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Original subtitles

Bella. - Er hat mich erschreckt.

Dann entschuldige ich mich von Herzen für den alten Renzo.

Marco.

Hör auf, dich zu bewegen. - Aber wir gehen doch nur spazieren.

Denk daran, was ich gesagt habe: Erzähl Vito nichts von Tommy.

Ich schäme mich nicht für ihn. - Das sagt niemand.

Aber ihr wollt, dass ich lüge. - Nicht wirklich lügen.

Nur ein kleines bisschen was weglassen. - Erst mal.

Es bleibt Zeit, die Karten auf den Tisch zu legen,

wenn es so weit ist.

Keine Angst, das sind Jäger.

Diese Männer, Bella, haben nichts mit Danioni zu tun.

Ich bitte dich.

Jeder in Portofino hat doch irgendetwas mit Danioni zu tun.

Nicht jeder.

Du vielleicht nicht. Aber die meisten.

Er gibt denen Geld und Macht, die das alles nie hatten.

Und terrorisiert alle übrigen.

Die Sonne geht jeden Tag auf.

Das Brot ist billig. Die Züge fahren pünktlich.

Die Menschen schätzen es, mit diesen kleinen Dingen zu leben.

Ja, aber es ist nicht dasselbe Land, in das ich mich verliebt habe.

Ja, aber...

ich bin noch derselbe Mann, in den du dich verliebt hast.

Ich sagte doch, wir sind nicht sicher.

Bis deine Scheidung vollzogen ist.

Cecil will, dass ich die Schuld auf mich nehme vor Gericht.

Für das Scheitern unserer Ehe.

Ich soll zugeben, dass ich mit einem anderen Mann intim verkehrt habe.

Wir sind intim gewesen.

Schon, aber es in der Öffentlichkeit zu sagen,

Namen anzugeben,

Zeiten zu nennen und Umstände, das ist alles so unwürdig.

Mir ist egal, was die anderen denken. - Aber mir kann es nicht egal sein.

Eine geschiedene Frau in Italien, das ist nicht auszudenken.

Dann sollten wir nach England gehen. - Da wäre es auch nicht viel besser.

Und...

ich lebe mein Leben jetzt hier.

Dann lass dich von ihm scheiden, aber im Geheimen.

Wenn ich könnte, würde ich es tun.

Aber kannst du dir die vielen Leute zu Hause vorstellen,

die von meiner Schande aus der Zeitung erfahren,

bei Toast und Marmelade, beim Frühstück?

Und dann sagen, dass es vielleicht nicht ratsam ist,

im Hotel dieser Frau zu logieren.

Was hat er wohl gefunden? - Ich sehe nach.

Renzo.

Was ist denn da? - Ach, ein totes Kaninchen.

Es ist ein wunderschöner Tag.

Ja. Sehr sonnig für Oktober.

Mir gefällt Ihr Kleid gut.

Danke schön.

Es tut mir leid, Vito, ich glaube, ich kann nicht mehr weiter.

Sind Sie müde?

Nein. Nein.

Ich könnte bis Genua und zurücklaufen, es ist nur...

So weiterzumachen, ist keine gute Idee.

Ich wurde überredet, mit Ihnen spazieren zu gehen.

Sie finden, ich übe Druck auf Sie aus?

Nein.

Nein, ich denke nur...

So etwas hier ist nicht das Richtige für Leute wie mich.

Sie gehen nicht gern spazieren?

Sie wissen, dass ich das nicht meine.

Dann sagen Sie mir, was Sie meinen.

Sie wissen doch gar nichts über mich.

Was muss ich denn wissen?

Ich bin nicht so begeistert von Blumensträußen.

Ich wollte mit Ihnen spazieren gehen, um Sie besser kennenzulernen.

Ich lade Sie zu einer Granita ein. Ich bitte Sie.

Meinetwegen. Wenn Sie darauf bestehen.

Hallo.

Scusi, tut mir leid, ich habe nichts für dich.

Es tut mir leid.

Hoffentlich mögen Sie Zitrone.

Wir teilen uns meins. - Danke schön.

