All language subtitles for Hammarskjold.2023.SWEDiSH.1080p.WEB.H264-EGEN.de

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Original subtitles

Der Film basiert auf existierenden Personen und wahren Ereignissen,-

-aber einige Personen, Charakterz�ge, Vorf�lle, Orte und Dialoge-

-wurden aus dramaturgischen Gr�nden fiktionalisiert.

Dag Hammarskj�ld, Generalsekret�r der Vereinten Nationen seit 1953-

-hat sich als starker und furchtloser Anf�hrer erwiesen. Ein Mann mit einem Ziel.

Er w�nscht sich die UN als Werkzeug f�r Weltfrieden und Gerechtigkeit.

Ob schwarz oder wei�, reich oder arm -

Dag Hammarskj�ld verteidigt das Recht aller auf Freiheit und Selbstbestimmung.

Er hat die Freilassung amerikanischer Kriegsgefangener in China verhandelt.

Er hat einen Weltkrieg verhindert, indem er die Suezkrise gel�st hat.

Der Weltstar der internationalen Diplomatie-

-konzentriert sich nun auf die Dekolonisierung Afrikas.

Er fordert die Kolonialm�chte auf, alle Macht den Einheimischen zu �bergeben.

"�berlasst das Dag", ein Slogan, den Pr�sident Eisenhower pr�gte,-

-erschallt nun �berall auf der Welt.

Gro�e Ver�nderungen bieten gro�e M�glichkeiten.

Nichts darf Afrikas Befreiung entgegenstehen.

�berlasst das einfach Dag.

Sp�ter Nachtstunden �

� schlaflose Fragen:

Handelte ich recht?

Und warum handelte ich, wie ich getan?

Um gleiche Schritte wieder zu gehen,-

-gleiche Worte zu sprechen-

-ohne Antwort zu finden.

Bete, dass deine Einsamkeit-

-der Stachel werde, um etwas zu finden, wof�r du leben kannst,-

-und gro� genug, um daf�r zu sterben.

EIN DORF DER BALUBA PROVINZ KATANGA, KONGO

Guten Morgen, Herr Hammarskj�ld.

-Ist es ein guter Morgen? -Ja, in der Tat.

Sie sind auf der Titelseite.

-Das Fr�hst�ck ist serviert. -Danke.

UN-Chef Dag Hammarskj�ld erkl�rt Kolonialismus den Krieg

Danke.

-Guten Morgen, Bill. -Guten Morgen.

Herr Ranallo.

-Danke, Rolf. -Was ist das?

-Eleanor hat Blaubeermarmelade gekocht. -Hat das dein Junge gezeichnet?

Woher wusstest du das?

Glaubst du, er k�nnte ein neuer Picasso werden?

Er hat Talent. Das ist sehr nett. Danke.

Danke, Bill.

UNO-HAUPTQUARTIER 37. STOCK - NEW YORK

-Guten Morgen. -Ein toller Artikel in der New York Times.

-Guten Morgen. -Guten Morgen, Herr Generalsekret�r.

-Guten Morgen, Bill. -Guten Morgen.

-Guten Morgen. -Guten Morgen.

-Guten Morgen. -Guten Morgen, Hanna.

Die m�ssen unterschrieben werden. Bunche erwartet Sie in Ihrem B�ro.

-K�nnten wir zwei Plunderteilchen bekommen? -Ich dachte, Sie machen eine Di�t?

Nein. Sollte ich?

Besorgen Sie sich ihre Plunderteilchen lieber selbst.

-Danke. Guten Morgen, Ralph. -Guten Morgen, Dag.

Auf dem Tisch liegen einige Reaktionen auf deine Rede.

-Gut oder schlecht? -Gut.

Aber es gibt unbest�tigte Berichte �ber einen m�glichen Milit�rputsch im Kongo.

In der Provinz Katanga.

Mo�se Tshombe, unterst�tzt von belgischen Truppen.

Sieht nach der ersten Reaktion auf die Dekolonisierung aus.

Conor O'Brien ist in Katanga. Organisiere sofort ein Konferenz-Telefonat.

W�rden Sie mich bitte mit �lisabethville verbinden?

Ja, w�rden Sie mich bitte mit �lisabethville verbinden?

-H�ren Sie mich? -Wir h�ren Sie jetzt.

Ja, und ich h�re Sie.

Herr O'Brien.

Hier spricht Generalsekret�r Hammarskj�ld.

Wie ist die Situation vor Ort?

Tshombe hat Katangas Unabh�ngigkeit ausgerufen.

Im Moment scheint die Lage ruhig zu sein,-

-aber es gibt mehrere Berichte �ber Morde an Angeh�rigen der Baluba.

B�rgerkrieg?

Noch nicht, aber die Gefahr ist gro�.

Sowohl von Seiten der Baluba-St�mme als von der kongolesischen Regierung.

Tshombe wird von offen von den Belgiern unterst�tzt.

Sie patrouillieren hier in �lisabethville.

Sie wollen die Unabh�ngigkeit des Kongos untergraben, die Ressourcen kontrollieren.

Association Mini�re liegt in Katanga. Sie stehen f�r 75 % des BIP von Kongo.

Au�erdem liefern sie Uran f�r US-Atomwaffen.

Mo�se Tshombe ist ein gescheiterter Gesch�ftsmann,-

-ein Opportunist, der sich einen Weg in die Politik bahnt.

Es bestehen keine Zweifel daran, dass die Bergbauindustrie ihn steuert.

Durch ihn k�nnen sie auch nach der Dekolonisierung die Macht behalten.

ASSOCIATION MINI�RE, BELGISCHES BERGBAUUNTERNEHMEN - KATANGA, KONGO

Willkommen, Herr Pr�sident.

Los, schneller!

Schneller, schneller! Los jetzt!

Herr Pr�sident.

-Willkommen. -Danke.

Ich darf Ihnen unsere Freunde Herrn Renard und Herrn Baldini vorstellen.

Seine Exzellenz, ich gratuliere Ihnen zur Gr�ndung des Staates Katanga.

Die belgische Regierung w�nscht alles Gute.

Danke.

Dies ist mein Sonderberater und Sicherheitschef, Herr Hunter.

-Sehen Sie mich als Freund, Herr Pr�sident. -Bitte.

Sie haben unsere volle Unterst�tzung bei ihrem Kampf gegen die kommunistische UN.

Die Dekolonisierung hat den Kongo zersplittert.

Wir haben alle hier in Katanga gelebt, nebeneinander, friedlich,-

-schwarz und wei�, jahrzehntelang. Wieso sollte man das �ndern?

Exakt, Herr Hellemans. Danke f�r Ihre Unterst�tzung.

Was immer Sie brauchen: Z�gern sie nicht, zu fragen.

Wir erwarten Angriffe der Baluba und der Regierung in L�opoldville.

Wir brauchen Waffen, vielleicht eine Luftwaffe.

Eine Luftwaffe wird nicht einfach sein, aber Waffen k�nnen Sie sofort bekommen.

Unser gr��tes Problem derzeit ist Ministerpr�sident Patrice Lumumba.

Wir wissen, dass er mit den Sowjets gesprochen hat,-

-um sein illegitimes Regime zu st�rken.

-Was schwebt Ihnen vor? -Eine endg�ltige L�sung.

Kompliziert, ich wei�. Lumumba ist in L�opoldville, gesch�tzt von UN-Kr�ften.

Es gibt kein Kommunistenschwein, dass ich nicht fangen und Ihnen �berbringen k�nnte.

Aber Sie, Herr Tshombe, m�ssen die Drecksarbeit erledigen.

Nein!

Wir d�rfen der belgischen Regierung nicht erlauben, als Armee f�r Tshombe zu agieren.

Wir geben sofort eine Stellungnahme ab:

"Die UN stehen ein f�r einen freien, vereinten Kongo,"-

-"und akzeptieren Katangas Abspaltung nicht."

