All language subtitles for Ritter.Trenk.2015.GERMAN.1080p.BluRay.x264-MOViEiT

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Original subtitles

(heitere Musik)

(Erzähler) Das ist die Geschichte vom kleinen Ritter Trenk,

der so mutig war und schlau, dass ihn bald jeder kannte.

Ha! Ha! Zurück, habe ich gesagt!

Passt auf! Er ist hinter Euch!

Versuch dich nur anzuschleichen. Nicht mit mir!

Habt Dank, werte Mia-Mina.

Zu Euren Diensten, tapferer Ritter.

Vorsicht!

So ein Ungeheuer kann mir nichts.

Nicht das Ungeheuer...

sondern der Ast.

Aua.

Trenk?

Oh nein. Trenk, bitte sag doch was!

- Buh! - (sie schreit auf)

Das ist nicht lustig. Ich dachte, du hättest dich verletzt.

Entschuldige, Schwesterchen.

Noch Freunde?

Noch Freunde.

(Rascheln)

Das ist bestimmt der Drache!

Das ist bestimmt nur ein Dachs.

Trenk, ich habe Angst.

(Kusslaut)

Ferkelchen! Was suchst du hier?

Du hast Mia-Mina fast zu Tode erschreckt.

- Gar nicht! Du warst so ein Hasenfuß. - Nein, ich hatte nur Sorge um dich.

Du hättest dein Gesicht sehen sollen.

- Und deins erst! Du warst käsebleich. - Stimmt nicht.

(Erzähler) Niemand hätte geglaubt,

dass Trenk einmal ein stolzer Ritter wird.

Er wurde als Leibeigener geboren, und damals hieß es:

"Leibeigen geboren, leibeigen gestorben."

Als Leibeigener gehörten einem weder die Beeren, die man sammelte,

noch das Feld, das man bestellte.

(Mann) Was willst du hier? Scher dich weg!

Meine Tochter hat Fieber. Sie braucht Kräuter.

Wir können dir nichts geben.

Wer ist dieser Mann?

Das ist ein Köhler. Was will der von uns?

- Ich helfe euch. - Gar nichts wirst du!

Diese Menschen brauchen Hilfe.

Bitte, folgt mir ins Haus.

(es grunzt)

Hach!

Wir können kein Essen anbieten.

Morgen treibt Ritter Wertolt die Steuern ein.

Ritter sind nur Diebe in glänzenden Rüstungen.

- Nicht alle sind so. - Ich kenne nur solche.

Ihr Fieber wird bald runtergehen.

Nun gut, dann gehen wir.

Danke. Ihr seid die Einzigen, die ein Herz haben.

Seid vorsichtig.

Passt auf den bösen Drachen auf.

Diese Köhler sind seltsam. Halte dich von ihrem Wald fern.

Vergiss nicht, Ferkelchen morgen anzubinden.

Wenn Wertolt ihn sieht, nimmt er ihn mit.

(Bauer) Wir werden davon nicht satt.

(Bäuerin) Das soll alles sein?

(bedrohliche Musik)

Nun werde ich sehen, wie fleißig meine Leibeigenen waren.

(knurrt) Ist das alles?

- Das Land, das Ihr mir gabt... - Gibst du mir etwa die Schuld?

Nein, es ist allein meine Schuld.

- Männer! - Ihr ruft?

Tag und Nacht bereit.

- Du störst hier! - Du störst!

Durchsuchen! Findet ihr eine Rübe, bekommt er was auf seine Rübe.

Mit der Rübe auf die Rübe.

Nun du, Haug Tausendschlag.

Kannst du deine Abgaben bezahlen?

Ja, edler Ritter. Sogar meine Kinder haben geholfen.

Willst du mich zum Narren halten?

Nein, Herr. Nicht im Traum.

Das Häufchen ist eine Beleidigung!

Du Dieb! In den Kerker mit ihm!

