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(gruselige Musik)
Ich traue keinem mehr.
Das macht das Spiel mit uns. Es bricht uns.
(Zietlow)Das Spiel frisst die Akteure.
Loyale wie Verräter.
Wem kann man hier noch trauen?
Was ist denn mit Friedrich?
Der geht ja so unterm Radar.
Es wird viel falsch gespielt.
-(Zietlow)Der Druck wächst. -Ein Arschlochmove.
(Zietlow)Wieder kommt alles anders.
Heute Nacht werden sich die Verräter nicht treffen,
um zu morden.
(Zietlow)Letzte Gemeinsamkeit: Misstrauen.
Warum wird heute keiner ermordet?
Sie sagte nicht, es wird niemand ermordet.
Cheers.
Ich wette, es gibt eine Überraschung.
Ich glaube nicht, dass es eine schöne wird.
"Verräter: Auf der Party kann einer von euch
einen Mitspieler vergiften."
Mit dieser wunderbaren Ampulle.
Das ist schon eine krasse Sache.
Das unentdeckt zu machen.
Ich bin skeptisch, ich weiß nicht, was das soll.
Fühlt sich komisch an, dass wir hier so feiern dürfen.
So nahe geht das Spiel uns, dass man alles hinterfragt.
-Hattest du Cocktails? -Nein.
-Lass es. -Wirklich?
Ich habe eine schlechte Ahnung.
(Zietlow)Ist nichts sicher,
kann alles passieren.
Ich muss die Flasche verstecken.
Dann wollen wir mal, oder?
(mystische Titelmusik)
(Zietlow)Bisher bei "Die Verräter":
Bei der Nagelprobe rücken Anna-Carina und Claude
in den Fokus der Gruppe.
-(Zietlow) Ihr macht Claude zum Jesus. -Oh, das ist nicht wahr.
Die Frauen haben sich heute genagelt.
Ich habe mir Jalil genau angeguckt.
Ui.
(Zietlow)Florian lenkt den Verdacht auf Mitverräter Jalil.
Ein Schuss, der nach hinten losgeht.
-(Zietlow) Du hast die meisten Stimmen. -(Florian) Ich bin Verräter.
(Zietlow)Erst wird triumphiert, dann verführt.
"Liebe ChrisTine,
wir möchten dich verführen
und in den Kreis der Verräter aufnehmen."
Gott, was soll ich tun?
(Zietlow)Ein neuer Tag, ein neuer Verräter?
Die Gruppe kennt die Regeln.
Wurde eine rote Kutte verbannt,
können die übrigen Verräter morden oder verführen.
Das unmoralische Angebot muss nicht angenommen werden.
Und dann noch der Schutzschild,
von dem keiner weiß, dass Irina ihn hat.
Viel Raum für Spekulationen. Na dann: Zu Tisch, bitte.
(sie lachen)
-Ich habe gedacht, wir sind spät dran. -Alle tot.
Ich wollte mal Erste sein.
Cool, dass ich mit dir reinmarschieren darf.
So.
(Pascal)Meine Nacht war gut, weil wir es geschafft haben,
einen Verräter zu entlarven und zu eliminieren.
Und das gibt einem einfach ein gutes Gefühl.
Es war Florian.
Auf Florian war ich ja von Sekunde eins eingeschossen.
Und jetzt schauen wir, wie es weitergeht.
Ich habe über dich nachgedacht.
-Jetzt ist ja dem Letzten klar... -Dass?
Du kein Verräter bist.
-Weil du... -Ja, klar.
Beim ersten Abend hast du einen Verräter,
der wirklich einer ist, beschuldigt.
Pascal.
Wen hast du gewählt und warum?
Also, ich habe mich entschieden, Florian aufzuschreiben.
Für mich war es ein bisschen auffällig, dass du sehr aktiv warst.
Wenn du Verräter wärst,
hättest du nicht am ersten Abend einen anderen Verräter beschuldigt.
Freut mich, dass du das so siehst.
Ich glaube, das kann man aber auch anders sehen.
Nee.
Ich traue hier außer Pascal keinem mehr.
(Klopfen)
-Morgen. -Guten Morgen.
Guten Morgen.
Ich habe mich schick gemacht.
-Was hast du für eine geile Kette? -Das freut uns sehr.
Ein Schild, oder was?
So, also das hier ist das Schutzschild.
Und jetzt weiß ich einmal, wie es ist,
nachts sicher schlafen zu können.
Deswegen werde ich alles daran setzen,
um dieses Ding hier wieder zu gewinnen.
Ich habe es nicht gesagt, weil ich dachte, wenn es mich erwischt,
wird niemand von den Loyalen getötet in der Nacht.
Deswegen habe ich es nicht erzählt.
Jetzt erzähle ich es, weil ich mit offenen Karten spiele.
Nicht in Verdacht geraten will, dass ich Dinge verheimliche.
Okay.
Warum hat sie das gemacht?
Das ist das Brutale. Man hinterfragt alles.
Aber weil sie eben so smart und so clever, glaube ich, ist,
ist sie brandgefährlich.
Da muss ich aufpassen, dass ich mich nicht zu leicht dazu hingebe,
ihr blind zu vertrauen.
(Klopfen)
-Morgen. -Guten Morgen.
(Sabrina)Ich habe letzte Nacht sehr schlecht geschlafen.
Ich hatte ganz viele Gedanken.
Und es gibt zwei Möglichkeiten:
Entweder einer wurde ermordet oder einer wurde verführt.
Also einer von den Loyalen wurde verführt
und ist jetzt ein Verräter.
Was wäre euch denn lieber: Dass jemand ermordet würde?
Oder dass einer verführt...
Verführt und nicht annehmen.
-Und der darf es dann erzählen? -Ja.
-Darf man es erzählen? -Man könnte auch bluffen.
-Am besten wäre, wenn einer tot ist. -Dachte ich auch.
Dann musst du nicht überlegen:
Sind es zwei Verräter oder sind es drei Verräter?
Wurde einer verführt? Hat er es gemacht?
(Pascal)Ich gehe davon aus,
dass die Verräter versucht haben, einen Dritten zu sich zu holen.
Ob der Loyale, der gefragt wurde, das dann aber gemacht hat,
steht ja wieder in den Sternen.
Können wir noch über die Abstimmung reden?
Da wollte ich was sagen.
Ich habe gestern lange überlegt:
Alle waren so geil auf Irina. Jetzt müsste man...
Welche alle?
(Irina) Zumindest ein ganzes Auto.
(Sabrina) Shermine, ChrisTine,
Mariella und Claude.
Kam viel von ChrisTine und Claude?
Claude, der sagt nicht viel.
Aber von ChrisTine kam auf jeden Fall...
Ich habe gefragt: "Begründet, warum es Irina ist.
Ich sehe es nicht. Vielleicht habe ich was übersehen.
Also, erklärt das mir."
Ich stehe bei Claude und ChrisTine auf jeden Fall auf der Liste.
Ich glaube, weil ich beide so im Verdacht habe,
dass sie Verräter sein könnten.
Heißt, die Anfangstaktik, sich zurückzuhalten,
bringt jetzt nichts mehr.
Ich weiß, ich bin eh in Gefahr.
Deswegen versuche ich jetzt möglichst schnell,
die übrigen Verräter zu enttarnen.
(Klopfen)
-Hey. -Hey.
-Morgen. -Morgen. Hey.
-Schön, euch zu sehen. -Ja.
-Ich war heute safe. -Ah, krass.
Ja.
(Jalil)Ab und zu ist das Spiel anstrengend für mich.
Einfach diese Fassade aufrechtzuerhalten.
Die ganze Zeit cool zu sein.
Auch in den Dialogen et cetera so ganz normal zu wirken,
mir nichts anmerken zu lassen.
Mein Kopf rattert natürlich permanent:
Was mache ich? Wie benehme ich mich? Was sage ich?
(Klopfen)
Ah, Gott.
Oh.
Ey, Leute, hallo.
In der Nacht klopfte es ja irgendwann an meiner Tür.
(Klopfen)
Und dann bekam ich den Brief,
habe das geöffnet, und es ratterte in meinem Kopf:
Was soll ich tun? Was soll ich machen?
"Wir möchten dich verführen
und in den Kreis der Verräter aufnehmen."
Ich habe nichts zu verlieren.
Ich nehme das Angebot an.
Ich bin eine Verräterin.
Euch beide hätte ich nicht erwartet.
Schön, dann haben wir bis hierhin gut gespielt.
Der Moment, als die ihre Kapuzen gelüftet haben, das war wirklich so:
"Ah, du? Hä, du?"
Ich hätte nicht damit gerechnet,
weil ich Jalil wirklich überhaupt nicht auf dem Schirm hatte.
Und bei Anna-Carina war ich mir nicht so wirklich sicher.
Toi, toi, toi.
Ja, jetzt sind wir wieder zu dritt.
Man fühlt sich dann ja plötzlich direkt verbündet irgendwie.
Wir sind jetzt Brüder und Schwestern im Herzen.
Ihr wisst aber, dass ich auf der Abschussrampe stehe?
Deswegen müssen wir echt aufpassen,
wie ich rüberkomme, wie ich mich verhalte.
Ich glaube, das Wichtigste ist: so wie vorher.
Nicht zu sehr versuchen, anzubandeln mit den Leuten.
Ich glaube, dass es einige andere gibt, die auf jeden Fall verdächtigt werden.
-Eine Irina, ein Claude. -Okay.
Die Ursprungsverräter sind Jalil und ich.
Wir haben uns dafür entschieden, wir nehmen einen mit in unseren Kreis,
den wir im Zweifel noch mal opfern müssten.
Wobei wir erst mal schon versuchen werden,
sie noch im Boot zu behalten.
Aber wenn es hart auf hart kommt, müssen wir leider ChrisTine opfern.
Das ist unser Plan.
Wie verhaltet ihr euch,
wenn jetzt ein Verdacht auf einen von euch fällt?
Würdest du in Gesprächen unterstützen:
"Ja, Anna-Carina ist komisch"?
Nee. Aber sie hat mich eigentlich immer gut verteidigt.
Auch nicht ins Spiel gebracht.
Auch nicht offensichtlich verteidigt,
dass sie gesagt hat: "Auf keinen Fall."
Eher so: "Das Gefühl habe ich aktuell nicht."
Ich habe dann gedacht, wie geil ist das denn?
Also, ich bin sowohl eine Loyale gewesen und jetzt darf ich Verräterin sein.
Aber ich hoffe, wir kriegen es hin.
Ich hoffe auch. Super.
No risk, no fun.
Und ich glaube, ich habe mich richtig entschieden.
Ich finde irgendwie, es ist wunderbar.
Aber ein bisschen Freestyle.
Ich muss natürlich auch etwas schauspielern.
-Morgen. -Hi.
Falls du versucht hast, mich zu töten, hat nicht geklappt.
Du hattest das Schutzschild.
Dadurch, dass ich weiß,
dass ich bei den Verrätern eh schon oben auf der Liste stehe,
gehe ich jetzt voll in die Offensive.
Ich konfrontiere die Leute.
Willst du dich in die Mädchenrunde setzen?
Sicher, dass du neben Irina willst?
-(alle lachen) -Doch.
Stimmt. Da war doch was.
Stimmt. Da war doch was.
Ich bin ja auch auf der Abschussliste. Aber du auch.
Das würde ich mittlerweile nicht mehr sagen.
Bei den Verrätern bin ich auf der Abschussliste.
Ich habe mit dieser Lebendigkeit gerechnet und mit der Wärme,
mit der wir uns an den Tagen zuvor auch immer morgens begrüßt haben.
