All language subtitles for Race.Across.The.World.Germany.S01E03.Ein.Team.gibt.auf

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
nl Dutch
en English
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal) Download
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

* Vogelzwitschern, mystische Panflötenklänge *

(Sprecher) Einmal quer durch Südamerika, den Kontinent entdecken.

Ein Abenteuer, das für fünf Teams

zur größten Herausforderung ihres Lebens wird.

Seit elf Tagen sind sie in einem Wettlauf unterwegs -

von Peru bis ans Ende der Welt:

Nach Ushuaia in Argentinien.

Die Strecke: unglaubliche 12.000 Kilometer.

Aber Fliegen ist verboten.

Jawoll! Ja!

(Sprecher) Keine Handys, kleines Budget, große Aufgaben.

Dabei müssen Checkpoints passiert werden.

Ja! Oh mein Gott!

(Sprecher) Auf der Reise warten atemberaubende Highlights.

Guck mal runter. Das hört gar nicht auf, Jamie.

Ach, du Scheiße!

(Sprecher) Mit Jobs können sie ihre Reisekasse aufbessern.

Das Team, das das Ende der Welt als Erstes erreicht,

gewinnt 25.000 Euro.

"Terra X - Der Wettlauf um die Welt" geht weiter.

Etappe 2 startet in Chile.

Lykka und Carlo, Gewinner von Etappe 1,

dürfen sich die Route zuerst aussuchen.

Wir nehmen Route A.

(Sprecher) Dilara und Lile - als Letzte -

müssen nehmen, was übrig bleibt.

Am Anfang 'nen Setback zu kriegen ist doof, aber spornt noch mehr an.

Die anderen sehen sich gerade auf der sicheren Seite.

(Sprecher) Alle Teams sind jetzt in Chile unterwegs,

dem Land der trockenen Atacama-Wüste,

atemberaubender Gletscher und mehr als 6000 Kilometer Küstenstreifen.

Zwei Teams sind aktuell in Iquique im Norden Chiles

und machen sich an die Organisation der morgigen Weiterfahrt.

Jeder will die Konkurrenz abschütteln.

Die waren Zweiter, hatten zwei Stunden Vorsprung,

Der ist jetzt weg. Wir sind denen auf den Fersen.

Man steht in einer anderen Stadt nebeneinander - schon crazy.

So 'n kleines Racegefühl kommt da wieder hoch.

(Sprecher) Dana und Mario sitzen im Nachtbus.

Eine unangenehme Fahrt könnte vor ihnen liegen,

denn Mario geht es gar nicht gut.

Der Arme. Hat Flitzekacke.

Da braucht keiner mehr gehen nach mir.

Oh. Okay.

Das Ding spült nicht richtig. - Echt?

* Spannungsvolle Musik *

(Sprecher) Die Teams sollten durch Bolivien zum Checkpoint kommen,

doch das lässt die aktuelle Sicherheitslage dort nicht zu.

So fahren alle Teams durch Chile, bevor sich ihre Wege später trennen.

Ziel aller Teams: Salta in Argentinien.

Iquique, Tag 12 des Wettlaufs.

Die Zwillinge Marcus und Timo steuern ihr Highlight an:

Wellness in den Schlammbädern von Mamina.

Wir haben uns das Highlight... - Schlammbad rausgesucht.

Darauf haben wir uns richtig gefreut.

Erwartet hatten wir 'ne Schlucht zwischen Bergen.

Felslandschaft. - Heiße Grotten.

Dampf aufsteigend.

Wie im Wellnessbereich.

Wo man sich mit dem Schlamm einschmiert oder so.

Das war so unser Gedanke.

(Timo) Das ist das Becken, wo wir uns abwaschen dürfen.

Da brauchen die Konkurrenten nicht denken,

wir haben ein gutes Highlight rausgesucht.

Na ja...

Luxus kann auch schon sein, wenn man schön wohnt.

Sich zu Hause wohlfühlen, das ist schon Luxus.

Ganz wichtig ist auch ein Zuhause zu haben.

(Sprecher) Mit ihrem Zuhause auf der Schwäbischen Alb

haben sich die beiden einen Traum erfüllt.

Als Kind haben wir gesagt:

"Wenn wir mal was zusammen kaufen, dann ein Haus mit Pool."

Da hat jeder gelacht und gesagt, das wird eh nichts, aber...

Weil wir ja handwerklich sehr viel selber machen mussten oder konnten,

ist es dann doch eingetroffen. - Ja.

Ich bin Elektromeister. Mein Bruder ist Großhandelskaufmann.

Mein Opa war Elektriker, mein Vater war Elektriker,

Wir sind die dritte Generation.

Unser Vater war jetzt nicht so überzeugt von unserer Reise,

weil am besten kein Urlaub nehmen, durcharbeiten.

Aber ich denke, wenn wir in 20 Jahren zurückschauen

und so 'ne Erinnerung haben,

dass wir beide so 'ne Tour hinter uns haben -

ich glaube, das ist die Reise unseres Lebens.

Das werden wir wahrscheinlich nie wieder so unternehmen.

(Sprecher) Und so ein Schlammbad vermutlich auch nicht.

Wir haben das schlechteste Highlight gewählt.