"Wir werden alles daf�r tun, das Land wieder zu vereinen."

"Die Interessen der Kolonialm�chte in Katanga sind bedeutend."

"Sollte sich herausstellen, dass sie hinter Katangas Abspaltung stecken �"

� "werden die UN entschieden reagieren.

Das ist eine scharfe Aussage. Sie betrifft alle Gro�m�chte,-

-die wirtschaftliche Interessen in ehemaligen Kolonien haben.

Wir m�ssen vorsichtig reagieren.

Katanga ist der Nullpunkt f�r den Fortschritt der Dekolonisierung.

Unsere Position sollte glasklar sein.

Kongos Ministerpr�sident Lumumba bittet um ein baldiges Treffen hier in New York.

Gut.

Danke, Hanna.

Die UN arbeiten Tag und Nacht f�r eine friedliche R�ckkehr Katangas zum Kongo.

-Alle diplomatischen Kr�fte � -Diplomatie bringt bei Tshombe nichts.

Er ist ein Teufel.

Und ein Verr�ter, gesch�tzt von belgischen Kapitalisten.

Wenn Sie wirklich an Dekolonisierung glauben,-

-sollten sie Ihren Worten mit milit�rischem Handeln Nachdruck verleihen.

Die UN sollen Frieden stiften, Herr Lumumba.

-Keinen Krieg starten. -Ich kann mir woanders Hilfe holen.

Falls Sie die Sowjetunion meinen, rate ich Ihnen stark davon ab.

Das w�rde uns den kalten Krieg bringen. Es k�nnte mit einem Weltkrieg enden.

Ich bin Kongolese, und ich wurde gew�hlt, das kongolesische Volk zu vertreten.

Mo�se Tshombe hat kein Recht, die Abspaltung von Katanga zu erkl�ren.

Es wird immer zum Kongo geh�ren.

-Bitte geben Sie uns Zeit. -Ich habe keine Zeit!

Geben Sie der Diplomatie eine Chance.

Meine Familie und ich sind in gro�er Gefahr.

Daher bitte ich Sie, Herr Hammarskj�ld.

Ich flehe Sie an.

Bitte.

-Helfen Sie uns. -Aber das tun wir doch.

Wir werden nicht nachgeben.

Ich verspreche, alles in meiner Macht Stehende zu tun,-

-um Sie und Ihre Familie zu sch�tzen.

Das kann ich Ihnen versprechen.

RATHAUS, �LISABETHVILLE PROVINZ KATANGA - KONGO

Tshombe, Tshombe, Tshombe, Tshombe, Tshombe, Tshombe!

Volk von Katanga!

Heute habe ich Katangas Unabh�ngigkeit erkl�rt!

Katanga hat sich nun vom Kongo abgespalten!

Ab jetzt sind wir ein eigenst�ndiges Land. Der freie Staat Katanga!

Ich, Mo�se Tshombe, und meine Regierung,-

-wir werden f�r eine Zukunft arbeiten, in der Reichtum und Frieden herrschen.

Aber denkt daran �

Wir werden unsere neue Nation gegen alle verteidigen,-

-die es wagen, unsere Souver�nit�t in Frage zu stellen!

Dem Dekolonisierungsprogramm der UN wird vorgeworfen,-

-schuld an der instabilen Lage zu sein, die in ganz Afrika herrscht.

Im Kongo k�mpfen St�mme gegeneinander, w�hrend die Wei�en ins Ausland fliehen.

K�nig Baudouin von Belgien soll sich auf dem Weg nach L�opoldville befinden,-

-auf Besuch bei der neuen Zentralregierung unter Patrice Lumumba.

EXPRESSFRACHT INLAND L�OPOLDVILLE

Woher kommt das?

Von unseren Quellen in der CIA.

Lumumba wurde wohl gestern in L�opoldville gekidnappt und nach Katanga gebracht.

Wissen wir, ob Lumumba noch lebt?

Nein.

Wir versuchen, O'Brien zu erreichen.

Wenn Sie mit Herrn O'Brien sprechen, sagen Sie, es habe h�chste Priorit�t,-

-herauszufinden, wo sich Lumumba befindet. Und berufen Sie den Sicherheitsrat ein.

SICHERHEITSRAT - UNO-HAUPTQUARTIER NEW YORK

Meine Damen und Herren, Ihre Exzellenzen.

Ich habe heute eine wichtige Nachricht f�r Mo�se Tshombe. Er soll wissen,-

-dass ich ihn verantwortlich mache f�r die Sicherheit von Ministerpr�sident Lumumba.

Sie k�nnen sich sicher sein,-

-dass wir herausfinden werden, was dahinter steckt.

Sie tragen die Schuld an all dem, Herr Generalsekret�r.

Ihr schlechtes Urteilsverm�gen ist der Grund f�r diese Krise.

Wir haben zuverl�ssige Informationen dar�ber,-

-dass belgische Truppen Tshombes illegitime Regierung unterst�tzen.

-Das ist inakzeptabel! -Herr Generalsekret�r.

Unsere Soldaten befinden sich nur zur Friedenssicherung in Katanga.

Und nicht, weil Belgien gro�es Interesse an Katangas Bergbauindustrie hat?

Belgien hat nichts zu tun mit dem Verschwinden von Lumumba.

Ist es nicht offensichtlich? Die CIA sorgte f�r den Sturz von Lumumba-

-und �bergab ihn Katangas kriminellem Regime!

Die Vorw�rfe des sowjetischen Botschafters sind ungeheuerlich.

Wieso sagen Sie nicht die Wahrheit? Sie haben Angst,-

-sich in die Interessen der westlichen Milit�rindustrie einzumischen!

Die Sowjetunion verlangt ein sofortiges Eingreifen der UN-

-mit den n�tigen milit�rischen Mitteln.

Meine Damen und Herren.

Ihre Exzellenzen.

Ich habe soeben folgende Information erhalten:

PROVINZ KATANGA KONGO

Patrice Lumumba, der ehemalige Ministerpr�sident-

-des Kongo-

-wurde in Katanga ermordet.

Dieses widerliche Verbrechen verletzt alles, wof�r die UN stehen �

Bitte!

Ruhe. Ruhe. Bitte.

Meine Damen und Herren, Ruhe.

Tragen die UN und Sie als Generalsekret�r eine Verantwortung f�r Herrn Lumumbas Tod?

Nein. Die UN haben Herrn Lumumba nicht ermordet.

Gro�e Demonstrationen fanden in vielen Teilen der Welt statt,-

-als Reaktion auf den Mord an Patrice Lumumba, Ministerpr�sident des Kongo.

In L�opoldville wurde die belgische Botschaft gest�rmt.

Das Personal fl�chtete durch die Fenster.

Die Demonstranten richteten ihren Unmut auch gegen die UN und Hammarskj�ld.

Ich bitte Sie, meine Damen und Herren.

Im Lichte der tragischen und kriminellen Hinrichtung von Patrice Lumumba-

-m�chte ich betonen, dass die UN-Politik im Kongo unver�ndert fortgef�hrt wird.

Vielen Dank.

In Kairo z�ndeten Demonstranten das UN-Informationsb�ro an-

-und forderten den R�cktritt von UN-Generalsekret�r Dag Hammarskj�ld.

Der sowjetische Regierungschef Nikita Chruschtschow verlangte ebenfalls-

-den Abgang von Dag Hammarskj�ld.

Die UN haben noch nicht auf die Forderung der Sowjets reagiert.

Wir m�ssen herausfinden, wie Kennedy zur Forderung nach meinem R�cktritt steht.

Er ist am Mittwoch zur Generalversammlung in New York.

-Soll ich um ein privates Treffen bitten? -Ja.

Dag? Es ist nicht deine Schuld.

Du irrst dich, Bill.

Es ist meine Schuld.

-Guten Abend, Herr Hammarskj�ld. -Guten Abend.

Heute ist Donnerstag, daher fahre ich zu meiner Schwester.

