Afrikaans
Akan
Albanian
Amharic
Arabic
Armenian
Azerbaijani
Basque
Belarusian
Bemba
Bengali
Bihari
Bosnian
Breton
Bulgarian
Cambodian
Catalan
Cebuano
Cherokee
Chichewa
Chinese (Simplified)
Chinese (Traditional)
Corsican
Croatian
Danish
Dutch
Esperanto
Estonian
Ewe
Faroese
Filipino
Finnish
French
Frisian
Ga
Galician
Georgian
German
Greek
Guarani
Gujarati
Haitian Creole
Hausa
Hawaiian
Hebrew
Hindi
Hmong
Hungarian
Icelandic
Igbo
Interlingua
Irish
Italian
Japanese
Javanese
Kannada
Kazakh
Kinyarwanda
Kirundi
Kongo
Korean
Krio (Sierra Leone)
Kurdish
Kurdish (Soranî)
Kyrgyz
Laothian
Latin
Latvian
Lingala
Lithuanian
Lozi
Luganda
Luo
Luxembourgish
Macedonian
Malagasy
Malay
Malayalam
Maltese
Maori
Marathi
Mauritian Creole
Moldavian
Mongolian
Myanmar (Burmese)
Montenegrin
Nepali
Nigerian Pidgin
Northern Sotho
Norwegian
Norwegian (Nynorsk)
Occitan
Oriya
Oromo
Pashto
Persian
Polish
Portuguese (Brazil)
Portuguese (Portugal)
Punjabi
Quechua
Romanian
Romansh
Runyakitara
Russian
Samoan
Scots Gaelic
Serbian
Serbo-Croatian
Sesotho
Setswana
Seychellois Creole
Shona
Sindhi
Slovak
Slovenian
Somali
Spanish (Latin American)
Sundanese
Swahili
Swedish
Tajik
Tamil
Tatar
Telugu
Thai
Tigrinya
Tonga
Tshiluba
Tumbuka
Turkish
Turkmen
Twi
Uighur
Ukrainian
Urdu
Uzbek
Vietnamese
Welsh
Wolof
Xhosa
Yiddish
Yoruba
Zulu
Wie? Schon so spät?
Aber zumindest ist mein Fieber gesunken.
Wirklich? Das freut mich.
W-Warum?
Sorry. Ich bin seit gestern Abend die ganze Zeit hier.
Yoshino, du hattest nun mal echt hohes Fieber.
S-Stimmt.
Tut mir leid. Es ist gleich vorbei.
Du magst echt keine Ärzte, was?
Diese Schande werde ich mein ganzes Leben mit mir herumtragen.
Ich habe dir wirklich Ärger bereitet.
Aber warum habe ich hier geschlafen?
Habe ich etwa so unruhig geschlafen?
Ich habe dich hergebracht.
Schließlich kann ich von hier das ganze Zimmer am besten überblicken.
Rein kommt man nur durch die Schiebewand oder diese Schiebetür.
Das Problem ist die Decke,
aber solange ich hier bin, kann ich dich jederzeit verteidigen.
Reinkommen? Wer denn?
Irgendein Mensch, der mich töten möchte.
Wie jetzt?
Alles nur, weil ich dich liebe, Yoshino.
Wenn jemand dich töten würde, würde ich darunter sehr leiden, oder?
Ich raff das nicht wirklich, aber
hast du die ganze Nacht ohne Schlaf auf mich aufgepasst?
So übertrieben war das nicht.
Und ich kann nicht schlafen, wenn noch jemand da ist.
Ich bin sicher, dass viele einen Groll auf mich haben.
Dann gehe ich mal zurück auf mein Zimmer.
Ich habe die Schule schon angerufen, dass wir heute fehlen.
Okay, danke.
Aber jetzt warte doch mal.
Ich gehe kurz ins Bad und mache dann Udon. Willst du nicht mitessen?
Meinetwegen hast du nicht ordentlich gegessen, oder?
Danke. Aber das ist schon in Ordnung.
Außerdem wollte ich doch eh ein Nickerchen machen.
Dann schlaf doch einfach hier.
Ich habe doch schon gesagt, dass ich nicht schlafen kann, wenn jemand da ist.
Keine Angst. Wenn jemand reinkommt, werd ich ihn an deiner Stelle töten.
Nun ja. Vielleicht verwirrt dich die Liebe und du schlägst mir im Schlaf den Kopf ab.
