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Warte kurz.
Hey, was soll das? Wieso machst du das Licht an?
Ich dachte, dich zu sehen, würde mich in Stimmung bringen.
Welche Stimmung?
Ich schäme mich doch dann nur.
Aber wir sind doch verheiratet? Was ist denn schon dabei?
Egal... Schalt es aus.
Mensch.
Dann...
Vielleicht...
Wie wäre es mit 68 und eins?
68 und eins?
68... und eins, ja.
Was? Geh bloß weg, du Perversling.
Mist!
Autsch.
Was ist denn? Wieso gehst du nicht ran?
Ich bin im Bad, geh du doch ran.
Du kannst nerven.
Hallo.
Okay.
Ja.
Du musst dich beeilen.
Fahr das Auto weg, es ziehen neue Nachbarn ein.
Okay, ich bin gleich da.
Hallo.
-Schon früh dran. -Na klar, Chef.
-Sie sehen gestresst aus. -Echt?
Hatten Sie Streit mit Ihrer Frau?
Nein, das war es nicht. Aber Mann...
Ich hatte sie ganz anders eingeschätzt.
Ist sie eine gute Hausfrau?
Also, sie macht gutes Essen und hält das Haus in Ordnung...
Aber abgesehen davon...
Und wenn schon?
Besser als meine. Die ist einfach immer scharf.
Aber Chef, ich wach täglich mit einer Morgenlatte auf.
Aber dann darf ich gar nichts bei ihr, nicht mal das Licht anmachen.
Ich frage mich, wozu wir geheiratet haben.
Na ja.
Aber vor der Hochzeit waren Sie doch total verschossen.
Ich denke, Sie müssen einen Frontalangriff starten.
Ein Frontalangriff?
Sagen Sie ihr, dass doch wirklich jeder Mann so seine Fantasien hat...
und Sie es bei Licht wollen.
Sie wollen ihre Liebe auf viele Arten.
Seien Sie einfach ganz offen zu ihr.
Ach, das hab ich schon getan.
Und wie lief es?
Sie meinte bloß, ich wäre verrückt, sexbesessen und auch pervers!
Dann hat sie mich aus dem Bett geschmissen mit einem Tritt.
Mann, das ist ja heftig.
Als ob sie aus Stein wäre...
Vielleicht ist...
sie frigide?
Nein, das denke ich nicht.
Ich hab das noch keinem erzählt, aber...
Sie war...
bis zur Hochzeit noch Jungfrau.
Jungfrau?
Mädchenschule, Mädchengymnasium, Frauenuniversität
und sie arbeitet in einem Tamponlabor.
Sie hatte gar keine Chance, lauter Frauen um sie rum.
Sie war niemals auf irgendwelchen Blind Dates.
Die waren ihr nicht romantisch genug.
Wahnsinn.
Dann sollten Sie sie aber wirklich beschützen.
Sie sind ja gewissermaßen ihr Märchenprinz, hm?
Warten Sie.
Ich habe da Karten für so ein Resort. Wie wäre es?
Vielleicht ändert das ja was, so ganz weg von zu Hause.
-Es ist so toll, mal wegzufahren. -Nicht wahr?
Wir werden es uns richtig schön machen.
Kling!
Wir sind jetzt hier, ganz unter uns.
Da hast du recht.
Hier.
Schau.
Was ist das?
Es ist ein Geschenk.
Ich freu mich so.
Was zum Anziehen?
Hab ich recht? Hab ich recht?
Ja... Ganz genau.
Kann ich es probieren?
Klar.
Sie wissen, für Frauen ist die Atmosphäre sehr wichtig.
Bereiten Sie doch eine schöne Überraschung vor.
Hast du es angezogen?
Das nennst du ein Geschenk?
Ja, ich dachte, dass es dir gut stehen würde.
Und ich würde dich gern darin sehen.
Männer haben so ihre Fantasien.
Perversling! Du bist sexbesessen!
Jetzt geh mir aber sofort aus den Augen!
Wo tut es denn weh?
Hier vielleicht?
Oder hier?
Oder doch...
mehr hier?
Ich muss Sie untersuchen. Legen Sie sich hin.
Sehr gut!
Bei der Untersuchung habe ich einen Knoten dort in der Mitte ertastet.
Ich kümmere mich darum.
Untersuchen Sie mich auch.
Gut, ich glaube, das hilft Ihnen wirklich.
Wir dürfen jetzt nicht aufhören.
