Afrikaans
Akan
Amharic
Armenian
Azerbaijani
Basque
Belarusian
Bemba
Bihari
Bosnian
Breton
Bulgarian
Cambodian
Catalan
Cebuano
Cherokee
Chichewa
Chinese (Simplified)
Corsican
Croatian
Czech
Danish
Esperanto
Estonian
Ewe
Faroese
Filipino
Finnish
Frisian
Ga
Galician
Georgian
German
Guarani
Gujarati
Haitian Creole
Hausa
Hawaiian
Hebrew
Hindi
Hmong
Hungarian
Icelandic
Igbo
Indonesian
Interlingua
Irish
Italian
Japanese
Javanese
Kannada
Kazakh
Kinyarwanda
Kirundi
Kongo
Korean
Krio (Sierra Leone)
Kurdish
Kurdish (Soranî)
Kyrgyz
Laothian
Latin
Latvian
Lingala
Lithuanian
Lozi
Luganda
Luo
Luxembourgish
Macedonian
Malagasy
Malay
Malayalam
Maltese
Maori
Marathi
Mauritian Creole
Moldavian
Mongolian
Myanmar (Burmese)
Montenegrin
Nepali
Nigerian Pidgin
Northern Sotho
Norwegian
Norwegian (Nynorsk)
Occitan
Oriya
Oromo
Pashto
Persian
Polish
Portuguese (Brazil)
Portuguese (Portugal)
Punjabi
Quechua
Romanian
Romansh
Runyakitara
Russian
Samoan
Scots Gaelic
Serbian
Serbo-Croatian
Sesotho
Setswana
Seychellois Creole
Shona
Sindhi
Sinhalese
Slovak
Somali
Spanish (Latin American)
Sundanese
Swedish
Tajik
Tamil
Tatar
Telugu
Thai
Tigrinya
Tonga
Tshiluba
Tumbuka
Turkmen
Twi
Uighur
Ukrainian
Urdu
Uzbek
Vietnamese
Welsh
Wolof
Xhosa
Yiddish
Yoruba
Zulu
1917 meldete ich mich freiwillig, um in Frankreich
gegen die Deutschen zu kämpfen.
Überall um mich herum starben gute Männer.
Und ich erkannte keinen Sinn darin.
Die Regeln, nach denen wir lebten, waren Lügen
und galten nicht für die, die sie aufgestellt hatten.
Ich schwor mir, falls ich es nach Hause schaffe, nie wieder Befehlen zu gehorchen.
Ich ging als Soldat
und kehrte zurück als Gesetzloser.
Ich lebte von einem Raubüberfall zum nächsten.
Ein guter Tag war einer, den man verschlief,
und eine gute Nacht eine, die man verbrachte, ohne zurückzublicken.
Dieses Leben lebte ich 10 Jahre lang. Bis es mich einholte.
Alles fing mit einem Informanten an.
Die Mannschaft von Albert White spielte Poker mit hohen Einsätzen.
Und unser Informant ließ die Hintertür für uns offen.
3, 2, 1.
Her mit der Scheiß-Kohle!
Wisst ihr, wem der Scheiß-Laden hier gehört?
Her damit!
Ich frag, ob ihr wisst, wem dieses Scheiß-Spiel gehört, ihr Schwachköpfe!
- Kennt ihr Albert White? - Quatsch nicht, Idiot.
Miss, kommen Sie her, kommen Sie her!
Wollen Sie noch 'nen Drink zu Ihrem Überfall?
Nein. Nur das Geld. Packen Sie's in die Tasche.
Alles rein, alles rein. Vorsichtig.
Wie heißen Sie?
Emma Gould. Und Sie?
Stopfen Sie mir jetzt 'ne Socke in den Mund?
Ganz recht.
'Ne Socke? In meinen Mund?
Die hat noch keiner angehabt. Und ich würde Sie doch nicht anlügen.
Das kenn ich, das sagen alle Lügner.
Schön aufmachen. Gut.
Bringen wir's schnell hinter uns.
Hey, pass auf den auf.
Na bitte.
Hey! Tu deine verfluchten Hände auf den Tisch!
Na, also.
Gut, Jungs. Wir hauen ab.
Du hast ja Mumm.
Hör auf, so zu fahren, als hätten wir was verbrochen.
Ganz ruhig.
Sieht ziemlich gut aus. Hat sich gelohnt.
Ja. Gehört alles mir.
Ja. Kann man von leben.
- Ja, du Scheiß-Ire! - Hey, Klappe! Guck nach vorne!
Guten Tag. Ich bin Albert White.
Du musst Joe sein.
Coughlin.
Gut, zum Namen ein Gesicht zu haben.
Das ist Brendon Loomis. Ein Freund von mir.
Hallo.
Du bist viel zu schlau für den Scheiß, den du abziehst.
Holst dir mit 2 Spaghettifressern 'n bisschen Kleingeld.
Gut, das sind deine Freunde, aber sie sind dämlich. Und eben Itaker.
Und die werden garantiert nicht mal 40.
Lass dir Zeit.
Aber allein kannst du hier nicht arbeiten.
Nicht in dieser Stadt.
Albert zog die Truppen zusammen.
Es tobte ein Krieg, ein Krieg um Rum.
Dermot, red mal mit denen.
Albert White herrschte über die irische Mafia.
Brenny, behalt ihn im Auge.
Und Maso Pescatore herrschte über die Italiener.
Gleiches wurde mit Gleichem vergolten.
Das tödlichste Jahr in der Geschichte von Boston.
Whites Männer zündeten einen Lieferwagen mit Rumfässern an.
Dann ging ein Kerl aus Masos Lager
mit einer Frau nach Hause, die niemand kannte.
Keine Sieger. Nur eine große Schweinerei.
Ich wollte mit Albert White und seinem Krieg nichts zu tun haben.
Aber ich hatte keine Wahl.
Seine Freundin war mein Informant.
Und ich war in sie verliebt.
Er hätte sie umgebracht, wenn sie ihn verlassen hätte,
und mit uns beiden Schlimmeres gemacht, wenn er das mit uns erfahren hätte...
Aber wir waren verliebt. Und wir waren dumm.
Und immer, wenn er nicht in der Stadt war, sahen wir uns.
Wir passten perfekt zusammen.
Er wird sich rächen, wenn ich es am wenigsten erwarte.
- Was du für einen Unsinn redest. - Nein, gar nicht.
Ja, Sir.
Ich weiß, was du gern hören willst. Ich bin kein Dummkopf.
Ich durchschau dich.
Darf ich mich dazugesellen?
Tut mir leid, alter Herr, wir warten noch auf jemanden.
Nein.
Äh, Emma, das ist mein Vater. Tom Coughlin.
Dad, das ist meine Freundin Emma Gould.
Freut mich, Miss Gould.
Darf ich mich setzen?
Woher kommen Sie, Miss Gould?
Dorchester.
Hat Ihre Familie schon immer dort gelebt?
Die Familie meiner Mom kommt aus Cork.
Wirklich? Wie war ihr Mädchenname?
- Das weiß ich nicht. - Das wissen Sie nicht?
Sie ist tot. Sie ist gestorben, meine Mom, also...
Und was tun Sie so?
Das ist 'n ziemlich schicker Laden hier, oder?
Ich weiß genau, wie mein Sohn sein Geld verdient.
Also kann ich nur vermuten, dass Sie ihn entweder
bei einer Straftat kennengelernt haben.
Oder in einem Etablissement, wie es dunkle Gestalten lieben.
Ähm, sind meine Fragen Ihnen unangenehm?
Ich weiß nicht, worauf Sie hinauswollen.
Und um ehrlich zu sein, ist es mir auch egal.
Ich will darauf hinaus, dass Sie die Sorte Frau sind, die mit Kriminellen verkehrt.
Dass dieser Kriminelle mein Sohn ist, ist nicht von Belang.
Sondern dass mein Sohn immer noch mein Sohn ist.
Und ich habe meine Zweifel,
ob es klug von ihm ist, mit einer Frau zu verkehren,
die vorsätzlich mit Kriminellen verkehrt.
- Konnten Sie mir folgen? - Hör auf, Dad. Hör auf. Ok?
Mein Onkel hatte mal einen Bullen namens Coughlin auf seinem Lohnzettel.
Sind das Sie?
Dieser Onkel wäre dann Ihr Onkel Robert?
Allseits bekannt als Bobo.
Nein, der Polizeibeamte, den Sie meinen, ist Elmor Conklin.
Stationiert in Savin Hill.
Er kassiert Schutzgelder in illegalen Etablissements wie dem von Bobo.
Ich bin selten in Dorchester.
Doch als stellvertretender Polizeipräsident
kümmere ich mich gerne mal genauer um Bobo.
Ich geh mich kurz frisch machen.
War das jetzt nötig?
Ich habe den Streit nicht angefangen, Joseph.
Also wirf mir nicht vor, wie ich ihn beendet habe.
Ich bin seit 37 Jahren Polizeibeamter.
Das Wichtigste, was ich dabei gelernt habe, weißt du, was das ist?
Kommt jetzt wieder so 'ne lange Geschichte aus der alten Heimat?
Nein.
Was man in die Welt hinausträgt, kommt stets zu einem zurück.
Aber nie so, wie man es voraussagt.
Ja, mit Sicherheit.
Unverdientes Vertrauen in Dinge, von denen man nichts versteht,
ist immer das Schillerndste.
Ich hab es mir verdient.
Hübsch anzusehen ist sie allerdings.
Ja, das ist sie.
Ansonsten verstehe ich nicht, was du an ihr findest.
Weil sie aus Dorchester ist?
Das hilft nicht unbedingt. Ihr Vater ist ein Zuhälter,
ihr Onkel hat 2 Männer getötet.
Darüber könnte ich noch hinwegsehen, Joseph. Wenn sie nicht...
Sie tut nicht so, als wär sie was, was sie nicht ist.
Oder sie handelt unbedacht.
Danke fürs Vorbeikommen.
Vielleicht kriechst du heute Nacht lieber unter seine Decke.
Was?
Er sieht mich an, als wär ich das Letzte.
Wir sind keine Menschen. Wir sind nur die Goulds aus Dorchester.
Wir häkeln die Spitze für eure beschissenen Gardinen.
Herrgott. Weißt du was...
Und fass mich nicht an, verdammt noch mal!
Mein ganzes Leben lang schon sehen die Leute
so auf mich herab wie dein Vater.
Wir sind nicht weniger wert als ihr.
Das hab ich auch nie behauptet.
Oh, aber er.
Ach, scheiß auf ihn, ok? Ich liebe dich.
Du denkst, Liebe wär so einfach.
Sie könnte einfach sein.
Oh, Gott.
- Komm her. - Ich will nicht.
Lass mich in Ruhe!
Es tut mir leid. Es tut mir leid.
- Ich will jetzt gehen. - Ok.