Ich bin nicht im Geringsten in dich verliebt und töten will ich dich auch noch nicht.
Ach so. Dann bin ich es also noch nicht wert, getötet zu werden.
Mensch, Yoshino. Ich mag dich ehrlich.
Dann ist es abgemacht.
Willst du dann vielleicht auch ins Bad?
Jetzt mal langsam. Ich bin mir da nicht so sicher.
Was denn?
Nun ja. Mir wäre das gleich. Nein, ich würde mich sogar freuen. Aber …
wenn man zum Bon-Fest Verwandte besucht, bleibt man gleich über Nacht.
So ähnlich wäre das auch hier, oder?
Was soll das denn? Gehst du ins Bad oder nicht?
Ja. Ich gehe baden.
Nimm auch etwas Eiweiß zu dir. Du bist doch noch im Wachstum.
Ich habe noch eine Menge, was mir aus Ōsaka geschickt wurde.
Guten Appetit.
Yakuza Fiancé
Yakuza Fiancé
Yakuza Fiancé
Tsubaki-hime
Tsubaki-hime
Ich hatte mich gefreut, endlich wieder in der Schule zu sein.
Was denn nun? Beim Abschlusstest sieht es düster aus.
Mathematik II-B Übungen mit Lösungen
Das wird schon. Wir haben noch zwei Tage.
In zwei Tagen kann man da nichts mehr machen! Außerdem ist Mathe schon am ersten Tag.
Ich werde es dir beibringen.
Hä? Schon gut. Du musst doch selbst lernen, oder?
Ich brauche nicht so viel Zeit, um für Tests zu lernen.
Man muss nur die Aufgaben machen und die Notizen und Schulbücher durchgehen.
Wie lernst du denn eigentlich sonst?
Während des Unterrichts liest man die Schulbücher schon, oder?
Dann muss man nur die Hilfslektüre durchschauen und fertig.
Was frag ich dich überhaupt?
Ich hab schon Probleme mit grundlegender Mathematik.
Schaff ich es überhaupt an die Uni?
Das wird schon irgendwie.
Und wenn nicht, kann ich für den Rest deines Lebens, wenn du Mathe brauchst,
einfach alles ausrechnen.
Du gehst wohl von einer Ehe aus.
Ach, bei Uni fällt mir was ein.
Ich werde am letzten Testtag
nach den Prüfungen nach Yokohama fahren.
Yokohama?
Meine Cousine wird von Tōkyō nach Yokohama ziehen.
Dann mal los.
Du hättest nicht mitkommen müssen.
Für zwei Frauen ist es alleine zu gefährlich. Und ich kenne mich gut aus.
Tja, das mag sein. Fährst du oft hin?
Alleine nicht so häufig.
Tja, wenn du extra aus Tōkyō nach Yokohama fährst,
dann etwa nur auf Dates mit Mädchen?
Du lügst wohl nie.
Wenn ich schlecht lügen würde, würdest du mich dafür nur hassen.
Du verstehst es endlich.
Dreizehn Uhr?
Meine Cousine kommt wohl wegen des Umzugs etwas zu spät.
Ein Jahr älter als du? Dann geht es ab Herbst wohl an die Uni.
Ja. Stimmt eigentlich. Wie viel weißt du über meine Cousine?
Tja. Das Meiste.
Das Meiste?
Dein Vater und die Mutter der Cousine sind Geschwister verschiedener Mütter.
Dann kennst du dich ja verdammt gut aus.
Tja, um genau zu sein,
Geliebte
Renji
Ehefrau
Mutter der Cousine
Yoshinos Vater
Geschwister verschiedener Mütter
ist meine Cousine die Tochter der Geliebten meines Großvaters.
Euer Stammbaum ist echt konfus.
Tja, typisch für Yakuza.
Aber diese Geliebte meldete sich plötzlich, als meine Tante zehn Jahre alt war.
Es ist also ein wenig fraglich, ob wir überhaupt blutsverwandt sind.
Das ist deine Tochter.
Was?!
Tja, mein Großvater hat nicht nachgeforscht und sie einfach als Tochter großgezogen.
Jetzt ist sie meine Tante und gehört selbstverständlich zur Familie.
Während der Grundschule eine kurze Zeit im Ausland auf einer International School.
Ab September an der Uni im Fachbereich für Internationales.
Wie ein richtig reiches Mädchen.
Uff, wenn ich es recht bedenke,
wäre sie ja voll dein Typ.
Was meinst du damit?
Yoshino-chan!
