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Wir können ganz normal schlafen.
Ja?
Junge Herrin, die Herrin ruft nach Ihnen.
Sie ruft mich?
Ich weiß,
mein künftiger Ehemann wird mich beschützen.
Aber ich bin nervös.
Gnädige Frau, die junge Herrin ist hier.
Kommen Sie herein.
Wie wunderschön.
Ziehen Sie das da an.
Das ist ja…
Die Dienstmädchenuniform.
Das ist doch gut genug für Sie, oder?
Ähm…
Ich möchte, dass Sie als Dienerin arbeiten.
Ich erinnere mich nicht, Ihnen erlaubt zu haben, in diesem Haus zu wohnen.
Machen Sie sich wenigstens nützlich.
Ja.
Kiyoka muss den Verstand verloren haben.
Ein so dürftiges Mädchen als Verlobte zu wählen.
Noch dazu eine Tochter der Familie Saimori.
Wir gewinnen nichts aus einer Beziehung zu dieser Familie.
Sie sind keinesfalls gut genug für die Familie Kudo.
Nae, nutzen Sie das Mädchen voll aus.
Sind Sie sich da sicher, gnädige Frau?
Heißt das, Sie können meinen Anweisungen nicht folgen?
Nein, ganz und gar nicht.
Aber der junge Herr wäre wohl darüber nicht glücklich.
Verzeihen Sie mir…
Ich helfe beim Putzen.
Bitte, ja?
Sehen Sie? Sie sagt es selbst.
Ich gebe mein Bestes unter Ihrer Obhut.
MEINE GANZ BESONDERE HOCHZEIT
EPISODE 2 EINE NEUE HERAUSFORDERUNG
In dieser Gegend gibt es keine Volksmärchen über Dämonen,
was bedeutet, dass das Erscheinen von Dämonen
wohl kein natürliches Phänomen ist.
Großartig, dass sich das Militär damit befasst.
Wenn Leute von einem Dämon hören, ist das nicht gut fürs Geschäft.
Sie möchten nun wissen, wo das verfallene Herrenhaus ist.
Dort.
Sehen Sie das Dach? Das ist es.
Fürs Erste
fegen Sie bitte die Veranda.
Ja.
Das ist einfach.
Wenn es ums Putzen geht, muss ich einfach nur dasselbe wie im Haus Saimori tun.
Ich darf auf keinen Fall Streifen hinterlassen.
Ich wette, dass sie gerade unter Tränen ihre Sachen packt.
Tut sie das nicht?
Den Boden auf Händen und Knien zu reinigen steht Ihnen sehr gut.
Ich tue mein Bestes.
Verstehen Sie wirklich was ich Ihnen sagen will?
Ja.
Ich will damit sagen, dass nichts an Ihnen für die Familie Kudo akzeptabel ist.
Wenn Sie das verstehen, verschwinden Sie sofort aus diesem Haus!
Wie Sie schon sagten,
glaube ich nicht, dass ich es wert bin, hier zu sein.
Und?
Aber
mein künftiger Ehemann sagt, dass er mich braucht.
Daher
werde ich nicht aufgeben.
Das ist lächerlich.
Für mich warst du nie meine Mutter.
Was fällt Ihnen ein?
Wagen Sie es nicht, mich zu verspotten!
Fuyu, ich kann nicht darüber hinwegsehen, wenn du so weit gehst.
Mein Herr.
Fuyu, wir sollten uns ausruhen.
Tut mir leid, Miyo.
Schon gut, mein Herr.
Warum verstehst du das nicht?
Sie ist so weit davon entfernt, perfekt zu sein.
Auf keinen Fall nehmen wir sie in die Familie Kudo auf.
Ihnen fehlt die Entschlossenheit, die Familie Kudo zu führen.
Komm, wir gehen.
Entschuldigung.
Um ehrlich zu sein, habe ich Ihre Putzkünste unterschätzt.
Hm?
