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SIGNOR ROBINSON eine unglaubliche Liebes- und Abenteuergeschichte
In diesem Augenblick gibt der Schiedsrichter einen Freistoß und zwar für Winter.
Der Ball wird vom Mittelfeldspieler Bertini getreten...
der zu Fagetti gibt, Fagetti stürmt nach vorn...
flankt zu Anastasi. Anastasi, immer noch im Ballbesitz, gibt ab zu Mazzola...
Mazzola noch einmal zu Anastasi auf die linke Seite.
Der mit links, schießt vorbei!
Entschuldige, entschuldige, entschuldige.
Hier ist Giotto, hier ist Giotto aus dem Olympico.
In diesem Augenblick hat der Schiedsrichter Conella Elfmeter gegeben...
trotz aller Proteste von... trotz aller Proteste... Proteste...
Wenn Ihre Lieblingsmannschaft verliert, dann trösten Sie sich mit...
Trösten Sie sich...
mit...
Alles hatte begonnen an einem ganz normalen Vormittag gegen Ende des Sommers.
Und zwar am Freitag, dem 17. August...
an dem ich mich, nichtsahnend von der apokalyptischen Tragödie...
die mich fortreißen sollte, noch in meinem heiteren...
komfortablen und stilvollen Appartement befand.
Die Medizin für dein nervöses Mägelchen, Robi.
Permachetta - die bekannte Sprungfedermatratze, die Ihre Bandscheiben schützt.
Postal-Market - die größte Verkaufsorganisation durch Bestellung.
Postal-Market - stabile Preise bis zu 3 Monaten!
Postal-Market - kaufen Sie mit dem Kopf, nicht mit den Füßen.
An diesem Vormittag begaben meine Frau und ich uns mit der üblichen Gelassenheit zum Bad.
Start!
Ich bin der erste.
Amaretto di Saronno. Der Likör, der schmeckt!
Der Alkoholfreie, der gefällt. Der allen gefällt, weil er gut schmeckt.
Nur Tradition gefällt. Crodino geht in alle Welt.
Ja? Ah, du!
Ja, wir fahren heute Vormittag.
Die Modenschau in Caracas ist am Sechsundzwanzigsten.
Ja.
Selbstverständlich nehme ich meinen Robi mit. Er fährt so gern mit dem Schiff.
Er ist schon richtig aufgeregt. Nicht wahr, Schätzchen?
Nicht wahr, Schätzchen? Ich sagte: Nicht wahr, Schätzchen?
Natürlich.
Ciao.
Signora, soll ich den Smoking vom Herrn Doktor auch noch mit einpacken?
Ja, sicher.
Den Smoking? Wir fahren doch mit dem Schiff. Du musst schon entschuldigen: Wozu?
Der Smoking dient zur Überquerung des Äquators, du Dummchen.
Und versteck die Dollars gut! Darauf steht jetzt Knast.
Du glaubst wohl neuerdings, ich bin verblödet?
Hier, schau her, hier hinein tue ich mein schwer verdientes Geld!
Meine Dollars! In meinem Gürtel trage ich die süßen kleinen Dollars! Äh!
Wir halten die Einschränkungen, die heute in Kraft traten, für lächerlich...
aber die Bürger werden sich daran gewöhnen.
Und bald war ich, der ich das Meer immer gehasst hatte, auf großer Fahrt.
6000 km von Italien entfernt.
Phantastisch, dieses Radio. Es ist transozeanisch. Ich bekomme damit sogar Italien.
Was ist, Robi? Ziehst du dich nicht an?
Nein, ich muss das ganze Fußballspiel hören. Minute für Minute.
Aber wir sind eingeladen vom Kapitän!
Dein Kapitän, der kümmert mich einen feuchten Dreck!
- Ah, man kommt ja um, hier. - Nein, du weißt, die Seeluft bringt mich um.
Dieses Schiff ist noch mein Untergang. Warum konnten wir kein Flugzeug nehmen?
Flugzeuge stürzen ab. Schiffe sind sicherer.
Achtung! Achtung! Eine Mitteilung des Kapitäns.
Wir bitten alle Passagiere, unverzüglich die Schwimmwesten anzulegen...
- Wieso? - Weiß ich doch nicht?
Ich wiederhole: Wir bitten alle Passagiere...
Das ist ein Schiffbruch! Ja, das Schiff bricht, Magda!
- Wieso? - Schnell, wo sind die Rettungsringe?
Und die Westen, diese verfluchten? Wo... wo sind die Sicherheitsringe?
Du weißt doch sonst immer... Ach... so, ich habe sie schon.
- Gib mir das Geld! - Die Dollars verstecken!
Und vor allem... und vor allem, ganz ruhig bleiben! Ruhig!
Achtung, letzte Aufforderung!
Was macht man mit dieser Weste im modischen Orange?
Umschnallen, du Idiot! Lass mich durch oder bleib hier!
Au, au, au, dieser Stuhl! Also Magda, warte doch auf mich!
Achtung! Achtung! Alle Passagiere werden aufgefordert...
- Nun drängel doch nicht so! - Warum schreist du mich an? Was soll das?
Warte doch mal!
- Also, nun beeil dich doch! - Wie wird mir? Ich bin doch nicht im Neunten!
Also, was machst du jetzt schon wieder? Kommst du nun, oder nicht? Robi!
Robi! Ah!
Vielleicht ein Rettungsballon! Frag, wie er funktioniert!
Nicht doch!
Hören Sie! Die alte Schaluppe, sie ist in Ohnmacht gefallen! Meine Mama... meine Frau!
Ja, Applaus! Applaus für unsere sympathischen Nachzügler!
- Keine Aufregung. - Was ist passiert?
- Beruhigen Sie sich erstmal. - Ist noch ein Boot übrig?
Bei jeder Überfahrt gibt es immer welche, die glauben, es wäre eine echte Katastrophe, Signora.
Und in der folgenden Nacht, während ich fest schlief...
und von der Wiederholung des Krimis "Ein Mörder ist an Bord" träumte...
Achtung! Achtung!
Wir bitten alle Passagiere, unverzüglich die Schwimmwesten...
Ah, Robi! Schon wieder so eine Übung.
Also dann, Erstens: Ruhe bewahren. Wo sind die Schwimmwesten?
Achtung!
Alle Passagiere begeben sich bitte so schnell wie möglich an Deck zu ihren Rettungsbooten.
Ich wiederhole: Alle Passagiere begeben sich...
Nun schon mitten in der Nacht! Mist, verfluchter!
...begeben sich bitte so schnell wie möglich an Deck zu ihren Rettungsbooten.
Achtung!
Wie weit bist du? Kommst du nicht mit?
Sieht dir ähnlich!
Alle Passagiere werden aufgefordert, unverzüglich die Schwimmwesten anzulegen.
Achtung! Achtung!
Magda!
Wie wär's mit 'nem Käffchen?
Ma... Mama!
Magda! Mama! Magda!
Steward!
Und so geschah es, dass ich aus einem 13.000 m tiefen ozeanischen Graben auftauchte.
Als Spielball des Meeres, von furchterregenden Strömungen
und Sturzwellen, so hoch wie der Wolkenkratzer Pirelli hin- und hergeworfen...
erreichte ich nach 22 Tagen erschöpft das Festland.
Hallo! Niemand hier?
Bademeister!
Wo ist der Bademeister?
Hey!
Wo ist der Swimmingpool? Bademeister!
Jemand da?
Abschneiden, all dieses verfluchte Gestrüpp!
Was soll diese Mode von der unberührten Natur?
Macht daraus einen schönen glatten Parkplatz aus Beton, ja.
Ein Motel.
Ich hasse Naturschutzgebiete.
