All language subtitles for Sechs.Richtige.2024.German.1080p.BluRay.x264-DETAiLS

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Original subtitles

Na endlich, danke!

Was soll das?

Wir sind im Urlaub. Genießt es.

Es ist so eine Scheiße, dass es wieder zu Oma gehen muss.

Sag mal, bringt dir dein Logopäde solche Ausdrücke bei?

Er hat doch recht.

Es nervt! Jedes Mal fahren wir dorthin.

Können wir nicht mal was Cooles machen?

Morganes Vater nimmt sie mit nach Thailand!

Schön für sie. Dein Vater gibt sein Bestes.

Wo willst du hin?

Ich habe die Route so eingestellt, dass wir über Landstraßen fahren.

Dann sehen wir was von der Gegend.

Und man spart sich die Mautgebühren.

Echt jetzt?

Kannst du vielleicht mal hupen? Ich will hier nicht übernachten.

Nein, das macht es nur noch schlimmer.

Entschuldigen Sie, Messieurs, könnten Sie vielleicht etwas nach vorn fahren.

Wir haben Kinder im Auto. Nur ein kleines Stück.

Habe ich doch gesagt.

Nicht nachgeben! Diese Typen sind doch gestört!

Ja, aber ich...

Lass dir das nicht gefallen, Paul!

Was glauben die, wer sie sind?

Na los!

- Gibt es ein Problem? - Nein, es ist

meine Frau, sie...

Ich schwitze.

Es ist so heiß hier.

Hier.

Aber...

Was ist das denn?

- Was ist da hinten los? - Der Bengel macht ihm die Hölle heiß.

Das sind Tippscheine fürs Lotto.

Die sind alt, ich spiel nicht mehr, du willst ja nicht.

Dann wirf sie weg!

Das hier ist keine Müllhalde.

Tu das in die Plastiktüte.

Na los, Maia!

Wir sind finanziell am A-R-S-C-H, kapiert?

Leute, er stottert nur, er ist nicht bescheuert.

Das hat sie nicht so gemeint.

Hast du Jaques um mehr Stunden gebeten?

- Ja, hab ich. - Klar.

Das wird schon noch. Vertrau mir.

- Ja, immer positiv denken. - Ich glaub, wir haben gewonnen.

- Ich krieg das hin! - Ich rede mit Papa!

- Auf einem Lottoschein sind alle... - Maia!

Doch, wirklich! Guck mal!

Alles klar, den Rest mach ich danach.

Okay. Hast du Zigaretten dabei?

Aber ist das auch das richtige Datum?

Ja. Die Ziehung vom 18. Mai.

Siehst du?

Das richtige Datum! Ich lüge nicht.

Hast du die Zahlen nicht überprüft?

Keine Ahnung, wir hatten eine Inventur und ich...

TOP-MILLIONEN

Scheiße.

Was denn?

- Oh, fuck. - Was ist los?

- Was hast los? - Wieviel ist es, Paul?

- Fünf Millionen! - Was?

Fünf Millionen.

- Fünf Millionen? - Fünf Millionen?

- Das kann nicht sein. - Fünf Millionen!

- Fünf Millionen! - Fünf Millionen!

Oh Gott. Oh mein Gott.

Was habe ich euch gesagt, Kinder?

Das Leben ist oft hart und ungerecht, aber wenn du durchhältst,

mutig und ehrlich bist, dann wird dich der Himmel irgendwann dafür belohnen.

Und schon bald haben wir das Leben, das wir verdienen.

Dank fünf Millionen!

Fünf Millionen!

Ich liebe dich, Paul!

Oh Gott, ich liebe dich über alles auf der Welt.

Fahren wir jetzt nicht mehr zu Oma?

- Ich scheiß auf Oma, ja! - Genau.

Aber du hast gesagt, sie stirbt bald.

Egal, ich verspreche dir, wir kaufen ihr einen schönen Sarg!

- Lasst uns nach Thailand. - Oh ja.

Thailand ist was für Mittellose.

Wir fliegen auf die Malediven, und zwar First Class.

Schreib Morgane, sie soll es ihrem Papi sagen.

Wartet einen Augenblick. Gibt es eine Deadline?

- Für den... - Was?

Es gibt eine Frist bis zu der man Anspruch auf das Geld hat.

60 Tage.

Welcher ist heute? Heute ist der 17. Juli.

17. Juli, 60 Tage.

18. Mai.

- Mein Handy... - 17. Juli.

60 Tage, 17. Juli. Sieh nach!

Das ist heute!

- Die Deadline ist heute! Genau heute! - Verdammt.

Oh Scheiß. Warte, es muss eine Telefonnummer geben.

Ja, okay, okay, okay.

- Hier. - Gib her!

Geh ran, los.

Centrale des Jeux, Lottogesellschaft, Bonjour.

Wir haben ein Gewinner-Los.

Alles klar und für welche Ziehung?

Für die vom 18. Mai.

Der Super-Jackpot an Christi Himmelfahrt!

- Hallo? - In der Tat.

Dafür hat sich noch kein Gewinner gemeldet.

Natürlich nicht, denn die Gewinner sind wir! Wir sind das!

Bitte nennen Sie mir die 9-stellige Nummer Ihres Lottoscheins.

- Fünf Millionen Euro. - Ja, die Nummer des Scheins.

Da. Eins, zwei, vier, null, vier, zwei, zwei, vier, eins...

Im Namen unserer Lotto-Gesellschaft gratuliere ich Ihnen ganz herzlich.

Oh mein Gott.

Ich danke Ihnen! Danke.

Allerdings haben Sie nur noch bis heute Abend Zeit,

sich als Gewinner zu melden.

- Ja, aber... - Das haben wir doch gerade.

Ja, genau.

Nein, Sie müssen mit Ihrem Lottoschein in eines unserer Wettbüros gehen.

Oh Scheiße. Gibt es vielleicht eins in Marseille?

Selbstverständlich. In der Rue Edgar Bichat 15.

Wir sind auf dem Weg.

Gut, beeilen Sie sich. Das Büro schließt um 19 Uhr.

Sagen Sie denen bitte, dass wir kommen,

aber es könnte zeitlich ein wenig eng werden.

Es tut mir leid, aber um 19 Uhr sind die 60 Tage rum

und Ihr Gewinn fließt automatisch in den nächsten Jackpot ein.

Rue Edgar Bichat 15, Ankunftszeit 19 Uhr 1.

Ach du Scheiße, Paul.

- Na los, bewegt euren Arsch! - Beeilung, haut ab!

- Fahrt die Scheißkarre da weg! - Weg da!

- Verpisst euch! - Aus dem Weg!

Okay, na gut. Hast du Geld?

- Nein, ich habe nichts. - Und du?

Ich krieg nicht mal Taschengeld von euch.

- Gib mir dein Handy! - Was?

- Gib das Handy her! - Nein!

Du schaffst das, Schatz!

Nicht.

- Was wollen Sie? - Nehmen Sie das.

Das gehört jetzt Ihnen. Es ist das neueste Model.

Und ich zeig Ihnen meine Titten.

Deal!

- Merci, Madame! - Geil!

Gib Gas!

Da lang!

- Nach rechts, Papa! - Nein, nach links, da in die Straße rein.

Nicht so durcheinander schreien. Maia halt einfach die Klappe!

- Ich sag hier, wo es lang geht! - Mir ist schon ganz übel.

- Da lang. - Egal, fahr schneller!

- Fahr, Papa, schneller, ja! - Schneller, ja.

- Bist du übergeschnappt? - Pass auf, Paul!

- Schneller! Mach schon! - Ich weiß, Maia.

Ruhe! Ich fahr so schnell ich kann.

- Von wegen, da geht noch was. - Ich bin kein Formel-1-Fahrer, okay?

Da, da geht es rum.

- Nicht da lang! - In die andere Richtung!

- Bitte wenden! - Schneller, Paul!

- Fahr, Papa! - Bitte wenden.

- Mach schon! - Bitte wenden.

Ankunftszeit 19 Uhr 5.

Papa, denk an die fünf Millionen!

Gib Gas!

Pass auf, Paul!

Los, wir schaffen das, Paul!

Achtung!

Oh Gott.

Die Route wird neu berechnet.

Ankunftszeit 19 Uhr 2.

Sehr gut, das schaffen wir. Achtung! Oh Gott.

Aus dem Weg!

Verdammt, Paul, sei vorsichtig!

Ankunftszeit 19 Uhr.

Ach du...

Nein!

Spring an!

Na los, spring an!

- Komm schon! - Ankunftszeit 19 Uhr4.

Hauptsache, niemand ist verletzt.

- Geht es euch gut, Kinder? - Ich bin okay.

- Paul, du weißt, es geht um mehr! - Was?

- Oder nicht? - Ja.

Du fährst Umwege, um 2 Euro Maut zu sparen.

Wir verbringen jede Sommerferien bei deiner Mutter,

weil wir uns nichts anderes leisten können, ich sag dir, das ist kein Spaß!

Und jetzt hatten wir endlich mal Glück, Paul!

Richtiges Glück!

Fünf Millionen Euro, verdammt!

Endlich genug zum Leben!

Wir müssten nicht mehr jeden Cent umdrehen.

Wir hätten so viel, dass wir nichts mehr gebraucht,

im Angebot oder auf Pump kaufen müssten.

Wir könnten aufhören, uns ständig zu fragen, wie wir unsere Miete zahlen,

falls wir beide unsere Jobs verlieren.

Oder ob wir mit den Kindern in der Gosse landen.

Und für all das bräuchte es keine geniale Erfindung

oder 50 Jahre Überstunden.

Du hattest

zwei Monate Zeit,

um deinen Lottoschein zu checken.

Und nicht mal das hast du hinbekommen.

Keine Ahnung, wann ich das letzte Mal stolz auf dich war.

Steigen Sie bitte aus!

Na los, kommen Sie!

Hände auf die Motorhaube.

Beine auseinander!

Okay, der Typ ist sauber.