Wir werden erst mal keine sauberen Fingernägel mehr haben.

Zehennägel auch nicht.

* Gelächter *

* Entspannende Musik *

(Timo) Wir hätten lieber was anderes machen sollen.

(Sprecher) Dabei soll ein Bad im Schlamm

und dem Wasser der Vulkanquellen gut sein gegen Rheuma,

Altersbeschwerden und Hautprobleme.

Das ist warm.

Geil! - Geilo!

Okay, das ist echt warm.

Das ist jetzt nicht schlecht.

Also, rückblickend war's jetzt auch ein Erlebnis.

Ja. Ich glaube, du hast sogar was zwischen den Zähnen.

Du auch.

(Sprecher) Dana und Mario haben durch ihren Job Zeit verloren

und müssen aufholen.

Ihr nächster Stopp: das 400 Kilometer entfernte Calama.

Der nächste Checkpoint ist Salta in Argentinien.

Und dadurch, dass wir etwas Zeit verloren haben -

wir konnten ja nicht durch Bolivien -

ist es eine sehr lange Strecke mit wenig Zeit diesmal.

Wir verbringen viel Zeit einfach nur im Bus.

Wir müssen Weg machen. - Ja.

Dass wir pünktlich da sind.

(Sprecher) Jill und Jamie konnten früher los und sind bereits im Bus

über Calama nach San Pedro de Atacama.

Hallo! - Huhu.

Hallo. - Ja, ist jetzt gut.

Hallo. - Jamie, einmal reicht.

Ich möchte nicht. - Tschüss!

(Sprecher) Das Studentenpaar Lykka und Carlo

sitzt auch mit im Bus durch die Atacama-Wüste.

Diese erstreckt sich

fast 1200 Kilometer entlang Chiles Westküste

und gilt als die trockenste Wüste der Welt.

An einigen Orten hat es seit Jahrzehnten nicht mehr geregnet.

Im Norden der Wüste liegt die Oase San Pedro de Atacama.

Lile und Dilara sind gerade als Erste angekommen.

Sie wollen hier übernachten, aber das Budget ist knapp:

täglich weniger als 40 Euro pro Person

für Transport, Kost und Logis.

Hola - Hola.

Nee. Können wir uns nicht leisten. 30 die Nacht? Nee.

Da müssen wir was anderes suchen.

Okay. - Ja! Oh, mein Gott!

Yes!

Siehst du? Communication!

Ey, wie cool!

Ey, das ist gerade der schönste Moment der Reise.

Oh, mein Gott.

* Entspannte Musik *

Boah, ist das cool!

(Sprecher) Doch zwei Teams sind den Freundinnen dicht auf den Fersen.

Carlo und Lykka sowie das Mutter- Sohn-Gespann Jill und Jamie

kommen auch gerade in der Wüstenstadt San Pedro an.

Die beiden anderen Teams, die Zwillinge sowie Dana und Mario,

liegen noch rund 100 Kilometer zurück

und verbringen die Nacht in Calama.

Wir wollten noch einen Gute-Nacht-Gruß aus Calama dalassen.

Wir sind müde. - Ja.

Wir können nicht mehr.

(Sprecher) Calama, Tag 13:

Der Wettlauf geht weiter.

Auch Mario und Dana wollen in die Oase San Pedro de Atacama.

Die Fahrt soll etwa zwei Stunden dauern.

(Mario) Hola.

(Sprecher) Die beiden haben extra den frühesten Bus gebucht,

um die Zwillinge hinter sich zu lassen.

(Mario) Wer ist denn da?

Nein, der Bus ist voll.

Wir haben schon Sitzplätze gekauft. - Wir haben schon gezahlt.

Jetzt kriegen die den Bus noch. Was soll das?

(Sprecher) Weiter geht's also für alle.

Ist das schön, dass ihr da seid. - Wir freuen uns gar nicht.

(Dana) Wir haben schon Kopfschmerzen.

(Mario) Mit denen hätte ich nicht gerechnet.

Wir haben uns einerseits natürlich gefreut, dass wir sie sehen.

Ähm... auf der anderen Seite ist es nun wieder ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

(Sprecher) Während die zwei Teams jetzt die Wüstenoase ansteuern,

haben Lile und Dilara schon die argentinische Grenze überquert.

In Tilcara, eine kleine Stadt im Nordwesten des Landes,

treten die Freundinnen ihren nächsten Job an.

Heute Morgen waren wir noch in Chile in Atacama.

Dann sind wir mit dem Bus weiter nach Purmamarca

und dann sind wir jetzt in Tilcara angekommen

und werden gleich unseren ersten Job antreten.

Ich freu mich voll. - Ich auch.

(beide) Hola.

(Sprecher) Mariana ist eine Mitarbeiterin der Lamafarm.

Ich glaube, wir müssen den Mist von denen beseitigen

und das Wasser auffüllen, ganz viele Bauernhofarbeiten.

Wir freuen uns drauf, die Hände schmutzig zu machen.

Vielleicht sollten wir unsere Wanderschuhe anziehen.

Nee, wir machen das einfach. - Klar.

(Sprecher) Ein Tag Farmarbeit.

