All language subtitles for Weiblich.toedlich.sucht.Wer.ist.Carrie.2011.German.DL.1080p.BluRay.x264-ROOR

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Original subtitles

Wagen 240, was ist los?

Wir haben einen 10-57 in der Madison, einen Block westlich von Anza.

Die verdächtige Person fährt einen weißen Nissan und hat zwei parkende PKWs

auf der östlichen Straßenseite beschädigt.

Im Moment ist der Nissan auf der Madison unterwegs Richtung Westen.

Es handelt sich möglicherweise um einen 10-55. Nehmen Sie die Verfolgung auf.

Ecke 23ste und Washington Street wird ein 10-16 gemeldet. Wagen 262, bitte melden.

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Was ist denn da los? - Keine Ahnung.

Marty Remmington?

Ja, das bin ich. - Dann haben wir einen Haftbefehl für Sie, Sir.

Das verstehe ich nicht. Weswegen denn? Was soll ich denn getan haben?

Shay Benson wurde ermordet. - Was? - Wer?

Sie haben das Recht, die Aussage zu verweigern.

Alles, was Sie jetzt sagen, kann vor Gericht gegen Sie verwendet werden.

Marty? Was soll das alles? - Carrie, ruf meinen Anwalt an.

Aufs Revier. - Und zwar jetzt gleich. - Aber Marty, ich...

Ma'am, ein Durchsuchungsbefehl. Hier, bitte.

Ich verstehe das nicht. Wer ist Shay Benson?

Ist der Martini "geilomat"?

Das kommt ganz darauf an, was du unter "geilomat" verstehst.

Das war unter der Gürtellinie.

Sorry, tut mir leid. Aber ich weiß ja nun mal leider, worauf du stehst. - Böse, böse.

Was hat er jetzt wieder gesagt? - Ach, frag nicht. - Was ist denn?

Wird hier auch bedient oder nur rumgegackelt? - Stell dich hinten an. - Genau.

Hey, Ashley. Dein Vater gibt ja angeblich eine große Geburtstagsparty.

Ach herrje. Sag bloß, das stand wieder in der Zeitung.

Ganz oben in der Klatsch- und Tratschecke. - Schon klar. Kleiner geht's nicht.

Keine Sorge. Kyle ist hier aber der Einzige, der noch Zeitung liest.

Mit seinem Grundschulvokabular kriegt er das gerade noch hin.

Hey, lass das!

Hey, Carrie. - Hi. - Übernimmst du meinen letzten Tisch?

Ja, na klar. Aber gehst du nachher nicht mit uns noch weg?

Oh, nein. Ich bin so was von erschossen, echt.

Ich habe gestern Nacht bis drei Uhr gebüffelt. - Okay, geht in Ordnung. - Das ist nett von dir.

Lori kann den Tisch einfach bei dir eintragen. Es ist Nummer 16. Die haben schon bestellt.

Dann schlaf dich aus. - Danke. Schönen Abend.

Scheiße.

Oh, nein. Nein, nein. So ein Mist. Mein Laptop.

Hey. - Hey.

Alles halb so wild.

Das sagst du so.

Meine komplette Hausarbeit für Geschichte ist auf dem Laptop gewesen.

Und alles, was ich aus der Bibliothek runtergeladen hatte.

Die geben dir mehr Zeit.

Hast du eine Vorstellung, was mich das kostet?

Ich muss zwei Scheiben vom Auto bezahlen, ich brauche ein neuen Laptop.

Bezahlt das nicht die Versicherung? - Das ist da nicht mit drin.

Komm her, Babe. Komm her.

Alles wird gut.

Okay, Kyle ist dran. - Na gut.

Ich... Ich wurde Donnerstag wieder geblitzt.

Hab mir 'nen Muskel im Fitnesscenter gezerrt und mich selbst ausgesperrt.

Die Frau vom Schlüsseldienst hat mich drei Stunden warten lassen.

Ich kenne die schon. Die ist eine blöde Kuh.

Trotzdem. Dein Ticket fürs Zuschnellfahren kostet weniger als Ashleys Laptop. - Stimmt.

Du gewinnst.

Oh, wow. - Super. - Oh, eins habe ich noch gar nicht erzählt.

Mein Scheck für die Miete war letzten Monat nicht gedeckt.

Und deswegen darf ich jetzt immer bar bezahlen. - Das ist gut. - Klasse, oder?

Okay. Ich stelle jetzt die Gewissensfrage. - Lass es bleiben.

Ich weiß, du hasst deinen Vater. Trotzdem kann er dir doch was leihen.

Nein, hassen tu ich ihn nicht.

Ich hab's nur satt, dass er mich immer kontrolliert.

Er weiß immerzu alles besser als die anderen.

Und wenn ich ihn nach Geld frage, glaubt er gleich wieder, er ist der Chef.

Ist das wirklich so dramatisch? - Ja. - Ja.

Sorry. War ja nur so eine Idee. Jetzt ist Carrie dran.

Ja, gut. Also, ich denke, ich bin da sogar noch etwas besser.

Ach, echt? Dann schieß mal los.

Also, mein Freund Frank... Ich glaube, ich habe ihn schon mal erwähnt.

Warst du nicht mit dem nach der Scheidung zusammen? - Genau.

Also, er hatte letzte Woche einen tödlichen Autounfall.

Ich bin gestern auf der Beerdigung gewesen.

Oh, wie schrecklich ist das denn? - Warum hast du mir denn nichts gesagt?

Ach, ich weiß auch nicht. Ich habe niemandem davon erzählt.

Ich habe jedenfalls seiner Familie geholfen. Haus ausräumen und so.

Ich darf mir ja jetzt was anderes suchen. - Hast du schon was in Aussicht?

Nicht wirklich. Aber wenn mir nicht bald was einfällt,

kann ich immer noch in meinem Auto schlafen.

So eine Scheiße. - Weißt du was?

Du kannst doch bei mir für eine Weile mit einziehen. Wenn das für dich okay ist.

Ich habe ein Schlafsofa. Toll ist das nicht. Aber für eine Weile kann man das machen.

Im Ernst? Ich werde dir bestimmt nicht auf die Nerven gehen.

Wenn du willst, gebe ich Miete dazu. - Musst du nicht. Aber wenn du's machst,

bin ich weniger unter Druck. Auf mich kommt ja finanziell was zu.

Du könntest ja meinen Laptop benutzen, bis du einen neuen gekauft hast.

Das passt doch. - Ja. Und ich bin sowieso, mehr bei Matt als bei mir zu Hause.

Das Apartment ist die meiste Zeit gar nicht bewohnt.

Hört sich klasse an. - Ja. - Ja.

Na dann, okay. - Abgemacht? - Abgemacht.

Dann stoßen wir an. Auf "Glück im Unglück".

Alles klar. - Prost. - Cheers. - Cheers. - Salute.

Das ist Wahnsinn. Du bist wirklich unglaublich.

Ihr Musikgeschmack ist so was von scheiße.

Kann ja sein. Aber mich mag sie. - Wie jetzt? Hast du einen Fuß in der Tür?

Ich sagte dir doch, ich schaffe das. Übermorgen ziehe ich bei ihr ein.

Nimmt sie dich zu Daddys Geburtstag mit? - Nein. Bin ich auch nicht scharf drauf.

Ich kriege noch eine Menge Möglichkeiten.

Lass mich erstmal mit der Tusse unter einem Dach wohnen.

Guten Morgen.

Bringt's noch irgendwas in ihrem Laptop?

Sie hat ein paar E-Mails von ihrem Dad abgespeichert.

Er findet, sie sollte nicht in der City leben.

Er denkt, das ist zu gefährlich.

Der sollte mal sehen, wo wir aufgewachsen sind. - Allerdings.

Er wollte sie letzte Woche zum Essen im Suzume einladen. Sie wollte nicht.

Suzume? Schickes Lokal.

Ihre E-Mails der vergangenen sechs Wochen.

Perfekt.

Dann häng dich mal rein.

Das Taxifahren geht mir so was von auf den Kranz. - Verlass dich auf mich.

Kann ich meine Sachen in die untere Schublade tun? - Na klar.

Schmeiß mein Zeug einfach ins obere Fach. - Du bist süß. Tausend Dank.

Und? Was denkst du? Kann ich so gehen? - Wow! Du siehst fantastisch aus.

Ehrlich? - Ja.

Danke. Ich bin sicher, mein Dad meckert, weil ich mir die Haare jetzt blondieren lasse.

Er hat's noch nicht gesehen. - Sieht toll aus. Er findet's bestimmt gut.

Da kennst du ihn aber schlecht. Im Grunde ist das auch egal.

Ich habe ja Matt. Er ist der perfekte Puffer zwischen mir und meinem Vater.

Was schenkst du ihm?

Das ist ein Bild von Matt. Eine Strandlandschaft. Es ist echt gut.

Steht dein Dad auf Wasser und so?