Bitte verzeihen Sie.
ch dachte, eine Dame wie Sie
könnte so etwas nicht zufriedenstellend erledigen.
Sie müssen nicht um Verzeihung bitten.
Das ganze Personal ist überaus beeindruckt.
Sicher wird Sie die Herrin auch bald akzeptieren.
Ich glaube, ich kann verstehen, warum der junge Herr Sie gewählt hat.
Dankeschön.
Was soll das alles?
Das ist…
DAS EMBLEM DES ORDENS
Der namenlose Orden.
Wie blasphemisch.
Nicht nur die kopfstehende Sakeschale, auch der heilige Sakaki-Baum in Flammen?
Das ist unerhört!
Das ist eindeutig Hochverrat am Kaiser.
Diese neue religiöse Gruppe ist in letzter Zeit zum Problem geworden.
Ja, das stimmt.
Die Regierung ermittelt heimlich gegen sie.
Man hat jedoch noch nichts gefunden.
Weder ihre Größe, noch ihren richtigen Namen, noch ihre Aktivitäten.
Es scheint,
als sollte es gefunden werden.
Wer bist du?
Kiyoka Kudo.
Das nützt dir nichts.
Stirb!
Seine Kraft und Bewegungen sind keineswegs synchron.
Ein kompletter Amateur.
Wer bist du? Antworte mir.
Der Gründer hat mich mit einer Macht gesegnet.
Einer heiligen Macht jenseits menschlichen Wissens!
Siehe, die Macht der Gemeinschaft der Begabten!
Gemeinschaft der Begabten.
Könnte dies der Name des Ordens sein?
War es ein Fehler, Miyo herzubringen?
Ich habe sie mit meinem Egoismus in Gefahr gebracht.
Die Villa ist der sicherste Ort.
Aber meine Mutter ist dort.
Doch sie bat mich, sie zu beschützen…
Miyo,
geht es dir wirklich gut?
Hast du den ganzen Tag hier auf mich gewartet?
Willkommen zurück, mein Herr.
Mein Herr,
es war ein schwerer Tag.
Warte.
Ja?
Komm.
Setz dich hier hin.
Was?
Komm näher.
Ja…
Mein Herr?
Bleib doch.
Aber…
So ist es doch wärmer, oder?
Ja.
Hat meine Mutter was gesagt?
Ähm…
Dank deiner Mutter
glaube ich, heute mehr über diesen Ort gelernt zu haben.
Er ist anders als das Haus Saimori.
Hier gibt es Freundlichkeit.
Freundlichkeit?
Ganz recht.
Ich habe in dieser Villa niemanden mit betrübtem Gesicht gesehen.
Und deine Mutter beschützt dies alles. Sie ist erstaunlich.
Das hat bisher noch niemand gesagt.
Miyo, bist du sicher, dass du dich nicht übernimmst?
Ja. Bitte beschütze mich noch etwas länger.
Wie lange ist "etwas länger"?
Wenn möglich, bis ich aufgebe.
Ist das in Ordnung?
Gibst du denn auf, wenn ich Nein sage?
Nein.
Mein Herr.
Na schön. Ich werde leise über dich wachen.
Ich danke dir vielmals.
Ich muss heute mit ihr reden.
Hier ist Miyo.
Treten Sie ein.
Entschuldigen Sie.
Fr. Fuyu, fühlen Sie sich nicht…
Das ist Ihre Schuld.
Mein Mann hat mich zurechtgewiesen.
Das tut mir sehr leid.
Und? Warum sind Sie hier?
Ich hatte gehofft, wir könnten reden.
Da gibt es nichts zu reden.
Sprechen Sie dann mit meinem zukünftigen Ehemann?
Wovon reden Sie?
Er hat mich
die Wärme und Herzlichkeit einer Familie gelehrt.
Und jeder in dieser Villa ist ebenso sehr herzlich.
Dennoch
stehen Sie sich so feindselig gegenüber.
