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* Vogelzwitschern, mystische Panflötenklänge *
(Sprecher) Einmal quer durch Südamerika, den Kontinent entdecken.
Vom Amazonasgebiet in Peru bis ans Ende der Welt,
der südlichsten Stadt Argentiniens.
Fünf Teams stellen sich einer unglaublichen Herausforderung
in einem einzigartigen Wettlauf.
Wir sind sehr ehrgeizig. Es geht ums Gewinnen.
Es gibt nur ein Siegerteam. - Und das sind wir!
Auf jeder Etappe warten atemberaubende Highlights.
Es wird die Reise ihres Lebens -
ohne Handy und mit sehr kleinem Budget.
12.000 Kilometer, sechs Wochen Zeit -
aber Fliegen ist verboten.
Mit Jobs können sie ihre Reisekasse aufbessern.
Das Team das Ende der Welt als Erstes erreicht,
gewinnt 25.000 Euro.
"Terra X - Der Wettlauf um die Welt" geht weiter.
Schnell voran zu kommen ohne zu fliegen,
ist schwierig für die Teams.
Keine 15 Kilometer und wir sind am Arsch.
Okay, Busterminal. Du gibst mit gleich dein Rucksack.
Die langen Busfahrten gehen an die Substanz.
Mir ist ehrlich gesagt ein bisschen schlecht.
Also dieses...
20 Stunden und es geht so los. Ich freue mich, Leute.
300 Kilometer südlich von der peruanischen Hauptstadt Lima
liegt Ica am Rande der Atacama-Wüste.
Lange vor den Inca und den Spaniern haben hier schon Menschen gesiedelt.
Jill und Jamie steuern ihr Highlight an.
Bevor es in die Wüste geht,
wollen sie sich ihr Busticket für die morgige Fahrt sichern.
Warte. Wann ist er dann da? - Um 07:40 Uhr.
Hier fährt morgen ein Bus um 18:00 Uhr
und ist um 07:40 Uhr in Arequipa, für, ich glaube, 100 Sol.
Wir wollen aber noch mal zum anderen Busunternehmen und vergleichen.
(Sprecher) Anderes Unternehmen, anderes Terminal.
Sie müssen zwar einmal quer durch die Stadt, aber es spart Geld.
Ja, nehmen wir das.
Wir sind genau um 07:00 Uhr da.
Und er fährt durch. Mit Stopps haben wir keine guten Erfahrungen.
(Jamie) Ich will oben sitzen. - Das ist doch oben.
Wir haben auch keinen Fernseher. Der ist hier.
Ach so. Du meinst, hinten sitzen?
Was willst du? - Du verstehst mich nicht.
Dann entscheide doch selber.
Wenn du weißt, was du willst und was nicht, dann entscheide selber.
(Jamie) Natürlich hat man Streitereien.
Der Wettlauf setzt einen konstant unter Druck und ist im Hinterkopf.
Ich will 'nen 160-Grad-Winkel haben.
Hab ich irgendwas dagegen gesagt? - Ja, du willst oben sitzen.
Oben gibt es keine Premier, nur unten.
Ach so, das meint er. - Ja.
Jamie könnte vielleicht etwas ruhiger an die Sache rangehen.
Wenn mal was nicht geht, bist du schnell genervt von Sachen,
wo ich denke, das muss nicht sein.
Ja, aber das ist ja ein Genervtsein, was mich innerlich motiviert.
Es gibt mir den Adrenalinpush.
Deshalb sag ich ja immer: "Gas, Gas, Gas!"
Wir haben 160-Grad-Neigungssitz geholt. Es gibt auch 145 Grad.
Aber wir müssen strategisch denken. - Und ausruhen.
Weil wir in Arequipa direkt weiterfahren.
Wir haben kein Hotel, kein Hostel, also haben wir Premiumsitze geholt.
Wettlauf um die Welt, Tag 4:
Jill und Jamie sind vom Checkpoint noch am weitesten entfernt.
Etwas näher dran sind Lykka und Carlo sowie Lile und Dilara.
Die Zwillinge belegen Platz 2, haben ihren Job aber noch vor sich.
Auf Platz 1 aktuell:
die höhenkranke Dana und ihr Mann Mario.
Sie sind nur noch 300 Kilometer vom Checkpoint entfernt.
(Sprecher) Cusco -
einstiges Zentrum der Inkakultur von atemberaubender Farbenpracht.
Vor den Toren der Stadt liegen die Salineras de Maras,
mit ihren mehr als 4000 Salzfeldern.
Hier sollen Timo und Marcus heute im Salzabbau schuften -
unter sengender Sonne.
Das hat was von Mykonos, oder? Mit dem ganzen Salz da.
Unser Geld wird ja immer weniger,
also ist es nicht schlecht, dass wir heute arbeiten
und wieder ein bisschen Geld für unsere Kasse kriegen.
Okay.
Eindeutig Salz. - Salz, oder?
Wie ein Meer eigentlich.
* Lebendige Musik *
(Timo) Wir versuchen das Untere zu lösen,
damit die Krusten hochkommen, so wie ich das verstanden hab.
Am Anfang haben wir gedacht, das ist voll gechillt.
Stressfrei.
Da ist in Deutschland das Level vom Arbeitsstress viel höher.
Aber nachdem wir das 'ne Stunde gemacht haben,
das ging gar nicht.