-Ich habe Ihnen das Essen vorbereitet. -Danke.

-Bis morgen dann. -Ja. Sch�nen Abend.

Danke.

Sinnlos, was ich fordere:

dass Leben Sinn haben soll.

Unm�glich, wof�r ich k�mpfe:

dass mein Leben Sinn erhalten soll.

Ich getraue mich nicht,-

-wei� nicht, wie ich glauben k�nnte:-

-dass ich nicht einsam bin.

-Willkommen, Herr Pr�sident. -Danke.

Ich habe mich auf unser Treffen gefreut. Ich habe Ihre Arbeit aufmerksam verfolgt.

-Ich bin ein gro�er Fan. -Danke.

-Gl�ckwunsch zur Wahl. -Danke.

Bitte.

Vielen Dank. Das ist doch nicht n�tig.

-Werden Sie jeden Morgen so empfangen? -Jeden Morgen.

-Das ist Hanna, meine Sekret�rin. -Willkommen, Herr Pr�sident.

Was kann ich f�r Sie tun?

Die Sowjetunion wird morgen zum Ende der Sitzung meinen R�cktritt fordern.

Wegen der Kongokrise. Ich muss wissen, wo Sie stehen.

Die USA unterst�tzen Sie. Und Ihr Ziel, die Kolonisierung zu beenden.

Aber eines sage ich Ihnen ganz klar, Herr Hammarskj�ld:

Ein Kommunist wie Lumumba, der eine der reichsten Regionen Afrikas regiert-

-und Uran f�r die Atombomben der Feinde der Demokratie liefert �

-Das ist inakzeptabel. -Ja.

-Wir sahen beide die tragischen Folgen. -Die h�tten verhindert werden k�nnen.

Wenn die CIA nicht die Interessen der USA,-

-vor die Friedens- und Sicherheitsarbeit der UN gestellt h�tte.

Welche Pl�ne haben Sie f�r den Kongo?

Alle ausl�ndischen Truppen sollen aus Katanga verschwinden.

Ich will sie mit UN-Friedenstruppen ersetzen.

-Das ist eine gro�e Operation. -Zun�chst 10.000 Mann. Vielleicht mehr.

Das wird Katangas R�cktritt erzwingen und zur Wiedervereinigung mit dem Kongo f�hren.

-Sie bauen eine Armee auf. -Eine Friedenstruppe.

Reiche L�nder m�ssen manchmal daran gehindert werden,-

-den Zugang zu ihren ehemaligen Kolonien zu behalten.

Bei allem Respekt: Sie brauchen Freunde.

Chruschtschow ist nicht der Einzige, der hinter Ihrem R�cken Ihren R�cktritt fordert.

Aber ich kann Ihnen versichern: Die USA unterst�tzen so eine Forderung nicht.

Noch nicht.

-Das wei� ich zu sch�tzen, Herr Pr�sident. -Das habe ich mir schon gedacht.

Der sowjetische Regierungschef Chruschtschow kam heute in New York an,-

-wo er an der UN-Generalversammlung teilnehmen wird.

Viele glauben, dass der Sowjet-Anf�hrer wegen der Krise in Afrika-

-den R�cktritt von Hammarskj�ld fordern wird.

K�nnen wir ein Treffen mit Chruschtschow vor der Generalversammlung einrichten,-

-um reinen Tisch zu machen, ohne die Medien?

Ich habe versucht, ihn zu kontaktieren,-

-aber er strebt offensichtlich ein Misstrauensvotum an.

-Dann werden Sie zur�cktreten m�ssen. -Eine skandinavische Delegation ist hier.

Einer von ihnen sagt, er kenne Sie. Er fragt, ob Sie kurz Zeit h�tten.

-Wie war sein Name? -Herr Peter Levin.

Er wartet im Restaurant.

-Holen Sie mich in zehn Minuten ab. -Sehr wohl.

Peter. Wie sch�n.

-Lange nicht gesehen. -Fast 30 Jahre.

So lange ist das her?

Wir haben einen gemeinsamen Freund. Bo Beskow.

Ja. Bo und Greta sind alte Freunde von mir.

Ich bin gerade nach �sterlen gezogen. Er meinte, ich solle dich besuchen.

Richtige Entscheidung. M�chtest du einen Kaffee? Ich habe nicht viel Zeit.

-Nein, nein. -Wir k�nnen uns kurz setzen.

Was machst du in New York?

Mein neuestes Buch wird in den USA erscheinen.

-Gl�ckwunsch. -Ich habe den Verleger getroffen.

Schriftsteller und �

Ich habe alle deine B�cher gelesen.

Ich muss schon sagen �

-Die sind gro�artig. -Danke.

Meine Frau und ich sind dir auch aus der Ferne gefolgt.

Du hast so viel erreicht.

-Du bist verheiratet? -Ja.

Leider starb meine Frau letztes Jahr.

Mein Beileid.

-Habt ihr Kinder? -Josefin.

Sie ist 24, Journalistin. Sie brennt f�r ihre Arbeit.

-Hast du Zeit zum Klettern? -Nein, die habe ich nicht.

Ich habe keine Zeit daf�r. Aber � Kletterst du?

Ich versuche, mindestens einmal im Jahr weg zu fahren.

Erinnerst du dich noch daran, wie wir am Kebnekaise kletterten?

-Ja � -Verzeihung, Herr Generalsekret�r.

Sie werden unverz�glich im Lagezentrum gebraucht.

Ich muss wieder an die Arbeit. Es war so sch�n, dich zu treffen. Danke.

Warte kurz.

Der erste englische Probedruck wird hier in Amerika erscheinen.

Bekomme ich das allererste?

Du bekommst meine Adresse und Telefonnummer.

-Falls du einen alten Freund sehen willst. -Es war sch�n, dich zu sehen.

-Guten Abend, Herr Hammarskj�ld. -Guten Abend, Rolf.

Soll ich das Abendessen servieren?

Nein, ich bin satt. Danke.

Ich habe ein � Geschenk f�r dich.

Dag.

Dag, entschuldige.

Dag.

Sei im Nichts,-

-schlaf im Schweigen,-

-weine im Finstern,-

-kleiner Incubus,-

-wann,-

-wann?

Herr Hammarskj�ld? Verzeihung?

Herr Hammarskj�ld?

Herr Ranallo ist hier, um Sie abzuholen.

Guten Morgen, Chef. Waren Sie die ganze Nacht hier?

Ich konnte nicht schlafen.

Aber ich muss einged�st sein.

Das Misstrauensvotum beginnt in zwei Stunden.

Ich gehe duschen.

Kein Fr�hst�ck.

-Guten Morgen. -Sie sind sp�t dran.

Ja, Hanna, ich wei�.

-Kaffee? -Nein, danke.

-Wollen wir Ihre Rede durchgehen? -Nein.

Ich brauche f�nf Minuten allein.

Wir wurden heute beschattet.

Die Sicherheitsabteilung soll das mal pr�fen.

Ich muss mal auf die Toilette.

Generalsekret�r Hammarskj�ld.

Ich hoffe, ich bin nicht zu aufdringlich, aber Sie haben mich sehr inspiriert.

-Danke. Und Sie sind �? -Verzeihung. Donald Smith.

Arbeiten Sie hier?

Ich habe gerade als Assistent bei der Noteinsatztruppe begonnen.

Gut. Gut zu wissen, falls ich mal einen Notfall habe.

Gern. Wenn ich irgendwas f�r Sie tun kann, sagen Sie einfach Bescheid.

Danke.

Ich gebe Ihnen meine Karte, falls Sie mich mal auf einen Kaffee treffen wollen.

Das ist nicht n�tig.

Das ist der Mann aus dem Wagen.

Es arbeitet kein Donald Smith hier.

-Das war eine Sexfalle. -Wahrscheinlich der KGB.

Oder irgendwer sonst. Wir m�ssen sehr vorsichtig sein.

