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ZWEI IRRE SPA�V�GEL
(Mann) Tristan Martin, 16 Jahre, seit dem 24. von zu Hause verschwunden.
Haare: braun. 1,75 m gro�.
Drogens�chtig, nehme ich an.
Nein. Ich glaube nicht. - Sehen Sie ihm nicht beim Duschen zu?
Bitte? - Dann k�nnten Sie seine Einstiche von den Spritzen sehen.
Auf die Idee w�re ich nie gekommen.
Ist er homosexuell? - H�?
Ich hab nichts gegen Schwule. Ich muss wissen, wo wir suchen sollen.
Er ist in ein M�dchen verliebt. Vielleicht sind sie zusammen weg.
Sie lernten sich vor 2 Monaten auf einem Rockkonzert kennen.
Sie ist eine furchtbare Rockerbraut.
Ihr Name? - Michele Raffart aus Nizza.
Wissen ihre Eltern schon Bescheid?
Ja. Ich rief ihren Vater an. Er hat einfach aufgeh�ngt.
Er hat ein Hotel in Nizza. Das "Riviera".
Ich glaube, er ist genauso ein Vogel wie seine Tochter.
Riviera. Ich bitte meine Kollegen in Nizza vorbeizugucken.
Das w�r's. Eine andere Abteilung k�mmert sich darum.
Glauben Sie, Sie finden ihn?
Wir finden sie immer, Madame. Genau wie gestohlene Wagen. Nur wann?
(Stra�enl�rm)
Die machen keinen Finger krumm. - Nat�rlich werden sie.
Die nehmen so was nicht ernst. Wir m�ssen uns selbst k�mmern.
Wir fahren zu ihren Eltern. - Nein, das soll die Polizei tun.
Man findet sie wie gestohlene Autos. Aber in welchem Zustand!?
(Vogelgezwitscher)
(Klingeln)
Monsieur Raffart? - Was wollen Sie?
Ich habe angerufen. Es geht um meinen Sohn.
Die Bullen waren da. Ist das Ihr Verdienst?
Nein. Wir sagten nur, dass mein Sohn eventuell mit Ihrer Tochter wegfuhr.
Ich wei� nicht, wo Michele ist. Sie ist 18 und macht, was sie will.
Hauen Sie ab!
Wir machen uns Sorgen um unseren Sohn. Das verstehen Sie sicher.
Ich habe den Bengel nie gesehen. Ich wei� nichts, ich kenne niemanden.
Und jetzt macht den Abgang, klar?
(Es klingelt.)
Na, was hab ich gesagt? - Er l�gt.
Und au�erdem: Wie der uns behandelt. Los, geh hin!
Es bringt nichts, sich mit dem Typen zu pr�geln.
Sie sind ein Schei�kerl! - Einen Augenblick bitte.
Hoffentlich passiert Ihnen das auch.
Das ist mein B�ro. - Gut, Sie wissen nichts.
Sie d�rfen uns nicht so behandeln!
Als Mann w�rde ich Ihnen die Fresse einschlagen.
Mein Klempner ist am Telefon. Im 2. Stock ist eine Leitung undicht.
Ich habe auch Probleme. Lassen Sie mich in Ruhe! - Komm!
Und ein Privatdetektiv? Madame Bertaud kennt einen guten.
Soll ich sie nach der Adresse fragen?
Ich habe heute etwas Idiotisches gemacht, Mama.
Was? - Ich rief Lucas an.
Jean Lucas.
Du nanntest ihn immer "Neandertaler".
Ach ja, der. - Es geht ihm sehr gut.
Er ist Journalist. Er ist auch sehr erfolgreich.
Warum hast du ihn angerufen?
Ich bitte ihn um Hilfe. Ich treffe ihn 5 Uhr. - Er soll helfen?
Mit einem Typen wie ihm in Nizza w�re mein Sohn jetzt hier.
Seit wann habt ihr beide euch nicht mehr gesehen? - Etwa 17 Jahre.
Welches ist das beste? - Was erwartest du von dem Mann?
Du sahst ihn ewig nicht. Warum sollte er sich um deinen Sohn k�mmern?
Ich erz�hle ihm, dass er von ihm ist.
Wie bitte?
Ich sage ihm, Tristan ist sein Sohn.
Oh!
Ich nannte ihn Tristan. Er ist 16 Jahre.
Ich hatte damals nicht den Mut, es dir zu sagen.
Ich wollte ihn allein gro�ziehen. - Warum?
Ich liebte dich und wollte ein Kind von dir.
Nein, warum du es mir nicht sagtest.
Du warst so jung.
Konntest du dir vorstellen, Familienvater und Ehemann zu sein?
Ich habe Paul geheiratet. Er wei� nicht, dass er nicht sein Sohn ist.
Das ist ja total verr�ckt.
Hast du ein Foto?
Ja, nat�rlich.
Ja, aber... Die Aufnahme ist nicht besonders gut.
(Stimmen und Geschirrklappern)
Er sieht dir doch �hnlich.
Die Nase vielleicht. - Gott sei dank nicht.
Es ist v.a. sein Ausdruck. Er l�chelt wie du.
Hast du kein Foto, auf dem er l�chelt?
Ein wirklich h�bscher Junge. Sehr h�bsch.
Warum sagst du mir erst jetzt was davon, Kristin?
Weil er abgehauen ist. Er ist seit 2 Wochen weg.
Der Polizei ist es egal. Und mein Mann ist ein Schw�chling.
Wir m�ssen ihn finden. - Abgehauen? Wie schade.
Er ist mit einem M�dchen aus Nizza unterwegs.
Ich fuhr mit Paul hin, aber...
Was erwartest du jetzt von mir?
Ich m�chte, dass du ihn suchst. Du findest ihn.
Das darf nicht wahr sein.
Nach 17 Jahren sagst du mir, ich habe einen Sohn.
3 Minuten sp�ter habe ich ihn nicht mehr.
Und jetzt soll ich ihn finden. Ich wei� nicht, wie ich das finde.
(Schritte)
Er hat abgelehnt, oder? Sei nicht entt�uscht. Das war abzusehen.
Ich erinnere mich sehr gut an ihn. Ein primitiver Egoist.
Was hast du von einem Mann wie ihm erwartet?
Er ist nicht primitiv und kein Egoist.
Komm! Reden wir nicht mehr dar�ber.
M�chtest du irgendwas trinken? Ich habe Kaffee aufgesetzt.
Warte! Es gab damals noch jemanden. Francois Pignon. Erinnerst du dich?
Fang nicht wieder damit an.
Er war so nett. So...
Der sich dauernd umbringen wollte?
Was wohl aus ihm geworden ist?
Ich habe genug von diesem Leben, das mir so wenig gebracht hat.
Ich verlasse es ohne Bedauern.
Ich bitte die, dich mich lieben, um Verzeihung. Francois.
(Das Telefon klingelt.)
(Es klingelt wieder.)
(Es klingelt.)
Hallo?
Wer spricht dort?
Christine! Das darf doch nicht wahr sein. Nach so langer Zeit.
Nein, nein. Ich habe nur gerade was gegessen.
Wie es mir geht? Nicht schlecht. Du st�rst nicht. Was treibst du?
Wann du willst. Wie w�r's mit heute Nachmittag um drei?
Gut, ich werde da sein. Und ob ich mich freue.
Sch�n, dass du mich angerufen hast. Ja, bis nachher.
Christine.
Er ist jetzt 16 und hei�t Tristan.
Wir haben einen Sohn. Ist das wahr? Und du hast mir nichts gesagt?
Ich hatte damals nicht den Mut.