Und jetzt... setz ich mich auf Sie.
Gut, also...
Nun zum nächsten Schritt.
Das ist jetzt der letzte Behandlungsschritt.
Das brauchte ich jetzt.
-Hallo! Komm rein! -Hallo, geht es dir gut?
Alles ganz okay.
Wow!
Du bist eine tolle Köchin.
Ja, mein Mann mag das sehr gern.
Du wolltest immer Ehefrau sein. Das bist du jetzt.
Also...
Wie ist er denn so?
Ist er gut im Bett?
Frag lieber nicht.
Wieso? Ist was passiert?
Ich glaube, er ist etwas merkwürdig.
Wieso?
Merkwürdig?
Erzähl doch mal.
Zwischen uns gibt es keine Geheimnisse.
Ja.
Weißt du, er hat...
mir ein Krankenschwesternkostüm und Netzstrümpfe geschenkt...
und wollte, dass ich das trage.
Wirklich?
Und was dann? War er der Doktor?
Mit einer Spritze, weil du nicht brav warst?
Spritze?
Ich bin doch gesund.
Wollte er... eine Endoskopie?
Von hinten?
Wieso Endoskopie?
Aber verstehst du denn nichts?
Findest du das nicht schräg?
Was denn?
Das Kostüm und die Netzstrümpfe.
Du weißt doch schon...
Fetisch.
Er ist doch total pervers.
Irgendwas nicht in Ordnung?
Du musst doch sagen, dass er wirklich rücksichtsvoll ist.
Das heißt, wenn er nicht untreu ist.
Willst du...
es jetzt tun?
Ja, sicher.
Lass das Licht doch an.
Ganz ehrlich?
Schon gut... Ich mach das Licht aus.
Ganz ehrlich?
Ja.
Ist das okay für dich?
Ja.
Hör zu! Es ist Sonntag, bestellen wir was.
Schnitzischnitzischnitz... Schnitzel mit Pommes..
Ja, Schnitzel mit Pommes!
Gute Idee?
Ja, sicher.
Wer ist da?
Wir sind die neuen Nachbarn.
Und bringen Reiskuchen.
Sowas macht doch heute keiner mehr.
Das sind sicher die, die angerufen haben.
Ja, klar.
Sehr erfreut.
Sehr erfreut.
Du bist das.
Ja, die Welt ist klein.
Das stimmt.
Das ist Seung-chul. Ein Freund aus der Highschool.
Hallo.
Bist du nicht in die USA, so vor elf Jahren?
Vor zwölf Jahren.
Seine Familie ist ausgewandert und er ist damals mitgegangen.
Aber jetzt leben wir hier.
Seit wann denn?
Seit ungefähr drei Monaten.
Ich bin So-hyun gefolgt. Zurück hierher.
Ich habe hier glücklicherweise schnell eine Arbeit gefunden.
Und ich habe viele Leute kennengelernt.
Das stimmt.
Sie ist sehr aufgeschlossen.
Okay.
Was für ein Zufall, dass wir hergezogen sind.
Was hast du denn drüben dann eigentlich studiert?
Und in welcher Branche arbeitest du jetzt hier?
Weißt du, ich mache das Gleiche wie früher.
Ich programmiere.
Ja, seit der Highschool entwickelt er Computerspiele.
Das ist ja toll!
Wenn ich ehrlich bin, waren sie nicht sehr gut.
Aber es hat Spaß gemacht.
Sei nicht so bescheiden...
Wie geil war das eine,
wo man die Mädchen ausgezogen und dann mit ihnen Billard gespielt hat...
Ich verstehe.
Bei so einer Highschool-Freundschaft hat man sicher einiges zusammen erlebt.
Vorsichtig, Young-jin.
Sie hat nämlich Verhaltenspsychologie studiert.
Und sie durchschaut wirklich alles.
Ach, echt? Das klingt aber gefährlich.
Ist es auch. Und ich kann auch noch Gedanken lesen.
Wow, ist das wahr?
Ja, und ich lese in deinem Inneren wie in einem offenen Buch.
Ach, echt?
In meinem Inneren? Was du nicht sagst.
Dein Hosenschlitz ist offen.
Was?
Ja, wirklich...
Wie peinlich.
Jetzt bin ich schon richtig hungrig.
Vielleicht habt ihr Lust, mit uns gleich Essen zu gehen.
Das war sehr toll.
Übrigens haben wir uns beide im Kino kennengelernt.
