All language subtitles for Marie.Antoinette.S02E03.WEB.DUBBED.H264-RBB.srt - deu(3)

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Original subtitles

Soll Cagliostro kommen? Er ist ein guter Heiler.

Ein Grund mehr, ihn fernzuhalten.

Wir brauchen keine Genesung in letzter Minute.

Er ist tot.

Ich wünsche, mit meinem Vater allein zu sein.

Der Herzog d'Orléans ist tot.

Es lebe der neue Herzog d'Orléans.

-Was wirst du jetzt tun? -Nach Versailles gehen.

-Wie die Fliegen zur Scheiße. -Die Etikette erfordert es.

Der König muss mich anerkennen.

-Das ist meine Chance auf Versailles. -Wieso willst du dahin zurück?

Das verdammte Ding sitzt zu fest.

-Ich hole Seife und Wasser. -Nein.

Vater würde nicht nass werden wollen.

"M. A.".

-Es ist perfekt. -Es ist falsch.

-Was? -Der Bogen am "M" stimmt nicht.

-Ich beginne noch mal neu. -Wir haben keine Zeit, Villette.

Wir müssen die Miete hier zahlen. Wann gab Rohan mir seine Spende?

-Vor drei Wochen. -Eben.

Wenn er nun ungeduldig wird und mit der Königin sprechen möchte?

Geh nach Versailles und halte ihn bei Laune.

Jetzt lass mich allein. Ich muss mich konzentrieren.

Wenn mir ein Fehler unterläuft, sind wir beide tot.

-Was haben Sie herausgefunden? -Ihr seid zu recht beunruhigt.

Ihr habt kein Vermögen. Alles, auch Euer Schmuck, gehört Frankreich.

Müsst Ihr gegen Provence kämpfen, seid Ihr und der Dauphin in Gefahr.

-Ich brauche eigenen Besitz. -Ja.

Ihr müsst einen neuen Hof etablieren.

-Oh Gott. -Womöglich kommt es nie dazu.

Dann habt Ihr etwas, das Ihr an eines der Kinder weitergeben könnt.

-Haben Sie etwas im Hinterkopf? -Es gibt mehrere Möglichkeiten.

Das Naheliegendste ist Saint-Cloud.

Es liegt gut, auf einer Anhöhe, und die Luft ist außerordentlich gut.

Wo ist der Haken? Außer dass ich nichts besitzen darf?

Der Preis. Mit Renovierung und Ausstattung sind es 6 Millionen.

MIT DANK VON DEN ARMEN GEFALLENEN FRAUEN

Die Lieblingsrose der Königin.

Als Dank für Ihre Spende für die armen, gefallenen Frauen.

Vielen Dank.

Ist das alles?

Das ist recht unpersönlich.

Ja, die Königin gibt jedem das Gleiche.

Ich verstehe.

Meine Spende war wohl nicht groß genug für ein besseres Verhältnis.

-Ich werde mehr spenden. -Nein.

Das lasse ich nicht zu. Was, wenn sie Ihnen nicht vergibt?

Dann fahre ich so lange fort, bis sie es tut.

Ich habe Geld in der Sakristei.

Und wann kommen Sie zum Abendessen?

Es ist zu warm für eine Jacke.

-Da stimme ich zu. -Jeder zweite Höfling

bekam eine Rose von der Königin.

Gräfin de Valois muss mit den Spenden ein Vermögen zusammensammeln.

Ich finde sie bewundernswert.

Hätte doch Frankreich mehr solcher Frauen!

-Ihr haltet sie für eine Betrügerin? -Oh ja.

-Es schmeckt scheußlich. -Als Oberhofmeisterin des Haushalts

ist es meine Aufgabe, das zu beweisen.

Kannst du nicht etwas Fröhlicheres spielen?

Such einen Maler aus, ich sterbe vor Langeweile.

Sagen Sie dem Haushaltskomitee,

dass Madame Lebrun mein Porträt malen wird.

Zufrieden? Vielen Dank.

Jedem Maler gelingt die Ähnlichkeit.

Doch Vigée-Lebrun sieht, was im Menschen drin ist.

Was sie wohl in dir sehen wird? Einen Jungen oder ein Mädchen?

Es ist offensichtlich. Du stopfst dich wieder mit Süßem voll.

Louis ist sicher erfreut.

Er weiß es nicht, ich will erst sicher sein.

Wegen der Schwangerschaft oder des Vaters?

Wir haben aufgepasst, aber…

Welche Frau weiß bitte nicht, wer der Vater ist?

Mehr als du denkst.

Ich habe Axel gesagt, er soll fernbleiben.

-Bis sich alles gelegt hat. -Das ist gut.

So wird Louis weniger an ihn erinnert.