Und vor allem Gestrüpp.
Entschuldigung... welche Richtung muss man einschlagen?
Unzivilisiertes Land. Schauen Sie, wenn man Wegweiser aufstellen würde.
Ein einziges Hinweisschild mit der Aufschrift: "Hier lang!" Nichts.
Hilfe! King Kong!
King Kong! Oh Gott!
Hilfe!
Ich bin gefangen!
Die schwarze Witwe!
Eine Schlange!
Mein Gott, ein Krokodil!
Nach diesen Abenteuern im Safari-Zoo war ich fix und fertig.
Darum kehrte ich zum Strand zurück.
Die Hitze war schrecklich.
Schwankend zwischen der linken Richtung und der rechten...
wählte ich die linke.
Nicht so sehr aus politischer Überzeugung, als vielmehr...
um diesen verdammten Glutball von Sonne nicht im Gesicht zu haben.
Was ist das? Das heißt doch...
Es ist noch jemand da.
Wem gehört diese Jacke?
Wem gehört sie?
Aber... das ist ja meine.
Das heißt, ich bin rundrum gegangen.
Ich bin auf einer Insel!
Hier nun der Bericht von GR 2 über den tragischen Untergang...
des italienischen Turboschiffs Sirio bei der Fahrt über den Atlantik.
Wie bekannt, gilt ein einziger Passagier als vermisst.
Es handelt sich um Signor Roberto Minghelli.
Gemeinsam mit seiner Frau Inhaber des renommierten Konfektionshauses.
Am Mikrofon haben wir Signora Magda, die Ehefrau des Vermissten.
Wie ist es dazu gekommen, Signora?
Ausgerechnet mein armer Robi! Alles nur, weil er so ein Dickkopf ist.
Ich sage zu ihm: "Nehmen wir das Flugzeug." Nein, er muss das Schiff nehmen.
Wir sind kaum drauf, da verkündet man diesen Schiffbruch.
Aber er wollte ja nicht dran glauben, deshalb ist er jetzt nicht mehr...
- Hoffen Sie noch, ihn wiederzufinden? - Ja, die Hoffnung stirbt ja nie.
Hoffen wir, dass er nicht tot ist. Vielleicht hört er mich jetzt.
- Robi, hörst du mich mein armes Fischlein? - Ma... Mag...
Ma... Ma... Ma... Magda, Magda! Ich bin hier, ich bin hier! Magda!
Weiter mit den Gesellschaftsnachrichten.
Auf der Durchreise in Moskau wird der Schauspieler Richard Burton...
Elizabeth Taylor zum zweiten Mal heiraten, nach orthodoxem Ritus.
Ruhig, Robi!
Ich muss ganz ruhig bleiben. Ich muss...
Ich muss sie bewahren. Ja, die Ruhe muss ich bewahren.
Überprüfung der Lage. Ha-ha.
Nehmen wir die Minuspunkte. Erstens:
Ich befinde mich einsam und allein auf einer völlig verlassenen Insel.
Zweitens: Ich bin ohne die geringste Spur von Lebensmitteln.
Drittens: Dafür gibt es schrecklich viel wilde Tiere.
Viertens: Mit der Außenwelt kann ich nicht in Verbindung treten.
Als Pluspunkte wären aufzuführen:
Nicht einen.
Jedoch ich, ein zivilisierter Mensch, ausgestattet mit Vernunft und Verstand...
packte entschlossen meine Probleme in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit an.
Erstens: die Ernährung.
Kokosnuss.
Tropenfrucht mit erfrischender Milch, die meinen Durst und Hunger stillen wird.
Bumerang.
Typische Kriegswaffe, mit der sich der Ureinwohner Australiens...
sowohl Nahrung als auch Jagdbeute beschafft.
Sprechen Sie deutsch?
Ausländer, was?
Usted habla Español?
Schau her!
Nun ja, nach dem "Leitfaden für den kleinen katholischen Forscher"...
müsste er genau an den Punkt zurückkehren, von dem aus er geworfen wurde.
Ich hatte eine tödliche Waffe konstruiert, mit deren Hilfe es mir gelingen würde...
über das reichlich vorhandene Wild der Insel zu verfügen.
Oh! Oh, Ma...! Oh, Mama!
Verdammtes Ding!
Banzai!
Ich habe Hunger!
Jeder lobt sein eigenes Verdauungsmittel, aber nur eins ist echt.
Fernet Branca hat noch keine Verdauung enttäuscht.
Ein Riesen-Omelett. Ich mache mir ein Riesen-Omelett.
Und wer bist du?
Die Mama! Moment! Verzeihen Sie! Warten Sie!
Hier bitte, ich bringe alles wieder in Ordnung.
Damit Sie wieder fein brüten können und sich nicht stören lassen. Arrivederci, Signorina.
Oh, der kleine Bambino!
Das... das war nur ein großes Missverständnis!
Als mein Hunger halluzinatorische Ausmaße angenommen hatte...
kam mir die Natur zu Hilfe.
Wie immer verschwenderisch ausgestattet mit opulenten Geschenken für den Menschen.
Eine Mango!
Weit verbreitete bekannte Tropenfrucht mit süßem Fruchtfleisch.
Voller Saft!
Jetzt esse ich dich!
Wespen! Wespen!
Verdammte Scheiße!
Am Ende dieser demütigenden Versuche, gelang es mir, das Problem insofern zu lösen...
als ich mir eine schöne Portion Bandnudeln auf Miesmuschel zubereitete.
Ob man sie... Ob man sie vielleicht nicht lieber dünstet?
Daraufhin nahm ich Problem Nr. 2 in Angriff: das Feuer.
Ich begann mit der Methode der Primitiven am mittleren Amazonas.
Zwei trockene Äste reiben, bis Funken und Feuer entstehen.
Das wird nichts!
Meine Hände!
Problem Nr. 3: das Haus.
Ich ließ mich von der Edition der Gebrüder Fabri inspirieren, die als Taschenbuch vorliegen...
und nahm mir die Natur zum Vorbild.
Nämlich das Rotschwänzchen, auch Geometervogel genannt...
wegen seiner ungeheuren Geschicklichkeit im Nestbau.
Ich bemächtigte mich völlig seiner Geheimnisse.
Der einzige Trost: das Wetter. Das auf den Tropeninseln immer herrlich ist.
Eine Hütte!
Welch ein merkwürdiges Gefühl.
Ich spürte, dass an jenem Ort etwas magisches in der Luft lag.
Als wäre jemand anwesend, der mich aus der Ferne beobachtete.
Jemand, der viele Jahre zuvor in derselben Höhle gelebt hatte.
Hören Sie...
Eben vor dem Eingang, da wollten Sie mir etwas sagen, nicht wahr, hä?
Ja?
Und jetzt hören Sie gefälligst auf, den Hanswurst zu spielen, sonst röste ich Sie auf dem Grill.
Wer wohnte vorher in dieser Höhle, hä?
Ein mit Kerben versehener Bambusstab...
der dazu gedient haben musste, die Zeit zu messen...
rief mir etwas vages ins Gedächtnis zurück...
dass ich in meiner Jugend gelesen hatte.
"Hier lebte ich 27 Jahre mit meinem getreuen Freitag. Ich..."
"überlasse alles, was ich auf dieser Welt besitze, dem Unglücklichen..."
"dem das Missgeschick widerfahren wird, nahe dieser verlassenen Insel Schiffbruch zu erleiden."
"Gezeichnet: Robinson Crusoe".
Nach einem Monat harter Arbeit...
hatte der schreckliche Ort sein ehemaliges Aussehen wiedererlangt.
Robinson wäre stolz auf mich gewesen.
Ich war es weniger.