-Und wie war das bei euch? -In einem Aufzug.
Als ich ihn sah, hat er mich total umgehauen.
Was?
Sorry, das ist ihre Art, sich auszudrücken.
Er hat mich sofort wahnsinnig fasziniert.
Er hat sich nämlich wie ein Psychopath verhalten.
Ach, wirklich?
Aber nein.
Dem schüchternen Programmierer hat bloß...
ein bisschen soziale Kompetenz gefehlt.
Aber dank mir ist er jetzt von all dem geheilt.
Ach so.
-Und jetzt ist alles gut. -Ganz genau.
-Wart ihr sehr eng? -Ja.
Es sieht so aus, als ob ihr...
die ganzen Jahre Freunde wart.
Wir waren Highschool-Freunde.
Hast du seine Frau schon früher mal getroffen?
Nein, nie... Wieso?
Sie war ja wirklich sehr offen.
Ja, so sah es aus...
Aber er ist schüchtern, also passen sie gut zusammen.
Ach, so ein Mist aber auch.
Stimmt irgendwas nicht?
Young-jin.
Wenn es dir nichts ausmacht, könntest du mich zum Bahnhof fahren?
Na klar. Sehr gerne.
Ich danke dir.
MEIN AUTO IST KAPUTT.
RUF DIE WERKSTATT AN.
MACH BITTE ABENDESSEN FÜR VIER LEUTE.
Wir können schon los.
Gut, dann schnall dich an.
Ich glaube, der klemmt.
-Darf ich mal? -Okay.
Wenn ihr heute Zeit habt, dann könnt ihr bei uns zu Abend essen.
Ach, das wäre wirklich nett.
Ich hab es schon angekündigt.
-Hallo. Kommt rein. -Danke vielmals.
Toll.
Wow, diese Mangas habe ich Ewigkeiten nicht gesehen.
Du hast sie doch auch gesammelt.
Ja, in der Highschool.
Meine Frau hat sie auch gesammelt, genau wie wir die Originale.
So ist das bei Leuten in unserem Alter.
Da werden wirklich Erinnerungen wach.
Und wann war das?
Bevor wir aufs College gegangen sind.
Er hatte eine anständige Kollektion.
Du hattest so 500?
Ja. Ich denke schon.
Ach, du kennst sie noch?
Wir leihen sie eigentlich nicht aus.
Was sagst du zu 10.000 Won für jeden?
Das ist zu teuer...
Man kann sie ja immer noch kaufen.
Wow!
Das hast du alles selbst gekocht?
Von zu Hause zu arbeiten, hat auch seine Vorteile.
Mach doch ein Restaurant auf.
Vielleicht kann er als Nebenjob Koch werden, dachte ich.
Im Ernst?
Nur ein Scherz.
Er hat noch eine Menge überfälliger Projekte abzuarbeiten.
Ja, genau. Sie weiß einfach alles über mich.
Ja... Da hat er recht.
Echt. Das ist ein Meisterwerk.
Nein, ganz sicher nicht...
Das hier ist noch besser.
-Was? Niemals. Auf keinen Fall. -Das ist total berühmt.
Aber ich mag das hier doch lieber.
Ji-eun...
Sollen wir beide ein bisschen spazieren gehen?
Du bist unglücklich, oder? Wegen deinem Mann?
Was?
Wovon redest du?
Ich dachte, ich wüsste schon alles...
aber das ist wohl nicht wahr.
Ist das Hypnose? Oder Gedankenlesen?
Du musst damit aufhören.
Ich rede doch einfach nur mit dir.
Aber ja, ich habe das beides gelernt.
Dein Gesicht ist verschattet.
Verschattet?
Ja.
Es ist wegen Young-jin, hab ich recht?
Alle Leute haben doch irgendwelche Sorgen.
Tu nicht so, als wüsstest du alles.
Deine Reaktion zeigt, dass ich richtig liege.
Ich hab dir gesagt, du sollst das lassen.
Verzeihung...
Du bist so süß.
Machst du dich über mich lustig?
Überhaupt nicht. Ich meine das.
Ganz ehrlich...
Du bist sehr attraktiv.
Ich will jetzt lieber gehen.
War der Spaziergang nett?
Was denn? Ist irgendwas los?
Lass mich!
Was ist denn los?
Ich bin echt so sauer, also schlaf auf der Couch!
Und erzähl deinem Kumpel ja nichts mehr über unser Privatleben.