Er baut so einen Hotelkomplex in Jersey. Das ist direkt am Atlantik.

Er hat ja alles. Ihm was zu schenken, ist schwierig.

Ach was. Er findet's sicher toll. Los, geh. Amüsiere dich.

Und wenn er was sagt, einfach auf Durchzug schalten.

Er hat immerhin Geburtstag. - Du hast Recht. Danke, Carrie.

Wenn er uns wieder blöd kommt, einfach auf Durchzug schalten, okay?

Mach ich sowieso.

Hi. - Hallo.

Danke.

Ich muss, glaube ich, sofort was trinken. Oder ist das daneben?

Unter den gegebenen Bedingungen, nein.

Ah, da kommt ja der Mann des Tages.

Da bist du ja. Hallo, Schatz. - Hi, Dad.

Deine Haare sehen ja ganz anders aus. - Ich hatte einfach Lust auf was Neues.

So kann man's auch nennen. In deinem Alter wachsen sie ja immer wieder nach.

Bei mir werden sie inzwischen leider nur noch dünner.

Du siehst immer noch aus wie 25. - Paula. - Hallo, Schätzchen.

Ich gebe zu, als dein Vater sagte, du bist jetzt eine junge Dame, hat er nicht gelogen.

Hat er das gesagt? Oh, das ist mein Freund Matt.

Das ist Paula Wickless. Sie ist seine... Ex.

Schön, dass Sie mitgekommen sind. - Ich freue mich auch.

Und bist du jetzt nur für die Party hier?

Paula ist vor ein paar Tagen wieder hergezogen. - Fast. Noch nicht ganz.

Ich muss noch meine Villa in Atlanta verkaufen. Gekündigt habe ich aber schon.

Und hier winkt mir bereits ein neuer Job. Er hat mich wieder.

Ihr Makler ist nicht so ganz fit. Ich habe ihr Travis empfohlen.

Bitte. Bedient euch.

Tausend Dank. - Nein. Nicht den weißen. Nimm den roten. Der schmeckt dir besser.

Ach, gibt's auch Bier? - Alles zu seiner Zeit, Junger Mann.

Sie sagen es.

Ach, steht da nicht Lee Mackey? Ich habe ihn jahrelang nicht gesehen.

Tatsächlich. Ich bin gleich wieder da. Ich sage ihm schnell hallo.

Nehmt euch doch ein Häppchen. Aber bitte keinen Lachs.

Nicht, dass du krank wirst.

Ich würde nie im Leben den Lachs essen. Ich bin doch nicht irre, oder?

Ach, ich bitte dich. Bloß ein Lachshäppchen.

Wow. Das hat ihr natürlich Daddy geschenkt.

Ihr habt mir eine große Freude gemacht, indem ihr heute alle gekommen seid.

Denn wie ihr wisst, werde ich 40.

Okay, Verzeihung. Kleiner Fehler. Ich werde 50.

Aber ich fühle mich wie 25.

Wäre ich nur damals schon so weise gewesen wie heute.

Aber gedacht hat er's trotzdem.

Ich wünsche mir jedenfalls, dass ihr euch amüsiert und trinke auf euer aller Wohl.

Cheers! - Danke.

Ashley? Ach, da bist du ja. - Hey.

Wo ist Matt? - Der holt mir ein Dessert.

Gut. Weißt du, ich würde dich gerne jemandem vorstellen. - Ach ja?

Der junge Mann ist der Sohn eines Kunden. Er ist ein Harvard-Absolvent.

Das ist aber nicht dein Ernst? Ich bin doch mit Matt hier.

Ja sicher. Aber weißt du, du kannst doch kurz "Hallo" sagen.

Ich meine, es wäre schon angemessen, wenn du mal deinem Niveau entsprechend heiratest.

Und was soll das heißen? - Versteh das nicht falsch. Ich will nur dein Bestes.

Und das weißt du natürlich genau. - Sicher, ich bin dein Vater.

Leider tust du das nicht. Merk dir das, bitte.

Dad, ich weiß nicht, wie oft ich dir das noch sagen muss, aber ich liebe Matt.

Und das wird sich auch so schnell nicht ändern. - Ashley.

Du glaubst, dass du immer das Richtige tust.

Aber ich habe den Eindruck, dass du mir mit deinen Entscheidungen etwas beweisen willst.

Dir muss ich nichts beweisen. - Doch. Was soll das zum Beispiel,

dass du für deinen Lebensunterhalt allein aufkommst?

Du wohnst doch auch lieber in einer zweifelhaften Umgebung als zu Hause.

Ist doch klar. Ich kann nicht zu Hause wohnen, weil du so bist, wie du bist.

Ashley, ich... - Und mir ist das auch alles zuviel. Ende Banane. Ich gehe.

Ich war nur zehn Minuten weg.

Und das waren neun Minuten zuviel. Los, komm.

Hey. Und? Alles klar? - Es war eine Katastrophe.

Mein Vater wollte mich mit jemandem verkuppeln,

während Matt nur mal kurz aus dem Zimmer war.

Wieso kann dein Dad ihn eigentlich so überhaupt nicht leiden?

Er denkt, Matt nagt, wie alle jungen Künstler, am Hungertuch.

Er glaubt, mein Freund bleibt ewig Barkeeper. - Aber Matt ist so talentiert.

Nicht nur das. Er kümmert sich auch um seinen Bruder.

Und schiebt Doppelschicht. Da hat er kaum mal Zeit zum Malen.

Was ist eigentlich mit dem Bruder? Er wird fast nie erwähnt. - Ethan?

Der hat lange für die Polizei gearbeitet.

Vor neun Monaten hatte er einen Motorradunfall und sitzt seitdem im Rollstuhl.

Das ist ja furchtbar. - Ja. Die Ärzte sagen, er wird irgendwann wieder gehen können.

Aber die Frage ist, wann. Das dauert.

Matt ist zu ihm gezogen, weil es Ethan dann besser geht.

Die haben ein gutes Verhältnis zueinander.

Ich lege mich jetzt jedenfalls hin. Gute Nacht. - Gute Nacht.

Allergien: Fisch und Muscheln.

Du weißt, wo's das gibt. - Na klar. Kein Ding.

Und kannst du's mir besorgen? - Wann denn? - Heute noch.

Da rufe ich doch bloß einmal an.

Sag mir Bescheid, wenn du's hast. - Mach ich. Also dann, tschüss.

Guten Tag. Wissen Sie schon, was Sie essen wollen? - Äh, ja.

Ich hätte gerne die Katsudon, bitte. - Einmal Katsudon. Gerne. - Und noch was.

Hoffentlich ist das nicht unverschämt. Hätten Sie etwas Shotsurro für mich?

Die Fischsoße? - Zum Mitnehmen, ja? - Ja, gerne.

Ich hab's.

Wow, sieht authentisch aus. - Ist es auch fast.

Leider ist bloß Wasser drin.

Du solltest das echte Zeug parathalten. Die Aktion kann furchtbar in die Hose gehen.

Mach dir keine Gedanken. Ich geh auf Nummer sicher.

Ich sag Bescheid, wie's läuft.

Hey. - Hey!

Heute war der längst Tag meines Lebens. Und es kann nur noch schlimmer werden.

Ich bin heute auch noch mit der Abendschicht dran.

Möchtest du, dass ich für dich einspringe?

Ich brauche das Geld. Ich werd's schon schaffen.

Ich wasche mir schnell die Hände.

Und hast du die Hausarbeit hingekriegt? - Ja, habe ich. Hat zwei Stunden gedauert.

Auf dem Laptop ist ja doch eine ganze Menge gewesen.

Aber ich glaube, diese Version ist sogar besser geworden als die erste.

So hat's ja auch sein Gutes. - Könnte man sagen.

Man muss ja immer auch die guten Seiten im Leben sehen.

Jedenfalls hast du jetzt den Stress vom Hals, oder? - Stimmt.

Willst du was abhaben? - Eigentlich ja. Ein bisschen. Danke.

Hattest du die Mittagsschicht? - Ja. War nix los.

Ist Matt im Laden?

Ich bin so was von k.o. - Kann ich mir denken.

Schmeckt ja komisch. - Echt? Ich finde, es schmeckt gut.

Oh, mein Gott.

Was ist? - Mein Hals.

Was ist denn?

Da war Fisch drin. Ich habe eine Allergie.

Ach, du liebe Zeit.

Das hilft ja gar nicht.

Ich rufe einen Krankenwagen.

Ärztlicher Notdienst. - Schicken Sie sofort einen Krankenwagen.

Was haben Sie für einen Notfall?

Ich glaube, meine Freundin hat einen anaphylaktischen Schock.

Die Sanitäter sind unterwegs. Wie lautet Ihre Adresse?

Hallo, Schatz. - Mr Dunnfield?

Ich bin nicht Ashley. Ich wohne bei Ihrer Tochter. Ich heiße Carrie.

Sie wohnen bei ihr? - Ashley ist in der Notaufnahme.

