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Original subtitles

9:13. Notiz:

Als ich ein kleines Kind war...

sagte mir meine Mutter, nicht direkt in die Sonne zu sehen.

Aber einmal, als ich 6 war, tat ich es.

Die �rzte wussten nicht, ob meine Augen je wieder ausheilen w�rden.

Ich war am Boden zerst�rt, ...

alleine in der Dunkelheit.

Langsam...

drang das Tageslicht wieder durch meine Bandagen, ...

und ich konnte wieder sehen.

Aber etwas in mir hatte sich ver�ndert.

An jenem Tag hatte ich meine ersten Kopfschmerzen.

Jenna, komm zur�ck!

Max, wollen wir?

Was macht 322 mal 491?

158'102, stimmts?

Stimmt, also...

73 dividiert durch 22?

3, 318... 18... 18...

18... 18... 18...

12:45. Formuliere meine Vermutung:

1. : Mathematik ist die Sprache der Natur.

2. : Alles um uns herum...

kann mittels Zahlen dargestellt und begriffen werden.

3. : Stellst du die Zahlen eines Systems graphisch dar, ergeben sich Muster.

Das heisst, es hat �berall in der Natur Muster.

Schlussfolgerung :

Der Zyklus der Seuchen;

Das Zu- und Abnehemen der Karbu-Population;

Die Sonne zeigt Zyklen.

Das Steigen und Senken des Nils.

Und was ist mit der B�rse?

Das Universum der Zahlen, das die globale Wirtschaft darsellt.

Millionen H�nde an der Arbeit, Milliarden von Gedanken.

Ein unermessliches Netzwerk, miteifernd zum Leben. Ein Organismus.

Ein nat�rlicher Organismus.

Meine Vermutung :

Auch der B�rsengang hat ein Muster...

Eben direkt vor mir.

Versteckt hinter Zahlen. Und war schon immer da.

12:50. Dr�cke 'Return'.

Hallo.

Maximillian Cohen bitte.

- Ja? - Hallo, da ist Marcy Dawson.

Mitarbeiterin eines Analyseunternehmens.

- Ich sagte Ihnen schon... - Sorry, aber ich habe nicht...

Ich dachte, wir treffen uns morgen zum Lunch. Sagen wir um 1 Uhr?

- Max! - Hallo Devi.

- Hab' dir ein paar Samosas mitgebracht. - Gut.

- Dein Haar! - Was machst du da?

- Du kannst so nicht auf die Strasse. - Es ist gut so.

- Hab' keine Angst. - Es ist gut so.

- Du brauchst eine Mutter. - Muss gehen.

Max! Da, deine Samosas.

Danke.

16:23. Resultat :

Euclid prognostiziert, NTC nimmt morgen die 100er-Grenze.

Gute Sch�tzung. Weitere Unregelm�ssigkeit :

PRO NET werde um 65 1/4 Punke fallen, ...

St�re ich Dich? Entschuldigung, ich mach' sie aus.

Ich bin Lenny Meyer.

Und Du bist?

Max.

Wie, Max?

- Max Cohen. - Cohen! J�disch!

Schon gut, ich bin auch Jude. Praktizierst Du?

Nein. Religion interessiert mich nicht.

- Hast Du mal von der Kabbalah geh�rt? - Nein.

- Die J�dische Mystik. - Ich bin ziemlich besch�ftigt.

Verstehe.

Aber gerade jetzt ist eine aufregende Phase in unserer Geschichte.

Ein sehr kritisches Moment, eben jetzt.

- Wirklich? - Ja, alles sehr aufregend.

Hast Du je den Tefillin umgeh�ngt? Sagt Dir der Tefillin erwas?

Ich weiss, etwas komisch. Eine lustige Tradition.

Er hat eine ungeheure Kraft. Ein Brauch, den jeder Jude pflegen sollte.

Br�uche, Sitten. Sie reinigen uns.

Bringen uns n�her zu Gott. Willst Du es nicht versuchen?

- Scheisse! - Alles in Ordnung, Max?

Bitte! Bitte nur eine kleine!

17:55. Notiz: Zweiter Anfall innert 24 Stunden.

80 Milligramm Promozine HCI

und 6 Milligramm Sumattrapan oral.

