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Original subtitles

Was schaust du dir da an?

Was hast du dir da angesehen?

Hast du noch Bauchschmerzen? - Nein.

Warum machst du das?

Bist du müde?

Nur ein bisschen.

Möchtest du schlafen?

Ja, mit dir.

Ich gehe auch schlafen.

Hör auf.

Also, bis gleich.

Bist du müde? - Ja.

Was hast du denn nur? Was habe ich dir getan?

Hast du dir überhaupt schon die Zähne geputzt? Nicht. Das sieht ja furchtbar aus.

Schlaf gut, mein Schatz.

Mama? - Ja? Was ist?

Ach, nichts. Gute Nacht. - Gute Nacht.

Bist du es, Léonard?

Guten Tag. - Guten Tag.

Guten Tag. - Guten Tag. - Wie viele habe ich heute? - Neun, plus einen Komapatienten. - Ah.

Er ist bereit. - Gut. Guten Tag. - Guten Tag, Doktor. - Guten Tag. - Guten Tag, Monsieur.

Hallo. - Guten Tag, Marc. - Ich weiß, wer ich bin. Ich bin Marc Lacroix.

Doktor Marc Lacroix. Ich kann es selbst nicht mehr glauben.

Ich war ein bekannter Gehirnspezialist. Alles, was mit dem Gehirn zu tun hat,

hat mich schon immer fasziniert.

Diesem Traum bin ich mein ganzes Leben hinterhergejagt.

Eine Macht hat mich geleitet, mich getrieben.

Ich musste herausfinden, wie der Geist im Gehirn Form annimmt. Wie er zur Materie wird.

Ich arbeitete wie ein Besessener daran.

Das reichte mir nicht. Ich wurde Psychiater für Mörder, für Monster.

Ich brauchte diesen Kontakt zum Monströsen.

Mein Körper ist gefährlich. Der lebende Tod, den ich in mir trage.

Ich bin mein eigenes Grab.

Das Drama fing an dem Tag an, als ich in mein Geburtshaus zurückkehrte nach Luv Sienne.

10 Jahre lang fuhr ich dort hin, und niemand hat davon gewusst. Niemand.

Ich suchte nach einem anderen Weg, das Gehirn zu erforschen.

Ich konstruierte eine Maschine. Und eines Nachts...

Ich entdeckte etwas, was der Teufel selbst nicht gewagt hätte, mir vorzuschlagen.

Ich würde in das Innere des Gehirns vordringen können;

alles über die Gedanken eines Menschen erfahren; und zwar direkt da, wo sie entstehen.

Ja.

Ich konnte mein Geheimnis mit niemandem teilen, nicht einmal mit Marie.

Nein, vor allem nicht mit Marie.

Dann erschien der Teufel persönlich in der Klinik, Michel Zyto.

Er hatte 3 Frauen erstochen, vielleicht auch eine Vierte, die ermordet worden war.

Das Gericht erklärte ihn für unzurechnungsfähig. Nach Artikel 64.

Verurteilt zur Sicherheitsverwahrung in einer psychiatrischen Klinik.

Seine Aggressivität brachte man unter Kontrolle. Aber ein Rückfall war immer möglich.

Er war nach wie vor gefährlich.

Komm, sei ruhig. Beruhige dich. Jetzt hör' doch auf. Beruhige dich.

Beruhige dich.

Ich habe gerade Ihre Akte gelesen.

Wie ist das alles passiert?

Alles lief gut und auf einmal gehen Sie auf die Frauen los. Auf drei. Vier?

Und stechen sie ab.

Warum atmen Sie so schwer?

Haben Sie Schmerzen?

Ich mache Schluss. Ich habe Krebs. - Sie haben Krebs?

Wo denn? - Da.

Den ganzen Morgen huste ich schon. Meine Lunge ist total im Arsch.

Heute morgen? - Ja, heute morgen.

Aber ich werde mich verpissen, bevor dieser Scheiß mich auffrisst.

Seit wann müssen Sie so husten? - Seit heute morgen, habe ich doch gesagt.

Ich mache Schluss, das steht fest. - Vorher machen wir Röntgenbilder. Einverstanden?

Glauben Sie mir nicht? - Aber natürlich glaube ich Ihnen. Sonst würde ich Sie nicht röntgen.

Dann haben Sie gewusst, dass ich Krebs habe.

Vom ersten Gespräch an wusste ich, dass es sein Gehirn war, das ich erforschen würde.

Verstehen Sie? Seines. Und kein anderes.

Ich besuchte ihn regelmäßig ein Mal die Woche.

Er vertraute sich mir ohne den geringsten Widerstand an.

Ich wusste alles von ihm. Alles.

Aber gleichzeitig spürte ich, wie er von mir Besitz ergriff.

Er durchdrang mich, wie es Psychopathen so gut können. Er vereinnahmte mich.

Und ich ließ es zu. Ich musste ja sein Vertrauen gewinnen.

Wer ist da bitte?

Wer ist es, Mama?

Das weiß ich nicht. - Wer war das?

Ich weiß nicht. Sie hat aufgelegt.

Sicher falsch verbunden.

Gefällt dir der Geländewagen?

Ja. - Glaubst du, man kann einen Wildbach rauf fahren? - Nein.

Papa hat gesagt, das geht.

Was ist? - Du weißt genau, dass es Marianne war, die aufgelegt hat.

Marianne? - Hör auf, Marc, ich erkannte ihre Stimme. - Ja, aber...

Na und? - Warum hat sie aufgelegt?

Seit 3 Wochen erreiche ich immer nur ihren Anrufbeantworter. Dich ruft sie im Wagen an.

Ach was. Da irrst du dich. Ich kenne diese Frau doch überhaupt nicht. Ich sah sie nur einmal,

neulich abends mit dir zusammen.

Und woher hat sie dann deine Nummer?

Marc, warum tust du mir das an?

Was macht ihr hier? - Ach nichts, mein Schatz, nichts. - Und warum bist du ausgestiegen?

Nur so. Ich wollte mir die Beine vertreten. - Wir fahren jetzt. - War es der Anruf? - Nein, los.

Marie lernte Marianne im Theater kennen. Sie waren zusammen aufgetreten.

Sie hatte sie mir vorgestellt. Eine Woche später war Marianne meine Geliebte.

Ihr erzählte ich alles. Von der Maschine. Von Zyto. Es war wie eine Erlösung.

Mir wurde klar, dass ich Marie nicht mehr liebte.

Dieser Gedanke quälte mich.

Von diesem Augenblick an wurde mein Leben zur Flucht.

Bringen Sie Zyto zu mir.

Sie möchten bitte zur Konsultation kommen.

Ich glaube einfach nicht, dass ich lebendig bin.

Ich sollte mich einsargen lassen.

Als was sehen Sie sich? - Was kann ich schon sein?

Gegen alle Absprachen und Vorschriften verbrachte ich immer mehr Zeit mit Zyto.

Ich brauchte seine Gegenwart. Ich musste ihm zuhören. Mich in ihm verlieren.

Ein Sarg aus Fleisch.

