All language subtitles for Un bulgare de huma (Nicolae Margineanu,1989)

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
nl Dutch
en English
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian Download
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

EIN KLUMPEN ERDE

Bewegen wir ein breites Objekt über unser Gesicht

spüren wir, daß etwas kühles die Wange berührt.

Das ist die Luft!

Väterchen Nichifor...

Gar nicht schlecht!

Hier, kommt noch!

Das gelang dir gut!

Diakon Creangä, er ist das Haupt aller Übel..

- Euer Heiligkeit... - Es geht nicht mehr!

Ich habe den Kirchturm von der Ungehörigkeit der Krähen befreit.

Ich habe deine Ungehörigkeiten satt!

Ileana, geh nach Hause! Was suchst du hier?

Deine Augen haben keine Ruhe! Ich zeig's dir! Geh nach Hause!

Los! Geh nach Hause!

- Hier ist ein Loch. - Ein großes Loch?

- Ein sehr großes! - Das geht nicht mehr so!

Wo ist der Junge?

Draußen, wo sonst? Er hat die Tellerei nicht mehr satt.

Ihr seid alle mutwillig in diesem Haus!

Andere in seinem Alter sind längst auf der Militärschule!

Als ob die Schule in Päcurari für ihn nicht gediegen ist.

Er wird dorthin gehen wo ich sage!

Er ist nicht für's Militär geeignet, so wie ich es nicht für's Diakonat war.

Man wird's sehen.

Der Mond und die Sterne sind die Beleuchter des Himmels...

Du beendest dieses Lehrbuch, wenn der Junge General wird.

- Wonach duftest du'? - Hang ,Hang.

Rufen wir ihn zum Konsistorium!

Das geht nicht mehr so!

- Du sagtest, wir gehen zum Fotografen. - Wann sagte ich's?

Gestern, vorgestern...

Anstatt einen Franken zu zahlen, damit mich Leute auf's Blech sehen,

kaufe ich lieber damit ein Körbchen mit Käse oder Forellen.

- Vater zahlt... - Ich weiß schon wie er's tut!

Kriecht die Maus nicht ins Loch, bindet sie sich eine Melone an den Schwanz!

- Was ist los, Mensch? - Gar nicht gut, Deine Frommheit!

Du wirst zum Konsistorium gerufen. Das Theater, die Krähen...

Verschwinde, Frommer!

- Es zieht! - Es stinkt!

- Was ist das? - Miranda.

Seife Miranda! Und das?

Dentalin. Es putzt die Zähne!

Miranda, Dentalin, llang llang! Hier riecht's nicht nach Menschenhaus!

- Wo ist die Katze? - Ich habe sie vermählt.

- Diese auch?! - Ja.

- Warum? - Wie du sagtest... Sie stank.

- Bälänica?! - Ja! Sie in Person!

Schwester Evghenia, Sie mochten meine langen Haare...

Ich schenke ihn Ihnen.

Es tauft sich Gottes Diener loan und wäscht alle seine Sünden!

Der Teufel weilt im Arsch des Dummen!

Ihr Frommen!

- Kinder, habt ihr Katzen gesehen? - Ja!

- Stefan, wieviele Beine hat die Katze? - Die Katze hat vier Beine.

- Bravo! Wie viele Ohren hat sie? - Die Katze hat zwei Ohren.

- Wie viele Flügel hat sie? - Die Katze hat keine Flügel.

Was frißt die Katze, Pascu?

Sie frißt: Spatzen, Milch, Brot, Fleisch, Speck...

Es reicht, denn das Wasser läuft uns im Mund zusammen.

Kann die Katze vom Tisch bis zum Klassenende gehen?

J am!

Also, nicht vergessen. Arme verschränken!

Wer allein von einem Ort zum anderen gehen kann, heißt Lebewesen.

"Wer allein von einem Ort zum anderen gehen kann, heißt Lebewesen."

Ailenei, ist das Buch ein Lebewesen?

- Es ist kein Lebewesen, Herr Lehrer. - Wieso?

- Ist es nicht! - Ging's nicht von hier bis an die Wand?

Wer weiß es? Warum ist das Buch kein Lebewesen? Stan!

Weil Sie es geworfen haben, Herr Lehrer.

So ist's! Seht ihr, Kinder das Buch ist kein Lebewesen...

Schlägt man es zu, ist's ein Ding, schlägt man's auf...

spricht es zu uns. Das werdet ihr später verstehen!

- Habt ihr einen Zug gesehen? - Jaaaa!

- Wie macht der Zug? - Uuu!

- Ist er ein Lebewesen? - Nein...

Bewegt er sich nicht allein von einem Ort zum anderen? Vlad!

- Nein! - Warum? Dimitriu!

Der Zug bewegt sich nicht allein, der Mechaniker fährt ihn!

Bravo! So sollt ihr's immer tun!

Zuerst gründlich überlegen und erst dann sprechen!

Bravo, Dimitriu! Du bekommst ein Bonbon in der Pause. Was macht die Mutter?

Mutter macht Hemden für mich.

Ruhe! Seid ganz still!

Wer ist die erste Person in diesem Satz?

Ich, Herr, weil ich gesprochen habe.

- Und die zweite? - Sie.

- Warum? - Weil ich mit Ihnen sprach.

Und die dritte? Wer weiß es?

