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(Sprecher) Einmal quer durch Südamerika,
den Kontinent entdecken.
Vom Amazonasgebiet in Peru bis ans Ende der Welt,
der südlichsten Stadt Argentiniens.
Fünf Teams stellen sich einer unglaublichen Herausforderung.
In einem einzigartigen Wettlauf.
Wir beide sind ehrgeizig, es geht ums Gewinnen.
Es gibt nur ein Siegerteam. - Das sind wir.
* Sie jubeln. *
(Sprecher) Auf jeder Etappe warten atemberaubende Highlights.
Es wird die Reise ihres Lebens.
Ohne Handy und mit sehr kleinem Budget.
12.000 Kilometer, sechs Wochen Zeit. Aber Fliegen ist verboten.
Wer schafft es, den anspruchsvollen Wettlauf bis zum Ziel durchzuhalten?
Guck dir mal das Meer an! - Ich weiß, das sieht nicht gut aus.
Was will man mehr?
Go, go, go! Muy rápido, por favor.
Primero, rápido.
Ey, nach Ushuaia. * Alle jubeln. *
(Sprecher) Das Team, das das Ende der Welt als erstes erreicht,
gewinnt 25.000 Euro.
Terra X. Der Wettlauf um die Welt geht weiter.
* Spannende Musik *
Große Träume wurden wahr.
(beide) Oh mein Gott
Bei der Arbeit geht es hoch hinauf.
(Carlo) Oh mein Gott!
Beim Reisen kann einiges schief gehen.
Dilara hat keinen Bock mehr. Sie sagt: "Wir brechen alles ab."
(Sprecher) Die Freundinnen wollten fast aufgeben.
Doch dann gewinnen sie Etappe 4.
Chile, zwischen Anden und Pazifikküste
hat eine Nord-Süd-Ausdehnung von unglaublichen 4.200 Kilometern.
Mit einzigartiger Natur von Strand bis Wüste,
schneebedeckten Bergen und beeindruckenden Vulkankegeln.
(Sprecher) Tag 37: Es ist Checkpoint-Tag.
Alle Teams wollen so schnell wie möglich zum Ziel.
Jede Minute zählt,
denn die Platzierung bestimmt die Startreihenfolge
für die letzte, entscheidende Etappe.
Lykka und Carlo brechen in Argentinien auf.
Auch Jill und Jamie steigen in Argentinien in den Bus.
Die längste Strecke haben Lile und Dilara.
Sie sind noch in Pucón in Chile und starten besonders früh.
Über Osorno reisen alle Teams zum Checkpoint Frutillar in Chile.
(Lile) Wir sind heute um 04.10 Uhr aufgestanden.
Morgens.
Ich bin gerade noch so in Trance irgendwie.
Man spürt schon, es ist Checkpoint-Tag,
heute geht es wieder um etwas.
Deshalb fahren wir jetzt nach Osorno.
Und dann nehmen wir ein Taxi, muy rápido, nach Frutillar.
So, wir sitzen gerade im Bus Richtung Checkpoint.
Und was für ein Zufall.
Gerade steigen Jill und Jamie zu uns in den Bus.
Wir waren geschockt.
Wir wussten, wir steigen in der gleichen Stadt aus.
Beide raus und sprinten. Hatten wir keinen Bock drauf.
Mama direkt: "Jamie, wir lassen uns was einfallen."
Wir haben den Busfahrer gefragt, wenn wir in Osorno aussteigen,
ob wir dann einen Zeitvorsprung mit dem Taxi ergattern können.
Dann hat er gesagt: "Ja, fünf bis zehn Minuten ist drin."
Das reicht uns schon, um einen Vorsprung zu haben.
Jill und Jamie haben sich jetzt dazu entschlossen,
schon in Osorno auszusteigen.
Jetzt geben sie wohl Geld für ein Taxi aus.
Also wir gehen davon aus,
dass sie sich jetzt ein Taxi nach Frutillar suchen.
Senor, Taxi?
(Sprecher) Arbeitsteilung.
Jamie holt das Gepäck aus dem Bus.
Jill sucht währenddessen ein Taxi für die Weiterfahrt.
80.000 will er. - 80?
Scheiß drauf.
Scheiß drauf, komm!
Umgerechnet 70 Euro kostet der Versuch,
die anderen abzuhängen.
Was sie nicht wissen: Lile und Dilara machen das Gleiche.
(Dilara) Die Route war die schnellste.
Wir haben genau das durchdacht.
Nur nicht, dass die anderen genauso schlau sind wie wir.
Bist du ruhig? - Bin ich nicht.
(Sprecher) Frutillar liegt im Süden Chiles
am zweitgrößten See des Landes.
Der mächtige Vulkan Osorno thront direkt gegenüber.
Deutsche Einwanderer gründeten die Stadt 1856.
(Lykka) Okay, Nachricht.
"Willkommen in Frutillar,
fotografiert euch mit der katholischen Kirche.
Geht dann zum Pavillon."
Lass mich mal einen Pavillon bitte malen.