Ok.
Haben Sie mal 'n bisschen Kleingeld?
Vielen Dank.
Joe Coughlin. Ich hab 'ne Einladung.
Nehmen Sie mal die Arme hoch. Ich muss Sie durchsuchen.
Ok.
Joseph?
Joe Coughlin, ja.
Freut mich.
Weißt du, wer ich bin?
Genug, um herzukommen, wenn man's mir sagt.
Mein Name ist Maso Pescatore.
Ich kontrolliere das North End
und die Alkohollieferungen aus Florida.
Ich bin ein Mann, äh,
der die Macht hat, über das Leben anderer Männer Entscheidungen zu treffen.
Aber die Wahrheit ist, ähm,
ich bin ein einfacher Itaker aus der alten Heimat.
Hier und heute ist mein einziger Rivale Albert White.
Wenn das irgendwann nicht mehr so sein sollte,
werden sie zu Ende sein, diese Kämpfe, die die Stadt so lange heimsuchten.
Nun ja. Wir beide haben keine Probleme.
Aber ich lass mich nicht mit Gangstern ein.
Nicht mal mit so einem Eleganten wie Ihnen.
Du jagst alles in die Luft, machst Überfälle,
aber du bist kein Gangster.
- Was denkst du, was du bist? - Keine Ahnung.
Ein Gesetzloser würde ich sagen. Ich will nur mit so einem Leben
nichts zu tun haben.
Wie viele Dinge, gut oder schlecht,
kommen zu uns? Ob wir darum gebeten haben oder nicht.
Z.B., einer meiner Männer hat dich mit einer jungen Lady gesehen.
Na ja, vielleicht nicht unbedingt eine Lady, mehr eine Puttana.
Ihr Liebhaber ist Albert White.
Daher spielt es jetzt keine große Rolle mehr, was du willst.
Du lebst nun dieses Leben.
Und das kann nur auf 2 Arten enden.
Entweder du holst dir Albert und bereitest ihm ein Ende.
Oder
ich erzähle Albert von der Kleinen,
und er holt sich dich zuerst.
Wie gesagt, ich bin kein Gangster.
Und habe schon genug Leute auf dem Gewissen.
Sie wollen Ihrem Feind von irgendeinem Gerücht erzählen? Nur zu.
Wenn ich Albert White töte,
übernimmt sofort ein anderer seinen Platz.
Und ich wäre, solange ich lebe, mit dem Pescatore-Clan verheiratet.
Ich habe schon lange damit aufgehört, Ringe zu küssen.
Guten Tag.
Meinst du, er hat es Albert erzählt?
Nein. Dann wär ich längst tot.
Gott,
wir könnten weggehen.
Wo sollen wir hin?
Irgendwo in die Wärme.
Mein Bruder Danny wohnt in Kalifornien.
Wo da?
Keine Ahnung. Hab 10 Jahre nicht mit ihm geredet.
Er hat ein paar Postkarten geschickt,
geschrieben, dass er als Stuntman arbeitet,
Drehbücher schreiben will.
Gott, nach Kalifornien würde ich sofort gehen.
Ich weiß nicht viel über ehrliche Arbeit, das sage ich dir.
Wieso, wer redet denn von ehrlicher Arbeit?
Gut.
Wir machen nur, was wir machen wollen.
Wir gehen dahin, wo wir hingehen wollen.
Schlafen am Tag.
Ich hab am Samstag noch was in Lawrence zu erledigen.
Danach bin ich frei.
So frei, dass du weggehen kannst?
Ja. So frei, dass ich weggehen kann.
Samstag muss ich du-weißt-schon-wen treffen.
- Verfickter Kerl. - Ja, genau darum geht es.
Ach, komm. Siehst du 'ne andere Möglichkeit?
Willst du, dass ich im Fluss ende?
Ich soll am Samstag im Statler aufkreuzen.
Es macht ihn an, wenn er mich sieht und dabei seine Frau am Arm hat.
Danach geht er für 'ne Woche nach Detroit.
Könntest du dich rausputzen und am Abend im Statler sein?
Das ist durchaus
möglich. Ich kann "mich rausputzen" und am Abend im Statler sein.
Hör auf!
Der Banküberfall in Lawrence hätte genug bringen sollen,
um nach Kalifornien zu gehen.
Es ist wahr, genau daran dachte ich.
Fahr los.
Was treibst du da?
'n Bulle! 'n Bulle!
Pass auf, pass auf, pass auf!
Scheiße!
Zur Seite!
- Oh, Scheiße. - Verdammt.
Weg da! Verdammte Scheiße, los, weg da!
Die Bullen!
- Kommt schon, los, los, los! - Ok, raus, raus, raus!
Na, macht schon! Steig in die Karre ein! Los!
Scheiße!
Ich lief 'nen halbe Meile, stahl in North Reading 'n Wagen
und tauschte ihn in Somerville gegen einen Dodge.
Ich kam an den Ort meiner Kindheit zurück
und dachte darüber nach, was ich tun könnte.
Die Geschichte war in allen Zeitungen.
Der dritte tote Polizist
hatte jemanden kurz vor der Grenze angehalten.
Das war sicher Dion.
- Wo gehen wir hin? - Da hinten ist ein Lastenaufzug.
Ich fass es nicht, dass du da bist.
- Was hätt ich tun sollen? - Abhauen.
- Wohin? - Keine Ahnung, das macht man doch so.
Ich mach das nicht so.
Komm schon!
Scheiße, Scheiße.
Warum weinst du?
Weil ich dich liebe.
Dann musst du lächeln.
Kann ich nicht.
Oh nein.
Wenn du krepierst, redest du dir bestimmt ein, du hast alles nur aus Liebe getan.
Nein.
Du fühlst dich schuldig für das, was du tust.
Und jetzt lebst du in der Hoffnung, dass dich jemand für deine Sünden bestraft.
Tja...
Hier bin ich.
Joe, es tut mir so leid.
Es tut ihr leid.
Es tut uns allen furchtbar leid. Schaff sie hier raus.
Du hast gesagt, du bringst ihn nicht um. Albert, das war die Abmachung.
Keine Bange.
Ich hätte ihn doch niemals hierhergebracht...
Glaubst du, dass ich mich demütigen lasse von einer Hure?
Jemand hat mir gesteckt,
dass irgendein Arschloch mir Hörner aufgesetzt hat.
Du hast Glück, dass ich dir nicht
die Titten abschneide und dich auf den Müll schmeiße.
- In den Wagen mit ihr, Donnie. - Nein!
Joe, es tut mir leid!
Albert, bring sie nicht um.
Denk lieber drüber nach, was ich mit dir mache.
Bring sie nicht um.
Was interessiert's dich? Sie hat dich grade ans Messer geliefert.
Bitte.
Ich war nicht ganz ehrlich.
Hab ihr gesagt, dass ich dich nicht umbringe, wenn sie dich herbringt.
Aber wir wissen beide, dass daraus nichts wird. Oder, Joe?
Und dann
bringe ich sie auch um.
Lasst ihn hier.
Wir verschwinden.
Also auch ein Polizistenmörder, Joseph?
Ich hab keinen ermordet.
Deine feinen Freunde wollten dich wohl auf eine letzte Fahrt mitnehmen?
Die werden sie umbringen, Dad.
Tja, dich werden wir nicht umbringen, Joseph.
Aber meine Kollegen wollen sich mit dir unterhalten.
Hör zu, bitte, Dad.
Die werden sie umbringen.
Sie ist in dem Wagen mit Donnie Gishler.
Ich weiß nicht, woraus sein Schädel gemacht ist, aus Knochen jedenfalls nicht.
Er lag 2 Wochen im Koma,
keine Hirnblutungen.
Kein Gedächtnisverlust, keine Sprachschwierigkeiten.
Seine Nase und fast alle seine Rippen sind gebrochen.
Wird 'ne Weile dauern, bis er
kein Blut mehr in der Toilette sieht. Gehen Sie nur rein.
Dad. Wo ist sie?
Haben sie sie gefunden?
Wir sind hinter ihr und Donnie Gishler hergefahren,
sein Wagen ist von der Straße abgekommen und ins Meer gestürzt.
Ein Officer ist ins Wasser und hat sie gesucht.
Er hat dann 'ne Woche mit Unterkühlung im Krankenhaus gelegen.
Sie war Albert Whites Freundin.
Sie hat dich verraten.
Das hat sie.
Und?
Ich bin verrückt nach ihr.
Verrückt sein ist nicht Liebe.
Ich hab 18 Jahre eure Ehe erlebt. Das war auch keine Liebe.
Nein. Nein, war's nicht.
Wie auch immer, sie ist weg.
Sie ist genauso tot wie deine Mutter. Gott hab sie selig.
Sie haben Paulo in St. Albans geschnappt, ca. 10 Meilen vor der Grenze.
'Ne Handvoll Polizisten war hinter ihm her,
er ist von mindestens 14 Kugeln getroffen worden.
Nicht viel für 'nen Polizistenmörder.
Was ist mit Dion?
Er hat's vielleicht über die Grenze geschafft.
Du warst das Kind, das die Kluft zwischen deiner Mutter und mir
hätte überbrücken sollen.
War dir das bewusst?
Ja, die Kluft war mir bewusst.
Menschen verbessern sich nicht gegenseitig.
Sie werden immer nur das sein, was sie schon immer gewesen sind.
Alles, was uns manchmal geschenkt wird, ist ein bisschen Glück.
Verschwende deins nicht, indem du dich nach einer Toten sehnst.
Man schmiedet sich sein Glück selbst.
Manchmal.
Manchmal schmiedet es dich.
Wenn er sich schuldig bekennt,
kann ich dafür sorgen, dass die Todesstrafe vom Tisch kommt.
3 Jahre Gefängnis, 20 auf Bewährung.
3 Jahre? Es gibt 3 tote Polizeibeamte.
Er hat sie nicht umgebracht.
Er mag der Sohn des stellvertretenden Polizeipräsidenten sein,
aber das Gefängnis von Charlestown
wird er lange von innen sehen. Das versprech ich Ihnen.
Chief Inspector.
Ich bin gestern degradiert worden.
Das erspart uns den Gedanken, den ich sowieso zerstreut hätte.
Ich mache mir keine Illusionen. Ich bin ein praktischer Mensch.
Diese Fotografie zeigt die Tür eines Stadthauses in Back Bay,
dort haben Sie Zeit mit einem jungen Mann mexikanischer Abstammung verbracht.
Verlegen Sie Ihre Rendezvous an andere Örtlichkeiten,
weiß ich das innerhalb einer Stunde.
Ich will sehen, was ich tun kann.
Was Sie sehen wollen, interessiert mich herzlich wenig.
Ich bekannte mich des bewaffneten Raubüberfalls schuldig
und erhielt dafür 3 Jahre und 4 Monate im Gefängnis in Charlestown.
