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Frankreich, Sie sind dran.
Wer ist "der Trampel, der keinen Ton trifft"?
-Kennen Sie nicht. -Jaja, ich weiß, wie Sie ticken.
Ja, und ich weiß, wie Sie ticken.
Und jetzt, Ladies und Gentlemen:
In der Kategorie "Paare"...
-Bereit? -Überhaupt nicht!
Zusammen schaffen wir es.
ZWEI MONATE ZUVOR
Merci! Vielen Dank, Paris, merci!
Ich liebe euch!
Bénédicte!
Bravo, Sie sind sensationell!
Unmöglich.
-Ich mache diese Tournee nicht. -Aber warum?
Warum? Weil es lärmig, öde und langweilig wird.
-Nein, das wird... -Mittelmäßig, Gaspard.
Aber davon war keine Rede.
Es hieß, es ginge um Mozart, es ginge um eine Tournee durch Japan.
Jetzt soll ich in Dorfsälen eine Oper singen,
die auf dem iPhone komponiert wurde.
Deinem Otto werde ich was erzählen.
Aber Schatz, du bist großartig, und er wurde ja deswegen ernannt:
Er will raus aus Paris, weg von der Opéra Garnier, von Mozart.
Weg von den etablierten Häusern,
in denen nur alte, steinreiche Spießer sitzen.
Ich bevorzuge den Begriff "Musikliebhaber".
Glaubst du, so bringt man Kultur in die Vorstädte?
Du kennst die Vorstädte nicht.
Doch, doch. Entschuldige bitte, ich glaube schon.
Neuilly zählt nicht.
Am meisten nervt mich... Guten Tag, Madame!
Das ist alles nur reine Augenwischerei. Warte, pass mal auf.
Madame? Hören Sie sich Opern an?
Nein? Mangelndes Interesse, mangelnde Gewohnheit?
Etwas von allem vermutlich.
Wenn Sie die Wahl hätten
zwischen einer wunderschönen Oper in der Garnier wie "Carmen" oder "Aida"...
Vielleicht nur alle zehn Jahre, Oper ist teuer.
...oder aber einer Oper in Ihrer Nähe,
die viel schlechter, aber "modern und inklusiv" ist,
wohin würden Sie gehen?
Was soll sie darauf antworten?
Ja, ihr habt recht. Ich bin genervt und rede dummes Zeug.
Bedienen Sie sich ruhig, wenn Sie Lust haben.
Doch, doch. Es verdirbt sonst nur.
Danke für alles.
Tut mir leid! Puccini oder Debussy sind für mich "modern", und nicht...
Ich hasse diese Zeiten!
Und ich hasse Otto!
Bitte halt dich heute zurück.
Nein, das kannst du nicht verlangen. Du weißt, ich kann mich nicht verstellen!
Dann steck dir Kuchen in den Mund, trink etwas...
Oder Steinchen, genau... Aber ich flehe dich an: Nicht ein Wort!
Viel Glück, ich muss los.
Kommst du denn nicht mit?
Ich habe Jade versprochen,
zu ihrer letzten Vorstellung nach Bastille zu kommen.
Und du, vergiss vor allem eines nicht: Die Steinchen.
Steinchen.
Danke.
Maestra.
Dieses hohe F, was für ein hohes F!
Nicht Mozart, du.
Mozart ist dem Publikum egal. Denkst du nicht?
Aber ja! Gestorben und begraben in einem Sammelgrab.
Ich übertreibe. Du weißt, was ich meine.
Was ich möchte, ist frischer Wind.
Wir müssen auf alle zugehen: Provinz, Vorstädte, Jugend.
Meinst du nicht?
Die Leute brauchen frischen Wind.
Wir müssen sie abholen mit neuen Stücken,
mit neuen Komponisten und mit einer Stimme wie deiner.
Ich bin so gespannt auf diese Tournee der Bürgernähe.
Hast du dir schon die Partituren angesehen?
-Partituren... -Die Partituren. Gefallen sie dir?
Ich spüre, das wird...
Viele hier möchten deine Meinung hören.
Also... Moment.
Ich komme... Ich habe Durst, bin gleich da.
Madame?
-Madame? -Ja.
Ein Anruf für Sie.
Hallo?
Niemand dran.
So rum ist besser.
Mach den Fernseher an.
Nein, geht nicht. Ich kann jetzt nicht.
Hab schreckliche Kopfschmerzen.
Bénédicte, schalte bitte sofort den Fernseher ein.
Und welchen Sender?
Alle Sender.
Nicht zu viel.
Ich trinke nie, aber das kenne ich:
-Na sdorowje! -Oh nein.
Gestern bei ihrer Premiere in der Garnier erfuhr Mezzosopranistin Bénédicte Autain
von ihrer Teilnahme an einer Konzerttournee durch Frankreich.
Doch die Nähe zum Publikum und Säle ohne Glamour
sind wohl nicht nach dem Geschmack der Diva.
Für wen soll ich denn noch alles singen?
Ich habe immer für alte, sabbernde Spießbürger gesungen
und jetzt soll ich auch noch für Bling-Bling-Typen im Pyjama singen?
-Im Pyjama? -Im Jogginganzug, egal.
Sage das bloß nicht weiter, schön für dich behalten.
Das bleibt unter uns. Weil Gaspard hat gesagt, ich soll...
Was offensichtlich nicht geklappt hat,
denn das Video wurde über Nacht 200 000 Mal geteilt.
Eine Reaktion des neuen Operndirektors Otto von Steinäcker steht noch aus.
Eine Quote hier, eine andere Quote da.
Die Boches kennen sich mit Quoten aus. Du weißt, was ich meine.
Nein? Hauptsache modern:
Jetzt soll ich für irgendwelche Proleten irgendwelche "scheiß" Opern singen!
Ja, ja... Ich...
Das ist mir sehr peinlich.
Es wurde aus dem Zusammenhang gerissen.
Der Zusammenhang ist: Du bist hiermit entlassen.
Keine Tournee mehr, keine Gage mehr, keine Oper mehr.
"Keine Oper mehr", das heißt?
Pardon, ist das nicht ein bisschen übertrieben?
-Oder? -Ja.
Ich werde nicht aufhören Mozart zu singen,
bloß um einem armseligen, kleinen Bürokraten Freude zu machen,
der ungebildet, gewöhnlich
und hässlich ist, und zwar so was von hässlich!
Also dein Boche geht mir langsam wirklich auf den Sack!
Madame Autain, bitte.
-Haben Sie etwas zu gestern zu sagen? -Bénédicte, was wird aus Ihrer Tournee?
-Madame Autain? -Bitte warten Sie.
Kann ich Sie ganz kurz sprechen?
Natürlich.
Es geht um Ihre Suite,
die Oper hat wohl die Vergabe neu geregelt.
Ach so?
Hätten Sie denn andere freie Zimmer?
Ein Zimmermädchen wird Ihnen beim Packen helfen.
Schön.
Ich bin sicher, das wird wieder.
Meine Mutter hat sich ständig mit dem Nachbarn gestritten,
nur weil unsere Wäsche zu ihm herunterhing.
Wissen Sie, was meine Mutter immer über ihn gesagt hat?
"Für wen hält sich dieser Mensch bloß?
Soll er meine Wäsche trocknen, wenn er es besser kann als die Sonne!"
Man muss die Leute reden lassen. Oder man wechselt eben das Fenster.
Gibt es ein Problem?
Ich erreiche den Chauffeur der Oper nicht.
Er kommt nicht.
Wenn sie Ihnen das Zimmer wegnehmen, lassen sie nicht Benz und Fahrer.