Verstanden?
Ich hab ihm noch nie was erzählt.
Ehrlich!
Ich geh jetzt los.
Young-jin, warte mal kurz.
Das Auto ist noch in der Werkstatt. Fährst du mich wieder?
Klar. Sehr gerne.
Was glaubt sie, wer sie ist?
Sie denkt, dass sie mich durchschaut hat.
Und sie flirtet mit meinem Mann.
Versucht sie etwa, ihn dir wegzuschnappen?
Kann das sein?
Warum nicht?
Unsere Männer sind Freunde.
Und wenn sie erwischt wird?
Das ist keine Telenovela.
Das weiß doch keiner.
So etwas kann...
immer geschehen.
So ist das halt.
Ach nein, Quatsch.
Was, wenn sie Dinge kann, die dir eher schwer fallen?
Wenn er sich in sie verliebt,
kann das ein großes Problem für dich werden.
Aber wenn du ihm nicht geben kannst, was er braucht...
dann bist du auch selbst daran schuld.
Sie ist nicht da.
Liebling?
Ji-eun!
Wo bist du?
Schläfst du noch?
Bist du hier?
Oh, mein Gott.
Ist das wirklich wahr?
Lässt du mich jetzt hier sitzen?
Aber nein...
Ich komme.
Warte, hör auf.
Ich kann das nicht.
Wir sollten aufhören.
Wieso? Ich habe gerade angefangen.
Sie hat mir gesagt, wir könnten uns als Paar deswegen beraten lassen.
Wer denn?
Die Frau von nebenan?
Sie lehrt an einer Universität.
Ich mag es nicht...
wenn sie sich da einmischt.
Aber sie ist eine Expertin.
So ein Mist!
Wer ist denn da?
Ich bin es, die Nachbarin.
Okay.
-Ji-eun. -Ja?
Hattest du dir eigentlich Sorgen gemacht, ich würde einfach...
so mit deinem Mann flirten?
Aber er ist doch absolut treu.
Bitte?
Also hast du mit ihm geflirtet?
Sei ehrlich.
Keine Sorge,
ich überschreite die Grenze nie ohne die Zustimmung der Herrin.
Wie Herrin?
Du weißt doch, dass er nur dir gehört.
Das denke ich schon.
Du hast heute keine Vorlesung?
Hab ich abgesagt.
Ich wollte sicher sein, dass du okay bist.
Das wäre...
doch nicht nötig gewesen.
War ja nur ein Scherz... Ich wollte mich ausruhen.
Aber du kannst gerne zu mir kommen und mich immer um Rat fragen.
Ich könnte nie so gut Gedanken lesen wie du.
Willst du es denn lernen?
Ich könnte dir ja auch Hypnose beibringen.
Glaubst du echt?
Natürlich.
Ji-eun...
Was willst du denn eigentlich für deinen Ehemann sein?
Ich will ihm natürlich eine gute Ehefrau sein.
Wie ist euer Sexleben?
Na ja...
Männer und Frauen sind so unterschiedlich...
Also machen wir es, wenn er es will.
Was ist, wenn er zu viel von dir fordert?
Auch wenn wir verheiratet sind, ist das zu...
Willst du sagen, zu schmutzig?
Ja.
Kannst du es gar nicht genießen?
Ich möchte schon, aber...
mein Körper sagt nein.
Ji-eun.
Hast du jemals daran gedacht, eine Sextherapie zu machen?
Ja.
Ich könnte dir helfen, weil das habe ich auch studiert.
Ja?
Versuch mal, das zu tun, was ich dir jetzt vorschlage.
Steh um zwei Uhr heimlich auf und schau aus dem Fenster.
Wie war das für dich?
Also, na ja...
Ich war überrascht... Irgendwie.
Und was noch?
Es war mir wirklich...
ziemlich peinlich.
Du weißt, dass du ehrlich zu mir sein musst.
Ja.
Ji-eun, hattest du überhaupt schon mal einen Orgasmus?
Also...
Ich weiß, was das ist.
Ich hatte aber noch keinen.
Wie viele Männer hattest du schon?
Vor ihm hatte ich noch keinen.
Ach, wirklich?
Also du hast ihn geheiratet, ohne dass du Erfahrung hattest?
Ich wusste schon gleich, dass er der Richtige ist.
Vorsehung.
Ich wusste sofort, dass wir uns sehr lieben.