Wenn mein Vater 2 Wochen länger gelebt hätte,
hätte ich mich von ihm verabschieden können.
Ich hatte nun wieder ein Leben.
Und ich hatte auch vor, es zu leben.
Als Einstieg wollte ich Maso und seinen Hass auf Albert für mich nutzen.
Wie sich die Dinge doch ändern.
Was ist aus deinem Gerede geworden, "kein Gangster sein zu wollen"?
Heute kommst du zu mir und willst einen Job.
Ich steh mit leeren Händen da. Ich will noch immer kein Gangster sein,
aber ich werde für einen arbeiten, wenn ich dadurch Albert White kriege.
Wie ich im Gefängnis gehört habe, sind Sie noch immer der richtige Mann dafür.
Wir haben Albert White aus Boston vertrieben. Das hast du gehört.
Jetzt hat er es auf unseren Rumhandel in Florida abgesehen.
Er will Tampa.
Es stimmt. Ich könnte jemanden brauchen,
der Mr. White ein Ende bereiten möchte.
Der Mann, den Sie brauchen, steht vor Ihnen.
Du wirst zuerst
der Pescatore-Familie verpflichtet sein. Du kommst an zweiter Stelle.
Kannst du damit leben?
Klingt fair.
Ich hätte aber gern Dion Bartolo aus meiner alten Mannschaft,
um alles vorzubereiten.
Es ist gut, jemanden zu haben, dem man trauen kann.
Es ist heiß da unten.
Ich mag es heiß.
Eine Hitze wie die kennst du noch nicht.
Nach den Wintern in Charlestown freue ich mich auf Abwechslung.
Kurbel auch das Drogengeschäft an. Zuerst in Tampa.
Frank Ormino hat doch Tampa.
Der wird einsehen, dass er den Ärger nicht braucht.
Wann wird er das einsehen?
10 Minuten nach deiner Ankunft.
Alles klar.
Sind Sie und ich dann gleichberechtigte Partner?
Nein.
Frank Ormino ist doch gleichberechtigt.
Warte ab, was passieren wird mit ihm.
Ich werd bescheiden bleiben.
Ertragen Sie einen Iren in Ihrer Mannschaft?
Das ist Amerika. Ich hab Schlimmeres erlebt.
Mir war jetzt klar, dass es nicht reicht, Regeln zu brechen.
Du musst stark genug sein, deine eigenen zu machen.
Hola, hola.
Joseph!
Hey, alles klar?
- Toll siehst du aus. - Du auch.
Ach, das mit deinem Vater tut mir leid.
Ja, und mir das mit deinem Bruder.
Danke. Ja, danke.
Hör mal, als Lefty Downer mich in Montreal aufgespürt hat
und sagte, die Pescatores wollen, dass ich für sie arbeite,
da dacht ich: "Das ist doch garantiert 'ne krumme Nummer".
Und dann dachte ich,
wenn einer mit dem Teufel fertig wird, dann mein alter Partner.
- Da, was sagst du jetzt? - Ach, du Scheiße!
Da sagst du nichts mehr, oder?
Hier, nach dir.
Hör auf damit, ja?
Ich arbeite jetzt für dich. Boss Joe Coughlin.
Guck mal unter deinen Sitz. Da findest du 'nen Freund.
Willkommen in Ybor, dem Harlem von Tampa.
Zigarren haben den Ort zu dem gemacht, was er ist.
Was du gerade riechst, sind wahrscheinlich Bolos oder Empanadas.
Der Rest von Tampa lässt Ybor in Ruhe.
Also, wenn's nach denen geht, sind wir 'n Haufen dreckiger Latinos und Itaker.
Können jeden Scheiß machen, den wir wollen,
solange wir die in Ruhe lassen.
Eigentlich müssten wir uns alle verstehen. Aber das Gegenteil ist der Fall.
Die Italiener und die Kubaner bleiben unter sich.
Aber die Kubaner hassen die Spanier
und die Spanier denken, alle Kubaner sind aufgeblasene Nigger,
die vergessen haben, wo sie hingehören, seit Amerika sie '98 befreit hat.
Die Kubaner und die Spanier, die verachten die Puertoricaner
und jeder von denen, ich mein, wirklich jeder, scheißt auf die Dominikaner.
Die Italiener respektieren dich nur, wenn du mit dem Schiff gekommen bist.
Na, wie geht's, Ladys?
Und die Weißen hier denken,
es interessiert die anderen 'nen Scheiß, was sie denken.
Du bist und bleibst ein Irrer.
Der Hafen von Tampa.
Wer ist da?
"Feuerstelle".
Danke, JT. Gut gemacht.
So ein Geflecht aus Tunneln wie diesen findest du unter der ganzen Stadt.
- Wem gehört das Lagerhaus? - Hat mal Frank Ormino gehört.
Was heißt "hat gehört"?
Ormino ist an 'n paar Stellen leckgeschlagen neulich.
Das ging schnell.
Was sagst du dazu? Das Beste, was man für Geld kriegen kann.
Man muss sie auf genau 85 °C temperiert halten.
Tja, die Babys hier lügen nie.
Ist auch besser, wenn keiner draufgeht, wenn er deinen Fusel trinkt.
Wir haben im Knast auch Schnaps gebrannt.
So, wie es aussieht, fehlen dir 2 wichtige Zutaten.
- Die wären? - Arbeiter und Melasse.
Ja, wir haben ein Problem.
- Was? - Unser Lieferant
kommt oft mit leeren Händen wieder.
- Wieso das denn? - Dem gehen immer die Boote unter.
- Wie heißt der Mann? - Gary L. Smith.
- Gary Ellsmith. - Nein.
Gary L. Smith. "L" für seinen zweiten Vornamen.
Keine Ahnung, er besteht darauf. Ist 'n Südstaaten-Ding.
Nich' einfach 'n Arschloch-Ding?
Beides.
Danke, Miss Roe.
Sie müssen Masos Neuentdeckung sein.
Ja, so was in der Art.
- Tag. Schönen guten Tag. - Ja.
Also, was führt Sie zu mir?
Ich wurde gebeten, Frank Orminos Geschäfte zu erledigen.
Hoffentlich nicht auf Dauer.
- Nichts für ungut. - Alles klar. Wieso sagen Sie das?
Man hat gern mit Leuten zu tun, die man kennt. Naja, und niemand kennt Sie.
Verstehe. Wen, äh, würden Sie denn vorschlagen?
Nicht, dass ich scharf drauf wäre,
aber nur wegen der Kontinuität würd ich's gern selbst in die Hand nehmen.
Uns interessiert vor allem,
wieso die letzten 3 Lieferungen überfallen wurden.
Das waren die Kubaner.
Suchen Sie sich 'nen anderen Lieferanten.
- Das ist nich' so einfach. - Wieso nicht?
Na ja. Die zahlen alle ihren Tribut an die Suarez-Familie.
Die Kubaner, die den Club unten in der Siebten haben, oder?
Mit denen werden wir auch reden müssen.
Ich fürchte, Sie verstehen nicht ganz, wie die Dinge hier unten laufen.
Ich verhandle mit Mr. Suarez. Und seiner Schwester.
Ok, ich, ich bin sicher,
wir können für morgen Abend neun Uhr einen Tisch reservieren.
Gut.
So, Gary L., erzählen Sie doch mal. Arbeiten Sie direkt für Albert White
oder gibt es einen Mittelsmann, von dem ich wissen sollte?
- Was? - Wir haben Ihre Flaschen gekennzeichnet.
Was haben Sie?
Was Sie gebrannt haben, haben wir gekennzeichnet.
Und all die Lieferungen, die angeblich im Meer versunken sind,
haben's irgendwie geschafft, in Albert Whites Flüsterkneipen zu landen.
Haben Sie dafür 'ne Erklärung?
Nein. Ich, ich versteh nicht...
Dion hat mich auf dem Weg hierher an Ihrem Haus vorbeigefahren.
Sehr schön haben Sie's da.
Sie werden den ganzen Scheiß packen müssen und dahin schicken, wo Sie jetzt hingehen.
Wohin geh ich denn?
Ficken Sie sie eigentlich?
Was? Wen?
- Miss Roe. - Was?
- Er fickt sie. - Auf jeden Fall.
- Definitiv fickt er sie. - Oh, das darf...
Ist aber auch süß, diese Miss Roe.
Sugar in the morning Sugar in the...
Und so weiter. Es interessiert mich nicht, wen Sie ficken. Hier sind Fahrkarten.
Die sind für den Seaboard heute Abend 11 Uhr.
Es ist mir egal, wen Sie mitnehmen. Aber Sie sitzen in diesem Zug.
Warten Sie mal, meine Herren.
- Ich mein, also, kommen Sie... - Es geht auch anders.
Ich kann Ihren Schädel auf den Boden donnern
wie 'ne scheißverdammte Bowlingkugel.
Aber machen wir's uns leicht.
Sie setzen sich in den Zug, Gary L.,
oder wir müssen Sie drunterlegen.
Hören Sie, ich denke, können wir...
Ach, jetzt kommen Sie schon, Freunde... Meine Herren, können wir...
Wollen wir nicht in aller Ruhe...
Ist das...
Mr. Co...
Francis Ormino erschossen aufgefunden.
Miss Roe!
Wann hast du die Flaschen gekennzeichnet?
Was redest du da?
Du warst doch bei mir, seit ich hier angekommen bin.
Hast du mich Flaschen kennzeichnen sehen?
Nein, darum hab ich gleich gewusst, dass das Schwachsinn ist.
- Dion Bartolo. - Ja, natürlich.
Kommen Sie, Mr. Suarez erwartet Sie.
Mr. Suarez, schön, Sie zu sehen.
Ich möchte Ihnen Joe Coughlin vorstellen.
- Freut mich, Sie kennenzulernen, Sir. - Meinerseits.
Nehmen Sie einen Drink.
Vielen Dank.
Anders als die Spanier bin ich nicht der Meinung,
der hellere Rum sei der bessere.
Wir Kubaner spielen natürlich trotzdem mit.
Wir sind davon besessen, dass nur das Helle zählt.
Dion, Joseph, meine Schwester Graciela.
- Freut mich, Sie kennenzulernen. - Wir sind uns begegnet.
Verzeihung, aber natürlich.
Ja, so ist es.
Guten Abend.
Guten Abend. Nett, Sie kennenzulernen.
Gott, dieser Rum ist unglaublich.
Wär schön, wenn wir den auch im Norden verkaufen könnten.
Wenn Ihr Land Sie wieder wie Erwachsene behandelt.
Das eilt nicht, wir wären unsere Jobs los.
Esteban hat die gemacht.
- Die Arbeiter von Miami. - Sehr gut.
Es ist ein Hobby.
Vielleicht fotografiere ich Sie ja auch mal, Mr. Coughlin.