Und?

Köstlich.

Schön kühl und schön süß.

So kühl wie Sie, so süß wie ich.

Du siehst erhitzt aus.

Ja, nun,

Pilzesuchen kann anstrengend sein.

Schön, dass du dich darauf konzentrierst, was gerade wichtig ist.

Die sind für meinen Vater.

Du begreifst nicht, in welcher Klemme ich bin.

Oder es ist dir egal. - Ich lasse mich nicht einschüchtern.

Ich bin kurz davor, alles zu verlieren.

Ich muss diese Steuerforderung zahlen, mindestens 50 Prozent bis Anfang Januar.

Sonst kann ich mich von Knaresbrook verabschieden.

Und bei der Gelegenheit auch den Titel zurückgeben.

Ich gebe keinen Pfifferling auf deinen Besitz

oder deinen lächerlichen Titel.

Das alles geht eines Tages an deinen Sohn.

Also noch einmal danke sehr.

Es hat mir sehr gefallen.

Mir hat es auch gefallen.

Dann darf ich Sie bald wiedersehen?

Das ist keine gute Idee, denke ich.

Wieso sagen Sie das?

Das ist meiner.

Der Junge?

Tommy.

Also Sie haben ein Kind.

Aber ich war nie verheiratet.

Constance... - Sie müssen nichts sagen.

Ich habe schon alles gehört.

Sicher ist es viel schlimmer in einem katholischen Land unter Faschisten.

Aber auch wenn Sie und alle mich verurteilen,

sollten Sie wissen:

Er ist die größte Freude für mich.

Tommy.

Komm zu mir. Komm, Lottie. Lasst uns hineingehen.

Signore Danioni.

Sie wollten, dass ich Ihnen meine Lizenz zeige.

Legen Sie sie auf den Tisch.

Lieber nicht.

Sie bekommen sie wieder, wenn alles in Ordnung ist, keine Angst.

Sie waren heute Morgen nicht in Ihrem Büro.

Spionieren Sie mir immer noch nach?

Ich war im Wald.

Pilze suchen.

Sehen Sie.

Ich hatte heute Glück.

Wenn Sie Ihre Lizenz zurückhaben wollen...

sollten Sie nicht mehr für Mrs. Ainsworth arbeiten.

Warum?

Warum?

Tun Sie so, als würden Sie es nicht verstehen oder wie?

Die Engländer haben uns nach dem Krieg verraten.

Und jetzt kommen sie her und erwarten, dass wir dankbar dafür sind.

Mit ihrer überheblichen Art, ihrer falschen Moral.

Andrea.

Wir geben Ihnen Bescheid.

Erstaunlich, dass du nicht am Herd stehst, Betty.

Das habe ich Salvatores Mutter zu verdanken.

Sie hat mir verboten, auch nur ein Würstchen für die Verlobung zu braten.

Und? - Was und?

Wie war es mit Vito?

Ich hab's ihm gesagt. - Was?

Das mit Tommy.

Warum hast du das gemacht? - Darum.

Weil er es wissen musste.

Je weniger die Männer wissen, desto besser meiner Erfahrung nach.

Was hat er dazu gesagt?

Spielt keine Rolle. Er kommt nicht mehr wieder.

Komm raus.

Ich komme.

Aufgeben zählt nicht, George. Ich sehe mich mal im Weinkeller um.

Ich gehe noch nicht hinauf.

Was machst du denn hier?

Ich wollte dir sagen, dass Danioni wahrscheinlich über uns Bescheid weiß.

Woher? - Kann ich nicht sagen.

Aber ich habe eine Idee, wie ich seine Drohungen beenden kann.

Was tust du? - Meine liebe Bella Ainsworth.

Nein, nein, Marco, steh auf.

Ich bitte um deine Hand. - Ich bin schon verheiratet.

Ich weiß, aber bald wirst du es nicht mehr sein.

Wenn wir heiraten, sobald du dann frei bist,

kann ich dich vor dem faschistischen Abschaum schützen.

Und dann wird auch dein guter Ruf beschützt sein.