Zweifelt Louis auch nur eine Sekunde an der Vaterschaft,

kann ich Saint-Cloud vergessen.

Du machst ein Drama um nichts.

Wann war deine letzte Blutung?

-Während der Proben zu "Figaro". -Wann war das letzte Mal mit Louis?

Kurz danach.

Ganz einfach. Louis ist der Vater.

Antoinette.

Sieh mich an.

Wenn du daran glaubst, wird er es auch glauben.

Dadurch steigen unsere Hochrechnungen von 21 auf 24.

-Wie bitte? 24 Millionen? -So viel Kredit brauchen wir,

um den drohenden Finanzkollaps zu vermeiden.

-Das Parlament gewährte einen Kredit. -Der reichte für die Zinsen.

-Wir können sie nicht erneut fragen. -Nein, wir leihen Geld von der Bank.

Wird das mit dem Kredit bekannt, gerät der Markt in Panik.

-Deshalb halten wir es geheim. -Ja, danke.

Wie geht es dem Knöchel?

Es geht ihm gut. Danke.

-Ich war heute Morgen jagen. -Ist das denn klug?

Willst du mich ewig einsperren?

Wenn du nicht aufpasst, muss ich das machen.

Louis, sollte dir irgendetwas passieren,

muss ich mich und die Kinder schützen können

-vor den Ambitionen deines Bruders. -Na schön.

Was schlägst du vor?

Ich brauche eigenen Besitz. Der mir als Hof dienen könnte.

Falls ich Regentin für den Dauphin werde.

So etwas wie Saint-Cloud.

Saint-Cloud.

Das kenne ich gut.

-Es wäre perfekt. -Ja, aber kostspielig.

-Wie viel? -Inklusive der Renovierung

sechs Millionen.

Nun, es gibt keinen Grund, die Dinge zu überstürzen.

Nein.

Aber mir wäre es lieber, das schnellstmöglich zu regeln.

Ich möchte den Kopf frei haben.

-Schon wieder? -Wieso so überrascht?

-Ich habe dich doch besucht. -Einmal.

Einmal, während der Zeit mit "Figaro".

Mehr ist auch nicht nötig.

Wir werden langsam gut darin.

Darf ich Breteuil sagen, dass er den Kauf einleiten kann?

Wieso jetzt?

Wieso sollte eine Ehefrau kein Anrecht auf Besitz haben?

Weil ihr Ehemann für sie sorgt.

Wieso sollte ihre Sicherheit von einem Mann abhängen?

So ist es nun einmal.

-Es ist falsch. -Madame…

-Eine Frau braucht… -Was denn?

Du lebst in einem Palast.

Die ganze Macht liegt bei dir.

Gibt es einen Grund, dass du Angst hast?

Nein, natürlich nicht.

Louis.

Wenn du Saint-Cloud möchtest, sprich mit meinem Finanzkontrolleur.

Er entscheidet darüber.

-Das ist… -Die Sache hat nichts mit mir zu tun.

"Verehrter Kardinal,

ich danke Ihnen für Ihre großzügige Spende für meine Wohltätigkeiten."

Für die Königin sind 20.000 Livres nichts.

Fang noch mal an.

"Danke für Ihre unwichtige Spende."

Nein!

Schreibe nur, was ich sage.

"Kardinal Rohan,

ich sehe mich veranlasst, Euch diese Zeilen der Dankbarkeit zu schreiben.

Ihre Spende für die armen, gefallenen Frauen

zeugt von einer…

überraschenden Großherzigkeit.

Ich werde niemals

vergessen, dass Sie mir Unrecht taten,

und dennoch hege ich in meinem Herzen

einen kleinen Garten der Zuneigung für Sie.

Ihre Königin Marie Antoinette von Frankreich."

Der Mann ist ein Tier.

Und ein Verräter. Ihr könnt ihn nicht zurückholen.

-Er erbte soeben ein großes Vermögen. -Und wenn schon?

Er hat Mittel genug, das Palais Royal zu Versailles' Konkurrenz auszubauen.

-Wir müssen ihn aufhalten. -Und ihn wieder aufnehmen?

Gegen einen Verbündeten unternimmt er nichts.

Und wenn er sich hier aufhält, ist er leichter auszuspionieren.

-Gut. Wir heben seine Verbannung auf. -Nein.

-Ich heiße ihn nicht willkommen. -Das ist meine Sache.

Kümmert Euch um Eure Sachen.

Herzog d'Orléans.

Der Tod Eures Vaters betrübt mich sehr.

Mein aufrichtiges Beileid.

Danke für Euer Mitgefühl.

Cousin, wartet.

Dieser Tod erinnert uns daran, dass wir eine Familie sind.

Vergessen wir unser Zerwürfnis.

