All language subtitles for Alice.in.Terrorland.2023.German.DL.1080p.BluRay.x264-ViDEOWELT

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Original subtitles

Hallo, Miss Cremecy, hier ist noch mal Robert Shaw vom Sozialdienst.

Das ist bereits meine vierte Nachricht. es geht um ihre Enkeltochter, Alice Ackerman.

Ich habe leider keine guten Nachrichten. Es wäre sehr nett, wenn sie mich zurückrufen könnten.

Auf einem Fluss im Sonnenschein, leis treibt ein Boot wie von allein,

ins Juli-Abendrot hinein.

Charme der Drei, die unverwandt.

Ernst mit offnem Ohr, gebannt. Pilgern mit ins Wunderland.

Längst verblasst ist Sonnenpracht,

Echos schwinden in die Nacht, Abschied hat der Herbst gebracht.

Stets mich ihr Phantom umwebt. Alice unter Himmeln schwebt.

Nie mit wachem Aug' erlebt.

Charme der Kinder, die gebannt, eifrig Aug' und Ohr gespannt.

Lauschend sind mir zugewandt.

In ein Wunderland entrückt, durch die Tage traumverzückt.

Durch die Sommer traumbeglückt.

Einfach treiben sie wie Schaum. Lang am goldnen Ufersaum.

Leben ist doch nur ein Traum?

Oh, meine liebste Alice.

- Sie müssen Beth sein. - Beth Cremecy.

Aber du kannst mich... Wie würdest du mich denn gerne nennen?

Ähm, Oma?

Wir sind doch Familie. Die letzten Überlebenden.

Oh, es tut mir leid, Liebes. So wollte ich das nicht sagen.

Komm doch mit rein.

Dort kannst du dich aufwärmen und ausruhen.

Du meine Güte!

Ganz nett hier, hab ich recht?

Es ist wunderschön!

Diese Grundmauern wurden im 15. Jahrhundert errichtet.

Leider glaube ich, dass die Heizanlage und die Tauben auch aus dieser Zeit stammen.

Hallo, du.

Wie heißt du denn? Ich bin Alice.

Das ist Mitzi und das ist Maisie.

Hallo, Mitzi! Du bist ja unfassbar niedlich.

Hier trink etwas Tee.

Der wird dich etwas aufwärmen.

Danke. Da.

In diesem Haus wird es sehr kühl, insbesondere im Winter.

Weil es so groß ist.

Es tut mir leid, dass ich nicht auf der Beerdigung war.

Aber ich wusste ja nichts davon.

Erst als die Anwälte mich vor sechs Wochen informierten.

Und dann habe ich alles vorbereitet,

damit du so schnell wie möglich zu mir kommen konntest.

Ich hab mit ihm gesprochen.

- Tut mir leid, wenn... - Du musst dich nicht entschuldigen.

Wie geht es dir?

Nein, wirklich, wie kommst du damit zurecht?

Oh, tut mir leid. Es ist zu früh.

Nein, es, es ist nur, dass ich mit,

ich hab mit niemandem darüber gesprochen.

Na ja, es war auch niemand da, nicht wahr?

Du armes Ding.

In dem Heim, in dem ich war, als sie nach dir suchten,

war jemand, aber...

Na ja, es gab dort Kinder, die größere Probleme hatten als ich.

Du hast ihre Courage.

Du hast ihre Augen. Du erinnerst mich an sie.

Und ihr Herz hast du auch.

Es ist mutig und trotzig, wie das eines Löwen.

Das Einzige, was du tun kannst, Alice, ist weiterzumachen.

Ganz egal wie weit. Mach alles schrittweise.

Und diese Schritte haben dich heute zu mir gebracht.

Alles wird gut. Hier bist du sicher. Das versprech ich dir.

Haben wir uns schon mal gesehen? Als ich ein Baby war?

Ähm, nein. Deine, äh, Mutter und ich, wir...

Ja, weiter?

Dafür haben wir noch genug Zeit. Alle Zeit der Welt.

Trink jetzt deinen Tee aus, danach zeigen Mitzi, Maisie und ich dir dein Zimmer.

Es war das Zimmer deiner Mutter.

Ich hoffe, es wird dir gefallen.

Da bin ich mir ganz sicher.