Ach, ich weiß nicht. Von mir sollte es nicht so viele Fotos geben.
Da halte ich es mit den Indianern.
Wenn wir schon von gefangenen Seelen sprechen,
ich habe gehört, dass Mr. Gary L. Smith gesehen wurde,
wie er in den Seaboard einstieg.
Mit seiner Frau in einem Waggon. Und diese Puta Maestra in einem anderen.
Oh. Man weiß ja nie.
Es gibt Menschen, denen ein Tapetenwechsel ganz guttut.
Sind Sie deswegen hier in Ybor?
Ein kleiner Tapetenwechsel?
Ich bin hier in Ybor, um den Dämon Rum zu destillieren und zu verkaufen.
Doch das wird mir leider
durch Ihre launenhaften Liefertermine deutlich erschwert.
Wir haben keinen Einfluss auf die Gezeiten.
Die stellen zwischen hier und Miami kein Problem dar.
Wir wissen nichts über Schiffe nach Miami.
Señor Famosa hat mir versichert, die See war den ganzen Sommer über ruhig.
Sie erwähnen Señor Famosas Namen.
Sie wollen doch nicht etwa unsere Lieferwege übernehmen?
Nein,
ich erwähne Señor Famosas Namen, um Ihnen zu versichern,
dass Sie von nun an direkt mit mir arbeiten können,
und das auch zu einem höheren Preis.
- Was erhalten wir im Gegenzug? - Sie erhalten Zugang
zu Orminos Polizisten und Richtern, die wir jetzt kontrollieren.
Die meisten von denen würden
keine Geschäfte mit Ihnen machen, weil Sie Kubaner sind.
Und wollen Sie den alleinigen Zugang zu unserer Melasse?
Nein. Sie dürfen nur nicht mehr an die White Operation verkaufen.
Albert White ist aber ein zahlender Kunde.
Wir hatten nie Probleme mit ihm.
Ich kenne Albert White.
Ich dachte, Sie arbeiten lieber mit jemandem zusammen,
der Sie wie Menschen behandelt.
Das könnte ein Blutvergießen zur Folge haben.
Es hat definitiv ein Blutvergießen zur Folge.
Es sind ausgesprochen vorteilhafte Bedingungen.
Wir wollen nur Albert White.
Der örtliche Sheriff wollte uns sprechen.
Da unten gehörte es offenbar zum guten Ton,
darüber zu reden, wie man das Gesetz bricht, bevor man es tatsächlich tat.
Was für 'n Kerl ist der Chief?
Naja, er ist 'n Bulle, also ist er 'n Arschloch.
Aber davon abgesehen ist er ganz in Ordnung.
Hey, mach keinen Scheiß mit den Sachen von dem Mann.
Der Sheriff kommt hier rein und entdeckt,
dass irgend 'n Makkaroni sein Zeug durchwühlt.
Hey, das hier ist Figgis.
Bitte. Setzen Sie sich.
Ich werde Sie nicht beleidigen, indem ich Sie nach der Art Ihrer Geschäfte frage,
dann müssen Sie auch mich nicht beleidigen, indem Sie lügen.
Ist das fair?
Es hört sich fair an.
Ist es wahr, dass Sie der Sohn eines Police Captains sind?
Ja, Sir.
Haben Sie in Übersee gedient?
Frankreich.
Lass das doch die Marines machen.
Ja, Sir.
Und sie haben's uns machen lassen.
Ich war erst Soldat, danach US Marshal.
Ich habe in meinem Leben 7 Männer getötet.
Ehrlich gesagt, fast jede Nacht verfolgen mich ihre Gesichter.
Bleiben Sie mit Ihren Geschäften nördlich der Zweiten,
südlich der 27sten und östlich von Nebraska.
Dann haben wir relativ wenig Ärger miteinander.
Klingt gut.
Ich weiß, dass unsere Welt vor die Hunde geht.
Aber nur, weil ich korrupte Luft einatme
und mich mit korrupten Menschen rumschlagen muss,
sollten Sie niemals den Fehler machen, zu denken, ich sei korrumpierbar.
Ich werde diesen Fehler nicht machen.
Gut.
Oh! Ach, herrje, Verzeihung. Ich dachte, du wärst allein.
Ist schon in Ordnung, Loretta. Die beiden Herren wollten gerade gehen.
Kleines, deine Manieren.
Oh ja, Vater.
Miss Loretta Figgis.
Freut mich, Sie kennenzulernen, Miss. Ich bin Joe Coughlin.
Dion Bartolo.
Loretta steigt gleich in den Zug. Sie hat eine lange Reise vor sich.
Anscheinend gerade Mode.
- Nach Kalifornien. - Ach, wirklich?
Aus ihr wird ein Star in Hollywood.
- Sind doch nur Probeaufnahmen, Daddy. - Nein.
Es ist ein Filmagent hier gewesen und hat ein paar Mädchen ausgesucht.
Aha. Mein Bruder ist auch da.
Ihr Bruder ist in Hollywood?
Er ist anscheinend Stuntman.
Fällt von Pferden runter.
Gut. War mir eine Freude, Miss.
Chief.
Meine Herren.
- Willst du bestimmt keine Banane? - Nein, schon gut.
Obst wie das hier kriegst du in Boston nicht.
Ja, weiß ich. Sieht gut aus.
- Da ist sie. - Was?
- Jetzt pass auf. Warte, warte. - Ah, ja?
Oh, hallo. Guten Tag.
- Wie geht's Ihnen? - Hallo. Gut. Und Ihnen?
Sehr gut.
Haben Sie, äh, und Ihr Bruder sich entschieden bezüglich unseres, äh...
Noch nicht. Wir denken noch darüber nach, Mr. Coughlin.
Ok.
Ja. Es wäre ein großer Umbruch für uns.
Ich, äh, ich verstehe. Natürlich.
Wir überlegen uns Veränderungen gut.
Na ja, Veränderungen sind unterschiedlich.
Ich meine, da, wo ich mich zuletzt aufhielt, haben wir oft Schach gespielt.
Und es ist auch eine Veränderung, wenn man den Bauern
ans andere Ende des Brettes setzt und daraus eine Dame wird.
Da ist langes Nachdenken nicht nötig.
- Ja, ich spiele Schach. - Tatsächlich?
Ja, mein Vater hat es mir beigebracht.
Und Sie werden sich bestimmt erinnern, am Ende liegen der König und der Bauer
wieder in derselben Schachtel zusammen.
Ende? Ums Ende geht's doch nicht.
Es geht um das Spiel an sich.
Sie können mich am Ende gern kopfüber aufhängen und in Brand stecken.
Ich will gewinnen, während ich spiele.
Ich habe das Gefühl, Sie gewinnen die meisten Ihrer Spiele.
Noch nicht. Aber ich arbeite dran.
Steigen Sie doch mit ein.
Man erzählt sich, Alkohol sei nur Ihr Nebengeschäft.
Erzählt man sich das?
Genau hab ich gehört, Sie würden den Großteil Ihres Geldes spenden.
Vor allem in Kuba.
Und das halten Sie für töricht?
Nicht für töricht. Es ist nur nicht meine Sache, das ist alles.
Was ist Ihre Sache?
Das Geschäft mit dem Dämon Rum.
Und dass niemand über das Leben anderer bestimmen darf.
Wenn Sie den Handel mit Rum kontrollieren, wären Sie ein König.
Nur noch nicht fertig mit Albert White.
Aber wie wollen Sie sich an der Macht halten, wenn Sie sie besitzen?
Wieso? Denken Sie, ich wär nicht stark genug?
Ich weiß nicht, ob Sie grausam genug sind.
Und wenn Sie es sind,
wäre ich sehr traurig.
Mächtige Männer müssen nicht grausam sein.
Sind sie aber meistens.
Glauben Sie, es gibt so etwas wie den ehrenwerten Menschen?
Ich hab nichts gegen ehrenwerte Menschen.
Nur werden sie selten älter als 40.
Mein Vater ist für Kuba gestorben.
Meine Mutter starb an gebrochenem Herzen.
Er hat oft zu Esteban und mir gesagt: "Man kann nicht wahrhaftig leben,
"wenn es nichts gibt, wofür es sich lohnt zu sterben."
Er war wohl ein guter Mensch.
Das war er.
Wir werden nie ein Liebespaar.
Nein?
Wieso nicht?
Wir werden kein Liebespaar.
Wir kontrollierten den Handel mit Rum und lebten wie die Könige.
Ok, Beeilung. Los, kommt.
Banken gingen bankrott. Es gab keine Jobs mehr,
aber dem Laster konnte anscheinend
selbst die Depression nichts anhaben.
Ok, das war's. Gut. Abfahrt.
Die Suarez-Coughlin-Partnerschaft hatte eine seltene Stabilität geschaffen.
Wir bestachen Alberts Leute in Zentral-Florida,
damit sie ihre Waffen niederlegen.
Also, wenn er uns einen Schlag versetzen wollte, dann mit seinen Männern aus Miami.
Als sie aufkreuzten, schlugen wir aus einem Hinterhalt zu.
Albert lebte in Miami auf der Flucht.
Und in Zentral- oder Nord-Florida
gab es keinen einzigen Club, an den wir nicht verkauften.
Hol irgendwas und lösch die Scheiße.
In Ordnung.
Alle auf den Boden!
Runter! Sofort!
Auf den Boden! Runter!
Runter, runter!
So was passiert,
wenn Katholiken versuchen, hier unten Fusel zu verkaufen.
Der Name von dem Kerl ist RD Pruitt.
Tja, dann stöbern wir ihn mal auf.
Er ist im Klan.
Und wenn schon? 5 Millionen andere in diesem Land auch.
Der Klan hat beschissen viel zu melden.
Das sind Inzest-Idioten ohne Bildung.
Oh, sie werden dich lieben.
Ein Katholik, der mit Farbigen arbeitet und mit 'ner Kubanerin zusammen ist.
Das größere Problem ist aber RDs Schwager.
Wer ist das?
Chief Figgis.
Joe Coughlin.
Ich schüttel doch keinem Papisten die Hand.
Nichts für ungut.
Alles klar.
Und wenn ich schon ein halbes Leben lang nicht mehr in der Kirche war?
Tja, also,
RD,
man erzählt sich, du hast in Ybor Ärger gemacht.
Ach ja.
Wir haben gehört, dass du Läden überfällst.
Wenn ich doch bloß wüsste, wovon du redest.
He, ich mach nur Spaß.
Das wisst ihr doch sicher.
RD?
Das ist ein Geschäftsmann, der hergekommen ist, um Geschäfte zu machen,
und ich schlage vor, dass du da mitmachst.
Dieser Mann ist ein Schnapsschmuggler, außerdem treibt er's mit Niggern.
Den sollte man teeren und federn und nicht bei seinen Geschäften mitmachen.
Ich mach nur Spaß.