Die Hitze, das Salzwasser - also, 'ne undankbare Arbeit.
Ich weiß nicht, was die verdienen, aber bestimmt nicht gut.
(Sprecher) Ein Feld bringt im Monat einen Ertrag von 150 Kilo Salz.
Ah, okay.
Du musst das glattstreichen, oder?
So wirklich hast du dir auch noch keine Gedanken gemacht,
wo das Salz herkommt.
Nee, gar nicht.
Man kauft es eigentlich... - Ja.
Und fertig. Aber die Arbeit, die dahintersteckt...
Wenn man es aus kaufmännischer Sicht sieht,
muss man schon sagen, es ist fast zu billig,
was wir für das Salz bezahlen. - Ja.
* Unbeschwerte Musik *
(Timo) Den Brief hat uns unsere Mutter mitgegeben am Flughafen,
wo wir abgereist sind.
"Wir wünschen euch viel Glück auf eurer Reise und Durchhaltevermögen.
Wir freuen uns jetzt schon aufs Wiedersehen."
* Er schnieft. *
'n bisschen Heimweh hab ich schon.
Die Situation war wirklich schlimm. - Das konnte man kaum aushalten.
Heimweh, die Hitze, die Arbeit - das war irgendwie alles zu viel.
Und da mussten wir dann doch kurz... kurz bisschen weinen.
Ja.
* Spannungsvolle Musik *
Okay.
Pass auf, dass du nicht fällst. - Ja.
Okay, Marcus. Los geht's. Das ist gut so.
Nee, lass lieber.
Lieber lassen? - Ja. Stell's vorsichtig ab.
Ja. Also, ich glaube, der Sack ist zu schwer.
Ich hab gedacht, wir können es zusammen schaffen,
aber wenn das 60 Kilo sind, das schaffen wir niemals.
Das ist mehr wie 'ne Waschmaschine.
(Timo) Unseren Lohn haben wir lieber den Männern gegeben.
Wir haben nicht wirklich geholfen
und das kannst du ja gar nicht mit dem Gewissen vereinbaren.
Unangenehm, ja. - Das geht gar nicht, ja.
(Sprecher) Zurück nach Ica zu Jill und Jamie.
Ja, okay.
(Sprecher) Die beiden haben ihre Bustickets in der Tasche.
Jetzt wollen sie endlich in die Wüste.
Vamos!
* Jamie jubelt. *
So hab ich mir das vorgestellt, nicht in so 'nem kack Bus, ey!
Genau so!
* Lebendige Musik *
Jawoll! Ich seh die...
Ich seh die Wüste!
Ja!
Ich hab Geburtstag und ich fahr in die Wüste in eine Oase!
Die Fahrt war geisteskrank! Auf solche Momente hab ich gewartet!
Nicht im Bus sitzen die ganze Zeit und aus dem Fenster gucken.
Ich brauche Action! Das, was wir jetzt hatten!
Zu viel Adrenalin gerade. Er hat sich gefreut wie 'n kleines Kind.
Oh! Das wird ein langer Weg!
Egal!
Ich schaff das!
(Jill) Erzähl mir dann, wie der Sonnenuntergang ist!
Ich schaff das!
(Jill) Ich hab versucht mein Fitnesslevel anzuheben.
La, la, la, la, la.
Die Ernährung ist umgestellt auf wenig Essen,
damit wir uns den Gegebenheiten anpassen können.
Let's go.
* Westernmusik *
* Jamie stöhnt erschöpft. *
Das Training hat mich nicht hierauf vorbereitet.
Egal, Mama!
Sehr gut!
Was mich überrascht und was meine Mutter nicht so ganz realisiert:
Sie ist deutlich, deutlich fitter
und kann deutlich mehr körperlicher Belastung ausgesetzt werden,
als sie es selber glaubt oder sich selbst zumutet.
Wir schaffen das.
Wir schaffen das. Wir schaffen die Reise.
(Jill außer Atem) Das schaffen wir, ja. Das...
Oh, Gott. Ich hab keine Kraft.
* Jill keucht angestrengt. *
Sehr gut, Mama! Egal. Dann bleiben wir hier.
Oder? Ist auch schön von hier.
Puh!
Die Oase sehen wir wenigstens. - (Jamie) Ja.
(Jill) Ui, ui, ui, ui!
Mama, sehr gut gemacht. Bin stolz auf dich.
Guck mal, ich sag mal so:
Vor 'nem halben Jahr hättest du bei den Steinen aufgehört.
Hätte ich bei den Steinen schon aufgehört, ne?
Das ist wirklich ein Sonnenuntergang aus "König der Löwen".
(beide) Hakuna Matata!
(Sprecher) Der gebührende Abschluss eines 21. Geburtstags.
Zur selben Zeit in Arequipa, Stadt der drei Vulkane.
Dana und Mario tauchen ein in die peruanische Kultur -
mit einer für Europäer ungewöhnlichen Delikatesse.
Romantisch genug für dich?
Ohne dein Meerschweinchen auf dem Teller wäre es romantisch, ja.
* Lässige Musik *
(Dana) Das ist schon zerteilt? - Sieht gut aus.
Oh, guck mal. Die kleinen Tatzen.
Hier ist der Kopf. - Oh, mein Gott.
Wenn die Beinchen nicht dran wären und der Kopf nicht dran wäre,
könntest du denken, es ist 'n Schnitzel.