Und dein Hotel wird keinen Schaden erleiden.

Willst du mit ihm verheiratet bleiben? - Natürlich nicht.

Was dann? Dies ist unsere Chance auf eine gemeinsame Zukunft.

Ich bin mir nur nicht sicher über eine Ehe.

Was meinst du?

Ich weiß es nicht.

Ich kann jetzt nicht an so etwas denken.

Bitte versteh doch. - Nein, ich verstehe nicht.

Nein, hör doch, Marco.

Marco, es hat nichts...

Halt! Signora!

Was machen Sie denn?

Anhalten!

Was machen Sie denn da?

Isabella.

Ich möchte etwas Wichtiges mit dir besprechen.

Kann das warten? Ich erwarte jemanden.

Ich würde es lieber gleich erledigen.

Es geht um eine Absichtserklärung zwischen uns beiden.

Eine Erklärung worüber?

Meine Absicht,

die Inhaberschaft und Leitung meines Unternehmens Amelia zu übertragen.

Und deine Absicht,

keine rechtlichen Schritte dagegen zu unternehmen.

Unfassbar, dass du das für notwendig erachtest.

Dann kannst du es ja unterzeichnen.

Papa...

Ich würde mich dir nie widersetzen. - Ich hätte es lieber schwarz auf weiß.

Wenn es dir nichts ausmacht.

Isabella.

Ich werde alt.

Meine Gesundheit ist nicht die allerbeste.

Papa, ich bin mir sicher, du weißt, was du tust.

Amelia ist wirklich kreativ, und sie bringt frischen Wind und Ideen.

Ich höre ein "Aber" kommen.

Sie kann nicht mal einen Hund führen, geschweige denn ein Unternehmen.

Aber was soll ich denn tun?

Ich hätte alles an Ralph übergeben sollen,

aber nachdem er nun gestorben ist, ist das ja ausgeschlossen.

Hör mal, ich kann ihr doch alles zeigen,

falls mein Herz noch ein, zwei Jahre durchhält.

Du wirst noch viel länger leben.

Und welche Möglichkeit hätte ich sonst, wenn alles in der Familie bleiben soll?

Du bist so überheblich geworden... - Bitte, Papa.

Du kannst nicht Herzoginnen die Hand schütteln

und dir die Hände beim Geldverdienen schmutzig machen.

Ich mache mir damit jeden Tag die Hände schmutzig.

Sieh dich um.

Ich spreche von einem richtigen Unternehmen.

Nicht vom Zeitvertreib einer reichen Müßiggängerin.

Mutter?

Mutter? - Bitte entschuldige mich.

Mutter!

Schatz, es gibt keinen Grund, so laut zu werden.

Das ist von der Contessa di Mazzi.

Oh ja, eine Einladung. Wir sollen sie besuchen.

Wann? - Heute um eins.

Dann müssen wir uns beeilen. - Ich kann nicht.

Aber ich spreche kein Italienisch. - Ich erwarte Claudine Pascal.

Begrüß sie später. - Sie zahlt ein Vermögen.

Sie mietet das Hotel, um ihr neues Parfüm vorzustellen.

Daddy. - Sieh nicht mich an.

Das ist wichtig für mich.

Ich will das klären, ehe sich die Scheidung rumspricht.

Darüber sprechen wir ein anderes Mal.

Claudine ist unser bester Gast, und sie ist meine Freundin.

Ich bin deine Tochter.

Die neue Liebe meines Lebens, Bella Ainsworth.

Sie sind tatsächlich selbst gefahren? - Den ganzen Weg von Cannes.

Oh, er ist wunderschön.

Ich habe ihn "Lulu" getauft.

Gehört der Wagen Ihnen? Er ist fantastisch.

Der Bank eigentlich, aber mein Name steht in den Papieren.

Los, wir machen eine Spritztour. - Oh nein, lieber nicht.

Haben Sie Kummer? - Mehr, als Sie sich vorstellen.

Ich helfe Ihnen, Ihre Sorgen zu vergessen.

Wozu hat man sonst den Schlüssel zur Freiheit?

Mutter?