Alles andere erkläre ich später.

Wieso? Was ist los? - Sie reagiert auf irgendwas allergisch.

Mr Dunnfield? - Ja?

Ich bin Carrie.

Wie geht's Ashley? - Den Umständen entsprechend.

Das Epinephrin hat geholfen. Hier drüben liegt sie.

Was machst du denn für Sachen? Gott sei Dank, es geht dir gut.

Ja, ein bisschen besser. Ich wusste gar nicht, dass Carrie dich angerufen hat.

Das musste sie doch. Du bist im Rettungswagen hergebracht worden.

Ich gehe dann jetzt besser mal.

Ich habe Matt nicht erreicht, aber ich habe auf seine Mailbox gesprochen.

Okay. Danke schön, Carrie.

Ja, danke.

Wie konnte das passieren? - Keine Ahnung.

Ich habe in diesem mexikanischen Imbiss schon tausend Mal was gegessen.

Das war sicher ein Kreuzkontamination.

Ich sagte dir schon so oft: Iss in keinem billigen Imbiss.

Du wohnst mit jemand zusammen? - Carrie. Ja.

Ist nur vorübergehend. Sie brauchte schnell was.

Sie ist aber älter als du, oder? - Sie ist, glaube ich, 35.

Sie arbeitet mit mir im Restaurant.

Vielen Dank noch mal, dass Sie angerufen haben.

Aber viel wichtiger ist, dass Sie meiner Tochter das Leben gerettet haben.

Gut, dass ich da war, als es passiert ist. - Das hätte schlimm ausgehen können.

Also, Ashley erzählte mir eben, Sie sind Kolleginnen?

Ja. Ich arbeite seit drei Monaten als Kellnerin.

Davor war ich lange bei meinem Mann im Geschäft tätig.

Aber was ich wirklich gerne tun will, ist, mein eigenes Lokal eröffnen.

Wie interessant. - Ich kann ziemlich gut kochen.

Bekannt bin ich für Lammbraten. - Gute alte Hausmannskost.

Komisch, ich habe noch nie von Ihnen gehört.

Das kommt, weil man mich östlich vom Mississippi nicht kennt.

Ich würde Sie und Ashley gern mal zum Abendessen einladen.

Es ist das Mindeste, was ich tun kann. - Das ist eine Superidee.

Dann müssen Sie aber meine Tochter erst überreden, fürchte ich.

Ich denke, das kriege ich hin.

Und du hast zugesagt? - Er will sich doch nur für meinen Einsatz bedanken.

Sollte ich da etwa "Nein" sagen? - Das wäre gut gewesen.

Du hättest vorschlagen können, dass er einen Präsentkorb schicken lässt.

Ashley. - Echt mal. Er erzählt mir doch nur wieder den ganzen Abend,

wie viel Fehler ich im Leben mache und so. - Nein, nicht, wenn ich auch da sitze.

Und dann wird er auch wieder auf Matt rumhacken. Da bin ich sicher.

Denk doch mal darüber nach, ob du die Sache nicht falsch aufziehst. - Wie, falsch?

Na, das mit Matt und deinem Vater. Du willst doch, dass dein Vater Matt mag, oder?

Klar will ich das.

Wie soll er aber deinen Freund mögen, wenn du ihn immer vor den Kopf stößt?

Durch Zauberei? - Lass den Quatsch.

Du weist deinen Vater zurück und ziehst ihm dann noch deinen Freund vor.

Verkehrter kann man's nicht anfangen. - So eine Dinnereinladung, bringt's auch nicht.

Dein Vater traut sich nicht, Matt in meiner Gegenwart schlecht zu machen.

Und wenn er's dennoch tut, kriegt er's mit mir zu tun.

Ach, und wie? - Na, dann sage ich ihm, was Matt für ein toller Typ ist.

Wenn er das von mir hört, klingt es anders.

Na gut. Aber nur Lunch. Alles andere dauert zu lange.

Alles klar. Das hört sich doch gut an.

Hallo, ja. Mein Name ist Sheryl.

Ich arbeite für Mr Dunnfield. - Kann ich Ihnen helfen?

Ja, er hat im vergangenen Jahr Wein bei Ihnen gekauft, den er sehr gerne getrunken hat.

Er kann sich nur nicht an den Namen erinnern. Er möchte gerne ein paar Kisten bestellen.

Wissen Sie noch, wie er hieß? - Das war ein Cloville Shiraz. - Cloville Shiraz.

Ich liebe diesen Wein.

Wirklich? Das Weingut ist so klein, das kennt ja kaum einer.

Spezialisten wie ich aber schon. Ich werde ihn gleich dekantieren.

Zeige du doch Carrie inzwischen das Haus. - Sehr gerne.

Wow. Danke.

Okay, also, hier ist Dads Arbeitsraum.

Aha. Der "berühmt-berüchtigte". - Tja, so kann man's auch nennen.

Und...

...hier ist die private Filmvorführung.

Manchmal bekommt Dad Filme vor der Premiere.

Ich durfte früher meine Freundinnen einladen und "Kino gucken".

Dads Schlafzimmer.

Wahnsinn. Ich find's wirklich ganz toll hier.

Ja. Aber als ich noch hier lebte, sah es anders aus.

Alle paar Jahre richtet er sich neu ein.

Und wie fühlt sich das an, mit Ashley zusammen zu wohnen?

Ist das nicht ein bisschen eng in einem Zimmer?

Mach dir keine Gedanken. Wir kommen klar.

Ganz ehrlich. Ich bin total begeistert.

Ich bin Ihrer Tochter sehr dankbar, weil sie mir geholfen hat.

Ich habe einiges hinter mir. Kürzlich verlor ich einen Freund

und dann knabbere ich immer noch an der Scheidung. Ich bin noch nicht drüber weg.

Ist das ein original "Jong"?

Ja, in der Tat. Kennen Sie ihn?

Natürlich kenne ich ihn. Ich liebe Jong. Er ist mein Lieblingskünstler.

Vor drei Jahren habe ich eine seiner Shows gesehen.

In meinen Hotels habe ich fast nur seine Arbeiten hängen.

Wow. Dann ist er ein gemachter Mann. - Das hat er aber auch verdient. Der Typ ist gut.

Ja. Das macht einen an. Ich habe das auch mit Matt neulich noch mal erörtert.

An dem Abend, als wir darüber sprachen, wie schwierig es heute für Künstler ist.

Wenn du Glück hast, interessiert sich jemand für deine Objekte.

Und plötzlich "bumm", bist du ganz oben an der Spitze.

Ja. Ja, genauso ist das. - Kennen Sie die Arbeiten von Ihrem Freund?

Habe ich gesehen, ja. - Ich finde ihn umwerfend.

Kann ich mir denn noch mehr von Jong ansehen?

Ja, in meinem Büro. Wollen wir hingehen?

Ja, wahnsinnig gern. - Darf ich bitten?

Du auch? - Nicht doch. Das muss nicht sein. Ich bin ja hier zu Hause.

Hey, Babe. Was gibt's? Bist du immer noch bei deinem Daddy?

Ja. Aber ausnahmsweise ist es mal richtig gut.

Ich werde Carrie jetzt immer mitbringen, wenn wir eingeladen sind. - Aha.

Sie ist ganz schön gerissen. Aber toll.

Als sie meinen Vater über seine Gemälde ausfragte,

gelang es ihr, Komplimente in Bezug auf dich einzuflechten.

Wie cool ist das denn? - Trotzdem. Ich wünschte, du wärst bei mir.

Ich wünschte, wir wären beide ganz weit weg.

Nicht bei deinem Dad, sondern auf Fiji. - Das können wir ja für die Osterferien planen.

Hier gibt's jetzt gleich was zu essen. Ich mache Schluss. - Okay, bis nachher.

Woher wissen Sie denn so viel über Kunst? - Mein Ex-Mann hat mich darauf gebracht.

Auf unserer Hochzeitsreise waren wir im Louvre. Das hat mich sofort fasziniert.

Und wie lange sind Sie schon geschieden? Wenn ich das fragen darf.

Sicher. Das sage ich Ihnen gern.

Im vergangenen Jahr haben wir eingereicht. Und durch waren wir dann vor fünf Monaten.

Wer hat denn eingereicht? Sie oder er?

Na ja, ich. Im Ganzen waren wir fünf Jahre verheiratet.

Aber ich hätte es wissen können. Er war ein ziemliches Schwein.

Inwiefern?

Zum einen hat er unser Geld verprasst. Und dann hatte er auch noch eine Affäre.

Tut mir leid.

Wie sagt Nietzsche doch so schön: "Was dich nicht umbringt, macht dich hart."

Deswegen ist für mich eins immer klar gewesen.

Die große Liebe wartet noch auf mich. Und ich werde sie mehr schätzen können als je zuvor.

Leute? Wir können essen.

Nach Ihnen, bitte.

Ich muss mich mal kurz frischmachen.