Aber mit den Krallen kannst du die Zahnzwischenräume saubermachen.
* Angespannte Klänge *
Schmeckt wie Hühnchen. - Das riecht auch wie Hühnchen.
Warte, warte, warte.
(Jill) Es kommt Hühnchen sehr nah in Konsistenz und Geschmack.
Ich würd's nicht merken.
(Mario) Oh, wirklich. Da ist die Nase.
(Jill) In Europa würde keiner ein Haustier essen,
aber die werden das nicht als Haustier halten.
Ist ja nicht meins.
Bei uns gibt's Pferdefleisch. Das finden die vielleicht eklig.
(Sprecher) Am selben Abend in Cusco sind Timo und Marcus auf der Suche
nach einem echt peruanischen Souvenir.
(Marcus) Wir wollen schon zwei gleiche haben.
Bei uns ist eigentlich alles gleich.
* Lässige Musik *
Darauf würden wir ungern verzichten, weil das gehört einfach dazu.
Wir sind wie 'n Ehepaar.
Ich mache eher den Haushalt,
Marcus macht die Instandhaltung, den Garten und so.
Getrennt waren wir eigentlich noch nie.
Ich fühle mich eher unwohl, wenn ich alleine bin.
Ich fühle mich selbstbewusster, wenn ich mit ihm irgendwo bin.
Wir können die zwei beigen nehmen.
Das perfekte Outfit für den Checkpoint.
150 Sols.
Wir haben gehandelt! Wir haben Geld gespart.
Und das ist 100 Prozent Alpaka.
Mal gucken, wie es aussieht.
Hoffen wir, dass er nicht zu arg weiblich aussieht
Wow!
Irgendwie sieht's aus wie 'n Pfarrer, oder?
We take it. - Super!
(Sprecher) Macht umgerechnet 68 Euro für die zwei Ponchos.
Thank you.
Wir haben uns eigentlich so 'n Ziel gesetzt,
nicht mehr auszugeben wie 500 Dollar in der Woche.
Sol. - Nee, Dollar.
Dollar? - 500 Dollar.
Ja? - Ja, okay. Dollar, ja.
Da sind wir leider drüber mit den Ponchos.
Wenn wir fertig sind, sind wir pleite.
Aber dann sind wir ja im Ziel hoffentlich.
Den Poncho find ich gar nicht schlecht.
Den kann man auch zu Hause mal anziehen.
Ja, find ich auch.
Wenn es... Wenn es kalt ist oder so.
* Unbeschwerte Musik *
* Mondäne Klänge *
(Sprecher) In der Huacachina-Oase,
berühmt für ihren malerischen Lagunensee,
wartet heute ein ungewöhnliches Abenteuer auf Jill und Jamie.
Mit einem Spezialbuggy geht es auf Wüstensafari.
Die teilweise 100 Meter hohen Dünen
gehören zu den Ausläufern der Atacama-Wüste,
der trockensten Sandwüste der Welt.
* Mondäne Musik *
(Jamie) Nice!
Nice! Whoa! Whoa!
* Jamie brüllt euphorisch. *
* Jill kreischt. *
(Sprecher) Es ist wie eine Achterbahnfahrt von Düne zu Düne -
nichts für schwache Nerven.
* Jill kreischt.*
Ich fand's richtig geil! Ich liebe so was!
Oh, Digger!
Geisteskrank! Crazy! Absolut verrückt!
Keine Menschen.
Kein nichts.
Einfach nur wir in diesem Buggy.
Das war so eine geile Zeit.
Aber ich sag: Irgendwann ist auch gut.
Meine Mutter im Gegenzug: "Weiter! Weiter! Weiter!"
Wir waren einfach komplett lebendig.
Einfach wir in der Wüste!
(beide euphorisch) Ja!
(Sprecher) Beweisselfie für den nächsten Checkpoint in Puno.
Jawoll!
(Sprecher) Auch Lile und Dilara sind in der Region Cusco angekommen.
Sie dürfen heute im Dorf Huama
bei einer indigenen Gemeinschaft übernachten.
Morgen sollen die beiden hier auf dem Feld arbeiten.
Um ehrlich zu sein fühle ich mich sehr geehrt, so...
so willkommen zu werden in deren Zuhause,
wir dürfen in deren Betten schlafen.
* Friedliche Musik *
Was wir hier auch entdeckt haben:
Cuy - die haben Meerschweinchen.
(Mann) Cuy.
(Dilara) Oh! Wow!
(Lile) Natürlich werden die auch gegessen.
(Lile) Und so sieht unsere Schlafsituation aus.
(Sprecher) Ihre Aufgabe am nächsten Morgen:
Kartoffeln setzen -
und das in der sauerstoffarmen Luft auf 3600 Metern Höhe.
Da kostet der Arbeitseinsatz viel Kraft.
Das ist anstrengend, die Höhe.
Okay, okay.
Ja! Okay!
Ich hätte nicht gedacht, dass ich das so schlecht vertrage -
die kleinste Anstrengung, sei es ein kleiner Weg oder mich hinhocken.
Ich krieg Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit, das ist echt...
Sehr viel Respekt an die Leute. Die rennen hier, als wäre es nichts.
(Sprecher) Zum Mittag gibt's Meerschweinchen,
gegart im traditionellen Erdofen.
(Lile) Wir kennen das alles nur mit Elektrizität -
und hier gibt es keine Elektrizität.