Scheint ein verwirrter Familienvater zu sein.

Ruft einen Krankenwagen, da sind Kinder im Auto.

Ich bitte Sie alle, gehen Sie ein kleines Stück zurück.

Machen Sie Platz für den Krankenwagen.

Keine Bewegung!

Hey, nicht!

- Bleib stehen! - Paul, was machst du da?

Ich schaff das!

- Ich schaff das! - Mach keinen Scheiß.

Du da, Waffe runter!

Na los!

Ruhig, ganz ruhig!

Ankunftszeit 19 Uhr 6.

Ach du Scheiße, was wird das?

- Fahr los! - Und wohin?

Edgar Bichat, los! Rue Edgar Bichat!

Paul!

Los! Schneller!

Nach rechts, nach rechts.

Los, bieg nach rechts ab. Schneller!

Und jetzt nach links, nach links!

- Das ist eine Fußgängerzone. - Halt das Maul und fahr!

Warte, bleib stehen!

- Die Route wird neu berechnet. - Weg da! Aus dem Weg!

Hau ab! Runter von der Straße.

Nach rechts. Komm schon, Beeilung!

Schneller!

Ankunftszeit 19 Uhr 1.

Fahr weiter! Ich schaff es!

Schneller!

Pass auf!

Sind Sie verletzt? Haben Sie Schmerzen?

Der Typ da flieht!

Hey!

- Hallo. - Bonjour.

Ich bin der Gewinner der Ziehung vom 18. Mai.

Fünf Millionen.

Ich würde mit dem Zugriff...

Nein, der ganze Auflauf hier ist nicht nötig.

- Madame, machen Sie sich keine Sorgen. - Er ist kein Terrorist.

Bitte, glauben Sie mir, er ist ein netter Kerl.

Lassen Sie mich mit ihm reden, ich bitte Sie, bitte!

Ganz ruhig, Madame.

- Wir kümmern uns darum. - Nur mit ihm reden

Kommen Sie mit.

Okay, und jetzt fahr, na los, los.

Paul, Sie sind umstellt!

Ergeben Sie sich, sofort!

Paul!

- Paul! - Papa!

- Paul, wir sind hier! - Pass auf, Papa!

- Paul! - Papa!

Paul!

Hör zu, wir sind stolz auf dich, Paul!

- Wir sind so stolz... - Ja, Papa!

Papa!

- Ich liebe dich! - Los geht's!

Scheiße.

Ich liebe dich auch, Paul!

LUCKY WINNERS

JULIE MAILLARD -

Soll ich noch eins machen?

Äh, nein, danke.

Eine Frage: Was passiert damit?

Das ist ausschließlich für Sie, keine Sorge.

Ohne Zustimmung veröffentlichen wir nie ein Foto.

Okay, danke. Es ist nur so, ich hätte es gern ganz...

Diskret?

Ja.

Ja, ich habe es geschafft. Ich bin da grad raus.

Oh, Mann, das ist echt krass. Ich freu mich so für dich!

Danke, ich habe es auch noch nicht realisiert.

Ich habe kaum geschlafen. Ich fühl mich, als würde ich schweben.

Du steigst jetzt hoffentlich nicht in die High Society auf und vergisst mich.

Red keinen Unsinn. Zwischen uns wird sich nichts ändern.

Wir wohnen zusammen, wir fahren zusammen in den Ur...

Alles okay?

Nichts ist okay, du Idiot! Hast du nicht gesehen, dass ich äh...

Ich wollte gerade über die Straße.

Tut mir echt leid. Haben Sie sich sehr wehgetan?

Nein, nein, es ist nichts.

- Sicher? - Ja.

Und was ist mit Ihrem Knie? Das blutet doch.

Nein, nein, das ist nicht schlimm. Ich bin es gewohnt.

Ich blute andauernd, einmal im Monat.

Ich rede nicht von meiner Periode.

Es ist nur so, ich stolpere ziemlich oft.

Okay. Klar.

Da drüben ist eine Apotheke. Ich helfe Ihnen.

- Nein, nicht nötig, danke. - Sicher?

Ach ja, von wegen, das muss doch weh tun.

Warten Sie, ich habe eine Idee.

- Nein, ich... - Keine Widerrede.

Das ist weniger riskant.

- Ich könnte auch laufen. - Nein, man kann nie zu vorsichtig sein.

- Ich bin Thomas. - Julie.

Julie? Ein schöner Name.

Na ja, nicht außergewöhnlich.

Wo warst du denn?

Du hast mich vielleicht erschreckt.

VOM WINDE VERWEHT

Ich habe die ganze Nacht auf dich gewartet.

Ich dachte schon, du wärst mit deinem Geld in die Schweiz abgehauen.

Nein, besser.

Was wird das?

Du warst bei einem Mann.

Ich habe jemanden kennengelernt.

- Was, echt? - Ja.

Erzähl, wer ist es?

- Nein, nicht jetzt. - Aber...

- Wieso nicht, Julie? - Ich muss erstmal schlafen.

Willst du mich verarschen? Erzähl!

Na gut, ich erzähle es dir.

Ich weiß, er heißt Thomas.

Okay, und wo hast du ihn kennengelernt?

Auf der Straße. Er hat mich umgefahren.

- Aber geht es dir gut? - Ja, das ist nicht schlimm.

Es war ihm so peinlich, dass er mich selbst behandeln wollte.

Im Ernst?

Er hat einen Erste-Hilfe-Kurs gemacht.

Er sieht so gut aus, ja.

Er ist lustig und supernett.

Und seine Lippen sind wahnsinnig weich.

- Wie ist sein Nachname? - Masson, glaub ich

Thomas Masson.

Also ein gutaussehender Rettungssanitäter.

Ist er nicht heiß?

Er ist ein Supermodel.

Und er datet dich, weil du so schön blutest?

Hör mal, ich will ja nichts sagen, aber ich glaube,

dein Romeo macht das professionell.

Was?

Das ist wie die Nummer mit dem Orangensaft in Notting Hill.

Ich meine, wie unwahrscheinlich ist das bitte.

- Er ist ein Gigolo. - Das ist doch Unsinn.

Julie, du bist seit zwei Jahren Single, und das strahlst du auch aus.

Plötzlich bist du Multimillionärin und er taucht auf.

Findest du das nicht seltsam?

Nein, wieso?

Okay, der Typ ist eine neun, eher eine neuneinhalb.

Du, komm mit.

Du bist lustig, sehr süß und auch klug, aber maximal eine sechs.

Aber woher soll er wissen, dass ich gewonnen habe?

- Ich habe es nur dir erzählt. - Keine Ahnung.

Vielleicht hat er gesehen, wie du aus der Lotterie-Filiale gekommen bist

und zack, ran an die Beute.

Du bist natürlich rot geworden, das war es. Der Fisch hat direkt angebissen.

Du denkst, er hat mich absichtlich umgefahren?

Für zehn Millionen stoß ich dich aus einem fahrenden Zug!

Du siehst auch alles schwarz.

Julie, ich bin nur realistisch, mehr nicht.

Du bist eben zu romantisch und fällst auf sowas rein.

Ich bin keine Romantikerin.

Na gut, okay, dann habe ich noch eine Frage:

- Nahm er dich gleich mit zu sich? - Nein!

Wir haben zuerst was getrunken und dann bei Waly-Fay zu Abend gegessen.

Äthiopisch?

- Ja. - Verdammt, der ist gut.

Er macht einen auf Bohème.

Ein Mann von Welt, für den Geld absolut keine Rolle spielt.

Kann sein, aber immerhin hat er bezahlt.

Julie, wie kannst du nur so blauäugig sein.

Natürlich bezahlt er zwei Schüsselchen Reis und ein bisschen Mafé.

Ich wette, du hast so reagiert:

Das nächste Mal zahl ich.

Hör zu, Süße, du bist sicher nicht die Einzige.

Ich habe eine Dokumentation über eine reiche Witwe gesehen,

die an einen Heiratsschwindler geraten ist.

Sie wurde ein Jahr später in einem Bordell in Tijuana gefunden.

- Wie furchtbar. - Ja.

Du kannst dir nicht vorstellen, mit welchen Perversen sie ins Bett musste.

Deshalb bitte ich dich, du musst bei solchen Typen vorsichtig sein.

Na gut, aber mit ihm,

das war magisch, keine Ahnung.

Eine echte Verbindung. Ich hab sowas noch nie gespürt.

Das kann man doch nicht erfinden. Oder?

Ich weiß nicht.

Wir testen ihn!

Wie?

- Du brauchst Gewissheit, okay! - Und was soll ich machen?

Mit Geld um mich werfen, um zu sehen, ob ich es zurück kriege?

Natürlich nicht, aber

beschere ihm einen beschissenen Abend.

- Nein, das kann ich nicht. - Klar doch.

Lass dich richtig volllaufen.

- Betrunken bist du unausstehlich. - Nein.

Doch. Spiel die ungebildete Dumpfbacke. Nerv ihn.

Ach, und hast du noch dieses extrem hässliche rote Kleid?

Weißt du welches?

Ja, ich habe ein rotes Kleid, aber ich finde es schön.

Nein, es steht dir kein Stück.

Okay, hör zu, zieh das an, dann versau das Date.

Und sieht er dich danach noch immer mit den Augen der Liebe an,

gib ihm den Laufpass.

Na, von mir aus.

Ich weiß, er ist kein Betrüger.

Ich meins doch nicht böse.

Es ist nur, rot steht dir einfach nicht.

- Bonsoir Mademoiselle. - Bonsoir.

Darf ich Ihnen schon einen Aperitif anbieten?

Nein, bitte nur ein Wasser.

Ein Wasser.

Sehr gern.

- Bonsoir. - Bonsoir Monsieur.

Ich denke, ich werde erwartet.

Entschuldige, ich bin zu spät.

Ach, nicht schlimm. Kann ja mal passieren.

Ist schon fast vergessen.

Na ja, da ist noch etwas. Wir können leider nicht hierbleiben.

