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Ich hab sie alle erledigt.
Doch der Mann mit der Granate hat mich erwischt. Ich bin tot.
Na ja, nicht in echt.
Stevie, wir wollen jetzt los. Komm, sag deiner Oma tschüss.
Das ist meine Mama. Sie findet, ich habe zu viel Phantasie.
Ich habe meinen Posten gehalten, oder? Ich hätte einen Orden verdient.
Dann wäre ich berühmt.
Ok, Jungs, strengt euch an. Du bist gut geworden, weiter so.
Geht euch jetzt umziehen.
Komm mal, Steve.
- Du hast wieder dein Zeug vergessen. „Ja.
- Können die anderen dir nichts leihen? - Nein.
- Hast du sie gefragt? „Ja.
- Wie oft hast du dieses Jahr Fußball gespielt? - Nicht sehr oft.
Das ist noch milde ausgedrückt.
- Geh und stell dich vors Rektorat. - Jawohl.
Danach machst du deine Matheaufgaben.
Was ist los, Steve?
"Schulleiter'
Briggs wird kaum erfahren, dass ich nicht beim Rektor war.
Er hat mir ja nur gesagt, ich solle vor der Tür warten,
aber nicht, für wie lange.
Schule ist sowieso öde, das ist zumindest meine Meinung.
Was soll ich hier eigentlich? Ich mache ja doch nichts.
Wir haben heute Nachmittag nur Fußball. Ich verschwende hier nur meine Zeit.
- Wo willst du hin? - Ich muss zum Zahnarzt.
„Los. - Tempo, Jungs.
Schon besser.
Pass auf.
Wenn ich jetzt hochgehe, fragt meine Mama warum ich so früh komme.
Da ist Steve.
- Hi Steve, was treibst du? - Ich steh nur so rum.
- Hat Briggs was gemerkt? - Nein, du hast Glück gehabt.
Gut. Wollen wir heute Abend spielen?
Ich soll eigentlich meinem Papa mit dem Wagen helfen.
Wir hätten in den Park gehen können.
Ja, mal sehen. Los, gehen wir.
- Bis später, Steve. - Bis später.
- Ok, ich bin gegen halb sechs da. - Gut. - Bis dann, Steve.
Das ist mein Pa, mit einem seiner Pokale. Er war ein guter Sportler.
Er meint, ich solle auch Sport treiben, aber ich mache mir nichts daraus.
- Hi Andy. - Ist Steve da?
Ja, komm rein.
Gib mir deine Jacke.
Stevie, Andy ist gekommen.
Zieh dir lieber auch deine Schuhe aus.
- Hi Steve. - Hallo Andy.
- Was machst du? - Ich packe nur meine Sachen weg.
- Komm, lass mal sehen. - Nein. - Ach komm.
- Du bist so ein Mädchen. - Besser als alles, was du drauf hast.
- Klar. - Aber sicher.
Was wollen wir machen?
- Weiß nicht. - Lass uns Fußball spielen!
- Nein, Fußball ist Quark. - Was willst du dann machen?
Ich weiß nicht. Ah, doch: Wir lassen meinen neuen Drachen steigen.
Gut, gehen wir.
- Ganz guter Wind, oder? - Ja, Wind halt.
- Du bist von allen in der Klasse der Kleinste. - Na und?
Ich wäre nicht gerne so klein wie du.
Das liegt in der Familie. Meint meine Mama zumindest.
Aber du wirst von allen gefoppt, weil du so klein bist.
- Hast du einen Drachen? - Noch nie den Wunsch danach gehabt.
Sie sind super. Hier, versuch's mal.
- Ist echt ganz gut. „Ja.
Da sind die Jungs. Wollen wir mitspielen?
Nein, Fußball ist doch bescheuert. - Komm schon. - Nein.
- Ein bisschen höher. - Es geht nicht.
- Klar geht das. - Versuch's doch selber, du Crack.
Ok.
- Tja... - Siehst du?
- Los, halt ihn oben. - Es ist schwerer, als es aussieht.