Oder ein Fass.

Eine Flasche, die man leert, die man füllt.

Etwas Hartes, etwas Weiches.

Glattes, Zerbrechliches. Entschuldigung.

Ich habe ihn zerbrochen.

Das bin ich.

Das wird... Sie werden es vielleicht seltsam finden,

aber ich will nicht, dass man mich übersieht.

Ich kämpfe darum, dass man mich nicht ausradiert.

Wer will Sie denn ausradieren? - Na alle. Sie, ich selbst, alle.

Ich passe auf, sehe nach rechts und links. - Und die Aggressionen? - Welche Aggression?

Woher kommt sie? Was war der Auslöser?

Wie das gekommen ist?

Das war ein Abend im Kino. Ich stand völlig neben mir, hatte den Faden verloren.

Als ich wieder zu mir kam, hatte ich bloß eine Scheißangst.

Alles war weg. Ich wusste nicht, wer ich war, ob ich da war oder wo ich war.

Nicht mal die Uhrzeit wusste ich. Und ich muss immer die Zeit wissen.

Dann war da draußen so 'ne Drecksnutte. Die fiel über mich her.

Mann, war die vollgeknallt.

Sie nimmt mich am Arm. Ich lasse sie machen.

Sie starrt mich an. Sie schleppt mich auf ihr Zimmer.

Und da macht sie mich fertig. Schlimmer als der Film.

Als sie nackt vor mir stand, kam ich zu mir.

Da bekam ich Angst vor dem weißen Fleisch.

Dann klebt sie an mir und will mich ausziehen.

Ich sehe ein Messer auf dem Tisch.

Nichts anderes.

Ich nehme das Messer...

und steche sie einfach ab.

Steche sie ab.

Er schlief noch nie mit einer Frau. Der Sex- Akt wäre für ihn ein solcher Existenzverlust,

dass er dazu nicht fähig ist. Seine Gewalt diente ihm dazu, sich zurück zu holen,

was ihm geraubt wurde.

Und unter all dem steckt tiefer Hass.

Auch wenn er sich heute mit der Maske der Freundlichkeit präsentiert.

Ich würde mich gerne persönlich um ihn kümmern.

Was genau meinen Sie denn mit persönlich?

Wie Sie wissen, stehe ich den traditionellen Methoden kritisch gegenüber.

Ich möchte einen anderen Ansatz probieren. Alleine, um jede Störung zu vermeiden.

Mir wurde bewusst, dass Zyto bereits in mir existierte.

Dass er sich mit der Idee der Maschine vermischte. Er und sie waren das Gleiche.

Diese Vorstellung erschreckte mich zutiefst.

Ich hatte dich zum Mittag erwartet. Hast du vergessen, dass Dienstag ist? - Entschuldige.

Ich rief in der Klinik an. Du warst nicht da. - Nein. - Auch nicht im Labor. Wo warst du?

Äh, was heißt, wo warst du? Verlangst du, dass ich mich für jede Stunde rechtfertige?

Wo ich war? - Du warst bei ihr. - Ja.

Das sagst du mir so einfach. Léonard, sei so lieb, spiel da hinten.

Wieso nicht? Würde ich nein sagen, würdest du mir nicht glauben. - Sag' mir die Wahrheit.

Die Wahrheit. Die Wahrheit ist, dass du gern leidest. - Ich rief weder an, um zu leiden

noch um zu erfahren, wo du warst. Ich wollte dir nur sagen, dass Léonard Ferien hat

und dass es schön wäre, wenn wir wegfahren. Ich kann nicht weg. - Nicht mal für 3 - 4 Tage?

Ihretwegen?

Ja, ihretwegen. - Marc, hör auf, dich über mich lustig zu machen.

Es ist schon demütigend genug. Du musst nicht noch eins drauf setzen.

Warum sagst du nichts? - Ganz einfach. Weil du mir sowieso nicht glaubst, was ich sage.

Dein Verstand wird durch die Vorstellung getrübt, dass ich dich mit Marianne betrüge.

Also komm. Ruf sie an. - Es ist immer noch der A.B. dran. - Dann ist sie auch immer nicht da.

Woher weißt du, dass sie nicht da ist?

Papa, Papa.

Papa, das Auto ist runtergefallen.

Va kussi par desteranok. Wir vertreiben sie wie die Ameisen, all die kleinen Vampire,

die hier in den Ecken sind. - Va kussi par desteranok. Va kussi par desteranok.

Va kussi par desteranok. Va kussi par desteranok. Danke.

Warum liebst du Mama nicht mehr? - Ich liebe sie durchaus noch.

Und warum streitet ihr euch dann? - Tun wir doch überhaupt nicht.

Es passiert. Danach ist es wie vorher. Los, komm.

Ich mag es nicht, wenn ihr euch streitet. - Jetzt kennst du die Beschwörungsformel

und kannst alleine hier runter gehen. Und da ist der Schlüssel. Siehst du, da am Schalter.

Sie haben auf mich gewartet? - Hier am Hals stimmt was nicht. - Erzählten Sie's Fabricant?

Nein. - Setzen Sie sich mal da hin.

Sagen Sie ah! - Ah.

Zu machen. Anspannen. Gut. Ist nicht schlimm. Das sind Pilze. - Was für Pilze?

Das kommt durch die Antibiotika. Wird ein bis zwei Tage dauern. - Aber der andere Schmerz.

Was ist das? - Nichts weiter. Ist wohl ein Muskelkater. Sie knirschen mit den Zähnen.

Das sieht man an der Abnutzung. Denken Sie nicht mehr dran.

Das wird vorbei gehen. Haben Sie sich meinen Vorschlag überlegt?

Also ich weiß nicht. Ist es bestimmt nicht gefährlich?

Absolut nicht. - Sonst würden Sie es nicht machen?

Sie sagten mir, ein bisschen von Ihrem Gehirn in meinem? - Es geht nicht ums Gehirn,

sondern um den Geist. Um die Substanz der Psyche. Ich weiß nicht, wie man das benennt.

Ich will mal so sagen. Sie wird verstehen, dass Sie anders sein können.

Indem Sie es durch eigene Erfahrung erleben.

Ich soll anders sein. Und Sie? - Es ergeht mir genau so, aber nur für ein paar Minuten.

Wir werden nicht mehr wissen, wer wer ist? - Ja.

Wir werden zwei in einem sein. Ein Wesen, das die Fähigkeit besitzt, sich selbst zu denken.

Man muss nicht operieren? - Nein. - Man muss nichts schlucken, keine Spritzen? - Nein, nein,

überhaupt nichts. - Und die anderen sind einverstanden? - Halten Sie nur den Mund.

Ist also doch gefährlich. - Nein, aber wenn es bekannt wird, wird es viele Neider geben.

Und alle werden sich auf mich stürzen.

Wann wird es sein? - Morgen.

Wann morgen?

Im ersten Schritt der Operation muss man analysieren... - Wieso Operation?

Na ja, das Verfahren, wenn Sie wollen.

Das Verfahren besteht darin zu analysieren, was wir in der Hirnmaterie gespeichert haben.