Ich war sowieso ein bisschen durcheinander
wegen der ganzen Geschehnisse.
Und dass ich direkt so unter Beschuss genommen wurde,
damit habe ich überhaupt nicht gerechnet.
Und dafür hatte ich mir auch nichts zurechtgelegt.
Aber wie fühlst du dich denn mit der Entscheidung,
dass es am Ende dann doch Florian war?
Ich war ja auch für Florian.
Ach, das ist neu.
Ich weiß, ich habe es gestern nicht formuliert.
Ich habe mich im Nachhinein auch geärgert,
weil das dann blöd war eigentlich,
bei dir zu bleiben.
Ich höre, du warst auch Initiatorin, meinen Namen ins Spiel zu bringen.
Ich habe nicht gehört, dass du Florian auf dem Schirm hattest.
(ChrisTine) Florian hatte ich auf dem Schirm.
Aber ich fand ihn so sympathisch und unterhaltsam,
dass ich gedacht habe,
den können wir nächstes Mal versuchen, rauszukicken.
Ich hätte am Runden Tisch umswitchen müssen.
Ich hätte auch auf Florian gehen müssen,
dann hätte mich Irina jetzt nicht so auf dem Kieker.
Ich fand die Irina sehr hart.
Und es wird sehr unangenehm für mich.
Ich muss wirklich gerade aufpassen,
um jedes Wort, das ich sage.
Es ist natürlich wichtig, den Verräter rauszukicken...
(Irina) Aber wir halten fest:
Das heißt, du hast deine persönliche Meinung, Sympathie
über das Spiel gestellt, das heißt, den Verräter rauszuwählen.
Genau.
Aber das macht dich sehr verdächtig.
Das weiß ich nicht.
Ja, es macht mich wahrscheinlich verdächtig.
ChrisTine macht sich verdächtig.
Ich bin mir sicher,
dass ChrisTine über die Zeit ein Bauernopfer werden wird.
Ich glaube, ein weiteres Glückserlebnis fürs Team
wird die Motivation steigern.
Ich glaube, dass wir in der Hinsicht ein bisschen mehr Zeit gewinnen,
um weiter zu planen.
Für ChrisTine ist die Situation sicherlich im Augenblick unangenehm.
Weil sie da jetzt so allein gelassen wirkt.
Also, es wird viel falsch gespielt.
ChrisTine, es tut mir leid auf der einen Seite,
aber eigentlich halte ich sie für eine Verräterin.
Mich hat das erste Mal stutzig gemacht, als klar war, Timo ist tot.
Da hast du gesagt: Das war dumm von den Verrätern, Timo rauszuwählen.
Der war eh auf der Abschussliste.
Und dann habe ich einen Blick von dir erhascht,
und du hast so richtig hämisch gelacht.
So nach dem Motto: Wenn ihr wüsstet.
Dann hast du gemerkt, dass ich dich angucke,
und dann gab es einen Switch bei dir.
Dann hast du nur noch zugestimmt.
Das war das erste Mal, dass ich dachte:
Irgendwas stimmt da nicht.
Dann kam gestern die Entscheidung dazu,
die mich dann noch mal in der Vermutung bestärkt hat,
dass du gerade ganz oben auf meiner Liste stehst.
(Irina)Ich habe sie in die Enge getrieben
mit dem, was ich gesagt habe.
Ich bin hin- und hergerissen, einerseits tut mir das leid,
andererseits denke ich, ich kann nur offensiv sein.
Das ist die letzte Möglichkeit, weil ich auf einer Abschussliste stehe.
(Irina) Woher kam da der Switch? Weil danach hast du zustimmend genickt.
Wahrscheinlich siehst du mich oft
einfach nur zuhören oder nicken oder so.
Also, kann ich nicht anders sagen.
(ChrisTine)Also, mir geht es ganz schön an den Kragen.
Und ich möchte sie am liebsten raushaben.
Ja, also... So war es.
-Hallo. -Morgen.
-Hi. -Oh, kommt ihr zwei.
Mein Gefühl ist, dass ich eigentlich relativ neutral dastehe.
Ich glaube, dadurch dass ich gestern auch knallhart Florian gewählt habe,
ist der Gedanke, dass ich Verräter sein könnte auch wieder weg.
Wäre natürlich auch cool,
wenn umgehend die ChrisTine gehen müsste
und ich mich wieder für ChrisTine entscheide
und eine Frau raus ist, kann es mir auch in die Karten spielen.
Das wird sich jetzt zeigen.
Ich merke, die Schlinge zieht sich zu.
(traurige Musik)
Ich habe ein schlechtes Gewissen. Darf ich dich drücken?
Ja, bitte.
ChrisTine hat beim Frühstück kurz geweint und...
Oh Gott, das...
Ich glaube, ich habe einen wunden Punkt getroffen.
Einerseits hat das meinen Verdacht wieder bestätigt,
andererseits tat es mir dann wirklich leid.
Es ist natürlich auch der Druck, auf jeden Fall, der dazukommt.
Ich weiß auch nicht, ob ich das durchstehe bis zum Schluss.
Das heißt aber nicht... Ich habe wirklich...
Ich habe totale Lust auf das Spiel.
Man muss sich vorstellen: ChrisTine war bis gestern loyal
und ist über Nacht zum Verräter geworden.
Das ist ja auch eine extreme psychische Belastung für sie.
(Klopfen)
-Guten Morgen. -Guten Morgen.
Hallo.
Man hat schon gemerkt, dass jetzt die Stimmung ein bisschen anders ist.
Ich bin immer noch guter Dinge.
Man merkt bei manchen aber schon die Anspannung.
Die Anspannung, als Verräter zu gelten können, auch wenn man keiner ist.
Die Verräter, die Angst haben: "Die könnten mich entdecken."
-Wissen wir, wer das Schild hat? -Ja.
-Wer denn? -Tada.
Du? Äh.
Ich hätte schwören können, du hast das, du hast so gegrinst.
-Ja, guck mal. -Schon wieder.
So viel zum Thema, was man mir glaubt und nicht.
Das gibt es doch nicht.
Ich habe gedacht, ChrisTine hätte das Schutzschild gefunden,
weil sie so gelächelt hat, als sie aus der Kammer kam.
Heißt, sie kann gut spielen.
Irina wiederum kann es auch, weil die hat gar keine Regung gezeigt.
Also die ist mir auch noch ein bisschen suspekt.
(Klopfen)
Oh, das ist ein Mann.
Ah!
(Applaus)
Boah.
Du bist nicht der Letzte.
-Der Kleine fehlt noch. -Vincent. Und Shermine.
Ach du Schreck.
Einen von denen haben sie umgelegt, oder?
Oder verführt.
(Zietlow)Oder... Ja, vertraue niemandem.
-(Klopfen) -Ah.
(geheimnisvolle Musik)
Shermine. Ja, hundertpro.
Aha.
(Ulrike)Damit hat keiner gerechnet.
Das war ein richtiger kleiner Paukenschlag.
Habt ihr jemand anderen erwartet?
-Ja, zwei... -Ja, Vincent und Shermine.
Diese Nacht haben Vincent und Shermine
das Schloss verlassen.
Nein.
(Ulrike) Verführung abgelehnt und umgebracht?
(Zietlow) Wir tappen noch im Dunkeln,
was passiert ist, nachdem sich die Verräter getroffen haben.
Wir wissen nicht, ob es einen Mord gab.
Was wir aber wissen: Es gab eine Entführung.
Hä?
Wir wissen aber nicht, ob ein Mitspieler entführt wurde oder zwei.
Ich war sehr überrascht, als Sonja gesagt hat,
Vincent und Shermine fehlen.
Was ich aber dann schon wieder gut fand,
weil das lenkt wieder alles in eine andere Richtung.
Ein Lösegeld wird von den Entführern gefordert.
Zehn Silberbarren.
Im Wert von 5000 Euro.
Und ich biete euch hiermit an, bei der Suche zu helfen.
Denn wenn ihr es schafft, tatsächlich das Versteck der Entführer zu finden
und den oder die Geisel zu befreien,
dann gehören euch die zehn Silberbarren.
(Mariella)Ich bin sicher, die leben.
Meine Gedanken sind,
dass heute Nacht jemand als neuer Verräter verführt wurde.
Zumindest wurde jemand gefragt.
Damit ihr mehr Chancen habt,
werdet ihr wieder in zwei Teams arbeiten.
Und damit ihr eine größere Motivation habt,
werdet ihr wieder gegeneinander um die Zeit spielen.
Denn das siegreiche Team wird wieder einen Gang in die Waffenkammer bekommen.
Oh Gott.
Und die Aufteilung lautet wie folgt:
-Das entscheidet ihr selber. -(Claude) Sehr gut.
Okay.
Was, wenn wir die nicht finden?
Was ich noch nicht verstanden habe: Sind jetzt zwei entführt?
Oder ist einer von beiden tot und der andere entführt?
(geheimnisvolle Musik)
Also, wenn wir Pech haben,
Worst Case ist, wir befreien zwei Verräter.
Und dafür wird noch Lösegeld gezahlt. Mhm, danke.
Lasst uns mal Teams bilden. Also, ähm...
-Lasst uns aufteilen. -Na ja, müssen wir ja.
Nee, ich meine, Intelligenz und Sport aufteilen.
(Lachen)
Das ist ja schon mal eine Degradierung.
Wir wissen ja noch gar nicht, was wir machen müssen.
Und wie wollen die festlegen, wer intelligent ist und wer nicht?
Ich sage immer nur, wer nicht fragt, bleibt dumm.
Gut, dass du nicht sagst, wer Intelligenz, wer Sport ist.
Nein.
(Irina) Nicht persönlich nehmen,
ich glaube, ich möchte nicht bei dir mit im Team sein, weil...
Weil du wahrscheinlich jetzt die Theorie hast,
ich möchte mit dir beste Freundin machen.
Nein, das meinte ich gar nicht.
Du bist bei mir Nummer eins der Verräter,
ich kann das ja transparent machen.
Gibt es ein Schutzschild zu gewinnen,
möchte ich nicht in dem Team sein.
So weit habe ich gar nicht gedacht.
Okay. Stimmt, es gibt ja auch noch das Schutzschild zu gewinnen.
Sofern ChrisTine in meinem Team ist und wir gewinnen,
besteht die Möglichkeit, dass sie das Schutzschild gewinnt.
Und dann weiß ChrisTine, wer nicht safe ist.
Und wenn ChrisTine nicht in meinem Team ist,
dann ist die Wahrscheinlichkeit höher,
dass, wenn mein Team gewinnt,
auch ich ein bisschen mitgeschützt werde.
Also bist du auf jeden Fall im anderen Team.
Sie möchte nicht, dass das Schutzschild eventuell an Verräter geht.
Okay, also wenn sie das so knallhart sagt,
dann nutzt es auch überhaupt nicht, sie irgendwie zu überzeugen.
Dann ist es einfach so.
Mein Gott.
Ich glaube, man muss halt gucken,
dass wir das einigermaßen gleich aufteilen.
Dass Jalil und ich in getrennte Teams kommen.
Aber ein Team muss ja gewinnen.
Es geht ja darum, dass wir gegen ein anderes Team gewinnen.
Das war ja der Sinn.
Aber wir sollen gleiche Chancen haben.
(Claude) Dafür habt ihr ja Friedrich.
Was ich mitbringe, ist eine gewisse Ruhe.
Also, das Gute an mir sind die Vibes, die guten Vibes.
Das Schlechte an mir ist die mangelnde Gier, die mangelnde Gier.
Ich bin auch nicht so der Kreuzworträtsel-Man.
Also ich bin keine große Hilfe.