Sinnlos.

Du hast es also entdeckt? - Was soll das alles bedeuten?

Das ist Mutters Labor, oder wie ich gern sage,

ihr neuester Spleen.

Und was treibt sie hier so?

Hast du die Schönheitsprodukte im Zimmer probiert?

Ein bisschen von der Körpercreme, ja.

Tja, das kommt alles von hier.

Ich wollte fragen, ob du den Lunch mit mir einnehmen möchtest.

Leider esse ich tagsüber gar nichts, Liebes.

Aber solltest du ein Fläschchen öffnen, sehe ich dir dabei zu.

Ich meinte eigentlich zum Lunch ausgehen. - Klingt schon verlockender.

Erinnerst du dich an die Contessa di Mazzi?

Sie hat uns auf ein Uhr eingeladen.

Uns, Schätzchen?

Nun ja, Mutter und mich, aber sie hat wohl den Verstand verloren.

Und das fällt dir gerade erst auf?

Du springst ein, dachte ich.

Ich habe es mir zeitig zur Regel gemacht,

niemals die zweite Geige für meine Schwester zu spielen.

Wird Conte Carlo ebenfalls da sein?

Mit seinem männlichen Auftreten und den sanften Augen?

Ich vermute, es wäre möglich.

Dann mach dich schnell zurecht.

Und zieh das Kleid an, das wir gekauft haben.

Zeige dem armen Carlo jedes großartige Detail von dem,

worauf er verzichtet.

Es ist so schön, Sie wiederzusehen. Danke, dass Sie hergekommen sind.

Salvatore.

Herrjemine, lass mich gefälligst los.

Was habe ich dir gesagt? Nicht in meiner Küche. Raus hier.

Na los. - Elisabetta.

Nein, nicht die Tür öffnen, die sind noch nicht so weit.

Du hast es mir versprochen! - Ich weiß, ich konnte nicht anders.

Das wird meiner Mama aber nicht gefallen.

Es sind doch nur zwei Kuchen.

Sie kann dennoch sagen, dass sie das Essen für die Feier zubereitet hat.

Es ist dein Lieblingskuchen.

Aber wenn ich ihn esse, wird sie tödlich beleidigt sein.

Willst du mich heiraten oder nicht, Salvatore Canipo?

Natürlich will ich dich heiraten. - Schön.

Dann sei gefälligst auf meiner Seite

und benimm dich nicht immer wie ein Muttersöhnchen.

Sprechen Sie lieber englisch.

Ich wusste nicht, ob Sie es sprechen.

Es war sehr mutig von Ihnen, ohne Ihre Mutter herzukommen,

und mit so wenig Italienisch.

Ja, also...

Ich hatte gehofft, dass Carl...

dass Conte Albani dabei wäre und übersetzt.

Sie wohnen hier wirklich ganz wunderschön.

Ich bin zu Gast hier, mein Kind, wie Sie.

Ich wohne nicht auf einem Bauernhof.

Und wem gehört das hier?

Es wurde dem Conte von seinem Onkel hinterlassen.

Beide sind begeisterte Pferdenarren.

Pferde?

Carlo?

Sie kennen den weltgewandten Mann, der er geworden ist.

Aber ich sehe ihn als den einfachen Jungen vom Land,

der er immer war.

Sie kennen ihn aus frühester Jugend? - Mein ganzes Leben schon.

Ja.

Ich kenne ihn.

Besser als er sich selbst.

Kommen Sie. Ich möchte für Sie spielen.

Wie ich sehe, schüchtert meine Schwester Sie mit ihren vielen Talenten ein.

Ihre Schwester hat es auf jeden Fall nach Kräften versucht.

Will er den Hengst kaufen?

Sprich englisch vor unserem Gast.

Und ja, ich glaube, er kauft den Hengst.

Werden Sie mit uns zu Mittag essen?

Das geht leider nicht, ich wollte mich nur vergewissern,

dass meine Schwester mich in meiner Abwesenheit

nicht in Verlegenheit bringt.

Ich habe Mrs. Mays-Smith die Wahrheit gesagt.