Hier kommt alles aus der Natur und wird wieder in die Natur gegeben.
Es macht hier alles Sinn.
* Nachdenkliche Musik *
Vamos.
Ich hätte niemals gedacht, dass mir das so gefällt
und dass das Luxusgirl in mir gerade gar nicht rauskommt
und dass wir da nicht gleich: "Hm..." oder "Nee!"
Nee, gar nicht, sondern: Okay, wir sind jetzt mittendrin.
Gracias. - Unser Meerschwein, guck mal.
(Lile) Picante?
Wir haben Meerschweinchen probiert - es war nicht so schlimm.
Lile hat mich so überrascht! Ich guck sie an und denke:
Wer ist die Frau, meine beste Freundin?
Sie ist eigentlich picky beim Essen, aber hat alles gegessen, überall.
Sie hatte keine Probleme mit der Höhe, war immer positiv.
Ich lerne gerade eine ganz andere Seite kennen.
Das ist das perfekt Rezept, damit wir gewinnen werden.
Danke.
Jamie? Letzte... - Lange Fahrt. Und danach...
Ist das unserer?
Ja. - Nee.
Frag doch mal, Jamie.
Ey, Junge, Junge, Junge, Junge.
Was wir tatsächlich unterschätzt haben,
ist die Unpünktlichkeit der Busse hier.
Es gab keinen Bus, der pünktlich war.
Unfassbar! - Hakuna Matata.
Bringt gar nix. Das macht mich noch sauerer.
Das provoziert mich noch mehr.
(singend) Hakuna Matata.
Ich hasse warten, egal ob ich unter Druck bin oder nicht.
Wenn wir in einem Wettlauf sind und mir zehnmal gesagt wird:
"Fünf Minuten, cinco minutos", dann drehe ich durch!
(Sprecher) Es geht um den Etappensieg.
Jill und Jamie haben noch mehr als 1000 Kilometer vor sich
und werden die Nacht durchfahren.
Auch die anderen Teams steuern auf den Checkpoint in Puno zu.
Das Ende von Etappe 1 naht.
Wer, glaubst du, ist als Erstes da? - Ich glaube, die Dame und Mario.
Mario und Dana? - Ja.
Ich glaube auch.
(Sprecher) Mario und Dana sind vom Checkpoint 300 Kilometer entfernt.
(Dana) So zu reisen find ich echt anstrengend.
Auspacken, einpacken, nichts vergessen.
Also, es ist nicht meins.
Und kein Handy. - Daran hab ich mich gewöhnt.
Es fehlt überhaupt nicht. - Wirklich nicht, nee.
Man lernt die Zeit absolut zu genießen.
Wir kuscheln nur noch. - Ja.
Oha! * Beide lachen. *
Geht das so weiter, wird Dana noch mal schwanger.
Sie wird nicht schwanger. - Warte ab.
Nein! Um Gottes Willen, nein.
Okay. Dein... Oh!
Oh, warte mal. Du musst hier... Hier, festhalten.
* Dana lacht. *
(Sprecher) Kurz vor dem Checkpoint
blockiert ein kilometerlanger Stau die Straße - nichts geht mehr.
Jill und Jamie sind die Nacht durchgefahren und stecken nun fest.
Nur 200 Kilometer trennen sie noch vom Ziel.
(Jamie) Ganz hinten, keine Ahnung wo genau, ist 'ne Baustelle.
Deshalb ist die Straße gesperrt.
Sie haben jetzt zuerst den Gegenverkehr freigegeben.
Die haben gesagt, um 13:00 Uhr - eigentlich jetzt - unsere Spur,
aber sehen tun wir nichts.
Man hat immer im Hinterkopf: Wie weit sind die anderen?
Und du stehst einfach. Das ist...
Ja, es ist frustrierend.
(Sprecher) Das ist ihr Ziel: Puno am Titicaca-See.
Der mehr als 8500 Quadratkilometer große See
liegt zwischen Peru und Bolivien.
Der See ist 15-mal größer als der Bodensee
und damit der größte Süßwasserspeicher Südamerikas
und das höchste kommerziell schiffbare Gewässer der Erde.
Hier ist der erste Checkpoint für die Teams im "Wettlauf um die Welt".
Über ihren GPS-Tracker erhalten die Paare entscheidende Hinweise.
(Lykka) "Findet das einzige Hotel auf Isla Es... Estoves."
Alles klar.
Dann finden wir das mal.
* Angespannte Musik *
Los, rein.
(Lykka) Oh, Gott.
* Stöhnen *
Tot. Ich kann nicht mehr.
Ich kriege kaum Luft. - Ja.
(Lykka) Raus, raus!
Gracias.
* Carlo stöhnt. *
Okay.
Bitte.
Das ist dein...
Ja? - Ja, los!
Bist du bereit? - Ja.
Okay.
Ja!
Oh, mein Gott!
First. Okay. Wir haben genug Zeit.
Okay, hol das Foto. - Check.
Wir haben nicht ganz damit gerechnet
und sind jetzt überglücklich, dass wir's geschafft haben.
Wir sind überwältigt.
Ich war unsicher, ob's die richtige Seite ist.
Nicht, dass es zwei Seiten gibt und alle waren schon vorher da.
Oh, mein Gott. Carlo, wir haben's einfach gepackt.