Dazu 1 Milligramm Dihydroric-Atamine-Mezilayte...

mittels Injektion.

- Hi. - Mr. Cohen?

Nochmals Marcy Dawson, von Lancet-Percy.

Hatte meine Agenda gepr�ft, und bin morgen um 3 Uhr in Chinatown.

Ich m�chte vorbeikommen, um Sie zu treffen.

Es w�rde sich f�r uns beide lohnen. Was halten Sie von 3 Uhr?

- Woher haben Sie meine Adresse? - Von Columbia.

Also um 3 Uhr. Ich freu' mich darauf.

Warten Sie...

Denke nicht nach, Max.

F�hle es! Gebrauche Deine Intuition.

- Wie findest Du Hamlet? - Noch nicht gelesen.

Seit einem Monat hast Du Dir keine Pause mehr geg�nnt.

Ich bin so nah dran.

Hast Du meinen neuen Fisch schon gesehen? Meine Nichte hat ihn mir gekauft.

Ich nenne ihn Ikarus, nach Dir, meinem abtr�nnigen Sch�ler.

Du fliegst zu hoch, Du wirst verbrennen.

Wenn ich Dich anschaue, sehe ich mich selbst vor 30 Jahren.

Mein bester Sch�ler. Mit 16 publiziert, mit 20 den PhD-Titel.

Aber das Leben ist nicht nur Mathematik.

Ich suchte 40 Jahre nach Regelm�ssigkeiten in Pi.

- Ich fand nichts! - Du hast etwas gefunden.

Ich fand etwas...

aber kein Muster.

Kein Muster.

11:22. Notitz:

Etwas in Sol ist gestorben, als er aufgeh�rt hat, nach Pi zu forschen.

Das war nicht nur dieser Schlaganfall.

Er l�sst sich gehen.

Wie konnte er aufh�ren...

wenn er so nahe dran war, Pi wirklich zu begreifen?

Warum verliert man den Glauben daran, dass da wirklich ein Muster existiert, ...

eine Ordnung hinter all den Zahlen, wenn man so nahe dran ist?

Wir sehen die Schlichtheit eines Kreises, ...

wir sehen die ern�chternde Komplexit�t der endlosen Zahlenreihe, ...

3, 14 weiter bis ins Unendliche.

Hey, Max!

Lenny Meyer.

Ich mach' sie aus.

Was machst Du so?

Ich arbeite mit Computer, Mathematik.

Mathematik? Welche Art Mathematik?

Zahlentheorie, Forschung.

Ich selbst arbeite auch mit Zahlen.

Nicht im �blichen Sinn. Ich besch�ftige mich mit der Torah.

Hebr�isch ist durch und durch Mathematik. Alles besteht aus Zahlen.

Weisst Du was? Schau mal.

Fr�her benutzten die Juden Hebr�isch als ein Zahlensystem.

Jeder Buchstabe entspricht einer Zahl.

Das hebr�ische A, Aleph, ist 1. B, Bet, ist 2.

Verstehst Du? Aber schau, die Zahlen stehen in Beziehung zueinander.

Nimm das hebr�ische Wort f�r Vater, 'Ab'.

Aleph, Bet.

1, 2 ergibt 3.

Das Wort f�r Mutter, 'Haim'.

Aleph, Mem.

1, 40 ergibt 41. Die Summe von 3 und 41, 44.

Jetzt das Wort f�r Kind, Mutter - Vater - Kind.

'Yelev'.

Das hat 10, 30 und 4.

44.

Die Torah ist eine einzige, lange Reihe von Zahlen.

Es gibt Leute, die sagen, sie sei ein Schl�ssel-Kodex von Gott.

Interessant.

Aber das ist Kinderzeugs. Schau Dir das an.

Der Garten von Eden, 'Kadem'.

Als Zahl dargestellt: 144.

Der Wert des 'Baum der Erkenntnis', im Garten.

'Aat ha haim', 2, 33... 1, 44... 2, 33.

- Wenn Du... - Das sind die Zahlen von Fibonacci.

Das sind... ?

Wie die Abfolge bei Fibonacci.

Fibonacci?

Fibonacci ist ein italienischer Mathematiker aus dem 13 Jahrhundert.

