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- Du hast heute genug gemacht. - Ich bin fast fertig.
Hör mir zu. Das reicht.
Du musst früh ins Bett. Wir fahren morgen nach Tracy.
Tracy? Warum muss ich denn mit?
Es ist eine lange Fahrt. Ich brauche Gesellschaft.
Ich dachte, das würde dir gefallen.
Ich wollte aber bei Mary sein.
Da warst du heute schon. Es wird für sie gesorgt.
Ich wollte mich aber um sie kümmern. Ich wollte das machen.
- Ist schon gut. - Ich wollte das machen.
Ist schon gut, mein Sohn.
Ich will dir ja helfen, aber du musst mit mir reden.
Sag mir doch, was du hast.
Was ist denn mit dir los?
Ich weiß nicht.
Ich weiß es nicht. Ich kann auch nichts dafür.
Aber du weißt nicht, warum?
- Sagst du mir auch die Wahrheit? - Ja.
Na gut.
Ich möchte trotzdem, dass du mitkommst.
Es ist ein langer Weg alleine. Was meinst du?
In Ordnung.
Geh ins Bett. Wir fahren früh los.
- Gute Nacht, Pa. - Gute Nacht, mein Sohn.
GEMISCHTWARENHANDLUNG
Wo soll das mit den Preisen noch hinführen?
56 Cent für eine einzige Axt.
Selbst die Bibel kostet einen Dollar zehn.
Bald kann man sich nicht mal die Bibel leisten.
Also gut. Ich habe alles zusammengerechnet.
Ich schulde Ihnen drei Dollar und zehn Cent.
- Hallo, Charles? - Ja.
Drei Dollar und zehn Cent. Sehen Sie selbst.
- Stimmt genau. - Das ist ungewöhnlich.
Rechnen war nie meine Stärke. Ich packe Ihre Bestellung ein.
- Schönes kleines Gewehr, was? - In der Tat.
Das neue Pieper.
Das beste Gewehr für Jungen, das auf dem Markt ist.
- Wie viel? - Zwei Dollar und 55 Cent.
Albert, komm doch mal kurz her.
- Ja? - Sieh dir das mal an.
Das neue Pieper. Das beste Gewehr für einen Jungen.
Damit könntest du gut jagen.
Du bist wirklich gut in der Schule. Du hast es dir verdient.
Herb, ziehen Sie es von dem Geld ab, ja?
- Ist gut. - Mein Sohn und ich gehen jagen.
- Pa? - Ja, mein Sohn.
Wenn sie nicht zu teuer ist,
hätte ich gerne diese Spieluhr.
- Du meinst, anstelle des Gewehrs? - Ja, Pa.
Ich würde sie gerne Mary schenken.
- Bitte, Pa. - Sicher, dass du das tun willst?
Ja, Pa.
- Herb, wie teuer ist sie? - Einen Dollar 95.
Ziehen Sie es einfach ab.
Danke, Pa.
- Wie war die Fahrt? - Gut.
- Wir haben alles. - Gut.
Laura ist bei Mary. Ich habe auf euch gewartet.
Andrew ist im Haus.
- Jonathan? - Ja. Es wird immer schlimmer.
- Mal sehen, was ich machen kann. - Ma?
Bleib doch hier. Ich will sowieso in die Stadt.
- Ich habe was für Mary. - Also gut.
Danke. Bis nachher.
Hast du mit ihm gesprochen?
Das war das erste Lächeln seit Langem.
Das ist nicht mein Verdienst.
So ist er schon, seit er das Geschenk hat.
Er ist auf dem Schlafboden.
Na, komm schon.
Ist schon gut.
Alles wird wieder gut.
Ich hab solche Angst.
Es ist, als wäre er gar nicht mehr mein Pa.
Er trinkt immer mehr und...
Und er wird gemein.
Manchmal ist er so gemein, dass ich richtig Angst kriege.
Ich habe Angst, nach Hause zu gehen...
Ich kann ihn aber auch nicht allein lassen.
Ich weiß nicht, was ich machen soll.
Du bleibst erst mal hier. Ich gehe rüber und rede mit deinem Pa.
- Sollte ich nicht gehen? - Nein. Du bleibst hier.