Ich weiß es, Herr Lehrer!

Die Mutter, denn über sie haben wir beide gesprochen.

Bravo! Frage mich auch etwas.

Was macht Ihre Madam?

So und so, denn ich kann's nicht genau sagen!

Ein Märchen! Ein Märchen!

Ihr seid mir die Richtigen, Jungs!

Meint ihr, ich bin ein Sack ohne Boden?!

Auch aus einem Mehlsack geht das Mehl mal zu Ende.

Es waren einmal, ein Greis und eine Greisin...

Wie gut er schrieb... Und so ein Verstand findet sein Ende im Irrenhaus?!

Der Mensch ist wie eine Geige. Legt man den Finger da,

klingt sie so, legt man ihn anderswo hin, klingt sie anders!

Heute philosophieren Sie, Herr Rubin.

"Sterne im Himmel über die Meere"

"Leuchten in die Ferne bis sie verschwinden."

Mein Gott, wie wunderschön!

Sagen Sie mir, bitte, wer schrieb das?

Herr Eminescu! Er ging eben weg.

- Ich hab dich überall gesucht! - Warum, Enachescu, brennt's?

Es brennt, denn morgen müssen wir zur Lehrbuchkommission.

Und du gehst spazieren!

Ich hab's satt dich überall zu suchen.

Zahei!

Sieh mal wie sie schlafen! Schwägerin, wach auf!

- Küß die Hand, Bruder! - Lass das, Zahei. Willkommen!

- Wo ist ileana? - Sie ist weggegangen.

- Wohin? - Zu ihrer Mutter...

Und sie sagte, sie kommt nie mehr zurück!

Der Platz der Blume ist auf dem Ast!

- Wo sind wir geblieben? - Keine Tat ohne Belohnung.

Guuut..

Der Niederträchtige grinste mich an und trank einen Schluck.

Ich bin nicht eine von jenen, die er sich vorstellt,

ich bin nie in meinem Leben über den Zaun geklettert.

Mit mir willst du dich aufnehmen?!

Dir werde ich's zeigen! Du kannst dich darauf verlassen!

Wir wollen nun die Sonne genießen...

Es hat uns gereicht, den ganzen Winter den Wind zu spüren.

- War das ein Märchen? - Ja, die Zicke mit den drei Geißlein.

Kennst du auch andere?

Wie man sagt: jeder für sich.

- Wie viele? Sehr viele. - Du solltest sie niederschreiben.

Wen könnten sie interessieren?

Jedermann. Mich! Fahrt fort!

Dumitriu, weiter!

Vergiß nicht, Junge, was ich dir sage...

wenn erden Mut hat, hier aufzutauchen, dann...

- Sie haben noch nicht geblüht. - Bald tu'n sie es.

Bitte entschuldigt mich.

- Herauf! - Guten Tag!

Nein! Ach! Welch Plage...

Du schlägst sie an diese Wand, du an jene, du bleibst drinnen...

Wenn die Burschen nach Hause kommen... Was sagt Mutter, Mensch...

Du bleibst drinnen!

Zu essen? Zwiebel, Knoblauch, kalte Polenta.

Es reicht für eine junge Gattin wie dich!

Milch, Käse, Butter, Eier könnten wir finden...

Wir bringen sie auf den Markt und verdienen etwas Geld...

Denn jetzt ist noch ein Maul zu füttern!

Denn jetzt ist noch ein Maul zu füttern!

Tinca, schau mal wer gekommen ist!

Schwer habe ich dich gefunden.

Wir haben Gäste! Willkommen in mein Königreich!

Was haben sich "Ihre Helligkeiten" schon wieder ausgedacht?

- Bitte! - Lies vor!

Ehrenwerter, auf Grund des Erlaßes Nummer 1651,

habe ich die Ehre, Ihnen mitzuteilen,

daß Ihnen für immer der Zugang zur Diakonie verboten ist,

bis Sie nicht beweisen, Sie haben sich gebessert.

Wenn du liest, stotterst du nicht.

Ja, wenn ich lese, stottere ich nicht.

Ich habe also Verbot für immer, bis ich mich bessere.

Lauf, Vasilicä! Was hast du angestellt?

Es scheint, die Katzen kamen ihm zu nahe.

- Wie? - Nimm ihn!

- Tinca, deck den Tisch! - Ich kann nicht bleiben.

Du kannst bleiben, wenn du Essen gebracht hast!

Gut...

Die Beule bleibt für immer, bis sie heilt!

Wir werden sehen...

Laßt mich in Ruhe! Das Haus ist voll mit Papierkram.

Das geht dich nicht an!

Wo ich mich umsehe, überall Papier und Bücher.

Recht hatte der, der sagte, ein ungeprügeltes Weib ist wie eine offene Mühle.

Ich schweige!

Alle kriegen Krautwickler!

Miau, miau, aber Krautwickler kriegt ihr keine...

Pilze! Oder, Reizker, wenn du willst.

Wenigstens schone sie... Da waren für ein Ragout.

- Junge, Junge! - Herr Constantin!

Junge! Lass dich sehen! Du bist aber gewachsen!

Sieh mal an, was Militärschule bedeutet!

Constantin, kennst du Hulub, unseren Freund? Unser Wasserverkäfer.

- Macht euch bekannt. - Stattlich bist du...

