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Original subtitles

Looking for paradise. Many things distract

my mind. These brain games will travel

fast. And i live now foreign

paradise is information rituals.

Our own Instagram.

We couldn't say yes or no.

But tonight it's

not sound. I don't care.

Last night. We didn't know

anything.

It's not so neutral.

And i car.

I am moving.

You are moving.

My can run

away. Well, while they sleep with me

far away.

Ach, du bist. Herzlichen Glückwunsch.

Das war eine gute Idee. Was? Auf die Welt

zu kommen. Danke für dein

R.

Wenn du schläfst, kann man alles mit dir

machen.

Wie wär's, wenn wir uns mal sehen, wenn du

wach bist?

Ich habe das Gefühl, ich sitze auf dem

Trockenen. Dann komm doch her. Ich bin

ganz nass.

Ich liebe dich.

Schade, dass du an meinem Geburtstag in

die Redaktion musst. Warte 1 s.

Hallo. Schade, dass du in deinem

Geburtstag platt mehr fliegen musst. Der

Boss. Wie du

meinst. Holst du mich ab?

Wenn du mir was auflegst? Komm bald. Denk

an mich und vergiss mich nicht.

Was will er? Er liebt dich. Und der scharf

auf die Fortsetzung deines Koks.

Hört auf, euch abzuschleppen.

Wir lügen zwar wie gedruckt, aber wir sind

eine anständigere Aktion. Übrigens, der

Boss will dich sprechen. Hey,

Raul. War das alles?

Von mir kannst du mehr kriegen.

Wild gewordene. Du sollst sofort zum Boss

kommen. Ist das ein bisschen plötzlich?

Ja. Nicht mal eine heiße Story.

Sag mal, was ist denn los? Nichts,

nichts. Dem geht's bloß an den Kragen.

Und soll ich dir mal was sagen? Es tut dir

leid. Du sagst es.

Stör ich? Lass uns allein und schick

mir Kaka rein.

Schöne Story.

Sie können jetzt gehen. Kümmern sich um

das münchner Vereinsleben.

Lass uns rein. Warum können wir nicht

rein? Wenn ich nicht reinkomme, dann

kommst du auch nicht rein.

Ich bin ein Freund von Wolfgang. Heute nur

für Stammgäste. Ich kenne keinen Wolfgang.

Hey, Wolfgang. Was zum Trinken für einen

kurz?

Hast Moment Zeit? Schreibst du gerade an

so einer Story? Gestern war ich mit so ein

paar Typen auf dem Fest. Die haben hier 20

g geklaut. Diese scheiß hipp.

Wo ist Raffaela? Ist heute nicht

erschienen. Das nächste Mal blickt sie

raus. Sage, dass es gefällig ist. Hat sie

abgesagt? Hat sie angerufen? Mach mich

nicht an. Ich bin stocksauer. Ich hatte

heute meinen freien Abend.

Was ist los? Lag mich nicht an Karl

Miller. Mache keinen Ärger. Raffaela ist

heute nicht zur Arbeit erschienen. Wenn

jemand sauer ist, bin ich das.

So, und jetzt machen Abgang.

Hey, Raul, wenn du irgendwelche

Informationen brauchst, ich kenn mich aus.

Auf höchster e Raffaela.

Rafaela.

Rafaela. Rafaela.

Rafaela.

Sie werden kein Glück haben. Mehr als den

Namen Raffaela werden sie nicht aus ihm

heraus bekommen. Der Tod seiner Freundin

hat ihm im wahrsten Sinne des Wortes die

Sprache verschlagen. Das ist nicht

so selten, wie man vielleicht glaubt. Oft

kommt die Sprache oder die Bereitschaft zu

sprechen erst durch einen neuen Schock

zurück. Sie haben 20 Minuten.

Woher hatten sie das Kokain?

Wenn sie uns nicht weiterhelfen,

machen wir uns selbst Gedanken.

Und ich weiß nicht, ob die

so besonders günstig für sie ausfallen.

Bei der MZ ist die Vermutung laut

geworden, dass sie und ihre Freundin mit

Kokain experimentiert haben.

Nehmen wir mal an, man hat wirklich

versucht, sie beide umzubringen.

Warum haben sie dann die Überdosis

überlebt? Wenn sie uns nicht helfen,

können wir ihnen auch nicht helfen. Dann

werden wir uns an sie halten.

Ihre Freundin ist tot.

Gestorben an ihrem Geburtstag. Reicht das

denn nicht?