Verzeihen Sie. Stellen Sie sich bitte hierher.
Das nächste Mal pasteurisiert, ist das klar?
Die Tage vergingen in scheußlicher Monotonie.
Um zu überleben, machte ich mich auf der Insel zu schaffen.
Da staunen Sie, was menschliche Intelligenz alles vermag.
Dies ist eine Falle.
Ich habe sie so angelegt...
dass in sie mit Sicherheit ein besonders dämliches Vieh tappen wird.
Das sind die Früchte meines Geistes, hä.
Ich habe nämlich Kaufmann gelernt, müssen Sie wissen.
Ich wurde von Fluchtträumen verfolgt und gab die Hoffnung auf ein vorbeifahrendes Schiff nicht auf.
Und beschloss dann, selbst eins zu bauen, nach alten nautischen Büchern.
Verflucht!
Verzeihung!
Nach Tagen und Nächten intensivster Arbeit war es mir gelungen...
ein stabiles und hochseetüchtiges Boot zu bauen.
Das Genie des Menschen hat die Widrigkeit des Schicksals überwunden.
Ist das klar?
Was glotzt du so?
Italienische Flagge, no. Panamesische.
Das spart Steuern, verstanden?
Also, ich taufe dich "Robinson II."
Jedoch ich resignierte nicht.
Wir bringen den See-Wetterbericht. Mittleres Mittelmeer: ruhige See. Windstille.
Diesmal stechen wir wirklich in See, Verehrtester.
Und Sie werden Teil der Mannschaft sein. Ist das klar?
Und die Signorina wird uns noch einmal die gute durststillende Milch liefern.
Kommen Sie.
Sie halten Ausguck. Ist das klar?
Scheißinsel, verfluchte! Jetzt kannst du mich!
Halt! Halt! Nein!
Warten Sie! Warten Sie! Nehmen Sie mich mit!
Das ist... das ist... ein Hai!
Weg da! Verschwinden Sie! Weg vom Floß!
Oder Sie bekommen von mir einen Stich!
Nein, nein...
Das... das war doch nur ein Scherz! Nur ein Scherz!
Das... das hab ich... doch nur aus Spaß gesagt!
Nicht doch! Nicht doch! Wer wird denn so nachtragend sein!
Und mit dem Floß, verschlungen von jenem monströsen schwarzen Hai...
büßte ich auch meine letzte Verbindung mit der zivilisierten Welt ein...
mein geliebtes Armbandradio.
Jetzt war ich wirklich allein.
Entschuldige, entschuldige, entschuldige.
Hier ist Giotto, hier ist Giotto aus dem Olympico.
In diesem Augenblick hat Schiedsrichter Conella...
Jawohl, in diesem Augenblick hat er Elfmeter für Lazio gegeben.
Verfluchter Idiot!
Nein! Nein! Nein, nein! Nein, nein!
An diesem Sonntagnachmittag fand das gewohnte Kartenspielchen mit den Freunden bei mir statt.
Komm schon raus!
Ich passe.
'N Hunderter.
Passe auch.
Hundert haben Sie gesagt?
Sie gucken mir in die Karten!
Sie geben denen Zeichen!
Oh, entschuldigt einen Moment. Telefon!
Würden Sie vielleicht an meinem Platz weiterspielen, ja?
Wenn's recht ist?
Bitte.
Pina.
Warum rufst du mich an? Ich habe das Haus voller Leute.
Ja. Und ob ich...
Ja, an der selben Stelle. Ja. Ciao.
Entschuldigen Sie.
Ich habe da... eine Verpflichtung, wissen Sie.
Ja, spielen Sie ruhig für mich weiter. Wir rechnen nachher ab.
Ciao, Pina. Entschuldige, dass ich dich habe warten lassen.
Wie schön wir heute wieder sind!
Warst wohl beim Friseur, hm?
Pina, sag die Wahrheit. Tust du das nur, um mich eifersüchtig zu machen?
Oder weil du weißt...
dass ich verrückt bin nach Mahagoni?
Pina, ich bin ja so allein.
Pina, ich bin so allein!
Ich bin... ich bin so allein!
Ich bin so allein!
Du Sonntagsfahrer! Verpfeif dich!
Und nun sind wir wieder in Monte Carlo zum Grand Prix von Monte Carlo.
Da ist Clay Regazzoni.
Fittipaldi.
Und Niki Lauda, der uns urplötzlich von links überholt!
Wir fahren zum ersten Mal an den Tribünen vorbei und grüßen Fürst Rainier.
Stark gealtert. Ein wahrer Zusammenbruch.
Da ist auch Elsa Martinelli und natürlich Ira - alle sehr alt geworden.
Niki Lauda wieder von der Linken. Alain Delon - auch alt geworden.
Ein Erwachsener, ein Student.
Entschuldigen Sie bitte. Ist dort noch frei?
Nein? Oh, entschuldigen Sie bitte. Danke.
Und wie ist's mit dem da? Danke. Entschuldigen Sie.
Entschuldigen Sie, ja? Entschuldigen Sie.
Danke. Danke.
Entschuldigen Sie, was zeigen die gerade?
Aha, das Meer.
Sie zeigen das Meer.
Schon wieder das Meer.
Nein, nein. Ich schlafe nicht.
Leider hatte ich den Koffer meiner Frau aufgefischt.
Zum Bersten gefüllt mit all dem Scheißdreck, den sie immer mitnahm.
Viel zu teure Kleider, kostspielige Unterröcke...
schrecklich durchsichtige Schlüpfer, Perücken, Cremes, Parfums und Deodorants.
Schließlich etwas, dass mich mit Freude und Bedauern erfüllte.
Mein alter verhasster Smoking, Erinnerung an vergangene Zeiten.
Brooklyn! Der Kaugenuss!
Glatt durch "Glättex"-Beinenthaarungsmittel...
das Haar gestutzt mit "Bella", der immer scharfen Nagelschere...
hatte ich wieder das Aussehen, aber nicht den Gang eines zivilisierten Menschen angenommen.
Die Schuhe waren zu Fußangeln geworden.
Schöne Frau, was? Nein? Aber sie ist steinreich.
Ich gehe aus, und ich lege Ihnen ans Herz: Öffnen Sie niemandem!
Ist sowieso keiner da.
Bona sera!
Wir sehen uns noch!
Ciao, Carla!
Ich rufe dich später an. Oder wir sehen uns im Hause Nori, nicht wahr?
Ich spüre geradezu körperlich, dass hinter meinem Rücken jemand steht...
dem dass was ich male, nicht gefällt.
Aber das Genie lässt sich dadurch nicht beeindrucken.
Ich bete sie an. Ich bete sie an, diese Landschaft.
Ach, ein herrlicher Duft.
Ein großartiger Duft.
Ihnen gefällt das Zeug da, was?
Avez-vous des hallucinations quel-que voir?
Das heißt: Haben Sie manchmal Halluzinationen?
Nein? Ich, ja.
Ach, du bist es, der Angst hat!
Ein Kanu!
Ein... ein Kanu!
Ein Kanu!
Dieses Mal verschwinde ich auf Nimmerwiedersehen!
Hey! Hey!
Was machst du? Was...?
Der Strohwisch ist verrückt geworden! Du zerschlägst mir das Kanu!
Hör auf, sonst zerschlag ich dir die Fresse!
Hey! Du sollst Schluss machen!
Willst Du mich auf dieser verfluchten Insel blockieren?
Aber vorher lasse ich dich Wasser saufen!
Dich kriege ich... Dich kriege ich noch unter!
Hey, wo bist du? Komm raus aus deinem Kaffeewärmer!
Aber das ist ja...
Du bist ja eine...
Du bist eine... Du bist Freitag!