Wir wollten uns dauernd trennen und umbringen.
Ich war f�r Selbstmord, du f�r Trennung.
Ich habe einen Sohn. Hast du ein Foto?
Ja, nat�rlich.
(stockend) Ja, aber es ist nicht besonders gut.
(Stimmengewirr)
Siehst du die �hnlichkeit?
Vielleicht die Augen? Er hat genau deine Augen.
Aber hat er nicht schwarze Augen?
Hm? Ja. Aber sie haben genau dieselbe Form.
Ach. Ah ja.
Ja.
(Er schnieft.)
Er hat schon wieder keine Sahne gebracht. - Wie bitte?
Er vergisst immer die Sahne, wenn er mir Kaffee bringt.
Das ist doch nicht schlimm.
Das ist nat�rlich nicht schlimm. Aber ich habe eine Depression.
Ich bin wieder gesund, muss aber ab und zu weinen. Ohne Grund.
Der Arzt sagt, es ist normal und geht vorbei.
Wo ist er? Warum hast du ihn nicht mitgebracht?
Geht's dir wirklich besser? - Ja, sehr gut. Wo ist er?
Ich wollte dir nicht noch mehr Probleme machen.
Ich habe keine Probleme. Wo ist mein Sohn?
Er ist abgehauen. Ich wollte dich bitten, mir zu helfen.
Aber du bist dazu nicht in der Verfassung.
Es ist wunderbar. Du kommst zu mir.
Zwar nur, weil ich sein Vater bin, aber trotzdem. Ich bin gl�cklich.
Gaston! (lautes Scheppern)
Oh, es tut mir schrecklich leid. Pardon. Die Rechnung bitte.
Nat�rlich helfe ich dir, unseren Jungen zu finden.
In deinem Zustand... - Mir geht es gut.
Du musst nach Nizza. Ist das ein Problem?
Im Gegenteil. Ich verlor meinen Job und meine Frau.
Ich wohne bei meiner Mutter, die mein Leben zur H�lle macht.
Ich habe keine Pl�ne, keine Zukunft. Toll!
(Schreibmaschinenklappern)
Haben Sie gelesen? Vielleicht gibt es Krieg in den Casinos. - Ich wei�.
F�hrt jemand hin? - Ja. Dubois.
Das ist nicht sein Fach. - Aber er hat kein Aufenthaltsverbot.
Die k�nnen mich kreuzweise. Es reizt mich, hinzufahren.
Sterben ist reizvoll?
Ist doch egal. Ich hab keine Frau, keine Kinder. Ich krieg die Br�der.
Bestellen Sie schon Champagner. - Ich bestelle lieber einen Kranz.
(allgemeines Stimmengewirr)
(Die T�rglocke l�utet.)
Ich habe noch die 12 frei oder die 6.
Ist der Chef da? - Ja, aber er ist besch�ftigt. Ist es dringend?
Nein, es hat Zeit bis sp�ter. - Ich gebe Ihnen die 6, das ist ruhiger.
(Es klopft.) Ja, bitte?
Du bist es, Verdier? - Sogar in solchen Pal�sten gibt es Ungeziefer.
Die haben dich gewarnt, aber du bist offenbar lebensm�de.
Mein Buch verkaufte sich gut. Ich schreibe eine Fortsetzung.
Fortsetzung und Wende meinst du.
Wie geht's, altes Haus? - Prost!
Schon angefangen?
Nein, ich suche ne Braut f�r heute Abend. 4 angerufen, alle besetzt.
Ich will nicht mit dir essen.
Du hast Gl�ck, ich hab Dienst. Auf dem Revier spendiere ich 1 Sandwich.
Schade, Isabelle ist nicht frei.
Sie ist ein franz�sisch-indischer Leckerbissen. Morgen sehe ich sie.
Du bist zu beneiden. Kein Weib, keine Kinder und in jedem Hafen eine Braut.
Das hab ich dem Kommissar geklaut. Ich brauch es morgen wieder. - Danke.
Lass dich nicht umlegen. Wir haben genug Arbeit.
Keine Angst, die wollen mich nur kaufen. - Sei klug und nimm die Kohle.
Auch nicht schlecht. Danke f�rs schnelle Bringen.
(gef�hlvolle Musik)
(gef�hlvolle Musik)
(Die Schrankt�r quietscht.)
(Das Telefon klingelt)
Hallo?
Nein, im Augenblick nicht. Wer spricht dort?
Sie wollte gegen 5 Uhr wieder hier sein. Worum geht es?
Ich bin ein Jugendfreund. Ich h�rte, Ihr Sohn ist weg. Kann ich helfen?
(Stra�enl�rm)
Der Chef will dich sprechen. - Ich hab ihm nichts zu sagen.
Aber er dir. Er hat einen Vorschlag.
Rossis Vorschl�ge interessieren mich nicht. Wiedersehen.
(Er klopft.)
(Mann m�rrisch) Ja?
Monsieur Raffart? - Moment!
Kennen Sie diesen Jungen?
Was wollen Sie?
Ich bin sein Vater. Er brannte vielleicht mit Ihrer Tochter durch.
Sein Vater? - Ja. Haben Sie etwas von den beiden geh�rt?
Sein Vater war vor 14 Tagen hier.
Ach ja. Nein, das war nicht sein Vater. Er zog ihn nur gro�.
In Wirklichkeit bin ich sein Vater. Also?
Ich sagte es schon dem anderen Vater: Die Sache geht mich einen Schei� an.
(laut) Geht mir damit nicht auf die Nerven! - Werden Sie nicht gleich b�se.
Alles, was ich wei�, sagte ich den Bullen. Raus!
(Telefonklingeln)
Sie sehen, ich hab zu tun. Verschwinden Sie!
Hallo! - Sie spinnen wohl?
Wollen Sie mit dem Klempner sprechen? - Gib her!
Bleiben Sie dran, ich verbinde.
Tut mir leid, er ist besch�ftigt. Kann ich ihm was bestellen?
Warten Sie! Er kommt gerade wieder.
Tut mir leid. Er ist gerade wieder weg. Sie haben wirklich kein Gl�ck.
Sagen Sie ihm was! Er wird sich freuen.
Ja. Er war hier. - Bitte?
Der verdammte Bengel war hier.
Er und noch 2 andere Typen. Zusammen mit meiner Tochter.
Sie schliefen eine Nacht hier. Dann warf ich sie raus.
Warum haben Sie das seiner Mutter verschwiegen?
Weil sie geklaute Ware bei sich hatten. Radios, Tonbandger�te usw.
Ich h�tte die Bullen holen m�ssen. Aber ich mag die nicht.
Deshalb verschwieg ich das lieber.
Wo sind sie jetzt? - Keine Ahnung.
Gib dir M�he! - Meine Frau vielleicht.
Was? - Sie waren vielleicht bei ihr.
Sie hat eine Agip-Tankstelle zwischen Cannes und Nizza.
(Die T�r knallt zu.)
(Es klopft.)
Ja, was ist denn?
Monsieur Raffart?
Entschuldigen Sie, wenn ich st�re, aber ich brauche Ihre Hilfe.
Kennen Sie diesen Jungen?
Wer sind Sie?
Sein Vater.
Er ist ausgerissen. M�glicherweise ist er mit Ihrer Tochter unterwegs.
Ist irgendwas nicht in Ordnung, Monsieur?
Wie viele V�ter hat dieser Bengel?
Bitte? Ah! Der Mann, den Sie sahen, ist nicht sein richtiger Vater.
Der Mann, der ihn produziert hat, bin ich.
(Das Telefon klingelt.)