Das geschieht zunächst durch die Konzentration von Neurotransmittern,

dann durch die Öffnung von Kanälen und Erleichterung des Flusses von Nervenimpulsen.

In einem 2. Schritt machen wir den Transfer.

Das geschieht damit: mit dem MB, das 4.000 Mal stärkere Energie produziert als Ferrit.

Halt, bitte setzen Sie sich. Kommen Sie.

Nur für einen kurzen Moment werden Sie... Nein, kommen Sie. Lassen Sie mich.

... sowas wie einen leichten Schmerz spüren; einen nicht besonders starken Stromstoß.

Das kann ich noch nicht verhindern.

Sind Sie bereit?

Dann fangen wir an.

Drücken Sie mal den Knopf rechts von Ihnen.

Was ist passiert?

Ist es schief gelaufen? - Nein, wir müssen zum Ausgangspunkt zurück. Drücken Sie den Knopf,

rechts von Ihnen. Den grünen Knopf. Die Rückkehrtaste. Hören Sie? Drücken Sie!

Worauf warten Sie noch? - Warum bin ich auf Ihrem Platz? Bin ich das?

Und Sie? - Haben Sie verstanden? Sie müssen drücken, dann wird alles wieder normal.

Worauf warten Sie? Drücken Sie? Was machen Sie? Bleiben Sie sitzen.

Aufstehen, Dr. Lacroix. - Nein, das können Sie nicht machen.

Los, ich bringe Sie in die Klinik zurück. - Wozu? Sie werden bloß Ärger kriegen.

Sie werden sich ganz schnell verraten und ich werde... - Was werden Sie?

Wer wird Ihnen denn glauben, dass Sie Dr. Lacroix sind? Ich bin Dr. Lacroix.

Los, ich bringe Sie jetzt in die Klinik. Dort bekommen Sie ein wunderschönes Zimmer.

Und kein Mensch wird das mitkriegen.

Nein.

Lass das.

Ein Unfall? - Nichts passiert. Ich war in Gedan- ken. Der Wagen ist abgegangen, wie ein Furz.

Sie bluten ja. - Ach, das. Da bin ich wohl irgendwie gegen den Rückspiegel geknallt.

Sind Sie allein? - Ja, warum? - Ach. Nur so. Ist Ihnen bestimmt nichts passiert?

Nein, es geht mir gut. Außerdem bin ich Arzt.

Das trifft sich gut. Direkt vom Produzenten zum Konsumenten. - Ja, genau.

Kommen Sie allein zurück auf die Straße? - Ja, sicher. Mit dem Wagen ist das kein Problem.

Soll ich Ihnen wirklich nicht helfen? - Nein, danke. Ich will erst mal durchatmen.

Hübsche Landschaft hier. - Gut, wie Sie wollen. Trotzdem noch einen schönen Tag.

Danke. Wünsche ich Ihnen auch.

Sind Sie sicher, dass ich mich nicht anstecken kann? - Ja, Doktor. Ich desinfizierte die Wunde.

Ich habe kein Vertrauen zu dem Dreckstall hier.

Na, wie geht's? Er hat nur eine kleine Gehirn- erschütterung. Wir gaben ihm ein Mittel.

Hat er nichts gesagt? - Nein, er ist im Tran. Was sehen Sie für die nächste Zeit vor?

Für die nächste Zeit? Für die nächste Zeit!

Verordneten Sie ihm Tamoril? - Tamoril? Ja.

Ja, ja. - Sagen Sie bloß, Sie wissen es nicht mehr? - Doch, doch.

Natürlich war es Tamoril. - Wie reagierte er darauf? - Wunderbar. Wunderbar.

Gut, dann bleiben wir dabei.

Marc, kann ich Sie 2 Minuten sprechen?

Marc, ich verstehe das nicht. Letzte Woche verweigerten wird Ihnen den Ausgang,

und Sie gehen heute mit ihm raus, ohne uns zu fragen. Wie kommen Sie dazu?

Entschuldigung. - Es geht nicht um Ihre Entschuldigung. Der Mann ist gefährlich.

Auch wenn Sie Sympathie für ihn empfinden, kann er immer einen Rückfall haben.

Ich muss schon sagen, Marc, das war sehr, sehr leichtsinnig von Ihnen.

Marc, da ist es.

Nehmen Sie Platz.

Ich bat Fabricant und die Schwestern um Diskretion. Gerüchte kann ich nicht verhindern.

Ist Ihnen nicht gut? - Doch.

Doch, aber ich fühle mich ein bisschen daneben.

Machen Sie keinen Urlaub? - Urlaub?

Ich muss ihn doch unter Beobachtung halten. - Das ist doch gar nicht Ihre Aufgabe.

Darf ich Ihnen einen Rat geben? Sie sollten ihm eine Weile aus dem Weg gehen. - Unmöglich.

Dann baut er Scheiße. - Ich bestehe darauf, Marc.

Sie machen mir immer mehr Sorgen.

Gibt es etwas, wovon ich nichts weiß und was mir Klarheit verschaffen würde?

Nein, ich, ich... - Wenn ich irgend etwas für Sie tun könnte, dann wäre es mir ein Vergnügen.

Möchten Sie nach Hause fahren?

Ja, ich möchte aber vorher anrufen und sie darauf vorbereiten.

Machen Sie nur. Nehmen Sie ruhig mein Telefon. - Ja.

Papa, Papa.

Bist du verletzt? - Ja, ein bisschen. - Hattest du eine Prügelei?

Nein, wir hatten einen Unfall. - Du und der Verrückte?

Das ist kein Verrückter, meine kleine Ratte. - Ist ihm was passiert? - Ja. - Was Ernstes?

Ja, meine kleine Ratte. - Warum fuhr er?

Das hat aber gedauert. Ich machte mir Sorgen. - Ich bin nicht gleich losgefahren.

Du hast mir nichts von einer Verletzung gesagt.

Woher kommt denn das Blut? - Er hat sich den Kopf an der Tür aufgeschlagen.

Warum ist der Verrückte gefahren?

Ich sagte, er ist nicht verrückt, meine kleine Ratte. - Du bist gemein. Du tust mir weh.

Ich bin nicht deine kleine Ratte. - Du hast ihm weh getan. Warum nennst du ihn kleine Ratte?

Das war unklug, ihn ans Steuer zu lassen.

Aber er war total geil drauf. - Geil drauf?

Ja, er hatte tierisch Lust. - Das ist doch kein Grund. Immerhin ist er wahnsinnig.

Was hat er noch gemacht? Das ist doch der, der Frauen erstochen hat, nicht wahr?

Ein Schwerverbrecher.

Marc, was ist denn?

Stimmt was nicht?

Doch es geht schon. - Sagte ich etwas, das dir nicht passt?

Du darfst nicht sagen, dass er ein Schwer- verbrecher ist. Er hat niemanden getötet.

Er war es nicht. - Aber entschuldige mal. Du hast doch selbst gesagt, er hat...

Marc weiß, dass ich die Frauen nicht umgebracht habe.

