Afrikaans
Akan
Albanian
Amharic
Arabic
Armenian
Azerbaijani
Basque
Belarusian
Bemba
Bengali
Bihari
Breton
Bulgarian
Cambodian
Catalan
Cebuano
Cherokee
Chichewa
Chinese (Simplified)
Chinese (Traditional)
Corsican
Croatian
Czech
Danish
Dutch
Esperanto
Estonian
Ewe
Faroese
Filipino
Finnish
French
Frisian
Ga
Galician
Georgian
German
Greek
Guarani
Gujarati
Haitian Creole
Hausa
Hawaiian
Hebrew
Hindi
Hmong
Hungarian
Icelandic
Igbo
Indonesian
Interlingua
Irish
Italian
Japanese
Javanese
Kannada
Kazakh
Kinyarwanda
Kirundi
Kongo
Korean
Krio (Sierra Leone)
Kurdish
Kurdish (Soranî)
Kyrgyz
Laothian
Latin
Latvian
Lingala
Lithuanian
Lozi
Luganda
Luo
Luxembourgish
Macedonian
Malagasy
Malay
Malayalam
Maltese
Maori
Marathi
Mauritian Creole
Moldavian
Mongolian
Myanmar (Burmese)
Montenegrin
Nepali
Nigerian Pidgin
Northern Sotho
Norwegian
Norwegian (Nynorsk)
Occitan
Oriya
Oromo
Pashto
Persian
Polish
Portuguese (Brazil)
Portuguese (Portugal)
Punjabi
Quechua
Romanian
Romansh
Runyakitara
Russian
Samoan
Scots Gaelic
Serbian
Serbo-Croatian
Sesotho
Setswana
Seychellois Creole
Shona
Sindhi
Sinhalese
Slovak
Slovenian
Somali
Spanish (Latin American)
Sundanese
Swahili
Swedish
Tajik
Tamil
Tatar
Telugu
Thai
Tigrinya
Tonga
Tshiluba
Tumbuka
Turkish
Turkmen
Twi
Uighur
Ukrainian
Urdu
Uzbek
Vietnamese
Welsh
Wolof
Xhosa
Yiddish
Yoruba
Zulu
Downloaded from YTS.MX
Official YIFY movies site: YTS.MX
"Als er die Erde geschaffen hatte ",
erzählen die Hirten auf den weiten Almen Transsilvaniens,
"legte Gott seine Hand auf eine Stelle,
die ihm besonders gut gefiel, um sie zu segnen.
Als er sie wieder aufhob, blieb etwas Erde an ihr hängen.
So zog er ein Gebirge aus den weiten Ebenen.
Die Karpaten.
Manchmal ist da schon ein bisschen Staub,
ein bisschen Dreck, wenn der Wind reinweht.
DEM HIMMEL SO NAH
Kennst du die Custuri-Berge? -Nein.
Welche?
Unsere Custuri-Berge, hier im Retezat-Gebirge.
Mein Großvater erzählte,
dass dort ein riesiger Drache lebte.
Genau wusste er das auch nicht, woher auch?
Ich denke, eigentlich konnte er es nicht glauben.
Vor 500 oder 1000 Jahren
war da also ein Drache, oder, wie sagt ihr heute
zu diesen Skeletten,
Dinosaurier oder wie die heissen.
Dieser Drache war riesengroß.
Er tauchte oben auf und fraß die ganze Herde.
Und den Hirten gleich mit.
Dann verschwand er auf einen Berg in der Nähe,
zwei, drei Kilometer weiter. Da ist ihm schlecht geworden.
Also würgte er die Herde wieder aus.
Herde und Schäfer waren tot, aber er hat sie rausgewürgt.
Sein Magen war nämlich zu voll.
Seitdem heissen diese beiden Berge
"Schlucker" und "Würger".
Hast du davon noch nie gehört, Radu?
Nein, nichts.
Vielleicht erzählt dir die Lehrerin
in der Stadt davon.
Pardon.
Die Polenta rutscht gut durch. -Ja, wirklich.
Geht runter wie nichts.
Ja, schmeckt gut.