Wieso nicht?

Es ist total bescheuert.

Ich bin zu spät los und hab in der Eile

mein Portemonnaie zu Hause liegen lassen.

- Schon okay. - Nein, ist es nicht.

Doch, so kann ich mich bei dir revanchieren.

- Nein, das geht nicht. - Keine Sorge.

- Das ist mir peinlich. - Alles gut. Ich mach das gern.

Na gut, wenn du darauf bestehst.

Ich bin viel in der Natur und vergesse gelegentlich, was es in Stadt braucht.

- Ja, verstehe. - Genau.

Das ist ein Problem, wenn man sich als Weltbürger sieht.

Ich bin am Verhungern.

Ich würde einfach direkt bestellen.

Bonsoir Monsieur.

Darf ich Ihnen vielleicht einen Aperitif anbieten?

Vielen Dank. Du auch?

Wasser reicht mir.

Ich hätte gern einen Martini.

Ausgezeichnete Wahl, Monsieur. Hier, bitte.

Entschuldigen Sie, auf der Karte stehen gar keine Preise.

Ja, das liegt daran, dass wir uns beim Menü

auf den kulinarischen Aspekt fokussieren wollen,

Madame.

Ich denke über das Dreierlei vom Steinbutt nach.

Das hört sich extrem gut an.

Auch das wäre eine exzellente Wahl, Monsieur.

Na schön, dann bleib ich dabei.

Also, einmal den Steinbutt? Ja, danke.

Und welchen Wein?

Ich empfehle Ihnen den 2020er Chablis.

- Darf es auch eine Vorspeise sein? - Ja, sehr gern.

Warten Sie.

Nur keine Eile.

Wer die Wahl hat, hat die Qual.

- Geh ran, geh ran, geh ran. - Hallo?

Ja, hallo?

Du hattest recht. Er ist ein Betrüger.

Ich wusste es!

Es ist das volle Programm:

Das Sternerestaurant, das vergessene Portemonnaie,

die antimaterialistischen Äußerungen.

- Er spielt sogar Gitarre. - Scheiße.

Dieser Bastard!

- Äh, ja... - Wo bist du jetzt?

Ich habe meine Sachen genommen und bin auf die Toilette.

- Das war es, ich hau ab. - Warte, warte, nicht!

Und wieso?

Julie, denk nach!

Du sitzt jetzt am längeren Hebel!

Räche dich!

Halt ihm den Spiegel vor! Zeig ihm, wo der Frosch die Locken hat.

Was?

Schau in deine Tasche.

Samira!

Süße, gehe aufs Ganze!

Für all die Ladys, die er verarscht hat!

Lass ihn dafür bezahlen.

Räche sie!

Okay?

- Alles okay? - Klar.

Wieso?

Ach nichts, egal.

Hier kommt Ihr Martini, Monsieur.

Mein Martini, danke.

Ich hätte auch gern einen.

- Ich dachte, du trinkst keinen. - Habe es mir anders überlegt.

Und wie genau wollen Sie ihn haben?

Geschüttelt.

Sehr gern.

Und nach einer 15-stündigen Wanderung komm ich in diesem Dorf an,

mitten in den Bergen.

Es war malerisch.

Die Menschen dort gehören zu einem der ältesten Stämme der Welt.

Sie haben mich bei sich aufgenommen

und mir die Ursprünge ihrer Kultur gelehrt.

Diese basiert im Wesentlichen auf zwei Säulen, die mir viel bedeuten:

Brüderlichkeit und Altruismus.

- Für mich war das so... - Entschuldige...

...eine Art Mindchanger.

Also gründete ich meine NGO.

Ich steckte all meine Energie hinein.

Und obwohl niemand an uns glaubte,

bauten wir drei Monate später unseren ersten Brunnen.

Das ist so großherzig.

Nein, ich finde, es ist unsere Pflicht, unseren Planeten zu retten.

Willst du mich verarschen?

Wie bitte?

Du glaubst diesen Quatsch mit der Klimaerwärmung doch nicht wirklich.

Doch. Du etwa nicht?

Kellner, ganz kurz, ich nehme noch einen.

Noch ein Martini.

Ja? Mach besser langsam.

- Auf keinen Fall. Ich will ihn sofort. - Vorsicht.

Wollen wir nicht lieber auf das Essen warten und dann noch einen...

Nein, wieso?

Geht doch auf meine Rechnung.

Hey, ich mach Witze.

Okay.

Sag mir,Thomas,

wer bist du wirklich?

Na ja, wie gesagt, ich verbringe die meiste Zeit mit meiner NGO.

Nein, nein, das ist Fassade. Ich will wissen, wer du bist.

Du, du, du. Der echte Thomas.

Okay, na gut, ich finde es schwierig, über sich selbst zu reden.

Ach was, von wegen, ich zeig dir, wie das geht.

Also, ich bin Julie.

Vielen Dank.

Ich bin 35.

Dir habe ich gesagt, ich sei 30.

Ich habe noch nie die Liebe erlebt, Sex schon.

- Du weißt, was ich meine. - Ja, ja.

Aber seit meiner Teenager-Zeit erlebe ich eine Enttäuschung nach der anderen.

Deshalb teile ich mein Zuhause mit einer Mitbewohnerin,

weil ich Angst habe, allein zu sterben.

Das war es.

Jetzt du!

Das war ziemlich direkt.

- Direkt, aber ehrlich. - Genau.

Und irgendwie gefällt mir das.

Und jetzt bin ich dran, mich nackt zu machen?

Leg los, erzähl alles!

Auch ich habe ein paar schmerzhafte Trennungen erlebt von Frauen,

die mich nur für das, was ich darstelle, geliebt haben.

Nicht schön.

Ja, seitdem fällt es mir schwer, zu vertrauen.

Ich habe Angst, dass man mich aus den falschen Gründen liebt, verstehst du?

Ich denke, deswegen reise ich auch so viel, um mich nicht binden zu müssen.

Aber

wenn ich durch Zufall

jemanden kennenlernen würde, der anders ist,

könnte ich mir vorstellen, irgendwo anzukommen

und vielleicht eine Familie zu gründen.

Oh Gott.

- Unglaublich! - Ich versteh nicht.

- Hör auf, hör auf! - Vorsichtig, Julie.

Ich weiß alles über dich.

- Ich weiß es von Anfang an. - Und was genau weißt du?

Ich weiß, wieso wir hier sind.

Ich weiß nur nicht, wie viel.

- Wieviel? - Wieviel? Sag es mir einfach.

Wieviel willst du, damit du zugibst, dass du ein kleiner Stricher bist?

- Was soll das denn, Julie? - Sage es mir, sage es mir!

- Danach können wir vögeln, okay? - Na gut, hör zu,

ich versteh zwar nicht, was hier los ist,

aber es ist wohl besser, ich geh.

Ein Schauspieler!

- Unglaublich! - Okay.

Das war genial!

Du verdienst einen César, den Golden Globe!

Was?

Nichts.

Ja, ja.

Hallo?

Hey, du, ich habe ihn erledigt.

Großartig! Was hast du gesagt?

Ich habe ihm die Wahrheit gesagt, dass ich weiß,

dass er ein Betrüger und eine kleine Hure ist.

Und wie hat er reagiert?

Er hat den verletzen Mann gespielt und ist wortlos gegangen.

Er hat nicht versucht, dich einzulullen?

Nein.

- Nicht mal ein bisschen? - Nein.

Hallo?

Ich hoffe, er war nicht doch ein netter Kerl.

- Was? - Mademoiselle.

- Mademoiselle. - Bitte einen Moment.

- Was hast du gesagt? - Keine Ahnung.

Na ja, vielleicht habe ich mich geirrt und du hattest recht.

Ich sehe überall nur das Schlechte.

Ich meine, es ist Samstagabend, ich sehe LOL, und auch

wenn sie toll sind, es ist null lustig.

Julie, ich will nicht, dass du wegen mir den Mann deines Lebens gehen lässt.

Hallo?

Julie?

Thomas!

Thomas?

Es tut mir leid!

Das wollte ich nicht!

Es war Samira, meine Mitbewohnerin.

Sie hat mich angestachelt, weil sie sicher war,

dass ein Typ wie du niemals mit mir ausgehen würde.

Deshalb war ich so doof zu dir.

Obwohl ich gehofft habe, dass es nicht stimmt.

Ich hatte Angst, dass du mich nur wegen meines Geldes liebst.

Welches Geld? Du bist doch keine Anwältin, oder so?

Nein,

aber Lottogewinnerin.

Zehn Millionen.

JULIE MAILLARD -

Verstehst du es jetzt?

Ja, ich verstehe es.

Weißt du was?

Los, steig ein!

Wo fahren wir hin?

Wieso?

Vertraust du mir noch immer nicht?

Doch.

Wohin willst du?

Bitte!

Wo sind wir?

Hier?

Das ist ein Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert.

Sowohl die Treppe als auch die meisten Möbel sind aus der Zeit.

Wem gehört das?

Thomas!

Thomas!

Thomas?

Und?

Willst du noch ein bisschen weiter schnüffeln?

Thomas,

es tut mir so unendlich leid.

Ich habe mich wirklich wie der letzte Idiot benommen.

Nein, nein, kein Problem.

Willst du noch den Schmuck meiner Mutter sehen,

um zu überprüfen, ob er deinem Lottogewinn entspricht?

Bonsoir, Monsieur Thomas. Mademoiselle.

- Bonsoir. - Salut Georges.

Ich sage Ihrem Vater Bescheid, dass Sie hier sind.

Nein, nicht nötig. Ich bleibe sowieso nicht.

Aber ich bestehe darauf, dass...

Er und ich haben uns nichts mehr zu sagen.

Ich werde auf keinen Fall sein Nachfolger.

Wieso hast du mir nichts gesagt?

Und wieso hast du mir vorher nichts gesagt?

Als wir uns kennenlernten, wusstest du nichts von mir.