Und ich... ich bin Robinson!
Warte, hab keine Angst! Warte!
Wo willst du denn hin?
So warte doch, Aas verfluchtes!
Halt! Das habe ich doch nicht zu dir gesagt!
Warte!
Warte!
Warte auf mich!
Wo willst du hin?
Bitte, Signorina, gehen Sie in die Falle.
Wenn ich dich erwische! Dir werde ich's zeigen!
Hilfe! Hilfe! Bitte!
Hilfe! Ich will runter!
Nimm den Strick! Nimm bitte den Strick, und fest dran ziehen, ja?
Zieh am Strick!
Hilfe.
Hilfe. Hilfe.
Hilfe.
Hilfe. Hilfe.
Hilfe. Hilf mir.
Hilfe.
Hilfe.
Oh weh!
Oh weh!
Alles tut mir weh!
Mein Kopf auch!
Oh weh!
Und dann noch... Ja, was denn noch?
Ich hab mir...
Hand verstaucht.
Ja, danke. Danke, danke.
Du verstehst keine Spur von dem, was ich sage, nicht wahr?
Ich für meinen Teil fange aber allmählich an, zu verstehen...
wie vor 200 Jahren die Dinge wirklich vor sich gegangen sind...
zwischen Robinson Crusoe und seinem Freitag.
Du bist der lebende Beweis dafür, dass ihre Beziehungen nicht so waren...
nicht so waren, wie sie in diesem jugendfreien Buch beschrieben worden sind.
Weißt du, da wo ich zu Hause bin, da gibt es viele solche Mädchen wie du.
Natürlich nicht so... nicht... nicht so attraktiv.
Sie kommen zu uns als Halbtagskraft und manche von Ihnen auch als...
als Kraft mit allem Drum und Dran.
Verstehst du, was das bedeutet? Drum und Dran?
Da, wo die zu Ende sind, da möchte ich Beißerchen machen.
Was willst du denn damit?
Mogognini broa.
- Ein Spielerchen machen? - Mogognini broa.
Mogognini.
Ihr überraschendes Verhalten machte mich praktisch sprachlos.
Freitag!
Freitag! Wo zum Teufel steckst du?
Komm schon her! Ich tue dir nichts!
Freitag!
Du kleine Schelmin, du! Ich habe dich gehört, weißt du!
Und jetzt kommt dein Robinson rein und macht Klapps, Klapps...
auf dein süßes kleines Popochen. Ja. wo bist du denn, meine schöne...?
Hilfe! Hilfe!
Verehrter Signor King Kong, verzeihen Sie! Ich habe Sie aus Versehen betatscht!
Ich hatte noch nie Beziehungen zu Orang Utans Ihrer Größe!
Hi... Hilfe!
Macumbje! Macumbje!
Mahu!
- Mahu! - Ich?
Gut, ich komme raus. Aber sind Sie sicher...
dass Sie mit dem Herrn Doktor alle Missverständnisse geklärt haben?
Macuja, macuja!
Shamnia, shamnia, shamnia!
Baki!
- Mahu! - Danke.
Blume.
Blume.
Blume. Onoba.
- Ja, äh... - Onoba.
- Onoba. - Onoba.
Ist ja fast dasselbe.
- Molna. - Ah, äh..
Molma.
- Molna! - Molna.
- Füttern. - Abaka.
- Ah, Abaka. - Abaka.
Abaka. Na, das wird ja schon.
- Ich Robi, du Freitag! - Aber nein! Ich Robi, du Freitag!
- Aber nein! Ich Robi, du Freitag! - Blödsinn! Ich bin Robi und du Freitag!
- Blödsinn! Ich bin Robi und du Freitag! - Oh, warte, ich habe eine geniale Idee!
Ich Freitag, du Robi!
- Ah, ich Freitag und du Robi! - Genau! Bravissimo! Jetzt...
Lau... fen! Lau... fen!
Ah... warte! Jetzt dies!
At... men.
- At... men. Atmen - Atmen.
- Ich... at... me. - Ich atme.
- Laufen. - Laufen.
- Und... atmen. - Atmen.
Bumsen... Bumsen.
- Bumsen. - Ja!
- Bumsen. - Ja, du auch.
- Ich auch. Hier. Machen wir's doch gleich hier. - Bumsen?
Schlagen wir hier unser kleines Klappbett auf.
Bumsen?
Nicht doch... Nicht doch...
- Bumsen. Laufen. Atmen. - A... A... Aber wir wollten doch hier...
- Bumsen. Laufen. Atmen. - Was hast du denn verstanden?
Bumsen. Bumsen. Atmen. Laufen...
Baukia Cada?
- Bahaka? - Bahaka.
Bahaka.
- Freitag! - Ja?
Wasser!
Wasser.
Danke.
Bitte, Robi.
Bravo! Kompliment!
Du machst wirklich Fortschritte.
Also, man kann sagen...
du verstehst mich.
Einwandfrei, hm?
Ja.
Ich verstehen alles.
Das heißt, wir beide sind, äh...
- Freunde. - Ja.
- Freunde? - Freunde.
Ich... dein Freundin.
- Du... mein Freundin. - Nein.
Genau dahin wollte ich dich haben.
Ich bin nicht deine Freundin.
Ich bin dein Freund. Das heißt, ich bin ein...
behaarter Mann. Und du, du bist eine...
- Frau... Frau... Frau.... - Eine Frau. Frau.
Frau. Richtig. Und weiter, ein Mann und eine...
- Frau? - Frau. Allein.
Ganz allein auf dieser Insel.
Und er, der Mann, lebt seit 27 Monaten in Abstinenz.
Und sie sind alleine. Also was machen sie, hm?
Was machen sie?
Was machen Mann... Frau...?
Schießen zusammen.
Aber was sind denn das für Bräuche?
- Schießen Vogel. - Schießen.
Man schießt, man jagt. Wunderbar.
Und nachdem sie zusammen gejagt haben, kehren sie nach Hause zurück, und...
Mann, 27 Monate abstinent, und Frau... na, was machen die?
Na?
Mann... Frau... viel essen.
Viel essen, einverstanden.
Also, sie sind gegangen zum jagen, einen Vogel zu schießen.
Haben ein gewaltiges Fresserchen gemacht, sind richtig schön satt und...
kehren nach Hause zurück, und...
- Was machen sie? - Sie...
- machen... - Nach 27 Monaten Abstinenz.
- Sie machen... - Was machen sie?
- Zin Zin. - Zin Zin?
- Was heiß das, Zin Zin? - Zin Zin.
Also, äh... also heißt...
- Zin Zin. - Zin.
Na dann machen wir's doch und nicht lange gezögert.
Nein!
Freitag und Robi nicht Zin Zin.
- Wa... warum nicht Zin Zin? - Du kommen. Ich...
- Ich erklären. - Aber wir...
- Du kommen. Mitkommen. - Aber das kannst du mir doch im Haus erklären.
Also gut.
Etwas luftig dafür.
Er nicht wollen.
- Wer ist er? - Großer Gott Magdu.
Hi... Hilfe, Mag... Magda. Obwohl, hat 'n bisschen was von meiner Frau.
Großer Gott Magdu sehr streng. Er sagen:
"Jungfrau können liegen, können liegen mit Mann auf dieser Insel erst nach zwei Monden."
Ich habe Kanu zerbrochen, damit du bleibst auf Insel.
Ah...
Capito, aber wenn das so ist, warum wir nicht liegen sofort?
Weil großer Gott Magdu...
wenn ich machen vor zwei Monden...
mit dir machen Zin Zin...
werden sehr sehr zornig.
Aber... aber Freitag! Mein Freitaginchen!