Er könnte wenigstens abnehmen.
"Keine Antwort ist auch eine Antwort." An Ihrer Stelle würde ich ein Taxi rufen.
Das geht nicht.
Die Paparazzi verfolgen mich.
Ist ganz schön staubig, oder?
Kein Staub, das ist Putz.
-Ist das besser? -Kommen Sie, steigen Sie schon ein.
Wir bauen gerade um. Los, rein!
Die Wahrheit ist, es ist eine Dauerbaustelle.
Verstecken Sie sich!
Die Luft ist rein.
-Vielen Dank. -Ach, kein Problem.
Ist schon verrückt, nur im Hotel zu wohnen.
Ah ja? Warum?
Haben Sie kein eigenes Zuhause?
Die Bühne ist mein Zuhause.
Mein Zuhause gehört der Bank.
Immerhin wird es in 20 Jahren ganz abbezahlt sein.
Wenn alles gut geht. Toitoitoi.
-Ach du Scheiße, verdammt noch mal! -Was?
Nazis im Pyjama sind hinter uns her.
"Eine Quote hier, eine andere Quote da."
Entschuldigung, aber ich musste so lachen.
Umso besser.
-Wo soll ich Sie absetzen? -Rue du Bac, bitte.
-Wo ist das? -Neben "Le Bon Marché".
Ich kenne nur Discounter: Lidl, Super U, Leader Price.
Obwohl, die müssen auch irgendwie schauen, wo sie bleiben:
-Was Obst und Gemüse gerade kosten. -Geradeaus.
Ach ja, pardon.
Merci. Sie haben mir das Leben gerettet.
Keine Ursache.
-Keine Sorge, ich warte auf Sie. -Großartig!
-Bin gleich wieder da, danke noch mal! -Bis gleich.
Béné?
Alles in Ordnung?
Ich habe zehnmal versucht, dich zu erreichen.
-Du kommst ungelegen. -Jetzt gerade?
Nein, grundsätzlich.
Du kennst doch Nico. Die Kinder, die Paparazzi,
das ist nicht ganz...
Weißt du, was ich meine?
Ja, ja.
Wir telefonieren?
Meine Freundin war nicht da, sie ist im Ausland.
Meine Mutter sagte früher oft:
"Freunde kommen immer gerne zum Essen, aber abspülen wollen sie nicht.
So ist die Welt."
Eine große Philosophin, Ihre Mutter.
Na ja, vor allem eine sehr gute Köchin.
Wo fahre ich Sie jetzt hin?
Sagen Sie ihr, ich bin nicht da.
Sei still!
Sagen Sie, Ihre Freunde sind ja echte Globetrotter.
Ja.
Kann man wohl sagen.
Kommen Sie auf einen Kaffee mit zu mir, bis Sie etwas klarer sehen?
Ist es weit?
Neben dem Discounter statt "Le Bon Marché",
aber weit weg von Paparazzi.
Los, steigen Sie ein!
Können Sie bitte ein bisschen leiser machen?
Heitert Musik Sie nicht auf?
Doch, aber nicht diese Musik.
Stellen Sie sich vor, Goldman war erst 20, als er das komponierte.
Er war noch ein Kind.
Chopin war 11, als er seine ersten Sonaten komponierte.
Kenn ich nicht.
Chopin?
Chopin kann man auch kennen, wenn man Jogginghosen trägt.
Der hat aber im Gegensatz zu Goldman nicht 640 Mal das Zénith vollgemacht.
Je weniger er redet, desto beliebter ist er.
Ganz das Gegenteil von Ihnen.
Ja, ich rede recht viel. Gilou sagt, ich habe Angst vor der Stille.
Sogar auf der Toilette oder beim Schminken muss ich reden.
Wenn ich überhaupt Zeit zum Schminken habe.
Nicht wie diese YouTuberinnen, die das beruflich machen.
Das heißt also, Sie schweigen nie.
Ich merke schon, Sie und ich werden uns prächtig amüsieren.
Hier ist es.
Gilou!
Ja?
Kommen Sie.
-Gilou, darf ich vorstellen... -Bénédicte.
Ich wusste nicht so recht, wie Sie heißen.
-Bonjour! -Béné, Gilou. Gilou, Béné...
-...dicte. -...dicte.
Der ganze Staub geht auf seine Kappe.
Er ist angeblich Lieferant, aber wir leben hier eher im Baumarkt.
Sie übertreibt immer.
Gut, ich muss los. Schönen Tag!
-Hat mich gefreut. -Ja, mich auch.
-Deine Schlüssel! -Ach ja.
Schlimmer als ein kleines Kind. Einen Kaffee?
Nein, ich habe Kopfschmerzen.
-Kaffee. -Entschuldigen Sie?
Dürfte ich mich vielleicht irgendwo fünf Minuten hinlegen?
-Natürlich. Bitte, kommen Sie. -Danke.
-Da? -Ja, oben.
Danke, das ist sehr nett.
Übrigens mache ich mit ein paar Freunden heute einen kleinen Karaoke-Abend.
Wenn Sie Lust haben?
Singen ist meine Leidenschaft. Da sind wir uns ähnlich.
Ich muss nur ein bisschen die Augen zumachen.
Ich habe was für Sie.
Drei Tropfen davon und Sie sind entspannter denn je.
Was ist das?
Rein pflanzlich, aber nur drei Tropfen.
-Okay? -Gut.
-Dann nerve ich Sie nicht länger. -Merci!
Fatou, ten points!
War ich nicht gut?
Geht so.
Was soll das heißen? Geht-so-gut oder geht-so-schlecht?
Geht-so-sehr-gut!
Jaja, ich fand es sehr harmonisch.
-Doch, wirklich sehr harmonisch. -Ach, papperlapapp.
Ein bisschen schief war es schon, oder?
Nein, am Anfang nicht.
Los, ins Bett mit euch. Auf geht's.
Hopp! Gute Nacht, mein Schatz.
Du bleibst hier. Da kannst du etwas lernen.
-Ich singe falsch? -Ach was, die sind doch bloß neidisch.
Das sind Rassisten! Die beiden da.
-Ich habe nichts gemacht. -Ich habe es gehört...
Und dieser Blick.
Also?
Stopp! Und?
Ohne Scheiß,
"La Tribu de Dana" kann man nicht falsch singen.
Nein!
Falsch singen Sie nicht.
Nein, falsch nicht.
Ich würde eher sagen, Ihre Stimme ist etwas schwierig.
Das ist so, als würdest du Mbappé fragen, ob er findet, dass du gut Fußball spielst.
Schnauze!
Dann zeig du uns doch, wie es geht.
-Ja, bitte! Ach, kommen Sie! -Nein. Ich bin müde, tut mir leid...
Bénédicte, bitte, ich war noch nie in der Oper.
Ich mache auch den Chor.
Geht schon, danke.
Voilà. Und jetzt entschuldigen Sie mich, ich muss mich hinlegen.
Wobei ich wohl ein, zwei falsche Töne rausgehört habe.
KARAOKE - REGIONALWETTBEWERB ÎLE-DE-FRANCE
Aber ja, du hast ihren Job und auch ihre Suite.
Wunderschön.
Ich muss sagen, ein bisschen Druck machen musste ich.
Arme Bénédicte. Ich hoffe, es geht ihr gut.
Lass das meine Sorge sein. Ich mache meinen Job, und du deinen.
Konzentriere dich auf dich. Montag wird hart, du wirst alle umhauen.
Madame, geht die Klimaanlage jetzt?
Jawohl, Monsieur.
Vielen Dank!
Ich kann diese Dinger nicht bedienen. Du sollst dich ja nicht erkälten.
