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ROM, 6. JUNI - 6 UHR FRÜH
Das Kind ist tot.
Er atmete nur einen Moment. Dann atmete er nicht mehr.
Das Kind ist tot. Tot. Es ist tot.
Das wird sie umbringen.
Gott, sie wünschte sich so sehr ein Kind.
Schon so lange.
Wie sag ich es ihr? Was sag ich nur?
Sie könnten ein Kind adoptieren.
Sie wollte ein eigenes.
Wenn ich einen Vorschlag machen darf,...
...es sieht ihm sogar ähnlich...
Ihre Frau muss es nie erfahren.
Es wäre ein Segen für sie und das Kind.
Gibt es keine Verwandten?
Nein.
Die Mutter starb, als Ihr Kind starb,...
...im gleichen Moment.
Sie sagten, es könnte unseres sein, aber...
In dieser Nacht, Mr. Thorn,...
...schenkte Gott Ihnen einen Sohn.
Oh.
Hier ist dein Junge.
- Buongiorno. - Guten Morgen. Come va?
Bene.
- Was machst du so früh zu Hause? - Komme nur zum Packen.
Was?
Wir haben keine Zeit. Wir reisen morgen früh ab. Buongiorno, Carlo.
Bitte, Carlo.
Was redest du da?
Ich rede vom Botschafter in London.
- Was ist mit ihm? - Du bist mit ihm verheiratet.
Ich bin was?
Man hat mich zum Botschafter in Großbritannien ernannt.
Ich hab schon zugesagt. Es gefiel mir auf den ersten Blick.
Es ist ein bisschen groß.
Nichts ist zu groß für die Frau des künftigen Präsidenten der USA.
Du bist aber ehrgeizig.
Warte, bis du das siehst.
Sie nennen das sein Tageszimmer.
Sein Tageszimmer.
- Und? Wie gefällt's dir? - Oh...
- Mit ein paar Büchern wirkt es wärmer. - Paar Bücher. Wärmer. Klar.
Mm.
- Woran denkst du, Herr Botschafter? - Schauen wir uns mal oben um.
Oben sind auch keine Möbel.
Vielleicht bist du zu sexy fürs Weiße Haus.
- Ich werd dich sehr vermissen. - Ich bleib nicht lange.
So viel haben wir nicht zu bereden.
Seit wann haben alte Collegefreunde nicht viel zu bereden?
Seit der eine Präsident geworden ist.
- Grüß die First Lady von mir. - Ich tu mein Bestes.
Warum kommst du nicht doch mit?
Ich bleibe besser hier bei Damien.
- Wo ist er? - Er war direkt hinter uns...
Damien?
- Damien? - Damien?
Damien!
Damien!
Damien!
Oh, mein Gott, Robert.
Damien! Robert, wo kann er sein?
Damien!
Mach das nicht noch mal, mein Äffchen.
Da bist du ja.
- Los. - Hurra.
Happy birthday to you
Happy birthday to you
Happy birthday, lieber Damien
Happy birthday to you
Kein Film mehr?
Den spar ich mir für seine Heiligsprechung.
- Wie bitte? - Ist er nur ein Millionenerbe...
- ..oder Jesus persönlich? - Willst du abbeißen, Daddy?
Damien. Zeig uns ein Geburtstagslächeln.
Komm, lächle.
Holly.
- Ich nehm ihn, Ma'am. - Nein, ich nehm ihn.
Komm.
Eins... Zwei... Drei...
Ich will hüpfen, Daddy.
Warte.
Damien.
Damien!
Damien, schau mich an.
Hier bin ich.
- Damien, ich liebe dich. - Da ist Nanny.
Schau her, Damien. Das ist für dich.
Oh, mein Gott.
Gehen Sie, Tom.
- Morgen. Haben Sie die Zeitung gelesen? - Nein.
Da stand was über den Selbstmord Ihres Kindermädchens.
- Es soll einen Abschiedsbrief geben. - Stimmt nicht.
Wussten Sie, dass sie unter Drogen stand?
Entschuldigen Sie!
- Mr. Thorn, nahm sie Drogen? - Nicht, dass ich wüsste.
- Im Artikel stand... - Das ist mir egal.
Tut mir leid.
Tut mir leid. Schicken Sie mir eine Rechnung.
Schon gut, Herr Botschafter. Sagen wir, Sie sind mir was schuldig.
Corporal.
OK, raus.
