All language subtitles for Julie.Johnson.2001.INTERNAL.DVDRip.x264-HOTEL_ger

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Original subtitles

Es gibt viele praktische Anwendungen für die Chaostheorie,

die besagt, dass Bewegungen in nichtlinearen Systemen

vorhersagbar sind.

Die Waschmaschine

war das erste Produkt, das die Chaostheorie nutzte.

Sie sorgte für sauberere Wäsche.

Der Schlüssel zur chaotischen...

Ich war auf dieser Scheißparty

in der Washington Avenue... So ein verwöhnter Bengel!

Die hatten Ballons, ein Zelt, Clowns...

Und dann kam das Geburtstagskind... auf einem Elefanten!

Einem was? - Einem ausgewachsenen Elefanten!

Gibt's hier keine Becher?

Mike, Becher fürs Bier? - Becher, ja.

Schatz, wir brauchen noch Bierbecher. - Hier.

Nein, Becher! - Julie, wir brauchen Becher!

Julie, bringst du noch Becher? - Ja, sofort!

Dein Essen wird kalt!

Ja, gleich!

Was ist, kommst du? - Ich komm ja schon!

Vielen Dank für alles. Es war sehr schön.

Bis bald, Bobby. - Danke.

Gute Nacht.

... durch einen Vergleich mit Baseball.

Angenommen, die Sonne wäre der Schlagmann auf dem Wurfmal.

Dann wäre die umgekehrte Anziehungskraft der Sonne...

Ein schönes Fest, nicht?

Einfach ausgedrückt würden wir aus dem Park ins nächste Land fliegen.

Der Park wäre unser Universum... - Was ist das denn?

Eine Wissenschaftssendung. - Super.

Hat das Spiel schon angefangen? - Ja.

Na also.

Genau zur zweiten Halbzeit.

Sie schlafen. Tief und fest.

Ich liebe dich. Gute Nacht.

Moment.

Ach, nichts. - Verpennt?

Nein, ich hab gesagt, Moment.

Wo willst du hin? - Was?

Ich drehe mich rum. - Ja?

Wie ist das? - Gut. Warte mal.

Gut so?

Du riechst gut. - Danke.

Hallo?

Ja, am 16., ich weiß.

KURSE ZUR ERLANGUNG DER HOCHSCHULREIFE

Mama? - Ich krieg's zuerst!

Was hast du, Mama?

Was hat sie denn?

Heute morgen ging es ihr gut, oder?

Ja.

Sie redet nicht.

Ich will's versuchen. Julie, ich bin's!

Wir haben's ewig versucht. - Dann versuch ich's eben noch mal.

Lisa hat mich geholt. Sie sagt, dass was mit dir nicht stimmt.

Was hast du, Liebes?

Sag ich doch.

Hattest du Streit mit Rick? - Sie sagt nichts.

Lisa! - Was?

Könntet ihr bitte auf eure Zimmer gehen

und uns allein lassen? Ja?

Ja?

Okay. Komm, Frankie.

Wie geht's dir?

Nicht so gut, was?

Hörst du mich, Julie?

Wenn du mich hörst, dann...

... wackle mit den Füßen oder winke oder so.

Damit ich weiß, dass du mich hörst.

Okay.

Was hast du, Liebes?

Was hast du da in der Hand?

Ist das das Problem?

Ich...

Was? - Ich will nicht...

Was willst du nicht?

Ich will nicht mehr dumm sein.

Aber du bist doch nicht dumm. - Doch.

Nein, du hast zwei Kinder, ein Haus...

Ja, ja...

Ich weiß nicht. Geh bummeln...

... oder geh zu Janet oder so.

Ich will... Ich muss dir was erzählen.

Ja? Okay.

Hoffentlich denkst du nicht...

Was?

"Hoboken High School Erwachsenenbildung.

Umweltbedingte Einschränkungen im Bau." Okay.

Computerkurs.

Willst du hin?

Ob ich hin will? Zum Computerkurs?

Nein. - Nein?

Hast du vergessen?

Du warst nie gut in der Schule.

Das ist nicht Schule. Es geht um Computer.

Wie hat wohl die Voyager den Wind auf Neptun gemessen?

Und ohne Computer wüssten wir nichts über die Heliopause.

Woher weißt du das alles? - Ich hab sehr viel ferngesehen.

Natursendungen, Physik für Anfänger...

Ich hab gelesen...

Zeitschriften.

Omni, Discovery... wissenschaftliche Zeitschriften.

Beim Einkaufen kaufe ich immer eine oder zwei.

Seit wann machst du das?

Seit ein paar Jahren. Vielleicht länger.

Warum hast du mir nichts gesagt?

Ich dachte, du findest es komisch.

Es ist komisch. - Siehst du?

Nein, wirklich, es ist komisch. - Siehst du?

Du bist mir ganz fremd plötzlich. - Ich hätte es dir sagen sollen.

Was versteckst du noch vor mir?

Meine Güte!

Das sind alles Zeitschriften? - Ja.

Ich versuche zu verstehen, was in den Artikeln steht.

Wenn ich einen Lehrer hätte, der es mir erklärt... Verstehst du?

"Der exzitatorische..." - Du musst nicht bis zum Ende hin.

Wohin? - Zum Kurs. Du kannst immer abbrechen.

Du willst unbedingt, dass ich mitgehe? - Ja, unbedingt.

Na ja, es ist komisch... Wann fängt er denn an?

Am Montag um fünf. - Okay.

Ich werde härter dafür arbeiten,

als ich je für etwas gearbeitet habe.

Papa-Alarm!

Ich bin schon an der Tür!

Mach die Tür auf!

Wie geht's, kleiner Kapitän? Was machst du?

Gameboy spielen. - Schon wieder?

Ist deine Mutter da? - Ich hab Jack geschlagen.

Ja? Du spielst ja auch den ganzen Tag.

Oh, aber Papa... - Was?