Danke.
Danke dir.
Eier?
Und wie sieht's aus?
Hör zu, meine Große,
deine Schwester fährt schon ins Skilager.
Man kann nicht alles haben.
Aber das ist ungerecht, Gilou!
Es geht nicht anders.
-Und wenn wir meinen Vater fragen? -Albane.
Hello, everybody!
Was ist?
Schatz, wir haben tausendmal darüber geredet:
450 Euro für vier Tage Toulouse können wir uns nicht leisten.
Wir wollen nicht Würstchen essen,
sondern in die Sternwarte, es geht um Astrophysik.
Die Sterne kannst du dir auch von deinem Fenster aus ansehen.
Wir sind nicht geizig, es ist einfach nicht drin.
Ich soll gut in der Schule sein, aber ihr legt mir nur Steine in den Weg!
-Guten Morgen! Komm ruhig rein! -Morgen.
Ja, kommen Sie. Nehmen Sie Platz.
Ah, danke.
Es ist sicher nicht einfach, eine ganze Familie zu managen.
Ich bin schon allein überfordert.
-Was möchtest du? -Warte, ich sage es dir:
Quinoa in Hafermilch, Bio-Banane und brasilianische Körner.
Spinat-Smoothie und Linsensprossen,
gut für die Verdauung.
Saft aus frischen Granatäpfeln
und grüner Limettentee in der Thermosflasche ohne Weichmacher.
Einfacher Brunch ohne Schnickschnack, auf Nummer 712.
Beinahe: Ich habe Brot, Butter und Marmelade.
-Perfekt. -Nein!
Machen Sie nie Pause?
Wenn man ein Haus hat,
muss man es mindestens einen Tag pro Woche pflegen.
Wenn man aus einer Sozialwohnung kommt,
tut es gut, zu wissen, dass man den Kindern was hinterlässt.
-Ein schönes Projekt. -Ja.
Und wenn ich alt bin,
liege ich entspannt unter meinem Kirschbaum
und nasche seine Früchte.
-Kirschen essen Sie besonders gern. -Ich liebe Kirschen.
Was Sie nicht sagen, ich habe es bemerkt.
Ich finde nichts schöner als einen blühenden Kirschbaum.
Danke noch mal für letzte Nacht, wenn ich irgendetwas für Sie tun kann...
Bleiben Sie, so lang Sie wollen.
Sie sind immer willkommen.
Übrigens habe ich eine Ewigkeit nicht mehr so gut geschlafen.
-Wegen Ihrer... -Habe ich es nicht gesagt?
-Unglaublich. -Und rein bio.
Jaja.
Huhu!
Oje, oje. Von wegen "huhu".
-Dieses Huhu kenne ich. -Ich habe nichts gesagt!
Kümmerst du dich dann um den Kirschbaum? Kommen Sie, wir gehen.
-Wohin gehen wir denn? -Überraschung.
-Fünf Minuten, hilf mir nur schnell. -Nein, nein.
Was denn? Du siehst, wir gehen gerade. Mach das bitte fertig, Schatz!
Wir müssen uns fertigmachen. Bis später!
-Ist es weit? -Nein!
Gilou ist süß, er macht alles selbst. Dafür ist das Haus eine Dauerbaustelle.
Jetzt will er isolieren, um Kosten für das Heizöl zu sparen.
Doch irgendwann muss man Stopp sagen, sonst hört er einfach nie auf.
-Ein bisschen wie Sie also. -Sie werden es nicht bereuen. Kommen Sie!
Ich muss zugeben, ich bin kein großer All-You-Can-Eat-Fan.
Wir sind nicht zum Essen hier.
-Ta-da! -Nein, nein.
Kommt nicht infrage,
mir tun immer noch die Ohren von gestern Abend weh.
Zum Zuhören sind wir auch nicht hier, kommen Sie. Machen Sie schon!
Was tun wir dann hier?
KARAOKE-REGIONALWETTBEWERB
Ich traute mich nie, mich anzumelden.
Sie ahnen nicht, was das für eine Chance für mich ist.
Was für eine Chance denn?
Qualifizieren wir uns heute und werden dann Landesmeisterinnen,
geht es direkt nach Tokio.
Zur Weltmeisterschaft, in das Mekka des Karaoke.
"Wir", warum... Warum sagen Sie "wir"?
-Sie wollten immer in Japan singen. -Aber Fatou.
Wow, wow, wow!
Das war unglaublich, bravo! Ich habe immer noch Gänsehaut.
Unglaublich, einen Riesenapplaus für Thomas Berger!
Begrüßen Sie jetzt mit einem Riesenapplaus Fatou Dialo und Bénédicte Autain!
Sie steigen durchs Fenster wieder ein.
Und schulden mir was, haben Sie selbst gesagt.
Fatou, sind Sie komplett lebensmüde?
Ihre Stimme, mein Auftreten, wir rocken den Laden.
-Ach. Also. -Kommen Sie, machen Sie schon!
Sie Niete! Eine Niete sind Sie!
Moment, aber Sie wollten doch unbedingt, dass ich mitkomme und singe.
Ich hatte Sie gewarnt, ich habe keine Ahnung von Varietémusik.
Das Geheimnis an Karaoke ist, dass man nur lesen muss!
-Und jeder kennt Joe Dassin, jeder! -Dann bin ich der lebende Gegenbeweis!
Meine Herren! Kennen Sie Joe Dassin?
Ja!
Also! Vielen Dank auch! Merci, merci!
Was soll ich sagen, ihn kennt also jeder außer mir.
Entschuldigen Sie? Entschuldigung?
Hätten Sie Interesse, bei den Landesmeisterschaften anzutreten?
-Was? -Wie meinen Sie das?
Wir haben bei einem Seminar eine Wette verloren
und mussten deswegen hier antreten.
Ehrlich, wir haben alles versucht, um nicht zu gewinnen.
-Karaoke ist echt gar nicht unser Ding. -Gar nicht.
-Und warum wir? -Ja? Warum?
-Na ja... -Na ja...
Es scheint Ihnen ganz schön am Herzen zu liegen.
Und da nur Sie und wir in der Kategorie "Paare" antraten...
Nur wir vier.
Wir haben gewonnen!
Wir haben gewonnen!
Wir haben gewonnen!
Wir haben gewonnen! Oh, Béné, wir haben gewonnen.
Ich kann es wirklich immer noch nicht glauben:
Wir fahren zu den französischen Meisterschaften!
Nein, Sie haben nicht gewonnen, Fatou. Die haben verzichtet, das ist was anderes.
Wir stehen kurz vor der Weltmeisterschaft.
Überlegen Sie: Japan, der Hammer!
Beruhigen Sie sich, Fatou.
Ab jetzt singen Sie nur noch Pop und Schlager,
von morgens bis abends, das ist mein letztes Wort!
Begreifen Sie doch, Fatou: Ich werde da nicht mitmachen.
Unter den Bedingungen singe ich nicht in Japan.
-Unter welchen Bedingungen sonst? -Das werde ich Ihnen sagen:
Das Neue Nationaltheater Tokio, das philharmonische Orchester, Mozart.
Da ich zum Glück nicht leicht zu ersetzen bin,
werden sie schnell auf mich zurückkommen müssen.
Was?
-Es tut mir wirklich leid. -Ich übernehme das.
-Aber es ist mein Auto. -Und ich darf bei Ihnen logieren.
Sie ist Künstlerin und hat ihren Job verloren.
Das kenne ich, mein Sohn ist Rapper.
Na ja, ist gar nicht so einfach.
Dabei scheint er sehr gut zu sein. Na ja, ich und Rap, das...