Ja?
- Ein Pater Brennan möchte Sie sprechen. - Wer?
Pater Brennan aus Rom.
Er sagt, es sei sehr wichtig und persönlich.
- Nie von ihm gehört. - Nur eine Minute, sagt er.
- Irgendwas von einem Krankenhaus. - Zeit für Spenden.
- Schicken Sie ihn rein. - Dass Sie so weichherzig sind...
Wieso wollen Sie jetzt nicht nach Saudi-Arabien?
Das ist privat. Ich, äh... will im Moment nicht von zu Hause weg.
Ja, Pater?
Wir haben nicht viel Zeit. Hören Sie mir zu.
Worum geht's?
Sie müssen Jesus als Ihren Erlöser anerkennen. Jetzt.
Entschuldigung, ging es nicht um eine dringende, persönliche Angelegenheit?
Trinken Sie Jesu Blut und essen Sie von seinem Fleische.
Nur wenn er in Ihnen ist, besiegen Sie des Teufels Sohn.
- Aha. - Er hat einmal getötet
und wird es wieder tun.
Er tötet, bis alles, was Ihnen gehört, seins ist.
- Pater, entschuldigen Sie... - Nur durch Christus besiegen Sie ihn.
Erkennen Sie Jesus den Herrn an.
Trinken Sie sein Blut.
Ich hab die Tür abgesperrt, Mr. Thorn.
- Ja? - Holen Sie bitte einen Wachmann?
Ich flehe Sie an, Mr. Thorn. Hören Sie mir zu.
Botschafter Thorn?
Ich war im Krankenhaus, Mr. Thorn, als Ihr Sohn geboren wurde.
- Ich war bei der Geburt. - Sir?
Ich flehe Sie an.
OK. Bleiben Sie dran.
- Was wollen Sie? - Sie retten, Mr. Thorn.
Damit Gott mir vergeben möge.
Was wissen Sie über meinen Sohn?
- Alles. - Und das wäre?
Ich sah seine Mutter.
- Meine Frau. - Ich sah seine Mutter.
- Sie meinen meine Frau. - Seine Mutter, Mr. Thorn.
Sie wollen mich erpressen. Was wollen Sie mir sagen?
Seine Mutter war...
- Alles in Ordnung? - Die Tür war abgeschlossen.
- Begleiten Sie den Gentleman hinaus. - OK, gehen wir.
Erkennen Sie Christus immer an.
Trinken Sie sein Blut.
- Schaffen Sie ihn vom Gelände. - Kommen Sie, Pater.
Pater.
Danke.
Ja, bitte.
Mrs. Baylock ist da.
Die neue Gouvernante.
Bitten Sie sie herein.
Kommen Sie, bitte.
- Der Botschafter und Mrs. Thorn. - Wie geht es Ihnen?
Ich, ähm... Ich möchte Sie in Ihrer Trauer nicht stören.
Ich möchte Ihnen ein paar Sorgen abnehmen.
Wir helfen Ihrem Sohn zu vergessen, was passiert ist.
Einige der jungen Kindermädchen haben leider...
...Heimweh und Liebeskummer.
Das hab ich alles lange hinter mir.
Darf ich jetzt Ihren Sohn sehen?
Natürlich. Er ist oben. Ich zeig's Ihnen.
Lassen Sie uns anfangs bitte allein, damit wir uns auf unsere Art bekannt machen.
- Er ist Fremden gegenüber schüchtern. - Oh, nein. Nicht bei mir.
- Ich glaube nicht... - Es ist schon in Ordnung.
Versuchen Sie's.
In Ordnung.
- Mrs. Horton. - Hier lang, Mrs. Baylock.
Entschuldigen Sie mich.
- Ich mag sie. - Sie ist wohl in Ordnung.
Wo hast du sie her?
- Ich? - Ja.
Ich dachte, du hättest sie gefunden.
Rechts um die Ecke und die Tür geradeaus.
- Ich lasse Ihre Sachen hochbringen. - Danke.
- Oh, Mrs. Baylock. - Ja, Ma'am?
Wir, äh... sind ein bisschen verwirrt.
Oh? Warum?
Wir wissen nicht, wie Sie hierher kommen.
Oh. Die, äh... die Agentur.
- Die Agentur? - Ja, sie haben in der Zeitung gelesen,...
...na ja, von Ihrem ersten Mädchen, also haben sie ein anderes geschickt.