Wussten sie übrigens, dass sie ein Kind

erwartete?

Ich glaube an die Lüge als den

allmächtigen Motor der Auflage. Ich glaube

an den Wahrheitsgehalt der Anzeigen und an

die bedingungslose Ehrlichkeit der

Politik. Ich glaube an die Wirkung

bezahlter Hofberichte. Ich glaube an die

Qualität von Produkten, die der Verlag

produziert, promotet und pusht. Ich glaube

aus tiefstem Herzen und voller Brust an

alle Medien, die den Markt nicht

kontrollieren, sondern ihn selbst

beherrschen. Zu meinem eigenen Lob

und Preis glaube ich an Absprachen, an Zug

und Gegenzuggeschäfte und an das

Totschweigen aller irritierender Faktoren.

Ich glaube bis zur Selbstaufgabe an die

Gutgläubigkeit unserer Leben. Ich gelobe,

dass ich aus ganzer Kraft dazu beitragen

werde, dass sie bis in alle Ewigkeit

alles, was wir publizieren, glauben,

bezahlen und dem heidnischen Heer der

Nichtleser multiplikatorisch

weiterempfehlen. So, was leben wir denn

heute mal wieder?

Schon wieder Drogentod? Mord?

Selbstmord? Raffaela R. Die Freundin des

MZ Reporters Raul M. Wurde gestern tot

aufgefunden. Todesursache ist eine

Überdosis der Schickeria Droge Kokain.

Unser Kollege Raul M. Überlebte, was seine

jährige Freundin umbrachte.

Wenn wir das berühmte Interview machen,

das nie stattgefunden hat,

fragt sich nur, mit wem. Mit jemandem,

der praktisch nicht zu sprechen ist.

Toter Witzbold.

Wie wär's mit Marlene? Hatte ihre Nr.

Ich

glaube schon. Romys Testament

und Marlenes Nr.

Ich will besser an sie rankommen.

Was willst du sagen?

Bonjour, je parle de la part de

Max. Je dois parler avec Marlène.

Personnellement il y a une accident martel

cette nuit. Ich hab dem Mädchen erzählt.

Marlene, das beste Freund, ist heute Nacht

tödlich verunglückt. Ah,

Marlene. Hier ist die MZ Redaktion.

Feder. Ja, Nikolas Feder.

So, gesprochen haben wir mit ihr. Jetzt

brauchen wir bloß nur das Interview

erfinden.

Sie hat mal wieder was abfälliges über die

Deutschen gesagt. Genau. Das läuft immer

und sehr hat sich erst als ihr Hausmädchen

ausgegeben und dann mit sich selbst

verbunden. Die Story steht.

Lassen sie mal Seite

eins. Ist doch nicht schlecht für den

Anfang.

Ich bin kein Hellseher. Ich weiß nicht,

ob sie ihre Freundin umgebracht haben oder

nicht. Ich weiß nur eines. Es war richtig,

dass wir damit aufgemacht haben. Unsere

Leser haben schließlich ein Recht auf

Information. Niemand soll uns nachsagen,

dass wir etwas unter den Tisch kehren,

weil einer unserer Kollegen betroffen ist.

Wir müssen an unseren guten Ruf denken.

Auch mit Gewalt wird es ihm nicht

gelingen, die unbequeme Wahrheit zu

unterdrücken. Sie hätten

auch nicht anders gehandelt.

Ich verstehe ja, dass sie verzweifelt

sind. Aber nicht ich habe Ihre Freundin

auf dem Gewissen. Sie haben die

Schauplätze der Droge recherchiert und

geschrieben, nicht ich. Wenn überhaupt,

dann haben sie Raffaela ans Messer

geliefert für ihre Story.

Sie haben sie getötet, so oder so.

Einem Satz zu viel. Einem Wort zu viel,

mit einem Buchstaben zu viel.

Schauplätze der Droge erste die

verschnupfte Disco. Schickeria Kids, die

von zu Hause ausgerissen sind, und

Schickeria Jünglinge, die sich damit die

Langeweile vertreiben. Manager, die dem

Konferenzstress gewachsen sein müssen.

Und Musiker, die den kalten Studios heiße

Hitze entlocken. Die Droge hat 1000

Gesichter und tausend Schauplätze. So

wissen Szene Kenner, dass Brauereierbe

Alexander A. Gelegentlich verstupft ist.

