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Original subtitles

Hallo, ich bin Lennard.

Ich bin 11 Jahre alt.

Ich komme aus Berlin und mein Hobby ist Kartfahren.

Ich bin Thomas, der Papa von Lennard.

Hallo, ich bin Emily, die Schwester von Lennard.

Und ich bin Kathrin, die Mama von Lennard.

Ich bin stolz auf meinen Bruder und er macht das sehr gut.

Ich muss nicht auf die Anzeigentafel gucken.

Ich weiß, er überholt alle.

Hallo, ich bin Stella. Ich komme aus Berlin.

Ich bin 13 Jahre alt. Mein Hobby ist Boxen.

Hallo, ich bin Isuard.

Ich bin der Bruder von Stella, ich boxe auch.

Hallo, ich bin Isana, die älteste Schwester von Stella.

Wir sind die Eltern von Stella und sie ist Tanja Bella Sophia.

Ich finde,

das Tolle am Rennkart-Fahren ist die Geschwindigkeit.

Dass es so schnell ist, dass man schnell auf Touren kommt.

Mutig muss man sein.

Es kann alles Mögliche passieren.

Mit einem anderen Rennkart hatte ich schon einen Unfall,

hier auf der Strecke.

In einer Kurve ist die Bremse ausgefallen.

Ich konnte nicht mehr bremsen.

Ich habe mich gedreht,

bin hinten mit dem Kart eingeschlagen.

Ich bin aus dem Kart geflogen und gegen die Bande geknallt.

Es tat weh.

War eigentlich auch lustig, mal so zu fliegen.

Ich bin geboren in Albanien, in der Hauptstadt Tirana.

Wir sind hierher gekommen wegen meiner Schwester.

Sie hat eine Krankheit bei ihrer Niere,

eine funktioniert nicht so gut.

In Albanien gibt es nicht so gute Krankenhäuser.

Man kann dort sterben wegen den Ärzten.

Es ist besser für sie hier.

In Albanien, das ist nicht so gut.

Ich habe das blöd gefunden, dass wir nach Deutschland gehen.

Ich mochte am meisten Italien.

Keine Ahnung, warum.

Aber jetzt mag ich am meisten Deutschland.

Hier habe ich meine Freundinnen, jetzt habe ich mit Boxen angefangen.

Jetzt habe ich alles, was ich will.

Ich möchte gerne Profiboxerin sein,

wie die Tochter von Mohammed Ali, Leyla Ali.

Ich bin ein ehrgeiziges Mädchen.

Ich will alles machen, alles probieren,

ob es schwer ist oder nicht, das will ich unbedingt.

Weltmeisterin will ich machen, Europameisterin,

alles will ich versuchen.

Egal, ob ich verliere oder gewinne.

Ich gebe immer mein Bestes.

Los, Los.

Schlag und Schritt ist eins.

Raus und rein.

Ich bin zum Kartfahren gekommen,

weil meine Eltern haben eine Kartbahn gekauft.

Als ich 6 Jahre alt war, durfte ich zum 1. Mal fahren.

Sehr gut, zieh die Pumpe raus.

Machst du vorne, guckst du, dass über 1 bar drauf ist.

Mein Papa ist für mich Mechaniker und Trainer.

Er kann mir sehr viele Sachen erklären und zeigen.

Er hat viel Wissen über Kartfahren und über die Motoren und so.

Hast du deinen Helm geputzt? - Nein.

Sieht man, Hauptsache fahren.

Ich bin gut, würde ich sagen, aber noch nicht der Beste.

Mein Ziel wäre es,

auf unserer Kartbahn den Bahnrekord zu haben.

Wo ich mein Hobby erfahren habe und den Brief aufgemacht habe,

das war so okay.

Das war so ein Adrenalinschub.

Boxen.

Cool.

Boxen habe ich noch nie gemacht.

Cool.

Da war pure Aufregung.

Ich dachte, ich muss gegen einen sehr harten Kerl

oder ein hartes Mädchen kämpfen.

Da dachte ich: Oh, ich krieg eins auf die Nuss.