Und ich dachte:

Hey, vielleicht liebt dich zum ersten Mal jemand für das,

was du bist und nicht für das, was du hast.

Es gibt einen Grund, wieso ich von hier geflohen bin.

Es stinkt nach Geld und Gier und ich hasse das!

- Das ist nicht meine Welt! - Meine auch nicht!

Ich schwöre es dir! Nimm mich mit, ich...

Ich spende mein ganzes Geld deiner Organisation.

Denn alles, was ich will, ist, bei dir zu sein.

Lass uns verschwinden.

- Ganz egal wohin! - Julie, nicht...

Lass uns zum Flughafen.

- Wir fliegen noch heute Abend. - Das müssen wir nicht.

Ich weiß.

Okay.

Okay?

Ja, auch wenn es bescheuert ist.

Dann los.

Entschuldigen Sie, Monsieur Thomas.

Soll ich Ihrem Vater sagen, dass Sie für immer gehen wollen?

Nein.

Bist du sicher?

Du hast recht.

Ich sollte ihm eine Nachricht hinterlassen.

Es dauert nicht lang.

Natürlich, ich warte draußen auf dich.

Danke.

Und?

Ich glaube,

wir haben den Jackpot geknackt.

In Frankreich haben wir vielleicht kein Öl, aber wir haben Ideen.

Ja. Wann geht es los?

Noch heute Abend. Sie ist ganz aufgeregt, das arme Ding.

Sie wollte es ja unbedingt diskret.

- Schickst du Fotos? - Klar doch.

- Und vergiss unseren Anteil nicht. - Wir sind doch ein Team.

Sobald ich vor Ort bin, erhaltet ihr euer Geld.

Ja, auf dein Wort!

Au revoir, Monsieur Thomas.

Und wo soll es hingehen?

Wohin du willst.

Warst du schon mal in Mexiko?

Nein.

Fahren Sie uns bitte zum Flughafen.

Kennst du Tijuana?

Nein.

Au revoir.

- Salut! - Salut!

Zwei Päckchen Marlboro und einen Lottoschein bitte.

Zweimal Marlboro,

und hier Ihr Lottoschein.

Auf den Gewinn.

- Perfekt! - Salut.

Salut!

- Ja? - Bonjour.

Drei SIM-Karten bitte.

Drei SIM-Karten.

Hier, bitte.

Ist das alles?

War es das?

Das, was die Dame hatte und eine Zeitschrift, die da.

- Das Spezial "Große Titten"? - Ja.

Zeitschrift,

Zigaretten und

der Lottoschein

WEM DAS GLÜCK HOLD IST

Danke.

Möge Allah dich segnen.

Farid! Komm!

Na los, dein Arm!

Warte, warte, langsam!

Du weißt, was du tust?

Das ist bloß Gleichstrom, der durch ein Funksignal gesteuert wird.

Das kriegen sogar meine Achtklässler hin.

Du bist Lehrer?

Das war ich.

Es gibt zwei Zünder.

Das hier ist deiner.

Und der zweite?

Den behalte ich.

Wieso?

Nur für den Fall, dass du Schiss kriegst.

- Das wird nicht passieren. - Ach ja?

Ja.

Mashallah, nicht schlecht.

Bist du bescheuert? Hör auf!

Das Teil ist scharf und kann jeden Moment hochgehen.

Wieso sagst du ihm das nicht vorher?

- Ich habe es jetzt gesagt! - Idiot!

Deine Mutter sei verflucht!

Was hast du gesagt?

Du Pseudo-Muslim, dein Arabisch ist zum Kotzen!

Fick dich, du beschissenes Arschloch!

- Leck mich, Wichser! - Hey Leute, kommt runter!

Wir sind doch Brüder, oder?

Haltet endlich die Fresse!

Ich will verdammt nochmal schlafen!

Blöder Froschfresser.

Der Staatsbesuch des amerikanischen Präsidenten

soll die Freundschaft zwischen Frankreich und den USA...

Du wartest hier. Ich hol kurz die Klebepads.

Und zum Schluss noch zu einem erfreulicheren Thema

in dieser etwas trostlosen Zeit: Die Lottozahlen.

Der Jackpot der heutigen Ziehung ist unglaubliche 40 Millionen Euro schwer.

Die Zahlen sind: 8, 14, 17, 20, 26, 34 und...

- Scheiße. - Hey, hey, Mann.

- Durchatmen, Bruder, okay? - Ja.

- Ich weiß nicht, ob ich das packe. - Na sicher doch.

Hör zu, es ist nur Sheitan, der dich zweifeln lässt.

- Ach ja? - Ja.

Schon morgen werden wir von Allah mit all seinen Reichtümern empfangen.

72 Jungfrauen für jeden.

- 72? - 72, ja.

Ich hatte noch nie eine.

- 72 sind eine Menge. - Nein.

Die kümmern sich um dich.

Im Paradies wird immer alles gut.

Okay.

Und wenn wir uns irren und doch in der Hölle aufwachen, was dann?

Wer ist deine Lieblingsfigur in Star Wars?

Na ja, das ist Luke.

Und Luke kämpft gegen wen?

Die Bösen?

Und wer sind die Bösen?

Das Imperium?

Und was ist das?

Das Imperium ist eine gewaltige, reiche Macht, mein Bruder,

die die Wenigen, die noch an das Gute glauben, zu vernichten versucht.

Ja.

Es ist eine kleine Gruppe von Rebellen, die Djellaba tragen

und mit Säbeln für die Freiheit kämpfen, verstehst du?

Nein.

Dieses Land, diese Stadt, die Menschen sind das Imperium.

Die Helden des Widerstands sind wir.

Wenn er also den Todesstern sprengt,

weiß er, dass in ihm auch Fahrer, Ingenieure, Putzfrauen, Zivilisten,

alle sind.

Er tut es trotzdem.

- Okay? - Ja.

Was sagst du jetzt, Luke?

- Danke, Ahmed. - Bleib weg, Farid.

- Vorsicht, Bruder. - Ach ja, sorry.

- Du wurdest gewarnt. - Ja.

- Lass die Finger davon! - Ja.

Tut mir leid.

LASS DEINE TRÄUME WAHR WERDEN

HEUTE IM JACKPOT: 40 MILLIONEN

Nein.

Idiot!

Ich habe gesagt, jeder bleibt für sich.

Hör zu, Abbruch.

Ein bisschen spät, um sich in die Hose zu machen.

Ich habe keine Angst. Ich erkläre es dir in der Wohnung.

Nikoumouk!

Wir haben eine Mission, und nichts wird uns aufhalten.

Nicht mal 40 Millionen?

- 40 Millionen Euro? - Verdammt, verzieh dich!

- Geh, wir werden noch erwischt! - Nein, bleib hier!

Okay, hör zu!

Als ich die SIM-Karten geholt habe,

habe ich zur Tarnung einen Lottoschein gekauft.

Und ich habe gewonnen, Bruder.

- Im Ernst? - Ja.

- Wie geil. - Du sagst es.

Ist der echt?

- Beim Leben meiner Familie, der ist echt. - Warte, Bruder,

und wenn es Sheitan ist, der dir im Kopf rumspuckt?

Nein, Farid, diesmal sicher nicht.

Es wirkt so, als wäre es eine seiner Intrigen.

- Es ist aber nicht Sheitan, Farid! - Wir ziehen das auf jeden Fall durch.

- Wenn ihr aussteigen wollt... - Scheiße, Omar, komm runter! Ganz ruhig.

Sieh mich an, okay?

Das sind 40 Millionen Euro, klar?

40 Millionen, Bruder!

Na und?

Wie, na und?

Ich meine, stell dir vor, was wir mit dem Geld machen könnten.

Wir könnten weiter für die Sache kämpfen, mit Spaß, ohne dabei draufzugehen.

Klar. Du willst also alles weitergeben und nichts für dich behalten?

Nicht alles, aber wir spenden, Bruder, das muss sein!

- Ja, sicher. - Und das Imperium?

Welches Imperium?

Na, Luke, die Rebellen, der Todesstern und all das.

Was ist das für ein Bullshit?

Du bist doch keine 12 mehr, Farid.

Es gibt kein Imperium, keine Guten, keine Bösen.

- Das ist ein Kinderfilm! - Du hast damit angefangen!

Um dich zu überzeugen.

Wieso sollten die Amis Terroristen feiern, die sie vernichten wollen?

Ach so, ja. Das hab ich mir gedacht.

- Klar, es wäre beknackt! - Hey, scheiß drauf!

Ich werde den Tod unserer Brüder und Schwester nicht ungesühnt lassen!

Okay, du hörst mir jetzt gut zu!

Dein Name ist Erwan.

Du bist Einzelkind aus der Bretagne, und jetzt komm runter!

Na und?

Niemand ist perfekt!

Und du? Ich wusste, dass du ein Ungläubiger bist.

- Weg da, los! - Scheiße, was macht der da?

- Und jetzt? - Preis sei dir, oh Allah,

- und auch Lob sei dir, oh Allah. - Komm mit!

Preis sei dir, oh Allah!

Beruhige dich, Omar!

- Lob sei dir, oh Allah. - Omar, sieh mich an!

- Preis sei dir, oh Allah. - Komm runter und atme, ja?

Beruhigen wir uns, ganz ruhig und atmen wir, okay?

Natürlich glaub ich an die Sache. Und ich glaube an uns drei. Okay?

Aber ist unser wahrer Antrieb nicht das Glück unserer Familie?

- Unserer Brüder! - Du sagst es, Farid, ja!

Für sie tun wir alles, damit sie ein besseres Leben haben werden.

Wir drei dachten, sowas lässt sich nur durch Gewalt realisieren,

- aber jetzt haben wir 30 Millionen! - 40 Millionen!

Danke, Farid.

Also, mit 40 Millionen können wir wirklich was verändern.

Und zwar über Generationen hinweg!

Du hast Recht, Bruder.

Er ist besessen von Sheitans schlimmsten Dämon, dem Geld.