Die Kette von der Bürgermeisterin hat uns definitiv Glück gebracht.
* Timo und Marcus keuchen erschöpft. *
Wo? Hier!
Ich glaub, wir sind Erster.
Wir sind... Ah, shit. - Scheiße.
Wir haben gedacht, wir sind vielleicht Erster.
Von daher freuen wir uns nicht wirklich über den zweiten Platz.
Nee, nicht wirklich. - Obwohl das auch gut ist.
(Sprecher) Der Stau hat sich aufgelöst.
Noch 100 Kilometer bis Puno.
Jill und Jamie läuft die Zeit davon.
Sechs Stunden sitzen sie im Bus
und langsam spürt Jill die Strapazen der Reise.
* Nachdenkliche Klänge *
* Jamie unverständlich, Jill schnieft. *
Es nervt. - Ja, es ist anstrengend, ich weiß.
Ich weiß, dass es anstrengend ist. Wir schaffen das trotzdem.
Wir schaffen das.
Ja?
Wenn ich enttäuscht und wütend bin, fang ich an zu weinen.
Das kennt Jamie nicht. So hat er mich noch nie gesehen.
Und wenn, dann ist es heimlich passiert.
(Dana) We have no time!
It's a Wettbewerb!
* Spannungsvolle Musik *
(Dana) Das ist anstrengend. Die Höhenmeter.
* Dana stöhnt. *
(Mario) Wir sind hinter den Twins. Das wollten wir schaffen.
Dritter Platz, wenigstens. - Guter dritter Platz.
Das wäre für uns ganz okay. - Ziel erreicht.
(Jamie) Taxi, Taxi, Taxi.
Keine Taxis? Ich schwör, das ist so klar.
Taxi?
Ich scheiß drauf, was das kostet.
(Jill) Kann er nicht schneller fahren?
* Jamie ruft etwas auf Spanisch.
(Jill) Mir ist so schlecht. - Gib mir die Tüte.
Komm mit.
* Dramatische Musik *
* Jamie keucht erschöpft. *
Scheiße. Wir sind zu spät, glaub ich.
Komm! Komm!
Scheiße, wo ist das?
Komm, kleb ein! Kleb ein!
Nee, was ist da hinten?
Hä? Ach so, hier.
Oh, fuck. - Wir sind aber nicht Letzter.
Eigentlich wären wir vor den allen dagewesen.
Chill erst.
(Jill) Verfickte Scheiße, ey.
Ich bin wütend, dass wir nicht als Erste da sind.
Sehr ehrgeiziger Mensch, muss man ihr lassen. Und ich auch.
Mich ärgert der Stau. Mich ärgert der Verkehr.
Das ärgert mich alles. - Ist okay.
* Melancholische Klänge *
(Jill) Mir geht's beschissen.
Mir ist kotzübel, ich hab Kopfschmerzen.
Weil die Nervosität, die Aufregung, hier anzukommen,
und wahrscheinlich auch der Höhenunterschied mit reinspielt.
Wenig gegessen, eigentlich zuletzt vor 24 Stunden richtig gegessen.
Das spielt alles zusammen.
* Spannungsvolle Klänge *
(beide) Gracias.
(Dilara) Oh, ja! Komm, komm, komm!
* Dramatische Musik *
Hier!
Okay, mach auf. - Ich hol das raus.
Oh, bitte, bitte, bitte.
Oh! - Scheiße.
Hier. - Wir sind die Letzten.
(Dilara) Wir sind das letzte Team.
Am Anfang so 'nen Setback zu kriegen ist doof, aber es spornt einen an:
Also, die anderen sehen sich auf der sicheren Seite,
aber das gibt uns gerade auch Power zu sagen:
Wir starten jetzt sowieso erst.
(Sprecher) Stand nach Etappe 1:
Auf Platz 1 Lykka und Carlo, auf Platz 2 die Zwillinge,
Dana und Mario sind auf Platz 3, Jill und Jamie auf der 4,
den fünften und letzten Platz nehmen Lile und Dilara ein.
Ihr Abstecher ins Andendorf hat sie viel Zeit gekostet.
Hallöchen. - Hi.
Hi. - Mario.
Hey, Mario.
Hi.
(Sprecher) Abends treffen die Teams erstmals wieder aufeinander.
Oh, mein Gott!
* Entspannte Musik *
Hattet ihr Glück mit den Bussen? - Nee.
Unsere Busse... Wir hatten keinen einzigen Bus, der on time war.
Man muss immer mindestens drei Stunden einplanen.
Aber du hast halt richtig die Ruhe. - Die hab ich noch nicht gemerkt.
Man merkt trotzdem, dass es Konkurrenten sind.
Vordergründig ist natürlich jeder sympathisch und nett,
aber jeder möchte auch ein bisschen seine Strategie verstecken
und versucht, sich nach außen als besonders tough zu geben.
(Sprecher) Trotzdem rückt das Rennen kurzzeitig in den Hintergrund.
Wo wart ihr arbeiten? - Wo wart ihr arbeiten?
Was habt ihr gemacht?
Wir waren im Salzbergwerk. - Ja.
Wir haben Salz hergestellt. - Wo lauter Salzbecken waren.
Was war eure Entlohnung?
30 Dollar, glaub ich? - 130 Sol.
Wir haben 100 abgegeben, weil wir nicht wirklich helfen konnten.
Wir waren eher 'ne Belastung und hatten ein schlechtes Gewissen.
