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(spannungsgeladene Musik)
(Zietlow) Bisher bei "Die Verräter":
Martina wurde verflucht, aber sie will verflucht noch mal nicht sterben.
Okay.
Lange Gesichter bei den Verrätern.
Fuck, was macht die hier?
Die Verräter haben einen von euch verflucht.
Oh, how? Gut, geschafft. Team, weiter geht's.
(Zietlow) Bei einem gespenstischen Trauermarsch heißt es:
Abschied nehmen.
Das Ganze zusammen hat es natürlich zu einer fast realen Beerdigung gemacht.
-Oh, ein Sarg ... -Noch weiter.
(gespenstische Musik)
Wie in so einem Horrorfilm.
Scheiße.
Das ist ein super Spiel.
(Zietlow) Und für Martina fällt die letzte Klappe.
(spannungsgeladene Musik)
Am Runden Tisch können die Loyalen zurückschlagen.
Mögen die Psycho-Spiele beginnen.
Doch statt eiskalter Rache gibt es die nächste kalte Dusche.
Aber ein Verräter schießt sich dabei ein Eigentor.
Wenn wir alle Janin sagen, und dann sagst du Llambi,
und alle ... du droppst names.
Ich glaube, Wayne ist nicht zu retten.
�Zietlow) Vier Verräter habe ich ausgesucht, und fast zu gut gewählt.
Lange waren die Loyalen keine Gegner für sie.
Als könnten sie sich nur selbst schlagen.
Ja, und genau danach sieht es jetzt auch aus.
Nach sechs loyalen Abgängen
steht mit Wayne plötzlich ein Verräter im Fokus.
Auch bei seinen Komplizinnen.
(heitere Musik)
(Charlotte) Hi, Leute.
-Hey! -(Jubel)
In der Konklave letzte Nacht hatten wir einen kleinen Disput.
Weil, leider hat sich Wayne mit seinem Alleingang
superverdächtig gemacht.
Und da müssen wir aufpassen, dass er uns nicht alle runterzieht.
Wir sind noch dabei!
(Thaddäus) Ich freue mich, dass ich noch im Spiel bin.
Das gibt mir neue Möglichkeiten.
Soll ich dir was sagen?
Du hast den Schild? Das habe ich mir gedacht.
(Charlotte) Den Schild zu zeigen, ist schön.
So haben wir definitiv eine Loyale hier, wie geil ist das?
So muss ich reingehen, über den Schild freue ich mich wahnsinnig.
-Herzlichen Glückwunsch. -Danke, vielen Dank.
-Ich habe mich auch sehr gefreut. -Jetzt lass uns schnell essen.
Llambi sagt, essen, bevor die anderen kommen.
-Ja. -Ich war noch nie als Erster am Tisch.
Llambi mag Erdbeeren, lass uns die nehmen.
-Finde ich gut. -Vielleicht kommt er nicht wieder.
Natürlich weiß ich, wer nicht erscheint.
-Kannst du dir das vorstellen? -Erstens kann ich mir alles vorstellen.
Wenn dem so sein sollte, muss ich dir aber auch ehrlich sagen,
ist das für mich fein, weil er nichts für uns getan hat.
Um ... Verräter zu entdecken.
-Mhm, ja, hat er nicht. -Das meine ich.
Llambi? Ich glaube, das würde alle verwirren.
Weil bei Llambi weiß man nicht, woran man ist.
Wenn alle am Tisch erscheinen, hat kein Mord stattgefunden.
-Exakt. -Könnte bedeuten ...
... dass sie versucht haben, dich umzubringen.
Du aber einen Schild hattest und sie einen Fehlschuss gemacht haben.
Wenn das so sicher wäre, wäre auch gewiss,
dass du eine Loyale bist.
Das wäre cool, dann wüssten wir was.
Das stimmt.
Ich würde wirklich sehr gerne
mit Sicherheit wissen, dass du eine Loyale bist.
Weißt du doch nun langsam.
Ich weiß, dass du es hin und wieder gesagt hast.
(Charlotte) Noch ist er nicht gefährlich.
Deswegen will ich ihn nicht rausschmeißen.
Im Moment dulde ich ihn.
Ich zähle auf dein Menschenvertrauen. Darauf zähle ich.
Und ich glaube, du bist klar genug, das zu checken alles.
Dieses Spiel.
Charlotte wäre eine eiskalte Verräterin.
(spannungsgeladene Musik)
-Good morning. -Hallo.
Motsi, morning.
(sie summt)
Mein Plan, atme ein ...
Atme aus ...
Eine Nacht geschlafen und ein Verräter raus.
-Good morning. -Good morning.
-Hello. -Hi.
Hi.
-Hi, guten Morgen. -Good morning.
Ich bin auf jeden Fall der Meinung, dass wir Wayne anzählen müssen.
Weil, Janin beim Gehen gesagt hat: "Ich sage Wayne, ganz klar."
Das ist gefährlich, es ist in den Hinterköpfen.
(Motsi) Oh, wow.
-(Motsi) Cool. -(Charlotte) Yes.
-(Motsi) Wow. -Very good.
Sie hat sich wirklich gefreut.
Sie hat getestet, wie die Leute darauf reagieren,
wenn sie ihren Schild gezeigt hat.
Ich habe noch nie so was gewonnen.
Oder ergattert, solche Sachen. Noch nie in meinem Leben.
War das erste Mal, ich habe mich so gefreut.
Davon könnte man ausgehen, dass sie loyal ist.
Vorhin habe ich ein bisschen Haarspray ...
I got life, mother I got laughs, sister
I got freedom, brother I got good times, man
- I got crazy ways, daughter -(Motsi) Oh, yes, man.
- I got million-dollar-charme, cousin -Yes!
I got freedom, brother I got good times, man
-Give it to me, baby. -(Gelächter)
(Ralf) Das ist aus "Hair", wo alles auf den Kopf gestellt wird.
Damals, von der Hippie-Bewegung.
Manchmal sagen die Leute, ich bin auch ein Alt-Hippie.
Jetzt ist superwichtig, die Ohren aufzumachen.
-Ja. -Welche Taktik.
Weil ich glaube, wir sind sehr nah. Und ich denke, einfach zuhören.
Wer versucht, welchen Namen ins Spiel zu bringen?
Ich fürchte, du hast den richtigen Riecher gehabt.
Du hast, glaube ich, Wayne aufgeschrieben, oder?
Wayne hat einen alleinigen Move gemacht.
Er hat alleine auf Llambi gezeigt.
Ohne das Team abzustimmen, ohne das Team zu fragen.
-Warum hast du ihn aufgeschrieben? -Weil er sehr engagiert ist.
Auf eine besondere Art und Weise.
Das ist mir nicht aufgefallen, weil man denkt, so lieb, so nett.
Charming, good looking ...
(Mirja) Motsi fing gleich an, Wayne, Wayne.
Sie hat schon den Verdacht jetzt auf Wayne gelenkt.
(Motsi) Da herrscht kein Vertrauen.
Und wenn das Letzte, was ich mache, ist, dass er rausfliegt.
Motsi hat einen Plan und sieht alles klar.
Es wäre dumm, sich nicht an sie zu halten.
Wir müssen doch mal einen Erfolg erzielen hier, das geht auf den Keks.
(angespannte Musik)
-(Klopfen) -(Ralf) Ja.
Ja?
Hello.
-(Jubel) -(Ralf) Hey!
Ich lebe noch! Ganz ehrlich, ich hatte so Schiss.
-Marie! -Alleine unterwegs?
-Nein, mit Wayne. -(alle) Hey!
(Gelächter)
Mir wurde gestern der Krieg erklärt.
Deswegen muss ich mir eine Lebensversicherung schaffen.
Ich war bereit, mich zu opfern.
Ich bin nicht bereit, mich opfern zu lassen.
-Wer fehlt? -Sind wir die Letzten?
-(Charlotte) Nee, Joe fehlt, Llambi. -(Marie) Richtig.
-(Charlotte) Und Younes. -(Mirja) Younes.
(Marie) Scheiße, ey.
(Jubel)
-Yay! -Ein Glück, wirklich.
(Gelächter)
Ihr müsst euch vorstellen, der Tisch war mal voll.
(Seufzer)
(geheimnisvolle Musik)
-Achtung, Achtung. -Gott, ein leises Klopfen.
-(Charlotte) Wer ist das? -(Mirja) Younes.
(Jubel)
Ich bin da! Ich bin noch da!
Und jetzt volle Attacke, voll drauf jetzt.
Die Verräter entlarven.
- Waka, waka, hé-hé - Zamina-mina, hé-hé
(beide) Waka, waka, hé-hé
-Alles gut. -(Gelächter)
(Charlotte) Joe und Llambi?
-Ja, Joe und Llambi fehlen. -Nein?
-Und was, wenn sie beide kommen? -Dann hat kein Mord stattgefunden.
(Klopfen)
-(Marie) Das ist Joe. Oder Lambi? -(Motsi) How do you know?
-Das könnte Llambis Klopfen sein. -Das ist Llambi.
-(Thaddäus) Joe. -Oh, Joe.
-(Atmer) -Bin ich wieder der Letzte?
-Bist du alleine? -Ja.
Bist du sicher der Letzte?
Ich habe mich gefreut, weiter zu sein. Die Reaktionen waren aber verhalten.
Anders als früher.
Ich will nicht sagen, warum keiner gejubelt hat.
(Ralf) Weil Joe ein dubioser Charakter ist.
Für mich seit gestern, seit dem Spiel.
-Vielleicht war es Schockstarre? -Oh, fuck.
Llambi ist tot.
(geheimnisvolle Musik)
Warum steht bei euch Llambi auf dem Plan?
Llambi muss raus.
Für mich sind die Indizien so,
dass Llambi einfach noch Führungsposition hat in dieser Gruppe.
-Starker Einfluss. -Gehe ich mit, ja.
-Möchtest du ihn offiziell töten? -Ja, ja.
-Dann bereite alles vor. -Joachim?
(Motsi) Es ging nicht anders, du bist raus, wir haben dich umgebracht.
Aber ich habe dich lieb.
-Lieber Llambi, viel Spaß in der Hölle. -Rest in peace.
Jawohl.