Es d�rfen keine neuen Ger�chte aufkommen.

Vorsichtig?

Es wurde schon Menschen allein durch Ger�chte vernichtet.

Ich habe nichts zu verbergen.

Es tut mir leid, dass Sie das durchmachen m�ssen.

Das ist absurd. Unsinn. V�llig absurd.

Der n�chste Sprecher ist Nikita Chruschtschow, Sowjetunion.

Der Generalsekret�r hat dabei versagt, nur ein Minimum an Unparteilichkeit zu zeigen.

Daher lastet die Verantwortung f�r den Mord an Patrice Lumumba-

-schwer auf den Schultern von Herrn Hammarskj�ld und seiner Politik im Kongo.

Wenn er nicht selbst den Mut aufbringt, zur�ckzutreten,-

-sollten wir die notwendigen Konsequenzen ziehen.

Die Sowjetunion sprach von Mord.

Nun, es ist sehr einfach, zur�ckzutreten.

Aber es ist nicht einfach, zu bleiben.

Es ist sehr einfach, sich einer Gro�macht zu beugen.

Es ist etwas ganz anderes, Widerstand zu leisten.

Wie alle Mitglieder der Generalversammlung wissen,-

-habe ich schon fr�her so gehandelt, in viele Richtungen.

Und ich werde meine Arbeit fortsetzen, f�r die benachteiligten Nationen,-

-die in unserer Organisation ihren besten Schutz sehen, in einer Welt-

-voller ideologischer Konflikte und gewaltt�tiger Interessenkonflikte-

-zwischen den Superm�chten.

Ich werde w�hrend meiner Amtszeit auf meinem Posten bleiben,-

-als Diener der Organisation und im Interesse jener anderen Nationen,-

-so lange sie dies w�nschen.

Mit dem l�ngsten Applaus in der Geschichte der UN-

-wurde Dag Hammarskj�lds Mandat bei seiner Mission im Kongo gest�rkt.

Trinken Sie jetzt Wodka mit Chruschtschow?

Ich glaube, er wird seinen Wodka selbst trinken.

Um einem B�rgerkrieg im Kongo vorzubeugen,-

-werden Ma�nahmen ergriffen f�r den sofortigen Abzug-

-aller belgischen Streitkr�fte und politischen Ratgeber in Katanga.

Der Spezielle Repr�sentant Conor O'Brien wird die UN vor Ort vertreten.

Weitere 10.000 Mann werden eingesetzt,-

-um Frieden und Stabilit�t zu bewahren.

Macht Ihnen Pr�sident Tshombe Sorgen?

Er hat keinen legitimen Anspruch auf das Amt.

Und die L�nder, die ihn unterst�tzen?

Wir fordern die Gro�m�chte auf, nicht auf ihre eigenen Interessen zu schauen,-

-sondern gemeinsam mit uns Druck auf ihn auszu�ben, damit er abtritt.

Die Zeit des Kolonialismus ist vorbei.

Er will alles, was wir �ber Generationen aufgebaut haben, den Barbaren �bergeben.

Wir d�rfen nicht passiv herumsitzen und zulassen, dass er so handelt.

Ohne die belgische Armee-

-habe ich keinen Schutz, keine Macht. Wir brauchen eine Armee.

Machen Sie sich keine Sorgen, Herr Tshombe.

-Ich kann Ihnen dabei helfen. -Danke.

Auf Sie alle.

Die besten Mitarbeiter der Welt. Heute feiern wir.

Und morgen arbeiten wir doppelt so hart!

-Prost. -Prost!

Heute wurde eine Gro�macht zur Verantwortung gezogen.

Sie d�rfen nun nicht mehr allein entscheiden, was zu tun ist.

Sie m�ssen der Weltgemeinschaft, den Vereinten Nationen Rechenschaft ablegen.

Chruschtschow wird sich wohl gegen�ber seinem Pr�sidium rechtfertigen m�ssen.

Levin.

Hier ist Dag Hammarskj�ld.

Was f�r eine �berraschung!

Ich reise nach Hause, nach �sterlen, um Bo und Greta zu treffen.

Wir wollen meinen Geburtstag feiern.

Vielleicht m�chtest du kommen. Ich werde drei Tage bleiben.

Ja. Wann genau?

Am Donnerstag. Komm gegen Mittag.

Es werden nur du, ich, Greta und Bo und mein Leibw�chter Bill dort sein.

-Ja, ich komme gern. -Ja?

-Dann bis dann. -Abgemacht. Tsch�s.

�STERLEN SCHWEDEN

-Willkommen in �sterlen, Bill. -Sch�n, dich zu sehen.

-Dag. -Bo.

Maria. Oh, sind das sch�ne Blumen.

-Hast du die gepfl�ckt? -Ja, ich und Mama.

-Vielen Dank. -Dag. Endlich. Na?

-Es ist sch�n, hier zu sein. -Setz dich. Es gibt Kaffee.

-Danke. Meine Frau l�sst gr��en. -Bringen sie doch n�chstes Mal mit.

Das w�rde sie lieben.

Vielen Dank. -Ich hole euer Gep�ck aus dem Wagen.

-Nein, das mache ich. -Bill, entspann dich.

-Und Greta hat einen Plan. -Sch, Bo. Sag nichts.

-Ach, ein Plan? Was f�r ein Plan? -Nichts.

-Aber � Nichts? -Nichts.

-Worum geht es? -Eine kleine �berraschung f�r dich.

-Ich m�chte dir vorm Essen etwas zeigen. Ich liebe �berraschungen.

Dies ist unsere �berraschung.

Wir kennen den Eigent�mer des Hauses. Er wird es bald zum Verkauf ausschreiben.

Er hat versprochen, dass du der erste Bieter bist. Falls du Interesse hast.

-Es ist fu�l�ufig von uns erreichbar. -Dann k�nnen wir uns jeden Tag treffen.

Hier h�ttest du deine Ruhe, Dag.

-Ich dachte, es w�rde dir gefallen. -Es kommt nur etwas pl�tzlich.

Ich habe nie �ber ein Leben nach den UN nachgedacht.

Wollen wir es uns ansehen?

Darf ich etwas dar�ber nachdenken?

Sicher. Er kann bestimmt ein paar Wochen warten.

Wie ist es dir ergangen?

Ich bin zurecht gekommen.

Wieso hast du mich hierher eingeladen?

Weil ich gern wieder dein Freund w�re.

Es tut mir leid, wie ich mich getrennt habe.

-Das h�tte ich besser machen k�nnen. -Denk nicht dar�ber nach.

Ich komme n�chsten Monat nach New York.

Dann erscheint mein Buch.

Dann ruf mich an.

-Das war schrecklich. -Ja.

Da sa�en wir. Erst, nachdem wir aufgegessen hatten,-

-sagten sie uns, dass wir gerade Mopane-W�rmer gegessen hatten.

Erz�hl diese Geschichte nicht!

Ich spreche jetzt Englisch, damit Bill es versteht.

Liebe Freunde. Ich habe schon lange keinen Tag mehr erlebt, an dem nicht-

-alle zwei Stunden Naturkatastrophen, Hungersn�te oder Kriege ausbrechen.

Hier bei euch �

� hier in Schweden �

� ist es friedlich.

Es ist ruhig. Ich schlafe nachts gut.

Und ich bin bei Freunden, die ich sch�tze.

Deshalb habe ich mich entschieden.

Ich werde das Haus kaufen.

-Was? Nein! -Doch, das mache ich.

-Ich werde etwas Hilfe ben�tigen. -Prost!

Es gibt hier viele, die bei der Renovierung helfen k�nnen, Dag.

Herr Pr�sident, ich m�chte Ihnen Katangas neue Armee vorstellen.

Wir haben 1000 weitere Soldaten an der nordrhodesischen Grenze.

Alle haben Erfahrung aus Vietnam oder Algerien und sind bereit, Ihnen zu dienen.

Meine Herren, willkommen im freien Staat Katanga!