(Es klingelt weiter.)
(Telefon)
Wollen Sie nicht abheben?
(Es klingelt weiter.)
(Er schreit vor Schmerzen.)
(Poltern)
Entschuldigung. Der Typ muss in die Klapsm�hle. - Was ist passiert?
Ich wollte ihn was fragen. Er nimmt sein Telefon und... - Geht's wieder?
Mein Sohn ist abgehauen. Ist doch normal, dass man ihn sucht.
Ich beschwere mich bei der Polizei. - Ihr Sohn ist ausgeb�chst?
Ja. Mein Kiefer ist sicher gebrochen.
Meiner ist auch abgehauen. - Im Ernst?
Es waren ein paar Bengel hier. Wie alt ist er?
16. - Meiner auch.
Pignon. - Lucas.
Sch�n, Sie zu treffen. - Ebenso.
Vielleicht sollten wir uns unterhalten. - Glaube ich auch.
(Ein Hund bellt.)
(Die T�r geht auf.)
K�nnen Sie nicht klopfen, bevor Sie reinplatzen?
Du willst wirklich, dass wir klopfen?
Nein. Ich wei�, was Sie wollen. Sie sind auch V�ter des Jungen.
Offenbar hat er sehr viele V�ter.
Bitte geben Sie mir das Telefon. Es wurde bestimmt nicht daf�r erfunden.
(Ein Hund bellt.)
Raffart meint, die Jungs h�tten einen Laden leergemacht.
Radios, Tonbandger�te und so.
Oh lala. - Ja. Ich glaube, unsere Kinder sind dabei, abzurutschen.
Wie soll ich das seiner Mutter beibringen? - Und ich erst.
Arme Christine. Sie tut mir so leid. - Ihr Name ist Christine?
Hm. - Komisch, meine hei�t auch so. Arme Christine.
Ehrlich gesagt, ich habe mich nicht genug um ihn gek�mmert.
Ich auch nicht. Das hat man davon.
Dabei brauchen sie uns wirklich. Meiner ist ein Tr�umer und labil.
In dem Alter war ich auch unsicher und verklemmt. Ich schrieb Gedichte.
Immerhin wagte er mehr als ich: Er ist abgehauen.
Im Grunde ist er wie ich, aber viel freier und mutiger.
Meiner ist ein Draufg�nger. Stark wie ein Bulle, pr�gelt sich.
Ich war damals genauso. Ich hatte immer Hummeln im Arsch.
Als ich h�rte, er ist weg ist, dachte ich:
Daran sehe ich, er ist mein Sohn.
Die Uhr schenkte mir mein Vater, als ich 18 war.
Sie war von seinem Vater. Ich schenke sie ihm.
Ich bringe ihn als Volont�r zur Zeitung. Arbeiten wird ihm guttun.
Sicher werde ich ihm ein bisschen helfen. Ich k�mmere mich um ihn.
Ich k�mmere mich auch um ihn.
Er wird nie wieder allein sein. Wir halten zusammen.
Hier. - Danke.
Was Neues? - Nein, nicht viel.
Da hat jemand angerufen. Lucas. Jean Lucas aus Nizza.
Und was wollte er?
Er redete irgendwas von Tristan. Wer ist der Mann?
Ach, ein Junge, den ich mal vor langer Zeit kannte. Mannomann!
Sch�n, dass wir uns getroffen haben. Zu zweit geht's besser.
Gut, dass die Bengels Freunde sind. Da kommen sie eher nach Hause mit.
Ihr Wagen gef�llt mir.
Autos sind mein Hobby. Er ist neu. Ich will ihn einfahren.
Wirklich super.
Hm. - Bitte.
Ich h�tte ihn lieber in grau-metallic genommen.
Ich aber nicht.
Das Benzin ist alle.
Wie bitte? - Ich muss bald tanken.
(Schniefen)
Das Benzin wird uns ausgehen.
Das macht nichts. Wir tanken.
Aber nein, es ist nicht deswegen.
Ich weine ab und zu, weil ich gerade eine Depression hatte.
Ist gleich vorbei. Keine Angst.
Tanken Sie bitte voll! Super.
(Mann) Ich w�rde es trotzdem gern mal nachpr�fen.
Brauchen wir nicht. Er ist nicht verheiratet und hat keine Kinder.
Der Typ verarscht uns. - Und der andere Armleuchter?
Das ist bestimmt sein Kollege. Auch ein Schmierfink.
Mit der werden wir es schwer haben.
Glauben Sie? - Sicher.
Brauchen Sie noch was? - Sind Sie Madame Raffart?
Hat Ihr Mann Sie nicht angerufen? - Mein Mann?
Ihr Mann riet uns, Sie zu besuchen. Mein Sohn ist weg. - Meiner auch.
Sie waren mit Ihrer Tochter bei ihm. - Wir sind seit 15 Jahren getrennt.
Wir wollen was von Ihrer Tochter. H�rten Sie von ihr? - Nein.
Ich will nur meinen Sohn zur�ck. - Und ich meinen.
Ihre Tochter kann bestimmt helfen.
Ich wei� nicht, wo sie ist.
Ich bekomme 300 Francs.
Das w�r's.
Vielleicht hat sie die Wahrheit gesagt. - Ganz bestimmt nicht.
Um die zum Reden zu kriegen...
(Stra�enl�rm)
K�nnten Sie ein bisschen weinen? - Wie bitte?
Weinen Sie! Damit kriegen wir sie vielleicht rum.
Weinen? Jetzt? Das ist nicht so einfach.
Sie heulten wegen des leeren Tanks.
Ich weine dauernd, aber nicht auf Kommando.
Dann eben nicht. Dann bleibt sie stumm. Fahren wir! - Warten Sie.
Ich werde es versuchen.
(Ein Motor wird angemacht.)
(Motorenger�usch)
Beeilen Sie sich!
Ich kann mich nicht beeilen.
Ich muss an was Trauriges denken. Warten Sie, warten Sie!
Was ist denn los?
(Er lacht laut.)
Seit Monaten bin ich nur am Heulen und gehe jedem damit auf die Nerven.
Und jetzt, wo man mich bittet...
Vaters Begr�bnis. Es war so schrecklich traurig.
Ich weine immer, wenn ich daran denke.
Ist das komisch. Sie haben mir eine geknallt.
Zu sp�t. Sie kommt gleich rein. Fahren wir?
Ich habe lange nicht mehr so gelacht.
Ich habe sogar Tr�nen vor Lachen.
Der Tank ist voll. Sie k�nnen fahren.
Kommen Sie, Pignon! Kommen Sie.
Ich brauche nur ein Taschentuch.
Was haben Sie denn?
Er ist v�llig au�er Fassung.
Kommen Sie doch! Beruhigen Sie sich.
Keine Angst, wir werden sie finden.
Weint der?
Na klar weint der arme Mann.
Sein geliebter Sohn ist weg. Sie waren unsere letzte Hoffnung.
Ich denke dabei nur an meine Tochter.
Sie soll keinen �rger mit den Bullen bekommen.
Wir haben mit denen auch nichts am Hut. Ich gebe Ihnen mein Wort.
Ist ja gut. - Ja.
Jaja, ist ja gut.
Kennen Sie das "Videoflip"? - Nein.
Das ist ein Laden f�r die Jungs. Eine Bar mit vielen Spielen.
Sie h�ngen meistens da rum. Ich gebe Ihnen die Adresse.
Waren die Jungs mit ihr zusammen, erkenne ich sie. Wie sehen sie aus?
(Stra�enl�rm)
(Autos fahren vorbei.)
Haben Sie ein Telefon? - Hm.