Du kannst in Ruhe deine Taschen ausräumen und dich häuslich einrichten.

Wenn du bereit bist, kannst du gern zu mir kommen.

Ähm, aber geh nicht in die Nähe des Waldes. Nicht zu dieser Jahreszeit.

Wir haben sehr weite Felder und hier gibt es überall Wilderer.

Solange du dich am Ufer aufhältst, sollte nichts passieren.

Falls dir danach ist, die Gegend zu erkunden.

Hallo?

Das Rezept habe ich von meiner Mutter.

Ihre Vorfahren lebten hier, meine Vorfahren, und deine auch, nehme ich an.

- Woher kommt der Name? - Wunderland?

Kennst du denn das Buch nicht?

Das solltest du. Du wurdest danach benannt.

Buch?

Die Rede ist von "Alice im Wunderland". Lewis Carroll schrieb es.

Ich hab den Film gesehen, aber das Buch kenn ich nicht.

Nun ja, es wird gesagt, dass Lewis Carroll hier gelebt hat,

im frühen 19. Jahrhundert.

Und dass es ihn inspiriert hat.

Es hat ihn inspiriert,

eine der schönsten Geschichten der viktorianischen Literatur zu schreiben.

Und deswegen wählten meine Vorfahren diesen Namen aus.

- Wie hieß das Haus davor? - Cremecy Haus.

Wie war die Suppe?

Sie war wirklich sehr gut.

- Hast du ein Exemplar? - Wovon?

Von dem Buch? Alice im Wunderland.

Ja, natürlich.

Kann ich es lesen?

Nun gut, dann werde ich dir ein Exemplar raussuchen.

Du bist nicht in den Wald gegangen?

Nein, ich bin am Fluss geblieben. Es war so friedlich da.

Das mit dem Wald war kein Spaß, Alice.

Spielst du?

- Spielen? Was denn? - Karten.

Nur mit meinen Freunden. Nicht so oft mit...

Mit wem?

Ich hab mit meiner Freundin gespielt.

Vermisst du sie?

Nachdem es passiert war, zog ich mich zurück.

Ich habe Gesellschaft gemieden.

Seit einer Ewigkeit.

Oh, das ist eine lange Zeit, Alice.

Hast du schon mal jemanden verloren? Zuvor, meine ich.

- Tut mir leid, es... - Was ist passiert? Zwischen Mom und dir?

Es fällt mir schwer, darüber zu reden.

Ich denke, eines Tages können wir uns gegenseitig helfen.

Das hoffe ich. Es wäre schön.

- Es tut mir leid, wenn... - Also gut, lass uns das Spiel beginnen.

Hey, wieso hörst du auf?

Entschuldige, ich, ich wusste nicht, ob ich darauf spielen durfte.

Es ist so wunderschön.

Ja, natürlich.

Wunderland ist jetzt auch dein Zuhause. Unser Zuhause!

Das Schicksal hat uns beide zusammengebracht.

Hat sie dir gezeigt, wie man spielt?

Rate mal, wer es ihr beigebracht hat.

Seitdem ich hier bei dir bin, fühl ich mich verbunden zu ihr.

Rutsch ein Stück rüber.

Oh, mein armes Kind. Alice, bist du okay?

Oh, ich frage mich, was dir auf den Magen geschlagen ist.

Möglicherweise ist es die ganze Aufregung und die neue Umgebung, hm?

Du ruhst dich aus und ich hol dir was, das deinen Magen beruhigt.

Oma.

Ja, Liebes?

Ich danke dir! Für alles.

So, das ist für dich.

Nach meinem eigenen Rezept. Es stammt alles aus dem Garten.

Es wird dir ganz besonders gut tun.

Nimm ganz kleine Schlücke. Klein aber oft, okay?

Ich bin in deiner Nähe, wenn du mich brauchst, ruf mich.

So ist's gut. Langsam.

Es wird alles gut.

Frierst du immer noch? Oh...

So, schön eingekuschelt.

Geh nicht.

Ich hatte gerade eine Idee.

Ich bin gleich zurück. Versprochen.

Wirklich?

Ich verspreche es.

Ich werde jetzt lesen, bis du schläfst. Ich werde dir eine Geschichte vorlesen.

Es handelt sich um die Geschichte von Alice' Abenteuern im Wunderland.

