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(starker Regen)
(Donner)
(♪ beschwingter Jazz)
(Frau) Sag mir, dass du mich liebst.
(Mann) Ich liebe dich.
(Keuchen und Stöhnen)
- Nein! - (Schuss)
(Knistern)
(Schuss)
(Schuss)
Verehrte Damen und Herren, in Kürze erreichen wir Elderstown.
Reisende nach Deerville, Rostok und Nellycamp bitte in Deerfield umsteigen.
Brauchen Sie ein Taxi, dann rufen Sie mich an.
(Frau) Kann ich Ihnen helfen?
- Ich möchte zu Mrs. Anderssen. - Besuchszeit ist erst in einer Stunde.
- Sind Sie ein Verwandter? - Ja.
Ich bin ihr Sohn.
- Welche ist es? - Wie bitte?
Welche davon ist meine Mutter?
Sie dort.
Ich bin draußen.
Bitte stören Sie die anderen Patienten nicht.
Ihre Mutter ist sehr krank, Mr. Anderssen.
Kaminsky. Mein Name ist Kaminsky.
- Wir haben unterschiedliche Namen. - Natürlich.
Ich hätte gern ein Einzelzimmer für sie.
Mr. Kaminsky, Ihre Mutter hat nur die Grundversicherung.
Sie hat ihr Konto bereits überzogen.
Geben Sie ihr einfach ein Einzelzimmer, ja?
- Ich kümmere mich um alles. - Also gut.
Kennt meine Mutter jemanden in Elderstown?
- Hat sie hier Freunde? - Nicht, dass ich wüsste.
Warum wurde sie hierher verlegt?
Sie lag in einem sehr kleinen Krankenhaus 300 Kilometer von hier.
Hier im Ralston Memorial bieten wir die neuesten ärztlichen Behandlungen an.
Wie lange?
Wir tun unser Bestes.
Wie lange?
Eine Woche, würde ich sagen.
Schätzungsweise.
(Glockenläuten)
Gusseisen.
Vielen Dank. Entschuldigen Sie die Störung.
Was ist, Schlüssel verloren? Du hast einen Haustürschlüssel!
Kein Grund, mich aufzuwecken.
Ich hab auch ohne euch Disco-Ärsche genug Probleme.
- He, es tut mir Leid. - Ja.
Ich werd dir den Nobelpreis schicken.
Wo ist Buddy?
He, Buddy!
Ist das Joes verdammter Kram? Warum liegt das Zeug auf der Straße rum?
- Das ist das Material für das Baugerüst. - Das wird also noch weggeräumt?
Hallo, Paul.
Kaminsky. Kaminsky, Kaminsky...
Der verdammte Nick Kaminsky!
- Wie geht's dir, Alter? - Was zum Teufel hast du hier verloren?
Ich dachte, du wärst in Chicago.
Ja, war ich auch.
Aber dann bekam ich ein verlockendes Angebot, und hier bin ich, in Elderstown.
Und du? Meine Güte!
Hast du nicht irgendwas Postgraduiertes mit Architektur,
irgendwas Prä-Sexuelles im Norden von New York unterrichtet?
- Das tue ich auch noch. - Du bist nicht zufällig deswegen hier?
Weswegen?
Meine Mutter ist hier im Krankenhaus.
- (Hupen) - Das tut mir Leid.
He, ich hab deine Bücher gelesen.
Nicht wirklich gelesen, aber ich hab sie gekauft.
Meine Frau hat sie gelesen.
Sie haben ihr sehr gefallen, meinte sie.
Aber es heißt ja, glaube niemals einer Frau.
- (Paul) Was hältst du davon? - (Nick) Es ist sehr schön.
Wie lange wird es dauern?
Vier Tage, höchstens eine Woche. Das Team ist gut.
- Eine Woche? Für was? - Um es abzureißen.
Entschuldige.
Der Idiot will heute Nachmittag seinen Scheck haben.
Ich sagte ihm, er solle mit dir reden.
Mit wem könnten wir das abklären?
Lass mich das regeln. Ich treffe ihn um zwei Uhr.
Was zum Teufel hat der hier verloren?
Oh, Mann!
- Ich schulde dir was. - Gut, dass ich hochsah.
- Nein, ich schulde dir was. - Ist doch egal.
- Was machst du heute Abend? - Nichts, aber du brauchst...
