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Dies ist eine unglaubliche Geschichte.
Aber sie ist wahr.
Sie hat sich 1975 zugetragen,
in den Urw�ldern der Insel Mindanao.
- Wollen Sie einen Schluck, Mr. Harper? - Nein, danke.
- Und was ist mit Ihnen? - Ich m�chte auch nicht.
Robert, Charlie sollte nicht soviel trinken.
Ich kenne ihn ein knappes Jahr, davon war er ein Jahr besoffen.
Und ein Kamikazeflieger wie er braucht seinen Sprit.
Dieser lausige Dschungel jagt einem Angst ein.
Da reicht ein Schluck nicht aus, um den Magen zu beruhigen.
Ein faszinierendes Gef�hl.
Da fliegt man nun �ber diesen gr�nen Teppich und wenn die Maschine abst�rzt,
dann wird die Endlosigkeit zum Grabe des unbekannten Forschers.
Naja, wir wollten es ja so haben.
M�ssten wir das Basislager nicht bald erreicht haben?
- Und die haben den Weg zu Fu� zur�ckgelegt... - Ja, 3 Monate haben sie gebraucht.
Hast du mal �berlegt, was so ein Marsch an Kraft kostet?
Vergiss es, morgen sind wir in Manila.
Die Jungs da unten m�ssen verr�ckt sein, keine zehn Pferde w�rden mich dazu kriegen.
Auch nicht, wenn sie mir den Arsch vergolden w�rden.
Was werden die erst f�r Augen machen, wenn die monatlichen Gehaltsschecks kommen.
Das ist eine fabelhafte Truppe, die waren auch in Borneo dabei.
Du bist ein Hundesohn, Robert.
Du w�rdest die auch zum S�dpol schicken, damit sie dort nach �l bohren, was?
Aber was ist denn daran so schlimm?
Na, du! Meinst du, du hast diesmal Gl�ck?
Zumindest sieht es so aus! F�r den Anfang nicht �bel.
Aber man muss die seismographischen Aufzeichnungen erst einmal auswerten.
Alpha Romeo X-Ray...
ruft Manila 4-0 -6.
Alpha Romeo X-Ray ruft Manila 4-0 -6. Over.
Nicht einen Piepser geben die von sich.
Entweder sind sie besoffen oder der Tower ist in die Luft geflogen.
Kein Verlass auf diese Pfeifen... Komm, noch einen Versuch.
Alpha Romeo X-Ray ruft Manila 4-0 -6. Over.
Alpha Romeo X-Ray ruft Manila 4-0 -6.
- Was mag da los sein? - Komisch, was?
Die Landung schaffen wir auch ohne die.
Aber dazu werden die noch was zu h�ren bekommen.
Das ist nicht deren Fehler, Mr. Harper.
Das ist dieser gottverfluchte Dschungel, glauben Sie mir.
Wir sind da! Ich versuche zu landen.
- Keine Angst? - Nein, wovor?
Festhalten!
Verdammte Schei�e!
He, seid ihr okay?
Wie k�nnen die die Landebahn so verkommen lassen? Eine Sauerei!
Lass die Schreierei, Charlie. Wo stecken die denn?
Die m�ssten uns doch geh�rt haben.
Die verdammte Landung war doch un�berh�rbar.
Still!
- Was machst du da? - Ich h�re was, von dort dr�ben.
Damit f�hle ich mich wohler, Mr. Harper.
- Wie sieht es aus, Charlie? - Ich dachte, es w�re ein gr��erer Schaden.
Das Fahrgestell sieht soweit ganz okay aus.
Wenn ich das Rad finde und mich beeile, krieg ich die Kiste schon wieder zusammen.
Sag Bescheid, wenn du Hilfe brauchst.
Ich krieg das schon hin, ich schaffe das.
Muss ein Baumstumpf gewesen sein. Was soll das werden, Swan?
Die Wunde muss gereinigt werden.
- Kommst du mit? - Klar.
Roland!
Willie!
Man h�rt jetzt wenigstens die V�gel, die Stille war unheimlich.
He! Da brat mir doch einer einen Storch.
Verdammt, jetzt wird mir so manches klar.
Kannst du mir verraten, wie das Funkger�t hierher kommt?
- Und was machen wir jetzt? - Wei� nicht, gar nichts.
Sieh dir das an!