Ich hab dich lieb. - Ich dich auch.

Und Papa, guck... - Mann, und ich fall drauf rein!

Du kannst da nicht rein. - Warum nicht?

Überraschung. - Ja? Was denn?

Was echt Gutes. - Dann zeig mal her.

Es ist noch nicht fertig.

Aber ich... Ich will jetzt ein Bier.

Du darfst da nicht rein!

Hallo.

Was ist hier los? - Nichts.

Hab ich Geburtstag? - Ich wollte dich überraschen.

Lass mich Hände waschen.

Seit wann bist du Frau Dr. Oetker? - Nur heute.

Ist noch nicht fertig.

Ich will probieren. - Nein, es müssen noch Eier rein.

Und? - Nicht schlecht.

Wie war Mathe? - Ich hab 'ne Eins.

Eine Eins? Super.

Und wie läuft Basketball? - Nicht so gut.

Du musst einfach dranbleiben. Nur nicht aufgeben.

Warum nicht?

Was? - Worüber wir gesprochen haben.

Julie... - Ich frage nur.

Ich esse gerade.

Nenn mir einen Grund.

Computer, ja?

Aber ich will. - Wofür? Willst du eine Website machen?

Vielleicht. - Ich surfe im Internet.

Siehst du?

Hab ich was verpasst? Hat Bill Gates angerufen?

Sollst du für Microsoft arbeiten oder was?

Warum? - Weil ich es sage, okay?

Wir können es uns eh nicht leisten. - Mit Kreditkarte... - Nein!

Schluss jetzt!

Gut.

Julie!

Komm zurück. - Moment.

Komm. - Was ist? - Sei nicht böse.

Komm her. - Was ist? - Komm!

Was ist? - Alles okay?

Geht doch nach oben! - Das ist wahre Liebe!

Es ist mir halt wichtig, nur...

Willkommen zu unserem Computer-Einführungskurs.

Vor langer Zeit, als Computer noch jung und groß wie Dinosaurier waren,

lebte ein Mann namens Lorenz. Er war Wissenschaftler,

Meteorologe am MIT, und glaubte,

dass Computer das Wetter voraussagen können.

Keine Fünftagesprognose wie in den Nachrichten,

wo es heißt, es wird sonnig, und dann schneit es.

Ich rede von echter Wettervorhersage.

Sie da in der zweiten Reihe, wie heißen Sie?

Claire.

Könnten Sie die Zeitung in der Pause lesen?

Ich kann lesen und gleichzeitig zuhören.

Gut.

Lorenz verwendete 12 Variablen in einer Gleichung,

die er einprogrammierte, um Wetterformeln zu finden.

Einmal reduzierte er

eine der Variablen geringfügig, um Zeit zu sparen,

und ging seinen morgendlichen Kaffee trinken.

Und als er zurückkam,

sah er, dass diese Kürzung alles verändert hatte.

Auf dem Ausdruck erkannte er deutlich, dass man Wetter nicht voraussagen kann.

Es war chaotisch. Kleine Dinge änderten alles.

Der Flügelschlag eines Schmetterlings

könnte zu einer Änderung des Luftdrucks führen,

durch die schließlich ein Sturm entsteht.

Anders ausgedrückt, wenn Sie nachher rausgehen und pfeifen...

... besteht die winzige Chance, dass Sie einen Tornado erzeugen,

der Ihr Haus abdeckt und Ihr Leben verändert.

Probieren Sie es.

Gehen Sie raus und pfeifen Sie.

Und denken Sie dabei daran, dass kleine Dinge alles verändern können.

Licht, bitte.

Danke.

Mr. Miranda? Danke. Ihr Kurs war wunderbar.

Ich danke Ihnen. - Mir hat noch nie etwas so gefallen.

Vielen Dank.

Danke.

Mir hat's auch gefallen. - Ja.

Tschüss.

Du erzählst Mike doch nichts? - Hab ich schon.

Sag ihm, er soll Rick nichts sagen. - Wieso nicht?

Ich dachte, er hat Ja gesagt. - Hör zu.

Sag Mike bitte unbedingt, dass er Rick nichts sagen soll.

Mike ist sowieso nicht da.

Schon wieder?

Na ja, jedes Paar hat mal schlechte Zeiten.

Bei uns haben die halt mit der Hochzeit begonnen.

Ich bin froh, dass er nicht mehr da ist. Er hockt eh nur vor der Glotze.

Rick sieht auch viel fern.

Mike schnarcht beim Fernsehen. - Und Rick knirscht mit den Zähnen.

Neulich dachte ich, ein Zug kommt, aber das war er.

So laut hat er geschnarcht!

Rick hat Schuppen. - Und Mike Pickel auf dem Arsch.

Rick vergisst Zähne zu putzen.

Mike stinkt wie ein Umkleideraum.

Rick riecht gut. Er trägt Brut.

Ja, ich mag Brut. - Er sagt dauernd...

Egal, was ich machen will, er sagt Nein.

Bis bald.

Es war sehr interessant. - Danke, dass du da warst.

Wir sehen uns morgen, ja? - Ja.

Würdest du ihn verlassen? - Nein, ich würde Mike nicht verlassen.

Ich mach mich nur über ihn lustig. So red ich's mir von der Seele.

Gute Nacht.

Julie! Was machen Sie denn hier?

Ich habe nachgedacht.

Funktionen sind wie ein Ofen.

Man tut die Variablen rein, backt sie,

und dann kommt was anderes raus. Ist es das?

Seit wann arbeiten Sie daran?

Erst drei Wochen. Aber es ist herrlich! Hier ist es.

Ich wollte Ihnen dieses schöne Fraktal zeigen.

Das haben Sie alles in drei Wochen gelernt?

Haben Sie je daran gedacht, aufs College zu gehen?

Ich? - Klar.

Es gibt einen Vorbereitungskurs für die Prüfungen.