Iss erst mal was. Dann sehen wir weiter.
Bleib stark, ja?
Dein Pa wird dich brauchen.
In Ordnung.
- Ruh dich aus. Das tut dir sicher gut. - Ist gut.
Ich bin bald wieder da.
Pa und ich waren heute in Tracy.
Ich habe was gesehen, was dir gefallen könnte.
Hier, bitte.
Mary, bitte mach es auf.
Es wird dir sicher gefallen.
Bitte, mach es auf.
Ich mache es auf. Es gefällt dir sicher.
Es bringt dich zum Lachen.
Du wirst wieder lächeln.
Alles wird wieder so wie früher.
Hör zu.
Hör einfach zu.
Ich weiß, es ist dein Lieblingslied. Gefällt es dir?
Bitte sag, dass es dir gefällt, Mary. Bitte.
Bitte sag, dass es dir gefällt, Mary.
Bitte sag, dass es dir gefällt.
Mein Baby! Mein Baby!
Mein Baby!
Mein Baby!
Mein Baby! Mein Baby!
Mein Baby! Mein Baby...
Ich wollte das nicht! Ich wollte das nicht!
Es war ein Unfall! Ich wollte das nicht!
Ich wollte das nicht!
Mein Baby! Mein Baby!
- Albert? - Mein Baby! Mein Baby!
Mein Baby! Mein Baby!
- Mein Baby! Mein Baby! - Nellie, hol Dr. Baker.
Mein Baby! Mein Baby...
Sieh dir das Foto an.
Das ist vom Tag unserer Hochzeit.
Wir sind zum Friedensrichter gerannt.
Wir wurden in einem kleinen Büro getraut.
Die Farbe hing in Fetzen von der Decke.
Nachdem wir uns das Jawort gaben,
schlug er mit dem Hammer auf den Tisch.
Dann fiel die Farbe in Stückchen von der Decke.
So wie Schnee.
Alice und ich standen da und lachten.
Wir suchten uns die Farbe aus den Haaren und lachten.
Wir haben oft gelacht.
Was machst du hier, Charles?
Ich wollte mal nach dir sehen.
Das ist nett.
Mir geht es gut.
Deinem Sohn aber nicht.
Raus hier, Charles.
Nein, Jonathan.
Ich habe dich nicht eingeladen.
Du gehst jetzt besser.
Erst reden wir.
Ich will dir nicht wehtun.
Warum? Weil ich dein Freund bin?
Andy ist dein Sohn. Ihm tust du auch weh.
Ich weiß nicht mehr, was ich tue.
Oh, gütiger Gott.
Soll ich sie einfach vergessen?
Oh, nein.
Gott weiß, du wirst sie nie vergessen.
Selbst die Zeit lässt dich nicht vergessen.
Du hast sie sehr geliebt.
Du wirst dich immer an sie erinnern.
Ich werde mich immer an meinen Enkel erinnern.
Aber wir leben weiter.
Wir müssen versuchen, so zu leben...
dass sie stolz auf uns wären.
Wir müssen es versuchen.
Pa!
- Pa. - Was ist los?
- Es geht um Mary. - Was ist?
Sie hat sich aufgeregt. Dr. Baker ist bei ihr.
Pa, sie hat geredet. Sie spricht wieder.
Doktor.
Sie wird wieder wach.
Sie hat so lange geschlafen.
Das lag nicht an der Medizin. Sie war völlig erschöpft.
Ma?
- Pa? - Wir sind bei dir.
Mein Baby ist tot.
Ja.
Da war ein Feuer.
Es war die Musik.
Ich habe die Musik gehört.
Die Spieluhr von Albert?
Albert... Wo ist er?
Wahrscheinlich zu Hause.
Er ist rausgelaufen.
Es...
Es hat ihn wohl ein wenig erschreckt.
Sie waren sehr laut, als ich herkam, junge Dame.
Er... Er hat immer wieder etwas gesagt, wie...
"Es war ein Unfall.
Ich wollte das nicht."
Er hat es immer wieder gesagt.
Er wusste sicher nicht, was er sagt.
Charles, sagten Sie nicht, dass eine Pfeife den Brand ausgelöst hat?
Ja.
Ich habe nichts gesagt. Ich habe auch nicht mehr dran gedacht.