Ich bin gleich wieder zurück. - Das Bad ist hinten links. - Danke.

Sie ist ja eine wunderbare Person.

Ja. Ich habe am Anfang gedacht, weil sie so viel älter ist, geht's vielleicht nicht.

Aber wir sind total gleich irgendwie.

Meine Vorbehalte, weil ihr zusammen wohnt, sind völlig ausgeräumt.

Theaterabend. Evita.

Weinprobe.

Läuft dein Wagen eigentlich rund? War da nicht irgendwas?

Mach dir mal keine Sorgen. - Du brauchst endlich mal ein anderes Auto.

Loris Tochter verkauft ihren BMW. Ich sage ihr Bescheid.

Ich möchte den BMW aber nicht. - Ich bezahle ihn dir auch.

Schatz, du brauchst einen verlässlichen Wagen.

Dad, ich kann mich selbst um mein Auto kümmern.

Wurde ich vermisst? - Ja. - Haben Sie sich nicht verlaufen?

Das ist ja hier nicht schwierig.

Oh, Kuchen. Bei Schokolade werde ich schwach.

Schön, dass du da warst. - Danke für die Einladung.

Hat mich gefreut. Danke für den Wein.

Na, dann fahr schön vorsichtig. - Mache ich. Danke. - Wiedersehen.

Ist das Paula? - Ja.

Hey. - Na, ihr drei. - Wie geht's dir denn? - Hi.

Darf ich vorstellen? Carrie wohnt bei Ashley.

Freut mich. Hallo. - Ganz meinerseits.

Wir wollen zusammen Kücheneinrichtungen anschauen.

Na ja, zwingen muss ich dich ja nicht gerade. - Nein, ich habe mich gleich ergeben.

Dann wollen wir euch nicht länger im Weg stehen. Viel Spaß im Küchenstudio. - Danke.

Fahrt vorsichtig. - Na klar.

Komm kurz rein. - Ja. - Ich muss noch meinen Mantel holen.

Hat dein Vater eine Freundin? - Sie war mal seine Freundin.

Sie sahen sich eine Weile, dann ging sie nach Atlanta.

Sie schien aber sehr verliebt zu sein. - Ja, sehe ich auch so.

Aber mein Vater ist wohl ein bisschen skeptisch. Sie kann ziemlich zickig werden.

Ich kann sie trotzdem gut leiden. Die beiden passen zusammen.

Hallo. Ich möchte eine Karte für die Evita-Vorstellung morgen reservieren.

Sehr gerne. Im ersten Rang? - Ja, bitte. Ich nehme erster Rang.

Der Film ist ja gefloppt. Deswegen dachte ich, die Theaterkarten machen dir mehr Freude.

Das tun sie auch. Danke.

Und willst du was trinken?

Ein Glas Wein wäre nett. Und ich mache mich noch mal schnell frisch.

Hi. Könnte ich bitte ein Glas Weißwein haben?

Carrie? - Ich werde verrückt. Hi.

Hi. Das hätte ich jetzt nicht gedacht. Sind Sie mit Freunden hier?

Ja. Ich habe eine Freundin von mir eingeladen, zum Geburtstag.

Das ist eine gute Idee. - Ja. - Neun Dollar, bitte. - Hier.

Ich darf Sie doch einladen? - Oh, danke schön.

Danke.

Hier riecht's ja verdammt lecker.

Keine Angst. Ich mache genug für alle.

Na prima. Und wie geht's dir?

Jetzt wieder gut. Aber es war schon furchtbar.

Überlege dir, ob du die Pharmafirma verklagst. - Ja, die Spritze hat gar nicht gewirkt.

Aber im Krankenhaus haben sie die leere Ampulle verbummelt. Ich kann nichts beweisen.

Ich habe auch so gar keinen Bock auf "Verklagen".

Ich bin froh, dass ich überlebt habe.

Matt war voll im Stress, als er Carries Nachricht abgehört hat.

Ich wäre sofort gekommen, wenn mein Handy am Start gewesen wäre.

Ja, beinahe wäre ich tot gewesen. - Das wäre schade.

Knutscht euch woanders.

Da fällt mir ein, im "Wine House" findet nächste Woche die traditionelle Weinprobe statt.

Da habe ich übrigens auch den Cloville Shiraz für Sie erstanden.

So ein Zufall. Ich habe dort schon zwei Karten reservieren lassen.

Tatsächlich? - Ja. Ich gehe da immer hin. - Ist ja cool.

Gehen Sie etwa auch hin? - Nein.

Derartig luxuriöse Dinge kann ich mir nach meiner Scheidung nicht leisten.

Schade. Das tut mir sehr leid. - Ach, ich war oft genug da.

Gleich fängt's an. Ich muss mich zu meiner Freundin setzen.

Ich mache Ihnen einen Vorschlag.

Da ich zwei Karten habe, könnten Sie mich ins "Winehouse" begleiten.

Ja. Super gerne. - Gut. Abgemacht.

Kommen Sie direkt hin. Ich bin vorher verabredet. - Kein Problem. Ich bin dann da.

Hervorragend. Ich freue mich. - Ich freue mich auch sehr.

Na dann, bis dann.

Sie sind Carrie, oder? - Tut mir leid. Ich habe Ihren Namen vergessen.

Paula. Wickless. - Komisch. Neuerdings treffen wir uns dauernd. - Ja.

Die Welt ist klein, oder?

Wenn er in diese Paula verknallt ist, wieso hat er dich dann zur Weinprobe eingeladen?

Weiß ich nicht. Die Ziege steht uns jedenfalls im Weg.

Nicht, wenn du's richtig eintütest.

Da ziehe ich aber den Kürzeren, Anna. Die sind seit Monaten zusammen.

Na und?

Du weißt, dagegen kommt man schwer an. - Betrachte ich als dein Problem.

Dann denk dir mal was aus. - Und du machst dich an der Stelle vom Acker?

Wie, ich mache mich vom Acker? Bis jetzt habe ich jedes Risiko getragen.

Spinn nicht rum. Was soll denn das?

Ich hatte ein guten Plan am Start. Er kriegt lebenslang, ich leite dann die Firma,

und zwar besser, als er das konnte und wir haben sein Vermögen zum rumspielen.

Bloß war er leider blank.

Aber darum geht's mir jetzt gar nicht.

Ich habe abgedrückt, Süße. Das zählt am meisten. - Weiß ich.

Aber ich habe mir das alles ausgedacht. Denk an den Schlüssel.

Und an Martys Revolver. Alles Risiken, die ich auf mich genommen habe.

In Geldsachen war er ein kompletter Betrüger.

Und das weißt du auch. Ich bin ihm auf den Leim gegangen.

Der ist link gewesen. In Geschäftsdingen und überhaupt.

Du weißt doch, dass Männer nicht ehrlich sind.

Oder hast du schon vergessen, was dir Doug alles im Knast vorgeschwärmt hat?

Ich glaub's immer noch nicht. Den hast du geheiratet. - Hier geht's aber nicht um Doug.

Hier geht's um dich und um Richard und um die Asche, die du mir versprochen hast.

Und ich besorge dir die auch. Diese Paula darf uns nur nicht stören.

Sie darf ihn nicht zurückgewinnen.

Dann sind wir beide angeschmiert. Denk darüber nach.

Nein.

Dieses Mal nicht.

Wow, Weibercatchen!

Danke. - Immer gerne.

Carrie. Carrie Remmington. Bill Gafeller. Weißt du noch?

Ach ja. Ja, klar. Wie geht's denn so? - Ich kann nicht klagen. Wie geht's dir denn?

Als ich von Martys Verurteilung hörte, war ich entsetzt. - Ja, wir sind aber jetzt geschieden.

Deswegen... - Okay. - Hey. Ich habe hier leider einen Job.

Ich muss bedienen. Ist nett, dich zu sehen. - Ja, finde ich auch.

Komm doch mal rum, wenn du Zeit hast.

Sie kennen Carrie? - Na ja, meine Ex-Frau hat in der Firma von ihrem Mann gearbeitet.

Sie ist echt lieb.

Mit dem Typ hatte sie aber eine echte Niete gezogen.

Was soll das heißen?

Ach, das wissen Sie nicht?

Ihr Ex-Mann Marty hat seine Geliebte erschossen. - Was?

Sitzt lebenslang.

Ashleys Mailbox. Nachrichten nach dem Piep.

Ashley, ich bin's. Ruf mich an, wenn du das abhörst.

Hi. - Hey.

Du hast es gehört, oder? Wahrscheinlich von Matt.

Ich erklär's dir, wenn du's wissen willst.

Als Marty und ich uns kennengelernt haben, da war ich gerade mal 28.

Ich hatte schon ein paar miese Beziehungen hinter mir.

Und Marty war einfach unheimlich süß.

Hat sich um mich gekümmert und hatte ein großes Herz.

Er war ehrgeizig. Da dachte ich, der steht seinen Mann im Leben. Er hat mich getäuscht.

