All language subtitles for Paul Morrissey - Andy Warhols Dracula - English with German Subs

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Original subtitles

Das ist ihr Ende.

Von nun an wird sie in der Krypta bleiben müssen.

Hilf ihr, sich zu setzen.

Und Ihnen, Herr Graf, bleiben auch nur ein paar Wochen.

Herr Graf, wir müssen Rumänien verlassen und weit weg von hier reisen.

Vielleicht nach England. Vielleicht nach Frankreich.

Aber ich glaube, nach Italien.

- Warum Italien? - Dafür gibt es viele Gründe.

Dem italienischen Volk wird Ihr Titel imponieren.

- Und Sie werden dort Jungfrauen finden. - Jungfrauen?

Ja, dank der italienischen Kirche. Sie müssen als Jungfrauen in die Ehe gehen.

Wie soll ich nach Italien reisen?

Ich kann mich kaum in meinen Räumen bewegen.

Es wird schon gehen.

Sie haben einen Wagen, ich habe einen Rollstuhl gekauft.

So ist es ganz leicht für Sie, herumzureisen, Herr Graf.

Aber ich kann meine Familie in der Krypta nicht verlassen.

Herr Graf, Sie müssen. Sie brauchen das Blut einer Jungfrau...

... oder Sie werden in ein paar Wochen tot sein.

Sie und Ihre Schwester sind hier in Rumänien zu bekannt.

Vielleicht hast du recht.

Natürlich habe ich das.

Ich vermute, wir müssen packen, aber womit soll ich anfangen?

Ich habe schon lange damit gerechnet, und Pläne gemacht.

Sie brauchen nur noch Ihre persönlichen Dinge zu packen.

Ich möchte nur ein paar Bücher...

... meine getrockneten Blumen, ein paar Vögel...

Keine Blumen, keine Vögel. Die würden im Wagen nur kaputtgehen.

- Die sollten das Haus nicht verlassen. - Ebensowenig wie ich.

Ich werde mich um Sie kümmern.

Nicht um die Vögel.

- Funktioniert die Heizung im Wagen? - Ja.

Wenn du so klug wärst, Anton, würdest du mir eine Jungfrau aus Italien herbringen...

- ... und ich müsste nicht dorthin. - Sie wissen, dass das unmöglich ist.

Keine gute Familie würde mir ihre Tochter geben.

Ich kann Ihnen ein Mädchen auf der Straße suchen...

... aber sie wird mit Sicherheit keine Jungfrau sein.

Du hast sicher recht. Ich sollte persönlich hingehen.

Mein Bett passt nicht in den Wagen.

- Es kommt hoch aufs Dach. - Das wird verdächtig aussehen!

Wir sagen, es wäre der Leichnam eines Verwandten...

... den wir zum Heim seiner Ahnen zurückbringen.

Und meine Kleider?

Die sind gut genug, um hier herumzulaufen...

... aber würden sie den Leuten nicht merkwürdig vorkommen?

Ich habe mir das überlegt.

Sie sind vielleicht etwas altmodisch, aber sie passen zu Ihnen.

Außerdem werden die Menschen von Ihrer rumänischen Herkunft beeindruckt sein.

Und du, meine Schwester, was wirst du tun?

Es ist besser, wenn du eine Jungfrau bekommst.

Dann muss ich nach Italien...

... aber ich werde der Erste in unserer Familie sein, der fortgeht.

Bring mich jetzt bitte in die Krypta.

Wie traurig, wie all meine Verwandten hier so friedlich ruhen...

... und ich diese grausige Reise nach Italien antreten muss.

Zu ihren Lebzeiten mussten sie das Schloss nie verlassen.

Es gab so viele Jungfrauen. Die Straßen waren voll von ihnen.

Und für meine Schwester und mich finde ich nicht mal eine einzige.

Ich gehe mit deinem Segen.

Unsere Familie wird fortbestehen.

Oh, Esmeralda, diese Gärten waren einst so wunderschön.

Siehst du, dort, wo deine Schwestern gerade arbeiten?

Die Gärtner haben zu jeder Jahreszeit andere Pflanzen angebaut.

Ich hatte Narzissen und Iris.

Und im Sommer ließ ich nur wegen des Duftes einen Garten anlegen.

Ich bin sicher, es wird hier eines Tages wieder schön sein.

Wieder ein heißer Tag heute.

Wir sollten es uns wenigstens etwas bequemer machen.

Saphiria!

Wie kannst du nur so vulgär sein?

Außerdem könnte Mama dich so sehen.

Sei still, du kleines Baby.

Wir sind Arbeiter und Bauern...

... da können wir uns ja auch so benehmen.

Na, wie haben wir uns doch entwickelt.

Hört auf, hört auf!

Hört auf!

Rubinia! Saphiria! Hört sofort damit auf!

Zieht eure Kleider wieder an!

Querulantin.

Benehmt euch!

Eure Mutter beobachtet euch.

Das ist mir egal.

Werde ich euch zwei nachher sehen?

Verlass dich nicht drauf.

Bedeck dich.

- Kann ich Ihnen helfen? - Wir brauchen ein Zimmer zum Übernachten.

Nun, da müssen Sie mit der Inhaberin reden.

Da sind zwei Herren für Sie, Signora.

Ich möchte ein Zimmer für mich und Graf Dracula für heute Nacht.

Nun, ich habe ein Zimmer, aber es ist noch nicht gemacht.

Wir können warten.

Dracula... Was für ein Name ist das?

Ein rumänischer, und ein adliger dazu.

Rumänen... Davon hatten wir hier noch nie welche.

Wir sind weit gereist, um dem Grafen eine Ehefrau zu finden.

Eine Ehefrau? Dafür scheint er mir nicht in der Lage zu sein!

Er sieht wirklich zu mager aus. Möchte er etwas zu sich nehmen?

Was haben Sie denn?

- Salami, Kalbfleisch. Aufschnitt. - Nein, nein, nein, danke.

Nur später etwas heißes Wasser aufs Zimmer für einen Tee.

Er sieht mir sehr kränklich aus.

Ich hoffe, dass ihm hier nichts zustößt.

Sie haben ein Zimmer, aber es ist noch nicht gemacht.

Aber sie haben nichts zu essen für mich.

Sie haben nur Hühnchen und Gemüse, das ich noch nie gesehen habe.

Sie haben sicher kein Jungfrauenfleisch.

Wir bereiten Ihnen später auf dem Zimmer einen Salat zu.

Ich rede mit ihnen, um herauszufinden, wer hier so lebt.

- Darf ich? - Bitte sehr.

- Kennen Sie niemandem in der Stadt? - Offengestanden, nein.

Nun, die Entscheidung hierher zu kommen, wurde sehr hastig gefällt.

Ein Todesfall in der Familie machte die Reise nötig.

Wir waren schon in ein paar ländlichen Ortschaften.

Wir haben die Städte gemieden aufgrund der dortigen Verderbtheit.

Aber er möchte eine italienische Frau?

Seine erste Frau war rumänisch. Er hat sie sehr geliebt...

... und als sie starb, hat er jahrelang keine andere mehr angesehen.

Aber er muss wieder heiraten.

Darum sucht er einen anderen Typ Frau, der ihn nicht an seine erste Liebe erinnert.

Mein Gott, es gibt doch so viele hübsche Mädchen hier.

Das bestreite ich nicht, aber wissen Sie...