Nein, ich gebe heute eine Party. Meine Frau hat Geburtstag.
Du musst kommen.
Die sind wunderschön, Mr. Kaminsky.
Hier ist der Klingelknopf. Drücken Sie ihn, falls Sie etwas brauchen.
Möchten Sie die Speisekarte?
Ich bin nicht hungrig.
Alles klar bei Ihnen?
Mir geht's gut.
Ich geh auf eine Party.
Darf ich Ihnen eine persönliche Frage stellen?
Ich hab das Gefühl, Sie zu kennen.
Aus dem Fernsehen, oder woher?
Was?
(♪ Popmusik)
(Frauenlachen)
Wir sehen uns, Mrs. Kessler.
Hallo.
- Hallo. - Sind Sie Pauls Frau?
Ja, das bin ich.
Wie heißen Sie?
Jane.
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Jane.
Ich erkenne Sie.
Von dem Foto in Ihrem Buch.
Ja.
- Sie sind Nick. - Ja.
Wo ist Paul?
Irgendwo hier.
Die sind für Sie.
Das ist sehr nett von Ihnen.
Sie sehen ein wenig traurig aus.
Ich hoffe, es ist nicht zu spät.
Ich denke nicht.
Ich kann traurige Rosen aufpäppeln.
(Männerstimme)
Nick!
Nick Kaminsky ist eingetroffen. Großartig!
Das wird eine gute Party.
- Meine Frau hast du ja schon getroffen. - Ja.
Gut. Alles klar bei dir?
Von dem Geld für das Haus bekommst du in Chicago zwei Zimmer.
Oder vielleicht ein Badezimmer in New York.
Hi.
(Nick) Kann ich dich um was bitten?
Eine Bitte? Du hast mir das Leben gerettet. Was immer du willst. Was?
- Das Gebäude, das du abreißt. - Das Ralston-Gebäude.
Ich würde es mir gerne genauer ansehen und vielleicht etwas darüber schreiben.
Aber du schreibst nicht, ich würde das kulturelle Erbe von Elderstown zerstören?
(lacht) Nein.
Paul, das ist einfach so ein schönes Haus, und ich würde gerne etwas schreiben.
Du wirst mir deswegen keine Schuldgefühle machen?
Versprochen.
Morgen Früh um acht gehen wir rein.
- Du darfst gerne mitkommen. - Danke.
Warum wurde es dichtgemacht?
- Junger Mann! So sieht man sich wieder! - Wie geht es Ihnen?
Ich wusste nicht, dass Sie unseren werten Gastgeber kennen.
Wir waren auf demselben College.
Vor zehn Jahren. Und dann taucht der Kerl einfach auf der Hauptstraße auf.
Was für ein Zufall.
Darf ich Ihnen meine Frau vorstellen?
- Mary. Das ist Mr... - Kaminsky.
Mr. Kaminskys Mutter befindet sich bei uns im Krankenhaus.
Viel Glück.
Sie macht nur Spaß.
Arbeiten Sie in demselben Beruf wie ihr Mann?
Sie sind verwandt. Ich arbeite im Krankenhaus.
(Nick lacht)
Sind Sie Ärztin?
Mary arbeitet in der Pathologie, unten in der Leichenhalle.
- Eine faszinierende Welt. - Es gibt gute Momente.
Paul, tanzt du mit mir?
Ich muss mich wieder um meine Gäste kümmern.
- Aber Nick war immer ein guter Tänzer. - Nein.
(Doktor) Sie würden mir einen großen Gefallen tun.
Sie tanzen wirklich sehr gut.
Noch besser ficke ich.
(Musik übertönt das Gespräch)
Pete, bitte.
- Alles in Ordnung? - Mir geht's gut.
Und du? Amüsierst du dich?
- Ja, ich habe großen Spaß. - Ja.
Beschissener Idiot!
Was zum Teufel machen Sie in meinem Zimmer?
Ich sah mir die Fotos an.
Ich wollte Sie nicht erschrecken.
Entschuldigen Sie.
Das Ralston-Gebäude, stimmt's?
Ja.
Es ist schön.
Ja, das ist es.
Gusseisen.
Ich sollte wieder nach unten.
Es tut mir wirklich sehr, sehr Leid.
Ist schon in Ordnung.
Gute Nacht.
Gute Nacht.