Oh, das ist... - Aber wir haben was gelernt.
Ja, es war schön, war auch 'ne Erfahrung.
Der erste Eindruck war:
Die sind verschlossen und wollen nicht so mit uns sprechen.
Kampfgeist ohne Ende. - Ja, genau.
Und jetzt sind die eigentlich relativ offen.
Könnte auch 'ne Masche sein, dass sie jetzt so sind zu uns.
Meinst du? - Ja, mit Vorsicht. Man weiß ja nie.
Dann hätte ich aber schon zu viel erzählt.
(Sprecher) Bei 25.000 Euro Preisgeld kann man nicht umsichtig genug sein.
Carlo und Lykka, die sind für mich echte Konkurrenz.
Es wird ein hartes Rennen werden.
Die sollen ihr Bestes geben, so wie wir.
Dann gucken wir, wer der Schnellste ist.
(Sprecher) Der Titicaca-See am nächsten Morgen.
Alle Teams sind startbereit,
doch dann eine Nachricht, die alles auf den Kopf stellt.
Geplant war, dass die Wettkämpfer heute nach Bolivien weiterreisen.
Doch über Nacht hat sich die Lage dort geändert.
Seit Wochen kommt es zu Unruhen im Land,
die sich jetzt immer weiter zuspitzen.
Die Route über Bolivien ist zu gefährlich geworden.
Das ist schon krass tatsächlich. Aufgewühlte Situation.
(Dilara) Das ist surreal, dass das in der Nähe passiert.
Mir ist kurz mulmig geworden.
Wir haben zwar Leute, die sich um uns kümmern,
aber was könnte noch alles passieren?
(Sprecher) Statt durch Bolivien geht es jetzt Richtung Chile.
Ein Shuttle bringt alle Teams zu einem neuen Startpunkt.
Das ist jetzt spannend, weil wir davon ausgegangen sind,
als Erste los zu können und morgens direkt mit dem Race zu starten.
Wir sind gespannt, wie es weitergeht.
(Sprecher) Nach achtstündiger Fahrt erreichen die Teams Arica in Chile.
Die Stadt im Norden des Landes liegt am Pazifik.
Hier ist der neue Startpunkt
für die zweite Etappe im "Wettlauf um die Welt".
Gleich erfahren die Teams, wie es für sie weitergeht
und wo ihr nächster Checkpoint liegt.
Sind das die Travelguides? - Kriegen wir auch eins?
Alles, was ich denke, ist gerade: "Wir können es uns nicht aussuchen."
(Sprecher) Die Gewinner der ersten Etappe
dürfen sich Route zuerst wählen, also Lykka und Carlo.
Je nach Platzierung dürfen die anderen dann wählen.
Wir haben uns zu jeder Route Notizen gemacht
was die Kilometeranzahl betrifft
und ob es da um 'nen Job oder ein Highlight geht,
und dann abgewogen, was für uns am Interessantesten ist.
Und als wir die Sterne gesehen haben,
war dann auch alles andere egal.
Wir nehmen Route A.
Sterne? - Ja, okay.
Das wäre mein Traum gewesen. - Ja.
In der Wüste Sterne gucken... - Die Chance hat man nur einmal.
(Sprecher) Auf dem Weg nach Salta in Argentinien
stehen fünf Highlights oder Jobs zur Auswahl.
Lykkas und Carlos Highlight ist: Sterne gucken in der Atacama-Wüste.
Route B wird schmutzig - es geht zum Schlammbad.
Route C bietet einen Job auf einer Lamafarm.
Für Route D geht's zu einer geheimnisvollen Inkapyramide
in Nordargentinien.
Und E bedeutet: Arbeit - direkt hier in Arica.
Was habt ihr? - Wir nehmen die Route B.
Ja! Wir wussten es!
* Gelächter *
Das war auch klar.
Ich hab vermutet, denen wäre das zu dreckig.
Schlamm soll gut sein für die Haut. - Für die Haut, ja.
Dann sehen wir vielleicht auch etwas jünger aus.
Wir gehen jobben, nachdem ihr das Schöne weggenommen habt:
Statt Wellness riechen wir nach Fisch.
Ja! Ja! Zum Glück!
Wir haben uns für die Route E entschieden,
weil ich noch nie auf 'nem Fischmarkt gearbeitet habe.
Und Schlammbad war schon weg. Die Twinnies...
Das sind die größten Konkurrenten. Die schnappen wir uns.
Wir haben uns für... - Route D entschieden.
Die Pyramide oder so was in der Wüste.
Wir wollten nicht arbeiten.
Ihr habt noch eine. Ihr mögt ja auch Alpakas.
Ja.
Das hättet ihr euch auch so ausgesucht, oder?
Wir sind happy. Hauptsache nicht Fisch.
Ihr habt uns überrascht.
Wir dachten, die Fische bleiben übrig. Wir sind happy.
So! Ich freu mich auf Schönheitsschlaf morgen!
Ab geht die Post.
Kampfgeist ist da. Wir haben Bock. Wir sind noch hier. Wir leben noch.
(Mario) Wir sind im guten Mittelfeld und starten jetzt durch.
Jetzt haben die aber Angst vor uns. - Ich hab selber Angst vor mir.
(Sprecher) Vorm Start in Etappe 2 kurzer Check:
Was ist noch in der Reisekasse?