Ah, abgelehnt.
-Ach ja? -Ja.
-Dann probieren Sie es mit dieser, bitte. -Ja.
Und Rap auf Keltisch auch noch.
Na ja, gibt auch Chinesen, die Reggae machen.
Geht leider auch nicht.
Ach, das kann jedem passieren. Sie müssen in den Miesen sein.
Ja, vermutlich. Obwohl, bei der Summe.
Mein Sohn hat nur 500 überzogen und ist gesperrt worden, unglaublich.
Nein, bei mir ist es viel weniger.
-Weniger als 500? -Ja.
Und schon gesperrt bei Ihrem Einkommen? Wie viel haben Sie überzogen?
Weiß nicht, ich würde sagen zwischen 20 und 30.
Die Banken haben echt ein Problem mit Künstlern.
Gesperrt wegen 30 Euro im Minus, geht's noch?
Aber nein.
Nein, also wirklich.
30.000 Euro Überziehungskredit? Verzeihung.
30.000 Euro? Das ist das Bruttoinlandsprodukt von Togo.
Schon gut, Fatou. Ich habe verstanden.
Wie kann man so reich und gleichzeitig so arm sein?
Aber Sie wissen doch, wie das so ist...
Nein, ich schwöre, das weiß ich eben nicht.
Na ja, bei dem Leben, das ich führe,
geht eben alles, was reinkommt, auch sofort wieder raus, voilà.
Wie unser Kühlschrank.
Sie kriegen sicher Bonuspunkte beim Einkaufen.
Aber hast du keine Rücklagen?
Nein, wozu? Ich meine, doch: Ich habe das hier.
Damit lässt sich nicht viel rausholen.
Du hast keine Ahnung. Lass das!
Den Überseekoffer vielleicht auf eBay.
-Schon möglich, könnte sein, ja. -Wär eine super Werkzeugkiste.
Nur ein Scherz. Wie viel hast du dafür bezahlt?
Weiß nicht, ich würde sagen...
50?
Also ich würde sagen, viel mehr.
50?
Nicht doch.
Oje, geht das wieder los.
50.
50.000.
Keine ehemaligen Francs, keine Dirham...
50.000 Euro.
Gewöhn dich dran,
ganze drei Nullen trennen ihr Leben von deinem.
-Darf ich? -Ja, natürlich.
Danke.
Pardon, nicht Sie.
Nerv mich ja nie wieder, wenn ich mir mal Schuhe für 60 Euro kaufe.
Wer?
Lass das.
Regel Nummer 2: immer Großpackungen nehmen.
Regel Nummer 3: Sonderangebote.
Haben Sie Regel Nummer 1 schon gesagt?
Regel Nummer 1:
Niemals mit den Kindern einkaufen gehen, sonst explodiert der Einkaufswagen.
Kinder sind der Teufel und von der Kreditkarte fernzuhalten.
Keine Marken, keine Schokolade, und vor allem:
Die richtige Sorte ist die Sorte, die niemand mag.
-So hält sie auch die ganze Woche. -Gar nicht blöd.
Ich bin ja auch nicht blöd.
Blöd sein ist was für Reiche, wir können uns das nicht leisten.
Pamela, Sharon oder Marilyn?
Pardon?
So können Sie nicht zur Meisterschaft, der Look ist eine Frage des Respekts.
-Da gehe ich lieber zum Friseur, oder? -Mit welchem Geld?
Keine Sorge, zur Not mache ich es.
Ich frisiere auch Yoda, den Hund meines Bruders, ich hab's drauf.
Sehr witzig.
Kann ich Sie um einen Gefallen bitten?
Könnten Sie am 17. die Kinder hüten?
Gilou und ich haben Hochzeitstag,
und wenn ich sie alleinlasse, ruinieren sie nur den Abend.
-Natürlich. -Vielen Dank.
Wir brauchen Hundekekse für Yoda. Kommen Sie.
-Also, ich habe nachgedacht. -Da kriege ich direkt Angst.
Es sind noch drei Wochen,
und Sie verwechseln immer noch
Claude François, François Valéry und Frédéric François.
-Also ein bisschen mehr weiß ich schon. -Ach ja, wirklich?
Also nein.
Sie lernen das alles auswendig.
Denn am Abend, wenn wir auftreten,
haben wir ein Lied zur Wahl, und eins wird gelost.
Das heißt, Sie müssen alle im Schlaf können.
Hören Sie, ich bin zu allem bereit, aber Ihre Körperhaltung ist unmöglich.
Man singt nicht richtig, wenn man so dasteht.
-Was ist mit meiner Haltung? -Da ist nichts gerade, Fatou!
-Das ist etwas rassistisch. -Kommen Sie mal her.
Stellen Sie sich vor, Sie sind ein Baum und holen Ihre Energie aus der Erde.
-Ein Kirschbaum. -Kirsche, Apfel, was Sie wollen.
Weiten Sie Ihren Brustkorb
und atmen Sie tief ein.
-Nein. Nicht oben, hier unten. -Ja.
Wenn man falsch atmet, kann man nicht singen. Gut.
Und jetzt Bauch einziehen,
Bauchmuskeln anspannen, Popo zusammenkneifen...
-Popo... -Na, den Po. Den Hintern.
-Angespannt? -Allerdings.
Gut, und jetzt einfach die Luft rauslassen.
-Wo? -Fatou.
Voilà.
Na also. Schon besser.
Ein Bogen.
Jaja, sehr witzig. Los jetzt.
Sie forcieren ein wenig.
Nein, hinten.
Nein! Der Ton.
Zuhören und darbieten.
-Räume jetzt auf! -Das ist gar nicht von mir!
-Ich zeige es Ihnen. -Pardon, ich dachte...
Ich...
Bravo. So ist es gut.
Ja?
-Darf ich? -Klar, komm rein!
Weißt du, deine Mutter hat mir 1000 Lieder zum Lernen gegeben.
Doch mit einem komme ich gar nicht zurecht,
nämlich mit dem von Jules.
-Zeig mal. -Kennst du das?
Ach, "Jul"!
Vielleicht, keine Ahnung.
-Das ist sein Zeichen, weißt du. -Aha.
Keine Sorge, das kriegst du hin.
Okay.
Erst mal, Jul ist mood, okay? Heißt, einfach Spaß haben.
-Okay? Modus... -Spaß haben, wie...
Einfach total gechillt, weißt du. Die Füße ein bisschen auseinander.
Einfach rappen.
Immer so,
mit Händen und Beinen.
Okay. Alles ist Bluff.
Gesten machen. Ja, genau.
Nein, so.
Yo, was geht
Was geht ab
Yo, was geht
Yo, was geht
Yo, was geht
Hol dein Gras raus, deine Platte Shit
Durchs Game lauf ich in Schlappen
Im VIP-Bereich sitz ich im Jogginganzug
Komm, geh mir nicht auf'n Sack
Los, dann zeigen Sie mal: Eins, zwei, drei, vier!
Weiß nich, aber deine Crew kopiert mich
Wenn's Mitternacht schlägt, bin ich dicht
Will dich...
Karaoke ist Gesang und Spiel zusammen.
Also amüsieren Sie sich dabei, ja?
Auf geht's, entspannen und Spaß haben.
Drei, vier, los!
Bin klein wie Mathy Mimie
Weiß nich, aber deine Crew kopiert mich
Wenn's Mitternacht schlägt, bin ich dicht
Will dich nicht verletzen Sage, du bist mini
"Mimie", nicht "mini".
Ach so. Okay.
So ein Fehler, und wir sind tot.
Die Meisterschaft ist kein Spiel.
Fatou?