Friedrich kann eine kleine Bremse sein,
wobei er einen tollen Job gemacht hat beim ersten Spiel.
Und ich mag Friedrich.
Der bringt so eine richtig positive Energie,
so chillige Vibes in die Gruppe.
(Friedrich)Ich überlege,
welche Klamotten ich anziehe.
Weil es geht wohl raus.
Ich hoffe, ich kann mich umziehen, damit der Anzug nicht dreckig wird.
Um zum Punkt zu kommen, würde ich sagen, hier ist so eine Grenze.
Dann ist das dein Team und das dein Team.
-Wäre jetzt eine Idee. -Okay, entschieden.
-Okay, finde ich gut. -So, jetzt haben wir es.
Ich hätte das, glaube ich, nicht so durchgehen lassen,
dass Sabrina plötzlich meinte,
wir machen es doch nach Sitzordnung und ohne nachzudenken.
Aber dann gefiel mir die Positionierung, deswegen habe ich gesagt, gute Idee.
Die anderen... Lass mal ruhig.
Du kennst den Spruch: Never change a losing team.
Lass mal ruhig die Loser zusammen.
Ich glaube, ich sollte ein bisschen
meine Leichtigkeit zurückgewinnen.
Eigentlich so weitermachen wie als Loyale bisher.
Ich hoffe, dass ich noch durchhalte.
(Zietlow)Vor lauter Misstrauen und Belauern
haben die Spieler vergessen:
Wenn kein Team gewinnt, ist beides weg.
Schutzschild und Silber.
Also helfe ich Friedrich mal ein bisschen bei den positiven Vibes.
Sonja. Aha.
(Gemurmel)
Wahnsinn, was für ein Anblick.
Vor mir steht das prominenteste SWAT-Team,
das die Welt je gesehen hat.
Ihr habt zwei Stunden Zeit,
das Versteck der Entführer zu finden.
Wir haben zwei Teams.
Wir haben das blaue Team, wir haben das rote Team.
Und für jedes Team steht ein Fahrzeug bereit.
Das schnellste Team
bekommt wieder Zugang zur Waffenkammer
und damit die Chance auf eine Nacht der Unsterblichkeit.
Es ist so, dass wir ein paar Hinweisen nachgehen müssen,
und die landen in unserer Einsatzzentrale hier.
Deswegen brauchen wir aus jedem Team zwei Mitglieder,
die in dieser Kommandozentrale agieren als Analysten,
die die Hinweise entziffern
und dann jeweils an die Teams
in den Autos weitergeben.
Wer ist denn gut im Analysieren? Du auf jeden Fall.
-Friedrich? -Ich kann es machen.
-Ich würde es Friedrich zutrauen. -War auch mein Gespür.
Soll ich dann mit ins Auto?
Ja. Wer würde noch mit rein von euch beiden?
(Ulrike) Mir ist es egal.
Nach ein bisschen Hin und Her haben Claude und ich beschlossen,
wir bleiben drinnen und schicken die anderen auf den Weg.
Ihr habt euch entschieden.
Die Zeit startet, sobald der erste Hinweis
aus der Kommandozentrale in die Autos gegeben wird.
Dann bitte ich die Fahrer jetzt ins Auto
und die vier Analysten bitte mit mir in die Kommandozentrale.
(Irina)Ich habe Bock auf die Mission.
Wir werden auf jeden Fall die Entführten befreien.
Und dann gibt es ein Schutzschild zu gewinnen.
So.
(Zietlow) Das ist eure Kommandozentrale.
Vor euch seht ihr zwei Telefone,
mit denen ihr die Teams im Auto erreichen könnt, per SMS.
Ihr könnt eine Internetrecherche durchführen.
Außerdem ist es der oder den Geiseln
möglich gewesen, ein altes Morsegerät zu finden.
Wenn alles gut geht,
werdet ihr Morsecodes empfangen.
-Au weh. -Ach du Schande.
(Zietlow) Ihr müsst also mitschreiben und entschlüsseln.
Und wie auf wundersame Weise
gibt es noch einen roten Knopf.
Falls ihr die Nachricht nicht richtig empfangen habt
oder sie verpasst habt, dann drückt ihr den roten Knopf.
Dann morst der Gefangene oder die Gefangenen den Hinweis noch einmal.
Der erste Hinweis ist schon hier.
Aber jetzt vertrauen wir euch,
dass ihr alles tut, um das Versteck zu finden.
Viel Glück.
Okay, los geht's.
Glaubt ihr, dass eine Person entführt und eine ermordet wurde,
fahrt am Stoppschild nach rechts.
Glaubt ihr, dass zwei Personen entführt wurden, fahrt nach links.
(sie seufzt)
Ist das eine Glaubensfrage?
Schicken wir die in die falsche Richtung?
Sie entscheiden. Wir tippen nur den Text ein.
(Ulrike) Scheiße, jetzt bin...
Okay.
"New SMS", ja, genau.
Wir hatten diese Uralthandys,
wo man noch die Buchstaben so einzeln eintippen muss.
Zwei drücken, erst die Zwei drücken.
Ich weiß nicht, wie ich lösche. Jetzt werde ich nervös.
-Musst du nicht. -Bin ich aber.
Ich habe mich so schwergetan. Ich weiß nicht mehr, wie das geht.
Sind wir jetzt bekloppt?
Wie gehe ich jetzt zurück? Ach, das ist das...
(Claude) Wie mache ich Pause? Dass hier so ein Pause-Zeichen ist?
-Da? Nee. -Nee.
(Benachrichtigungston)
-Oh, da kommt schon was. -Oh Gott.
Achtung.
"Ein Toter..."
"Stoppschild rechts. Oder bei Entführten, Stoppschild links."
"Bei zwei Entführten."
Es sind doch zwei Entführte.
Ja, also beim Stoppschild fahren wir links. Richtig? Genau.
Dürfen wir losfahren?
Die können nicht so schnell schreiben.
Na, guck mal, der Dings ist schon schnell, der Jalil.
15...
-Wo ist das, was wir geschrieben haben? -Weg.
Ich komme nicht mehr rein. Er macht nur Buchstaben.
(actiongeladene Musik)
-Jetzt geht er ab. -Achtung. Mensch.
-Anschnallen. -Mache ich ja.
Ich war nicht so schnell.
-Ich könnte hinter denen her. -Stimmt.
Fahr doch schon mal zum Tor vorne. Weil es geht eh nur ein Weg raus.
Eine Nachricht bekommen wir hoffentlich irgendwann.
(gemächliche Musik)
-Das grüne, glaube ich. -Ein, ein...
-Ermordet. -Ein Ermordet... Ein Toter...
Wir suchen das Stoppschild.
Wir glauben, es sind zwei Entführte.
Die meinen, wenn es ein Toter ist, würden wir nach links.
Wir glauben, es sind zwei Entführte.
-Genau. -Stoppschild: links.
Da ist ein Stoppschild!
'tschuldigung, dass ich schreie. Hier ist auch ein Stoppschild.
-Wir fahren an dem Stoppschild nach... -Links.
(spannungsvolle Musik)
-Wir fangen nicht von vorne an. -Wie geht das hier?
Jetzt hilft er. Wir kommen ja nicht weiter.
-Wir haben das dreimal geschrieben. -Was macht ihr?
Dann hat Jalil unser Handy noch genommen.
"Hier, das müsst ihr so und so und so machen.
Und dann lief es. Aber da kamen wir uns schon saublöd vor.
Ihr habt eine MMS geschrieben. Ihr habt zu lange geschrieben.
Ihr habt keine SMS gesendet.
"Contacts, Team Rot", senden.
-(Benachrichtigungston) -Jetzt.
"Bei zwei Geiseln am Stoppschild links.
Bei einem Toten und einer Geisel nach rechts fahren."
Bei zwei... Lass erst rausfahren, damit wir gucken, wo wir hier sind.
Wir müssen jetzt vermuten: Sind es zwei Geiseln oder eine?
-Ah, okay, verstehe. -Bei zwei Geiseln müssen wir nach links.
Da wir ja keinen zweiten Hinweis bekommen haben,
sind wir erst mal nach links gefahren, also die zwei Geiseln.
Und dann kam aber auch nichts.
Wir müssen wissen, wohin wir dann fahren.
Aber wollen wir nicht versuchen, dass wir es rechts machen?
-Aber wo willst du hinfahren? -Ja, keine Ahnung.
Dann stehen wir genauso da.
Wir müssen eine neue Nachricht bekommen.
Ja, aber...
(Zietlow)Ja, Ermittlungsarbeit bedeutet viel rumsitzen.
Schauen wir mal, ob bei dem oder den Entführten mehr los ist.
(Shermine)Wir wurden entführt, waren in dieser Burg.
Wir waren sehr ungewiss.
Wir wussten nicht: Finden die uns? Bleiben wir da für immer?
Wir mussten nach Hinweisen suchen.
Wir haben uns auf die Suche gemacht. Wo finden wir Hinweise?
Was liegt hier überall rum?
Wie könnte die Mission aussehen?
Was ist die Aufgabe? Mit wem kommunizieren wir?
Und auf welche Art?
Na toll, eine Funkstation.
Ein Morsealphabet.
(Vincent) Ach, leck mich. Morsecode.
In welchem Jahrhundert sind wir?
Das kenne ich aus der Titanic.
Sag mal, da ist keine Anleitung dabei, ne?
Notizen.
Da muss doch irgendwas sein, dass wir denen einen Hinweis geben.
(spannungsvolle Musik)
Wir müssen hier doch was finden, was uns sagt, wo wir überhaupt sind.
Das Brot ist aufgeschnitten.
Ah, guck mal rein.
Ah, very nice.
Hier ist nichts.
Okay, das heißt, wir müssen direkt mal eine Nummer...
Äh...
-Der Bäcker... -Der Bäcker... Die Nummer vom Bäcker.
Ofen und Bäcker?
Die Nummer geben wir durch. Machen wir hier rüber.
Was ist in dem anderen Brot?
Da ist nichts drin. Drunter auch nichts?
-Vielleicht unter der Tasse? Warte. -Ja, guck mal.
Was ist das für Brot?
Ja, dann lass uns die Nummer durchgeben.
Dann sollen die die anrufen.
Vielleicht müssen die das Codewort Brot... Äh...
Wollen wir nicht erst die Nummer durchgeben?
Dann können die anrufen und kriegen einen Clue.
Das sind lange. Soll ich die einmal probieren?
Null.
-Null? -Ja.
(Piepen)
Fahren sie rechts, kommen sie hierhin. Fahren sie links, hierhin.
(Jalil) Oh. Da kam ein Geräusch.
-Gerät? -Ja, Morse.
(Zietlow)Gut, dass Claude seinerzeit bei "Das Boot" mitgespielt hat.
Schade nur, dass Heinz Hönig der Funker war.
(Pieptöne)
Wenn du die Morsezeichen nicht gewohnt bist...
Wenn du jetzt kein Funker auf See bist,
dann musst du dich ja erst mal reinhorchen.
Sieben.
(Pieptöne)
(Pieptöne)
So, das war die Nachricht.
Mit der Information konnten wir erst nichts anfangen.
Ist das aufregend. Was ist denn, wenn die keine Hinweise finden?
Dürfen wir dann weiterfahren?
Schreib doch mal "We love you."
-Vielleicht zur Motivation. -Ja.
Ach, Scheiße.
Wir haben ewig gewartet zwischendurch.
Und wir hatten ja nur zwei Stunden, um die beiden zu befreien.
Und da zählt natürlich jede Minute.
Die sind zu viert, wieso dauert das so lange, das aufzulösen?
0-4-3-9...