Nichts würde mich glücklicher machen.

Ich bin der getreue Diener Eurer Majestät.

Und ich bin die Jungfrau von Orléans.

Willkommen zurück in Versailles.

Ich höre, Ihr habt einen Termin beim Finanzkontrolleur.

Ich muss wegen Saint-Cloud betteln gehen.

Ich habe Informationen, die Euch helfen könnten.

Lest das hier.

Wie schön, Euch in Versailles zu sehen.

Selbstverständlich. Ich freue mich sehr, wieder hier zu sein.

Wir haben so lange darauf gewartet.

Verzeihung.

Sieh an, der verlorene Cousin kehrt zurück.

Damit, dass Louis mich so herzlich empfängt, hatte ich nicht gerechnet.

Die wissen, dass Ihr eine Bürde seid.

Sie wollen Euch lieber im Zelt haben und Ihr pisst raus,

als davor und Ihr pisst rein.

Was würdet Ihr vorziehen?

Ihr tätet mir mit beidem einen Gefallen.

Doch achtet darauf, dass Ihr nicht auf die eigentliche Krone pisst.

-Ich will sie eines Tages tragen. -Antoinette.

Wage es bloß nicht.

Sechs Millionen?

Für ein Schloss?

Mein Ehemann besitzt mehrere Schlösser.

-Provence ebenfalls. -Verzeiht mir, Majestät.

Der Kauf von Saint-Cloud ist unmöglich.

Wirklich schade.

Denn Breteuil hat Nachforschungen angestellt.

Es stellt sich heraus,

dass Vaudreuil drei Millionen Livres Schulden hat.

Dennoch glaubt Yolande, sie könne sie ganz allein zurückzahlen.

Was unmöglich ist.

Es sei denn, sie hätte Hilfe von einem Freund.

-Majestät… -Sie berauben die Staatskasse,

um Yolande mit den Schulden zu helfen.

Ich kann Ihre Lage verstehen.

Meine Favoritin kann äußerst überzeugend sein, doch…

das bin ich auch.

Nun,

haben Sie weiterhin Bedenken bezüglich des Schlosserwerbs?

Eine Anschaffung in dieser Größe wird

nicht gern gesehen sein.

Ihr habt viele Feinde.

Deshalb benötige ich Saint-Cloud.

Was halten Sie von Calonnes Vorschlag, 24 Millionen aufzunehmen?

Eine furchtbare Idee, doch ich habe keine bessere.

Könnten wir eine Bank finden, die diskret arbeitet?

Wir haben der Diskontbank geholfen, sie sind uns einen Gefallen schuldig.

-Wir sind in Schwierigkeiten. -Ich habe ihr nichts gesagt.

Sie muss es herausgefunden haben.

-Unterschätze sie nie. -Das könnte mich ruinieren.

Der König hält mich für vertrauenswürdig.

Gib der Königin, was sie will. Problem gelöst.

Rechnungen, Schulden, Schulden.

Rechnungen! Ich bin kein magischer Geldbaum.

Und ich kann Vaudreuils Schulden nicht zahlen, die Königin weiß es.

Wie soll ich Saint James bezahlen?

Ich weiß es nicht. Such dir einen anderen Wohltäter.

Sie kann nicht verschwunden…

Sie verbringt mehr Zeit im Finanzzimmer als in der Kinderstube.

-Eure Majestät, gute Neuigkeiten. -Endlich.

Bekommen wir den neuen Kredit,

kann die Königin Saint-Cloud kaufen.

Wir können uns sechs Millionen leisten?

Natürlich nicht.

Eine verheiratete Frau darf nichts besitzen.

Was geschieht, wenn sie es weitervererbt?

Sie könnte es einer Tochter hinterlassen.

Oder ihrem Bruder, dem Kaiser.

Dann hätten wir ein Stück Österreich mitten in Frankreich.

Ich verstehe ihre Bedenken, doch im Falle Eures vorzeitigen Ablebens

-würden ihre Verbündeten ihr helfen. -Welche Verbündeten?

Sire, vertraut mir.

Wenn sie Saint-Cloud besitzt, schafft das mehr Probleme, als es löst.

-Komme ich zu früh? -Meine Nichten.

-Was für ein reizendes Appartement. -Mein Geschmack ist eklektisch.

Genau wie Ihre Essens-Gäste.

Gräfin de Valois, das ist mein Hausgast, Graf Cagliostro.

Für seine Alchemie-Vorführung stehen die Leute Schlange.

Gräfin! Welch angenehme Überraschung.

Findet man als Wahrsager je etwas überraschend?

Sie ist witzig.

Drei Tage später sah er an sich herunter, und es war abgefallen.

Ich verstehe, wieso Sie und der Kardinal Freunde wurden.

