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Heh! Was machst du da!
Das ist meine Jacke!
Na warte!
Wir sind noch nicht fertig.
Hey! Wo willst du hin?
Junge,
du musst stark sein!
Und tapfer!
Du musst �berleben!
Du musst �berleben, h�rst du!
Gib niemals auf!
Srulik!
Du musst deinen Namen vergessen!
Aber auch wenn du alles vergessen musst...
deinen Namen und...
und sogar Mama und mich...
darfst du niemals vergessen, dass du ein Jude bist. H�rst du?
Du musst verbergen, wer du wirklich bist.
Aber du darfst es niemals vergessen!
Ja, Papa. Ich verspreche es!
Bleib da stehen!
Wie hei�t du? - Srulik.
Und du?
Ich bin Awrum.
Meine Freunde. Bist du aus dem Ghetto geflohen?
Hast du was zum Tauschen? Schmuck oder 'ne Uhr?
Nein, nichts. - Du hast bestimmt was!
Lass ihn, Shleme, er sagt doch, er hat nichts!
Noch nie im Wald gewesen?
Doch, nat�rlich,
Zum Spielen oder Pilze sammeln.
Aber doch nicht zum Wohnen!
Ohne den Wald h�tten sie uns l�ngst gefangen.
Die Deutschen trauen sich nicht rein, wegen der Partisanen.
Was ist das? - M�nner mit Gewehren.
Aber P... P... - Polen?
Der Wald besch�tzt uns,
du brauchst keine Angst haben. - Hab' ich nicht!
Janek, ich hab' die Kirschen da hingestellt.
Sobald sie ins Haus geht.
Icek und Lejbele, ihr rennt zum Gem�sebeet.
Josele und ich holen die K�sebeutel vom Zaun.
Ich hol' mir ein fettes Huhn.
Und ich...
schnappe die Kirschen.
Was denn? Ich bin echt schnell.
Gut, aber pass auf, das ist kein Spiel!
Los!
Mama!
Diebe!
Was ist los? Na wartet, ihr schei� Juden!
Dir werd' ich's zeigen!
Helft mir, bitte!
Hilfe!
Was machen sie mit ihm? - Mit Lejbele?
An die Deutschen �bergeben. Sie bekommen Geld daf�r.
Darf ich? - Klar.
Willst du Kirschen?
Nicht schlecht, Kleiner.
Wie "nicht schlecht"?
Und was ist mit mir?
Bedankt euch bei mir, dem K�nig der Jagd!
Josele! Gib mir das Messer!
Ist von meinem Opa. Nur ich hab' ein richtiges Messer.
M�ssen wir es nicht vorher rupfen?
Dummkopf!
Wir machen das anders.
Was machst du? - Ich mach' die Wunde sauber.
Vergiss nicht,
wenn du sie ges�ubert hast...
musst du sie desinfektionieren.
Ich will die Brust!
Die will ich. - Ich nehm die andere.
Das ist ungerecht!
Du hattest sie letztes Mal! Jetzt will ich!
Nun mach schon!
Das ist aber schwer! - Ich hab' Hunger!
Danke.
Woran denkst du?
An deine Eltern?
Versuch, nicht an fr�her zu denken,
das macht es nur schwerer.
Denk lieber daran, wie es sein wird,
wenn ihr euch alle wiederseht.
Das ist viel sch�ner und hilft beim Einschlafen.
Hast du Geschwister?
Zwei Br�der und zwei Schwestern.
Mein �lterer Bruder, J�zef, ist der beste Schmuggler im Ghetto.
Einmal brachte er uns zwei ganze M�hren.
Und dein Vater?
Er wollte uns holen kommen
sobald er ein Versteck gefunden hat.
Ist er schon lange weg?
Mein Vater ist Schuhmacher.
Und deiner?
B�cker.
Ich konnte immer zu ihm gehen, dann gab er mir ein Br�tchen.
Wei�t du, ein ganz hei�es.
Was glotzst du so! Dreh dich um!
Merk' dir, Srulik:
Nie die Hose ausziehen,
wenn Dich Polen sehen.
Wieso nicht? - Weil du beschnitten bist!
Und... die Polen etwa nicht?
Hier ist noch einer!
