All language subtitles for The Christmas Miracle of Jonathan Toomey (2007).German

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Original subtitles

WUNDER EINER WEIHNACHTSNACHT

Frohe Weihnachten.

Wir wollen jetzt die Krippe aufbauen.

Nicht rennen!

Frohe Weihnachten, mein Schatz!

Nicht rennen!

Ich helfe dir.

Die Könige.

Und Maria mit dem Jesuskind.

Und hier noch Josef.

Und das hierher!

Wie schön. Gut gemacht.

Das könnte dir so passen. Ich hab ein ernstes Wort mit dir zu reden.

Oh, nur einen.

Erst sagst du mir, was das hier ist.

Pappmaché.

Und was hat das im Küchenschrank verloren?

Das haben sie uns in der Schule gezeigt, und ich habe es nachgemacht.

Irgendwas ist schiefgegangen.

Ich hab das nicht gewollt. Ich dachte, Mom hilft mir, aber sie war nicht da.

Sie hat sehr viel zu tun. Wenn die Männer im Krieg sind, müssen die Frauen

dafür sorgen, dass zuhause alles seinen gewohnten Gang gehen kann.

Ich finde nur, manchmal...

Weißt du was?

Vor langer, langer Zeit, war ich eine Expertin im Umgang mit Pappmaché.

Wirklich? - Aber ja.

Was hältst du davon, wenn wir am Wochenende irgendwas basteln, wir zwei?

Das wäre ganz toll.

Mary, hast du die Zeitung vom Sonntag gesehen? Ich kann sie nirgendwo finden.

Tut mir leid, die ist mir nicht untergekommen.

Wie oft hab ich dir schon gesagt,

dass du deinen Mantel nicht einfach auf den Stuhl legen sollst.

Entschuldigung.

Und keine Kekse vor dem Essen, das verdirbt den Appetit.

Mary, darauf wolltest du doch achten. Geh deinen Mantel aufhängen.

Und eins noch: Ich hab hier einen Brief von deinem Vater an dich.

Also, Thomas, wie geht es dir?

Wie läuft es in der Schule?

Deine Mom hat mir geschrieben, dass du gute Noten hast. Sehr schön.

Weiter so! Ich bin stolz auf dich. Es ist gar nicht so schlecht hier.

Viele merkwürdige Gestalten. Aber ich habe nette Kameraden gefunden.

Es könnte also schlimmer sein.

Mit etwas Glück sind wir wieder zuhause, bevor uns jemand richtig vermisst.

Ich muss Schluss machen.

Dein Onkel sagt mir gerade, dass...

dass sie jetzt Baseballspiel spielen wollen,

ihnen fehlt ein Pitcher. Pass auf deine Mom auf!

Und halt Mrs. Hickey auf Trab.

Ich bin bald wieder da. Versprochen!

Schreib mir, wenn du Zeit hast. Und schmeiß deinen Mantel nicht auf den Stuhl,

wenn du nach Hause kommst. Das regt deine Mom immer so auf. In Liebe, Papa.

Schreib ihm doch von der Thanksgiving Parade.

Hab ich.

Ich schreib ihm, was für tolle Kekse du backst.

Danke schön. Das ist nicht schwer.

Mom kann so was nicht.

Dafür kann sie andere Sachen. Sachen, dich ich nicht kann.

Was denn für Sachen?

Die gemeinnützige Arbeit der Gemeinde organisieren.

Die Geschäfte deines Vaters führen, das Haus in Schuss halten.

Aber Kochen kann sie überhaupt nicht.

Das schreibst du deinem Vater aber nicht.

Nein. Ich schreib ihm, wenn ich alle vollständig habe,

schicke ich ihm meine Baseballkarten.

Das ist ja nett.

Willst du meine Kartensammlung sehen, Großvater?

Was für Karten hast du denn da?

Hast du da einen vollständigen Satz? - Eine fehlt noch.

Charlie hat sie sogar doppelt, aber er gibt sie mir nur, wenn ich ihm die gebe.

Wenn ich die noch mal kriege, kann ich sie mit ihm tauschen

und dann hab ich alles vollständig.

Wenn ich den Satz komplett hab, schick ich ihn Papa.

Da wird er sich freuen.

Warum sind wir letztes Wochenende nicht zum Spiel gegangen?

Oh, tut mir leid, Thomas, ich hatte sehr viel zu tun.

Du hast immer so viel zu tun.

Das ist nur so lange, bis dein Vater wieder zurück ist.

Dann kümmert er sich um alles.

Gehen wir nächstes Wochenende zum Spiel?

Auf jeden Fall.

Versprochen? - Versprochen.

Hast du deinen Brief fertig?

Noch nicht. Das mach ich morgen.

Wieso schläft Großvater andauernd?