Ist es denn wirklich noch möglich, dass ein Gott, und sei es Magdu...
nach der Kulturrevolution, dem Mai in Frankreich...
dem Euro-Kommunismus, dem historischen Kompromiss...
und vor allem den Frauenzeitschriften und dem Feminismus dasteht und sagt:
"Du darfst nicht Zin Zin machen."
Aber das ist doch Wahnsinn! Entschuldige, das ist doch Wahnsinn!
Aber Gott Magdu werden zornig.
Wir nichts können tun, gegen seinen Befehl.
- Wie heißt er noch, dein komischer Dingsda? - Magdu.
Aus Sardinien, was?
Magdu!
Du bist ein Arschloch!
Ihn nicht kümmern dein Gesicht, Robi, und deine schlimmen Worte.
Er nur wütend, wenn du beleidigen Insel...
oder wenn du mich berühren, bevor vergangen zwei Monde.
Aber Freitaginchen, du bist doch immer so zärtlich zu mir.
Warum, zum Kuckuck, wollen wir denn nicht...?
Es hat sich eine ganz leichte Brise erhoben, nicht wahr?
Das ist kein Brise! Er schön wütend!
Was sagt man dazu!
Du bist von einer Dickköpfigkeit, die erschreckend ist!
Ich beweise es dir! Alles nur Aberglaube!
Avanti!
Hilfe!
Robi!
Hilfe! Hilfe!
- Hab keine Angst. - Magdu!
Was willst du?
Ach... ach, du bist's.
- Ich habe Durst. - Muko?
Nein! Nimm das weg!
Seit 27 Monaten versuche ich, das aufzukriegen, aber das Aas geht nicht auf. Es geht nicht auf.
- Aufschrauben! - Bukoa.
- Aufschrauben. - Trinken. Trinken. Ist gut.
Es gibt 'n Mechanismus.
Gut. Gut.
- Robi, komm mit! - Aber es ist gerade so schön.
Wo willst du denn hin? Nicht 'n Augenblick Ruhe hat man!
Was hast du?
Hm, nichts.
Warum du traurig?
- Robi, es ist schön hier. - Und ob es schön ist. Wunderschön.
Die Sonne scheint, aber nach meinen Berechnungen auf dem Stab...
auf dem Stab mit den Kerben, da müsste jetzt in meiner Heimat Weihnachten sein.
Weihnachten? Was ist Weihnachten?
Tja, Weihnachten...
Wie Geburtstag ist das. Kurz gesagt, ein Fest, erfunden vom Kaufmannsverband.
Ein Tag, an dem sich alle etwas geben. Geschenke.
Geschenke?
Das kennst du natürlich nicht. Tja, aber wie soll ich dir das erklären?
Also, stell dir mal vor, Geschenke...
Geschenke sind ein völlig sinnloser Austausch und, äh...
Einmal da hab ich 72 gleiche Taschenkalender geschenkt bekommen...
mit einer Marmorkugel dran. Wohl an die 15 Tonnen schwer.
Für mich ist das einzig schöne Geschenk der Weihnachtsstollen.
Der Weihnachtsstollen.
Den möchte ich jetzt gern essen.
Reinbeißen möchte ich.
Und das mein Geschenk.
Man hört Meer.
Man hört das Meer.
Man hört das Meer!
Seit 27 Monaten höre ich das Meer!
Das ist so, als gebe man mir einen Tritt in den Arsch!
Ich will Fernsehen, capito? Ich will einen Fernseher.
Robi, kann ich nicht machen Fernsehen?
Meine Damen und Herren, guten Abend!
Castro Caro 3 übertragen Ihnen "Festival Volkslieder".
Wunderbar!
Sind die üblichen Volkslieder!
TV ROBINSON ENDE DER ÜBERTRAGUNG
Sie haben mich Signor Robinson zu nennen, claro?
- Robi. - Hm?
Essen fertig.
Wieder Fisch! Schon vom Wort wird mir übel!
Heute kein Fisch, heute Nakimboa.
Eine Nakimboa! Du hast gefangen eine Ente!
Klar, in 400 m Höhe kein Problem.
Und wie hast du sie gefangen, diese Nakimboa?
- War leicht das. - Wieso leicht?
Hab genommen dein Waffe.
Was? Nein, rühr sie nicht an! Das ist eine tödliche Waffe, eine kriminelle!
Wirklich leicht ist. Schau her.
Hilfe. Hi... Hilfe.
Na? Leicht!
Du bist tüchtig, weißt du.
Warum tüchtig? Du nicht wissen, umgehen mit dein Waffe?
Ich habe nur ein paar Schwierigkeiten... in der letzten Phase des Rückflugs.
Du nicht verstehen jagen! Du nicht verstehen fischen!
Du nicht verstehen kochen Fleisch!
Jetzt hör mal zu, Freitag.
Ich bin ein Mensch auf hoher Zivilisationsstufe. Und wenn ich Verlagen nach Fisch habe...
nehme ich das hier und hole mir einen Fisch und verspeise ihn, claro?
Das ist gedörrte Fische?
Ich merke schon, ich muss dir alles erklären.
In meiner Heimat versteht sich jeder darauf, etwas zu machen.
Ich zum Beispiel, ich mache so etwas hier. Maßkonfektion. Anzüge.
Hier, so etwas kann ich machen. Solche Lappen.
Und das ist der Mann, der machen kann Nakimboa.
Und was mache ich? Ich habe Köder.
Aber habe Köder nicht zu Hause in meiner Wohnung. Ich bin vorsichtig.
Ich nehme Köder und lege Köder in ein großes großes fernes Haus, das ich nenne Bank.
Wenn ich will Nakimboa, gehe ich aus meinem Haus, gehe zur Bank, nehme Köder...
gehe zu Mann, zu Mann mit Nakimboa, gebe ihm Köder und er gibt Nakimboa mir.
- Und er, was macht er mit Köder? - Er? Was er will.
Nimmt Köder und bringt ihn wieder zu großem fernen Haus, genannt Bank.
Will von mir Anzug. Er geht aus dem Haus, laufen zur Bank, nimmt Köder...
bringt zu mir Köder, geben Köder mir, und ich ihm geben dafür Anzug.
Dann nehme ich Köder und lege ihn wieder in großes fernes Haus, genannt Bank.
Aber warum du... warum du nicht besser machen so?
Warum immer Köder, hm?
Robi, manchmal ich dich wirklich nicht verstehen.
- Du das auch gebaut? - Ja. Machen wir in der Fabrik. Schön nicht?
- Du anziehen probieren. - Aber... aber wie denn probieren?
Das ist für Frau. Um Gottes...
Ich zieh doch kein Abendkleid an, mit einem Dekolleté. Ich bin doch nicht...
In deiner Heimat Frauen nicht nackt?
Schön wär's.
In meiner Heimat Frauen aufgedonnert, geschminkt und haben Koffer voller Kleider.
Soll ich dir mal zeigen, wie die Frauen gekleidet sind, in meiner Heimat?
- Ja. - Na schön.
Also dann, nimm das hier. Wir wollen hoffen, dass es passt, obwohl...
- So gut? - Aber was machst du denn damit? Nein.
Das setzt man doch nicht auf. Das sind...
Schlüpfer. Schlüpferchen. Slips.
- Anziehen musst du's. - Wie denn?
Komm, ich werd's dir zeigen. Gib das Bein her.
Diesen Fuß! Steck Fuß rein! Diesen Fuß rein! Hier ins Loch!
Ja. Bravo.
Und wenn wir reingeschlüpft sind, ziehen wir hoch. So.
- Tut weh! - Ach wo, tut nicht weh.
- Hochziehen. Richtig. - Kneifen.
Das ist das Zeug, dass du um hast, äh... so.