Lange nicht gesehen! Geht es dir gut? Hast du etwa abgenommen?
Meinst du? Ich glaube nicht.
Vielen Dank. Es geht mir sehr gut.
Aber sag mal, Yoshino-chan.
Dein Gesicht ähnelt Renji-san immer noch so sehr und ist echt süß.
Warum redest du wieder so wirres Zeug?
Und ist das etwa dieser berüchtigte Mann?
Es freut mich sehr. Ich bin Miyama Kirishima.
Ebenfalls angenehm. Ich bin Akashigata Tsubaki.
Siehst du? Es stimmt doch, oder?
Wie?
Eine perfekte junge Dame mit modischer Kleidung.
Voll dein Typ
Helle Haut, große Augen und lange schwarze Haare.
Es gibt sonst kaum Frauen, denen so eine Frisur stehen würde!
Man könnte sie fast dafür hassen, dass sie genau der Typ ist, den du magst, oder?
Meine Güte. Das will ich von dir nicht hören, Yoshino-chan.
Yoshino, wie kannst du so unhöflich sein?
Aber sie ist wirklich eine Schönheit. Man erkennt, dass sie deine Cousine ist.
Ich bin froh, so eine hübsche Person zu treffen.
Siehst du? Hab ich doch gesagt. Der Typ ist voll der Charmeur.
Ich hab ja schon gehört, dass dein Freund toll sein soll,
aber er ist wirklich ein toller Hecht.
Vielen lieben Dank.
Nein, er ist nicht mein Freund!
Aber sag mal, Yoshino-chan. Wie war der Abschlusstest?
Wie? Musst du das jetzt fragen?
Ach, du bist so durchschaubar.
Keine Angst. Wir haben die ganze Nacht zusammen gelernt.
Nein, das ging gar nicht. Besonders bei Mathe lief es gar nicht.
Uni kann ich vergessen, aber vielleicht schaffe ich nicht mal den Abschluss.
Wenn das passieren sollte, möchtest du dann mit mir einen Blumenladen aufmachen?
Soll das etwa ein Trost sein?
Ach so. Tsubaki-san, du kommst aus Kyōto, nicht wahr?
Ja.
Manchmal höre ich Yoshino im Dialekt sprechen,
aber ich höre es nur wenig in Konversation.
Nu ja. Die Dialekte von Kyōto und Ōsaka unterscheiden sich ziemlich.
Für dich hört sich aber beides ähnlich an, was?
Das stimmt wohl. Meine Großmutter und Mutter kommen auch aus Kyōto.
Beeindruckend, dass du Kyōto verlassen hast.
Ich dachte, du würdest dein Leben lang dort wohnen.
Frauen aus Kyōto lieben Kyōto zu sehr.
Weil sie niemanden von außerhalb heiraten möchten, sagt man, dass sie zu spät heiraten.
Und Tsubaki ist eine Frau aus Kyōto, wie sie im Bilderbuch steht.
Aber sag mal, Yoshino-chan. Sollten wir uns die Geschäfte nicht ordentlich ansehen?
Nun ja. Aber es gibt eigentlich nichts, was ich unbedingt haben möchte.
Und du, Tsubaki?
Vielleicht eine Tasche, die ich mit zur Uni nehmen kann.
Ach, Yoshino-san, diese Sa…
Yoshino, was ist mit diesen Sandalen?
Du hast doch gesagt, dass du neue willst. Sicher stehen sie dir.
Ach, stimmt. Die sind süß.
Dreh dich mal kurz zu mir.
Schau mal die Sohle an. Die ist sicher zehn Zentimeter hoch.
Damit würde ich so groß sein.
Das würde mich nicht stören.
Aber mich würde das stören.
Ist nicht wichtiger, ob sie dir stehen oder nicht?
Chinatown
Ich habe mich überfressen.
Überlebst du es, Yoshino?
Ich hätte mich nicht mitreißen lassen sollen, am Ende noch Dimsum zu essen.
Nikuman
Haifischflossen-Ramen
Dimsum
Yoshino-chan, das sagst du jedes Mal.
Als wir in Kōbe Chinesisch gegessen haben, war das auch so.
Yoshino-chan, du ähnelst Renji-san und bist echt eine Schönheit.
Es wäre ganz süß, wenn du etwas Fleisch auf den Knochen hättest.
Ja, ja. Renji-san dies, Renji-san das.
Renji-san ist der Chef der Somei-Gruppe, oder?
