All language subtitles for Spuk.unterm.Riesenrad.s01e05.1979.BDRemux.1080i

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Original subtitles

(Titelmusik)

Soweit die Informationen vom Tage.

Soeben erreicht uns noch eine Meldung.

Es geht um die 3 Märchenfiguren Riese, Hexe und Rumpelstilzchen.

Sie waren aus der Geisterbahn des Berliner Kulturparks entwichen.

In Thale haben sie die Kasse einer HO-Gaststätte geraubt.

Über den Hexentanzplatz konnten sie in den Harz entkommen.

Die Volkspolizei ist den Ausreißern auf der Spur.

Man nimmt an, dass sie bald eingefangen werden.

Die Bevölkerung wird weiterhin um Wachsamkeit gebeten.

Deiner. - Danke.

Und der. - Danke.

Hier entlang. Nach 100 Metern links.

Dann seid ihr auf direktem Weg zur Burg.

Na komm.

(Tammi genervt) Komm! Nun mach doch schon.

Kommen Sie mit?

Keine Angst, wir passen auf euch auf.

Haben wir etwa Angst? - Sehen wir so aus?

Bestimmt nicht.

Sie und Leutnant Märzenbecher könnten einfach die Burg besetzen.

Als ob man Geister mit Handschellen abführen kann.

Hast deren Tricks doch gesehen. - (Tulp) Tja.

Ihr müsst sie wieder verzaubern.

(Rummel-Musik)

(Alle singen durcheinander.)

Für einen Aufstieg zur Burg muss man sich stärken.

(Gesang)

Oh, die haben aber ordentlich getrunken.

Manche Leute singen auch, wenn sie nicht besoffen sind.

(Sie singen.)

(Wanderer) Hallo, meine Herrschaften.

Treten Sie näher, hier ist noch was frei.

Was will der?

Ja, ja.

Richtige Sänger halten zusammen.

Essen Sie Ihr Eisbein. Sonst verschlucken Sie sich noch.

Nehmen Sie Platz. Böse Menschen haben keine Lieder.

Sehr freundlich von Ihnen.

Sind wir uns schon mal begegnet? - Niemals!

Da irren Sie sich bestimmt.

Ist ja auch egal.

Wo soll es hingehen?

Wir werden die Burg Falkenstein... - ...besuchen!

Doch der Weg ist uns fremd.

Bitte sehr!

(Wanderer) Das ist doch kein Problem. Es geht hier den Berg rauf.

Ich will auch auf die Burg. Vielleicht gehen wir zusammen.

Sie haben so schön gesungen.

Das hätten meine Enkelkinder hören sollen.

Wo sind denn Ihre Enkelkinder? - Das möchte ich auch mal wissen.

Mein Freund Schreiber wird gucken, wenn ich 3 Aushilfskräfte mitbringe.

Vielleicht ist es eine Falle. Noch können wir entweichen.

Redet nicht immer so einen Unsinn. Der Alte hat keinen Verdacht.

Er erkennt uns nicht.

Dann sind wir richtige Burgleute?

Ein stämmiger Kerl wie Sie wird sicher Chef-Ritter.

Wird man uns behausen?

Einwandfrei.

Mann! Damit mal kämpfen.

(Umbo) Du wärst bestimmt ein toller Ritter.

(Keks) Ich glaube, das kostet Eintritt.

(Umbo) Wir sind dienstlich hier. - (Tammi) Ist sowieso keiner da.

Ich fordere Tribut für den Burgvogt.

5 Groschen von jedem. Und verlasst sofort meine Burg.

Wartet bitte auf eure Lehrerin.

Siehst du.

Unterlassen Sie bitte sowas in Zukunft.

Von wegen Tribut.

Der gewaltigste Teil der Burg ist die Wehrmauer.

Seht ihr, dort drüben.

Die Biester haben sich hier eingenistet.

Erst umsehen, dann zum Direktor.

Wenn er uns nicht glaubt? - Klar.

Mensch, da gibt es was zu essen.

Sie werden uns überallhin folgen. - Ja.

Die kleinen Teufel.

Bis sie unser grausames Geheimnis entdeckt haben.

Wir könnten ihnen einen Schrecken einjagen.

Dann flüchten sie vielleicht.

Da hinein!

Das ist das Sicherste.

Ersäufen?

Oh!

Das tut kein ehrbarer Geist. - Nein.

Wisst ihr was Besseres?

Du kannst doch Gold spinnen.

Spinn einen ganzen Sack voll für die Kinder.

Dann geben sie Ruhe.

Wann soll ich das machen? Ich muss arbeiten.

Du bist ein so mutiger König. Aber zitterst vor kleinen Kindern.