Und nehmt diesen Faulenzer mit!

Keinen Schritt weiter!

Ihm gehören Manieren eingeprügelt!

Papa!

Was haben wir da?

- Es gehört mir! - Und was dir gehört, gehört mir.

Trenk! Nein!

Fangt das Schwein!

- Bringt mir den Bauernbengel! - Sofort.

Weg da!

Auf die andere Seite!

Hat er sich in einem Ei versteckt?

Ich weiß, dass du mich hörst! Bauernbengel, bald habe ich dich.

(schluchzt) Trenk?

Wie lange ist Papa diesmal im Kerker?

So lang wie letztes Mal, oder sogar länger.

Wertolt ist nie zufrieden und will immer mehr.

(Donnergrollen)

Weine nicht. Alles wird gut.

(er seufzt)

- Wir nehmen die Abkürzung! - Durch den Wald der Köhler?

Dieser Wald gehört mir und nicht diesem Gesindel!

Es wird gemacht, was ich sage!

(lautes Donnergrollen)

(fernes Poltern)

Mattes, hast du das gehört?

(unheimliches Grollen)

(angstvoller Schrei)

Rückzug! Rückzug!

Mia-Mina, ich komm nicht mit zurück.

Was meinst du damit?

Es muss eine Möglichkeit geben, Wertolt die Stirn zu bieten.

Pst! So etwas darfst du nicht sagen.

Was ist, wenn das jemand hört? Pst!

- Ich muss gegen Wertolt ankommen. - Aber wie?

Ich muss ein Ritter werden. Ganz einfach.

Als Bauernjunge hast du keine Chance.

Das wird sich noch zeigen.

Du gehst wirklich?

Ich muss, bevor Wertolt mich auch einsperrt.

Bitte geh nicht. Was mache ich denn ohne dich?

Du musst dich um Mama kümmern. Jetzt braucht sie dich umso mehr.

- Kann ich mich auf dich verlassen? - Na gut.

- Ich werde Wertolt los. - Versprochen?

Versprochen.

Warte! Ferkelchen nimmst du mit.

Es ist dein Aufpasser.

(Eulenruf)

Du musst keine Angst haben. Das war nur eine Eule.

(sanfte Musik)

(Glockenläuten)

Ja!

(fröhliche Musik)

Verzeihung.

- Augen auf. - Entschuldigung.

Hört her und lasset euch sagen,

dass Gaukler am Marktplatz ihr Kunststück wagen!

Hey, pass auf!

- Entschuldigung. - Das war nicht deine Schuld.

Der Aufschneider müsste sich entschuldigen.

- Was hast du gesagt? - Ich?

So was würde ich nie sagen. Er war's.

- Nein, ich war's nicht! - Gauklervolk!

Seid gegrüßt, mein Herr. Momme-Mumm mein Name.

Und das sind alles begabte Gaukler.

Guten Tag. Mein Name ist Trenk.

Sind hier immer so viele Menschen?

Das hat etwas mit dem freien Wunsch zu tun,

den der Fürst ausgelobt hat.

Jedermann hat einen Wunsch frei.

Man kann sich dahinten anmelden.

Äh, ich muss weiter. Viel Spaß noch!

Wünsche ich dir auch. Äh, euch.

(beschwingte Musik)

Ferkelchen, bleib hier!

- Verzeihung! - Hey! Pass auf!

Es hat sich losgerissen.

Kann man hier seinen Wunsch eintragen?

(lacht) Du möchtest dich registrieren lassen?

Der Fürst sucht nach Rittern, und nicht nach kleinen Kindern.

Wozu brauchen Ritter Wünsche?

- Seid gegrüßt. - Sei auch gegrüßt.

- Und du dienst welchem Herrn? - Ludwig von Löwenstein.

Ludwig von Löwenstein, sehr gut. Der Nächste!

Du schon wieder?

Ich glaube, da lag ein Missverständnis vor.