Ich musste erkennen, dass er ein total hinterfotziger, berechnender Lügner war.

Wir waren nicht mal ein Jahr verheiratet, da hatte er schon eine Affäre.

Und ich habe erstmal den Kopf in den Sand gesteckt.

Ich hoffte, das erledigt sich von alleine.

Hat's aber nicht. Er hat sich dann sogar mit einer Prostituierten zusammengetan.

Die haben sich irgendwie gestritten, er hat sie erschossen und...

...dann ist mir das alles über den Kopf gewachsen.

Carrie. Das tut mir so leid. Das muss ja furchtbar gewesen sein.

Ja. Alles, was ich mir vorgestellt hatte, brach zusammen.

Ich durfte nicht mal im Haus bleiben.

Natürlich waren sämtliche Konten leer.

Wie konnte ich nur jemandem, der so ein Verbrecher ist, vertrauen, Ashley?

Jedenfalls habe ich eins aus dieser Ehe gelernt.

Ich kann niemandem außer mir selbst etwas glauben. - Ja, aber wir sind anders.

Mir kannst du vertrauen. Und Matt und Kyle.

Ich weiß. Ihr seid alle so toll.

Carrie, du sollst dich niemals im Leben wieder einsam und verlassen fühlen.

Wir werden immer bei dir bleiben. Wir belügen dich nicht. Verspreche ich dir.

Durch dich lerne ich, wie sich Freundschaft anfühlt.

Trotzdem irgendwie komisch. Sie kannte ihren Mann offensichtlich gar nicht so gut.

Ach, weißt du, der konnte einfach gut lügen.

Könnte sein. Oder sie hat total die Tomaten auf den Augen gehabt.

Du würdest dich wundern, wenn du wüsstest,

wie manche Leute ihre Vergangenheit vertuschen.

Ja, aber Ashley wohnt mit ihr zusammen. Ich finde, sie hätte dir das sagen müssen.

Ist schwierig, über so was zu sprechen. Irgendwann hätte sie es schon noch getan.

Ich muss leider jetzt los.

Macht's gut, ihr beiden. Wiedersehen, Ethan. - Bis dann.

Ist trotzdem komisch.

Und? Willst du in Richtung "Paula" was unternehmen?

Ich weiß schon, wo sie wohnt. Und in Kürze fliegt sie auch nach Atlanta.

Hört sich perfekt an.

Hallo, Schatz. - Hi, Dad.

Der Brief wegen deinem Stipendium war gestern bei mir in der Post.

Du musst da noch ein paar Unterschriften leisten.

Hast du das aufgemacht? - Ich dachte, es ist wichtig. Und ist es ja auch.

Die streichen dir die Unterstützung, wenn du nicht bald ein paar Scheine vorlegst.

Ja, weiß ich. Ich kümmere mich drum.

Wollen wir zusammen Mittag essen gehen? Ich könnt's dir dann geben.

Oh, ich habe keine Zeit. Ich wollte aber am Wochenende vorbeikommen.

Leg den Brief auf den Tisch im Flur.

Ja, gut. Aber denke dran, das Stipendium ist nicht unwichtig.

Ist schon klar. Und ich kümmere mich drum.

Gut. Noch eins, ich habe die Werkstatt angerufen.

Die sagten, du hast das Auto noch nicht abgegeben.

Nein, habe ich nicht. Mache ich aber noch.

Die Vorlesung fängt an. Ich mache Schluss. Bis dann.

Ja, Wiederhö...

Townsquare 28. Vorbestellung. 20 Uhr heute Abend. Wer nimmt die Fuhre?

Townsquare 28. Townsquare 28.

...stehen zu wenig Taxen. Wer Lust hat...

...94. 94-17. Die haben Kinder dabei und brauchen...

Philadelphia P.D.? - Officer Ethan Wilson. Ist Detective Yancey da? - Moment, bitte.

Detective Yancey? - Hey, ich bin's, Ethan.

Wie geht's? Kommst du langsam wieder an Deck?

Dauert noch ein bisschen. Aber es wird.

Ich muss dich mal wegen eines Mordfalls was fragen.

Es geht um Marty Remmington.

Ich erinnere mich. - Der hat vor einem Jahr eine Nutte umgebracht: Shay Benson.

Joe hat das bearbeitet. Bleib dran. Ich schau mal, wo er ist.

Toll. Vielen Dank, Alter. - Sekunde.

Und? Haben Sie sich meine Stylingkonzepte schon mal ansehen können?

Ja. Und Minimalismus kommt sehr gut. Ihr Lichtdesign finde ich auch fantastisch.

Sie wollten's ja modern haben. Also... - Weniger ist hier mehr. - Ja.

Eine Frage: Ist das da ein blasser Prosecco

oder trinken Sie etwa Wasser während einer Weinprobe? - Ja, tue ich.

Mein Mann hatte hier schon reserviert, bevor ich wusste, dass... - Ach, sind Sie etwa...

Ja, im fünften Monat. Und es wird ein kleiner Junge.

Herzlichen Glückwunsch. - Danke. - Und wie soll der Kleine heißen?

Wissen wir noch nicht. Um ehrlich zu sein, wir können uns nicht einigen.

Ein Vorschlag: Wie wär's mit Richard? - Oh. Ganz süß.

Ich freue mich jedenfalls sehr für Sie. - Vielen Dank.

Würden Sie mich entschuldigen? Da ist eine Freundin von mir gekommen.

Dann sehen wir uns am Montag in aller Frische. - Okay. Bis dann. - Bis dann.

Oh, wow. Sie sehen fabelhaft aus.

Danke schön. Das könnte sich nach ein paar Flaschen Wein noch steigern.

Übrigens werde ich dann auch witziger. - Dazu brauchen Sie den Wein aber nicht.

Hier, versuchen Sie den. Hervorragend. - Gerne.

Cheers. - Cheers.

Oh, wow. Das ging aber schnell. - Ich war nicht allzu weit weg.

Ja, wie schön. Ich muss zum Flughafen. Terminal zwei.

Kein Problem.

Ex und hopp.

Ich glaube, den haben wir schon probiert.

Der war noch gar nicht offen. - Die schmecken alle gleich.

Das ist das zweite Zeichen, dass Sie betrunken sind.

Und welches war das erste Zeichen?

Sie lachen über alles. - Wenn das so ist, haben Sie aber auch einen Schwipps.

Wollen wir unser romantisches Treffen nicht dahin verlegen,

wo es weniger zu trinken und dafür mehr zu essen gibt?

Denken Sie an was Bestimmtes? - Tue ich.

Ich kenne die beste japanische Bar in der Stadt.

Die Sashimi dort schlagen alles außerhalb Japans.

Klingt toll. Wo ist das? - Washington Boulevard. Heißt Suzume.

Das ist mein Lieblingsrestaurant. Da kriegen wir sofort einen Tisch.

Tatsächlich? - Kommen Sie, los. - Okay.

Wo sind wir hier? So bin ich noch nie zum Flughafen gefahren.

Baustelle. So sind wir schneller.

Hier stimmt doch irgendwas nicht.

Aussteigen.

Wollen Sie mich ausrauben? Nein. Sie können alles haben, was Sie wollen.

Was soll das?

Verstehen Sie sowieso nicht.

Sie sind unglaublich schön.

Tut mir leid. Ich kriege eine SMS.

Was Interessantes?

Nein. Unwichtig.

Fein. Ich möchte Sie gern ungestört weiter kennenlernen.

Ach, Richard. Ich möchte Ihnen noch was beichten.

Ich will Ihnen mehr über meine Scheidung erzählen.

Mein Ex-Mann ist Marty Remmington.

Marty... Marty Remmington? Der, der die...

...Prostituierte getötet hat?

Ja, ich habe meinen Mädchennamen wieder angenommen. - Natürlich.

Und... Ist ja auch egal. Jedenfalls bin ich deshalb in diesen Schwierigkeiten.

Finanziell gesehen.

Vor seiner Verhaftung hatte ich null Ahnung, dass er sage und schreibe

unser ganzes Kapital durchgebracht hatte.

Er hatte das gut vertuscht.

Genauso wie die Affäre mit dieser Hure, die ermordet wurde. Von ihm erschossen.

Oh, Carrie. Da weiß ich gar nicht, was ich sagen soll. Ich...

Anfangs war ich natürlich völlig am Boden. Aber dann wurde nach und nach klar,

dass sich für mich eine Tür geöffnet hatte und ich mich frei fühlen konnte.

Für mich eine unvorstellbare Situation.

Umso mehr sind Sie zu bewundern, wie Sie Ihr Leben hinkriegen.

Tüchtigkeit und Fleiß schaden nie.

Deswegen arbeite ich auch in diesem Restaurant mit Ihrer Tochter zusammen.

Und die ist übrigens eine der bemerkenswertesten jungen Frauen,

die mir seit langer Zeit über den Weg gelaufen ist. - Und dann kam ich des Wegs.