Tsubaki hält den alten Kerl aus unerfindlichen Gründen für perfekt.
Nein, er hat auch nicht perfekte Seiten.
Ich liebe alles an ihm!
Ba ha ha ha ha ha ha!
Aber das macht nun mal auch seinen einmaligen Charme aus.
An seinem Aussehen, seinem Gesicht und seinem Körper gibt es nichts auszusetzen.
Renji-san ist wie ein Kunstwerk, das von einem Gott erschaffen wurde.
Bist du noch ganz dicht?
In der Tat ist der Chef der Somei-Gruppe cool.
Und Yoshino ähnelt ihm und ist sehr hübsch.
Nicht wahr?
Tja, Tsubaki gegenüber mag es unhöflich klingen,
aber für mich ist eher Yoshino perfekt.
Warum schleimst du so?
Yoshino-chan, pass bei wortgewandten Typen auf, weil sie schnell fremdgehen.
Von wegen Fremdgehen. Der Typ hat haufenweise Frauen.
Und du musst gerade reden, oder?
Nicht doch. Ich habe viel zu tun und jetzt sind es weniger.
Lügnerin. Wie viele hast du gerade?
Drei gleichzeitig?
Aber die Ersatzleute wechseln ständig. Die zähle ich nicht mit.
Hast du noch mehr Eisen im Feuer?
Genauso wie du kennt sie das Konzept der Treue nicht.
Aber wenn so eine Schönheit Avancen macht, kann ein Mann eben nicht Nein sagen.
Vielen Dank.
Wie weit seid ihr gegangen? Hattet ihr schon Sex?
Was redest du denn da?
Nein, wenn ich vorehelichen Geschlechtsverkehr anstreben würde,
würden mich Yoshino oder ihre Verwandten ganz sicher umbringen.
Außerdem spare ich mir gerne das Beste auf. Diese Situation ist also perfekt für mich.
Hast du darüber echt nachgedacht?!
Tja, das verstehe ich.
Aber wenn der erste Mann, mit dem Yoshino geschlafen hat,
auch mit mir im Bett landen würde, dann wären wir ja Nebenbuhlerinnen.
Ich hätte aber kein Problem damit.
Dann treibt es doch einfach!
Verdammt! In eurer Nähe zu sein, ist echt anstrengend. Ich kriege Lust auf was Süßes!
Oje. Du meintest eben noch, du wärst satt.
Aber schaut euch mal das Kratzeis an.
Das sieht wirklich lecker aus.
Ich weiß nicht, ob ich eine Portion schaffe.
So…
Soll ich dann eine Portion bestellen?
Wenn du es nicht aufisst, esse ich den Rest.
Wie? Echt? Wirklich?
Ja, ich gehe es kaufen.
Nein, ich werde es doch essen. Und will vorher meine Hände waschen.
Ich bin beruhigt, dass es Yoshino-chan gut geht.
Ich hatte mich gesorgt, weil viel vorgefallen ist.
Das stimmt. Yoshino ist zwar tough, aber sie übertreibt es häufig.
Ich werde mich bemühen, ihre Launen zu erfüllen.
Was das angeht, mache ich mir keine Sorgen.
Du bist sicher jemand, der sich gut um andere kümmern kann.
Und du bist einfacher zu durchschauen, als ich dachte.
So etwas höre ich zum ersten Mal.
Yoshino sagt immer,
ich sei ein unberechenbarer und unverbesserlicher Dreckskerl.
Damit liegt sie vollkommen richtig.
Du bist aber streng.
Wenn Yoshino-chan nicht wäre, hätte ich das wohl auch gedacht.
Aber weil du Yoshino-chan und mich so anders behandelst, habe ich es gemerkt.
Was meinst du damit?
Du hast keinerlei Spaß an einer Unterhaltung mit mir.
Sowieso möchtest du nicht mit mir reden und hast mir auch nichts zu sagen.
Du sagst einfach nur Dinge, die ich hören möchte.
Mit deinen simplen Worten machst du die Frauen glücklich und bringst sie in Verlegenheit.
Ach, das höre ich auch zum ersten Mal.
Aber ich bin überrascht.
Du nimmst alles vorweg, was Yoshino-chan tun möchte,
damit niemand zwischen euch kommt.
Und das ist noch nicht alles.
Wenn Yoshino-chan anfängt, etwas zu erzählen,
sorgst du vorher für die passende Stimmung.
Du möchtest lieb zu ihr sein, damit sie sich vielleicht um dich kümmert.