Ich hab' auch einen!
Auf den Boden!
Lauft!
Awrum!
Josele! Icek!
Sofia!
Ha! Hab' ich dich!
Ich habe nur noch ein paar H�hner.
Schweine und K�he haben sie erschossen.
Warum?
Mein Mann und beide S�hne sind bei den Partisanen.
Wei�t du, was Partisanen sind?
M�nner mit Gewehren, Polen.
Kannst du schon aufstehen?
Du musst nach drei Tagen deine Muskeln bewegen. - Drei Tage?
Du hast vor meiner T�r gelegen,
fast erfroren.
Erinnerst du dich?
Du kannst eine Weile hier bleiben.
Aber nicht nach drau�en oder ans Fenster gehen,
h�rst du?
Ich hei�e Magda Janczyk.
Und du? - Jurek. Jurek Staniak.
Ein sch�ner Name.
Auch wenn es nicht dein echter Name ist, richtig?
Keine Angst, ich verrate dich nicht.
Der polnische Name ist gut.
F�r mich bist du Jurek Staniak und das war"s.
Hier kannst du dich verstecken
wenn die Deutschen kommen.
Du hast keine Geschwister.
Als der Krieg begann,
bist du aus dem Dorf geflohen, mit den Eltern.
Und wie hie� das Dorf?
Ah, das hab ich wohl vergessen!
Lhr wart mit einem Pferdewagen unterwegs.
Mit vielen anderen.
Und pl�tzlich war da ein deutsches Flugzeug.
Es flog sehr tief und hat uns beschossen.
Ich sprang in den Stra�engraben,
meine Eltern schafften es nicht.
...voll der Gnade, Der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.
Gegr��et seist Du, Maria
Mutter Go... ttes... - Mutter Gottes.
Bitte f�r uns S�nder...
Mutter Gottes,
besch�tze meine S�hne
und meinen Mann.
Lass" sie den Winter �berstehen
und sch�tze sie vor allen Leiden. Amen.
Ja?
�hm... guten Tag...
Ich hei�e... - Nicht so lange �berlegen,
das erregt Verdacht.
Wer bist du? Und was willst du hier?
Ich hei�e Jesus Christus, gelobt sei Jurek Staniak.
Habe ich was Falsches gesagt?
Gelobt sei...
Mein Mann hat sie geschnitzt.
Frohe Weihnachten, Jurek.
Mein j�ngerer Sohn hat sie getragen.
Bestimmt w�ren sie ihm jetzt zu klein.
He, du! Hast du einen Jungen gesehen?
Muss hier lang gelaufen sein.
Wenn du ganz still bist
bring ich dich raus.
Wenn du bleiben willst, spring jetzt ab.
Habt ihr mein Kind gesehen?
Mama?
Mama!
Mama! - Jurek!
Jurek!
Jurek, du hast getr�umt.
Soll ich die Kerze anlassen?
Versuch" zu schlafen.
Jurek Staniak.
Jurek?
Wach auf!
Ich habe heute Nacht Stimmen geh�rt, und vor dem Haus sind Fu�spuren.
Hier wird es f�r dich zu gef�hrlich.
Vergiss nicht,
wenn du irgendwann in gro�er Gefahr bist,
kannst du hierher kommen.
Aber du bist ein lieber Junge, man wird dir helfen.
Und das hier
wird dir viele T�ren �ffnen.
Jurek!
Was ist?
Ge... lobt sei Jesus Christus.
Ich hei�e Jurek Sta...
Hier gibt es nichts zu essen. Hau ab!
Gelobt sei... Jesus Christus.
Jetzt und in Ewigkeit.
Ich hei�e Jurek Staniak.
Komm rein.
Meine Eltern lagen da, bewegten sich nicht mehr.
Fremde nahmen mich auf,
aber der Alte schlug mich, ich floh.
Nun ziehe ich umher, arbeite. Schlagen sie mich, ziehe ich weiter.
Armer Junge.
Danke, gn�dige Frau.
Das hei�t...
Iss nur!
Danke.
Jurek, h�r nicht auf zu r�hren.
K�nnen wir Fu�ball spielen gehen?
Bringt das rein, dann k�nnt ihr gehen.
Kommst du mit?