Nein, eigentlich nicht.
Der Wind flaut ab.
- Komm, lass uns gehen. - Ich hab doch gerade erst angefangen.
Gleich kommen die anderen auch an.
- Na und? - Er geht vielleicht kaputt. - Unsinn. - Komm, gib mir den Drachen.
- Vorsicht. - War doch ne gute Landung. - Hat mich fast den Kopf gekostet.
- Das gehört da rein. - Das rutscht schnell raus, oder?
So, hier.
Los, wer zuerst an dem Baum ist.
- Du bist nicht fit. - Du bist nur früher losgelaufen.
- Du bist echt wie mein Papa. - Wollen wir nicht doch mitspielen?
- Nein, Fußball ist Quark. - Komm schon.
Du wolltest mir doch mit dem Modellflugzeug helfen.
Keine Lust. Los, ich gehe Fußball spielen. Machst du mit?
- Nein, ich gehe nach Hause. - Na gut. Bis dann, Steve.
Er weiß, dass ich Fußball nicht mag. Komischer Kumpel, einfach so abzuzischen.
Morgen treffe ich mich mit Stuart. Der ist mein echter Freund.
Was soll die Zeitung auf dem Boden?
Das hat keinen besonderen Grund, ich hab sie bloß nicht weggeräumt.
Hat er wieder rumgesudelt?
Nein, immer denkst du, er macht alles schmutzig.
Na, etwa nicht? So wie er den Teppich ruiniert hat?
Das ist doch ewig her. Kannst du das nicht mal vergessen?
Der Teppich war ja ganz neu.
- Ich hab ihn doch sauber gekriegt. - Ja, bis auf den Fleck in der Mitte.
Da steht doch der kleine Tisch drüber.
Man kauft doch keinen Teppich, um dann Flecken mit Tischen zu verdecken.
- Ach, sei still. - Was hat er gemalt? Einen Vogel, he?
Wo ist das Bild, hast du es weggeworfen?
Nein, natürlich nicht. Ich hebe doch alle seine Bilder auf.
- Wozu? Ab in die Tonne damit. - Sicher nicht. - Dummes Zeug.
Wenn er sie nach dem Malen wegwerfen würde, wäre es mir egal.
Aber dass die Dinger überall herumfliegen müssen!
Deine blöden Pokale stehen doch auch überall rum.
Das sind doch Trophäen! Dinge, die ich errungen habe.
- Das sind halt seine Errungenschaften. - Ach was, Bilder.
- Er ist eben ein sensibler Junge. - In diesen Pokalen steckt viel Schweiß.
- Sieh dir nur das Sieger-Foto an. - Ich kann es nicht mehr sehen.
- Was soll das denn bitte heißen? - Komm, hör auf.
Früher fandest du es doch so toll. Und mich auch, übrigens.
Manchmal frage mich, warum eigentlich.
Na, wir wissen doch, warum. Oder?
- Ich mag mir das nicht länger anhören. - Klar.
Weil ich immer so leise reden muss.
- Ich geh ihn mal aufwecken. - Wehe!
Ich werde ihm diese Bilder schon austreiben.
Wie viel hast du getrunken, dass du so komische Laune hast?
Ich habe keine komische Laune. Ich werde ja wohl was trinken dürfen.
Du hättest ja mitgehen können.
Du hast nicht etwa eine Affäre, oder?
Die nächsten Bilder wandern jedenfalls in die Tonne.
- Wehe! - Oh doch.
Wehe! Diese Bilder zu malen, macht ihm so viel Freude,
Und mir wird es eine Freude sein, sie in Fetzen zu reißen.
Begreifst du nicht, dass ihm das Malen ähnlich viel Spaß macht,
wie dir das Herumspringen auf dem Sportplatz?
Mir hat Malen nie Spaß gemacht, wieso also ihm?
- Die Farben schmeiße ich auch weg. - Du bist wirklich unfassbar gefühllos.
Das wird ihm eine Lehre sein.