Un momento.
Der fährt so langsam. - Ja.
Der fährt 120 oder so.
Go, go, go.
Das ist deren Taxi.
Go, go, go! Muy rápido, por favor.
Go, go, go.
Jamie, komm raus!
(Jill) Foto! - Lauf zum Pavillon!
Lauf zum Pavillon, du bist dran.
Boah, der hätte uns noch fahren können!
Nicht weiterlaufen, das ist gut.
Hier, bitte.
Wo sind wir denn? - Hier, hier.
Du weißt in dem Moment, wo du dieses Buch aufschlägst,
nicht, welche Platzierung du hast.
Du suchst die Seiten, panisch, siehst dann irgendwas und dann...
Ja, ja, ja!
Das ist gut.
Ja!
Es war so schnell alles, es war so spontan, es war teuer, es war...
Ich bin ja die Alte in diesem Race.
Also ich muss jetzt hier mithalten können mit den jungen Dingern.
Aber auch Lile und Dilara sind am Limit.
Ich hab's!
Los, okay.
Achtung, stopp, stopp, stopp, stopp.
Ja, okay.
Wie viel Uhr haben wir?
Wie viel Uhr? - 7.30 Uhr.
Krasse Scheiße, 6 Minuten.
Wir haben unserem Taxifahrer die ganze Zeit gesagt,
bitte etwas schneller
und der war so stur.
Okay, passt schon.
Oh mein Gott.
Okay.
Platz 3 sind wir ja schon gewohnt.
Also wir haben auch mit dem Platz 3
wunderschöne Routen erwischt.
(Sprecher) Mit nur 6 und 17 Minuten Abstand zu Jill und Jamie
haben die Racer Etappe 5 abgeschlossen.
Tag 40 - seit fast 6 Wochen sind die Teams schon unterwegs.
Heute starten sie in die letzte Etappe,
die sie zum eigentlichen Ziel führt:
Ushuaia, der südlichsten Stadt Argentiniens.
Noch nie war die Wahl der Route so entscheidend wie heute.
Jill und Jamie, die Sieger, haben alle Optionen offen.
Die anderen haben das Nachsehen.
Wohin geht's?
Hey, nach Ushuaia!
* Jubel *
(Jill) Im letzten Rennen geht es um etwas.
Die Wochen davor war das Preisgeld noch so fern.
Eine falsche Entscheidung von uns kann uns den Sieg kosten.
(Sprecher) Die Routen der Etappe
unterscheiden sich durch die Pflichthighlights.
Die Strecke führt von Chile nach Argentinien
bis hinunter nach Ushuaia.
Route A legt einen Zwischenstopp auf einer Schaf-Farm ein.
Das Highlight von Route B führt mit kleinem Umweg
zur Insel der Pinguine bei Punta Arenas.
Und auf Route C wandern die Racer gleich zu Beginn
zu den Gipfeln der argentinischen Anden.
Wenn es die Option gibt,
nach Argentinien so früh wie möglich, machen wir das.
Egal wie geil das Highlight ist, Jamie, scheißegal.
Zu Beginn der fünften Etappe haben Lile und Dilara ihre Karte verloren.
Das ist schlecht. - Das ist schlecht.
Ohne Karte die Routenauswahl zu machen, war voll doof,
weil ich wusste nicht, wo die Orte sind.
Bariloche keine Ahnung,
Punta Arenas wusste ich auch nicht, wo das ist.
Carlo, Lykka, können wir uns einmal eure Karte ausleihen?
Schwierig, wir haben viele Sachen draufgeschrieben.
Eigentlich nicht, nein.
Es war uns klar, dass ihr Nein sagt.
(Lile) Das ist ihr Recht.
Wir sind in einem Wettlauf gegeneinander.
Jamie, Jill, dürfen wir in eure Karte gucken?
Warte, wir müssen gerade, das ist wichtiger, sorry.
Ich dachte, warum sollen wir das machen?
Die haben die verloren,
das ist das Finale und wir wollen alle gewinnen.
Du bist zu nett, Mann.
Einer muss es sein. - Du bist halt Mutter.
Jamie!
Was? - Du hättest die uns nicht gegeben?
Ihr habt Glück, dass meine Mutter da ist.
Die ist zu nett.
Die hat so ein gutes Herz.
Ihr habt zwei Minuten.
Oh, scheiße.
Guck dir mal diese Wege an.
Es hört hier auf.
Das sind danach nur noch Fähren? - Du hast recht.
Wir können uns das nicht auswählen,
deswegen sind wir gespannt, wie sich die anderen entscheiden.
(Sprecher) Die richtige Wahl
könnte über 25.000 Euro Preisgeld entscheiden.
Jill und Jamie dürfen als Erste wählen.
Das waren die Pinguine und das war das andere.
Route?
Machen wir.
Oh mein Gott, er zeigt nicht, welche Route die haben.
Fuck.
Wir haben Route C gewählt.
Wir haben immer die schneebedeckten Gipfel gesehen, aber nie Schnee nah.