Dein Wunsch scheint aber auf taube Ohren zu stoßen.
Ich wusste nicht, ob ich fragen sollte.
Was denn?
Wo ist Yoshinos …
Ich habe es gekauft! Schau dir mal die Mango an!
Huch? Unterbreche ich euch?
Nein, es war nur etwas Smalltalk.
Hach. Das sieht aber lecker aus.
Nicht wahr? Du kannst auch was haben, Tsubaki.
Huch was ist das denn? Inamori-san ruft an.
Hallo? Ja. Ja.
Wie? Die Schule?
Nein, ich habe verstanden. Dankeschön.
Ja. Ich fahre sofort nach Hause.
Ist irgendetwas?
Anscheinend hat die Schule angerufen.
Bei der Mathe-Aufgabe sind ein paar lose Blätter rausgerutscht.
Ich hatte vergessen, dass sie im Buch steckten.
Was hat der Lehrer denn gesagt?
Er wartet um acht Uhr auf mich.
Dann lass uns schnell nach Hause.
Ja.
Mit dem Taxi ist es schneller.
Yoshino, ich bringe Tsubaki zum Hotel und komme dann heim.
Ach so. Darf ich dich darum bitten?
Natürlich.
Na gut. Wollen wir dann mal los.
Stimmt.
Wollen wir vorher noch auf ein kleines Date?
Das habe ich auch gedacht.
Wo wollen wir hingehen?
Mal überlegen.
Ich war ewig nicht in einem Riesenrad.
Ich auch nicht. Das muss vor Yoshino-chan aber geheim bleiben.
Tsubaki-san, du kennst die Dōseikai-Gruppe, oder?
Es ist die größte zivile Gesundheitsorganisation Japans.
Ja.
Deine Mutter hat seit fünfzehn Jahren eine Beziehung
mit dem Leiter des Dōseikai-Krankenhauses in Kyōto, oder?
Meine Güte. Du weißt also auch von meinem Papa.
Ich höre keine guten Gerüchte über die Dōseikai.
Medizin-Imperium
Dōseikai
Es wird Geld angehäuft.
Berühmtheiten
Spenden an Politiker und Nähe zu kriminellen Organisationen.
Und vor allem …
illegale Transplantationen.
Und?
Ich frage ganz direkt. Wo befindet sich Yoshinos Niere gerade?
Eine Amateurin könnte eine Niere nicht einfach verkaufen.
Ich wollte auch ein Körperteil verkaufen,
aber ohne Beziehungen ist das schwer in Japan.
Ach, warum möchtest du Organe verkaufen?
Weil ich Yoshino dazu gebracht hab, wollte ich auch was verkaufen.
Dann hättest du mich doch darum bitten können.
Wenn es jemanden gibt, auf den Yoshino sich verlässt, dann müsstest du das sein.
Aber ich habe gesucht und konnte Yoshinos Niere nicht finden.
Daher kam mir der Gedanke,
dass du Yoshinos Niere vielleicht gar nicht verkauft hast.
Was meinst du damit?
Dass sie nicht mal entfernt wurde.
Du hast Yoshino einfach die 4 Millionen gegeben.
Weil Yoshino durch die Krankheit flach lag, konnte ich zufällig nachsehen.
Etwas über ihrer linken Hüfte war die Narbe eines Schnitts.
Er war groß genug, dass ein Organ hätte herausgenommen werden können.
Und dann gibt es zwei Wege, um herauszufinden, ob dort ein Organ entfernt wurde.
Entweder ich kann Yoshino ein MRT machen lassen oder dich direkt fragen.
Ich frage mich, ob es jemals so ein Gespräch in einem Riesenrad gab.
Warum hängst du so sehr an Yoshino-chan?
Tsubaki-san, was war der erste teure Gegenstand, den du gekauft hast?
Wie?
Für mich war es ein Shinkansen-Ticket.
Der 22. Juni im ersten Mittelschuljahr.
Ich habe mit Mühe und Not Geld gesammelt
und ein Ticket ohne Sitzplatz um 12 Uhr nach Ōsaka gekauft.
Es gab die Beerdigung der Kirigaya-Gruppe,
und ich hörte, die Enkelin des Chefs der Somei-Gruppe würde kommen.
Weiß Yoshino-chan davon?
Nein.
Auf die Frage, warum ich so an ihr hänge, könnte ich nur sagen, dass ich sie mag.