Wir werden der Welt zeigen, wer dieses Land kontrolliert.

Es sind nicht die UN. Es ist nicht der Kommunist Dag Hammarskj�ld.

WIR kontrollieren Katanga!

Ich sage: UN raus aus Katanga!

Dag Hammarskj�ld.

Okay.

Danke.

�LISABETHVILLE PROVINZ KATANGA - KONGO

Wir haben von vielen weiteren Angriffen auf UN-Kr�fte seit gestern geh�rt.

-Es gibt ein Muster. -Was schlagen Sie vor?

Die Schl�sselinfrastruktur in �lisabethville unter Kontrolle bringen.

Das Hauptpostamt. Die Telegrafenstation. Das Radiohaus. Das Polizeihaus.

Dann werfen wir alle S�ldner raus.

Kriegen wir das hin?

Wir haben zehnmal so viele Soldaten wie Tshombe.

Sie werden nicht damit rechnen. Ja, ich glaube, wir schaffen das.

-Was ist mit dem Sicherheitsrat? -Wir wissen, das nichts passieren wird.

Ja. Aber sie sollten davon erfahren.

Nein. Laut Resolution 161 d�rfen wir eingreifen, wenn wir angegriffen werden.

Ja, aber sie m�ssen davon erfahren.

O'Brien. Entwerfen Sie mir einen detaillierten Plan.

Das werde ich. Wir nennen die Operation Rum Punch.

So sei es.

Operation Rum Punch,-

-gem�� den Richtlinien-

-beginnt am 28. um 6 Uhr.

Ziel ist es, alle S�ldner zu vertreiben.

Sind Sie bereit?

Operation Rum Punch. Verschl�sselt. An Conor O'Brien.

Sehr wohl.

NSA-B�RO WASHINGTON

Was sind unsere Alternativen?

Wir k�nnen nicht eingreifen, ohne unser Abh�ren zuzugeben.

Wir k�nnten die Information durchsickern lassen-

-und der Operation das �berraschungsmoment nehmen.

-Tshombe ist keiner von uns? -Nein. Oberst Mobutu schon.

Was passiert, wenn Rum Punch gelingt?

Tshombe wird geschw�cht, die UN gest�rkt.

Das erh�ht die Chancen einer Wiedervereinigung.

-Wie stehen die Chancen? -Sie sind in der �berzahl.

Wenn sie die Operation geheim halten k�nnen, haben sie ziemlich gute Chancen.

Okay. Wir lassen sie gew�hren.

-Das bleibt in diesem Raum. -Sehr wohl.

Hallo?

-Ich brauche eine Verbindung. -Rum Punch beginnt in 5 Minuten.

-Sie haben also keine Verbindung? -Es tut mir leid.

Vor einer Stunde hat es funktioniert.

Vor einer Stunde?

Herr Generalsekret�r. O'Brien ist in der Leitung.

Ja? O'Brien?

Unsere Truppen haben das Hauptpostamt und die Telegrafenstation eingenommen.

-Keine Toten, keine Verletzten. -Fantastisch.

Was ist mit Tshombe?

Er ist in der Regierungskanzlei. Ich fahre jetzt dort hin.

Gut.

Bereit?

Herr Pr�sident, Conor O'Brien. Guten Tag.

Nehmen Sie mich fest?

Die UN haben notwendige Sicherheitsma�nahmen ergriffen.

Denn Sie, Herr Tshombe, haben den Verhandlungstisch verlassen.

Die UN agieren also als Besatzungsmacht.

Und ihr Generalsekret�r als Oberbefehlshaber.

Nennen Sie es, wie sie wollen, aber wir werden die Kontrolle behalten,-

-bis alle S�ldner vertrieben sind und Sie wieder am Verhandlungstisch sitzen.

Wenn Sie bereit sind, sich den Forderungen der UN zu unterwerfen,-

-wozu ich Ihnen raten w�rde-

-werden wir unsere Truppen sofort zur�ckziehen-

-und ich werde ein Treffen zwischen Ihnen und der Zentralregierung arrangieren,-

-bei dem es um Katangas Status als Provinz in einem wiedervereinten Kongo geht.

Tshombe hat alle unsere Bedingungen akzeptiert.

Alle S�ldner werden ausgewiesen und verlassen in diesem Moment das Land.

Es wurde kein einziger Schuss abgegeben. Es gab keine Toten.

Derzeit haben die UN die komplette Kontrolle �ber �lisabethville.

Rum Punch war ein absoluter Erfolg.

Belgien wird Protest einlegen. Sie haben eine Grenze �bertreten, Herr Hammarskj�ld.

Richtig. Rum Punch ist ein inakzeptabler Angriff auf einen souver�nen Staat.

Die Lage war instabil, die Zeit war knapp.

Die Besetzung einer souver�nen Nation widerspricht allem, wof�r die UN stehen.

Stehen wir nicht f�r Friedensbewahrung?

Die gesamte Operation wurde ohne einen einzigen Schuss durchgef�hrt.

Kann der Generalsekret�r uns hier und jetzt zusagen,-

-dass wir in Katanga keine Gewalt aus�ben werden?

-Die Truppen ziehen sich gerade zur�ck. -Und wenn die Lage eskaliert?

Wir werden alles daf�r tun, einen sicheren, vereinten Kongo zu sch�tzen und zu sichern.

H�rt, h�rt!

Peter Levin ist am Telefon.

Stellen Sie ihn durch.

-Es ist privat. -Nat�rlich.

Danke.

-Dag Hammarskj�ld. -Peter Levin. Ich bin in New York.

-Vielleicht hast du keine Zeit? -Doch, sicher, ich habe Zeit.

Wollen wir uns bei mir treffen? Heute Abend um acht?

-Ja. -Falls es dir recht ist.

-Gern. -Abgemacht.

-Ich freue mich. Tsch�s. -Tsch�s.

Willkommen, Peter. Ich m�chte dir meinen Mitbewohner vorstellen.

Mr. Greenback. -Mr. Greenback, Peter Levin.

Peter Levin, Mr. Greenback.

Guten Abend, Mr. Greenback.

Er ist ein munteres kleines Kerlchen.

Er ist so sch�n. Und intelligent.

-Ja, das ist er. -Ich bekam ihn in Somaliland.

Dann lebten wir 18 Jahre lang in Kopenhagen.

Eine lange Zeit. Und jetzt � Jetzt bin ich nach �sterlen gezogen.

Und du wohnst hier allein?

-Nein, ich wohne hier mit Mr. Greenback. -Ja, ja.

-Und mit Rolf. -Rolf?

Er ist mein Butler.

Und ich stehe Bill nah, aber er wohnt nicht hier.

Schreibst du immer noch?

Ein wenig Lyrik.

-M�chtest du etwas lesen? -Ja, wenn ich darf.

Traust du dich?

Nein, es �

Nur ich wei� davon. Es ist pers�nlich.

Ich getraue mich nicht, wei� nicht, wie ich glauben k�nnte:-

-dass ich nicht einsam bin.

Sei im Nichts, schlaf im Schweigen,-

-weine im Finstern.

Bete, dass deine Einsamkeit-

-der Stachel werde, um etwas zu finden, wof�r du leben kannst,-

-und gro� genug, um daf�r zu sterben.

Das hier, das ist �

� mutig.

Du �ffnest dich deiner und meiner Sehnsucht.

Es war nur eine Methode, um mit der Einsamkeit hier umzugehen.

Mit meinem seltsamen Job.

Ich finde, du solltest das unbedingt publizieren.

Und ich kann dir beim Redigieren helfen.

Nein, es soll nicht ver�ffentlicht werden.

Danke, dass du es gelesen hast.

Herr Hammarskj�ld? Verzeihen Sie.

-Ein Anruf f�r Sie von Conor O'Brien. -Danke.

-Ja? -Entschuldige, dass ich dich geweckt habe.

-Wir haben hier ein Problem. -Erz�hl.