Hat jemand angerufen?

Hugues. - Hugues?

Was hat er gesagt? - Nichts weiter. Er sagte mir, du hast einen Unfall gehabt.

Und weiter? Er fragte mich, wie ich dich finde. - Und weiter? - Aber da ist nichts weiter.

Wie redest du mit mir? Habe ich dir was getan?

Hat sonst niemand angerufen? - Wie wäre es, wenn du duschst?

Dann kümmere dich um Léonard. Ich glaube, du hast ihn gekränkt.

Wo hat er sich versteckt? - Er müsste in seinem Zimmer sein.

Er bewundert dich. Deshalb ist er da so empfindlich. Verstehst du das nicht?

Warst du bei Léonard? - Ja. - Ist dir ein Polohemd recht? - Ja.

Ich weiß nicht, ob ich deine Jacke zur Reinigung bringen kann. Als ich da vorbei fuhr,

da war sie geschlossen.

Ziehst du dich nicht aus? - Doch.

Gib mir deine Jacke.

Gefällt es dir nicht?

Weil du nichts sagst.

Ist dir nicht aufgefallen, dass ich beim Friseur war? - Ja, und ob.

Ja, verzeih mir. Das steht dir wirklich gut. Wirklich gut.

Lüge doch nicht. - Nein, das stimmt. Ich habe nicht gelogen.

Ich sagte nur nichts, weil meine Zeit so wichtig ist, um darauf zu achten,

was sich verändert und was nicht. Na gut, du willst von mir hören, dass du schön bist.

Du bist schön. Du bist schön.

Ich möchte nur, dass du mich ansiehst. Ich möchte nur wissen, ob ich dir noch gefalle.

Nichts weiter.

Entschuldige.

Übrigens, falls er mal anruft, höre dir sein Gejammer nicht an, sondern leg auf.

Hat er deine Nummer? - Weißt du, was ich mir überlegt habe?

Wenn du einen Ausflug mit einem Verrückten machst,...

Verzeihung, mit einem Kranken, dann solltest du eine Pistole mitnehmen.

Du hättest ihm 8 Kugeln in den Kopf jagen können. - Er hat doch überhaupt nichts getan.

Wir hatten bloß einen Unfall.

Aber bestimmt wollte er dir etwas tun? - Warum sagst du das?

Das sieht man. Du hast ja immer noch Angst. - Mein Spatz, ich habe überhaupt keine Angst.

Ich habe keine Angst.

Bist du müde? Willst du schlafen?

Es ist heiß heute Abend.

Hast du Cédric gesehen?

Ja, habe ich.

Und er hat nichts gefunden? - Nein.

Willst du es mir nicht sagen? - Nein, er hat wirklich nichts gefunden.

Ist dir wieder schwindelig geworden?

Gute Nacht.

Gute Nacht.

Ich komme schon.

Verzeihung, Doktor. Ich wusste nicht, dass Sie hier sind.

Das macht nichts. Als er mich sah, erinnerte er sich an den Unfall.

Warum starren Sie mich so an? - Das wollte ich nicht. - Also bitte, ich habe nicht viel Zeit.

Wie ist das, wenn Sie mich sehen? Erkennen Sie mich wieder? Ich bin Dr. Lacroix.

Er will sehen, wie es Ihnen geht. Geht es Ihnen gut? Mir geht es gut.

Ich habe eine schöne Nacht hinter mir.

Der Anzug gefällt mir.

Versuch so was nicht noch mal. Nie wieder.

Wenn du Dummheiten machst, bringe ich deine Frau um und die Ratte auch.

Hämmer dir das ja in deinen Schädel. Notfalls jage ich mir eine Kugel in den Kopf.

Dann wirst du für den Rest deines Lebens weinen, wenn du in den Spiegel siehst.

Marie. - Was ist mit ihr? - Ich hoffe, Sie haben Marie nicht angerührt?

Ich tat ihr nichts, falls du das meinst.

Ich fasste sie nicht mal an.

Was machst du heute? - Nichts.

Was heißt nichts? Hast du keine Termine? - Nein. Ich habe Urlaub.

Musst du nicht in die Klinik? Ich rate dir, sag mir alles.

Wenn du mir etwas verschweigst, schlage ich den beiden die Fresse ein.

Deine Frau hat einen Cédric erwähnt. Wer ist das?

Warum lächeln Sie? - Fühlen Sie sich gut?

Bestimmt nicht mehr lange. - Warum? - Weil Sie schwer krank sind.

Was habe ich denn? - Einen Tumor. - Einen Tumor? - Am rechten Ohr. Am Hörnerv.

Lässt man ihn wachsen, werden Sie leiden. Wenn man operiert,... - Was ist dann?

... läuft es aufs Gleiche hinaus. Sie sind erledigt. Sie kommen nicht davon.

Davon weiß nur Cédric. Er machte eine Tomografie von mir. Fragen Sie ihn.

Er kommt heute Abend. - Heute Abend? - Er wird sagen, es sei halb so schlimm.

Aber er lügt, weil er weiß, dass ich keine Chance habe.

Haben Sie Schmerzen?

Haben Sie Schmerzen?

Warum hast du mir das nicht früher gesagt? Du wolltest mir diese Scheiße anhängen, he?

Antworte gefälligst.

Da. Der Tumor ist genau da, wie du siehst.

Ja. - Ja, genau am Eingang des Innenohrs.

Das wäre nicht so schlimm. Das Problem ist der Nerv. Siehst du ihn dort?

Er führt vom Gehirnstamm zum Ohr. - Und wenn man operiert? - Du weißt,

dass eine Operation nicht in Frage kommt. - Ja, kapiert, aber wenn man operieren müsste?

Hattest du wieder Schwindelanfälle? - Schwindelanfälle?

Du sagtest mir doch, dass du Schwindelanfälle hast. - Ja.

Gut. Selbst wenn du Schwindelanfälle hast, ist es nicht weiter beunruhigend.

Trotzdem sprachst du von einer Operation. Was wäre dann? - Also, wenn man operiert,

wären die Probleme vorprogrammiert.

Sie können von Taubheit bis zu einer partiellen Gesichtslähmung gehen.

Selbst wenn die Operation perfekt gelungen ist. Aber das weißt du doch alles selbst.

Ich wiederhole: Eine Operation kommt für dich nicht in Frage.

Die mittlere Gehirnarterie kann sich plötzlich zusammenziehen. Das ist unvorhersehbar.

Und inoperabel. Du wirst sicher 500,

bis dein Neurom sich vielleicht regt. Es gibt also keinen Grund zur Panik. - Nein, gar nicht.

Gestern war ich kerngesund und plötzlich habe ich heute diese Scheiße im Ohr.

Willst du noch einen? - Ja.

Sag mir die Wahrheit. Ist es schlimm?

Nein, es ist überhaupt nichts. Außer, es gäbe eine Komplikation. Das ist unwahrscheinlich.

Du siehst doch, dass er Angst hat. - Er weiß genau, dass es nichts Ernstes ist.

Deshalb verstehe ich die ganze Fragerei von ihm nicht. Das ist beinahe lächerlich.