Beim Boxen bin ich der Typ, dass ich richtig haue.

Ich haue einfach.

Wenn mein Trainer sagt, du musst leichter,

dann ich schaffe es nicht.

Ich will nur richtig schlagen.

Das ist es.

Sie ist meine Gegnerin, ich bin ihre Gegnerin.

Egal, ob sie blutet oder nicht.

Das ist Boxen.

Go-Kart?

Ich weiß nicht, was das ist.

Du kannst mit kleinen Rennautos fahren.

Oh, Mann.

Oh nein, oh Mann.

Manno.

Ich hatte noch nie daran gedacht,

dass ich Kart fahren soll in diesem komischen kleinen Auto.

Ich habe gedacht:

Ich, in diesem kleinen Auto, nie in meinem Leben.

Ich finde das lustig.

Ich bin zur Rennstrecke gefahren und dann habe ich Lennard gesehen.

Wo er mit dem komischen kleinen Auto gefahren war.

Es war so lustig, ich konnte nicht mehr.

Ich wollte nicht lachen, aber es sah so lustig aus.

Ich habe gedacht, er ist ein großer Rennfahrer.

Ich habe ihn so getroffen und er war ein kleiner Junge.

Hallo, ich bin Stella.

Ich bin Lennard.

Hallo, ich bin Thomas, der Papa von Lennard.

Und das ist mein Rennkart.

Es hat 23 PS.

Wenn man gut ist, 100 km/h.

Nicht schlecht.

Ich konnte es nicht ernst nehmen, keine Ahnung.

Es war wie Spielzeugautos, es sah so aus.

Bist du Kart gefahren?

Nein, noch nie.

Willst du es heute ausprobieren?

Vielleicht, weiß nicht. Nein, ich glaube nicht.

Ich habe Nein gesagt.

Ich habe gedacht: Ich passe nicht da rein.

Keine Ahnung, weil das so klein war.

Ich glaube, das war ihr zu riskant.

Aber dann hab ich ihr den Vorschlag gemacht,

mit meinem Vater zu fahren.

Dann hat die sich getraut.

Viel Glück. - Danke.

Wir sind losgefahren.

Das war eine Überraschung für mich.

Wie man richtig schnell fährt.

Ja, es macht richtig Spaß.

Es war nicht, wie ich das gedacht habe.

Es war was ganz anderes.

Bin ich gut gefahren?

Ja, richtig gut.

Es hat super Spaß gemacht, weil es war so schnell.

Am Ende des Tages habe ich mich gefreut.

So richtig.

Ich hatte richtig Lust auf Kartfahren.

Es war so richtig geil.

Man hat gesehen, dass es ihr Spaß gemacht hat.

Sie hat gelächelt und alles.

Ich denke schon, aus ihr wird was.

Dann war mein Boxtraining.

Wo wir auf dem Weg dorthin waren, dachte ich erst mal,

die sind da alles sehr gut.

Ich dachte, ich muss gleich so kämpfen.

Das war aufregend,

weil ich wusste nicht, was mich erwartet.

Hi Stella.

Hi Lennard. Wie geht es?

Gut, und dir?

Freust du dich?

Willst du schlagen?

Versuch mal, aber nicht so richtig stark.

Jetzt geht es los zum Training.

Er ist so dünn.

Ich habe gedacht,

wie soll er boxen mit seinen kleinen Händen?

Ich konnte nicht, ich wusste nicht, wie sollte ich anfangen mit ihm?

Hier so ...

Arme so ...

Wenn er sagt: Los, dann schlägst du, bumm.

Los, los, Schritte.

3 Schläge, 3 Schritte.

1, 2, kurz zurück.

Ich schwitze.

Was machst du, du schwitzt?

Ja.

Das ist richtig.

Es war sehr überwältigend.

Man muss sich alles auf einmal merken.

Der Schritt, der Boxgang, die Hand drehen.

Links, rechts.

Wo sind die Schritte?

Schritte nicht vergessen.

Links, rechts.

Raus.