Erstes Kapitel. "Hinunter in den Kaninchenbau".

Alice fing an sich zu langweilen,

sie saß schon lange bei ihrer Schwester am Ufer und hatte nichts zu tun.

Sie versuchte, in das Buch, das ihre Schwester las, zu gucken,

aber es gab weder Bilder noch Konversationen.

Und "Was nützen Bücher", dachte Alice, "ohne Bilder und Konversationen?"

Also fing sie an, darüber nachzudenken...

so gut es eben ging,

denn die Hitze des Tages hatte sie sehr schläfrig und benommen gemacht.

...ob es die Mühe wert sei, aufzustehen und Gänseblümchen zu pflücken,

um eine Kette damit zu machen,...

als ganz plötzlich ein weißes Kaninchen

mit roten Augen dicht an ihr vorbeirannte.

Im nächsten Augenblick rannte Alice ihm hinterher und sprang in den Kaninchenbau,

ohne zu bedenken, wie in aller Welt sie wieder herauskommen könnte.

Beth?

Beth?

Beth?

Hallo, Alice.

Du kennst meinen Namen?

Ich würde gern mit dir plaudern, aber dann komm ich zu spät.

Zu spät? Was hast du denn vor?

Eine wichtige Verabredung.

Die Party beginnt bald, ich darf nicht zu spät kommen!

Das wären äußerst schlechte Manieren.

Würdest du mich gern begleiten?

Begleiten, wohin?

Zu der Party.

- Es ist ein sehr wichtiges Ereignis. - Sagtest du bereits.

Es ist nur ein Traum. Spiel einfach mit. Wach auf. Wach auf.

Was... Was ist passiert?

Ich habe sie getötet.

Sie kamen zu spät.

Das sind äußerst schlechte Manieren.

Ich dachte, du hättest mir zugestimmt.

Shhhh!

Es ist mein kleines Geheimnis.

Geheimnis?

Der Kuchen! Ich vergifte den Kuchen jedes Mal.

- Alle Kinder lieben Kuchen. - Du hast sie einfach so getötet?

Ich habe sie getötet, weil sie zu spät kamen!

Kamst du schon mal zu spät, Alice?

Als das Haus mit deinen Eltern in Flammen stand?

Als der Rauch deine Mutter langsam erstickte?

War es nicht die liebe, kleine Alice, die zu spät kam, um den Alarm auszulösen?

Du weißt nicht, was du da sagst.

Möchtest du einen Trick sehen?

Man braucht Fingerfertigkeit.

Ich kann es alles verschwinden lassen, Alice.

Was denn?

Ich kann dir deine Schmerzen einfach nehmen.

Und wie?

TRINK MICH

Möchtest du einen Trick sehen?

Beth?

Beth?

Alice?

Was ist los? Hast du ein Gespenst gesehen?

Ich hatte einen Alptraum.

- Oh, du armes Ding. - Es war genau wie im Buch.

- Da war ein Kaninchen. - Ein Kaninchen?

Grundgütiger! Ich hätte nicht gedacht, dass du das noch mitbekommen hast.

Du bist eingeschlafen, bevor das erste Kapitel zu Ende war.

Tut mir leid.

Du musst dich doch nicht entschuldigen.

Es war nur ein Traum.

Nein, ich meinte, dass ich eingeschlafen bin, als du gelesen hast.

- Das war unhöflich von mir. - Ach, was.

Ich wollte nur, dass du wach bist, bevor ich weiterlese.

Aber wenn du schlafen kannst, solltest du. Du brauchst die Ruhe, meine Liebe.

Morgen früh wird es dir besser gehen. Versprochen.

Und wenn ich Zeit habe, sollte ich hiermit weitermachen,

andernfalls brauche ich noch Monate dafür.

- Was ist das? - Ein Schal.

Er ist wunderschön.

Nun, wie ich schon sagte, die Heizanlage und Grundmauern,

stammen aus ein und derselben Zeit.

Oh nein, nicht schon wieder. Alice?

Kommst du allein zurecht? Ich hole ein paar saubere Handtücher.

Was machst du hier? Wer bist du?

- Ich bin Tallulah. - Und ich bin Tara.

- Was wollt ihr hier? - Wir sind hier, um dich zu warnen.