Umgerechnet 15 Euro pro Kopf können sich die beiden heute dazuverdienen.

* Lebendige Musik *

Die können an dir vorbei! Pass auf!

Wir beide sind in unseren Ehen eher die Prinzessinnen.

Absolut. - Wir kriegen Princess Treatment.

Ah! Scheiße!

Uns werden Türen aufgemacht, uns wird Kaffee ans Bett gebracht.

Essen bestellt. - Oh, ja.

Aufgeräumt.

Schokolade gebracht.

Wenn ich einmal auf der Couch liege abends - ich steh nicht mehr auf.

* Lile quiekt. *

Ich bin überfordert und hab 'n bisschen Angst.

Die kamen einfach aus dem Nichts. - Und drehen sich auf einmal so.

(Lile) Ich wurde angerempelt von Lamas.

(Sprecher) Marianas nächste Anweisung ist: ausmisten.

Ich will die Kacke aufheben.

Ja, die ist auch 'n bisschen mehr...

Äh, this?

Ja. Si. Ja.

(Sprecher) Doch was einfach aussieht,

entpuppt sich auf den zweiten Blick als Knochenjob.

Oh, unter der Kacke ist noch mehr Kacke.

* Lile stöhnt. *

Irgendwie hört das nicht auf. - Ja!

Anscheinend treffen die sich alle an einem Ort, wenn die mal müssen.

Come together.

Es gibt einen bzw. zwei Orte, wo die Pipi und Kacka machen.

* Sanfte Musik *

(Lile) Ich wachse hier, das merke ich.

Es ist nicht mehr so wichtig,

so hyperhygienisch und sauber und was weiß ich was zu sein.

Sich mal schmutzig machen, das...

Ich merke schon:

Desinfektionsmittel und alles, die Feuchttücher,

das kommt immer weniger zum Einsatz als letzte Woche.

(Sprecher) Raus aus der Komfortzone.

Aber ein Lama als Haustier? Das wird wohl nichts.

(Dilara) Ich hab Schiss, dass die spucken.

Wenn die gekommen sind und mir 'n Side Eye gegeben haben - mein Herz!

Oder wenn sie mich so angeguckt haben.

Wir nennen das in unserer Generation "Bombastic Side Eye".

Die gucken dann so.

(Sprecher) Der Bus mit Dana und Mario und den Zwillingen

ist mittlerweile in der Oase San Pedro de Atacama angekommen.

Jetzt zählt nur eines: die lästigen Verfolger abschütteln.

Wer entkommt wem?

(Mario) To borderline? Zur Grenze?

To Salta?

Borderline heißt Grenze, oder? - Heute doch nicht.

Ich wollte doch nur wissen, ob's überhaupt machbar ist.

Wollen wir nicht nach dem Zentrum fragen,

wo wir uns 'n Hotel suchen und dort nach 'nem Taxi fragen können?

Mach mal.

Is here a centrum?

Wir gucken in der Stadt nach 'ner Unterkunft

und wollen uns da schlaumachen, wie wir an die Grenze kommen.

Boah, die haben 'n Taxi erwischt!

Können wir bei denen mitfahren?

* Spannungsvolle Klänge *

(Dana) Der kann kein Englisch.

Okay, dann gebt Gas. Bis gleich.

Ciao! - Ciao!

(Timo) Wir holen uns 'n anderes Taxi.

(Sprecher) Jill und Jamie sind schon in Argentinien

und unterwegs zum Etappenhighlight - auf Straßen ohne Leitplanken.

(Jamie) Mein Gott, ey!

Oh, Digga!

Das mag ich hier gar nicht, Mama. Gar nicht, gar nicht, gar nicht.

Wenn jetzt 'n Auto kommt, kann er alles rückwärts zurückfahren.

Achterbahnfeeling, Jamie.

(Jill) Guck mal, wie hoch wir sind. - Ach, du Scheiße!

Wir sind viel zu hoch.

Da geht's direkt den Abhang runter! Wir fahren direkt in den Dings rein!

Sehr schöne Aussicht. Mich stört das null.

(Sprecher) Mutter und Sohn erreichen zuerst

die atemberaubende Felslandschaft der Garganta del Diablo -

der Teufelsschlucht.

Sie liegt fast 2900 Meter über dem Meeresspiegel.

(Jamie) Boah, ich muss mich festhalten!

* Jamie jauchzt. *

(Jill) Guck mal hier runter. - Digga!

Guck mal hier runter. Das hört gar nicht auf.

Oh! Warte kurz.

Ich halt mich fest einmal.

Guck mal da runter.

Ach, du Scheiße.

* Jamie lacht. *

Nein. Da wäre ich nie im Leben runtergegangen.

Ich hab Respekt vor Bergen, aber keine Höhenangst,

Wenn ich 'ne Zipline vom 100. Stock runterfahren soll, bin ich dabei.

Aber Berge sind ein Phänomen, was ich mir nicht erklären kann.

Davor hab ich Respekt.

(Sprecher) Zehn Kilometer weiter thront majestätisch

am Rande des Gebirges die Festung Pucará de Tilcara.

Die Anlage wurde im 12. Jahrhundert angelegt

und später von den Inka und dann von den Spaniern erobert.

