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Original subtitles

Tann�d (2009) dTV - Das Erste - 1. Januar 2013

Erl�se sie von allem �bel, o Herr.

Erl�se sie von deinem Zorn.

Erl�se sie von der Strenge deiner Gerechtigkeit.

Erl�se sie von dem nagenden Gewissenswurm, o Herr.

Erl�se sie von der Qual des l�uternden Feuers.

Erl�se sie von der schauerlichen Finsternis.

Erl�se sie vom dem schrecklichen Jammern und Wehklagen, o Herr.

Erl�se sie von ihrer tiefen und langen Betr�bnis.

Erl�se sie von allem �bel, o Herr.

Nein, wir sind falsch.

Wir k�nnen nicht verloren gehen. Wir sind ja zusammen.

Wir suchen den Tann�dhof! Wir haben uns verlaufen.

Habt ihr Angst? Hu!

Na komm, lass den.

Wir suchen den Tann�dhof. Wir kommen von da.

Ihr wollt zum Tann�dhof? Wer von euch ist die Magd?

Marie.

Der Herrgott hatte Erbarmen, dass er euch h�sslich gemacht hat.

Es sind nur 10 Minuten. Den Weg entlang, im Wald am Marterl vorbei.

Da ist eine Abk�rzung nach rechts.

Anna, was wollten die denn?

Zum Tann�dhof.

Wer ist da? Die neue Magd.

Wer von euch ist es? Die Marie.

Traudl, geh nicht!

Du kannst nicht wieder mitkommen, Marie.

Du musst f�r dich selbst sorgen. Du bist kein kleines Kind mehr.

Hallo?

Barbara?

Mutter?

Tot!

Tot!

Sie sind alle tot!

Tot!

Alle tot!

Lange war ich nicht mehr im Dorf. Obwohl meine Mutter Anna hier lebte.

Vor einiger Zeit kam ein Brief von ihr. Sie sei krank.

Wegen der Morde auf dem Tann�dhof wollte sie nicht, dass ich komme.

Eine ganze Familie samt Kindern und Magd wurde erschlagen.

6 Leute in einer Nacht.

Jetzt ist das sch�ne Dorf zum Morddorf geworden, schrieb sie.

Vor einigen Tagen starb meine Mutter an Krebs. Ich sah sie nicht mehr.

Meine Mutter arbeitete bei den Geschwistern Hauer als Magd.

Sie lebte in der Gesindewohnung. Die Hauers haben sie auch gepflegt.

Ich h�tte gerne geholfen. Meine Mutter wollte es nicht.

Da werden die Leute aber reden, habe ich geschrieben.

Was ist das f�r ein Kind, das seine kranke Mutter nicht besucht?

Sie meinte nur: Die Leute reden sowieso, wenn der Tag lang ist.

Ich bin's nur, Traudl Krieger. Machst du mir auf?

Mich kennst du wohl nicht. Ich wollte dir mein Beileid aussprechen.

Tut mir leid mit deiner Mutter. Ich mochte sie gern.

Danke. Ich bin gerade erst gekommen.

Ich bringe meine Sachen ins Schlafzimmer.

Das ist oben!

Viel hast du nicht dabei.

Willst du nichts einr�umen? Ich bleibe nur kurz.

Nach der Beerdigung fahre ich nach Hause.

Du bist Krankenschwester in einem Altenstift. Das muss trostlos sein.

Hast du keinen Kerl? Na ja, dann hast du auch keinen �rger.

Aber traurig bist du auch. Ich habe meine Mutter kaum gekannt.

Ich war nur wenig da als Kind.

Du warst im Kinderheim, oder?

Hat sie nie etwas von deinem Vater gesagt?

Hast du von den Morden geh�rt?

Meine Schwester Marie war auch dort.

Ist sie auch...?

Wie grauenhaft.

Alle mit der Spitzhacke erschlagen.

Wie r�udige Hunde!