Finanziell stehen zu dem Zeitpunkt Lile und Dilara am besten da,
dicht gefolgt von Jill, Jamie, Lykka und Carlo.
Dana und Mario waren etwas weniger sparsam.
Am meisten Geld haben die Zwillinge ausgegeben.
* Lebendige Musik *
Arica am Morgen:
"Terra X - Der Wettlauf um die Welt" startet in Etappe 2.
Lykka und Carlo dürfen als Gewinner mit 19 Minuten Vorsprung starten.
Sie organisieren ihre Weiterfahrt ins 300 Kilometer entfernte Iquique.
Iquique... - Warte mal. Hier steht 10:30 Uhr.
Der fährt dann in 20 Minuten ab.
(Lykka) Wir glauben, die Platzierung sagt eigentlich nichts darüber aus,
wie man in der nächsten Woche abschneidet.
Es ist immer wieder einfach 'n Rennen.
Der würde auch fahren, aber erst... - Erst heute Abend, glaube ich.
Ich bin total gespannt, wie die nächste Etappe sein wird.
Oh, der ist am billigsten.
Ich hab zehn und du hast auch noch mal zehn.
Da sind aber ja 100, ne? - Nein, das sind zehn.
Ach, ja.
Vor allem... Mit den ganzen Nullen!
Mich würde es nicht wundern, wenn die Twins denselben Bus nehmen.
(Sprecher) Doch die sind noch im Schlafmodus.
(Timo) Wir waren die ganze Nacht wach.
Wir haben Schlafanzüge angehabt und Schlafsack mit Moskitoschutz.
Wir haben bis jetzt auch keine Moskitostiche bekommen.
Weil wir haben echt Schiss vor der Tigermücke.
Wundert mich eigentlich, dass die noch nicht hier sind ehrlich gesagt.
Man kriegt schon 'nen leichten Verfolgungswahn.
Ja, es ist die einzige Möglichkeit. Es fährt kein Zug.
Man muss den Bus nehmen.
(Sprecher) Das war auch der Plan,
doch Pünktlichkeit ist nicht ihre Stärke.
So wird es für Timo und Marcus hektisch.
Ich hab vergessen, die Pesos, glaube ich, zu wechseln.
Und wir haben noch 1600 Pesos.
(Sprecher) Sie haben ihre peruanischen Sol
noch nicht in chilenische Pesos umgetauscht.
Nicht gut, denn im Rennen ist nur Bargeld erlaubt.
10:30 Uhr. - Ist weg.
Ja, ist weg. Ten minutes.
Okay. Mhm.
Wir haben den Bus verpasst um zehn Minuten.
Der nächste fährt erst um 12:30 Uhr.
Da müssten wir jetzt 'ne Stunde rumhocken.
(Sprecher) Lile und Dilara waren die Letzten in Etappe 1.
Sie legen sich eine Strategie zurecht,
wie sie den Rückstand aufholen könnten.
So, wir sind in Arica.
So, wir fahren durch Calama. Weiter?
Wir können zum Beispiel durch San Pedro de Atacama fahren.
Okay.
Ich weiß nicht, wo es in der Map ist,
aber das ist die Stadt vor der Grenze.
Also nehme ich an, dass es hier sein müsste.
Die anderen sind ja jetzt schon los.
Am liebsten wäre ich hinterher und hätte geguckt,
wo die hingehen, was die machen, wo es als Nächstes hingeht.
Ich bin froh, dass ich Dilara habe, weil die sich so kümmert
und sich denkt: Was könnten wir als Nächstes machen?
Das wäre geil, wenn wir direkt in 'ner Wüstenstadt wären.
Das ist bestimmt...
'n ganzer Tag, den wir fahren würden.
(Sprecher) Dana und Mario sind als drittes Team gestartet
und auf dem Weg zum nächsten Job.
Auf dem Markt in der Hafenstadt Arica gibt's täglich frischen Fisch.
Und ihr nächster Arbeitseinsatz hat genau damit zu tun.
(Mario) Hier, das ist Fisch.
Hola. Fish?
Fish? From the fish market?
This way? - Si.
Ah! Gracias.
Ja, ich riech's schon. Es riecht langsam fischig.
Oh, das wird ein Spaß, Baby.
(Sprecher) Noch sind sie gelassen.
Mario und Dana wissen, dass sie ein gutes Team sind.
(Dana) Wir haben uns 2011 in 'ner Diskothek kennengelernt.
Und dann hat er mir auf 'ner Toilette...
also im Vorraum ist er an mir vorbei und hat mir auf den Hintern...
gehauen.
Ich habe meine Hände abgetrocknet an deiner Hose.
Ja.
Du dachtest: "Was ist das für 'n arroganter Typ?"
Ja. Es war nicht Liebe auf den ersten Blick.
Bei mir schon.
(Sprecher) Mittlerweile sind sie seit sechs Jahren verheiratet.
Die Söhne sind erwachsen und ihnen bleibt viel Zeit für Zweisamkeit.
Wir führen ein gutes Leben. - Dafür arbeiten wir aber hart.
Du überlegst dir natürlich, was du ausgibst.
Wir leisten uns auch mal was,
aber wir werfen nie Geld zum Fenster raus.
(Sprecher) Der Markt in Arica ist berühmt
für seine frischen Fische und Meeresfrüchte aus dem Pazifik.