... die Schönheit rumänischer Mädchen geht einher mit ihrer Unberührtheit.

Und die Familientradition des Grafen verlangt die Heirat einer Jungfrau.

Darum ist er nach Italien gereist.

Denn er weiß, dass die Italiener sehr religiös sind...

... und ihre Töchter unberührt bleiben.

Nun gut, aber wir kennen so viele nette Familien in der Gegend.

Warum stellen wir ihn nicht der Familie di Fiore vor?

Ihre Mädchen sind wunderschön.

Die älteste aber nicht.

Sie hat nie geheiratet. Sie ist ein richtiges Flittchen.

Meine Güte, wie kannst du so was sagen?

Sie war sogar bereit, ins Kloster zu gehen.

Sie hatte ihre Kleider schon gepackt, um dem Orden der Ursulinen beizutreten.

Sind sie denn religiös?

Oh, bestimmt sind sie religiös. Sie haben ein schönes Haus.

Wie ich sehe, sind Ihre Zimmer fertig.

Kannst du dir vorstellen, dass eins der Mädchen einen Grafen aus Rumänien heiratet?

Dieses Zimmer ist grauenhaft!

Und viel zu hell!

- Wir müssen heute Nacht den Sarg holen. - Nein, noch nicht.

Wir sind nicht lange hier. Warten Sie noch einen Tag.

- Es sieht alles vielversprechend aus. - Oh, meinst du?

Ich habe keinen Sarg zum Schlafen, die Küche ist voll von unreinem Fleisch...

Wir sind seit Tagen unterwegs. Keinerlei Fortschritte.

Sollten sie die Jungfrauen haben, die wir brauchen...

... so sind sie sicher nicht für uns! Meinst du, die Familien hier...

... würden ihre Töchter nur für eine Sekunde aus den Augen lassen?

Die Lage ist aussichtslos.

Aber Herr Graf, Sie haben sie doch über die Familie di Fiore reden hören...

... die vier Töchter hat.

Es war unglaubliches Glück, diese Information zu bekommen.

Was soll uns das nützen?

Die Leute in diesem Land sind Ausländern gegenüber so argwöhnisch.

Sie würden nicht einmal einen Augenblick mit uns reden.

Warum hast du mich auf diese hoffnungslose Reise mitgenommen?

Lass mich nach Hause gehen und in Frieden sterben.

Was nützt mir Tee, wenn ich nicht das passende Gemüse dazu finde?

Ich werde wohl den Rest des rumänischen Salats mit Limone verspeisen müssen.

Das Öl... Sie geben so viel Öl auf alles!

- Aber es muss noch Käse geben. - Den haben Sie letzte Nacht gegessen.

Trauben?

Gibt es auch keine mehr.

Ich weiß, es ist schwer für Sie, aber verlieren Sie nicht den Mut.

Ich werde die Familie di Fiore umgehend aufsuchen...

... und unsere Ankunft vorbereiten.

Mit vier unverheirateten Töchtern...

... werden Sie glücklich sein, von einem interessierten Bewerber zu hören.

Ihr Titel wird sie beeindrucken.

Bleiben Sie hier und ruhen Sie sich aus. Haben Sie Vertrauen.

Ich komme wieder mit einer Einladung in eine bessere Unterkunft.

Ja, ja, Anton.

Geh, aber beeile dich.

Vergiss nicht, meine spezielle Diät zu erwähnen.

Ich werde mich um alles kümmern, Herr Graf.

Du musst mich heute rauslassen.

Du musst.

Nein!

Nein!

Nicht heute Nacht.

Warten Sie, warten Sie noch.

- Guten Morgen, Richard. - Guten Morgen.

Du kennst doch diesen Gilles, der das Hotel in der Stadt leitet?

Ich hatte gerade einen sehr merkwürdigen Anruf von ihm.

Er hat den Sekretär eines mitteleuropäischen Grafen getroffen, der bei ihm übernachtet.

Wir wissen nicht, aus welchem Land er stammt.

Sie reisen in ganz Italien herum, um eine Frau für den Grafen zu finden.

Und Gilles hat uns ihm gegenüber wegen den Mädchen erwähnt.

Esmeralda werden wir wohl nie verheiraten können.

Und Saphiria...

Saphiria hat das richtige Alter.

Sie sollte heiraten, meinst du nicht auch?

Meine Liebe, wir leben doch nicht im Mittelalter.

Wir können sie nicht zwingen.

Wir müssen bei diesen Dingen zivilisiert agieren.

Wenn der richtige Moment kommt, wird sich alles von selbst ergeben.

"Wird sich alles von selbst ergeben", wie typisch für dich!

Immer sagst du "es wird sich alles von selbst ergeben".

Die Mädchen wissen, sie müssen nichts tun, was sie nicht möchten.

Ich mache doch alles. Ich mache sauber, ich koche...

Mir sind außer diesem Handlanger keine Diener geblieben.

Wir müssen etwas unternehmen, damit die Familie wieder an Geld kommt...

... und unser Heim retten!

Es zerbricht mir das Herz, zu sehen, wie Wände bröckeln.

Überall ist Staub. Die Möbel sind so schäbig.

Dieser Graf könnte das Wichtigste sein, was uns seit Jahren passiert ist.

Wir müssen den Mädchen verständlich machen, wie wichtig eine solche Heirat für uns wäre.

Wieso sollten wir das tun?

Überzüchtete Blumen verlieren etwas von ihrem Duft.

Sie verwelken schneller.

In diesem Haus kann man die intelligentesten...

... und poetischsten Dinge sagen, aber keiner nimmt Notiz davon.

Im Ausland würde ich weitaus mehr geschätzt werden.

Ich denke, ich werde bald verreisen.

Ist das das Haus der di Fiores?

Ich würde gerne den Marchese oder die Marchesa sprechen.

Liebster, das ist Anton Guinig.

Das ist mein Ehemann, der Marchese di Fiore.

Es ist mir eine Ehre, Sie kennenzulernen.

Ich möchte ganz offen sein...

... da der Graf sich um Familienangelegenheiten kümmern muss...

... und sich nur kurze Zeit in Ihrem Land aufhalten kann.

Seine Familie ist sehr wohlhabend.

Sie besitzt tausende Hektar Land, beschäftigt viele Arbeiter...

... und hat vier Schlösser...

Aber kommen wir zum Punkt:

Der Graf sucht eine Frau, eine italienische Gattin.

Er möchte wissen, ob Ihre Töchter noch Jungfrauen und heiratsfähig sind.

Er hat nämlich gehört, dass Ihre Töchter sehr, sehr schön sind.

Ja, sie sind sehr schön, aber sie sind noch Kinder.

Meine Großmutter hatte Kusinen, die zu jung heirateten...

... und all ihre Kinder hatten einen schrecklichen Teint.

Ich weiß nicht, was ich sagen soll.

Wir fühlen uns geschmeichelt und geehrt für dieses Kompliment.

Unsere Töchter sind im heiratsfähigen Alter.

Sie würden den Grafen gerne kennenlernen. Wo ist er untergekommen?

Im Gasthof in der Stadt.

Sein Name ist Dracula.

Dracula, sagten Sie?

Dracula...

Der Klang ist faszinierend.

Drei Silben, Dra-cu-la.

Ich denke, der Name gefällt mir.

Es ist doch albern, dass sie im Gasthof übernachten...