(Riese lacht.)

Ich will meine Burg!

Und wer sich in den Weg stellt, wird vernichtet.

Du wirst die Kinder sofort ins Schattenreich entrücken.

Na gut.

Jetzt gehen wir ins Museum. - Oh, schön.

Mann, das dauert.

Es ist langweilig.

Ich habe Hunger.

Wohl bekomms.

Halt! Kein Schluck.

Sie will uns in Bären oder in Schweine verwandeln.

Ich bin eine Serve...

...iererin.

Eine Serviererin.

Der Burgvogt hat mich angestellt.

Warum sollte ich euch Böses tun?

Du bist die Hexe aus der Geisterbahn. Hexen sind immer böse.

Aber bald stehst du wieder steif und stumm...

Arme Kinderlein.

Verdammte Emma! Sie führt uns hinters Licht.

(Opa) Was macht ihr hier?

So geht das nicht, Herrschaften.

Ich besorge euch Arbeit und ihr steht hier nur rum.

Nicht mal die Kasse ist besetzt.

Marsch, meine Herren!

Ein bisschen schneller, wenn ich bitten darf.

Was ist hier los?

Keks, aufwachen!

Aufwachen, Umbo!

Tammi!

Opa.

Ey, Tammi! Wach auf!

Kinder, was...

Gut, dass du da bist, Opa. - Du zitterst ja.

Was ist passiert?

Das war die Hexe. - Sie war ein Servier-Fräulein.

Das Rumpelstilzchen ist an der Kasse.

Los, wir gehen zum Direktor.

(Sie reden durcheinander.)

Nun hört mal gut zu!

Ihr wollt mal in einer Burg wohnen. Das verstehe ich.

Deshalb braucht ihr euch nicht solche Geschichten auszudenken.

Ich verstehe nicht, dass du diesen Unsinn unterstützt.

(Gemurmel)

(Tammi) Sag ihm, was passiert ist. - (Opa) Das erkläre ich euch später.

Ich habe noch eine Bitte.

Lasst meine neuen Aushilfskräfte in Ruhe!

(Kinder) Ja.

Es ist schwer, Leute für so eine Gegend zu kriegen.

Der Große kann sogar mauern.

Opa! - Ja, ist was?

Nein, nein.

Der Schlüssel für das Gästezimmer. Den Rest klärt meine Frau.

Ich muss mich um das Konzert heute Abend kümmern.

Ihr seid eingeladen.

Warum hast du uns zugezwinkert?

Denk doch mal logisch.

Mein Freund Schreiber ist ein Wissenschaftler.

Der glaubt grundsätzlich nicht an Gespenster.

Er müsste sich sonst totgraulen auf so einer alten Burg.

Wie können wir sie wieder verzaubern?

Früher, als ich als kleiner Bengel hier auf der Burg war...

(Klappern)

(Kinder stöhnen.)

Ist ja gut.

Ja.

Die Köchin erzählt uns was von alten Zauberbüchern.

Sie sollen im Burgarchiv rumliegen.

Die will ich mir jetzt angucken.

(Kinder) Ich auch! - Nein, ihr geht auf euer Zimmer.

(Tammi) Ach, Mann. Lass uns doch mit.

(Opa) Das muss ich alleine machen.

Hm.

In diesem Raum soll der Ritter sein Unwesen getrieben...

(Klappern)

(Burgführer)... treiben.

(geheimnisvolle Musik)

Ich finde es gruselig hier.

Keine Angst, Kekslein. Wir passen auf dich auf.

Ey!

Hier schlafe ich!

So!

Hörst du denn nicht?

Du! - Bist du verrückt?

Na, warte!

Au!

Aua!

Na, warte!

Lass los!

Hört doch auf.

Geh unter!

Oh!

Tammi!

(Quietschen)

Eine Geheimtür. Wollen wir das auskundschaften?

Wir warten auf Opa.

Ach, weißt du, ich passe lieber hier unten auf.

So eine Geheimtür kann zuschlagen. - Du Flasche.

Dann kriegt man sie nie wieder auf.

Irre.

Geht bestimmt bis unter das Dach.

(Krachen)

(Lachen)

(lautes Lachen)

(schreit) Aufmachen!

(Klopfen und Rufe)

(Opa) Aufmachen!

Aufmachen!

(lautes Lachen)

Da war was. Hast du das gehört?

Nein, da war nichts.

Opa hat gesagt, er kommt gleich zu uns.

(Knarren)

Ein Dreck ist das.

Ihr guckt wie ein Auto.

Es hat so komisch gelacht. - Nein.

Ich war es nicht.