- Wir wollen dir eine Geschichte erzählen. - Ich muss Beth finden.

- Beth? - Sie kann dich nicht hören.

- Wieso nicht? - Weil du nicht wach bist.

Du träumst immer noch.

Dann möchte ich jetzt aufwachen!

Aber wir haben dir unsere Geschichte noch gar nicht erzählt.

Ich weiß nicht, ob ich sie hören will.

Willst du denn gar nicht wissen, wie es passiert ist?

Wie er es getan hat.

Wer hat euch das angetan?

- Was ist passiert? - Es war das Walross.

So haben sie ihn genannt.

Wer?

Die Presse.

Und wieso haben sie ihn "das Walross" genannt?

So haben sie ihn in der Schule genannt.

Die Mobber, die, die ihn dazu gebracht haben.

Er war mal ein Zimmermann.

Er fuhr mit seinem Transporter herum. Er fuhr hin und her.

Suchend.

- Wartend... - Und wo ist er?

- Das Walross? - Shh!

Er kann dich hören.

- Wo sind wir? - Shh! Er wird kommen.

Jemand Böses kommt vorbei.

Was geht hier vor sich? Was ist los?

So ist es passiert.

Er wird sie zu sich holen.

Verzeihung?

Könntest du mir vielleicht helfen?

Ich hab mich verfahren. Ich muss falsch abgebogen sein.

Ich wollte zur Levine Avenue.

Hier. Kannst du... genau da. Kannst du mir helfen?

Das Walross und der Zimmermann...

verzehrten die Austern.

Denn sie folgten ihnen.

Denn sie folgten mir.

Denn sie folgten mir.

Das Walross und der Zimmermann...

- Wo ist sie? - ...verzehrten die Austern.

- Wer? - Deine Schwester.

Denn sie folgten mir.

Denn sie folgten mir.

Wieso?

- Das Walross und der Zimmermann... - Er wird dich hören!

Du darfst ihn bei seiner Arbeit nicht unterbrechen!

- Wieso? - Weil es ihm zusteht.

Aber es ist sein Verderben und es wird ihres sein.

Ihres? Wovon redest du da? Von wem?

Denn sie folgten mir. Sie folgten mir.

Sie folgten mir. Sie folgten mir!

Sie folgten mir! Sie folgten mir! Sie folgten mir!

Sie folgten mir. Sie folgten mir!

Sie folgten mir. Sie folgten mir!

Denn sie folgten mir!

Sie folgten mir!

- Denn sie folgten mir! - Schließ deine Augen und wünsch dir etwas.

Sie folgten mir!

Tweedledum und Tweedledee stritten sich wie noch nie.

Denn Tweedledee sagte,

"Du hast meine Rassel kaputtgemacht und mich auch noch ausgelacht!"

Da kam eine Krähe, schwarz wie Teer, erschreckte unsere Helden sehr.

Erschreckte sie über alle Maßen, sodass sie ihren Streit vergaßen.

Oh, mein Liebes, dein Fieber ist zurück. Soll ich neue Handtücher holen?

Ich weiß nicht, was los ist. Vorhin ging es mir gut.

Ich weiß.

Es kam alles so überraschend. Du musst sicher große Angst haben.

Lass mich nicht allein. Mir geht es wirklich schlecht.

Ich habe da genau das Richtige für dich.

Warte kurz. Ich bin gleich zurück.

Es gehörte deiner Mutter.

Und pass gut darauf auf.

Nein, nein, ich kann nicht immer noch träumen.

Die Raupe und Alice sahen sich eine Weile lang schweigend an.

Bis schließlich die Raupe die Wasserpfeife aus dem Mund nahm,

um Alice in einem trägen und schläfrigen Ton anzusprechen.

- Wer bist du? - ...fragte die Raupe.

Ich glaube, Sie sollten mir zuerst sagen, wer Sie sind.

Nein, du. Wer bist du?

Ich bin Alice. Alice Ackerman.

Ja. Da ist sie ja. Da bist du ja.

Alice. Alice im Wunderland.

Kommst du so über den Tod deiner Eltern hinweg?

Indem du sie verdrängst? Die Schreie?

Was?

Du schließt deine Augen und watest in der Stille des Baches.