Bist du taub?! Du kriegst Prügel...

Er spielt den Herrn! Geh ins Haus! Du auch!

Ich hab euch alle satt! Ich will keinen Ton hören!

Halt's Maul, Gerilä...

Schweige, Gerilä...

Was tut er? Er kramt in den Büchern...

Er schreibt allerlei Unsinn... Er hat nichts mehr gegessen!

Altes Pferd soll lernen, im Zeltschritt zu gehen!

Ich höre auf zu schreiben...

- Warum denn?! - Ich schufte seit Wochen umsonst!

Das ist gar nicht schlecht. Ohne Mühe kommt nichts!

Versuche zu schreiben, wie du mir Märchen erzählst.

- Es ist leicht zu erzählen... - Oder Begebenheiten aus der Kindheit.

Es ist schwer zu schreiben!

Ich habe noch nie jemanden getroffen der so erzählt,

wie du es tust. Du hast Talent! Das bedeutet viel.

Es ist schwer zu schreiben. Lieber setze ich mich darauf, als zu schreiben!

- Du bist Schriftsteller... - Nein! Ich schwitze den ganzen Tag...

und wie Tinca sagt: Ich schreibe kaum ein halbes Blatt Papier...

Die Seele muss bearbeitet werden, wie der Boden, wenn man ernten will.

- Was kann ich sagen? - Was kann ich sagen!

Los! Es ist Donnerstag!

Die anderen sagten: Halt's Maul, GeriL, du hast uns verwirrt!

Du bist ein Teufelsbiest!...

- Morgen bringe ich dich zu "Junimea". - Mich?

Was soll ich dort suchen, mit diesem Bauernkram?

Verzeihe, bitte.

Was machst du? Wohin gehst du?

Ich kann nicht, Mihai, schau dir meine Schuhe an...

Hier sind feine Leute. Was soll ich dort suchen?!

Ich war bei Herrn Melnic. Er sagte, es ist gut.

Der Dumme lobt den Dummen!

Was meinst du, Tinca? Ist das, was ich tue normal,

oder eine Eselei, daß auch die Hühner darüber lachen?!

Ob ich mit dir rede oder mit der Katze, ist's egal!

Ich las jenen von "Junimea" vor und alle sagten, es ist gut.

Ich kann's nicht glauben. Wie kann es gut sein?

Ein Dummkopf, ein Flegel wie ich soll schreiben können!

- Wie kochst du sie? - Mit geräuchertem Fleisch.

Damit kennst du dich prima aus.

Ja, wie gesagt, ich habe auch etwas Talent, oder?

Wer hat dir diesen Unsinn eingeredet?

Alle die sich hier herumtreiben reden nur davon.

Talent hin, Talent her!

- Tinca! - Was ist?

- Ohne Feuer, kein Rauch! - Na so was!

- Mein Gott, bin ich stolz! - Du solltest bescheidener sein.

- Tinca, die Polenta! - Gott, Ion, die Polenta!

Eins, zwei, drei, vier...

Vasiliu, warum warst du am Freitag nicht in der Schule?

- Ich war krank, Herr Lehrer. - Was fehlt dir, Junge?

- Ich habe Stiche, Herr Lehrer. - Wo?

Hier. Wenn sie anfangen, kann ich nicht mehr atmen.

Komm vorbei, ich gib dir ein Heilmittel. Lass dir einen Kuß geben!

Was gibt's? Welch Freude bringst du heute?

Du sahst mich nicht, ich sah dich nicht. Es ist ein Geheimnis.

Gut, gehe, ich folge dir. Schreibt die Übung von Seite 30 ab.

Du passt auf sie auf!

Was tust du, daß dir die Krähen folgen? Ich habe nichts mehr mit euch zu tun.

Wer aus der Diakonie 'raus ist, muss auch von der Schule weg.

- So klingen die moralischen Regeln! - Weißt du etwas?

- Die Regierung wurde beseitigt. - Der Narren Freude!

Die Nachricht kam aus Bukarest.

Entlassen wegen unerhörten, unverbesserlichen Taten.

Ist dir nicht gut? Mir... tut es sehr leid!

- Streichhölzer. - Bitte!

- Sind sie nicht naß? - Nein.

- Lakme-Tabak... - Haben wir nicht!

- Was haben Sie? - Hugi-Tabak.

- Er ist verschimmelt. - Bitte diesen Beutel.

- Er hat eine kaputte Ecke. - Dieser ist in Ordnung.

Ion...

- Was ist, Ileana? - Ist's schwer?

Bete, Ion... Bete!

Beten wir wie wir's wissen.

Herr Minister, als ich die Bekanntgabe im Amtsblatt No. 155 sah,

war ich schmerzlich überrascht, auch von Ihnen verurteilt zu werden.

Sie haben mich aus dem Lehrerkorps entlassen... Ohne mich zu befragen...

...ohne vor Gericht zu gehen, wie das Gesetz vorsieht...

verschwindet, ihr Mordskerle! Haben wir nicht!

- Ich wollte... - Haben wir nicht!

- Streichhölzer! - Haben wir nicht!

- Küß die Hand, Bojar! - Wie heißt du, Bursche?

- Nigä Pribescu. - Wohin gehst du?

Einen Fliedersetzling zu holen! Ich pflanze ihn vor dem Tor.