Und ich möchte ein Leben lang mit ihm zusammen zu sein.
Und weiter?
Ich dachte, unser Liebesleben wäre eben so.
Und dass es auch bei anderen Leuten so ist.
Das ist der einzige Grund?
Na ja...
Wenn ich es mir recht überlege...
wurde ich sehr streng erzogen.
Mir wurde eingebläut, dass man als Mädchen keusch...
und tugendhaft sein muss.
Ja...
Ich schätze, deshalb kann ich mich nicht so leicht ändern.
YOUNG-JIN, BIST DU ZU HAUSE? KÖNNEN WIR SPRECHEN?
Habe ich das gerade richtig gehört?
Ja.
Wir tauschen also für eine Woche die Partner?
Ganz genau.
Wirklich?
Du kannst das einfach?
Und du auch?
Wir haben uns beide bereits entschlossen.
Wenn du und deine Frau keine Lust habt, dann vergessen wir es.
Ich bin wirklich verwirrt.
Ihr sagt, es soll Ji-eun helfen...
und ist nicht bloß ein psychologisches Experiment?
Ich will es mal so ausdrücken.
Young-jin...
bist du mit deiner sexuellen Beziehung zu ihr zufrieden?
Also es ist nicht perfekt,
aber es wird langsam besser...
und ich glaube, die Zeit wird es ganz sicher richten.
Wann wird das sein?
Hast du nie darüber nachgedacht, woher ihre Schwierigkeiten rühren?
Ich würde sagen, die kommen aus ihrer Geschichte.
Und sie hat keine Erfahrung.
Sie konnte sich nicht entdecken.
Das ist wahr.
Sie ist vollkommen unerfahren und...
deswegen hat sie natürlich keine Ahnung, was sie tun soll.
Aber auch so werden...
wir sicher eine Lösung finden.
Denn wir sind ein Paar und lieben uns.
Bist du da so sicher?
Eigentlich bin ich da nicht ganz sicher.
Willst du denn, dass sie für den Rest ihres Lebens so unerfahren bleibt?
Aber so bleibt es ja nicht. Mit der Zeit...
Ach...
Ji-eun...
findet es ganz normal, dass ihr Verlangen immer versteckt bleiben muss.
Also werde ich es ihr dann nach und nach zeigen.
Da ist ein Problem. Diese Art des Denkens...
ist doch viel zu tief in ihr verwurzelt.
Sie wird sich nicht so leicht ändern.
Anstatt von Worten, müsste noch...
etwas sehr viel Stärkeres geschehen.
Aber selbst, wenn das so ist...
Du allein wirst ihr ganz sicher nicht helfen können...
So wird sie es nicht schaffen, aus ihrem Schneckenhaus zu kommen.
Gib ihr diese eine Woche.
Und schon bald wirst du die Verbesserung spüren.
Seung-chul...
Wie siehst du das denn? Ist das okay für dich?
Eigentlich war ich genauso wie Ji-eun...
Aber seit ich meine Frau getroffen habe, bin ich aufgewacht...
und seither geht es mir echt blendend.
Ach, ist das wahr?
Schon da?
Ist was mit dir?
Wir müssen reden.
Wieso denn das?
Setzen wir uns.
Ich versuche, es einfach auszudrücken, ich versuche, es dir richtig zu erklären.
Es ist wie ein Rollenspiel.
Es ist wie eine Psychotherapie, die man in Filmen sieht.
Zuerst dachte ich auch, dass es eine völlig verrückte Idee ist.
Aber ich bin mir nicht mehr so sicher.
Wenn wir es durch diese Erfahrung...
und Stimulation wirklich schaffen könnten...
will ich es versuchen.
Ich weiß es nicht.
Aber als ich mich neulich mit So-hyun unterhalten habe...
habe ich auch angefangen, mir so etwas vorzustellen.
Ja?
Aber ich bin mir nicht sicher.
Also...
Also glaubst du denn...
dass sie es für mich tun?
Ja, das glaube ich.
Es ist ja nicht so, als hätten sie es nötig.
In Ordnung.
Ich denke darüber nach.
Gibt es denn Regeln?
Nicht von mir.
Aber gar keine?
Mach, was dir gefällt.
Also heißt das, du machst auch, was dir gefällt?
Wahrscheinlich.
Mach dir keine Sorgen.
Ich werde nichts tun, was Ji-eun nicht will.
In Ordnung.
-Ich mache es genauso. -Keine Sorge.