... wo wir doch so viel Platz haben.

Ich lasse Zimmer vorbereiten und erwarte Sie beide morgen.

Danke, das ist sehr freundlich. Dürfte ich um noch einen Gefallen bitten?

Könnten Sie ihm wohl eine spezielle vegetarische Kost zubereiten?

Aber selbstverständlich.

Der Graf reist mit einem Sarg, in dem sich der Leichnam seines Onkels befindet...

... der vor Kurzem in Rom verstorben ist...

... und den er heimbringen möchte, in seine Familiengruft.

Seien Sie also nicht überrascht, wenn Sie ihn sehen.

Verzeihung, Signora, würde es Ihnen etwas ausmachen...

... wenn ich mich zu Ihnen setze und Ihnen etwas zu trinken anbiete?

Ich bin hier fremd, nur auf der Durchreise...

... und sehne mich nach Gesellschaft.

- Warum nicht? Bitte setzen Sie sich. - Danke.

Darf ich Ihnen einen Champagner anbieten?

Champagner? Oh, nein, nein. Nur Wein.

- Bedienung? - Ja, mein Herr.

- Etwas mehr Wein. - Ja, mein Herr.

Was für ein reizendes Kind Sie haben.

- Ist das Ihre Tochter? - Ja, das ist sie.

Wir wollten rasch etwas trinken auf unserem Heimweg vom Feld.

Ich verstehe.

Ist Ihnen zufällig die Familie di Fiore bekannt?

Die Familie di Fiore?

Oh, ja, ich denke schon.

- Könnten Sie mir etwas über sie erzählen? - Was möchten Sie denn wissen?

Wieso fragen Sie? Kennen Sie sie?

Wir haben alle vier Jahre lang für sie gearbeitet...

- ... und sie haben noch immer nicht gezahlt. - Vielleicht könnten Sie mir ja helfen.

Vielleicht könnten Sie uns ja einen Wein ausgeben.

Es wäre mir eine Freude.

Setzen Sie sich.

Bedienung.

Wo ist sie denn?

- Oh, danke. - Gut.

- Ein nettes kleines Spielchen gefällig? - Ich spiele keine Karten.

- Würfel? - Nein.

- Sie wollen nicht spielen? - Ich würde gerne mit Ihnen spielen...

... aber ich kenne keine Spiele.

"Du kannst nicht, was ich kann".

- Kennen Sie dieses Spiel? - Nein, leider nicht.

Gut, ich spiele mit Peter, und Sie sehen zu.

In Ordnung?

Sie sehen zu, ja?

Bereit?

Sehen Sie? Ich habe gewonnen.

Das ist doch albern! Jedes Kind kann dieses Spiel spielen!

- Gut, dann spielen wir. - In Ordnung.

- Bereit? - Ja.

Los geht's.

Sie haben geschummelt. Betrüger!

- Wer hat geschummelt? - Sie haben geschummelt!

Betrüger!

Das kleine Mädchen, das gerade gegangen ist, ist überfahren worden!

Sie blutet! Sie blutet!

Wie kannst du mich in diesem Zustand so lange alleinlassen?

Wo warst du?

Ich habe fantastische Neuigkeiten für Sie.

Die Familie di Fiore hat uns in ihr Haus eingeladen...

... um ihre Töchter kennenzulernen.

Wir gehen morgen dorthin.

Ich glaube nicht, dass ich die Kraft habe, mich präsentabel zu machen.

Du hast schon einmal gesehen, was mit mir passiert.

Sehen Sie her!

Etwas Außergewöhnliches ist geschehen.

Ich war in der Taverne, um etwas mehr über die Familie di Fiore zu erfahren...

... als jemand hereinkam und schrie...

... dass ein Mädchen angefahren wurde und blutet.

Ich musste schnell denken.

Ich nahm ein Brot und rannte hinaus.

Ich bahnte mir einen Weg durch die Menge...

... und da lag der verstümmelte Körper des Mädchens inmitten einer Blutlache.

Ich täuschte bei ihrem Anblick eine Ohnmacht vor, kippte um...

... und fiel in das Blut.

Ich konnte fühlen, wie das Brot das Blut aufsaugte.

Sie halfen mir auf, aber nicht bevor sich das Brot mit ihrem Blut vollgesogen hatte.

Ihr Alter, Anton, ihr Alter!

Sie kann nicht älter als 12 oder 13 gewesen sein!

War es gut?

Es funktioniert.

Es funktioniert!

Sie war unberührt!

Morgen bekommen wir Besuch, Mädchen.

Ich hoffe, dass ihr so höflich seid, wie es ein Mann wie er verdient.

Dracula.

Graf Dracula.

Ich habe nie einen perfekteren Namen für ein Wappensiegel gehört.

Euer Vater, meine Kinder...

... erkennt die Substanz einer Form, das Fleisch einer Frucht...

... anhand der Schale die es umgibt.

Es gibt Weinkenner und es gibt Namenskenner.

Ja... Dracula.

Genau die richtige Mischung von Orient und Occident.

Von Realität und Fantasie.

Hätte ich keine Angst davor, zu literarisch oder rhetorisch zu werden...

... würde ich hinzufügen, dass da noch mehr ist, eine Zutat...

... wie aus "Der Graf von Monte Christo" oder gar aus "Sindbad, der Seefahrer."

Ja... Dracula... Dracula... Dracula...

... Dracula... Dracula... Dracula.

Er sollte vorzugsweise horizontal gelagert werden...

... und weg vom Licht. Wie ein Chateau de Ciro.

Ich kann euch sogar präzise den Jahrgang dieses Mannes nennen.

Ja, ein Edelmann.

Man könnte sagen, gealtert im Holzfass. Von exzellenter Herkunft.

- Nun erzähle ich euch von seiner Kultur. - Oh, kommen wir doch zum Punkt, Liebster.

Der Repräsentant des Grafen Dracula aus Rumänien ist hier vorbeigekommen...

... und zwar aus einem bestimmten Grund.

Er möchte sich eine von euch als Gattin aussuchen.

Er wird morgen herkommen und bei uns wohnen.

Du meinst, eine von uns muss mit ihm nach Rumänien gehen?

Nun ja, das hoffe ich doch.

Wie alt ist er, Mama?

Es wäre taktlos gewesen, sich danach zu erkundigen.

Aber natürlich!

Ich vermute, Saphiria, dass er sich erst um dich bewerben wird.

Aber die Launen des Herzens kann niemand vorhersehen.

Darum will ich, dass ihr alle so charmant wie möglich seid...

... falls er sich für eine andere entscheidet.

Ihr seid es euch schuldig...

... und eurer ganzen Familie, diese Chance zu nutzen.

Ich frage mich, ob die Rumänen wie diese Zigeuner aussehen...

... die letztes Frühjahr hier waren? Die waren so vulgär.

Aber das waren Jugoslawen!

Und du erwartest doch nicht, dass Zigeuner kultiviert sind, oder?

Die Slaven sehen manchmal sehr gut aus.

Die Rumänen sind für gewöhnlich dunkel und ziemlich groß.

Wenn er nicht fett und schmierig ist...

... wäre er ein durchaus passender Bewerber für eine von euch.

Aber er muss etwas seltsam sein...

... wenn er in einem fremden Land auf Brautschau geht.

Nun ja, sein Diener sieht aus wie ein Widerling.