Und so schnell.

Verzeihung. Eine Nachricht. Von der Königin.

Entschuldigt, ich habe eine Nachricht für Euch.

Kommen Sie, ich lese sie gleich.

Sie waren im Palais Royal.

Ihre Stärke und Ihre Traurigkeit haben mich angezogen.

Sparen Sie sich das für Ihre Vorstellungen.

Wen haben Sie verloren? Ihre Eltern? Ein Geschwisterkind?

Die Geister zeigen mir ein Kind, ein Mädchen…

Nein, einen Jungen.

Zwei Jungen.

Es könnten gar Zwillinge sein.

Sie wollen Ihnen etwas sagen.

Sie sagen, Sie waren eine gute Mutter.

Wagen Sie es ja nicht, Ihre Kirmestricks an mir zu versuchen.

-Ich biete Bestärkung. -Sie verzapfen Lügen.

Könnten Sie die Toten hören, wüssten Sie, ich war keine gute Mutter.

Ich spende Trost mit meinem Können.

Können Sie dasselbe von sich sagen?

Ich möchte Kardinal Rohan beschützen.

Er könnte leicht Opfer einer skrupellosen Verführerin werden.

Ich bin keine Verführerin.

Sie machen das berufsmäßig. Und Sie sind gut.

-Doch es gibt auch Zweifler. -Was meinen Sie damit?

Ich ließ Prinzessin Lamballe die Geister befragen.

Sie fragte sie, ob Sie eine Betrügerin sind.

Was haben die Geister gesagt?

-Sie gaben einen Vertrauensvorschuss. -Danken Sie ihnen von mir.

Ich denke, wir verstehen uns, Graf Cagliostro.

Ich wüsste nicht, wieso wir nicht Freunde sein sollten.

Bescheißen Sie mich jedoch, erzähle ich allen,

dass Sie nichts als ein herzloser Hochstapler sind.

Gleichfalls.

-Zeig her! -Cagliostro war hier.

Gewöhn dich dran, er wohnt beim Kardinal.

Wo ist die Antwort des Kardinals auf den Brief der Königin?

Das ist perfekt.

Du liebe Zeit, Rohan macht wirklich viele Schreibfehler.

Er glaubte, dass du die Wache der Königin bist?

Ja, ja. Doch Cagliostro wird uns mit seiner Gabe durchschauen.

Er hat keine Gabe.

Nun denn, wir haben eine Abmachung getroffen.

Doch Prinzessin de Lamballe ist gefährlich, sie verdächtigt mich.

-Was? -Ich werde sie zum Tee einladen.

Steht so gerade, wie Ihr könnt.

Lauf und lass dich anziehen.

Ja?

Sagen Sie schon.

-Manchmal hält die Krankheit inne. -Doch bei ihm nicht.

Ja.

Er hat mehrere Zentimeter an Größe verloren.

Die Verkrümmung ist stärker geworden.

Eure Familie ist von dieser Krankheit betroffen.

Es gibt keine Hoffnung, dass er wieder gesund wird.

Wie lange?

Zwei Jahre.

Vielleicht drei.

Er bekommt die beste Fürsorge.

Und Madame Royale…

Wird es sie auch töten?

Manche Nachkommen sind anfälliger als andere.

Provence hat es nicht bekommen, Ihr habt es überlebt.

Bislang zeigt Madame Royale keine Anzeichen der Krankheit.

Vergebt mir, aber…

je mehr Kinder Ihr bekommt,

desto größer ist die Chance auf einen gesunden Erben.

Die Königin darf es nicht erfahren.

Noch nicht.

-Falls sie fragt… -Lügen Sie.

Hübsche Boote.

Das ist ein Modell der "Couronne".

167 Fuß lang,

-72 Kanonen. -Der Dauphin muss zum Unterricht.

Lass das Boot noch einmal fahren.

Lassen Sie ihn noch ein bisschen spielen.

Seine Wirbelsäule bricht.

In einiger Zeit kann sie das Gewicht seines Kopfes nicht mehr tragen.

Mein älterer Bruder hatte dieselbe Erkrankung.

Wir teilten uns ein Zimmer.

Ich hörte, wie es ihn getötet hat.

Wirbel um Wirbel brach.

Und jetzt beginnt es von Neuem.

Ich kann ihm helfen.

-Wegen der Schmerzen. -Danke.

Die Königin darf nichts erfahren

von der Prognose.

-Sie muss sich vorbereiten. -Noch nicht.

Nicht jetzt.

-Ein Baby? -Ja.

Das leidige Ding.

Verzeihung.

Der Schwede.

Wo ist der?

Bei seinem Regiment, nehme ich an. Sie erwähnt ihn nie.

Sie müssen sie nicht schützen.