Hast du Opa gesehen? - Nein, ich dachte, er ist hier.

Und die Geister?

Die führen was im Schilde!

Am besten, wir verrammeln die Bude.

Erst müssen wir Opa finden. - Ach, hau ab!

Da sitzt das Orchester, hier ist ein Zwischenraum.

Dort sitzt das Publikum.

Das Orchester hat 16 Mann in 2 Reihen.

Diesen Gang nicht zu schmal.

Das wird der Fluchtweg.

Der Burgherr sagt, am Abend gibt es liebliche Musik.

Mich macht Musik ein bisschen traurig.

Es ist eine feine Burg.

Wenn mir bloß alles nicht so bekannt vorkäme.

Ich möchte hier nicht mehr weg.

Rumpelstilzchen sagt, die Burg ist bald sein.

Und der Mann kann nicht aus dem Keller fort.

Unsinn.

Der Alte ist dem Geheimnis schon auf der Spur.

Was nützt das Geheimnis, wenn draußen die Sonne scheint?

Das haben Sie sehr schön gemacht.

Den 1. Tag auf der Burg und schon so fleißig.

Danke.

(geheimnisvolle Musik)

Was die ollen Brüder für eine komische Schrift hatten.

Aber was soll das nun heißen?

Hör mal zu, du Raubritter-Mumie. Habe ich das richtig entziffert?

"Der große Erzzaubermeister Magister Johann Doktor

Fausten.

Doktor der geheimen Schwarzkünste. Im Jahre ..."

Das kann man überhaupt nicht lesen, was der für Sprüche angewandt hat.

Um lebendig gewordene Brunnenfiguren wieder in Steine zu verwandeln.

Mann.

Das ist ja genau das, was wir brauchen.

"Steht die Sonne im Erntemond, sinkt hernieder Schnee.

Wird die arge Tat gelohnt, weg, ihr Geister, weh!"

(Jammern)

"Steht...

...die Sonne im Erntemond,

sinkt hernieder Schnee."

(Er lacht gehässig.)

Dummes Menschenvolk.

Machen uns eine Festbeleuchtung mit ihren künstlichen Sonnen.

Lasst uns lieber warten, bis sie die Musik gespielt haben.

Unsere Töne sollen ihnen in den Ohren gellen.

(Schritte)

Alles ist aus.

Reiß dich zusammen. Was ist los?

Der Alte im Keller hat den Zauber gefunden.

Bei allen Teufeln.

Schon schüttelt mich die grimmige Kälte.

Jetzt sind wir verloren.

Schluss mit dem Gejammer!

Wir sind die bösesten Geister, die es jemals gab.

Der Alte muss verschwinden, Otto.

Ja, Herr.

Lass das Kellergewölbe über ihm zusammenstürzen.

Ich?

Die schöne Burg kaputtmachen?

Das ist eine so saubere und fleißige Maurers-Arbeit.

So missachtet man meine Befehle!

Ich habe dir aufgetragen, die 3 vorlauten Kinder...

...na ja, verschwinden zu lassen.

Sei ein wenig leiser, König Prahlhans.

Hast du uns nicht versprochen, du könntest Stroh zu Gold spinnen?

Dann könnten wir den Menschen die Burg abkaufen.

Und Rinder, Schweine und Hühner.

Burgen kauft man nicht.

Man erobert sie mit Macht und Schrecken.

Hört meinen Plan.

Wenn ihr mir folgt, sollt ihr in Freuden leben.

Geht schon!

Geht schon in den Turm.

Ich will es dem Alten ordentlich eintränken.

Ich freue mich, dass Sie den Weg zur Burg nicht gescheut haben.

Das 5. Falkensteiner Abendkonzert wird ein unvergessliches Erlebnis.

(Applaus)

Danke, dass Sie gekommen sind.

Bitte.

(Das Orchester spielt.)

Man muss wissenschaftlich an die Sache rangehen.

Das Wasser hat sie lebendig gemacht.

Zu Hause müssten wir jetzt ins Bett.

Du, Umbo? - Ja?

Dass wir hier sein dürfen, verdanken wir den Geistern.

Bei dir schneit es wohl?

Hast du vergessen, was die uns für Ärger gemacht haben?

Versuchen wir es doch mit Feuer. - Oder man muss sie ins Wasser jagen.

Opa ist schon so lange weg. Und ihr macht euch keine Sorgen.

Mensch, Keks.

Die spielen schon. Er hatte sich so darauf gefreut.

Wir gehen jetzt los und suchen ihn.

Hilfe!

Hallo?

(Wasser tropft.)

Na sowas.

(Wasser tropft.)

UT: Copyright MDR 2018

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