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Hr. Arata?
Das ist sehr leichtsinnig.
Du setzt deine Fähigkeit allein ein?
Seit wann bist du so furchtlos?
Ähm, ich…
Immerhin war ich noch rechtzeitig hier.
He, Sie!
Wer in aller Welt sind Sie, dass Sie unerlaubt in unser Haus eindringen?
Fr. Fuyu, er ist…
Oh, bitte verzeihen Sie mir meinen unangemeldeten Besuch.
Sehr erfreut. Ich bin Miyos Cousin,
Arata Usuba.
Usuba?
Vielen Dank, dass Sie sich um Miyo kümmern.
Dies ist ein offizieller Besuch, um mich vorzustellen.
Ich bin für das kaiserliche Haus- und Hofamt tätig.
Kiyoka und ich arbeiten manchmal zusammen.
Arata.
Und was wolltest du mit deiner Fähigkeit erreichen?
Ähm…
Ich glaube, dieser Mann wird sterben, wenn wir nichts tun.
Ich muss etwas unternehmen.
Ich habe es dir schon oft gesagt.
Wenn du das allein tust, könntest du im schlimmsten Fall sterben.
Aber…
Wenn du dich ohne rettenden Anker in eine gefährliche Situation stürzt,
bereitest du allen, die dich lieben, Kummer.
Ich möchte einfach nicht, dass du das vergisst.
Übrigens
glaube ich auch, dass wir diesen Mann mit deiner Fähigkeit retten können.
Kota!
Allerdings
kannst du deine Fähigkeit noch nicht voll ausschöpfen.
Wenn du sie nutzt,
lass mich wenigstens dir beistehen und über dich wachen.
Arata.
Mach weiter.
Ja.
MEINE GANZ BESONDERE HOCHZEIT
EPISODE 3 DIE GEMEINSCHAFT DER BEGABTEN UND DER DÄMONEN
Hilfe!
Hier entlang! Schnell, schnell!
Gehören Sie zum Militär?
Ja. Was ist passiert?
Ein Dämon im alten Herrenhaus. Er griff meine Freunde an.
Im Herrenhaus?
Ja, bitte helfen Sie uns! Sie sind Soldat, richtig?
Schnell weg. Wir werden gefressen.
Ja, ja.
Sie sollten hier auch verschwinden!
Ich habe auf Sie gewartet, Hr. Kiyoka Kudo.
Ist Ihre Organisation Verursacher der Dämonenvorfälle?
Der Auslöser?
Wir gaben nur jenen ohne übernatürliche Fähigkeit Macht.
Und aus Menschen Dämonen gemacht?
Mit unserem Segen befreien wir sie lediglich von der Angst,
die ihr Fähigkeitsnutzer verbergt.
Segen?
Diese Welt ist aus den Fugen.
Nur wenige können das Wissen zu Fähigkeiten und Abnormitäten weitergeben
und sie glauben, alles unter Kontrolle zu haben.
Sowohl Starke als auch Schwache
müssen sich im Namen unseres Segens erheben.
Genug von diesem Unsinn.
Jede und jeder in diesem Land sollte wirklich gleichberechtigt sein.
Wie von Ihnen zu erwarten, Kiyoka Kudo.
Sind Sie an einer wirklich gleichwertigen Welt interessiert?
Ich höre mir das alberne Gerede nicht länger an.
Sie können uns leicht ablehnen,
da Sie von übernatürlicher Fähigkeit bis hin zu Autorität alles haben.
Ich sage es noch einmal.
Ich höre mir das alberne Gerede nicht länger an.
Sie sind wirklich edel
und furchterregend.
Denken Sie daran.
Die Gemeinschaft der Begabten erweckt übernatürliche Fähigkeiten.
Werfen Sie einen Blick auf die neue Welt, die unser Gründer, Naoshi Usui, erschafft.
Das ist also der Dämon.
Weshalb bist du hier?
Ich bin hier, um zu helfen.
Ich kann das schon allein bewältigen.
Sei nicht so.
Lass mich dir ein wenig helfen.
Ich übernehme die Umhangträger. Du kümmerst dich um den Dämon.
Das war's.
Sie waren nicht besonders stark.
Ja, ja.