Und das war einer der Gründe, aber Position eins in Ushuaia ist...
(Jamie) Nach wie vor der Ansporn und das Ziel
und das, was wir schaffen werden und auch schaffen können.
(Sprecher) Mit ihren sechs Minuten Vorsprung
starten Jill und Jamie ins Rennen.
(Mann) Sí.
Guck dir die noch mal an. - Nee, wir nehmen A.
Ab jetzt hört der Spaß irgendwie auf an dem Checkpoint.
Keine Acht mehr auf Schlaf, Hunger, gar nichts mehr.
Hauptsache es geht weiter.
Während die beiden Freundinnen ins Taxi steigen,
erreichen Jill und Jamie in letzter Sekunde den ersten Bus.
Gracias, amigo.
Osorno? - Osorno, sí.
Alle Teams wollen noch heute über Osorno
bis nach Bariloche in Argentinien reisen.
Ist doch gut, oder? - Ja.
Gut gemacht.
Du wolltest die ganze Zeit Pinguine sehen, jetzt kriegst du es endlich.
Müsste das auch sein. Warte...
Jetzt noch mal überprüfen. Ja, easy.
Wenn wir eine Möglichkeit haben, Erste zu werden,
werden wir sie nutzen.
(Lykka) Wir haben während des Races viel Geld gespart.
Ich glaube, das kann uns einen Vorteil verschaffen.
(Sprecher) Die Studenten liegen falsch.
Jill und Jamie sind die sparsamsten Racer
und haben mit rund 570 Euro pro Person noch am meisten in der Kasse.
Am Busterminal in Osorno denken nur Lykka und Carlo
an die Weiterreise am nächsten Tag.
Wir haben uns schon in Chile, in Osorno, informiert,
wie wir eben von Bariloche weiterkommen.
Und da hatte sie uns gesagt, es gibt Busse.
Und reserviert uns eben zwei Tickets,
die wir dann bezahlen, wenn wir ankommen.
Bien, gracias.
Okay.
Der Weg nach Bariloche führt über die Sieben-Seen-Route,
durch eine atemberaubende Landschaft.
Nicht umsonst nennt man die Region die Argentinische Schweiz.
Tag 41 - alle Teams wachen in Bariloche auf.
Lile und Dilara sind die Ersten auf dem Weg zum Busbahnhof.
Ich bin gestresst. Ich will als Erste ankommen.
Zweiter und dritter Platz ist egal. - Ja.
Das, was zählt, ist erster Platz.
Mit welchem Busunternehmen kommen sie heute am schnellsten weg?
Willst du dich da anstellen? Ich stelle mich hier an.
Dilara!
Oh, okay.
Jill und Jamie zu sehen, hat mir Druck gemacht.
Wir hatten Panik, dass die was rausbekommen,
was wir nicht rauskriegen.
Oder einen Bus buchen, den wir nicht buchen.
Eine sehr angespannte Situation, weil die beide wussten,
dass wir ähnliche Routen fahren müssen wie die.
(Sprecher) Für umgerechnet 300 Euro reisen Mutter und Sohn morgen weiter.
Heute steht ihr Highlight an, eine Wanderung in den Anden.
Am besten kaufen wir 15 Tickets.
Wir haben das Geld nicht.
Lile und Dilara wollen sofort weiter.
Doch am Wochenende sind viele Menschen unterwegs.
Alle Busse sind voll, heute fährt gar nichts mehr.
Deshalb müssen wir auf morgen ausweichen.
Ja, das ist blöd.
Lykka und Carlo haben sich bereits Tickets in Osorno gesichert.
Das zahlt sich jetzt aus, sofern ihre Buchung erfolgreich war.
Sind die noch da? Was sagst du? - Ich glaube ja.
Sí!
Oh mein Gott.
Oh mein Gott.
Ja, es hat funktioniert.
Gracias.
(Lykka) Hat alles geklappt.
Also alle Sitze waren rot markiert.
Wir haben ihr die gezeigt, die wir reserviert haben.
Dann hat sie auf "mehr Informationen" geklickt.
Dann "Personen" und dann standen da unsere beiden Namen.
Lile und Dilara hadern mit ihrem Schicksal.
Wenn ich heute nicht weiterreise, bleibe ich nicht ruhig.
Vor allem in der finalen Woche fand ich es doof,
im Stillstand zu sein und hab dagegen angekämpft
und gesagt: "Wir müssen weiter."
Lass uns den Ort noch genießen. Morgen fährt um 8 Uhr.
Warum stressen wir uns gerade?
Ich sehe keinen anderen Weg.
Du hast aufgegeben gerade. - Nein, habe ich nicht.
Der Weg, den... Nein, hör auf das gerade zu machen.
Du gibst gerade auf. - Nein.
Nein... Du gibst gerade auf.
Ich sage ja gar nichts mehr.
Ich sage nichts mehr, weil ich nicht weiterweiß.
Entspann dich.
Da war es wichtig, dass Dilara da die Ruhe bewahrt hat.
Wir machen uns keinen Stress.