Ich wollte nicht mich anmelden, sondern...

meinen Herrn.

Hat der einen Namen?

Äh, Ritter Trenk.

Ritter Trenk von...

(stottert) Ähm, Ritter Trenk von... Hau... gelstein?

Ist mir unbekannt.

Aber soweit ich weiß, nehmen wir jeden Mann.

Was muss mein Herr tun, damit man seinen Wunsch erfüllt?

Er muss das Ritterturnier im Frühling gewinnen.

Kurz darauf darf er gegen den Drachen kämpfen.

- Gibt's da ein Problem? - Nein.

Aua!

(flüstert) Oh, Mist.

Hey, du da!

Bleibst du wohl stehen!

Ich sehe ihn!

Gleich haben wir ihn!

- Schneller! - Hast du einen Eimer am Fuß oder ich?

Seid gegrüßt, wir beginnen heute mit einem atemberaubenden...

Zaubertrick.

Ohne Eimer hätte ich ihn längst.

Ich brauche einen Freiwilligen!

- Ah, ein junger Mann. - Wer, ich?

Komm zu mir hoch und steige in die kleine Kiste.

Wir zersägen dich in zwei Hälften!

Was? (Menge raunt)

Versteck dich da drin! Los!

Kann man behilflich sein?

- Der Bauernbengel ist in der Kiste! - Das wüsste ich.

Er ist reingeklettert!

Nun werde ich den Freiwilligen in zwei Hälften teilen.

Wag es ja nicht!

Wertolt wird toben, wenn wir ihn in zwei Teilen zurückbringen.

- Das ist ein ganz billiger Trick. - Das ist kein Trick.

Das ist Magie in ihrer höchsten Form.

(Gelächter)

Jetzt hab ich dich!

- Das sind nur ein Paar Füße. - Da ist der ganze Bauernbengel drin!

Wenn ihr das sagt, dann fragen wir ihn einfach.

Darf ich kurz stören? Wir suchen einen Bauernbengel.

Du da in der Kiste, bist du dieser Bauernbengel?

Ich bin weder ein Bauer noch ein Bengel.

- (flüstert) Soll ich mich verstellen? - Nein.

Sucht ihr diesen Jungen?

Was ist in der Kiste?

Das sind seine Füße.

Wir möchten ihn wieder zusammensetzen.

- Wollte ich auch vorschlagen. - Etwas stinkt hier.

Ich will wissen, was!

Das würde ich mir noch mal überlegen.

(Buhrufe)

Vielen Dank, ihr wart ein vortreffliches Publikum.

Du willst gegen einen Drachen kämpfen?

Ja.

- Hast du den Verstand verloren? - Ich hab schon Angst.

Aber nur Ritter dürfen da teilnehmen.

Ich will ein Ritter werden. Nur wie?

Fragen wir den Fachmann. Zink!

Komm! Zink ist erst seit ein paar Tagen bei uns.

Jetzt zieht er mir die Ohren lang. Was hab ich falsch gemacht?

Nichts, Zink.

Er ist weggelaufen, weil er ein Ritter werden sollte.

- Da läuft man doch nicht weg. - Ich hatte solche Angst.

Wir waren im Wald.

Als das Gefolge meines Vaters eingeschlafen ist, bin ich fort.

- Du hattest Angst vor dem Drachen? - Drachen?

Ich wäre nie in den Wald, wenn ich das gewusst hätte!

Was ist so schlimm daran, Ritter zu werden?

Einfach alles!

- Ganz ruhig, erzähle es ihm. - Na gut.

Bekommt ein Ritter einen Sohn, wird der auch Ritter.

Wenn man noch jung ist, kommt man zu einem adligen Verwandten,

den man nicht kennt.

Der übernimmt die Ausbildung.

Erst dienst du als Page deinem Burgherren,

und dann bist du Ritter und dienst dem Fürstentum.