Er arbeitet eben gerade sehr viel. Und das ist nicht leicht in seinem Alter.

Wieso?

Weil es schwere Zeiten sind. Und das leider für jeden von uns.

Wieso?

Ich weiß auch nicht. Es ist einfach so. Du kannst Fragen stellen. Gute Nacht.

Nacht.

Nein!

Nach den uns vorliegenden Informationen mindestens schon sechs Wochen.

Papa?

Wiedersehen!

Ah Mr. Toomey! Der Mietvertrag für Sie.

Ich hab mich gefragt, ob Sie mir nicht vielleicht

ein paar Bilderrahmen machen wollen.

Das könnten wir dann ja mit der Miete verrechnen.

Was sagen Sie? Sind Sie einverstanden?

Von mir aus. - Gut.

Das freut mich. Ich hab hier ein paar Maße aufgeschrieben.

Wann denken Sie, könnten die fertig sein, Mr. Toomey?

Sie sind fertig, wenn sie fertig sind.

Danke. Freut mich mit Ihnen Geschäfte zu machen, Mr. Toomey.

Außerordentlich.

Mr. Woodman, hier sind die bestellten Buchstützen.

Oh! Das ist wirklich gute Arbeit.

Das ist der Kreis, und hier ist das Ziel. Also los!

- Fast. Nicht schlecht! Jetzt du!

Ich hab gewonnen.

Guten Morgen, Mr. Toomey! - Jetzt ich noch.

Los, mach.

Was wollen Sie denn mit dem Holz, Mr. Toomey?

Bauen Sie daraus was? - Eine Kiste.

Oh! Und was tun Sie dann da rein, Mr. Toomey?

Neugierige Kinder.

Gloomy Toomey, Gloomy Toomey!

Gloomy Toomey!

Wieso müssen wir hier weg?

Hey, von hier wegzugehen wird uns gut tun.

Ich will aber nicht. Es gefällt mir hier.

Oh, dort wo wir hingehen wird es dir auch gefallen!

Wird es nicht!

Wir werden Joan wiedersehen und können ihr auf der Farm zu Hand gehen

und Weihnachten auf dem Land feiern.

Weihnachten? Wir feiern Weihnachten bei ihr?

Oh, Thomas.

Ohne deinen Vater können wir das Geschäft nicht weiterführen.

Dein Großvater ist zu alt. Und ich kann es auch nicht.

Wir brauchen Geld zum Leben. Daher werden wir das Haus verkaufen.

Unser Zuhause?

Du kannst doch unser Haus nicht verkaufen! Das ist mein Haus.

Wenn Papa irgendwann zurückkommt?

Thomas, er wird nicht zurückkommen.

Es könnte doch sein. Vielleicht ist er nur verwundet worden.

Oder er wurde verschleppt.

Er wurde nicht verwundet oder verschleppt,

er ist tot. Und wir müssen jetzt ohne ihn auskommen, also geh in dein Zimmer

und pack die Sachen zusammen, die du mitnehmen möchtest.

Ich will hier... - Nein, Thomas.

Du gibst jetzt keine Widerworte und wirst das tun, was ich dir sage.

Man kümmert sich um euer Gepäck. - Danke schön.

Keine Sorge!

Viel Glück, Thomas.

Gehen wir.

Warum sitzt Bailey hier die ganze Zeit?

Oh, er wartet darauf, dass Richard wiederkommt.

Das tut er immer. Du kannst gern mit ihm rausgehen.

Nein, ist schon gut.

Na, los! Geh mit ihm raus. Erkunde die Gegend.

Aber er soll nicht ins Wasser, sein Fell verfilzt und das ist eine Heidenarbeit.

Warum mussten wir nur hierher kommen? Ich hasse es hier.

Er kommt wieder. Ganz sicher. Ihr habt alle unrecht.

Nein, ich will nicht mit dir spielen. Los, komm!

Jetzt komm endlich, blöder Hund!

Sie hatte dich gebeten, ihn nicht ins Wasser zu lassen.

Ich glaube nicht, dass sie begeistert sein wird.

Ich konnte nichts dafür. Er ist einfach reingesprungen.

Na, du kannst es ja morgen wieder gutmachen.

Wie denn?

Ich weiß nicht, hilf ihr im Stall, füttere die Hühner, irgendwas.

Ich füttere doch keine Hühner.

Wir sind nicht hier, um Tante Joans Großzügigkeit auszunutzen.

Sie hat es auch ohne uns schwer genug.

Wo ist mein Koffer?

Da steht er!

Nein, nicht der. Der kleine.

In deinem Zimmer?

Nein. Am Bahnhof hatte ich ihn noch. Und dann hab ich mich hingesetzt.

Oh nein! - Was?

