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Sag mir was, ja.
Das war der ehemalige Pfarrer, der dann Präsident
war, bevor, glaube ich, Frank-Walter Steinmeier Präsident
wurde.
Wie lange ist das her?
Sechs Jahre, weiß ich nicht.
Okay.
Ja, ja, doch, doch.
Er sagt, dass Deutschland nicht nur militärisch, sondern
auch mental zu schwach sei, um sich gegen
Bedrohungen zu rüsten.
Wie denken Sie darüber?
Also, ich denke, dass das größtenteils 100%
der Fall ist, einfach auch aufgrund der Ungerechtigkeit
auf dem Arbeitsmarkt.
Also, das können Sie sowieso eigentlich auch abhaken,
dass da irgendwelche Leute da noch groß arbeiten
gehen.
Stile, meine ich.
Er bezieht sich vor allem auf die militärische
Aufrüstung und die Kriegstüchtigkeit, würde ich jetzt sagen.
Okay.
Ja, da denke ich halt auch, dass andere
Länder überlegen, sind einfach atomwaffentechnisch und das militärisch.
Wenn es mal wirklich hart auf hart kommt,
dass es dann schon so ist, dass es
nicht vorteilhaft für Deutschland aussieht.
Er sagt auch, dass Deutschland sich friedfertig bewaffnen
sollte.
Wie denken Sie darüber?
Friedfertig.
Was bedeutet das?
Was soll das?
Friedfertig.
Also, ich kann es dazu gerade nicht sagen,
weil ich nicht weiß, was es bedeutet.
Macht das für Sie Sinn, irgendwie friedfertig sich
zu bewaffnen?
Friedfertig.
Gerade macht es für mich jetzt, also das
Wort macht jetzt für mich nicht so eine
Bedeutung, irgendwie gerade.
Denken Sie, Deutschland sollte sich militärisch besser aufstellen?
Also, ich denke, ja, stärker aufstellen, 100-100
pro.
Also, weil sonst ist es einfach ein kleiner
Fleck auf der Erde halt dann sonst eher
so.
Würden Sie jetzt heute Ihren Militärdienst machen in
Deutschland?
Nein.
Warum?
Weil Deutschland hat mir zu wenig weltliches, größtenteils
geboten, weltliche Güter.
Weshalb ich immer noch heute auch am Kämpfen
bin überhaupt an eine Arbeit zu kommen.
Und deswegen würde ich momentan niemals für Deutschland
einstehen.
Aber wie soll Deutschland dann kriegstüchtiger werden oder
wehrfähiger?
Ja, indem es die Arbeitsmärkte gerechter macht.
Ja, auch für Leute, die beispielsweise an bestimmten
Tagen einfach nicht arbeiten können.
Da sagt, okay, wenn es jetzt nur ein
Tag in der Woche ist, dann können wir
auch die restlichen Tage auch arbeiten und den
einen Tag dann halt nicht.
Und wie macht das dann die Bundeswehr stärker?
Indem dann halt die Leute dann motivierter sind,
dann generell durchs Leben zu gehen.
Mit der gestellten Lebensqualität dann vielleicht dann Entscheidungen,
dann denke ich auch eher Treffen für Deutschland
im Kriegsfall einzustehen.
Also denken Sie, dass Deutschland vor allem die
Wirtschaft und die Politik für die deutsche Bevölkerung
zu wenig machen, dass die Menschen, vor allem
die jungen Menschen dafür sozusagen den Arsch hinhalten
im Krieg?
Also so, ja, genau.
Dann hätte ich noch eine letzte Frage und
zwar, aktuell wird ja ganz viel in Deutschland
über die Kriegstüchtigkeit gesprochen und zu wenig über
Diplomatie.
Haben Sie auch das Gefühl?
Diplomatie, weiß gerade nicht, was es bedeutet.
Bedeutet auf Politik, also mit Gesprächen, Verhandlungen, Frieden
versuchen zu schaffen, also friedfertig.
Mit Politik sollte er da sein, um zu
reden miteinander und nicht um zu zeigen, wer
hat den größeren.
Ja, ich sage halt ehrlich, wie es ist.
Von Politik halt mittlerweile auch nicht mehr viel,
weil so wie ich es halt die Erfahrung
halt selber gemacht habe, dass die Leute versprechen
ja einem was und dann halten sie sich
ein, das macht ja auch was mit dem
Volk.
Weil das Volk wird ja dann misstrauisch und
dann bilden sich bestimmte Gedankenmuster und dann wollen
die Leute auch nicht mehr, dann sage ich
mal teilweise, ich nenne es auch viele Leute,
auch nicht mehr so friedvoll halt durch die
Straßen gehen.
Darf ich fragen, wie alt Sie sind?
23.
Wie blicken Sie in Ihre Zukunft?
In meine Zukunft, also kämpfend halt, dass ich...
In die Zukunft Deutschlands und der Gesellschaft.
Ach so, Deutschland und der Gesellschaft.
Also ich blicke da eher, tatsächlich sage ich
auch ehrlich, wie es ist, eher negativ, weil
so wie ich die Entwicklung einfach auch beobachtet
habe, ist es eher so, dass es den
Bach runter geht halt.
Alles klar.
Ja.
Dankeschön.
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