Ja. Und dann kamen Sie.

Vielen Dank, Mann. Das bringt's doch.

Gut. Bis bald. - Ja. Mach's gut. - Du auch.

Hi. - Hier ist dein Burger. - Danke. Ich verhungere.

Oh, du, Ashley. Ich habe einen Freund im Morddezernat. Craig Yancey.

Einer seiner Kollegen hat den Shay Benson-Fall bearbeitet.

Echt? Und was sagt er?

Er meinte, dass Marty keinen schlechten Verteidiger hatte.

Der sagte, Shay hatte jede Menge Feinde.

Allerdings sei Marty selbst auch ein bunter Hund.

Wie meint er denn das? - Er machte Absatzfinanzierungen.

Was ist das denn? - Kurz gesagt, er verdiente an den Schulden anderer Leute.

Im Grunde genommen ist das nicht besser als Wucherei. Ist aber legal.

Aber die Beweise waren doch ausreichend. - Schien ein einfacher Fall zu sein.

Ich meine, in seinem Auto lag die Waffe,

ihre Nachbarn hörten einen Streit zwischen den Beiden

und er hatte einen Hausschlüssel.

Hat dein Freund irgendetwas Interessantes über Carrie gesagt?

Sie hat zu seinen Gunsten ausgesagt.

Sie meinte, sie glaubt nicht, dass er's war und von der Affäre wusste sie nichts.

Das hat sie gesagt? - Ja. - Das ist doch aber irgendwie komisch.

Mir gegenüber hat sie behauptet, seine Affären gingen über die ganze Zeit.

Ich glaube, sie wusste es. - Möglicherweise wollte sie ihn schützen.

Glaube ich nicht. Sie war froh, dass er im Knast sitzt.

Diese Dinge entwickeln sich doch auch. - Ja. Mag sein. Und sonst? Nichts?

Nichts Interessantes. Außer, dass Martys Bruder sie gehasst hat.

Er hat ziemlich fiese Aussagen über sie gemacht. - Echt? Zeige her.

Wo willst du hin? Du arbeitest erst um elf, oder?

Ja, schon. Aber bei meinem Vater liegt Post für mich.

Die will ich schnell abholen.

Schlaf noch 'ne Runde.

Sag mal, wollen wir nicht im Country Club frühstücken gehen?

Wenn du nichts Besseres vorhast.

Ich habe so gar nichts vor. Nur habe ich leider nichts zum Anziehen.

Ich glaube, da kann ich dir helfen. Ashley hat noch Sachen in ihrem Schrank.

Wenn Ashley mich fragt, wo ich heute Nacht war, was soll ich dann sagen?

Es wäre wohl besser, wenn ich mit ihr spreche.

Ich weiß nicht, wie sie's aufnimmt.

Sie ist mir in letzter Zeit immer böse, egal, was ich sage.

Du darfst sie nicht dauernd wie ein Kind behandeln.

Sie fühlt sich einfach nicht anerkannt.

Sicher hat sie erzählt, dass ich Matt nicht so mag.

Sie soll es mal einfacher haben als ich früher.

Ich habe Jahre gebraucht, um mich zu etablieren.

Manchmal ist das wirklich hart gewesen. Das möchte ich ihr gern ersparen.

Matt ist in Ordnung.

Er hat zwar kein Geld, aber für deine Tochter tut er alles.

Ashley? - Was tust du denn hier?

Oh, dein Dad hat mich zur Weinprobe eingeladen. Gestern.

Und wir haben ein bisschen zuviel getrunken. Und da...

Wie, du hast hier übernachtet?

Ashley? - Sie hat doch nicht hier die ganze Nacht...

Doch, das hat sie. Und ich werd's auch erklären.

Ich dachte, du bist meine Freundin. - Ja, das bin ich doch auch.

Na toll. Hinter meinem Rücken schläfst du mit meinem Vater? - Nein...

Dann warst du wohl im Gästezimmer.

Ihr habt Sex gehabt, habe ich Recht?

Können wir uns zu zweit unterhalten? - Nein. Ich will das gar nicht hören.

Doch. Das ist wichtig. Wir müssen uns aussprechen.

Wie kannst du mir das antun?

Ich komme hier rein und sehe meine Freundin in meinen Klamotten,

wie sie sich ganz offensichtlich nach der Morgennummer eine Tasse Kaffee macht.

Ashley. Das war nicht geplant. Wir waren zusammen aus.

Wir hatten Spaß. Wir haben was getrunken.

Du musst mir glauben. Es ist einfach so passiert.

Ich muss mir den Quatsch nicht anhören. - Ashley. - Ich bin weg.

Das renkt sich wieder ein.

Danke fürs Frühstück.

Denkst du noch an Ashley? - Ja. Ich rede noch mal mit ihr. - Okay.

Am besten fahre ich zu ihr und wir reden jetzt gleich. - Sie wird bis sechs im Lokal sein.

In zwei Tagen muss ich nach Jersey. Ich habe da ein riesiges Bauprojekt.

Liegt fantastisch. Direkt an der Küste. Würdest du gern mitkommen?

Ich würde mich wahnsinnig freuen. - Hört sich wundervoll an.

Fahr lieber los. - Okay. - Ganz schnell. - Danke. - Keine Ursache.

Bis dann. - Bis dann.

Bei dir läuft's hoffentlich gut.

Ich werde ihn für ein paar Tage nach Jersey begleiten.

Und wann ziehst du da ein?

Na, wenn auf der Reise alles nach Plan geht,...

...ziemlich schnell. - Gut.

Hier die Drinks. - Danke. - Salute. - Cheers.

Dad, was tust du hier? - Ich will mit dir reden. - Ich arbeite.

Fünf Minuten. Keine Sekunde länger.

Dann komm.

Carrie mag dich wirklich gern, Schatz.

Heute Morgen hat sie mir auch wieder gesagt, wie super sie dich findet und wie du Matt liebst.

Sie will dich nicht verletzen. Und ich auch nicht. - Hör zu.

Du weißt nicht das Geringste über sie. Ihr Ex-Mann ist... -...ein Mörder.

Das weiß ich schon. - Das hat sie dir gesagt? - Ja, sie hat mir die ganze Geschichte erzählt.

Schätzchen, ich kann sie gut leiden. Und ich will das fortführen.

Ja, liebst du denn nicht Paula?

Ach, weißt du, Paula ist mehr an mir interessiert als ich an ihr.

Carrie ist klug und lustig. Sie ist total geradeaus.

Das hast du doch als Freundin auch gemerkt. - Ich muss weiter machen.

Bleib noch kurz sitzen. - Ich sage dir jetzt mal was.

Wenn du glaubst, es macht mich happy, dass du meine Freundin vögelst,

dann hast du dich kräftig geschnitten.

Ich bin gekränkt. Die haben mich beide hintergangen. - Ach was.

Mit der stimmt was nicht.

Zugegeben, die Sache ist doof. Aber dein Alter ist verknallt, kannste nicht ändern.

Matt meinte zu mir, sie ist ziemlich geil.

Ist mir auch klar. Und... - Was ist denn? - ...wenn ich nicht will,

dass mein Vater mir reinredet, darf ich's bei ihm auch nicht tun. - So ist es.

Aber fies ist es irgendwie trotzdem.

Inzwischen kommt's mir so vor, als ob sie über mich an meinen Vater rankommen wollte.

Kann man sich vorstellen. Er hat Geld, sie nicht. Jedenfalls im Moment nicht.

Martys Bruder hat dasselbe über sie gesagt. - Ach was?

Er meinte, sie war immer nur hinter Kohle her.

Weißt du noch, wie er heißt? Ich meine, Martys Bruder.

Ach, du Scheiße.

Ach, Ashley. Lasse uns doch noch mal über die Sache bei dir zu Hause reden.

Ist nicht nötig. Schon gut. - Nein. Ist es nicht. Ich wollte dir nicht wehtun.

Wir sollten das doch noch mal durchsprechen... - Willst du verreisen? - Ja.

Mit deinem Vater. Wir fahren nach Cape May.

Dann checkt ihr bestimmt in seinem romantischen Lieblingshotel ein.

Na dann wünsche ich viel Spaß und eine gute Reise. - Ich bitte dich, Ashley.

Nein, echt. Kein Problem. Ihr seid zwei erwachsene Menschen.

Macht, was ihr wollt. Gute Nacht.

Sie wollte die Geschäftsführung übernehmen? - Sie sah sich schon im Chefsessel sitzen.

Sie war voll schockiert, als sie die leeren Konten bemerkte.

Hey, sage Waterson, er soll in die Hufe kommen. - Ja, Boss.

Entschuldigung. Tut mir leid.

Noch was. Hast du mal ihre "netten" Freunde getroffen? - Welche netten Freunde? Nein.

Ich sollte lieber Freundinnen sagen. Eine im Besonderen: Anna.