Wir buchen das und wir kommen an.
Ich habe gelernt, dass wenn wir uns streiten,
dass unsere Freundschaft nicht vorbei ist.
Das hat mit Vertrauen zu tun.
Nach dieser Diskussion und nach diesem kleinen Anzicken
ist es auch wieder weg, ist es vorbei, das ist passé.
Wir sind ein starkes Team.
Gracias!
Let's go.
♪ My money don't jiggle, jiggle It folds
I like to see you wiggle, wiggle. ♪
Auf ihrer Highlight-Wanderung sind Jill und Jamie fast am Ziel.
Eine Berghütte auf dem Cerro López bei Bariloche.
Eine Herausforderung für den Architekturstudenten,
denn Jamie fühlt sich in den Bergen unwohl.
(Jamie) Für mich ist das tatsächlich die Herausforderung.
Ich habe Schiss vor Bergen.
Ich liebe Höhen, ich hab keine Höhenangst.
Ach du Scheiße.
Ach du heilige Scheiße.
Das war auch der einzige Blick, den ich gesehen und genossen habe,
weil meine Augen waren nur auf meinen Füßen.
Ich habe nicht nach links und rechts geguckt,
nur auf meine Füße und auf diese Fußstapfen.
Jawoll! Okay.
Oder auch nicht.
Thak you so much. - Well done, guys.
(Jamie) Ach du Scheiße. Ach du heiliger Bimbam.
Die Aussicht hat sich gelohnt.
Mal wieder ein wunderschönes Highlight.
Alter Schwede.
Ey, Leute, ihr wisst gar nicht, das ist mein Albtraum gerade.
Ich war stolz auf ihn. Jamie hat das gut gemacht.
Ein Helikopter wartet gleich auf dich.
Hab ich ihn gefragt, er meinte auch nicht.
Da müssen wir wieder zurückgehen, würde ich sagen.
(Jamie) Ich war an meinen Grenzen.
Ich wollte nur heil unten ankommen. Das war das Wichtigste.
Ich sehe so aus, als wenn ich so eine Ente bin, Alter.
(Jill) Du siehst aus wie ein Roboter. - Ja.
Wir haben auf dem Hinweg schon gesehen:
"Die Leute rutschen schön runter auf ihrem Hintern.
Das will ich auch machen."
Haben wir dann auch gemacht.
(Jamie) Rutsch!
* Schreie *
(Jamie) Junge!
* Lachen *
Es ist zu kalt, Mama.
Dann lagen wir da. - Wie Seesterne auf dem Boden.
Das war crazy.
Seestern.
Und dann hast du dich auf einmal voll gedreht.
Shit!
Das war wie eine Schlittschuhbahn.
Dann waren wir in einer Geschwindigkeit.
Das war ein cooles Ereignis, lustig, kalt.
Ich hab die Landschaft, die Natur genossen, die war wirklich einmalig.
Die war crazy.
(Sprecher) Am Tag 42, nach 14-stündiger Fahrt,
nähern sich Lykka und Carlo Comodoro Rivadavia.
Die beiden anderen Teams brechen in Bariloche auf.
Vor ihnen liegen 1.600 Kilometer bis Rio Gallegos.
Die Busfahrt, die etwa 24 Stunden dauert,
zehrt an den Nerven der Teams.
Die Straßen sind schlecht, sie kommen nur langsam voran.
Ich muss sagen, dass diese Tage, glaube ich,
noch sehr anstrengend werden, mental und auch physisch.
Aber das kriegen wir hin.
Lykka und Carlo erreichen Comodoro Rivadavia.
Die Weiterreise verzögert sich,
weil ihr Anschlussbus erst in elf Stunden losfährt.
Wo sind wir hier schon wieder gestrandet, Carlo?
Was ist das hier? - Keine Ahnung.
Alles in allem ist die Reise eine tolle Erfahrung.
Für mich war das größte Learning, dass ich mit Prothese reisen kann.
Und wir haben es ohne Handy geschafft.
Ich finde es einfach super,
dass wir das auch als kleine Probe gesehen haben.
Kann das funktionieren, auch in Stresssituationen?
Und es war ein eindeutiges Ja.
Wir haben einfach nicht miteinander gestritten, die ganze Zeit.
Als Team haben wir erfahren,
dass wir ganz gut miteinander klarkommen.
Auch über so eine Zeit mit so einer Nähe,
dass wir gerne noch weiter zusammenbleiben möchten.
Es ist wirklich hier ein Sonntag, ein Familientag.
Ein Familientag, das stimmt.
Ich habe echt noch nicht so viele Kinder auf der Reise gesehen.
Ich freue mich, dass wir einfach sagen können,
dass wir eben in der Zukunft auch ernstere Schritte gehen wollen
und dann auch irgendwann heiraten möchten.
Und wenn wir in Ushuaia als Erste ankommen
und das Preisgeld kassieren können,
das dann auch in eine schöne Hochzeit fließt.
(Sprecher) Tag 43 beginnt in Rio Gallegos.