Grüßen Sie Jane. Ich konnte sie nicht finden.
Ich weiß auch nicht, wo sie ist, aber...
Danke für das Geschenk.
Mary. Gute Nacht.
- Was für eine Party. - Ziemlich wild, nicht wahr?
Ja. Ich geh mal schlafen. Kann ich mir ein Taxi rufen?
Nein. Das ist absolut nicht nötig.
Pete, kannst du Nick in die Stadt mitnehmen?
Ja.
- Sind Sie so weit? - Ja. Danke.
Danke noch mal. Es war klasse.
- Danke, dass du mich gerettet hast. - Hör schon auf!
- Bis morgen? - Ja.
- Acht Uhr? - Ich werde da sein.
Schlaf gut.
Gute Party, nicht?
Steigen Sie ein. Es ist offen.
Ich liebe es, in Ruhe zu pissen.
Mann, es gibt nichts Besseres!
- Sind Sie ein Freund der Kesslers? - Ich ging mit ihm aufs College.
Seine Frau traf ich heute zum ersten Mal.
Ein scharfes Flittchen, was?
Ich würde sie unter Verschluss halten.
Sie... wirken wie ein glückliches Paar auf mich.
"Sie wirken wie ein glückliches Paar auf mich." Das gefällt mir.
Fahren Sie besser langsamer.
Mögen Sie Mösen?
- Ja oder nein? - Ich mag sie!
- Du magst sie? - Ja.
Du magst sie? Ich liebe sie!
(Pete lacht)
(Pete lacht)
(spielt Beethovens "Mondscheinsonate")
(Pete) Hier kommt die Polizei!
Hallo, Mr. Ricker.
Das Übliche?
- Und Ihr Freund? - Er nimmt das Gleiche.
Sein Name ist Nick.
- Wo ist Maxine? - Sie hatte einen Termin.
- Betty ist da. - Sie ist auch gut.
(Frau) Betty.
Zimmer neun.
Sie sind alle sauber.
Ich lass sie einmal im Monat untersuchen.
Such dir eine aus, Nick.
Das geht auf mich.
Lass das! Du machst mir blaue Flecken.
(Pete lacht)
Setz dich zu uns, Nicky.
Annie! Du deprimierst hier alle, verdammte Scheiße!
Bleib ruhig, Cindy.
Möchtest du irgendetwas tun, Nicky?
Michelle, steh auf. Zeig dich Nick.
Michelles guter Ruf beruht auf ihrem Mund.
Er ist groß. Er ist vollkommen.
Setz dich, Michelle.
Barbara, komm her.
Nein.
Steh auf.
- Was bist du, Barbara? - Ich bin ein böses Mädchen, Madam.
Sie kann so frech sein.
Aber, Nicky...
Du brauchst dir von der Hure nichts gefallen zu lassen.
Leg sie einfach übers Knie.
Aber sie hat auch ihre guten Seiten.
Möchtest du essen?
Ja.
Lass ihn probieren, Barbara.
Probier es.
Komm schon, Nicky.
Probier es.
Nick!
Denk dran, nur du kannst Waldbrände verhindern.
(Pete lacht)
(Sirene heult)
(♪ Jazzversion von "Liebestraum")
He, Nick. Gut. Gerade rechtzeitig.
In ein paar Minuten ist... Showtime.
- Morgen. - Morgen.
Was ist so besonders an dem Haus?
Das Gusseisen.
Ein Gebäude wie dieses ist das fehlende Glied der amerikanischen Architektur.
Was meinen Sie damit?
Bevor es gusseiserne Bauwerke gab,
hing die Höhe eines Gebäudes von der Dicke der Außenwände ab.
Je höher das Haus, umso dicker mussten die Wände sein.
Mehr als sieben Stockwerke waren nicht drin.
Ich zeige Ihnen etwas.
Diese ganze Fassade besteht aus einzelnen Teilen,
die einfach verbolzt und am Gebäude befestigt wurden.
Aber all das Metall ist sehr schwer und musste getragen werden.
Also kam jemand auf die clevere Idee,
für das ganze Gebäude einen Metallrahmen zu nehmen,
an Stelle von Ziegeln und Mörtel.
Bei einem Eisenrahmen
verlagert sich die ganze Belastung in die Horizontale.
Der Halt kommt also aus der Mitte.
Man kann so hoch bauen, wie man will.