-Und 6-6-3. -(Claude) 0-4-7...
Claude hat angefangen, zu googeln und zu machen und zu tun
und hat wirklich Superhinweise gegeben.
Das ist die Nummer der Bäckerei.
Saint-Menoux. Ich gebe ein, wo Saint-Menoux ist.
Das ist die. Place de la Croix.
Saint-Menoux.
-Da lang. -Über den Fluss.
-(Benachrichtigungston) -Endlich.
-Ja. -"Panetiere..."
-Da ist die Adresse, Leute. -"Menoux..."
-Und rein. -Gib her.
Mach die Tür zu, mach die Tür zu.
Wir sind schon mal richtig.
-(Benachrichtigungston) -Wir haben eine neue Nachricht.
"Fahrt nach Saint-Menoux, Place... Bäckerei."
(Zietlow)Schnitzeljagd bei "Die Verräter".
Zwei Teams auf der Suche nach den Entführungsopfern Shermine und Vincent.
Noch liegt Team Blau dabei leicht in Führung.
Hast du Brot reingegeben?
-Hast du angegeben? -Mache ich.
(Piepton)
(Piepton)
Das ist ein T. Brot. Bäcker wahrscheinlich.
In dem Moment hat Vincent gesagt,
alles kann ein Hinweis sein.
Ich glaube, in dem Fall ist es: Viele Köche verderben den Brei.
Man muss dann gucken, dass man das ruhig und gesittet macht.
(ruft) Wo ist hier ein Bäcker?
-Da! -Rein damit!
Warte mal, ist das... Da!
-De la Croix! -Ja, das ist der Bäcker.
Brot!
Haben Sie Brot?
-Haben Sie Brot? -Brot!
Wie liest man das?
-Was ist mit Brot? -Ich...
Ruhig.
Lies bitte einmal die Nachricht ganz entspannt durch.
"Fragt beim Bäcker nach Brot."
Pain? La...
Bitte, wir brauchen das Brot.
(Mariella) Wir sind nicht im Märchen. Hier muss was sein.
Gib mir doch dieses Brot!
(ChrisTine) Bitte, kannst du dich mal beruhigen.
Entspannung, bitte. Wir haben gesagt, wir sind entspannt.
Wir finden nur entspannt was. Wenn du Terz machst, finden wir nichts.
Die arme Verkäuferin.
Die hat gedacht, das ist eine Irre.
Bisher hattest du einen kühlen Kopf. Ich muss dich beruhigen.
-Kann ich Brot essen? -Es bringt nichts, wenn du schreist.
"Fragt beim Bäcker nach Brot."
(Mariella)Ich musste Anna zurückholen, sie lief hektisch durch die Gegend.
Und ähm... Aber es war so lustig.
Ich habe so Spaß gehabt.
(Zietlow)Wie ist der Hinweis versteckt?
Hm, ehrlich gesagt gar nicht.
"Tag des offenen Verlieses."
"Eintritt frei. Parken..."
Ach, mein Gott, scheiß-beklopptes Parken.
Eintritt ist völlig wurst.
Es geht um ein Verlies. Tag des offenen Verlieses.
-Im Chateau de Bourbon. -Da können wir hin.
Ob das der Hinweis ist? Ist das der Hinweis?
Wir waren ja zuerst da.
Und irgendwann habe ich den Motor gehört von dem Van.
Und ich denke, nein.
Ah, da.
Ah, und ist das ein Auto von uns? Klar, oder nicht?
Stell dich hier rechts hin.
Mit dem Brot hat das nichts zu tun.
Ich nehme es trotzdem mit, falls wir Hunger haben.
Okay, okay, wir gehen.
(Pascal)Als wir bei dem Bäcker ankamen, war das andere Team schon da.
Ein bisschen verwirrend, weil sie uns mit einem Brot entgegenkamen.
Und wir keine Nachricht von einem Brot bekommen haben.
Dann sind wir auch in diesen Bäcker rein
und haben gefragt: "Was soll das mit dem Brot?"
Die Dame konnte nur sagen: "Ihr braucht kein Brot."
Können Sie uns helfen? Was wir brauchen?
Ich weiß nicht, was ihr braucht.
Du musst ruhig bleiben, du machst mich wahnsinnig. Da lang.
Hier steht was: "Im Chateau de Bourbon..."
Hier ist was.
Hier.
"Tag des offenen Verlieses". Das ist es. Bitte parken Sie nur...
Hier, hier, da müssen wir da hin.
-Fahrt mal... -Fahr bitte langsam.
Fahr langsam, damit ich mich konzentrieren kann.
Sind wir zu schnell, fahren wir irgendwo hin, wo es nicht hingehört.
(spannungsvolle Musik)
(Benachrichtigungston)
Bourbon, Archambault. Das ist ein Schloss, das ist ein Schloss.
(Ulrike) Archambault.
Hier, da ist es. Da ist das Schloss.
Die sind nicht beim Bäcker, die sind beim Schloss?
Gut.
(spannungsvolle Musik)
-In dem Bereich parken, stand da noch. -Okay.
Langsam, stehen bleiben.
Alles durchlesen, Moment, Moment.
Fahr an denen vorbei. Die wissen nicht, wohin.
Das war kein schöner Moment.
Wir wollten vorsichtig nach Schildern gucken.
-Was wollen die denn? -Sind die dumm.
Und dann crashten die an uns vorbei.
-(lachend) Leute. -Und jetzt rechts.
Fahr langsam, bitte.
Das sind die aber vor uns. Die sind vor uns.
Die standen da und ich sage zu Sabrina:
"Dann fahr vorbei. Wir müssen zum Schloss."
Wir müssen zum Parkplatz vom Schloss.
-Ah, there it is. -Ja, gut.
-Ich wende jetzt hier. -Ich habe das Schild nicht gesehen.
Richtung Schloss war unser Wagen noch vorne.
Und dann auf einmal waren die anderen aber weg,
weil sie irgendwo abgebogen sind.
Irgendwie habe ich dann, warum auch immer,
gedacht: Wir fahren nicht dem roten Team nach.
Wir fahren in diese kleine Straße.
Wir müssen nur die Burg erreichen.
Fahr mal vor. Wir gucken mal, was da ist.
(spannungsvolle Musik)
-Ah, da sind sie. Da, da. -Okay, okay, okay, okay.
-Fahr links rum -Ja, Mann.
-Ja, rauf da. -Alles gut.
Wir sind zu einem Parkplatz gefahren, der ausgeschildert war.
Weil wir dachten, wir müssen da parken.
Ich dachte, wir müssen uns nicht nach Parkplatzschildern richten.
Ich vertraue der Anarchie.
Und dann ist Anna da irgendwo langgefahren.
(Shermine) Wir sind hier oben!
Los, wir müssen weiter. Weiter, weiter.
Anna hatte diesen Weg gesehen zur Burg.
Die Burg haben wir auch gesehen.
Wir wollten schnell bei den Entführten ankommen.
Es ging ja immerhin auch um das Schild,
was wir heute Abend dann benutzen können.
(Shermine) Mariella!
Das geht echt an die Nerven.
(Pascal) Wo seid ihr?
Da oben. Kommt.
(Shermine) Hier! Hier oben!
Wer ruft denn?
Ich sehe euch! Wir sind hier oben!
(Pascal) Kommt. Hier lang.
(Shermine) Wir sind hier oben, Mariella!
Ja!
Das war eine Mischung
aus Nervosität, Angst...
Kommen wir da hoch?
Aber vor allem halt einfach Adrenalin high level.
-Wir haben es gefunden. -Ganz ruhig bleiben.
Die Hektik stieg, und ich dachte immer nur so:
ChrisTine, bewahre die Ruhe, bewahre einfach die Ruhe.
(Musik steigert sich)
-Oh Gott, Scheiße. -Nicht schnell.
Bitte nicht schnell.
Wir retten die. Wir müssen die retten.
Wir sind die Ersten.
(Anna-Carina) Wo seid ihr?
(Musik erreicht den Höhepunkt)
Hallo!
Wo seid ihr?
-Wir sind hier! -Hier!
Wir sind hier! Mariella!
Ja, aber wie kommen wir denn da rein?
Mariella!
Wir mussten erst mal um das Schloss rumlaufen.
Von diesem Parkplatz aus.
Und als wir da angekommen sind,
haben wir gesehen, dass das andere Auto
dreisterweise einfach direkt vor dem Verlies oder dem Schloss geparkt hat.
Ach.
Ich hab's. Ich habe den Schlüssel!
-(Jubel) -Langsam, langsam, langsam.
(Mariella) Scheiße, wie geil.
-Seid ihr das? -Ja!
(fröhliche Musik)
(Zietlow)Und das heißt schon mal 5000 Euro Silber für den gemeinsamen Schatz.
(Pascal)Ich war schon auch, als wir als zweites da angekommen waren...
Ich war froh, dass wir die zwei befreien konnten,
aber ich verliere nicht so gerne.
Ich glaube, das hat man uns auch angesehen als Team.
Wir wären schon auch gerne Erster gewesen.
Ihr seid frei.
-Ihr lebt beide. -Zum Glück du auch.
Als wir aus dem Verlies rauskamen, das war wirklich ein wunderschönes Gefühl,
zu wissen, dass die sich so Mühe gegeben haben
und dass wir uns gefunden haben.
Das war wieder so ein absolutes Teamgefühl.
Das hat mir gestern ein bisschen gefehlt, das fand ich schön heute.
-Glückwunsch, Ladys. -Glückwunsch euch.
Wir hatten ein Ziel, das haben wir erreicht.
Als ich sah, dass es zwei Geiseln sind,
war mir sofort klar, es wurde auf jeden Fall einer verführt.
Wir haben einen neuen Verräter unter uns.
(Zietlow)Das stimmt zwar, muss aber nicht stimmen.
Der Verführte könnte abgelehnt haben.
Oder die Verräter wollten morden
und erwischten Irina,
Trägerin des Schilds.
Viele mögliche falsche Vermutungen.
Irina hat da auch noch ein paar.
Wenn wir annehmen sollten,
dass Shermine und ChrisTine die verbleibenden Verräter sind,
dann werden die safe Claude nachnominiert haben.
Weil Shermine und Claude verstehen sich gut.
Ja.
Und dann bin ich safe nächste Runde raus.
Es gab ein Schutzschild zu gewinnen
für das Team, das am schnellsten ist.
Da war ich leider nicht drin.
Das heißt, es wird auf jeden Fall kein Schutzschild für mich da sein.
Und ja, deswegen habe ich schon ein bisschen Angst vor der nächsten Nacht,
weil ich weiß, dass ich auf der Liste der Verräter stehe.
Wenn würdest du jetzt, wenn du heute Abend nominieren müsstest,
wen würdest du nominieren?
-ChrisTine. -Ja, ne?
Gestern, das war...
Dass Florian ein Motiv hatte, das auf mich zu schieben, klar.
Aber das von ChrisTine kam aus dem Nichts.
Ich habe natürlich auch Lust, den Schatz zu gewinnen.
Und weil ich ja auch schon gegen Irina war,
und da glaubte ich es noch wirklich, dass sie eine Verräterin ist.
Da habe ich gedacht, ich ziehe jetzt meinen Stiefel durch.
Ich führe einfach die Argumente weiter.
Und hoffe, damit Mariella auf meine Seite zu ziehen.
Und dann Vincent und Shermine.
Wie war es am Morgen?
-Was am Tisch passiert ist. -Ach so.
Also, pass auf, ich kam alleine in das Frühstück rein.
Ich stand schon alleine vor der Tür.
Dann dachte ich, gut, dann bin ich heute die Letzte.