Die Festung war strategisch bedeutend.

Von hier aus konnten die Eroberer

den Abbau von Silber, Kupfer und Zink in der Umgebung kontrollieren.

Hallo.

Boah! Brudi! Viel zu windig!

Ich brauch 'ne Sonnenbrille. Krieg alles ins Auge.

Boah! Kaktus! * Jamie jauchzt. *

Boah! Digga, das ist voll gruselig. Das war für kleine Leute, ne?

* Jamie klopft * Das ist Bambus.

Gute Konstruktion, Jamie? - Keine Ahnung. Moderne Architektur.

Keine Ahnung, was das hier ist. Das ist ja Urzeit hier. Steinzeit.

Guck mal hier, der Querschnitt von...

Das ist, glaube ich, von getrockneten Kakteen

ohne die Nadeln drin.

Also, hundert Pro.

Oder? - Das sind keine Kakteen.

Doch, weil Kakteen sind... Guck mal.

Das ist nicht wie 'n Baum, eher wie so Pappe.

(Sprecher) Tatsächlich ist das Baumaterial Cardon Kaktusholz -

von bis zu fünf Meter hohen Cardonkakteen.

Es wurde über Jahrhunderte beim Bau von Dächern verwendet.

Mittlerweile darf es kaum noch genutzt werden,

um die Art zu schützen.

* Jamie jauchzt. *

(Jamie) Ich lebe noch!

(Jill) Jamie war ein freches Kind, hatte immer den Schalk im Nacken.

Er hat immer Späße gemacht.

Er war immer gerne Kind und ist es noch.

* Jamie jauchzt. *

Guck dir das mal an! Nicht schlecht, Herr Specht!

(Jamie) Ich wünsche mir für die Reise,

dass ich ein wenig die erwachsene Seite, die ich sonst auch habe,

meiner Mutter gegenüber mehr präsentiere.

Wenn ich immer der lustige kleine Junge bin, den sie sieht,

nimmt sie meine Entscheidungen oder Vorschläge vielleicht nicht an

oder sieht sie anders.

Deswegen muss ich etwas ernster und erwachsener werden,

ihr auch mal den Weg zeigen.

(Sprecher) In San Pedro de Atacama sind Dana und Mario auf der Suche

nach einer Transportmöglichkeit über die Grenze.

Doch es ist Wochenende und die Busse fahren nicht.

* Lebendige Musik *

Baby!

Baby? Baby? Baby? - Darf ich erst mal danke sagen?

Okay. Gracias.

Ich hab schon dreimal gerufen.

Ich hab gerade mit ihr geredet, da kann ich doch nicht rausrennen.

Das ist unhöflich.

Keine Ahnung, warum er angepisst ist.

Ich kann nicht fragen und einfach abhauen.

So viel haben mir meine Eltern beigebracht.

Für "bitte" und "danke" ist immer Zeit.

Kurz zur Erklärung: Das ist hier ein Rennen.

Das hat nichts mit Höflichkeit zu tun.

Da kann man auch mal rausrennen. - Wir müssen jetzt nicht rennen.

(Sprecher) Auch Timo und Marcus sitzen fest,

machen das Beste aus der Pause

und gönnen sich ein knapp 200 Dollar teures Hotel.

Man könnte meinen, wir sind in Südafrika in so 'ner Lodge.

Oder in Namibia. - Ja, in so 'ner Lodge.

Wir finden, es ist ein mega Hotel.

* Lebendige Musik *

Wir haben uns zum Ziel gesetzt,

pro Woche nicht mehr wie 500 oder 600 Dollar auszugeben.

Diese Woche waren wir leider mega drüber.

Sonst wären wir eigentlich gut im Rennen gewesen.

(Sprecher) Die Zwillinge wollen morgen nach Argentinien,

aber es fahren keine Busse.

Private Anbieter gibt es einige.

Leider wissen auch die um die Zwangslage.

400 Dollar für den Minibus bezahlen. - Damit wir an die Grenze kommen.

Ja. - Megateuer.

Eigentlich geht's gar nicht.

Dafür kriegst du 'nen Leihwagen.

Aber uns bleibt nix anderes übrig. Ich will auch nicht weiter suchen.

(Sprecher) Dana und Mario sind in der gleichen Situation

und müssen über die Grenze kommen.

Der Checkpoint in Salta ist noch fast 600 Kilometer entfernt.

320.000 chilenische Pesos werden wahrscheinlich 350 Dollar sein.

(Dana) Wir hoffen nur, dass sie morgen kommt.

(Mario) Nein, die wird um 07:20 Uhr da sein, haben wir besprochen,

fährt fliegenden Fußes uns zur Grenze.

Dann schauen wir weiter. - Genau.

Auch Lykka und Carlo sind noch in Chile.

Sie haben sich als Gewinner der ersten Etappe

ein ganz spezielles Highlight aussuchen dürfen:

Sterne gucken in der Atacama-Wüste.

Hola. - Hola.

Wir freuen uns so sehr darauf, diese Sterne anzugucken.

Das haben wir ausgesucht auch mit dem Wissen,

dass das vielleicht einen zeitlichen Nachteil bedeuten könnte.

Und wenn es das Letzte ist, was wir tun - es ist super.