So entstand der Wolkenkratzer.
Sie wissen das alles, nicht wahr?
Ja.
Ich habe Ihr Buch gelesen.
Ich fragte mich, ob Sie sich wirklich so sehr dafür begeistern können.
Ja.
Ich kann mich sehr dafür begeistern.
Gut.
Es muss schön sein, bei Ihnen zu studieren.
Mein Gott!
Heilige Scheiße!
(hustet)
Meine Güte!
Ich glaub es nicht.
(Jane) Ich schon.
(Paul) Mann!
- Das ist fantastisch. - Ja. Erstaunlich, nicht wahr?
- Wusstest du von dem ganzen Kram? - Nein, ich hatte keine Ahnung.
- Buddy! - Ja.
Sehen Sie sich dieses Chaos an! Was sollen wir damit machen?
Kein Problem. Ich hol ein paar Antiquitätenhändler und...
Ja.
- Jane. Wohin gehst du? - Ich bin hier drüben.
- Nick. Vorsicht. - In zwei Tagen ist alles draußen.
Wir sollten uns beeilen. Ich will kein Aufsehen erregen.
(Buddy) Jungs, holt Kabel. Lasst uns Licht machen!
Paul.
Das ist ein gusseisernes Gebäude.
Das abzureißen ist völlig irrsinnig.
Was halten die Stadtbewohner davon?
Es ist ihnen scheißegal. Sie hassen das verfluchte Haus.
Es weckt schlechte Erinnerungen. Sie geben mir noch einen Orden dafür.
Wenn nicht sie, dann das Glendale-Bauunternehmen.
Das beschissene Haus wird abgerissen!
- Kein Scheiß mehr! - (Pager piept)
Alles ist vorbereitet. Es gibt Termine und Verträge.
In sechs Monaten steht hier ein florierendes Einkaufszentrum,
das Ralston Center!
Eins noch, Nick. Du erinnerst dich...
Du hast mir gestern versprochen, mir nicht alles mit dem Artikel zu versauen.
Ich bin hier nicht der Böse.
Tut mir Leid.
Ich kriege die Abrissgenehmigung nicht ohne dieses Scheißformular...
- Werden Sie über das Haus schreiben? - Ja, das würde ich gerne.
Ich hab so etwas noch nie gesehen.
Ich weiß.
- Und Sie? - Was?
Werden Sie es fotografieren?
Auf jeden Fall.
- Danke. - Bitte. Kaffee?
Nein, danke.
Es tut mir Leid.
Schon gut.
Was ist los?
Der Architekt hat es wieder vermasselt. Ich muss morgen nach Chicago.
Für wie lange?
Einen Tag. Vielleicht zwei.
- Ich sollte ins Krankenhaus. - Nick, ich hab mir gedacht...
Brauchst du zu dem Artikel Fotos?
Janes Arbeiten sind nämlich sehr gut.
(ächzt)
- (stöhnt) - Schwester!
Nick.
Geht es Ihrer Mutter gut?
(schluchzt)
Alles in Ordnung?
Ist ja gut.
Da sind wir, meine Herren.
Je schneller es geht, umso besser.
Hier ist ziemlich viel...
Hallo, Jane.
Noch eins?
Ja, noch eins. Dann muss ich nach Hause und packen.
- Miss, noch zwei Bier, bitte. - Nein.
Zwei Scotch, kein Eis.
Jane hatte eigentlich immer richtig lange Haare.
Sie waren wunderschön.
Sie konnte auf ihnen sitzen.
Und dann hat sie sie alle abgeschnitten.
Sie fand hinten in meinem Pick-up einen schwarzen Spitzenslip.
Diane.
Noch diesen letzten Drink.
Denn ich muss nach Hause. Packen.
- Hab ich das nicht schon gesagt? - Nein.
Ich habe es wohl schon mal gesagt, du Arsch.
Dieses gusseiserne Haus...
Du kannst kommen und gehen, wie es dir beliebt, weißt du.
Komm einfach nur nicht in Jane.
Ich mein das verdammt ernst, Nick.
Paul, komm schon.
Paul.
He, ich brauch noch einen.
Einen noch, und dann muss ich packen.
Aber das hab ich schon mal gesagt, oder?
- Mr. Kaminsky, guten Abend. - Abend.
- 507? - Ja, bitte.
Danke.