Glaubst du, dass er nicht die Wahrheit sagt? - Ich bin mir sicher, dass er lügt.

Wie kommst du darauf? Hast du jemand Anderes konsultiert?

Bitte sag mir doch, warum sollte Cédric dich belügen? - Weil es schlimm ist. Sei jetzt still.

Sei still.

Oh ja.

Ja.

Ja.

Ich habe dir doch gesagt, ich hörte es läuten hören. Du glaubst mir ja nicht.

Ja, sonst hätte längst jemand für Sie angerufen.

Marianne, hier ist Marc. - Marc? Welcher Marc? - Ich bin's Marc, Marc Lacroix.

Es ist sehr ernst. Ich muss dich unbedingt sprechen. - Aber Sie sind nicht Marc Lacroix.

Doch, ich bin's. Ich bin unten in einer Telefonzelle.

Ja? - Bitte leg nicht auf, Marianne, dann wirst du merken, dass ich es bin.

Es ist nur alles wegen der Maschine. Ich tat es, Marianne.

Trotz meines Versprechens tat ich es. Es ist schrecklich. Ich bin jetzt in seinem Körper.

Es ist seine Stimme, die du hörst. Ich erkläre es dir. - Nein. - Lass mich raufkommen.

Nein, nein, Sie dürfen nicht raufkommen.

Marianne, du musst mir glauben. Nur du kannst mir glauben, weil nur du Bescheid weißt.

Marianne, ich bin es. Wir sahen uns erst Samstag. Du warst ganz in schwarz.

Und ich erzählte dir alles. - Nein, das ist nicht möglich.

Marianne, ich bin es. Wenn du mir nicht glaubst, bin ich erledigt.

Nein, Marianne, hab' keine Angst. Lass mich rein, Marianne.

Lass mich rein. Ich kann nicht mehr. Marianne, ich flehe dich an, bitte lass mich rein.

Ich erkläre dir alles. Ich bin es Marc. Bitte hör mir doch zu, Marianne.

Lass mich rein. Ich flehe dich an. Ich bin's. Ich bin Marc.

Marianne.

Sieh mich lieber nicht an.

Hör mir zu. Du hast eine Narbe am Knöchel.

Die hast du von einem Sturz mit dem Rad.

Du hast einen Leberfleck an der Hüfte.

Du wolltest Tänzerin werden. Du liebst Kerzen. Du liebst die Malerei.

Du magst Pfingstrosen. Stell mir Fragen. Frag mich.

Kaufst du etwa auch schon hier ein? - Ich komme von der Tournee. Es lag auf dem Weg.

Marie, ich muss dich sprechen. - Nicht nötig, ich weiß, was du sagen willst. - Nein.

Das kannst du nicht wissen. - Ist ja das Letzte, dass du hier auftauchst.

Hör mir zu, es ist sehr ernst. - Ja, es ist ernst.

Lass mich bitte ausreden, sonst kann ich dir nicht helfen. - Guten Tag. - Guten Tag.

Ja, ja, ich habe noch nie eine Rolle so lange gespielt. Ich dachte es würde mir langweilig.

Aber nein. - Mein Vater kaufte mir einen Walkman. - Dein Vater kaufte dir 'n Walkman?

Super. - Er war geil drauf.

Nein, warte. Tu das lieber nicht, mein Kleiner. Sonst kriegen wir Ärger. - Was für Ärger denn?

Dass man uns ins Gefängnis wirft und wir das Doppelte zahlen müssen. - Das ist unwahr.

Dann frag doch. - Sollen wir zur Kasse gehen? - Der Walkman löst sich nicht in Luft auf.

Mama, ich habe Durst. - Wir gehen gleich. Wir brauchen nicht mehr lange.

Du musst dich in Acht nehmen. Du darfst nicht mit ihm zusammen bleiben. Er ist gefährlich.

Marc ist gefährlich? - Ja. Nicht so laut. Du wirst mich für verrückt halten. Du musst abhauen.

Bitte vertrau' mir. - Ich haue ab, damit du meine Stelle einnimmst. - Nein, es ist schlimmer.

Marc machte ein Experiment mit einem Verrückten. Sie tauschten die Körper.

Die Körper getauscht? - Ja, ich bin die Einzige, die es weiß.

Dieser Kerl ist gefährlich. Glaub mir. Ich flehe dich an. - Hältst du mich für eine Idiotin? - Nein.

Marc ist da, wie du siehst. - Nein, du kapierst es nicht. Ich schwöre dir, dass ist nicht Marc.

Marc ist bei mir. - Redet ihr über mich?

Ich sagte nur zur Marie: Ich wundere mich, dass Sie persönlich einkaufen gehen.

Ich hätte viel mehr vermutet, Sie wären bei Ihren Kranken.

Na ja, es gibt dich überall Kranke.

Allein hier gibt es genug davon, um einen Einkaufswagen zu füllen.

Marianne sagt, du wärst nicht Marc und dass du gefährlich wärst und dass Marc bei ihr sei.

Und weiter?

Tja, ich habe... Aber das habe ich nicht gesagt.

Ich, ich weiß gar nicht mehr, was ich sage.

Es ist wohl besser, wenn ich jetzt gehe. - Einen Moment mal. - Ich muss aber los.

Wo wollen Sie hin? - Ich muss nach Hause.

Warum lässt du sie nicht gehen, die blöde Kuh? - Ich bitte um Entschuldigung, Marie.

Ich weiß nicht mehr, was ich tue.

Hallo? Ja?

Ja.

Ja, ich verstehe. Vielen Dank.

Auf Wiederhören.

Er ist abgehauen. Er hatte wieder einen Anfall. Er hat einen Pfleger zusammen geschlagen.

Hat er ihn getötet? - Nein, er schlug ihn bewusstlos.

Wird er jetzt hier her kommen? - Ganz bestimmt nicht, meine kleine Ratte.

Er wird versuchen, sich so weit wie möglich zu verpissen.

Hast du Schmerzen? - Nein, wieso? - Weil du dich ans Ohr gefasst hast. - Das war unbewusst.

Ich finde, wir sollten untertauchen, bis die Polizei ihn wieder geschnappt hat.

Hast du Angst, dass er hier her kommt? - Ich traue diesem Tier alles zu.

Und wo sollen wir hin? - Überlege ich gerade.

Sorge dich nicht. Solange ich da bin, wird er sich nicht her trauen.

Das kann er nicht. Er hat Angst vor mir.

Warum bleibt ihr nicht hier in Versailles? - Wir sind zu dritt, Marie-Thérèse. - Na und?

Wir würden es auch zu zwölft schaffen.

Nein, wenn ich in Versailles bleibe, kann er mich finden. Er weiß,

dass hier Freunde von mir sind. Außerdem erwähnte ich mal versehentlich deinen Namen.

Er erinnert sich an alles, was ich sage. - Dann macht doch Urlaub. Oder verreist ihr nicht?

Willst du wirklich nicht verreisen? Irgend was hat er dieses Jahr gehen Urlaub. - Nein.