Lm Winter? - Na und.
Warum spielst du nach hinten? - Idiot!
Gib ab!
Jude!
Jurek!
Was ist mit deinem Bein? Zeig her.
Also dann, gehen wir!
Komm!
Ich hoffe, euer Vater freut sich, wenn er den Hund sieht.
Papa!
Erschie�en wir ihn, er leidet doch nur.
Jurek wird das nicht wollen!
Und Azor auch nicht!
Fast fertig.
Ist es nicht zu fest?
Ich glaube nicht.
Jurek!
Na, wie geht's deinem Wolf?
Schon besser.
Schmeckt es dir?
Wer gewinnt heute?
Ich denke Franek.
Passt auf die Schuhe auf!
Seht ihr! Ich wusste, dass er ein Jude ist!
Red keinen Bl�dsinn! Und r�hr ihn nicht an!
Keine Sorge, das erledigt schon die Gestapo!
Viel Gl�ck, Kleiner.
Du wirst es brauchen.
Ja ja, du hast gewonnen, Qu�lgeist!
Und? Zufrieden?
Azor.
Guter Hund!
Azor!
Azor! Komm zur�ck!
Was machst du hier, Junge?
Warum habt ihr ihn get�tet? Er hat nichts getan!
Was soll denn die Schie�erei?
Irgendein tollw�tiger Hund.
Los jetzt, weiter!
Verschwinde du auch.
Die Deutschen dringen immer weiter vor!
Gehen wir!
Hier!
Du kannst es gebrauchen.
Sieh an! Ich hatte auch mal solche Schuhe.
Tut mir leid um deinen Hund.
Pass auf dich auf!
He, Kleiner!
Willst du dir etwas zu essen verdienen?
Dann steig auf!
Los, hilf ihm!
Du bist bestimmt hungrig, was?
Du bekommst gleich etwas.
Hier bekommst du was zu essen.
Jetzt die Bezahlung?
Dacht ich's mir doch...
Haben sie mal wieder ein Kind gefangen.
Danke!
Iss dich satt.
Juden sind ja auch Menschen.
Ich bin kein Jude!
Ah, es tut weh!
Schlag mich nicht! Nein!
Srulik!
Wie geht es dir?
Mama!
Nein.
Du I�gst!
Wo sind deine Eltern?
Wir sind aus unserem Dorf geflohen.
Ein Flugzeug hat uns beschossen.
Nur ich hab' �berlebt.
Wo wohnst du?
Bei Bauern, die mir Arbeit geben.
Wenn sie mich schlagen gehe ich ins n�chste Dorf.
Wann hat man dich zuletzt geschlagen?
Gerade eben.
Hose runter.
Und was ist das?
Ich hatte eine Entz�ndung und musste operiert werden.
Was sagst du, wenn du so machst?
Lm Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Du bist ein aufgeweckter Bursche.
Gehen wir.
Magst du Hasen?
Da im Schuppen sind welche.
Lhr Stall ist hinten in der Ecke.
Wenn du willst, kannst du hier schlafen.
Aber denk dran:
Morgen geh' ich alleine!
Ich brauche niemanden, der mich aufh�lt.
Woher hast du das Huhn?
Ein Gutshof, nicht weit von hier.
Gibt es da Arbeit?
Bestimmt, es ist ein gro�er Hof.
Wie ist der Bauer?
Keine Ahnung, er hat schon geschlafen.
Aber das Huhn war sehr nett.
Das Gut geh�rt Deutsch-Polen!
Der Mann ist im Krieg, jetzt ist Frau Herman die Chefin.
Sie sieht sehr freundlich aus.
Sie l�chelt, weil heute Freitag ist.
Da kommt immer ihr neuer Kerl und besorgt es ihr.
Was besorgt er ihr denn?
Komm, ich stell dich vor.
Was gibt es, Pawel?
Gn�dige Frau, der Junge ist ein Waise.
Er sucht Arbeit.
Er hat uns heute auf dem Feld schon gut geholfen.
Zenek! Nehmt nur ein Pferd!
Und schau nach seinen Hufen, ja?
Jurek! Lass das!
Pawel!
Das Auto! Schnell!
Bitte ziehen Sie ihn aus.