Ich hab ihn am Bahnhof vergessen. Wir müssen da wieder hin.

Oh, Thomas, das geht nicht.

Aber wir müssen! Da sind doch die Weihnachtsfiguren drin.

Was denn für Weihnachtsfiguren?

Papas Weihnachtsfiguren.

Das Krippenspiel.

Wir sind doch zu Weihnachten hier. Und wir brauchen es doch zu Weihnachten.

Oh, Thomas, du...

Es tut mir leid. Dann werden wir ein neues kaufen.

Aber das ist nicht dasselbe. - Doch, das ist es.

Nein, ist es nicht. Nichts ist mehr wie früher.

Du hast uns unsere Sachen genommen, unsere Freunde.

Und hast sogar unser Haus verkauft.

Nichts wird je wieder wie früher sein, nie mehr.

Es braucht Zeit, glaub mir. Ich verspreche es.

Von euren Versprechen habe ich die Nase voll.

Mrs. Hickey hat mir versprochen,

dass sie mit mir bastelt und hat es nie getan.

Großvater hat mir immer versprochen, dass wir zum Baseball gehen

und nichts ist passiert. Und Papa hat mir versprochen, dass er wiederkommt.

Und das ist er nicht.

Also versprich mir am besten gar nichts. Ich hasse eure Versprechen.

Na? Du wohnst auf der Farm von Mrs. Tyler, hab ich recht?

Woher weißt du das?

Hat mir mein Vater gesagt. Was ist das für eine Farm? Hat sie Schweine?

Hühner.

Auf einer Farm gibt es doch keine Hühner. Glaub ich zumindest.

Ich heiße Celia. Und du?

Thomas. Thomas McDowell.

Mom und Dad wollen nach Hause? Wer bist du?

Thomas McDowell. Das ist mein nerviger Bruder Edward.

Und das da ist Bobby Clark.

Wo kommst du her? - Aus der Stadt.

Ist das deine Mom da drüben? - Ja.

Haben sie dir schreiben beigebracht in der Stadt?

Ja.

Lesen? - Natürlich.

Dann glaub ich nicht, dass unsere Lehrerin dir viel lernen wird.

Aber versuchen wird sie es natürlich.

Lehren. - Was?

Dich viel lehren wird, nicht dir lernen wird.

Ach, sei doch ruhig, Bobby!

Wie war es in der Schule?

Sie haben über meine Uniform gelacht.

Oh, du musst sie nicht mehr tragen.

Ein paar haben gefragt, ob ich mal mit ihnen spielen will.

Das wäre doch aber nett.

Ich kenn die doch gar nicht. Warst du noch mal am Bahnhof?

Ja, Thomas. Es tut mir leid. Er ist weg.

Ich wusste es.

Sei nicht traurig. Wir besorgen ein neues. Ich verspreche es dir.

Was ist das da in deinem Korb?

Das ist Strickzeug. Ich dachte, nachdem ich kochen gelernt habe,

kann ich es mal mit Stricken versuchen.

Thomas?

Wolltest du sie nicht füttern, Thomas?

Hey, nicht so wild!

Das Wichtigste daran ist, dass du ihr Vertrauen gewinnst. Sei nett zu ihnen.

Das Letzte, was wir gebrauchen können, sind verstörte Hühner.

Wenn sie ängstlich sind, legen sie zu wenig Eier.

Wieso gibt es hier denn keine Kühe?

Kühe machen sehr viel Arbeit, weißt du?

Sie müssen auf die Weide, jeden Tag gemolken werden.

Ohne deinen Onkel schaff ich das nicht. Also habe ich sie gegen Schafe getauscht.

Mit Schafen ist es einfacher.

Vermisst du ihn?

Ja, das tue ich. Sehr sogar.

Du redest nie über ihn.

Weil ich denke, dass es nichts bringt, sich über Dinge zu ärgern,

die man nicht ändern kann.

Man muss den Menschen nicht unbedingt ansehen, was in ihnen vorgeht, Thomas.

Du weißt sicher, wovon ich rede.

Manchmal fühle ich eine richtige Wut in mir.

Ich sehe andere Männer und frage mich, warum sie leben und Papa nicht.

Ja, das Gefühl kenne ich.

Wenn ich Männer sehe, die nicht in den Krieg gezogen sind.

Das ist ganz normal. Du bist nicht allein.

Mrs. McDowell, nehme ich an.

Was kann ich für Sie tun? Gefallen Ihnen die Buchstützen?

Das ist wirklich eine sehr schöne Arbeit.

Ein Mann aus der Gegend baut sie und beliefert mich damit.

Ein guter Handwerker, aber auch etwas verschroben. Den Kindern ist er unheimlich.

Wieso ist euer Vater eigentlich nicht im Krieg?