Das ist…
Es besitzt unheilvolle Energie.
Scheinbar ist es mit einem Bann belegt.
Er trank dies und wurde zum Dämon?
Kota.
Ich bringe dich nach Hause. Alles wird gut.
Kota!
Was soll ich nun tun?
Was hat Arata mich gelehrt?
Warum…
Miyo!
Kota!
Ich muss es tun.
Ich helfe ihm.
Egal, was passiert!
Lass ihn in Ruhe!
Miyo!
Miyo.
Miyo!
Erkennst du mich, Miyo?
Ja.
Wir konnten doch zurückkommen, oder?
Ja.
Kota? Kota!
Er wacht auf.
Sie haben es geschafft.
Ich kann Ihnen nicht genug danken!
Das ist nicht nötig.
Du hast ihn gerettet. Sei stolz darauf.
Ja.
Ich war in der Lage, jemandem zu helfen.
Ich bin so froh.
Miyo!
Mein Herr!
Miyo.
Mein Herr.
Gut, dass du sicher bist.
Ja. Du auch, mein Herr.
Und? Warum bist du hier?
Prinz Takaihito hat mich persönlich gebeten, herzukommen.
Es geht um eine verdächtige Organisation in dieser Gegend.
Die Gemeinschaft der Begabten. Ich habe heute mit ihnen gekämpft.
Ich kenne keine Details,
aber dieses Blut macht wohl aus Menschen Dämonen.
Gemeinschaft der Begabten?
Der Gründer ist angeblich ein Mann namens Naoshi Usui.
Er fordert eine neue Welt, in der jeder ein Fähigkeitsnutzer sein kann.
Was hast du gerade gesagt?
Arata?
Sagtest du Naoshi Usui?
Ja.
Unmöglich.
Darum geht es hier also.
Deshalb hat Prinz Takaihito…
Hey, Usuba.
Naoshi Usui
hat das gleiche Usuba-Blut wie wir.
Von der Zweigfamilie.
Ich habe nicht erwartet, Usuis Namen hier zu hören.
Wenn das stimmt, ist der Gründer der Gemeinschaft der Begabten der Mann
aus der Familie Usui, Usubas Zweigfamilie,
der eines Tages vom Angesicht der Erde verschwand.
Naoshi Usui höchstpersönlich.
Was?
Er hat Usubas übernatürliche Fähigkeit
und war der künftige Verlobte von Sumi Saimori, Miyos Mutter.
-Von meiner Mutter? -Ja.
Nachdem Sumi Usuba mit Saimori verheiratet wurde,
trennte er sich von der Familie Usuba und verschwand.
Er hat sich getrennt?
Das kann nicht wahr sein,
aber wenn Naoshi Usui als deren Gründer die Gemeinschaft der Begabten anführt,
könnte man sagen, dass die Wurzel allen Übels
in der Familie Usuba liegt.
So oder so
werde ich Prinz Takaihito den heutigen Vorfall melden
und ebenso die Sache selbst weiter verfolgen.
Ja, bitte.
Gut. Ich fahre dann zurück.
Es geht um die Familie Usuba. Das ist auch für mich von Bedeutung,
aber ich fand keine Worte für ihn.
Mein Herr.
Miyo, hast du es warm genug?
Es geht mir gut.
Du sollst aber auch nicht frieren.
Sorg dich nicht um mich.
Für mich ist es schlimmer, dich bekümmert zu sein, als zu frieren.
Ich weiß, du bist frustriert
über den Usui-Vorfall und über meine Mutter.
Ich weiß auch, dass du dich sehr bemühst.
Aber wahr ist auch, dass man nicht über Nacht bekommt, was man sich wünscht.
Miyo.
Ich tue, was du nicht tun kannst.
Ich überlasse dir, was du tun sollst.
Ich gleiche aus, was du nicht erreichen kannst.
So möchte ich mein Leben mit dir leben.
Wenn wir einander helfen und schützen,
meinst du nicht wir können als Ehepaar alles schaffen?
Mein Herr,
gebe ich dir die Unterstützung, die du brauchst?
Du bist längst jemand, ohne den ich nicht leben kann.
Siehst du nicht?
Das mondbeschienene Lächeln meines künftigen Mannes
war so schön, dass ich vergaß zu blinzeln.