Quatsch. Ich will da sein, wenn sie ihn schnappen. Die anderen sind alle blöd im Kopf.

Blöd im Kopf? - Ja, Schwachköpfe. Ich lasse mir nicht 18 Monate Arbeit kaputt machen.

Nein.

Nein, nein. Am besten gehen wir ins Hotel.

Dann wird es wie in den Ferien.

Hey, was hältst du davon, Léonard?

Wovon? - Na, dass wir alle drei für eine Weile im Hotel wohnen. - Au ja, prima.

Na also. Hey, was machst du denn da? Na komm schon. - Mach's doch selbst.

Siehst du. - Das schafft kein Mensch. - Das kann man schaffen. Mach schon.

Hey, Scheiße. Was willst du da? Hau ab. Der will mich beißen. - Was ist los?

Na komm her. Was hast du ihm denn getan? Ich weiß gar nicht, was er gegen dich hat.

Hat er dich gebissen? - He? - Seltsam, sonst ist er doch immer bei dir. - Nein, der will...

Bestimmt ist es, weil ich mich aufgeregt habe.

Spielen wir eine Partie?

Ich fürchte, das schaffe ich heute Abend nicht. - Ach, komm. - Nein, wirklich nicht, Martial.

Diese Sache blockiert mich zu sehr. Ich könnte mich überhaupt nicht konzentrieren.

Das ist das Schlimme dabei. Weißt du, worauf ich Lust hab? Ich möchte etwas flippern.

Was, du kannst flippern? - Da staunst du was? Und dir stopfe ich mal das Maul.

Lass mich ran, Léonard.

Du bist ja irre. - Du bist ja beinahe professionell.

Lässt du mich wieder ran? - Hör mal, ich fing gerade erst an.

Schön, dich wieder zu haben. - Ja.

Jetzt sag' mal ganz ehrlich,

was ist da mit Marianne? - Nichts.

Du willst es mir nicht sagen? Bist du sicher, dass es mit ihr aus ist? - Ja.

Was hast du ihr getan? - Nichts.

Warum hatte sie solche Angst?

Marc!

Marc.

Mach die Augen zu. - Warum? - Mach die Augen zu, bitte.

Warum darf ich dich nicht ansehen? - Weil ich nicht kann. - Was kannst du nicht?

Mach die Augen zu, habe ich gesagt. - Ekelst du dich von mir? - Nein.

Ganz sicher nicht?

Warum Marc? Ich dachte schon, du würdest nie mehr mit mir schlafen. - Sei bitte still.

Ich muss mit dir... - Sei still, bitte. Bitte sei still.

Es war 5 - 6 - 7.

Marc?

Marc. Was hast du denn?

Was ist denn? - Lass mich in Ruhe.

Lass mich.

Guten Tag. Ich reservierte auf den Namen Lacroix.

Bekomme ich einen Fernseher? - Natürlich bekommst du einen, ganz für dich allein.

Und ich darf auch fernsehen? - Ja.

Hast du immer noch Ohrenschmerzen?

Darüber wird nicht gesprochen, sagte ich. - Aber deshalb schlägst du das Kind nicht.

Entschuldige bitte. Alles klar, ja?

Zimmer 26, Monsieur Lacroix. - Zimmer 26? Vielen Dank.

Gehen wir, meine kleine Ratte.

Was machen Sie hier? - Wo ist Marc?

Was wollen Sie mit dem Messer?

Wo ist er? - Ich weiß nicht.

Aber ich sah doch, wie er mit Ihrem Wagen wegfuhr.

Tun Sie das Messer weg.

Ich fragte, wo er ist. - Ich sagte Ihnen doch, dass ich es nicht weiß. - Ach, so?

Sie schliefen miteinander. Hat er dich...? - Nein, nein. - Was, nein? - Nein.

Wir schliefen nicht mit einander. - Willst du mich verarschen? Sieh dir mal das Laken an.

Hast du es wenigstens geschafft, seinen Schwanz steif zu kriegen? - Nein.

Geh endlich auf.

Wo ist Marc?

Er sucht Sie. - Wo denn? - Bei sich zu Hause.

Bitte tun Sie doch das Messer weg.

Erwähnte er nicht, dass ich auf Messer stehe?

Ja. Bitte gehen Sie. Er wird jede Sekunde wieder hier sein. - Ach ja?

Zieh dich aus. Zeig mir dein Fleisch. - Nein. Ich ziehe mich nicht aus. - Warum nicht?

Du hast dich auch vor ihm ausgezogen. Warum nicht vor mir?

Na los jetzt.

Ah, richtiges Hühnerfleisch, he? - Ja.

Komm, zieh dich mal ganz aus. Hast du etwa Angst, dass ich dir mein Ding reinstecke?

Sagte er dir, dass ich noch nie gebumst habe?

Weißt du, dass ihr Frauen mir Angst macht mit dem, was ihr zwischen den Beinen habt?

Nein. - Zeig her. Los, zieh dich aus. Zeig's mir ordentlich.

Ich mache mir vor Angst in die Hose. Zeig her. Ist das geheim? - Nein. Nein.

Los, los, los!

Nein. - Oh, doch. Ich murkse dich ab.

Ich schlitze dich ein bisschen auf. Von all dem weiß er nichts.

Ich bin ein geiler Bock. Er weiß noch nicht, dass ich letzte Nacht seine Frau bumste.

Glaubst du mir nicht? - Doch, ich glaube Ihnen. - Ich vögelte sie.

Ich vögele dich auch und spritze meinen Samen in dich rein. - Kommen Sie mir nicht näher.

Kommen Sie mir nicht näher.

Ich bin im Augenblick nicht zu sprechen. Sie können mir nach dem Pfeifton aufsprechen.

Vielen Dank für Ihren Anruf.

Marianne, mein Schatz, ich bin's. Ich kam nicht ins Haus rein. Es ist abgeschlossen.

Hallo. Michel, mein Schatz. Hier ist nicht Marianne. Ich bin's, Marc.

Was machen Sie da? Wo ist Marianne? - Ich warte auf sie.

Wie kamen Sie rein? - Mit deinen Schlüsseln.

Und Marie? Wo ist Marie? - Keine Sorge, die spielt mit der Ratte. Ich möchte dich treffen.

Würden Sie nach Luv Sienne zurückfinden?

Nein, wir treffen uns im Jardin du Luxembourg.

Warum im Luxembourg?

In der Rue de Medici ist eine Telefonzelle. Da erwartest du meinen Anruf, verstanden?

Verstanden.

Hey.

Bist du allein? - Natürlich. Wo ist Marie? - Es geht ihr blendend. Mir war heute schwindelig.

Ich kotzte. Ist das normal? - Das ist noch gar nichts. So fängt's immer an.

Cédric behauptet das Gegenteil. - Er lügt. - Ich habe die Schnauze voll. Das soll aufhören.

Erst sagen Sie mir, wo Marie ist.

Ich lasse mich nicht erpressen. - Rufen wir sie an, damit ich ihre Stimme höre.

Aber gehen wir woanders hin. Dieses Gitter macht mich ganz nervös.