Nun, dann brauche ich sie ja keines Besseren zu belehren.

Ich muss nun wieder in die Stallungen.

Meine Damen.

Vielleicht kann ich Sie nach dem Essen in den Ställen herumführen,

falls Sie damit einverstanden sind, etwas schmutzig zu werden.

Ich gehe das Risiko ein.

Der arme Carlo.

Ich denke wirklich,

er zieht die Gesellschaft von Pferden der von Menschen vor.

Warum haben Sie mich dann eingeladen?

Um Sie mit eigenen Augen zu sehen.

Die stolze und närrische junge Frau, die denkt,

sie sei zu gut für einen Albani.

So denke ich nicht. Und das habe ich auch nie getan.

Fragen Sie ihn selbst. Ich habe ihn immer wieder ermutigt.

Dann sind Sie nun an der Reihe zu leiden, mein Kind.

Hätte ich damals in Oxford so viel Zeit über meinen Büchern verbracht

wie auf der Pferderennbahn,

hätte ich vermutlich einen weitaus besseren Abschluss machen können.

Möchten Sie es versuchen?

Oh nein, ich glaube nicht.

Bitte.

Sie sind gesellige Lebewesen.

So wie wir.

Es ist wichtig, ihnen ein gutes Gefühl zu geben.

Ich habe von Pferden nicht viel Ahnung.

Dann zeige ich es Ihnen.

Versuchen Sie's.

Sie müssen ihm zeigen, dass Sie ihn gern haben.

Ich denke...

das ist keine gute Idee.

Bitte.

Wir sind hier nicht sicher.

Damals waren Sie nicht so schüchtern.

Ich will meinen Verstand bewahren. - Auf Kosten des meinen.

Wo sind Sie gewesen die ganze Zeit über?

Ich sagte es doch: ein Todesfall in meiner Familie.

Ja, der Mann Ihrer Schwester.

Giovanna.

Sie hat mich gebraucht.

Und ich brauchte Sie auch.

Ich dachte, ich hätte Ihnen meine Gefühle gezeigt.

Das haben Sie getan.

Klar und deutlich.

Aber ich muss mir darüber klar sein, wie meine eigenen Gefühle sind.

Und wie steht es nun?

Was meinen Sie?

Haben Sie Gefühle für mich?

Das ist unwichtig.

Mir ist klar geworden, dass wir nicht zueinander passen.

Wissen Sie, hier bin ich am glücklichsten.

Hier, an diesem einfachen Ort, mit einem einfachen Leben.

An Ihnen ist überhaupt nichts einfach.

Wie war's?

Sie macht die Pferde scheu.

Pferde sind ausgezeichnete Menschenkenner.

Sie erkennen eine verzogene Göre auf Anhieb.

"Zeitvertreib einer Müßiggängerin"? - Ja!

Ich möchte diese blöde Absichtserklärung zerreißen,

in ein Pilz-Risotto werfen und ihm Löffel für Löffel eintrichtern.

Und Cecil die Erklärung auch in den Rachen schieben.

Ihn mit meinem Ehebruch zwangsernähren. - Bis er dran erstickt.

Seine Leber würde platzen. - Dann hätten wir eine schöne Stopfleber.

Vergessen Sie das.

Eigentlich ist es unerheblich, dass er das Unternehmen Amelia schenkt.

Das ist egal, ich will nur... - ...dass er Sie wahrnimmt.

Als die, die Sie sind, und das, was Sie erreicht haben.

Vielleicht ist das der Schlüssel.

Aufzuhören, Angst vor seiner Reaktion auf die Scheidung zu haben.

Sie haben recht.

Ja, das ist es, bloß...

Jede Tochter möchte die Anerkennung ihres Daddys.

Ich hätte früher auf dem Tisch gesteppt, bis mir die Füße bluten,

nur für einen einzigen freundlichen Blick von Papa Earl Dobbs.

Wirklich?

Auch wenn er sich so aufführt, ich liebe meinen Vater.

Ich habe meinen auch geliebt.

Aber trotzdem lassen wir uns nicht bevormunden.