Diesen Moment, der wie eine Ewigkeit erschien,
werde ich ein Leben lang im Herzen festhalten.
Lippen!
Seine Lippen waren…
Ich konnte nach alldem nicht schlafen.
Wie soll ich ihm von nun an gegenübertreten?
Das Kleid, das Hazuki für mich ausgesucht hat.
Ich hatte noch keine Gelegenheit, es zu tragen.
Ich bin es, Nae. Darf ich eintreten?
Ja. Bitte treten Sie ein.
Fr. Fuyu!
Sie reisen nun also in die kaiserliche Stadt zurück?
Ich bin froh, die Ursache meiner Migräne los zu sein.
Es tut mir furchtbar leid, dass ich so viel Ärger verursacht habe.
Ja. So viel, dass ich nicht möchte, dass Sie jemals wiederkommen.
Gnädige Frau.
Gehört das Ihnen?
Ähm, ja. So ist es.
Ich sehe schon.
Nicht schlecht. Auch wenn es Ihres ist.
Sagen Sie nicht, Sie nehmen es ungetragen mit.
Ähm, aber das ist…
Hören Sie endlich auf zu stammeln?
Nicht so zögerlich.
Antworten Sie deutlich, ja?
Ich bitte um Verzeihung.
Entschuldigen Sie sich nicht so schnell. Wie oft muss ich das noch sagen?
Kommen Sie, heben Sie Ihren Kopf.
Ich werde kein Mitleid mit Ihrer Vergangenheit haben.
Und ich akzeptiere weder Ihre lästige Entschuldigung
noch gedenke ich, Sie anzuerkennen.
Ja.
Ich bin nur gekommen, um Ihnen noch etwas zu sagen, bevor Sie gehen.
Sie sind ein hässliches, unhöfliches,
langweiliges und ungebildetes Mädchen ohne jegliche Würde.
Aber der Einsatz, den Sie für Kiyoka gezeigt haben,
dürfte gut genug sein, Sie zu würdigen.
Und ich meine, gerade noch gut genug.
Was ich sagen will, ist…
Ich meine, Sie haben Ihre Pflicht als Kiyokas Verlobte korrekt erfüllt.
Halten Sie die Hand auf.
Warum so zurückhaltend?
Los, halten Sie Ihre Hand auf.
Ja.
Was ist das?
Können Sie das nicht erkennen?
Es ist ein Band, das ich einst trug.
Ich trage es nicht mehr. Daher ist es praktisch nur Müll.
Es ist also perfekt für Sie, nicht wahr?
Ähm, ist das…
Ich sagte, es ist Müll.
Aber wenn Sie es wirklich behalten wollen, können Sie es ruhig mitnehmen.
Ich glaube, dieses Band ist ein Geschenk der Herrin an Sie, junge Herrin.
Bitte nehmen Sie es an, wenn es Ihnen nichts ausmacht.
Natürlich.
Nae! Was treiben Sie da?
Ich komme, gnädige Frau.
Junge Herrin, Sie waren sehr mutig, als Sie neulich diesem Mann halfen.
Ich glaube, die Herrin sah das genauso.
Bitte entschuldigen Sie mich.
Kiyoka.
Du musst sicherstellen,
sie ihre Scheu überwunden hat, wenn sie das nächste Mal kommt.
Ich möchte, dass sie
als Besucherin des Hauses Kudo selbstbewusster ist.
Ich verstehe.
Vielen Dank, dass ich hier sein durfte.
Miyo, bitte kümmere dich um Kiyoka.
Das werde ich.
Keine Bewegung! Waffen runter.
Hä?
Alles vollkommen leer.
Haben wir sie verpasst?
Seid wachsam.
Vielleicht sind sie noch in der Nähe.
Nein!
Ich muss zum Militärposten.
Was ist mit dir?
Ich schicke Miyo nach Hause.
Dann berichte ich meine Ergebnisse an Prinz Takaihito.
Miyo, bleib dicht bei mir.
Mein Herr?
Schön, euch kennenzulernen.
Oberhaupt der Familie Kudo,
Erbe der Familie Usuba
und
meine liebe Tochter.
Untertitel von: Wolfgang Burchardt
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