Da drau�en.
(Das Telefon klingelt.)
Ja, bitte? Ach, du bist es.
Ich wollte zur�ckrufen, aber du warst schon weg. H�r zu!
Nein, du h�rst zu! Hier ist ein Typ mit einem Foto von deinem Sohn.
Er sagt, er w�re der Vater. - Ich erkl�re es dir.
Auf Erkl�rungen pfeife ich. Wer ist wirklich der Vater?
Ich wei� nicht. Ist auch egal. Ich will nur meinen Sohn zur�ck.
Ich schlief damals mit euch Dreien.
Bring mir meinen Sohn zur�ck! Das andere kl�ren wir sp�ter.
Ah, du wei�t nicht, wer der Vater ist?
Ich habe nichts mit dem Bengel zu tun. Ich bin zum Arbeiten hier.
Ich k�mmerte mich um den Mist, weil ich mich f�r den Vater hielt.
Spielen Sie nicht mit dem Gurt!
Ich habe ein angenehmes Leben. Ich bin Junggeselle.
Warum soll ich mich damit rum�rgern?
Das ist kein Problem. Ich nehme ihn auf mich.
Das ist wirklich ein Hammer.
Sie war meine gro�e Liebe und treibt es mit 2 anderen. Und was f�r zwei.
Vielen Dank. - Nichts zu danken.
(lautes Scheppern)
Guten Tag!
(Videospiel-Ger�usche)
Kennen Sie den?
Wieso? - Hat sich d�nn gemacht und wir suchen ihn.
Seid ihr Bullen?
(beide) Nein, das ist mein Sohn. - Seine Mutter hat uns gebeten.
Ihr schuldet mir 1.000 Francs.
Die kamen total angeballert hierher und haben randaliert. - Wer sind "die"?
Ein paar total betrunkene Wichser. Die Scheibe ist nicht versichert.
Sind Sie sicher, dass er dabei war? - Er war immer dabei.
Ich habe auch einen Sohn. Aber der ballert sich nicht voll.
Passen Sie besser auf Ihre Brut auf! - Das ist mein Bier, Penner!
Nicht streiten!
Ohne diese Spiele w�rden die Jungs weniger Schei�e bauen.
Holst du die Dresche f�r deinen Sohn ab? - Meine Herren, ich bitte Sie!
Vorsicht! Ich bin Boxer.
Der Kerl spinnt doch. Nat�rlich sind die Scheiben versichert.
Wo finden wir die Typen?
Frag doch mal die Bullen.
Die schlafen manchmal in den Baracken von Saint Paul.
Fahren Sie da mal hin.
Wenn er Drogen nimmt, helfen Ohrfeigen.
Etwas brutal. - Sind Sie f�r moderne Erziehung?
Man muss die Pers�nlichkeit des Kindes respektieren.
Es muss sich ausleben k�nnen, sonst wird es verklemmt. - Ja, am Arsch.
Was wollte der Typ, der dich verpr�gelt hat?
Er suchte seinen Sohn. Nicht noch mal!
Er ist nicht verheiratet und hat keinen Sohn. Was wollte er?
(Grillen zirpen)
Ich lasse meinen Wagen lieber hier.
Bitte schlagen Sie die T�r nicht so fest zu. Das ist nicht n�tig.
(Grillenzirpen)
Der wird doch nicht wirklich da wohnen?
Da ist niemand.
Gehen wir wieder?
Nein, noch nicht.
(Mann) Was ist denn?
Vielleicht k�nnen Sie uns helfen? Wir suchen jemanden. - Schei�e.
Wenn ich Gewalt anwende, finden Sie es wieder brutal.
Genau. Es gibt andere Methoden. - Also bitte.
Haben Sie 100 Francs?
Schei�e.
Vielleicht sollten Sie ihm Blumen schicken?
Was w�rden Sie machen? - Was wohl!
Wir suchen den hier.
(Grillenzirpen)
(Motorenger�usche)
Das "Rocker's" ist eine Schlittschuh- Bar. Abends sind sie meistens dort.
Das "Rockers" in der Rue de Canal. - Hier, f�r die T�r.
Verdammte Schei�e.
(Grillenzirpen)
Wenn ich den Typen erwische, mache ich ihn kalt.
(rockige Musik)
(laute, rockige Musik)
Ich glaube, er ist nicht da.
Da, die Braut an der Bar!
Was ist mit der? - Das ist bestimmt seine Freundin. Das gibt �rger.
Warum? - Sehen Sie sich diese Monster an.
Ich k�mmere mich drum. - Was?
Ich war fr�her Grundschullehrer. Ich komme schon klar mit denen.
Sie werden ja sehen. - Die schlagen Ihnen die Fresse ein!
Glaube ich nicht. Nicht einmischen, dann gibt's keine Schl�gerei.
(laute, rockige Musik)
Hallo Jungs!
Na, alles klar?
Oh!
Super, die Gitarre.
Wirklich hei�e Musik. Da f�hrt man drauf ab. Wow!
Kann ich kurz mit dir reden? Deine Mutter schickt mich.
Na, na, wir wollen doch friedlich bleiben.
Willst du was trinken?
Nicht doch, lass das bitte!
Aber das schmeckt doch nicht.
Was soll das werden?
Das kann doch nicht dein Ernst sein, mein Junge.
Friss!
(zerrei�endes Ger�usch)
Wir suchen einen jungen Mann. Tristan. Du wei�t, wen ich meine.
Wen suchst du? - Tristan.
Er ist oben. Ich sagte, er ist oben!
Schaff uns das Arschloch vom Hals! Der nervt. Da ist die Treppe. Los!
Er ist oben. - Das habe ich geh�rt.
H�ren Sie auf, das zu essen. Das ist ja eklig.
Es gab keine Pr�geleien.
(laute, rockige Musik)
Nehmen Sie ihn mit!
Ist er mit dir abgehauen? - Ja, aber wir sind nicht mehr zusammen.
Ich gehe mit Stefan. Aber der Trottel kapiert es nicht.
Deshalb hat er sich besoffen. Er vertr�gt aber nicht viel.
Er ist umgekippt. Da brachten wir ihn rauf. Nehmt ihn mit nach Paris.
Wenn er hierbleibt, haut ihm Stefan die Fresse ein.
Tristan!
Tristan!
Unser Spr�ssling ist voll wie ein Eimer.
Ich hab ihn mir ganz anders vorgestellt.
Wie finden Sie ihn so? - Und Sie?
Gar nicht �bel. - Nein, nicht �bel.
Der Kopf ist ein bisschen ulkig.
Er sieht Ihnen �hnlich, finde ich. - �berhaupt nicht.
Er wird wach. - Nein. Armer, kleiner Kerl.
Geht ihm ganz sch�n dreckig, was?
Ich war auch wegen einem M�dchen das 1. Mal blau. - Wirklich?
Den Kater vergesse ich nie.
Komisch, er macht das irgendwie merkw�rdig. - Das beweist nichts.
Ich beweise nichts. Ich stelle nur fest: Wir haben gemeinsame Z�ge.
Was haben Sie gemeinsam? Sie saufen, er s�uft.
W�ren alle S�ufer Ihre S�hne, h�tten Sie eine komische Familie.
Manchmal gehen Sie mir echt auf den Wecker. - Hm.
Naja. Wir m�ssen ihn hier wegbringen.
Ja, aber wie?
(rockige Musik)
(Schlussakkorde mit Trommelwirbel und E-Gitarre)
(Mann) K�nnen wir Ihnen irgendwie helfen, Monsieur Lucas?
Nein. Mein Sohn ist betrunken.