"Du wurdest ermordet. Die Verräter."
Schön, ich wünsche euch viel Glück, liebe Verräter.
Ihr habt das großartig gemacht.
Ich wäre gerne in der Truppe dabei gewesen.
Deshalb ... spielt das bitte so weiter.
(spannungsvolle Musik)
Motsi wollte unbedingt Llambi raus haben.
Ich finde Joe noch gefährlicher, weil keiner ist so heftig im Spiel wie Joe.
-(Klopfen) -(Motsi) Ruhig, warte.
(Ralf) Ah ...
-Einen wunderschönen guten Morgen. -(alle) Guten Morgen.
Mit zwei wunderbaren Nachrichten.
Seit gestern seid ihr in den Top 10.
What the fuck.
Und seit heute in den Top 9.
(sanfte Musik)
Und wie ihr spätestens jetzt mitbekommen habt:
-Joachim Llambi wurde ermordet. -(Ralf) Ah.
-Heißt, er war loyal. -(Seufzer)
Er war loyal.
-Ich habe es gesagt. -Du hattest recht.
Ist er den Verrätern vielleicht zu nah gekommen?
Hat er nicht genug fürs Team getan?
-Er doch nicht. -(Gelächter)
-Hat aber auch keiner erwartet. -Motsi?
Wie viele Punkte würdest du ihm geben für sein Spiel hier?
Also, äh, Llambi war straight. Er war immer Llambi.
-Wie viel Punkte? -Zehn! Anders kann ich nicht.
(Gelächter)
(Zietlow) Nettes Abschiedsgeschenk, aber es muss weitergehen, nicht?
Und zwar heute, mit einer teilweise sehr schrägen Mission.
Oh, schräg.
Wo ihr eine schräge Summe von 7700 Euro erspielen könnt.
Ihr könnt heute sehr, sehr offen und ehrlich zueinander sein.
Denn für das Schwindeln ist eher die Höhe zuständig.
Ja, darf ich hoch? Darf ich hoch, bitte?
-Was, was, was? -Es ist hoch und schräg.
-Darf ich das machen? -(alle) Ja.
(Zietlow) Sind wir doch mal gespannt, wer wo hingeht.
Auf jeden Fall sehen wir uns, bis dann.
-Ich habe wieder nichts verstanden. -Hast du schon gefrühstückt?
-Ja. -(Gelächter)
-Es tut mir so leid. -Ja.
Es tut mir so leid.
(Younes) Janin hatte beim letzten Runden Tisch Wayne beschuldigt.
Ich würde sagen, für Wayne wird es jetzt sehr, sehr eng.
(angespannte Musik)
Leute, ich lege meine Hand ins Feuer. Llambi ist es nicht.
Und eine Person sagt immer einen Namen.
Ach so.
(Motsi) Martina hat es gesagt, Janin hat es gesagt.
Und Llambi hat mir vertraut. Ihr müsst entscheiden.
-Sonst verlieren wir das Spiel. -Eine Sache?
-Ja? -Llambi hat mir gestern gesagt ...
-Wayne. -Warum sagen das alle die, die gehen?
Lass dich nicht reinziehen. Wir sind eine Mehrzahl, egal, was passiert.
Ich vertraue ihr in allem, was sie sagt.
Auch, wenn es heißt, vertraue niemandem.
Aber es ist furchtbar, wenn einen alle verdächtigen.
Ich kann alles gegen mich aufzählen.
Mir ist es egal, ob einer von euch beiden das ist, klar?
-Ich will jetzt einen erwischen. -Oh Mann, Wayne.
Was hast du vor?
Mein Plan ist, dass ich Thaddäus und Joe die Möglichkeit gebe,
dass sie sich vertrauen, dass sie hoffentlich mir vertrauen.
Und ich sage euch, wenn ich falsch bin, wirklich, wenn ich falsch bin,
beim nächsten Runden Tisch, schreibt meinen Namen.
Wenn ich falsch liege, schreibt meinen Namen.
Und ich sage nichts mehr dazu. Nichts mehr. Ich bin fertig, bin raus.
(Motsi) Younes und Marie, ich glaube, ich habe die fest.
Die werden mir glauben. Die glauben, wir sind ein Team.
Es ist Zeit, dass ihr beide zusammenhaltet.
-Aber warum? -Ich glaube an euch.
Ich glaube nicht an euch. Ich glaube, dass ihr es nicht seid.
Und ich glaube, was ich von Anfang an gesagt habe, es muss Gruppen geben.
Wane redet viel, versucht viele Strategien vorzuschlagen.
Manchmal weiß man nicht, woran man ist.
Heißt, wenn du ein Verräter bist, gebe ich dir die Chance,
loyale Verbündete zu haben.
Wenn du Verräter bist, gibst du mir die Chance.
Wenn ich Verräter bin, gebe ich euch die Chance.
Was für eine Chance?
Wayne ... trifft Absprachen gerade.
Ich habe das Gefühl, dass er nervös ist.
Weiß nicht, warum er das als Verräter machen sollte.
Dann wäre es ein ziemlich starkes Ablenkungsmanöver.
(Wayne) Ich bin jetzt voll im Fokus.
Und wenn ich jetzt nichts mache, wenn ich jetzt still sitze ...
Dann werde ich verbannt, da gibt es ja gar keine Frage.
(Thaddäus) Denkbar ist, er ist ein Verräter,
die Verräter sind verstritten, dann muss er eben Gas geben.
Zu sagen, ich muss was tun, ich muss mich verbinden,
von denen ich dann erst mal nichts zu befürchten habe.
-Verstehe ich nicht. -Ich will nicht nichts befürchten.
Ich will mit euch zusammen kämpfen. Ich will mit euch meinen Weg gehen.
(geheimnisvolle Musik)
Was schlägst du uns eigentlich gerade vor?
Ich schlage vor, dass wir ein Team sind.
-Zu dritt? -Ja.
-Und was heißt das? -Dass wir gemeinsam wählen.
Dass wir gemeinsam wählen, ein Risiko eingehen.
Dass wir einander vertrauen.
Ja.
Entweder liegt ihm viel daran, das Spiel als Loyaler zu gewinnen,
oder er ist manipulativ, habe ich noch nicht entschieden.
Ich habe eine Menge Arbeit, bevor es an den Runden Tisch geht,
deswegen muss ich jede Sekunde nutzen, ich brauche fünf Stimmen.
-Ich bin aufgewühlt. -Du bist aufgewühlt?
-Ja. -Ja?
Mhm, weil ...
Ich weiß, wovon du sprichst, ich hatte das schon.
Ganz ehrlich, es lässt mich nicht kalt, dass er sich so schlecht fühlt.
Ein komisches Gefühl, ne? Obwohl man weiß, dass es ein Spiel ist.
(Wayne) Aber ich habe ... Ich habe einen Plan.
-Einen Plan? -(Wayne) Ich setze alles oder nichts.
Wenn der Weg gelingt, dann bin ich derjenige,
der die erste Verräterin gefunden hat.
Wenn der Weg nicht gelingt, dann bin ich raus.
Also, man merkt mal, wie sich so ein Raum verändert.
-Voll. -Durch die Anzahl der Mitbewohner.
Und die Energie im Raum.
Es war in allen Räumen was los, jetzt gibt es leere Räume.
(Marie) Mhm.
Die Gründe, warum ich Wayne wähle, waren auch nicht ... sonderlich valide.
Das ist bei niemandem valide.
Weil wir noch keinen einzigen Verräter getroffen haben.
Immer nur Vermutungen.
(Mirja) Ich kann weder meinen Mitverrätern
noch den Loyalen trauen.
Nachdem ich gesehen habe, wie einfach Wayne abserviert wurde,
ist man auf keinen Fall safe.
Es gibt die Geschichte einer Seeschlange.
Die Seeschlange, die sich tot stellt. So agieren die Verräter.
Sie liegen am Meeresgrund, warten, bis alle ankommen,
um bisschen anzuknabbern, zu essen.
Und dann schlägt sie zu.
Mirja ist extrem ruhig, ja?
Mirja könnte eine wunderbare Seeschlange sein.
-Also, das Spiel spielt mit uns. -(Mirja) Mhm.
In dem Spiel spielen auch noch Verräter.
Aber das Einzige, was ich in der Hand habe,
ist, Gespräche zu führen.
Ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn.
(Ralf) Manchmal bist du leicht, man könnte sagen, neben der Spur.
Äh, ja.
Es ist so, als wenn meine Gedanken so auseinandergezogen werden.
Und ich einen Punkt mit dem anderen nicht mehr in Verbindung bringen kann.
Wenn ich dafür fliege, dann ist es auch ein Beweis dafür,
dass die Gesellschaft eben so ist, dass sie seltsame Dinge ausgrenzt.
Hat dir das deine Frau schon mal gesagt, oder ...?
-Also ... -Mirja!
Ich würde mit Gewissheit sagen, dass meine Frau daran Gefallen hat.
Whatever. Das bin ich halt.
-Ja? -Du kannst ihn auf der Line so hinlegen.
Ach.
-Ich will da nicht Pool spielen. -Nee.
-Es geht mir echt auf den Sack. -Mir geht es auf die Nerven.
Leute, redet miteinander, sprecht miteinander.
-Go into the game. -Ja.
Ich möchte endlich Verräter entlarven.
Du spielst gerade, ich analysiere.
-Natürlich. -Thaddäus auch.
Je weniger manche Leute sagen, desto verdächtiger machen die sich.
Wo ich sage, Leute, spielt.
Bei mir kommen langsam in den Fokus die Leute,
die sich so raus tun aus dem Ganzen.
Das ist Mirja, das ist Motsi auch so ein bisschen.
-Ich will einen Verräter rauskriegen. -Ja, ja.
-(Stöhnen) -Was geht?
Ja.
-(Jubel) -Du bekommst noch was.
Da kommt noch was, da kommt noch was.
(Younes) Und, was hast du? Neue Entdeckung von Wayne?
Der kam eben an und sagte: "Da rollt eine Lawine auf mich zu."
Und dass er sich halt nicht so gut fühlt.
Deswegen ich so: "Ach, das habe ich auch schon durch."
-"Und ich habe einen Plan." -(Younes) Und?