Doktor, wir sind bereit.
Ich operiere keine Juden. - Was?
Ich operiere keine Juden.
Unm�glich, der Junge ist Pole.
Ich habe schon f�r die Operation bezahlt.
Ich werde f�r einen j�dischen Bengel nichts riskieren.
Nehmen Sie ihn mit.
Ich rate Ihnen,
es sich noch einmal zu �berlegen.
Sie werden es bereuen! Ich habe Kontakte zur SS!
Sehr gut.
Dann k�nnen die ihn mitnehmen.
Im Namen des Vater, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Srulik!
Vater?
Gib niemals auf!
Ich verspreche es!
Es ist ernst, wir haben keine Schmerzmittel mehr.
Viele Patienten k�nnen wir nicht richtig...
Warum liegt er hier?
Was hat das zu bedeuten?
Unglaublich, verdammte Schei�e!
Schwester!
Gestern h�tten wir noch seinen Arm retten k�nnen.
Heute m�ssen wir versuchen den Jungen zu retten.
Schwester, Skalpell.
Mama!
Ganz ruhig, Jurek.
Schlaf, Kleiner.
Ich bin gleich bei Ihnen.
Das wird schon bei Ihnen.
Morgen wechseln wir den Verband.
Das ist Schwester Aldona. Sie k�mmert sich um dich.
Nein!
Schau, die hast du am liebsten.
Dann wurde mein Bein operiert,
und jetzt kann ich wieder so machen, siehst du?
Jetzt kannst du wieder tanzen! - So ist es!
Gut! Sehr sch�n!
Noch ein bisschen. Jetzt lass dich los...
und alleine...
Sehr gut!
Jurek, denk dran: K�mpfen! Du darfst nicht aufgeben!
Natalia, nicht simulieren! K�mpf, Jurek!
Weiter, gut...
Du hast gewonnen!
Hallo. - Schau, ich kann es schon!
Was ist in der Tasche? - Jurek,
du musst so schnell es geht von hier weg.
Da ist Essen und Kleidung. - Aber Frau Hermann...
Sie hat mich geschickt.
Dieser Offizier wurde versetzt, niemand besch�tzt dich mehr.
Sie k�nnen jeden Moment auftauchen.
Schnell!
Zu sp�t!
Geht da lang.
Erster Stock, Zimmer 123.
Nach oben und da lang.
Komm!
Bitte, k�nnten Sie den Jungen r�berbringen?
Auf die andere Seite.
Wohin konkret?
Soweit wie es geht, dort...
Kein Problem. - Komm!
Bitte.
Jurek, ich muss zur�ck.
Sie werden dich zuerst auf dem Hof suchen.
Versteck dich irgendwo, warte ab.
Bald finden sie ein anderes Opfer und suchen dich nicht mehr.
Du bist der mutigste Mann, den ich kenne!
Setz dich, Junge.
Du benimmst dich nicht wie 'n Jude.
Vielleicht bist du gar keiner?
Kleiner, steck das ein.
Wer wei�, was noch kommt.
Was wollt ihr?
Ich wei� nicht, wovon Sie reden.
Hier kein Junge.
H�rt auf damit!
Jurek!
Jurek?
Jurekchen!
Jurek!
Jurek!
Du hast gesagt, ich darf keinen Ton von mir geben.
Was hast du da?
Komm!
Schnell, komm!
Hab' ich das alles gemacht?
Jurekchen,
das ist nicht deine Schuld.
Die wissen, wir helfen den Partisanen,
mehr Gr�nde brauchen sie nicht.
Aber, die anderen... aus dem Dorf...
werden sauer sein, wenn...
Ich wei� nicht, was ich sagen soll. Ich habe keine Kraft mehr.
Und ich habe nichts mehr, was ich dir geben k�nnte.
Verzeih mir!
Geh' schon!
Geh' nicht in den Wald zur�ck, Jurekchen!
Da warten sie sicher schon auf dich.
Halte nirgends an.
Geh' nach Osten, dort wo die Sonne aufgeht.
Auf die andere Seite der Weichsel.
Wenn du nicht weiter kannst, suche dir einen Bauernhof
und arbeite, um zu essen.
Du darfst nicht zu lange an einem Ort bleiben,
h�rst du?