Wir nehmen Route A.

In der Wüste Sterne gucken... - Das macht man nur einmal im Leben.

(Sprecher) Fast nirgends auf der Erde ist die Luft so klar,

so sauber wie hier, 2400 Meter über dem Meeresspiegel.

Hier herrscht kaum Luftfeuchtigkeit

und nichts trübt den Blick auf die Sterne.

Diese Bedingungen machen die Atacama-Wüste

zu dem Eldorado für Sternegucker.

(Lykka) Du siehst gerade quasi den Ring, nur als Strich.

Ja. - Bald wird es sich drehen.

Dann sieht man mehr von dem Ring.

Es war 'ne neue Erfahrung für mich.

Ich glaube, das war auch einer deiner Lieblingsmomente,

als wir 'ne kleine Galaxie gesehen haben, 'nen Sternenhaufen.

Mhm. - Es war Hammer.

(Sprecher) Das Paar hat eine bewegende Geschichte hinter sich.

Ich hab Carlo kennengelernt als sehr lebensfrohen Menschen,

aber auch mit 'nem riesengroßen Päckchen.

Ich war 13 Jahre alt,

als ich die Diagnose Knochenkrebs bekommen habe.

Und mit 21 habe ich mich dafür entschieden,

mein Bein amputieren zu lassen.

Dieser Schritt, Amputation, ist eigentlich immer so das Letzte,

was man machen möchte.

Aber zu dem Zeitpunkt ging es auch einfach mental nicht so weiter.

Am meisten in der Beziehung sind wir dadurch gewachsen,

dass ich Carlos Interimsphase mitbegleiten durfte,

also die Phase direkt nach der Amputation.

Wir haben uns wenige Wochen danach kennengelernt.

Da sind wir ungemein gewachsen,

weil ich gesehen hab, dass das Leben sehr wertvoll ist.

Es ist so schön hier.

Nach Monaten nicht gehen können wieder zu gehen ist einfach toll.

* Gefühlvolle Musik *

Eine Sache, die uns verbindet, ist die Ehrlichkeit miteinander.

Carlo ist für mich da...

weil er einfach...

ohne zu fragen mich immer supportet und...

mich immer auffängt und mein Anker ist,

mein Fels in der Brandung.

Ja, wir unterstützen uns einfach so weit, wie wir es können, ja.

Ohne Ausnahme.

(Sprecher) Der nächste Morgen - heute geht es um den Etappensieg.

Die Teams in Chile müssen noch über die Grenze nach Argentinien.

* Aufwühlende Musik *

Hola. - Hola, senor. Gracias.

Wenn es um 'ne Platzierung geht, muss man wirklich Gas geben.

(Sprecher) Jill und Jamie sind schon im Land

und wollen heute Erster werden.

Gefühlt ist "muy rapido" das Einzige,

was ich in Spanisch jedem immer sage.

Sehr schnell, sehr schnell immer.

(Sprecher) Jetzt geht es um alles.

Wer gewinnt Etappe 2?

Mario und Dana, die Zwillinge sowie Carlo und Lykka

versuchen mit privaten Transfers

ins 600 Kilometer entfernte Salta zu kommen.

Lile und Dilara und das Mutter-Sohn-Team

trennen nur noch 200 Kilometer vom Checkpoint.

Der Checkpoint ist in Salta, der achtgrößten Stadt Argentiniens.

Der Ort ist berühmt für seine koloniale Architektur,

die wegen zahlreicher Erdbeben immer wieder gefährdet ist.

* Piepen * Nachricht!

Ja: "Begebt euch zum Hotel Almeria, Calle Vicente Lopez."

Sí, sí, sí.

(Sprecher) Kurz vor dem Checkpoint

bekommen alle Teams genaue Infos per GPS-Tracker -

so sind die Spielregeln.

* Piepen *

Oh, wir haben 'ne Nachricht!

Okay, okay.

(Sprecher) 30 Minuten später

sind auch Lile und Dilara in Salta angekommen und suchen ein Taxi.

* Spannungsvolle Musik *

Geh! Geh, los!

Hola!

Warte. Oh, ich kipp gleich wieder um.

Das ist der Adrenalinkick. - Hinten.

Ja! - Wir sind Erster!

Digga! - Oh, Gott.

Sehr gut, sehr gut. Okay, okay, gut.

Nicht weinen. Wir haben noch nicht gewonnen.

Es ist ein Highlight, als Erstes hier zu sein.

Wunderbar. So ein schönes Gefühl. Kann man nicht beschreiben.

Geisteskrank. Ey, wir dürfen uns freuen.

* Jamie unverständlich *

Das ist das Hotel. - Oh. Okay.

Äh, 1800. Mach 1900 oder direkt 2000.

Nein, ich verschenke kein Geld.

Ich liebe Trinkgeld geben, aber nicht wenn's um 25.000 Euro geht.

Gracias. - Go, go, go!

* Die beiden jauchzen und reden unverständlich. *

* Euphorische Musik *

Ja!

Ja, Mann!

14:28 Uhr.

Krass, ihr zwei.

Boah. Wir haben wieder das beste Bild bis jetzt.