Wenn du das machst, ist der Teufel los, das schwöre ich.
Hohles Geschwätz. Du verlässt mich doch nicht.
- Und wenn, nimm ihn bloß mit. - Das werde ich, keine Sorge.
Warum nicht gleich morgen? Aber vergiss den kleinen Deppen nicht.
- Und die Bilder. - Red nicht so einen... - Und den dreckigen Teppich auch.
Das wär doch nett.
Ja, und kein Essen auf dem Tisch, wenn du nach Hause kommst.
- Du wärst völlig hilflos... - Seid endlich still!
Was war das?
Wir haben Stevie geweckt...!
Fünf.
- Kann ich die kaufen? - Klar. - Sie kostet vierzig.
- Vierzig, nicht fünfzig. - Warte, ich wechsele schnell.
Fünf.
Eins, zwei, drei, vier, fünf.
Eins.
- Du bist dran. - Fünf.
Fünf.
Fragen deine Eltern dich manchmal, was du werden willst, wenn du groß bist?
- Manchmal. Und deine? - Eigentlich nicht.
Ich weiß auch gar nicht, was ich werden will.
Ich würde gerne Arzt werden, aber meine Mama traut mir das nicht zu.
Ich wäre gerne für irgendetwas berühmt. Nicht super berühmt, aber halt bekannt.
- Wie ein Profi-Fußballer? - Nein, kein Fußballer.
Irgendwas besonderes. Wie ein Erfinder.
Ich könnte ein neues Tier entdecken, und es nach mir benennen.
Du könntest eine Bank ausrauben.
Nein, am Ende wird man ja doch geschnappt.
Ich würde lieber Bankräuber fangen.
Sechs. Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs.
Fünf.
Das Spiel ist öde. Lass uns aufhören.
Was machen wir dann?
Wir spielen Fangen. Du musst am Sofa sein, bevor ich dich antippe.
- Und der Verlierer? - Nackt ausziehen. Du fängst an.
Ok. Zähl bis fünfzig, aber langsam.
Eins, zwei, drei, vier, fünf...
... 20, 21, 22, 23, 24, 25.
Den schnappe ich mir. Fünfzig. Ich komme!
Die Socken.
Los, du bist dran.
Zu spät. Das Hemd bitte.
Los, ich hab dich.
Die Hose.
- Los, jetzt deine. - Na gut.
- Hey, das gilt nicht. - Na klar.
- Gar nicht, du mogelst. - Ich mogel nicht.
- Ich bin wieder dran. - Ok.
Eins, zwei, drei, vier, fünf,
zehn, fünfzehn, zwanzig, 25, 30, 35, 40, 45, fünfzig.
Ich komme!
Ich hab dich.
- Du musst die Unterhose nicht ausziehen. - Hatte ich auch nicht vor.
- Wir sollten ein bisschen aufräumen. - Aber vorher ziehen wir uns wieder an.
Komm, was soll schon passieren?
Was für ein totaler Schrott!
- Das war lustig, oder? „Ja.
- Komm, wir machen eine Attacke. - Ja, und killen sie alle. - Los.
Los, ihr zwei, raus aus den Beeten.
- Du läufst ans andere Ende. - Ok.
Los!
Was soll das, einfach so an die Tür zu hämmern?
Wart ihr gestern schon mal hier?
- Nein. - Moment mal, mich führt ihr nicht hinters Licht.
Seid ihr hier aus Gegend? Ja?
Könnt ihr nicht woanders spielen? Da drüben ist jede Menge Platz.
- Geht Fußball oder Cricket spielen. - Zieh Leine.
- Zisch ab! - Ich melde euch bei der Polizei.
Was denkt ihr euch? Kommt zurück!
Bleib stehen!
Glaubst wohl, du kannst mir entwischen.
- Hey, schau mal da. - Nichts wie rauf, Steve.
Es steckt fest.
- Das geht schon. - Ich schieb's mal weiter rein.
Los, Matrose. Spring rauf.
- Lass uns Cricket spielen. - Ok, los.
Wieder daneben.