Ich war an dem Tag im Keller.
Albert war dort mit Clay Mays. Ich habe sie rausgeworfen, aber...
Caroline, du bleibst hier. Ich sehe, ob er zu Hause ist.
- Möchten Sie noch Kaffee, Mr Garvey? - Nein, danke. Ich hatte genug.
Sie sind wieder da.
- Wie geht es ihr? - Gut. Ist Albert hier?
Nein. Ich dachte, er wäre bei euch.
- Was ist los? - Ich brauche Hilfe.
- Ich helfe dir. - Dann komm.
- Andrew, du bleibst heute Nacht hier. - Ja, Sir.
- Tschüss, Pa. - Tschüss.
Ich komme.
Entschuldigen Sie, Hank. Könnte ich mit Clay sprechen?
- Um diese Zeit? - Es ist sehr wichtig.
- Gut. Kommen Sie rein. - Danke.
Clay. Wach auf, mein Junge.
Mr Ingalls ist hier und will mit dir reden.
Na, komm.
Er ist noch im Halbschlaf.
Clay, ich möchte dich was fragen. Antworte ehrlich, ja?
Am Tag des Feuers warst du mit Albert im Keller, nicht wahr?
Hester-Sue hat euch gesehen.
Was habt ihr da gemacht?
- Sag mir einfach die Wahrheit. - Antworte ihm, Junge.
Wir...
Wir haben geraucht.
Ich nahm die Pfeife von Mr Potts
und wir haben geraucht.
Entschuldigen Sie die Störung.
Guter Gott.
Wo...
Wo kann er hingelaufen sein?
Ich weiß es nicht.
Vielleicht in die Stadt. Da kommt er her.
Das kann sein.
Tja, wir wissen es nicht.
Er könnte auch jederzeit zur Tür reinkommen.
- Quinn. - Was?
Jeremy Quinn, sein leiblicher Vater. Da wird er sein.
Charles, du weißt, dass Albert bei euch bleiben will.
Sein Pa will ihn doch nicht haben.
Er ist trotzdem sein leiblicher Vater.
Es ist eine Möglichkeit.
- Weiß er, wo sein Pa lebt? - Das kann er rausfinden.
Richter Adams in Redwood City kann es ihm sagen.
Das weiß Albert auch. Er ist ein kluger Junge. Das weiß er.
Es ist zehn nach fünf. Ich fahre los.
Charles, ich komme mit.
- Morgen. - Guten Morgen. Kann ich dir helfen?
Ja, ich möchte zu Richter Adams.
Das wird so früh leider nicht gehen.
Er kommt erst in einer Stunde.
Du kannst in seinem Büro warten. Es ist...
- Das Letzte am Ende des Flures. - Richtig.
Kann ich Ihnen helfen?
GEBURTSURKUNDEN
ADOPTIONEN
Füllen Sie die bitte in Ruhe aus. Schreiben Sie gut lesbar.
- Da sind wir, Richter. - Danke, Jason.
Meine Güte, mein Kopf.
Wenn die Kollegen das nächste Fest für mich geben, erinnere mich an heute.
- In Ordnung. Ich hole Sie um fünf ab. - Gut. Danke, Jason.
Richter Adams?
- Erinnern Sie sich an mich? - Ja. Ingalls, nicht wahr?
Es ging um eine Adoption.
Ja. Könnten wir in meinem Büro reden? Ich brauche jetzt meine Medizin.
Natürlich.
- Richter Adams... - Später, Miss Orgell, später.
Setzen Sie sich, meine Herren. Ich bin sofort bei Ihnen.
Diese Feiern...
Die sollen doch Spaß machen.
Mann des Jahres...
Nun denn...
- Was kann ich für Sie tun? - Albert ist weggelaufen.
Es ist kompliziert. Wir haben uns aber immer gut verstanden.
Vielleicht kam er her, um nach seinem Vater zu suchen.
Wir haben zwar diese Informationen, aber...
- Woanders kann er nicht sein? - Das war nur unser erster Gedanke.
Ich weiß, dass Ausreißer oft in ihre alte Umgebung zurückkehren.
- Den ganzen Weg nach Winoka? - Möglich ist es.