Eins, zwei, drei, vier,
fünf, sechs, sieben, acht.
Okay? Wir wollen die Jury überzeugen, aber auch das Publikum.
Eins, zwei, drei, vier...
Eins, zwei...
Haben Sie gewusst, dass Mozart seine erste Oper mit elf komponiert hat?
Hören Sie auf mit Ihrem Mozart.
War er für die Landesmeisterschaft qualifiziert?
Nein. Ich schon.
Oh ja.
Seit zwei Jahren fick ich jetz das Game
Trau dich und frag mich, wie ich heiße
Um eine Sache bitt ich euch
Geht Ju-Ju-Jul nicht auf'n Sack
Nie ohne Idee, immer was im Tank
Die Linie verschwimmt Wenn ich über die A7 heiz
Ich weiß, Hater hören meine Mucke geheim
Und sogar auf'm Dorf lauf ich auf Tape
Yo, was geht
Hol dein Gras raus, deine Platte Shit
Durchs Game lauf ich in Schlappen
Im VIP-Bereich sitz ich im Jogginganzug
Komm, geh mir nicht auf'n Sack
Yes!
Hey, die Farbe muss ausgespült werden!
Gar nicht übel ihr Mozart.
Aber an Maître Gims kommt er nicht ran.
Ist das dein Ernst? So ein Blödsinn.
Wieso?
Du siehst übertrieben stylisch aus: Die Haare, Tönung, der Jogginganzug.
Und, fühlt sich das gut an?
Nett, dass Sie mich abholen!
Das trifft sich sehr gut,
ich habe die Königin der Nacht probiert,
aber das hohe F ist viel zu hoch für mich, unmöglich...
Als hätte ich eine Ziege verschluckt, und das Fell kratzt noch.
-Fatou, ich höre auf. -Aufhören womit?
Mit dem Wettbewerb. Ich schaffe das nicht.
Ist es wegen "La Moulaga"?
Machen Sie Witze? Die selbst verstehen nicht mal ihre Texte.
Das ist nicht meine Welt, Fatou.
Karaoke, gefärbte Haare, Jogginganzug.
Den Pyjama meinen Sie?
Tut mir leid.
Ich habe es wirklich versucht.
Ich weiß, ich schulde Ihnen viel.
Meine Mutter hat immer gesagt:
"Aus einem Küchentuch wird keine Serviette."
Aber Sie haben mich als Putzlappen benutzt.
Das ist nicht cool.
Ein Miststück sind Sie. Ein mieses, kleines Miststück.
Das ist mein letztes Wort.
Siehst du? Huhu!
Bleibt es dabei, dass Béné auf die Mädels aufpasst?
Mir doch scheißegal.
Dann wohl eher nicht.
Ich entschuldige mich bei dir, Otto.
Ich habe eine Weile gebraucht,
aber jetzt weiß ich, worum es dir geht.
Bürgernähe,
Modernität.
Neues Publikum.
Auf die Leute zugehen.
Und die Pyjamas?
Schön.
Irgendetwas ist anders an dir.
Oh nein.
Das ist es nicht, du hast dich wirklich verändert.
Aber es ist zu spät, ich habe umdisponieren müssen.
Jade?
Jade.
Was macht Mama mit euch,
wenn ihr ihr den einzigen Restaurantbesuch im Jahr versaut?
-Du wirst uns beide umbringen? -Und?
Und uns dann als Dünger für den Kirschbaum im Garten verbuddeln.
Ja, ganz genau. Und was wird die Frau Richterin sagen?
Sie wird überhaupt gar nichts sagen.
Weil sie auch die Nase voll hat von ihren Kindern,
die am Telefon nerven, wenn sie mit ihrem Mann ausgeht.
Also wird eure Mama nicht nur nicht ins Gefängnis kommen,
sondern die Richterin verleiht ihr sogar eine Medaille
und wird zu ihr sagen: "Gut gemacht!"
Ist das klar?
-Wie war das? -Ja, Mama.
Wo hat der schon wieder seinen Schlüssel, das nervt.
Hast du keinen Schlüssel?
Bin sofort da, Sekunde.
Ihr braucht eine Babysitterin?
Ich habe Abendessen mitgebracht.
Geht's los?
Also dann.
Schönen Abend!
-Yo, Béné! Yo, Béné! -Yo, Béné! Yo, Béné!
-Spiel nicht mehr mit meinen Haaren! -Nicht kitzeln!
Wenn du nicht aufhörst, mache ich dir deine Buns auf.
-Schon gut, ich höre auf. -Auf geht's! Ab ins Bett!
-Aber ich bin nicht müde. -Doch, du hast Schule!
Nein. "Wahrheit oder Pflicht".
-Dann Pflicht: Geh schlafen! -Aber so geht das nicht.
Gut, also Wahrheit: Wie ist das Leben als Künstlerin?
Das ist sehr individuell, kein Künstlerleben gleicht dem anderen.
Dann dein Leben als Künstlerin?
Mein Leben als Künstlerin...
Na ja, erstens gefällt es mir, wie ich lebe.
Und dann...
ist es wie bei vielen anderen auch erst mal eine Menge Arbeit.
Man muss Opfer bringen,
Erfolge,
Misserfolge.
Und wenn es dann einmal läuft, hast du solche Angst, dass es aufhört,
und du stellst dein restliches Leben zurück, du...
Es ist kaum Platz mehr für die Liebe, nur ein bisschen Sex.
Den Kinderwunsch verschiebst du ständig.
Und...
Und je leerer dein Privatleben wird,
desto stärker konzentrierst du dich auf die Karriere,
und das stresst dich.
Und Stress verursacht Magengeschwüre.
Und ein Magengeschwür bedeutet,
kein Gluten mehr, keine Laktose mehr.
Was noch? Keinen Alkohol mehr.
Eigentlich gar nichts mehr.
Und eines Abends,
wegen der Müdigkeit, wegen des ganzen Stresses und so,
lässt du dich gehen
und versaust dir deine ganze Karriere.
Einfach so.
In 30 Sekunden.
Aber dafür seid ihr vielleicht noch ein bisschen zu jung.
-Nein. -Doch.
-Nein. -Morgen ist Schule, jetzt ab ins Bett.
-Aber ich bin überhaupt nicht müde. -Du hast morgen Schule. Komm, meine Süße.
Und ich muss jetzt noch meine Hausaufgaben fertigmachen.
-Ist es gut gelaufen? -Großartig.
-Vielen Dank. -Ach, sie sind entzückend.
Wir leihen sie dir.
-Dann bis morgen. -Bis morgen!
Möchten Sie einen Tee?
-Sylvie und Johnny? -Ja, ich übe die Klassiker.
Sie haben mich ganz schön hängen lassen.
Und Sie mich immerhin "mieses Miststück" genannt.
Dann würde ich sagen, wir sind quitt?
Auf den Wettbewerb.
Ohne mich.
Machen Sie Witze? Habe ich das alles umsonst gelernt?
-In zwei Tagen? -Ja, alles.
Sogar Aya Nakamura.
Da Sie mich versetzt haben,
mache ich Überstunden und fange um 16 Uhr an.
Lassen Sie sich vertreten.
Das dürfen wir nicht, nicht mal im Traum.
Also gut, ich komme mit.
Zu zweit sind wir doppelt so schnell.
Pardon?
Sie haben richtig verstanden.
Ihr Herz sagt Ja, doch Ihr Körper Nein.
Ihr Körper wird so reagieren...
Nichts ist so heftig, wie eine Suite im Luxushotel zu putzen.
Absolut nichts. Aber wir werden ja sehen.
Abscheulich.
Absolut ekelhaft.