Ich habe meine Eltern verloren.

Wir alle haben jemanden verloren.

Dennoch sollen wir so weiterleben, als wäre nichts passiert.

Verrate mir, Alice.

Hast du das Ganze mal aus einer anderen Perspektive betrachtet?

Was denn genau?

Deine Situation. Deine Umstände. Deine Zwickmühle.

Man kann eine Situation immer nur genau so sehen, wie man sie auch wahrnimmt.

Du denkst, sie will immer nur das Beste für dich? Im Ernst?

Wen meinen Sie?

Die rote Königin.

Wer sind Sie?

Ich bin nur ein besorgter Freund.

Ein Freund.

- Nimm dich in Acht... - ...vor der roten Königin.

Aber...

Vielleicht lautet die Frage nicht, wer du bist?

Sondern wer sie ist?

Alice?

Alice, es ist alles in Ordnung.

Alles ist gut. Ich bin ja hier.

Du hast nur geträumt.

Einen Albtraum, Alice. Du bist okay.

Das ist das Fieber. Sieh mich an. Sieh mich an!

So ist es gut. Ich bin's, Beth. Deine Oma.

Alles ist okay.

So ist es gut. Beruhige dich. Du bist in deinem Zimmer. Du bist bei mir.

Alles ist gut.

Ich fühl mich nicht gut. Ich glaube, ich muss zu einem Arzt.

Einen Arzt?

Mir geht es echt schlecht. Mein Magen hat sich noch nie so angefühlt.

Ach, Liebes. Ich weiß nicht, woran das liegen kann.

Das Essen kann es nicht sein, wir haben das Gleiche gegessen.

Nein, das Essen war wunderbar. Es ist...

Alice? Alice?

Alice?

Geht's wieder?

So schlecht ging's mir schon lange nicht.

Das riecht gut.

Dieser Tee ist ein bisschen anders,

für den Fall, dass der erste Tee dir möglicherweise nicht so gut bekommen ist.

Hey, ich bin hier und werde auf dich aufpassen.

Und jetzt legst du dich wieder ins Bett, hm?

Oh, und ich, äh habe einen Arzt angerufen, aber leider niemanden erreicht.

Ich glaube kaum, dass er vor morgen herkommen wird.

Und das auch nur, wenn er meine Nachricht vor seinen Terminen hört.

Aber sei unbesorgt.

Du bist in guten Händen.

In den besten Händen!

Das ist alles neu, für beide von uns.

Und all diese Ereignisse gehören dazu.

Das erste Mal, dass du krank wirst oder hinfällst.

Aber wir alle fallen manchmal hin, Alice.

Du darfst nie vergessen, dass ich immer da sein werde,

um dich wieder aufzufangen.

Ich weiß, dass du sie schrecklich vermisst.

Du hattest mich gefragt, wen ich verloren habe.

Ich wünschte, ich könnte sagen, ich wüsste nicht, was du durchmachst, aber...

Auch ich hab meine Mutter verloren. Etwa im selben Alter wie du.

Es ist schon sehr, sehr lange her.

Ich sagte zu dir, dass du ihre Courage hättest.

Wenn man jemanden zutiefst liebt, verleiht es einem Mut.

Aber wird man selbst von jemandem geliebt, verleiht es Stärke.

Es wird immer wehtun.

Aber es wird weniger. Ergibt das irgendeinen Sinn?

Ich denke schon.

Möchtest du, dass ich dir weiter vorlese? Nur bis du eingeschlafen bist?

- Macht's dir was aus? - Natürlich nicht, mein liebes Kind.

Die beiden einzigen Geschöpfe in der Küche, die nicht niesten,

waren die Köchin und eine große Katze,

die am Herd lag und von einem Ohr zum anderen grinste.

"Bitte, können Sie mir sagen", begann Alice ein wenig schüchtern...

Denn sie war sich nicht ganz sicher, ob es wohlerzogen war, zuerst zu sprechen...

"Weshalb Ihre Katze so grinst?"

Verzeihung, kannst du die Frage wiederholen?

Verrate mir, Alice.

Hast du das Ganze mal aus einer anderen Perspektive betrachtet?

Es ist nur ein Traum. Es ist nur ein Traum. Du träumst nur.

Verzeihung.

Deine Narben, woher hast du sie?