Die ganze Familie. Auch die Kinder und meine Marie.

Den M�rder fand man nie.Deine Mutter sagte: Der ist noch da drau�en.

Der ist von hier!

Was erz�hlst du wieder f�r Schauergeschichten?

Mach der Kathi keine Angst.

Mein herzliches Beileid. Danke.

Danke auch f�rs Telegramm. Ich habe gleich den Bus genommen.

Wir haben uns schon um Beerdigung, Kirche und Leichenschmaus gek�mmert.

Das sind wir deiner Mutter schuldig. Sie war so lange bei uns Magd.

Ich gehe. Ich werde ja nicht mehr gebraucht.

Du kannst bei uns dr�ben essen. Du bist ja jetzt so allein.

Ich habe Blaubeerkuchen gemacht. Den mochtest du schon als Kind.

Danke. Aber heute bin ich m�de von der langen Fahrt.

Gut, dann morgen. Schau, was du von deiner Mutter behalten willst.

Den Rest tun wir weg.

Mein Bruder Georg und sein Sohn Johann freuen sich, dich zu sehen.

Annahme verweigert.

Annahme verweigert. Hermann Danner, Tann�dhof.

Sehr geehrter Herr Danner, geben Sie mir das Geld, das mir zusteht.

Danner... Werde ich Sie anklagen, denn Sie haben damals...

Ein lautes Ger�usch.

Wir sind ja zusammen.

Hu!

Ein Schuss. Spinnst du?

Bleib auf deinem Acker, Sauhund!

Such!

Drau�en schleicht schon wieder einer herum.

Die Spuren f�hren bis zum Haus und dann wieder weg.

Vielleicht ist er hinten raus.

Hier wollen dir sicher einige an den Kragen, Vater.

Verstehen k�nnte ich es schon. Du kannst es verstehen?

Gibt's schon eine Nachricht? Du kannst es wohl nicht erwarten.

Ich warte nur auf die Post. Der Hof ist so gut wie deiner.

Du kannst schon ein bisschen lieb zu mir sein.

Erst wieder wenn der Brief da ist, Vater! So ist es abgemacht.

Du erh�rtest den Sch�cher am Kreuz. Wir bitten dich, erh�re uns.

Du beseligst die Auserw�hlten aus Erbarmen. Bitte erh�re uns.

Du hast die Schl�ssel des Todes und der H�lle. Bitte erh�re uns.

Erbarme dich besonders der Seelen, an die niemand auf Erden denkt.

Wir bitten dich, erh�re uns.

Verschone alle und verzeihe allen. Wir bitten dich, erh�re uns.

Befriedige ihr Verlangen nach dir recht bald. Bitte erh�re uns.

Nimm sie in die Gesellschaft deiner Auserw�hlten auf.

Wir bitten dich, erh�re uns.

Vergib uns unsere S�nden, damit wir eingehen in das Himmelreich.

Jemand klopft Still! Wer ist da?

Die neue Magd!

Ihr m�sst warten, bis mein Mann, der Danner, kommt. Er arbeitet noch.

Wo ist der Vater? Wo soll er sein? Im Stall.

Marianne, es ist Zeit f�rs Bad.

Die neue Magd.

H�chste Zeit bei der ganzen Arbeit.

Ich muss wieder gehen.

Was ist mit der Kuh, Hauer? Wir mussten sie erschie�en.

Die war verr�ckt. Wie du, Traudl.

Kathrin, oder? Hallo, Georg.

Mein Beileid. Deine Mutter war eine gute, flei�ige Frau.

Danke. Kennst du mich noch, Kathi?

Ja. Es ist lange her.

Was macht ihr mit dem? Mal sehen.

Das d�rft ihr nicht schlachten. Los, weiter! Der Pfarrer wartet.

Hauer k�nnte der M�rder gewesen sein. Er war hinter Barbara her.

Er war ihr direkt h�rig.