Seine Augen sind nicht so gut. Wenn sie ihm eine Waffe geben,

ist er für seine Leute wohl gefährlicher als die Feinde.

Ihr könnt froh sein.

Sind wir.

Hey, Thomas McDowell, jetzt gucke dir das mal an. Na, los Bobby.

Hast du gesehen? Das ist ganz leicht.

Ganz schön dusselig für einen, der aus der Stadt kommt.

Edward! - Was? Du kanntest den Trick doch auch.

Ich dachte aber, dass du langsam aus dem Alter raus bist.

Was bist du nur für ein kindischer Blödmann, Edward. Geht es dir gut, Thomas?

Das war nur ein kleiner Scherz.

Ich glaube, er heißt Toomey.

Das Haus, in dem er wohnt, hat er von Jim Hardwick gemietet.

Edward sagt, dass er Leute entführt.

Wie kommt er darauf?

Er hat ihm erzählt, dass er Kisten baut, in die er Kinder reinsteckt.

Edward glaubt, dass er aus dem Gefängnis kommt, oder so.

Der Junge hat zu viel Fantasie. Das ist doch Unsinn. Er arbeitet mit Holz.

Ich konnte was von ihm im Laden bewundern, er ist gut.

Er ist gruselig.

Nein, ist er nicht. Etwas schrullig vielleicht, aber nicht gruselig.

Was ist schrullig?

Eigenartig.

Das ist gut, Susan! - Danke!

Du hast langsam den Dreh raus, wirklich.

Oh, danke, Joan!

Meint ihr, dass er da drin ist?

Ich glaub, ich hab ihn reingehen sehen.

Ich hab ihn aber vorhin im Dorf gesehen.

Er ist ganz bestimmt drin. Du musst das nicht tun, Thomas.

Doch, schon, wenn er zu uns gehören will. Wir haben es alle gemacht.

Was soll das denn heißen, wir alle? Du noch nie.

Ich schon!

Ich auch schon, ganz oft.

Traust du dich nun, oder ist die Mutprobe zu schwer für dich?

Ich tue es.

Gut! Also dann. Ich mache es auch nicht zu schwer.

Du musst nicht an die Tür klopfen.

Du gehst einfach rüber zum Haus und bringst einen Beweis mit, dass du da warst.

Na los! - Findest du, dass er gut aussieht?

Worauf wartest du?

Was willst du?

Was willst du hier?

Thomas?

Thomas?

Fühlst du dich nicht wohl?

Nein, mir geht's gut.

Ganz sicher, ja?

Ja, bestimmt.

Mir ist da eine Idee gekommen, wegen des Krippenspiels.

Ich dachte an den Mann, den du neulich unten am Fluss gesehen hast,

diesen Tischler. Wie hieß der noch? Twomey oder so.

Toomey.

Ja, genau. Da Tante Joan und ich denken, dass er sein Handwerk versteht,

könnten wir ihn fragen, ob er uns neue Figuren schnitzt.

Wir könnten morgen zu ihm gehen, was denkst du?

Nun komm schon, Thomas.

Nun mach schon!

Was tust du denn da hinter meinem Rücken?

Entschuldigen Sie, dass ich Sie belästige, Mr. Toomey.

Was wollen Sie?

Mein Name ist Susan McDowell, das ist mein Sohn Thomas.

Wir wohnen bei meiner Schwester, Mrs. Tyler.

Was wollen Sie?

Dürfen wir reinkommen? - Nein.

Nun ja, ich hatte die Hoffnung, dass Sie uns bei dem Problem, das wir haben,

behilflich sein würden. Wir hatten kürzlich einen Verlust zu beklagen.

Ein Krippenspiel, aus Holz geschnitzt, das uns sehr viel bedeutet hat,

und zunächst haben wir gehofft, dass ein Wunder geschieht

und wir es wieder finden, aber... - Wunder sind dummer Schnickschnack.

Da haben Sie sicherlich recht, nichtsdestotrotz hätten wir es gern ersetzt

und wollten Sie fragen, ob Sie uns nicht vielleicht ein neues schnitzen könnten.

Nein. Ich hab keine Zeit.

Und ich arbeite nicht für Leute, die keinen Respekt vor anderen haben.

Was hat er denn damit gemeint? Thomas? Thomas!

Ich hatte mich hergeschlichen und bin weggerannt. Eine Art Mutprobe.

Mutprobe?

Ich hab nichts Schlimmes getan.

Es tut mir sehr leid, Mr. Toomey.

Ich möchte mich dafür entschuldigen, was auch immer mein Sohn getan hat.

Er ist kein böser Junge, aber wie alle in dem Alter

benimmt er sich manchmal wie ein böser Junge.

Tut mir leid, wenn wir Sie belästigt haben. Jetzt komm!