Und dann bewerben Sie sich fürs College.

Rick wäre dagegen. - Tun Sie immer, was Rick sagt?

Nein! Was glaubst du denn?

Mama, hör auf! - Nein!

Du spinnst wohl! Diesmal werd ich's dir zeigen!

Sieh zu, wie du ohne mich klarkommst!

Du bist wahnsinnig!

Hör auf, Mama!

Es ist vorbei, kapiert?

Sei still, Frankie!

Dir werd ich's zeigen!

Dein Scheißkurs! Verdien erst mal Geld!

Dann kannst du es auch ausgeben. Es ist aus!

Hör auf, Mama! Papa, komm zurück!

Ich hab deinen Scheiß satt, klar?

Geh sofort rein!

Ich hab es satt, okay?

Du bist wahnsinnig!

Du wirst schon sehen!

Hör auf, Mama!

Ich fass es nicht! Wie konntest du nur?

Es ist besser so! Stimmt's, Mama?

Alles okay? - Ja.

Und die Kinder? - Ja.

Ich hab das Geschrei gehört... Alle haben es gehört.

Da liegt lauter Zeug draußen. - Ja.

Du bist nicht du selbst. - Doch.

Was machst du da? - Wonach sieht's denn aus?

Ich ziehe zu Papa! - Das geht nicht.

Doch! - Du weißt nicht, wo er ist.

Ich finde ihn! - Papa wohnt nicht mehr hier?

Sie hat ihn rausgeworfen, und seine Sachen.

Julie? - Er hat über mich gelacht.

Warum hast du ihm von deinem Kurs erzählt?

Ach so. - Ja, ich bin ausgeflippt...

Du bist selber schuld.

Ich...

... hab ihm gesagt, dass ich den Abschluss machen

und mich fürs College bewerben will.

Ich habe dauernd darüber nachgedacht...

Und dann hat Papa gesagt, sie spinnt, und sie hat ihn rausgeworfen.

Und genau das werde ich tun.

Ich studiere und werde Computerspezialistin.

Keine Sorge, wir verhungern schon nicht. Ich suche mir Arbeit.

Was für Arbeit? - Na ja, ich...

Ich kann was... Ich kann lernen.

Mal ehrlich, was kannst du denn machen? Ich frage nur.

Wie viel ist da drauf?

Was? - Wie viel ist auf dem Girokonto?

Dein Vater hat es noch nicht ausgerechnet.

Warum machst du es dann nicht?

Du weißt, wie man das macht? - Du etwa nicht?

Du weißt nicht, wie man ein Scheckbuch bilanziert?

Ich...

Claire auch nicht. - Nein.

Mann, ihr seid echt Volltrottel! - Sei still!

Rede nicht so. - Nur Idioten können das nicht!

Idioten mit zwei Kindern, ohne Arbeit, die ihren Mann rausschmeißen!

Du hast es total verkackt, Mama!

Sie sollte nicht so mit mir reden. - Nein...

Sie braucht Zeit. - Wie soll ich uns bloß ernähren?

Mama... - Was?

Ich weiß, wie es geht.

Frankie, du bist der Größte. - Ja.

Wir haben es in der Schule gelernt.

Du zählst das zusammen und dann ziehst du das hier ab.

Das ist ganz einfach, Claire. - Zeig mal.

So einfach ist das? - Ja.

Ich komm mir echt blöd vor.

Du bist der Größte. - Mama?

Wie willst du Arbeit finden?

Du kannst doch gar nichts.

Wir danken für Ihren Anruf... - Hallo, ich...

Hallo? - Spreche ich mit Blitzblank?

Ja. - Hallo.

Sie suchen eine Putzfrau?

Ja, und? - Hallo. Ja, ich...

Ich hab das noch nie beruflich gemacht,

aber ich kann gut Lampenschirme putzen.

Nur beim Herdputzen müssen Sie Geduld haben...

Acme Reinigungsservice?

Hallo, ich bin eine sehr gute Putzfrau.

Okay. Wie heißen Sie? - Julie.

Und Ihr Nachname? - Julie...

Hallo?

Johnson! Julie Johnson.

Arnie! Ist Rick bei dir?

Ich weiß, dass er da ist. - Er...

Sag ihm, dass er Kinder hat.

Und Rechnungen, die bezahlt werden müssen!

Mann!

Ist Claire schon zurück? - Nein.

Wo steckt sie nur? - Was zum Teufel...

Ich weiß. Es tut mir leid, Mike.

Sag ihr, sie soll sofort rüberkommen.

Sofort, so wie sie ist.

Sag ihr, sie soll... Ja, tschüss. Tschüss.

Ich stand da am Gehweg,

als die ganzen Yuppies auf dem Heimweg waren.

Ich hab gefragt: "Wer braucht eine Putzfrau?"

Fünf haben mir ihre Nummer gegeben. Ruf sie gleich an.

Okay.

Ich brauch neue Basketballschuhe. - Ja, morgen früh.

Kann ich noch Pommes haben? - Iss, Lisa.

Nicht Erdnussbutter. - Ich mag das.

Auf Weißbrot?

Es schmeckt eklig und ist so nahrhaft wie Sägemehl.

Was die "Erdnussbutter" nennen!

Lisa...

In dem ganzen Glas ist bestimmt keine einzige Erdnuss.

Es ist was zu Essen. - Nein.

Gippy produzieren das Zeug, damit Kinder verblöden.

Warum sollten sie? - Damit sie später Idiotenjobs machen.

Iss einfach, okay?

Ich lass die doch nicht mein Gehirn verkrüppeln!

Und ich will weiter abnehmen. - Du hast abgenommen?

Ein Kilo. Alle sind neidisch.

Du nimmst das wieder zu, ja? - Ich will aber nicht!

Iss jetzt. - Zwing mich doch!

Ich bitte dich darum. - Versuch doch, mich zu zwingen!

Nur Papa kann das, und der ist nicht da!