Sie schob ihm nur die Kinder unter, die sie von ihrem Vater bekam.

Das sagt man.

Wenn man Gottes Wort nicht h�rt! Du hast dich schuldig gemacht!

Gott wird dich hart pr�fen!

Ja, ja. Weinen kann sie.

Ja, die Kathrin. K�mmert sich gleich um meine Sch�flein.

Du kannst wieder an die Arbeit gehen. Mein herzliches Beileid.

Deine Mutter haben alle gern gehabt. Jetzt lobt ihr sie!

Als sie noch lebte, war sie nur Dreck. Wie die vom Tann�dhof!

Ein Dreck verdient, dass ihn der Teufel holt. Das sagt ihr immer!

Kann ich die Mutter noch mal sehen?

Das ist kein sch�ner Anblick.

Sie muss erst noch zurecht gemacht werden. Wir gehen ins Arbeitszimmer.

Spuck's aus, wer der M�rder ist. Dir beichten sie doch immer alles.

Seit Traudl ihre Schwester verloren hat, radelt sie jeden Tag hierher.

20 Kilometer hin und 20 zur�ck.

Sie bel�stigt uns alle mit ihren Verd�chtigungen.

Nach etwas so Grauenhaftem k�nnte ich hier nicht leben.

Aber Kathrin! - In der K�che gibt's sicher Arbeit f�r dich!

Was soll ich zu deiner Mutter sagen? Hast du einen besonderen Wunsch?

Ich kannte sie fast nicht.

Meine Mutter schrieb dem Danner Bittbriefe.

Er sollte ihr das Geld geben, das ihr von Amts wegen zusteht.

Was f�r Geld?

Der Danner hatte �berall Schulden. Dabei war er ein reicher Mann.

Das Geld verdirbt den Menschen. W�re er nur in die Kirche gekommen!

So wie seine Tochter Barbara. Die hat Gottes Hilfe gesucht.

An dem Tag, als es passierte, wollte sie mich sprechen.

Ich war so froh, dass sie endlich meinen Rat suchte.

Ich ging rauf zum Marterl, aber Barbara war nicht da.

Ich wartete eine gute halbe Stunde, bis sie endlich kam.

Ich muss Ihnen etwas sagen. Ich habe es noch keinem gesagt.

Bald wird alles gut. Ich werde die Herrin vom Tann�dhof.

Ich wei�, der Herrgott sieht alles.

Aber sieht er auch, wer schuldig ist?

Sicher tut er das.

Wenn man S�nden beichtet und bereut, steht das Haus des Herrn immer offen

Was hat sie denn erz�hlt?

Das ist es ja! Auf einmal rannte sie weg.

Aber warum?

Wenn die S�nde schwer wiegt, f�llt auch das Sprechen schwer.

Den netten kleinen Huber kannst du dir auch merken.

Er grinst wie ein Aasgeier. Er ist der Barbara auch nachgestiegen.

Warum erz�hlst du mir das alles? Na, Traudl.

Erz�hlst du Schauergeschichten? Du brauchst gar nichts zu sagen!

Danner schuldete dir Geld!

Es ist nicht zu verstehen.

Herzliches Beileid.

Deine Mutter war eine richtig gute Haut.

Ja, eine sehr gute.

Wie lange das her ist! Was?

Dass wir uns gesehen haben. 10 Jahre bestimmt.

Hast du dich nicht hergetraut?

Deine Mutter sagte immer, du arbeitest zu viel.

Sie war ganz stolz auf dich und hat viel von dir geredet.

Sie wollte nicht, dass ich herkomme. Was machst du genau in der Stadt?

Ich pflege alte Leute. In dem Stift, wo ich aufgewachsen bin.

Ist es nicht einsam dort?

Komm, ich muss dir was zeigen.

Als wir klein waren, hatten wir auch so ein Kalb.

Der Vater wollte es schlachten. Wir haben es gerettet.

