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Original subtitles

* Vogelzwitschern, mystische Panflötenklänge *

(Sprecher) Einmal quer durch Südamerika, den Kontinent entdecken.

Vom Amazonasgebiet in Peru bis ans Ende der Welt,

der südlichsten Stadt Argentiniens.

Fünf Teams stellen sich einer unglaublichen Herausforderung

in einem einzigartigen Wettlauf.

Wir sind sehr ehrgeizig. Es geht ums Gewinnen.

Es gibt nur ein Siegerteam. - Und das sind wir!

(Sprecher) 12.000 Kilometer, sechs Wochen Zeit -

aber Fliegen ist verboten.

Es wird die Reise ihres Lebens -

ohne Handy und mit sehr kleinem Budget.

Auf ihrer Strecke müssen sie fünf Checkpoints erreichen.

Auf jeder Etappe warten atemberaubende Highlights.

Mit Jobs können sie ihre Reisekasse aufbessern.

Wer hält diesen anspruchsvollen Wettlauf bis zum Ziel durch -

körperlich und auch emotional?

War irgendwie alles zu viel.

(Sprecher) Wer zuerst das Ende der Welt erreicht, gewinnt 25.000 Euro.

Jill, ich kann nicht mehr!

(Sprecher) "Terra X - Der Wettlauf um die Welt" beginnt!

Das drittgrößte Land Südamerikas und ein wahrlich magischer Ort.

Im Westen thront die mystische Inkastadt Machu Picchu.

Im Osten erstreckt sich der Amazonas.

Durch das Zentrum ziehen sich die majestätischen Anden.

Im Süden der Rainbow Mountain und die geheimnisvollen Nazca-Linien.

Außerdem leben in Peru fast vier Millionen Alpakas.

Der Wettlauf um die Welt startet in Pucallpa, im Regenwaldgebiet.

* Spannungsvolle Musik *

Hier, am Ufer des Rio Ucayali,

einem der beiden Quellflüsse des Amazonas,

begegnen sich die Teams zum ersten Mal.

Sechs Wochen lang werden sie um den Sieg kämpfen.

Aus Sachsen-Anhalt tritt an:

das abenteuerlustige Ehepaar Dana und Mario.

Mein Name ist Dana, ich bin 47 Jahre alt.

Du bist keine 47. Ich bin Mario, ich bin 47.

Ja, ich bin 49 Jahre alt

und bin verheiratet mit diesem wunderschönen Mann.

Packen wir's.

* Gelächter *

(Dana) Das Race beginnt.

Wir sind hier im Tuk-Tuk-Race, oder?

Wir haben noch nie 'nen Wettkampfzusammen gemacht.

Allein das ist 'ne Challenge.

Mir tut jetzt schon alles weh.

* Dana lacht. *

Mein Fuß. - Du hängst.

Das ist das, worauf ich mich eben auch freue,

dass wenn wir unterwegs sind,

wir uns einfach nur miteinander beschäftigen.

Müssen! - Das wird toll.

(Sprecher) Vom Schwabenland in den Urwald:

Auch die Zwillinge Timo und Marcus wollen den Wettlauf gewinnen.

Hättest du das mal gedacht, dass wir zwei im Dschungel sind?

Wir arbeiten zusammen und leben zusammen,

der Freundeskreis ist auch gleich.

Ja, eigentlich machen wir alles zusammen.

Guck mal, der Baum.

Mega. - Ja.

Der ist bestimmt steinalt, der Baum. - Mhm.

Wir waren auf Mykonos mehrmals.

Gran Canaria.

Ganz toll, ja.

Griechenland ist am besten. - Österreich, im Wellnesshotel.

Ja, Kitzbühel geht immer.

Ich hab Angst vor Stichen. - Ja, der hatte auch Ameisen.

Sie kommt, ne?

Unsere Verbindung werden wir nach der Reise immer noch haben,

egal, wie's ausgeht. - Vielleicht wird sie noch besser.

Noch schlimmer kann's ja gar nicht sein eigentlich.

Mach mal die Augen zu.

Sonst hast du nachher noch geschwollene Augen.

Danke.

Wir haben Lust auf 'n Abenteuer und wollen gewinnen.

Wir wollen gewinnen.

(Sprecher) Auch Jill und ihr Sohn Jamie

möchten in dem Wettlauf um die Welt die Ersten sein.

Das ist Süßwasser. - Nein, das machst du nicht! Nein!

Keine öffentlichen Wasser in deinem Mund!

Tatsächlich sind's viele Situationen,

wo ich von meiner Mutter als Kind behandelt werde.

Ich wollte gucken, ob's Süßwasser...

Nein, es gibt Parasiten, die im Wasser leben!

Das ist mein kleiner Jamie.

Ich sehe ihn seltener mit erwachsenen Augen,

weil das Kind einfach immer Kind bleibt.

So, jetzt sind da meine Parasiten drin.

Grundsätzlich finde ich,

dass jetzt der richtige Zeitpunkt für die Reise ist,

weil meine Mutter in 'nem Alter ist, in dem sie noch halbwegs gehen kann.

Spaß!

(Sprecher) Lykka und Carlo studieren und leben zusammen.