Sie vertragen doch 'nen Witz, hä?
Klar vertrage ich 'nen Witz.
Solang man nicht selber zu einem wird, hä?
Sie gehen doch gern in den Parisian, oder?
Und wenn ja?
Ich kann's einrichten, dass Sie da 10 % vom Umsatz kriegen.
- Das würden Sie tun? - Das würde ich.
Tja,
ich sollte doch mehr wert sein als 10 %.
An wie viel hatten Sie gedacht?
Ich hatte an 60 gedacht.
60 %?
Vom größten Club der Stadt?
So ist es.
Für welche Gegenleistung?
Meine Freunde würden Sie dann etwas netter behandeln.
- Welche Freunde? - 60 %.
Junge, 60 % sind nicht möglich.
Bin kein Junge. Ich bin von niemandem der Junge.
Das erspart deinem Vater 'ne Menge Peinlichkeiten.
- Häh? Wie? - 15 %.
Ich werd dich totschlagen.
Wie bitte?
Also,
das klingt doch nach 'ner fairen Abmachung. Erhöhen Sie auf 20?
Ich find 15 ziemlich gut, dafür, dass man nicht zur Arbeit erscheinen muss.
Tja, das ist 'n fairer Handel.
Da bin ich gern einverstanden.
Wie krieg ich meine Kohle?
Kommen Sie in den Parisian,
zweiter Dienstag jeden Monat, 19 Uhr.
War mir 'n Vergnügen, Mr. Coughlin.
Irv.
Sind wir uns also einig?
Der ist so dumm, dass ihn die Schweine beißen.
Ich weiß nicht, was Maso will.
Die Festnahmen sind um 70 % gesunken,
die Einnahmen um 300 % gestiegen.
Was soll der Scheiß, wieso schickt er uns den Kleinen als Aufpasser hier runter?
Nein. Es geht nicht um 'nen Aufpasser.
Digger will nur die Casino-Option checken
und sich 'n Bild von den Fortschritten machen.
Dann erstattet er dem alten Herrn Bericht.
Denk dir nichts, mach kein großes Ding draus.
Maso wird darauf hören, was ihm sein Sohn
über die Eröffnung eines neuen Casinos erzählt.
Mach dir deswegen keinen Kopf.
Wieso heißt er eigentlich Digger?
Weil er für alles andere zu blöd ist.
Er kann nur Gräber graben, für all die Kerle, die sie kaltmachen.
- Ohne Scheiß? - Ja.
Das ist gut.
Mein Plan war, ein Casino aufzumachen.
Mit Investoren aus Sarasota. Am neuen Standort des Ritz.
Ritz-Hotel und Casino.
Höchste Qualität, 1 A.
Direkt ins Casino.
Ein Hotel auf absolut höchstem Niveau.
Eine außerordentliche Erfahrung, egal ob man spielt oder nicht.
Für so ein brutales Geschäft
gab es überraschend viele Leute,
die sich damit ihre Brötchen verdienten.
Digger gehörte nicht zu diesen Leuten.
So sieht's aus.
Das Gesetz zum Alkoholverbot wird nicht ewig gelten.
Was machen wir, wenn die Prohibition zu Ende ist?
Glücksspiel.
Wir nutzen unsere Verbindungen, um es zu legalisieren.
Und wir sind die Einzigen, die den Laden aufziehen können.
Und das ist es?
Das wird es. Das Ritz Longboat Key.
Ich hab in Sarasota mit den Eigentümern gesprochen.
Wieso würden die uns reinlassen?
Weil die Glücksspiel nicht legalisiert kriegen und kein Casino betreiben können.
Denen gehört das Objekt. Wir führen das Casino.
Beim Gewinn machen wir fifty-fifty.
Augenblick mal.
Haben wir einen Zauberstab, der die Gesetze ändert?
Hab gehört, du hast Bingo legalisiert.
Ja. Das war 'n Anfang. Das war die Vorbedingung. Man muss erst das eine tun,
und dann kann man... - Ja, alles klar. Es war 'ne Vorbedingung.
Deine Großmutter kann das doch mal in der Kirche spielen.
Bingo.
Hör zu, ich habe Männer,
die für uns in Tallahassee und Sarasota die Bullen schmieren.
Ich habe welche, die bearbeiten Senatoren
und Angestellte der Finanzbehörde, die gern zocken.
Wenn wir das Glücksspiel durchkriegen, sind wir reich. Ganz legal.
Und das 'ne verflucht lange Zeit.
Schöne Reden schwingen kann ich auch.
Aber ich mag dich.
Ist 'n ziemlich cleveres Kerlchen.
Maso war vernarrt in die Casino-Sache.
Wollte täglich auf den neusten Stand gebracht werden,
so, als wär es seine Idee gewesen.
Er war adressiert an "Sir Joseph Coughlin, Nigger-Ficker".
Darin eine Notiz mit 2 Wörtern:
"60 %".
Dieselben Wörter, dieselbe Botschaft.
Wir tun, was wir können, aber er hat überall Rückendeckung.
Er ist mit allen hier zu tief verwurzelt.
Tja, dann müssen wir anfangen zu graben.
Wünsche einen guten Tag, die Herren. Virgil Beauregard.
Wie kann ich Ihnen behilflich sein?
Wir hoffen, Sie können RD Pruitt zur Vernunft bringen.
Das haben schon so manche versucht, nur ohne großen Erfolg.
Versuchen Sie's trotzdem.
Aus welchem Grund sollte ich das tun?
Um seiner selbst willen.
Er soll aufhören, in meinen Clubs rumzuballern.
Clubs?
Was für 'ne Art Clubs? Bridge-Clubs?
Ich selber bin ja im Tampa Rotary Club,
aber da hab ich noch nie einen von Ihnen beiden gesehen.
Ich bin hier, um was Geschäftliches mit Ihnen zu besprechen,
und Sie kommen mir mit irgendwelchen Scheiß-Spielchen?
- Den Eindruck haben Sie also? - Hören Sie...
Sie sind hier der große Hexenmeister vom Ku-Klux-Klan.
Gratulation.
Aber glauben Sie, wir sind so weit gekommen,
weil wir uns von ein paar Inzucht-Wichsern haben rumschubsen lassen?
Wenn es das ist, was Sie von uns denken,
machen Sie einen höchstgefährlichen Fehler, Junge.
Wir sind Angestellte der Regierung, Bankiers,
leitende Polizisten und deren Mitarbeiter.
Scheiße, wir haben sogar einen Richter.
Wenn ihr Idioten euch mit uns anlegt,
lassen wir ein gottverfluchtes Höllenfeuer auf euch herabregnen.
Auf euch und alle, die ihr liebt.
Sie drohen mir also mit Männern, die mehr Macht haben als Sie?
Ganz genau.
Verdammt, warum rede ich dann mit Ihnen?
Sie sind zu mir nach Hause gekommen?
So erspar ich Ihnen die Mühe, mich festnehmen zu lassen.
75 Zeugen,
und keiner von denen will reden.
Wollen Sie 'n Bier?
Ist Dünnbier, aber nicht übel.
Ja, gern.
Danke.
Ich will RD, Chief.
Ich kann mir vorstellen, dass Sie das wollen.
Sie wissen, was passiert, wenn Sie mir nicht helfen.
Nein, weiß ich nicht.
Es wird mehr Tote geben
und noch mehr Schlagzeilen wie "Blutbad in Cigar City".
Und der Chief wird seinen Hut nehmen müssen.
Sie auch.
Wär möglich.
Mit einem Unterschied. Wenn Sie den Hut nehmen müssen,
hat Ihnen vorher noch jemand von hinten 'ne Kugel in den Kopf gejagt.
Ich, ähm, ich verrat den Bruder meiner Frau nicht.
Ich will das eigentlich nicht.
Was wollen Sie nicht?
Ich will das nicht tun, wozu Sie mich zwingen.
Ich zwing Sie doch zu überhaupt nichts.
Oh, doch.
Was?
Sie hat's nicht bis, äh, Hollywood geschafft.
Nur bis nach Los Angeles.
Das ist nicht richtig.
Wir haben ihr einen Spezialarzt besorgt. Es, äh, es geht ihr ganz gut.
Was für einen Arzt?
Einen, der Leute vom Heroin wegbringt, Irv.
Sie werden mich niemals mit meinem Vornamen anreden.
Sie sagen zu mir "Chief Figgis",
ganz gleich, wie viele Jahre oder Tage unsere "Bekanntschaft" noch andauert.
Ist das klar?
Ich habe ihr das nicht angetan.
Nennen Sie mir Ihren Preis. Dafür, dass Sie mir sagen, wo meine Tochter ist.
Sie ist in einer sicheren und sauberen Einrichtung,
aber wo das ist, sage ich Ihnen nicht, ehe Sie...
Ehe ich was...
RD? Du triffst dich noch mal mit diesem Mann.
Darüber will ich jetzt auch nicht diskutieren.
Ja? Ich komme mit. Nur er und ich.
Longboat Key. Neben dem Ritz.
Heute Abend um 10.
Wann erfahre ich ihren Aufenthaltsort?
Sobald ich das Treffen lebend verlasse.
Sie erledigen das selbst.
Was sagen Sie?
Wenn Sie ihn schon umbringen,
seien Sie Manns genug, selbst abzudrücken.
Es ist nämlich ehrlos, andere Menschen das tun zu lassen,
wozu man selbst zu schwach ist.
Ist gut.
Meiner Erfahrung nach gehört nicht viel dazu, abzudrücken.
Hey, RD.
Wo ist mein Schwager?
Er ist nicht mitgekommen.
Männer, der da ist 'n richtiges Schlitzohr.
Lasst ihr seine Kanone auch nur eine Sekunde aus den Augen,
hat er sie auch schon in der Hand.
Sicher nicht.
Stehst du zu deinem Wort?
Kommt drauf an, wem ich's gegeben hab.
Also bist du nicht allein hier, wie ich's verlangt hab?
Scheiße, RD, dann wär's doch kein Vergnügen.
Wo sind Sie?
Wenn sie die Prohibition aufheben, ist das vielleicht
das größte Casino Amerikas.
Sie werden die Prohibition nicht aufheben, das hier ist ein gottesfürchtiges Land.
Das Land steckt in der Krise.
Die Banken gehen unter, die Städte sind bankrott.
Das liegt an dem kommunistischen Präsidenten.
Nein, es gibt keine Alkoholsteuer.
Deswegen wird der Staat die Gesetze ändern und auch das Glücksspiel legalisieren.
Du kannst dich daran beteiligen.
Ich will mich an nichts beteiligen, was mit dir zu tun hat.
Wie viel zahlt er dir dafür?
Wer?
Albert White.
Wie viel kriegst du dafür, dass du meine Läden überfällst?
Du machst das verdammt gut für ihn.
Ja, ich hab sein katholisches Geld genommen.