Wie viele Teile?

Ich würde ihn gern eine Anzahlung geben.

Wie viele Teile?

Zwei Schafe, eine Kuh, der Engel, die heiligen drei Könige,

Josef, Maria und das Jesuskind.

Bitte, Mr. Toomey, es ist wirklich sehr wichtig für uns.

Könnten Sie das vielleicht machen?

Fünfzig Cent je Figur. - Ich danke Ihnen.

Davon lebe ich. Nichts zu danken.

Natürlich. Mr. Toomey, eine Sache noch, denken Sie, dass Sie es schaffen,

dass wir die Figuren bis Weihnachten haben?

Zu Weihnachten?

Sie sind fertig, wenn sie fertig sind.

Das lief doch ganz gut, finde ich.

Wenn er das isst, überlegt er sich's noch mal.

Spielst du mit?

Ich hab nur eine Karte und die will ich nicht verlieren.

Wie du willst.

Ihr müsst nicht immer so gemein sein zu Mr. Toomey.

Was geht dich das an?

Vielleicht ist er gar nicht so böse.

Kann sein, dass es dich überrascht, McDowell, aber uns interessiert nicht,

was du denkst. Wenn wir ihn ärgern wollen, ärgern wir ihn.

Also, willst du reden oder spielen?

Mr. Toomey!

Mr. Toomey?

Dass Sie eigenartig sind, ist stark untertrieben.

Was wollen Sie?

Ich wollte nur wissen, ob Sie schon mit dem Krippenspiel begonnen haben.

Nein. Aber bald.

Ich wollte Sie fragen, ob Ihnen Thomas bei der Arbeit zusehen kann?

Nein. - Er würde Sie nicht dabei stören.

Ich möchte meine Ruhe während der Arbeit.

Ich versichere Ihnen, dass er sich an Ihre Regeln hält.

Wieso wollen Sie das unbedingt?

Er ist schon immer sehr kreativ gewesen

und seine große Leidenschaft ist das Basteln, verstehen Sie?

Die letzten Monate waren sehr schwierig für ihn und daher möchte ich alles tun,

um ihn wieder auf andere Gedanken zu bringen.

Ich bin kein Babysitter.

Ich komme mit ihm. - Ich mag kein Herumgezappel.

Er wird still dasitzen.

Ich werde jeden Abend eine Stunde an den Figuren arbeiten.

Bringen Sie ihn um fünf vorbei.

Danke sehr. - Nichts zu danken.

Ob Sie nun da sind oder nicht, macht für mich keinen Unterschied.

Thomas!

Du musst ruhig sein.

Ja, Mutter.

Und kein Rumgezappel. Er hat gesagt, er mag es nicht, wenn rumgezappelt wird.

Nein, Mutter.

Ich meine es ernst. - Ja, Mutter.

Du kannst von Glück sagen, dass wir überhaupt dabei sein dürfen.

Ich weiß nicht, ob ich überhaupt dabei sein will.

Darum geht es nicht. Beeil dich, wir kommen zu spät.

Ja, Mutter.

Herein.

Sie haben ein sehr schönes Haus, Mr. Toomey.

Ich mag keine Ablenkung und keine Konversation.

Kein Gezappel, kein Gewackel, kein Krach.

Nicht auf den Stuhl! Der andere.

Keiner sitzt auf dem Stuhl.

Mr. Toomey? Entschuldigen Sie.

Mr. Toomey? Darf ich Ihnen eine Frage stellen?

Wenn es sein muss.

Ist das eins von meinen Schafen, an denen Sie schnitzen?

Wessen Schaf soll es denn wohl sonst sein?

Mr. Toomey?

Entschuldigen Sie bitte, aber wissen Sie, Sie schnitzen mein Schaf falsch.

Es ist ein sehr schönes Schaf, Mr. Toomey.

Schön?

Sehr schön!

Aber?

Nun ja, es guckt nicht... - Nicht wie?

Nicht fröhlich.

Nicht fröhlich?

Nicht fröhlich? Dummer Schnickschnack.

Es ist ein Schaf. Schafe sind Schafe. Schafe gucken nun mal nicht fröhlich.

Meine Schafe guckten fröhlich.

Warum? Worüber haben sie sich gefreut?

Na, weil sie bei dem Jesuskind waren.

Ich denke, es ist an der Zeit, dass wir langsam gehen.

Haben Sie vielen Dank, dass Sie uns erlaubt haben, Sie zu besuchen, Mr. Toomey.

Ich hoffe, wir dürfen mal wiederkommen. Irgendwann.

Ich hab dieses Walnussbrot gebacken. Hier. Ich lege es hier hin.

Ich hoffe, es schmeckt Ihnen. Jetzt komm.

Hast du schon dein Gebet gesprochen?