- (Nick) Gib es mir zurück. - (Mädchen) Gib es mir zurück.
(Echo) Gib es mir zurück.
- (Nick) Gib es mir, bitte. - (Mädchen) Gib es mir, bitte.
- (Nick) Gib es mir. - (Mädchen) Gib es mir.
- Gib es mir oder ich sag's meinen Eltern. - Das sind nicht deine Eltern.
Deine Mutter ist eine verrückte Frau.
(Keuchen und Stöhnen)
(ekstatisches Stöhnen)
Morgen.
Guten Morgen.
Sie sind früh dran.
Ich wollte meine Ausrüstung vorbereiten.
Ich war etwas nervös.
Da ist ein Kaffee für Sie.
Danke.
Sie sehen etwas besser aus als Paul heute Morgen.
In dieser Stadt wird viel getrunken.
Ich weiß nicht, wie lange ich das überleben würde.
Warum sind Sie nervös?
Wir haben noch gar nicht geredet und nichts.
Ich weiß nicht, was Sie wollen.
(Kamera klickt)
Mein Vater war Fotograf. Ich konnte schon als Kind mit Kameras umgehen.
Ich half ihm auch bei den Abzügen.
Ich gab es auf, als ich aufs College kam.
Was hat Sie wieder dahin gebracht?
Paul.
Das ist er.
Ein Truck?
- Was haben Sie erwartet? - Ich weiß nicht. Einen Volvo?
(Jane) Das muss wirklich hart für Sie sein.
Ich kenne das Gefühl.
Ich wurde auch adoptiert.
Ich habe meine eigentlichen Eltern nie getroffen.
Das muss merkwürdig sein.
(Nick) Ja, das ist es.
Mein Vater starb bei einem Autounfall, noch bevor ich geboren wurde,
und meine Mutter wurde eine Zeit lang sozusagen verrückt.
Fahren Sie deswegen nicht Auto?
- Wegen Ihrem Vater? - Nicht nur.
Ich lass mich auch gern von schönen Frauen herumfahren.
Danke fürs Mitnehmen.
Sie hatte heute große Schmerzen.
Ich habe ihr gerade Morphium gegeben. Leider wird sie sehr schläfrig davon.
(Fernsehton ist abgestellt)
Hallo, Mutter.
Meine Güte!
Du bist ja noch hübscher, als dieser Hurensohn es war.
- Hast du eine Zigarette? - Nein.
Du rauchst nicht.
Nur manchmal.
Er rauchte zwei Packungen pro Tag.
Aber hier lassen sie mich nicht rauchen.
Sie sagen, es wäre schlecht für meine Gesundheit.
Bring mir doch das nächste Mal eine Packung mit.
Jetzt ist es besser.
Manchmal ist der Schmerz wie ein Messer.
- Es ist meine Strafe, weißt du. - Nein. Hör auf damit. Sag das nicht.
Nick. Ich habe sie gebeten, dich zu kontaktieren.
Ich weiß, wie schlimm das sein muss.
- Es tut mir Leid. - Nein. Das braucht es nicht.
Ich bin froh, dass du es getan hast.
- Wirklich? - Ja. Wirklich.
Wie hast du mich gefunden?
Vor zwei, drei Jahren war ich in einem Buchladen
und sah dein Foto.
Es war ein richtiger Schock.
Ich wusste, dass du es warst, noch bevor ich den Namen las.
Ich habe alle deine Bücher in der Schublade dort drüben.
- Schreibst du an einem anderen? - Ja.
Und ich werde es dir widmen.
Das würde mich so stolz machen.
Er war so hübsch.
Eines Nachts kam er sehr spät nach Hause.
Ich war mit dir schwanger.
Ich war noch wach.
Er kam auf Zehenspitzen rein, um mich nicht aufzuwecken.
Also ließ ich mir nichts anmerken.
Er legte sich ins Bett und schlief sofort ein.
Seine Hand lag zwischen uns auf dem Kopfkissen.
Ich nahm sie behutsam in meine...
und begann die Finger zu küssen,
einen nach dem anderen.
Und ich konnte die Möse an ihnen riechen.
(unverständlich)
- Was hast du jetzt vor? - Ich werd nach Hause gehen.
- Den Film entwickeln. - Sollen wir was trinken gehen?
Ich halte das für keine gute Idee.
Warum?