Ich habe es in seinem Gesicht gesehen:

Wenn er schlägt, dann wird er bisschen aggressiv.

Das finde ich sehr gut.

Denn man soll nicht so bleiben und lachen.

Sondern ein bisschen aggressiv sein, sich konzentrieren und schlagen.

Das habe ich bei ihm gesehen. Das finde ich toll.

Das hier sind Box-Handschuhe. Du kannst sie mal ausprobieren.

Ich habe am Ende die Box-Handschuhe gekriegt.

Ich habe dann erst mal meine Schwester geboxt.

Wenn sie mich genervt hat,

habe ich mir einfach die Box-Handschuhe angezogen

und habe sie einfach gekloppt.

Es ist schon praktisch:

Man kann gleichzeitig laufen und Boxen üben.

Wo es rot ist, also links, ist die Bremse.

Wo es grün ist, ist Gas.

Nie beides gleichzeitig drücken, sonst geht der Motor kaputt.

Dann kam Stella zu mir zum Kart-Training.

Da ist sie dann zum 1. Mal gefahren.

Das Kart war sehr wild.

Man hat schon gesehen, dass sie die Kontrolle verloren hat,

weil sie immer rutschte.

Das war halt ihr Fehler.

Mist!

Gas und Bremse, das war so richtig schwer.

Ich wollte bremsen,

aber ich habe immer, immer das Gas gedrückt.

Und dann bin ich so richtig gegen die Bande geknallt.

Das fährt richtig schnell, und wenn man gegen die Bande knallt,

das tut übel weh.

Hier hast du was zum Kühlen. - Danke.

Dann saß sie da im Bistro,

so ein bisschen traurig, und mit Schmerzen.

Da hab ich mich schon ein bisschen mies gefühlt,

dass sie sich verletzt hat.

Beim nächsten Mal haben wir uns am See getroffen,

wo gerade die Sonne unterging.

Wir haben uns hingesetzt und haben uns unsere Aufgaben gesagt.

Du fängst an. - Nein, du.

Nein, du. - Du.

Du. - Du.

Du, du, du. - Du, du, du.

Deine Aufgabe ist:

Du sollst mit der Jugend beim Boxen Sparring machen.

Weißt du, was Sparring ist? - Nein.

Das ist quasi ein Kampf. - Aha.

Man soll so richtig schlagen, also mit Kraft.

Und es dauert 2 oder 3 Minuten.

2 Minuten, ohne Pause.

Er war ein bisschen erschrocken.

Er hatte ein bisschen Angst.

Er war so: "Okay?"

Ich war froh, dass die Herausforderung nicht war,

gegen Stella zu kämpfen.

Wenn sie gegen mich geboxt hätte,

wäre ich jetzt noch mit blauen Augen und blutiger Nase hier.

Deine Aufgabe ist,

für mich in ein Montagsrennen einzusteigen.

Mit Aufstellung und alles.

Und du sollst unter die ersten 5 kommen.

Hä?

Ich? Ich?

Hast du keine schwerere Aufgabe?

Als sie ein bisschen geschockt war, hab ich mich schon gefreut.

Dass sie wusste:

Okay, ich muss mich anstrengen, um unter die ersten 5 zu kommen.

Und dann hatte sie, glaube ich, auch Willenslust.

Ich bin mit meinem Bruder Isuard alleine dahin gefahren.

Ich wollte üben, mich ein bisschen fit machen.

Damit ich bisschen besser werde für das Kartfahren.

Bald ist dein großer Tag. Wir müssen noch trainieren.

Hat er schon wieder gewonnen?

Yes!

Und bumm, und bumm.

Du machst es so.

*Stella macht nach, wie ein kleiner Hund kläfft.*

Ja!

Boah!

Juhu!

Ja.

Ich zeig dir jetzt noch mal alle Kurven.

Okay.

Ich bin ein bisschen aufgeregt.

Weil man denkt, du schaffst es nicht.

Und es ist ein bisschen komisch.

Vor den Kurven habe ich Angst.

Denn ich vergesse immer, ob ich bremsen soll oder Gas geben.