Ich weiß nichts, wofür ich beten soll.

Du könntest vielleicht dafür beten, dass du Mr. Toomey nicht weiter verärgerst.

Er scheint über deine Anweisungen nicht besonders erfreut zu sein.

Ich hab ihm gar keine Anweisungen gegeben.

Ich hab nur gesagt, dass meine Schafe fröhlich waren.

Ich glaube ja, dass er gar nicht so brummig ist, wie er tut.

Wenn das so ist, sollten wir es aber dabei belassen, denkst du nicht?

Wieso nicht?

Weil ich eben nicht glaube, dass er im Gefängnis war, deswegen nicht.

Thomas hat gesagt, er ist nett.

Thomas sagt, er ist nett. Und ich sage, er ist es nicht.

Ich sage, wir schleichen uns hinter sein Haus,

warten, dass er weggeht und finden den Beweis.

Was denn für einen Beweis?

Weiß ich doch nicht. Ein Beweis. Es muss was geben.

Wo kommt er her? Warum hat er keine Freunde oder eine Familie.

Wie kommen wir da rein?

Was ist das?

Ein Schlüssel.

Was du nicht sagst. Und was für ein Schlüssel ist das?

Der Schlüssel zu seiner Haustür. - Wo hast du den her?

Pas Schlüsselring. Das Haus gehört uns. Es ist unser Haus.

Gloomy hat es nur gemietet.

Hallo, Kinder!

Hallo, Mr. Spencer.

Nächste Woche dann. Nach der Schule.

Was ist nächste Woche? Was hast du da?

Oh, nichts, nichts, wir wollen nur mit unserem Dad wo hingehen.

Kann ich mit?

Nein, tut mir leid. Ich geh jetzt.

Los komm!

Was machst du da mit der Flasche?

Ich mache Käse.

Was?

Du machst etwas Milch in die Flasche, lässt sie da eine Weile drin,

und dann wird es Käse. Aber du musst sie drehen, sonst wird das nichts.

Willst du auch?

Ja.

Jetzt so? - Genau.

Wie lange dauert es, bis es Käse wird?

Keine Ahnung.

Wieso nicht?

Hat noch nie geklappt.

Mr. Toomey, entschuldigen Sie...

Ist das meine Kuh, an der Sie arbeiten?

Ja

Wieso fragst du?

Oh, nur so.

Das ist eine sehr schöne Kuh, Mr. Toomey.

Es ist nur, sie sieht nicht aus wie meine Kuh.

Tja. Alle Schnitzereien sind verschieden.

Aber meine Kuh sieht, wie soll ich sagen, irgendwie stolz aus.

Stolz?

Schnickschnack! Kühe sind Kühe. Die sind niemals stolz.

Meine Kuh schon. Weil sie wusste, dass Jesus in ihrem Stall geboren ist.

Sie war mächtig stolz.

Aber das ist ja keine echte Kuh. Das ist eine Schnitzerei. Die ist aus Holz.

Die haben keine Gefühle.

Meine Kuh schon.

Ich hatte gedacht, dass ich Mr. Toomey frage,

ob Celia uns nicht einmal begleiten kann, wenn wir ihn besuchen,

während er arbeitet.

Oh, ich weiß nicht, ob das so eine gute Idee ist, Susan.

Er ist gar nicht so verschroben, wie die Leute denken.

Eigentlich ist er sogar sehr nett.

Darum geht es eigentlich gar nicht. Susan, du kommst aus der Stadt,

hier auf dem Land ist das anders.

Wir bleiben gern unter uns und mischen uns nicht ein.

Toomey ist hier aufgetaucht ohne eine Vergangenheit oder eine Familie.

Und er will ja auch nicht wirklich freundlich zu uns sein.

Er wird seine Gründe haben.

Ah, Mrs. McDowell. Sie kommen genau richtig.

Ich muss Ihnen unbedingt unser neues Waschmittel vorstellen...

Waschmittel? Nein, Danke, Mr. Woodman.

Ich brauche heute nur etwas Wolle.

Alles in Ordnung?

Ja. Ich bin nur eben von jemandem daran erinnert worden,

wie kompliziert Menschen manchmal sind.

Ärgern Sie sich nicht, Mrs. McDowell, es gibt manchmal Gutes, das wir nicht sehen.

Wir sind wieder da! Der Krieg ist aus!

Hallo, mein Junge!

Lass dich ansehen. Ich bin so glücklich.

Thomas.

Mrs. McDowell. - Hallo.

Du bist so still heute. Ungewöhnlich still.

Ich denke an meinen Vater.

Und an was genau?

Dass sich keiner an ihn erinnern wird. Jetzt, wo der Krieg vorbei ist.

Du vergisst ihn nicht.