Er ist ganz sch�n schwer.
Er ist kr�ftig gebaut. Kr�ftig, aber nicht dick.
Wir haben denselben Knochenbau. - Absolut nicht.
Er ist zarter gebaut. Sie haben grobe Knochen, er feine. - Ach ja?
Ja, sehen Sie mal hier. Hm, na so was.
Er wollte sich umbringen. - Ein Idiot.
Nein, das verstehen Sie blo� nicht.
Das ist sein Temperament. Er ist genau wie ich.
Ich fing auch in seinem Alter an. - Sehr begabt sind Sie nicht.
Mein armer, kleiner Junge.
Lassen Sie ihn schlafen. Ich will auch schlafen. Ich muss fr�h raus.
Ja, legen Sie sich hin. Ich k�mmere mich um ihn.
Ich werde wohl auf dem Sofa schlafen m�ssen.
Das hat mir noch gefehlt.
Na?
Pscht!
Wann ist sie bei Ihnen aufgekreuzt? - Wie bitte?
Seine Mutter. An welchem Tag kam sie zu Ihnen?
Am Mittwoch. - Dann bin ich der Vater.
Warum? - Zu mir kam sie Dienstag. Einen Tag fr�her.
Sie kam zuerst zu mir.
Nachdem ich keine Zeit hatte, wandte sie sich an Sie.
Das ist offensichtlich.
(Er pfeift.)
Nehmen wir an, Ihr Kind w�re weg.
W�rden Sie dann einen Typen wie mich um Hilfe bitten? - Wie bitte?
Um Ihr Kind zu suchen. W�rden Sie einen Typen wie mich bitten?
Nein, bestimmt nicht. - Sie tat es trotzdem. Warum wohl?
Weil ich der Vater bin. Ist doch ganz offensichtlich.
(Er pfeift.)
Sehen Sie?
Er wacht auf.
Was sollen wir ihm sagen?
Gar nichts. Wir bringen ihn einfach zu seiner Mutter.
Guten Morgen. - Morgen.
Willst du Kaffee?
Ein Kaffee bringt dich wieder auf die Beine.
Ich bin ein alter Freund deiner Mutter. Ich hei�e Francois Pignon.
Sag Francois zu mir. - Ich bin Jean. Auch ein Freund deiner Mutter.
Hallo? Ich m�chte 3x Kaffee. Danke.
Sie erwartet dich. Wir sagten ihr, dass du da bist. Sie freut sich.
Wir brachten dich her. Das ist ein Hotel. - Seid ihr von der Polizei?
(beide) Nein. - Nur Freunde deiner Mutter.
Sie erkl�rt es dir. - Ihr habt mich in St. Paul abgeholt. Nein, entf�hrt!
Doch nicht entf�hrt. Nein! Wir wollten dich nicht wecken.
Hab keine Angst, Tristan. Wir bringen dich nur zu deinen Eltern.
Schei�e. Abgeschlossen! Machen Sie sofort die T�r auf!
Woher nehmt ihr das Recht, euch einzumischen?
Ich bin dein Vater. - Das stimmt nicht ganz.
Warum sagen Sie das? Wir wollten doch nicht dar�ber sprechen.
Das finde ich nicht richtig. - Ich sagte das, weil er abhauen wollte.
Sie h�tten auch sagen k�nnen, ich bin sein Vater.
Wahrscheinlich bin ich der Vater.
Eine andere Formulierung w�re besser: z.B. wir sind dein Vater.
Was soll das?
Ach ja.
Vielleicht erkl�ren Sie es ihm. - Gut.
Du bist sicher alt genug, um es zu verstehen.
Ich kannte deine Mutter vor 17 Jahren.
M�glicherweise bin ich dein Vater.
Das Problem dabei ist, dass ich es auch m�glicherweise bin.
(Telefonklingeln)
Wer spricht da? Es ist dein Vater.
Ja, er ist hier. (Es klopft)
Ja, er ist wach. Sehr wach sogar. Ich rufe zur�ck.
Hopp!
Halt! Moment! Ach!
Laufen kann er, Ihr Sohn.
Mein Sohn. Das m�ssen Sie gerade sagen.
Ich habe keine Zeit, ihm nachzulaufen.
Macht nichts. Ich k�mmere mich.
Allein? - Ja. Er ist sicher wieder bei den Typen. Er ist in Gefahr.
Muss er Schuhe fressen?
Das wagen sie nicht. Meinen Sohn kriege ich wieder. - Mein Sohn!
Meinetwegen. - Monsieur Lucas! Telefon.
Ich komme mit. - Ich brauche Sie nicht.
Ich komme trotzdem mit.
Das ist ein Idiot. - Das ist ein Idiot.
Wo wollen Sie hin?
Zur Toilette. Darf ich?
Madame. - Monsieur.
(Toilettensp�lung)
(T�r wird geschlossen. Schritte)
(Er st�hnt)
Was machst du da?
Ich fahre nach Nizza. Ich lasse mich nicht zum Trottel machen.
Unser Sohn haut ab, du schickst 2 Armleuchter hin, ich bin der Trottel.
Fahr hin, aber du versaust es.
Er kommt nicht zur�ck, wenn du aufkreuzt.
Was habe ich ihm getan? Ich zog ihn gro�. Es fehlte ihm an nichts.
Er war faul in der Schule und kam heim, wann er wollte. Ist ja egal.
Ich bekomme 17 Jahre alles in die Fresse.
Die Zwei tanzen jetzt gem�tlich an. Ich w�rde gern tauschen.
Zwei M�nner mit Rasiermesser in der Toilette haben mich so zugerichtet.
Ich komme mir vor wie ein Streifenh�rnchen. - Ja, kommen Sie.
Unglaublich.
Wie sahen die beiden aus? - Furchtbar.
Sie zerschnitten meinen Anzug und sagten was zur Nase. - Ihre Nase?
Ich soll aufh�ren, rumzuschn�ffeln. Was meinte er?
Rufen Sie die Polizei!
Ruhe! Ein Freund von mir ist bei der Polizei. Ich sage ihm Bescheid.
Ziehen Sie erst mal den an.
Ist vielleicht ein bisschen gro�, aber...
(Ger�usche von Spielautomaten)
Wei�t du, wo Michelle ist? - Nein.
Ist irgendwas?
Mir ist was Unglaubliches passiert. Ich wurde von 2 Typen entf�hrt.
Der eine hatte ne komische Fresse, der andere war ein H�ne.
Ich dachte, es sind Bullen. Der eine Klops sagte, er ist mein Vater.
Der andere sagte, er ist auch mein Vater. Keine Ahnung, wie ich wegkam.
Sind Sie fertig?
Ich sehe aus wie ein Clown. - Ach was.
Wenn der Kleine mich so sieht, findet er mich sicher l�cherlich.
Er wird es nicht merken. Gehen wir.
Sie klauten nicht mal meine Brieftasche. Was wollten die Typen?
(Telefonklingeln)
Hallo?
Ich hab was Interessantes f�r Sie, Monsieur Lucas. Hier ist Jeannot.
Kommen Sie sofort ins Casino. Ich erwarte Sie.
Kommen Sie schnell! Es wird sich f�r Sie lohnen.
Ich habe gesagt, es dauert nicht lange.
Der Wagen macht mich ganz krank.
(Die Reifen quietschen.)
Lucas! Er ist schon 2 Stunden weg.
Sie sind vielleicht sein Vater, aber nicht seine Mutter.
Spielen Sie nicht verr�ckt. Bin gleich wieder da.
(V�gel zwitschern)
(Kinderstimmen)
Dieser Schmierfink ist immer noch da.