- Warum ging nicht dein Vater? - Er ist schon lange krank.

- Und deine Mutter? - Sie ist tot.

- Du bist das Familienhaupt? - Man könnte so sagen.

Komm her. Steig ein.

Warum bist du nicht in der Schule?

Wir lernen nur Mittwochs und Freitags denn es gibt zu wenige Klassenräume.

- Wir planen auch das Schuhwerk. - Wo ist die Schule?

- Dort! - Sie ist groß.

Ja, groß, und darin wohnt der Herr Bürgermeister.

Wenn er Wurzeln schlägt und blüht, bekommen Sie im Mai einen Strauß.

Komm schon herein! Schneller, das Kind erkältet!

- Verzeihung, wir suchen die Schule. - Hier ist sie!

Sind Sie vielleicht der Herr Inspektor? Hör auf zu weinen!

Sie sind der Volksschulinspektor.

- Wir suchen die Schule. - Das hier ist die Schule!

- Wer sind Sie? - Die Frau des Bürgermeisters.

- Und der Lehrer? - Ich bin's, das heißt...

Ich vertrete ihn. Ich wusste Sie werden kommen...

Mein Mann hat alles mit Herrn Stere vereinbart.

Er ist Herr Creangä, der lnstitutor des neuen Lyzeums.

Sie haben sicher von seinen Lehrbüchern gehört.

- Wo sind die Schüler? - Bei dem Frost!

Ich habe noch eine Frage:

Seid ihr in die Schule eingezogen oder zog sie zu euch ein?

- Was gibt's neues? - Ich komme vom Telegraf.

Ihre Regierung scheint zu wackeln

und sie haben noch viele Rechnungen zu begleichen.

Was haben Sie mit Eminescu, Herr Petrino?

Nichts. Wieso? Ich mag nicht Menschen seiner Art...

Solche die Bücher aus der Bibliothek entwenden.

Welche Schuld trage ich? Weil ich mit 14 heiratete?

Ich war ein Kind noch und er war 30 Jahre älter als ich.

Ich hab die Schnauze voll. Mir reicht's nun!

Arme Mutter, für sie war das ein Traum.

Ja, ein Traum... ihre Tochter verheiratet mit einem Universitätsprofessor.

Sie, die Wäscherin in vornehmen Häusern war...

- All das ist vergangen! - All das ist es nicht!

Ich habe zwei große Töchter!

Meinst du nicht, daß nachdem ich meine Kindheit geopfert habe...

Du bist unmöglich! Entweder trennst du dich... oder...

Ich halt's nicht länger aus!

Wie vieles ich vom Leben erwartete und wie wenig wünsche ich jetzt!

Verstehst du nicht, du gehörst nur mir... Und ich bin da, bei dir!

Ja, du bist sehr nahe, aber unantastbar!

Tinca! Bringe etwas zu essen. Los, wach auf!

Krautwickler mit Buchweizen.

So arm wie gestern, vorgestern, und mein ganzes Leben, war ich nie!

- Tinca! - Was?

Bringe die Krautwickler!

Schau wie hell es draußen ist!

"Es schien, daß durch die Wolken, ein Tor geöffnet war"...

- Wurde! - Wurde, wurde...

Mein Gott, wie konntest du so etwas wunderbares schreiben?!

"Wenn ich an's Leben denke, scheint's, es fließt langsam dahin"

"Wiedererzählt, von einem fremden Mund..."

- Es sind Krautwickler! - Weg mit ihnen!

Verzeih mir Herr Gott!

- Tinca, die Krautwickler! - Los, sag schon was dich quält!

Was mich quält! Weg mit ihnen!

Ich gebe sie den Katzen, du wirst sehen!

Hier ist das Telegramm. Du wurdest entlassen!

Ja!

Was tue ich nun?

Entlassen?! Des Volkes größter Dichter! Eminescu entlassen?

Und von wem? Von Herrn Minister Chigu!

Hier, in Ticäu, in Valea Plängerii bin ich Minister!

Festhalten! Mein Gott...

- Ist etwas passiert? - Nichts ist passiert.

Meine Knochen... ...alle sind zerrüttet.

- Ich bringe die letzten Bücher. - Gehe, Mihai.

Gehe, du hast wo du zurückkommen kannst.

In Creangä's Königreich, im ewigen, hellichten Ticäu.

- Tinca, haben die Katzen gefressen? - Ja!

- Dann was ist mit ihnen los? - Woher soll ich's wissen?

In ein paar Minuten haben wir totale Sonnenfinsternis.

Kauft Fässer aus Rädäugi... Fässer für Sauergurken!...

Fensterscheiben!

Alte Kleider, alte Kleider...

Ich möchte einige Bücher verkaufen, Herr Rubin.

Es ist schade!

Alle verkaufen heute Bücher in diesem armseligen Ort!

Keiner kauft welche. Schade!

Unglaublich! Du lieber Gott!

Valeria, Kind!

Valeria! Virginica!

Gott behüt! In einem Haus mit 11 Katzen...

Es ist nach Mitternacht und er schläft noch nicht.

Weg von hier! Du kriechst sogar in meinem Bett?!

- Lass mich! - Hört auf!

- Lass die Wand in Ruhe, Ion! - Was ist los?

- Theorie der universellen Undulation... - Heute Nacht gelesen?