Charlie, wir haben das Rad gefunden!
Sehr gut, dann kann es ja losgehen.
Das Camp ist dort dr�ben, wie kommt das Radio hierher?
Keine Ahnung.
Er nun wieder. Unser Chefmechaniker im Coolschritt.
Es ist niemand hier!
Irgendwie ist das alles unheimlich.
Wo sind die nur? Ich verstehe das nicht.
Auch ihre Gewehre sind weg.
Wenn du mich fragst, sind die ganz pl�tzlich verschwunden.
Wenn die �berhaupt noch abhauen konnten.
Wie meinst du das?
So etwas machen nur Eingeborene.
Sie benutzten das zur Jagd. Ein furchtbarer Gedanke...
- Blut... -Ja.
- Willst du damit sagen..?. -Ja.
Das waren keine gew�hnlichen Eingeborenen.
Wenn ich mir das so betrachte,
nur Steinzeitmenschen hatten solche primitiven Waffen.
Robert!
Roland!
Sag mal, bist du wahnsinnig geworden?
Du bringst uns alle in Gefahr mit deinem Verhalten.
H�r auf mit deinen Belehrungen! Wir wissen, dass du das Dschungelabitur hast.
Also sieh zu, dass wir hier alle wieder rauskommen!
- Entschuldige. -Schon gut.
Ich wei�, wie das ist, wenn man Angst hat. Beschissenes Gef�hl.
Du bist kreuz und quer gelaufen.
Wir finden schon wieder zur�ck. Woher bist du gekommen?
- Von dort, glaube ich. -So, glaubst du.
Vielleicht auch von da, von da oder von da.
Verstehst du mich jetzt?
Swan, wo zum Teufel bleiben die?
Denen wird doch nichts passiert sein? Oder wollen die uns verarschen?
Ich bin fertig und die h�ngen ihren Arsch in die gr�ne Waldluft!
- Charlie! -Warte.
Vielleicht kann ich von oben sehen, wo wir sind.
Und, kannst du was sehen?
Ja, ich sehe den Windsack. Wir sind auf dem richtigen Weg.
Das wurde auch Zeit.
Weg hier, weg hier!
Heute kriegen wir die M�hle nicht mehr hoch, wir m�ssen bis morgen warten.
Ihr Picknick hat zulange gedauert, jetzt ist es bald dunkel.
Ich bin zwar nicht ganz sicher, aber eines wei� ich genau.
Die Eingeborenen auf dieser Insel sind vom Stamm der Manabu.
Manabu?
Das sind doch Menschen, die leben wie in der Steinzeit.
Richtig, und es sind Kannibalen.
Das d�rfen die beiden nicht h�ren!
- Auf keinen Fall d�rfen die es erfahren! - Kannibalen...
Die letzten Kannibalen auf dieser Welt.
Au�er denen am Amazonas und in Neu-Guinea.
Sei still!
Erz�hl mir was anderes.
Warum musst du dauernd den Pessimisten raush�ngen lassen?
Wo sind nur diese Getr�nkeb�chsen?
Willst du?
Wei�t du, wie beschissen unsere Lage ist?
Deswegen starten wir, sobald es hell wird.
Charlie wird uns rausfliegen. Verdammt, dauert die Nacht denn ewig?
Oh, entschuldige, Swan.
Ich bin ganz von allein aufgewacht.
- Ich muss mal. - Ist viel zu gef�hrlich.
- Aber es ist dringend. - Na gut, aber bleib in der N�he.
- Hier ist die Lampe. - Danke.
Nein, bleib hier!
- Swan, ich helfe dir! - Nein, niemand kann da rausgehen!
- Sei vern�nftig! -Aber ich muss ihr helfen!
Verdammt nochmal, du darfst da nicht raus!
Du bringst uns in Gefahr!
Du hilfst ihr nicht, wenn du rausgehst.
Ich kann sie doch nicht...
Wir werden sie finden.
Ich werde mal raufklettern.
Swans Kleider!
Charlie!
Du bist doch okay, ja? Wir m�ssen hier weg.
Charlie ist tot.
Wir k�nnen nichts mehr tun, sie haben ihn get�tet!
Wir m�ssen hier schnell weg!
- Robert, ob die Falle f�r uns gedacht war? - Nat�rlich!
Wir m�ssen sofort zur�ck zum Flugzeug!