Ich weiß um ihre Gefühle für ihn.

Und seine Familie?

Ist sie gesund?

Der Hofgenealoge wird es wissen.

Möchtet Ihr, dass ich mich erkundige?

Bitte.

Ich freue mich sehr, dass Sie hergekommen sind.

Interessante Wahl.

Sind Sie eine Verehrerin von Henri II?

Dieses Porträt ist seit Jahren im Familienbesitz.

Er ist ein Verwandter.

Doch Sie leben lieber in Paris, als in Versailles.

Ich möchte bei meiner Wohltätigkeitsarbeit sein.

Die armen, gefallenen Frauen.

Victoire lässt uns den ganzen Tag stricken

für die vaterlosen Kinder.

Setzen Sie sich. Ich habe Trinkschokolade und Kuchen.

Wieso haben Sie mich eingeladen?

Weil Sie mich verdächtigen.

Ich werde ungern zu Unrecht beschuldigt.

Es verärgert mich. Doch in diesem Fall

liegen Sie richtig. Ich bin eine Betrügerin.

Ich wusste es. Ihre Wohltätigkeitsarbeit gibt es nicht.

Oh doch. Wieso nicht?

Und inwiefern sind Sie eine Betrügerin?

Ich habe gelogen.

Bezüglich meiner Nähe zur Königin.

Doch nur, weil ich mich danach sehnte, dass es wahr wäre.

Ich bin ein schlimmer Mensch.

Sie ist meine Schutzherrin.

Doch sie redet kaum mit mir.

Ich hegte große Hoffnungen, ihr eine besondere Freundin zu werden.

Ich malte mir aus, wie wir lachen, Geheimnisse teilen, sogar,

wie wir uns aneinander kuscheln,

nachts, im Bett.

Dass wir reden,

aneinandergeschmiegt einschlafen.

Oh nein.

-Was habe ich gesagt? -Nein, es ist…

Ich hatte einst eine Freundin.

Genauso, wie Sie sie beschrieben.

Doch ich stehe…

nicht länger in ihrer Gunst.

Sehen Sie uns an.

Wie überlaufende Brunnen.

Wir sind Seelenverwandte.

Und ich hoffe,

wir werden eines Tages gute Freundinnen.

Nehmen Sie Platz.

Ausgezeichnet. Keine Übelkeit, kein Schwindel?

-Nichts. Es geht mir gut. -Bei den anderen war ihr übel.

-Jede Schwangerschaft ist anders. -Ich sagte es dir ja.

-Und wie ist Eure Verdauung? -Es ist alles normal.

Ich mache mir eher Sorgen um den Dauphin.

Er hat eine schwache Konstitution.

Schwankungen in Temperatur und Luftfeuchte machen ihm zu schaffen.

-Seine Majestät war genauso. -Was ist mit seiner Wirbelsäule?

Oder seiner Größe?

Es wird besser werden.

Gute Ernährung, spezielle Übungen,

-saubere Luft sind angezeigt. -Das wäre alles.

-Ich danke Ihnen, Doktor. -Vielen Dank.

Lamballe!

Nun, was habt Ihr herausgefunden?

Ich frage den Genealogen. Er wird uns genau sagen, wer sie ist.

FAMILIE VON FERSEN

Seine Verwandten leben lange.

Ja.

Ich danke Ihnen.

-Sie… Sie erzählen das nicht… -Ich werde das niemals…

-Nur weil… -Nein.

Ich erwähne nie etwas von unseren Gesprächen. Gegenüber niemandem.

Haben Sie etwas vom Herzog de Polignac gehört?

Er und Vaudreuil ließen sich in Saint Domingue nieder.

Sie wollen sicher schnellstmöglich zu ihnen.

Ich ziehe es vor, in Versailles zu Diensten zu stehen.

Sie werden hier geschätzt.

Gehen Sie.

Die Diskont-Bank ist geehrt, etwas zu Frankreichs Finanzen beizutragen.

Der König ist hocherfreut über den großzügigen Kredit der Diskont-Bank.

Er wird zur Vergrößerung von Frankreichs Ruhm verwendet.

Ich sage Seiner Majestät, dass er auf Ihre Verschwiegenheit zählen kann.

Danke, meine Herren.

Schon sind wir um 24 Millionen reicher.

Die Bank riecht sicher den Braten.

Das ganze Festmahl.

Es wird sicherlich etwas durchsickern.

Nein. Die Folgen sind undenkbar.

Ich denke an das Undenkbare.

Ich auch.

Oh nein.

Keine Sorge. Wir zerbrechen ständig Tassen.

Die berühmte Élisabeth Vigée-Lebrun.

Nehmen Sie Platz.

Ich möchte, dass Sie mein Porträt malen.