- Ich hab ihn gesehen, als er ging. - Ich will nicht ohne Rubinia fortgehen.

Sie muss immer bei mir bleiben.

- Nicht wahr? - Niemals!

Ich verschwinde aus dieser Ruine bevor die Decke einfällt.

Ich suche mir einen Prinzen.

Und du kannst alle Grafen von Rumänien haben.

Was machst du, wenn er sehr hässlich ist?

Dann laufe ich mit Rubinia weg und du kannst ihn haben.

Gehen wir schlafen.

Mir ist es mittlerweile egal, wie er aussieht.

Sollten wir ihm nicht von Graf Dracula erzählen...

... der dich heiraten will?

Oh, ja. Der, der uns wieder reich machen wird?

Das stimmt.

Wir werden viel Geld haben, geben Partys und kaufen in Paris ein.

Ich habe beschlossen, Rubinia mit mir zu nehmen.

Aber hab keine Angst, dass du uns nicht mehr sehen wirst...

... denn wir haben Folgendes für dich geplant:

Eine nette Stellung als Butler im Palazzo Dracula.

Ich brauche keine Stellung als Butler...

... weil es bald keine Butler mehr geben wird.

Natürlich haben wir nach meiner Hochzeit nur noch eine Herrin-und-Diener-Beziehung.

Das musst du verstehen.

Das ist also deine letzte Chance, der Boss zu sein.

Oder willst du lieber üben, ein Sklave zu sein?

- Würde dir das gefallen? - Er ist also ein Aristokrat.

- Ist er auch pleite? - Ganz bestimmt nicht.

Mutter würde keinen ins Haus lassen ohne ihn zu überprüfen.

Eure Mutter hat ganz schön hochtrabende Ideen...

... für eine Frau mit einem Spinner als Mann und einem verfallenden Haus.

Alles, was ihr habt, ist euer Titel vor euren Namen...

... und eines Tages wird das auch nichts mehr wert sein.

Ihr seid dann im Eimer. Es wird genauso wie in Russland.

Russland?

Weißt du nicht, was in Russland passiert ist, du Dummkopf?

Wozu sollte sie das wissen?

Es gab dort eine Revolution. Sie haben alle Reichen umgebracht.

Haben alles genommen, was sie hatten, und sie dann umgebracht.

Ihr werdet nicht mal mehr dieses schäbige Haus haben, wenn das hier passiert.

Bis dahin, mein Lieber, lebst du noch auf unserem Land.

Ich hab genug von euch zwei Schlampen.

Was ist mit eurer Schwester? Was treibt sie die ganze Nacht?

- Der würde ich's gerne richtig besorgen. - Sie ist erst 14!

Bei der hast du keine Chance.

Sie ist genauso brav wie Esmeralda.

Ich würde sie ganz lieb behandeln.

Das würde ihr bestimmt gefallen.

Darf ich Ihnen Graf Dracula vorstellen?

Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie es mich freut, in Ihrem Haus Gast zu sein.

Ein perfektes Schmuckstück italienischer Architektur.

Mein Haus ist Ihr Haus.

Das ist sehr freundlich von Ihnen.

Ich habe gute Dinge über Ihre Familie gehört, und über Ihre Töchter.

Erzogen, wie ich hörte, nach den Geboten der heiligen Mutter Kirche.

Es ist ungewöhnlich, heutzutage eine religiöse Familie zu finden.

Religion ist den Mädchen sehr wichtig.

Wir haben eine private Kapelle, wissen Sie?

Aber lassen Sie mich sie Ihnen vorstellen.

Esmeralda, unsere Älteste.

Rubinia.

Perla, die Jüngste.

Und ganz besonders möchte ich, dass Sie Saphiria kennenlernen.

Ihr Sekretär berichtete mir, Sie essen eine spezielle Kost.

Das stimmt, aber damit möchte ich Sie nicht belasten.

Das ist gar kein Problem. Kochen ist eines meiner Hobbies.

Wenn er mir die speziellen Details mitteilt, bereite ich all Ihre Speisen selbst zu.

Ich lasse niemanden in die Küche, so lange Sie bei uns sind.

Sehr aufmerksam von Ihnen.

Aber wenn Sie mich nun entschuldigen würden, ich möchte sofort in mein Zimmer.

Ich fühle mich nicht sehr wohl.

Unser Gehilfe Balato, wird Ihre Koffer aus dem Wagen holen...

- ... und in Ihr Zimmer bringen. - Und der Sarg?

Aber natürlich.

Balato.

Wie soll ich einen Sarg transportieren?

Lass dir von jemandem helfen.

Dein Graf ist ganz anders als Mario.

Er ist nicht dein Typ.

Ich weiß nicht, ob ich mit dem fertig würde.

Ich weiß ja nicht, wie er ist.

Vielleicht ist er ja besser als Mario, aber vielleicht auch nicht.

Jedenfalls ist er sehr förmlich.

Ich glaube, ich mag ihn nicht. Er könnte 20 sein oder 40, wer weiß.

Schrecklich, dass Mutter und Vater wollen, dass wir ihn heiraten...

... nur wegen seines Geldes.

Was meinst du mit "wir"? Das ist dein Problem.

Du musst ihn als Erste kennenlernen.

Aber ich finde ihn nicht unattraktiv.

Aber ich würde ihn nicht heiraten wollen, bevor ich nicht weiß, wie er im Bett ist.

- So viel steht fest. - Das ist keine schlechte Idee.

Er könnte sich als nutzlos herausstellen.

Wie auch immer, ich denke, ich mag Mario.

- Wo sollen diese Sachen hin? - Lassen Sie sie einfach hier.

Ich möchte, dass der Sarg sofort aufs Zimmer gebracht wird.

Erstens werden Sie mir helfen müssen, das verdammte Ding zu tragen.

Und zweitens kommt er in die Kapelle, wo Singora di Fiore ihn haben will.

- Soll das ganze Haus danach stinken? - Nun denn...

... würden Sie dann bitte den Rollstuhl bringen?

Nachdem Sie mir mit dem Sarg geholfen haben.

Sind Sie während unseres Besuchs unser Diener oder nicht?

Ich bin Diener von niemandem. Ich arbeite hier.

Oh, entschuldigen Sie bitte. Das habe ich missverstanden.

Mein Wortschatz ist nicht so groß.

Ich dachte, Arbeiter und Diener wären ein und dasselbe.

- Machen Sie diesen Fehler eben nicht mehr. - Ich verstehe.

Was tun Gäste dann üblicherweise, wenn sie etwas erledigt haben wollen?

Keine Ahnung.

Sie haben schon lange keine Gäste mehr gehabt.

Eines der Mädchen muss es für Sie erledigen.

Ich werde versuchen, das zu arrangieren.

Ich will nicht, dass mein weißes Kleid schmutzig wird.

Er ist fürchterlich.

Er ist wirklich fürchterlich.

Er ist ganz blass und dünn und sieht schwächlich aus.

- Er ist so hässlich. - Natürlich ist er hässlich.

Du kriegst Babys von ihm, die auch hässlich sein werden.

Dein Leben lang hast du hässliche Menschen um dich.

- Gewöhn dich besser daran. - Oh, sag das nicht. Ich bin so unglücklich.

Und warum bist du so unglücklich?

Du kriegst, was du verdienst.

Jetzt ist er eine widerliche Person mit Geld.

Nach der Revolution wird er eine widerliche Person ohne Geld sein.