- Habe ich das gesagt? - Ja.

Na gut, mach so weiter!

Dann sind es die Worte von Sheitan.

Denn Allah will, dass all diese Menschen sterben.

Oder wir sind einfach drei verwirrte Idioten.

Die den Islam vorschieben, weil wir zu dumm

und zu faul sind, es anders zu machen.

Aber eines sag ich euch.

Wenn wir das Geld nehmen, dann bist du, Omar,

in der Lage, eigene Schulen zu bauen.

Und du, Farid, wirst endlich eine Frau finden.

Eine wunderschöne Ehefrau.

- Wirklich? - Ja.

Du kannst ihr Kinder machen und mit ihr ein schönes, langes Leben verbringen.

- Verdammt, Inch Allah! - Inch Allah!

- Inch Allah! - Inch Allah!

- Inch Allah! - Inch Allah!

Also?

Keine Ahnung.

Wie heißt deine Mutter, Omar?

Odette.

Nein, nicht, hör auf damit, nein!

Odette! Sieh mich an! Omar! Omar!

Odette. Sie hält dich für einen Versager. Oder?

Für einen, der nichts auf die Reihe kriegt.

Hey, Omar, ich kenn das.

Meine Eltern sind auch so.

Aber wir werden sie eines Besseren belehren.

Denn ich sage euch, alle Medien werden über uns berichten.

Über uns, die Wohltäter! Dann müssen sie stolz sein auf ihre Jungs!

- Ja? - Ja.

Ja. Okay.

Okay.

- Ja? - Ja.

- Aber wir teilen durch drei. - Durch drei?

Ja!

- Na ja, es ist immer noch mein Los. - Durch drei!

Na klar.

Cool, fahren wir zurück, ja?

- Ja, ja. - Ja.

Bruder, ich bin echt müde.

- Essen wir was? - Klar, Bruder.

Ziehen wir uns vorher um?

Ja.

Und du? Was machst du mit deinem Geld?

- Ich wollte schon immer ein Pferd. - Hey, ihr drei!

- Ich wusste, das geht schief. - Bleib ruhig, du Idiot.

- Hey! - Bonjour Messieurs, kann ich helfen?

- Sicherheitskontrolle. - Ja.

- Eure Ausweise bitte! - Ja, natürlich.

Du da, nimm die Hand aus der Tasche!

Ja. Das sind meine Cousins aus der Heimat.

Sie verstehen Sie leider nicht. Sie sprechen kein Französisch.

- Der Rotbart ist dein Cousin? - Der Rot...

Ja.

Ja. Er ist aus der Kabylei. Die sehen dort so aus.

Sag ihm, er soll seine Hand aus der Tasche nehmen.

Klar, mach ich, sofort, okay.

Mach keinen Scheiß, das ist nur eine Kontrolle. Die wissen gar nichts.

- Zentrale, wir brauchen Verstärkung. - Das ist nicht nötig. Ich rede doch mit...

- Auf die Knie, na los! Auf die Knie! - Was soll das?

- Auf die Knie! - Okay, okay!

- Nicht, Sie brauchen keine Verstärkung. - Halt das Maul! Kein Wort mehr!

Preis sei dir, oh Allah, und Lob sei dir, oh Allah.

Und jetzt die Hände hoch!

- Preis sei dir, oh Allah... - Ich will sehen, was du da hast!

Wir haben gewonnen! Wir haben im Lotto gewonnen!

- Das hier ist der Tippschein! - Was?

Wir haben im Lotto gewonnen! Hier ist der Beweis!

Keine Bewegung! Gib her!

- Und der ist echt? - Ich schwöre beim Leben meiner Familie!

- Hier! Die Ziehung... - Ich habe gesagt, keine Bewegung!

Und?

Ach du Scheiße!

- Er sagt die Wahrheit. - Ja, wir haben den Jackpot geknackt!

Sag das doch gleich!

Steht auf!

Na los!

- War eine Vorsichtsmaßnahme. - Klar.

- Na dann, meinen Glückwunsch. - Danke.

- Dann können wir jetzt gehen? - Nein, nein, nein.

- Ich habe eine bessere Idee. - Und zwar?

Wir bringen euch hin. Okay?

Los geht's!

Kommt, Leute!

- Na gut. - Wahnsinn.

Wieviel waren es?

40 Millionen?

Das wäre echt nicht nötig gewesen.

Kein Problem, wir sind gleich da.

- Zum Glück habt ihr uns getroffen, Leute. - Ja.

Paris ist krass. Man sollte vorsichtig sein.

Unsere Gewinner!

Scheiße.

F. BOULANE, A. EL HAJJI, E. PRIGENT: 40 MILLIONEN EURO

Wollen Sie Ihre Jacken nicht wenigstens für das Foto ablegen?

Nein, nein, nein, das ist okay so.

Es ist hier sehr viel kälter als in der Heimat.

Der Unterschied ist wirklich groß.

Ach so, soll ich vielleicht die Heizung aufdrehen?

- Nein, nein, es ist gut so. - Okay.

Hör auf mit dem Champagner, du Esel.

- Was denn? - Lass es!

- Wie wäre es mit einem kleinen Lächeln? - Ja.

Na dann,

3, 2, 1.

- Das war es, danke! - Alles klar, perfekt.

- Das wäre erledigt. - Nein, nein, nein, einen Moment!

Wir bräuchten noch eins fürs Revier.

- Ah ja. - Schön. Sagst du es ihnen?

Wir machen noch eins.

Ich komm zwischen euch.

3, 2, 1...

Sehr schön, vielen Dank!

- Also dann, danke. - Ich danke Ihnen.

War uns eine Ehre.

Wir müssen wieder los, für die Sicherheit Frankreichs.

- Sollen wir euch irgendwohin mitnehmen? - Nein, nein, nein, danke.

- Ich fühle mich schmutzig. - Halt das Maul.

- Au revoir! - Ja.

Hey!

Alles Gute!

Ihnen auch.

Und schützen Sie Frankreich weiterhin so gut.

Ich dachte, der versteht uns nicht.

Los! Raus hier! Schnell!

Bonsoir und herzlich willkommen

zur Lottoziehung am Donnerstag, den 8. Februar.

Unser Jackpot ist heute Abend prall gefüllt,

und zwar mit unglaublichen

Dann will ich Sie nicht länger warten lassen.

Los geht's mit unserer heutigen Ziehung, wie immer unter amtlicher Aufsicht.

Na, komm schon, Kleine, mach mich reich, damit ich aus dieser Hölle raus komm.

Na los!

Und die erste Gewinnzahl ist die drei!

Zahl Nummer zwei, die 29.

Gewinnzahl Nummer drei ist die 35.

Und da kommt schon Gewinnzahl Nummer vier, die 44.

Ach du heilige Scheiße!

Die fünfte Gewinnzahl ist die 32.

- Verdammt. - Und es wird spannend.

Die sechste Gewinnzahl unserer heutigen Ziehung ist die...

Die 27!

Die 27!

Die 27!

Die 27!

Kommen wir zum Schluss noch zur Ziehung der Zusatzzahl.

- Die 13! - Und wer weiß,

vielleicht sind Sie der Glückliche, der auf die richtige Zahl getippt hat.

Die 13!

Die drei...

Die Spannung steigt wieder.

Und unsere heutige Zusatzzahl ist...

Die 13!

Somit lauten die Gewinnzahlen 3, 29,

35, 44, 32, 27,

- die Zusatzzahl ist die 13. - Henri?

- Und ob wir unter Ihnen... - Henri!

Drücken Sie meine Hand. Drücken Sie meine Hand, wenn Sie mich hören können!

...freuen kann, ermitteln wir noch jetzt mit Hilfe unserer Frankreichkarte.

Nicht sterben, bleiben Sie bei mir, Henri!

- Na los. - Unglaublich, meine Damen und Herren,

- Oh Mann. - ...aber wir haben einen Gewinner.

Er oder sie kommt aus Le Mans.

- Atmen! - Herzlichen Glückwunsch!

Sie haben heute Abend auf die richtigen Zahlen getippt...

- Henri! - ...und den Jackpot geknackt.

Sollten Sie uns gerade zusehen, bin ich mir sicher,

Ihre Freude ist garantiert riesengroß!

Können Sie sich das vorstellen?

Das die größte Summe, die wir in diesem Jahr im Jackpot hatten.

Fuck.

Er ist tot!

Henri hat 60 Millionen gewonnen!

Was erzählst du da?

Hier.

Der Arme.

Die Aufregung war wohl zu viel für sein Herz.

Ja.

- Sandra! - Ja?

Wir haben 60 Millionen Euro gewonnen!

Aber der Tippschein gehört nicht uns.

Welcher Tippschein?

Was?

Was ist hier los?

- Er ist tot. - Ja, was denkst du denn?

Es ist vorbei.

Sag mal, du hast doch gar keine Nachtschicht.

Du kannst also gehen.

- Na, dann... - Was versteckst du hinter deinem Rücken?

Nichts.

- Sandra? - Ich habe doch gesagt, es ist nichts.

Na ja, er hatte einen Herzinfarkt, weil er im Lotto gewonnen hat.

- Nicht, Sandra. - Was? Und du hast den Tippschein, ja?

Okay, schließ die Tür, Jess.

Und wie viel?

60...

60.000?

- Ja. - Es ist ein wenig mehr.

60 Millionen?

Ja, ja, aber jetzt psst!

Na gut, es sind noch zwei Minuten bis zur Visite.

Sandra und ich haben den Tippschein gefunden,

also machen wir 25, 25 und 10 für Jess, okay?

- Nein! - Äh, nein.

- Wieso nicht? - Ich will, dass wir es gerecht aufteilen!

Hört mal, ihr zwei!

Monsieur Henri, so wie alle Senioren hier, hat uns vertraut!

Wir helfen ihnen und bestehlen sie nicht!

Wer wären wir, wenn wir das tun würden?

Wer?

20 für jeden!

23, 23, 14!