54 Kontrollpunkte, 54 Gelegenheiten, die Menschen zu hassen.
Willkommen in meinem Leben! Na los!
-Los, los! Hier. -Ja.
Beeilen Sie sich, wir haben nur 23 Minuten pro Zimmer.
Das schaffen Sie?
Oh ja, aber dafür sterbe ich jung.
Die Rückseite nicht vergessen.
Aber da schaut sicher niemand hin.
Sie waschen sich auch hinterm Knie, oder?
"Karaoke ist keine Kunst, sondern ein Spiel."
"Ich richte Brust, Po und Hüfte aus."
Ich weiß gar nicht, ob ich mich hinterm Knie wasche.
Konzentration! "Ich bin Altistin und bleibe in meiner Stimmlage."
"Ich kann alles auswendig, aber ablesen reicht."
"Der Ton kommt aus dem Bauch, Singen ist wie Atmen."
Natürlich wasche ich mich hinterm Knie.
Und wieso soll ich die Dunkle sein, und Sie die Blonde?
-Wir tauschen, wenn Sie wollen. -Es gibt einen Haken, oder?
Oje, oje, Sie sind vielleicht anstrengend, Fatou.
-Gut, ich bin die Dunkle, Sie die Blonde. -Voilà!
-Wir sind die Dancing Queens. -Und die Putz-Königinnen.
Los, weiter!
Und wir falten genau im 45-Grad-Winkel, spezieller Wunsch der Kundin.
Bekommt sie sonst Tetanus, oder was?
Sie sind ganz schön frech.
Sie haben immer Kopfkissen aus Mikrofaser verlangt.
Ich habe ja auch eine Gänsefeder-Allergie, das ist wegen meiner Stimmbänder.
"Und Fenster bitte anlehnen wegen meines Halses.
Und Ziegenmilchseife, weil meine Haut so trocken ist."
Leute wie Sie haben immer einen Grund, einem auf den Wecker zu fallen.
Mag sein, ich benutze immerhin die Klospülung.
"Benutze die Klospülung."
-Sie lernen schnell. -Wirklich?
Doch die Schokolade darf man nicht essen, klar?
-Aber das gibt Power. -Als Nächstes machen wir die 712.
-Das war mein Zimmer. -Das ist es immer noch.
Aber nicht mehr als Gast!
Los, das wird schon wieder. In Ordnung?
Los, aufwachen!
Zimmerservice!
Béné?
Ja, ich putze jetzt. Wer hätte das gedacht? So ist das eben.
Aber macht ruhig weiter. Tut so, als wäre ich nicht da.
Du tust in letzter Zeit eh so, als wäre ich nicht da.
Aber was soll's? Ist nicht weiter schlimm.
Du weißt, ich hatte eine schöne Karriere, und jetzt...
So ist das eben. Es geht bergauf, es geht bergab.
Und schön die Bettdecke im 45-Grad-Winkel falten.
Muss man akzeptieren.
Ich sage nicht, dass es einfach ist. Aber man muss durchhalten.
Jaja, so ist das eben.
Und manche haben einfach mehr Talent, von Ast zu Ast zu springen.
Ich wünsche dir, dass du eine ganz große Operndiva wirst.
Statt zwei haben wir euch vier Stücke Schokolade hingelegt.
Danke.
Mesdames et Messieurs, guten Abend und herzlich willkommen
zum großen Finale der französischen Karaoke-Meisterschaft!
Ich weiß, Sie sind zahlreich aus ganz Frankreich angereist,
um an diesem Finale teilzunehmen, danke dafür.
Und ich verspreche Ihnen, Sie werden nicht enttäuscht sein.
Wo stecken die bloß?
Ich habe nachgedacht: Wie wäre ein Schlachtruf? Zum Beispiel...
Oder: "Keine singt besser als Fatou!"
Sie müssen aufhören nachzudenken. Beeilung!
Gut, kein Schlachtruf. Aber schade drum.
Ihr Applaus wird heute entscheidend sein,
sowie natürlich die Stimmen unserer Jury,
die aus Experten besteht, die ich grüßen möchte.
Die Entscheidung ist also 50-50.
Wer sich bei unserem Finale durchsetzt, hat das Privileg,
Frankreich bei den Weltmeisterschaften in Tokio zu vertreten!
Unsere Kandidaten haben alle extrem hart gearbeitet,
um heute Abend hier dabei zu sein.
Und ich kann Ihnen sagen,
unsere zwölf nationalen Komitees waren absolut unerbittlich.
Karaoke wird in Frankreich immer beliebter...
-Alles klar? -Geht so.
Geht-so-gut oder geht-so-schlecht?
-Die sehen ganz schön professionell aus. -Und das Spiel beginnt!
Stellen Sie sich alle nackt vor, das entspannt.
Sie sind dran.
Bénédicte Autain und Fatou Dialo!
Danke schön! Merci, Paris!
Das wollte ich schon immer mal sagen.
Danke, Applaus für alle unsere Kandidaten
vor der zweiten Runde dieses großen Finales!
Wie Sie wissen,
haben wir in diesem Jahr die Regeln für die Kategorie "Duett" leicht geändert.
Wovon redet er?
Also gut, wir haben die Regeln stark geändert...
-Haben Sie die Regeln nicht gelesen? -Doch.
-Karaoke ist vor allem ein Spiel. -Ein bisschen...
Also Bühne frei für das Popcorn-Duett!
-Pop! -Corn! -Du! -Ett!
-Pop! -Corn! -Du! -Ett!
-Pop! -Corn! -Du! -Ett!
-War das so vorgesehen? -Glaube nicht.
Auf keinen Fall.
Verdammter Mist!
-Was soll ein "Popcorn-Duett" sein? -Kennen Sie das nicht?
-Je... -Der... -Im... -Wech... -Sel... -Nur... -Ei... -Ne... -Sil... -Be.
-Je... -Der... -Im... -Wech... -Sel...
So kompliziert ist das nicht, Sie müssen nur lesen.
Was haben Sie bekommen?
-"Alors on danse". -"Alors on danse".
Eben schnell lesen.
Danke, Publikum!
"Eben schnell lesen."
Genau so hatte ich mir es vorgestellt. Ich wusste, man muss instinktiv rangehen.
Das nenne ich mal einen Erfolg!
Gilou hat alle seine Kollegen mitgebracht, damit sie applaudieren.
Es funktioniert, es sind viele!
Bénédicte Autain und Fatou Dialo!
Und die Sieger des großen Finales sind...
Danke, Fatou.
Dass ich wieder Lust am Singen habe, verdanke ich Ihnen.
Es lebe Karaoke.
Glückwunsch unseren Gewinnern!
Die die Freude und die Ehre haben,
Frankreich im Land der aufgehenden Sonne zu vertreten.
Und der Kirschbäume.
-Und der Kirschbäume. -Ach, du Scheiße.
Wir sind im Finale und fahren nach Japan.
Japan.
Es lebe Japan.
Wollen Sie mich veraschen, oder was?
-Keine Schimpfwörter. -Sie fliegen, Fatou.
Unmöglich.
Das Flugzeug ist das sicherste Transportmittel überhaupt.
Wissen Sie, was ein Flugzeug wiegt? 3000 Tonnen.
Finden Sie das normal, 3000 Tonnen mit 1000 Sachen in 12 000 Metern Höhe?
Nein.
Flugzeuge sind der Teufel, Särge mit Flügeln.
Oder? Sehen Sie!
Warum ziehen Sie mich dann überhaupt mit in die Sache hinein?
Ich wollte Sie nur aus Ihrem Bett holen,
wir sollten nicht gewinnen.