Dass wir Zweiter geworden sind, das feiern wir so hart,

weil wir Letzte waren beim letzten Mal.

Wenn sich das so gut anfühlt, wie wird es dann nächste Woche?

(Sprecher) Zwei Stunden später: Es ist 17:00 Uhr in Salta.

Carlo und Lykka erreichen gemeinsam mit den Zwillingen den Checkpoint.

Ich bin gespannt. - Ja.

* Lykka unverständlich * - Oh, geil.

(Lykka) Yes.

Wir glauben, dass für uns nächste Woche

wieder 'ne bessere Platzierung drin sein kann.

Ja, da sind wir optimistisch.

Darauf kann man gar nichts erkennen.

Willst du oder soll ich?

Wir sind leider auf Platz 4 aktuell.

Wir hatten Platz 2 oder 3 im Gefühl.

Aber dass wir Platz 4 sind, ist natürlich nicht so toll.

(Sprecher) Auf Platz 1 sind diesmal Jill und Jamie,

dicht gefolgt von Lile und Dilara.

Platz 3 holt sich Studentenpaar knapp vor den Zwillingen.

Doch was ist mit Dana und Mario?

(Dana) Hallo, ihr Lieben. - Hallo.

Wir sind supertraurig, aber leider müssen wir

aus persönlichen Gründen den Wettlauf um die Welt beenden.

Wir wünschen euch viel Erfolg und sind megagespannt,

wer am Ende den Sieg holt.

Unser Frühstück!

Dass Mario und Dana draußen sind, finden wir sehr schade.

Wir haben uns von Anfang an super verstanden mit denen.

Die waren immer sehr witzig und alles.

Ich bin etwas traurig, dass die zwei weg sind.

Ich hätte zwei andere viel lieber auf der Abschussliste gehabt.

(Sprecher) Tag 17:

Auf zur dritten Etappe - jetzt nur noch für vier Teams.

Diesmal geht es von Salta nach Curitiba in Brasilien.

Jill und Jamie, die Gewinner der Etappe 2,

dürfen als Erste ihre Route auswählen.

Als Erstes, okay.

Egal. Wir dürfen uns nicht zu früh freuen.

Wir gehen jetzt... wieder Strategie, Mama.

Strategie, Strategie, Strategie.

Unsere Einstellung bei der Auswahl der Routen ist:

mehrere Grenzen vermeiden.

Hier ist das Highlight in einem Dorf der Guarani.

Und der Job ist: Save the planet.

Ich zitter gerade. - Ja, ich auch.

Oh, mein Gott! Ey!

Was ist das? - Du hast Wasserfälle da?

Wir entscheiden uns für die Wasserfälle.

Und die Route A über Paraguay nach Brasilien, ja?

Ja. Komm, machen wir.

Die Wasserfälle waren leider in keinem der anderen Guides zu sehen.

Deswegen sind wir das Risiko eingegangen

und haben beide Grenzen mit einkalkulieren müssen.

Okay, alle fahren nach Resistencia. - Ja.

Wir können von da direkt weiter. - Direkt weiterreisen.

Wir durchqueren eine Grenze weniger. - Okay.

Wir nehmen Route C. - Route C.

(Sprecher) Lile und Dilara starten 45 Minuten nach Jill und Jamie.

(Carlo) Das Highlight ist gut.

(Lykka) Mit dem Reiten? - Ja.

(Carlo) Wir nehmen Route D.

Route D führt uns nicht durch Paraguay,

sondern an Paraguay vorbei.

(Sprecher) Lykka und Carlo starten zweieinhalb Stunden nach den Ersten.

Jetzt fehlen nur noch die Zwillinge.

Von da weiter und dann gibt's noch mal 'nen kleinen Ort.

Wir überlegen erst mal, wie wir da hinkommen.

Okay, dann haben wir's ja.

(Timo) Wir hatten ja diesmal keine Wahl, weil wir die Letzten waren.

Aber mit dem Ergebnis, was wir haben, sind wir zufrieden,

weil das Highlight ist top, somit können wir uns nicht beklagen.

(Sprecher) Highlight top, dafür liegen sie beim Kassensturz hinten.

Jill und Jamie auf Platz 1 bleiben noch 1419 Euro pro Person.

Alle Routen führen über das zehn Stunden entfernte Resistencia.

Wir haben den einzigen Bus gefunden, der heute nach Resistencia fährt.

Nicht mehr viele Plätze sind frei. Für uns reicht's.

Mal sehen, was die anderen tun.

(Jamie) 14:00 Uhr. Die anderen kommen auch.

(Sprecher) Alle sind im Wettkampfmodus.

Den nächsten Bus zu verpassen wäre ein riesiger Nachteil.

So schnell sieht man sich wieder.

Weit sind wir auch nicht gekommen.

(Sprecher) Es gibt heute nur eine Verbindung.

Alle Racer treffen am Bus aufeinander.

Es ist alles wieder auf null. Wie ich immer sage: Nix ist sicher.

(Sprecher) Alle Teams fahren nach Resistencia.

Dort trennen sich ihre Wege.

Für Lile und Dilara geht's weiter nach Brasilien.

Ihr Highlight: Sie besuchen das indigene Volk der Guarani.