Sie haben mir nicht gesagt, dass sie zu zweit sind.
(Es poltert)
Huch!
Schei�e! Da hat schon wieder einer geparkt.
Ein Freund von mir. Er kommt gleich zur�ck.
Hier steht "Garagenausfahrt"!
Fahren Sie die Karre schnell weg. Ich habe es eilig.
(Er st�hnt und �chzt.)
Halt!
(Quietschen und Scheppern)
Oh mein Gott!
Die Lampe.
(Stimmengewirr)
Lucas!
Lucas!
Jetzt musst du dir anh�ren, was Rossi zu sagen hat.
(ruft) Lucas!
(schnelle, spannende Musik)
(es hallt) Lucas!
(Schritte)
(zaghaftes Klopfen)
Es ist nicht meine Schuld. Glauben Sie mir. Ich wurde gezwungen.
Tun Sie mir nichts. Ein Tipp: Rossi wird von Goudin gedeckt.
Wie viel ist das wert? - Bitte?
Ich muss abhauen. Wie viel geben Sie mir?
Tut mir leid. Ich habe kein Geld.
Du Schei�kerl!
Du hast mich aufs Kreuz gelegt.
Oh Schei�e.
(weinend) Mach, dass du wegkommst. Ich bringe mich um.
(br�llt) Verschwinde, du Penner!
Sie sind depressiv, nicht wahr?
Was bin ich?
Ich auch.
(schluchzend) Francois Pignon.
Vor 48 Stunden hatte ich bereits einen Revolver im Mund.
Erz�hlen Sie Ihren Kummer. Reden ist wichtig. - Willst du mich verarschen?
Nein. Ich kann Ihnen sicher helfen. Aber Sie m�ssen mir mehr erz�hlen.
Noch mehr? Ich wei� gar nicht viel mehr. Ach doch. Warten Sie.
Ich hab noch was.
Damit kann der Laden auffliegen.
Erz�hlen Sie weiter.
Sie m�ssen mir aber helfen.
(das Weinen unterdr�ckend) Hm.
Wo kann ich Sie erreichen?
(Beide weinen laut.)
(lautes Scheppern)
(Stra�enl�rm)
Ich habe Sie schon gesucht. Ein kleines Missgeschick.
Was ist denn jetzt wieder passiert? - Ich wei� nicht. Er fuhr einfach los.
Sie haben die Handbremse nicht angezogen.
Die Handbremse? - Ich w�sste keine andere Erkl�rung.
Los, fahren wir.
(Er startet den Motor.)
L�uft noch. Ist doch ein verdammt guter Wagen.
Wie war Ihre Verabredung? - So lala.
Ich unterhielt mich mit einem Mann. Der war depressiv.
Verr�ckt, was es alles f�r Depressionen gibt.
(Reifen quietschen)
Wo ist Michelle?
Ach, du schon wieder?
Ich hab dich was gefragt.
Fass mich noch mal an und du kotzt deine Z�hne.
(Sirenen und laute Rufe)
Was ist da los?
(Lautstarke Anfeuerungsrufe)
Worauf warten Sie? - Er wird allein damit fertig, wenn er mein Sohn ist.
Ist er meiner, bekommt er voll eins in die Fresse.
Er bringt ihn um. - Wollen Sie einen Schw�chling aus ihm machen?
Sie mit Ihren Macho-Spr�chen.
Sie sind ein intellektuelles Arschloch.
(Gejohle)
(Anfeuerungsrufe)
Pignon! Sind Sie verletzt?
Prima, mein Junge! Prima!
Tristan! Tut es weh?
Tristan! Tristan!
(er st�hnt) Mein Arm.
Benehmen Sie sich nicht wie eine Glucke! Er wird nicht sterben.
(Eine T�r geht auf.)
Ich kenne die beiden nicht. Ich weigere mich mitzugehen. - Pardon.
Willst du, dass deine Eltern dich abholen? - Oder die Bullen?
Gut, aber ich gehe nicht nach Hause. - Geh�ren Sie zur Familie?
Vielleicht. - Was hei�t vielleicht?
Wir geh�ren zur Familie. Komm!
Einen Moment. Wer sind Sie bitte?
Naja, Herr Doktor. Vor langer Zeit war die Mutter des jungen Mannes...
Ich bin sein Onkel. - Ich auch.
Stimmt das?
Ja.
Ich fahre nicht nach Paris zu meinen Eltern!
(Hupen)
Wie w�r's, wenn wir erst mal was essen? Ich habe verdammten Hunger.
Gestern war er noch ganz neu. Steig ein.
Nein, ich haue ab. Danke f�r alles.
Was willst du hier machen? Mit gebrochenem Arm?
Deine Kumpels und deine Freundin haben die Schnauze voll von dir.
Mein Vater ging mir schon 17 Jahre auf den Wecker. Das reicht.
Er ist verliebt und will hierbleiben. Was kann man da machen?
Nichts. Wir m�ssen warten, bis er von selbst zur�ckkommt.
Sie fahren nach Paris, ich mache meine Reportage und Schluss. Okay?
Vor meiner Depression war ich Lehrer.
Die Depression habe ich von den Kindern. - Wieso?
Es waren lebhafte Kinder aus den Vororten. Sie nannten mich Schei�er.
Ich war �berzeugt, nie wieder ein Kind zu ertragen.
Dann kam er in mein Leben. Das �nderte alles.
Sie haben sicher recht, aber es ist mir egal.
Ich hole ihn wieder, weil ich ihn brauche.
Wenn er nicht will, ist es Pech.
(rockige Musik)
Wollt ihr mir noch lange auf den Wecker gehen?
Nur, solange du ungl�cklich bist. Aber ich will dich nicht nerven.
Ich sage kein Wort. Ich kann auch drau�en warten. - Warum tut ihr das?
Diese Vatergeschichte ist doch ein faules Ei.
Vielleicht.
Ich will dich hier nicht mehr sehen, du Affenarsch!
Ach, leck mich.
In 5 Sekunden kannst du deinen anderen Arm auch vergessen.
Aber ich bitte Sie: keine Gewalt!
(Es scheppert)
Eins!
Zwei!
Lassen Sie ihn. Er ist verletzt!
Hast du wieder Hunger?
Ich glaube, ich spinne. Der hat mir mit seiner Birne eine gedonnert.
Du bist wohl ein bisschen weich im Kopf, hm?
Hast du dir schon einen Sarg bestellt?
Das macht man anders, Pignon!
Das ist eine Technik f�r sich. Sie machen das so. Ohne jede Kraft.
Das muss hier angesetzt werden.
Also h�r mal, Gro�v�terchen!
(einer) He, pass mal auf!
(br�llt) Was ist?
Ist irgendwas?
Du da, komm her!
Dich meine ich!
Eure Geschichten sind mir egal. Aber du hast ihn abserviert.
Er kapiert's nicht. Stell das klar!
Ich hab die Schnauze voll. Ich will nichts mehr von dir.
Sei nicht sauer. Es ist nun mal so.
Los, Kleiner, komm mit!
Verschwindet! Leckt mich am Arsch!
Komm mit nach Hause, mein Sohn. - Ich habe deine M�hle kaputtgehauen.
Wie bitte? - Ich hab mich totgelacht.
Unsinn. - Er war sicher brandneu. Wir droschen alle drauf rum.
Er will Sie nur provozieren.
Ich war es. Ich schw�r's beim Leben meiner 3 V�ter. Es hat Spa� gemacht.
Spinnen Sie! Sie k�nnen doch nicht den verletzten Junge schlagen.