Die Stadt ist umgeben von Naturschutzgebieten.
Lile und Dilara verbringen ihr Highlight
bei einem Schäfer in der Nähe.
Und dort geht ein großer Traum von Dilara in Erfüllung.
Oh!
Das war so süß.
Jill und Jamie sind in Rio Gallegos gestrandet,
weil heute kein Bus mehr fährt.
Sie suchen eine günstige Unterkunft und folgen einem Tipp.
Ja, reicht für heute Nacht. - Badezimmer, guck mal kurz.
Geh mal rein.
Schon dick ranzig, aber ist okay.
(Jill) Für ein bisschen Geld. Machen wir, ne?
Ja. - Gut.
Ja.
Dann haben wir rausgefunden,
dass das eine Unterkunft ist, die für Obdachlose gedacht ist.
Ich hab mich daran gewöhnt. Das ist so eine Sache.
Mich juckt das nicht mehr.
Es kostet einen Zwanni und der Rest kostet 60 Dollar.
Bestimmt nicht in der letzten Nacht.
Wir haben einen freshen Fernseher.
(Jill) Wasser, Cola. - Wasser, Cola, Chips.
Ich bewege mich auch nicht. Ich schlafe so.
Ich bleibe in den Klamotten - egal, was die Leute sagen.
Du auch? Bin ich der einzige Penner?
Nein, ich ziehe das Gleiche an, nichts anderes.
Mir ist über Leute bewusst geworden, die kein Dach über dem Kopf haben,
dass die Sachen mehr zu schätzen wissen.
Wir sind einfach privilegiert.
Das wird uns auf dieser Reise bewusst,
dass du jeden Moment genießen musst.
Das ist noch mal ein mentaler Kick. - Ja, genau.
Ganz low, damit wir wieder ganz high kommen.
(Sprecher) Gleichzeitig wütet ein Sturm über Punta Arenas in Chile.
Dass das mit den Pinguinen nicht funktioniert hat,
hat mich sehr enttäuscht.
Wir hatten glaube ich 80 km/h oder mehr an Windgeschwindigkeiten.
Ihr Highlight fällt aus.
Lykka und Carlo müssen dennoch hier übernachten
und können erst morgen früh weiterfahren.
Tag 44: Die Teams sind auf der Zielgeraden.
Es geht weiter Richtung Ushuaia.
Doch wer wird es schaffen?
Wer gewinnt den Wettlauf um die Welt?
Was will man mehr?
Sonne küsst einen am Morgen, ich hab Wasser,
ich hab keine Sorgen.
Ich bin... Jetzt ist meine Einstellung...
Das ist die Einstellung, die wir brauchen.
Positive Einstellung.
Ich hasse es zu wissen, wo die anderen sind.
Heute hasse ich es extrem zu wissen, dass sie mit uns im Bus sitzen.
Ich bin so aufgeregt. Ich spüre das bis hier.
Wir sind beide gestresst.
Uns gehen tausend Dinge durch den Kopf.
Ich habe das Gefühl, alles andere hat nicht gezählt.
Es ist nur jetzt, was zählt.
(Sprecher) Nach mehr als sechs Wochen Wettlauf durch Südamerika
kommt das Ziel in greifbare Nähe.
Wer gewinnt die 25.000 Euro?
Lile, Dilara, Jamie und Jill starten in Rio Gallegos.
Lykka und Carlo in Punta Arenas.
Alle müssen die Magellanstraße mit der Fähre überqueren.
Lykka und Carlo erreichen beunruhigende Nachrichten.
Ich bin so aufgeregt.
Der Busfahrer hat gesagt...
Ich habe ihn gefragt: "Wie oft fährt die Fähre?"
Um zu wissen, wie die Chancen für die anderen sind.
Er meinte, wir müssen gucken,
ob die überhaupt fährt wegen den Wetterbedingungen.
Weil hier stehen die ganzen LKWs, einer nach dem anderen.
Noch sehe ich keinen anderen Bus auf jeden Fall.
Ja, aber der könnte auch direkt hinter uns sein.
Could be.
Im Bus hinter Lykka und Carlo sitzen die anderen Teams.
Wir hatten so eine Panik, dass Lykka und Carlo schneller sind.
Wo sind Carlo und Lykka? Wo sind die?
Wir können nicht weiter.
Den Vorsprung werden wir niemals aufholen.
Ich bin schon sehr aufgeregt. - Hier stehen schon die ersten Autos.
(Lykka) We are so excited.
Mein Gott, da sind noch andere Busse.
Oh mein Gott.
Guckt dir mal das Meer an.
Ich weiß, es sieht gar nicht gut aus.
(Sprecher) Starke Winde peitschen die Magellanstraße auf.
1520 entdeckte Ferdinand Magellan auf seiner Weltumsegelung
diese Verbindung vom Atlantik zum Pazifik.
An manchen Tagen verhindern Sturm und Strömung aber die Überfahrt.
Ich fühle mich wirklich wie am Arsch der Welt.
Am Arsch der Welt, wir sind einfach da.