- Das war der Slip. - Aber... - Ja?
wenn ich machen muss Pipi, alles nass machen.
Wenn du Pipi machen musst, dann musst du ihn ausziehen.
- Aber warum dann anziehen? - Warum? Äh...
Äh, aber das ist die Zivilisi... das versteht man nicht so leicht.
So. Und nun legen wir den Strumpfhaltegürtel an.
Die Strapse müssen da noch festgemacht werden.
- Tut weh. - Tja, wer schön sein will... die Strapse.
- Und jetzt... - Tut weh.
Jetzt nehmen wir... weg... weg damit.
- Warum? - Hochnehmen sollst du...
Schade ist es ja, aber...
So. Wir bedecken sie lieber mit dem BH, deine Brüste.
Dir mein Brüste nicht gefallen?
Was? Deine Brüste gefallen mir sehr.
- Warum sie dann bedecken? - Ich will sie ja nicht bedecken.
Das ist so: der Büstenhalter, er zieht sie hoch... die Brust..
Mein Brust das nicht brauchen.
Ja, du brauchst das nicht, ich weiß..
Aber ich kenne eine, die... bei der...
Und was haben wir da noch? Strümpfe haben wir noch.
- Netzstrümpfe. - Frauen in deiner Heimat damit fangen Fische?
Tja, weißt du... Das kommt auf die Art von Fisch an.
- So, gib her. - Solche Netze sie tragen nur darum?
Sie sollen auch gegen die Kälte sein. Ab und zu wenigstens.
Verflucht! Warum denn so viele Falten?
Dieser Krieger ist von deinem Stamm?
Was sagst du da? Das ist doch... meine Gemahlin.
- Was ist Gemahlin? - Gemahlin.
Gemahlin ist eine Sache... äh, ein Dings... äh, eine Person, mit der ich mache... Zin Zin.
Du machst Zin Zin mit Krieger?
Aber nicht doch!
Ja!
Seit 21 Jahren mache ich Zin Zin mit Krieger.
- Ich eins nicht verstehen, Robi. - Was?
Warum gefällt dir Frau so gut, wenn angezogen ist?
Das ist... das ist, weil ... weil ... weil es mir dann gefällt...
sie wieder... wieder auszuziehen.
Und es würde mir sehr gefallen, es mit dir zu tun, Freitag.
Ich habe es dir noch nie gesagt, aber ich...
Aber ja, ich liebe dich! Ich schwöre es dir!
- Wer ist da? Herein? - Magdu.
Magdu! Entschuldigen Sie vielmals! Es war nur ein Spiel, Signor Magdu!
Schuld hat die Signorina! Sie hat mich berührt!
Äh, Verzeihung, Herr Doktor! Ich wünsche eine gute Nacht!
Gute Nacht, Signorina!
Ich gehe also ganz brav zu Bett, so.
Ich gehe zu Bett, so.
Zu Bett. Allein wie immer.
Magdu!
Nicht Magdu, ich Freitag.
Was tust du mir an? Der Schlag hat mich fast...
Warum hast du mir diesen Streich gespielt?
Nicht Streich! Ich kapiert, dir gefallen weiße Frau, und viel angezogen.
Ich jetzt weiß und viel angezogen. Gefallen dir nicht?
Aber so schau dich doch gefälligst an! Schau dich mal an!
Das ist doch keine Aufmachung für dich! Los, geh zum Spiegel! Tu mir den Gefallen!
Ich werd fast wahnsinnig!
Sie dich doch mal an! Du siehst aus, wie ein türkischer Bäcker!
Ich dich wollte befriedigen, aber du nie zufrieden!
Befriedigen wäre ja nicht schlecht, aber das hab ich mir anders vorgestellt!
Meine linke Seite ist vor Schreck noch halb gelähmt!
Freitag!
Freitag!
Freitag!
Komm her zu mir! Na, komm schon! Komm!
Aber... Freitag,
Hast du was gegen mich?
Bist du mir böse, Freitag?
Na, hör mal, ich stammel mir hier was ab, und du machst auf stolze Lady!
Hör nicht drauf, war ja nur ein Scherz.
Du bist auch so reizend, weißt du.
Du bist wunderschön, glaube mir.
Und wenn das Zeug ab ist, bist du noch schöner.
Hast du bemerkt, ich habe dich berührt...
und unser... unser strenger Magdu ist überhaupt nicht wütend geworden!
Gott Magdu nicht wütend geworden, weil zweiter Mond aufgegangen.
Der zweite Mond! Der zweite Mond ist aufgegangen!
Aber... aber wenn das mit dem Mond... das hieße ja praktisch...
Dann wäre ich ja... Das hieße ja, ich wäre... obenauf.
Wie soll ich das am besten sagen? Dann könnten wir ja... du und ich...
dann könnten wir Zin Zin machen.
Ja.
- Aber... bei euch macht man... so? - Ja.
- Und nur so? - Ja.
- Tja, bei uns, weißt du... nicht. Bei uns... ist anders bei uns. - Wie?
Nun ja, die Sache mit der... mit der Nase und... Die machen wir niemals, verstehst du?
- Nein? - Nein. Bei uns, die Frau...
Eine Frau, die machen will Zin Zin, und du... du willst doch hoffentlich Zin Zin machen?
- Ja. - Also, bei uns die Frau...
- Na, soll ich dir's zeigen? - Ja.
Also, bei uns die Frau legt sich so hin, ganz entspannt.
- Und Mann? - Der Mann?
Der Mann, der... der fängt an zur Bestie zu werden.
Er spreizt sich wie ein Kondor. Und auf einmal...
stößt er nieder wie ein Vorschlaghammer und beginnt mit einer Heftigkeit zu...
Was?
Tja, was? Ich erinnere mich nicht mehr.
Weißt du, ich bin inzwischen ein wenig aus der Übung.
Es ist zuviel Zeit vergangen, inzwischen.
Und vor allen Dingen wollen wir nicht die Angst vergessen, noch vom ersten Mal...
als ich damals Zin Zin mit dir machen wollte...
und du mir mit den Worten "Mungoboni broa" einen Schlag auf den Kopf gabst.
Ah, apropos, dieses Wort vor dem Schlag, hast du's zu mir gesagt, oder zu der Wurzel...
- dieses "Mungogo"? - Mogognini. - Mo... Mogognini.
Ja, wir immer sagen "Entschuldigung" zu Sachen, bevor wir gebrauchen, einschlagen jemand Kopf.
Nehmen wir Beispiel "Mogognini broa".
Das heißt, "Entschuldige, Wurzel, dass ich dir weh tun lasse."
Aber zu mir hättest du auch so etwas sagen können, wie "Verzeihung".
Mogognini, Robi.
Aufhören! Lassen Sie...
Vor... vorsichtig, meine Nase... hey!
Wer war denn dieser Gentleman?
Krieger meines Stammes. Mandingo, mein Verlobter.
Der hat mir ja fast die Nase demoliert mit seinem... Schraubstockgriff!
Was hast du ihm gesagt?
- Dass ich bin verliebt in dich. - Ah.
Motesis kamoka poga.
Äh... was hat er gesagt?
- Er sagen, jetzt er wird dir zeigen. - Na, wunderbar.
Und was macht er nun?
- Er sucht für dich Stein. - Ah, er sucht für mich Stein.
Nein, wenn ich bitten dürfte, einen etwas kleineren.
Tauschen Sie ihn um?
Nein, Signor. Der vorige war besser.
Erlauben Sie... ein wenig zu groß.
- Mogognini bolba! - "Mogognini" hat er gesagt.
Wohin?
Entschuldigt, ihr könntet mir freundlicherweise verraten...
wohin beliebt ihr mich zu bringen?