Komm jetzt mit, oder ich werde sauer!
So! Komm, Kleiner!
(Sch�sse)
Du schl�fst heute Nacht hier. Morgen sehen wir weiter.
(Tristan schluchzt.)
H�r bitte auf zu heulen! Ein Mann weint nicht.
Weine ruhig, mein Kleiner. Das tut gut.
Kommen Sie! Er ist sicher lieber allein.
Lassen Sie mich das machen. Ich habe mehr Zartgef�hl.
(Das Telefon klingelt.)
Hallo?
(mit gepresster Stimme) Hier ist Jeannot.
Wie geht's, mein Lieber? Schon besser?
Rue de Saint Trepaux.
In der Telefonzelle. Kommen Sie!
(kraftlos) Bitte beeilen Sie sich!
Hallo?
Hallo! - Wer ist das?
Ein Depressiver. - Wie bitte?
Das war der Typ von heute Morgen. - Ach so.
Es geht ihm verdammt dreckig.
Ich darf ihn nicht h�ngenlassen. Ich wei� zu gut, wie das ist.
Einmal rettete mich einer von der M�llabfuhr.
Ich wollte mich echt verabschieden. Ich brauchte jemanden zum Reden.
Er kam, weil er Trinkgeld wollte. - Er hat reichlich gekriegt, oder?
Wo ist die Rue de St. Trepaux?
Am anderen Ende der Stadt. Spielen Sie nicht die heilige Jungfrau.
Ich muss hin! K�mmern Sie sich um ihn. Ich bin bald zur�ck.
(Die T�r f�llt ins Schloss.)
(Eine T�r geht auf.)
(gef�hlvolle Musik)
Geht's wieder? - Es geht.
Wenn du was trinken willst.
Ich will nicht hierbleiben. Ich muss weg. Ich ersticke hier.
(gef�hlvolle Musik)
Ein bisschen schwierig mit einer Hand.
Du kannst tun, was du willst.
Bis nachher.
Das ist mein Arbeitsmaterial. Ich bin Journalist.
Kein schlechter Beruf.
Das bereden wir, wenn deine Probleme gel�st sind.
Das ist Rossi. Ich schrieb ein Buch �ber ihn. Es gefiel ihm nicht.
Das ist ein Politiker.
Ich beweise, dass der Mistkerl den unterst�tzt. Dann fliegt alles auf.
Meine Mutter hat gleichzeitig mit 3 Typen gebumst.
Ist ja ein starkes St�ck.
Bitte �bertreib nicht. Gleichzeitig bestimmt nicht.
Man wei� nicht, wer mein Vater ist. - Egal, wie es war.
Deine Mutter ist in Ordnung.
Das scheinen viele zu finden.
Verurteile sie nicht. - Tue ich nicht.
Sch�n, dass sie sich austobte, bevor sie den Trottel heiratete.
Warten Sie einen Moment. Es dauert nicht lange.
Wissen Sie, wo Sie sind? Hier warte ich nicht. Ich kriege 40 Francs.
Danke.
(spannende Musik)
(leises St�hnen)
(Wasser rauscht)
(Jeannot st�hnt und wimmert.)
(ersticktes, kraftloses Atmen)
Hm? - Danke, das kann ich allein.
Beeil dich. Ich bin mit einem Bullen verabredet, wegen einer Reportage.
Du kannst mitkommen. - Nein, danke.
Doch. Ich habe eine Idee. Du wirst Volont�r bei der Zeitung.
Hallo?
Er ist tot. - Was?
Mein Depressiver hat sich umgebracht. - Wo sind Sie?
Rue de St. Trepaux. Ich rief die Polizei, aber sie kommt nicht.
Kennen die Bullen Ihren Namen?
Nein. - Dann verschwinden Sie!
Warum? - Fragen Sie nicht so d�mlich, ich kenne die Bullen. Hauen Sie ab!
Das ist ein Trottel!
Bevor er gestorben ist, gab er mir einen Umschlag.
Haben Sie ihn aufgemacht? - Ja.
Wollen Sie �rger mit den Bullen? Zerrei�en Sie es und werfen es weg!
Ich hoffe f�r dich, dass er nicht dein Vater ist. - Was hat er gemacht?
Er h�lt einem Selbstm�rder H�ndchen und ruft die Bullen.
Und wenn die nicht an Selbstmord glauben? Warum lachst du? - �ber ihn.
Mich bringt er nicht mehr zum Lachen. Der Kerl nervt mich.
Beeil dich! Du bleibst nicht allein hier.
Sie kn�pften sich den Trottel vor. Sie warten sicher auf dich.
Ich zeige dir, wie dein Vater arbeitet.
Ach, da bist du ja.
Salut, Verdier! Das ist Inspektor Verdier. Mein Sohn.
Du hast einen Sohn? Hat dein toller Vater dir den Arm gebrochen?
Halt die Schnauze. - Hier hast du deinen Kram zur�ck. Vielen Dank.
Kennst du den Unterschied zwischen ner Schwalbe und nem Tripper? - Nein.
Versuch mal, eine Schwalbe zu kriegen.
Kommst du mal bitte?
Trinken wir noch was? - Gleich.
Na, wie gef�llt dir meine Arbeit?
Toll, von einem beknackten Bullen dreckige Witze anzuh�ren.
Kanntest du Jeannot? Er wurde umgebracht. - Komm!
(Autoreifen quietschen)
Das ist wie im Kino, was?
Die Jugend von heute interessiert sich f�r gar nichts mehr.
Ich wusste gar nicht, dass du einen Sohn hast. - Glaubst du, ich?
Was? - Nichts, nichts.
Wo fahren wir hin?
In die Rue de Saint Trepaux. - Rue de Saint Trepaux?
(Autoreifen quietschen)
Endlich! Ich hab mir Sorgen gemacht. - Wie sah Ihr Depressiver aus?
Keine Sorge, ich zerriss den Umschlag und warf ihn in den M�ll.
Das will ich nicht wissen. Hatte er schwarze Haare? Ein kariertes Hemd?
Ja, genau. Klein, schwarzhaarig. Er hatte ein kariertes Hemd an.
Kommen Sie mit!
Wo warfen Sie den Schei� Umschlag rein? - In irgendeinen M�lleimer.
Ich bin m�de.
Sei ruhig. Das ist nicht der richtige Moment.
Aufregender Job, in M�lleimern rumzukramen.
Langsam geht mir der kleine Trottel auf die Nerven. - Tristan!
Er geht mir auf die Nerven. Ich wollte nichts von ihm.
Stimmt. Das ist nicht sein Problem.
Verschwindet. Ich will euch beide nicht mehr sehen.
Ich verzichte auf meine Vaterschaft.
Ich habe keine Lust, vergebens anzuklopfen.
Sie kriegen ihn geschenkt. Aber Sie werden genauso vor der T�r stehen.
Was machen Sie jetzt? - Meine Arbeit. Ich habe genug zu tun.
Die ganze Stra�e wimmelt von M�lleimern.
Machen Sie es gut, Pignon.
Komm, ich bringe dich ins Hotel.
Das brauchen Sie nicht. Ich komme allein zurecht.
Sie haben recht, Lucas. Da ist nichts zu machen.
Es w�re viel zu sch�n, pl�tzlich ein fertig erzogenes Kind zu haben.
Ich verstehe dich. Du bist abgehauen, weil dein Vater nervt.
Pl�tzlich tauchen 2 neue V�ter auf. Ich lasse dich in Ruhe.
Ich w�nsche dir viel Gl�ck. Auf Wiedersehen, Kleiner.
Ist es das vielleicht?