Es ist schon spät, fast zwei!
Iss mal, Junge.
Wie schmeckt es dir? -Gut.
Hier stand eine Hütte,
hier habe ich meine Kindheit verbracht.
An dieser Stelle stand die Hütte,
da der Schafstall...
Jetzt gibt es nur noch ein paar Ruinen, ein paar Steine.
Da drüben ist der Baum.
Wenn bei uns in den Bergen
etwas neu gebaut wird,
wird ein Obstbaum gepflanzt.
So können die Schäfer, falls sie mal eine Zigarette rauchen wollen,
im Schatten sitzen und sich ausruhen.
Man schnappt ein bisschen frische Luft,
wenn man mal mit der Familie redet oder so.
Als wir klein waren, mussten wir das Wasser holen.
Wir hatten zwar einen Esel,
aber wir hatten nichts, womit er das Wasser tragen konnte.
Also schleppten wir es mit Eimern hoch.
Wir hatten so einen Holztrog.
Damit trugen wir
nonstop das Wasser
von der Quelle hoch. Wir brauchten ja Wasser.
Dann nach den Schafen gucken, wieder auf's Feld,
wir zogen Erdhaufen glatt, sammelten Steine ein,
die Wiese musste sauber sein, wenn wir mähen wollten.
Wir schleppten das Holz mit dem Esel hoch.
Um Käse zu machen, brauchten wir Holz für das Feuer.
Zum Spielen blieb da nicht viel Zeit.
Wenn wir mal ein bisschen raus konnten,
liefen wir gleich rüber zu den Steinen.
Da spielten wir, vertrieben uns die Zeit.
So sind wir groß geworden.
Mein Land ist ziemlich groß.
Es geht von hier bis runter zum Wald,
bis runter zur Quelle.
Da hinten ist auch noch ein Teil.
Ich habe also eine ziemlich große Fläche Land,
aber leider keine Leute zum Helfen.
Sonst könnte ich mehr Tiere halten.
Das ist das Dumme, aber so ist es eben.
Der Nachbar verkauft seine Schafe, lässt alles stehen, haut ab.
Ich bin fast alleine hier oben geblieben.
Die wilden Tiere machen mich auch fertig.
Dort gibt's keine Schafe mehr, da auch nicht,
alle Raubtiere kommen zu mir. Und ich schaffe es nicht...
Es gibt kaum eine Chance, kaum Hoffnung mehr.
Wir haben keine Leute mehr, die Schafe sind alleine.
Wir können sie nicht melken,
wer soll das machen, wer soll uns helfen?
Vor Kurzem ist ein Schaf verschwunden.
Ich habe es gar nicht gemerkt.
Ein anderes hatte eine durchgebissene Kehle!
Als ich merkte,
das Schaf frisst nicht mehr richtig,
sah ich, dass der Wolf es gerissen hatte.
Ich zählte die Schafe und merkte,
da fehlt noch eins.
Einmal hat der Wolf sie alleine erwischt.
Da hat er eines gerissen und das andere mitgenommen.
So ist das Leben der Schäfer.
Langsam.
Pass auf deine Hand auf, quetsch sie dir nicht ein.
Lass mich mal machen.
Hol mal das Zaumzeug.
Du musst es hinten fester zurren.
So lange ich noch lebe, wird es so bleiben.
Meine Arbeit bei den Rindern, bei den Schafen,
melken, Käse machen, ausmisten.
Wenn wir jetzt alles verkaufen und weggehen, wohin im Alter?
Mit 52 Jahren, wo sollte ich da noch hingehen?
Und acht Schuljahre...
Ich reisse mich zusammen, stehe wieder auf, füttere die Kühe,
miste aus. Dumitru geht zu den Schafen.
Was soll man machen?
Hier findet man sonst niemanden, der einem hilft.
Letzten Herbst sind die Schafe abgehauen.
Jetzt haben wir Kälte und Schnee.
Und wir sind hier oben ganz allein, was sollen wir machen?
Trotzdem müssen wir raus, können nicht in der Hütte bleiben,
sonst entwischen die Schafe uns wieder nach unten ins Tal.