Jetzt geht es auf zur ersten großen gemeinsamen Reise.

Wir haben uns vor vier Jahren kennengelernt und sind ein Paar.

Ja, aber auch...

eher freundschaftlich.

Also... befreundet.

Ja, was soll man sagen?

Wir sind in einer festen Beziehung und beste Freunde.

(Lykka) Carlo, das ist so ein... dream!

So 'n richtig großes Abenteuer haben wir noch nicht erlebt.

Mich hat beim Reisen bislang gehemmt,

dass ich 'ne Prothese habe,

dass man das nicht so genau planen kann.

Kommt so 'ne Chance, muss man sich drauf einlassen.

Es gibt keinen besseren Moment, weil wir sind jung,

wir haben keine Arbeit, die uns einspannt.

Oh, Gott! - Fühlt sich alles wie 'n Traum an.

Was ich gerne auf dieser Reise rüberbringen möchte, ist,

dass man ein normales Leben mit Prothese führen kann.

Das macht das Leben nicht weniger lebenswert.

(Sprecher) Lile und Dilara sind seit ihrer Kindheit befreundet

und stellen sich gemeinsam der großen Challenge.

Gracias.

Wow!

Unsere Schwestern waren schon befreundet und wir auch -

seit 17 Jahren!

Seit 17 Jahren schon?

Ja. - Wow!

Mach es Richtung Wasser.

(Lile) Große Reisen haben wir noch nicht zusammen gemacht.

Ich glaube, jetzt ist dafür der richtige Zeitpunkt,

weil Lile möchte ja schwanger werden

und das wäre für mich die letzte Möglichkeit,

dass wir gemeinsam ein Abenteuer bestreiten.

* Spannungsvolle Klänge *

(Sprecher) Gleich ist es soweit.

Die Bürgermeisterin der Stadt erklärt die Spielregeln.

(Dana) Sehe ich mir die Teams so an, denke ich, wir sind die Underdogs.

(Timo) Die Freundinnen könnten uns gefährlich werden,

sportlich vor allem.

(Dilara) Die anderen zu sehen macht mir schon etwas Angst.

(Sprecher) Es geht um 25.000 Euro.

Welche Konkurrenten? Ich hab keine neben mir gesehen.

Es wird anstrengend, nicht ständig was nachgucken zu können.

Die Handys abzugeben ist ein sehr schweres Thema,

'ne ganz harte Nummer.

(Sprecher) Zur Ausrüstung gehören nur Landkarten,

Travel-Guides mit vorgegebenen Jobs und Highlights

sowie GPS-Tracker für ihre Sicherheit.

Ketten aus peruanischen Samen

sollen die Teilnehmer vor Unheil beschützen.

Erst jetzt erfahren die zehn Abenteurer,

wo das Ziel ihrer Reise liegt.

"Bienvenido al Perù. Euer Abenteuer führt euch ans Ende der Welt."

Ushuaia. - Warte, wie heißt das?

Ushuaia. - U-shu-a-ia.

Geil! Oh, Gott!

Wo ist das? - Ganz unten.

Am Zipfel? - Ja.

Ist das 'n Land oder... - Ist 'ne Stadt.

Ey, du bist zu krass. Du bist krass. Okay.

Ushuaia kennen wir nur von dem Club auf Ibiza.

Hier ist Pucallpa. - Ja.

Und wir müssen von da nach da.

(Sprecher) Zwischen Pucallpa und Ushuaia

liegen mehr als 12.000 Kilometer vor ihnen.

Die Teams haben sechs Wochen Zeit für die Strecke.

Unterwegs müssen sie fünf Checkpoints passieren.

Nur dort erfahren sie, wie es für sie weitergeht.

Wow!

(Sprecher) Sieht viel aus, ist es aber nicht: 1700 Euro pro Person,

umgerechnet 40 Euro pro Tag,

für Transport, Unterkunft und Verpflegung.

Wir müssen uns das einteilen erst mal.

Das ist für die Challenge knapp bemessen. Es ist 'ne Aufgabe.

(Carlo) Wir sind faire Spieler, aber wollen gewinnen.

(Mario) Siegeswille ist da. - (Dana) Absolut!

(Jill) Nur ein Team gewinnt. - Wir!

* Spannungsvolle Klänge *

Uno... dos... tres! Vamos!

(Sprecher) "Terra X - Der Wettlauf um die Welt" beginnt.

Okay, Li, vorne ist einer. - Wir müssen schnell sein.

Müssen wir an die Konkurrenz denken oder schalten wir die aus?

Ausschalten. Es ist 'ne Reise. Es geht um uns.

Okay, Busterminal.

Ich nehm deinen Rucksack. Mach ab.

So.

So, und jetzt lauf. Lauf!

Yalla! Gib Gas!

Unsere Urlaube bisher sahen komplett anders aus als das,

was wir jetzt erleben werden.

Wir sind mit dem Flugzeug meistens

und auch mit Hartschalenkoffern, wo du dein Gepäck drin hast,

mussten meist nicht auf das Budget achten.

Boah, praktisch ist es nicht, ne?

* Er stöhnt angestrengt. *

Vale, amigo!