Vielleicht schaffe ich ja 4. oder 3.

Vielleicht.

Mein Bruder Isuard hat mich gefragt, ob er mitmachen darf bei dem Rennen.

Ich habe gesagt: "Ja, kannst du machen.

Aber lass mich überholen, damit ich es schaffe."

Er so: "Ja, mach ich. Natürlich mach ich das."

Du weißt ja die Regeln und alles.

Fahr so, wie ich es dir erklärt habe.

Gut, viel Glück!

Sie musste schon gegen sehr gute Gegner antreten.

Das muss man schon sagen.

Aber sie hat es sehr gut gemacht, also alles super.

Sie wollte ja Isuard überholen.

Er hat sie dann auf der Brücke voll an die Bande gedrängt,

dass sie nicht mehr weiterfahren kann.

Isuard wollte mich unbedingt überholen.

Er hat mich geschubst mit seinem Kart.

Ich bin zweimal in der Kurve dagegen geknallt.

Und dann kam ich nicht mehr raus.

Und dann wurde sie halt dadurch Letzter.

Stella, Platz 9.

Leider nicht unter die ersten 5.

Ich finde es unfair, er ist mein Bruder.

Er sollte mich überholen lassen, nicht einfach so ...

Ich hab dich geschubst? - Ja.

Jetzt sagt sie gleich noch: "Isuard, du warst schuld.

Wenn du nicht da gewesen wärst, hätte ich gewonnen."

Was soll ich denn dazu sagen?

Ich kann schon verstehen, dass sie sauer war.

Denn das ist kein faires Fahrverhalten

von ihrem Bruder.

Stella, geh noch mal auf den Ersten.

Du hast es toll gemacht.

Du hast für mich die Aufgabe halb erfüllt.

Also, war alles gut.

Damit du nicht traurig bist,

gebe ich dir jetzt einen Kartreifen von deinem Kart.

Oh, danke.

Du kriegst ihn auch, damit du nicht vergisst,

dass du hier auf der Kartbahn warst.

Die Nacht vor meinem Kampf,

da blieb ich schon eine Stunde länger wach.

Weil ich wusste: Okay, morgen muss ich kämpfen.

Und da war ich schon sehr aufgeregt.

Bist du fit?

Ja.

Bist du bereit für den großen Kampf?

Ja.

Hallo, liebe Stella. - Hallo.

Hallo. - Hallo.

Dein Gegner ist Okan Hassan. Er soll mit dir Sparring machen.

Ich habe ihn ausgewählt, weil er hier der Kleinste war.

Deswegen.

Er wird mit dir Sparring machen.

Als wir reinkamen,

hat Stella mir gleich meinen Gegner vorgestellt.

Okan.

Er war kleiner und sah nicht so stark aus.

Deswegen hat es mich schon ein bisschen erleichtert.

Schlag!

Richtig stark!

Schlag richtig!

Ich habe schon ein bisschen Schiss.

Er schlägt sehr stark.

Ich finde gut, dass er stark schlägt.

Wenn du stark schlägst, ist alles gut.

Du musst keine Angst haben.

Du darfst nicht so bleiben und nicht schlagen.

Wenn er anfängt, dich zu schlagen, musst du auch, gegenseitig.

Dann sind Okan und ich in den Ring gestiegen.

Da wusste ich: Okay, jetzt geht es richtig los.

Schlag, schlag!

Dann hab ich den dollen Schlag von Okan gekriegt.

Da hab ich mir gedacht: Okay, jetzt reicht es.

Jetzt kriegst du auch ein paar dolle Schläge.

Er war plötzlich wie ein anderer Junge.

Und mutig auch.

Gemeinsam Gewinner!

Ja!

Gut, Schatzi, gut gemacht.

Das hast du sehr gut gemacht.

Ich finde, das Schöne am Boxen ist, dass man sich schön bewegt.

Und dass man andere Leute schlagen kann.

Ich wusste, dass Lennard das schaffen kann.

Weil ... Ja, weil ich seine Trainerin war.

Deswegen.

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