Das hat er gesagt. Dann ist er gegangen.
Wayne macht seine Runden, Wayne redet mit Leuten.
Wayne läuft Marathon.
-Ich sage euch, entspannt euch. -Ja.
-Das Ding ist gelaufen. -Ja.
Und was passiert, wenn er rausgewählt wird
und ganz unschuldig ist?
-Nein, ist er nicht. -Der ist nicht unschuldig, never.
Ich schwöre dir.
Ich habe keine Ahnung, was mit Wayne los ist.
Ich denke, der traut uns nicht.
Wollte in die Offensive gehen. Ich halte mich von ihm fern.
Ich habe keine Lust, dass man uns zu zweit irgendwo erwischt.
(düstere Musik überlagert Szene)
-Nice! -On one, one!
-(Younes) Unsere? -(Motsi) Ja.
(Wayne) Mein Plan ist: The Queen has to leave.
(Zietlow) Motsis Taktik lautet:
Halte deine Freunde nah bei dir, aber deine Feinde näher.
Wayne fährt auch gerne? Scheiße, ich wollte zu Wayne.
Ihr geht alle da. Ist okay.
Ich wollte sichergehen, was Wayne sagt, und aufpassen.
Die Stimmung ist gerade sehr fragil.
Wie ein trüber Regentag.
Man hofft auf ein bisschen Sonne, doch dann verschwindet die wieder direkt.
-Okay, guys, let's make money. -(trällert) Let's make money.
(spannungsgeladene Musik)
(Younes) Vor ein paar Tagen hatten wir noch vier Autos.
-Ja. -Und wir waren immer voll mit 16 Leuten.
-War geil, Kolonne zu fahren. -Wie so eine Staatskarosse.
-Ja, stimmt auch. -Wo der Präsident mit drin ist.
-Ja. -Bist du mal gefahren mit deinem Vater?
Mhm, Kurzstrecke.
Als er Ministerpräsident war, hat er noch zwei Limousinen gehabt.
Mit Blaulicht. Immer vier Bodyguards dabei.
-Wer ist dein Vater? -Olaf Scholz.
Olaf Scholz.
-Sieht man doch. -Deshalb heißt er Laschet.
-Heißt du Laschet mit Nachnamen? -Ja.
-Krass. -(Gelächter)
Armin Laschet.
(geheimnisvolle Musik)
Ich glaube, wir sind am Ende einmal durch ganz Belgien gereist hierfür.
Neben mir saß Motsi, und das war natürlich ein ...
... Auto voller Anspannung,
weil ich nicht ganz einordnen kann,
wie es zwischen Motsi und mir steht.
-Habt ihr mit Llambis Tod gerechnet? -Niemals.
Bis jetzt sind immer die Starken umgebracht worden, da gehörte er dazu.
-Wen hat er noch mal gesagt? -Wayne?
-Auch? -Wayne war sehr aufgeregt.
-Ja? Heute Morgen, oder ...? -Ja, ja.
Wenn du alle, die rausgeflogen sind, anschaust ...
Die haben sich verteidigt, dann wurde es schlimmer.
-Und wenn du dich nicht verteidigst ... -Ist auch schlimm.
Du kannst nichts machen.
(angespannte Musik)
Zur Hinfahrt hatte ich ein ruhiges Auto.
Die Besprechung war gen null, weil in unserem Auto Wayne war.
Wayne wollte auch gar nicht mehr so groß reden.
Motsi auch nicht, weil es ihr unangenehm ist.
Weil jetzt ja eigentlich alle auf Wayne gehen.
(angespannte Musik)
(Younes) Könnt ihr Mirja lesen?
Ich habe das Gefühl, die hat sich abgemeldet.
-Abgemeldet, disconnected. -Ausgecheckt.
(Joe) So, sie setzt sich mal hin, beobachtet ein bisschen.
Und dann sagt sie was, aber irgendwie ...
Ja.
(Younes) Ich finde, die ist von Anfang an schon so.
Mirja erlebe ich sehr verunsichert.
Das zeigt so ein bisschen Nervosität auf, finde ich.
Das passt aber zu ihr. Hier in diesem Spiel.
Daher würde ich so weitermachen an ihrer Stelle.
Ihr würde ich jetzt keine Vorwarnung geben oder so.
Vielleicht spart die gerade Energie, ich weiß es nicht.
Ja, langes Rebooting.
(unbehagliche Musik)
(Joe) Was passiert jetzt? Was mit Höhe?
(Charlotte) Sie hat gesagt, eine schräge Mission.
-Irgendwas hochklettern? -Da ist dann was, was man sammeln muss.
-Denke ich. -Ja.
-(Ralf) Huiuiui. -What?
-(Motsi) Oh. -(Mirja) Da müssen wir hoch?
-Ja, ich mache es. -Da müssen wir hochklettern?
(schwungvolle Musik)
(Zietlow) Neun Stars, Hängebrücken und Regenwald.
Herzlich willkommen zu euerer Dschungel-Prüfung.
Holt mich hier raus!
Aber bei dieser Mission geht es nicht um Sterne,
sondern um Silber.
Eure Mission:
Innerhalb von 15 Minuten zwei Hängebrücken überwinden.
(düstere Musik)
(Thaddäus) Habe die gesehen und dachte, das kann so schwer nicht sein.
(Zietlow) In der Mission gibt es Silber zu gewinnen.
Aber auch eine Lektion fürs Leben: Geld kann zur Last werden.
Denn mit der Summe steigt auch das Gewicht der Säcke.
Es gibt drei Regeln.
Nummer eins, jeder darf nur einen Sack tragen.
Nummer zwei, es dürfen auf den Brücken nur zwei Personen gleichzeitig sein.
Und eine Person auf der Plattform zwischen den Brücken.
Und Nummer drei ist, wenn man sich nicht weitertraut,
muss man umdrehen und wieder zum Start zurück.
Ich werde am Ziel auf euch warten, da oben, und euch anfeuern.
Und hoffen, dass ihr so viel Silber wie möglich mitbringt.
Und ich habe so hochgeguckt.
Und ich wusste in den Moment, dass ich nicht mehr runtergucken werde.
Gibt es jemanden, der glaubt, dass er zurückkehren muss eventuell?
Dann würde ich vorschlagen, dass wir uns so aufstellen,
dass der Stärkste, meiner Meinung nach Younes ...
Danach komme ich.
... an erster Stelle ist, wir teilen zu.
Da hat der Wayne sich schon ganz schön übereifrig engagiert.
Vorschlag, jetzt stellen wir uns einmal der Schwäche nach auf.
Wayne hat versucht, die Führung zu übernehmen.
Das war absoluter Bullshit.
-Lass mal Marie kurz. -Ja.
Und zwar wäre es eigentlich schlau, dass nicht der Erste, der vorgeht,
sich den ersten Sack nimmt, weil alle dahinter nicht weiterkommen.
Nein, auf gar keinen Fall. Younes muss den 2000er nehmen.
Ich kann auch 10 Kilo schleppen.
Also, die meisten Frauen gehen nach oben, das ist nicht so schwer.
-Die Jungs ... -(Wayne) Genau.
(Motsi) Wir Mädchen, mein Gott, wir Mädchen.
Oh, die Schwächsten.
"Wie geht das, Jungs? Helft uns doch bitte."
Ich mache einen Vorschlag, Younes nimmt den 2000er.
-Ja. -Ich nehme den ersten 1000er.
"Ich bin der Stärkste, Zweitstärkste, wir Männer sind die Stärksten."
Das ist doch dumm.
Dann warten wir doch hier, bis die anderen es erst abgeknotet haben.
Marie, dann würdest du den ersten 500er hier nehmen.
-Ja. -Wer kommt nach Marie?
Ich hatte eine sehr kluge Taktik,
die von den Männern absolut unterdrückt wurde.
Wenn ich den ersten Sack nehme, dann kommt ja keiner hinter mir weiter.
Ja, Marie hat einen guten Punkt.
Ja, ich weiß. Ach.
Hinter eines Baumes Rinde wohnt die Made mit dem Kinde.
Eine Witwe, denn der Gatte, den sie hatte, fiel vom Blatte.
Die Zeit ist gestartet!
-Los! -Los, du gehst da hoch, so.
So dumm, fangen wir an.
Und ganz am Ende haben sie genau die Taktik genommen, die ich gesagt habe.
-Das kann was werden. -Geh hoch, du nimmst den ganz oben.
(Wayne) Nee, nee, nee, lass jemanden ... Der nächste ist 500.
-Einer von den 500ern. Marie? -Nee, wir brauchen ...
-Ich geh zu dem oben. -Du gehst zum ersten ...
Ich gehe oben, sonst kann keiner weiter.
Ganz oben zu dem 500er.
(Joe) Ich hatte Bock, das zu erledigen.
Es macht auch richtig viel Spaß,
da über die einzelnen Holzbarren zu laufen, und es wird immer höher.
(spannungsgeladene Musik)
Ah, Marie schnallt einen Sack ab.
(Younes) Super machst du das! Halt den Sack fest!
Ja!
-(Charlotte) Weiter, super! -(Wayne) Super. Machst du toll.
(Motsi) Sehr gut!
(Marie) War schon heftig, es war so dolle verknotet.
Und dann war das Seil so lang,
dass es sich immer wieder aufgehängt hat.
-Kannst du, Marie? -Ja, ja.
(Motsi) Los, Marie, let's go!
-Marie hat den Sack ab. -Ich liebe dieses Team.
Eine flinke Maus.
-Oben ist ein bisschen schwierig. -Was denn?
-Der Wechsel. -Bisschen schwerer, als ich dachte.
(Thaddäus) Ah. Ach, fuck.
Ah, ganz schön schwer.
(Thaddäus) Das war schwer, die große Gefahr war,
den Sack beim Abknoten zu verlieren.
-Okay. -(Thaddäus) Könnt kommen.
Go, go, go, go, go.
Dann wackelte die Brücke.
Bisschen langsamer, Wayne. Sack ist los.
-Okay, ich habe ihn. Kannst. -Okay. Weiter hoch.
Genau so, nimm, nimm!
(Zietlow) Sehr gut!
(Joe) Man kommt schnell aus der Balance mit so einem schweren ... Sack.