Jill und Jamie sowie die Zwillinge steuern zunächst Paraguay an.

Mutter und Sohn fahren erst mal nach Asuncion, der Hauptstadt Paraguays.

Von dort reisen sie weiter zu ihrem Highlight:

die atemberaubenden Iguazu-Wasserfälle.

Lykkas und Carlos Reise führt sie zu ihrem Highlight:

Reiten in den Wetlands.

Und Timo und Marcus haben einen Stopp in der Nähe von Formosa.

Im Wildtierzentrum des Naturschutzgebietes Guaycolec.

sollen die Zwillinge mit anpacken.

Mitarbeiter Matthias wartet schon.

Hi. - Hello.

Hallo, guten Morgen. - Guten Morgen.

Hey. - Hi.

Timo, hi. - Marcus.

Matthias. - Nice to meet you.

(Sprecher) 24 Euro gibt's für den Job -

sofern die beiden keine Berührungsängste haben

beim Zubereiten des Futters.

Da waren Tische aufgestellt mit Äpfeln, Gemüse, Obst.

Mhm.

Und dann gab's 'nen Futterplan für jedes Tier separat.

Und du musstest das dann...

Zubereiten. - Zurechtschneiden.

Und ich durfte für die Pumas das Fleisch zerstückeln.

Lust hab ich sehr drauf,

aber ob ich das richtig mache, kann ich nicht sagen,

weil wir kochen ja nicht.

Da ist eigentlich ein Knochen dazwischen.

Das kriegt man eigentlich nicht mit dem Messer durch, oder?

There. - Ach so! Okay!

Wir haben gelernt, dass die Tiere in dieser Auffangstation

auf jeden Fall gesünderes Essen zu sich nehmen wie wir.

Wir essen eigentlich nur unsere Pizza und Nudeln

und Schnitzel mit Pommes oder...

Käsekuchen.

(Sprecher) Das heutige Menü:

Obst, Gemüse und Keule vom argentinischen Rind.

* Matthias pfeift. *

(Marcus) Die hat auch schöne Augen. - Wie eine Wildsau.

Ja, nur mit 'nem Staubsaugeraufsatz vorne drauf irgendwie.

(Sprecher) Weiter geht's zu den Raubtieren.

(Timo) Es hat wirklich Spaß gemacht.

Wir durften Pumas füttern.

Papageien füttern. - Ja.

(Timo) Unser Job war eigentlich unser Highlight.

Hätten wir nur arbeiten müssen, wäre das okay gewesen.

Oder wäre das das Highlight gewesen, wäre das in Ordnung gewesen.

(Sprecher) Die Brüder verzichten auf ihren Lohn.

Den spenden sie dem Reservat.

Jill und Jamie erreichen das Städtchen Clorinda

an der Grenze zu Paraguay.

Hier müssen sie die Nacht verbringen,

bevor es morgen weiter in die Hauptstadt Asuncion geht.

Wir haben hier ein Hotel in Clorinda und übernachten hier, wo nix ist.

Nada. Nix.

Und es sieht halt auch nicht sehr... einladend aus. Also...

Aber ich bin fein damit, weil ich weiß, wieso wir das machen,

und kann drüber hinwegsehen - Augen zu, Ohren zu und durch.

Unser Zimmer hat vielleicht sechs Quadratmeter.

Unser fresher Fernseher, der flackert.

Ihr geht jetzt mit mir auf Mückenjagd.

Bam!

Da komm ich an meine Grenzen.

Das hat was mit Hygiene zu tun, nicht damit, wie es hier aussieht.

Und was sagst du dazu?

Woohoo!

Ich erkenne meine Mutter teilweise nicht wieder.

Ich kenne gar nicht,

dass sie so offen ist und alles so nimmt, wie es ist.

(Sprecher) Nun fahren die Zwillinge auch nach Clorinda,

wo Jill und Jamie sind.

Lile und Dilara sind gerade auf dem Weg nach Brasilien.

Für Lykka und Carlo steht morgen ihr Highlight in den Wetlands an.

Wir haben ein ziemlich teures Hotelzimmer bekommen,

also eigentlich nicht im Budget.

Und wir haben nicht nur ein Doppelbett,

wir haben auch zwei Einzelbetten.

Falls wir Besuch bekommen, können die Kakerlaken da schlafen.

(Sprecher) Tag 19:

Jill und Jamie wollen heute mal richtig Geld sparen.

Sie müssen irgendwie in die Hauptstadt kommen -

möglichst umsonst.

Amigo! Amigo!

Ich will da rein!

Du hast noch vier Minuten.

Wir haben uns ein Zeitlimit gesetzt, um 'nen Transport zur Grenze finden,

der etwas unkonventioneller oder vielleicht sogar gratis wäre.

Digga! Ich will auf sein Auto hinten drauf.

Ich will niemanden anhalten.

Also wird's wahrscheinlich doch wieder 'n normales Taxi.

Stopp!

Die halten alle nicht an. Egal. Kein Bock mehr.

Okay, komm. Yalla, komm.

Egal. Taxi. Langweilig. Scheiße.

(Sprecher) Einen Versuch war's wert.

Dann geht es aber doch mit dem Taxi zur Grenze nach Paraguay

und von dort mit einem weiteren Taxi nach Asuncion.