Jedes organische Wesen ist eine Sammlung von Molekülen, deren Kraft...

- Du hast nicht begriffen! - Ich begreife etwas langsamer.

Dann besuche "Besprechungen" und lies vor.

Heute Abend kommt Conta zu Besuch.

Das war eine schwere Nacht!

Gut, daß wir wenigstens mittags aufgewacht sind.

- Wie die Aristokraten! - Du bist einer und weißt's nicht?

- Wer hat das gesagt? - Schopenhauer.

Er ist dein Seelenfreund. Ich bin bereit ihm zu glauben!

Es gibt drei Aristokratien: 1. der Geburt und des Rangs,

2. des Geldes - nicht unser Fall- und 3. des Geistes...

Mein dummer Verstand sagt so, aus heiterem Himmel:

Das Wort Geist passt nicht sehr gut zum Wort Aristokrat.

- Warum? - Es klingt nicht rumänisch.

- Vielleicht deutsch... - Mein Seelenfreund sagt weiten...

daß jede dieser Aristokratien

von einem Heer von Neidern umgeben ist.

Das hat Sinn. Neider, schon. Das passt zu Aristokrat,

das Wort Geist klingt nicht gut. Tinca wird uns aufklären.

- Tinca! Tinca! - Was willst du?

Tinca, vor dir stehen zwei Aristokraten.

Sie sind mittags aufgestanden, werden spazieren gehen,

und kehren zurück hungrig wie Wölfe.

Bitte spann die Pferde an.

Ja gehe ich sofort, die Katzen zu beschlagen.

Mein Gott, wie schön es hier ist!

Wohin gehen wir heute spazieren'? Lass uns nach Chic gehen.

Bei diesem Wetter sollten wir lieber auf seitliche Straßen gehen.

- Wieder dorthin? - Ja!

- Die Leute kriegen Verdacht. - Sollen sie.

Gut, aber nur heute.

Ab morgen gehst du allein auf Frau Micles Straße spazieren.

- Ion! - Was ist, Tinca?

- Bälänica hat Junge gekriegt. - Wie viele?

- Vier! - Ertrinke sie!

Was du nicht sagst! Ist das eine Frauenarbeit?

Du weißt ich kann's nicht tun...

Lass sie leben! Wo 11 fressen, fressen auch 15.

Das hast du erwartet, Ion!

Das ist mein ganzes Vermögen: Diese Katzenschar.

Er ist dafür verantwortlich: Titu - alle sind ihm ähnlich.

Titu! Bravo, Titu, liebe sie alle, denn Liebe ist auch zu etwas gut.

Ja, ja, bravo Titu, bravo! Verschwinde!

Dem Saufbold kommt sogar der Teufel mit vollem Eimer entgegen!

Erst recht verpfuscht!

Der Mensch ehrt den Platz!

Brüderchen, es ist ernst!

- Schreibe eine Geschichte. - Das fehlt mir jetzt.

Väterchen Nichifor... keine erfundene Geschischte.

Er ist ein Mensch wie jeder andere, der einmal lebte...

Ion, Ion steh auf! Ion, wach auf!

Ion, du sprichst im Schlaf. Wach auf, Ion!

- Wach schon auf! - Was? Tinca, du...

Er ist in Cimpoiegti, bei Väterchen's Dediu Kindelbier...

Väterchen Dediu schenkte Gevater Ciubär Vodä...

„.49 Schafe mit einem Auge.

Schwestern, sagte der Erzpriester, warumberuhigt ihr euch nicht...

Ehrenwerter Vater, sollen sie fromm geantwortet haben,

es juckt uns ständig..

Ihr seid Erwachsene und redet Unsinn um Mitternacht!

Ion, ich gehe schlafen.

Sag weiter.

Väterchen Nichifor greift nach den Zügeln der Stuten,

dreht den Wagen und fährt, so gut er kann, bis zur Lichtung.

Schau welch Gottes Eden hier ist!

Man soll ewig leben, nie sterben. Hör wie sich Nachtigalen amüsieren.

Ihr Nachtigalen, ihr liebt euch sehr.

Weißt du woran ich dachte als ich neben dem Feuer saß?

- Woran, Nichifor? - Nachdem du schläfst,

eine Stute zu satteln, nach Hause zu reiten und eine Axt holen...

- Am Morgengrauen bin ich zurück. - Mein Gott, Nichifor...

Ich will nicht länger schlafen...

ich steige aus dem Bett und bleibe die ganze Nacht bei dir.

- Welche ist die Wahrheit mit Manca? - Der große Wolf...

Es ist schlecht mit uns... sie lehnte furchtvoll an ihn.

Kümmere dich um deine Arbeit. Bleib wo du bist!

Ich will nicht mehr, Nichifor.

Sie kam zu ihm... Sie sprachen über dies und jenes,

und nach einer Weile wurden sie beide schläfrig.

- Eine Geschichte, Vetterchen. - Eine Geschichte...

- Haut ab, ich bade. - sagst du uns eine nachher?

Geht weg! Ihr Strolche!

Kommt ihr wieder, breche ich eure Beine. Geht nach Hause!

Der Verkäufer sagte, er gibt uns nichts mehr auf Kredit.

- Wer? Vetterchen Serafim? - Ja. Was kann ich tun?!

Seitdem wir drei beim Essen sind, haben wir mehr Ausgaben.