Wenn Du 144 durch 233 teilst,

- ... das Resultat n�hert sich Theta an. - Theta?

Theta. Das griechische Symbol f�r den Goldenen Schnitt, die ideale Spirale.

Hab' ich noch nie gesehen.

Und solche Reihen findest Du in der Natur?

- Wie in der Bl�te einer Sonnenblume? - Egal wo, es hat �berall Spiralen.

Siehst Du, alles ist Mathematik.

Hey, ... Max!

13:26. Formuliere meine Vermutung:

1. Mathematik ist die Sprache der Natur.

2. Alles kann mit Zahlen dargestellt und verstanden werden.

3. Erfasst man die Zahlen von irgendeinem System, ...

ergeben sich Muster.

Das heisst, �berall in der Natur bestehen Muster.

Was ist also mit dem B�rsengang?

Das Universum der Zahlen, das die globale Wirtschaft darsellt.

Millionen H�nde an der Arbeit, Milliarden von Gedanken.

Ein enormes Netzwerk, miteifernd zum Leben. Ein Organismus.

Ein nat�rlicher Organismus.

Meine Hypothese: Auch in B�rsenbewegungen

ist ein Muster, ich seh's vor mir,

und spielt mit den Zahlen. Und war schon immer da.

10:18. Dr�cke 'Return'.

Was zum... ?

Scheisse!

10:28. Resultat:

Scheisse! Euklid rechnet AAR auf 6, 5.

AAR war seit 20 Jahren nie mehr unter 40.

Grund dieser Abweichung: Menschliches Versagen.

11:11. Resultat:

Wirkungslose Behandlungen, bis heute:

Betablocker, Kalzium Kanal-Aktivator, Adrenalin Injektionen,

hochdosierte Ibuprofen, Steroide,

Trigger Metastics, Gewaltstherapie, Koffein,

Akupunktur, Marihuana,

Percodan, Midrin, Tenormen, Sanser, Hom�opathie...

Kein Ergebnis.

Kein Ergebnis.

Euklid ist abgest�rzt.

- Hab alle meine Daten verloren, auch die Hardware. - Und Dein Hauptspeicher?

Verbrannt.

Was ist geschehen?

Zuerst waren da l�cherlich kleine Werte,

dann spuckte er diese Zahlenkette aus.

Noch nie sowas gesehen. Und dann ist er eingefroren.

- St�rzte ab. - Hast Du einen Ausdruck?

- Wovon? - Von diesen Werten, den Zahlen.

- Hab ihn weggeworfen. - Was f�r Zahlen waren das?

Weiss ich nicht, eine Kette von Ziffern.

- Wie viele? - Weiss nicht.

So ungef�hr, 100, 1000, 216? Wie viele?

Vielleicht 200. Weshalb?

In meinen Pi-Tagen befasste ich mich mit ein paar Programmfehlern.

Hab mich gefragt, ob es etwas �hnliches war, wie Du jetzt erz�hlt hast.

Hast Du von Archimedes geh�rt?

Den mit den Knopfaugen, siehst Du?

Du erinnerst Dich doch an Archimedes von Syrakuse, nicht?

Der K�nig sagte Archimedes, er solle bestimmen, ob ein Geschenk,

das er erhalten habe, wirklich aus purem Gold sei.

Zu jener Zeit ein ungel�stes Problem.

Wochenlang qu�lte sich der griechischen Mathematiker damit.

Schlaflosigkeit verfolgte ihn, und er drehte und kr�mmte sich im Bett;

... n�chtelang. Seine Frau, dadurch um ihren Schlaf gebracht,

sie musste schliesslich mit diesem Genie das Bett teilen,

�berredete ihn, ein Bad zu nehmen, zur Entspannung.

W�hrend er sich in der Wanne niedersenkte, stellte er fest, dass das Wasser anstieg.

Verdr�ngung, ein Mittel um das Volumen zu bestimmen,

und darum auch ein Mittel, die Dichte zu bestimmen.

Gewicht �ber Volumen. Und so l�ste Archimedes das Problem.

Er schrie 'Eureka! ' und war so �berw�ltigt,

dass er nackt durch die Strassen zum Palast des K�nigs rannte

und dort von seiner L�sung berichtete.