Ich wusste schon, dass du das fragst.

Aber du bist nicht mein behandelnder Arzt. Oder?

Ich finde, ich finde es wirklich seltsam, wieso du mich danach fragst.

Meine Katze war es.

Was für eine seltsame Art, mich zu fragen, woher sie kommen.

Wie ich meine Narben erhalten habe.

Die Narben von einer Grinsekatze.

- Hier bist du in Sicherheit. - Bin ich das wirklich?

Tja, ich fürchte, darauf hast du keinen Einfluss.

Hier sind nur Verrückte.

Meine Markierungen.

Das ist der Name, den die Presse ihnen gegeben hat.

Zu ihm waren sie wirklich unfreundlich.

Und zu mir.

- Zu wem waren sie unfreundlich? - Zum Walross natürlich!

Möglicherweise ist es deswegen auch so ironisch,

dass ich sie behalten habe.

Behalten? Was denn?

Meine Zeitungsartikel.

Möchtest du heute vielleicht darüber reden?

Und über was?

Über das, was ihr meine "Verbrechen" nennt?

Wie würdest du es nennen?

Kunst!

Kunst?

Kunst.

Du nennst das Verstümmeln von Gesichtern von Familien...

von Männern, Frauen und Kindern, du nennst das Kunst?

Jeder Einbrecher braucht eine Visitenkarte.

Und was anderes ist dir nicht eingefallen?

Du bist wirklich attraktiv, für eine Psychotherapeutin.

Das ist bestimmt ziemlich gefährlich für deine Patienten.

Du hast das mit den Gesichtern deiner Opfer gemacht,

den Opfern deiner Verbrechen, aber wer hat dir das angetan?

Wer hat dich dermaßen verletzt?

Du weißt nicht, wovon du sprichst.

Du weißt nicht, was sie getan hat.

Du weißt nicht, dass sie es ist. Habe ich recht?

- Wovon redest du überhaupt? - Ihren Namen spreche ich nicht aus!

Sie kann uns hören.

Sie ist überall.

In den Wänden.

Hörst du sie denn nicht singen?

Wie gesagt, bist du hier in Sicherheit.

Die rote Königin!

Soll ich dir zeigen, wie sie es getan hat?

Was hast du gesagt?

Zu guter Letzt lernen wir uns kennen!

Im Leben geht es um Begegnungen und Abschiede.

So war es schon immer, Alice.

Möchtest du ein Spiel spielen?

Ich liebe Spiele.

Dadurch lernt man wertvolle Lektionen.

Über Konsequenzen, über Verluste und darüber, deinen Gegner einzuschätzen!

Es ist besser, seinen Feind weitaus mächtiger zu sehen, als er ist.

Möchtest du gerne mitspielen?

Ich glaube, du kannst das ganz gut.

Wollen wir gleich beginnen?

Fragst du dich, warum ich es getan habe?

Getan, was?

Die Cheshire Verstümmlerin?

Wieso sie die Narben von mir hat?

Hast du sie kennengelernt?

Habe ich.

Sie ist gruselig, findest du nicht?

Oh, aber sie redet nur sinnloses Zeug, oder?

Sie ist total wahnsinnig. Redet nichts als Nonsens.

Du nennst es Nonsens. Aber ich habe schon unsinnigeres gehört,

und im Vergleich dazu, war es nicht schlimm.

Oh, wie tiefgreifend.

Das ist er, weißt du?

Der Traum, aus dem du nie wieder erwachen wirst.

Hier und jetzt.

Hier musst du so schnell rennen, wie du kannst, um auf der Stelle zu bleiben.

Wenn du woanders hin willst, musst du mindestens doppelt so schnell rennen!

Da bin ich mir sicher.

Was hast du getan?

Gewonnen.

Nein! Nein!

Niemand besiegt die rote Königin!

Du verstehst das nicht!

Niemand besiegt die rote Königin!

Deine Haare müssen geschnitten werden.

Finden Sie?

Mir gefallen sie so.

Nun, du musst es ja wissen, meine Liebe. Du musst es ja wissen.

Komm, setz dich.

Setz dich, bevor dein Tee kalt wird.

Und wer sind Sie? Ich bin Alice.

Natürlich bist du das!