- Ach so. - Ich frage bei der Agentur nach.
Oh, ähm...
- Hier sind meine Referenzen. - Vielen Dank.
Wenn ich jetzt den Jungen sehen könnte?
- Ja, natürlich. - Danke.
Fürchte dich nicht, Kleiner.
Ich werde dich beschützen.
- Eine Minute, Horton. - Gut, Sir.
- Kathy. - Ich komme. Mrs. Baylock.
- Mrs. Baylock. - Ja, Ma'am?
- Wo ist Damien? - Wenn Sie nichts dagegen haben...
...er möchte lieber in den Park.
- Er kommt mit uns. - Er ist zu jung für die Kirche.
- Er wird Theater machen. - Sie verstehen nicht.
Wir wünschen, dass Damien uns in die Kirche begleitet.
- Kathy. - Eine Minute.
Ziehen Sie ihn bitte sofort an.
Verzeihen Sie, dass ich mich dazu äußere,...
...aber ein Fünfjähriger...
...versteht die Hochzeitszeremonie der Episkopalkirche noch nicht.
In fünf Minuten sitzt mein Sohn angezogen im Auto. Danke.
Was ist los, Damien?
Es ist nur eine Kirche.
Was ist los?
- Robert. - Stimmt was nicht?
- Er hat eine Todesangst. - Ist er krank?
Nein, er ist nur...
Er zittert am ganzen Körper.
- Willkommen, Herr Botschafter. - Guten Morgen.
- Nein! - Damien.
- Damien! - Damien, hör auf.
Damien, hör auf. Damien.
Nein!
Horton, fahren Sie.
Willst du bestimmt keinen Arzt?
Nur ein paar blaue Flecken. Morgen ist es vorbei.
Nein, ich meine... für Damien.
Oh, nein. Ihm geht's gut. Er schläft fest.
Nur um ihn untersuchen zu lassen.
Ihm geht's ausgezeichnet. Er war noch nie krank.
Noch nie? Ist das nicht etwas seltsam?
Ja?
Keine Masern, Mumps oder Windpocken...
- Nicht mal eine Erkältung. - Und?
Ich finde es nur etwas ungewöhnlich.
Er ist einfach rundherum gesund.
Wir müssen uns nicht um ihn sorgen, weder gesundheitlich noch sonst wie.
Er hatte einen schlechten Augenblick.
Er war erschrocken.
Ja?
- Ich gehe jetzt. Brauchen Sie noch was? - Nichts, danke. Gute Nacht.
Einen schlechten Tag muss man einfach beenden. Ich geh ins Bett.
Ich komme gleich.
Still. Das ist der Herr des Hauses.
- Was soll das? - Sir?
Der Hund.
- Wir haben ihn draußen gefunden. - Wer hat Ihnen erlaubt, ihn reinzubringen?
Wir könnten einen Wachhund gebrauchen. Und Damien liebt ihn.
Hat er Sie erschreckt, Sir?
- Ja. - Sie sehen, wie gut er ist.
Als Wachhund, meine ich. Wenn Sie verreisen, werden Sie dankbar sein.
Mrs. Baylock, wir brauchen keinen Hund,...
...und wenn, suche ich ihn aus.
- Damien hat sich mit ihm angefreundet. - Morgen rufen Sie das Tierheim an...
...und lassen ihn abholen.
Verstehen Sie?
Sir.
Komm, Junge.
Willkommen im Safaripark Windsor.
Tierfreigehege links.
Parkplatz, Imbiss und Zoo rechts.
Wenn Sie durch die Freigehege fahren, halten Sie die Fenster geschlossen.
Danke.
Danke.
Komm, Liebling. Schauen wir uns die Affen an, OK?
- Guten Morgen, Horton. - Guten Morgen, Sir.
Paviane beißen. Fenster geschlossen halten.
Alle Autofenster geschlossen halten.
Paviane sind gefährlich.
Oh, nein.
- Alles in Ordnung, Kathy? - Ja.
Du bist so still.
Nur müde. Tut mir leid.
- Mit Damien alles in Ordnung? - Ja.
- Bestimmt? - Ja.
Du sagst mir doch, wenn was nicht stimmt, oder?
Was soll mit unserem Kind nicht stimmen, Robert? Wir sind doch nette Leute.
Es stimmt was nicht.
Kathy.
Ist es so ernst?
Robert, ich will...
Ich brauche einen Psychiater. Ich habe Ängste.