Wir beide wissen, warum.
Ich sollte nach Hause.
Eine Dusche nehmen.
Nimm meine.
Ist das deine Mutter?
Ja.
Sie war sehr hübsch.
Ja, das war sie.
Wer ist der Mann?
Keine Ahnung.
Mein Vater, schätze ich.
(Telefon klingelt)
Hallo?
Hallo, Paul!
Sie ist vor etwa... 20 Minuten gegangen.
Sie sagte, sie müsste noch etwas bei der Reinigung abholen oder so.
Sie dürfte auf dem Heimweg sein.
Tschüss.
Scheiße.
Jane?
Ja?
Ich hab was im Gebäude vergessen.
Wir sehen uns dort, OK?
OK.
Ich treff dich dort.
Scheiße!
Verdammt!
So.
Gleich fühlen Sie sich besser, Mrs. Anderssen.
Bleiben Sie noch ein wenig bei mir.
Bitte.
Was ist denn?
Ich habe Angst.
Ich dachte, es interessiert Sie.
Es wurde von dem Architekten erbaut, der auch das Kaufhaus entworfen hat.
(Nick) Das Kaufhaus gefällt mir besser.
Wer wohnt da jetzt?
Der letzte noch lebende Ralston.
Barnett Ralston der... Vierte.
Da ist er.
(Nick) Was geschah mit dem Rest der Familie?
(Jane) Das wissen Sie nicht?
Die Morde?
Deshalb wurde das Kaufhaus geschlossen.
Seine Mutter hatte eine Affäre mit einem Angestellten.
Sie trafen sich immer spät nachts im Kaufhaus.
Und dann fand sein Vater es heraus.
Und eines Nachts erwischte er sie.
Und er erschoss sie.
Und dann beging er Selbstmord.
Am nächsten Tag,
als die Polizei die Leichen fand,
merkten sie, dass sie noch lebte.
Sie hatte einen Kopfschuss.
Sie war gehirntot, aber am Leben.
Das Ralston Memorial Hospital wurde ein Jahr darauf eröffnet.
Jane.
Ich tue ihm nicht weh.
Nicht...
Bitte nehmt...
- Schon gut. ...ihn mir nicht weg.
Niemand wird ihn wegnehmen. Pst.
(Mrs. Anderssen wimmert)
(Hupe)
(Hupe)
Gute Nacht.
Gute Nacht.
- Bis Morgen. - Ja.
(Hupe)
Ist ja gut!
Oh, Scheiße.
(Frauenstöhnen)
(Stöhnen geht weiter)
Verflucht!
Du hast mich zu Tode erschreckt, du beschissene Katze!
(Geflüster)
(Geflüster)
(Grollen)
Du bist tot.
(Wasser tropft ab)
(Glockenläuten)
Hallo.
Hallo.
Ich bin spät dran.
Tut mir Leid.
Macht nichts.
Wie ist das passiert?
Ich bin hingefallen.
- Sieht schlimm aus. - Können wir von hier weggehen?
Hallo, Mrs. Kessler.
Maria.
- Was machen Sie hier? - Ich komme immer donnerstags.
Ach, ja. OK.
Der Mann, der in dem Haus getötet wurde...
Nicht Ralston, der andere.
Wie hieß er?
Sein Name war Munssen.
Tu das nicht.
(Klopfen)
Soll ich jetzt das Bad putzen, Mrs. Kessler?
- Wie spät ist es, Schwester? - Ihr Sohn wird bald hier sein.
Hier. Ich hab Ihnen eine Zeitung mitgebracht.
ABRISS VON WAHRZEICHEN
(Mrs. Anderssen) In welcher Stadt sind wir hier?
Wie heißt die Stadt hier?
Das wissen Sie doch, Mrs. Anderssen.
Wir sind in Elderstown.
Nein, nicht aufstehen. Bleiben Sie im Bett.
OK. Schwester!
(Schreie)
(Gerangel)
Mrs. Anderssen, Sie müssen liegen bleiben.
(Schreie)
Mr. Kaminsky, bitte warten Sie draußen.
KREBSGESCHWÜR. VON OPERATION WIRD ABGERATEN
BEHANDLUNG GEGEN DEPRESSION
BEKANNT UNTER DEM MÄDCHENNAMEN ANDERSSEN
Ralston... Ralston...