- Aber das M�dchen... - Du glaubst, Swan lebt noch?
Wir k�nnen nichts mehr f�r sie tun.
Ich schaffe es nicht zur�ck.
Du musst es schaffen!
Wir m�ssen zur�ck, das wei�t du doch!
Versteh doch, wir haben keine Chance!
Unsinn!
Da verbrennt doch was. Schnell weg hier!
Na los, komm schon!
Oh, mein Gott...
Da, das ist das Ufer hinter der Landebahn.
- Meinst du? -Ja, ganz bestimmt!
Gott sei Dank! Jetzt schaffen wir es!
Wenn ich dieses verdammte Abenteuer �berlebe,
will ich das Wort "Dschungel" nicht mehr h�ren!
Es k�nnte sein, dass die Eingeborenen am Flugzeug rumgefummelt haben.
- Was meinst du? - Kann schon sein.
Achtung! Gut festhalten! Die Str�mung ist sehr stark!
Versuche, vorne auszusteuern. Die Stromschnellen schaffe ich nicht allein!
Ich mach ja schon!
Lasst mich los!
Lasst mich, nein!
Da, da!
Komm doch her!
Ich habe Hunger,
entsetzlichen Hunger!
Komm her, ja!
Hilfst du mir?
Bitte, hilf mir!
Ich habe Hunger, verstehst du? Hunger!
Aufh�ren, nein! H�rt auf!
Nein, nein!
Aufh�ren, ihr Hundes�hne!
Komm her.
Wasser. F�r mich.
Dort.
Mein Gott, ein Fisch...
Das ist ein Wels.
Ich danke dir.
Wie ich dir gesagt habe, das ist ein richtiger Herrensitz.
Wir werden zusammen da hinfahren, mein Junge.
Weniger als 1 Stunde von L.A., an der K�ste von Malibu.
Ich hab das Haus von einer Filmmieze, das war vielleicht eine Tante.
Ich schw�re, die hatte einen schweren Dachschaden.
Ich kann dir sagen, das war vielleicht ein Gesch�ft!
Robert.
Das war mindestens dreimal so viel wert.
Allein die Klimaanlage da drin, so was hast du noch nicht gesehen.
Robert!
Die Kuh hat sie nicht einmal angestellt, vollkommen verr�ckt!
Alles l�uft automatisch, man braucht nichts selber zu machen.
Ehrlich, da drinnen ist alles elektronisch.
Du �ffnest die Badezimmert�r und schon geht die Brause an.
Oder die K�chent�r und dir fliegt ein Steak entgegen.
Fleisch musst du dir aus dem Kopf schlagen, verstehst du?
Ich wei�, wie das ist, aber mach dich nicht verr�ckt!
Wir m�ssen hier weg und daf�r brauchen wir unseren Verstand!
Ist doch ein wunderbarer K�hlschrank.
Ein genialer Einfall.
Glaubst du, wir schaffen es?
Keine Ahnung, wir sollten uns das nicht fragen.
Ja, du hast Recht.
Wie sollen wir der Kleinen klarmachen, dass unser Leben vom Flugzeug abh�ngt?
Ich habe es schon versucht. Ich spreche viele Dialekte,
aber die sprechen etwas v�llig unverst�ndliches.
Schau dir mein Knie an.
Der Urwald ist voll von Enzymen und Antibiotika, wenn man denen glaubt.
Und mein Knie fault vor sich hin...
Deine Tapferkeit bringt uns nicht weiter,
wir m�ssen etwas unternehmen.
Wir m�ssen uns doch mit dem M�dchen verst�ndigen k�nnen,
versuche es doch noch einmal.
Zwecklos, das ist keine Form der Verst�ndigung, wie wir sie kennen.
Robert, h�rst du das?
He, ihr da oben!
Hier sind wir!
Warum h�rt ihr mich nicht! Seht ihr mich nicht?
Kommt zur�ck!
Das Flugzeug haben wir entdeckt, es steht neben der Landebahn.
Aber ansonsten ziemlicher Totentanz, sieht traurig aus.
Die Maschine k�nnte man rausholen, ansonsten sieht man nichts in diesem Dickicht.
Selbst wenn sie unter uns eine Party feiern, w�rden wir sie nicht finden.
Hier sind wir, hier!