Nun, was ist die Moral von dieser Geschichte?

Dass ein Durchbruch kommen wird.

Falsch! Die Pointe der Geschichte ist die Frau!

H�re auf Deine Frau! Dank ihr hast Du einen klaren Blick.

Das soll heissen, dass Du Abwechslung brauchst.

Du solltest ein Bad nehmen oder Du kommst gar nirgens hin.

Sonst wird da nur Unordnung sein, das Chaos.

Geh nach Hause, Max, und nimm ein Bad.

Entschuldigen Sie, k�nnte ich schnell mal die Zeitung haben?

Oh Gott!

6, 5 Punkte.

He!

Die Zeitung, bitte!

Mr. Cohen? Perfektes Timing! Jetzt w�re ich eben nach Hause gegangen.

- Wer sind Sie? - Marcy Dawson, wir hatten uns verabredet.

Jetzt ist wirklich nicht...

Es freut mich, dass wir uns nun doch treffen.

- Ich habe Ihre Papiere gelesen... - Entschuldigen Sie...

- Nehmen wir meinen Wagen. - Ich kann nicht...

Ja!

Ich habe etwas weggeworfen und nicht realisiert, dass ich es noch brauche.

Einen Ausdruck. Hab meine Computerdaten verloren.

Entschuldigung. Max! Wie geht's Dir? Lenny Meyer.

- Wohin gehst Du? - Da lang.

Hast Du 5 Minuten? Willst Du's mal mit dem Tefillin versuchen?

- Nicht jetzt. - Wir fahren mit dem Auto zum Shul.

- Du hast ein Auto? - Das ist mein Freund, Ephraim.

Gehen wir.

Als Du sagtest, du seist Max Cohen,

realisierte ich gar nicht, dass Du DER Max Cohen bist.

Deine Arbeit ist revolution�r. Hat uns zu unserer Arbeit inspiriert.

- Hat sie? - Sehr sogar.

Der Unterschied ist, wir beobachten nicht die B�rse.

Steh' auf. Wickle dir das um die Hand.

Wir suchen nach einem Muster in der Thora.

- Welche Art Muster? - Wissen wir nicht genau.

Wir wissen nur, dass es 216 Einheiten lang ist.

- So, steh' bitte auf. - 216?

Genau. Aber sei kurz ruhig. Steh' auf.

- 216? - Shh, das muss �ber den Kopf.

Schau mich an, Max.

Gut so. Jetzt sagen wir zusammen ein Gebet auf.

Sprich mir nach: Shma Yisroel.

Shma Yisroel.

Adenoi Eloihenu.

Adenoi Echod.

Und was gibt es, Max?

Was ist mit der Zahl 216, Sol?

Wie bitte?

Du hattest mich gefragt, ob es eine Zahl mit 216 Ziffern gewesen sei.

Ah ja, Du sprichst vom Programmfehler.

Ich stiess darauf, als ich an Pi arbeitete.

- Was meinst Du mit 'stiess darauf'? - Max, was ist damit?

Da sind diese religi�sen Juden, mit denen ich gesprochen habe.

Religi�se Juden?

Ich kenne die.

Ich traf einen im Coffee-Shop. Er ist ein Zahlentheoretiker.

Die Torah ist seine Datenbank.

Er sagt, sie suchen in der Torah nach einer Zahl mit 216 Ziffern.

Komm schon, das ist doch Zufall.

Da ist trotzdem etwas.

Was?

Erinnerst Du Dich an die komischen Zahlenwerte?

- Die von gestern? Ja. - Die waren korrekt.

Zweimal, der selbe Zahlenwert!

Etwas geht da ab.

Es hat mit dieser Zahl zu tun. In ihr steckt eine Antwort.

Max... komm mal mit.

Die alten Japaner betrachteten das Go-Brett

als einen Mikrokosmos des Universums.

Obwohl das leere Brett schlicht und geordnet erscheint,

sind darauf unendlich viele Spiele m�glich.

Keine zwei Go-Spiele gleichen sich; wie bei den Schneeflocken.

In dem Sinn stellt das Go-Brett

ein extrem komplexes und chaotisches Universum dar.

Und genau so ist unsere Welt, Max.