Weißt du, warum? Weil ich's auch umsonst getan hätte.
Du bist eine Pest.
Du und deine Nigger-Hure. Und deine dreckigen Itaker-Freunde.
Ich schnapp mir den Parisian.
Nicht 60 %,
den ganzen Laden!
Ich hol mir alle deine Clubs.
Ich hol mir alles, was dir gehört.
Ich geh vielleicht sogar bei dir zu Hause vorbei
und nehm mir das kleine Nigger-Tier vor. Danach mach ich sie kalt.
Du hast es noch immer nicht kapiert. Aber du verschwindest aus der Stadt, Kleiner.
Schade nur, dass du vergessen hast, deine Koffer zu packen.
Also gut.
Und los!
Verflucht.
Oh, Scheiße.
Scheiße!
Holt die Karre, schnell!
Das wird schon.
- Wir bringen dich zu 'nem Arzt. - Verflucht! Das tut weh.
Ja, es tut weh, aber es bringt dich nicht um.
- Scheiße! - Hier, drück das da drauf.
Scheiße!
Verflucht, wir hätten ihm die Fotos nicht zeigen sollen.
- Welche Fotos? - Figgis.
Das mussten wir machen, um den Scheißkerl zur Strecke zu bringen.
Der Preis war zu hoch.
Ich, ich... Du hast mich angeschossen.
Was?
Ich hab ihn erwischt, bevor er schießen konnte.
- Ich hab dich nicht angeschossen. - Ein anderer kann's nicht gewesen sein.
Fasani war da hinten.
Es war Fasani, der dich angeschossen hat, verflucht!
Nein, Fasani kam von da hinten.
Ja. Fasani kam hier rüber.
Fasani kam von da und hat dahin geschossen.
Er stand in dem Winkel hier. Genau von hier. So, hier.
Ja, und ich war da hinten
mit den Wichsern beschäftigt. - Du warst es.
Oh. Hol endlich die Scheiß-Karre.
Das wird 'n großartiges Casino.
- Oder nicht? - Ja.
Albert hatte nur RD bezahlt. Damit er uns fertigmacht.
Aber da wir jetzt Mitglieder vom Klan umgelegt hatten,
nahm der Klan das persönlich.
Sie kamen, um mir im Krankenhaus den Rest zu geben.
Aber wir hatten Wachen an den Eingängen aufgestellt.
Als die Mitglieder des Klans aufgaben und nach Hause gingen,
ließ Dion sie verfolgen.
Die anschließenden Schlägereien, Bombenanschläge und Morde
haben dem Einfluss des Klans in Tampa gewissermaßen ein Ende bereitet.
Wie fühlst du dich?
Mir geht's gut.
Ja?
Danke.
Es wird nie einen anderen geben.
Irvs Frau zog aus und nahm ihren Sohn mit.
Loretta wurde den ganzen Sommer über nicht gesehen.
Schenkst du mir deinen Namen?
Soll das heißen, du willst heiraten?
Was?
Wir sind doch verheiratet, oder nicht?
"Graciela, Isabella..."
Alle fallen mir nicht ein. "Lunes, Martes..."
Estúpido. Ich hab gar nicht so viele Namen.
Warte, warte, warte, warte.
"Graciela Coughlin".
Was Besseres kann dem Namen nicht passieren.
Ok. Ich habe Häuser gekauft.
Wow. Du bist verheiratet, und schon kaufst du Häuser?
Ja. Ich habe 3 Häuser gekauft, neben der Perez-Fabrik.
Was hast du denn mit den Häusern vor?
Ich brauche sie als Zufluchtsort für verlassene Frauen und Kinder.
Das ist wichtig, Joe.
Und dein politischer Einsatz in Kuba?
Ich habe mich in dich verliebt. Du schränkst meine Mobilität ein.
Komm her. Ich liebe dich.
Loretta hatte sich monatelang zurückgezogen.
Dann kam sie wieder aus dem Haus und erklärte,
von nun an nur noch Weiß tragen zu wollen.
Eine Entscheidung, die Jesus Christus für sie getroffen habe,
mit dem sie fortan verheiratet sei.
Verdammenswertes Werk.
Ihr Auftritt kam gut an.
Und in ihrer Vision für ein Tampa, das einmal von Sünde gereinigt wäre,
hatte ein Casino keinen Platz.
Wo liegt das Problem mit dieser Predigerin?
Das, äh, es gibt kein Problem mit der Predigerin.
Es läuft alles wie geplant.
Nichts darf unser Casino-Projekt gefährden.
Vollkommen richtig, Maso, auf keinen Fall.
Tu, was du tun musst.
Hören Sie, ich werde zu ihr gehen und mit ihr reden und...
Was auch immer getan werden muss, tu ich, ok?
Die Hauptsache ist, dass du das Problem beseitigst.
Ich will nichts mehr davon hören.
In Ordnung. Vielen Dank.
Du musst nicht heimlich mithören.
Was auch immer du über meine Geschäfte wissen willst, ich sag's dir.
Es sind deine Geschäfte, nicht meine.
Trotzdem, ich werd dir alles sagen.
Ja...
Als ich damals hierhergekommen bin, ging's mir nur um Vergeltung. Und um Geld.
Jetzt geht's mir bei allem, was ich tue, jedem Schritt, den ich mache,
nur um dich und um mich und darum, unsere Zukunft zu beschützen.
Es ist mir wichtig, dass du das verstehst.
Wenn diese Schritte dich aber nach und nach zu einem anderen machen,
dann wirst du nicht mehr du sein.
Du bist du. Abgesehen von den schlimmen Dingen, die du getan hast.
Du bist fast du.
Ich will dein wahres Ich.
Aber das hast du doch.
Du hast mein wahres Ich, komm her.
Du hast mein wahres Ich.
Glücksspiel zerstört die Seele.
Amen.
Es wird viel geredet
über persönliche Freiheit.
Wer jedoch je die Barbarei der Menschen gesehen
und sie am eigenen Leib erfahren hat...
Es ist nichts weiter als Freiheit für den Spieler...
für den Spieler, der die Gaben Gottes sinnlos verprasst.
Er nutzt sie allein für sich selbst.
Amen!
Persönliche Freiheit
ist die Freiheit
eines Mörders.
Eines Verführers.
Eines Wolfes, der sich mit Vorliebe zu einer Schafsherde gesellt.
Ich frage euch nun,
wie verkommen ist eure Tugend?
- Nicht verkommen. - Nein, sie ist nicht verkommen.
Wie verkommen ist eure Tugend?
Gar nicht, gar nicht.
Meine Tugend war schon immer ziemlich verkommen.
Welche Tugend?
Und nun wollen sie ein Haus des Glücksspiels an unserer Küste errichten.
Oh nein!
Und wir nehmen das hin.
Das kann man nur auf eine Weise regeln.
Solange die Kleine hier ist, wird das mit dem Casino nichts.
Und wenn das mit dem Casino nichts wird,
müssen wir beide den Kopf dafür hinhalten.
Ich krieg das hin. Klar?
- Mr. Coughlin! - Miss Figgis!
Freut mich sehr. Danke, dass Sie sich Zeit für uns nehmen.
Toller Auftritt heute.
- Unglaublich. - Toll.
Meinen Vater kennen Sie ja.
Chief.
Und das ist Mayweather.
Mayweather kennt sich aus mit Gottes Wort und trägt es südwärts.
Freut mich, Sir.
Meinerseits. Das ist gut. Die sollen das unbedingt auch in Miami hören.
- Nur immer weiter so. - Ich versuch es, Sir.
Sehr schön.
Was kann ich für Sie tun?
Äh, ich hatte gehofft, ich könnte Sie mal kurz sprechen.
Ich hatte gehofft, ich, äh, ich könnte mit Ihnen über das, äh, Ritz reden.
Mein Vater sagt, in Ihnen steckte mal ein guter Mensch.
Ich wusste gar nicht, dass er da nicht mehr ist.
Sie tun sehr viel für die Menschen hier.
Aber wir beide wissen, dass Ihre guten Werke durch böse Taten
geschmälert werden.
Wissen wir das?
Sie profitieren von der gesetzlosen Sucht anderer Menschen.
Von deren Schwäche und Trägheit und lüsternem Verhalten.
Sie können sich jedoch davon befreien.
Das will ich gar nicht.
Aber natürlich wollen Sie das.
Miss Figgis, Sie sind eine entzückende Frau,
und Ihre Geschichte ist erstaunlich.
Es überrascht mich nicht,
dass die Gemeinde auf das Dreifache angewachsen ist.
Wohl eher auf das Fünffache.
Es wurde viel Alkohol getrunken in den letzten 10 Jahren. Mehr als je zuvor.
Und das aus dem einfachen Grund, weil er verboten ist.
Dasselbe kann man auch über die Unzucht sagen.
Die Menschen wollen es
eigentlich nur tun, weil es etwas Verbotenes ist.
Dann dürfte es das nicht sein.
Ich versteh nicht.
Wenn Leute Unzucht begehen wollen, sollte man es ihnen nicht verbieten.
Und was ist, wenn sie bei Tieren liegen wollen?
Das wollen sie?
Ich versteh nicht.
Gibt es Menschen, die bei Tieren liegen wollen?
Einige ja.
Und deren Verderbtheit wird sich ausbreiten,
wenn es nach Ihrer Meinung geht.
Verzeihen Sie, ich sehe keinen Zusammenhang zwischen
Alkohol und der Unzucht mit Tieren.
Der Zusammenhang existiert zwischen allen Sünden.
Denn alle Sünden verstoßen gegen den Willen Gottes.
Und deswegen sind alle gleichermaßen anstößig.
Ich möchte mich entschuldigen, vielleicht verläuft unser Gespräch grade falsch.
Ich wollte Sie eigentlich nur fragen, ob Sie eventuell dazu bereit wären,
das Casino bei Ihren Predigten auszuklammern, und im Gegenzug
bringen wir ein Unternehmen hierher,
ein Unternehmen, das neue Arbeitsplätze schafft.
Damit werden die Sünden weniger, die mit Armut und Untätigkeit einhergehen.
Wir würden die Kirche mit Geld unterstützen.
Was sag ich, wir würden 'n paar Kirchen bauen.
Falls Gott die Bibel umschreiben sollte, sodass Glücksspiel zur Tugend wird,
spreche ich mich nicht mehr länger dagegen aus.
Bis dahin allerdings
können wir uns unsere Sünden nicht aussuchen, Mr. Coughlin.
Ich kann das nicht machen.
Was?
Sie vermasselt uns die ganze Sache, was heißt, du kannst das nicht machen?
Ich weiß. Niemand rührt sie an.
Das ist ein Fehler.
Was du nicht sagst.
Können wir Ihnen etwas anbieten?
Nein, schon gut. Danke.