Dass Musiker Benny Stein die Nadel nicht

zum Nähen nutzt. Dass Filmemacher

Nachwuchs Roger W. Täglich die Nase voll

hat. Dass Werbekaiser fand, Zaarschnee vor

die Türen seiner Kollegen schickt, das

Topmodell Silvia F. Im Schminkköfferchen

nicht nur Make up transportiert.

Wenn du den Ty noch einmal reinlässt,

fliegst du raus. Ich möchte das nicht noch

einmal sagen müssen. Tut mir leid, Frau

Fella. War ein tolles Bild.

Verschwind. Verschwind.

Ich hab gehört, du bist zurzeit solo.

Gehen wir noch irgendwo hin?

Journalistenschwein. Fantaga.

Komm, du haust jetzt ab und lässt dich

hier nie mehr blicken. Claro.

Wir sind eine saure Dispo und haben keinen

Bock auf Bogentypen.

Also dann machen wir auch mit dem Unfall

am Kaiserplatz. Wenn bis dahin nicht noch

was spektakuläres passiert. Sag mal, kann

mir einer erklären, wie dieses scheiß Ding

hier geht. Du, Marion, Bo lässt sich

scheiden.

Das soll Kaka abfrühstücken in seiner

Kolumne. Das interessiert keinen. Schwanz

auf Seite eins. Wieso? Marion ist immer

noch ein Star, der irgendwelche

drittklassigen Wurzeln spielt. Warum

lassen sie sich scheiden? Weil ihr Benni

nicht die gewünschten Hits landet. Wer ist

Benni? Benny Stein. King der Pop Szene,

Ehemann von Majungbo. Star, seit DMZ

ihn dazu gemacht hat. Nie gehört.

Unsere Leser lieben ihn, sonst leider

niemand. Wir hatten vor drei Wochen einen

Fanbrief für ihn. Hat er selber

geschrieben. Machst du was

über diesen Benny Stein? Ich aber

wirklich nicht. Benni hat gedroht,

Marion umzubringen. Mit Salzsäure ins

Gesicht. Die Kuh, die er melkt. Aber

wirklich nicht. Warten wir, bis er seine

Drohung wahr macht, dann kriegt er die

Eins. Er will, dass Majon ihm Unterhalt

bezahlt hat. Das macht Mode. Außerdem hat

er eine Drogenvergangenheit.

Lasst mich bloß damit zufrieden. Mich

interessiert es überhaupt nicht, wer sich

wo zu Tode fixt oder sich mit

irgendwelchem Zeug zuhaut. Sonst noch was?

Wir könnten die Bostory wenigstens vom

Bild her auf der ersten Seite aufmachen.

Sag mal, bumst du sie?

Ist es alles? Magde ließen sich jederzeit

nachholen.

Hoffentlich kratzt der Tipp mit seiner

Salzsäure nicht bei uns an. Der ist scharf

auf die PR. Hauptsache, er ist im Blatt.

Mit was, ist ihm egal.

Die Schönaille.

Vielleicht hat sich deine heißgeliebte

Marion mal wieder eine Story ausgedacht.

Oder sie besteht darauf, deine

Spielschulden zu bezahlen. Oh nein. Sie

ist schwanger und will es haben.

Ich weiß nicht,

habe ich Mario mal wieder reingehängt?

Ich tue nichts, ehrlich.

Und ich bin auch nicht Scharfwaffe Money,

ehrlich. Das einzige, was ich will,

und das ist mein gutes Recht, ich will,

dass ihr mir ablöst, was ich in die

Wohnung investiert hab, ehrlich.

Aber Die Wahrheit interessiert euch ja

sowieso nicht,

oder?

Sie kassiert drei Mille Gage pro Treter

und ich liege im Moment flach, ehrlich.

Außerdem glaube ich, dass Marie mich immer

noch liebt. Sie steht nur unter schlechtem

Einfluss,

ehrlich. Möglich,

dass ich eben eine gescheuert, aber in

aller Freundschaft. Sozusagen als Zeichen

unserer Liebe, ehrlich.

Es gibt Weiber, die sowas brauchen, die

vorher keine Ruhe geben.

Eine Nr. Wie du sie abgezogen hast, hab

ich jedenfalls noch nicht gebracht.

Tut mir Leid, ehrlich. Ich hätt wissen

müssen, dass das dann wunderbar Punkt ist.

Ich fand Raffaela auch toll, ehrlich.

Aber ich drehe langsam durch.

Ich weiß echt nicht mehr, wo es lang geht.

Siehst du, wie es mir hinterherlaufen?

Ich verzeihe dir.