Sie kann nicht mit Mathematik ausgemessen werden.

Es gibt kein einfaches Muster.

Aber je weiter das Spiel fortgeschritten ist, umso kleiner werden die M�glichkeiten.

Das Brett nimmt ein Muster an. Irgendwann l�sst sich jeder Zug voraussagen.

Auch wenn wir es noch nicht wissen,

da ist ein Muster, eine Ordnung, der das Go-Spiel unterstellt ist.

Vielleicht wie die Muster an der B�rse?

Die Torah? Diese 216 Ziffern?

- Das ist doch krank! - Vielleicht ist es genial!

- Ich muss diese Zahl finden. - Warte! Du driftest ab!

Mach eine Pause. H�re auf Dich selbst.

Du verbindest meinen Programmfehler mit jenem, den Du vielleicht hattest,

und mit irgendwelchem religi�sem Schrott.

Wenn Du die Zahl 216 finden willst, dann findest Du sie �berall.

216 Schritte von der Strassenecke zu Deiner Haust�r,

216 Sekunden, die Du im Lift verbringst.

Wenn Dein Verstand von einer Sache besessen ist,

dann siehst Du nur noch diese Sache und wirst sie �berall finden.

320, 450, 22, was auch immer.

Du hast die 216 gew�hlt und wirst �berall auf sie stossen.

Aber, Max,

sobald Du Dich nicht mehr an wissenschaftliche Exaktheit h�lst,

bist Du nicht l�nger Mathematiker,

sondern ein Numerologe.

Verdammt! Es macht mich krank, dass Sie mich dauernd verfolgen!

Ihr Geld interessiert mich nicht. Ich will die Welt verstehen.

Ich handle nich mit Materialisten wie Sie einer sind.

Es tut mir sehr Leid.

Ich geb' zu, wir waren etwas aggressiv.

Aber geben Sie mir nur 5 Minuten.

- Nehmen Sie dies als Zeichen guter Absichten. - Ich will Ihr Geld nicht.

Dem Koffer ist nicht mit Geld gef�llt, oder Gold, oder Diamanten.

Nur mit Silikon. Einem Ming Mecca-Prozessor.

Ming Mecca? Die sind noch gar nicht freigegeben.

Stimmt, sind sie nicht. Aber Lancet-Percy hat viele Freunde.

H�bsch, nicht?

Wissen Sie, wie rar so einer ist?

Was... ?

Mr. Cohen?

- Sind Sie OK? - Nein.

F�hlen Sie sich nicht gut?

Komm schon, steh' auf!

Coney Island, Endstation.

Da, f�r Deine Nase.

- Farrouhk? - Nein, Max von nebenan.

Max! Ist alles in Ordnung?

- Hast Du etwas Jod? - Du hast Dich geschnitten?

Nein, muss ein Pr�parat einf�rben.

Ah, Wissenschaft. Das Trachten nach Erkenntnis.

Eine Sekunde.

Du hast mich �berrascht. Dachte, es w�re Farrouhk.

Was untersuchst Du? Eine Kartoffel?

Nein, etwas f�r meinen Computer. Danke.

- Shalom. - Lenny, hier Max Cohen.

Max! Was machst Du so?

Ich dachte �ber unser Gespr�ch von letzte Nacht nach.

- Das ist gut! - Ich werde Euch helfen.

4:42. Neue Beweise.

Erinnere mich an Pythagoras.

Mathematiker, Kultf�hrer, aus Athen, ca. 500 v. Ch.

Hauptgedanke: Das Universum besteht aus Zahlen.

Hauptbeitrag:

Der Goldene Schnitt.

Geometrisch am besten dargestellt als das Goldene Rechteck.

Visuell besteht ein elegantes Gleichgewicht

zwischen seiner L�nge und seiner Breite.

Es l�sst sich so teilen, dass sich kleinere Goldene Rechtecke ergeben,

die wieder dieses einzigartige Verh�ltnis haben.

Dieses Teilen kann weitergef�hrt werden, immer kleiner,

unendlich oft.

11:18. Weiterer Beleg.

Da Vinci. Erfinder, Bildhauer, Naturwissenschaftler.

Italien, ca. 15. Jahrhundert.