Sein Haar ist so schmierig, nicht so wie deins.

Was soll ich nur tun?

Frag nicht mich. Vielleicht kannst du ihm das beibringen.

Aufhören. Aufhören. Aufhören!

- Was meinst du mit aufhören, hm? - Aufhören.

- Hier. Hier! - Aufhören.

- Du tust mir weh. Hör auf! - Du bist eine kleine Schlampe!

- Nicht gut genug, hm? - Hör auf!

Hör auf, du tust mir weh! Hör auf! Hör auf.

- Hör auf, du tust mir weh! - Ja?

- Ja. - Als würde er dir nie wehtun.

Bitte hör auf!

Ich liebe dich, Mario.

Ich hab die Schnauze voll von dir, Schlampe.

Ich werde dich nie verlassen.

Ich weiß, ihr Mädchen denkt, ihr wärt so furchtbar modern.

Graf Dracula mag euch nicht wie der ideale Ehemann vorkommen.

Obwohl er aus einer sehr guten Familie stammt.

Ihr müsst nur lernen, zu geben und zu nehmen.

Natürlich, er ist schrecklich blass.

Aber er ist eben Vegetarier, und die sehen wohl alle so aus.

Da fällt mir ein, ich habe seine spezielle Kost zubereitet...

... und ich will, dass du, Saphiria, sie ihm später bringst.

Aber der Graf sieht krank aus.

Was will er denn mit einer Frau anstellen?

Seine schlechte Gesundheit könnte auch ein Segen sein.

Ich verstehe nicht, warum du verlangst, dass ich mit ihm fortgehe.

Wir wissen nicht, was er für ein Mann ist. Mir könnte etwas Schlimmes zustoßen.

Er könnte mich ja fortbringen und schlagen oder dergleichen.

Warum spielst du deine Karten nicht aus?

Er scheint dieses Haus zu mögen. Vielleicht hat er sogar Interesse daran.

Es muss noch heute Nacht sein.

Die Mädchen sind wunderschön.

Sie sehen so rein aus.

Aber wie können wir an sie herankommen?

Wir warten bis alle schlafen...

... und dann versuchen wir, ihre Schlafzimmer zu finden.

Aber das ist schwierig, weil die Villa so groß ist...

... und riskant, denn wenn uns jemand sieht, wird es verdächtig wirken.

Wir sind zu nah dran, um uns um den Anschein zu sorgen.

Wir müssen uns beeilen.

Wir müssen versuchen zu kriegen, was wir können...

... bevor ihre Eltern bemerken, was vor sich geht.

Anton, sieh nach, wer es ist.

Herein.

Ich habe Ihnen etwas zu essen gebracht.

Anton, ich wünsche, mit der jungen Dame zu reden.

Lass uns allein!

Ich glaube, du bist...

- ... Saphiria? - Das stimmt.

- Was hast du da? - Ein paar Tomaten und Karotten.

Sehr aufmerksam.

Sehr freundlich.

Setz dich.

Du bist ein sehr hübsches Mädchen.

Sag mir, wie denkst du darüber, mich zu heiraten und mit mir zu leben?

- Würde dir das gefallen? - Ja, sicher.

Nun, meine Familie verlangt, dass ich eine Jungfrau heirate.

Das habe ich gehört.

- Und bist du eine Jungfrau? - Ja, natürlich.

Wie kommt es, dass du noch keinen Freund gehabt hast?

Es ist ungewöhnlich, dass ein so gut entwickeltes Mädchen nie mit einem Jungen zusammen war.

So ungewöhnlich ist es gar nicht. Außerdem bin ich gar nicht so gut entwickelt.

Ja, aber als du ein kleines Mädchen warst und dein Körper anfing, sich zu verändern...

... muss dich doch jemand angefasst haben. Hat dich jemand hier angefasst?

Oder hier?

Oder hier?

Nein. Nicht mal der Doktor.

- Nicht mal der Doktor? - Nein.

Ich werde dir ein Geheimnis verraten.

Mir persönlich ist es egal, ob meine Frau noch Jungfrau ist oder nicht.

Weißt du, ich bin ein sehr moderner Mann.

Vor Anton gebe ich vor, nur eine Jungfrau zu wollen...

... weil er meiner Familie alles erzählt.

Mir ist es ganz egal, ob meine Verlobte Jungfrau ist oder nicht...

... so lange sie nur schön ist.

Und du bist sehr schön.

Du kannst dich mir also anvertrauen.

- Du bist keine Jungfrau, oder? - Ich sage doch, dass ich es bin.

Ich sehe schon an der Art, wie du mich ansiehst, dass du es nicht bist.

Aber das ist perfekt!

Ich möchte, dass meine Frau alles über das Liebesspiel weiß.

Sie werden mir alles beibringen müssen, weil ich nichts weiß.

Na komm... Ich muss dir gar nichts beibringen.

Tut mir leid, dass ich Ihnen diese Umstände mache.

Ich weiß rein gar nichts über Sex.

Ich wünschte, ich täte es, aber so ist es nicht. Tut mir leid.

Du weißt nicht, was Jungs mit kleinen Mädchen anstellen?

- Nein. - Deine Schwester hat dir nichts erzählt?

- Das wäre ihr zu peinlich. - Du bist eine Jungfrau?

- Ja. - Sagst du mir die Wahrheit?

- Ja! - Ich glaube dir.

- Wo steckt denn deine Schwester? - Vielleicht ist sie beim Grafen.

Was macht sie noch so spät mit ihm?

Es sollte nicht lange dauern, bis er kriegt, was er von ihr will.

Es ist ihre Pflicht, eines Tages jemanden wie ihn zu heiraten.

Sie tu nur das, wofür sie erzogen wurde.

Es ist sinnlos, auf sie zu warten.

Du findest ihn toll, nicht?

Er ist nicht so grob und ungeschickt wie du.

Er weiß, womit man eine Frau erfreut.

Du liest nur deine blöden Manifeste. Wen interessieren die schon?

Ihr brockt euch was ein, wenn ihr euch mit diesem Aristokraten einlasst.

Seine Tage sind gezählt. Das sage ich dir zu deinem eigenen Besten.

Was meinst du damit?

Du klingst als hättest du vergessen, dass die di Fiores auch Aristokraten sind.

Du und deine Schwester machen es richtig, arbeitet auf dem Feld...

... helft eurer Mutter im Haus. So sollte es sein.

Jeder sollte diese Arbeiten verrichten.

Ich werde nicht ewig Gemüse anbauen.

Jemand muss es tun und wir werden es nicht für immer für euch erledigen.

Die unteren Klassen sind zum Arbeiten geboren...

... damit die oberen Klassen sich amüsieren können.

Ich bin eine Aristokratin. Der Graf ebenfalls.

Wir gehören zu unseresgleichen.

Such dir ein nettes Bauernmädchen...

... die sich gerne schlagen und herumschubsen lässt wie ein Sack Bohnen!

Ich mag dich nicht mehr.

Das war eine Phase, die ich durchgemacht habe.

Warum sollte jemand wie ich nicht dich oder eine deiner Schwestern heiraten können.

Bist du verrückt?

Ja. Deine Mutter würde so was niemals hören wollen.

Hab ihn mir angesehen in seinem Rollstuhl, kurz vor dem Abkratzen.

So läuft das mit dem ganzen reichen Gesindel.

Die sind alle krank und verrottet.