Tinca! Du sollst Mihai in Ruhe lassen, sonst...

Du behandelst mich als ob ich...

Ihr hast du ein Bild gemacht. Es hat dich gekostet, aber sie...

Meine niederträchtige Natur. Ich lass dich auch fotografieren... Nackt.

Lass mich in Ruhe!

Wer ist es? Schon wieder, Mensch?

Weil ich Herrn Eminescu nicht finde?!

Ich suche ihn seit drei Tagen in der Redaktion...

Sagten Sie nicht er arbeitet dort?

Dort arbeitet er. Gib mir die Vorladung.

Nach Hause kam er auch nicht.

- Wann muss er vor Gericht? - Morgen früh um acht Uhr.

- Bring meine Kleider, Tinca. - Hör zu...

Der Doktor sagte du sollst eine Woche zu Hause bleiben.

Meine Herren, es ist klar: Es wird Krieg sein!

Kauft "Curierul"! Heiße Gespräche im rumänischen Parlament!

Wir, Tinca und Ion, Gottes Diener, waren sehr besorgt

und erwarteten dich jeden Abend mit warmer Polenta!

Geh Weg!

Welcher Duft?! Siehe da! Herrn Mihai Eminescu, Poet.

- Lies. - Mein Gott, ich soll lesen?

Mal sehen: "Nachdem ich Ihr Gedichtlein las...

Mutter erlaubt es nicht, daß ich Kavalieren schreibe, doch..."

Ich würd's aber tun!

"...Mutter sagt ich sei ein dummes, naives Mädchen..."

- Was steht hier geschrieben? - Wenn ich zu lernen anfange...

Ion, hör auf!

Du kannst lachen! Sie, als vornehmer Herr horchen meinem groben Mann.

Öffne das Fenster, sonst fühle ich mich im Paradies...

- Sind noch andere da? - Ja, die Vorladung.

Wie heißt du?

Mihai Eminescu.

- Wie alt bist du? - 26 Jahre alt.

Warst du schon vor Gericht und aus welchem Grund?

Ich war nicht.

Wann stellten Sie sich als Bibliothekar in der Bibliothek aus lasi an?

Am 1. September 1874.

Der jetzige Bibliothekar, Herr D. Petrino, dem Sie die Bibliothek übergaben,

klagt Sie wegen Fehlen mehrerer Bücher aus der Staaatsbibliothek an.

Was haben Sie zu sagen?

Herr Eminescu, hören Sie mich?

Was war los? Hast du dich nicht verteidigt?

Mich verteidigen?

Ein Mensch wie du erlaubt so etwas einem Taugenichts wie Petrino!

Warum klagst du ihn nicht an?

Fetzen für Wunden. Zwei Hemden, warme Strümpfe...

Ein Glück du hast keinen Jungen im Frontalter.

- Du hast auch keinen. - Ich fürchte er wird als Freiwilliger angenommen.

- Wie heißen Sie? - Elena Zafiridi.

- Sind sie echt? - Selbstverständlich!

- Hier ist ein Vermögen. - Ja! Und?

Gehen wir zum Rathaus. Man soll den Schmuck inventieren.

- Schreibe mir, mein Sohn... - Vergiß nicht, mir Geld zu schicken.

- Ich werd's tun. - Ich weiß du hast...

„das Geschäft, wo Zahei verkauft, dein Gehalt, die Lehrbücher...

- Sieh mal an wer mein Geschäft kennt. - Nein, lass das...

Geh gesund und pass auf dich auf!

Mir ist kalt. Das sind die Erregungen, die im Bauch wühlen.

- Tinca, hol meine Lammfelljacke. - Welche Jacke?

- Wieso, ich hab bloß eine. - Deine Jacke ist in Plevna.

Du hast sie der Frauengesellschaft aus lagi geschenkt...

- und mich nackt gelassen! - Ja.

Verschwinde Tinca, sonst kriegst du eine Tracht Prügel...

- Hier sind sie. - Dann fangen wir an.

- Nur wenn du vernünftig bist. - Ich bin's halb, Enächescu.

Mein Junge ist als Freiwilliger weg, das ist nicht leicht...

- Dann lassen wir's. - Nein... Jeder mit seinem Krieg.

- Es gibt keine Fehler. - Lies vor...

Aus Baumwolle und Hanf macht man Leinwand.

Sowohl aus Baumwolle als auch aus Hanf...

- Wie klingt's besser? - Vergiß es...!

Aus Baumwolle und Hanf, oder... Verzieh dich nicht, Enächescu.

Im Lehrbuch muss die Sprache der Nation klar wie die Quelle sein.

Wie die Quelle? Wie die... ...oder klar wie eine Quelle...

Ich halt's nicht länger aus. Gesundheit!

Aus Baumwolle und Hanf... Sowohl aus Baumwolle...

Ich habe Hunger, Tinca und Mihai kommt nicht mehr.

Er wird in der Gegend Podu' lloaiei sein.

Was hat Mihai dort verloren?

Ich meinte deinen Sohn...

Das Ferkel fand ich, aber wo ist die Sau?

Ja, Fräulein?

Es ist ein Bericht über das Theater erschienen...

- Ja, und? - Darf man wissen, wer ihn schrieb?

- War er nicht unterzeichnet? - Herr Goldstein?