Dann hat mich Irina gleich umarmt mit ihrem Schutzschild.
-Ah, Irina hatte es? -Ja.
Ich habe mich gefreut für sie, dass sie das hatte.
Dann ging das so gleich los:
"Ich bin ja die Verräterin."
Die hat mich so in die Mangel genommen, in so einer harten Art.
Ich glaube nicht mehr, was man mir sagt, was in anderen Runden passiert ist.
Weil... wem kann man hier noch trauen?
Ich habe sie ein bisschen
ins Kreuzverhör genommen.
Kurze Zeit später hat sie ja leicht geweint am Tisch.
-Das tat mir so leid. -Hat sie wirklich geweint?
Aber sie hat danach auch gesagt, sie kann auf Knopfdruck weinen.
Ich nehme ChrisTine ihre emotionale Reaktion
nicht so ganz ab.
Ich weiß nicht, ob die nicht eine verdammt gute Schauspielerin ist.
In dem Moment hatte ich das Gefühl, die Emotion war echt.
Ich unterschätze das, glaube ich,
wenn du Verräter bist und die ganze Zeit diesen Druck hast.
Ich glaube, dass sie das so auswertet,
dass sie mich irgendwie zu fertig...
also erwischt hat
und damit belegt hat, ich bin eine Verräterin.
Egal, wie man es macht, du kannst Sachen ja auslegen, wie du willst.
Das habe ich eben gemerkt.
Bei allem, was sie mir vorwirft.
Also so abgebrüht bin ich nicht... Jetzt kommen mir wieder die Tränen.
Dass das nicht echt war. Es war wirklich echt.
Es war schon krass von Irina, dass sie dann gesagt hat:
"Ich gehe nicht in das Team, wo ChrisTine ist." Das ist schon...
Irina war bei mir kurz von der Liste,
aber jetzt ist sie wieder so ein bisschen drauf.
Weil sie auch... ein seltsames Verhalten wieder zeigt.
Das, was mich am Anfang auch ins Schleudern gebracht hat.
Selbst wenn ChrisTine Verräter ist, ist so eine Äußerung trotzdem krass.
Es ist wahnsinnig anstrengend, Verräterin zu sein.
Ständig bist du auf der Hut.
Sage ich jetzt das Richtige? Oder sage ich besser gar nichts?
Soll ich mich schweigend zurückziehen? Nee, das ist auch verdächtig.
(Zietlow)Team Blau hat den Gang in die Waffenkammer gewonnen.
Das wissen bis jetzt aber nur die Mitglieder der Außenteams.
So sehen Sieger aus. Wuhu.
Ich dachte nicht, dass wir gewinnen.
Ich dachte, das andere Team ist flinker.
(Mariella) Leute, yay.
Ihr habt es geschafft.
Yeah. Und jetzt kommen wir in die Waffenkammer.
Das wird ja erst mal schön.
Da kriegt man einen Schutzschild.
Und wenn man den hat,
kann man ruhig schlafen.
Die Loser.
Das ärgert einen einfach mega.
Dass man auch so knapp verloren hat.
-Oh. -(Claude) Oh, was ist los?
-Was war los? -Was ist los?
Es war ein Sekundending.
Wir haben die Regeln zu ernst genommen. Weißt du?
Wir sind auf den Parkplatz gefahren.
Wir sind wie es auf dem Schild stand gefahren
und die sind vorher schon rein.
Wir waren eher da,
haben aber durch die deutsche Erziehung verpasst, zu siegen.
Das ist für mich besonders schlimm,
weil ich das nicht gewohnt bin, nicht zu siegen.
-Damit haben wir uns unbeliebt gemacht. -Es half.
Schön, dass ihr uns gefunden habt.
-Es ist keiner gestorben heute Nacht. -Haben wir auch rausgefunden.
Ich habe mir gedacht,
dass niemand ermordet wurde.
Die Verräter sind nicht so blöd und holen sich keinen neuen Verräter.
(Irina) Es wurde versucht,
jemanden zu verführen.
Ob es erfolgreich war, wissen wir nicht.
Ich bin nicht sicher, ob unter den Entführten ein Verräter ist.
Wir überlegen die ganze Zeit, da könnt ihr uns helfen.
Ob zwei Loyale entführt wurden, oder ob auch ein Verräter dabei war.
Ach so, sicher ein Loyaler
und die da halt.
-Könnt ihr uns nicht helfen? -Nein.
Du bist der Allerbeste, Pascal.
(Zietlow)Shermine und Vincent haben zur Befreiung beigetragen.
Deshalb dürfen sie auch in die Waffenkammer.
Das heißt, die Chance auf den Schutzschild haben heute vier Loyale
und drei Verräter.
Einfach diesen Sieg zu spüren, das Gefühl, wir haben gewonnen,
wir kriegen Zugang zur Waffenkammer.
Ein unglaubliches Gefühl,
und das kann ja auch für mich von großer Bedeutung sein.
Wenn wir jetzt runtergehen und in diese Kammer...
Ich würde das so vorschlagen, wie wir das letztes Mal gemacht haben,
dass wir nicht besprechen, wer das Schild hat.
Klappe halten.
-Und das wirklich für sich behalten. -Okay.
Das bringt einfach mehr.
Manchmal gibt es Situationen,
wo Jalil und ich uns schon so über die Blicke verständigen.
Das ist ganz witzig.
Ich glaube nicht, dass jemand denkt, wir stecken unter einer Decke.
Wir dürfen in die Waffenkammer
und können schauen, ob wir ein Schild bekommen.
(Zietlow)Sie dürfen nacheinander
eins von sieben Kästchen öffnen.
Die Auswahl wird kleiner, die Chancen bleiben gleich.
(Shermine)Als ich reinging, das war aufregend.
(Vincent)Ich war angespannt.
(Mariella)Jeder hat Angst, umgebracht zu werden.
(Shermine)Ein Glücksspiel.
(Mariella)Das Schutzschild ist für jeden wichtig.
Scheiße.
Oh. Ich fasse es nicht.
Das gibt's doch gar nicht.
Oh, Baby, Baby, Baby.
Wen haben wir denn eigentlich noch so auf der Liste?
Also ich... Wenn wir jetzt darüber reden.
Ich schwimme total.
Ich habe mir natürlich immer überlegt:
Wie verhalte ich mich? Was sage ich?
Also ich, ich persönlich, aber das ist auch... Wisst ihr ja.
Ich habe immer noch Irina auf dem Schirm.
Also ich finde sie nach wie vor sehr undurchsichtig
und irgendwie komisch.
Und, ähm... Und sonst, Leute...
Na ja, na ja, na ja. Ich weiß es nicht.
Es hat sich für mich als Verräterin
plötzlich ein unglaublicher Druck aufgebaut.
Was... Also wo seid ihr so heute?
Ich bin sicher, der Plan funktioniert.
ChrisTine wird ein Bauernopfer.
Es gibt einige, die sie auf dem Kieker hatten.
Und sie hat heute vorhin auch wieder ein unschuldiges Opfer in den Raum geworfen.
Sie soll weitermachen, wie sie es bis jetzt gemacht hat.
Sie bringt sich selber in Position.
-Tja. -Ja, eben.
Alle überlegen.
Es wird halt immer schwieriger.
(Shermine)ChrisTine hat alles versucht,
um uns davon zu überzeugen, dass Irina eine Verräterin ist.
Heute Morgen habe ich mir zwei Kreise gemacht und habe gesagt:
Okay, von wem würde es mich am meisten verletzen,
wenn er Verräter wäre?
Und bei wem wäre ich nicht verwundert?
Dann habe ich eine Schnittmenge gemacht und kam immer wieder auf Shermine.
Sie ist die ganze Zeit so siegessicher.
Wenn meine Vermutung richtig ist und Shermine ist der Verräter...
Wenn ich mich gegen sie stelle, mache ich mich angreifbar.
Ich muss gucken, dass ich einen Mittelweg finde.
Dann hatte ich den Gedanken:
Vincent hat meiner Meinung nach am Runden Tisch wirklich gut argumentiert.
Dass die Verräter dachten:
"Den holen wir auf unsere Seite, bevor der uns auf die Schliche kommt."
Deswegen habe ich drauf geachtet, ob er sich verändert.
Ich würde sagen, ich habe Bezug zu ihm. Ich habe keine Veränderung festgestellt.
Was ist denn mit Friedrich?
Das würden wir nicht merken.
Ja, das würden wir nicht merken.
Der ist immer ruhig, der hat immer seine Art.
Du hast recht, Friedrich taucht ja so unter.
Der geht ja so unterm Radar.
Da kommt der Friedrich.
Friedrich, komm zu uns.
Wir werden nicht mehr viel Gelegenheit haben.
Der Kreis wird enger, ne?
Aber das stimmt nicht. Der Kreis wird weiter.
Weil wir haben noch einen weiteren Namen dazugenommen.
Dich haben wir plötzlich auch als möglichen Verräter.
-(lachend) Oh. -Das ist ja lustig.
Na ja, ich finde es okay, dass man mich da verdächtigt.
Aber ich bin halt ein Loyaler.
Du hast viel beobachtet. Das ist uns allen aufgefallen.
Was hast du denn so gesehen?
Also: Erst mal finde ich es auch nach wie vor interessant,
es nicht zu sagen.
-(Gelächter) -Wirklich.
Du musst uns doch helfen.
Ich helfe, indem ich meine Position darstelle.
Und ich finde manchmal sogar besser,
jemanden zu verdächtigen und den im Spiel zu lassen.
Weil dann weiß man ja schon: Das ist ein Verdächtiger.
Schmeiße ich den raus und ein Neuer wächst nach,
muss ich mich wieder neu organisieren.
Keiner hat so richtig verstanden, warum er nicht darauf aus ist,
die Verräter jetzt schon zu erwischen.
Weil so eigentlich keiner denkt.
Willst du uns verraten, wen du auf dem Schirm hast?
Da ist es jetzt auch so,
da hat sich jetzt die Mehrheit um ChrisTine gebildet.
Und ja, ich sehe das dann auch so.
Ich glaube, ich stehe richtig auf der Abschussliste
und ich hoffe, dass ich noch durchhalte.
(Zietlow)Der emotionale Druck steigt täglich.
Für Verräter und für Loyale.
(Irina)Ich saß auf der Couch.
Da habe ich irgendwann gemerkt,
dass mich so meine Emotionen überkommen haben.
Das Schwierige ist, dass das Spiel 24 Stunden geht.
(unheilvolle Musik)
Du bist immer in deiner Rolle. Du darfst nicht aus der Rolle raus.
Was ist denn passiert?
Als ich da am Frühstückstisch ChrisTine so...
Ja, ich habe ja nichts Persönliches gesagt.
Aber zumindest drauf angesprochen habe,
dass ich ihre Argumentation am Runden Tisch nicht schlüssig fand.
Weil du sie angegriffen...
Sie hat geweint. Das tut mir im Herzen weh.
Ach Gott.
Ich will ja keine gestandene Frau zum Weinen bringen.
(ChrisTine)Dann sah ich Irina weinen.
Und ich dachte mir: Was ist denn da los?
Und ich wusste es natürlich: Es muss um uns beide gehen.
Und dann dachte ich doch irgendwie: Du musst jetzt mal zu ihr hingehen.
Ich hatte ein schlechtes Gewissen, als du geweint hast.
Ich habe mit meiner Tochter telefoniert.
Das hat mich auf dem Zimmer weinen lassen.
Dann dachte ich noch so: Scheiße, Show geht weiter.
Dann kam ich da rein und dachte:
Ich will erst mal in Ruhe frühstücken und Gespräche führen.
Da hast du mich so angemacht da.