Wir hoffen natürlich, dass wenn eine Fähre fährt,
wir alleine auf der ersten Fähre sitzen werden
und nicht wieder alle zusammen.
Hier festzustecken, auch mit dem Wissen,
dass die anderen ziemlich dicht auf unseren Fersen sind,
ist gerade auf jeden Fall aufregend.
(Sprecher) Und da sind sie auch schon.
Sind die da drin? - Ja, müssen die.
Wenn die schlau waren und den Acht-Uhr-Bus genommen haben,
sind die genau in dem Bus.
Ich gehe jetzt raus, frische Luft schnappen.
Wir dachten, es ist vorbei. Lykka und Carlo sind schon durch.
(Jamie) Was geht ab?
* Jamie lacht. *
Das war ein richtiges Kopf-an-Kopf-Rennen.
Natürlich macht einen das nervös,
wenn die anderen wieder neben einem stehen.
(Jamie) Ihr seid hier? Wir haben schon aufgegeben.
Alles gut? - Ja, soweit.
Wir haben uns gefreut, dass wir sie gesehen haben.
Sonst freuen wir uns nicht, aber hier war das eine Erleichterung,
dass wir wussten, wir sitzen alle am gleichen Fährhafen.
Das war crazy. Wir sind wieder dabei.
(Sprecher) Wegen des Sturms warten die Teams sechs Stunden
auf die 20-minütige Überfahrt.
Alle Teams überqueren die Magellanstraße.
Am Ziel sind sie damit noch nicht.
Aber Jamie träumt schon vom Sieg.
(Jamie) Es fühlt sich gut an, sich dem Ziel zu nähern,
weil ich weiß,
die ganzen sechs Wochen sind bald vorbei.
Das ist ein Moment, auf den man stolz ist.
Nur mit Bussen, zweimal Bahn und jetzt das erste Mal Fähre.
Das macht mich gerade so happy.
Ich bin einfach auf einem Boot!
(Sprecher) Heute erreicht kein Team mehr Ushuaia.
Die Entscheidung im Wettlauf um die Welt fällt morgen.
Möge der Bessere gewinnen. - Okay, ja.
Mit dem Bus fahren alle noch nach Tolhuin,
wo sie ein letztes Mal vor dem Ziel übernachten.
Das große Finale startet heute - und zwar mit einer Foto-Challenge.
Wettlauf um die Welt! - Finale!
Per Tracker bekommen die Teams zeitgleich ihren Startschuss.
Go, go, go, go, go!
Euer erstes Ziel: Das Schiffswrack Saint Christopher in Ushuaia.
Okay. - Okay, let's go.
Da für alle nur noch eine Route zum Ziel führt,
gibt es zusätzlich vier Aufgaben.
Es kommt also auf Schnelligkeit und Köpfchen an.
(Sprecher) Bis nach Ushuaia,
dem faszinierenden südlichsten Zipfel Südamerikas,
oft "das Ende der Welt" genannt.
Jill und Jamie sowie die Freundinnen
erreichen zeitgleich das Schiffswrack.
Hier müssen sie das erste Foto machen.
Mach ein Bild jetzt!
Komm, komm, komm!
(Jamie) Ja!
Ja.
Fotografiert den Ausweis und macht ein gemeinsames Foto.
Welchen Ausweis?
Den Ausweis eines Einwohners, der in Ushuaia geboren ist.
Lile und Dilara fragen ihren Taxifahrer.
Ja, ja.
Ein paar Minuten später
haben auch Lykka und Carlo ihr Foto vom Schiffswrack gemacht.
Würde mich jemand fragen: "Darf ich deinen Perso fotografieren?",
würde ich Nein sagen.
Nein, musst du einfach. Punkt.
Neue Nachricht: "Die Feuerlandküche in Ushuaia
vereint regionale Zutaten und raues Klima.
Macht ein Foto mit einem typischen Gericht von hier."
Oh mein Gott, okay.
* Spannende Musik *
Ich laufe! Halt nicht so schnell wie du.
Ich nenne Dilara manchmal meinen Piranha, obwohl...
Dilara ist so schnell gelaufen,
ich kam gar nicht hinterher, und ich sah, die findet schon was.
Wir haben ein Pastelito in der Hand gehalten,
das ist typisch Ushuaia.
Wir laufen wie die Verrückten rum, aber egal.
Lauf, lauf, lauf.
Wir haben das Restaurant gesehen, sonst nichts anderes.
Wir sind reingelaufen, halboffene Tür, bam, aufgeknallt.
Alle Leute, die was zu essen hatten, so...
* Gebrochenes Spanisch *
Sei mal ruhig bitte.
Meine Mutter, die Spanisch kann, aber nicht supergut:
* Nachgeäfftes Spanisch *
Die Leute dachten: "Was ist denn mit der los?"
Mach schnell, mach schnell.
Neue Nachricht:
"Fahrt nach Mirador Las Hayas und seht euch die Bucht von oben an.
Macht ein Foto."
Wo willst du denn hin? - Taxis waren da hinten.