Hauptsache, wir haben die Titelstory in

zwei Tagen. Weiß sowieso niemand. Mehr.

Was war, was bleibt, sind unsere Namen.

Wenn rauskommt, dass ich die Fotos gemacht

habe, sind wir gefickt. Überhaupt nicht.

Am Morgen will ich dir Salzsäure ins

Gesicht kippen und am Abend fotografiert

dich nackt. Das ist auch hier. Also läuft

das jetzt endlich. Außerdem habe ich keine

Lust, solche Fotos von irgendjemand

anderem machen zu lassen. Auch wenn ich

dich hasse, was springt für mich dabei

raus? Fang bloß nicht an über Geld zu

streiten.

Bis gleich, Schatz.

Es tut mir leid, mir sind die Hände

gebunden. Ich muss Schluss machen. Ich ruf

zurück.

Herr Becker, unser Chefredakteur,

das ist Herr Ar, ist einer unserer

besten und treuesten Anzeigenkunden.

Nehmen sie Platz. Er vertritt die

publizistischen Interessen der wichtigsten

Brauereien und schaltet sozusagen nebenher

das Anzeigenvolumen von zwei Kaufhaus

Konzernen.

Tja, ich glaube, wir haben nicht allzu

viel Zeit. Herr Arden hat nämlich den

Wunsch ausgesprochen, unser Redaktion

einmal ein Besuch abstatten zu dürfen.

Ich hatte kürzlich eine äußerst

unangenehme Begegnung mit einem ihrer

Mitarbeiter. Ach, das muss ein

Missverständnis sein. Um wen handelt es

sich, wenn ich fragen darf?

Eine meiner Begleiterinnen wurde tätlich

angegriffen. Ich wurde beleidigt.

Ihr Mitarbeiter erhielt Lokalverbot.

Sie müssen die Angelegenheit nicht so

wichtig nehmen, zumal ihr Kollege ja,

soweit ich weiß, ohnehin einschlägig

aufgefallen ist. Werde natürlich

trotzdem alles tun, dass der MZ

auch in Zukunft unser Anzeigenvolumen in

vollem Umfang erhalten bleibt.

Ich werde mich persönlich um diese

Angelegenheit kümmern, das versichere ich

ihnen. Herr Arden,

ich erwarte Ihren Bericht in spätestens

einer Stunde. Herr Becker,

bitte.

Grüß euch. Die ersten beiden haben sie

kontrolliert. Ich wollte mich schon

absetzen.

Ja, toll.

Okay. Ja, leg dich hin.

Okay. Komm wieder hoch.

Ja, das ist ganz toll.

Ja, ja, komm her, komm her.

Toll, ganz toll. Jetzt komm

wieder hoch. Okay. Schau hin. Du bin

ich. Hab ne super Idee. Was hältst du

davon, wenn wir Kurt als meinen neuen

Boyfriend verkaufen würden? Klasse. Damit

haben wir 100. %. Kurt. Komm doch mal her.

Ar.

Gut. Immer auf die andere Seite.

In den Wagen rein. Ja, ja, in den Wagen.

OK, jetzt küsst euch.

Küsst E.

Ganz toll.

Sie sollten mit uns kooperieren und nicht

unsere Beamten einsperren.

Ich weiß, sie haben Raffaela sehr geliebt.

Sie wollten heiraten, Kinder.

Sie glauben, dass sie schuld an ihrem Tod

sind, weil sie den Artikel geschrieben

haben.

Ich weiß, dass sie sich rächen wollen,

aber Rache macht blind. Und ein

Mann, der blind ist, ist ein toter Mann.

Schade, dass sie es denen da draußen so

leicht machen.

Hören sie auf, die Szene aufzumischen.

Hören sie auf, uns als ihren Feind zu

betrachten. Wenn ich einen Beamten auf sie

angesetzt habe, diesen Trottel,

dann nur, um sie zu schützen.

Also,

ein Bullen traut man nicht.

Pass auf dich auf. Sie können von mir

halten, was sie wollen. Aber eines sollten

sie wissen. Dass ich wie ein Löwe um sie

gekämpft habe. Ich will ganz ehrlich zu

ihnen sein. Tatsache ist, dass sich die

Qualität Ihrer Beiträge rapide

verschlechtert hat. Wir mussten praktisch

alles umschreiben, das ist das

Entscheidende. Außerdem können sie sich

denken, dass es für uns nicht ganz einfach

ist, sie nach außen hin als Mitarbeiter zu

halten. Ihre Story. Und sie wissen,

welche Story ich meine. Er hat einfach zu

viel Staub aufgewirbelt. Und der Verdacht

gegen sie und Ihre Freundin ist nicht

ausgeräumt. Da. War das nicht der

entscheidende Punkt? Wirklich nicht.