Tshombe nimmt alle seine Versprechungen zur�ck.

Die S�ldner sind zur�ck, und sie sind mehr als zuvor.

Er greift seine Feinde, die Balubas, an und richtet absichtlich Chaos an.

Er t�tet tausende Balubas, so dass wir nur den Fl�chtlingen helfen k�nnen.

Wir haben 30.000 Fl�chtlinge in unserer Obhut,-

-die in hastig errichteten Lagern leben.

Uns fehlen grundlegende Waren wie Essen und Wasser.

Die Situation ist unm�glich, Dag.

Wir m�ssen etwas unternehmen.

Es besteht die signifikante Gefahr eines V�lkermordes.

Dag, es ist ein Massaker an dem Volk der Baluba.

K�nnen wir ihn stoppen?

Das M�SSEN wir.

Ich bin genauso best�rzt wie Sie, vielleicht sogar mehr.

Aber wir m�ssen trotzdem die richtigen Kan�le einbeziehen.

Es ist der Situation geschuldet.

Wir d�rfen der Diplomatie nicht den R�cken zuwenden.

Tshombe hat gezeigt, dass Diplomatie uns in dieser Krise nicht weiter bringt.

-Das liegt nicht in Ihrer Verantwortung. -Und ob.

Wir k�nnen nicht allein in den Krieg ziehen.

Wir brauchen Freunde, um Druck auf Tshombe auszu�ben.

Und w�hrend wir auf diese Freunde warten-

-sollen wir einfach zusehen, wie Menschen get�tet werden?

Eine neue Offensive w�rde zu einem Konflikt mit dem Sicherheitsrat f�hren.

-Es k�nnten tausende Menschen sterben! -Das liegt nicht in Ihrer �

Ich sollte alles in meiner Macht Stehende tun, um sie zu sch�tzen, oder?

-Das liegt nicht in � -Das sollte ich tun!

Aber nicht einmal SIE k�nnen diese Schlacht allein gewinnen.

ASSOCIATION MINI�RE, BELGISCHES BERGBAUUNTERNEHMEN - KATANGA, KONGO

-Meine Herren, das ist Herr Radcliff. -Willkommen im freien Katanga.

Das sind die Herren Baldini und Renard. Und nat�rlich Pr�sident Tshombe.

Wir danken der nordrhodesischen Regierung-

-f�r ihre Unterst�tzung beim Aufbau von Katangas Luftwaffe.

Ich toleriere das nicht. Ich toleriere das nicht. Ich bin der Pr�sident!

Ich verstehe.

Aber wir brauchen ihn.

Die franz�sische Fouga Magister.

Sehr effektiv gegen s�mtliche Bodentruppen.

Wir k�nnen sofort vier davon liefern.

In einigen Wochen k�nnen wir drei weitere beschaffen. Wenn Sie wollen.

Mit diesen Fliegern sollten wir alle Angriffe der UN-Truppen abwehren k�nnen.

-Danke, Herr Radcliff. -Die UN �

Ich wurde hier in Afrika geboren. Wir Wei�en haben den Kontinent zivilisiert.

Ohne uns w�rden sie noch auf B�umen leben.

-M�chten Sie etwas trinken, Herr Radcliff? -Danke.

Ich schlage ein Treffen zwischen Tshombe und der Zentralregierung vor.

Die britische Botschaft kann so etwas organisieren.

Zu glauben, dass Tshombe mit den Provokationen aufh�rt, ist Wunschdenken.

-Wir m�ssen ihn unter Druck setzen. -Ohne ihn wird es keinen Frieden geben.

Alles andere ist Wunschdenken.

Wir alle wissen, dass Tshombes S�ldnerarmee-

-von ehemaligen belgischen Offizieren ausgebildet wurde.

Herr Hammarskj�ld, wir �berwachen nicht das Handeln belgischer Mitb�rger in Katanga.

Auch nicht im Rest der Welt.

Wenn das dabei herauskommt, sollten Sie vielleicht damit anfangen.

-Chef. Hast du kurz Zeit? -Sicher, Bill. Worum geht es?

Ich habe deinen Freund Peter �berpr�ft.

Er wurde in Schweden wegen Sittlichkeitsverbrechen festgenommen.

Wegen homosexueller Handlungen.

Es tut mir sehr leid, Chef. Ich fand, du solltest das wissen.

Gut. Danke.

Hast du Wieschhoff und Bunche davon erz�hlt?

Ja.

-War das falsch? -Nein. Danke.

Danke, Bill. Du hast richtig gehandelt. Danke.

Sch�n, dich zu sehen.

Du wurdest einer Sicherheits�berpr�fung unterzogen.

Das ist Routine; das passiert st�ndig.

Es zeigte sich, dass du �

� wegen Sittlichkeitsverbrechen festgenommen wurdest, in Schweden.

Das ist so lange her. Ich wusste nicht, dass es von Bedeutung ist �

Ich habe bereits zwei Schmutzkampagnen erlebt.

Von Geheimdiensten, die mich loswerden wollten.

Wir beide k�nnen also keine Freunde sein?

Peter, ich respektiere dich.

-Ich respektiere deine Wahl, deinen Weg. -Du fliehst wieder.

-Es ist nicht MEIN Weg. -Du bist wie ich.

Ich sehe es in deinen Gedichten.

Ich bin nicht homosexuell.

Ich bin der Generalsekret�r der Vereinten Nationen.

Gott zeigt mir den Weg.

Hallo. Ich habe schlechte Nachrichten.

Greenback ist tot.

Er stolperte auf der Treppe.

Die Leine wickelte sich um seinen Hals. Er erstickte.

Es tut mir sehr leid. Kann ich irgendetwas tun?

Ja. Sorge daf�r, dass er nicht in der Wohnung ist, wenn ich zur�ck komme.

W�re das m�glich?

Ich will seine Leiche nicht sehen.

Herrgott nochmal.

M�de-

-und einsam,-

-bis der Verstand schmerzt.

Jetzt gilt es,-

-jetzt darfst du nicht loslassen.

Weine, wenn du kannst, weine, doch klage nicht.

Dich w�hlte der Weg.

Und du sollst danken.

Operation Morthor beginnt am 13. September-

-um 6 Uhr. Sie wird viel l�nger dauern als Rum Punch.

Wir werden Katanga mit Gewalt erobern, zusammen mit L�opoldvilles Gouverneur.

Anschlie�end erkl�ren wir den Ausnahmezustand.

Diesmal bleiben unsere Soldaten in Katanga, bis der Status der Provinz ausgehandelt ist.

Ich werde pers�nlich in den Kongo reisen,-

-bereit f�r Verhandlungen mit der Zentralregierung des Kongo.

-Und mit Tshombe. -Und wenn Tshombe Verhandlungen verweigert?

Wenn wir Katanga kontrollieren, hat er keine Wahl.

-Was ist mit dem Sicherheitsrat? -Er wird nach dem Start informiert.

-Damit �berschreiten Sie eine Grenze. -Ihr Einwand wird zur Kenntnis genommen.

Dann �berschreiten Sie diese Grenze ohne mich.

Denn ich kann kein Teil davon sein.

Meine Herren.

Operation Morthor beginnt am 13. September um 6 Uhr.

Hammarskj�ld hat eine bewaffnete Offensive in Katanga genehmigt,-

-die viel weiter geht als Rum Punch.

-Das ist de facto ein Staatsstreich. -Korrekt. Er geht zu weit.

Wie kann er das rechtfertigen?

Das Au�enministerium nennt es einen Bruch der UN-Charta.

Soll ich etwas unternehmen?

Die UN planen morgen um 6 Uhr eine Offensive in �lisabethville.

-Was?

Hammarskj�ld ist auf dem Weg in den Kongo.

-Woher haben Sie diese Informationen? -Aus mehreren, verl�sslichen Quellen.

Ich kenne eine Gruppe mit Mitteln und Fachwissen. Darf ich sie kontaktieren?