So, es wird Zeit, dass wir nach Hause kommen.
Der Treibstoff ist bald alle und au�erdem haben wir versprochen,
den Wildwechsel nicht zu st�ren.
Wir verlassen jetzt das Suchgebiet. Wenn die sich verirrt haben sollten,
ist sowieso alles zu sp�t.
Wartet!
Wir sind noch nicht tot! Wir leben noch!
Hier!
Das Wasser schmeckt wie Pisse!
Wenn man an die Schei�e denkt, die wir schon geschluckt haben...
aber �berlebt haben wir es bis jetzt. Wei�t du was, Robert?
Langsam geht mir auch das �berleben auf die Nerven.
Dieser Fluss hier, sag mal,
k�nnte das nicht der Fluss hinter der Landebahn sein?
In diesem beschissenen Dschungel gibt es 1000 Fl�sse.
Ich werd noch wahnsinnig vor Schmerzen!
Aber geh nur weiter, ich komme schon.
Das ganze Gefluche n�tzt nichts, wir sitzen tief in der Schei�e!
Aber wir sind selbst schuld, wir sind Idioten!
Das M�dchen w�rde uns niemals den richtigen Weg zeigen, selbst wenn sie uns verst�nde.
Was schaust du mich so an?
- Ich verstehe dich nicht. - H�r mir zu,
zur�ck zum Flieger zu kommen, ist nicht unser einziges Problem.
Sag mir mal, wer das Ding steuern soll? Kannst du es?
- Und dann haben wir hier noch Freunde. - Die Kannibalen.
Du verstehst mich sehr gut.
Und du wei�t, was die von uns halten.
Wetten, dass die uns schon l�ngst beobachten?
Sicher tun sie das,
wir w�rden uns eine gute Mahlzeit auch nicht entgehen lassen.
Mein Gott, was f�r eine Welt.
Glaubst du, dass wir soviel besser sind? Ich glaube nicht.
Gut, wir wissen mehr, aber was haben wir damit angerichtet?
Robert!
Jetzt haben wir auch eine Waffe, das Gift ist t�dlich.
Und zwar in Sekundenschnelle.
Robert, wir m�ssen in diese Richtung, glaube mir!
Sie wei� es auch, der direkte Weg f�hrt durch das Gebiet der Kannibalen.
- Der Fluss trennt uns. -Ja.
Du hast Recht.
Der Hubschrauber hat die Suche aufgegeben.
Sch�ne Schei�e, denen waren wir sowieso egal.
Okay, versuchen wir es also, was haben wir zu verlieren.
Warte! Wenn wir laufen m�ssen,
dann lass dich durch mich nicht aufhalten.
He, siehst du was ich sehe? Die Landebahn!
Wir haben es geschafft!
Das ist der herrlichste Anblick des Jahrhunderts.
Und das letzte St�ck schaffen wir auch noch.
Dem Himmel sei Dank.
Lass mich hier, lauf weiter!
Nein, ich lasse dich nicht allein.
Komm, versuch zu gehen.
Halte durch!
Du bist mein Freund.
Wir werden es schaffen!
Du musst mir helfen!
Gib jetzt nicht auf!
Sag etwas!
Antworte!
Du musst bei Bewusstsein bleiben!
Da, sieh sie dir an, diese furchtbaren Bestien!
Ich kann sie nicht aufhalten!
Ich hab sogar einen von ihnen gefressen.
- Bring mich nach Hause... -Ja!
Wir sind gleich zu Hause, wir sind gleich da.
Ohne dich h�tte ich es niemals geschafft!
Nur mit dir hab ich das geschafft!
Komm, Junge.
Denen haben wir es gezeigt!
Ich bringe dich jetzt nach Hause.
H�rst du?
Ja, ich bring dich heim.
Dieser Film beruhte auf wahren Begebenheiten,
die zur Entdeckung eines steinzeitlichen Stammes auf der Insel Mindanao f�hrte.
Die gezeigten Zeremonien und Rituale...
wurden von Robert Harper durchlebt und beobachtet.
Robert Harper war der einzige, der �berlebte.
Er wurde in ein Krankenhaus nach Manila gebracht.
Vier Monate sp�ter kehrte er in die USA zur�ck...
und berichtete von dieser vergessenen Welt.
Er lebt nun mit seiner Frau auf einer Farm in Mexiko.
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