Eigentlich. Eigentlich hätte ich von ihnen

so viel Instinkt erwartet, dass sie uns

diese Situation ersparen. Ich halte sie

für unschuldig, aber auf meine Meinung

kommt es nicht an.

Jedenfalls haben wir uns entschlossen,

uns von ihnen zu trennen.

Sie erhalten natürlich eine Abfindung,

die im Eingang steht. Mit den Richtlinien

des Journalistenverbandes. Das versteht

sich von selbst.

Zuletzt noch ein freundschaftlicher Hören

sie auf, den Rest der Menschheit mit ihren

ewigen Recherchen verrückt zu machen.

Raffaela holen sie damit nicht ins Leben

zurück. Und wenn sie so weitermachen,

werden sie eines Tages in der Klapsmühle

enden. Glauben sie mir. Nehmen sie das

Geld, machen sie ein paar Wochen Urlaub

und versuchen sie, das alles zu vergessen.

Das Leben geht weiter.

Das wär's dann.

Das ist Silvia. Du hast über sie in deinem

Artikel geschrieben. Zu Unrecht, wie sie

sagt. Vielleicht kann sie dir

weiterhelfen. Franz will, dass die Sache

aus der Welt geschafft wird.

Wiedersehen.

Ich weiß nicht, wo er steckt.

Wann.

Es ist doch nicht jeder gleich Mörder,

bloß weil er sich mal eine Nase hochzieht.

Glaub mir,

ich find's furchtbar, was passiert ist.

Er war ein tolles paar. Du, Raffaela.

Und du warst der einzige in der Redaktion,

der Bau.

Nein, ich höre niemals auf.

Niemals.

Hallo.

Ich hätte einen Grund mit dir zu Hause.

Was hast du damit gemeint? Derbe Kaiser

Franz H. Schiebt den Schnee vor die Tür

seiner Kollegen.

Ich hätte dich und DMZ damals verklagen

können. Aber was soll selbst wenn ich den

Prozess gewonnen hätte. Man kommt als

Prozesshain ins Gespräch, irgendwas bleibt

immer hängt, die Kunden springen ab, und

am Ende weiß niemand mehr, was eigentlich

warum gelaufen ist.

Silvia hat ein paar Probleme gehabt. Mit

einer Kokainschreiberei. Jedenfalls, ich

habe nichts mit all dem zu tun. Und ich

glaube auch nicht, dass deine Story mit

dem Tod deiner Freundin irgendwas zu tun

hat.

Na, ich hab mit Drogen nichts im Sinn.

Und ich kenne auch niemanden, der so

idiotisch ist, sich auf so etwas

einzulassen. Die Menschen sind weniger

abgefeimt, als man denkt.

Die Welt ist nicht nur schlecht. Ich

verstehe ja, dass du am Boden zerstört

bist. Vielleicht siehst du das alles ein

bisschen lockerer, wenn du erstmal Abstand

zu den Dingen hast. Ich muss weitermachen.

Lass dich wieder mal sehen, wenn du Fragen

hast.

Ich habe dir ja gesagt, dass du falsch

liegst.

Er ist trotzdem blind. Ich dachte, nur

stumm. Aber du. Du liebst ihn.

Aber er liebt einen Mythos.

Eine Tote. Das ist mir zu

kompliziert.

Heutzutage brauchst du ein ganzes Kilo,

um den Kick zu merken. Das sind die er

kannst du vergessen.

Ich hab Angst um dich. Es gibt

Mittel und Wege. Es gibt

nicht nur die Alternative, zu resignieren

oder Amok zu laufen.

Er soll froh sein, dass sie ihn gefeuert

haben. Wenn es so weitergeht, promoten sie

bald nur noch Bücher, die sie im MZ Verlag

verlegen. Schreiben Storys nur noch über

Filme, die sie selbst produzieren.

Drucken Interviews nur noch mit ihren

eigenen Regisseuren, ihren Musikern,

ihren Politikern. Was die Mafia für

Sizilien ist, sind die Medien für die

Welt. Sie sind die eigene Macht und sie

sind die eigentliche Wirklichkeit. Ein

neues Zeitalter der Menschen ist

angebrochen. Das der letzten Tage der

Menschheit.