Ich habe noch nie im Leben was gewonnen, nicht mal beim Vorsingen im Kindergarten.
Und was ist mit dem Publikumsvotum?
Wozu haben Sie das alles organisiert?
Um nicht Letzte zu werden! Wir haben nicht geübt.
Sie haben gesagt, ich kann nicht singen. Alles Ihre Schuld.
Natürlich.
Ich bin ein empfindliches kleines Mädchen.
-Sie werden fliegen. -Nein, niemals.
Vertrauen Sie mir, Sie werden fliegen.
Bonjour.
Béné, ist für dich!
-Hier. -Danke.
Für Sie.
-Und passen Sie gut darauf auf. -Selbstverständlich.
Mit Verlaub.
Was machst du da? Ich habe dreckige Hände.
Da ich vier Wochen bei euch wohne, möchte ich mich ein bisschen beteiligen.
Es geht mich zwar nichts an,
aber vielleicht ist es ja für Albanes kleine Reise hilfreich.
Danke.
-Was heckt ihr beiden da aus? -Gar nichts.
Jammerschade wegen des Finales, oder?
Nicht einmal im Traum! Aber in dem Haus hört mir keiner mehr zu.
Ich habe vielleicht eine Idee.
Ich sage es euch jetzt zum letzten Mal, beim Leben meiner Kinder.
Nein, nein, nein! Beim Leben von dir, Gilou!
-Ich werde niemals... -Mindestens.
...in ein Flugzeug steigen!
Flugzeuge sind so etwas Schönes.
Sie sehen aus wie winzig kleine Libellen,
die im Wind fliegen, oder?
Wie Schmetterlinge des Lichts,
die wie ein Kätzchen die Sonne jagen, wie ein Kätzchen!
Dann macht das Flugzeug so...
Und danach...
Entschuldigung.
Sie ist schön, oder?
Haben Sie keine Angst um Ihren Hals.
Der läuft nicht weg.
Mesdames et Messieurs,
wir durchfliegen gerade eine Zone mit sehr starken Turbulenzen.
Fliegen ist reine Kopfsache.
Das Problem ist, die Leute wollen alles kontrollieren.
Man muss einfach loslassen, Zen...
Ja, würden Sie bitte aufhören, weil...
Alles spielt sich hier und da ab.
Jawohl, bravo! Schön alles rauslassen.
Sie haben mich unter Drogen gesetzt! Geht's noch?
Ich versichere Ihnen, nein!
Das ist dummes Geschwätz.
Gilou hat mitgemacht, oder?
Hat er, ja oder nein?
Jedenfalls sind Sie wieder ganz die Alte, das ist sehr erfreulich.
Was wollen Sie damit sagen?
Sie sind wieder so, wie wir Sie lieben:
So heiter, dynamisch.
Verarschen Sie mich jetzt auch noch?
Warten Sie!
Kann ich Ihnen was anvertrauen?
Ja?
Das ist mein erstes Mal.
Wie?
Als Gast.
Das müssen die Kinder unbedingt sehen!
Echt.
Wie lautet das WLAN-Passwort?
-Das ist das Erste, was die Gäste fragen. -Ah ja?
Ich nehme dieses da.
Ich schlafe immer rechts.
Ich bin so aufgeregt.
Ich muss aufs Klo, ich mit meiner Eichhörnchen-Blase.
-Bin gleich wieder da! -Ich muss auch nicht alles wissen, Fatou.
-Nehmen Sie zwei Stück Zucker? -Ja, bitte!
Gibt es in diesem Land kein Klopapier?
Haben die nicht das Papier erfunden?
-Das waren die Chinesen! -Ach so, ja.
Und verwechseln Sie nicht den Wasserstrahl und das Gebläse!
Ja?
Béné?
Japanisch kommt mir wie Chinesisch vor.
Eins, zwei, drei.
Ich habe sehr gute Neuigkeiten: Otto hat dir verziehen.
Was sagst du?
Er nimmt dich wieder auf. Wie gesagt, war nur eine Frage der Zeit.
Was ist da im Hintergrund?
Das möchtest du lieber nicht wissen, Gaspard.
Ich habe noch keine Konditionen und kein Timing,
aber die Sache steht, und du wirst wieder voll einsteigen.
Siehst du? Unsere Entschuldigung hat Wirkung gezeigt.
Ich habe deine Bank angerufen und auch das geregelt.
Danke dir.
Warte, das ist noch nicht alles. Du wirst lachen.
Otto ist in Tokio. Pass auf, er will dich um 16 Uhr sehen.
-Ich muss jetzt auflegen. -Ich schicke dir alles per SMS.
Ist gut.
Alles klar?
-Schon. -Sie haben es verwechselt?
Ja, ja.
Bin ich aufgeregt. Aufgeregt ohne Ende, ich muss Pipi machen.
Beruhigen Sie sich, das ist doch nur der Soundcheck.
Ja, mag sein, aber ich bin Skorpion, und Skorpion ist ein Zeichen des Wassers.
-Die Nächsten, bitte! -Auf geht's.
Los.
Hi, Frankreich. Irgendwelche Wünsche?
Ja, wenn Sie bitte die hohen Mitten verstärken
und das Bass-Level ausgleichen könnten?
-Verstanden. -Danke.
Und Sie?
Dasselbe.
Comme "her".
Alles klar.
-Hals- und Beinbruch. -Danke schön!
-Danke schön. -Vielen Dank.
Was ist?
Das wird nicht reichen.
Ich fand uns super.
Nein, das ist die Weltmeisterschaft, Fatou.
Das Lied passt nicht zu uns, es sagt nichts über uns aus.
Sie sind ja eine Spielverderberin.
Wieso sind wir hier?
Wieso singen wir zwei zusammen im Duett?
Sehen Sie...
Wenn wir es nicht wissen, wie sollen wir es dem Publikum vermitteln?
Moment, haben Sie etwa vor, zu gewinnen?
Warum denn nicht, Fatou?
Das Leben kann sich in 30 Sekunden ändern, das weiß ich aus Erfahrung.
Was in eine Richtung geht, kann auch in die andere gehen.
Man muss nur daran glauben.
Aber ich glaube daran. Ich, ich...
Ich glaube es nicht!
-Mama! -Huhu!
Das ist ja nicht zu fassen!
Sag mal, spinnt ihr? Ich glaub's nicht.
Soll ich im Fernsehen sehen, wie meine Frau Weltmeisterin wird?
Zumal das nicht mal übertragen wird.
Und wie hast du die Flugtickets bezahlt?
Na ja, ich habe den Kredit für den Außenanstrich angezapft.
Aber was soll's? Ich finde schon eine Lösung.
Ach, wie ich mich freue. Oh lala.
Gehen wir essen? Ich lade euch alle ein.
Nein, das ist nett. Aber es ist besser, wenn ich meine Stimme schone.
Dann bestellen wir ein Dessert zusätzlich.
Los, gehen wir! Bis später!
Wir hatten große Angst vor der schlechten Publicity.
Doch letztlich ist dein Video Kult geworden,
es ist...
Am Ende entscheidet immer das Publikum.
Und es liebt eben deine Persönlichkeit und deine frische Art.
Das wirst du in die Welt der Oper einführen.
Bist du hierhergekommen, um mir das zu sagen?
Nein.
Ich wollte dich bitten, auf das Finale zu verzichten.
Bitte?
Du kannst zurückkommen,
aber du musst dich zwischen Oper und Karaoke entscheiden.
Den Namen einer Diva kann man nicht mit Karaoke in Verbindung bringen,
das funktioniert nicht.
Das heißt also,
ich soll alle im Stich lassen?