Stimmt, und vielleicht kommt er auch nie mehr!

Deshalb zahle ich die Rechnungen und besorge das Essen!

Auch wenn es dein Gehirn verkrüppelt!

Setz dich hin und iss!

Iss, Lisa!

Ich bin gegangen.

Was? - Ich bin gegangen.

Wenn du Rick rausschmeißen kannst, kann ich ihn verlassen.

Du hast ihn verlassen? - Ja.

Wo willst du jetzt hin? - Ich war den ganzen Tag im Kino

und hab überlegt. Ich weiß es nicht.

Alle anderen sind verheiratet. Ich dachte, ich könnte bei euch bleiben.

Bei uns? - Wenn ich darf. Ich hab Sachen dabei...

Ich hab das... und das dabei.

Hast du Geld? - Ja.

Gut, wir brauchen nämlich Basketballschuhe.

Ich darf also bleiben? - Klar! Komm schon.

Bring dein Zeug rein. - Raus mit dir!

Du solltest schlafen. - Bist du auch wach?

Ja.

Du solltest schlafen. - Es ist wegen der Prüfungen.

Darf ich... - Komm rein.

Komm.

Was ist, wenn ich durchfalle? Man hat nur drei Versuche.

Du fällst nicht durch. Und wenn du bestehst...

Du wirst bestehen. Du musst positiv denken.

Ja.

Geh schlafen, sonst schläfst du morgen ein.

Ich weiß.

Dann geh ins Bett.

Ich will nicht schlafen. Aber du...?

Nein, ich will nicht.

Ich will auch nicht schlafen. - Soll ich dir Kakao machen?

Nein.

Soll ich dir einen machen? - Nein.

Manchmal habe ich so Gedanken und werd sie nicht mehr los.

Ja? Denkst du an Rick? - Nein.

An...

An was?

War der Witz von Mr. Miranda nicht lustig?

Nein, ich hab ihn nicht verstanden.

Ich fand ihn sehr lustig.

Denkst du an Mike?

Ja.

Er war ganz blau.

Was meinst du? - Das war an der High School.

Alle Jungs, die Polizisten werden wollten, waren blau angemalt.

Da hab ich ihn gesehen.

Er war so schön.

Er sah aus wie eine Statue.

Und was ist passiert?

Ich weiß es nicht.

Ich weiß es auch nicht.

Claire, darf ich... Nein, es ist blöd.

Was? - Nein, es ist blöd.

Darf ich mich zu dir setzen?

Ja, klar.

Es ist gut, neben jemandem zu sitzen.

Ja.

Darf ich näher rücken?

Ja.

Schläfst du jetzt? - Weiß nicht. Hoffentlich.

Schlaf einfach.

Das ist schon den ganzen Morgen so.

War es so, als Sie kamen?

Ich hab den Administrator gerufen. - Wen?

Brad, den Computertypen. - Warten wir damit noch.

Mr. Miranda! - Haben Sie mitgeschrieben?

Ja. - Und bestanden?

Ich glaube schon. Die Grammatik...

Die Grammatik... - Ja.

Rufen Sie mich heute Abend an? - Ja, versprochen.

Haben Sie einen Moment Zeit? - Ja, klar.

Ich nehme nicht an, dass Sie was davon verstehen?

Ein Kodierungsalgorithmus. - Ein was?

Sie hat gerade einen geschrieben. - Ja.

Kommen Sie mit mir.

Kommen Sie. - Okay.

Willst du eine Cola? - Nein.

Willst du Erdnussbutterplätzchen? - Ich hab keinen Durst.

Und ich hab keinen Hunger.

Du bist sauer. - Nein.

Doch.

Ich dachte, du gehst total gerne zu José.

Ich dachte, er ist dein bester Freund. - Ist er aber nicht.

Ich dachte es eben.

Warum muss ich denn gehen?

Warum Lisa? Warum gehst nicht du, wenn Mama ausgehen will?

Nicht in diesem Ton! - Warum gehst du nicht?

Weil wir feiern wollen. - Und wenn sie nicht bestanden hat?

Hat sie bestimmt. - Dann feiern Lisa und ich mit ihr.

Und nicht du, verdammte Scheiße!

Du gehst auf dein Zimmer, wenn du so redest!

Du fluchst auch! - Nicht mehr. Es gibt neue Regeln.

Wenn Mama da ist, höre ich auf sie. Aber nicht auf dich!

Du hast mir gar nichts zu sagen, verdammte Scheiße!

Mein Gott!

Wo warst du?

Ich war mit Chuck aus. - Wer ist Chuck?

Mein Freund. - Was ist mit Victor?

Der hat Suzie Malanori vor der ganzen Klasse angebaggert.

Was will ich mit dem? Ich geh packen.

Ja...

Frankie...

Wie wär's, wenn ich morgen Abend verschwinde,

und ihr feiert mit eurer Mama?

Mir doch egal.

Können Sie das für mich lösen? - Nein.

Sehen Sie her.

Lösen Sie das mit Ihrer Algebra. - Okay.

Richtig. Und...

... diese hier? - Okay.

Sehr gut. - Ja?

Studieren Sie das. - Warum?

Für das Stevens müssen Sie das alles wissen.

Das Wissenschaftscollege? - Natürlich.

Es gibt Stipendien. Ich kann Ihr Tutor sein.

Chemie, Physik, Biologie, Integralrechnen...

Ich, aufs Stevens? - Ihnen steht alles offen.

Ein volles Stipendium. Sie wissen nicht, welches Potenzial Sie haben.

Sehen wir uns das hier an.

Mr. Miranda, Sie sind der beste Lehrer, den ich je...

Kann ich Sie was fragen?

Es ist... was Persönliches.

Ja, klar. - Ich...

... hatte noch nie solche Gefühle für... Wie erkläre ich das?

Ich glaube, ich bin verliebt,

und ich sollte mir das aus dem Kopf schlagen.