Das war hart. Das muss man aber aushalten, klar.
Und ich hatte irgendwie das Gefühl, ich kann mich nicht verteidigen.
Aber auch irgendwie...
Dich irgendwie dann auch wieder weiterhin zu verdächtigen.
Es war... Irgendwie lief da alles aus dem Ruder.
Aber dass du das so mit dir mitträgst,
das tut mir natürlich auch leid.
Wenn das jetzt das normale Leben wäre, würde ich auch denken:
Boah, was für ein Arschloch-Move.
(schwermütige Musik)
Aber da war ich so kampflustig,
dass ich aber glaube, dass ich da eine Grenze überschritten habe.
-Und das tut mir leid. -Okay. Ja, gut.
Ich fand das ganz, ganz groß von ihr.
Und ich muss sagen, dass ich das ehrlich gesagt gar nicht so erwartet hätte.
Also da ist doch auch
eine sehr zarte Seele in ihr.
Genau.
Das war wahnsinnig rührend und süß.
(Zietlow)Es wurde geweint, gelacht und gejubelt.
Dieser Tag auf der Emotionsachterbahn endet jetzt am Runden Tisch.
Wer weint, wer lacht und wer jubelt
nach der Verbannung?
Sind die Verräter bereit, ChrisTine zu opfern?
Oder hat Irina bei ihrer Attacke den Bogen überspannt?
Ein Loyaler oder ein Verräter?
Wer muss gleich das Schloss verlassen?
(dramatische Musik)
Guten Abend. Seht selbst...
wie erfolgreich ihr wart.
34 Silberbarren
im Wert von 17.000 Euro liegen dort.
Und dieser Silberschatz, und wahrscheinlich noch mehr,
könnte am Ende einem von euch gehören.
Oder zweien? Oder dreien?
Oder vielleicht sogar vieren?
Es liegt eine sehr turbulente Nacht hinter uns,
aber natürlich auch ein sehr ereignisreicher Tag.
Erst am Ende eurer Mission habt ihr bemerkt,
dass Shermine und Vincent
beide noch im Spiel sind.
Aber wisst ihr auch, was wirklich passiert ist, in der Nacht davor?
Wofür haben sich die Verräter denn entschieden?
Haben sie versucht, zu morden
und das ist vielleicht schiefgegangen, fehlgeschlagen?
Haben sie sich für eine Verführung entschieden?
Und da ist natürlich die Frage:
Wurde diese Verführung angenommen?
Oder ausgeschlagen?
Ihr wisst nicht, wie viele Verräter im Spiel sind.
Hm.
Überlegt euch gut, was ihr jetzt tut.
Überlegt, was passiert ist,
wie gespielt wird.
Diskutiert und argumentiert.
Der Tisch gehört euch.
(spannungsvolle Musik)
Jetzt ist wieder die Frage: Wer redet zuerst? Keiner traut sich.
(ChrisTine kichert)
Ich werde den Runden Tisch, wie ich jetzt gelernt habe, nicht eröffnen.
Ich traue mich.
Mir fällt es sehr schwer, mich zu entscheiden.
Du hast letztes Mal das Wort ergriffen.
Ich habe dann gedacht: Warum würde sie das machen? Als Erstes reden?
Du hast dich zwei-, dreimal verhaspelt.
Und das ist für mich gerade so ein bisschen ausschlaggebend,
in deine Richtung zu tendieren.
Ob es jetzt bei ihrer Eröffnung
des Runden Tisches letztes Mal
der Versprecher war, wo sie von einer Konklave gesprochen hat.
Weil nur die Verräter machen diese Konklave.
Und die Loyalen eben nicht.
Warum nimmt sie dieses Wort in den Mund?
Mit diesem Versprecher:
Ich habe gedacht, ich sage, ich möchte diese Kon...
Ja, Konklave, so heißt das Wort. Ich möchte die eröffnen.
Und das war natürlich der dümmste Fehler, der mir unterlaufen ist.
Das gebe ich ganz offen zu.
Der dümmste Fehler ist: Es heißt "das Konklave".
Auch das noch.
(dramatische Musik)
Leute, ich habe mich versprochen.
Alles, was du sagst, auch wenn du es noch so ehrlich meinst, kann wirklich...
Da wird dir das Wort im Mund rumgedreht.
Ich fand eher, als ich dich so ein bisschen beobachtet habe,
dass du schon dich sehr in die Enge getrieben gefühlt hast
und dich immer wieder versucht hast, zu verteidigen.
(ChrisTine) Was ich gerne sagen möchte, ist:
Florian ist nicht mehr unter uns. Und Florian war ein Schauspieler.
Ich bin eine Schauspielerin.
Glaubt ihr wirklich,
dass die von RTL zwei Schauspieler auswählen als Verräter?
Ich glaube gar nichts mehr. Das ist halt das Problem.
Wenn man so anfängt zu denken...
So habe ich nur gedacht.
Wie könnten die sich entscheiden?
Bei Florian habe ich das auch gesehen, dass er am Ende einfach kaputt war.
Das hat ihn nervlich mitgenommen.
Ich hatte so das Gefühl, dass es bei dir gerade gestern...
Vielleicht habe ich es auch falsch eingeschätzt.
Den Tag über habe ich gemerkt,
du bist auch müde geworden, das strengt dich an.
Ich bin wirklich, das könnt ihr mir glauben, eine grundehrliche Haut.
Und mich so zu verstellen in einem Spiel, das fällt mir schwer.
Der Runde Tisch lief so ein bisschen so, wie ich es eigentlich prophezeit hatte.
Ich war mir sicher, dass ChrisTine bei vielen oben auf der Liste steht.
Genauso ist es eingetroffen.
Das ist heute für mich auch der schwierigste Tisch bisher.
Weil ich mich halt entschieden habe,
mich bestmöglich nicht nur auf einzelne Sachen,
wie einen Verhaspler oder so, das passiert einem,
zu konzentrieren, sondern irgendwie auf Muster.
Ja, ich weiß
und ich sage das auch...
Ich sage es einfach, das ist... Ne? Sonst kommen wir hier nicht weiter.
Aber wir kommen auch nicht weiter, wenn wir jetzt nur an ChrisTine festhalten.
Ich habe dann gedacht, dass die, die nachmittags
noch sehr viel von Irina gesprochen haben,
oder gestern und heute wieder...
dass dann gleich so ein Gegenkandidat kommt.
Es würde irgendwie passen.
Weil du bist... sehr klug.
Und ich traue dir auch zu, dass dich das dazu bringt,
auch ohne dass du Schauspielerin bist,
dich so gut zu verstellen, so geschickt zu verhalten,
dass du das hinkriegst.
Tut mir leid, wenn ich das sage, aber Argumente wie:
"Sie ist intelligent, deswegen traue ich es ihr zu."
Bei Sebastian hieß es: Der ist Quizmaster, intelligent.
Der muss sofort raus.
Und ich finde, dass aktuell einfach immer wieder so Dynamiken entstehen
und nicht jeder mit einer Lupe angeguckt wird.
Ich finde es halt schwierig, mich jetzt zu verteidigen,
wenn ich immer nur höre:
"Ich traue es dir zu, vom Intellekt her
oder von der Intelligenz her."
Für mich ist das kein starkes Indiz. Ich traue das uns allen zu.
Irina, ich finde, wenn du ein Verräter wärst,
das wäre grandios, würde ich sagen.
Das spräche für die Schlechtigkeit der Welt.
(Pascal) Wir müssen aufpassen.
Alle sind sich einig, dass sie clever und schlau ist.
Aber genau deswegen müssen wir aufpassen,
dass wir niemanden rausschmeißen,
die auch gut analysieren kann.
Da müssen wir aufpassen.
Ich finde es gerade ein bisschen schade, das finde ich immer schade,
wenn jemand sich zum Klassensprecher aufspielt.
Du versuchst so ein bisschen, für uns zu sprechen. Das mag ich nicht so.
Ich glaube eher, dass die schweigende Mehrheit gefährlich ist.
-Ich auch. -Wer ist die schweigende Mehrheit?
Ich habe nicht mehr das Gefühl, dass hier eine schweigende Mehrheit ist.
Ich kann ja nicht einfach fünf Namen jetzt hier rein...
Das bringt ja nichts.
Tatsächlich die Leute, die am meisten intrigant sind...
am meisten reden,
und am meisten auch Namen ins Gespräch bringen
und versuchen, dass bestimmte Namen impliziert sind in dieser Runde.
Das sind ja die. Nicht die, die schweigen.
Welche sind das? Wer bringt die Namen ins Spiel?
ChrisTine hat schon Namen reingebracht.
Du. Es gibt immer mal jemand.
Irina bringt auch Namen ins Spiel.
(Pascal)Friedrich ist eher ruhig.
Ich habe ihn drauf angesprochen:
"Du schleichst immer durchs Haus, machst deine Beobachtungen."
Will er vielleicht so richtig unterm Radar durch als Verräter?
Könnte doch sein, oder?
Ich finde Ulrike zum Beispiel neuerdings auffällig.
Ich glaube, sie ist nicht ein Verräter der ersten Stunde,
sondern vielleicht ein neuer.
Du hast dich irgendwie verändert in deiner Energie.
Möchte jemand noch ein Argument vortragen?
Möchte noch jemand, der nichts gesagt hat, etwas sagen?
(spannungsvolle Musik)
(ChrisTine) Ich glaube, das ist deren Taktik.
Bloß nicht die Gefahr aufkommen zu lassen,
dass man die Verräter im Gespräch sieht
und dass irgendjemand was aufschnappen könnte.
Ich glaube, die schweigen wie ein Grab.
Ich habe ja gestern viel Zeit mit dir verbracht.
Vom Frühstück angefangen, über die Mission.
Das war ja irgendwie klar.
Sie saß ganz lange ganz still am Runden Tisch.
Und dann ging sie wieder auf mich.
Und ich dachte mir: Okay, was ist denn da los?
Es kam für mich nur so rüber,
dass du vielleicht die Shermine
ein bisschen davon überzeugen wolltest,
dass der Verräter die Irina ist.
Irina stand schon lange im Raum, und ich glaube, ich war nicht die Erste...
Ich weiß es nicht mehr.
Die ihren Namen fallen ließ.
Also daher haben wir beide auch einfach noch mal über Irina gesprochen.
-Du hast sie reingebracht. -Wie bitte?
Du hast mit dem Thema angefangen.
Da habe ich auch gedacht, die spielen kein echtes Spiel.
Meine Verräterschaft wird von kurzer Dauer sein.
Kommen wir jetzt zur Abstimmung.
Schreibt bitte jetzt den Namen auf eure Tafel,
von dem ihr glaubt,
er sei ein Verräter.
Eure Entscheidung ist gefallen.
Die Frage ist: Gibt es eine klare Entscheidung?
(dramatische Musik)
Shermine. Wen hast du aufgeschrieben und warum?
Ich habe mich für ChrisTine entschieden.
Weil ich das Gefühl hatte,
wenn sie sich verteidigt hat, sie ist zu sehr ins Detail gegangen.
Es wurden immer wieder unterschiedliche Erklärungen abgeliefert,
warum sie was gemacht hat.
Pascal.
Auch wenn das hier ein bisschen gekleckert ist,
auch ich habe "ChrisTine" geschrieben.
Ich bin auf der Suche.
Und bei dir waren einfach ein paar Sachen die... Ungereimtheiten.
Friedrich. Wer steht auf deiner Tafel und warum?
Bei mir steht auch ChrisTine.
Ja, mir ist das alles aufgefallen.
Und ich hoffe, dass es stimmt.
Ich habe auch ChrisTine drauf.