Einmal auf Seite eins und schon werden sie

süchtig. Wenn er so weitermacht,

wird er Dauerkunde bei uns. Ich sehe die

Schlagzeilen schon vor mir. Soll ich dir

mal was sagen? Sie gefallen mir.

Grüß Gott. Kann ich mal ihre Papiere

sehen?

Ton läuft. Also, Kamera läuft. Kamera 43

eins, die erste bitte.

Aktion. Ich habe aber keine Lust, mit

hochzugehen. Das hättest du mir früher

sagen können. Dann hätte ich mich drauf

vorbereiten können.

Nie erfüllst du mir einen Wunsch. Oh Gott,

jetzt geht's schon wieder los.

Also,

wenn du mich jetzt alleine lässt, dann tu

ich mir was an. Beruhe dich.

Schau, unser Problem ist das du hast die

Neurose, verlassen zu werden. Und ich hab

die Neurose, nicht gehen zu können.

Lass laufen. Lass laufen. Schuss Schluss.

Schluss.

So, und jetzt 102. So,

als nächstes die 102 sagt mir Bescheid.

Du kannst darüber schreiben, was du

siehst. Aber am Ende bist

du selber am Arsch.

Er hat versucht, uns Stoff zu verkaufen,

aber wir. Wir haben ihn

einfach abblitzen lassen.

Wir wollen mit stadtbekannten fixern und

Dealern nichts

zu tun. Stimmt genau.

Die Sau hat sich hier eingeschlichen.

Angeblich wegen eines Interviews

für die NZ.

Tatsächlich haben die ihn längst

rausgeschmissen.

Da haben wir ihm klar gemacht, dass wir

mit drin Drogen nichts zu tun haben

wollen. Nein, überhaupt nichts.

Da hat er versucht, uns mit einer alten

Geschichte zu erpressen, die längst.

Längs geklärt ist.

Genau. Und dann haben wir ihn daran

hindern müssen, eine Leine aufzuziehen.

Und dann hat er uns geschlagen.

Genau.

Ja, ich bin's.

Eine eure Mitarbeiter hat

versucht, uns Koks anzudrehen.

Bisher dachte ich, er verkauft nur

Nachrichten.

Dein ehemaliger Chef möchte dich sprechen.

Wo bleibt denn die Akte Raul Miller? Denn

Raul macht Probleme.

Entschuldigen sie bitte.

Was habt ihr vor?

Ciao.

Wisst ihr was wir alle sind? Miese

Schweine. Ganz miese Schweine.

Simon. Simon. Halt dich da raus,

oder du wirst es bereuen.

Hier ist der Anschluss neun und dreiig.

Tausend 352. Sie können nach dem Signalton

eine Nachricht hinterlassen. Raul, bist du

zu Hause? Raul, bist du da?

Die haben was vor, glaube ich. Mit deinen

Eltern.

Was wollen sie?

Ich eigne mich nicht als Spitzel.

Ich könnte sie hochgehen lassen.

Lässig. Am 20.05.

Am 3. Jun. Und am 5. Jun. Ich habe

Zeugenaussagen dafür, dass sie an diesen

Tagen im Besitz von Drogen waren, Drogen

benutzt haben und Drogen gehandelt haben.

Erpressung.

Hier steht drin, was ihr verstummter

Kollege wusste. Und auch das, was er nicht

wusste.

Warum machen sie das?

Und warum gerade ich?

Das wissen sie besser als ich. Ich dachte,

sie wollten was für Raul tun.

Kennen sie den Fall Kohlhaas?

Raul, bist du da?

Die haben was vor, glaube ich. Mit deinen

Eltern.

Was denn?

Was machst du da?

Dieser Anschluss ist vorübergehend,

nicht?

Ich hab ne Idee. Was denn? Ich zeig dir

was.

Lass mich mal wollen.

My.

Nicht so wild. Nicht hier. Lauter blaue

Fläche. Komm, lass uns noch mal anders

hinfahren. Halt. Woanders hin.

Schau mal. Das gehört alles mir. Alles

mir.

Was sagst du dazu? Was sagst du dazu? Ist

alles mein. Na komm,

zeig dir etwas. Komm her. Komm.

Komm.

Das ist mein Leben. Das ist mein Leben.

Das ist mein Leben. Das ist mein Leben.

Und du bist mein Spaß. Das ist mein Leben.

Mein Leben.

Komm, mach die Champagne auf. Du bist ein

Spaß.