Von Osten kommen die Russen,
sie vertreiben die Deutschen.
Waren die Russen schon hier?
Nein. - Das ist gut.
Ich dachte, ich h�tt's verpasst.
Meine Eltern haben sich nicht mehr bewegt.
Seitdem bin ich alleine.
Und dann,
dann ist ein Panzer �ber meinen Arm gerollt.
Dann ist das Flugzeug umgekehrt.
Ich hab' die Arme hochgestreckt,
und ein Arm wurde mir abgeschossen.
Bist du sicher?
Er selbst? - Hitler selbst hat den Arm abgehackt?
Du! Was bist du f�r einer?
Jurek. Und du?
Alina. Woher kommst du?
Aus dem Wald.
Wie meinst du das? Wohnst du da?
�brigens, was ist mit deinem Arm passiert?
Also, ich gehe von Hof zu Hof. - Ja.
Und auf dem einem Bauernhof
lebte Frau Herman.
Es war an der Zeit zu dreschen.
Papa!
Das ist Jurek.
Gelobt sei Jesus Christus.
Jetzt und in Ewigkeit.
Amen.
Er hat seinen Arm verloren
und sucht Arbeit.
Er m�chte uns helfen.
Hast bei 'nem Schmied gearbeitet? - Nein.
Aber wenn Sie es mir zeigen, komme ich zurecht.
Bring ihn rein.
Ich komme gleich!
Seine Eltern lagen blo� da und haben sich nicht mehr bewegt.
Fremde Leute haben ihn dann zu diesem Haus gebracht.
Er hat mir viel erz�hlt.
Jurek hat mir auch erz�hlt,
wie er seinen Arm verloren hat.
Das ist bei der Arbeit passiert.
Jurek, du musst etwas essen.
Danke. - Bitte.
Alina!
Komm!
Komm, ich zeig dir was. - Was denn?
Ist das sch�n hier.
Was f�r eine komische Form.
Lass uns schwimmen!
Oder kannst du es gar nicht?
Weil, wie soll das gehen mit einem Arm?
Klar kann ich's!
Wer als erstes im Wasser ist!
Es ist kalt!
Du hast keine Chance gegen mich! - Wieso nicht?
Oh, hallo! Willst du?
Nein, nein, Danke.
So, so, richtig. Gut, gut... und dahin...
Komm, wir schauen den Panzer an.
Na Junge, willst du raufklettern?
Was passiert da?
In Warschau k�mpfen Polen und Deutsche.
Warum helft ihr ihnen nicht?
Und du, willst du auch?
Nicht zu eng? - Nein, gut.
Versuch' es.
Jurek?
Sch�ne Zweige!
Es gibt keine Blumen mehr.
Im Fr�hling werden einige Kinder
die erste Kommunion feiern.
Ich finde, du solltest auch dazu geh�ren.
Geh mit Gott.
Franek!
Hier, nimm! Der Krieg ist vorbei!
Der Krieg ist vorbei! Sie sagen's im Radio!
Kommt! Lasst uns feiern!
Kommen sie!
Auf die deutsche Kapitulation!
Was hilft's? Die Russen sind auch nicht besser.
Kommen sie schon!
Jurek!
Alina!
Wo ist Jurek?
H�rst du nicht?
So ein Schlitzohr.
Jurek! Ich hab' �pfel!
�ber ihn haben wir gesprochen.
Guten Tag! - Tag!
Grzegorz Kowalski.
Heh!
Wie hei�t du?
Jurek Staniak.
Hier steht, du bist Jude? Stimmt das?
Nein! Ich bin kein Jude!
Er ist Pole!
Er hat seine Eltern verloren, als der Krieg anfing!
Hier, ihre Papiere.
Komm runter, Junge, dann reden wir.
Wer sind Sie �berhaupt? Kommen daher und behaupten so etwas!
Mosche Frenkiel, vom j�dischen Waisenhaus in Warschau.
Wir wurden informiert... - Er soll nicht enden wie ich!
In st�ndiger Angst! - Ich bin kein Jude!
Lasst mich in Ruhe!
Jurek! Lass das, du tust dir noch weh!
Diese verstreuten Kinder sind die Zukunft unseres Volkes.