Es ist eine Abwägung von den Sachen, die ich habe.
Wenn du es nicht bist, höre ich gar nicht mehr auf mein Bauchgefühl.
ChrisTine. Wen möchtest du verbannen und warum?
Äh, ich habe Anna-Carina aufgeschrieben.
Diese Frau, die ist gar nicht so naiv, wie sie sich hier immer gibt.
Bin ich auch nicht. Ich bin nicht naiv.
Die hat wirklich eine Menge Wumms.
Und wirklich viel mehr,
als wir hier glauben,
hinter den Ohren.
Einfach cool bleiben. Ich werde dazu nichts großartig sagen.
Ich werde das weder dementieren noch sonstiges.
Ich habe Anna-Carina aufgeschrieben,
weil sich ja natürlich das ergab,
dass mich alle aufschreiben werden.
Und ich wollte damit einen Hinweis geben.
Und ich hoffe, dass alle diesen Hinweis verstanden haben
und jetzt darüber sprechen werden,
warum ich Anna-Carina genannt habe.
Mariella.
Von dem, was ich bisher mitbekommen habe
und Argumenten gehört habe, wo ich nicht immer dabei war...
muss ich sagen, bist du es für mich auch.
Ich war ja unentschlossen.
Aber es ging dann ja noch ein bisschen weiter, noch eine ganze Weile.
Es kam tatsächlich nichts Neues,
was mich überzeugt hätte...
dass du wirklich kein Verräter bist.
Für mich ist es nichts Neues, dass ich deinen Namen nenne,
und so habe ich ihn heute auch aufgeschrieben.
Ja, ich tanze mal wieder aus der Reihe.
Und zwar habe ich genau hingeschaut.
Hier gibt es jemanden, dessen Lieblingsfilm ist
"Falsches Spiel mit Roger Rabbit".
Und dieser jemand ist Shermine.
Ich bin fokussiert auf Shermine.
Man sagt ja auch in der Psychologie und Psychiatrie,
Frauenmorde kommen immer hinterlistig rüber:
Gift, Messer...
Anna-Carina.
Wen möchtest du verbannen und warum?
Ich habe am letzten Runden Tisch
bereits deinen Namen als verdächtig in den Mund genommen,
habe ein paar Szenen miterlebt
und habe mich auch noch mal inspirieren lassen vom Runden Tisch.
Ich habe auch dich aufgeschrieben, ChrisTine.
Weil ich glaube, dass du der Verräter bist.
(unheilvolle Kirchengesänge)
Irina, wer glaubst du, ist der Verräter und warum?
Ich halte mich kurz, ChrisTine, ich glaube, du bist die Verräterin.
(Zietlow) Jalil.
Das Spiel geht immer länger und es wird immer schwieriger,
wer wie wo was ist.
Und ich glaube, dass ich selber ein Mensch bin,
der gerne analysiert und schaut
und gerne auf Fakten guckt.
Man kann sich mal versprechen.
Aber es sind einfach zu viele Punkte,
um davon abzuweichen.
Deswegen, ChrisTine, habe ich dich auch gewählt.
(Jalil)Mir hat es ein bisschen leidgetan,
weil es ist ja fast wie so eine Hinrichtung.
Ich glaube, wenn man so was sieht,
egal ob es jetzt Teil eines Plans ist oder nicht,
tut einem die Person doch schon immer leid.
Sabrina.
Ich hoffe leider auch, dass es richtig ist
und dass du die Verräterin bist.
ChrisTine, du hast die meisten Stimmen bekommen.
Komm bitte hierher zu mir und tritt in den Kreis der Wahrheit.
(sie räuspert sich)
Okay.
So.
(ChrisTine)Es ist so teuflisch.
Das macht das Spiel mit uns.
Ich sage jetzt mal, es ist vielleicht ein sehr großes Wort,
aber es bricht uns auch irgendwo
in unserer Stärke, in unserem Sein.
Und das ist... Hm.
Das habe ich wirklich unterschätzt.
Das habe ich so noch nicht erlebt.
(sie schnieft)
(gefühlvolle Musik)
Mhm.
Es ist psychisch hart.
ChrisTine, du wurdest von deinen Mitspielern verbannt.
Bitte enthülle uns jetzt:
Bist du eine Loyale oder eine Verräterin?
Adieu. Ich bin eine Verräterin.
(Jubel)
(triumphale Musik)
Man kann sich das nicht vorstellen.
In dem Moment ist so eine Freude da, Adrenalin.
Wir haben einen weiteren Verräter eliminiert.
Yay!
Ich war einfach so glücklich,
dass sie die Verräterin war.
Yeah, tschakka.
(Zietlow) Ihr seid gut.
-Das ist ja der Wahnsinn. -Oh, Mann.
(Anna-Carina)Es lief, wie wir uns das vorgestellt haben.
Ich denke, sie hat nicht gedacht, dass Jalil und ich ihren Namen aufschreiben.
-Ihr seid richtig in Feierlaune, oder? - So was von.
Wisst ihr was?
Ich lade euch zu einer kleinen Cocktailparty ein.
(Jubel)
Und jetzt gibt es noch eine Nachricht.
Danach kehrt Ruhe im Schloss ein.
Denn heute Nacht werden sich die Verräter nicht treffen,
um zu morden.
(Jubel, Applaus)
Party!
(Zietlow)Wenige Fehler schossen ChrisTine aus dem Spiel.
Das Absurde:
Die meisten davon hat sie noch als Loyale gemacht.
Geil, dass wir schon zwei Verräter raus haben.
Es zeigt wenigstens, dass wir jetzt die Zeichen deutlicher sehen.
Dass wir uns vertrauen können.
Und dass wir nicht wie bei Sebastian...
-Out of the blue. -Out of the blue rausschmeißen.
Scheiße ist, wenn alle wie Lemminge in eine Richtung gehen.
Jetzt sehen wir: Nee, es ist gut.
Wenn alle das denken, stimmt es wahrscheinlich.
Wir haben zugegebenermaßen ein bisschen gebraucht.
Wir hatten ja auch ein bisschen Zeit.
Und haben den richtigen getroffen, yeah.
Die war kaputt. Die war todmüde. Heute auch.
Die war einfach... Das war...
Wie gesagt, es ist ein Kraftaufwand.
Und darauf muss man halt auch achten, wie zermürbt ist eine.
Mein Kopf rattert natürlich permanent:
Was mache ich? Wie benehme ich? Was sage ich?
Wenn Fakten kommen und wir sagen:
"Aufgrund dessen schließen wir jemanden aus."
Dann kann ich damit leben.
Nicht, dass man irgendwas in den Raum wirft.
Du könntest es ja auch sein.
Nur weil du ein kuschliger Bär bist,
heißt es nicht, dass du keine linke Ratte bist.
(treibende Technomusik)
Warum wird heute keiner ermordet?
Hat sie nicht gesagt. Sie sagte, heute Nacht wird es still.
Wir sollen ja auf ihre Wörter achten.
Es wird still, weil niemand ermordet wird?
-Hat sie das gesagt? -Ja.
Oder sie werden während der Cocktailparty einen umbringen.
-Jeder mag Cocktails. -Ich trinke keine Cocktails.
Man sagt ja, viel Alkohol bedeutet auch eine lose Zunge.
Ich bin mir bei nichts mehr sicher.
Was schön aussieht, muss nicht schön sein.
Nur weil keiner ermordet wird, heißt das nicht, dass nicht doch einer fehlt.
Ich weiß nicht, was uns heute Abend erwarten wird.
Ich wette, es gibt eine Überraschung.
Und ich glaube, es wird keine schöne.
Ich traue der Sache nicht. Wo ist der Haken?
Wieso sollte man uns hier belohnen?
(Zietlow)Vincent ist etwas auf der Spur.
Und auch Shermine Shahrivar auf der richtigen Fährte.
Immer genau zuhören, was ich sage.
Beziehungsweise was ich nicht sage.
Und deshalb noch mal: Nach der Cocktailparty wird heute nicht gemordet.
-Cocktailparty? -Ja.
Wow.
Das schwarze Schaf ganz in Weiß.
(festliche Orchestermusik)
(sie atmet erstaunt ein)
(Pfeifen)
Es haben sich echt alle rausgeputzt.
Ähm, die Damen natürlich wunderschön.
Ich finde das schön,
dass man sich zwischendurch mal ein bisschen aufpimpt
und nicht so verwahrlost.
Wow, herzlich willkommen auf eurer Cocktailparty.
Ihr seht fantastisch aus.
So elegant, so schick und vor allen Dingen auch so lebendig.
Es ist Halbzeit.
Und deswegen könnt ihr gleich die Gläser heben auf euch.
Auf die elf Spieler, die es bis hierher geschafft haben.
Also belohnt euch und vor allen Dingen:
Schlaft danach gut.
Und deswegen mein Tipp, damit ihr
morgen alle wieder fit seid:
(geheimnisvolle Musik)
Lasst das ein oder andere Glas weg.
À votre santé.
-Merci. -Danke schön.
(Applaus)
"Lasst das ein oder andere Glas weg"?
Dadurch, dass wir in den letzten Tagen
so viele Überraschungen hatten,
trauen wir dem Braten nicht.
So nahe geht das Spiel uns schon, dass man alles hinterfragt.
Ich verstehe das nicht. Wir sollen Party machen und nichts trinken?
Wir sollen das ein oder andere Glas weglassen.
Ich vermute hinter allem, dass wir das vielleicht noch brauchen.
Deswegen kann ich mich nicht entspannen.
Es wäre schön, wenn du sagst: "Scheiß drauf, trink einfach."
Es fühlt sich komisch an, dass wir hier so feiern dürfen.
Sie sagt: Trinkt nicht so viel.
Wir brauchen alle ein, zwei Cocktails,
damit es wieder locker wird.
Was sollen wir... Wer mixt jetzt den Cocktail?
Bisher ist es noch bedrückt.
-Ist das eine Cocktailkarte? -Ja.
-Ich nehme den Pornstar Martini. -Wer macht mir den Pornstar Martini?
-Pornstar Martini wollen wir. -Machen wir selber?
-Das ist doch easy. -Ja.
Man merkt halt: Jeder glaubt, es passiert noch irgendwas.
Und das ist alles so verkrampft.
(Zietlow)Wir feiern Halbzeit bei "Die Verräter"
und wir feiern auch, dass heute Nacht niemand ermordet wird.
Versprochen.
Aber der Abend ist ja noch lang.
"Verräter."
"Ihr habt heute die nächste Chance auf einen Mord."
(Jalil)"Ihr begeht ihn aber nicht im Konklave.
Auf der Party kann einer von euch
durch eine Ampulle einen Mitspieler vergiften."
"Ihr müsst das Gift unentdeckt in das Glas der auserwählten Person träufeln.
Diese muss aus dem Glas getrunken haben, bevor die Party endet."
"Gelingt es nicht, gibt es keinen Mord."
(Anna-Carina)"Überlegt, wie ihr vorgeht, damit ihr unentdeckt bleibt."
Da ist das Gift.
(Jalil)Wir müssen uns überlegen, wen wir jetzt ermorden
mit dieser wunderbaren Ampulle.
Anna-Carina muss überlegen, weil ihr Name am Runden Tisch fiel,
wen sie als Nächstes ausschaltet,
damit die Aufmerksamkeit von ihr weggeht.
Und wie soll ich Jalil mitteilen, wem ich das ins Glas träufle?
(Anna-Carina)Schon eine krasse Sache. Das unentdeckt zu machen.
Ich habe Angst, dass das auffliegt.
Prost.
-Prost. -Prost.
-Mariella. -Cheers.