-Das �berlasse ich Ihnen. -Gut. Gut.

Es ist sechs Uhr in �lisabethville.

-Morthor beginnt nun. -Es wird sicher alles gut gehen.

Okay. Alle absitzen.

FLUGHAFEN L�OPOLDVILLE KONGO

Operation Morthor ist gescheitert. Eine absolute Katastrophe.

Es wird in ganz �lisabethville gek�mpft. UN-Soldaten werden get�tet.

Sie haben Kampfflugzeuge. Wir wissen nicht, woher sie die haben.

Sie wussten, dass wir kommen. Und noch etwas �

Es kursieren Informationen �ber eine Todesliste.

-Sie sind das Ziel Nummer 1. -Was ist mit Tshombe?

Er ist untergetaucht. Keiner wei�, wo er ist.

Treten wir der Presse entgegen.

Herr Generalsekret�r, haben Sie von den K�mpfen in �lisabethville geh�rt?

Die UN-Kr�fte begannen ihre Angriffe heute Fr�h um 6 Uhr.

Sie m�ssen diese Operation genehmigt haben.

-Ich geben Ihnen beizeiten Antworten. -Wo und wann?

-Dag. Willkommen in �lisabethville. -Danke.

-Das sind meine Mitarbeiter. -Angenehm.

Ich bedauere, dass die Umst�nde nicht so sind, wie man es sich w�nschen w�rde.

Ich m�chte Tshombe so schnell wie m�glich treffen.

Wir arbeiten daran.

Gibt es irgendeine M�glichkeit, der Veranstaltung heute Abend fernzubleiben?

Es ist wichtig, dass du dort auftauchst.

Ich verstehe.

CONGO REDS S�LDNER-BASIS PROVINZ KATANGA - KONGO

Congo Red �

Das sind Herr Baldini und Herr Renard. Die Klienten, von denen ich erz�hlt habe.

Folgen Sie mir.

Herr Hunter sagt, Sie bieten L�sungen an?

Ich geh�re einer Organisation an, die einen speziellen Dienst anbietet.

Wir eliminieren das vorliegende Problem.

-Deshalb sind wir hier. -Gut. Welche Ressourcen h�tten wir?

-Alles, was Sie ben�tigen. -Gut. Er muss �berwacht werden.

-Rund um die Uhr. -Ich erledige das.

Es muss wie ein Unfall aussehen.

Das kostet extra.

Und Kollateralsch�den?

Sollten m�glichst vermieden werden, aber der Auftrag muss erledigt werden.

Gut.

Und jetzt essen wir. -Brot!

STURE LINN�RS VILLA L�OPOLDVILLE - KONGO

Danke.

-Viele wollen mit dir reden. -Das kann ich mir denken.

Generalsekret�r Hammarskj�ld. Bill Gallway, US-Botschafter.

Botschafter Gallway.

Ich protestiere hiermit f�r die USA gegen das Handeln der UN-Kr�fte in Katanga.

-Es war notwendige Selbstverteidigung. -Das ist inakzeptabel.

Um einen V�lkermord an den Balubas zu verhindern.

-Sie machen es sich nicht leicht. -Das ist auch nicht mein Job, oder?

Verhandeln Sie ein Friedensabkommen, statt einen gescheiterten Staatsstreich.

Ein Treffen mit Tshombe und der Zentralregierung des Kongo.

Das wollte ich erreichen.

Frankreich verlangt den Abbruch des Einsatzes.

Wenn nicht sofort Verhandlungen �ber eine Waffenruhe eingeleitet werden,-

-wird meine Regierung ihre Unterst�tzung f�r die UN in Katanga zur�ckziehen m�ssen.

Irgendwann haben Sie so viele Gegner, dass ein R�cktritt die kl�gere Wahl ist.

-Guten Abend. Haben Sie Post f�r mich? -Ja.

Immer noch kein Lebenszeichen von Tshombe. Sie k�nnen ihn morgen nicht treffen.

Darum k�mmern wir uns morgen.

Brauchst du noch etwas, bevor ich zu Bett gehe?

Geht es dir gut?

Alle lehnen meine Politik ab.

Sie wollen keine Ver�nderung. Sie wollen Macht.

Die Ressourcen.

Sie werden Afrika wie einen Kuchen aufteilen.

Wie sie es schon seit Jahren tun.

Du kannst jetzt zu Bett gehen, Bill.

-Gute Nacht, Chef. -Gute Nacht.

H�nde hoch.

Umdrehen - langsam.

-Wer sind Sie? -George Lansdowne.

Der Gesandte der britischen Regierung im Kongo.

-Was wollen Sie? -K�nnten Sie jetzt die Pistole wegnehmen?

Dag?

Hier ist Bill. Es ist alles in Ordnung. Du kannst rauskommen.

Herr Generalsekret�r. Pr�sident Tshombe hat einem Treffen mit Ihnen zugestimmt.

Das ist wirklich eine gute Nachricht. Bitte treten Sie ein.

Meine Kontakte in der Regierung Katangas haben ein pers�nliches Treffen erm�glicht.

-Und die Bedingungen? -Wir stellen keine Bedingungen.

Au�er Zeit und Ort, aus Sicherheitsgr�nden.

Das wird Ihr Treffen sein, Herr Hammarskj�ld.

Ihre Politik.

Treffpunkt ist der Flugplatz Ndola, 16 km von der Grenze zu Katanga entfernt.

Unter dem Schutz der zentralafrikanischen F�deration und Gro�britannien.

Sie reisen morgen ab. Und � Viel Gl�ck, Herr Hammarskj�ld.

Danke, Lord Lansdowne. Danke.

-Weck Wieschhoff. -Denk kurz nach �

Wir treffen uns in 15 Minuten hier. Und ruf Linn�r an.

Ohne jeden Schutz in feindliches Gebiet zu fliegen ist naiv,-

-dickk�pfig und ganz einfach dumm.

Wir m�ssen darauf bestehen, dass Tshombe nach L�opoldville kommt.

Falls Sie glauben, wir k�nnten solche Forderungen stellen, dann sind Sie naiv.

Ein Treffen mit Tshombe ist meine einzige Chance.

Ich trage immer noch die W�rde des Amtes.

Wir k�nnen eine Transair-DC-6 chartern. Schwedische Besatzung, alle zuverl�ssig.

Eskorte?

�thiopien kann vier Jagdflugzeuge schicken.

Aber sie m�ssen entweder in Uganda oder Kenia zum Tanken landen.

Wir brauchen eine Genehmigung der Briten.

Das sollte kein Problem sein.

Sehr gut. Danke. Setzten Sie sich.

-Kaffee? -Danke.

Chef? Bill hier.

Danke, Bill.

-Hast du etwas f�r New York? -Nein.

Wir fahren in 10 Minuten zum Flughafen. Wir treffen uns unten.

Lieber Dag. Ich habe nachgedacht, und ich sp�re,-

-dass ich meine Gedanken mit dir teilen sollte.

Ich finde, du begehst einen gro�en Fehler.

Du willst nat�rlich deine Stellung bewahren,-

-aber unsere Freundschaft kann keine Bedrohung f�r niemanden sein.

Und ich sehe, wie du alles f�r andere opferst.

Aber du hast auch das Recht auf ein Leben.

Das Recht, das Gl�ck und die Liebe zu suchen.

Daher bitte ich dich: Sto� mich nicht noch einmal fort.

Ich m�chte etwas verschicken. Ist es zu sp�t?

-Ich wei� nicht. Ich sehe mal nach. -Ja.

-Wurde die US-Post bereits abgeholt? -Nein.

Es hat geklappt.

Es wird keine Eskorte geben.

Was?

Die Briten halten mich hin; keiner antwortet.

-Und das hei�t �? -Sie halten sich aus dem Konflikt raus.

Daher wollen sie weder ja noch nein sagen. Keine Genehmigung, keine Eskorte.