Ich fühle mich geschmeichelt.

Doch Ihr solltet ein Mitglied der Akademie wählen.

Ich mache selten das, was ich soll.

Und…

nun ja, Sie sind doch ein Mitglied der Akademie.

Ich schrieb ihnen und wies daraufhin,

dass Sie die gefragteste Porträtmalerin Europas sind.

Ich bestand darauf, dass man Sie augenblicklich aufnimmt.

-Die sind sicher wütend. -Das will ich hoffen.

An was für eine Art Porträt dachten Eure Majestät?

Etwas…

Exotisches.

Orientalisches.

Ein Kopfputz. Vielleicht ein Tiger an meiner Seite.

Verzeiht, Majestät, ich male die Menschen nur so, wie sie sind.

Das wollte ich hören.

Mein Porträt soll Frankreich mein wahres Ich zeigen.

Ohne Kunstgriffe oder Tiger.

-Sind wir uns einig? -Ja.

Jemand wird sich bei Ihnen melden.

Eure Majestät.

Eure Majestät.

Wir müssen über etwas reden.

Wir müssen zusammenhalten

bei Angelegenheiten, die uns beide betreffen.

-Was gibt es denn? -Saint-Cloud…

Du kannst jetzt Saint-Cloud kaufen.

Du und die Kinder müssen sicher sein, wenn ich nicht mehr da bin.

Ich danke dir.

Die Kinder werden es lieben.

Danke.

-Ihr eigenes Schloss. Wie anmaßend! -Es ist abartig.

Dann können wir auch eigenen Besitz haben.

Dann brauchen wir keine Männer mehr.

-Was macht Ihr denn da? -Einen Schal.

Die Babys der gefallenen Frauen brauchen Söckchen, keine Schals.

Er ist nicht für die Babys.

Er ist für Marguerite. Sie spürt die Kälte auch.

Nicht wahr?

Und, was hat der Genealoge herausgefunden?

Es ist wahr.

Sie ist eine direkte Nachfahrin von Henri II.

Ist es falsch, wenn ich enttäuscht bin?

Ihre Linie stammt von einem Bastard ab.

Deshalb unterstützt sie die gefallenen Frauen.

Sie leidet selbst auch unter dem Makel der Unehelichkeit.

Jeanne de Valois ist keine Betrügerin.

Versailles ist ihr rechtmäßiges Zuhause.

"Kardinal,

Ihre Antwort war unterhaltsam.

Sollten wir weiter korrespondieren, bestehe ich jedoch auf Regeln.

Schicken Sie Ihre Briefe postwendend,

über meinen privaten Wachmann, Lieutenant Armand.

Kontaktieren Sie mich niemals auf anderem Wege,

sonst wird es für uns beide sehr gefährlich."

"Meine teuerste Königin, ich sichere Euch meine völlige Diskretion zu.

Euer Ruf ist bei mir sicher."

Der Boden in der Bastille ist

übersät mit Ratten und Kröten.

Man hört Schreie der Schriftsteller, die der König einsperren ließ.

-Für den Rest ihrer Tage. -Bei Ihnen waren das drei Wochen.

-Auf die Freiheit. -Was auch immer das bedeutet.

Ich bin überrascht, dass du hier bist. Du bevorzugst doch Versailles.

Als Familienoberhaupt wird mir bewusst, wie wichtig das Erbe ist.

Weißt du, was dieser Ring besagt? Dass ich königlich bin.

Deine Ideen zu Veränderungen sind gut, aber sind es nicht nur Träume?

Versailles ist echt, es existiert. Ich will es zurück.

-Du sicherst dich ab. -Und ob!

Vergiss nur nicht, wem deine wahre Treue gehört.

Sagen Sie, als Sie das Stück probten,

vögelte die Königin da mit dem Schweden?

Was meinen Sie, wieso ich sie zusammen besetzt habe?

Sie konnten die Finger nicht voneinander lassen.

Sieh nur!

Das ist mein Schloss. Und eines Tages

wird es vielleicht dir gehören.

SCHLOSS SAINT-CLOUD PRIVATEIGENTUM DER KÖNIGIN

Komm her.

Gehen wir.

Sieh dir das an. Ist das nicht wunderschön?

Oh, Mousseline!

Sieh nur, da sind Vögel.

Jetzt suchen wir ein Zimmer für deinen Bruder aus.

Eines mit großen Fenstern, um die gute Luft hereinzulassen.

Mousseline?

Mousseline!

Wo bist du?

Mousseline!

Marie-Thérèse!

Marie-Thérèse!

Kannst du mich hören?

Marie-Thérèse!

Marie-Thérèse!

Marie-Thérèse!

Du darfst nie weglaufen!