Ich bin leider schon fast durch. Der war so klein.
Nächstes Mal nehmen wir den Eimer.
(Claude) Ihr wisst, dass wir mit mindestens einem Verräter anstoßen.
-Mindestens einem. Klar? -Noch habe ich nicht mit dir angestoßen.
(Ulrike)Wir haben zwei Verräter gefasst
und tun schon so, als ob wir eine Familie wären.
Cheers, cheers.
Angucken, aber nicht anstarren, ne?
Wir müssen auch heute Abend aufpassen,
denn Minimum ein Verräter,
vielleicht auch schon ein angeworbener, sind noch unter uns.
Glaubt ihr...
Weil ChrisTine war ja felsenfest
auf Irina fokussiert, richtig?
Auch am Tisch.
Noch am Anfang, als sie sich versucht hat, rauszureden.
Ich habe im Zimmer nachgedacht.
Weil sie hat dann aber,
nachdem Anna-Carina ihren Namen genannt hat...
Anna-Carina aufgeschrieben.
Obwohl sie die ganze Zeit auf Irina fokussiert war.
Ich vertraue zurzeit nicht Anna-Carina...
Claude und Sabrina.
Glaubt ihr, sie wollte uns damit noch einen Hinweis geben, bevor sie geht?
Wenn sie jetzt eine Verräterin wäre, hat sie sich ja gegen sie...
Nee, glaube ich nicht.
Warum sollte sie ihre eigene Verräterin verraten?
Als Verräter darfst du auch verwirren und gegen den...
Du darfst sie nicht verraten.
Das ist ja meine Frage.
Du kannst gegen ihn stimmen.
Aber ich glaube, ihr war, glaube ich, klar...
Zum einen ist kaum einer auf mich angesprungen,
das war ja schon mal klar.
Wieso würde sie Anna-Carina auswählen?
-Hat jemand anderes dich genannt? -Nein.
-Niemand sprach über dich. -Ich habe selbst gedacht...
Ich habe gesagt, dass ich am Anfang Anna-Carina...
-Heute? -Ja, heute am Runden Tisch.
Vielleicht war sie auch persönlich ein bisschen...
-Nee, aber auch nicht. -Nee.
Ich hatte sie aber im vorhergehenden Runden Tisch ja auch schon verdächtigt.
Als verdächtige Person.
Aber bevor sie geht.
Sie hat am Tisch die ganze Zeit gesagt, Irina.
Bevor sie geht, schreibt sie dich auf.
Ich habe sie ja gerade drauf angesprochen. Und sie wurde sehr steif.
Die Körpersprache fand ich... auffallend.
Ich weiß es wirklich nicht.
Das ist mir ein bisschen halt aufgefallen.
Dass ein Verräter noch mal zum Schluss...
Vielleicht uns einen Hinweis gibt.
Das kann ich mir schwer vorstellen.
Ist das ein taktisches Spiel? Jetzt ist sie ja eh raus.
-Ich glaube, das war... -Einfach so persönlich?
(Anna-Carina) Das Gefühl habe ich auch.
(Anna-Carina)Shermine hatte mich ja auf dem Kieker.
Ich glaube, die stachelt die anderen auf.
Ist es dann zu auffällig, wenn die Gruppe weiß, sie wurde ermordet?
Da bin ich nicht sicher.
(Zietlow)Bis zum Ende der Party müssen die Verräter zuschlagen.
Sonst ist die Chance vertan, einen Loyalen zu eliminieren.
Jalil und Anna-Carina läuft also langsam die Zeit weg.
Hattest du ChrisTine auf dem Schirm? War das für dich so wie bei Florian?
Nee.
Einfach nur, weil sie sich so...
verplappert hat ein paar Mal.
Mhm.
Ich hatte aber niemand anderen, wo ich gesagt hatte, der ist verdächtiger.
Deswegen wusste ich nicht, wen ich sonst nehmen soll.
Ja.
(Jalil)Pommes ist jemand, der gut im Team steht,
den die Leute lieben.
Jemand, der ein Standing bei den Leuten hat.
Sie hat Gründe geliefert, da sie sich verplappert hat.
-Dieses Faktische einfach. -Genau.
Aktuell habe ich keine Strategie.
Ich freue mich, dass wir ein paar Cocktails trinken dürfen.
Bier muss es doch hier auch geben.
Ich weiß nicht.
(Pascal) Nichtsdestotrotz bin ich immer dabei,
auf alle möglichen Sachen zu achten.
Schön. Sechser Chicken McNuggets.
(Jalil lacht)
(Pascal)Ich verdächtige aber niemanden groß.
Ich bin glücklich, dass wir es geschafft haben, zwei Verräter zu verbannen.
Aber wir haben natürlich noch Verräter unter uns.
Da müssen wir natürlich vorsichtig sein.
(Anna-Carina)Ich glaube, Pascal ist null im Fokus.
Weil der ist ja ein bisschen der Papa der Nation
und nimmt gerne das Zepter an sich, auch bei Gesprächen.
Ich bin noch sehr skeptisch,
weil ich nicht weiß, was die Ansage von Sonja soll.
Vielleicht brauchen wir die Mixtur von einem Mojito
morgen für diese Mission.
Oder von einem Pornstar.
Dass wir so versuchen, das uns irgendwie...
Nimm halt eine Karte mit ins Bett und lerne es auswendig.
(Jalil)Pommes wäre ein Kandidat, aber ist immer bei den Getränken.
Deshalb haben wir keine Möglichkeit, ihn zu vergiften.
Zu den unauffälligen Loyalen gehört natürlich Vincent.
Aber was hat sie denn noch mal genau gesagt?
Morgen sollen wir nicht... sollen wir gut ausgeschlafen sein?
"Vielleicht das eine oder andere Glas weniger."
Oder keine Ahnung.
(Anna-Carina)Zu den Unauffälligen gehört Friedrich, Claude,
Ulrike.
Beschäftigt euch nicht groß mit der Karte.
Eigentlich sollt ihr höchstens einen zu euch nehmen.
Na ja... Ja, das kann sein.
Ich glaube nichts mehr hier.
Ich bleibe bei meinem Wasser.
Ich finde das auch komisch mit den Cocktails.
Vielleicht kriegt man den...
Aber Ulrike hat ihr Glas sehr gut unter Kontrolle.
Ich weiß es wirklich nicht.
Ich bin gespannt, wie der Abend verläuft. Das wird noch ein Spaß.
Wie ich es mir schon gedacht habe,
dass es keine reine, entspannte Cocktailparty gibt,
sondern eine, die Konsequenzen hat.
-Hattest du Cocktails? -Nein.
-Lass es. -Wirklich?
Ich habe eine schlechte Ahnung.
Das ist mir suspekt. Ich habe es versucht, zu kommunizieren.
Ich hoffe, morgen wachen alle auf.
Vielleicht spinne ich komplett.
Ja, ich weiß. Ich bin auch schon paranoid.
Ich habe schon geguckt.
Lieber heute mal auf safe gehen.
Sie meinte: "Ihr werdet alle ruhig schlafen." Aber vergiftet vielleicht.
Wenn es stimmt, ich habe es gesagt.
Ich hoffe nicht, was wäre das für ein Mindfuck.
Die haben alle Cocktails gemixt.
Ich hoffe, ich bin hier völlig falsch.
Und wenn habe ich ja auch Respekt vor so einer Leistung.
Ja, voll.
Wie Friedrich heute bei mir meinte. Wenn ich eine Verräterin bin...
Dann kann er der ganzen Welt nicht mehr trauen.
Ich muss auch die Flasche verstecken.
Habe ich. Ja.
Ja, habe ich.
Dann wollen wir mal, oder?
(aufgeregte Streicher)
Ich träufle das rein, verstecke es wieder,
und sobald derjenige davon trinkt... hat er ein Problem.
Hallo. Ich bin wieder da.
Ich habe nur gerade gesagt:
Dann kommt wieder dein Name und wieder und wieder.
-Das ist anstrengend, oder? -Ja.
Aber nicht so anstrengend, wie Verräter spielen zu müssen.
(mysteriöse Klaviermusik)
-Trinkst du was? -Nee, aber jetzt.
Okay.
Ich traue mich nicht, zu trinken.
Ihr trinkt alle so viel. Wir können nicht alle sterben.
Ich habe nichts getrunken. Ich werde auch nicht.
(Anna-Carina) Ich würde gerne einen Sekt trinken.
-Der schmeckt? -Ich glaube schon.
Ich weiß es nicht. Aber ich werde es gleich wissen.
(Anna-Carina)Ich weiß gar nicht, ob Jalil die Chance hatte,
in die Getränke was zu bringen, weil es war immer so,
dass sich Gruppierungen gebildet haben.
Du kannst schlecht offensichtlich das Zeug reintröpfeln.
Du machst dich ja auch mega-auffällig,
wenn du nervös schaust und irgendwo was reintröpfelst.
Ja dann, prost.
-Cheers. -Auf einen erfolgreichen Abend.
Ich bin froh...
Ich schließe mich heute ihm an mit Nichttrinken.
Doch, du musst jetzt auch irgendwas.
-Ich muss auch was trinken? -Na komm, irgendwas.
-Du musst anstoßen. -Auf geht's.
So einen kleinen Crémant.
-Das ist kein Cocktail. -Ach so.
(dramatische Musik)
(glucksender Tropfen)
(pathetische Musik)
Cheers.
-Zum Wohl. -Zum Wohl.
Entweder auf meinen Untergang oder... Prost.
Ja, ich glaube, ich habe heute jemanden ermordet.
Ah. Schmeckt.
-Bewegen wir uns in die Sonne? -Ja.
-Ich nehme mir noch was mit. -Ich auch.
Als ich mich umgedrehte, hat sie die Ampulle genommen und reingedrückt.
(Anna-Carina)Es gab gar keine Abstimmung mit Jalil.
Und ich muss sagen, ich war so nervös mit dem Gift.
Das ist nicht meins. Nee, das.
War das... Nee, das...
-Du hast eins mit Eis. -Dann ist das meins.
Ich habe auch gedacht, das kann es mich jetzt echt kosten.
Meinen noch loyal angenommenen Posten,
wenn die sehen, dass ich da irgendwas in die Getränke mixe.
Ich habe danach überlegt: hätte es eine andere Möglichkeit gegeben?
Es hätte keine andere Möglichkeit gegeben.
-Wo kommt ihr alle her? -Aus der Bar.
Da bin ich doch gerade durchgelaufen.
Doch, wir waren in der Bar.
Die Stimmung kippt. Eigentlich sollten wir uns absprechen.
Deshalb bin ich nicht so Fan von ihrer Entscheidung,
weil ich sie zu kurzsichtig fand.
Und sie glaube ich einfach panisch reagiert hat und nicht überlegt hat.
Und zweitens habe ich das Gefühl, dass sie mich in eine Falle locken wollte.
(Zietlow)Und so geht es weiter bei "Die Verräter".
Nein.
Schade, dass ihr euch nicht freut, wenn ihr mich seht.
Es sollte doch keiner getötet werden.
Das habe ich nicht gesagt.
-Das hat sie nicht gesagt. -Hm.
Kein Mord.
-Du... -Ich habe niemanden verdächtigt.
Du hast gesagt, sie war anders.
Du hast mich gefragt, wie ich den Abend fand.
-Das habe ich gesagt. -Ich habe gesagt, ich weiß es nicht.
In meinen Augen sind beides Verräter.
Ich habe Angst, dass Friedrich mich erwähnt.
Bei Irina bin ich geblieben.
Ich traue im Moment keinem.
No Limits Media 2023 Untertitel: Clara Biczkowski u. a.
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