Sie als Außenstehende sollten sich da nicht einmischen.
Aber Sie sind zu streng. Meinem künftigen Ehemann zuliebe…
Seien Sie still!
Sie haben genug geredet.
Gehen Sie schon.
Die junge Herrin hat recht.
Hm?
Die Herrin ist streng, weil sie an die Familie Kudo denkt.
Als Erbe dieser Familie wurde der junge Herr
besonders streng erzogen.
Daher wuchs Kiyokas Abneigung gegen Frauen.
Oh, Hr. Tadakiyo.
Nae, kann ich auch eine Tasse haben?
Ich muss mich bei dir entschuldigen, Miyo.
Es ist zum Teil meine Schuld, dass Fuyu so geworden ist, wie sie ist.
Sie war eine perfekte Dame.
Aber es war ihr nicht genug,
einfach nur eine nette Ehefrau zu sein.
Sie trug übermäßige Last hinsichtlich der Erwartungen der Leute an die Familie Kudo.
Vielleicht liegt es daran, dass sie eben auf ihre Art gelebt hat,
aber manchmal fällt es ihr schwer, ehrlich zu sein.
Entschuldigen Sie sich nicht.
Ich verlange keine Entschuldigung.
Fr. Fuyu und mein künftiger Ehemann sind sich sehr ähnlich.
Das stimmt.
Kiyoka braucht dich.
Das wird schon.
Meine Fuyu ist klug genug, dies zu erkennen.
Ja.
Hilfe!
Was ist geschehen?
Was geht hier vor?
Herr Soldat, mein Sohn ist…
Es ist der Dämon. Ich habe ihn gesehen.
Er hat meine Freunde gefressen!
Beruhige dich. Was ist geschehen?
Die Dorfbewohner und ich beschlossen, den Fremden zu vertreiben.
Doch dann war der Dämon da.
Alle wurden angegriffen und ich bin nur knapp davongekommen.
Bitte! Bei diesem Tempo wird unser Dorf…
Kota? Kota!
Ich gehe zum Dorf.
Ich werde die Absperrung der Villa verstärken.
Sasaki, Sie kümmern sich hier.
Ja, mein Herr!
Miyo, du bleibst hier.
Hier ist es sicher.
Bitte sei vorsichtig, mein Herr.
Ich muss los.
Was in aller Welt geht hier vor?
Kota.
Kota!
Vielleicht kann ja meine Traumsicht…
Was soll ich tun?
Hr. Arata sagte, ich solle meine Fähigkeit nicht allein nutzen.
Was aber,
wenn ich helfen kann?
Was ist hier los?
Fr. Fuyu.
Was glauben Sie, was Sie da tun?
Weg von ihm!
Aber er ist…
Wir wissen nicht einmal, warum er kollabiert ist.
Was machen Sie, wenn er versucht, anderen zu schaden?
Das ist…
Ein Mädchen wie Sie kann nichts tun, seien Sie einfach still!
Kann ich doch.
Was können Sie tun?
Ich kann ihn mit meiner übernatürlichen Fähigkeit retten.
Ich weiß bereits, dass Sie keine Fähigkeit haben.
Doch, ich habe eine.
Ich gehöre zur Familie Usuba.
Usuba? Hören Sie auf, Unsinn zu reden.
Wollen Sie Kiyokas Aufmerksamkeit so sehr?
Ich möchte meinem künftigen Ehemann nützlich sein.
Meine Stellung hier ist nicht selbstverständlich.
Ich möchte tun, was ich tun kann.
Ich möchte meine Pflicht erfüllen.
Sind Sie bereit, Ihr Leben zu riskieren?
Ja. Wenn es für meinen künftigen Ehemann ist.
Werden Sie meinen Sohn retten?
Bleib ruhig.
Keine Sorge.
Alles geht gut.
Miyo!
Halt!
Hr. Arata?
Untertitel: Wolfgang Burchardt
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