Ich glaube, das würde ihm am wichtigsten sein.

Rutsch ruhig etwas näher ran.

Stimmt was nicht?

Oh nein, Mr. Toomey.

Gut.

Na ja, bis auf...

Ja?

Na ja, es ist nur...

Ja?

Also mein Engel, der ursprüngliche, sah irgendwie wichtig aus.

Wichtig? Dummer Schnickschnack. Der ist auch wichtig, das ist ein Engel.

Was soll ich denn machen, damit er noch wichtiger aussieht?

Weiß ich auch nicht, Mr. Toomey. Sie machen das schon.

Mit den Schafen und der Kuh haben Sie es ja auch geschafft.

Mr. Toomey? Entschuldigen Sie bitte...

Hat dir noch nie jemand die Kostbarkeit von Ruhe erklärt?

Meine Mutter.

Und was hat sie gesagt?

Sie hat gesagt, dass sie hofft, dass ich das von Ihnen lerne.

Was?

Kann ich auch mal schnitzen? - Nein.

Warum nicht? - Weil du dich bestimmt verletzen würdest.

Ich bin ganz vorsichtig.

Die letzten Worte einer großen Persönlichkeit.

Bin ich echt.

Und außerdem bin ich kein Lehrer.

Sie müssen mir nichts beibringen. Ich bring es mir alleine bei.

Und an dieser Werkbank kann immer nur eine Person arbeiten.

Hier!

Was soll ich denn schnitzen?

Oh, einen Vogel.

Was für einen Vogel?

Ein Rotkehlchen.

Ja, die mag ich.

Das Messer ist sehr scharf, also sieh dich vor.

Das werde ich.

Ja. So!

Hier den Daumen. Und so hältst du den Zeigefinger.

Immer von dir weg, damit du dich nicht erstichst.

Das mach ich nicht.

Sehr gut! Und jetzt schnitzt du das, als würdest du einen Stift anspitzen.

Hier den Kopf und dann den Schnabel.

Alles klar?

Mr. Toomey?

Ja, Thomas? - Wann werden die Figuren fertig sein?

Sie sind fertig, wenn sie fertig sind.

Wir müssen jetzt langsam gehen.

Danke, Mr. Toomey.

Thomas, nimm es mit nach Hause.

Und übe da ein bisschen.

Du wirst den Wert der Ruhe zu schätzen lernen.

Geh jetzt!

Danke für den Hocker, Mr. Toomey.

Der ist sehr schön!

Das war nett von ihm, oder?

Ja, das war es.

Wenn ich dir Hühner gefüttert habe, werde ich noch ein bisschen weiter schnitzen.

Aber nicht mehr so lange.

Er ist gar nicht so grummelig.

Nur was er über die Ruhe gesagt hat, hab ich nicht verstanden.

Hast du gesehen, wie viele Küken da sind?

Ist das richtig so?

Das ist nicht so gut.

Ja!

Der ist richtig toll.

Lass den Stock los. Du sollst ihn loslassen.

Sei ein braver Hund.

Nicht so wild!

Sei vorsichtig!

So, und das hier ist der letzte der drei Könige.

Ja, ich hab gewonnen. Ich hab gewonnen. Hast du das gesehen?

Jetzt zeig mir mal dein Werk.

An dem Tag, an dem du geboren bist, bin ich sehr früh aufgewacht.

Es war Sommer, und es war ganz warm und still.

In der Ferne zwitscherte eine Vogel, und ich lag einfach nur so da

und hörte ihm zu. Und dann weckte ich deinen Vater und sagte ihm,

dass es jetzt soweit sei, dass du auf die Welt kämst.

Und er guckte mich an und sagte dann: Was auch immer passieren möge,

dieser Tag wäre der beste seines Lebens, auf ewig.

Und weißt du was? Es war auch mein bester Tag.

Er war ein wunderbarer Mann.

Er war gut, und er war stark.

Er hat uns beschützt.

Mach dir keine Sorgen mehr! Wir beschützen uns gegenseitig.

Das werden wir.

Komm!

Also, bereit?

Ich gehe nicht mit!

Wieso nicht?

Weil es nicht richtig ist. - Du spinnst wohl.

Ich spinne überhaupt nicht, ich denke nur, dass es falsch ist.

Dann machen wir zwei es wohl allein. Sie wäre uns ja eh nur im Weg.

Ich mache auch nicht mit.

Was?

Ich bin auch raus. - Wieso?

Ich glaube, dass das Vorhaben einen Verstoß

gegen das individuelle Recht auf Privatsphäre bedeuten würde.

Was?

Wir sehen uns.

Wo ist Edward?

Er ist wütend abgehauen.

Was war denn?

Oh, gar nichts!

Sag schon!

Ich will es dir nicht erzählen.