* Sie jubeln *

Und jetzt? - Ja, Tuk-Tuk. Da vorne.

Sollen wir echt fragen? - Ja.

Warte. Hab ich das Ding? Meine Karte?

Ja. - Nein.

Oh, Mann. Das ist nicht dein Ernst.

Zeitdruck wird, denke ich, unser Problem werden.

Wir kommen eigentlich immer zu spät.

Da kommt 'n Tuk-Tuk. Sollen wir da fragen?

Ja. - Hello.

Bus? Station? Bus station?

Ja? Okay? - Okay.

Can we go?

Sprachlich wird das schwierig für uns -

wir sprechen Schwäbisch, Hochdeutsch, Schulenglisch,

Dann hört's auf. - Ja.

Es ist aufregend, auf sich allein gestellt zu sein.

Keine Ahnung, wo es jetzt hingeht. Wir werden es sehen.

Du bist auf Hilfe angewiesen und ich finde diese Challenge schön.

(Sprecher) Nun aber raus aus Pucallpa -

schnell, günstig und möglichst als Erstes.

Es geht los!

* Lebendige Musik *

(Lile und Dilara singen) Feel the rain on your skin.

No one else can feel it for you. Only you can let it in.

* "Unwritten" von Natasha Bedingfield *

Wir scheuen uns nicht davor, Fremde anzusprechen.

Ich glaube, das ist unser großer Pluspunkt.

Anderer Terminal. Wir sind falsch.

Die Dame am Terminal hat uns gesagt: "Ihr müsst zum Terminal Center."

Lile und Dilara nehmen die Ostroute Richtung Puno.

Unterwegs lernen sie peruanisches Kunsthandwerk kennen.

Später erwartet sie ein Job im Kartoffelanbau hoch in den Anden.

Soll ich reden? - Du kannst reden.

(beide) Hola.

Wow! Okay.

Wir beide können unterschiedliche Sachen:

Ich hab das Talent Karten zu lesen,

aber Lile ist super darin, andere anzusprechen, wo es hingeht.

Wir ergänzen uns also richtig gut.

Das heißt, wir haben gar keine Schwachstellen.

(Sprecher) Für jeden Abschnitt der Strecke gibt es einen Guide

mit Informationen zum Land, verpflichtenden Highlights und Jobs.

Dana und Mario haben das richtige Busterminal gefunden

und planen schon die nächsten Schritte.

(Mario) Wir haben wohl die meiste Lebenserfahrung.

Und sind krisenerprobt. - Haben Ruhe.

Wir sind sehr entspannt.

Szeneviertel, da stelle ich mir vor, dass es eben auch Streetfood gibt,

was man mal kosten will - hier und da was Kleines.

Dann 'ne Kette oder paar Ohrringe. - Kette, Ohrringe.

Ich liebe Schmuck aus fremden Ländern.

Du musst gucken! - Du musst mich zurückhalten.

Ich hab das Geld, dann sag ich: "Nein."

Noch! Wir wollten es ja aufteilen. - Dann sag ich: "Gestrichen!"

Wir haben getrennte Konten, auch wenn wir verheiratet sind,

weil... Mario Angst hat um sein Geld.

Da ist er, glaube ich, eher derjenige,

der da besser mit dem Geld so... umgehen kann.

(Sprecher) Die ersten 53 Euro sind schon weg für Bustickets.

18 Stunden dauert die Fahrt mit dem Nachtbus nach Lima.

Da haben wir uns ja Luxus pur geleistet.

(Mario) Wenn's jetzt noch Cocktails gibt...

Los geht's, mein Schatz. - Andiamo.

Nee, das ist Italienisch. Vamos! - Vamos.

(Sprecher) Dana und Mario Starten über die Westroute Richtung Puno.

Unterwegs wartet der erste Job auf die beiden:

Streetfoodverkauf in Lima.

Danach ihr Highlight: die Stadt Arequipa,

deren Zentrum Weltkulturerbe ist.

Jill und Sohn Jamie sind auch am Busterminal angekommen.

Noch eine Stunde bis zur Abfahrt.

Was willst du denn? - Was essen, Mama.

Hier, guck mal. Hier.

Spaghetti. - Nee, wir suchen YumYum.

Jawoll! Guck, guck, guck!

Ah! Juhu! Guck mal: 3,40. - Ist ein Euro.

Ja, das ist gut.

Boah, Leben am Limit, Madame!

Wir sind Menschen, die versuchen Wege zu finden,

wo wir sparen können, dass wir nicht so viel ausgeben.

Das sieht gut aus. - Ich möchte Pollo. Hier.

Ich hab auch Schalen mit und Besteck.

Also können wir so was mitnehmen. Das kostet knapp das Doppelte.

Daher gehen wir nach Budget und praktisch.

Probierst du's kurz?

Grazie. - Thank you much.

Eigentlich zehn hätte es gekostet, aber ich hab 20 gegeben,

weil das ja schon mal geklappt hat.

Ja, jetzt sind wir schon mal da.

(Sprecher) Auch die Zwillinge nehmen die Westroute über Lima.

Ihr Highlight: Schwimmen mit Mähnenrobben.