(angespannte Musik)
Oh Gott, dieses Scheißseil.
-Okay, ich bin auf der Plattform. -Los, Younes!
(Younes) Das ist so Adrenalin.
Ich habe keine Höhenangst, aber Respekt davor.
Und wenn ich auf dem Zehn-Meter-Turm im Schwimmbad stehe,
habe ich schon Angst, runterzuspringen.
-Digga, wie soll ich den denn holen? -Ziehst du hoch, komm.
Ja.
(Zietlow) Ich glaube, Younes nimmt den schweren Sack? Zehn Kilo?
Ui, er kämpft. Nicht fallenlassen!
(angespannte Musik)
War schon ein Brocken, ich habe mir das einfacher vorgestellt.
Younes ist ein Berserker, hatte seinen Sack fest in der Hand.
-Wayne, wenn du hier bist ... -Ja? Ja?
-Erst durchducken. -Okay.
-Es darf nur einer auf die Plattform! -Warte, warte, warte, warte.
Nur eine Person auf der Plattform!
-Ja, ist doch gut. -Da!
Ich mache das schon. Ah.
(angespannte Musik)
Ui.
(Joe stöhnt)
1000 Euro!
-(sie ächzt) -Die Nächsten können!
-Ah. -Noch zehn Minuten!
-Weiter, weiter. -Ralf?
Hier ist noch ein 1000er, und ein 500er.
-Okay. -Ja, schaffen wir.
Wayne hat direkt alle Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
Und so ein bisschen: "Psst, psst" und "Mach das."
Er hat als Alleingänger seine Entscheidung getroffen.
Und das war nicht for the team.
Das war ... ein Fehler.
-(spannungsgeladene Musik) -(Stöhnen)
(Younes) Es war nass, der Sack war schwer.
Und der Knoten war richtig fest zu.
Ihr habt den Knoten richtig ekelhaft gemacht.
-Darf ich? -Lauf durch, ich würde durchlaufen.
Lauf durch, ja, okay, mach dir ... Nimm den 500er.
(Mirja) Ich liebe alles, was mit Höhe zu tun hat, was mit Adrenalin zu tun hat.
Ich liebe Hängebrücken.
(angespannte Musik)
(Motsi) Run, run, run, run! Wiederholen, überholen.
Los, los, los! Überholen.
-Ich muss dich überholen. -Ich habe es gleich.
Vorsicht, geh zur Seite, ich überhole dich.
Wenn Männer immer so lange brauchen ... Nervig halt, richtig nervig.
(alle) Umklammern, Mirja!
-Scheiße, ich muss mich umdingsen. -Ich habe es.
-Ich habe es, ich habe es. -Super.
-Vorsicht, jetzt müssen wir ... -Du musst zur Seite.
-Ja, hier. -Mirja, auf die andere Seite.
Sonst geht das nicht. Mirja, auf die andere Seite.
-Du musst auf die andere Seite. -Okay, los.
(Younes) Ich bin besser, aber wenn er so schwer ist ...
(angestrengtes Stöhnen)
Hey, ähm, Thaddäus? Ist jemand vor dir?
Nein, ist frei, Komm.
(dramatische Musik)
Zwei Säcke sind in Sicherheit!
(Thaddäus) Da ging es ganz schön runter.
Und diese Bohle, auf der wir gelaufen sind, war auch ziemlich rutschig.
-(Stöhnen) -(Joe) Du hast Zeit.
(er pfeift lässig)
-(Stöhnen) -(Jubel)
2500!
(epische Musik)
(Wayne) Du willst nicht derjenige sein, an dem es scheitert.
Insbesondere, wenn du davor sagst, wie es funktioniert.
(Thaddäus) Run, Wayne!
(Wayne) Dann habe ich 1000 Euro nach Hause gebracht.
-(Wayne) Ralf, ich bin oben! -(Zietlow) 3500!
(Wayne) Zuerst ducken!
Wie sieht es da unten aus?
Younes, bist du drauf?
-Ja, bin ich. -Okay.
(Charlotte) Da habe ich Schiss bekommen.
(Motsi) Auf geht es!
Dann dachte ich, scheißegal, geh da durch.
(Younes) Die erste Brücke ging.
Aber bei der zweiten Brücke, das war ja nur so ein Holzbalken.
Da habe ich geschluckt, als ich runtergeguckt habe.
(spannungsgeladene Musik)
(Younes stöhnt)
Younes, du machst das super!
(Motsi) Es war richtig anstrengend, das Herz hat gepumpt.
So ... Aber durch, durch, durch.
(Zietlow) Noch sechs Minuten!
-Motsi muss auf der Plattform bleiben. -Ich bleibe, ich bin hier.
-Younes, Younes, Younes! -Ich bin da!
-(Wayne) Komm! -(Joe) Beinarbeit.
(Younes) Okay, ja, okay, Jungs.
-Super. -(Marie) Warte, Charlotte.
(Joe) Jetzt rein, mach dich ab, mach dich ab. Charlotte, los! Charlotte!
5500.
-(Zietlow) Noch fünf Minuten! -Oh, hoffentlich ist der Knoten einfach.
Tick tock on the clock, sage ich dir.
Dann ging es richtig ... richtig mit Zunder auf einmal los.
(Ralf) Wir hatten nur noch fünf Minuten, und weil ich nicht wusste,
was mich auf der anderen Brücke erwarten würde,
dachte ich, ich muss auf jeden Fall Zeit gewinnen.
-(spannungsgeladene Musik) -Oh, mein Arm.
-(Ralf) Sehr schön. -Sehr gut, Charlotte.
(spannungsgeladene Musik)
Man hatte auch das Gefühl, die Angst ist schwerer als der Sack.
(Joe) Jawoll, sauber, Mann.
-Mirja, super! -Ja!
Gut gemacht.
-Charlotte, komm, los, los. -Wie viel?
(Wayne) Dreieinhalb.
-(Younes) Ralf, go! Ralf! -Sehr gut, weiter.
6200.
(Motsi) Wo ist Ralfs Geld? Hinter mir?
(Wayne) Ralf, langsam, es wackelt.
Ja, das wackelt zu viel!
Mann, wie habt ihr das gebunden, ey?
-(Ralf) Katastrophe. -Shit.
-(Ralf) Motsi, super! -(Marie) Mega!
Ja, aber was soll das hier?
-Motsi, take your time. -Okay.
-(Younes) Pass auf den Sack auf. -Scheiße.
Keine Panik!
Die Mission zu spielen, war in diesem Zwist ...
Tat eigentlich gut auch zwischen mir und Motsi.
Auf jeden Fall gefühlt.
-(Wayne) Stark, Motsi. -(Younes) Komm.
Boah, das bewegt sich.
(Younes) Halt den Sack fest. Keine Panik.
-Sehr gut. -(Zietlow) Zweieinhalb Minuten!
-Zweieinhalb! -(Wayne) Take your time.
-Nimm den Sack. -Gib mir deinen Sack.
1000 fehlen noch. Come on!
Lauf, Ralf, lauf, lauf, lauf!
(Marie) Komm, Ralf! Ja!
-(Ralf) Zeit zu null? -Komm, komm, komm!
�anfeuernde Rufe)
(Younes) Mach das in aller Ruhe!
-Dann kannst du einen Sonnengruß machen. -(Motsi) Oh, Scheiße.
-(Motsi) Alles gut, du schaffst das. -Mit der Ruhe.
-(Motsi) Sehr gut! -(Jubel)
(Wayne) Sehr gut, easy, easy!
Ich war echt unter Zeitdruck. Und dachte, ich muss schnell rübergehen.
-(Wayne) Langsam. -(Motsi) Wie viel Zeit?
Und dann nur mit einer Hand.
-(Wayne) Langsam. -(Younes) Langsam.
(Wayne) Eine Minute und 30!
-(Joe) Mach ruhig. -(Motsi) Pass auf, hinter dir, das Seil.
(Wayne) Hoffentlich verhakt sich das nicht.
(Joe) Bisher geht es durch.
(Charlotte) Sehr gut, super, ganz schnell hoch!
-(Wayne) Easy, gib mir die ... Ralf! -(Geschrei)
-(Motsi) You got it, you got this. -(Wayne) You got this!
-(Motsi) Go! -Noch eine Minute.
(Younes) Nein, jetzt haben wir 1000 Euro liegengelassen.
Ralf hat auf diesem Steg so ein bisschen seine innere Mitte gesucht.
Auf die ist er dann auch gleich geknallt.
(aufgeregtes Geschrei)
(Younes) Aber Ralf wäre ja nicht Ralf, wenn er Ralf wäre.
Ich habe das natürlich extra gemacht, um den Spannungsbogen zu erhöhen,
für die Kamera, das war alles eingeplant.
Besser hätte man es nicht schreiben können.
(alle) Ralf, du schaffst das!
(spannungsgeladene Musik)
-(alle) Ja! -(Jubel)
(alle) Team, Team, Team!
-(alle) Team, Team, Team! -(Wayne) Zeit?
Ihr habt es innerhalb der Zeit geschafft, well done!
7700 ist ganz geil. Sobald es mir gehört.
Eine hervorragende Teamleistung, das muss gefeiert werden.
Dafür gibt es heute Abend ein ganz fantastisches Dinner.
Dort wird eine Spezialität der Verräter serviert,
und zwar ein bouclier de protection.
-Das wird Ralf übersetzen können. -Ein Schutzschild.
Darauf freue ich mich, zieht euch schick an, wir sehen uns dann später. Et voilà.
-(epische Musik) -(Zietlow) Tschüss.
Sonja hat von einem Schutz gesprochen, bei einem Abendessen,
zu dem wir uns schick machen sollen.
Vielleicht kann der ein oder andere ein Schild ergattern.
Und eine Nacht in Ruhe schlafen.
So, wer ist Verräter hier im Auto?
-Erst mal 7700 Euro. -Ich weiß es, aber ich sage es nicht.
(Thaddäus) Für mich ist Joe ein Verräter.
Die Art und Weise wie der sich so reinschlingelt.
Das ist für mich so offensichtlich.
Im Kohle machen sind wir gut.
Ja, aber das hilft im Endeffekt nur den Verrätern am Schluss.
Und nicht uns.