- Die Zukunft gehört dem Sozialismus. - Fang nicht schon wieder damit an.

Du weißt, wie mich das langweilt.

Du bist nur für eine Sache gut.

Irgendein reicher Mann wird mich eines Tages mögen.

Er könnte Partys für mich geben, mich in die Gesellschaft einführen.

Mit mir in unseren Flitterwochen einkaufen gehen.

Um mir schöne Kleider zu kaufen. Du wirst schon sehen.

Was ist letzte Nacht passiert? Ich hab auf dich gewartet.

Wie bist du mit dem Grafen zurecht gekommen?

- Er weiß die Wahrheit über mich. - Was redest du da?

- Was weiß er? - Er weiß, dass ich keine Jungfrau mehr bin.

Warum hast du so etwas erzählt?

So benimmt sich ein Mädchen nicht. Hast du keinen Verstand?

Musstest du gleich eine ganze Beichte ablegen?

Er will mich nicht.

Du dummes Mädchen. Du siehst krank aus.

Geh auf dein Zimmer.

Deine Schwester hat alles vermasselt.

Wer weiß, was der Graf jetzt über unsere Familie denkt.

Er trifft das erste Mal eins von euch Mädchen und dann passiert so was.

Ich hoffe, du bist nicht so töricht, wenn deine Chance gekommen ist.

Aber vielleicht will er gar nicht mehr bleiben.

Ich glaube, sie mag ihn nicht, Mutter. Er ist etwas seltsam.

Sie brauchen sich nicht zu entschuldigen, Marchesa.

Ihre Tochter Saphiria ist ein sehr nettes Mädchen.

Es muss Ihnen nicht peinlich sein.

Das kann in jeder guten Familie passieren.

Es ist so nett von Ihnen, das zu sagen.

Ein Mann in meiner Position kennt die Gefahren des modernen Lebens.

Vor allem für junge Mädchen.

- Bereiten Sie mir eine Suppe zu? - Ja, sie wird Ihnen bestimmt schmecken.

Es ist doch kein Knoblauch darin?

Oh, nein, Ihr Sekretär hat mich davor gewarnt.

Es ist ein traditionelles italienisches Gericht.

Wissen Sie, im 17. Jahrhundert, als dieses Haus erbaut wurde...

... bereiteten sie alle Suppen mit wilden Kräutern aus den Gärten zu.

Sie klingen, als wüssten Sie eine Menge über dieses Thema.

Nun ja, ich habe fast alle der alten Kochbücher in der Bibliothek gelesen.

Du musst nicht so bescheiden sein. Esmeralda, du hast sie alle gelesen.

Es ist sehr nützlich für eine Frau, sich in Hausarbeit zu üben.

Möchten Sie in Ihrem Zimmer speisen?

Ja, das wäre mir lieber.

Balato, hilf ihm mit seinem Stuhl.

Wir schicken Ihnen das Essen hinauf.

Laufen Sie rauf oder soll ich Sie tragen?

Ich bin durchaus in der Lage zu gehen.

Wenn Sie mir nur meinen Rollstuhl bringen würden.

- Ist die Kapelle da drüben? - Ja, da ist sie.

Sie hatten heute Nacht lange das Licht an.

Vielleicht konnten Sie nicht schlafen, weil Sie an Ihren Verwandten da drin dachten.

- Oh, nein, er ist schon eine Weile tot. - Muss sehr krank gewesen sein.

- Der Sarg wiegt nicht viel. - Tja, es sind nur Überreste.

Wie lange arbeiten Sie schon hier, wenn ich fragen darf?

Mein ganzes Leben.

Mein Vater hat vor mir hier gearbeitet.

Dann müssen Sie die Familie ja sehr gut kennen.

Ich bin neugierig.

Haben die Mädchen irgendwelche Verehrer? Vielleicht Freunde?

- Das müssen sie doch. - Hier kommt niemand vorbei.

Ihre Eltern wollen, dass sie nur mit gewissen Leuten verkehren.

Das ist verständlich.

Sie vertreten damit ihre Interessen.

Meinen Sie? Finde ich nicht.

Ich denke, sie schaden ihnen nur damit.

- Wie geht es Ihnen heute, Herr Graf? - Gut, vielen Dank.

Lernst du für die Schule?

Nein, das ist ein neuer Roman namens "Drei Wochen".

Eine Amerikanerin hat ihn geschrieben. Er ist sehr aufregend.

Ich kenne ihn nicht. Ich habe keine neueren Bücher gelesen.

Ich bin bald damit fertig, dann leihe ich ihn Ihnen.

- Das ist sehr nett von dir. - Für Sie doch jederzeit.

Danke.

Ein Mädchen wie sie sollte doch nicht unter ihrer Klasse heiraten.

Die Leute geben nichts mehr auf diesen Klassen-Kram.

- Ein Ding der Vergangenheit. - Sie klingen Ihrer Sache sehr sicher.

Das bin ich. Ich lese auch Bücher. Aber keine Romane.

Ich kenne die Art, von der Sie sprechen.

- Aber die verbittern Sie offenbar. - Weil ich weiß, wie die Dinge laufen sollten.

Sie träumen also von einem Wechsel der Ordnung der Dinge!

Nein, ich träume nicht, ich warte!

Das habe ich schon einmal gehört.

Er ist gar nicht so übel.

In gewisser Weise ist er recht attraktiv.

- Da hab ich was anderes gehört. - Oh, Saphiria gefiel er nicht...

... aber ich bevorzuge nicht unbedingt einen Mann mit Muskeln.

Er sieht sehr sensibel aus.

Eine nette Abwechslung nach dir. Das steht fest.

Und warum mochte er deine Schwester nicht? Ich dachte, es wäre alles arrangiert.

Ich weiß es nicht.

Da muss es einen Fehler oder ein Missverständnis gegeben haben.

Es muss mehr gewesen sein.

Er wollte sie heiraten und nun will er's nicht mehr.

Na ja, wenn du es wissen willst, der Mann ist davon besessen, eine Jungfrau zu heiraten.

Oh, das hast du mir nicht gesagt. Was will er dann von euch zwei Huren?

Meine Schwester und ich lassen uns vielleicht ab und zu gehen...

... aber das macht uns nicht zu Huren.

- Aber wie hat er es herausgefunden? - Ich weiß es nicht.

Sie will mit niemandem reden.

Ich glaube, er hat sie sehr aufgebracht.

Woher wusste er, dass er nicht der Erste ist...

... wenn sie noch nicht mit ihm ins Bett gegangen ist?

Und wenn sie es getan hätte? So schlimm ist das nicht.

Er hat vielleicht Nerven, sich heutzutage noch eine Jungfrau zu suchen.

Was denkt er, wer er ist?

Arme Saphiria.

- Ich mache mir Sorgen um sie. - Keine Sorge.

Warte es ab, sie wird zu mir zurückkriechen.

- Warte es nur ab. - Du Schwein!

Du Schlampe!

Runter da! Mach schon, mach schon.

Reich zu sein, bedeutet nicht nur, dass er Geld hat.

Sondern auch, dass er Zeit hat zu lernen, was eine Frau wirklich erfreut.

Ich freue mich darauf, den Grafen kennenzulernen.

Tatsächlich werde ich ihn gleich besuchen gehen.

Nachdem ich mir den Bauerngestank abgewaschen habe!