Und ich bin der verrückte Hutmacher!

Du meine Güte, wieso nennt man Sie so?

Weil ich tatsächlich

schon ziemlich, ziemlich verrückt bin!

Deswegen müssen Sie nicht so wütend sein!

Sehen Sie, es ist so ein schöner Tag.

Und sehen Sie, wie schön der Tisch gedeckt ist.

Es ist wirklich eine außerordentlich schöne Teeparty.

Ja.

Du hast recht.

Verzeih mir meinen Wutausbruch.

Es ist nur, na ja,

manchmal da bekomme ich diese dunklen Gedanken.

Wirklich sehr, sehr dunkle Gedanken.

Was ist mit dir, Alice? Hast du sie auch?

Ja.

- Ich denke, wir alle haben sie. - Wegen deiner Eltern?

Woher wissen Sie das?

Ich seh es in deinen Augen.

Sie sagt, es sei Courage,

aber alles, was ich sehe ist Trauer.

Deswegen sind wir alle hier.

Das Kaninchen.

Das Walross, Tallulah und Tara und sogar die Cheshire-Schlitzerin!

Trauer brachte uns alle hierher.

Ins Wunderland!

Was ist mit der roten Königin?

Die rote Königin...

trauert oft.

Sie ernährt sich davon!

Was meinen Sie damit?

Shh!

Es ist ein Geheimnis!

Ich darf dir nichts sagen.

Trinken Sie doch Ihren Tee, bevor er kalt wird!

Niemand sieht zu.

Alles okay?

Ich fühle mich ein wenig wunderlich,

Und... wunderlicher.

Sie liebt mich...

Sie liebt mich nicht...

Es ist zu komisch!

Was meinen Sie? Sie können es mir sagen.

Erinnern Sie sich? Ich habe auch dunkle Gedanken.

Was sie dir in den Tee gemacht hat!

Wach auf, Alice!

Ich sagte, wach auf, Alice!

Wach auf, Alice!

- Alice! - Tara?

Nein, ich bin Tallulah. Tara ist...

Nicht.

- Nicht was? - Sieh nicht da rüber.

Du musst gehen. Sofort.

Wenn einer von ihnen uns hier entdeckt,

wäre das wirklich fatal.

Lebe das Leben vorwärts

aber verstehe es rückwärts.

Lebe, Alice. Lebe!

Aber ich fühl mich so schlecht.

Weißt du noch, was sie gesagt hat?

Mir ist jetzt nicht danach. Mir ist so schlecht.

Das war gestern.

Aber es hat keinen Zweck, bis gestern zurückzugehen,

weil du gestern eine andere Person warst.

Du weißt es.

Ich weiß es.

Wie hast du es rausgefunden?

Ich habe immer gern Märchen gelesen

und wusste, dass es nichts weiter ist als eine Geschichte.

Jetzt stehe ich hier und bin selbst in einem Märchen.

Trink mich!

Ich hoffe, du verstehst, wieso ich es tun musste.

Dieses Haus bedeutet unserer Familie alles!

Beth Cremacy.

Die rote Königin.

Ein Haus ist mehr als Ziegel und Mörtel.

Ohne eine Familie ist ein Haus nur eine kalte, leere Hülle.

Nein, da irrst du dich!

Nein, tu ich nicht, Oma.

Hörst du denn die Wände nicht?

Sie sprechen mit mir!

Sie singen mir etwas vor!

Sie verraten mir die Geschichten über dieses Haus! Ich musste es retten!

Und das glaubst du wirklich?

Manchmal glaube ich an mehr als sechs unmögliche Dinge vor dem Frühstück!

Deswegen musste ich dich vergiften.

Wieso?

Ich will, dass du es sagst! Ich muss es hören.

Wegen des Geldes!

Es sollte schon immer mir gehören und nicht dir!

Du solltest auch in diesem Feuer sterben!

Es war nicht schwer, dich zu finden, richtig?

Die Anwälte haben nur so lange dafür gebraucht, weil du dich versteckt hast.

Dann hast du auch das Feuer gelegt.

Du wolltest meine Erbschaft.

Wie ich schon sagte, ich würde dieses Haus niemals aufgeben!

Es war nicht meine Schuld, dass Henry spielsüchtig war, oder?

Woher sollte ich das denn wissen?