- Wenn es jemand findet, dann Mack. - Sie muss irgendwo hier sein.
Mal sehen.
Ralston.
Ja. Ich kann mich gut an den Fall erinnern.
Ich war damals noch ein Neuling.
Ich war der erste Polizist am Tatort. Viel Blut. Verdammt viel Blut.
Sein Schwanz ragte noch auf wie ein Mast. Hübsche Tussi.
Was für ein Jammer.
Die Jungs vom Labor brauchten eine Ewigkeit.
Ich starrte sie an...
Mir fiel auf, dass diese kleine Ader am Hals noch pochte.
Da ist sie ja.
He, Nick.
Sie wirken wie ein glückliches Paar.
Mr. Kaminsky.
Die Elektriker mussten ihren Plan ändern
und die Leitungen in Ihrem Zimmer freilegen.
Wir haben Ihre Sachen ins Nachbarzimmer geräumt.
Es ist genauso groß.
Meinen Sie das Zimmer, in dem das Pärchen war?
Auf diesem Gang ist sonst niemand, Mr. Kaminsky.
Nur Sie. Die ganze Woche lang.
Hier entlang, bitte.
(Jane) Hi, weder Paul noch Jane sind zu Hause,
aber wenn Sie Namen und Nummer hinterlassen, rufen wir zurück. Danke.
Hi, hier ist...
Mr. Ralston würde gerne wissen, für welche Zeitung Sie arbeiten.
Es ist keine Zeitung, sondern eine Vierteljahreszeitschrift für Architektur.
Hier ist meine Karte.
Er wird gleich hier sein.
(♪ Liszts "Liebestraum" auf Klavier)
(Musik wird lauter)
Jane?
(schluchzt)
Was ist mit dir?
Hilf mir.
Bitte.
(Telefon klingelt)
Nein! Nein!
Was sollen wir tun, Nick?
Ihre Mutter liegt im Sterben.
Wir können Sie noch lange am Leben erhalten.
Es ist ein teures Unterfangen.
Ich möchte, dass Sie darüber nachdenken.
Kann ich sie sehen?
Sobald sie wieder bei Bewusstsein ist, rufen wir Sie an.
- Hallo. - Hallo, wie geht's?
Sind Sie jetzt langsam fertig hier?
Es wird langsam gefährlich hier. Sie sollten ab jetzt besser wegbleiben.
- Paul sagte, dass ich... - Ich hab gerade mit Mr. Kessler geredet.
Er hat mir grünes Licht gegeben.
(Türklopfen)
Hallo.
Hi.
Ich hab dich anzurufen versucht.
- Wir müssen darüber reden. - Ja. In Ordnung.
Ich komme noch, wenn du weitermachst.
Ich weiß.
(Telefon klingelt)
Geh nicht ran.
In Ordnung, Dr. Parker. Ich komme, so schnell ich kann.
Geh schon.
Mrs. Anderssen, Ihr Sohn ist da.
(Mann) Scheiße! Jemand hat wieder die Tür offen gelassen.
- Warte hier. Ich mach sie zu. - Mm-hm.
Ben. Kannst du mal einen Moment kommen?
Ich warte auf Jeff. Der Aufzug hängt.
Es dauert nur einen Augenblick.
- Ich soll eigentlich hier bei ihr warten. - Ben.
Na gut.
Hören Sie.
Ich bin gleich zurück, OK? In Ordnung?
(Mrs. Anderssen) Vergib mir.
Hallo?
Sie sollten besser auf die Schwester warten.
Hören Sie?
Ich kann sie an dir riechen.
(Tür fällt zu)
Ich hab dich gesehen! Ich hab dich mit gespreizten Beinen gesehen!
Jane, wie schön...
Jane, ist irgendwas...
Jane, warte!
Hallo, Mutter.
(Donner)
Hallo, Buddy!
- Und? - Wir sind leicht im Verzug.
- Ich hab Sie später erwartet. - Ich bin früher zurückgekommen.
- Haben Sie Jane gesehen? - Seit heute Morgen nicht mehr.
Ich schaue später noch mal vorbei.
(seufzt und wimmert)
(Donnergrollen)
(Donner)
Komm in mich rein.
Sag mir, dass du mich liebst.
Sag es.
Ich liebe dich.
(♪ Jazzversion von "Liebestraum")
(spielt Liszts "Liebestraum")
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