Ich bin ein Loyaler und das ...
Finden der Verräter ist mir wichtiger als gerade jeder Silberschatz.
Wenn Llambi recht hätte mit den vier Frauen.
-Wenn echt alle Verräterinnen wären. -Die sitzen im Auto mit Ralf.
-Mal sehen, ob Ralf die Fahrt überlebt. -Er wird wohl wieder singen, Alter.
(ruhige Musik)
I decided long ago
Never to walk in anyone's shadow
Die Rückfahrt war eine Sensation.
No matter what they take from me
They can't take away my dignity
Wunderschön, Motsi und Charlotte, hervorragende Sängerinnen.
Because the greatest
Love of all is happening to me
-(summen weiter) -I love it.
Grandios, grandios.
-Wisst ihr, welchen Satz ich ersehne? -Welchen?
Dass jemand auf dieser Plattform steht und mal sagt:
-"Ich bin ein Verräter." -Ja, ja, wirklich.
Wir sind so nah, das ist so offensichtlich.
-Danach trinken wir alle Wodka. -Ja!
Es ist halt einfach Fakt ...
dass ich angeschossen bin, ne?
Ich habe irgendwie keinen Bock, jetzt eine Autofahrt zu machen,
und nicht den Elefanten im Raum anzusprechen.
(Younes) Ich bin immer noch der Meinung, dass Wayne ein Verräter ist.
Er kommt mir rüber, als wäre er ein Stratege.
Kannst du dir erklären, warum Janin dich gewählt hat?
Du hast ja ihre Begründung gehört, aber sie musste ...
Also, sie hätte gestern reingehen und sagen können:
"Ich lasse mich rauswählen, kampflos."
Oder sie legt sich voll auf jemanden fest.
Eine richtige Begründung ...
habe ich nicht so raushören können jetzt.
-Habt ihr gehört, was sie gesagt hat? -Was denn?
Sie hat gesagt: "Ich bin eine Loyale."
Hat sich umgedreht und noch was gesagt.
-Habe ich nicht verstanden. -Okay.
Sie hat es nach hinten gesprochen, beim Rausgehen.
Macht es gut, findet die Verräter. Ihr kennt einen Namen.
Du sitzt da.
-Ich habe es nicht verstanden. -Okay.
Mirja, Ralf, habt ihr das mitbekommen?
-Habt ihr das mitbekommen? -Was?
Kurz nachdem wir von der Brücke kamen, jetzt gerade.
Da sind genau die drei,
Thaddäus, Joe und Wayne, noch mal zueinander gegangen,
und haben intern noch mal so gemacht, guck mal.
-Sicher? -Mhm, nur die drei.
Wo ich mir dachte, sag mal, seid ihr dumm?
Ich verlasse mich jetzt auf die Mädels. Der Plan läuft.
Ich glaube, Wayne hat jetzt keinen, der auf seiner Seite steht.
Und wer sich traut ...
mit Wayne zu sprechen, der wird sofort verdächtigt, sofort.
(Mirja) Marie tat mir leid.
Weil in diesem Auto ja, von fünf Personen, sitzen drei Verräter drin.
Wenn man da nicht manipulieren kann, dann weiß ich nicht, wo sonst?
Wieso wählt plötzlich Thaddäus Wayne?
So, wieso wählst du Wayne? Als ob die Streit haben.
Weil die merken, dass was nicht passt?
-Dass einer am Ende auffliegt. -Ja.
Irgendwas geht nicht auf.
(Marie) Ich bin mir sehr sicher, dass Charlotte,
Motsi und Ralf keine Verräter sind.
Bei Mirja bin ich mir nicht sicher, die ist zu unschuldig.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass keine Frau eine Verräterin ist.
Es gibt ein paar, die sich nicht ...
Die durchkommen und die sich nicht äußern.
(Joe) Ja, voll, von Mirja kommt gar nichts.
Aber bin ich so eine Person?
Ja, du hast ziemlich laut was gesagt. Also, war falsch, aber ...
-Es war falsch. -Aber ich bin drangeblieben.
-Ich hatte eine Person im Kopf. -Ich finde eine Haltung wichtig.
Leute, die jetzt viel sagen, sind für mich eher Loyale.
-Als die Ruhigen. -Ja?
Motsi, loyal oder Verräterin?
Ich plädiere zu loyal.
Ich eigentlich auch.
(Wayne) Das erste Mal ist auch der Name Motsi gefallen.
Einerseits habe ich gesehen, wie weit sie weg sind,
andererseits habe ich gesehen,
dass sie schon auch sich das so langsam vorstellen könnten.
Wen haben wir noch nie verdächtigt?
Ralf, Mirja, Motsi und meine Wenigkeit.
Wir wurden noch nie aufgeschrieben oder so.
Wenn es drei bis vier sind, dann sind es auf jeden Fall ...
ein paar von den genannten Namen.
(spannungsvolle Musik)
Heute, das war so ein Adventure.
Und ich finde wichtig, dass man mal eine Pause hat.
-Vom Verdächtigen. -Finde ich auch.
-Vom Gehirnmatsch. -Ganz kurz, richtig.
Was ich total schön finde, ist,
dass auch wenn wir das Spiel spielen,
uns gegenseitig beschuldigen und es auch am Tisch manchmal hoch hergeht,
dass wir solche Momente haben.
(Marie) Ja.
(Motsi und Charlotte) Share my life
Take me for what I am
Don't make me Close one more door
I don't wanna hurt anymore
Stay in my arms if you dare ...
(Lied: "I Have Nothing" von Whitney Houston)
Findest du das Schloss groß oder klein?
Mittel.
Und wieder in die Realität, wuah.
(Zietlow) Während sich drei Verräter mit Karaoke auf den Abend einstimmen,
fürchtet der vierte im Bunde,
dass der nächste Runde Tisch sein Schwanengesang werden könnte.
(angespannte Musik)
(Wayne) ich stehe im Fokus und glaube, man wollte mich ...
mit den Morden an Llambi
und an Martina
wollte man mich ein bisschen in den Fokus rücken.
(Mirja) Der Fehler von Wayne war,
dass er sich nicht an die Abmachung gehalten hat, Janin zu wählen.
Also, er ist komplett auf ein anderes Boot aufgesprungen.
Das war wirklich scheiße und das fiel dann halt auf.
(finstere Musik)
(Thaddäus) Du hast wenig Sorgen, ne?
Also, ich habe nicht ... Also, ich bin so weit gekommen jetzt.
Ich will einen Verräter jetzt finden, das macht mich gerade kirre.
Also, ich würde den Pakt gerne fortführen.
-Einen Tag. -Können wir machen, ja.
(Joe) Er versucht die ganze Zeit, mir irgendeine Allianz
oder irgendein Bündnis vorzuschlagen.
Ich bin jetzt auf ihn eingegangen.
Weil ich glaube, wenn ich mich mit ihm nicht gutstelle,
kann ich schnell weg sein, er ist undurchschaubar.
Man sucht sich seine Leute irgendwie.
(Thaddäus) Mit Joe habe ich diesen Pakt ...
verfestigt, ich weiß nicht, ob er sich dran halten will.
Ich vertraue Charlotte, sie ist smart.
Sie ist fokussiert.
Deswegen brauche ich einen Moment mit Charlotte.
-Ich frage mich, ob es so weitergeht. -Mit was?
Ich glaube, dass es leichte Wege gibt.
-Und schwierige Wege. -Mhm?
Was willst du?
Und irgendwann muss man auch die schwierigen gehen.
Je klarer du den Text hier formulierst, desto unauffälliger klingst du.
Wenn du in der Gruppe sitzt, und die ganze Zeit so machst.
Ist klar, dass du Scheiße baust.
-Was glaubst du, was die Königin ist? -Hm?
Das, ne?
(Wayne) Die Königin muss gehen, finde ich.
Aber dafür brauche ich Charlotte.
Ich weiß nicht, was er von mir wollte. Ich habe es nicht verstanden.
Ich habe ihn für mich abgeschrieben. Ich kann ihn nicht mehr retten.
Da mache ich mich gegen Marie, Ralf, Motsi, Mirja,
Younes, vielleicht Thaddäus, Joe, unglaubwürdig.
Und stehe als Nächstes auf der Liste.
(Zietlow) Bei der Verbannung zeichnet sich ein Duell unter Verrätern ab.
Das gewinnt, wer die meisten Loyalen auf seine Seite ziehen kann.
Bei einem gemeinsamen Dinner geht es erst mal nicht darum,
wer die Verbannung überlebt, sondern die folgende Nacht
(Motsi) Oh.
(Joe) Wir kamen rein und wussten direkt,
was für den Magen gibt es nicht, eher wieder was für den Kopf und die Psyche.
Herzlich willkommen, liebe Spieler,
zu einem Dinner der besonderen Art.
Es herrscht freie Platzwahl, hier, bei diesem Dinner.
Allerdings solltet ihr beachten, dass der, der euch gegenübersitzt,
euer Gegner sein wird.
In einem Psychospiel, an dessen Ende dann vier von euch
Zugang zur Waffenkammer serviert wird, bitte nehmt Platz.
(geheimnisvolle Musik)
(Mirja) Dieses Spiel ist totaler Stress.
Ich habe wirklich unterschätzt, dass man so viel denken muss.
Ich werde anhand dieses ersten Duells das Spiel erklären.
Wayne und Younes,
unter einer der beiden Gloschs liegt eine Medaille.
(düstere Musik)
Die, die eine Medaille haben, werden Zugang zur Waffenkammer bekommen.
Einer von euch beiden wird gleich unter seine Glosch schauen.
Dann wird dieser Spieler entscheiden,
ob er diese Glosch behalten möchte oder sie zu dem Gegner drehen möchte.
Wenn zum Beispiel Wayne anfängt und dreht, oder auch nicht,
dann entscheidest du, ob du deine Glosch behalten möchtest.
Aber ohne unter die Glosch zu schauen, so.
Jeder entscheidet, drehen oder nicht?
Dann lüftet ihr bitte die Gloschs auf mein Kommando.
Schere, Stein, Papier.
-Bis drei? -Bis eins.
Schnick, Schnack ...
Wayne fängt an, er ist der Einzige, der schauen darf.