Danach fahren sie über die Anden Richtung Checkpoint Puno.

Allerdings wartet auf sie unterwegs ein Knochenjob in einer Salzmine.

Jill und Jamie bleiben noch 30 Minuten

bis zur Abfahrt des Busses.

(Jill) Andersrum. Quer. So.

Ah.

Mach mal an.

Geht. Siehst du? - Crazy.

Das ist komplett eine andere Lebensweise.

So lebe ich nicht, aber ich weiß,

ich hab ein Survivalgen und kann mich anpassen.

Es macht mir Spaß.

Ich find's witzig, mit Wasserkocher hier zu sitzen - ist was anderes.

Geil, ne?

Könnt noch ziehen, ne? - Aber ich mag das so.

Jetzt iss, los. - Lass mich doch in Ruhe essen.

(Jamie) Mir fällt es schwer, dass wir wenig Geld für Essen haben.

Ich esse, wann, wie, wo ich kann. Mama ist da relativ...

Entspannt. - Bescheiden. Wir finden 'nen Mix.

Crazy.

(Sprecher) Lile und Dilara sitzen im selben Bus wie Lykka und Carlo,

die auch auf der Ostroute nach Puno reisen.

Das Studentenpaar wird Ayacucho besichtigen

und danach in Cuzco auf einer Alpakafarm arbeiten.

Die Teams wollen schnell vorankommen

und haben deshalb eine Nonstop- 18-Stunden-Busfahrt gebucht.

18 Stunden - wenn alles glatt läuft.

* Trostlose Musik *

Es war schon so ein Film zu diesem Bus zu kommen.

Und jetzt... keine 15 Kilometer und wir sind am Arsch.

(Dilara) Der Bus hat den Geist aufgegeben.

Dort sind wir auch dem anderen Team begegnet.

Aber ich bin froh, dass wir hier gestrandet sind.

Es gibt viel zu gucken auf jeden Fall.

Es wird nicht langweilig. - Ja, ist spannend.

Die waren eigentlich ganz nett, aber...

Die scheinen sehr ambitioniert.

Die waren dann auch so... so 'n bisschen so.

Das hier ist kein Rennen.

Ich hoffe, der Ersatzbus ist auch groß,

sonst muss die Hälfte bleiben.

Nach 'ner Stunde oder 45 Minuten ist der nächste Bus gekommen.

Ja, los geht's. - Okay.

Hoffentlich bringst du uns sicher nach Hause.

"Nach Hause", Digger...

(Jamie) Gar kein Bock! 20 Stunden - ich krieg 'nen Schaden.

Ich hoffe, dass es echt entspannt wird.

Sorry! Sorry!

Ich fahre tatsächlich selten Bus.

(belustigt) Crazy!

Ich hab Bilder gesehen, mit denen geworben wurde:

180-Grad-Betten nach hinten und Premiumsachen.

Was haben wir? - 41, 42.

41? Oh.

Wir sind in den Bus eingestiegen - nada!

20 Stunden! - Ja, 20 Stunden. Weiß auch nicht.

Ich hab gelesen, die hinteren Plätze sollte man in Peru meiden,

weil es ein bumpy ride wird.

Super. Fühl ich jetzt schon. Geil.

20 Stunden und es geht so los. Ich freue mich!

Was Besseres kann ich mir nicht vorstellen. Geil!

(Sprecher) Auf ihrem Busmarathon

werden Jill und Jamie die Anden Richtung Lima überqueren.

Dort wartet in einem Fischrestaurant ihr erster Arbeitseinsatz auf sie.

Das Highlight ihrer Etappe: eine Wüstensafari.

Jetzt sind alle Paare unterwegs.

(Dana) Ich hab 'n bisschen Angst.

Wir haben Vertrauen in die Fahrer.

Wenn der Bus umkippt, kippt er um. - Alles wird gut.

Gute Nacht.

(Sprecher) Von guter Nacht kann auf der Ostroute nicht die Rede sein.

Auch der Ersatzbus ist liegengeblieben.

Spannend auf jeden Fall. Keine Ahnung, wann es weitergeht.

Wir wissen auch nicht genau, wie lange wir noch fahren.

Das ist uns vor zwölf Stunden genau wieder passiert.

Wir werden niemals ankommen. Niemals.

(Sprecher) Ein gerissener Schlauch lässt den Motor überhitzen.

Beide Teams verlieren wertvolle Zeit.

Das ist 'ne mentale Probe gerade.

Entweder du gehst damit jetzt locker um

oder es fängt schon ganz am Anfang der Reise an,

dass es dich fertigmacht

und du eben die ganze Zeit im Gedankenkreis bist.

(Sprecher) Im Bus nach Lima kreisen zu selben Zeit auch Jills Gedanken.

(Jill) Ich bin komplett aus meiner Komfortzone raus.

Es ist für mich eine Challenge,

die ich für mich selber bestreite hier in so engen Verhältnissen,

und ich überwinde mich enorm.

(Sprecher) Auch die anderen Teams rollen wieder.

Der Bus ist repariert.

Es geht endlich weiter. Wir werden noch weitere 200 Kilometer fahren.

Ich fühle mich echt eklig, hab lange die Zähne nicht geputzt.