Den Anton, oder? Ja, genau.

Wir wollten sogar heiraten.

Also sind wir praktisch verlobt.

Unser Vater, alle Gesch�pfe warten auf dich.

Dass sie zur rechten Zeit ihr Futter bekommen.

Gibst du ihnen, nehmen sie. �ffnest du deine Hand, werden sie satt.

Danke, Herr, f�r deine Gaben. Amen. Mahlzeit!

Auf dem Platz hat immer deine Mutter gesessen.

Jemand klopft

Betti!

Die Unterlagen f�r die Beerdigung soll ich dir vom Pfarrer geben.

Du musst unterschreiben.

Ich verstehe auch nicht, wie man da noch leben kann. Nach alldem!

Endlich sagt es jemand. Ich hasse es, und es war schon immer schlimm.

Die kleine Marianne wurde in der Schule st�ndig bestraft.

Marianne, du willst also mit einem Zauberer davonlaufen!

Auch am Mordtag war es wieder so.

Einfach so. Ich habe es nie verstanden.

Du kannst gehen!

�ber die Danners wurde immer schlecht geredet.

Wer wohl der Vater der Kinder sei. Ich wollte Marianne tr�sten.

Aber sie rannte weg.

Alle haben die weinende Marianne auf der Stra�e gesehen.

Keiner k�mmerte sich um sie.

Hau ab, Kr�ppel!

Im Krieg brauchte man M�nner, nicht so ein Gesindel wie dich!

Drecksbauern, ihr werdet sehen!

Es schadet nicht, wenn so einer was draufkriegt.

Die kann man in einen Sack stecken und draufschlagen.

Da triffst du immer den Richtigen.

Marianne!

Ich rannte ihr bis in den Wald nach. Da sah ich Barbara.

Ich wei�, der Herrgott sieht alles.

Aber sieht er auch, wer schuldig ist?

Gewiss. Der Herr schickt die S�nde, damit wir widerstehen. Er pr�ft uns.

Was h�tte ich machen sollen gegen den Vater?

Wie alt warst du bei Mariannes Geburt?

15. Vor Gott alt genug!

Bitte!

Sie beten das Vaterunser.

Der Pfarrer predigt immer das Gute, l�gt aber selbst wie der Teufel.

Erst fragt man um Hilfe, und als n�chstes ist man tot!

Was ist, wenn Traudl Recht hat und der M�rder noch da ist?

Das kann ich mir auch vorstellen. Dann w�rde er bestraft.

So einer darf nicht entkommen. Ich bin froh, dass du da bist.

Du bist anders.

"Testament der Anna Moosbauer, nur falls mir etwas zust��t."

"Dann erbt meine Tochter Kathrin meine Habseligkeiten."

"Das ist kein guter Ort. Es geht der Teufel um."

"Er rei�t alles in den Tod, was ges�ndigt hat. Mich holt er bald."

"Neulich sah ich den H�llenf�rsten. Ganz in Schwarz, mit Feder und Hut."

Herr, erbarme dich unser!

Christus, erbarme dich unser! Herr, erbarme dich unser!

Christus, h�re uns!

Gottvater vom Himmel, erbarme dich ihrer.

Erl�ser der Welt, erbarme dich ihrer. Heiliger Geist, erbarme dich ihrer.

Heilige Dreifaltigkeit, alleiniger Gott, erbarme dich ihrer.

Heilige Maria, bitte f�r sie. Heiliger Michael, bitte f�r sie.

Alle heiligen Engel und Erzengel, bittet f�r sie.

Alle heiligen Ch�re der seligen Geister, bittet f�r sie.

Heiliger Johannes der T�ufer, bitte f�r sie.

Herr Jesus, sei unser Gast. Segne, was du uns beschert hast. Amen.

Mahlzeit!

Deine Mutter hat sch�n ausgesehen.