Den Aussichtspunkt Mirador Las Hayas erreichen Lykka und Carlo als Erste.
Okay, passt.
"Folgt der Route 3 bis zur Virgin.
Von dort tretet ihr den letzten Teil eurer Reise
mit einem Boot bis ans Ende der Welt an."
Die anderen Racer sind ihnen aber dicht auf den Fersen.
* Jill redet Spanisch. *
Ich hab keine Zeit,...
Ja, aber je mehr Schwachsinn du redest,
desto weniger versteh ich's und mehr Zeit geht weg.
Die sind hinter uns. - Hä?
Die sind hinter uns.
Die waren im Taxi direkt vor uns.
Schnell noch ein Foto machen.
Die haben es geschafft, vor uns am nächsten Punkt zu sein.
(Jamie) Fuck, fuck, fuck.
Zack, ey, mein Schuh ist auf... - Komm.
Wir fahren ans Ende der Welt!
Okay.
Geh rein, geh rein, Mann!
(Sprecher) Dann ein Schock für Jill und Jamie.
Wir mussten ein Foto machen bei der Bucht.
Wir müssen wieder zurück.
Warum hast du das denn nicht gelesen?
Du hast die doch auch gelesen. - Ich habe die nicht gelesen.
Du hast mir gesagt: "Lies die ganze Aufgabenstellung."
Weil ich das nie gemacht habe.
Ei, ei, ei.
Einfach sechs Wochen und dann wegen einem Foto, Alter.
Sind die dumm, oder was? - Was willst du denn jetzt, Jamie?
Das war wirklich ein mentaler Abfuck.
Wir hatten noch nie so gute Taxifahrer...
...wie heute.
Es ist so aufregend, wirklich. Es ist ein Kopf-an-Kopf-Rennen.
Wie kann das sein in Amerika? Südamerika ist groß.
Wie? Warum sind wir so nah aneinander?
(Sprecher) Auf der Route 3 geht es weiter Richtung Süden,
zum Nationalpark Tierra del Fuego, Feuerland.
Hier endet die Straße und die Teams müssen sich
ihrer letzten großen Herausforderung stellen.
Als wir das Boot gesehen haben, war uns klar:
"Jetzt müssen wir paddeln."
Unser Guide hat uns auch direkt diese Paddel in die Hand gedrückt.
Und dann ging die Reise los.
* Flotte Musik *
* Carlos lacht. * Nee, ich genieße es jetzt gerade.
I don't know.
Die Strecke über den Rio Lapataia ist die härteste Prüfung am Finaltag.
Wind und Strömung erschweren das Paddeln zusätzlich.
Die Teams kämpfen um 25.000 Euro.
Lykka und Carlo liegen nur knapp vorn.
Ich seh das andere Boot schon. - Okay, okay.
Ich bin einfach gerade angespannt.
Ich mach dir doch keinen Vorwurf, um Gottes willen, Mann.
Ah, guck mal. - Ja, die Mädels.
Ja, super. Siehst du?
Egal, hat nicht wehgetan. Ah, wo?
Ey, ich spring auf deren Boot, Digga.
Wir sind angekommen, die sind in deren Boot gestiegen.
Und direkt weg. - Und wir so: "Scheiße."
Oh mein Gott!
* Freudiges Rufen *
Okay, fang an, paddeln! - Eins, zwei, drei.
Okay, eins, zwei, drei.
Wir wussten aktuell nicht, wo Lykka und Carlo waren.
Wir haben die gar nicht gesehen.
Here it goes!
Over the sea!
Die Fahrt war für mich auch irgendwie so ein Sinnbild für die ganze Reise,
weil es war superanstrengend, auch körperlich.
Wir haben versucht, uns immer wieder zu motivieren.
(Carlo) Wir können aber nicht anhalten,
sonst treiben wir das ganze Scheiß wieder zurück.
(Lykka) Ich glaub, wir werden die Ersten sein.
Komm! - Teamgeist!
Yes! - Oh mein Gott, ein Seelöwe!
Seelöwe!
Scheiße, ich hab meinen Nagel verloren.
Da sind die Mädels. - Wo?
Da hinten.
Gib Gas, gib Gas!
Drei, gib alles! Wir werden Erster!
Vier!
Das war so der Adrenalinstoß, wo wir gesagt haben:
"Ey, wir geben uns noch mal Mühe!"
Ich hätte gar keine Lust gehabt, dass die beiden uns noch überholen.
Lykka und Carlo sind fast am Ziel.
Komm, Mann. - (außer Atem) Ja, okay.
Ich war mir unsicher, ob ich bis zum Finale komme mit meiner Prothese,
weil das eben was ganz Neues ist
und ich bin so froh, dass ich das machen konnte.
(Sprecher) Es fehlen ihnen nur noch wenige Meter.
(leise) Ich kann nicht mehr. - Komm, Mama! Zieh!
Wir schaffen das!
Das kann nicht sein!
Komm! Guck mal, die sind zu weit weg.
Die driften weg, Mama!