Die kennen sich aus dem Kindergarten. - Was ist denn mit dieser Anna?

Na, die ist voll daneben.

Die war wegen Diebstahl im Knast. Hat eine ganze Zeit gesessen.

Ich habe sie nie wirklich gemocht.

"Gleich und gleich gesellt sich gern." Verstehst du?

Und weißt du was über diesen Frank, der tot ist? Hast du ihn gekannt?

Frank? Habe ich nie getroffen.

Hey, Tisch 23 muss neu eingedeckt werden. Ich kann das für dich machen. Soll ich?

Also dann...

Wir sehen uns, wenn ich wieder zurück bin, Ash.

Viel Spaß.

Carrie Remmington.

...sind mit Ihren Zahlungen von 986 Dollar im Rückstand.

...leiten wir anwaltliche Schritte ein.

Ich habe dir was mitgebracht. Hoffentlich magst du's. - Was denn?

Macht dich Schokolade nicht schwach? - Oh.

Schwach gefalle ich dir wohl, was? - Muss ich dafür Schokolade einsetzen?

Das geht auch ohne gut.

Ich fühle schon, wie ich immer schwächer werde.

Kann ich Ihnen helfen?

Oh, meine Freundin Carrie wohnt hier. Ich wollte sehen, ob sie da ist.

Ach, Sie sind auch mit ihr befreundet. Wie nett.

Leider ist sie vor ein paar Wochen ausgezogen. Nur Anna wohnt noch dort.

Anna? - Ja, die Anna. Die kennen Sie wohl gar nicht?

Nein.

Hat hier denn auch mal ein Frank gewohnt?

Anna hat eine Menge männliche Freunde, die ein- und ausgehen.

Keine Ahnung, ob da auch ein Frank dabei war. Die bleiben ja alle nicht lange.

Schon klar. Ich danke Ihnen. Danke schön.

Hier bitte, Alter. - Danke.

Es gab überhaupt nie einen Frank.

Sie hat mit dieser Anna zusammengewohnt. Und das Haus gehört ihr auch noch.

Warum lässt sie dich darüber im Unklaren? - Wüsste ich auch gerne.

Oh, und diese Anna ist auch mal im Knast gewesen.

Martys Bruder sagt, dass die Beiden zusammen aufgewachsen sind.

Die kennen sich seit Ewigkeiten.

Und nachdem Anna aus dem Knast raus war, wohnte sie eine Weile bei Carrie und Marty.

Schon komisch. - Ja, total.

Ich glaube, sie hat diese Anna mir gegenüber nicht einmal erwähnt.

Hast du mit der denn geredet? - Nein, die war nicht zu Hause.

Weil Anna natürlich keinen Job gekriegt hat, als sie aus dem Gefängnis raus war,

hat sie sich schön durchgeschlaucht bei Carrie und Marty.

Und dann fand sie was als Taxifahrerin.

Ist dein Vater nicht mit Carrie nach Cape May unterwegs? - Ja.

Ich kann mir nicht helfen, aber Carrie ist irgendwie von nebulösen Umständen eingehüllt.

Warum konfrontierst du sie nicht, wenn sie wieder da ist?

Ja. Mache ich vielleicht.

Wie schön du bist.

Kerzenlicht schmeichelt Frauen immer.

Kerzenlicht oder nicht, deine Erotik schlägt alles, was ich bisher erlebt habe.

In deiner Gegenwart ist das nicht schwierig.

Hast du den Artikel über Eagles gegen Vikings gelesen?

Ich lese doch nie Zeitung. - Deswegen bist du ja auch so ein Dödel.

Ja, gerne. - Ashley? - Was ist? Momentchen, ja? - Entschuldigung.

Ist das nicht Paula? - Ja, das ist Paula.

"Frau aus Atlanta tot aufgefunden"

"War mit dem Taxi zum Flughafen unterwegs, ist aber nie dort eingetroffen."

Du denkst doch nicht,... - Was soll ich denken?

...dass Carrie was mit dem Mord zu tun hat?

Aber die kennt Paula doch gar nicht.

Doch, sie kennt sie.

Sie haben sich einmal getroffen, bei meinem Vater zu Hause.

Weißt du, ich glaube, da stimmt ganz grob was nicht.

Ich muss meinen Vater sofort anrufen.

Du kommst mir jetzt nicht in die Quere, du Bitch.

Mailbox Richard Dunnfield. Sprechen Sie nach dem Signalton.

Dad, ich bin's, Ashley.

Kannst du zurückrufen? Ich muss dir was wegen Paula sagen.

Und dann musst du auch noch was über Carrie wissen.

Bitte rufe an, sobald du die Nachricht abhörst, ja? Danke.

Und? - Geht nicht ran.

Die sind wahrscheinlich in ihrem Zimmer im Bett.

Ich weiß, in welchem Hotel die sind. Ich habe die Nummer.

Hier.

Sie haben Zimmer 204 angewählt.

Hinterlassen Sie Ihre Nachricht nach dem Signal.

Da ist auch die Mailbox dran.

Weißt du was? Ich fahre da einfach gleich hin. Ist nicht so weit.

Heute noch? Was soll ich denn sonst machen?

Ich glaube, da stimmt was nicht. Kannst du mich heute Abend vertreten?

Mache halblang, Ashley. Pass auf.

Ich komme mit, sobald wir fertig sind, okay? - Matt. Siehst du, wie voll der Laden ist?

Die hängen hier noch über zwei Stunden rum. Mindestens.

Bitte tue mir doch den Gefallen. Ich rufe dich auch an, sobald ich da bin, okay?

Ashley... - Du möchtest meinen Vater nicht wirklich treffen, oder?

Nein. Ziehe Leine.

Aber pass auf dich auf und schick mir gleich eine SMS.

Das verspreche ich dir. Ich liebe dich.

Herrlich.

Champagner? - Danke.

Prost. - Stößchen.

Na, dann komm mit.

Nicht schon wieder. Oh, nein.

So ein Mist.

Da läuft Kühlwasser aus. - Ja? - Ja.

Sehen Sie das? Die Wasserpumpe.

Kann ich denn so noch fahren? - Nein. Nein, können Sie nicht.

Dann ist alles im Arsch. Lassen Sie ihn heute hier stehen.

Ich will nach Cape May. - Die Strecke ist nicht ohne. Da würde ich Ihnen eher abraten.

Sie müssen's wissen. Aber ich würde nicht fahren.

Ich kann Ihnen das morgen früh machen.

Okay. Warten Sie ein Augenblick, ja?

Ganz in Ruhe.

Chateau Panorama Hotel. Was darf ich für Sie tun?

Hallo. Richard Dunnfields Zimmer, bitte.

Einen Moment.

Sie haben Zimmer 204 angewählt.

Hinterlassen Sie Ihre Nachricht nach dem Signal.

Dad, hier ist Ashley. Ich habe schon dein Handy angerufen. Du gehst nicht ran.

Hör zu. Du musst mich unbedingt sofort zurückrufen.

Ich habe eine Autopanne. Ich fahre nach Cape May. Und ich bin jetzt

bei VELDO's Tankstelle an der Autobahnausfahrt.

Bitte, ja? Ruf an.

So ein Mist.

Sie haben eine neue Nachricht.

Dad, hier ist Ashley. Ich habe schon dein Handy angerufen. Du gehst nicht ran.

Hör zu. Du musst mich unbedingt sofort zurückrufen.

Ich habe eine Autopanne. Ich fahre nach Cape May. Und ich bin jetzt

bei VELDO's Tankstelle an der Autobahnausfahrt.

Bitte, ja? Ruf an.

Chateau Panorama Hotel. Was darf ich für Sie tun?

Hallo, ich heiße Ashley Dunnfield.

Mein Vater, Richard Dunnfield, ist Gast bei Ihnen.

Er nimmt sein Handy nicht ab. Ich habe eine dringende Nachricht für ihn.

Können Sie bitte jemanden aufs Zimmer schicken? - Natürlich, Miss Dunnfield.

Was wollen Sie hinterlassen? - Bitte rufe mich sofort auf dem Handy an.

Selbstverständlich. Wird erledigt. - Danke schön.

Oh. Ich wollte gerade jemanden zu Ihnen hochschicken.

Hier ist eine Nachricht. Eine gewisse Ashley möchte, dass ihr Vater sie sofort anruft.

Oh, das weiß er schon. Das geht in Ordnung. - Ja.

Ich mache jetzt dicht.

Meine Frau ist krank. Ich muss nach Hause, sonst würde ich Sie schnell fahren.

Ich komme schon klar. - Ich habe die Nummer vom Taxifunk hier.

Soll ich da eben für Sie anrufen? - Nicht nötig. Trotzdem danke.

Wenn mein Dad in einer Viertelstunde nicht da ist, rufe ich ihn noch mal an.

Na gut. Ich melde mich dann morgen früh mit dem Kostenvoranschlag. - Lieb von Ihnen.