Dann entscheidet er, möchte er sie behalten?
Wayne, du darfst schauen.
(geheimnisvolle Musik)
-Möchte ich behalten. -Ich auch.
Hebt bitte eure Gloschs.
Oh mein Gott, what the ...
(Gelächter und Applaus)
(Charlotte) Er hat verloren, aber es bringt uns mehr,
wenn Younes auf unserer Seite ist.
Mirja, Charlotte, wer von euch möchte anfangen?
Stein, Schere, Schnuck.
Du hast mich eingepackt.
(Mirja) Dass ich gegen Charlotte beim Dinner antreten muss ...
Ist wurscht, wer den Schild hat, es ging ja um nichts.
-Ich möchte behalten. -Okay.
-Du auch, Charlotte? -Ja, ja.
Dann hebt bitte gleichzeitig eure Glosch.
Als sie es gezogen hat, da habe ich mich erst gefreut.
Ah, ich muss mich ja ärgern.
(Zietlow) Ralf und Joe, wer möchte anfangen?
-Wir machen Schnick. -Ja, ist fair.
-Ja? -Ja, Schnick, Schnack, Schnuck.
-Oh! -Schnick, Schnack, Schnuck.
-Okay. -Yes. Ich fange an, ja.
Möchte ich behalten.
(Ralf) Ich konnte ihn nicht lesen, überhaupt nicht, keine Zuckung.
(Joe) Man muss perfekt Bluffen bei dem Spiel.
Ich drehe.
Dann hebt jetzt bitte eure Gloschs hoch eins, zwei, drei.
(Younes) Gespielt wie ein Löwe.
Du hast gespielt wie ein Löwe, oh mein Gott, wow.
Du hast so gut gepokert, wow.
Was für ein Schauspieler, Leute.
(Joe) Yes, ich habe es geschafft.
Dass ich den Zugang zur Waffenkammer bekommen habe.
Thaddäus und Motsi.
You read my mind! You won.
-Du fängst an. -Okay.
Thaddäus, why?
Ich möchte in die Waffenkammer, dann hat man einen Schutzschild.
Um die Loyalen frei zu ermorden.
(spannungsgeladene Musik)
(Zietlow) Möchtest du den Teller behalten?
-(Zietlow) Motsi? -Ja.
Ich behalte auch.
Dann hebt bitte eure Glosch.
Ich war supererleichtert, ich war sehr happy.
Miri hat ihre, ich habe meine, die Chancen waren sehr gut.
Die Marie dar sich jetzt einen von den Gewinnern aussuchen.
Motsi, Joe, Mirja oder Younes.
Derjenige muss dann noch mal um seine Medaille spielen.
(angespannte Musik)
-Joe. -Oh.
(Marie) Ich wollte gegen Joe spielen.
In der Hoffnung, dass ich ihm die Medaille abnehmen kann.
Weil ich glaube, dass er Verräter ist.
(Charlotte) Marie versucht, ihm den Zugang zu entziehen.
Und das ist gut für uns Verräter.
(Beide) Schnick, Schnack, Schnuck.
Du darfst entscheiden, ob du anfängst.
Mein Herz rutscht in die Hose, okay.
Ich fange an.
(Joe) Als ich drunter geguckt habe, habe ich gelächelt.
Weil ich sie, ja, im Glauben wiegen wollte,
ähm, dass, ja, ich sie gerade anlüge.
-Ich möchte wechseln. -Du kannst drehen.
(Marie) Der verzieht keine Miene. Ja, der ist gut.
Und auch sehr gefährlich, wenn er so spielt.
-Concentrate. -Soll ich das jetzt behalten?
Deine Entscheidung.
(düstere Musik)
-Ich behalte. -Du behältst sie.
Dann habt jetzt bitte eure Glosch.
�verhaltener Applaus)
Ein guter Stratege, Joe.
(Joe) Grundsätzlich kann ich eigentlich nicht gut bluffen oder lügen.
Joe, Motsi, Mirja und Younes haben Zugang zur Waffenkammer.
Wo auf einen von euch ein Schild
für eine unsterbliche Nacht wartet.
Wenn derjenige den Runden Tisch überlebt.
-Bis später. -Bis später.
(Zietlow) Zwei Loyale, zwei Verräter haben die Chance auf den Schild.
Und zusätzlich noch auf eine kleine, pikante Überraschung.
Einen Dolch.
Der macht seinen Träger am Tisch
zum mächtigsten Spieler bei der Verbannung.
(Motsi) Ich brauche keinen Schild, wir wissen, auf welcher Seite ich spiele.
(geheimnisvolle Musik)
(Joe) Da habe ich umsonst gut gespielt. Der Schutzschild ist leider nicht dabei.
(Mirja) Es war gar kein Schutzschild. Es war ein Dolch.
Der Dolch bedeutet, dass am Runden Tisch
meine Stimme doppelt zählt.
(Younes) Natürlich war ich froh.
Eine Nacht in Ruhe schlafen. Aber der Schild schützt vor Ermordung.
Aber nicht vor Verbannung.
Ich denke, dass die Verräterinnen mir gegenüber illoyal sein werden.
Vielleicht kriege ich es noch gedreht.
Und ich hoffe, ich hoffe, ich hoffe, dass der Bauchmensch Ralf,
der Bauchmensch Younes
und der Bauchmensch Thaddäus, dass die mir folgen.
Also, ich glaube ...
Ich werde heute Abend gehen müssen, deswegen muss ich mich verteidigen.
-Okay. -Du hast meinen Namen gehört.
Und ich bitte dich einfach nur, wenn ich mich verteidigen muss ...
auf null zu schalten und mir zuzuhören.
Er hat große Befürchtungen, dass er heute verbannt wird.
Mal schauen, was er für Argumente anbringt.
Dann versuche ich, zu sehen, ob das jetzt nachvollziehbar ist.
Oder an den Haaren herbeigezogen.
Tust du mir einen Gefallen? Sportler zu Sportler?
(Younes) Wayne ist zu mir gekommen, von Sportler zu Sportler,
wir machen beide viel Sport, und meinte zu mir:
Hör mir zu.
-Vertrau mir. -Ich werde zuhören.
Aber der Weg, den ich führe ...
führt zu einem Namen, der dir wehtun wird.
Die Rädelsführerin ist Motsi.
Aber die sind alle drei gegen mich und das wird gleich so richtig spannend.
Witzig, witzig, ich bin gespannt.
(Motsi) Wayne hat keine Chance.
Ich weiß es, wir Frauen sind connected, er hat sich selbst rausgeschossen.
Wenn du überzeugt bist, müssen du, Younes und Thaddäus,
und ich für eine Person stimmen.
Ich finde, er überdramatisiert das ein bisschen.
Und ich finde eher, dass er durch seine Erklärungen
sich selber so anschießt.
(Charlotte) Warum macht er einen Alleingang, das verstehe ich nicht.
Ich will ihn schütteln und sagen:
"Was machst du für eine Scheiße gerade? Und wehe, du gehst gegen uns."
Wettet ihr mit mir um 500 Euro, dass Wayne ein Verräter ist.
Die killen alle Leute, die stark sind in dieser Gruppe.
Llambi ist weg, Martina auch.
(Younes) Motsi hat ein wenig Sorge,
dass Wayne sie heute erwähnen wird.
Und Sorge dann, dass sie im Fokus stehen wird.
Younes hat es gehört, das hat sehr gut in die Karten gespielt.
Marie weiß es auch schon, wenn er jetzt meinen Namen droppt ...
heißt für die anderen, wir müssen Motsi schützen.
Ich glaube nicht.
-Was? -Dass du ein Verräter bist.
(Wayne) Ich glaube, ich kriege Thaddäus und Joe.
Und ich hoffe, ich kriege Ralf.
(Mirja) Wayne hat es richtig schwer.
Ich glaube, er weiß, dass ihm das Wasser
bis zur Oberlippe steht.
(Marie) Er läuft, seit er merkt, dass alle ihn auf dem Kieker haben,
nur noch von rechts nach links, das macht einen richtig wahnsinnig.
-Du geisterst so rum. -Ich mache spooky moves.
-Nee, die macht er. -Hättest du gerne, hm?
Also, Freunde, freuen wir uns auf den Runden Tisch?
Oder finden wir das blöd?
-Ich mag den nicht. -(Marie) Es ist Stress.
Weil man immer weniger einschätzen kann.
Wir werden weniger, es wird intensiver.
Die Schlinge zieht sich zu.
(Zietlow) Beim Runden Tisch kommt es zum Duell der Verräter.
Das wissen die Loyalen nicht.
Wenn sie sich verzetteln, könnte jeder von ihnen
zum Kollateralschaden im Krieg der roten Kutten werden.
(Wayne) Motsi soll weg, aber ich muss die anderen überzeugen.
(Joe) Loyales Verhalten, eine Mehrheit schaffen.
Damit wir einen Verräter finden, das muss einfach sein.
(Younes) Ich glaube, der Runde Tisch, der wird es in sich haben.
Haben wir bis jetzt noch nie erlebt.
Willkommen am Runden Tisch.
Ich bin froh, dass ich hohe Schuhe anhabe.
Ansonsten könnte ich euch gar nicht sehen bei diesem Haufen Silberbarren,
den ihr aufgetürmt habt.
29.200 Euro.
In einer epischen Mission. Mannschaftsleistung pur war das.
Herzlichen Glückwunsch, das war großartig.
Ich kann auch gleich mit meinen Lobeshymnen weitermachen.
Allerdings betreffen die nur einige von euch.
Meine Verräter.
Ihr spielt glorreich.
Ihr habt sieben Loyale
aus dem Weg geräumt.
Tja, Loyale.
Da könnt ihr durchrechnen, was das bedeutet,
wenn ihr heute wieder keinen Verräter erwischt.
Sind die Verräter dann vielleicht sogar in der Überzahl?
Es wird Zeit, zuzuschlagen.
Der Tisch gehört euch.
-Hier steht ein fetter Elefant im Raum. -Mhm.
Willst du anfangen, Wayne? Aber, aber ...
Nicht, dass du dick bist.
(Wayne) Ich sehe nicht ein, geopfert zu werden, weil ...
Die Verräter haben Fehler gemacht.