Wir wissen, dass Sie beide vielbeschäftigt sind,
daher möchte ich gleich auf den Punkt kommen.
Wir beabsichtigen nicht, in das Casino im Ritz zu investieren.
Sind Sie da absolut sicher?
Ich fürchte, ja. Wird schon zu viel darüber berichtet.
Eine Frau predigt in einem Scheiß-Zelt.
Ja, das Casino würde auch nur 2 % unserer Beteiligung repräsentieren,
und wir können unmöglich den Anschein erwecken,
wir seien ein Unternehmen irischer
und italienischer Katholiken,
die weiße protestantische Mädchen in die Drogensucht führen.
Die Männer, für die ich arbeite, werden ziemlich verärgert sein.
Wir lassen uns nicht manipulieren oder hinters Licht führen.
Wir sind eine Institution. Man kann uns nicht bestechen oder bedrohen.
Denn ich vertrete schlicht und ergreifend die rechtsfähigen Interessen
eines Verwaltungsrats.
Wir sind die Oberschicht weißer Grundbesitzer in diesem Land,
und wir denken gar nicht daran, ein Stück von diesem Land abzugeben...
das wir mit sehr großer Mühe unterworfen und kolonisiert haben.
Das treten wir doch nicht an Katholiken, Juden, Schwarze oder Itaker ab.
Es ist nur ein viel einträglicheres Geschäft, sonst nichts.
Sie behalten das Geld in Ihren Taschen, schön weit weg von Leuten wie unsereins.
All diese Menschen,
die Schwarzen,
auf deren Rücken Sie sich mit großer Mühe dieses Amerika unterworfen haben.
Und die Einwanderer, die mit nichts herkamen
und sich die Finger bis auf die Scheiß-Knochen abgeschuftet haben.
Die haben es Ihnen geglaubt, als Sie damals sagten, sie könnten reich werden.
Es kommt der Tag, den ich vielleicht nicht erlebe, da werden die alles durchschauen.
Dann möchte ich nicht in Ihrer verdammten Haut stecken,
wenn Sie zwischen diesen Menschen stehen und dem, was ihnen gebührt.
Viel Glück. Wichser!
Wär 'n verdammt schönes Casino geworden.
Kann doch alles noch werden.
Es gibt auch Dinge, die sich wieder ändern.
Aber nicht alle Dinge.
Es wurde im Radio durchgegeben, gerade als wir zurückkamen.
Der gewählte Präsident Roosevelt hatte gleich nach seiner Wahl versprochen,
den Cullen Harrison Act zu unterzeichnen und damit die Prohibition zu beenden.
- Ah, guten Tag, Miss Figgis. - Mr. Coughlin.
- Darf ich? - Ja.
- Nur ganz kurz? - Ja, bitte setzen Sie sich.
Sie sehen sehr gut aus.
Und ich sehe, Sie gehen nicht mehr in Weiß?
Es ist beinahe weiß.
Hier, bitte, Sir.
Haben Sie vielen Dank. Ich nehm einen Kaffee, bitte.
Natürlich.
Danke.
Warum hasst Sie mein Vater so furchtbar?
Tja, ich bin ein Gauner, und er ist Polizeichef. Da ist das wohl normal.
Nein. Er hatte Sie gern.
Sagte, Sie wären der Bürgermeister von Ybor.
Das hat er gesagt?
Was haben Sie getan...
ihm getan?
Wir hatten Fotografien.
Und Sie haben sie ihm gezeigt?
Ich hab ihm 2 gezeigt.
Wie viele hatten Sie insgesamt?
Alle.
Wir kommen alle in die Hölle.
Sie kommen sicher nicht in die Hölle.
Wissen Sie, was mir klargeworden ist,
als ich meine Seele Gott anvertraute?
Was?
Das ist der Himmel.
Genau hier.
Alles um uns.
Und warum sieht es aus wie die Hölle?
Weil wir alles versaut haben.
Nach meinen Versuchungen
habe ich wieder im Bett meiner Kindheit geschlafen.
Ich fühlte mich wieder sicher.
Das hatte mir gefehlt.
Ich weiß nicht, ob es einen Gott gibt.
Aber ich hoffe, dass es so ist.
Und ich hoffe, Er ist gütig.
Wär das nicht wundervoll?
Ja, das wär's.
Sie verzagen anscheinend niemals. Haben Sie da einen Trick?
Nein, keinen Trick.
Ich habe meine Frau.
Das ist genug.
Und wenn Sie sie verlieren?
Was haben Sie jetzt vor?
Was meinen Sie?
Na ja, Sie haben mich aufgehalten, haben das Casino aufgehalten.
Das Gesetz hat das nicht geschafft. Die Bürger haben das nicht geschafft.
Der Klan hat's nicht geschafft.
Sie haben's hingekriegt.
Den Alkohol konnte ich nicht bezwingen.
Nein, das war 'ne Nummer zu groß.
Aber Sie haben das Glücksspiel aufgehalten.
Bevor Sie kamen, war alles geregelt.
Das hab ich hingekriegt, oder?
Ja, das haben Sie.
Was macht Ihr Vater jetzt?
Er hockt zu Hause, denke ich.
Blind vor Wut,
weil Männer seine Tochter berührt hatten, wie er früher seine Frau berührt hat.
Und schlimmer noch.
Er geht im Haus auf und ab und flüstert immer dieselben 2 Worte.
Welche Worte?
"Tu Buße".
"Tu Buße". "Tu Buße".
Sie müssen ihm Zeit lassen. Vielleicht kommt er drüber hinweg.
Nachricht aus Boston, alle 3 Lastwagen sind wohlbehalten angekommen.
Schmiergeld genauso wie letzte Woche. Also kein Problem.
Gut, gut, gut.
Und Loretta Figgis hat sich gestern die Kehle durchgeschnitten.
Was?
Ja. Sie hat's im Bett vom Chief gemacht, steht da.
Eins muss ich ihr lassen,
sie hat Mumm. Ich könnte das nicht.
Manchmal muss es wohl so sein.
Scheiße, sie hätt's auch 3 Monate eher durchziehen können
und uns damit 'nen verfluchten Gefallen getan.
Zu spät.
Jetzt gibst du dir die Schuld?
Sie ist in den Westen gegangen. Das machen viele Mädchen.
Und sie ist ausgebeutet worden.
Nicht von dir.
Aber von Männern wie mir.
Du besorgst den Schnaps, kriegst dafür 'n Mädchen...
oder die Drogen,
eine Hand wäscht die andere.
Wir sind nicht unseres Bruders Hüter.
Es wäre sogar eine Beleidigung für unseren Bruder, wenn wir das glaubten.
Sieh dir diese Menschen an.
Wenn der da, sagen wir, am Alkohol stirbt,
ist das dann unsere Schuld?
Wann hast du das Foto gemacht?
Vor einem Monat.
Ganz sicher?
Ich habe das Foto vor einem Monat und 3 Tagen selbst gemacht.
Warum?
Weil diese Frau 1927 gestorben ist.
Es gab in meinem Leben nie jemanden wie dich.
Irgendwann werde ich gut genug für dich sein.
- Bist du dir sicher, dass sie's ist? - Sag du's mir.
- Hast du's Graciela erzählt? - Ja, natürlich.
Oh, Mann, oh, Mann.
Würdest du's deiner Frau nicht erzählen?
Nein.
Nein, 'nen Scheiß würde ich erzählen, aber du bist ja eher verweichlicht.
Was hast du gesagt?
"Hey, 'tschuldige, Schatz, aber die Kleine,
der ich Ewigkeiten nachgetrauert hab,
"die ist gar nicht tot. Die ist in Miami.
"Aber mach bloß kein großes Ding draus, wenn's geht."
Wann fährst du?
- Wohin? - Was heißt "wohin "?
Du hast grade gehört, dass die Kleine,
wegen der du mich dauernd genervt hast, 200 Meilen weit weg ist.
Wann fährst du?
Wahrscheinlich nach dieser Sache mit Maso.
Gut.
Dann hast du was, wofür du weiterleben kannst.
Was soll das bedeuten?
Er braucht für sich und seine Jungs 'nen halben Zug, um hierherzukommen.
Das ist 'ne verflucht große Gefolgschaft.
Ach, so 'n Schwachsinn, darüber mach ich mir keine Gedanken.
Er hat nichts davon, wenn er uns erschießen lässt.
Wir machen mit Rum $11,5 Millionen im Jahr
allein in diesem Scheiß-Kaff hier.
Weswegen soll er uns umbringen?
Wir schicken säckeweise Geld da rauf in seine Villa in dieses verfickte Nahant.
Ich mag aber die Vorzeichen nicht.
- Was für Vorzeichen? - Die Casino-Sache ist geplatzt.
Mit den Drogen sind wir nie vorangekommen.
Und du bist Ire in 'ner Welt voller Spaghettis.
Ok? Du gehst in ein Haus, in dem er jedes Zimmer angemietet hat.
Ich kann da nicht mal 'ne Knarre verstecken.
Du gehst rein, weißt nichts, und wir sind draußen.
Sind das für dich genug Vorzeichen?
Du musst was für mich tun.
Ich hätte gern, dass du für eine Weile nach Miami gehst.
Wie lange ist eine Weile?
Ich weiß es nicht. Nicht allzu lange.
Ich will auch nicht wissen, wo du bist, die Adresse gibst du Dion.
Wenn's so weit ist, sagt er sie mir,
und dann werde ich dich abholen.
Willst du herausfinden, ob du so grausam bist wie du sein musst?
Wahrscheinlich.
Joseph,
auch wenn du die heutige Schlacht
gewinnst, es steckt so viel Gewalt in dem, was du tust.
Komm her.
Gino, wo wohnst du jetzt?
Neponset.
Du wirst sesshaft?
2 Kinder, Mugghiera, casa. Das ganze Programm.
- Hast du auch Kinder? - Bis jetzt nicht.
Den richtigen Zeitpunkt gibt es nie.
Hier lang.
Wie geht's dir, mein Sohn?
Gut.
Fausto, kümmere dich um Dion.
Also, wie ist es dir ergangen?
Gut. Und Ihnen?
Viele gute Tage, wenige schlechte.
Ok.
Und diese Kleine hat da Casino-Geschäft versaut?
Ja. Diese Kleine.
Wieso hast du sie nicht umgelegt?
Wäre zu viel Aufsehen gewesen.
Das ist es nicht.
Du bist kein Killer, Joseph.
Nur 'n fein angezogener Ganove.
Darum hast du sie nicht umgelegt, diese puttana pazza.
Wissen Sie, wie viel Geld Sie hier gemacht haben, bevor ich erschien?
- Und wie viel Sie jetzt verdienen? - Alles nur mit Rum.
Du hast die Huren und die Drogen vernachlässigt.
Ja, weil der Rum das profitabelste Geschäft ist.
Und ich hab hier 4 neue Clubs aufgemacht.