- Los, mach schon. - Wart's ab.
- Lass das. - Nö.
- Hör auf. - Hättest du wohl gerne.
- Ich verpass dir eine. - Versuch's doch. - Hör auf.
Na, wer ist jetzt nasser?
Das kriegst du zurück.
Lass das.
Zieh Leine!
Dir werd ich's zeigen!
Versuch's doch.
- Hast du eigentlich ne Freundin? - Nein, was soll der Quatsch?
Ich auch nicht. Mädchen sind dämlich.
Hast du von der Sache mit Barbara Jackson gehört?
Super lustig.
Sie saß gerade auf dem Klo, als dieser Typ reinkam.
Und sie nichts wie raus, mit ihrem Schlüpfer noch unten.
Alle haben sich schlappgelacht.
- Das gibt wieder Schimpfe. - Klar.
- Ich hoffe, meine Mama ist nicht da. - Ja, ich auch.
Das war lustig.
Du bist mein bester Kumpel, ich wünschte, du wärst auf meiner Schule.
Ja, gleichfalls.
- Hast du sonst keine besten Kumpel? - Nein.
- Komm, wir sollten lieber nach Hause gehen. - Ist gut.
- Hallo Sohnemann. - Hallo Papa.
- Hast du deine Hände gewaschen? - Ja. - Lass mal sehen.
Nein, hast du nicht. Steh auf und wasche sie.
Geh anders rum.
Ich sagte, du sollst anders rum gehen.
Hast du sie gewaschen? - Ja - Zeig her.
Ok, das ist schon besser.
Hör auf mit der Spielerei.
- Was ist mit dem Geld, das deine Mutter vermisst? - Welches Geld?
Sie vermisst Geld, wie viel noch mal?
- Fast ein Pfund. - Sagen wir ruhig, ein Pfund.
- In ihrem Geldbeutel fehlt ein Pfund. - Nicht ein Pfund, sondern fast ein Pfund.
Mutter vermisst also fast ein Pfund. Hast du es genommen?
- Nein. - Bist du dir sicher? - Ja. - Nun, ich glaube dir nicht.
Los, sag mir ins Gesicht, dass du es nicht genommen hast.
- Ich war es nicht. - Sicher? Ich glaube dir nicht.
Wir hatten das schon mal. Damals hast du auch geschwindelt.
- Du hast das Geld genommen, ganz sicher. - Komm, lass ihn in Ruhe.
- Habe ich nicht. - Woher kommt das Geld für den Drachen?
- Das habe ich gespart. - Gespart? - Ja.
Seit wann hast du Geld zum Sparen? Los, woher ist das Geld?
Von meinem Taschengeld.
So viel Geld hast du gar nicht.
- Vielleicht hat die Tante etwas gegeben. - Die würde ihm kein Geld geben.
Bis du mir die Wahrheit sagst, hast du Stubenarrest.
Ich hätte nicht übel Lust, auch deine Bilder zu zerreißen.
- Sag ihm doch, dass ich nicht lüge. - Du lügst, seit ich dich kenne.
- Lass gut sein, trink deinen Tee. - Trink den Tee, den Mutter gemacht hat.
- Du bleibst, bis du aufgegessen hast. - Ich habe keinen Hunger.
Ich schließe alle deine Spielsachen weg, bis du mir die Wahrheit sagt.
- Ich habe kein Geld genommen. - Und dieser Zoo verschwindet auch.
Hör endlich auf und lass ihn in Ruhe.
Man sollte seine Bilder verbrennen.
Und die Farben wegschmeißen.
Wieso steht er einfach auf?
Das ist Melvin, meine Schildkröte.
Ich lüge ja nicht gerne, aber mein Papa macht mir Angst.
Los, her damit.
Ich wünschte, die Menschen würden nicht so aufeinander herumhacken.
Nur weil man keinen Fußball mag, halten sie einen gleich für einen Spinner.
Ich muss doch kein Fußballer sein.
Ich könnte doch auch für etwas anderes berühmt sein.
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