Und wie gefall ich dir?

Komm. Komm, trink trinken.

Schau mal.

Wo kannst du das? Toll.

Du hast es gelernt.

Na schieß doch. Schies. Wohin denn?

Auf welche? Schau. Siehst du? Los.

Ich wollte schon immer tanzen. Ich wusste

das hier. Und ich hab's getan. Ihr möchtet

sterben bei Tanz.

Schieß doch.

Ich möchte sterben. Waldtanz. Schieß.

Ich möchte sterben. Waldhe.

Was? Wahnsinnig.

Ms. Wahnsinnig.

Deine Eltern tanzen nicht mehr.

Und warum denken sie, dass ich mich da

reinhängen sollte? Sie haben

die Macht dazu. Ich bin kein Galilei.

Gut,

ich werde darüber nachdenken. Sie wissen

ja, was das für uns alle heißen kann.

Auch für sie.

All this big illusion it never will be

understood paradise. Don't get me nowhere.

I need to back to know.

Turn around, i want to know. You say that

you only want the things to show. The

things to show i'm at the start. I'm all

concerned with the peanut butter.

It never will be understood looking

for paradise. Many things distract my

mind. These breakings travel fast hill. I

live a

bottom place.

Don't get me nowhere. I need to bow to

know.

Never will be understood paradise.

On that thing need to find illusion.

It never will be understood nowhere.

Ich habe wirklich nichts damit zu tun.

Ich weiß wirklich nichts.

Sie wissen ja, wenn sie unsere Sendung

schon mal erzählt haben, was wir ganz

dringend brauchen. Wir brauchen Mutige für

unsere Gesch. Und die will ich erstmal

raussuchen. Da habe ich ein sehr gutes

Tropfen heute für die Gaben. Wir suchen

heute nur mutige Mäher.

Sie müssen verheiratet sein oder im

Sicherheit.

Sendezentrale. Wenn sie die Sendung

unterbrechen, werden wir ihn töten. Wenn

sie die Show unterbrechen, töten wir ihn.

Ziehen sie nicht raus oder wir töten ihn.

Wir haben eine Erklärung abzugeben. Lesen

sie laut, Peter. Lesen sie laut. Moment,

ich spreche mit dem Regisseur. Bitte dreht

jetzt nicht durch. Fahrt die Sendung ganz

ruhig weiter. Auch sie, meine Damen und

Herren, bleiben sie bitte ganz ruhig auf

Ihren Plätzen sitzen. Ich brauche Brille.

Glauben sie wirklich, dass so eine

Unterhaltungssendung das richtige Forum

ist? Hier so eine Ludle.

Und bitte, Peter, keine Polizei in der

Halle. Folgendes steht

ich heiße Carlo Torre.

Ich lebe in München. Ich bin in Venedig

geboren. Ich lebe vom Handel mit

Rauschgift. Ich deale mit Kokain.

Da mir die offiziellen Stellen ein

Geständnis nicht abnehmen würden, wende

ich mich jetzt an die breite

Öffentlichkeit als letzte Möglichkeit,

das zu bekämpfen, was bald nicht mehr

bekämpft werden kann. Ich gestehe, dass

ich Raffaela Rosenberg mit einer Überdosis

Kokain ermordet. Ich gestehe, dass ich

versucht habe, Raoul Miller mit einer

Überdosis Kokain zu töten. Ich gestehe,

dass ich Raul Millers Eltern ermordet

habe. Ich gestehe, dass ich im Interesse

und mit Wissen meiner Kundschaft gehandelt

habe. Ich gestehe, dass Raoul Millers

in der MZ erschienener Drogenreport.

Schauplätze der Drogen der auslösende

Faktor für mein Handeln war ich gestern.

Ich verstehe, dass zu meinen ständigen

Abnehmern folgende prominente

Persönlichkeiten gehö der Brauereierbe und

Anzeigenvertreter Alexander Aden, die

Fotografen Franz Herzog und Dieter Sasse,

die Chefredakteure Friedrich Reim und Karl

Blumer, die Richter Erich Renniger und

Anton Stenglein. Die Anwälte Anna Schorer,

Peter Weiß und Gernot von Droste. Die

Galeristen Uli Neuner, Paul Lummer und

Doris Lu. Die Verleger Heiner von Carlsson

und Gerhard Theurer. Die Schriftsteller

Pit Hand, Alfred Sommerer und Orkun Zabel.

Die Filmregisseure Peter Grau, Franz

Zwillman und Claude Ançon. Die Verleiher

Franz Stelzer und Knut Löbel.