- 20, oder ich sage es weiter. - Ich verachte euch!

Okay, abgemacht.

- Um was geht's? - Um nichts, Docteur.

Todeszeitpunkt: 20 Uhr47.

Okay, nochmal: Was ist hier los?

Monsieur Henri hat im Lotto gewonnen.

Und der Schein?

Den hat Mathilde.

Von wie viel reden wir?

- Von 60 Millionen. - Ach, du Scheiße.

- Ich hätte es Ihnen ohnehin erzählt. - Ja, ich auch.

Natürlich, das glaub ich Ihnen sofort.

Zum Glück wissen wir alle, was wir jetzt zu tun haben.

Sehr gut!

60 durch 5 macht?

12 Millionen für jeden!

- Oh Gott, wir sind Millionäre! - Nein, nein, nein.

Ja, ich weiß, Sie haben den Tippschein gefunden, aber...

- Nein, ich... - So teilen wir auch die Verantwortung.

Und wir wollen uns doch nicht streiten?

- Sind alle damit einverstanden? - Natürlich!

- Irgendwelche Einwände? - Aber ja!

Wir können doch keinen Toten bestehlen.

Willst du lieber einen Lebenden ausrauben?

- Ich mach das bei keinem. - Der war pervers.

- Er fasste mir ständig an den Arsch! - Richtig, mir auch.

- Und mir auch, nicht nur einmal. - Na gut, er hat eure Ärsche angefasst,

aber wir können deswegen nicht seine Familie bestehlen.

Welche Familie? In fünf Jahren hatte er nicht einmal Besuch.

Ja, er hat sie gehasst, weil sie ihn ins Heim gesteckt haben.

Henri hätte nie gewollt, dass seine Familie von dem Geld profitiert.

Dass wir es nutzen, wäre ihm eine Ehre gewesen.

- Ja, ganz genau! - Richtig!

- Tun Sie, was Sie wollen, aber ohne mich. - Nein, nein, Sandra, bitte, warte.

Ohne Sie ist es unmöglich.

- Entweder alle oder keiner! - Dann eben keiner!

Nein, Sandra, Sandra, denk an die

Weltreise, die du mit Jean-Marc machen wolltest.

- Genau! Rio, Shanghai... - Ja.

Okay, aber wer soll die bezahlen?

Du oder er mit seiner kleinen Rente?

Sieh es ein, ihr werdet den Sozialbau nie verlassen.

Und denken Sie an später.

- Wer wird Sie pflegen? - Genau!

Sie haben nicht mal genug Geld für das hier.

- Da hat er recht. - Aber wir haben das Geld nicht verdient!

- Wenn nicht wir, wer dann? - Klar, haben wir es verdient!

- Nein. - Wir haben ihm fünf Jahre lang geholfen.

- Das ist unser Job! - Fünf Jahre lang haben wir ihn gefüttert

und ihm den Arsch abgewischt! Und wofür?

Nicht so laut.

Nie ein Danke, nie eine Gehaltserhöhung, nichts!

Wir haben es sowas von verdient!

Sandra, Sandra, du hast Skrupel, und glaub mir, ich verstehe dich,

wirklich, aber dann spende doch deinen Teil für einen guten Zweck.

- Großartig! - Das ist doch eine tolle Idee.

Gib es irgendeinem Verein, der dir am Herzen liegt. Aber lass uns

- unsern Teil behalten. - Das ist die Heimleiterin.

- Sandra! - Okay, jetzt oder nie!

- Zwölf Millionen! - Sandra!

- Sandra! Sandra, ich flehe dich an. - Zwölf Millionen!

Sandra, ich bitte dich, tu uns das nicht an. Bitte.

- Es ist falsch, das Geld zu nehmen. - Nein, wieso?

Er ist tot, er braucht es nicht!

- Zwölf Millionen... - Sandra!

Oh mein Gott.

Ich liebe dich, Schatz!

Okay.

Na, dann auf den guten, alten Henri.

S. ARNAUD, Y. BELHAJ, M. LAMBERT, M. LEVY, J. SATO - 60 MILLIONEN EURO

Hallo?

Was?

Das ist ein Palast.

Nicht schlecht.

Der Doc hatte einen guten Geschmack.

Hey, würde es dir hier gefallen?

Ja, klar, aber...

Kuckuck.

Es würde mich wundern, wenn Svetlana die Hütte behalten würde.

Vielleicht sollten wir ihr ein Angebot machen.

Also, ich mag unsere Villa auch, du nicht?

Doch, aber das hier ist netter, oder?

Du übertreibst.

- Bin gleich zurück! - Ja.

- Was soll das? - Ja, Jess.

Ich meine, wir sind hier auf seiner Beerdigung,

- also hör auf, so eine Scheiße zu reden! - Aber es ist nicht normal, so zu sterben.

Jess, komm runter!

- Hey, Salut, was ist denn los? - Na ja, wir sind am Arsch!

Nicht! Beruhig dich!

Hör nicht auf sie!

Das ist ihre Art zu trauern.

Sie weint nicht, sie redet Scheiße. Tja...

- Was hast du denn? - Sie glaubt, das Geld sei verflucht.

- Halt die Klappe! - Ja, verflucht!

- Verflucht? - Ja, verdammt!

Weißt du, wie der Besitzer des Bootes, das ihn gerammt hat, heißt?

- Nein. - Henri!

Genauso wie der Alte!

Aber Henri ist der gewöhnlichste Vorname der Welt.

- Besonders bei den Reichen. - Und wie viele Henris kennst du?

- Ich weiß nicht, aber... - Henri Leconte, zum Beispiel.

Ja, und Heinrich der4., Henry Kissinger...

- Henri Salvador. - Henri Barbusse.

- Es gibt so viele. - Thierry Henry.

- Genau. - Der Nachname zählt auch.

Seid ihr noch ganz dicht?

Seit wir das Geld gestohlen haben, schwebt das Böse über uns.

Jessica, lass es! Du redest Unsinn!

Ach ja?

Und was ist hiermit?

Oh mein Gott.

Ah, Liebes,

aber

seit wann?

Seit drei Monaten.

Die Eierstöcke.

Du hattest recht, Sandra, wir hätten das Geld nicht stehlen sollen.

- Nicht doch. - Aber nein, Jess.

Ganz im Gegenteil, das Geld ist ein Segen.

Wir sind jetzt reich! Und die Reichen kriegen alles hin!

Sogar bei so einer Krankheit.

Du kannst dir die besten Spezialisten und die neuesten Behandlungsmethoden leisten.

Also, eigentlich hast du Glück.

Es ist nicht das Geld, es ist das Leben.

Der Opa da drüben ist bestimmt 1000, aber geht ab wie eine Rakete!

Und wenn du wieder gesund bist, dann machen wir eine Party für dich

und lassen dich hochleben!

Eine richtige Fiesta!

Wir machen die ganze Nacht durch!

Aber bis dahin musst du eben stark sein!

- Glaub mir, es ist nur ein kurzer Moment. - Sei tapfer!

Ja.

Ja, ihr habt recht, ich sollte keine Angst haben.

Es ist nur gerade sehr viel.

Natürlich, Liebes. Das ist verdammt viel. Das ist doch normal.

Ja.

- Das wird wieder! - Ja.

Ich danke euch.

Ich muss gehen, ich habe noch eine Chemo.

Aber klar, du verpasst keine einzige Behandlung.

Und dann schickst du diesen Krebs zur Hölle!

- Danke! - Du bist so schön.

Selbst mit Glatze siehst du toll aus.

- Oh ja. - Dann geh ich mal, Leute.

Bleib stark!

Glaubt ihr wirklich, dass sie es schafft?

Na klar.

Sag mal, Schatz, findest du nicht, das ist eine komische Atmosphäre für...

- Nein, Jess liebte das Spezielle. - Gut, aber...

Hör auf, mir zu sagen, dass ich mich beruhigen soll.

Scheiße.

Der spinnt doch.

Ich bin gleich zurück.

- Yasin, bitte, ich, ich... - Ich bin nicht mehr fünf!

- Ich weiß, ich versuch ja nur... - Ich kann nicht so tun, als wär nichts.

- Es ist das, was ich fühle... - Ich weiß!

Ist euch klar, dass euch alle hören?

- Was ist das Problem? - Er ist betrunken.

Das Problem ist, dass ich mich weigere, für Geld zu sterben.

Was? Fängst du jetzt auch damit an?

- Du meinst, wie Jess?? - Hör zu, Jess hatte Krebs.

Weißt du, wie viele heutzutage daran sterben?

Aber nicht mit 23.

Und wieso sterben dann auch Kinder dran?

Weißt du überhaupt, wie sie starb?

- Nein. - Sie starb im Focus ihres Bruders,

als er sie ins Krankenhaus nach Cochin fuhr, um genau acht Uhr.

- Ja, und? - Ja, und? Ist das dein Ernst?

Ford Focus erfunden von Henry Ford. Sie starb um acht, und wofür steht das?

- Keine Ahnung. - H ist der achte Buchstabe im Alphabet.

Und das Krankenhaus ist in der Rue Henri Poincaré.

- Nein. - Ich schwöre es! Das ist kein Zufall!

Hörst du dir auch selbst zu? Bist du ein Verschwörungstheoretiker?

- Keine Verschwörung, ein Fluch! - So ein Schwachsinn!

Gestorben wird jeden Tag.

Zwei Tote sind ein Zufall.

Erst bei dreien handelt es sich, möglicherweise um einen Fluch.

- Also, bleib ruhig! - Aber wir haben einen Toten bestohlen.

- Ja, ich weiß, und es war eure Idee. - Ja, Sandra, du hattest recht.

Entschuldige.

- Wir müssen das Geld zurückgeben. - Nein!

Auf keinen Fall! Ich will nicht, nein!

Ich habe recherchiert. Seine Familie wohnt nur drei Stunden entfernt.

Wenn wir jetzt losfahren, sind wir noch heute dort.