Hat die Vollkommenheit des Goldenen Rechtecks wiederentdeckt

und in seinen Meisterwerken niedergezeichnet.

Konstruierte eine Kurve durch konzentrische Goldene Rechtecke.

Das ergibt die Goldene Spirale.

Pythagoras liebte diese Form, wie er sie auch in der Natur fand:

Muscheln, das Horn eines Widders, Wasserstrudel, Tornados.

In Fingerabdr�cken, im DNA, sogar in unserer Milchstrasse.

9:22. Notiz:

Als ich ein kleines Kind war,

sagte mir meine Mutter, nicht in die Sonne zu schauen.

Einmal tat ich es trotzdem.

Zuerst hatte es zu stark geblendet.

Doch ich schaute weiter, zwang mich, nicht zu blinzeln.

Dann wurde das Blenden schw�cher.

Meine Pupillen verengten sich zu Nadell�chern, und ich sah alles scharf.

F�r einen kurzen Moment... hatte ich begriffen.

Meine neue Hypothese: Wenn wir aus Spiralen bestehen,

w�hrend wir in einer gigantischen Spirale leben,

dann hat alles, was wir tun, mit Spiralen zu tun.

10:15.

Notiz:

Mag sein, dass ich mich auf gef�hrlichem Terrain befinde,

aber ich bin jetzt dort, wo alles beginnt.

Was wollen Sie f�r den Chip als Gegenleistung?

Ich denke, Sie wissen, was wir wollen.

- Vielleicht finde ich ja gar nichts. - Dises Risiko nehmen wir auf uns.

Zuerst will ich, dass Sie meine Beschattung abbrechen.

Wird gemacht. Noch weiteres?

Ja, ich lebe sehr zur�ckgezogen. Klopfen Sie nur an meine T�r,

und lassen Sie den Koffer dort stehen. Ich m�chte mit niemandem sprechen.

- Wie wissen wir, dass Sie zu Hause sind? - Ich klopfe zur�ck.

- Die Torah. - Kaffee.

Was ist sie?

Hebr�isch. Schriften und Zahlen.

Nein, die Zahl 216? Was ist mit der?

Das weiss ich nicht.

Wenn Du sie finden kannst, werden wir's rausfinden.

- Kannst Du sie wirklich finden? - Wenn sie da ist, ja.

- K�nnen wir schnell? - Nicht jetzt.

Bitte, Max.

18:30. Dr�cke 'Return'.

18:33. Dr�cke 'Return'.

Fuck!

Ja, Hallo?

Er ist besch�ftigt, tut mir Leid.

Du hast geschrien.

Wer hat Ihnen erlaubt, Schl�sser an die T�r zu montieren, Mr. Cohen?

Bist Du in Ordnung?

Sie sind draussen, h�ren Sie? Raus!

- Hab genug von Ihnen. - Raus!

Komm wir gehen.

Verflucht, nein! Sie sind der, der raus muss!

Raus!

Bist Du OK?

Du Mistst�ck!

19, 5.

39 1/8.

6 3/4.

7 1/8.

12 1/4

Ich kenne diese Zahlen.

Sie sinken... und sinken ... und sinken...

Du hast mich angelogen.

Du hast Sie?

Gut, setz Dich.

Bevor ich sie genau festlegen konnte, gab ich auf. Aber ich vermute,

es gibt Fehler, die den Computer in einer Schlinge rechnen lassen.

Diese Wiederholungen f�hren zu einem Absturz. Aber kurz bevor er abst�rzt,

registriert er seine eigene Struktur.

Er hat sozusagen ein Empfinden f�r sein eigenes Silikon-Wesen

und druckt dessen Eigenschaften aus.

Computer entwickeln Bewusstsein?

Auf eine gewisse Art... ... denke ich...

Als Euklid das Muster rechnete, wurde er sich selbst gewahr.

Er starb als er die Zahl ausdruckte. Ist die Zahl das Bewusstsein?

Nein Max! Es ist nur ein dummer Fehler!

- Es ist mehr als das! - Nein, es ist eine Sackgasse!

- Da ist nichts. - Es ist ein Pforte, Sol, eine T�r!

Eine T�r zu einer Klippe, �ber die Du Dich herunterst�rzen wirst!