Ich bin nur ein bisschen unschlüssig, das ist alles.

Was gibt es da noch zu überlegen?

Ihr süßer Popo wird schon bald in 100.000 Pfund gebettet werden.

Heißt das, wir sollten aufbrechen?

Haben Sie etwas Wichtiges vor?

Eigentlich nicht.

Wie wäre es, wenn wir tanzen gehen?

Tanzen gehen? Nein. Ich habe vergessen, wie das geht.

Ach was.

Eine bessere Entschuldigung kann ich mir nicht vorstellen.

Lass mich jetzt nicht betteln.

Zitronenkuchen, Salvatore.

Damit hat alles angefangen.

Und das Backen, weißt du, das war wie ein Liebesdienst für dich.

Englischer Kuchen, italienische Zitronen.

Wenn du es sagst, mein Liebster.

Ich will nur, dass deine Mutter mich gern hat.

Sie wird dich lieben,

so wie ich deinen Kuchen liebe.

Das hier sieht großartig aus.

Sind Sie sich ganz sicher?

Ja, natürlich.

Hier ist eine Bar, eine Kapelle und eine Tanzfläche.

Was will man mehr? - Einen Leibwächter?

Und einen großen Knüppel? - Nein.

Vielleicht müssen die sich ja vor uns in Acht nehmen.

Wir sind moderne unabhängige Frauen.

Ja, richtig. - Na dann los.

Kommen Sie.

Holen wir uns etwas zu trinken?

Zwei Scotch on the Rocks. - Sie schaffen mich.

Das ist doch wunderbar, Bella Ainsworth.

So war ich seit mindestens 30 Jahren nicht tanzen.

Also dann cheers.

Und runter.

Der ist gut.

Noch mal zwei.

Noch mal zwei?

Noch mal zwei.

Cheers.

Tanzen wir weiter?

Los geht's.

Hey, mein Freund.

Bitte noch mal zwei.

Ich rauche nicht, danke.

Darf ich Ihnen einen ausgeben?

Geh weg, Freundchen, sie ist nicht interessiert.

Blöde Kuh.

Es tut mir so leid.

Ach, ich bin Schlimmeres gewohnt.

Wie meinen Sie das?

Reden Männer oft so mit Ihnen?

Sie haben ja keine Ahnung.

Aber wieso gehen Sie dann noch aus?

Und wieso sollte ich zu Hause bleiben?

Was ist mit diesem Hauptdarsteller von letztem Jahr?

Sie sahen zusammen so glamourös und glücklich aus vergangenen Sommer.

Hubert? - Ja, den meine ich, Hubert.

Hubert ist wieder zu seiner Verlobten gegangen.

Er sagte, ich wäre zu heftig.

"Zu heftig"?

Das ist doch unmöglich.

Ja, oder?

Sie müssen mich nicht bedauern, Schätzchen.

Der arme alte Hubert kriegt beim Tonfilm nicht die kleinste Rolle.

Aber Sie dagegen...

Ihr Name wird schon bald auf einer Parfumflasche stehen,

die auf dem ganzen Kontinent verkauft wird.

Eine Menge Geld verdiene ich damit.

Und wenn Sie einen Mann haben wollen, dann finden Sie ihn einfach so.

Ich brauche nur ein, zwei Tipps, wie ich diesen Mann auch behalte.

Trinken wir noch einen?

Ich denke, das war genug Freiheit für heute.

Ich würde Sie bitten, dass Sie mich auf dem Rückweg irgendwo absetzen.

Dann mal los.

Sie wissen, dass Sie einfach wunderbar sind, oder?

Bist du verrückt?

Vielleicht ein wenig.

Komm rein. Keiner soll dich sehen.

Du sagst, wir müssen vorsichtig sein, und dann kommst du nach Mitternacht.

Ich muss mit dir sprechen.

Du hast dich klar ausgedrückt. - Marco.

Ich will es.

Ich will mit dir zusammen sein.

Ich möchte wissen, wie es zwischen uns sein könnte.

Aber nicht, bevor ich diese Sache mit Cecil klären kann.