Seit den Danners gab es keine so gro�e Beerdigung mehr im Dorf.

Damals kamen alle. Dabei mochte sie keiner, auch deine Mutter nicht.

An dem Mordtag haben wir den Danner zum letzten Mal gesehen.

Wir haben auf dem Feld Steine gesammelt.

Deine Mutter, mein Bruder und ich. Auf einmal fuhren sie vorbei.

Das ist gut. Sammelt Steine, die sind nichts wert!

Lass sie, Anna.

Servus, Barbara.

Der Danner behandelte die Leute wie Dreck.

Wie den letzten Dreck!

Man soll nicht schlecht reden. Aber Danner machte den Leuten immer Angst

Er war zu uns allen schlimm. Er hat uns gepiesackt. Auch am Mordtag!

Ich hatte einen Brief vom Amt. Er musste etwas nachzahlen.

Es war der Brief mit der �berschreibung des Hofs an Barbara.

F�r den musst du 10 Pfennig Nachporto zahlen.

Da schreibt mir eine Beh�rde und macht zu wenig Porto drauf!

Sag den Arschl�chern, sie sollen den Brief ordentlich frankieren!

So ein Arschloch! Ich nahm den Brief also wieder mit.

Arschloch!

Danner war immer schlimm. Und geizig bis auf die Knochen.

Das lockt den Teufel.

Immer herzen und k�ssen!

Die ist auch vom Danner.

Danner ist �ber alles r�bergerutscht was Beine hat.

Die Geschichte vom Danner und dem Ludwig Eibl ist noch nicht zu Ende!

Der Sterzer hat's anders gesehen. Eibl h�tte Danner gerne umgebracht.

Ich bringe nur die Post und kriege hinterher den �rger!

Ludwig Eibl, du bringst nur die Post. Das ist dein Problem, oder?

Du Sau!

Was? F�llt dir nichts mehr ein?

Gib mir den Brief, sonst kannst du was erleben!

Ich bin eine Autorit�tsperson. Gib mir den Brief!

L�genweib, beschuldigst du mich?

Wer was auf dem Kerbholz hat, wird leicht rot.

Genau so ist er beim Danner gewesen. So zornig!

Du warst doch auch da, Sterzer!

An den Tagen war ich oft da. Auf dem Feld!

Ich habe da nur den Huber gesehen.

Ich habe 4 Tage sp�ter die S�gemaschine repariert.

Da war keiner der Danners daheim. Keine Menschenseele!

Es war schon komisch. So still!

So still wie da war es noch nie.

Schaurig.

Danner!

Danner!

Bauer!

Ich dachte, die sind im Wald.

Das machte der Danner gern.

Er bestellte einen zum Reparieren, und dann war keiner da.

Danner, du Arschloch.

Ich fuhr den ganzen Weg umsonst, und gezahlt hat er auch nichts.

Ich reparierte dann erst mal die Maschine.

Diese bl�de Drecksau!

Danner!

Da war ganz sicher einer. Ich habe die Person gesehen!

Und sp�ter war klar: Das war der M�rder!

Der kam noch tagelang auf den Hof, f�tterte die Tiere, molk das Vieh.

Damit es nicht schreit. Die Milch hat er weggesch�ttet.

Und dann habe ich dich auf dem Trecker gesehen, Sterzer!

Du musst die Person auch gesehen haben. Die lief davon!

Man wird ja wohl pfl�gen d�rfen. Von Danners habe ich nichts mitgekriegt.

Die haben sich nicht gezeigt. Ja, er hat nichts gesehen!

Die haben dich einmal um dein Land beschissen.

Und du hast den Danner gehasst. Weil er seine Schulden nicht zahlte.

Du wolltest Barbara auch unter den Rock.

Das wollte er bei jeder! Mit keiner.

Dir haben sie die Eier abgeschossen.

Hauer, du hattest was mit Barbara. Aber der Josef war nicht von dir.