Kinder können viel erreichen, wenn sie es wollen.
- Was denkst du? - Das kann schon sein.
Wir müssen sowieso in die Richtung. Fragen wir einfach nach ihm.
Gut. Wir kommen wieder und sehen, ob er hier war.
- In Ordnung. - Gut.
Wenn er kommt, behalte ich ihn hier.
OLNEY: 14 MEILEN
Er ist schuldig.
- Hier ist Ihr Mittagessen. - Danke, ich verzichte heute.
- Hatten Sie eine schlimme Nacht? - Die Nacht war toll.
Der Tag danach ist schlimm.
- Ich lasse es erst mal hier. - Vielen Dank.
Ich hätte den Jungen wohl doch nicht zu Ihnen lassen sollen.
Ich hoffe, er hat nicht gestört.
- Welchen Jungen? - Der kleine, dunkelhaarige.
- Wann war er hier? - Ganz früh, heute Morgen.
Sorgen Sie dafür, dass Jason schnell herkommt.
- Was ist denn? - Tun Sie es einfach.
Ja, Sir.
Mr Quinn!
Mr Quinn!
Mr Quinn?
- Die Pferde sind ausgeruht, Charles. - Gut.
- Tut das Bein wieder weh? - Ja, das ist die Feuchtigkeit.
Aus Garland rufen wir Nellie an. Vielleicht ist er wieder da.
Ist gut.
Wir kriegen Besuch.
- Sind Sie Mr Ingalls? - Der bin ich.
Richter Adams schickt mich. Das soll ich Ihnen geben.
- Weißt du, wie wir nach Olney kommen? - Sicher. Was ist denn?
Da finden wir ihn.
- Was sage ich dem Richter? - Sagen Sie ihm Danke.
- Die Hütte ist verlassen. - Ich sehe in der Scheune nach.
Charles!
Charles, Charles!
- Das ist seine Jacke. - Sie war in der Scheune.
Da ist auch ein Grab. Da steht "J. Quinn" drauf.
Suchen wir nach ihm.
Albert!
Albert!
- Das reicht jetzt! - Lassen Sie mich los!
Nicht mehr weglaufen. Das reicht!
- Sie verstehen das nicht. - Doch. Wir wissen Bescheid.
Clay hat es uns erzählt.
Dann wisst ihr es also.
- Es ist alles meine Schuld. - Niemand hat Schuld.
- Doch. - Nein.
- Doch. - Hör mir zu.
Du gibst dir selbst die Schuld.
Ich gebe Gott die Schuld.
Wir liegen beide falsch.
Wir tun nur denen weh, die uns am meisten lieben.
Und sie haben schon genug Leid.
Verstehst du das, mein Junge?
Ich kann nicht wieder zurück.
Natürlich kannst du das. Du liebst deine Familie doch.
Mein Sohn, ich dachte auch, dass mein Leben vorbei ist.
Aber das ist es nicht.
Du lebst weiter. Behalte die Erinnerung an die, die du liebst.
Mach sie stolz auf dich.
Genau das werde ich versuchen.
Was ist mit dir?
Ich liebe dich, mein Sohn.
Ich liebe dich.
Ich liebe dich.
Danke, Mrs Terhune.
Damit ist der Gottesdienst beendet.
Adam Kendall möchte noch einige Worte sagen.
Adam.
Wie Sie vielleicht wissen, war ich letzte Woche in New York.
Ich war bei meinem Vater.
Ich erzählte ihm von der Tragödie.
Sie müssen wissen, wie mein Vater früher war, um zu verstehen,
welch ein Wunder es ist, wenn ich Ihnen sage,
dass er den Wiederaufbau der Blindenschule bezahlen will.
Glauben Sie mir. Ich werde nie wieder jemanden ansehen und sagen:
"Der wird sich nie ändern."
Mein Vater hat jedoch eine Bedingung geäußert.
Er möchte der neuen Schule ihren Namen geben.
Er hat mir diese Tafel mitgegeben.
Mary, Jonathan.
Wir widmen diese Schule
der Erinnerung an Alice Garvey
und Adam Charles Holbrook Kendall.
DIE ALICE GARVEY UND ADAM KENDALL JUNIOR BLINDENSCHULE
Machen wir sie stolz.
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