Ich habe solche Ängste.
Was für Ängste?
Wenn ich es sage, lässt du mich einweisen.
Kathy, ich liebe dich. Ich liebe dich.
Dann hilf mir, einen Arzt zu finden.
Ja, natürlich.
Haltet den Haufen dicht. Nach unten. Los.
Lasst los. Lasst los.
Schmeiß ihn um.
Sehr gut.
Warum klatschen Sie? Sie haben verloren.
- Stimmt. 27:3? - Richtig. Kostet Sie drei Pfund.
- Ich dachte, zwei. - Inflation. Noch nicht gehört?
Gut gemacht, George.
Es war ein gutes Spiel.
Trinken Sie was mit den Jungs.
Dann hab ich Zeit nachzusehen, ob alles fertig ist.
Morgen halb zwei, Bishop's Park. Fünf Minuten, dann sind Sie mich los.
Ihre Frau ist in Gefahr. Wenn Sie nicht kommen, stirbt sie.
Pater.
Nochmals danke.
Sagen Sie schon, was Sie zu sagen haben.
"Wenn die Juden gen Zion ziehen und ein Komet die Nacht zerreißt,...
...wenn das Heilige Römische Reich obsiegt,
der Tod dir und mir das Leben entreißt."
"Aus dem ew'gen Meer steigt er, Armeen an beiden Ufern schafft,...
...der Mensch kämpft gegen seinen Bruder, bis der Mensch dahingerafft."
- Die Offenbarung sagt alles voraus. - Ich will mir keine Predigt anhören.
"Mittels eines von ihm besessenen Menschen...
...wird Satan seine letzte erhabene Schlacht schlagen."
- Sie sagten, meine Frau... - Fahren Sie nach Megiddo...
...in der alten Stadt Jezreel.
Gehen Sie dort zum alten Bugenhagen.
- Nur er weiß, wie das Kind sterben muss. - Hören Sie...
"Der nicht vom Lamm gerettet wird, wird von der Bestie zerrissen."
Hören Sie auf!
Ich bin hier, weil Sie sagten, meine Frau sei in Gefahr.
Sie ist schwanger.
- Sie irren sich. Das ist Unsinn. - Er wird die Geburt des Kindes nicht zulassen.
- Er wird es im Mutterleib töten. - Was reden Sie da?
Ihr Sohn, Mr. Thorn.
Des Teufels Sohn.
Er wird das Ungeborene töten, dann Ihre Frau,...
...und wenn er sicher ist, alles zu erben, wird er Sie töten.
Das reicht!
Mit Ihrem Reichtum wird er hier sein Reich des Bösen erschaffen...
...und direkt von Satan seine Macht beziehen.
- Sie sind verrückt. - Er muss sterben, Mr. Thorn.
Sie wollten fünf Minuten. Die sind vorbei.
Fahren Sie nach Megiddo. Gehen Sie zu Bugenhagen, bevor's zu spät ist.
Ich habe Ihnen zugehört.
Ich will, dass Sie mir zuhören.
Ich will Sie nie wieder sehen.
Sie sehen mich in der Hölle wieder, Mr. Thorn.
Dort werden wir unsere Strafe teilen.
Nein!
Mrs. Baylock.
- Stimmt was nicht? - Ich ertrag den Krach nicht.
So schlimm ist es nicht.
- Guten Morgen, Damien. - Guten Morgen, Daddy.
- Was machen wir? - Halt meine Hände.
- OK. - Mrs. Baylock.
Ja, Ma'am?
- Bringen Sie ihn bitte hier raus? - Er spielt nur.
Bringen Sie ihn bitte hier raus?
Ja, Ma'am.
Komm, Damien. Entschuldigen Sie mich.
Komm.
Darling, ich weiß nicht, was mit mir los ist...
Ich kann einfach nicht...
Ich weiß nicht.
Kathy, ich liebe dich.
Wenn das am Doktor liegt,...
...sollte ich nicht mal mit ihm sprechen?
Ja.
Er will sowieso mit dir etwas besprechen.
Ja?
Robert, ich will keine Kinder mehr.
In Ordnung.
Bist du dann mit einer Abtreibung einverstanden?
Ich bin schwanger, Robert. Ich weiß es seit heute Morgen.
Ja?
Am Apparat.
Wer?
Wer? Aber...
Hallo?
Hallo?
Irgendwas über die Zeitung.