Oh, du kannst dir nicht vorstellen, was ein Mann mit einer Frau machen kann.

Ich hoffe, dass du dich nie mit diesem Bauern Mario einlässt.

Aber ich weiß, dass du dich schon ständig mit ihm triffst.

- Sag so was nicht! - Warum nicht?

Du bist alt genug.

Du musst es ja irgendwann mal lernen.

Das Problem ist, du darfst dich nicht in den Ersten verlieben...

... oder in den, der gut im Bett ist.

Das ist Saphiria passiert.

Sie mag den Grafen nicht, weil sie Mario mag.

Aber sie kann ihn nicht heiraten und in einer Hütte leben.

Man darf doch nicht gleichzeitig einen Freund und einen Ehemann haben.

Das ist falsch.

Solange du dich nach jedem wäschst, ist es in Ordnung.

Du musst frisch riechen.

Man könnte sich eine Krankheit holen oder so was.

Wenn du so denkst wirst du wie Esmeralda enden.

Das ist ein neues Zeitalter.

Liest du keine Zeitschriften?

Oh, ja. Ich weiß alles über Ihre Heimat.

Ich habe gehört, dass Zigeuner dort ein großes Problem sind.

Ich lasse nie einen von ihnen auf meinen Besitz.

Weißt du, in Rumänien ist es Sitte, eine jungfräuliche Braut zu haben.

Ihre Ehemänner behandeln sie wie Heilige.

Warum sollten sie eine Frau wie eine Heilige behandeln?

Nicht nur irgendeine Frau, eine jungfräuliche Braut.

Ich bin nicht sicher, ob ich verstehe, was Sie meinen.

Meine erste Frau war wie ein Engel.

Jeden Morgen ging ich zu ihrer Tür und habe geklopft.

- Sie hatte ein eigenes Schlafzimmer? - Natürlich. Wir waren Seelengefährten.

- Hatte Ihre Frau Kinder? - Nein. Sie war viel zu zart.

Das wollte ich ihr nicht aufbürden.

Aber dann muss sie schöne Kleider gehabt haben.

- Wo hat sie eingekauft? - Sie ging nicht gerne einkaufen.

Sie hat gerne gelesen.

Deine Schwester ist sehr schön.

Aber wenn ich dich da so sehe, so wunderschön wie du bist...

... und ich herausfinde, dass wir dieselben Dinge mögen...

... wünsche ich, du wärst zuerst zu mir gekommen.

Was ist zwischen Ihnen und Saphiria vorgefallen?

Deine Schwester hatte einen Freund.

Wirklich?

Hat sie gesagt, wer es ist?

Nein, hat sie nicht. Aber es ist mir egal, wer es ist.

Was ist mit dir?

Warst du je mit einem Mann zusammen?

- Hattest du einen Verlobten? - Das hatte ich nicht.

Aber um diese Dinge kümmert sich doch niemand mehr.

In meinem Land kümmern sich die Leute schon darum.

Sie sind... so sensibel.

Sie müssen lernen, auch mal etwas Spaß zu haben.

Geben Sie denn nie Partys?

Deine Schwester hat mich angelogen, aber ich habe die Wahrheit herausgefunden.

Sag es mir!

- Bist du eine Jungfrau? - Ja.

Ich habe all das gelesen, aber ich bin noch Jungfrau.

- Sag mir die Wahrheit. - Aber das ist die...

Sie haben kein Spiegelbild!

Mein Körper erträgt diese Behandlung nicht länger.

Das Blut dieser Huren bringt mich um!

Ich will nur meinen Sarg zurück!

- Um darin zu schlafen. - Ja.

Ja!

Ich mache mir große Sorgen um Rubinia.

Ich wollte heute Morgen mit ihr reden und sie hat mich so seltsam angesehen.

Aber ich habe, neben anderen Dingen...

... meine Überzeugung gefestigt, dass sich alles zum Guten wenden wird.

Dracula gibt uns eine Garantie, auch aus einer ontologischen Sichtweise.

Bis heute gibt es kein Anzeichen dafür...

... dass Namen, die mit "ula" enden, eine negative Bedeutung haben.

Ich hoffe nur, dass das arme Mädchen es nicht so schwer nimmt.

Warum sollte sie es schwer nehmen? Er ist ein sehr kranker Mann.

Er wird nicht mehr lange leben.

Und wenn er stirbt, wird seine Witwe eine sehr reiche Frau sein.

Gestern Nacht kam ich an seiner Tür vorbei und hörte, wie sich der Arme übergab.

Er kommt kaum aus dem Bett.

Gott weiß, warum er heiraten möchte, aber weil er es will...

... und wir so nicht eines unserer Mädchen verheiraten können, dann wird es nie passieren!

Ich wünschte, meine Geschäfte würden meine Anwesenheit in London nicht erfordern.

Es tut mir leid, dass ich dich mit solch einem Problem alleinlassen muss.

Aber ich werde höchstens drei Tage fort sein.

Mach dir keine Sorgen, meine Liebe.

Ich wollte es dir nicht sagen, aber ich lasse eine Analyse...

... von Professor Benson bezüglich Graf Draculas Abstammung erstellen.

Das Ergebnis wird ganz sicher positiv ausfallen.

Mehr als positiv.

Auf Wiedersehen, meine Liebe.

Pietro.

Das ist eines deiner letzten Kleider.

Bald sind alle dahin.

Gänzlich verschlissen.

Oh, Verzeihung, Signora. Hätten Sie einen Moment Zeit für mich?

Setzen Sie sich.

Graf Dracula dankt Ihnen für Ihre Gastfreundschaft...

... aber bedauerlicherweise müssen wir zurück nach Rumänien.

Sie meinen wegen Saphiria?

Aber ich dachte, er möchte Rubinia kennenlernen.

Es scheint, sie haben sich bereits kennengelernt...

... und dass keine Ihrer heiratsfähigen Töchter noch Jungfrau ist.

Ich bin sicher, der Graf weiß, dass Sie sie ihm in gutem Glauben vorgestellt haben.

Euer Vater wird so enttäuscht sein.

Ich wünschte, die Dinge wären besser gelaufen.

Eine Schande, dass Perla diese Dinge in so einem jungen Alter erfahren muss.

Und noch dazu innerhalb der eigenen Familie.

Wie alt bist du denn, Mädchen?

Sie ist 14 und leider viel zu jung, um ans Heiraten zu denken.

Ja, viel zu jung.

Aber sie ist sehr hübsch...

... und ich bin sicher, dass sie eines Tages für jemanden eine schöne Braut sein wird.

Du bist ein braves Mädchen, nicht wahr?

Entschuldigen Sie mich, ich muss für eine frühe Abreise morgen packen.

Was kann ich für dich tun?

Mama sagt, du sollst heute Abend die Koffer des Grafen in den Wagen laden.

Er wird morgen Früh abreisen.

Ja? Geht eine deiner Schwestern mit ihm?

Ich fürchte nicht.

Wie schade. Wo sind sie jetzt?

Sie kommen gar nicht mehr aus ihren Zimmern.

Vielleicht sind sie verstört von dem, was passiert ist.

Das glaube ich kaum. Sie sind vermutlich froh, ihn los zu sein.

- Sie tun als wären sie krank. - Irgendwas stimmt mit dem Grafen nicht.

Ich glaube, er wollte gar keine von ihnen heiraten.

Dann war er wohl an etwas anderem interessiert.