Na ja, wegen der Fliegerei, den Klimaanlagen...
Da kann schon mal die Stimme wegbleiben.
-Wie geht das? -Aufspießen und dann so, schau.
Nicht schlecht. Nicht übel.
-Nein, das geht überhaupt gar nicht. -Nicht den Kopf mitessen!
Runter damit, sayōnara.
Oje.
Typisch, wie peinlich.
Dürfen wir? Kommt.
-Bitte. -Aber ich bin müde!
Mama, du gewinnst!
Hau drauf!
-Du hast gewonnen! -Mann, ich hab's drauf!
Geht's Ihrer Stimme gut?
Ja, ich hoffe es.
Und wie war Ihr Abend?
Also...
Es, es...
Es war genial.
Mir brummt noch der Schädel, weil Mahily alles ausprobieren wollte.
Und Albane,
wir streiten uns ab und zu, umarmen und versöhnen uns wieder.
Und Gilou ist und bleibt eben Gilou: Immer da, wenn man ihn braucht.
Es war schon... Ja.
Aber jetzt wird geschlafen.
Und bitte Klimaanlage ausschalten, die ist schlecht für die Stimme.
Ja.
Willkommen zum Finale der Weltmeisterschaft im...
Karaoke!
-Ghena, alles in Ordnung? -Ja, Madame Bénédicte.
-Läuft alles nach Plan? -Es geht voran.
Wunderbar.
Sie rufen mich an. Vor allem wenn es Probleme gibt, ja?
-Ist gut, keine Sorge. -Sehr gut. Vielen Dank, Ghena.
-Wiederhören. -Auf Wiederhören.
Und?
Die Stimme?
Fragil.
Die Stimme der Vernunft.
Weißt du was, Otto?
Singen ist meine Leidenschaft. Also werde ich auch singen.
Und sogar mit "einem Trampel, der keinen Ton trifft".
Was wird das? Wir müssen uns umziehen, wir sind gleich dran.
Frankreich, Sie sind dran.
Wer ist "der Trampel, der keinen Ton trifft"?
-Kennen Sie nicht. -Jaja. Ich weiß, wie Sie ticken.
Ja, und ich weiß, wie Sie ticken.
Ach, übrigens, wir singen ein anderes Lied.
Was singen wir?
Ich habe ein Lied gefunden, das etwas über uns aussagt.
Soso. Nein, nein, nein...
-Nein! -In der Kategorie "Paare":
Frankreich!
Sie hatten recht: Man muss lernen, loszulassen.
Genau das machen wir jetzt zusammen.
-Ich bringe Sie um. -Man muss nur lesen.
Bei der Weltmeisterschaft gibt es keinen Prompter.
Was ist das für ein Lied?
Ich singe Sylvie, und Sie Johnny.
Sag mir Warum bist du mein einziges Problem
Sag mir Warum bist du meine einzige Sorge
Man erntet das Leben, das man sät
Aber wenn die Liebe kommt
Ist man doch immer überrascht
Durch dich
Bin ich nicht mehr dieselbe
Oh, es ist deine Schuld
Dass auch ich mich verändert habe
Ich weiß nicht, wohin uns das führt
Es ist Glück, oder aber es ist Wahnsinn
Wenn du nicht wirklich die Liebe bist Kommst du ihr doch sehr gleich
Wenn ich mich entferne Kommst du wieder ein Stückchen näher
Wenn es nicht wirklich aus Liebe ist Warum wir zusammenleben
Sie sind wunderschön.
Kommt es ihr doch sehr gleich Oder ist vielleicht sogar besser
Ich habe ein Problem Ich spüre genau, dass ich dich liebe
Mein Problem ist, dass auch ich dich liebe
Diese Worte bleiben immer gleich
Nur die Tage An denen wir sie sagen, sind verschieden
Ich habe ein Problem Ich fürchte, dass ich dich liebe
Mein Problem ist, ich fürchte es auch
Selbst wenn man verliert Gewinnt man trotzdem
Und letzten Endes Haben wir es uns nicht ausgesucht
Wenn du nicht wirklich die Liebe bist Kommst du ihr doch sehr gleich
Wenn ich mich entferne Kommst du wieder ein Stückchen näher
Wenn es nicht wirklich aus Liebe ist Warum wir zusammenleben
Kommt es ihr doch sehr gleich Oder ist vielleicht sogar besser
Wenn du nicht wirklich die Liebe bist Kommst du ihr doch sehr gleich
Wenn ich mich entferne Kommst du wieder ein Stückchen näher
Wenn es nicht wirklich aus Liebe ist Warum wir zusammenleben
Kommt es ihr doch sehr gleich Oder ist vielleicht sogar besser
Ja, geschafft!
Wir haben es geschafft. Merci!
Geschafft, geschafft!
Danke!
Bravo!
Wir haben es geschafft, wir haben es geschafft!
Merci, Paris, aus Tokio! Danke schön!
Frankreich, Ladys und Gentlemen!
-Folgen Sie mir. -Und wohin?
Vertrauen Sie mir.
Banzai!
Banzai!
Das dürfen wir nicht: Es gibt Regeln, Ergebnisse, die Siegerehrung.
Na, was jetzt?
Gestern sollte ich dran glauben und heute nicht mehr?
Aber Sie sind mir ja vielleicht eine, ich bin doch nicht Ihr Hampelmann:
Fatou soll vertrauen, dann wieder nicht,
Fatou, atmen, Bauch einziehen,
Fatou, singen, Fatou, tanzen,
Fatou, essen, Fatou, reden!
Wie lange soll das noch gehen? Kein Wort? Muss ich alles erraten?
Wirklich!
Seit Wochen reden Sie ununterbrochen von Kirschbäumen,
und jetzt nichts, kein Wort mehr.
Ich bin sprachlos.
Allein das war es wert, herzukommen.
Aber Weltmeisterinnen werden wir nicht.
Wer weiß?
Und damit hat die echt den Umbau bezahlt?
Du hast ja keine Ahnung.
Meine Mutter hat immer gesagt, wenn man...
Wollen Sie nicht endlich aufhören, diese arme Frau zu zitieren?
-Schon gut, okay. -Aber ist doch wahr.
Was mich interessiert, sind Sie und was Sie selber denken.
Ich habe ein Problem.
Was denn noch?
Ich glaube, ich mag Sie.
Und das Problem ist, ich mag Sie auch.
Habe ich Ihnen erzählt, dass ich Country Dance liebe?
Ja, denn bei mir in der Nähe in Drancy
ist Vorentscheid für die Landesmeisterschaft.
Und wenn wir gewinnen...
Nein, ganz im Ernst, wenn wir gewinnen, geht es direkt zur WM nach Nashville.
Nashville, wir kommen!
-Stellen Sie sich das mal vor. -Nein, lieber nicht.
Es ist das Ende
Ich seh auf der Zeichnung
Etwas Göttliches
Dein Labyrinth, meinen Garten
Der letzte Tag in der Disco
Ich möcht, dass er
Deine Haut erröten lässt
Wie eine Mohnblume
Der letzte Tag in der Disco
Ich möcht ihn hören in Stereo
Und dir sagen
Dass es nichts Schöneres gibt
Der letzte Tag in der Disco
Der letzte Tag in der Disco
Der letzte Tag in der Disco
Der letzte Tag in der Disco
Der letzte Tag in der Disco
Der letzte Tag in der Disco
Ich möcht, dass er
Deine Haut erröten lässt
Wie eine Mohnblume
Der letzte Tag in der Disco
Ich möcht ihn hören in Stereo
Und dir sagen
Dass es nichts Schöneres gibt
Es ist das Ende
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