BIZARRE TRAGÖDIE: PRIESTER AUFGESPIESST
Sie wusste, wie sehr Sie sich eins wünschten.
Jetzt ist es zu viel für sie. Sie sucht nach Gründen für ihr Versagen.
Sie bildet sich Dinge ein.
Sie bildet sich ein, dass Ihr Kind böse und fremdartig ist.
Das Kind soll böse sein?
Im Moment wäre noch ein Kind eine Katastrophe.
Wie denn, böse?
Es ist nur Einbildung. Sie glaubt auch, das Kind sei nicht ihres.
Es ist wichtig, dass Sie einer Abtreibung zustimmen.
Nein.
Ich möchte den Grund dafür wissen.
Mir wurde vorhergesagt, dass diese Schwangerschaft unterbrochen würde.
Ich werde darum kämpfen, dass es nicht passiert.
- Verzeihen Sie, Doktor. - Gehen Sie nicht.
Tut mir leid. Ich muss nach Hause.
Oh!
Damien! Damien!
Nein, nein, nein!
Nein! Nein!
Gibt's was Neues über den Zustand Ihrer Frau?
- Wie geht's Ihrer Frau, Sir? - Gibt's was Neues?
- Botschafter Thorn? - Ja, Doktor?
Ich heiße Becker.
Geht's ihr gut?
Sie wird wieder gesund.
Sie ist da in dem Bett am Fenster.
Gehirnerschütterung, gebrochener Arm...
...und... einige innere Blutungen.
- Innere Blutungen? - Ja.
Aber sie ist schwanger.
Nein.
- Sie hat es verloren? - Leider ja.
Sie müssen sehr dankbar sein, dass sie noch lebt.
Bei der richtigen Pflege kann sie auch wieder Kinder haben.
Robert.
- Robert. - Ruhig.
Lass nicht zu, dass er mich tötet.
Lass nicht zu, dass er mich tötet.
Kathy.
Kathy.
Kathy.
Kathy.
Es ist schon gut.
Kathy.
Ja?
Entschuldigen Sie die Störung, Botschafter.
- Wer sind Sie? - Ich heiße Keith Jennings, Sir.
Der Fotograf, dessen Kamera kaputtging.
Kann ich mit Ihnen reden?
- Wenn's um die Kamera geht... - Nein, nicht um die Kamera...
...um Sie, Mr. Thorn.
- Und um den Tod des Priesters. - Oh?
Reden Sie.
Fällt Ihnen was auf?
Nein, tut mir leid.
Zuerst dachte ich, es läge am Film.
Ein seltsamer Zufall.
Dann passierte es noch mal.
Interessant, nicht wahr?
Das habe ich gemacht, als Sie beim Rugby waren.
- Das Gleiche? - Deutlicher...
...und es berührt den Körper.
Der Rest ist Geschichte.
Ich hab keine Erklärung...
Deshalb habe ich nachgeforscht.
Die Autopsie ergab, dass er überall Krebs hatte.
Er spritzte Morphium und war meistens high.
- Er wusste, er würde sterben? - Scheinbar ja.
Er wollte Gottes Vergebung.
Äußerlich war sein Körper normal, bis auf eine Stelle an seinem rechten Bein.
- Was ist es? - Drei Sechsen.
666.
- Konzentrationslager? - Dachte ich auch.
Der Autopsie nach ist es ein Muttermal. Das Beste kommt noch.
Tausende von Bibelseiten.
Jeder Zentimeter der Wände ist bedeckt, sogar die Fenster.
Er musste sogar nah bei seiner Kirche sein.
Es sind 47.
Er versuchte wohl, etwas fern zu halten.
Die Polizei hielt ihn für verrückt und erlaubte mir, hier zu stöbern.
Das Erste ist ein Tagebuch.
Es steht nichts über ihn drin.
Es ist über Sie. Wann Sie wohin gingen,...
...wo sie aßen und welche Termine Sie hatten.
Der letzte Eintrag besagt, er sollte Sie im Bishop's Park treffen.
Am Tag seines Todes.
Das Wichtigste ist hier. Hier müssen wir mit unseren Nachforschungen anfangen.
STERN VON BETHLEHEM STRAHLT WIEDER
Der erste Ausschnitt ist aus dem Astrologiejournal.
Über ein seltsames Phänomen. Ein Komet, der aussieht...
...wie der Stern von Bethlehem.
Dieser erschien vor fünf Jahren über Europa.