Mathilde, jetzt sag doch auch was dazu!

Mathilde...

- Vielleicht hat er ja recht. - Willst du mich verarschen?

Erst hast du das alles gewollt, und jetzt ziehst du den Schwanz ein?

Sie will eben keine reiche Leiche sein. Was soll das heißen?

Ganz ehrlich, sieh dich doch an mit deinem lächerlichen Collier um den Hals.

Okay, ihr wollt das Geld zurückgeben. Wollt ihr euch vielleicht anzeigen?

Was glaubt ihr, was dann passiert?

- Egal, Hauptsache, ich erlebe es noch. - Das willst du erleben?

Im Knast?

- Nein, ich... - Wir haben 60 Millionen gestohlen!

Dafür kriegt jeder von uns mindestens zehn Jahre.

Und ich kann euch sagen, das wird kein Spaß!

Ja, die werden denken, dass du das Geld noch hast.

Und dann werden sie sich wegen des Geldes,

dass du ihnen nicht gibst, rächen, und zwar in der Dusche.

Und dich werden sie bumsen, mit zerbrochenen Flaschen.

Und jetzt Schluss mit der Paranoia.

Es reicht, okay?

Ihr glaubt doch weder an Gott noch an den Teufel.

Ihr seid halbwegs rationale Menschen, oder?

Es gibt also auch keinen Grund, an den Fluch des alten Henri zu glauben.

Sandra hat recht.

Yasin, es ist alles nur Zufall.

Ja, wenn man genau darüber nachdenkt, lässt sich alles erklären.

Der Doc hatte vorher schon einen Motorradunfall.

Ein weiterer Unfall war absehbar.

Und Jess wollte bereits seit fünf Jahren mit dem Rauchen aufhören.

Yasin, ich verstehe, dass du traurig bist.

Schätzchen, das sind wir alle.

Aber jetzt hör auf zu trinken und reiß dich zusammen, okay?

Hey, wir sind reich. Uns kann nichts passieren.

Wir haben nichts gestohlen. Wir sind einfach nur glücklich.

Also Kopf hoch!

Sehr gut!

Tut mir leid, eigentlich glaub ich nicht an sowas.

Behalt ihn im Auge.

Ich rede nochmal mit ihm.

- Yasin! - Weg. Ich weiß, was du sagen willst.

Wir sollten keine emotional-gesteuerten Entscheidungen treffen,

schon gar nicht unter Alkoholeinfluss.

Ich meine es nur gut!

Und ich weiß, der Tod von Jess ist wirklich...

- Ich bin auch erschüttert und... - Klappe!

- Aber wie redest du denn mit mir? - Darf ich mich vorstellen?

Ich heiße Henri

Oh, fuck, er ist hier.

Yasin, hör auf, mach dich nicht lächerlich!

Ach du Scheiße.

Was hast du?

Yasin, hör auf zu trinken und reiß dich verdammt nochmal zusammen!

Oh Gott, Yasin!

Scheiße.

Yasin!

Yasin!

- Yasin, wo willst du hin? - Ich gebe das Geld zurück!

Nein! Das kannst du nicht tun. Wir haben einen Pakt!

Ich geh lieber ins Kittchen als zu verrecken, hast du verstanden?

Ich habe das nur für euch getan!

- Ihr habt mich fast angefleht! - Du hättest dich widersetzen können!

Nein!

Alles gut?

Ja.

Du bist ganz blass.

Wo ist Yasin?

Es ist was passiert.

Wir haben gestritten, dabei ist er gefallen.

Das ist die Wahrheit.

Sieh mal,

- der Wagen. - CATERING "HENRI"

Oh nein.

- Glaubst du es jetzt! - Ja, tu ich.

- Ich fühl mich nicht gut. - Hilf mir, Mathilde!

- Hilf mir! - Mit was?

- Ihn loszuwerden! - Nein, wir rufen die Polizei.

Nein, willst du, dass die mich verhaften?

- Aber ich werde es denen erklären. - Was willst du denen erklären?

Dass ihn ein Geist gestoßen hat? Da oben hat uns jeder streiten sehen!

Wir können ihn hier nicht so liegenlassen.

- Es gibt in der Nähe eine Klippe. - Nein.

- Doch! - Nein.

Wie alle mitbekommen haben, hat er zu viel ins Glas geschaut.

Solche Unfälle passieren täglich.

Nein!

Warte!

Hier!

Sehr gut.

Komm schon!

Na los!

Ich kann nicht...

Hilf mir, Mathilde. Ich flehe dich an.

Ich will nicht des Mordes beschuldigt werden.

Ich schwör dir, danach geben wir das Geld zurück.

Nimm einen Arm!

Steig aus!

Worauf wartest du?

Hilf mir!

Scheiße.

Geh auf die Rückbank. So können wir ihn besser anschnallen.

Hier.

Auch wenn es hart wird, aber ich kann es kaum erwarten,

das Scheißgeld zurückzugeben.

Ich auch.

Warte, ich hol noch was.

Verdammt, ich kann das nicht.

Nein, nein, Sandra. Nein, nein, Sandra.

- Es tut mir leid! - Sandra, nein!

Tut mir leid!

Tut mir leid!

Entschuldige.

Nein, nein, nein!

Tut mir leid!

Nein! Nein!

Leider stieg die Zahl der Verkehrstoten in diesem Jahr deutlich.

Und zwar im Vergleich zum Vorjahr um beachtliche 13 Prozent.

Aus diesem Grund plant die Verkehrs-Sicherheits-Behörde

den Start einer neuen Präventionskampagne.

Das französische Verteidigungs-Ministerium hat erstmals

einen sogenannten Hyperschall-Gleitflug-Körper erprobt.

Der Gleiter ist mit 6000 Kilometern pro Stunde fünfmal

so schnell wie die Concorde und gilt deshalb im Falle eines Konflikts

als nahezu unmöglich abzufangen.

Und wir beenden unsere Sendung mit dem Epilog eines Falls,...

SKURRILES: LOTTOMILLIONÄR WIEDER IN FREIHEIT

...der im letzten Jahr für jede Menge Schlagzeilen gesorgt hat.

Paul Roussel, ein unauffälliger Familienvater, verursachte bei

dem Versuch, seinen Lottoschein rechtzeitig einzulösen, einen Autounfall

und nahm anschließend einen Polizisten als Geisel.

Nach genau 12 Monaten Gefängnis wird er morgen

wegen guter Führung vorzeitig entlassen.

Wir hoffen, dass dieser "glückliche Gewinner" nun endlich von den Vorteilen

der fünf Millionen Euro, die er sich damals in letzter Sekunde gesichert hat,

profitiert und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute!

Und nun der Wetterbericht mit Manon Pavart.

Die nächsten Nachrichten um 20 Uhr mit meinem Kollegen Gilles Couteau.

Wir sehen uns, wenn Sie mögen, morgen Mittag wieder.

Bis dahin. Ihnen noch einen schönen Tag!

Sie haben zehn Minuten!

Paul, was ist denn passiert?

Die anderen haben von den fünf Millionen erfahren.

Verstehe.

Meine Ex-Kollegen rufen seit heute Mittag ständig an und betteln um Geld.

Hör zu, du musst bitte heute noch Geld überweisen.

Okay. Und wofür, Paul?

Das Geld muss bis Mitternacht auf ihren Konten sein.

- Die wollen mich sonst umbringen. - Was?

Die können dir nichts. Du kommst morgen raus.

Bitte.

Ich spreche mit dem Gefängnisdirektor.

Der gehört doch dazu!

- Hier sind alle Teil davon! - Was meinst du denn mit "alle"?

Na, eben alle. Der Direktor und die Aufseher...

Die Zigeuner, die Korsen, die Salafisten, die Schwarzen...

Ja, sogar die Schwulen.

Das ist das erste Mal, dass sich alle einig sind.

Na gut, aber ich...

Das geht nicht! Ich habe vorhin die Wohnung übergeben.

Wir schlafen im Hotel. Ich unterschreibe morgen den Kaufvertrag fürs Haus!

Es tut mir so leid, Schatz, aber du musst heute zur Bank gehen.

- Auf keinen Fall! - Ich flehe dich an.

Ein Jahr lang habe ich alle belogen, die Tage bis zu deiner Entlassung gezählt

und von einem besseren Leben geträumt.

Sie meinten, dass sie mich, bevor sie mich umbringen,

nochmal so richtig auf links drehen.

Gott, wer weiß, was das heißt.

Louise, wie geht es Ihnen?

Hat man Ihnen einen Kaffee angeboten?

Ich muss diese Überweisungen tätigen.

Ich habe die Beträge notiert.

Was ist passiert?

- Wurde Ihr Mann noch nicht entlassen? - Nein, noch nicht.

Alles, was ich sagen kann, ist, dass das sofort erledigt werden muss.

Tja, so einfach ist das aber nicht.

Wieso nicht?

Man kann nicht einfach Geld auf Konten von wer-weiß-woher überweisen.

Und wie machen das die ganzen Steuerhinterzieher?

Das ist nicht dasselbe, Louise.

Sie haben mir erzählt, dass Sie alles für mich regeln können,

also tun Sie es auch!

Wieviel ist es insgesamt?

Etwa 3,8 Millionen.

Da gibt es ein Problem. Sie haben nicht mehr genug.

GESAMT: 3.742.508 EURO

Was?

Aber es waren fünf Millionen.

Ich habe kaum was davon angerührt.

Sie brauchten Geld für die Anzahlung Ihres Hauses,

das Pflegeheim Ihrer Eltern, die Schule Ihrer Kinder.

Der Verkäufer auf dem Markt erhielt Schadensersatz

und der Polizist Schmerzensgeld.

Dazu kommen die Reparaturkosten für das Restaurant, dass beschädigt wurde,

die Bußgelder von Kommune und Staat sowie jede Menge Gerichtskosten.

Das heißt für Sie, um auf die Summe zu kommen, die Sie bräuchten, müssten

Sie sich wohl etwas leihen.