Aber ich bin froh, dass es weiter geht.

In einem fahrenden Bus kann man easyer schlafen.

Bye-bye.

(Sprecher) Ankunft am nächsten Morgen in Huancayo

um peruanischen Hochland auf 3200 Metern Höhe.

Normalerweise braucht man mit dem Bus 18 Stunden von Pucallpa hierher.

Die Pechteams kommen allerdings mit achtstündiger Verspätung an.

Ja, schöne Weiterreise euch. - Euch auch.

Wir sehen uns am Checkpoint. Ciao!

Wir sind ja zusammen ausgestiegen und dachten kurz bei der Panne,

vielleicht nehmen sie doch ein anderes Transportmittel.

Es war 'ne nette Begegnung.

Trotzdem merkt man auch, wie nah das Team einem auf den Fersen ist.

(Sprecher) Lile und Dilara fahren direkt weiter.

Carlo und Lykka hingegen bleiben erst mal in Huancayo

und wollen noch etwas besorgen.

* Lebensfrohe Musik *

(Carlo) Wir hatten Spanisch in der Schule.

Lykka kann schon etwas mehr Spanisch sprechen.

Aber es hilft einfach Wörter nachzuschlagen.

Wir glauben an das Gute im Menschen und daran, dass uns geholfen wird.

Lykka, mhm. - Okay.

And Carlo. Hi. - Hi.

Die Strategie ist es,

uns aufs Abenteuer einzulassen und einfach mit dem Flow zu gehen.

Go, go, go!

(Lykka) Die Sprache ist eine große Barriere für uns.

Und sie ist auf uns zugekommen. Das war eine Fügung.

Wir hatten Glück, als wir das Wörterbuch gekauft haben.

(Lykka) Wie herzlich die Damen in der Handlung da waren.

Gracias. - Gracias.

Es ist einfach überwältigend,

dass die Leute so freundlich sind und so hilfsbereit,

weil die Sprache so eine große Barriere war

und wir es jetzt wieder lernen können.

Oh, Gott! Ich lieb's wieder komplett!

Was hatten wir für ein Glück? Das hat 3,50 gekostet umgerechnet!

(Sprecher) Auf über 3000 Metern

fahren Lile und Dilara im Collectivo, einem Sammeltaxi,

durch die überwältigende Landschaft der Anden.

Das sieht so schön aus!

Wow.

* Erhabene Musik *

(Lile und Dilara) Gracias.

* Sanfte Klänge *

Oh, weinst du schon?

Das ist so wunderschön. - Ja.

Weißt du was? - Was?

Solche Orte...

Das hört sich so doof an, aber ich hab das Gefühl,

bis ich Bella kennengelernt hab, hab ich keine schönen Orte gesehen.

* Melancholische Musik *

Lile ist seit zwei Jahren mit Bella verheiratet.

Ihre Frau war Profifußballerin

und macht gerade ihre Lizenz zur Trainerin.

(Lile) Meine Ehe ist wunderschön und ich liebe meine Ehefrau.

Ich vermisse meine Frau sehr und ihre positive Art.

(Lile) Mein Herz schmilzt.

Ich liebe Babys, ich liebe Kinder.

Ich schau denen so gerne zu.

Ich kann so gut mit Kindern umgehen. Das ist...

Und ich will unbedingt mein eigenes haben.

Okay - Salut.

Auf diesen Trip.

Relativ schnell war klar, dass ich die biologische Mutter werde.

Sie hat gesagt: "Wenn du dir das so wünschst, bin ich okay damit."

Da der Kinderwunsch bei uns mit Kosten verbunden ist,

wird auf jeden Fall ein Teil der Gewinnsumme

ins Thema Kinderwunsch gesteckt, weil es einfach mein Traum ist.

So! - Genau so!

(Sprecher) 20 Stunden Busfahrt -

Jill und Jamie sind endlich in Lima, Perus Hauptstadt, angekommen.

Lima liegt direkt am Pazifik -

eine Stadt mit mehr als zehn Millionen Einwohnern

und aufgrund der schönen kolonialen Altstadt UNESCO-Weltkulturerbe.

Hier kommen Einflüsse aus aller Welt zusammen - auch kulinarisch.

Unabhängig voneinander befinden sich jetzt drei Teams in Lima.

Nun heißt es: Wer findet das günstigste Hostel?

Wer feilscht am besten und spart so am meisten Geld?

"Pariwana Backpackers". - Wollen wir's da mal probieren?

Das sieht schon so hübsch aus.

Hola.

Gut? - Ich war noch nie im Hostel.

Woher soll ich das wissen? - Reicht's vom Budget?

Ja, muss.

Ich finde, es ist ganz schön teuer,

pro Nacht 50 Dollar für zwei Personen.

Ich hab allerdings keinen Vergleich.

Und ehrlich gesagt sind wir auch total fertig jetzt.

(Sprecher) Macht umgerechnet 48 Euro für eine Nacht.

Wir sind privat auch relativ große Sparfüchse.

So nenne ich uns immer.

Da, wo wir sparen können, machen wir das auch.

Das werden wir auch die ganze Reise über so fortsetzen.