Am 6. Juni, um genau zu sein.
Sagt Ihnen das was?
Ja.
Sie erinnern sich an den anderen Ausschnitt.
Eine Geburtsanzeige in einer römischen Zeitung.
Auch der 6. Juni vor fünf Jahren.
Die Geburt Ihres Sohnes.
Der sechste Monat, der sechste Tag.
Wurde Ihr Sohn um sechs Uhr früh geboren?
Ich versuche nur, aus dem Muttermal schlau zu werden. Die drei Sechsen.
Mein Sohn ist tot.
Ich weiß nicht, wessen Sohn ich aufziehe.
Ich würde Ihnen gern helfen, es herauszufinden.
Nein. Das ist mein Problem.
Sie irren sich. Es ist auch meins.
Als ich mit der Polizei hier war, machte ich ein paar Fotos.
Ich nahm mein Spiegelbild auf.
Du musst mich für verrückt halten, aber ich habe Angst.
Hab keine Angst. Du bist hier vollkommen sicher.
Au.
Sehr sicher!
- Und Damien? - Ich spreche mit Mrs. Horton.
Sie kümmert sich um ihn.
Mrs. Horton?
Mrs. Horton?
- Mrs. Baylock. - Sir.
- Wo ist Mrs. Horton? - Weg.
- Ausgegangen? - Nein, sie sind einfach weggegangen.
Sie haben eine Adresse hinterlassen, um den Lohn nachzuschicken.
Hat Mrs. Horton denn nichts gesagt? Hat Horton es nicht erklärt?
Nein. Keine Sorge, ich komm schon zurecht.
- Ich kümmere mich später darum. - Wie Sie wünschen, Sir.
- Und Mrs. Baylock? - Sir?
Letzte Nacht war dieser Hund in Damiens Zimmer. Ich habe Ihnen doch...
Er wurde heute Morgen abgeholt, Sir.
- Non è questo. - Ospedale dei Cappuccini.
- Non è questo. - Sì. Ospedale dei Cappuccini.
Nein.
Io ricordo la vecchia, in mattone.
Das ist die richtige Adresse.
Ci fu un incendio anni fa.
- Ma cosa è successo? - Ci fu un terribile incendio.
- Il vecchio ospedale fu distrutto. - Es gab ein schreckliches Feuer...
...bei dem das alte Krankenhaus abbrannte.
È stato cinque anni fa.
Vor fünf Jahren.
- Aspetta, per favore. - OK.
Das Feuer hat doch wohl nicht alles zerstört. Es muss doch noch Akten geben.
Mi dispiace. Tut leid. Ich denke, alles zerstört.
Können nicht einige Unterlagen anderswo gelagert sein?
- Ich weiß nicht. - Schwester.
Das ist sehr wichtig für mich.
Ich hab hier ein Kind adoptiert und suche Unterlagen darüber...
- Es gab hier keine Adoptionen. - Doch, eine.
- No, Signore. - Es war keine richtige Adoption.
- Sie sich irren. - Warten Sie.
Geburtenregister. Wenn ich Ihnen das genaue Datum gebe.
Hat keinen Zweck. Das Feuer fing im Archiv an.
Alle Papiere waren dort. Es brannte wie Zunder.
Die Flammen schlugen hoch zum dritten Stock. Ein Inferno.
- Zum dritten Stock? - Die Geburtenabteilung, nur noch Asche.
- Entschuldigen Sie mich. - Was ist mit dem Personal?
- Einige haben sicher überlebt. - Sì, einige.
Da war ein großer Mann, ein Priester.
Stechende, dunkle Augen.
Sì. Padre Spiletto.
Ja.
- Er war Principale. - Ja, er war Chef. Ist er...
- Ja, er lebt. - Ist er hier?
- Nein. - Wo dann?
In einem Monastero in Frosinone.
Viele wurden dorthin gebracht. Viele starben.
Vielleicht tot jetzt, aber Feuer überlebt.
Leute sagen, es war ein Miracolo.
- Frosinone? - Sì. Il monastero di San Domenico.
- Mille grazie, signora. - Prego.
- Hier ist es. - Was?
- "Wenn die Juden gen Zion ziehen..." - Das Gedicht.
"Wenn die Juden gen Zion ziehen..."
Da war was über einen Kometen.
Ja. "Der Sternenschauer und der Aufstieg des Römischen Reiches."