Nur auf die Insel von mein Stamm.
Der große Häuptling, er muss machen die Entscheidung.
Eine Frau und zwei Männer nicht möglich.
Wir wollen es aber auch nicht überspitzen, finde ich.
Und die Wahrheit, die soll man nehmen, wie sie ist.
Warum gehen wir nicht wie bei uns ein schönes Dreiecksverhältnis ein, à trois?
Was à trois?
À trois, das ist französisch. Aber gemacht wird es überall.
Statt ein Paar zu zweit zu bilden, bildet man es eben zu dritt.
Zum Beisiel bleibst du eine Weile bei mir und 'ne Weile bei ihm.
Oridago?
Ja, ja, genau!
- Managanani? - Ja, managanani.
Mogognini balgo!
Nein, kein mogognini, Signor! Ich nehme alles zurück!
...Scheißkerl! Oh, Entschuldigung.
- Entschuldige, was sagt denn der Alte? - Großer Häuptling klug und weise.
Er sagen, wenn du haben willst mich, du musst machen Wettkampf mit Mandingo.
Ich? Mit diesem Supermann?
Nein, hören Sie, ich habe meine Entscheidung bereits getroffen.
Dieses Mädchen, dass ich mir schmeichle, gut zu kennen...
kann nur die Frau sein von diesem jungen Mann.
Sie werden prima miteinander auskommen und sehr glücklich sein.
- Robi! Robi! - Was mich betrifft, ich schnappe mein Kanu...
und fahre zurück nach Italien. Arrivederci, Signor.
- Robi! - Alles längst beschlossen.
- Siehst du, da oben? - Und wenn sie mir... Ja, was ist?
- Was ist mit denen? - Sie haben sich widersetzt Befehl von Häuptling.
Wunderbar. Ich bin ganz begierig, diesen Wettkampf aufzunehmen!
- Hajaja! - Wie Ihr wünscht.
- Poetische Probe! - Und was ist das?
Ein jeder von euch beiden muss sprechen mit poetischer Zunge.
Was hat er gedichtet?
"Wenn die Sonne glühet, heiß ihr Funken sprühet!"
Hala!
Und jetzt du!
- Ich? - Ja.
Entschuldigung!
Also...
"Auf halbem Weg des Menschenlebens fand ich mich im finsteren Wald verschlagen..."
Sei so gut und übersetze mich bitte, ja?
Jetzt kommt Probe mit glühend Stein.
Wer kann besser laufen mit glühend Stein auf Hand... ohne schreien.
- Aha. - Du gut darin?
- Jetzt du, Robi! - Ich, nein, äh...?
Wenn Sie vielleicht so freundlich wären...
Was ist das? Die Sendung "Mach mit, bleib fit"?
Wieviel Punkte hab ich gemacht?
Und jetzt, Robi, musst du die letzte Probe bestehen. Die Fastenprobe.
Aber nicht doch. Ich hab doch schon 7 Tage nichts gegessen.
Gewinnt, wer am längsten aushält ohne Essen.
Meiner Meinung nach ist das nicht legal. Das ist gegen die Genfer Konvention.
Machen wir endlich Schluss mit dieser widerlichen Farce!
Ich bestehe auf einem Gespräch mit dem italienischen Konsul.
Wo steckt er?
Ist wohl verreist auf Staatskosten?
Der soll auch mal was tun!
Niemand hier, der sich bei der Gewerkschaft für mich verwenden will?
Einen Moment mal...
Entschuldigen Sie, Küchenchef. So werden Sie mich noch versalzen.
Ich bestehe darauf, dass jemand von Ihnen...
mit der Feuerwehr telefoniert!
Hören Sie, Herr Küchenchef...
Was denn nun?
Ich gebe zu bedenken, dass ich noch ein bisschen bissfest bin!
Ich bin noch gar nicht gar!
Hübsche Garnierung.
Adenas!
Freitag! Freitag!
Freitag!
Freitag!
- Du zufrieden? - Was heißt zufrieden...
wo sie drauf und dran waren, mich in diesem Bottich da garzukochen.
Aber was du reden? Das war doch reinigendes Bad für unsere Hochzeit.
- Hochzeit? - Ja, Häuptling so entschieden. Ich dein Frau.
- Aber ich hab doch alle Wettkämpfe verloren! - Gerade darum.
Mandingo starker Mann und Krieger. Er doch nicht nötig Frau.
Du schwach. Du nötig Frau, die dich pflegt.
Und nun Robi und Freitag...
- für immer zusammen. - Für immer zusammen.
Adanda dadava! Zin Zin, Bobo! Zin Zin! Zin Zin!
Was hat er gesagt, der Brigadiere, der Kommandante?
Er wollen, wir machen Zin Zin hier.
Hi... hier?
- Ja. - Aber...
- Vor allen Männlein und Weiblein? - Ja, so ist die Sitte bei unserem Stamm.
Wenn zum ersten Mal glücklich sind Bräutigam und Braut, dann alle zusehen.
Teilhaben am ganz großen Glück.
Du machen glücklich Freitag. Du dich nicht fürchten.
Du machen Freitag glücklich.
- Du machen Freitag glücklich, Robi. - Ja, ja.
Ich machen dich glücklich. Ich machen dich glücklich.
- Mit Verlaub, entschuldigen Sie. - Ich wollen Zin Zin, Robi.
Einen Augenblick. Gleich haben wir's. Sie sollen auf Ihre Kosten kommen.
Ich brauche nur noch ein wenig Konzentration. Entschuldigen Sie.
- Zin Zin! Zin Zin! Zin Zin! - Und jetzt geht's los!
Verehrte Zuschauer, könnten Sie nicht für ein Viertelstündchen die Äuglein schließen?
- Nein? - Ajaga Zin Zin! Ajaga Zin Zin!
- Ajaga Zin Zin! - Freitag.
Ich glaube, ich muss dir etwas gestehen.
Ich hab das Gefühl, dass bei soviel freundlicher Anteilnahme ringsumher...
schaff ich es niemals.
Du bitte kein Sorgen machen, Robi..
- Nicht mehr Sorgen machen. - Mach ich mir aber.
- Robi und Freitag... - Ja? - noch sehr viel Zeit haben.
6 Monate später war ich völlig in die Sitten und Bräuche des Stammes integriert...
so dass ich sogar hochqualifizierte Arbeiten verrichtete.
Robi!
Robi!
Zin Zin!
- Zin Zin? - Ja.
- Akuba? - No akuba. Makaki.
Ah, makaki.
- Wie schön. Wollen wir hier...? - Ja.
Aber... bist du auch sicher, dass uns hier keiner zusieht?
- Nein, niemand. - Wirklich?
Na endlich!
Es ist wie ein Traum, mit dir allein zu sein.
Aga bunga bunga la!
Aga bunga bunga la!
Aga bunga bunga la!
Aga bunga bunga la!
Aga bunga bunga la!
Aga bunga bunga la!
Aga bunga bunga la!
Aga bunga...
Freitag, hast du nicht gehört, sie haben einen großen Haifisch gefangen!
- Gehen wir nicht auch hin? - Nein!
- Nein, wir bleiben. - Wozu?
Du mich fragen wozu? Wir endlich allein.
Robi, wir allein!
Zin Zin! So wie du willst, ohne dass zuguckt jemand.
Großer Gott! Aber bist du auch wirklich sicher, dass niemand... niemand... dass niemand zuguckt?
- Freitag sicher, wir sind allein. - Aha.
- Amore! Amore! Amore, Robi! - Ah... Amore!
- Amore! Amore! - Freitag... Amore!
Oh! Ich möchte nicht... übertreiben möchte ich nicht...
aber ich habe das Gefühl...