Ich dachte, ich hätte dich verloren.

Und wer bist du?

Und wieso bist du in meinem Haus?

Er ist mein Sohn.

Der neue Herzog von Chartres.

Verbeuge dich vor der Königin, Louis-Philippe.

Ich verbrachte hier meine halbe Kindheit.

Als wir von eurem Besuch hörten,

bestand er darauf, dass wir herkommen und euch alles zeigen.

In den Wänden sind Ratten und unterm Dach sind Geister.

Doch der Rest ist göttlich.

Magst du Kirschen?

Zeig der Prinzessin den Garten. Das Obst hier ist köstlich.

Bleib da, wo ich dich sehen kann.

Ich komme gleich nach.

Was hast du vor?

Der König war so freundlich, mich in Versailles zu empfangen.

Möchtest du das nicht auch tun?

Ich habe Frankreich niemals verraten.

Doch…

ich habe dich entehrt.

Seither lebe ich mit Schuldgefühlen.

Ich war einst dein Freund, dein Trost.

Kann ich das nicht wieder sein?

Du warst ein guter Freund, als ich niemanden hatte.

Ich gäbe alles für einen solchen Mann.

Doch er war nicht echt.

Mein Gatte hat dir vergeben, doch ich werde es nie tun.

Entschuldige mich.

Ich weiß, wieso du das Schloss gekauft hast.

Damit du eine Zuflucht hast, wenn Louis dich mit dem Bastard rauswirft.

Ich habe Beweise.

Beaumarchais. Und die Aussage der Kammerzofe,

die die Flecken auf deinen Laken bemerkt hat.

Dieses Baby ist ein Bourbone.

Wie immer eine schauspielerische Glanzleistung.

Doch die Natur kannst du nicht täuschen.

Frauen sind Huren, und Männer sind misstrauisch.

Jedes Neugeborene ähnelt seinem Vater.

Und wenn das da rauskommt,

sieht es eher nach Fleischklößchen als nach Coq au Vin aus.

Ich kann Louis nicht überzeugen, dass er der Vater ist, Frankreich schon.

Die Presse des Palais Royal kann dein Freund sein.

-Zu welchem Preis? -Eine Ehe.

Mein Sohn und Madame Royale.

Sie ist acht Jahre alt.

Sie werden bald jemanden finden müssen.

Vielleicht gefällt es ihr sogar. Die Kinder könnten unsere Chemie haben.

Meine Tochter wird kein Einsatz in einem Dynastie-Spiel sein.

Sollte sie heiraten,

wird sie es aus Liebe tun.

Sie wird ihr eigenes Vermögen haben.

Sie wird ihr eigenes Zuhause haben und keinem Mann verpflichtet sein.

Und schon gar nicht einem Orléans.

Deshalb habe ich Saint-Cloud gekauft.

Scher dich raus aus meinem Palast!

-Chartres erzählt nur Mist. -Er sagt, er habe Beweise.

-Ich sollte Louis die Wahrheit sagen. -Bist du von Sinnen?

-Bist du von Sinnen? -Ich sollte es.

Er würde dir Saint-Cloud nicht geben, wenn er Zweifel hätte.

Chartres kann nichts beweisen.

Louis und Fersen sind beide blond.

Niemand wird es wissen, es sei denn, das Baby spricht Schwedisch.

-Nicht einmal ich? -Nein. Es ist nicht wichtig.

Es ist nicht wichtig.

Du wirst das Kind so oder so lieben.

Nicht wahr?

Na komm.

Kopf hoch. Kopf hoch!

Na komm, lächle.

Lächle!

Alles wird gut.

Das verspreche ich.

Ich habe Arbeit für euch.

Eure Drucker sollen alles andere unterbrechen.

Wie lange braucht man für eine Million Kopien?

Eine Million?

Sagt mir heute Abend Bescheid.

Du kommst mit.

-Das Haushaltskomitee wird es hassen. -Es ist genau richtig.

Es wird ein modernes Porträt einer modernen Königin.

Ganz genau.

Ich weiß, dass Sie gerne Menschen malen,

so wie sie wirklich sind.

Doch vielleicht können Sie bei meinen Haaren etwas zaubern?

Es wird mit jeder Schwangerschaft schütterer.

Nun, ich stelle mir vor, dass Ihr so etwas hier aufsetzt.

Ausgezeichnet.

"Majestät, die geheime Korrespondenz erfüllt mein Leben mit Freude.

Doch mit jedem weiteren Brief

wächst mein Verlangen, Zeit mit Euch zu verbringen."

"Mein lieber Rohan,

die fortschreitende Schwangerschaft macht mir zu schaffen.

Wäre ich doch nur stark genug, um an Ihrer Seite zu sitzen

und mich in der Brillanz Ihres Geistes zu sonnen."