Diese Ereignisse sollen die Geburt des Antichristen ankündigen.
Des Teufels Kind.
Es ergibt Sinn. Die Juden sind nach Zion zurückgekehrt, und es gab einen Kometen.
Der Aufstieg des Römischen Reiches...
...könnte für die EWG stehen, den Vertrag von Rom.
- Weit hergeholt. - Was ist damit? In der Offenbarung steht:
- "Aus dem ew'gen Meer steigt er." - Das ist das Gedicht.
"Aus dem ew'gen Meer steigt er und Armeen an beiden Ufern schafft."
- Das war der Anfang. - Theologen interpretieren...
..."das ew'ge Meer" als die Welt der Politik,...
...das Meer, das ständig in Aufruhr wütet.
Also wird des Teufels Kind aus der Welt der Politik erstehen.
Weiter kommen wir nicht.
Schauen wir mal.
Ist er das?
Er ist geistig fit, aber seit dem Feuer hat er nichts mehr gesagt.
Wir kümmern uns um ihn.
Wir beten, dass er gesund wird, wenn seine Buße getan ist.
Welche Buße?
"Wehe dem Hirten, der sein Schaf verlässt."
"Sein rechter Arm verdorre, und sein rechtes Aug' erblinde."
Er ist in Ungnade gefallen. Warum?
Er wandte sich von Gott ab.
- Woher wissen Sie das? - Er sagte es uns.
- Aber er spricht nicht. - Er kann den linken Arm bewegen.
Er hat es aufgeschrieben.
Da ist ein Bogen über dem Kopf.
Das ist die Mönchskapuze. Seine Kapuze.
- Die drei Sechsen. - Sechs ist das Zeichen des Teufels.
Aber warum drei?
Sie stehen für die teuflische Dreifaltigkeit.
- Teufel, Antichrist und falscher Prophet. - Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Für alles Heilige gibt es etwas Unheiliges, das ist die Versuchung.
Pater Spiletto, ich heiße Thorn.
Da war ein Kind. Ich möchte wissen, wo es herkam.
- Ich fürchte... - Beichten Sie es mir jetzt.
- Was ist passiert? - Bitte, Signore.
Sie kannten seine Mutter. Wo ist sie jetzt?
- Ich bestehe darauf... - Ich flehe Sie an, wo ist sie?
Antworten Sie.
Antworten Sie.
Entschuldigen Sie.
Cervet.
Sagt Ihnen das was?
Cerveteri.
Ein alter etruskischer Friedhof.
Cripta Sant'Angelo.
- Es sind nur Ruinen. - Wo ist das?
- Aber da gibt's nichts, nur Gräber. - Wo ist es?
Es ist auf der Karte. Vielleicht 50 km nördlich von Rom.
Robert, hier.
Maria Scianna.
Mein Gott.
6. Juni.
Vor fünf Jahren.
Bambino Scianna.
Säugling. Selbes Datum.
"Mortuum et natum saecula completunt."
"In Geburt und Tod vereinen sich die Generationen."
Ist hier mein Sohn begraben?
Diese Frau könnte die Mutter Ihres Adoptivsohnes sein.
Warum an diesem schrecklichen Ort?
- Nein. - Oh, mein Gott.
- Das andere Grab. - Nein. Gehen wir.
Wenn es auch ein Tier ist,...
...dann lebt mein Sohn...
...vielleicht noch.
Er wurde ermordet.
Direkt nach der Geburt.
Mörder.
Mörder.
Kommen Sie.
Robert.
Nicht rennen. Es liegt am Geruch der Gräber.
Rennen Sie.
Robert.
Aah! Aah!
- Hallo? - Hallo.
Kathy?
Hallo, Robert. Bist du's? Ich bin so froh, dass du anrufst.
Kathy, Darling. Hör mir gut zu.
Tu, was ich sage.
Du musst London sofort verlassen.
- Was soll das heißen, London verlassen? - Ich hab die Botschaft angerufen.
Tom Portman holt dich ab und bringt dich nach Rom.
- Robert, was ist los? - Bitte, Darling. Tu es einfach.
Mach dich fertig.
- Ich kann mich nicht gut bewegen. - Kathy, tu's.
OK. Ich versuche, fertig zu sein, wenn er kommt.
In Ordnung, Darling.
Wer ist da? Ist da jemand?
Tom? Sind Sie das?
Ja?
Am Apparat.
Tom?
Kathy?
Tom,...