Sie k�nnen nicht ohne Eskorte fliegen.

Sie m�ssen das Treffen absagen. Es ist zu gef�hrlich.

Ich muss dieses Flugzeug besteigen. Sie d�rfen f�r sich selbst entscheiden.

-Kapit�n. -Herr Hammarskj�ld.

Die gesch�tzte Flugzeit betr�gt acht Stunden.

-Wir sind also gegen Mitternacht dort. -Korrekt.

Wir halten Funkstille. Daher gibt es erst kurz vor Ndola wieder Kontakt zum Boden.

Sie haben mein vollstes Vertrauen. Es wird alles gut gehen.

Ich m�chte, dass einer von uns in L�opoldville bleibt.

Falls etwas passiert, und wir beide � Einer muss hier bleiben.

-Bitten Sie mich oder fragen Sie mich? -Ich bitte Sie.

Viel Gl�ck.

Danke.

Hunter an Congo Red. Hunter an Congo Red.

-Hunter an Congo Red. -Hier Congo Red.

Sie n�hern sich Ndola gegen Mitternacht. Ohne Eskorte.

Funkstille, aber sie m�ssen den Funk vor der Landung einschalten.

-Ohne Eskorte? -Korrekt.

Mitternacht. Sie fliegen ohne Eskorte und unter Funkstille.

Woher erfahren wir Ihre Position?

Sie m�ssen den Funk vor der Landung einschalten.

Wie viel Zeit haben wir dann, bis sie landen?

15 bis 20 Minuten.

Das reicht.

FLUGHAFEN NDOLA NORDRHODESIEN

Was ist?

Nichts.

Sei tapfer.

-Willkommen in Ndola, Herr Pr�sident. -Danke.

Frau Pr�sident. Willkommen. Willkommen. Hier entlang.

-Hier, Herr Pr�sident! -Haben Sie einen letzten Kommentar?

Und hier durch.

K�nnen Sie Herrn Hammarskj�ld vertrauen?

Hier hinein, bitte.

Wir schlie�en die Jalousien. -Bitte, setzen Sie sich.

Der Weg, du sollst ihn gehen.

Das Gl�ck, du sollst es vergessen.

Der Kelch, du sollst ihn leeren.

Der Schmerz, du sollst ihn verbergen.

Die Antwort, du sollst sie lernen.

Das Ende.

Du sollst es ertragen.

Das Flugzeug des Generalsekret�rs hat sich noch nicht gemeldet, wird es aber bald tun.

Ich bitte um Entschuldigung f�r die Versp�tung.

Eine weitere Dem�tigung durch die UN.

Es tut mir sehr leid. Das ist keinesfalls vom Generalsekret�r beabsichtigt.

Es sind lediglich Sicherheitsroutinen.

Zur �berbr�ckung der Wartezeit lade ich Sie und Ihre Begleiter zu einem Essen ein.

Bitte.

Wir m�ssten bald den Tanganjikasee unter uns haben.

190 Grad in zwei Minuten.

Verstanden. 190 Grad in zwei Minuten.

Kurz nach elf.

Sie k�nnen nicht mehr weit weg sein. Mach dich bereit.

20 Minuten bis zu Landung.

Da ist Ndola.

Sierra Echo Bravo Delta Yankee. Wir haben Ihre Lichter in Sicht, Ndola.

Hier Flughafen Ndola. SE-BDY, bitte nennen Sie Ihre Position.

�ber Kasama, 20 Minuten von Ndola entfernt.

Das Ziel n�hert sich. Aus S�den. Los.

Da ist Ndola.

Endlich.

Ich sehe ein Transportflugzeug in niedriger H�he.

Alle Lichter sind an.

Ich gehe runter, um nachzusehen.

Best�tige: Es ist eine Transair-DC-6.

Es ist das Flugzeug.

Mist!

Bill, Sie haben nicht zuf�llig Ersatz-Schn�rsenkel dabei?

Nein.

-Hier, nehmen Sie meine. -Nein, nein.

Was w�rde ich ohne Sie machen?

Ziel abgeschossen.

15 km westlich des Nullpunktes.

Es ist vorbei.

Es gab eine �

� endg�ltige L�sung des Problems Dag Hammarskj�ld.

Sie k�nnen jetzt gehen.

Fahren Sie nach Hause. Wir melden uns.

Ja?

Danke.

Es wurde best�tigt.

Sie sind tot.

Es ist in den Nachrichten.

Dies ist eine Sondersendung.

Der UN-Generalsekret�r Dag Hammarskj�ld ist tot.

Er starb bei einem Flugzeugabsturz in Afrika.

Hammarskj�ld war auf dem Weg von L�opoldville im Kongo-

-zu einem Treffen mit Katangas Pr�sident Tshombe,-

-als sein Flugzeug vor der Stadt Ndola in Nordrhodesien abst�rzte.

Die Ursache des Absturzes ist noch unklar.

Lieber Peter.

Du hast Gef�hle in mir geweckt,-

-die ich f�r immer verschwunden geglaubt hatte.

Daf�r m�chte ich dir danken.

Die Einsamkeit und die Pflicht waren so lange meine Begleiter,-

-dass ich allen Schmerz und jede Sehnsucht verdr�ngt habe.

In einigen Monaten endet meine Amtszeit.

Falls du mich dann wiedersehen m�chtest, steht dir meine T�r offen.

Dein Freund Dag.

Das kommt alles nach Schweden.

Das kommt ins Lager. Die Bilder gehen zur�ck zum MoMa.

Im Falle meines Todes von meiner Sekret�rin Hanna zu �ffnen.

Ich habe diese Notizen w�hrend meines gesamten Lebens geschrieben,-

-ohne den Gedanken, dass jemand anderes sie lesen sollte.

Aber jetzt, vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse und allem,-

-was �ber mich gesagt und geschrieben wird, haben sich die Umst�nde ge�ndert.

Diese Notizen sind das einzig wahre Portr�t, das �ber mich verfasst wurde.

Eine Art Wei�buch �ber eine Auseinandersetzung-

-mit mir selbst und mit Gott.

Im Falle meines Todes von meiner Sekret�rin Hanna zu �ffnen.

Drei Monate nach seinem Tod-

-wurde Dag Hammarskj�ld posthum der Friedensnobelpreis verliehen.

Die rhodesischen Beh�rden untersuchten den Flugzeugabsturz 1961 zweimal.

Sie kamen zu dem Schluss, das Flugzeug sei wegen Pilotenfehlern abgest�rzt.

Im September 2017, 50 Jahre nach dem Absturz,-

-stellte eine Untersuchung der UN fest, dass es starke Beweise daf�r gebe,-

-dass der Absturz bei Ndola von einem anderen Flugzeug verursacht wurde.

W�hrend der gesamten Zeit haben sich die USA und Gro�britannien geweigert,-

-mehrere ihrer Archive zu �ffnen,-

-die Informationen �ber die Geschehnisse in Ndola enthalten k�nnten.

1963 wurden die Truppen Katangas von der UN vertrieben.

Der Kongo war damit wieder vereint, und Mo�se Tshombe ging 1965 ins Exil.

Nach Dag Hammarskj�lds Tod wurden seine pers�nlichen Notizen gefunden.

Seine Gedichte und geistigen Meditationen enth�llten ein reiches Seelenleben,-

-das der �ffentlichkeit bis dahin unbekannt war.

Sein Buch "Zeichen am Weg" erschien 1963-

-und wird immer noch �berall auf der Welt gekauft und gelesen.

Es war ein betr�btes Stockholm, das uns heute begegnete.

Selten hat eine Nachrichtenmeldung eine solche Traurigkeit und Unruhe ausgel�st.

Um 18 Uhr wurde eine Schweigeminute abgehalten-

-zu Ehren des gro�en Landsmannes des schwedischen Volkes.

Nicht nur Stockholm, sondern ganz Schweden steht still.

�bersetzung: filmtiger

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