Was dann? - Dann telefoniere ich mit Marianne.

Und weiter? - Dann fahren wir nach Luv Sienne.

Warum Marianne anrufen? - Weil sie sonst vielleicht die Polizei anruft.

Außerdem möchte ich...

Warum bleiben Sie da stehen? Sehen Sie mich an.

Was haben Sie gemacht? Haben Sie sie getötet? - Nein. - Verletzt? - Nein.

Doch, Sie haben sie getötet und jetzt haben Sie Angst. - Wovor soll ich Angst haben?

Marcs Fingerabdrücke sind auf dem Messer, nicht meine.

Auf dem Messer?

Es ist einfach passiert. - Ist sie tot? Du Drecksau. Was hast du gemacht?

Warum hast du das getan? - Halt's Maul. Du brachtest mich auf sie.

Warum sie? Was hat sie getan? Warum sie? - Sie spielte mit meinem Schwanz.

Du hast sie gevögelt. Frage ich etwa wieso? Hey! Moment. Wo wollen Sie hin?

Wenn du irgend was unternimmst, steche ich deine Frau ab und die Ratte auch.

Ach.

Was machen Sie hier? Hier ist kein Geld.

Nein, ich will kein Geld. Ich bin ein Freund von Marc. - Sie sind sicher kein Freund von Marc.

Sie sind...

Guten Tag, Monsieur.

Entschuldigen Sie. Ist Monsieur Lacroix auf seinem Zimmer? - Er ging vor 1 Stunde weg.

Und Madame Lacroix? - Ist oben. - Dann möchte ich sie anrufen. - Die Kabinen sind dort.

Bitte wählen Sie zuerst die Eins. - Danke.

Ist da die Polizei?

Danke.

Sie kommen.

Wissen Sie genau, dass sie oben ist? Es geht niemand ran. - Ich glaube, sie ist oben.

Wissen Sie's, oder nicht? - Es heißt, Monsieur Lacroix ging allein weg vor 1 Stunde.

Das heißt, ich weiß nicht mehr. Haben Sie einen Moment Geduld. - Ich warte.

Ich versuche es selbst.

Nein, Madame Lacroix, gehen Sie wieder rauf. Die Polizei wird gleich hier sein.

Keine Bewegung. Weg da.

Fahren Sie los. Die Polizei ist im Hotel. - Wo ist Marie? - Im Hotel mit Léonard.

Fahren Sie. Der Empfangschef erkannte mich. - Wer sagt mir, dass du nicht die Polizei riefst?

Dann wäre ich wohl kaum hier. - Ich will nicht wieder in den Knast. - Ich bringe Sie zur Klinik.

Nur dort sind Sie in Sicherheit. - Ich will da nicht hin. - Ich hole Sie da raus, versprochen.

Fahren Sie endlich los. - Du machst es ja doch nicht.

Worauf warten Sie? Dass sie die Straße absperren?

Hast du Angst?

Und wenn ich dich hochgehen lasse? - Das werden Sie nicht.

Das werde ich niemals zulassen.

Na komm, mach dir die Freude. Dann gibt es nie mehr einen Dr. Lacroix.

Sie haben sowieso keine Wahl. Sie sind schon jetzt erledigt.

Der Tumor bringt Sie um oder macht Sie wahnsinnig.

Aha.

Setzen Sie sich.

Los, setzen Sie sich.

Ist das alles, was man tun muss? - Ja, setzen Sie sich.

Du hast es eilig, zu dir zurück zu kommen.

Du wirst ganz schnell wieder nach oben kommen und ich bleibe mir selbst überlassen.

Setzen Sie sich. - Hab Geduld.

Lass es mich nur etwas genießen.

Es ist das letzte Mal, dass ich mich mit deinen Augen sehe.

Wenn Sie sie nur nicht umgebracht hätten.

Sie würden verdammt gerne schießen, he? - Seien Sie still.

Es ist schwer, sich selbst zu töten.

Selbst, wenn man sich hasst.

Ich sehe nur Hass in deinen Augen. - Seien Sie still.

Marie.

Die habe ich gebumst.

Halt's Maul. - Jede Nacht. - Halt's Maul.

Und jetzt werde ich sie töten. - Halt's Maul. - Ich werde sie töten. - Sei still. Halt's Maul.

Halt's Maul, Du Schwein, halt's Maul.

Hotel Regine. - Guten Tag. Kann ich Madame Lacroix sprechen? Zimmer 26.

Madame Lacroix ist bereits abgereist. - Wann? - Das kann ich Ihnen nicht sagen, Monsieur.

Hinterließ sie keine Adresse? Hier ist Monsieur Lacroix. - Ah, ich habe eine Nachricht für Sie.

Ja und? Nun sagen Sie schon. - Ihre Telefonnummer: 4 7 5 6 3 1 2.

4756312. Danke.

Hallo? - Marie? - Marc, ich bin so froh, deine Stimme zu hören.

Warum rufst du erst jetzt an? Wo bist du? - Zu Hause. Warum seid ihr aus dem Hotel raus?

Ich habe Angst. Er fand uns. Er war heute im Hotel. - Ich weiß.

Die Polizei sagte es mir. - Sagten Sie dir, dass er bewaffnet ist? - Ja.

Sei vorsichtig. Vielleicht treibt er sich vorm Haus herum. Er war auch schon hier.

Ja, ich weiß das. Er wurde am Gare de Lion gesehen. Bald haben sie ihn.

Er wurde am Gare de Lion gesehen. - Mit wem sprichst du da? - Mit Martial, ich bin bei ihnen.

Was dachtest du, wo ich bin? - Ich weiß nicht.

Marie-Thérèse steht immer noch unter Schock. Martial war nicht da.

Sie steht vollkommen unter Schock. - Es ist vorbei. Keine Angst.

Ja.

Marc? - Ja. - Ach, nichts.

Ich wusste nicht, was ich machen sollte. Ich wusste nicht, dass du so lange brauchst.

Ich wünschte mir, du wärest hier. - Ich komme.

Jetzt, wo ich ihn gesehen habe, da habe ich Angst.

Du brauchst keine Angst mehr zu haben. Ich komme. - Ich liebe dich, Marc.

Endlich ist 's vorbei. - Es war meine Schuld. Ich telefonierte mit Marie-Thérèse. Du sagtest,

ich soll die Nummer nicht rausgeben. - Es ist aus. - Papa.

Mein kleiner Léonard. - Ich sah ihn und ich hatte keine Angst.

Ich sah, wie er sich mit dem Hoteltypen prügelte. - Aber du hattest keine Angst?

Nein, nur als alle anfingen zu schreien. - Ich habe eine Überraschung für dich.

Magst du einen Ausflug machen? - Und wohin?

Das sage ich nicht, sonst wär's keine Überraschung. - Du gehst nicht wieder weg?

Doch, Marie. Aber bestimmt nicht lange.

Oh, Martial, wenn du wüsstest, wie peinlich mir das ist. - Du kannst nichts dafür.

