn wir offenbaren jetzt.
Gut, ich bin sehr gespannt.
Anna-Carina, Vincent.
Seid ihr Loyale oder seid ihr Verräter?
So blauäugig ich manchmal durchs Leben gehe,
es gab den Tag, als du bestimmt hast, wer Verräter wird
und ich deine Hand auf meinem Rücken spürte.
Da wusste ich, dass ich hier eine Mammutaufgabe kriege.
Und ich habe jeden Tag gedacht,
dass ich mich nicht verspreche
und dass ich es irgendwie schaffe.
Wenn ich nur auf Anna gekommen wäre...
Ja, Mist.
Ich bin von Anfang an Verräterin, habe alle Verräter rausgekickt
und stehe jetzt im Finale und weiß nicht, ob man darauf stolz sein sollte.
Du kannst absolut stolz sein.
Du hast ein fantastisches Spiel gespielt.
Vincent, das überrascht dich gar nicht.
Irgendwas stimmt hier nicht.
-Ich wusste das mit Anna schon früh. -Du bist auch einer.
-Ich? -Nee?
Ich bin schockiert, dass Anna das so gut konnte.
Mariella hat echt bis zum Schluss, bis zur letzten Offenbarung...
gedacht, ich wäre ein Loyaler.
Ich bin kein Verräter der ersten Stunde.
Ich wollte auch nie einer sein.
Du bist ein Erpresster.
Nicht doch, alle beide.
Da habe ich gedacht: Das kann nicht wahr sein.
Ich bin Erpresster.
Loyaler Verräter.
Ja.
Da denke ich mir so: Boah, wie blöd.
Wie blöd. Ah.
Oh Gott, ich war mit zwei Verrätern im Endspiel.
-Alter Verwalter. -Es tut mir so leid.
Darf ich dich einmal drücken?
Es tut mir so leid.
Mir fällt ein Felsbrocken, kein Steinchen, vom Herzen.
Ein Felsbrocken.
Ich kann wieder sprechen, ohne nachzudenken.
Ich kann ehrlich durchs Leben gehen, muss nicht die ganze Zeit überlegen.
Anna, ich bin entsetzt stolz auf dich.
Anna-Carina und Vincent,
ihr habt 46.500 Euro gemeinsam gewonnen.
(Jubelschrei)
Das gibt's nicht. Es gibt es nicht. Es gibt es nicht.
Oh Gott, ich weiß gerade gar nicht,
ob ich heulen oder lachen oder was ich machen soll.
(Anna-Carina) Ich bin glücklich, dass wir es geschafft haben.
Mit Vincent zusammen, einem wahren Freund.
Dass zwei Verräter letztendlich gewinnen, das ist für mich...
Ich kann es noch nicht realisieren, dass es jetzt vorbei ist.
Aber dass es so ausgeht, hätte ich nie gedacht.
Ihr seid die loyalsten Verräter, die es gibt.
Tatsächlich.
Ja. Das Böse hat gewonnen.
Wahrscheinlich hatten die Zuschauer Spaß daran,
wie blöd ich da rumgetapst bin, durch die ganzen Sachen.
Oh, nee.
Aber das ist ja wie im Leben, ich bin manchmal zu gutgläubig
und sehe manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht.
What?
-Sorry für all den Psychoterror. - Ist jetzt vorbei.
Ich habe das grüne Säckchen reingeworfen, weil ich dachte,
lasst mich jetzt einfach in Ruhe.
Ich bin emotional komplett überfordert.
Das war die verrückteste
und eindrucksreichste Show,
die ich in meinem Leben jemals gemacht habe.
Ich glaube, ihr habt einiges zu verarbeiten.
Lasst uns doch reingehen und ein Gläschen trinken.
Fantastisch gespielt.
Ich kann's nicht glauben. Haben wir jetzt gewonnen?
Ja, ihr habt gewonnen.
(Vincent) Ich habe versucht, nicht zu lügen,
sondern nur die Wahrheit so zu formulieren...
Ach, Gott im Himmel.
No Limits Media 2023 Untertitel: Clara Biczkowski u. a.
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