Na gut, dann eben so.

Wie Sie wollen.

Haben Sie es schon Ihren Kindern gesagt?

Nein, wieso?

Ich frag nur, weil Sie mir erzählt haben,

dass Ihr Sohn in der neuen Schule vollkommen aufgeblüht ist

und sein Stottern fast verschwunden sei.

Ja, na und?

Tja, er wird nochmal die Schule wechseln müssen.

Was ich Ihnen sagen will, ist, dass Sie nicht einfach nur bei null anfangen.

Sie beginnen hoch verschuldet.

Dazu ein mehrfach vorbestrafter Ehemann und zwei geschädigte Kinder.

Die Aussicht ist nicht besonders rosig.

Wenn ich es nicht mache, wollen sie ihn töten.

- Wer will ihn töten? - Ich weiß es nicht.

Die Aufseher, die Gefangenen, einfach alle.

Was?

Das hat Paul gesagt.

Oh nein, Louise.

Darf ich Ihnen mal was von Frau zu Frau sagen?

Was denn?

Ein Gefängnisaufenthalt ist für die meisten eine extrem belastende Situation.

Wie meinen Sie das?

Finden Sie es nicht seltsam, dass er so kurz vor seiner Entlassung

all Ihr Geld auf unbekannte Konten überweisen soll?

Sein Foto wurde heute Mittag im Fernsehen gezeigt.

- Der ganze Knast will an sein Geld. - Vielleicht...

Oder er hat selbst die Medien informiert,

weil er sich möglicherweise mit den Anführern da drinnen einigen konnte,

die ihm Schutz angeboten haben.

Wieso sollte er das tun?

Zugegeben, es wäre unmoralisch, aber irgendwie auch logisch,

wenn er alles selbst behalten wollen würde.

Schließlich war er es, der den Lottoschein gekauft hat.

Und er hat das Risiko getragen, dafür ins Gefängnis zu gehen.

Vielleicht will er nach seiner Entlassung ein neues Leben anfangen.

Nein!

Nein, nein, nein, nicht Paul. Das würde er nie tun.

Sie meinen den Mann, der hinter Ihrem Rücken Glücksspiele spielt?

Geld verändert Menschen nicht, Louise.

Es zeigt uns nur ihr wahres Gesicht.

Was ist?

Haben Sie vielleicht, was von meiner Frau gehört?

Nein.

Hat sie sicher keine Nachricht hinterlassen? Louise Roussel!

Sobald sie sich meldet, holen wir dich.

Was?

Vertraust du deiner Frau etwa nicht?

Ein Kunstkenner, der immer an der falschen Stelle klatscht.

- Serenade, Monsieur... - Verzeihen Sie mir bitte.

Tut mir wirklich leid, pardon!

- Wo warst du denn? - Na, ich hatte ein Rendezvous.

- War er schon dran? - Nein, zum Glück!

Schlimm genug, dass Papa seinen Auftritt nicht sehen kann!

Du beschissener Lottoschein.

Selbst wenn ich mal Glück habe, geht es nach hinten los.

Hör auf mit diesem Schwachsinn. Es gibt kein Glück.

Und Zufälle gibt es auch nicht.

Ich glaube nur ans Schicksal.

Habe ich dir erzählt, wie ich hier gelandet bin?

Nein, ich...

Ich habe auf dem Bau gearbeitet,

bis ich fast von einem Balken erschlagen wurde.

Fünf Monate war ich im Krankenhaus.

Danach hatte ich zwar wieder eine große Klappe,

aber ich konnte nicht mehr arbeiten.

Also hab ich angefangen zu trinken.

Als mich meine Frau verlassen wollte, habe ich sie verprügelt.

Dann ging mein Sohn dazwischen und ich habe ihn auch verprügelt.

Und als ob der liebe Gott mich bestrafen wollte, fing er danach an zu trinken.

Eines Nachts kam er blutüberströmt und verstört nach Hause

mit einem Messer in der Hand.

Und dann?

Zuerst habe ich nur geweint.

Dann bin ich auf die Knie gefallen und habe dem Herrn gedankt.

Wieso?

Weil er mir die Gelegenheit zur Wiedergutmachung gab.

Also nahm ich seine Waffe, ging zur Polizei und zeigte mich an.

Ich bin froh, dass ich mich geopfert habe.

So hatte er die Chance auf ein neues Leben.

Und er hat es tatsächlich geschafft.

Er hat mit dem ganzen Scheiß aufgehört.

Er hat sogar ein Kind, den kleine Joao.

Verstehst du?

Paul?

Monsieur, Sie dürfen sich nicht vom Namen des Schülers täuschen lassen.

Die Melodie ist so schön, wie sie nur sein kann.

Hören Sie selbst!

Ich...

Ich, ich, ich...

Ich, ich, ich...

Ich, ich, ich...

Hören Sie nur selbst!

Ich, ich, ich, sehne m, m, mich...

GEFÄNGNIS

Ich, ich, ich...

Es ist wichtig, Monsieur, dass die Melodie zum Gesagten passt.

GEFÄNGNIS

Bei meiner Treu, ich weiß nicht,

aber dies Lied erscheint mir ein wenig schwermütig.

- Hallo? - Louise?

Ja?

Behalte das Geld.

Was?

- Aber... - Hör zu, wir haben nicht viel Zeit.

Das ist bestimmt das letzte Mal, dass wir miteinander reden.

Ich liebe dich, Louise. Ich habe dich immer geliebt.

Aber du hast ein besseres Leben verdient.

Ein Leben voller Träume und Reisen.

Ein Leben, dass ich dir nie bieten konnte.

Ich will, dass du jemanden kennenlernen kannst,

- der dich und die Kinder glücklich macht. - Nein, warte.

- Was willst du mir damit sagen? - Lass mich ausreden!

Du musst mir versprechen, dass du den Kindern sagen wirst,

dass ich sie liebe und immer stolz auf sie war.

Und sag ihnen auch, dass Papa mit erhobenem Haupt

- und ohne Angst gegangen ist. - Nicht, Paul.

Ich bitte dich, Louise. Lass mir wenigstens das...

Lass mich so sterben, wie ich gern gelebt hätte.

Leb wohl, Liebling!

Paul, hör mir zu.

Hey! Wo bleibt das Geld, Rousell?

Hey, hey, hey!

Das wirst du büßen!

Du bist tot, Rousell, hast du gehört?

- Ist ja gut, hey. - Ich schlachte dich ab wie ein Schwein!

Jetzt bist du dran, du Wichser!

Leckt mich! Ich scheiß auf euch!

Ihr könnt mich alle mal!

Ihr bekommt keinen Cent von mir!

Ich habe keine Angst! Habt ihr verstanden?

- Fickt euch! - Paul!

- Ja? - Was zum Teufel machst du da?

Das, was du gesagt hast. Ich mache es wieder gut!

Was willst du wiedergutmachen?

Dass ich meiner Familie nicht gerecht geworden bin.

- So wie du damals deinem Sohn. - Welchem Sohn?

Na, deinem Sohn, dem Vater des kleinen Joao.

Ist das der Typ aus der Kantine?

Was, nein, dein Enkel!

Ich werde Opa?

- Nein, du... - Roussel, warte es ab.

- Gleich kommen wir dich holen! - Du hast mir gesagt...

Hey, Roussel, du Hurensohn, wir ficken deine Mami in den Arsch.

Oh fuck...

Da sind sie.

Ach, genieß es einfach, mein Freund!

- Knote einen Palstek! - Was soll ich?

Einen Palstek knoten!

Was ist das?

- Du weißt nicht, was ein Palstek ist?? - Nein, verdammt, weiß ich nicht!

- Scheiße, warst du nie segeln? - Nein, ich war noch nie segeln!

- Mach mit dem einen Ende eine Schlaufe. - Halt die Klappe!

Ja, das sieht gut aus!

- Ich werde für dich beten. - Halt das Maul!

Vater unser, der du bist im Himmel.

Geheiligt werde dein Name!

Dein Reich komme!

Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen! Amen.

Paul?

Paul?

Paul!

Paul!

Paul, Paul!

Paul, Paul...

- Lasst mich. - Alles gut, ganz ruhig.

Paul, alles gut. Sie hat bezahlt.

Sie hat bezahlt!

Es ist vorbei.

Ich danke dir!

Danke im Namen meiner Kinder.

Danke!

Komm hoch. Ich helfe dir.

Danke, Roussel, danke, Roussel!

STRAFANSTALT FELIX GARBET

Sind sie sauer?

Na ja, sie brauchen vielleicht ein wenig Zeit.

Ich freue mich, euch beide wiederzusehen.

Es ist schön, wieder bei meiner Familie zu sein.

Fahren wir nach Hause?

Wir haben kein Zuhause mehr.

Ach ja, die Käufer wollten ihren Einzug nicht verschieben.

Fahren wir zu Oma?

Klar.

Sie freut sich sicher, dich zu sehen.

Wir können dort wandern gehen. Na los!

...versucht die Regierung das Rentenniveau von Lehrern aufrecht zu erhalten.

Allerdings befürchtet die Gewerkschaft, dass...

Es ist der bisher verkehrsreichste Samstag des Jahres.

Zahlreiche Staus sind...

Aber jetzt höre ich nur noch das Echo der Lautsprecher

Denn ich hab mich wieder verdrückt auf eine illegale Reise

In meiner Erinnerung

Ist alles voller Baumwollfelder

Drei Blues-Akkorde werden zur gefährlichen Liebschaft

Ob ich zu früh bin

Oder zu spät

Es ist der Beginn einer neuen Geschichte

Wenn die Musik gut ist!

Gut, gut, gut

Wenn die Musik dir alles gibt

Alles, alles, alles

Wenn die Musik erklingt

Und dich nie betrügt

Und dich nie betrügt

Wenn die Musik gut ist

Wenn die Musik dir alles gibt

Wenn die Musik erklingt

Und meine Schritte lenkt

LUCKY WINNERS

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