Meine Frau wird zu allem Ja sagen.
Zu allem?
Zu allem.
Also, wir Frauen...
werden diesen Samstag die Plätze tauschen.
Samstag?
Ich werde eine Woche lang hier sein,
während du eine Woche zu uns ziehst.
Und denk bitte daran, deine Verwandlung ist das Ziel.
Natürlich.
Den Samstag darauf gehen wir wieder in unser eigenes Zuhause.
Und außerdem...
installieren wir Kameras im Haus,
sodass du, wenn du dir Sorgen machst,
über eine Telefon-App jederzeit...
reinschauen kannst.
Okay.
Hör zu, Ji-eun...
Ja?
Ich weiß, dass es viel ist...
aber versprich mir eine Sache.
Ja, was denn?
Lass dich gehen.
Und bleibe dabei immer...
deinem wahren Selbst treu.
Es ist eine gute Sache.
Ich hoffe, wir sehen uns mit einem Lächeln wieder.
Das ist okay.
Es ist nur eine Woche.
Kümmere dich gut um meinen Ehemann.
Und du auch um meinen.
Schätzchen, da bist du ja.
Es ist eigenartig, aber du wirst dich daran gewöhnen.
Willst du einen Tee?
-Schätzchen... -Wie bitte?
Wieso bist du überrascht?
Ja, also...
Weil du mich Schätzchen nennst.
Ich muss ein Projekt abgeben, also arbeite ich die ganze Nacht.
Die ganze Nacht?
Ja, genau. Wenn du müde bist, geh einfach schlafen.
Ja, das werde ich dann.
Hey, Schatz!
Hä?
Wartest du schon lange?
Hast du zu Abend gegessen?
Nein, noch nicht.
Lass uns etwas bestellen.
Super, das hört sich gut an.
Also... Ich bin ganz verschwitzt vom Packen...
Ich werde schnell duschen gehen. Kannst du die Bestellung machen?
Klar... Ja.
Schätzchen.
Leiste mir Gesellschaft... Das Essen kann warten.
Ich weiß nicht... Vielleicht.
Also echt... Wir sind doch jetzt verheiratet.
Fertig.
Cheers.
Cheers.
Was liest du? Was Gutes?
Ich war den ganzen Tag auf den Beinen und mir tun die Füße weh...
Kannst du sie mir massieren?
Okay...
Lang ruhig richtig zu.
Okay.
Hm?
Was ist los?
Ist das denn gut so?
Ich glaube, ich spüre da etwas ganz Hartes.
Das ist...
Was haben wir da? Ist das für mich?
Das ist nur... Einen Moment bitte!
Schläfst du?
Hä? Nein...
Ach, mein Nacken tut so weh, ich kann ihn kaum bewegen.
Das hat man davon...
dass man so lange vor einem Bildschirm sitzt.
Kannst du...
mich bitte massieren?
Okay... Ja.
Das tut ja gut.
Ja, und wenn du schon dabei bist,
kannst du auch meine Schultern und den Rücken massieren?
Ich bin wirklich sehr verspannt.
Ja... klar.
Danke dir.
Glaubst du nicht...
es wäre bequemer für dich...
wenn du dich auf mich setzt?
Ja...
Schon...
Freude, schöner Götterfunken
Tochter aus Elysium Wir betreten feuertrunken...
-Young-jin. -Ja?
Du musst endlich ehrlich zu dir selbst sein...
Du warst immer viel zu rücksichtsvoll.
Und deswegen hast du dich zurückgehalten.
Wir machen das hier, damit sich Ji-eun endlich öffnet.
SCHATZ...
HÖREN WIR DOCH AUF DAMIT.
Das ist gut... Genau so.
Ja...
Tiefer.
So etwas habe ich noch nie erlebt!
Und bleibe dabei immer
deinem wahren Selbst treu.
Wollten wir nicht frühstücken?
Oh, Gott!
Schau mal, ich kann beides... Vögeln und Futtern.
Und hast du Spaß?
Irgendwie schon...
Schon?
Irgendwie?
Beim Vögeln und Futtern.
Du bist nichts anderes als ein geiles Tier.
Du hältst dich gar nicht zurück, hm?
Wir machen das doch für uns.
Nur um dir zu helfen.
Das ist totaler Unsinn.
Wahnsinn.
Schatz, ich bin bei einem Meeting.
Tut mir leid...
Ich bin früher zurückgekommen...