Asuncion - Haupt- und zugleich größte Stadt Paraguays.

Mehr als eine halbe Million Menschen leben hier.

* Unbeschwerte Musik *

Lile und Dilara sitzen im Bus Richtung Foz do Iguacu in Brasilien.

Zehn Stunden Fahrt liegen noch vor ihnen.

Krass. Guck mal: Hier ist Wald, Dschungel.

Und da... nicht.

(Dilara) Ja. Alles abgeholzt.

(Sprecher) Der Gran Chaco -

das zweitwichtigste Ökosystem in Südamerika nach dem Amazonas -

ist massiv von Abholzung bedroht.

Mehr als 30.000 Hektar fallen jährlich den Sägen zum Opfer.

Ich hätte nie gedacht, dass wir das je mit eigenen Augen sehen werden,

wie der Regenwald hier abgeholzt wird.

Die Indigenen haben ja auch hier gelebt

oder leben vielleicht noch irgendwo.

Und selbst die haben erlebt, dass hier alles abgeholzt wurde:

"Wir brauchen jetzt euren Lebensraum."

Die haben nicht nur die Tiere verjagt,

sondern auch die Menschen, die hier gelebt haben.

(Sprecher) In der Hauptstadt Asuncion

sind Jill und Jamie immer noch auf dem Spartrip.

Ihr nächster Job wartet, aber Taxi ist zu teuer.

Deshalb werden sie mit dem Stadtbus fahren.

Das war tatsächlich das erste Mal, dass wir hier Öffis genutzt haben.

(Jill) Ich fahr eh nicht so gerne Öffis.

In den Bus zu steigen war 'ne Überwindung.

Aber es war erst mal ganz cool.

(Sprecher) Aber plötzlich ist es nicht mehr cool.

Dann kam 'ne Gruppe, die sich direkt neben uns gestellt hat.

Und dann fingen die an, so 'nen Druck auf mich aufzubauen.

Pass auf, dein Ellenbogen, Jamie. Pass auf, deine Tasche!

Was ist denn?

Er hat seine Hand gerade an deiner Tasche gehabt.

Wer denn? - Der, der vor dir steht.

Setz dich hin oder dreh dich zu mir um.

Einer hatte 'ne Jacke in der Hand,

die Dame hat mich gegen den Sitz gedrückt

und der Typ, der gruselig aussah, hat mich von hinten...

Wie 'n Dreieck haben die sich an mich gepresst.

Ja, pass auf. - Soll er machen.

Pass auf. Er hatte eben seine Hand an deiner Tasche.

Mit seiner Jacke. Diese Tricks kennt man.

Pass bitte auf.

Wenn wir deutsch sprechen und bestimmend sind,

hört sich das furchteinflößend an, denke ich manchmal.

Da haben die sich dann als Kollektiv von uns 'n bisschen entfernt.

Also, es war schon 'n komischer Moment.

Ich fühl mich sicher. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

Man muss gefasst darauf sein.

Es war etwas enttäuschend,

weil ich bislang in diesen Ländern kein unsicheres Gefühl hatte.

Dann nutze ich einmal die Öffis und vertraue den Leuten, die mitfahren.

Aber... war schon schade.

Ich hab darauf gewartet, bis er seine Hand nimmt, und dann "Bam!".

Da wären die Fäuste geflogen.

Aber ich bin mit dir hier.

Du hast noch nie jemanden geschlagen.

(Sprecher) Marcus und Timo sind jetzt auch auf dem Weg

nach Asuncion in Paraguay.

Allerdings erreichen sie gerade erst den Grenzort Clorinda.

Äh, can you change money?

Dort?

Wir sind angekommen mit dem Bus, wollten dann über die Grenze,

haben aber gemerkt, wir haben die Währung noch nicht,

und wollten dann Geld wechseln.

Richtig, yes.

Wenn du Geld in dieser Währung hast, kannst du dir ja auch Sachen kaufen.

Aber wir hatten ja gar nichts.

Wir konnten nicht mal ein Taxi nehmen.

(Sprecher) Doch so leicht werden die beiden ihr Geld hier nicht los.

Wir wurden von rechts nach links und von links nach rechts gejagt.

Ein Hin und Her.

(Sprecher) Keiner will ihre Dollar.

Den Grund dafür erfahren die beiden nicht.

Wir sind seit 'ner halben Stunde am gleichen Fleck.

Man kommt nicht weiter.

Wir wissen immer noch nicht, wo wir Geld wechseln können.

Wir probieren einfach mal über die Grenze zu gehen.

(Sprecher) Doch nicht nur die Sache mit dem Geld ist seltsam,

die ganze Atmosphäre ist angespannt.

Wir hatten auch Muffensausen, das kann man schon sagen.

War 'ne kriminelle Ecke.

(Sprecher) Während die beiden

so schnell wie möglich über die Grenze wollen

sind Jill und Jamie bereits in Paraguay.

Das Abenteuer geht weiter -

in der nächsten Folge von "Terra X - Wettlauf um die Welt".

Ja, ja.

So, Freunde, jawoll!

* Er lacht. *

Untertitel im Auftrag des ZDF, 2025

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.