Ich hätte mir denken können, dass er hier auftaucht. - Du warntest uns. - Aber zu wenig.

Ich hätte euch Angst machen müssen, damit ihr alle zusammen verschwindet.

Das war unverzeihlich. - Nein, Marc. - Oh, doch. Ich fühle mich so beschissen. - Marc?

Ich hatte geglaubt,...

Wenn du wüsstest, wie demütigend es ist, wenn man so wenig Mut hat.

Ich kann nicht mehr aufhören zu weinen. - Hast du kein Beruhigungsmittel genommen?

Doch. Das, was du mir... - 2 Tabletten. - Doppelte Dosis. - Na bestens.

Jetzt habe ich Angst in unserem eigenen Haus. - Wenn du willst, schlafen wir heute Nacht hier.

Einverstanden? Oder was hältst du davon? - Ja, mit Vergnügen.

Léonard und ich sind in 1 Stunde wieder da. Also? Kommst du mit?

Ich habe keine Lust.

Komm lauf und hol deinen Mantel. Du sahst wieder den ganzen Tag fern. Nicht wahr?

Steig ein. - Hopp.

Kannst du was für dich behalten? - Ja.

Ein richtiges Geheimnis, das kein Mensch kennt? - Nicht mal Mama? - Nicht mal Mama.

Ich baute eine Maschine, die einen fit macht. - Die einen fit macht? - Ja.

Du wirst Kraft haben, wie noch nie. Du wirst eine Nacht durchmachen können ohne Schlaf.

Auch wenn ich müde bin? - Na klar. Du wirst topfit sein.

Hast du Lust das auszuprobieren? - Ist das die Überraschung?

Du wirst der Erste sein.

Du hast es noch nicht probiert? - Klar, habe ich das. - Dann bin ich ja nicht der Erste.

Du bist der Erste nach mir. Außerdem macht es glücklich. Du wirst dich wundern.

Wie vor ein paar Tagen mit dem Walkman. Da warst du doch glücklich?

Aber natürlich noch viel stärker. Außerdem hält es viel länger an.

Sag bloß, das hast du für die Verrückten erfunden? - Ja.

Alles klar? Bist du bereit?

Schieb die Maske runter.

Aber ich habe Angst.

Ich habe Schmerzen in meinem Kopf.

Es tut so weh. Ich habe...

Kopfschmerzen.

Ich will zu Mama. - Mund auf. Schluck die Tablette.

Gib mir die Hand und steh auf. - Ich will nicht.

Keine Angst. Es ist vorbei.

Los, komm. Hier entlang.

Hallo? - Hallo, Mama? - Nein, hier ist Marie- Thérèse. - Ich möchte Mama sprechen.

Marie. Es ist Léonard.

Ja, mein Schatz. - Papa sagte, ich soll dich anrufen, weil er zum Bahnhof ist.

Was will er da? - Er fährt weg mit dem Zug.

Die Polizei rief ihn an. Er zischte ab wie ein Furz. - Was ist er? - Er ist schnell weg,

um den Zug zu kriegen. - Moment. Langsam. Sprich nicht so schnell.

Sag mir welchen Zug? - Den nach Lion. Der Kranke baute wieder Mist.

Er nahm eine Frau als Geisel. Er will sich nur Papa ergeben. Deshalb bat die Polizei Papa,

nach Lion zu kommen. - Papa fährt nach Lion? - Sagte ich doch.

Er lässt sich bei dir entschuldigen und auch bei Martial und Marie-Thérèse. Er ruft später an.

Dich ließ er allein zu Hause? - Ja, aber das macht nichts. - Also, pass auf.

Ich komme sofort, um dich abzuholen, mein Schatz. - Mama? - Ja?

Ich möchte nicht bei Marie-Thérèse schlafen. - Warum nicht? - Das gefällt's mir nicht.

Ich habe Angst vor dem Verrückten. Ich will in meinem Bett schlafen. Ich habe Bauchweh.

Bauchschmerzen? - Ja. - Also pass auf. Ich fahre gleich los.

Aber du sagtest es nicht. - Was?

Ob wir hier schlafen. - Das sehen wir, wenn ich da bin.

Versprichst du's mir? - Meinetwegen. Jetzt leg auf. Ich komme zu dir. Leg auf. - Mama?

Ich liebe dich.

Was schaust du dir da an?

Was hast du dir da angesehen?

Warum machst du das?

Hast du noch Bauchschmerzen? - Ein bisschen.

Bist du müde?

Möchtest du schlafen? - Ja, mit dir.

Schlaf gut, mein Schatz.

Mama? - Ja, was ist? - Ach, nichts.

Gute Nacht. - Gute Nacht.

Léonard. Léonard, bist du es?

Léonard, ich bin's. Papa.

Hast du Schmerzen?

Beruhige dich. Ich tue dir nichts. Ich versprech's dir. Ich bin's, dein Papa.

Hör zu, hör mir mal zu. - Nein. - Va kussi par desteranok.

Va kussi par desteranok. - Der Fluch der Vampire. - Erinnerst du dich? - Die Vampire.

Ich will zu Mama. - Schrei nicht. Léonard. Hör auf damit. - Ich will nicht hier sein. - Hör auf.

Lass mich nicht allein. - Tue ich nicht. - Ich will nur sehen, ob sie noch da sind.

Ich komme gleich wieder. Du wirst nicht sterben.

Léonard? Bist du es, Léonard?

Was hast du denn? Kannst du nicht einschlafen?

Nein. Kann ich zu dir kommen? - Ja.

Komm rein.

Was versteckst du denn da?

Was haben Sie getan? - Das, was ich tun musste. Zurück.

Ich habe sie mir genommen. - Legen Sie die Waffe weg.

Du machst mir keine Angst. Nichts macht mir mehr Angst.

Sie sind verrückt.

Zurück. Ich kann nicht mehr sterben.

Ich kann überhaupt nicht mehr sterben.

Nein.

Ich hatte das Drama nicht verhindern können.

Marie ist vor meinen Augen gestorben.

Da habe ich dann gespürt, dass ich mit Marc Lacroix fertig war.

Ich werde nie mehr Marc Lacroix sein.

Ich bin nach Luv Sienne zurückgekehrt, damit Léonard wieder in seinen armen,

grün und blau geschlagenen Körper zurückkehren konnte.

Ich habe Zyto sofort getötet.

Jetzt wissen Sie alles. Sie können mit mir machen, was Sie wollen.

Ich bitte Sie nur um eines:

Kümmern Sie sich um Léonard.

Sagen Sie ihm, dass ich kein Monster bin.

Dass auch ich Schlimmes erleiden musste.

Ich war mein ganzes Leben lang auf der Suche. Und ich habe mich verloren.

Ein heimtückisches Wesen ergriff Besitz von mir. Es hat mir alles genommen.

Alles gestohlen.

Wenn ich mir nur sicher sein könnte, dass Léonard davon verschont wird.

Sicher, dass es sich nicht irgendwo in ihm versteckt.

Oder vielleicht sogar noch in mir.

Aber, wer weiß?

Ich weiß nicht mehr, wer ich bin.

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