Deshalb hast du deine Tochter umgebracht?

Du hast meine Eltern getötet und wolltest auch mich töten!

Für das Geld?

Nicht fürs Geld, du dummes, kleines Dummerchen!

Für Wunderland!

Was...?

Das ist das letzte Spiel!

Aber diesmal kannst du dir das Spiel aussuchen, Alice.

- Rommé. - Was?

Rommé.

Ah! Rommé.

Um was spielen wir?

Um die letzte tödliche Dosis.

Der letzte Vorhang! Und das wär's dann!

Tut mir leid, dass es soweit kommen musste, Alice.

Denn schließlich bist du mein Fleisch und Blut.

Aber jedes Spiel hat irgendwann ein Ende.

Oh!

Ta-da!

Nein, nicht jetzt, Mitzie.

Was geschieht jetzt?

Wir bringen einen Toast aus! Auf den Gewinner!

Komm schon, Alice, trink aus. Sei kein schlechter Verlierer.

Es tut mir so leid, aber ich musste es tun.

Man braucht Fingerfertigkeit.

Runter mit dir!

Das lange Gras raschelte zu ihren Füßen, als das Weiße Kaninchen vorübereilte.

Die ängstliche Maus plätscherte durch den nahen Teich,

sie konnte das Klappern der Tassen hören...

Als der Märzhase und seine Freunde ihre niemals endende Teestunde abhielten,

und die schrille Stimme der Königin,

die die Hinrichtung ihrer unglücklichen Gäste befahl.

So saß sie da, mit geschlossenen Augen

und glaubte halb, selbst im Wunderland zu sein...

Obwohl sie wusste, dass sie nur die Augen zu öffnen brauchte,

und alles würde sich in die langweilige Realität verwandeln.

Das Gras würde nur im Wind rascheln

und der Teich sich durch das Schaukeln des Schilfs kräuseln.

Die klappernden Teetassen würden zu klimpernden Schafsglocken

und die schrillen Schreie der Königin zur Stimme des Hütejungen.

Zuletzt malte sie sich aus,

wie dieselbe kleine Schwester späterhin eine erwachsene Frau sein

und wie sie sich alle ihre reiferen Jahre hindurch

das einfache und liebevolle Herz ihrer Kindheit bewahren würde.

Und wie sie andere kleine Kinder um sich scharen

und mit mancher seltsamen Geschichte deren Augen hell und munter machen würde.

Vielleicht sogar mit dem Traum vom Wunderland, der so weit zurückläge.

Und wie sie mit allen ihren kleinen Sorgen fühlen

und Vergnügen an ihren kleinen Freuden finden würde,

sich an ihre eigene Kindheit erinnernd, und an die glücklichen Sommertage.

Shh!

Kind mit dem träumerischen Blick, als säh ' er Wunder schweben!

Kehrt auch die Zeit nie mehr zurück, und trennt uns fast ein Leben.

Du grüßt lieb lächelnd das Geschenk: Ein Märchen, deiner eingedenk.

Nie mehr dein sonniges Gesicht,

nie mehr dein silbrig Lachen, und an mich denken wirst du nicht.

In spätrem Traum und Wachen.

Auch wenn du nicht mehr an mich denkst, genug, dass du dein Ohr jetzt schenkst.

Ein Märchen, seinerzeit erzählt, als Sommersonnen glühten.

Als Takt beim Schlag, um den wir vag, beim Rudern uns bemühten.

Sein Echo ist uns noch gewiss, sagt Neid der Jahre auch Vergiss!

Komm, lausche, und die Zeit bleibt stehn, denn drehn sich ihre Rädchen,

in unwillkommnes Bett soll gehn, ein melancholisch Mädchen.

Wie Kinder sind wir nicht bereit, zu hören, es sei Schlafenszeit.

Da draußen Schnee und grimmer Frost, Des Sturmwinds wüstes Lärmen,

doch drinnen bietet Feuer Trost, und Kindheit kann sich wärmen.

Magie der Worte hält dich fest, dich schützt der Kindheit warmes Nest.

Und sei's, dass hier sacht ein Seufzer still verzage,

um längst entschwundne Sommertage.

Er rühre nicht an das, was zählt: Das Heitre unsrer Märchenwelt.

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