Musst du immer den Gendarm spielen? Einer muss es gewesen sein.

Oder, Kathi? Ja.

Ja.

Am Ende warst du es selber, Traudl.

Was ist daran lustig?

Jetzt verschwindet Traudl wieder tagelang im Wald!

Gesindel! Bagage! Grausige M�rder seid ihr alle miteinander!

Das war jetzt aber auch gemein.

Sie hat ihre Schwester verloren. Hat sie das erz�hlt?

Sie wollte Marie loswerden. Sie hat sie auf dem Mordhof ausgesetzt.

Marie lag ihr auf der Tasche. Traudl wollte sie nicht durchf�ttern.

Sie hat sie einfach bei dem schlimmen Danner gelassen.

Lassen wir die Toten ruhen. Gott sei seiner armen Seele gn�dig.

Danner hatte Geld wie ein Jud. Er hat angegeben vor seinen Knechten.

Da kam sicher einer zur�ck und hat seinen Lohn vervielfacht.

Es fehlte weder Geld noch Schmuck.

Der M�rder riss nur Barbara das Medaillon vom Hals.

Von hier war es keiner. Hier gibt's keine solchen Ungeheuer.

Der Leibhaftige war's. Oder einer hat sich ger�cht.

Wegen dreckiger Geschichten. Oder der Landstreicher.

Er hat auf H�fen Feuer gelegt.

Wenn die Leute dann l�schten, r�umte er in aller Ruhe aus.

Es ist nicht zu verstehen.

Prost! Prost! Prost!

Das ist der Letzte.

Sie kam in einem kurzen Kleid, den Arsch hat man gesehen.

Kathrin!

Ich h�tte gerne so sch�ne blonde Haare wie du.

Sie beugte sich zum Euter runter. Die hat Br�ste gehabt... Br�ste!

Der Hansl hat am Mordtag Hauer und Barbara gesehen.

Auf einmal packte der Onkel zu. Ficken wollte er sie.

Sie wird Milchfieber haben.

Barbara war ein wildes Teufelsweib. Die hat alle M�nner gelockt.

Sie war das erste Weib, mit dem der Hauer was angefangen hat.

Lange nachdem seine Frau tot war. Er war halt allein.

Lass mich!

Er hat Barbara ein teures Geschenk gemacht.

Das war echtes Gold.

Hast du mit dem Vater geredet wegen uns?

Josef braucht mich, seinen Vater. Um Marianne k�mmere ich mich auch.

Ihr kommt auf meinen Hof. Dann kann der Alte sehen, wo er bleibt.

Ja, ja. Ja, ja?

Ich verstehe nicht, was er an ihr gefunden hat.

Er hat sie halt geliebt.

Dabei sagte der Danner mal: Barbara braucht keinen Mann. Sie hat mich.

Sie wollte dem Hauer die Kinder vom eigenen Vater anh�ngen.

Der h�tte ich's gezeigt! Freust du dich �ber ihren Tod?

Spinnst du jetzt total?

Warte, ich komme mit.

Betti, warum haust du ab?

Wenn du bei Hansl �l findest, wirst du reich. Mach's doch mit mir!

Sei still, Anton. Sonst sage ich Hansl, warum du nie �l finden wirst.

Was erz�hlst du da, du Hure? Wie redest du mit der Betti?

H�rt auf! Ihr seid schrecklich.

Da siehst du, wie's in diesem Schei�kaff zugeht!

Halt's Maul, Kleine! Bitte nimm mich mit!

Nimm mich mit! Betti!

Geht es? Du h�ltst dich f�r was Besseres.

Du bist auch blo� ein Bastard vom Danner.

Ich m�chte nicht Danners Balg sein. Bei der Vererbung!

H�rt auf. Lass sie doch.

Drecks-Dannerin!

Dreck holt Dreck hoch!

Erl�se sie durch die unendliche Liebe deines g�ttlichen Herzens.