Nebenan... Ein fetter, häßlicher Mann schrieb ihn!

Ja, aber über mich schrieb er gut!

- Sind Sie die Schauspielerin Despineanu? - Woher kennen Sie mich?

- Die Annonce mit der Lotterie... - Nebenan, mein Herr.

- Haben Sie ihn geschrieben? - Nein, Fräulein.

Ich versuchte Theatherbericht zu schreiben, doch ich erhielt Briefe,

in denen man mir sagte, mein Haus werde brennen.

- Kommt der Herr, der ihn schrieb? - Wahrscheinlich.

- Guten Tag, Herr Direktor. - Guten Tag.

Herr Eminescu, ich hätte was für Sie.

Der Bürgermeister, Herr Pastia, wurde in "Steaua Romäniei" angegriffen,

und ich bitte Sie, als Schriftsteller, einige Zeilen über ihn zu schreiben.

Ich kenne Herrn Pastia gar nicht.

Habe über ihn keine Meinung, weder gute, noch schlechte.

Dann schreibe ich den Artikel, aber Sie unterschreiben.

Kann nicht den Stil eines Unbegabten als meinen akzeptieren...

- Das nicht! - Herr Eminescu!

Ich will nicht mehr mit anderen in denselben Topf geworfen zu werden!

Ich will nicht die Schreibfehler eines Advokaten III. Wahl verantworten!

Vergessen Sie nicht, ich bin der Direktor der Druckerei und ich zahle dafür.

Bitte, Ihr Gehalt für einen halben Monat.

- Sie schämen sich gar nicht! - Er ist verrückt! Ich feuere ihn!

Sie machen anständige Menschen, zu Menschen die nicht mehr begreifen

was sich um sie herum abspielt.

Wer kann Sie verstehen...?!

Tut mir leid, aber die Zeitung wird gerade gedruckt.

Mihai, verzeihe, daß ich es sage, aber das ist nicht gut.

- Was ist nicht gut? - Du hättest ihn loben sollen.

Du kennst mich nicht seit gestern. Ich lobe und fluche nicht ohne Grund.

- Lobe ihn, vielleicht schämt er sich. - Überlaß die Kriechpolitik den Kriechern.

- Was ist? - Eine Vorladung. Morgen 9 Uhr.

Ihr Haus brennt, mein Herr!

Wer ist dort?

Wer?

Herr Gott soll dir ein langes Leben schenken, lonicä...

dir alle seine reichen Gaben geben,

wenn du dich so brav verhälst wie in letzter Zeit.

Hätte mich Mutter mit allen Latten geprügelt...

mich wie einen Fremden von zu Hause verjagt,

wäre ich nicht so gedemütigt gewesen wie wenn sie sanft zu mir war.

Verzeih, Herr Gott, daß ich meckere, aber befreie mich von dem Papierkram!

Dr. Mihailis Eminescu, Doktorand in vielen unnützlichen Wissenschaften...

Ex-Bibliothekar als er die Bibliothek ausraubte, Ex-Schulinspektor,

Ex-Chefredakteur der Zeitung des verlaufenen Viehs.

Ex! Ex!

"Sprecht ihr, ich höre nicht, Sag nicht nein, lobe euch nicht"

"Tanzt wie ihr Lust habt, Ich pfeiffe, ich applaudiere nicht."

Was ist los?

Vetterchen Mihai!

Du bist seit einer Woche nicht mehr zu uns gekommen.

Stimmt's, daß du die Redaktion verläßt?

- So ist es. - Wir finden schon etwas anderes.

- Ich verlaße auch lasi. - Auch lasi?!

Ich konnte nicht mehr, Herr Poet...

Der Mensch ist wie eine Geige...

Legt man den Finger da, klingt sie so.

Legt man den Finger dorthin, klingt sie anders.

Komm schon!

So ist es.

- Du gabst ihm den Rock... - Mach dir keine Sorgen...

- Was hast du damit erreicht? - Nichts...

Vergebens kommst du, vergebens gehst du!

Bitte, einsteigen!

Mihai, ohne dich habe ich keinen Sinn.

Das sind Schmeicheleien... Sie sind nicht für Männer!

Warum ist es so still? Tinca!

Was willst du?

Was ich will...

Ich sagte dir, die Krankheit kommt zurück...

Ja, weil es kein Mittel dagegen gibt.

- Tinca! - Was ist?

- Bringe mir Bälänica. - Was willst du mit ihr?

- Ich will sie sehen. - Hier...

Das ist Bälänica?

Wieso Bälänica... Ihre Tochter. Die Mutter ist schon lange tot.

Sie ist tot! Wie?

Hat jemand je eine Katze gesehen, die natürlichen Todes erlag?

- Sie gehen zugrunde! - Sie ist gestorben!

Dein Weib hat sie verjagt und sie ging zu den Nachbarn.

- Beide sind zu Rauch geworden. - Nicht meckern, Tinca!

Wir kommen alle dran!

Was wirst du tun, Tinca, wenn ich nicht mehr sein werde?

Ich heirate. Ich wünschte mir mein ganzes Leben ein weißes Kleid.

Der Spruch ist also wahr...

Welcher von ihnen, Ion?

Ab jetzt ist es nicht mehr lange bis weit weg!

Ion, ich habe Bohnen und geräucherte Wurst. Willst du?