Wieso nicht? Wo ist er hin?

Er will zu Mr. Toomeys Haus, um nach Beweisen zu suchen.

Nach Beweisen? Wofür Beweise?

Ich weiß auch nicht, ich hab das auch nicht ganz verstanden.

Wie will er denn da rein?

Er hat einen Schlüssel vom Schlüsselring meines Vaters.

Wir müssen ihn aufhalten. Sag meiner Mom, sie soll zu Mr. Toomeys Haus kommen.

Edward!

Was soll denn der Mist? - Ach, geht dich das was an?

Man bricht doch nicht in ein fremdes Haus ein.

Es ist kein fremdes Haus, es gehört meiner Familie. Kümmere dich um deinen Kram.

Dieser Toomey versteckt doch was, und ich werde rausfinden, was es ist.

Du wirst ihn in Ruhe lassen, Edward.

Und wenn nicht? Was geht dich das überhaupt an?

Wie kommt es, dass du ihn so magst?

Soll er vielleicht deine Mutter heiraten, so was in der Art, McDowell?

Ist es das? Suchst du einen neuen Papa?

Und dieser gruselige Mann soll es sein?

Gut, dass ich ihn von dir runterziehen konnte, oder?

Halt die Klappe, Bobby.

Hey Thomas, was hast du denn gemacht?

Ich hab mich mit jemandem gestritten. - Gestritten?

Geschlagen trifft es wohl besser.

Schlägst du dich viel?

Manchmal muss man es eben.

Niemand muss sich schlagen, man schlägt sich, weil man es will.

Manchmal müssen sich auch Leute schlagen, die es nicht wollen.

Und wann ist das?

Wann man sich schlagen muss? Ich weiß es nicht, ich bin erst zehn.

Ich hatte erst einen richtigen Kampf.

Sie sind erwachsen, Sie müssen so was doch wissen.

Erwachsene wissen auch nicht alles.

Mr. Toomey?

Mr. Toomey!

Was schnitzen Sie heute?

Heute? Heute beginne ich mit Maria und dem Jesuskind.

Sag mir lieber, wie sie aussehen sollen, bevor ich wieder Fehler mache.

Das ist ganz einfach: Sie sind einfach total ineinander verliebt.

Sie lieben sich mehr als alles andere auf der Welt. So müssen sie aussehen.

Das hätten Sie nicht tun dürfen.

Ich hatte nur nach einer Vase für den Strauss gesucht.

Ich dachte, das würde schön aussehen auf dem Tisch.

Es tut mir leid, es war nicht bös gemeint.

Das hätten Sie auf keinen Fall tun dürfen.

Wir haben ihn heute sehr verärgert, nicht wahr?

Nicht wir, Thomas, nur ich.

Du konntest nichts dafür.

Dieses Weihnachten wird nicht so wie immer, oder?

Ich weiß nicht.

Ich könnte ja beten.

Das ist eine sehr gute Idee.

Ich bitte Sie um Entschuldigung und darum,

dass Sie nicht Thomas für meinen Fehler bestrafen.

Das müssen Sie nicht tun.

Ich weiß, es war ein Fehler.

Wer immer Sie sind, was auch immer Ihnen zugestoßen ist,

Sie haben ein Recht auf Ihre Privatsphäre.

Und ich hätte niemals darin eindringen dürfen.

Frohe Weihnachten, Mr. Toomey.

Ich möchte keine Geschenke. Weihnachten ist dummer Schnickschnack.

Für uns nicht, Mr. Toomey. Für uns ist Weihnachten etwas ganz besonderes.

Meinst du, er macht sie noch zu Ende?

Ich weiß es nicht. Meine Mom sagt, es müsste ein Wunder geschehen.

Ich glaube nicht, dass Mr. Toomey an Wunder glaubt.

Sie lieben sich mehr als alles andere auf der Welt.

Thomas! Aufwachen!

Frohe Weihnachten.

Wie wär's mit einem MincePie?

Haben Sie die gemacht? - Ganz frisch.

Hast du die doppelt? - Wo hast du den denn her?

Keine Ahnung?

Was ist das, was du da hast, Junge?

Das ist Käse!

Uh, das ist ja ekelhaft. Wirklich.

Sie sind wirklich toll geworden, Mr. Toomey. Danke schön.

Oh, nichts zu danken, Thomas.

Mr. Toomey?

Ja?

Darf ich Sie was fragen?

Wenn es sein muss.

Denken Sie, dass Weihnachten dummer Schnickschnack ist?

Nein, das glaube ich nicht, Weihnachten ist kein dummer Schnickschnack.

Ich glaube, Weihnachten ist etwas ganz Besonderes.

Mr. Toomey?

Ja?

Was heißt Schnickschnack eigentlich?

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