Ich hatte schon Angst, du wärst gegangen.
Hallo, Herr Doktor.
Meine Schicht ist vorbei.
Tun Sie mit mir...
was Sie wollen.
Wunderbar, das hab ich mir erträumt.
Halt.
Warum?
Herr Doktor...
Untersuchen wir uns doch gegenseitig.
Gegenseitig?
Na, ich meine 69...
Los geht's.
Ich trockne dein Haar.
Okay.
Sei deinem wahren Selbst treu. Lass dich gehen.
Und bleibe dabei immer...
deinem wahren Selbst treu...
Oh, Gott! Ich komme gleich.
Nein, noch nicht.
Halte durch.
Halte für nur eine Minute durch.
Ist es so gut für dich?
Genug geschaut. Ich bin jetzt dran.
Oh, Gott, ja.
Ich komme gleich.
Halte durch.
Ich bin gleich so weit...
Ja, ich auch!
Bist du hungrig?
Ja, ein bisschen.
Kochen wir was zusammen?
Es ist fast Zeit, zur Arbeit zu gehen.
Schlaf doch noch...
Du musst müde sein...
Ich will ja noch duschen.
Nein, warte, sonst wird es nicht fertig.
Ist doch egal.
Wir nehmen uns alle Zeit der Welt.
Was ist?
Lass die Arbeit doch heute sausen.
Weißt du was?
Heute ist unser letzter Tag.
Das kann ich kaum glauben...
Ach, wie schade.
Hast du nicht Lust auszugehen...
jetzt wo unsere Woche zu Ende geht?
Sehr gerne.
Kann mir jemand sagen, was das hier soll?
Was denn wohl?
Na, unser Finale.
Ein Finale?
Es ist die letzte gemeinsame Nacht.
Ja, und?
Ich werde alles geben heute Nacht...
Und alles wagen.
Genau.
Alles wagen.
Hebt die Gläser.
Auf ein schönes Finale.
Zum Wohl.
Zum Wohl.
Hat es dich überrascht?
Ja, doch schon.
Wir sind hier füreinander da.
Du hast uns...
gleich zugeschaut.
Du musst wütend gewesen sein.
Und so hast du beschlossen, diesen Schritt zu tun.
Ja.
Das ist unsere letzte Nacht.
Von morgen an...
werden wir wieder in die Welt der Moral zurückkehren.
Und dein Geheimnis wird mit uns beiden verschwinden.
Wie?
Wir gehen zurück in die Staaten. Wegen unserer Arbeit.
Wir sollten heute Abend alles geben.
Ach, ja.
Sei mutig.
Überschreite alle Grenzen.
Was?
Es ist das große Finale.
Wir sollten uns heute Nacht...
ganz der Ekstase hingeben.
Aber denk daran...
Gib dich ganz hin.
Und bleibe dabei immer deinem wahren Selbst treu.
Entschuldigung, wartest du schon lange?
Ist in Ordnung.
Bringen wir die Nacht zum Brennen.
Sollen wir von hinten anfangen?
Ja.
Drehen wir uns.
Lass es mich machen.
Du wirst dich an nichts mehr erinnern.
-Schatz... Ich bin so scharf! -Was ist?
Ich auch.
-Ich werde noch verrückt. -Oh, Gott!
Nimm mich.
Schatz... Ich mache es dir zuerst.
Nein. Beide gleich...
68 und eins!
Okay.
Sollen wir jetzt?
Oh, ja...
Ändern wir die Stellung?
Oh, ja, von hinten.
Ja? Sofort.
-Mein Schatz! -Ja?
-Möchtest du wieder wechseln? -Ja.
Setz dich auf mich.
Ich liebe dich.
Ich dich auch.
Ich liebe dich.
Hey, na los. Geh endlich ran.
Klar... Ja.
Ja, bitte?
Okay.
Komme sofort.
Wer war das?
Unsere Nachbarn... Sie ziehen um, das Auto muss weg.
Sie sind doch aber erst eingezogen.
Genau.
Ich bin gleich zurück.
Wollen wir dann weitermachen?
Ja.
-Haben Sie eine Sicherungskopie erstellt? -Ja, Frau Professor und doppelt geprüft.
-Und wohin geht es als nächstes? -Wo ich zur Grundschule gegangen bin.
Ich habe mich bereits um die Details gekümmert.
-Na gut, auf zum nächsten Fall. -Ja.
Can't find what you're looking for?
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