Seit Mihai wegging, hast du keine Lust auf etwas.

Vielleicht vergißt du auch, daß morgen Ausflug ist.

Breit über breit und über breit, rote Backen.

Über rote Backen, krumm, über krumm, Klarheit,

Über Klarheit, gelbe Farbe und darüber kleiner Po...

- Rate was es ist! - Ich sagte, die Krankeit kommt wieder.

Ich habe schon den Fass vorbereitet. Wenn du spürst es ist...

Ich hätt's beinahe vergessen...

Um 2 Uhr wollen dich Seminaristen aus Neam; besuchen,

um 4 Uhr die Mädchen von der Normalschule.

Nicht einmal bei den Gebeinen der HI. Parascheva ist so ein Gewimmel wie hier.

Schweig schon und hol die Bohnen!

Endlich etwas vernünftiges, Ion. Hatte schon den Verdacht...

Wir haben uns verirrt. Zurück.

Kommen Sie, meine Herren.

- Warum ist er so traurig? - Ich frage ihn schon.

Herr Creangä, warum folgen Sie nicht meinem Rezept und werden dick wie ein Schwein?

Herr Doktor...

Morgens weckt mich ein Dampf von Hühnersuppe mit Nudeln

und Krautwickler mit Grütze und Speck. Ich esse zwei Teller...

- Suppe und ein Topf Krautwickler. - Er spinnt...

Danach gehe ich spazieren und in Tiru's Kneipe esse ich ein Hendel

mit Knoblauchsoße, Pöckelfleisch mit Polenta,

das sich von der Hand zum Topf, vom Topf zur Hand dehnt.

Ein Fäßerl Wein danach. All das reicht bis "Bolta Rece",

wo die moldauischen Kuchen folgen.

Hör auf, ich sterbe!

Wenn ich zu Hause ankomme und den gedeckten Tisch sehe,

verlangt das ungesättigte Menschengedärme gefüllt zu werden.

Schon wieder?

Und nach einem Schläfchen, gehe ich auf's Klo und folge Ihrem Rezept.

Er peitscht mit Worten, die eine Woche lang jucken.

- Warum, Herr Creangä? - Was ist, Gnädige?

Warum ist er weggegangen? Wo hast du ihn versteckt?

Schrieben nicht Sie in "Convorbiri":

"Ich sah, daß diese Welt, Ohne dich nicht öd ist."

Das sind Kindereien. Ich werde ihn suchen.

- Jetzt ist er weit weg... - Ist dir schlecht?

Nein... Ich dachte bloß, wer ich war und wo ich blieb!

Hab mich von meinem Dorf getrennt, Ihre Welt ist mir fremd.

Bin ganz allein, mit meinen Geschichten geblieben...

Man behauptet, sie seien nicht mein.

Wasser, Feuer und Menschengeschwätze kann man nicht stoppen!

Das ist's, Gnädige! Jeder mit seinen Angelegenheiten!

Vetterchen...

Wir fahren zurück. Bitte, in den Kutschen!

- Küß die Hand, Bojar! - Was machst du, Nigä?

Sie sind nicht mehr gekommen. Der Flieder hat längst geblüht.

- Wo ist der andere Bojar? - Weit weg, in Bukarest.

- Was macht dein Vater? - Er ist gestorben.

- Sind sie deine Brüder? - Jetzt bin ich das Familienhaupt!

Warte ein wenig.

- Nimm das, Nigä! - Was machen Sie, Herr Creangä?

- Küß die Hand, Bojar. - Du sollst lernen. Ihr alle sollt lernen!

Komm...

Was haben Sie damit erreicht, Herr Creangä?

Nichts. Nichts...

- Ist dir schlecht? - Nein, aber ich spüre, es kommt!

Filipag, dreh um und bring Herrn Creangä nach Hause.

Frau Veronica, kommen Sie bitte hier. Es ist Platz...

Mihai, was ist mit Bukarest, daß du unser lasi vergessen hast?

Wir erwarten dich. Tinca hat Leckereien vorbereitet.

In lasi schneit's seit heute Nacht. Man kann Schlitten fahren.

Komm, Bruder Mihai! Ohne dich bin ich fremd. Tinca, hast du das Tor geschlossen?

Ja! Ob zu oder offen, wer besucht uns noch?

- Prosit Neujahr, Herr Lehrer. - Gesundheit!

- Herr Gott soll Ihnen helfen! - Euch auch.

- Gesundheit, Herr Lehrer. - Gesundheit, Kinder.

Herr Gott gebe euch alles was ihr wünscht.

- Guten Tag, Herr Creangä. - Prosit Neujahr!

- Prosit Neujahr, Herr Lehrer. - Prosit Neujahr!

Es wird keiner kluger als mit seinem Schaden.

Was für ein Schaden, lonicä?!

Weshalb bist du hier, Väterchen Nichifor?

Bin gekommen, um dich mitzunehmen!

- Wohin? - Nach Humulegti, Kind.

Komm'.!

Herr Lehrer!

Ich war auf dieser Welt ein Herzenskind,

ein Stück beseelte Erde, aus Humulegti...

Ich wurde nicht schön bis 20, nicht brav bis 30

und auch nicht reich bis 40.

Aber so arm wie dieses Jahr, wie letztes Jahr,

und seitdem es mich gibt, war ich nie!

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.