Wir d�rfen sie nicht dem Schicksal �berlassen.
Du wei�t genau, dass du Jude bist.
Du musst nicht mehr I�gen. Der Krieg ist vorbei.
Es ist an der Zeit, dass du deinen Platz findest, bei uns!
Ich gehe nirgends hin!
Ich will hier bleiben! Hauen Sie ab!
Wenn er doch sagt, er sei kein Jude!
Lasst das Kind in Ruhe!
Na gut, kleiner Pole.
Lass die Hose runter!
Komm schon!
Gn�dige Frau, bitte umdrehen!
Irre ich mich, siehst du mich nie wieder!
Jurek, du musst nicht!
Ich hatte einen Unfall und musste operiert werden.
Das ist die Wahrheit!
Lhr d�rft mich nicht mitnehmen!
Geh ins Haus.
Alina!
Na bitte...
Lass los!
Lass sofort los! Ich fahr' nicht dahin!
Sie haben doch gar kein Recht... - Haben sie!
Steht in den Papieren.
Warum so grob? Er ist doch ein Kind.
Ich komme zu euch zur�ck! Ganz sicher!
Ich bleib' da nicht!
Keine Sorge, er wird's gut haben.
Vielleicht gibt es noch Verwandte.
Wir k�nnen das am besten herausfinden.
Jurek!
Jurek, bleib stehen!
Jurek, bleib stehen!
Da ist es!
Srulik?
Du lebst.
Mosche Frenkiel. J�disches Waisenhaus Warschau.
Ewa Staniak.
Staniak?
So konnte ich mir den Namen merken.
Fr�her war ich jeden Tag hier.
Welcher Name?
Er nennt sich Jurek Staniak.
Jurek?
So hie� der Junge, der dich immer ge�rgert hat, stimmt's?
Und dann durfte ich hierher kommen und mir ein Bonbon holen.
Bitte...
Jurek Staniak.
Also konnte ich doch etwas f�r dich und deine Familie tun.
Wenigstens etwas.
Darf ich mich ein wenig umschauen?
Die Fridmans hatten f�nf Kinder.
Srulik war der J�ngste.
Der Vater war B�cker, die Mutter n�hte.
Die �lteste Schwester und ein Onkel
sind nach Russland gegangen, noch vor dem Krieg.
Den Rest der Familie hat man ins Ghetto gebracht, nach Warschau.
Ich habe nie wieder etwas von ihnen geh�rt.
Au�er...
Au�er?
Eine Bekannte vom Nachbardorf meinte,
dass sie Sruliks Vater noch einmal gesehen habe.
Er sei aus dem Ghetto geflohen,
und habe nach einem Versteck f�r seine Familie gesucht.
Aber Sie sind nicht �berzeugt?
Von der Beschreibung her
sah er nicht aus wie Herr Fridman.
Srulik!
Heh, kriech weiter! Sie kommen her!
Srulik?
Papa?
Srulik!
Deine Mutter? Und die anderen?
Junge!
Du musst... du musst stark sein!
Und tapfer. Du musst �berleben! H�rst du?
Gib niemals auf!
Du musst �berleben!
Suchen sie dich mit Hunden,
versteck' dich im Wasser
oder in einem Sumpf, dann verlieren sie deine Spur.
Und vergiss deinen Namen!
Du brauchst einen polnischen Namen.
Ab jetzt hei�t du...
...Staniak!
So wie die Frau im Laden!
Merkst du dir das?
Und dein Vorname ist...
Jurek? - Sehr gut! Ja!
Also, wie ist dein neuer Name?
Jurek Staniak. - Gut!
Aber auch wenn du alles vergessen musst,
deinen Namen und...
und sogar Mama und mich,
darfst du trotzdem...
niemals vergessen, dass du Jude bist!
H�rst du?
Du musst verbergen, wer du wirklich bist,
aber du darfst niemals vergessen!
Gut, Papa. Ich verspreche es!
Ich laufe jetzt los. Wenn die Soldaten mir nachlaufen,
rennst du in die andere Richtung.
Lauf so lange du kannst. Dreh dich nicht um!
H�r nicht auf zu rennen!
Du wirst es schaffen!
Srulik?
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