Und jetzt ist nur die Frage, ob ich die Gruppe, die Restlichen,
dazu kriege, diese Fehler zu sehen.
Ich fange an mit einer Beschuldigung gegen mich.
Llambi habe ich was vorgeworfen, raus.
Martina hat mich genannt, raus.
Martina hat einen Plan hinterlassen, "Wayne" zu sagen ist keiner.
Aber alle haben es gehört.
Hat er sie noch alle? Alles klar.
Wenn du jetzt auf Motsi gehst, hast du alle gegen dich, viel Glück.
Wir haben ein Spiel gespielt.
Da geht es um Lügen. Oder um Wahrheit oder Lüge.
Du bist Anwalt oder wolltest Anwalt werden.
Kannst du mir in der Argumentation folgen,
dass ich als Verräter mich eher nicht auf die Bühne traue,
weil es sein könnte, dass man sieht, wie gut ich lüge oder nicht.
Es ging um eine Mission, man muss klar sagen:
Ich traue mir das zu, ich glaube, ich gewinne das.
-Absolut. -Ich finde die Argumentation schwach.
-Noch relativ schwach? -Ja.
Aber trotzdem würde ich jetzt mal bitten,
alle die Hand zu heben, die in der Kirche ...
nicht das Spiel gespielt haben.
Da hat er uns heute wirklich das Messer in den Rücken gerammt?
Marie wollte spielen.
Marie, Motsi, Charlotte und Mirja haben dieses Spiel nicht gespielt.
Das war die letzte Möglichkeit, die letzte Möglichkeit,
zu zeigen, dass du ein Teamplayer bist.
-�Wayne) Und Marie wollte unbedingt. -Ja.
(Marie) Er hat mich in Schutz genommen.
Hör auf, das macht mich noch verdächtig.
(Mirja) Das war null Argument.
Dass derjenige, der das Spiel nicht gespielt hat,
Verräter sein muss, weil er das Spiel nicht gespielt hat?
Wir wollten beide spielen.
Ihr habt uns nicht zugelassen, die Männerkarte gezogen.
Es führt dahin, dass du immer alles ziehst.
Immer ziehst, bist immer im Vordergrund. Und das macht dich verdächtig.
(Wayne) Die sind sauer, wir haben zusammen gespielt.
Und jetzt reiße ich das ganze Gebilde da gerade ein.
Martina hat gesagt:
"Die, die Jorge und Jan gewählt haben,
habe ich jetzt ganz doll im Auge."
Wir spielen ein kleines Spiel.
Jeder, der Jorge gewählt hat, hebt die Hand.
(Charlotte) Schaufele weiter.
Schaufele dein Grab weiter, machst du super.
Passt. Danke.
Jeder, der auch Jan gewählt hat, Jorge und Jan.
-(Mirja) Ja. -Du hast Jan gewählt.
-Nein, ich habe zweimal Janin gewählt. -Okay.
(Wayne) Ich habe sie jetzt mal aufgeweckt.
Sie müssen sich verteidigen.
Jetzt müssen die Loyalen gucken, was sie machen.
Ich schwöre dir, wenn du nicht die Klappe hältst, bist du erst recht raus.
-Wie lange willst du reden? -Ihr müsst mir eine Chance geben.
-Aber du redest sehr lang, mach knapper. -Okay.
Also, die beiden ...
haben in der Kirche nicht gespielt.
-Richtig. -Du hast nicht gespielt.
-Die beiden habe Jorge und Jan gewählt. -(Charlotte) Richtig.
Du hast niemanden spielen lassen.
(Joe) Wayne, du warst dran, aber wir müssen diskutieren.
Wir haben noch viel offen.
Ich kann nur sagen, das sind Hinweise, durchrechnen.
Wir rechnen mit dir heute.
(Motsi) Was er sagt, macht Sinn, aber hat keine Verbindung.
Weil er ein Einzelgänger ist.
Wie kann man so wenig Teamplayer sein?
(Wayne) Ich habe mich einfach in der Situation verraten gefühlt.
Kam nicht mehr an sie ran, Charlotte hat mich nicht angeschaut.
(Wayne) Ich muss mich jetzt festlegen. Ich würde Motsi wählen.
Sie sagt Jorge, dann doch nicht Jorge.
Sie sagt Janin und dann laut: "Oh, I made a mistake."
Sie regt sich rechts nur auf. Und das ist ihre Kriegsführung.
(Motsi) Es traut sich keiner, mich zu nennen.
Wenn die das machen, viel Glück.
Martina hat gesagt, Wayne.
Martina is gone, Wayne ist hier.
Janin hat gesagt, Wayne.
Wayne ist hier.
Sie hat gefeuert, ich glaube, dass er keine Chance hat.
Ich spüre, Wayne, du bist ein Verräter. Und das ist klar.
Wow, also, da sind ja Bomben geplatzt. Also, puh!
(Joe) Motsi und Charlotte waren sehr angegriffen.
Persönlich attackiert von Wayne.
Von daher glaube ich den beiden, dass sie loyal sind.
Ich breche das mal weiter so ein bisschen auf.
Und zwar, ich meine ...
einen kapitalen Fehler eines Verräters
entdeckt zu haben, Zitat:
"Hey, Joe, lass uns uns gegenseitig schützen.
Egal, ob wir Verräter oder Loyale sind."
Und damit meine ich dich, lieber Thaddäus.
(unheilvolle Musik)
(Joe) Der ist so schuldig, da bin ich mir so sicher.
Da gingen alle Alarmglocken an.
(unheilvolle Musik)
-Geh nicht diesen Weg. -Bin ihn schon gegangen.
Okay, wow, ihr seid ja auch noch dabei. Was ist denn mit euch beiden los?
Ja. "Geh nicht diesen Weg."
Weil er seinen ... Kumpanen Thaddäus
schützen will, bin ich mir sicher.
-Willst du ihn schützen? -Nein, ja, nein.
Weil, wir werden ... Weil, ich habe keine Chance ...
Ich habe keine Chance ohne deine Stimme.
-Wieso? -Die drei werden gegen mich wählen.
(Wayne) Ich hoffe auf Joe und Thaddäus.
Ich brauche ja ein paar Stimmen auf meiner Seite.
Und dann wird Motsi drei bekommen.
Ich habe euch alle verraten.
(Charlotte) "Ich habe euch alle verraten." Was? What?
Weil ich sehr früh ...
sehr sicher war, dass Joe ein Verräter ist.
Und auch schon seit einiger Zeit gar keinen Zweifel mehr daran habe.
Joe hat das ja geplant.
Und Joe wird das ja mit seinen Mitverrätern besprochen haben.
Ist das eine Lüge. Das ist einfach ... wow.
Danke, Thaddäus, dass es dich gibt.
Dass sich Joe und Thaddäus gegenseitig fertig gemacht haben,
war das Beste, was uns passieren konnte.
Und jetzt verdächtigen alle die beiden.
(dramatische Musik)
Ich bin gerade 100 Prozent absolut verwirrt.
Und emotional so angegriffen, dass ich absolut ...
Hinten und Vorne nicht mehr beschreiben kann.
Ich hoffe, ihr konntet euch ein Urteil bilden.
Bitte schreibt jetzt den Namen auf eure Tafel,
von dem ihr denkt, es ist ein Verräter.
(bedrückende Musik)
Ich bin fix und fertig.
Younes! Wen hast du denn aufgeschrieben?
-Und warum? -Es tut mir wirklich leid.
Die Fakten, die gegen dich sprechen,
die habe ich 100 Prozent mitbekommen, ich habe dich aufgeschrieben, Wayne.
Ich habe im Voraus gesagt, ich stehe zu Motsi.
Und ich bin standhaft geblieben.
Thaddäus, wer steht auf deiner Tafel und warum?
Ich habe Joe gewählt, weil es die Wahrheit ist.
Ihr findet das heute raus oder morgen.
Ich habe ihn für blöder gehalten, als er ist.
Das sagt eigentlich was darüber aus, wie schwach meine Überlegungen waren.
Joe, wen hast du gewählt? Und warum?
Thaddäus, ich fühle mich dir freundschaftlich verbunden
Aber in diesem Spiel vertraue ich dir nicht.
Deswegen deinen Namen.
(Wayne) Was macht ihr denn?
Marie, du musstest länger überlegen.
Wer steht auf deiner Tafel? Und warum?
Ich persönlich.
-(Marie) Wayne. -(Zietlow) Wayne.
Ich wusste, ich werde ihn aufschreiben.
Ich habe aber geweint, weil wenn er ein Loyaler ist,
dann tut mir das so leid.
Ralf, wer ist ein Verräter?
Ich habe schon so viel geglaubt.
Ich habe leider ... des Öfteren falsch geglaubt.
Wenn ich überlege, wen wir schon rausgewählt oder verbannt haben.
Waren es immer Menschen, die vorher vehement gesagt haben:
"Ich bin ein Loyaler."
Ich habe das bei den Anschuldigungen am Tisch von dir nie gehört.
Deswegen habe ich dich auch aufgeschrieben.
(Ralf) Du versuchst, uns zu überzeugen, dass du ein Loyaler bist, und ...
das hat er mit der Intensität, die er an den Tag gelegt hat, nicht geschafft.
Motsi, wen hast du aufgeschrieben? Und warum?
Ich wusste tatsächlich,
dass ich heute ein Risiko eingehe, dass ich zu laut rede.
Ich hatte ein Ziel, dass wir einen Gewinn haben, wenigstens einen.
Ich möchte dieses Spiel gewinnen. Ich glaube, wir können es noch drehen.
Es ist noch nicht vorbei.
Ich bin eine Loyale und ich wähle Wayne.
Man kann den Kampf gegen Motsi nur verlieren, Wayne hatte gar keine Chance.
Wayne, wen möchtest du verbannen? Und warum?
Warum, habe ich gesagt. Und mehr möchte ich dazu nicht sagen.
Motsi.
Ich fand krass, dass er einen Namen lässt.
Aber sie hat genug Leute, die hinter ihr stehen, glaube ich.
Charlotte, wen hast du gewählt? Und warum?
Auch ich habe Wayne gewählt, weil ich gerade die Attacke ...
sehr verletzend fand, nicht stichhaltig.