Ich sollte es vergessen, aber ich kann nicht.

Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich...

Ich glaube, ich weiß, wen Sie meinen.

Ja? - Ja.

Und dieser Mensch mag Sie auch... findet Sie sehr anziehend.

Und fühlt manchmal genauso.

Aber ich muss gestehen, ich...

Ich hatte mal eine Romanze...

... eine Affäre, müsste man wahrscheinlich sagen,

mit einer erwachsenen Studentin, wie Sie,

und... ich habe ihr sehr wehgetan.

Meine Frau...

... hat es immer noch nicht verwunden.

Und ich eigentlich auch nicht.

Jeden Morgen, wenn ich in den Spiegel blicke, frage ich mich...

Mr. Miranda? - Studenten sollten

sich nicht in Lehrer verlieben, und umgekehrt...

Aber so was passiert, o ja.

Die Studenten lieben nicht den Lehrer, sie lieben das Fach.

Der Lehrer erscheint oft überlebensgroß, das verstehe ich.

Aber zu Hause

bin ich ein ganz normaler Typ. So stinklangweilig,

dass ich mich selbst langweile.

Sie denken, ich bin in Sie verliebt?

Sind Sie... Sind Sie das nicht?

Tut mir leid...

Wäre das so ungewöhnlich? - Es tut mir leid.

So was kommt vor.

Es tut mir leid.

Ich bin in Claire verliebt.

Claire? - Meine Freundin Claire.

Okay.

Sie sind...

Was?

... angewidert? - Überhaupt nicht.

Aber es ist... - Was?

... pervers. - Das denke ich nicht.

Jeder sagt das. - Ich bin nicht jeder.

Viele Studenten sind schon zu mir gekommen.

Viele?

Was sagen Sie Ihnen?

Ich weiß nicht...

Nicht viel, schätze ich. Ich sage...

Manche Menschen... sind einfach so.

Da war dieses Mädchen an der Schule.

Jemand hatte "Lesbe" auf ihren Schrank geschrieben.

Alle waren gemein zu ihr.

Sie sagten, sie hören erst auf, wenn sie nicht mehr pervers ist.

Als das an ihrem Schrank stand, haben alle gelacht.

Und Sie? Haben Sie auch gelacht?

Bleiben Sie ruhig hier. Wenn Sie gehen, ziehen Sie die Tür zu.

Wo gehen Sie hin? - Sie haben viel zu tun.

Glückwunsch! - Englisch hab ich wohl versiebt.

Du hältst dich immer für dumm, aber das stimmt nicht. Tschüss.

Tschüss.

Geh, mach einen drauf. Das kannst du brauchen.

Krieg ich keinen Kuss? - Nein.

Sei kein Esel, Frankie!

Haben sie angerufen?

Nein, nein. - Okay.

Was machen wir mit Frankie?

Uns fällt schon was ein. - Ja.

Glaubst du, sie sind es? O Gott...

Hallo?

Ja.

Ja.

Ja.

Wer war das? - Mr. Miranda.

Du hast nicht bestanden, stimmt's? - Nein.

Es tut mir so leid. - Nein, ich habe...

Das ist ja auch sauschwer... - Nein, ich habe bestanden!

Du hast bestanden? Echt?

O Gott, du hast bestanden!

Du hast bestanden! Schau, was ich gemacht habe!

Schau!

Meine Güte! Was ist das denn?

Ich dachte, wir gehen Spaghetti essen.

Gefällt's dir nicht? - Doch, es ist wunderschön.

Gut, das wollte ich. - Es ist wunderschön.

Weil ich nicht nur wegen deiner Prüfungen feiern wollte,

sondern auch, weil ich dir was sagen muss.

Ja? Ich muss dir auch was sagen. - Ja?

Okay, du zuerst! - Nein, du zuerst.

Ich kann nicht. - Ich auch nicht.

Ein Glas Wein? - Ja!

Danke, Julie.

War das furchtbar heute. Es war die Hölle los.

Da war eine Frau, der hätte ich am liebsten

ihr Chili ins Gesicht gekippt.

Sie hat kein Trinkgeld gegeben.

Dabei hat sie mich nur rumgehetzt.

Vielleicht haben wir beide das Gleiche zu sagen?

Ja, vielleicht. Nein.

Bestimmt nicht. - Vielleicht doch.

Okay, vielleicht doch.

Ich hoffe es.

Vielleicht.

Okay, ich fange an.

Ich vermisse Rick nicht mehr

und... ich denke an jemand anderen.

An wen?

Die ganze Zeit,

jede Sekunde. - Wer ist es?

Du.

Was ist denn hier los?

Du massierst mir die Füße und denkst...

Nein. Vergiss, was ich gesagt habe.

Bitte. - Moment, seit ich hier bin,

hast du schmutzige Gedanken über mich?

Ich...

Nein, vergiss, was ich gesagt habe.

Nein, das werde ich nicht!

Ich dachte, wir sind Freundinnen. - Das sind wir.

Ich dachte, du magst mich um meiner selbst willen. - Ja.

Wie konntest du das tun?

Ich fass es nicht. Wir hatten so viel Spaß.

O Gott! Verdammt!

Hörst du mich?

Ich will dir was sagen.

Machst du was, damit ich weiß, dass du mich hörst?

Sei bitte nicht böse.

Bitte zieh nicht aus.

Wie konntest du so was zu mir sagen

und erwarten, dass ich was dazu sage?

Ich mag dich um deiner selbst willen.

Darum geht es ja.

Aber bitte zieh nicht aus.

Wir vergessen das Ganze einfach.

Es ist nie passiert.

Willst du wissen, was ich dir sagen wollte? - Klar.

Ich wollte dir sagen, dass...

... ich im Steak House kündige.

Ich werde Mr. Mirandas Kurs besuchen

und die Prüfungen machen.

Und dann werde ich Polizistin.