"Madame, Ihr schmeichelt mir.

Denkt nur immer an Eines.

Ich wünsche mir nichts mehr

als das Privileg, mich im Glanz Eurer Aufmerksamkeit zu sonnen."

Er sieht aus wie du.

Er sieht gesund aus.

Läutet die Glocken.

Sagt Frankreich, ich habe einen neuen Sohn.

Eure Majestät.

Für mich? Das kann ich unmöglich annehmen.

Durch Ihre Wohltätigkeit kam es zur Versöhnung mit der Königin.

Sie besteht darauf, dass ich Sie belohne.

Ich verkaufe es und spende den Erlös den gefallenen Frauen.

Nein, behalten Sie es.

Die Königin will, dass Sie etwas für sich haben.

Es ist wirklich sehr schön.

Der Hofjuwelier kann es bei Bedarf anpassen.

-Der arme Mann. -Wieso? Was ist mit ihm?

Er hat immer noch keinen Käufer für die Diamantkette.

Er will sie zerlegen und die Einzelteile verkaufen.

"Verzeihen Sie meine knappen Worte, es ist dringlich.

Ich begehre seit Langem ein Schmuckstück, die Diamantkette.

Ich hörte nun Gerüchte, sie soll zerstört werden. Ich muss sie haben."

Das klingt zu verzweifelt.

Fang noch mal neu an.

"Kardinal Rohan,

man wird mich hassen, wenn herauskommt, dass ich die Kette will.

Deshalb muss ich sie im Geheimen kaufen.

Dafür brauche ich Ihre Hilfe."

Was hat er gesagt?

Nette Bude. Doch ich würde das Schloss auswechseln.

Man kann es leicht aufbrechen.

Du hast lange gebraucht. Ich dachte, meine Nachrichten kamen nicht an.

Hast du noch deine Diamant-Kontakte in Antwerpen?

Ist das dein Ernst? Das ist deine Begrüßung?

-Wie geht es dir? -Nicht sehr gut.

Ich habe meine Frau verloren.

Ich hatte Arbeit in Belize. Ein schrecklicher Ort.

Es wimmelt dort vor Piraten.

Einer von denen ermordete sie. Entkam mit den Gewinnen.

Es hat mir das Herz gebrochen.

Ich hab die Verrückte geliebt.

Wieso hast du das getan?

Ich trauerte um unsere Kinder, dann auch noch um dich…

-Was hat der Kardinal gesagt? -Wer ist das denn?

Nicholas de la Motte, mein Ehemann.

Er hilft uns, die Diamanten zu verkaufen. Was hat er gesagt?

Er hat zugestimmt.

-Er hilft, die Kette zu kaufen. -Lies weiter.

Er will zuerst Details besprechen.

Persönlich. Mit der Königin.

Sieh zu, wie du da rauskommst.

Süße.

Schneller, bitte!

DIE VERDORBENE KÖNIGIN VERZIEHT SICH SECHS MILLIONEN LIVRES - SAINT CLOUD

Da drüben. Na los.

Beeilung! Die Zeit drängt.

Was ist das?

Ich lasse eine Million in ganz Frankreich aufhängen.

Das wird sie vernichten.

Warte, bis das Volk hört, dass der Dauphin ein Bastard ist.

Was machen die Philosophie-Lektionen?

Seine ganze Aufmerksamkeit gilt Marie Antoinette.

Ihre Vorhersage sollte seine Ambitionen erweitern.

Bedaure, ich erstatte kein Geld zurück.

Manche Menschen nehmen Veränderungen nicht ernst.

Ich schon.

Sie haben Verbindungen.

Ich kann Sie einigen Alchemisten vorstellen.

Ich will Wahrheiten, keine Tricks.

-Ich weiß nichts, Félicité. -So ein Unsinn!

Was ist mit den Symbolen? Quadrat, Kompass, das allsehende Auge.

Sie wissen etwas über die Freimaurer und die Illuminaten.

-Märchen… -Es gibt also keine Denker-Elite,

die die Päpste und Prinzen loswerden will?

Sie sind einer von denen.

Kommen Sie, sagen Sie es mir.

Ich bezahle dafür.

Mein eigener Palast.

Sicherheit für mich und meine Kinder.

Kannst du das glauben?

Kopf hoch, lächeln. Alles ist möglich.

Kommt man so auch mit Mord davon?

Halt! Anhalten!

Was geht da vor sich?

Durchsucht das Gelände!

Eine Wache links, eine rechts!

Drehen Sie um! Hier ist es nicht sicher.

Hü! Zurück nach Versailles! Hier ist es nicht sicher.

Orléans.

Er bringt das Volk gegen mich auf.

Los! Los! Los!

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