Durch deine �ngste und M�hsal, durch deinen blutigen Schwei� erl�se sie.

Durch deine grausame Gei�elung und das Blut deiner Wunden erl�se sie.

Durch dein bitteres Kreuz und Leiden erl�se sie, o Herr.

Durch deinen Tod, dein Begr�bnis und deine Auferstehung erl�se sie.

Erl�se sie von ihrer tiefen Betr�bnis, o Herr.

Dann schnappt die Trud sich ihn einfach so.

Sie treibt ihren Schabernack mit ihm.

Sie l�sst ihn fallen, dass Knochen brechen.

Manchmal ja, manchmal nicht. Manch einer wurde nie wieder gesehen.

Es ist nur eine Geschichte.

Hast du schon Angst, dass einer unter deinem Bett liegt?

Barbara!

Willst du jetzt fromm werden?

Du wei�t, der Herrgott sieht alles.

Du kannst dich freuen. Der Hof geh�rt dir.

Es soll wieder sein wie fr�her.

Halte, was du versprochen hast! Das glaubst auch nur du.

Du Sau fasst mich nie wieder an, oder ich jage dich von meinem Hof.

Nein!

Nein! Du Hure!

Hallo?

Jetzt geht's dir wieder gut.

Husch, husch. Jetzt aber schnell raus.

Ich bin das Kind von diesem Drecksschwein.

Wei�t du, dass mich die Mutter nie umarmt hat?

Ich habe sie angeekelt.

Deine Mutter hat sich nie vor dir geekelt.

Sie wollte dich nicht hier haben, um dich vor dem Danner zu sch�tzen.

Bleib erst mal bei uns und schlaf dich richtig aus.

Damit du wieder ganz gesund wirst.

Ein lautes Ger�usch

Was machst du da?

Ich schaue blo�. Da dr�ben, der kleine Josef.

Das blonde Haar war ganz schwarz von den Fliegen.

Das muss man nicht wieder hervorholen! Auch du nicht.

Kathrin! Kathrin!

He! Vorsicht!

Das Mistvieh! Der Vater und ich haben ihn schon gesucht.

Wir glauben, dass er Tollwut hatte. Ich habe ihn erschlagen.

Ich habe ihn erschlagen.

Unser Herr, alle Gesch�pfe warten auf dich.

Dass sie zur rechten Zeit ihr Futter bekommen.

Gibst du ihnen, nehmen sie. �ffnest du deine Hand, werden sie satt.

Danke, Herr, f�r deine Gaben. Amen. Mahlzeit!

Mahlzeit.

Der Hansl meint es nicht so.

Es w�hlt ihn halt auf, wenn einer zu dem Hof geht.

Hast du den Hund gefunden? Ja. Ich habe ihn erschlagen.

Gut so.

Hallo?

Hallo?

Hallo?

Barbara, ich will nur reden. Geh heim, du bist ja besoffen.

Komm n�her. Was soll ich denn bei dir?

Ich liebe dich. Ich brauche dich. Der Hof geh�rt mir ab heute.

Ich brauche dich nicht mehr. Du hast mich hingehalten.

Lass mich los! Mir ist der Vater tausend Mal lieber als du.

Geh weg, du stinkst! Huren seid ihr alle!

Mutter!

Hansl!

Geh mal zum Tann�dhof. Von denen hat man seit Tagen nichts geh�rt.

Vielleicht ist jemand krank. Ja.

Barbara! Marianne!

Barbara!

Die kriegen wir auf.

Hier lang!

Da lagen sie. Im Stroh.

Tot!

Der Danner, die Dannerin, Marianne, Barbara.

Ich hab's gerochen. S��lich. �berall waren Fliegen und Schaben.

Ich konnte nicht mehr atmen. Der Onkel ging raus, ich hinterher.

Wir m�ssen ins Haus und nachsehen, was mit Josef ist.

Komm, Hansl!