Wenn Mike und Rick das können, kann ich es auch.

Stört dich das? - Nein, warum sollte es?

Weil Rick Polizist ist. - Nein, das stört mich nicht.

Warst du mal mit einer Frau zusammen? - Nein.

Hast du je daran gedacht? - Nicht bevor...

Ich schon.

Wirklich?

Ja.

Auf der High School.

Immer wieder.

Und auf der Junior High School.

Immer wieder.

Ich habe an dich gedacht.

Warum hast du nichts gesagt? - Ich weiß nicht.

Es ist falsch, es ist pervers und es ist falsch

und es ist schmutzig und pervers und falsch.

Solche Gedanken darf man nicht haben.

Wir müssen uns das aus dem Kopf schlagen.

Hallo! Ich hab mich verspätet. - Macht doch nichts.

Ich hatte drei Tische mit Kindern.

Hallo!

Hallo, Susan. Lange nicht gesehen.

Der hier hält mich auf Trab.

Na klar.

Das ist ja wie auf dem Hauptbahnhof hier.

Ich brauch 'ne Zigarette. - Rauchst du eine?

Nein, tu ich nicht.

Ich wünschte, wir hätten unsere Ruhe. - Ja.

Ich...

Ich habe heute an dich gedacht. - Ja.

Ja.

Den ganzen Tag.

Ich schätze...

... ich habe auch an dich gedacht. - Ja.

Ich konnte nicht anders.

Ich möchte deine Hand halten.

Wir sind im Park.

Ich weiß. - Es ist wie im Kaufhaus hier.

Mann, ich will 'ne Zigarette! Aber ich rauche nicht.

Sonst schmeck ich wieder nach Kippen.

Das hast du nicht. - Doch.

Nein. Du hast nach Sprite geschmeckt mit...

... ein bisschen Kohle.

Siehst du? - Ich liebe deinen Geschmack.

Ich will deine Hand halten.

Aber wir sind im Park. - Ich weiß.

Wenn wir zu Hause wären... - Ja.

Ich denke daran.

Ja? - Ja.

Hör auf! - Niemand kann uns verbieten,

daran zu denken.

Ja. - Wir tun doch nichts.

In einem Zustand waren wir gestern...

Eine Katastrophe, stimmt's?

Weißt du noch, wie ich dein Gesicht berührt habe?

Ich berühre es jetzt.

In Gedanken. Spürst du es?

Ja. - Spürst du's?

Denk nicht nach.

Ich berühre dein Haar.

Ich berühre deinen Nacken.

Ich berühre deinen Mund.

Dein Mund ist weich... - Weich...

Überall. - Ich erinnere mich.

Ich küsse dich am ganzen Körper.

Ich erwidere deinen Kuss. - Ich küsse dich...

... überall...

Du duftest nach Rosen.

Du riechst so gut. - Ja?

Weiter.

Du duftest.

Wie Babypuder.

Ich wusste nicht, dass es so viel...

Sollen wir gehen?

Gehen wir!

Komm!

Was wir noch brauchen...

Hallo, Sally.

Hallo, Sally! - Hallo. Wie geht's?

Gut.

Also... Hallo. - Wie geht's dir?

Ich mache Hähnchenflügel.

Ewig nicht gesehen.

Ja. Wie geht's?

Frag sie doch, ob sie mitkommt.

Wir gehen nachher bummeln, nach Ohrringen schauen...

Kaffee trinken... - Ja. Kommst du mit?

Nein, ich brauch keine Ohrringe.

Ich war gestern mit Mike und Rick aus. Mike leidet sehr.

Wir wollen unser Leben verbessern. - Ach ja?

Andere gehen dafür ins Fitnessstudio.

Blöde Kuh!

Die Puzzleteile sehen wie Fraktale aus. - Ein Fraktal ist kein Puzzle.

Was ist ein Fraktal? - Okay. Hier.

Das einfachste geometrische Beispiel für ein Fraktal ist die Cantor-Menge.

Du drittelst sie und entfernst das mittlere Drittel.

Du hast zwei Linien und machst das immer wieder.

Du erhältst eine unendliche Zahl unendlich kleiner Punkte,

die immer gleich angeordnet sind.

Cool.

Wie läuft's beim Lernen?

Ich mache eine Gleichung.

Es ist sauschwer.

Erzählen Sie uns von sich. - Ich bin Mary Jo Novak aus Walla Walla.

Moment mal, Mary Jo! Walla was?

Walla Walla, Washington. - Wie soll ich das erklären?

Niemand kommt aus Walla Walla.

Ich bin eben anders. Ich bin aus Walla Walla.

Ich habe noch nie... - Die tektonischen Platten

verschoben sich extrem schnell.

An der Entwicklung der Erde zwischen 8000 v. Chr. und heute sehen wir,

dass sich in den letzten 2000 Jahren so viel verändert hat

wie überhaupt seit Entstehung des Planeten.

Nordamerika und Asien entfernen sich weiter voneinander.

Bei diesem Tempo könnte eine Landbrücke zwischen der Ostküste...

Sehen Sie, wie der Rauch gleichmäßig aufsteigt.

Doch hier wird er plötzlich verwirbelt.

Wie ein Fluss an einer Stromschnelle.

Stromschnellen? Wo ist das Dia? Gut.

Es ist sehr schwer, Turbulenz zu erforschen,

da sie wie das Wetter regellos ist.

Die Bewegung wiederholt sich nie, sie ist chaotisch.

Lorenz reduzierte

die Turbulenz kochenden Wassers auf drei Variablen,

die er aufzeichnen und verfolgen konnte.

Das hier ist Chaos... ein Bild davon.

Sieht nicht nach Chaos aus, oder?

Oder das Aussehen von Chaos hat ein Schema.

Ich bin wieder da!

Claire?

Hallo, Scampy. Hast du Hunger?

Ich weiß jetzt, wie ich es erklären kann.