Und du einfach Namen in den Raum schleuderst.
Ohne einen Hintergrund. Und das hat mich super verletzt.
Ich brauche hier nach noch ein Gespräch mit ihm.
Mirja, wen möchtest du verbannen? Und warum?
Ich glaube, wir müssen heute einen Treffer haben. Ich habe Wayne genommen.
Habe dich falsch geschrieben. Du bist eh vergessen.
Ich durfte in die Waffenkammer.
Und hatte Glück, die richtige Tür aufzumachen.
Es ist kein Schutzschild, was ich lieber gehabt hätte.
Es ist ein Dolch, damit zählt meine Stimme doppelt.
(angespannte Musik)
Hm.
Natürlich fühle ich mich verraten.
Ich glaube aber, die auch. Und so ist das Spiel.
-Wayne. -Ja.
Du hast die meisten Stimmen bekommen.
Komm bitte vor und tritt in den Kreis der Wahrheit.
Wayne, du wurdest von deinen Mitspielern verbannt.
Sieben Stimmen gegen dich.
Bevor du das Schloss verlässt, sag uns bitte:
Bist du ein Verräter?
Oder bist du ein Loyaler?
Leute.
-Ich bin ein Verräter. -Treffer!
(fetzige Partymusik)
Unfassbar, einfach den ersten Verräter, oh mein Gott!
Endlich.
Dominostein, der erste ist gefallen.
(Zietlow) Aber ich bin mir sicher ...
die Verräter werden sich rächen.
Denn sie treffen sich heute wieder im Konklave.
-Gute Nacht. -(Motsi) Ja, Wayne.
Ich habe für das Team gekämpft.
Du hast einen Step alleine genommen.
Und, ja, so ist es halt.
Es tut mir leid, aber ...
Weiter geht es.
(düstere Musik überlagert Szene)
Darf ich euch ... einladen? Zu mir nach Hause?
-Bitte. -Wow, was machst du beruflich?
Ich finde das so geil, dass die Männer bestimmen wollen.
Die Marionetten spielen wollen. Und wir das Ding umdrehen.
Und den ersten haben wir jetzt schon eliminiert.
Das ist, was wir den Männern voraushaben.
Nicht dieses: "Ich sage jetzt, was gemacht wird."
Sondern wir hören einander zu.
Können diskutieren, und dann finden wir eine Lösung.
Habt ihr verstanden, als ich Thaddäus verdächtigt habe,
Wayne sagt: "Fahr nicht diesen Weg"?
Ich habe das Gefühl, er wollte Thaddäus schützen.
(Joe) Ich halte Thaddäus für einen brillanten ...
manipulativen Spieler, der will mich stillstellen.
Der will mich kaufen, aber ich bin nicht käuflich.
(Charlotte) Das war das Beste, was uns hätte passieren können.
Die machen sich gegenseitig eh kaputt.
Das ist ein guter Punkt, den musst du noch mal bei einzelnen Leuten droppen.
Ich glaube, Mirja und Motsi folgen mir eh.
Aber ja, mache ich noch mal.
"Mirja und Motsi folgen mir." Mhm, habe ich gedacht.
Ja.
(Marie) Oh, wow.
Wayne hat Charlotte und mich,
auch Mirja am Ende, gedroppt, aber ich bin weniger in Verdacht.
Ich glaube, im Moment haben Joe und Thaddäus sich im Verdacht gebracht.
Mir war klar, wenn wir als Verräter ...
Äh, Loyale ... Ich komme durcheinander.
Digga, hör auf.
Wenn wir als Loyale, äh ...
Habt ihr den Versprecher gehört?
Ich bin ja ein Verräter, ich nehme mich selber so wahr.
Wenn man ihn für keinen hält beim nächsten Runden Tisch,
dann kündigt er, dann hat er keinen Bock mehr.
Dann wird er auf Ibiza Ketten verkaufen und nie wieder Schauspiel machen.
Willst du nach Hause? Oder was ist los?
-(Gelächter) -Pass auf, pass auf, pass auf.
Pass auf, ich war mir die ganze Zeit sicher, dass Joe ein Verräter ist.
Ich dachte, irgendwie muss ich durchkommen.
Dass Joe mich verraten würde ...
damit hätte ich nicht gerechnet.
(Motsi) Thaddäus ist der Beste.
Weil, der tritt in jedes Fettnäpfchen.
So leicht, so elegant.
Es wird nicht schwierig, Thaddäus da rauszuhauen.
Also, Thaddäus, ich glaube nicht, dass du es bist, ja?
Mal ganz ehrlich.
Natürlich verdächtige ich den, ich bin nicht doof.
Ich möchte nicht ermordet werden.
Und werde es den Leuten, die ich verdächtige, nicht ins Gesicht sagen.
Können wir festhalten, wollte ich eben nicht sagen,
dass ...
Wir verdächtigen beide, die sich angeschwärzt haben.
-(Mirja) Nichts sagen? -Nicht! Nicht erwähnen.
-Thaddäus und Joe? -Ja.
-Nicht sagen, sonst sterben wir heute. -Okay. Alles klar.
(Charlotte) Marie ist beeinflussbar.
Aber wir müssen das natürlich
für uns jetzt gerade nutzen, sorry, Marie.
Wir müssen wieder als Team aufschreiben, dann sind wir in der Mehrzahl.
Marie vertraut mit 100 Prozent.
Und es bricht mir das Herz, dass ich sie so anlüge.
Aber wenn die Mädels gewinnen,
dann haben wir für alle Mädels gewonnen.
(Zietlow) Wayne ist weg, mit Joe und Thaddäus
haben sich zwei Loyale um seinen Platz als Hauptverdächtiger beworben.
Sind Frauen einfach die besseren Verräter?
Die Konklave muss sich jetzt neu justieren,
weil wir jetzt zu dritt sind.
(geheimnisvolle Musik)
(Mirja) Ich hoffe, dass wir eine Einheit sind.
Und dass wir zeigen, wenn man zusammenhält,
alles schaffen kann, nicht, wenn einer einen Alleingang macht.
(spannungsgeladene Musik)
(Seufzer) Wow.
-Was war das? -Nee, Albtraum.
-Der hat alles gegeben. -Ja, alles.
Wenn man, erst mal, geht ... dann bitte einen würdigen Abgang.
-Ja. -Und nicht so.
-Finde ich auch. -Verräter for life.
-(beide) Ja, genau. -Wenn ich untergehe, dann nicht ihr.
-So sehe ich das auch. -Ich ziehe nicht alle runter.
Okay, das ist ein Versprechen, das wir hinterlassen.
-Machen wir nicht. -Machen wir nicht.
(Charlotte) Wir sind uns einig, dass das ein sehr unwürdiger Abgang war.
Das ist schlecht, wenn ein Verräter unwürdig heißt, das macht man nicht.
-(Klopfen) -(Motsi) What the fuck?
Auf einmal klopft es, was ist jetzt schon wieder?
Oh mein Gott, ich wollte gerade die Kapuze aufsetzen.
-(Mirja) Ich auch, was ist los? -Hello.
Ladies Night. Meine Verräterinnen.
-Habt den Hahn aus dem Korb geworfen? -Ja, gekickt.
Dann müsst ihr jetzt die schweren Entscheidungen
ohne männlichen Beistand ...
treffen.
(alle) Wir wissen gar nicht, wohin.
-Ich habe hier eine Todesliste. -Oh.
(Zietlow) Im ersten Konklave ohne Wayne
wartet direkt eine Todesliste auf die restlichen Verräter.
Auf diese Todesliste setzt ihr drei Spieler.
Einen davon werdet ihr dann morgen Abend im Konklave ermorden.
Bedenkt dabei, einer kann sich von dieser Liste noch retten,
denn sie spielen morgen um Leben und Tod.
Ihr könnt euch auch auf diese Todesliste setzen.
Allerdings, geht noch mal jede Möglichkeit im Kopf durch.
Denn Verräter können nicht getötet werden.
-Mhm. -Nicht, dass ihr euch verratet.
Wählt weise, aber ich denke, das werdet ihr ja eh tun.
-Okay. -Eine schöne Nacht.
-Gleichfalls. -Okay.
Ich bin ganz traurig, dass wir heute nicht morden durften.
Ich habe einen Geistesblitz.
Ich habe den Dolch, und es gibt einen Schild.
Oh mein Gott, das fällt mir nämlich gerade ein.
Wir wissen nicht, wer den Schild hat.
Das könnte haben Younes oder das kann haben Joe.
Es macht keinen Sinn, jemanden draufzupacken,
wo man sich unsicher ist, ob der nicht den Schutzschild ergattert hat.
Ralf wäre seltsam.
(Charlotte) Ralf ist unser einsamer Tiger, der hoch- und runterwandert.
Und den keiner bis jetzt so richtig greifen kann.
(geheimnisvolle Musik)
-Leute, schreibt meinen Namen auf. -Was?
Schreibt meinen auf, keiner verdächtigt mich.
Okay, Mädels. Wir notieren jetzt die Namen.
Konklave war super heute. Zack, erledigt. Zack, erledigt.
Haben wir. Da war keiner, der hier dann ...
Der noch mal reden musste.
Und das letzte Wort haben musste und so weiter.
Das war schön, hat sehr gutgetan.
-Zack. -Die Todesliste ist besiegelt.
-Stick to the plan. -Stick to the plan.
Morgen wird ein Wow-Moment, es wird ein Schockmoment,
Alle sitzen da. Und keiner weiß, was los ist.
Das wird spannend, wir werden sehen.
(dramatische Musik)
(Zietlow) Nächstes Mal:
Auf Leben und Tod am Grünen Tisch.
Herzlich willkommen im Casino Royale.
(spannungsgeladene Musik)
Ihr könnt mit diesem kleinen Gamble
euch von der Todesliste runterzocken.
Eine "extraschaafe" Misson,
"mäht" in Belgien.
-Mäh! -(Younes) Schäfe. Schäfer? Schaf.
-Endlich Llambi wiedersehen. -(Blöken)
Braune Sprenkel, als hätte man raufgekotzt.
(Zietlow) Und eine tierische Verbannung.
Der Ton hat sich ja jetzt geändert, ne? Das finde ich schon scharf.
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