- Amore! Amore! - dass... dass an mir etwas vor sich geht.
Ich deformiere.
- Amore! - Freitag, entschuldige...
ich überblicke die Situation nicht mehr.
Oho, aaah...
In diesem Augenblick gibt der Schiedsrichter einen Freistoß...
Das ist... die Fuß... die Fußball... die Fußballübertragung!
Die Konferenzschaltung! Sie übertragen Minute für Minute!
Das ist die Partie!
Das ist Giotti aus dem Olympico!
Robi!
Maki kabaka kabongo!
Liegen lassen! Ach, mein Liebstes! Es spielt noch!
Ach, du mein Radio! Das Radio, es spielt noch! Und eine Illustrierte! Und eine Coca Cola!
Ganz geblieben im Magen des Haifischs! Unglaublich! Nicht zu fassen! Makuba!
Ajika kuaba.
Und eine Coca-Cola! Coca Cola!
Jumenaki saki sa?
Was das ist? Einen Moment...
Wasser, eine Säure mit Phosphor, Extrakte aus Pflanzen, Koffein...
Aromastoffe, Kohlenanhydrit, angereichert mit Karamell.
Domdo daba! Domdo daba!
- Nein, nein! Du säufst sie mir aus! - Domdo daba!
Also gut. Aber nicht alles auf einmal.
Hier.
Gut, was? Das schmeckt.
Hey, Meister! Ist wohl nicht dran gewöhnt!
Welch ein Glück!
Welch ein Glück!
Die Batt... die Batterien... die Batterien werden langsam alle.
- Robi! - Das ist ja...
Robi, kommst du nicht?
Was willst du? Siehst du nicht, dass ich lese?
Mal sehen... "Neueste Nachrichten".
Unglaublich! Nicht zu fassen!
"Schauspieler Renzo Arbore hat sich wieder verliebt und zwar in Gianni Boncompagni."
Verstehst du ja nicht. Aba abo huba Arbore ahuja Zin Zin Boncompagni.
"Deshalb muss die bekannte Rundfunksendung Zufriedenheit für alle abgesetzt werden..."
"...eine Sendung, die Millionen von Italienern erfreut."
"Durch einen Skandal, der wie ein Blitz alle Rundfunkhörer getroffen hat."
"Die beiden bekannten Discjockeys sind in unmissverständlicher Position..."
"nackt fotografiert worden, in einem Hotel in Civitavecchia."
"Die beiden streiten natürlich alles ab. Auch Maria Angela Melatto..."
"behauptet das Gegenteil in einem Dementi an die ANSA."
Oh nein, oh nein! Was für Nachrichten! Oi oi oi, meine Güte!
Nein!
Die Operettendiva Mina wog im August 120 Kilo.
Freitag makoki Mandingo makaiki akauka hukahu...
Übersetzung.
Freitag und Mandingo ließen mich in ein Kanu einsteigen...
das für lange Überfahrten ausgerüstet war.
Nach einigen Stunden Fahrt brachten sie mich zurück auf die Robinson-Insel.
Aber meine Gedanken waren woanders.
"Ist Patty Bravo ein Mann oder nicht?" Mama mia.
Hä? Ah, ja!
"Vieles spricht dafür, dass Patty Bravo..."
- Schau mal, unsere Insel. - Hä? Ja, ja, ja, ganz hübsch.
"aber seine letzte Liebe versichert, dass..."
Ach, nicht doch, mein Gott!
Die Raffa ist zu Tele Malta durchgebrannt. Das ist 'n Ding.
"Raffaella Carra, die Soubrette des italienischen Fernsehens..."
"auch die Frau mit der Paprika-Stimme genannt, türmt plötzlich zu Tele Malta."
"Die Ursache dafür scheint ein neuer Liebhaber von Raffa zu sein."
"Es ist wahrscheinlich An..." Oh, nein, nicht doch! Verdammt nochmal!
Die Seite fehlt. Jetzt erfahre ich nie, mit wem die Raffa durchgebrannt ist.
Mal sehen, wer könnte es sein?
Antonioni! Nein, nicht Antonioni, der Regisseur! Antonioni, der Fußballer!
Antonelli? Nein! Jetzt hab ich's! Andreotti!
- Jetzt du kannst treffen deine Wahl. - Ich?
Wenn ich wählen soll, dann wähle ich Andreotti!
Roberto!
Magdu! Magda!
- Roberto! - Aber... das ist ja... meine...
- Ma... Ma...! - Robi!
Da ist er!
Roberto!
Magda! Magda!
Das ist Ma... das ist Ma... Das ist meine Frau mit 'nem Boot!
Das ist Magda!
Robi!
- Ich bin es! - Ma... Ma...
Ma... Ma... Magda!
- Oh, Roberto, ich komme! - Magda!
Magda, mit wem ist Raffa Carra durchgebrannt?
Mit Michelangelo Antonioni? Mit Antonioni, dem Fußballstar?
Oder mit Antonetti? Sag mir's! Ich flehe dich an!
Ist es wahr, dass vom 1. Januar an "Tele-Quiz" eingestellt werden soll, ja?
Na so tun Sie doch was! Er ertrinkt mir!
Warte auf mich, Liebster!
Rühr dich nicht! Deine Magda kommt ja, mein Robi!
Komm zu mir!
Meine Magda, wie hast du es nur geschafft, mich zu finden?
Ach, ich hab nie die Hoffnung aufgegeben, dass du noch lebst.
- Ich habe nie aufgehört, auf dem Meer umherzufahren. - Tüchtig, tüchtig.
Und plötzlich, an einem schönen Tag ist eine Brieftaube eingetroffen...
mit der Nachricht, dass ein weißer Mann hier auf der Robinson-Insel lebt.
Nicht wahr, die Taube hast du mir geschickt, mein Lockenköpfchen?
- Eine Brieftaube ist gekommen? - Ja.
- Äh... warte einen Moment. - Wo willst du denn hin, Robi?
Wir haben uns doch eben erst wiedergefunden! Verlass mich nicht!
Freitag.
Die Taube hast du doch geschickt?
Warum hast du das getan?
Weil ich.. wollte, dass du glücklich bist.
Aber Freitag...
Warum hätte ich hier nicht glücklich sein können? Hier mit dir auf deiner Insel?
Und jetzt... sind sie gekommen, um mich abzuholen.
Und ich... muss gehen.
Nein, Robi, du musst nicht gehen.
Du willst gehen.
Mogognini, Freitag!
Vielleicht ist es besser so, weißt du. Es ist besser, dass ich dort lebe und du hier.
Wir sind zu verschieden, ich und du. Ich bin ein Weißer und du eine Schwarze.
Nein, Robi, ich Schwarze...
du Kruboa.
Und, was heißt das, "Kruboa"?
Scheißer!
Robi, was hast du denn da gemacht? Komm her zu mir.
Hey, entschuldigen Sie.
- Wer ist denn das, Robi? - Ach weißt du, das erkläre ich dir später.
Du hättest sie bitten sollen, mitzukommen. Du weißt doch, wir brauchen ein Dienstmädchen.
Darf ich Sie fragen, was für Pläne haben Sie für die Zukunft?
Mein Mann spricht kein Englisch, ich spreche immer für ihn.
Nicht wahr, Schatz, du freust dich, dass ich dich holen gekommen bin?
Sehr schön, Signora! Und Signor Minghelli, wir würden gern noch eine Aufnahme von vorn machen!
- Mein Liebling freut sich schon auf sein Zuhause und seine Magda, nicht wahr? - Freitag! Freitag!
Robi!
Robi!
Hey, Netz auswerfen! Fischt ihn auf!
Transkription und Anpassung: arcchancellor
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