Wir haben 'nen richtig guten Deal gemacht.

Wir haben jetzt zwei Nächte hier in diesem tollen Hotel

von 300 Sol auf 200 Sol gehandelt.

(Sprecher) Das sind etwa 25 Euro pro Nacht.

Jetzt sind die Zwillinge an der Reihe.

Wenn wir die Wahl haben, buchen wir gerne Fünf-Sterne-Hotels.

Muss nicht Fünf Sterne S sein - fünf Sterne reicht.

Von dem her ist es jetzt echt schwierig

Wir müssen die aber fragen, was es kosten würde.

Ja, du fragst.

Okay.

Nehmen wir das, oder? - Yes.

Wichtig ist uns echt der Schlafplatz und den hat jeder gern für sich.

(Sprecher) Umgerechnet 37 Euro für eine Nacht.

Gut verhandelt, allerdings nicht ganz so gut wie Jill und Jamie.

Geil! Ich freu mich so! Endlich mal schlafen wieder!

Ey, geil!

Top! Crazy!

Einfach los und gucken, ob wir was finden, ist nicht unser Ding.

Super, dass wir so schnell was recht Gutes gefunden haben,

würde ich mal sagen. - Ey, das ist Jackpot!

Und dass Frühstück mit dabei ist, darüber freu ich mich am meisten.

(Timo) Ja, okay. Das ist so... Man nimmt's einfach so hin.

Aber ich sag immer: Wir sind zu zweit.

Von daher: halbes Leid, geteiltes Leid.

Ja, passt doch.

Fühlt sich eigentlich ganz gut an. - Ja.

Fürs erste Mal Hostel.

Ja, find ich auch gut.

(Sprecher) Lima am Morgen des dritten Tages:

In zwei Stunden treten Dana und Mario ihren ersten Job an.

Oh, guck mal. Das ist total schön.

Richtig schöner Moment.

Ich hab Hunger.

Ja... - Ja, aber ich find's schön.

Er ist kein Mann großer Emotionen. - Genau!

Könnte mehr sein. - Ja?

Ja. * Er seufzt. *

(Sprecher) Sie konnten im Hostel kein Frühstück raushandeln.

So bleibt ihnen nur die Parkbank.

Unser Frühstück!

Wir haben ein Essen geteilt. Das geht sonst nicht.

Nee! - Nee! Das würden wir nie machen.

* Lebendige Musik *

(Sprecher) Jill und Jamie jobben heute im Fischlokal.

Ich hab früher während meiner Studentenzeit auch gekellnert.

Ich koche gerne und hoffe einfach, mir wird das Kochen Spaß machen.

(Sprecher) Die Teams haben auf jeder Etappe einen Pflichtjob.

Jill und Jamie können heute 15 Euro pro Person dazuverdienen.

Es ist angenehm. Ich dachte, die Konsistenz wäre glibberiger.

(Sprecher) Roher Fisch ist gar nicht Jamies Ding.

Doch Ceviche wird genau damit zubereitet -

plus Limettensaft, Koriander und Chili.

So entsteht ein peruanisches Nationalgericht.

Oh, mein Gott! Das ist einfach roh!

Es schmeckt gar nicht nach Fisch. Null!

Das spricht 100 Prozent für Qualität.

Ich bin komplett überrascht.

Es ist ganz anders als gedacht.

Ich dachte, ich schneide Fisch und das war's.

Ich hab aber vier traditionelle peruanische Gerichte gelernt.

(Sprecher) Ihren Lohn müssen sich die beiden aber wirklich erarbeiten.

So, fertig! Feierabend!

* Lebendige Musik *

Wir arbeiten hier, verdienen Geld, kriegen Essen -

so 'ne Gastfreundschaft ist unglaublich.

Und das Essen ist wirklich Endboss.

Endboss ist für mich so der Endgegner von lecker geil.

Das ist ein Bonus für das Budget und wir freuen uns,

dass wir so freundlich empfangen wurden und mitessen dürfen.

Und das Essen ist wirklich sehr lecker.

(Sprecher) Die Teams sollen nicht nur jobben,

sondern auf jeder Etappe auch besondere Orte aufsuchen.

Bei den Zwillingen steht heute ihr erstes Highlight an:

ein erfrischendes Bad - mit Seelöwen.

* Mondäne Musik *

Die Palomino-Inseln sind Teil eines geschützten pazifischen Ökosystems.

Hier leben bis zu 6000 südamerikanische Seelöwen,

auch Mähnenrobben genannt.

Die Tiere werden etwa 30 Jahre alt und können bis zu 140 Kilo wiegen.

Seelöwen waren schon immer 'n Traum von uns,

weil die so süß aussehen mit ihren Glubschaugen.

Herzlich sind sie auch.

Ah. Ach so. Okay.

For you. - Thank you.

Aber im Meer baden ist eigentlich nicht so unsers,

auf offenem Meer, zumindest nicht so weit draußen.

Es war auch eine Überwindung, ins offene Meer zu springen.

Wir wissen ja alle: Seelöwen sind Futter für die Haie.

(Sprecher) Die Inseln sind zehn Kilometer vom Festland entfernt

und ein Paradies für Tiere.