Du hast also vor, dich scheiden zu lassen?

Vielleicht schon.

Ich weiß es nicht, ich...

Ich...

Ich bin verwirrt.

Das bin ich doch auch.

Ich weiß nur, ich möchte dich nicht verlieren.

Und?

Was machen wir jetzt?

Wir können uns weiterhin sehen.

Wie meinst du das? Als Freunde?

Wenn du das für möglich hältst.

Drei Monate? Oder sechs?

Oder so lange es dauert, bis du dich entscheidest?

Nein, ich... ich brauche nur Zeit.

Schön. Aber nicht zu lange.

Denn während du dir überlegst, was du möchtest,

überlege ich es mir ebenfalls.

Ja, natürlich.

Schließen Sie die Tür.

Noch ein Gläschen?

Was machst du denn hier?

Ich habe auf dich gewartet.

Das wäre nicht nötig gewesen.

Du bist ja einfach verschwunden.

In der Auspuffwolke. Ich habe mir Sorgen gemacht.

Bisschen spät. - Klar, dass Sie dazwischen plappern.

Sie mögen es nicht, wenn man den Spieß umdreht, oder?

Wenn Ihre Frau sich ein wenig amüsiert. Ein wenig Freiheit genießt.

Freiheit?

Sie täuschen sich.

Ich kann Sie einfach nicht leiden.

Ich denke, es ist Zeit zum Schlafengehen.

Ich bin oben, falls Sie mich benötigen.

Ich verstehe nicht, warum du ihre Gesellschaft suchst.

Haargenau so geht es ihr mit dir. - Sie hat einen üblen Einfluss auf dich.

Dabei hat sie den ganzen Abend versucht, mir klarzumachen,

dass eine Scheidung eine gute Idee ist.

Und ist es ihr gelungen?

Ich weiß, wieso du sie nicht magst. - Wieso?

Weil sie dich ganz und gar durchschaut.

Tatsächlich?

Es ist erst ein Uhr, Betty.

Das weiß ich ja.

Ich brauche viel Zeit für die letzten Verbesserungen.

Wie oft haben wir das schon ausgemessen?

Ungefähr hundertmal.

Also entspann dich.

Und sei dankbar.

Ich bin doch auch dankbar.

Und ich entspanne mich, wenn ich weiß, dass alles gut passt.

Es wird passen.

Wie angegossen.

Es reicht mir, wenn ich nicht wie eine aufgedonnerte Kuh wirke.

Wahrscheinlich war es nicht schlau.

Es war einfach...

Was für ein Anblick!

Sie kommen wohl direkt vom Laufsteg.

Das ist meine Schwester, Amelia Jackson. Meine liebe Freundin Claudine Pascal.

Sie ist die Eleganteste in der Familie.

Gefällt es Ihnen? - Ich bin geradezu verliebt in Ihr Kleid.

Aus Paris? - Bien sûr, Darling.

Eine Boutique de vêtements in der Rue des Armoires.

8. Arrondissement. - Sie kennen die Stadt?

Ich bin ihr verfallen. - Ich gehe mal.

Sie wollen nicht über die neueste Mode sprechen?

Plissieren oder nicht plissieren.

Ich sollte noch ein Risotto al funghi in der Küche vollenden.

Also sie ist ja der Brüller.

Ja, sie ist sehr amüsant, nicht wahr?

Erstaunlich, dass du solche Freundinnen hast.

Also zuerst war sie nur ein Gast im Hotel und dann...

Dann haben wir uns gegenseitig geholfen und...

Ja.

Wie dumm, dass du mir nicht ein bisschen mehr helfen willst.

Warum hast du dich geweigert zu unterschreiben?

Das habe ich nicht. Ich fühlte mich nur überrumpelt.

Weil er mich dir vorzieht wahrscheinlich.

Weil er sich weigert, mich als Geschäftsfrau anzuerkennen.

Du hast gesagt, ich könnte nicht einmal einen Hund führen.

Ich sagte, du hast nie ein Geschäft geführt.

Amelia, ich freue mich für dich.