- Du musst aufh�ren! - Du hast Angst.

- Darum hast Du aufgeh�rt. - Ich war am Ende!

Darum hatte ich den Schlaganfall!

Quatsch! Es ist Mathematik, Zahlen, Ideen.

Mathematik muss bis an die Klippe gehen!

- Du hast mir das beigebracht. - Es ist vorbei.

Du kannst mir nicht sagen, was es ist.

Du hast Dich zur�ckgezogen mit Deinem Go, B�chern und dem Goldfisch!

Max, geh nach Hause.

- Du bist unzufrieden! - Geh weg...

Ich werde sie finden!

Ich werde sie verstehen.

- F�r wen arbeitest Du! - F�r mich.

- Wer hat Dich geschickt! - Ich bin Student.

- Gib das her! - Einen Auftrag f�r die Klasse.

Lass mich in Ruhe.

- Marcy. Was gibt's? - Komm, wir machen eine Ausfahrt.

Ich kann nicht. Muss arbeiten.

Wir haben einen Deal, Max! Komm mit in den Wagen!

Fasst mich nie mehr an!

- Lasst mich in Ruhe! - Max, komm zur�ck!

Wohin willst Du?

Hilfe!

- Wo ist er? - Dort dr�ben.

Lasst mich!

- Ich hab' ihn! - Verschwindet!

Da r�ber.

Setz Dich und halt die Klappe!

Hat Dir Mama nicht gesagt, Du sollest nicht mit dem Feuer spielen?

Die B�rse bricht zusammen!

Ich hab nichts getan. Ich spiele nicht mit der B�rse.

Sei vorsichtig, wo Du Deinen Abfall hinschmeisst.

Wie habt Ihr das gemacht...

Du gabst uns falsche Informationen. Hast uns den K�der ausgelegt,

aber dann nur einen Teil des Schl�ssels gegeben.

Jetzt gib uns noch den Rest.

Scheisskerle! Wie k�nnt Ihr nur so d�mlich sein!

Max, immer noch nicht begriffen?

Du k�mmerst mich einen Dreck! Mich interessiert nur, was in Deinem Kopf ist.

Wenn Du uns nicht helfen willst, ... dann zur�ck zum alten Faustrecht!

�berleben des Str�rksten... aber die Scheisskanone haben wir!

- Max! Komm r�ber! - Lenny?

Mach schon!

Bleib unten.

Wir haben Dich gesucht.

- Was geht da ab? - Hast Du die Zahl?

Was wollt Ihr?

Lasst mich los!

Wo ist die Zahl?

Nicht bei mir! Ich hab sie in meinem Kopf.

Du hast sie Dir gemerkt? Hast Du sie ihnen gegeben?

- Wem? - Diesen Wall Street-Scheissern.

- Was geht's Dich an! - Antworte!

H�r zu! Da geht's um was sehr Grosses.

Ich will Dir nicht weh tun. Hast Du sie ihnen gegeben?

Sie haben einen Teil davon.

Verdammt!

- Sie setzen sie ein. - Was einsetzen?

Schnauze! Geschw�tziger, kleiner Bastard!

Lasst mich gehn!

Es ist alles in Ordnung.

Ich bin Rabbi Cohen. Cohen, wie Du.

Es tut mir Leid, was Lenny tat. Es wurde ihm einen Verweis erteilt.

Das ist nicht unsere Art. Bist Du OK?

Ja.

Max, Du musst uns die Zahl mitteilen.

Was ist mit ihr?

Der Talmud lehrt uns, dass es vor 2000 Jahren begann,

als die R�mer den 2. Tempel zerst�rten.

Was ist das?

Max, Du wirst verstehen, wenn Du zuh�rst.

Die R�mer t�teten auch unsere Prieser, die Cohanim.

Und mit ihrem Tod zerst�rten sie auch das grosse Geheimnis.

In der Mitte des Tempels war das Herz des J�dischen Lebens,

das Allerheiligste.

Es war der irdische Sitz von unserem Gott.

Dem einzigen Gott.

Er beherbergte das Tabernakel,

welches die urspr�nglichen 10 Gebote enthielt,

die Gott Moses �bergeben hatte.