Hey! Ist alles okay?

Wo ist mein Vater?

Ach, der hat ein bisschen viel Champagner getrunken und schläft.

Ich habe aber deine Nachricht gehört und bin gleich los gesprintet.

Ich wollte nicht, dass er fährt. Du weißt schon. Betrunken und so.

Los, steige ein.

Stimmt was nicht? Ich fahre dich zum Hotel.

Wieso hat er sein Handy heute nicht abgenommen?

Er hat's ausgemacht. Wir wollten unter uns sein.

Ashley, was machst du denn für ein Gesicht? Bist du irgendwie sauer?

Also, zu dir steige ich nicht ins Auto.

Wieso? Wieso nicht?

Ich war gestern bei Martys Bruder.

Ja und? - Wie, ja und? Du hast mich angelogen.

Du hast nie mit einem Frank zusammengewohnt.

Und dir gehört auch das Haus.

Ashley. Jetzt hör' doch mal auf, so einen Unsinn zu reden.

Natürlich habe ich dich nicht angelogen. Na klar. Frank hat bei mir gewohnt.

Und ich nehme an, du sprichst von dem Haus in der Wesley Street.

Das hat eine Freundin von mir pro forma auf mich übertragen.

Deine Freundin Anna? Die, die im Gefängnis gesessen hat?

Ja. Sie konnte es nicht behalten wegen ihrer Vorstrafen.

Also, habe ich es offiziell für sie übernommen.

Ich... Also, ich weiß nicht, was dir Roland erzählt hat,

aber er kann mich nicht leiden. Der ist ein Stänkerfritze.

Hier ist es dunkel und kalt. Los, setze dich ins Auto.

Ich erkläre dir alles, wenn wir unterwegs zum Hotel sind, ja?

Also, bitte. Du kannst mich auch ausfragen, wenn du willst.

Weißt du, was ich glaube? - Was?

Du hast dich nur mit mir befreundet, um an meinen Vater ranzukommen.

So ein Unsinn! Du drehst ja völlig ab. Warum sollte ich so was tun?

Na, weil du sein Geld willst.

Was? Das stimmt nun echt nicht.

Das hat dir ganz bestimmt Roland eingeredet.

Hör zu, Ashley. Ich mag dich richtig gern. Und deinen Vater erst recht.

Ich bin nicht so ein Luder, wie du glaubst.

Ach, Ashley. Ich habe mich voll in deinen Vater verknallt.

Er ist ein fantastischer Mensch.

Und ich liebe ihn. So lange habe ich mir gewünscht, dass mal jemand nett zu mir ist

und mich nicht bescheißt. - Du hast mich aber beschissen.

Du sagtest, du weißt nicht, wo du hinsollst. - Nein, sagte ich nicht.

Und ich kann es dir auch nicht ständig erklären. Wieso glaubst du mir nicht?

Weil du mit Anna zusammengewohnt hast.

Wieso erkennst du nicht mal die positiven Sachen, die ich für dich getan habe, an?

Ich habe mich echt krummgelegt.

Ich habe dir doch das Leben gerettet bei dem Anfall, als du die Fischsoße intus hattest.

Du hast doch selbst gesagt, wäre ich nicht gewesen, dann wärst du jetzt tot.

Fischsoße? Du kannst doch gar nicht wissen, was es war.

Und ich weiß es auch gar nicht. Scheißegal.

Fischsoße, Krabben oder Muscheln.

Was zählt, ist doch bloß, dass ich dir eine gute Freundin war.

Ashley, ach, bitte. Vertraue mir doch wieder.

Wir fahren jetzt zusammen ins Hotel und ich erzähle dir alles, was du wissen willst.

Wen rufst du an?

Das Hotel. Die sollen jemand aufs Zimmer schicken und meinen Vater aufwecken. - Nein.

Los, hör mir zu.

Ich sagte, du sollst mir zuhören!

Du hast sie ja nicht alle. - Mit mir redest du so nicht, du Ziege.

Du reiche, verzogene, undankbare Bitch!

Du weißt doch gar nicht zu schätzen, was du hast.

Du behandelst deinen Vater wie ein Stück Scheiße.

Ich würde alles dafür geben, auf deinem Tröhnchen zu sitzen.

Ich hatte gar nichts, als ich klein war.

Du hast ja keine Ahnung, was es heißt, wenn du nichts hast.

Wenn du so arm bist, dass dich alle übersehen.

Ich musste jahrein, jahraus dieselben Schuhe tragen, auch wenn sie schon zu klein waren.

Mein Pausenbrot habe ich auf dem Schulklo gegessen.

Ich wollte nämlich nicht, dass die anderen Kinder mitkriegen,

dass ich bloß billige Brötchen und zwei, drei Ecken Schmierkäse eingepackt gekriegt hatte.

Carrie. Komm wieder runter. - Will ich nicht!

Ich fange grade erst an. Ich komme nicht runter.

Dein Vater kauft dir ein neues Handy. Bestimmt.

Und wieso? Weil er ein toller Typ ist.

Und genau auf so jemanden habe ich immer gewartet. Mein ganzes Leben lang.

Geht dir am Arsch vorbei.

Töchterchen nörgelt ja immer nur. Weil er so überfürsorglich ist.

Carrie? Tut mir echt leid.

So eine Scheiße. Ich bin dir auch schnurzegal.

Du versuchst doch nur, mir die Tour zu vermasseln.

Ich hasse dich.

Du unterscheidest dich so was von gar nicht von den reichen Tussen,

mit denen ich zur Schule gehen musste.

Die dachten auch, sie wären so viel besser als Anna und ich.

Waren sie aber nicht.

Und du bist das auch nicht.

Hilfe!

Hilfe! Hierher!

Die Flasche. Sie hat mich bedroht.

Alles Lüge. Sie hat mich angerufen und geht dann auf mich los.

Miss, alles in Ordnung?

Sie wollte mich mit der Flasche verletzen. Sie hat sie gerade weggeschmissen.

Die weiß doch gar nicht, wovon sie redet. Sie ist total durcheinander. Sie hat sie nicht alle.

Sie kommen erstmal mit.

Dad. - Komme her.

Ohne meinen Anwalt mache ich keine Aussage.

Na gut.

Und das war ganz sicher Paula?

Tut mir so leid.

Sie dürfen dann jetzt gehen. Ohne Anwalt macht sie keine Aussage.

Also gibt's erstmal eine Anzeige wegen versuchter Körperverletzung. - Danke.

Die Schnittwunde da sollten Sie aber behandeln. - Halb so schlimm. - Na dann.

Schatz, bitte entschuldige. Ich habe dir einiges zugemutet.

Du kannst nichts dafür.

Sollen wir nicht doch in die Notaufnahme fahren? - Dad, mir geht's gut.

Ach ja. Stimmt ja. Du entscheidest.

Ich danke dir.

Ich möchte am liebsten gleich mit Matt reden.

Vielleicht kannst du das vom Auto aus tun.

Polizeireviere finde ich nämlich sehr ungemütlich.

Wir werden sie also wegen Beteiligung an mehreren Morden

und wegen einer Reihe von anderen Delikten anklagen.

Dank Ihnen.

Es gelang uns auch, die letzte Taxifahrt von Miss Wickless zu rekonstruieren.

Die Spur führt direkt zu Anna Prieta.

Wow.

Mit den neuen Informationen im Mordfall Shay Benson

wird das Gericht die Verhandlung von Marty Remmington neu aufrollen.

Na, da wird der sich aber freuen.

Bestimmt. Und Ihnen wünsche ich viel Glück.

Danke. - Vielen Dank, Lieutenant. - Ja.

Oh, und Ashley?

Sie wohnen wahrscheinlich erstmal lieber alleine. - Das glaube ich auch.

Und wieso kann ich das jetzt noch nicht aufmachen? - Geht nicht.

Das macht man nicht. Du musst warten, bis es soweit ist.

Du verdirbst dir doch den ganzen Spaß.

Entschuldigt die Verspätung.

Wie geht's euch denn?

Gut.

Dein Geschenk. Mach's gleich auf.

Siehst du?

Wollt ihr nicht in den Semesterferien verreisen?

Ich habe euch eine Suite in der Snow Peak Lodge gebucht.

Das Hotel habe ich grade renoviert. - Ist das Ihr Ernst?

Oh, Dad. Danke schön. Danke, danke, danke.

Wie wunderbar.

Und du bist hoffentlich nicht zu beschäftigt.

Wieso fragen Sie? - Weil ich dich gerne beauftragen würde.

Mit 17 Gemälden für mein neues Hotel in Jersey.

Echt jetzt? - Und mach mir ein gutes Angebot. Du gehörst doch zur Familie.

Ich bin sicher, wir kommen da überein. Dad.

Ich glaube, ich bin noch nicht so teuer.

Das war doch nur ein Witz. Ich bezahle dich natürlich ordentlich.

Klar tust du das.

Darauf stoßen wir an.

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