Neben den Seelöwen tummeln sich hier Humboldt-Pinguine,

Wale und unzählige Seevögel.

Das war wirklich unglaublich. - Absolut.

Auf dem offenen Meer, da war nichts abgegrenzt oder so.

Ich wollte sie am liebsten anfassen

und am besten knutschen vorne mit den Barthärchen.

Sie haben zwar mega gerochen und hatte gelbe Zähne.

Ja, das haben sie auch mega gehabt, aber es war echt top.

(Sprecher) Das Foto vom Besuch

muss am nächsten Checkpoint vorgezeigt werden.

Auf dem Festland, in Lima,

treten Dana und Mario zu ihrem ersten Job an.

Als Straßenverkäufer sollen sie Mazamorra,

den traditionellen peruanischen Maispudding, verkaufen.

(Dana) Lecker, lecker!

* Fröhliche Musik *

(Dana) Die machen das jeden Tag. - Das ist 'n hartes Brot.

(Mario) Ich möchte das nicht sieben Tage die Woche machen.

Viel kommt da wohl nicht rum. - Glaube ich auch.

Dem würde ich gerne was schenken. Oh, das tut mir so leid.

(Sprecher) Spontan verschenkt Dana ein Schälchen Milchreis

für umgerechnet 2,50 Euro.

Buon appetito.

Ähm... Guten Appetit.

(Mario) Mit ihr musst du dich nicht selbstständig machen.

Ich kann das nicht. - Ich weiß.

Ist doch alles in Ordnung. Alles gut.

Komm mal her. - Nein, ich will jetzt nicht.

Du kriegst das alleine hin. - Ich will nicht heulen.

Armut gibt's ja bei uns auch.

Ich bin einfach ein sehr emotionaler Mensch

und ganz nah am Wasser gebaut.

Irgendwann muss ich mitweinen, weil ich kann das nicht sehen.

Da kommen mir auch die Tränen.

Rico, rico! - Rico, rico.

(Sprecher) Dana und Mario müssen für ihr Geld noch Stunden arbeiten.

Die Zwillinge sind schon wieder im Wettkampfmodus

und wollen Strecke machen.

20 Stunden Busfahrt liegen vor ihnen.

(stöhnend) Ja! Haben wir's geschafft.

Ja, komm. Das kriegen wir auch hin.

Ich hoffe auch.

Oder? - Ja.

Die Luft ist schlecht, aber ich glaube, das kriegen wir hin.

Nach Feierabend versuchen auch Dana und Mario schnell weiterzukommen.

18 Stunden Busfahrt - einmal quer über die Anden.

* Mondäne Musik *

Mir ist 'n bisschen schlecht heute. Also, dieses ...

Viel schlimmer finde ich den Verkehr.

Leben sind hier nicht so viel wert.

Da wird überholt kurz vor der Kurve. Die Hänge sind nicht abgesichert.

Bei uns wären da überall Drahtnetze. Das ist hier gar nicht.

Ayacucho im Süden Perus:

Die Andenstadt liegt auf über 2700 Metern

und ist berühmt für die zahlreichen Kirchen

und ihr traditionelles Kunsthandwerk.

Und genau das werden Lile und Dilara nun kennenlernen - ihr Highlight.

(Frau) Hello!

Hi. - Hi.

(Sprecher) Patricia ist die Urenkelin

des 1981 verstorbenen Retablo-Meisters Joaquin López.

Das sieht aus wie eine ganze Familie, die zusammenkommt.

(Dilara) Nee, ein ganzes Dorf. Eine ganze Stadt.

Wir sind auch 'ne große Familie und...

für mich ist Familie das Wichtigste auf der Welt.

Und ich vermisse sie und ich erlebe so etwas Tolles

und bin traurig, dass sie das nicht mit mir erleben können.

(Sprecher) Der Meister versteckte Alltagsszenen

in religiösen Minischreinen.

Zum Teil sind es Szenen aus der Nachbarschaft,

aus der Politik oder gar versteckte Regimekritik.

* Friedliche Musik *

Ich find's so schön,

dass man sich die Zeit nimmt, um so was Kleines herzustellen

und so viel Liebe reinzustecken und so viel Farbe,

weil das Leben ist bunt.

Wir beide haben ja einen Migrationshintergrund

und das gibt mir zu denken,

mich noch etwas näher an meine Kultur zu bringen

und diese Werte zu Hause noch mal mit anderen Augen zu sehen,

nachdem ich jetzt hier war.

(Sprecher) In Lima durchstreift Jill mit Sohn Jamie die Stadt.

Eigentlich müssen wir da jetzt reingehen und mittanzen, ne?

Bienvenido!

Hey, bienvenido.

Bienvenido.

(Jamie) Wo ist meine Mutter? Komm doch her!

Du hast mich hängen gelassen!

Hast mich hängen gelassen! Ich glaube, ich spinne!

Ich dachte, du kommst mit!

Dann steh ich da alleine, tanze meine Runden.

Aber kriegst du zurück. Alles gut.

So, Mutter. Hol jetzt, ist egal.

Sechs Churro mit einem Dip. Gönn ich mir zum Geburtstag morgen.