Tatsächlich, es freut mich. Du kannst endlich etwas für dich machen.

Vielleicht kann ich dir ja helfen.

Meine Erfahrungen mit dir teilen.

Es könnte wirklich eine Chance für uns beide sein,

dass wir uns gegenseitig mehr unterstützen.

Bessere Schwestern werden.

Ich denke, es ist schon zu spät dafür.

Ich dachte nicht, dass so viele kommen. - Alle wollen die Braut sehen.

Herzlichen Glückwunsch, Signora. Salvatore.

Pietro! - Sie sieht wunderbar aus.

Sie kocht auch wunderbar. - Nur schade, dass sie Engländerin ist.

Was macht der hier? - Pietro ist mein Vetter.

Er ist ein Schwarzhemd. - Die sind überall.

Es ist in allen Familien dasselbe.

Bist du auch ein Schwarzhemd? - Ein Schwarzhemd? Ich?

Nein. Bei meinem Leben, Elisabeth.

Aber viele Leute aus dem Dorf sind es jetzt.

Kommt, bringen wir es hinter uns.

Herzlichen Glückwunsch.

Mama Maria. Elisabeth.

Es ist mir eine Ehre, Sie kennenzulernen.

Freut mich sehr.

Gib ihr den Kuchen. Sag ihr, was ich gesagt habe.

Sie hofft, dass Sie nicht beleidigt sind.

Backen ist ihre Art, ihre Liebe zu zeigen.

Salvatore, gib mir ein Messer.

Er ist ein bisschen schwer.

Aber sie hat italienische Zitronen verwendet.

Sie hat gesagt...

Was? Was hat sie gesagt?

Sie hat gesagt, er schmeckt...

fantastico.

Setzt euch. Setzt euch.

Constance.

Bitte lassen Sie mich in Ruhe. - Ich will nur mit Ihnen sprechen.

Worüber denn noch?

Ich finde nicht, dass Frauen Heilige sein sollten.

Ich habe Ihnen einiges nicht erzählt. Aus meiner Vergangenheit.

Ich interessiere mich nicht für die Vergangenheit.

Ich mache mir auch keine Sorgen um die Zukunft.

Ich vertraue nur dem, was ich jetzt fühle, und...

ich mag Sie sehr.

Ich mag Sie auch, Vito.

Jungs?

Wollt ihr was trinken?

Wir feiern gerade.

Kommt.

Ihr seid uns willkommen.

Kommt.

Wir haben noch mehr.

Liebe Freunde.

Ich bin ein einfacher Mann.

Ein bisschen zu einfach.

Ein einfacher Mann, kein Freund langer Reden.

Deshalb mache ich es kurz.

Ich danke euch allen, meine Freunde,

dass ihr heute Abend hier seid.

Und dann möchte ich meiner Mutter Maria danken,

dass sie meine Liebste in die Familie aufgenommen hat.

Aber am allermeisten danke ich meiner lieben Betty.

Dank ihr bin ich...

der glücklichste Mann auf Erden.

Ma?

Billy.

Bella?

Wärst du bitte so gut?

Ach Papa, das hat doch noch ein wenig Zeit.

Ich finde, dieser Zeitpunkt ist bestens.

Du denkst vermutlich, dass ich dich nicht gerecht behandle?

Nein, das sage ich nicht. - Aber du glaubst es.

Nun, dann lass mich dich eines Besseren belehren.

Ich bin dir gegenüber immer mehr als nur gerecht gewesen.

Überaus großzügig, würde ich sagen.

Daran zweifelt keiner. Du warst extrem großzügig.

Du hast alles vom Leben erhalten, wovon ein Mensch nur träumen kann.

Einen Titel.

Ein schönes Schloss zu Hause in England, das Hotel hier.

Und dennoch habe ich den Eindruck,

dass du der armen kleinen Amelia ihren gerechten Anteil nicht gönnst.

So ist es nicht.

Na siehst du?

War das nun so schwierig?

Papa.

Cecil und ich lassen uns scheiden.

Ihr wollt was?

Wir lassen uns scheiden.

Nur über meine Leiche.

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