Ich erinnere mich nicht an meinen ersten teuren Kauf.
Jedoch erinnere ich mich, was ich neulich gekauft habe.
Ich habe für 1.500 Milliliter Blut ganze 4 Millionen Yen bezahlt.
Anstatt die Niere zu entfernen, habe ich ihr eine fast tödliche Menge Blut abgenommen.
Ich habe es ihr nicht verraten, aber ich habe das Blut aufbewahrt.
Möchtest du es haben?
Na so etwas. Ich bezahle jeden Preis, den du verlangst.
Das wird nichts.
Ich bin unmöglich.
Ich habe sie reingelegt und mein Versprechen gebrochen, nichts zu verraten.
Es wäre aber ärgerlich für mich, wenn du Yoshino-chan etwas verraten würdest.
Warum das Blut? 1,5 Liter ist echt viel.
Es könnte sogar Folgeerscheinungen geben.
Was wäre, wenn sie an Blutmangel gestorben wäre?
Ich hatte auf sie eingeredet, aber …
Ich sterbe lieber als mich von dem Kerl lächerlich machen zu lassen.
Das hat Yoshino-chan gesagt.
Wenn du nicht dein Leben riskierst, passt ihr nicht zusammen, oder?
Danke, dass du meiner egoistischen Bitte nachgekommen bist.
Tsubaki-san, du bist eine fast so faszinierende Person wie Yoshino-san.
Sicher liegt es daran, dass ihr Cousinen seid.
Du bist zwar gut mit Worten, aber echt ein fürchterlicher Mann.
Tja, Yoshino-chan scheint es wirklich sehr gut zu ergehen.
Soll ich es einfach mal dabei belassen?
Aber solltest du doch zu einem hoffnungslosen Dreckskerl verkommen,
mach dich auf einiges gefasst.
Ich würde Yoshino-chan sogar operieren lassen,
damit du sie niemals wiederfindest, egal wie sehr du sie suchst.
Ich werde mir das merken.
Aber wer wird denn darüber urteilen, ob ich ein Dreckskerl geworden bin?
Das werde ich einfach eigenwillig entscheiden.
Puh, gut, dass es noch geklappt hat!
Damit wird deine Aufgabe gut bewertet werden.
Lassen wir die Tests mal außen vor.
Aber wenn ich auch meine Aufgabe versaut hätte, wäre mein Leben echt am Ende gewesen.
Ich fühle mich echt erleichtert!
Stimmt ja. Hast du Tsubaki gefragt, was du wissen wolltest?
Wie? Wovon redest du?
Du musst das nicht verheimlichen.
Natürlich hast du dich über Tsubaki schlau gemacht.
Ach so.
Was denn? Ich frage auch nicht nach. Es interessiert mich eh nicht.
Wie? Wirklich?
Für dich gilt das zwar nicht,
aber ich vertraue Tsubaki.
Und selbst wenn ihr zusammenarbeiten würdet, um mich reinzulegen,
wäre mir das egal.
Schließlich vertraue ich Tsubaki aus freiem Willen.
Wenn das ausgenutzt wird, zeigt das einfach, wie leichtgläubig ich bin.
Tsubaki-san und du ähnelt euch sehr.
Häh? Wir ähneln uns? Das höre ich nie.
Wenn man vom Teufel spricht. Das ist Tsubaki-san.
Hast du mit ihr Kontaktdaten getauscht?
Ja, sie schreibt: „Lass uns mal wieder was machen.“
Ihr seid ja gute Freunde geworden.
Tsubaki-san meint, dass sie sich für eine Wohnung entschlossen hat.
Echt? Sag, dass ich etwas zum Einzug schicke. Sie soll die Adresse schreiben.
Ich tausche gegen eins von Renji-san.
Abgemacht. Wie wäre es denn hiermit?
Das ist das versprochene Foto von Yoshino.
Was ist das denn?! Lösch es! Lösch es sofort!
Süß.
Du willst das Bild im Internet verbreiten, wenn irgendwas vorfällt, oder?
Das wäre Verschwendung! Das würde ich nie im Leben machen!
Vergiss das einfach. Das ist doch egal!
Das ist gar nicht egal!
Hach. Renji-san als Teenager ist echt cool.
Besten Dank, Kirishima-san.
Übersetzung: Lasse Christian Christiansen
Spotting: Michael Gohl
Revision & Typesetting: Konrad Walter
Qualitätskontrolle: Mia Herkt
Projektleitung: Tobias Philippi
Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.