Ich wollte nicht, dass er alleine geht.

Aber ich w�re besser nicht mitgegangen.

Wir gingen rein ins Haus und rauf in den 1. Stock.

Die Blutspur war im ganzen Zimmer.

Und da lag die neue Magd Marie.

Im n�chsten Zimmer war der Josef.

Das blonde Haar war ganz schwarz von den Fliegen.

Ich rannte ins Dorf.

Immer wieder schrie ich: Sie sind tot! Sie sind alle tot!

Tot!

Alle waren so still. Keiner hat etwas gesagt.

Tot!

Vielleicht war der Josef gar nicht von dir.

Die Barbara hat ihren Rock sicher auch f�r andere gehoben.

Barbara setzte dir H�rner auf. Wie kann man sich das gefallen lassen?

Ich w�rde ausrasten. Weil ihr alle scharf wart auf sie!

Ihr grausigen B�cke! Bringt die alte Hexe zum Schweigen!

Sonst h�rt die nie mehr auf! Sie hat euch alle abgewiesen.

Das w�rde euch gefallen, wenn es wieder ein anderer erledigt.

Ihr alle wolltet ihr unter den Rock. Stopft ihr das Maul gleich mit!

Halt du das Maul, Arschloch! Halt die Schnauze!

Fangt nicht schon wieder an!

Wir bringen jetzt den Vater heim. Den habt ihr auch auf dem Gewissen!

Du kleine Drecksau, was redest du?

Aua!

He!

Betti, bleib da! Lass mich!

Betti! Ihr nach! Schnappt sie!

Kathi!

Haben sie dich auch verjagt? Jetzt reicht's mit den Geschichten.

Hast du gesehen, wie aufgel�st der Hauer war?

Bei der Beerdigung hat er gezittert am ganzen Leib.

Dem w�rde ich es auch zutrauen. Der Hauer braucht seinen Frieden.

Er ist ein gutm�tiger Mensch. Verschont mich mit eurem Frieden!

Gutm�tig! Ihr seid alle gute Menschen!

Aber wenn 6 erschlagen werden, dann war's der Teufel!

Ich verstehe, warum die Leute dich Hexe nennen. Du bist b�sartig.

Du hast deine Schwester im Stich gelassen, ehe sie erschlagen wurde!

Wie w�rdest du damit leben? Sag's mir!

Wie denn?

Jetzt bist du still! Du bist nicht besser als alle anderen.

Du hinterfotzige, eingebildete Kuh!

Dreckige Bagage, ihr k�nnt mich alle mal am Arsch lecken!

Alle! Alle!

Kathi! Ich muss dir noch etwas zeigen.

Komm. Das k�nnen wir auch morgen machen.

Komm!

Die Kuh hat das fremde Kalb angenommen.

Alle haben immer gesagt, dass die Barbara schlecht war.

Irgendwann habe ich es selbst geglaubt.

Kommst du, Kathi? Ich brauche dich.

Dass du dich so k�mmern kannst, das hast du von deiner Mutter.

Du bist eine von uns. Das merkt man gleich.

Du hast bei uns auch viel f�r dich gefunden, stimmt's?

Stimmt's?

Die Leute haben die grausame Sache ausgegraben, weil du da bist.

Aber das muss jetzt aufh�ren. Das ist alles l�ngst vorbei!

Es hat ja auch die Richtigen getroffen.

Wie kannst du so etwas sagen? Das sage nicht ich.

Das hat deine Mutter gesagt.

Gute Nacht.

Was ist los? Ist was passiert?

Was hat dir der Vater vorhin gezeigt?

Nichts.

Christus, erh�re uns.

Herr, erbarme dich. Christus, erbarme dich.

Herr, erbarme dich unser. Christus, erbarme dich unser.

Herr, erh�re mein Gebet und lasse mein Rufen zu dir kommen.

Amen.

Untertitel: Peter Endres

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