Der Berg ist stabil.

Der rieselnde Sand nicht.

Irgendwann bricht die Kante des Berges ab.

Wann und wie, das ist die Kante des Chaos.

Ich vermisse meine Freunde.

Ich bin deine Freundin.

Ich weiß. Aber ich hatte mal mehr als eine.

Wir finden neue Freunde.

Was meinst du, "neue Freunde"?

Ich hatte diese Freunde mein Leben lang.

Ich hab eine Idee.

Leute aus Manhattan machen mich nervös. - Warte.

Wenn wir erst da sind, geht's dir besser.

Tommy hat viel von Ihnen gesprochen. - Ja?

Es ist schön, noch eine Frau im Männerverein zu haben.

Männerverein? - O ja. Sie können nicht anders.

Stellen Sie uns vor? - Das ist Claire.

Ich freue mich, dass Sie da sind.

Tommy, deine Freundinnen. - Wie schön!

Mr. Miranda. - Sagen Sie bitte Tom, ja?

Ich habe eine Überraschung für Sie. Kommen Sie.

Tommy!

Robert Sander. Das sind Julie Johnson und Claire Diveni.

Robert erforscht Bifurkationen und planare Diff... Hilf mir, Robert.

Sonderzulassung, Princeton. - Sagen Sie Bob zu ihm.

Sehr erfreut. - Sehr erfreut. - Hallo, Bob.

Hallo.

Möchtest du was trinken? - Sehr gerne. Das wäre toll.

Ich habe mal Teppiche in Kaschmir gesehen...

Er muss nur gereinigt werden. - Du magst den Läufer nicht?

Einen Perser vielleicht. - Und das Muster?

Ein bisschen belanglos, aber...

... dass Turbulenz durch nichtlineare Gleichungen

mathematisch ausgedrückt werden kann, sondern auch, dass Turbulenz direkt

von den Ausgangsbedingungen abhängig ist

und durch seltsame Attraktoren beschrieben wird.

Ich glaube, darüber habe ich etwas gelesen.

Wie geht's dir? - Schön, dich zu sehen.

Du hast ja mit niemandem geredet.

Ich hab's versucht.

Ich weiß nicht...

Du hast die ganze Zeit allein da gesessen.

Die wollten nicht mit mir reden. Ich hab's echt versucht.

Okay.

Scheiße, da ist Susan. Verdammt! Susan.

Was? - Da ist Susan!

Sie kann uns sehen! - Was sehen?

Sie ist nicht blöd, sie weiß es.

Was? - Bleib weg von mir!

Ich berühr dich nicht mal. - Bleib weg! Lass mich!

Da ist nichts zu sehen. - Sie kann es sich denken.

Sie guckt doch nach vorne.

Und jetzt fährt sie los.

Sie kann es sich denken.

Ja.

Ja, das ist völlig richtig.

Sehr gut! Setzen Sie sich.

Ich bewundere Tom Miranda sehr.

Sie beeindrucken ihn sehr.

Und diese Gleichungen so schnell zu lösen, ist sehr gut.

Aber... deshalb sind Sie noch kein Genie.

Engagierte Mathematiker sind meist jung,

jedenfalls unter 30. Sie sind auf dem absteigenden Ast.

Ich weiß nicht, ob Sie schon wissen, wozu ich fähig bin.

Hallo. Wo gehst du hin? - Mit Joe aus.

Wer ist Joe? - Mein Freund.

Du musst Claire sehen. Sie ist wunderschön.

Scheiße! Was dagegen? - Wogegen?

Ich muss in 20 Minuten da sein. - Wo?

Bei Sally.

Du wolltest doch lernen. - Tja,

ich bin eingeladen und geh feiern. - Du musst lernen.

Heute nicht. - Du schaffst die Prüfung nicht.

Es sind noch 2 Wochen hin.

Du musst viel lernen.

Wie willst du bestehen? - Ich gehe zu Sally

und feiere mit meinen Freunden.

Bin ich dir zu langweilig?

Nein. - Warum bleibst du dann nicht hier?

Weil ich's satt habe.

Ich langweile dich. - Hör mal.

Normale Leute sind nicht immer zu Hause. Sie gehen aus

und feiern mit ihren Freunden. - Wir sind nicht normal.

Bei dir weiß ich nicht, aber ich bin normal.

Was willst du damit sagen? - Ich will Spaß,

Spaß mit normalen Leuten. Normalen Spaß

mit normalen Leuten.

Wenn ich noch einen Abend hier bleiben

und über Fraktale reden muss, flippe ich aus!

Und worüber redest du mit deinen Freunden?

Darüber, wer mit wem schläft?

Manchmal flippe ich vielleicht aus! Weil du dumm bist!

Du bist nicht besser als andere, Julie Johnson!

Du kannst meinetwegen

Scheiße über Fraktale und Chaostheorie erzählen,

aber du bist nicht besser als ich!

Was machst du denn? - Dann gehen wir halt zu deinen Freunden!

Du kannst nicht mit. - Warum nicht?

Du bist nicht eingeladen. - Die werden nichts merken.

Julie... - Ich werd dich nicht mal ansehen!

Du kannst nicht hin. - Das sind auch meine Freunde.

Nicht mehr.

Keiner kennt dich mehr.

Selbst ich nicht.

Kann ich dir was zeigen?

Ich muss los. - Nein, zuerst... Hör zu!

Ich will dir was zeigen.

Es wird dir nicht sofort gefallen,

aber wenn du nicht gleich explodierst

und ich dir alles erkläre, wird es dir vielleicht gefallen.

Also...

Nächstes Jahr gehe ich hoffentlich aufs Stevens

und du aufs Jersey City College oder... - Ich will los.

Wir finden neue Freunde,

Freunde in New York City. Hör zu, bitte.

Ich habe diese Tabelle gemacht...

Du sagst immer, du wärst eine gute Anwältin, und das stimmt.