Nachbarn sind ja keine mehr da. Hier ist ja nichts mehr.
Bei hohem Schnee, wenn alles aufgebraucht ist,
kann man hier nicht mehr weg.
Man bleibt so lange wie möglich.
Irgendwann geht es auch mit dem Pferdewagen nicht mehr.
Gott schütze uns vor Unglück und Krankheit,
dass sich jemand ein Bein bricht und wir nach Jina runter müssen.
Es ist schwer, vor allem, wenn man krank wird.
Dann ist nur noch einer da, der zu den Tieren geht.
Sonst sagt man, "Los, geh du," aber wenn nur noch einer da ist...
Ich danke Gott, dass ich nicht oft krank war,
dass ich immer aufstehen konnte. Und Dumitru auch.
Oh Herr, vergib uns.
Kommt Kinder, lasst uns schlafen, der Tag war lang.
Dieser Schneesturm...
Morgen geht die Arbeit wieder von vorne los.
Wir müssen das Schwein schlachten. Wenn wir dazu kommen.
Der Schneesturm müsste erst aufhören.
Komme, was da wolle, es muss bald geschlachtet werden,
unser Weihnachtsschwein.
Vielleicht schaffen wir es noch nicht mal zu Neujahr.
Wir versuchen es noch mal. Ja, das wäre jetzt wirklich dran.
Aber es liegt sowieso in Gottes Hand.
Komm mal rüber und halt den Speck.
Auf das Tischchen da drüben.
Das war vor neun Jahren.
Damals brannte die Scheune ab.
Ich war sieben Jahre alt, ich war noch klein.
Ich hatte sehr große Angst,
weil ich noch nie ein so großes Feuer gesehen hatte.
Nach einer Zeit sind ein paar Nachbarn gekommen.
Sie holten Wasser und riefen: "Feuer"!
Aber das Feuer brannte weiter, es wurde sogar noch größer.
Feuer vom Blitz kann man nämlich nur
mit Milch oder Wein löschen, nicht mit Wasser.
Morgens nach dem Aufstehen gehe ich zu den Schafen.
Ich bringe sie in den Melkpferch. Dort melkt Mama sie,
bringt die Milch in die Hütte und gibt Lab dazu.
Dann esse ich ein wenig und gehe bis mittags mit den Schafen raus.
Ich lasse die Schafe oben auf der Weide,
gehe wieder zur Hütte und erledige, was gerade so zu tun ist.
Um fünf holen wir die Herde wieder in den Melkpferch,
danach bringe ich die Schafe zum Wasser und füttere sie.
Ich bleibe bei ihnen, bis es Nacht wird.
Dann führe ich sie wieder rauf,
komme zum Abendessen zurück, dann gehe ich schlafen.
Wenn wir mehr zu tun haben,
im Sommer mit dem Heu, im Frühling mit dem Mähen,
dann gehe ich nur morgens mit den Schafen raus.
Tagsüber lasse ich sie hier alleine.
Auf Wiedersehen, Mama, ich gehe zur Schule. -Gut.
Vor fünf, sechs Jahren
lebten hier ungefähr zehn Kinder.
Wir trafen uns manchmal und spielten zusammen.
Jetzt sind es nur noch drei, vier Kinder.
Manche sind schon zur Schule gegangen
und nicht mehr hier in den Bergen bei den Tieren geblieben.
Jetzt sind wir noch vier Kinder. Im Sommer kommen sie vorbei,
und wir spielen Fußball. Manchmal besuche ich sie auch.
In der Schule lerne ich Veterinärtechniker.
Ich würde gerne die zwölf Klassen beenden,
einen Berufsabschluss machen
und danach wieder in die Schäferei gehen.
Für mich ist das Leben in der Stadt schwerer als in der Schäferei.
Hier ist die Freiheit viel größer.
Du bist meist im Haus, selten gehst du mal raus,
um dich mal mit Freunden zu treffen.
Hier kann ich die ganze Zeit draußen sein.
Mir gefällt es hier in den Bergen viel besser als in der Stadt.
Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.