...ich kann jetzt nicht reden.
Robert.
Ich hab was über Megiddo herausgefunden.
Der Name des Ortes kommt von "Armageddon".
Das Ende der Welt.
Es ist unterirdisch, 60 Meilen südlich von Jerusalem.
Dort finden Ausgrabungen statt.
Wie war der Name des Mannes, den Sie treffen sollen?
Bugenhagen.
Ich hab gelesen, dass er ein Exorzist ist.
Das ist sein Name. Ich erinnere mich an das Gedicht.
"Wenn die Juden gen Zion ziehen,...
...und ein Komet die Nacht zerreißt,...
...wenn das Heilige Römische Reich obsiegt,...
...der Tod dir und mir das Leben entreißt."
"Aus dem ew'gen Meer steigt er,...
...Armeen an beiden Ufern schafft,...
...der Mensch kämpft gegen seinen Bruder,...
...bis der Mensch dahingerafft."
Kathy ist tot.
Damien soll auch sterben.
Hallo, Mr. Thorn.
Ich bin Bugenhagen.
- Wo sind wir hier? - In Jezreel.
Dem Ortsteil Megiddo.
Hier entstand das Christentum.
Ist der kleine Priester schon tot?
Ja.
Ja.
Kommen Sie, Mr. Thorn. Wir fangen besser an.
Entschuldigen Sie uns.
Das geht nur Mr. Thorn an.
In Ordnung.
Es muss auf geweihtem Boden geschehen.
In einer Kirche.
Sein Blut muss über den Altar fließen.
Das erste Messer ist das wichtigste.
Es löscht körperliches Leben aus und bildet das Zentrum des Kreuzes.
Die anderen löschen das geistige Leben aus...
...und sollten nach außen zeigen.
So.
Dies ist kein Menschenkind. Irren Sie sich nicht.
- Gibt es einen Beweis? - Oh ja.
Er hat ein Muttermal.
Einige Sechsen.
Wie alle Apostel Satans, gemäß der Bibel.
- Er hat es nicht. - Er muss es haben.
Ich habe ihn gebadet. Ich kenne seinen Körper.
Wenn man's nicht sieht, ist es unter den Haaren.
Entfernen Sie sie.
Haben Sie kein Mitleid.
- Und die Frau? - Eine Ausgeburt der Hölle.
Sie wird ihn mit ihrem Leben beschützen.
Ich habe ein Recht zu erfahren, was er gesagt hat.
Ich will wissen, was er gesagt hat. Es geht mich auch an.
- Ich hab ihn gefunden. - Ich soll ihn töten.
Ich soll ihn mit diesen Messern erstechen.
- Ein Kind ermorden. - Er ist kein Kind.
Vielleicht irrt er sich.
Das ist verrückt. Ich will nichts mit dem Mord an einem Kind zu tun haben.
Er kann nichts dafür. Ich tu's nicht.
Dann tu ich es.
Nein!
Lauf, Damien. Lauf. Lauf.
Nein!
Stop.
He!
- Panda Vier an Kontrolle. - MP an Panda Vier, bitte kommen.
Panda Vier verfolgt amerikanischen Botschafter. Weißer Kombi.
Fährt nach Norden. Seven Hills Road. Over.
Al. Wir haben eine Meldung.
Ich komme zurück.
MP an Zulu Sieben. Verstärkung für Panda Vier,...
...Verfolgung von weißem Kombi, Richtung Norden.
Eventuell diplomatischer Zwischenfall.
Zulu Sieben an Panda Vier. Wir übernehmen die Verfolgung. Over.
Zulu Sieben an MP. Fahren Richtung Old Church Road.
Nein! Bitte, Daddy, nein!
- Nein, Daddy. Nein! - Gott, hilf mir.
Polizei! Fallen lassen oder ich schieße.
Wir betten diese beiden an ihrer letzten Ruhestätte und übergeben sie dem Herrn.
Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Habt Acht.
Präsentiert das Gewehr.
Achtung, zielen, feuern.
Achtung, zielen, feuern.
Achtung, zielen, feuern.
Entschuldigung, Mr. President. Wenn Sie so weit sind. Ihr Wagen ist dort drüben.
- Einen Moment. - Ja, Sir.
"Hier ist Weisheit.
Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tieres:
denn es ist die Zahl eines Menschen;
und seine Zahl ist 666."
Offenbarung, Kapitel 13, Vers 18.
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