Warum sollte er sonst herkommen?

Er wirkt zu krank, um im Land umherzureisen, und eine Frau zu finden...

... während er einen Sarg mit sich schleppt.

Er wollte das Ding sogar in seinem Zimmer haben.

Das ist doch ziemlich eigenartig, oder nicht?

Der Sarg war sehr leicht. Fühlte sich an, als wäre fast nichts drin.

Er ist seltsam.

Sie waren nicht im Bett mit ihm, oder?

- Was meinst du damit? - Tu doch nicht so unschuldig.

- Du weißt, was ich meine. - Nein, was denn?

Warum seh ich dich nie bei meiner Hütte?

Ich habe keinen Grund, dorthin zu gehen.

Es gibt dort eine Menge Dinge, die du tun kannst.

Ich habe einige schöne Möbel im Haus gesehen, aber alles ist kaputt.

Wie traurig.

Besonders, wenn man es über die Jahre miterlebt.

Das klingt, als würden sie nie ersetzt werden.

Ich glaube kaum, dass das möglich ist.

- Du liebst dieses Haus, nicht wahr? - Es ist heruntergekommen.

Ich habe bemerkt, dass es hier keine Diener gibt.

Wir haben keine.

Ich nehme an, Sie haben erraten, dass die Familie kaum noch Geld hat.

- Ich will dich nicht in Verlegenheit bringen. - Ich bin nicht verlegen.

Sie sind der erste Gast, den wir seit Jahren hatten.

Es würde mich wundern, wenn Sie nicht bemerkt haben...

... dass die meisten Möbel aus Weide aus dem Garten geflochten sind.

Aber wie ist es zu dieser verzweifelten Lage gekommen?

Vater hat all unser Geld in London verspielt.

Und als das Bargeld zu Ende war, hat er die Möbel als Pfand eingesetzt...

... und hat das meiste davon auch noch verloren.

Ich weiß nicht, was ihn davon abgehalten hat, auch noch das Haus zu verlieren.

Und jetzt ist er wieder in London.

Diese Lage scheint nur dich zu bekümmern.

Deine Schwestern sind augenscheinlich wesentlich unbeschwerter.

Sie finden, ich bin seltsam.

Sie lachen sogar ständig über mich.

Aber wenn es mich nicht kümmert, wird nach Vater und Mutters Ableben...

... die Familientradition am Ende sein.

Ich bin auch der Letzte meiner Familie.

- Keine Brüder oder Schwestern? - Keine lebenden.

Wie kommt es, dass ein intelligentes Mädchen wie du nicht verheiratet ist?

Ich war mal verlobt.

Es hat 17 Monate lang gehalten.

Dann hat es nicht mehr funktioniert.

Ich verstehe, du warst also verlobt.

Und jetzt glauben meine Eltern, dass ich nicht mehr für die Ehe geeignet bin.

Ich muss morgen in mein Land zurückkehren.

Vielleicht hätten wir uns unter anderen Umständen...

... etwas besser kennengelernt.

- Bist du allein? - Ja.

- Wo ist Esmeralda? - Sie muss bei Mutter sein.

Was wollt ihr?

Was sind das für Male?

Der Kuss von Graf Dracula.

Sieh nach.

- Ist sie? - Sie ist.

Du musst mit uns zum Grafen kommen.

Warum?

- Warum? Warum? - Komm schon mit.

Na komm. Na komm.

- Du musst mit uns kommen. - Nein, nein, ich will nicht!

Perla, bitte, du musst mit uns kommen.

Meine Schwestern sind in Schwierigkeiten.

Ihnen ist etwas Seltsames zugestoßen. Sie wollen es nicht sagen.

Sie haben Male.

Ihre Hälse haben geblutet.

Ich habe solche Angst.

- Sie waren hinter mir her. - Ihr hättet es früher wissen sollen.

Ein Widerling aus Rumänien auf der Suche nach Jungfrauen...

Der Graf, der eurer Familie helfen sollte, ist ein Vampir.

Was bedeutet das?

Ein Abkömmling religiöser Perverser aus dem Mittelalter.

Er saugt Jungfrauen das Blut aus, um weiterzuleben.

Und deine dämliche und geldgierige Mutter hat ihm euch alle serviert.

Warum hat er das Saphiria und Rubinia angetan?

Sie sind keine Jungfrauen.

So ist es.

Darum machte sein Biss sie nicht zu Vampiren, aber sie sind vermutlich unter seiner Kontrolle.

Du bist jetzt diejenige, die er will.

Kein Wunder, dass sie hinter dir her waren.

Du solltest deine Unschuld verlieren...

... bevor er dich erwischt.

- Du meinst doch nicht...? - Doch.

Warum nicht?

Nein!

Mein Gott! Du bist nur ein Angestellter!

Wie kannst du es wagen, meine Tochter in eine so unglückliche Lage zu bringen!

Halten Sie die Klappe! Sie wissen nicht, wovon Sie reden.

Das ist doch nichts, verglichen mit dem, was direkt unter Ihrer Nase passiert.

Besser ich besorg es ihr, bevor ihre Schwestern es tun.

- Oder bevor der Vampir sie aussaugt. - Welcher Vampir?

Wo sind ihre Schlampen von Schwestern?

Ich zeige Ihnen, was der Graf mit ihnen angestellt hat.

Sei still! Er ist ein wichtiger Mann!

Jetzt wird mir klar, dass du an unserem Schlamassel schuld bist.

Zeigen Sie mir einfach, wo sie sind. Sie werden schon sehen.

Was ist passiert, als du beim Grafen warst?

- Er war so viel besser als du. - Ja, sicher.

Sehen Sie sie sich an, und sie auch. Warum wolltet ihr ihm eure Schwester bringen?

- Er hat es uns befohlen. - Warum sollte er das tun?

Sie verstehen es immer noch nicht? Sie schicken sie zu einem Vampir.

Was?

Der Graf ist ein Vampir. Vergessen Sie die Hochzeit...

... und überlegen Sie, wie wir ihn töten können.

- Ihn töten? - Wo ist er jetzt?

In seinem Zimmer, glaube ich.

Esmeralda, komm her.

- Wo warst du? - Furchtbare Dinge passieren hier.

- Ich fühle mich nicht gut. - Du steckst wirklich in Schwierigkeiten.

Du bist noch Jungfrau, so viel ich weiß.

Wenn er dich kriegt, wirst du ein richtiger Vampir.

Ich hole die Axt.

Ihr haltet euch von ihm und seinem Diener fern.

Sollte er entkommen, bleiben die beiden auf Ewig so.

Ich tue, was du sagst.

Nicht schießen!

Lassen Sie mich raus!

Ich sage Ihnen alles über Ihre Töchter...

... und wie Sie Graf Dracula aufhalten können!

Sie haben meine Familie verraten und nun wenden Sie sich gegen Ihresgleichen.

Mama!

Du kannst mir nichts tun, du Narr! Ich bin keiner von euch!

Nein!

Nein! Lass ihn in Ruhe!

Er gehört zu mir!

Geh weg von ihm. Weißt du nicht, was er ist?

Er kann jetzt keinem mehr etwas tun!

Ich bringe ihn von hier fort!

Wir werden zusammen sterben!

Du hast deinen Verstand verloren!

Er lebt auf Kosten anderer Menschen! Er nützt niemandem und hat es nie!

Halt!

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