Also hab ich überlegt, ob wir zusammen aufs College gehen könnten.

Voilà!

Du besuchst Kurse an drei Abenden in der Woche.

An den freien Abenden und Samstags lernst du.

Die Abende am Wochenende und der Sonntag sind für die Kinder.

Die Hausarbeit teilen wir uns alle. Da müssen die Kinder helfen.

Und hier habe ich mir überlegt, wie wir das bezahlen.

Ich könnte Stipendien und Darlehen bekommen...

Und für dich habe ich was über die Columbia und die NYU,

die haben tolle Programme für Jura.

Ich gebe zu, dass es eng wird, aber wir können es schaffen...

Frankie hat einen Mülleimer angezündet!

Kerry sagt, ich lebe bei Perversen! - Unsinn!

Er sagt, ihr habt Händchen gehalten. - Kerry ist ein Idiot!

Es stimmt. - Seid ihr Lesben?

Nein! - Natürlich nicht!

Ich glaube ihm. - Wir sind keine Lesben!

Ich zieh zu Papa! - Frankie!

Kerry Smith ist ein Vollidiot!

Das sind wir nicht. - Niemand nennt mich je wieder so.

Das sind wir nicht. - Nie wieder nennt mich jemand so.

Ist es wahr?

Was?

Du und Claire...

Wir lieben uns. Das ist wahr.

Wie?

Als Liebespaar. - Scheiße.

Hätte ich es dir nicht sagen sollen? - Doch, das hättest du.

Soll ich dich in den Arm nehmen?

Nein. Ich will einfach hier sitzen.

Willst du... - Ich will nur hier sitzen.

Oh, Julie. - Hallo.

Kann ich zu Claire? Es ist ein Notfall.

Ja. - Okay. Danke.

Ich geh schlafen.

Was? - Ich bin müde.

Du und ich...

Zwischen dir und Mike ist es nicht dasselbe, oder?

Das geht dich nichts an, weißt du?

Was ich mit meiner Zeit mache.

Was ich mit meiner Zukunft mache... Das geht dich nichts an.

Ich geh ins Bett.

Bleibt in Bewegung!

Gut so!

Ist das die Lesbe? - Was?

Ist das deine Lesbenmutter?

Das ist 'ne Lesbe, oder?

Ich will dich hier nicht haben.

Fang doch an. - Warten wir nicht auf Claire?

Fang an, Liebling. - Okay.

Kommst du essen, Claire?

Nein.

Es ist alles bereit. - Ich komme aber nicht!

Wie geht's Frankie?

Ganz gut.

Wie geht's dir? - Ganz gut.

Lange her, was? - Ja.

Was trinkst du da?

Ich... trinke nur was.

Wie wär's, wenn ich dich ausführe?

Ich habe viel nachgedacht

und überlegt, wie ich ein besserer Mann werde.

Wirklich? - Ja, ich arbeite daran.

Ich muss dich besser behandeln, dich ausführen, dir mehr zuhören...

Stimmt's?

Ich weiß nicht, ob du das weißt, aber...

... ich war echt fertig.

Das wusste ich nicht.

Ich meine, echt fertig.

Ich hab 'ne Therapie angefangen.

Erzähl's aber keinem, okay? Der Typ ist...

Er hat eine Menge Erfahrung. Wir sollen zusammen zu ihm kommen.

An unseren Problemen arbeiten und wieder eine Familie werden.

Würdest du das wollen? - Ja.

Der Wein ist gut, nicht?

Besser als der vorhin. - Ja, so was trinkst du nie mehr.

Gut ist der.

Frankie schläft schlecht.

Ich habe mit ihm geredet und...

Frankie...

Frankie denkt, du bist lesbisch.

Nein.

Ich müsste es ja wissen.

Dumme Gerüchte. - Das hab ich ihm auch gesagt.

Die Leute reden und sagen dumme Sachen.

Darauf hört man einfach nicht.

Chaos hat drei Bedingungen: Es ist sensitiv für Ausgangsbedingungen,

es ist periodisch dicht

und es ist dicht transitiv. - Da komm ich nicht mit.

Kann ich dir ein Bild zeigen... - Schon gut.

Solche Gespräche liegen mir nicht.

Eine schöne Nacht, nicht? - Ja.

Wunderschön.

Wie du.

Also... - Darf ich kurz reinkommen?

Nicht heute. - Nein? - Nein.

Aber bald, ja? - Hoffentlich.

Ja, ich hoffe es. - Ja.

Tut mir leid. Das wollte ich nicht.

Du riechst gut. - Es tut mir leid.

Was?

Ich habe den Abend mit dir genossen

und ich will mit den Kindern zum Therapeuten.

Ja, bring sie mit.

Aber wir können nicht so Familie sein, wie du es meinst.

Warum nicht? - Ich kann nicht.

Es tut mir leid.

Es tut mir leid, Baby. Es tut mir leid.

Es ist Zeit.

Julie, du fliegst...

... so weit weg, weißt du...

Du fliegst ins Ozon oder so. Ich weiß es nicht.

Ich will's nicht wissen.

Das ist mir zu weit weg.

Ich will einfach hier auf der Erde sitzen, dir winken

und zusehen, wie du gehst.

Willst du nichts aus dir machen?

Willst du nicht jemand werden? - Das bin ich schon.

Komm näher.

Näher?

Nein.

Was tun Sie hier? - Ich warte auf Sie.

Im Naturgeschichte-Museum ist gerade die Schmetterlingsausstellung.

Und ich will zu der Vorlesung über Himmelstaxonomie.

Am Freitag um sieben. Wollen Sie mit?

Wollen Sie da hin?

Was ist los?

Sie ist weg.

Ist schon gut...

Wollen Sie darüber reden?

Stoppen Sie mich bitte.

Was? - Ich will die Entfernung nach Alpha Centauri messen.

Warum? - Ich muss es wissen.

Ich muss es wissen.

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