Um Dana und Mario einzuweisen,
steht der erfahrene Fischhändler Juan Carlos bereit.
Hola. - Dana.
Dana, hola. - Mario.
Carlo? - Mario.
Ah, Mario!
(Mario) Mir ist jetzt schon etwas flau im Magen.
(Dana) Okay, super. Läuft! - Wird super!
(Dana) Hola. - Hola.
Als wir über den Markt gelaufen sind, dachte ich zuerst:
Hier esse ich nichts.
Wäre bei uns undenkbar, dass die Katze...
dass die Katze... (Mario) Die Teetasse, Baby.
Oh.
Die sind hier wahrscheinlich so abgehärtet, das macht denen nix,
aber unser europäischer Magen... - Ja.
(Sprecher) Nichts für schwache Nerven und Mägen.
Für Dana und Mario geht es direkt
ans Ausnehmen und Filetieren der verschiedenen Fische.
Look, Dana.
Er zeigt's immer noch mal.
Okay, ich versuch's jetzt mal.
Also: einmal hier rein.
Und dann muss ich umdrehen.
Und jetzt noch mal...
hier rein.
(Dana) Der ist aber...
Ai, ai, ai!
Der ist aber wirklich...
Der will nicht.
Ja.
Ich bin sehr beeindruckt von ihr.
Sie hat noch nie 'n Tier ausgenommen geschweige denn 'nen Kopf abgehauen.
(Sprecher) Das Ehepaar aus Halle
kann wegen des Fischjobs erst später weiterreisen.
Dafür haben sie den Arbeitseinsatz für die Etappe abgehakt.
Ich dachte eigentlich, ich komme drum herum.
Warte.
So, das... runter?
* Jubel *
Du hast alles? - Ich hab alles. Ja, Baby.
Ciao! Gracias! - Ciao
(Sprecher) Mit aufgefüllter Kasse können die beiden
jetzt noch etwas die Schönheit des Hafens genießen.
Oh! Guck mal da. Die spielen miteinander.
Baby, das sind wir. Hier vorne! - Ja.
(Dana) Ich fand die Arbeit super. So stell ich mir das vor.
Du bist mittendrin, machst mit denen was.
Hat Spaß gemacht.
Und ich find die Leute hier cool. - Ja.
(Dana) Wenn's kein Race wäre, würde ich hier noch bleiben.
Einfach weil das schön ist.
Es ist 'n Rennen. - Ja.
Wir müssen los. - Ja.
"Vamos, vamos" heißt das. - Ja, okay.
(Sprecher) Jill und Jamie sind mittlerweile auch unterwegs.
Sie wollen nach Tilcara in Argentinien und stehen...
im Stau.
Ich kann den Wettlaufmodus nicht ablegen. Es hört nicht auf.
Man hat enormen Druck, konstanten Druck.
(Sprecher) Das dauerhaft hohe Stresslevel macht sich bemerkbar.
(Jamie) Iquique 14.
Iquique 12:30 Uhr.
Ui. Wie spät ist es jetzt genau?
Es ist 12:00 Uhr. - Wir haben noch Zeit, okay.
Die eine Busfirma hat gesagt, der Bus kommt um 13:00 Uhr.
Und da um 12:30 Uhr.
Entweder machen wir das... Halbe Stunde.
Jamie... I have a bad feeling with that one. I don't know why.
Du mit deinem bad feeling. Warum? Was spricht dagegen?
Wir haben letztes Mal den früheren genommen und saßen in der Scheiße.
Ja, nimm den anderen.
Wir haben halt auch unseren eigenen Kopf und eigenen Willen,
aber trotzdem ist es bei mir immer noch so: Mama weiß es besser.
Ich nehm den um 13:00 Uhr, dann chill ich noch im Terminal.
Ich bin auch sehr sturköpfig.
Ich ziehe auch das durch, was ich für richtig halte.
Mein Risiko.
* Angespannte Musik *
Wir drehen uns kurz im Kreis, dann ist alles wieder gut.
Das ist das Wichtige.
Guck mal da, hinter dir.
Ach so!
Die sind zwei Stunden vor uns gestartet, aber sitzen noch hier.
Hast du irgendwas verpasst? - Ja, wegen zehn Minuten.
Also, unseren Vorsprung haben wir verschenkt.
Ja, wir hatten keinen mehr.
(Sprecher) So müssen sich die Langschläfer
den Bus leider mit der Konkurrenz teilen.
Wir wollten oben sitzen.
Wir dachten, wir haben das Beste gebucht,
aber ich glaube, das ist nicht das Beste.
* Jamie seufzt. *
Gib Gas, Alter. Gib Gas, ey.
(Sprecher) Elf Tage sind die Teams schon unterwegs.
Knapp 10.000 Kilometer liegen vor ihnen.
Wer schnappt sich am Ende den Gewinn von 25.000 Euro?
In der nächsten Folge:
Pass auf! Er hat seine Hand gerade an deiner Tasche gehabt.
Pass auf.
Baby?
Baby, kurz zur Erklärung: Das ist ein Rennen.
Untertitel im Auftrag des ZDF, 2025
Boah, ist das cool.
I have a meat for you.
Digga. - Guck mal da runter.
Das hört gar nicht auf, Jaime.
Oh, warte kurz.
Unter der Kacke ist mehr Kacke.
Das mag ich hier gar nicht, Mama. Gar nicht, gar nicht.
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