Die beiden Mistkerle auf einem Foto. Ist das nicht ein Ding?
Ich habe noch ein Brief von Jeannot. Er haut die beiden in die Pfanne.
Da ist eine dicke Pr�mie f�llig.
Ich schicke dir das ganze Material.
Wir haben sie am Arsch. Die sind geliefert.
Ihr m�sst f�r ein paar Tage auf Tauchstation gehen. - Tauchstation?
Nur bis die Sache erledigt ist. Los, aufstehen!
Die beiden, die mir den Anzug zerschnitten. War das Ihretwegen?
Naja, das ist m�glich.
Sie haben mir nichts gesagt?
Sie �berlie�en mich den Killern? - Ich dachte, sie tun nichts.
Sie gef�hrden ihn, wenn Sie die Bilder ver�ffentlichen. Sie M�rder!
Ich bringe euch in Sicherheit. - Geben Sie mir das Foto!
Ich verbiete Ihnen, meinen Sohn zu gef�hrden. - Sie spinnen wohl!
Das ist die Story meines Lebens. - Wen willst du festnageln?
Einen Schei� Politiker und einen Ganoven mit blutigen H�nden.
Das macht nichts. Einige Tage auf dem Land werden wir �berleben.
Wollen wir es hoffen.
(fr�hliche Musik)
Was machen Sie f�r eine Flappe, Pignon?
Wenn die Sache �berstanden ist, kannst du bei mir wohnen.
Ich hab ne Riesenwohnung. Das ist kein Problem.
Einverstanden.
Lassen Sie mich raus! - Wie bitte?
(er br�llt) Stopp!
Was ist los, Pignon?
Ich habe in euren Pl�nen keinen Platz. Ich will euch nicht st�ren.
Bleiben Sie hier! Was soll der Bl�dsinn?
(energisch) Alles aussteigen!
Mein Sohn!
Halt!
(schmerzvoller Schrei)
Pignon! Ist es schlimm? Pignon!
H�ren Sie mich? Pignon!
Alles in Ordnung. Wir haben die Kugel entfernt.
Er ist au�er Lebensgefahr. Sind Sie sein Sohn?
Hm. - Ja, das bin ich.
Kommen Sie. Er will Sie sehen.
Komm n�her, mein Kleiner. Komm her, bitte.
(atemlos) Es f�llt mir schwer zu sprechen. Also komm n�her, bitte!
(Pignon st�hnt)
Hier! Nimm diese Uhr. Sie geh�rt dir!
Mein Vater hat sie mir geschenkt. Ich schenke sie dir.
Behalt sie als Erinnerung an mich.
Ich h�tte dich gern noch etwas besser kennengelernt.
Aber das Schicksal hat es nicht gewollt.
(weinerlich) Das Schicksal ist grausam.
Weine nicht! Bitte! Bitte nicht weinen.
Reg dich nicht auf. Er weint dauernd. - Halten Sie blo� die Klappe!
K�nntest du meine Mutter besuchen?
Ich habe ihr von dir erz�hlt. Sie ist in Paris.
Es w�rde sie bestimmt freuen.
Sie wird allein sein, f�rchte ich.
Ich sehe im Spiegel, was Sie machen. - Entschuldigung.
Sie brauchen unseren Sohn nicht beunruhigen. Sie werden gesund.
Erst erschie�en Sie mich fast. Jetzt machen Sie sich �ber mich lustig.
Wollen Sie mich vom Tropf abh�ngen?
Was passiert ist, tut mir leid. Ich erf�lle Ihnen jeden Wunsch.
Nichts. Nichts. Niemand kann etwas f�r mich tun.
Sie wohnen mit Tristan zusammen.
Ich versuche, allein zu genie�en. Nein, zu genesen.
Das macht nichts. Ich bin es gewohnt. Ich war immer allein. Wie ein Hund.
Ja, macht euch �ber mich lustig.
Ich w�rde gern bei dir wohnen, wenn du hier raus bist.
Das m�sste sich machen lassen.
(gef�hlvolle Musik)
Ich hatte mir mal das Ohr durchstechen lassen.
Ich wollte einen Ohrring tragen.
Was glaubt ihr, was der f�r ein Theater gemacht hat.
Der hat sich �berhaupt nicht wieder eingekriegt.
Dein Vater ist bestimmt okay.
Ich brauchte auch lange, das bei meinem Vater zu kapieren.
Egal, er ist nicht mein Vater. - Stimmt.
(gef�hlvolle Musik)
Ich habe meinem Vater immer Briefe geschrieben, als ich noch Kind war.
Aber statt sie ihm zu geben, habe ich sie in den Papierkorb geworfen.
Ich habe gehofft, er w�rde darin rumw�hlen und sie finden.
Ziemlich idiotisch, hm?
Darum werfen Sie wichtige Papiere weg?
Hat er deine Briefe gefunden?
Nein. Niemals.
Das ist irgendwie komisch.
(Das Telefon klingelt.)
Hallo?
Hallo?
(lauter) Hallo!
(ungeduldig) Hallo!
Hallo Papa!
Wie geht's dir?
Ganz gut. Ist Mama nicht da?
Nein, sie ist gerade weg. Bist du mit den beiden Typen zusammen?
Ja.
Wei�t du, worum es geht? - Ja.
Wir m�ssen ihnen bald die Wahrheit sagen. Tut mir leid f�r sie.
Lass mich es ihnen sagen. Sag du nichts. Wir kommen gegen Abend.
Tristan?
Ja?
Mir ist inzwischen einiges klargeworden.
Mir auch.
(V�gel zwitschern)
Lucas ist gleich hier. Ich hole den Koffer.
Ich habe eben mit meiner Mutter gesprochen.
Du hast sie angerufen? Wow!
Sie hat mir gesagt, wer mein Vater ist.
Wer ist es?
Du. Zweifellos.
Ich wei� nicht, ob wir es Lucas sagen sollten.
Vielleicht behalten wir es f�r uns.
Du hast recht. Warum sollten wir ihm unn�tig wehtun?
Pignon! Tristan! Hier ist es.
Rossi ist verhaftet, und ich bekomme ein Pr�mie.
Ihr m�sst den Artikel lesen. Ein Meisterwerk.
Bravo! Ich freue mich f�r Sie! Kommen Sie, ich muss Sie umarmen.
Die Krawatte ist so h�bsch. Die Krawatte steht Ihnen ausgezeichnet.
Sie sind sehr elegant.
Ist alles in Ordnung? - Ja, Sie sehen fabelhaft aus.
Vielen Dank. Sind Sie fertig?
Sofort. Es dauert nur eine Minute. Mein kleiner Freund.
Ist er besoffen, oder was?
Nein, er ist froh, hier wegzuk�nnen. - Da muss er sehr froh sein.
Sieh dir das an: Rossi, K�nig des Roulette, verhaftet.
Ich habe mit meiner Mutter telefoniert. - Prima Idee.
Sie hat mir gesagt, wer mein Vater ist.
Du bist es. Ganz sicher.
Ich habe Pignon nichts davon gesagt. Er ist so depressiv.
Das war sehr r�cksichtsvoll.
Das hast du gut gemacht.
Na? Es kann losgehen.
Was ist denn? Stimmt was nicht?
Doch, doch. Alles in Ordnung.
Sie kriegen doch nicht etwa einen depressiven Anfall?
Nein, ich habe nur was im Auge. Ist schon wieder vorbei.
Sie sehen wirklich blendend aus. - Das ist nett.
Ohne Witz! Ich finde das wirklich.
Wann ist denn Vatertag?
Copyright MDR 2014, Untertitel: Maike Kups
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