Nur einem einzigen Mann war es gestattet, in dieses Allerheiligste einzutreten,

nur an einem einzigen Tag, dem heiligsten Tag des Jahres: Yom Kippur.

An diesem Busstag,

kommen sie aus ganz Israel nach Jerusalem,

um zu sehen, wie der Hohepriester Cohen Godul

den Gang zum Allerheiligsten tut.

War der Hoheprieser rein, w�rde er kurz darauf wieder erscheinen,

und wir w�rden ein gl�ckliches Jahr haben.

Das hiess, wir w�ren ein Jahr n�her dem Messianischen Zeitalter.

Aber ist er unrein, w�rde er auf der Stelle sterben,

was hiesse, wir w�rden verdammt.

Der Hoheprieser musste dort ein einziges Ritual ausf�hren.

Er musste ein einziges Wort psalmodieren.

Ja?

Dieses Wort war der wahre Namen Gottes.

Und?

Der wahre Namen, der nur der Cohanim kannte,

war 216 Buchstaben lang.

Wollt Ihr mir erz�hlen,

dass die Zahl in meinem Kopf der wahre Namen Gottes ist?

Ja! Er ist der Schl�ssel ins Messianische Zeitalter.

Er wird uns n�her zum Garten Eden bringen.

Als der Tempel brannte, erz�hlt uns der Talmud,

lief der Hoheprieser in die Flammen.

Er nahm den Schl�ssel auf die Spitze des Tempels,

der Himmel �ffnete sich und dieser nahm den Schl�ssel entgegen,

aus der ausgestreckten Hand des Priesters.

Wir suchen seit jeher nach dem Schl�ssel.

Und Du k�nntest ihn gefunden haben.

Das geschah also...

Ich hatte Gott gesehen.

Nein, Du bist nicht rein. Man sieht Gott nur, wenn man rein ist.

Nein... ich sah alles.

Nein, Du sahst nichts, nur einen fl�chtigen Schimmer. Da ist so viel mehr.

Wir k�nnten das Tor aufschliessen, und Gott zeigen, dass wir wieder rein sind.

Ihr seid nicht rein. Wie solltet Ihr es sein? Ich hab' ihn gefunden.

Was glaubst Du, wer Du bist? Du bist nur ein Gef�ss Gottes!

Du besitzt etwas, was f�r uns bestimmt ist.

Es wurde mir gegeben.

Es ist in mir. Es ver�ndert mich.

Es bringt Dich um! Du bist nicht reif genug, es zu empfangen.

Es ist nur eine Zahl.

Ihr habt bestimmt alle 216-stelligen Zahlen niedergeschrieben.

Ihr habt alle �bersetzt.

Und Ihr habt alle runtergesungen. Nicht?

Was habt Ihr gefunden?

Die Zahl ist nichtig.

Es ist die Bedeutung.

Die Syntax. Das, was zwischen den Ziffern steht.

Das habt Ihr nicht verstanden.

Weil sie nicht f�r Euch ist.

Ich habe sie!

Ich verstehe sie. Und ich werde es begreifen. Rabbi, ich wurde auserw�hlt.

17:13. Notiz: Gehst schneller...

Starrst in den Raum, k�nntest blind gehen.

Was kann das Auge ohne Verstand.

14:50.

15:10.

16:55.

10:35.

Beginne allm�hlich zu sehen.

Kann ich Ihnen helfen?

Sol?

Waren Sie ein Freund?

- Was heisst das? - Er hatte einen 2. Schlaganfall.

Drei! F�nf! Neun!

Zehn! Acht!...

Acht.

Neun.

Sieben.

Nein, Max! Nicht!

Sechs.

Bleib bei mir, Max.

Max.

Nein!

Es ist alles gut.

17:22. Notiz: Als ich ein kleines Kind war,

sagte mir meine Mutter, nicht in die Sonne zu schauen.

Einmal, als ich 6 war, tat ich es trotzdem.

Max, schau!

H�bsch, nicht?

Machen wir es? K�nnen wir?

Was gibt 255 mal 183?

Ich hab es! Was ist das Ergebnis?

Ich weiss es nicht. Was ist es?

46'665. Siehst Du?

Wieviel macht 748 durch 238?

Ich weiss es! Was ist die Antwort?

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