Du hättest viel mehr aufmachen können.
Maso, hö...
Mr. Pescatore!
Ich hab Ybor kontrolliert und auch Tampa. Hatten Sie da jemals ein Problem?
Du hast mehr getan als das.
Du hast die ganze Küste kontrolliert.
Hast Albert abserviert. Den Mann in eine zugepisste Ecke in Miami gedrängt.
Ich habe die Bücher durchgesehen.
Du hast uns hier groß gemacht.
Und was jetzt? Iren ab sofort unerwünscht? Was soll ich werden?
Das, was ich dir sage, verdammt noch mal!
Wenn du nicht willst, dass ich dir die Fresse polier, du Scheiß-Ire!
Du wirst Consigliere.
Bringst Digger die Spielregeln bei, ihr trefft euch mit Leuten.
Zeig ihm das, was zählt.
Aber dein Schnitt wird gekürzt.
Inwieweit gekürzt?
Digger erhält deinen Anteil.
Hören Sie, Mr. Pescatore,
ich glaub, das ist eine fantastische Idee.
Digger kommt hier runter, er übernimmt,
wir werden Florida kontrollieren und werden Kuba übernehmen.
Aber mein Anteil bleibt größenmäßig da, wo er ist.
Und man hat keine Macht, wenn man als Boss der Mannschaft Hafenarbeiter erpresst.
Ja, aber vielleicht geht es genau darum. Klugscheißer!
Sie brauchen mich. Das hier ist mein Werk.
Du könntest uns von Nutzen sein.
Aber mir fehlt ein wenig Dankbarkeit, hä.
Ja, mir auch.
Du arbeitest für mich,
nicht für die Latinos und Nigger, mit denen du verkehrst.
Wenn ich dir befehle, die Scheiße aus meiner Toilette zu kratzen,
was machst du dann?
Ich kann deine Niggerfreundin kaltmachen
und dein gesamtes Haus niederbrennen, wenn mir danach ist.
Also, willst du der Boss der Mannschaft sein
oder die Scheiße aus meiner Toilette kratzen?
Ich nehme Bewerbungen entgegen. Für beides.
Dann würde ich sagen "Boss der Mannschaft".
Braver Junge.
Möchten Sie heute irgendwo zu Abend essen? Wir haben immer schöne Plätze reserviert.
Weißt du, Joseph, was mir an Albert White gefällt?
Was?
Dass er Tampa auch gut kennt.
Das bedeutet, kein Schwein braucht dich mehr, Wichser.
Mein Glück hat sich ein klein wenig gewandelt.
Maso und ich haben eine Einigung erzielt.
Als du die Casino-Sache ruiniert hast, wollte er, dass ich seinem Sohn helfe.
Und das war erst der Anfang.
Weißt du,
man muss den Leuten vertrauen, mit denen man arbeitet.
Dieses Spiel spielt man nicht, um Zweiter zu werden.
Um aufs falsche Pferd zu setzen.
Das war's.
Hast du gedacht, du gehst morgen
schön essen und siehst dabei in die verfickte Sonne?
Da hast du dich geirrt.
Sieh lieber jetzt noch mal hin, denn gleich kannst du das nicht mehr.
Warte.
Albert, ich muss dir etwas zeigen.
Wenn du dir das nicht ansiehst, bereust du das dein Leben lang.
Das würdest du dir nie verzeihen.
Sie ist tot.
Sieht sie da tot aus?
Wo ist sie?
Sie ist auf dem Scheiß-Foto, Albert.
- Wo ist sie? - Ich würd's dir gern sagen,
noch lieber würd ich hier lebend rausgehen.
Das ist 'n altes,
ein altes, das einfach zusammengeklappt wurde.
Das hab ich auch erst gedacht.
Aber da, sieh mal, der Kerl mit der Zeitung,
das war letzten Monat.
Du sagst es mir, oder ich bring dich unter die Erde, verflucht!
Ich hab sie auch geliebt, Albert.
So wie du diese Frau liebst?
Ja.
Ist sie 'ne Niggerin oder 'ne Scheiß-Latina?
Sie ist beides.
Nein, nein!
Verflucht, wo sind die?
Fragen Sie doch Albert. Er kennt sich aus in Tampa.
Wissen Sie, wieso die Melasse und der Rum den Weg über Tampa
nach Florida nehmen, Maso?
Tunnel.
Welche Tunnel?
Die unter dem Viertel hier verlaufen.
So schmuggeln sie den Alkohol rein.
Und genau da sind meine Männer jetzt gerade.
Ihre Leute sind damit beschäftigt, die Eingangstür zu überwachen.
Aber von dort kommen wir nicht.
Wir kommen, um sie zu holen, Maso.
Aber wir kommen von unten.
Los, los!
Los!
Hast du das Zimmer durchsucht?
Alles, das ganze Stockwerk.
Seppe, sieh noch mal nach.
Boss, Coughlin ist unten gesehen worden.
Hat wahrscheinlich nicht mal 'nen Kratzer.
Schnittwunde am Kopf.
Ich schätze, du kannst nicht warten, bis er an einer Blutvergiftung stirbt.
Oh... Wir werden gar nicht so viel Zeit haben.
Es ist sehr schwer für einen Mann, wenn er einen Sohn hat, der so dämlich ist.
Alles sauber, Boss.
Ihr bewacht jetzt die Tür und die Treppe,
wie in Rom die verfickten Zenturionen.
Schenken Sie mir auch einen ein, ja?
Wo warst du versteckt?
Versteckt?
Als Seppe das Zimmer durchsucht hat.
Ich saß genau hier.
Ich habe ihn gefragt, ob er für jemanden arbeiten will, der morgen noch lebt.
Und das hat gereicht?
Das und die Tatsache, dass er nicht für den Vollidioten Digger arbeiten wollte.
Es lief alles so gut hier. Und Sie reiten es an einem Tag in die Scheiße.
Wissen Sie, wie viele Männer jetzt tot sind?
Nur wegen Ihrem Spaghettifresser-Scheiß!
Vielleicht hast du auch irgendwann einen Sohn. Dann wirst du das verstehen.
Was werde ich verstehen?
Wie geht es meinem Sohn?
Ihr Sohn ist jetzt tot.
Die hätten Jagd auf uns gemacht, jeden Einzelnen
von uns umgebracht, das weißt du.
Die haben auch gar nicht erwartet, alt zu werden.
Tu ich auch nicht.
Ich wollte Albert noch so viele Dinge sagen, bevor ich ihn erschieße.
Zu spät.
Gut,
ich würde sagen, das sind genug Tote für heute.
Will einer von euch noch sterben?
Nein, Mr. Coughlin.
Alle, die wieder rauf nach Boston wollen, haben meinen Segen. Ihr könnt gehen.
Aber alle, die gern hierbleiben wollen,
wo es schön warm ist und die Frauen hübsch sind,
es gibt genug Jobs für euch.
Aber für mich war's das.
Wer 'nen Boss braucht, geht zu ihm. Er wird jetzt alles regeln.
Gibt's noch Unklarheiten?
Gut.
Graciela.
Na, dann los. Machen wir erst mal den ganzen Saustall sauber.
Dion hat die Männer 8 Jahre lang angeführt.
Und er hatte recht. Alt ist er nicht geworden.
- Sag einfach, was du zu sagen hast. - Und was?
Nach dem Unfall dachtest du dir: "Mach ich das Beste draus."
- Nein. - Was dann?
Was ist passiert, Emma?
Na ja, die Bullen waren hinter mir her,
da hab ich zum Fahrer gesagt, es gibt nur eine Möglichkeit,
sie loszuwerden. Er soll von der Brücke fahren.
Aber er wollte nicht hören.
Und?
Ich hab ihn erschossen.
Wir sind ins Wasser rein, ich bin rausgeschwommen
und rannte ins nächste Haus, wo Licht brannte.
Da wohnte ein Fischer.
Er hat mich sehr gerne bei sich aufgenommen.
Zu mir wolltest du nicht.
Die hätten mich umgebracht, wenn ich aufgetaucht wär.
Ich war dir nichts schuldig.
Ich habe jahrelang um dich getrauert.
Erwartest du jetzt etwa von mir, dass du mir leidtust, oder was?
Na, vielleicht, wenn ich 'nen Polizeipräsidenten als
Vater gehabt hätte, aus dem schönen Teil von Irland.
Aber ich musste immer sehen, wo ich bleibe.
Hast du mich je geliebt?
Wir hatten Spaß, Joe.
Und klar, es gab Momente.
Aber du musstest was draus machen, was es nicht war.
Was war es denn?
Eine Lüge.
Du weißt, dass wir nicht Gottes Kinder sind.
Wir sind keine Märchenfiguren aus einem Buch über die wahre Liebe.
Wir tanzen wie verfickte Scheißkerle,
sodass unter unseren Füßen kein Gras mehr wächst.
Ich bin frei, Joseph.
Solltest du vorbeischauen wollen, du bist immer herzlich eingeladen.
Wir hatten doch immer großen Spaß.
Ich will nicht frei sein.
Ach, komm schon.
Wir wollten doch nie was anderes.
Du wolltest das.
Und jetzt hast du es.
Leb wohl, Emma.
Wir bauten Gracielas Casitas
für Frauen und Kinder, die ein Dach über dem Kopf brauchten.
Wir nannten unser Kind nach meinem Vater.
Er war einfühlsam, freundlich, wie seine Mutter.
Hey, Tomas.
Wo gehst du denn hin, Tomas?
Wo gehst du hin?
Tu Buße.
Tu Buße.
Tu Buße.
Tu Buße.
Komm her, mein Schatz. Komm mal hoch.
Tu Buße.
Tu Buße.
- Tomas! - Tu Buße.
Tu Buße.
Tu Buße.
Tu Buße.
Alles in Ordnung?
Oh nein.
Oh nein.
Oh nein, nein, nein.
Oh, Gott. Oh, Gott.
Oh, nein.
Oh, Gott, nein.
ARCENAS, KUBA
Samstags geh ich oft mit meinem Sohn ins Kino.
Irgendein kleiner deutscher Kerl machte Ärger in Übersee.
Ich glaube aber nicht, dass die noch mal Krieg führen.
Das bringt doch nichts.
Mein Sohn mochte diesen Film.
Es ging um einen ehrlichen Sheriff in einer verkommenen Stadt.
Er redete nur noch davon, dass er später auch einen Sheriffstern tragen wird.
Das ist mein Bruder.
Das, ähm, das war der Name meines Bruders. Das ist dein Onkel.
Nachmittags gehen wir oft Fluss- oder Riesenbarsche fangen.
Einmal fragte mich mein Sohn: "Wo genau ist denn der Himmel?"
Und ich sagte ihm, was Loretta mir gesagt hat.
"Das ist der Himmel. Genau hier.
"Alles um uns."
German
Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.