Die Journalisten Lord einer Brinkmann,

Marte Bonert und gerade Avenius. Die

Schauspieler und Schauspielerinnen Pia

Wartemann, Nestor Böhm, Albert Benscher

und Heide Neu. Die Nachtclubbesitzer

Mischa Bark, Robert Kerscher und Robert

Innig. Die Manager Bodo Heppler und Gunter

Gress. Die Musiker Paul Greiser,

Bernd Stoll und Ali Billmann. Die

Polizisten Helmer Kant und Werner Neuss.

Die Boutiquenbesitzer Inge Schön und

Christopher Malu. Die Schlagersänger Benny

Stein und Norbert Nast. Die Modeschöpfer

Nathalie Bo und Osman Basel. Ich muss

diesen Weg gehen, weil alle anderen Wege

an die Öffentlichkeit blockiert sind.

Durch Manipulation. Die Medien begreifen

sich längst als eigentliche Wirklichkeit.

Und sie legitimieren. Sie legitimieren

das durch ihr tagtägliches Handeln. Sie

glauben, was die Nachrichten verkünden.

Sie glauben den Worten. Sie glauben den

Gesichtern. Sie glauben den Bildern. Alle

vier Jahre sind sie das umworbene

Stimmvieh. Alle Tage sind sie das

umworbene Medienvieh. Sie sind das

statistische Material, das man zurzeit

noch benötigt, um die eigene Macht zu

untermauern. Sie haben keine Stimme mehr.

Sie haben keine Wahrheit mehr. Sie haben

keine Existenz mehr. Denn das, was man

Leben nennt, hat ihnen eine manipulierte

Medienwirklichkeit längst entfremdet.

Sie haben keine Identität mehr. Sie sind

eine Nr. Eine Nr.

Die man abruft. Sie müssten nicht Nr.

Sein. Sie müssten nicht Opfer sein.

Doch dann müssten sie aufhören, den Worten

zu glauben, aufhören, den Gesichtern zu

glauben, aufhören, den Gesten zu glauben.

Sie müssen anfangen, an sich selbst zu

glauben.

Meine Damen und Herren, wir unterbrechen

jetzt unser Programm aufgrund der

Vorfälle, deren Zeugen sie geworden sind,

melden uns in wenigen Augenblicken wieder.

Thank you. Last night we

didn't know anything but

tonight it's not so usual

and i can believe it.

I am.

You are moving. Finding up,

run away. Well, while they sleep.

We be far away,

world.

Finding love wherever we can run

away. Well, while they sleep. With the far

away we are moving.

Wir haben es geschafft. Wir haben

geschafft. Wir haben geschafft.

Leih mir eine Treffer, bevor ich die Story

schreibe,

die schreiben muss.

Terroraktion vor 20 Millionen Reporter

funktioniert Live Show Terror im

Drogenrausch Terror im TV Amoklauf eines

wahnsinnig samstags Show als Terrorforum

Show Mars Haneb, samstagabend ein Arndt

ist einer unserer besten Anzeigenkunden.

Ohne ihn können wir den Laden hier gleich

dicht machen. Herr Arndt ist

sozusagen der Nachfolger von Herrn Arndt.

Sie wissen doch die Geschichte damals.

Eigentlich Wahnsinn, dass ihr Kollege ums

Leben gekommen ist. Tja,

er war wahnsinnig. Ach ja?

Ich empfinde Bewunderung für ihn. Er hatte

keine Chance, aber er hat trotzdem

gekämpft. Ich teile ihre Bewunderung.

Es wäre wichtig, seinen Weg weiterzugehen.

Mit journalistischen Mitteln. Sie sollten

keine Angst haben, die Wahrheit zu

publizieren. Vielleicht werfen sie mal

einen Blick hinein.

Bitte, Herr Becker.

Eigentlich müssen zu seinen Tod doch einen

Sinn gehabt haben.

Na schön. Machen wir einen Märtyrer

aus ihm.

Many things distract my mind. These brain

games won't travel far till i lose now for

me.

God was out of man's creation.

Paradise is an infant mission. Your

rituals are only the star. And they may

not need to.

Oh, by the way, for this big illusion,

it never will be understood. Because

paradise, don't get me nowhere. I need the

bad you

turn around, don't wanna know. You say

that you only want the things to show.

The things show i start, i'm all.

Paradise, don't get me nowhere. I need to

back to know the good, the good, the good,

the good.

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