Also vorträglich, ja? Okay.

Haben wir uns gegönnt.

Wir hatten noch eine Fünfer-Münze und dann passt das, ja.

Aber ist geil, lecker.

(Sprecher) Tag 4: Heute ist für Jamie ein besonderer Tag.

Er wird 21 Jahre alt.

* Entspannte Gitarrenmusik *

Mach mal Augen zu, bitte.

Augen zu? - Ja.

Hast du mir 'n Geschenk mitgebracht? - Nein.

Jetzt!

(singend) Happy birthday to you.

Happy birthday to you.

Happy birthday, lieber Jamie.

Oh, nicht weinen.

Nicht weinen, dann wein ich auch.

(Jamie) War schon traurig. War ein sehr leerer Moment

und ein sehr stiller und trauriger Moment, muss ich sagen.

Ich kenne es, dass die ganze Familie da ist, dass alle vor mir stehen

und im Chor "Happy birthday" singen,

wo ich auch einen Kuchen habe, den ich essen kann.

Aber du hast 'ne Kerze bekommen. Und die Kerze brennt sogar.

Wie puste ich die aus?

Warte mal.

Puste. Puste.

Eins, zwei, drei, puste.

Aus!

Ja, top! - Ich gebe mir immer viel Mühe.

Ich liebe es, die Freude in den Augen der Kinder zu sehen,

wenn sie diesen üppigen Tisch sehen und sich freuen über die Geschenke.

Danke schön, Mutti.

Soll ich die aufmachen oder nicht? - Ja.

Ich freue mich, dass wir zusammen hier sind,

bin aber traurig, dass ich ihm nicht mehr bieten konnte.

Von Mathilda? Oh!

(Sprecher) Mathilda, Jamies achtjährige Halbschwester,

hat ihm eine Karte geschrieben.

Sie wird während Jills Abwesenheit von ihrer Oma und dem Papa betreut.

Cüs!

Ich sag eigentlich immer: "Ein Geburtstag ist nix Besonderes.

Du wirst immer älter, das sollte man nicht feiern."

Aber es sind die Emotionen, dass die Familie nicht da ist.

Danke schön.

* Friedliche Musik *

(Sprecher) Dana und Mario sind in Arequipa angekommen -

auf gut 2300 Metern über dem Meeresspiegel.

Das ist gewöhnungsbedürftig.

Gestern und heute Morgen ging's mir nicht so gut wegen der Höhe.

Guck mal, ich hab 'ne Kleinigkeit für dich.

Ein Drama-Lama. Drama-Lama, bestimmt deswegen? Nee!

Für meine kleine Drama-Queen ein Drama-Lama?

Ja. - Nein, so war das nicht.

Ich glaube, wenn ich 'n Tief habe, ist er derjenige,

der mich wieder antreibt und sagt: "Komm! Wir schaffen das!"

Halt dich fest! - Oh, ist das entspannt. Taxi!

Thank you!

Die Stadt Ayacucho mit ihren kolonialen Prachtbauten

ist das Highlight für Lykka und Carlo

auf ihrer Route zum Checkpoint.

Beide studieren Innenarchitektur.

(Carlo) Ich zeichne sehr gerne, ich lese gerne.

Ich bin dabei sehr gerne draußen in der Natur.

(Sprecher) Zu Hause in Ostwestfalen lieben die beiden ihre Ausflüge,

zum Beispiel in den Teutoburger Wald.

(Lykka) Wir verbringen auch einen großen Teil der Freizeit zusammen,

gestalten sie relativ kreativ, zeichnen, malen.

Ich hab mir jetzt auch einen Pan gekauft,

auch wenn ich nicht so der musikalische Mensch bin.

Aber es wird und macht sehr viel Spaß.

Wir können uns auch vorstellen,

in der Zukunft zu heiraten, Kinder zu haben.

Wir schauen, was das Leben bereithält und gehen das mit.

Wir wollen auf jeden Fall mehr reisen.

(Carlo) Die Kirche ist echt krass, vor allem diese Schreine.

Beeindruckend. - Ja.

Und man sieht sich nicht satt daran, weil das Auge so viel zu tun hat.

(Sprecher) Die Kathedrale der Heiligen Maria

wurde im 17. Jahrhundert von den Spaniern erbaut.

Sie hat dann den Kontakt zu David hergestellt,

der für die Kirche zuständig war und eine Privatführung gegeben hat.

* Erhabene Klänge *

(Lykka) Wow.

(Sprecher) Hier gibt es 33 historische Gotteshäuser.

Ayacucho wird deshalb oft auch "Stadt der Kirchen" genannt.

Seit vier Tagen sind die Teams nun schon unterwegs

Gute fünf Wochen liegen noch vor Ihnen.

Wer hält durch und schafft es bis ans Ende der Welt nach Ushuaia?

Nee, lass lieber. - Lieber lassen?

Ja, stell's lieber ab,

(Dana) Guck mal, die kleinen Tatzen.

(Mario) Hier ist der Kopf.

(Jaime) Nein, nein.

* Jill und Jaime schreien. *

Ja, ist schon krass. Aufgewühlte Situation.

Untertitel im Auftrag des ZDF, 2025

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