Da haben wir realisiert: "Shit, das ist noch machbar.
Wir können sie noch aufholen."
Nach einer Reise von sechs Wochen und 12.000 Kilometern
sind Lykka und Carlo endlich am Ziel.
Yes!
Oh mein Gott! Ja!
Das Studentenpaar Carlo und Lykka
sind die Sieger von "Terra X: Wettlauf um die Welt"
und gewinnen 25.000 Euro.
Bis wir dann in das Buch geguckt haben...
Ich habe es direkt wieder zugeklappt. "Okay, ja, Hammer."
So richtig realisiert habe ich es nicht.
Wir sind sehr, sehr glücklich.
Wir haben viel erlebt, unbeschreiblich.
(Lykka) Das ist eine Sache, die du nie vergisst.
Ich finde es so schön, hier zu sein.
Komm jetzt! - Ich mach!
Sehr gut! Zieh! Zieh!
Ja, die sind gleich da.
Komm! Komm!
Der Wind wurde immer stärker, wir waren richtig stark dabei
und plötzlich kamen wir nicht von der Stelle.
Und dann sind wir wirklich abgedriftet.
Die sind gleich da.
Die waren da hinten, die haben uns überholt.
Komm, Mama!
* Keuchen *
Komm!
Wir saßen in dem Boot, ich dachte, ich schaffe das nicht.
Wir sind angekommen, ich war so stolz auf mich.
(keuchend) Ich krieg keine Luft mehr.
Ich habe keine Luft mehr... Ich habe noch nie hyperventiliert.
Das war einfach ein emotionaler Breakdown in dem Moment.
Dann setz dich hin kurz! Hör auf jetzt und setz dich hin!
Gesundheit ist wichtiger, scheiß drauf!
Nein, ist nicht egal.
Ich habe eher an die Gesundheit meiner Mutter gedacht:
"Selbst wenn wir eingeholt werden, setz dich hin!"
Ja, aber nö. - War keine Option für mich, nein.
Egal. Ich bin zu stolz auf dich.
Wir waren erst mal richtig schockiert,
dass wir als Zweites angekommen sind, nicht als Erstes.
Weil wir einfach so ehrgeizig sind.
Und wirklich unseren Po aufgerissen haben,
um als Erstes ans Ziel zu kommen.
Ey, komm. * Jill weint. *
Ich habe bei dieser Reise gelernt,
dass Erster-Sein nicht immer alles heißt.
Dass das Preisgeld nicht immer alles ist
und die Reise mit seiner Mutter erleben zu können und zu dürfen
eher der Gewinn ist, als das Geld nach Hause zu nehmen.
Wir waren dabei...
...und wir haben es geschafft.
(Jamie) Diese Reise war...
(Jill) Einmalig und unbezahlbar.
und wir haben einfach eine geile Zeit gehabt.
Vom Sieg können Lile und Dilara nur noch träumen.
Nichts geht mehr. Sie lassen sich abschleppen.
♪ Cut my life into pieces This is my last resort. ♪
Der Wettlauf um die Welt war das Schönste und Härteste,
was wir je gemacht haben. - Ja.
Sie haben durchgehalten und es bis ins Finale geschafft.
Das kann ihnen niemand nehmen.
Hola! - Hola!
Platz 3, wenn ich das höre...
Das hört sich irgendwie nicht so schön an.
Aber ich glaube, oder ich weiß fast,
dass wir beide die emotionalste Reise hatten.
Es geht nicht immer ums Geld, um Sieger und sonst was.
Es geht darum, was man mitnimmt.
Wir sind sechs Wochen mit denen gereist.
Wir hatten ein Race mit denen und es waren 20 Minuten Unterschied.
Es war so knapp.
Jeder hat sich die größte Mühe gegeben
und hat alles dafür getan, zu gewinnen.
Ihr hättet gewinnen können, wir hätten gewinnen können.
Ihr war die Schnellsten. Es ist wie es ist.
Vor allem, wir haben diese Strecke
mit so einer geringen Distanz zueinander überwunden.
Und wir stehen jetzt hier einfach zusammen in Ushuaia.
Crazy, Mann.
(Sprecher) Lykka und Carlo fassen einen überraschenden Entschluss.
Wir waren so knapp, deswegen haben wir uns dazu entschieden,
dass wir das Geld durch drei teilen wollen,
weil es hätte jeder sein können.
* Atmosphärische Musik *
Ich find's Hammer! - So sehen Sieger aus.
Ich freue mich wahnsinnig,
dass die sich entschieden haben, das so zu machen.
Das ist schön, dass man noch sieht,
dass es Leute gibt, die Verständnis und Rücksicht auf andere nehmen.
Und nicht immer sagen, "Geld ist alles".
Wir teilen das Preisgeld und mit unserem Part, ja...
Den steuern wir zur Hochzeit bei. Wird 'ne kleinere Hochzeit.
Wir werden auf jeden Fall heiraten in der Zukunft.
Ushuaia!
Untertitel im Auftrag des ZDF, 2025
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