- Geht es nicht anders? - Du kannst es dir verdienen.

- Verdienen? - Durch eine besonders tapfere Tat.

Wenn ich doch nur mit dir tauschen könnte!

(hohes Klirren)

Und nun folgt die Verwandlung in einen Ritter

und die Verwandlung in einen Bauernbengel.

Bravo!

Wie soll ich damit auf Bäume klettern?

Gar nicht. Ein Page hat nicht zu klettern.

- Aber du hast es trotzdem gemacht. - Nein. Ich bin nicht lebensmüde.

Sag, dass das nur Schlamm ist.

- Was hat er denn? - Eine empfindliche Nase.

Und? Gefalle ich dir, Ferkelchen?

Siehst du? Es ist begeistert.

Läuft da nicht der Lausebengel, den Wertolt sucht?

Nein, das ist nur ein Page.

- Ein Page mit Schwein? - Ist normal heutzutage.

- Lass mal überlegen, ob das stimmt. - Das schauen wir uns an.

Das ist von meinem Vater an meinen Onkel.

Gut.

Können wir hier schnell wieder weg?

Verrate nie, wer du bist. Sonst landet ihr in einem Kerker.

- Was? - Ein Fehler, und du fliegst auf.

Dein Vorhaben ist sehr gefährlich.

Ich denk noch mal drüber nach.

Das kriegst du schon hin.

Öffnet das Tor!

Dietz von Durgelstein schickt Euch seinen Sohn.

Geh rein! Wir sehen uns beim Turnier.

Du brauchst als Gaukler keine Angst mehr zu haben.

Folgt mir. Ihr habt noch Zeit, bevor Euch der Burgherr empfängt.

Hä?

Eine Erbse?

Wenn Ihr mir nun folgt.

Ihr meint, dieser Bauernlümmel ist auf der Burg von Hans vom Hohenlob?

Ja, Herr edler Ritter.

Nein. Wir glauben es.

Ist er nun da oder nicht?

- Nein. - Ja, er ist da.

Ein Glück, dass Ihr nicht getroffen habt!

Ich treffe immer.

Unerwünschte Gäste haben an meiner Tafel nichts zu suchen!

Diese überheblichen Hohenlobs!

Mein Vater konnte sie nicht ausstehen.

Na gut, er konnte niemanden ausstehen.

Aber die Hohenlobs machten ihn richtig wütend.

Aber wenn ihr Holzköpfe recht habt, hat Hohenlob mein Eigentum gestohlen!

Ehrlich gesagt, hat er es nicht gestohlen.

Es ist selbst zu ihm gelaufen. (Schlag)

Das tut nichts zur Sache! Mitkommen!

(festliche Musik)

Trinken wir auf unser Wohlergehen! Hoch die Becher!

Oh nein, nicht schon wieder!

- Hä? - Da hat doch was gegrunzt!

Wie kommt dieses Ferkel hierher?

Verzeihung, Herr.

Ich würde gerne wissen, wer du eigentlich bist.

Ich heiße Trenk...

Trenk? Ich kenne überhaupt keinen Trenk.

Der junge Mann ist Euer Neffe.

Nein! Du sollst mein Neffe sein? Unmöglich!

- Wieso denn? - Na, weil du viel zu dünn bist.

An dir ist ja gar nichts dran! Viel zu dünn!

Dieser Junge ist viel zu dünn, um mein Neffe zu sein.

Keine Sorge, bei uns legst du schnell ein paar Pfund zu.

Thekla soll kommen und ihren Vetter begrüßen.

Setz dich. Warum führst du dieses Schwein mit dir herum?

Ferkelchen ist mein bester Freund.

Du bist ein komisches Kerlchen. Das ist nicht zu übersehen.

(düstere Musik)

Bald machst du meinem Bauch alle Ehre.

Ich habe noch nie so gut gegessen.

Lass das nicht deinen Vater hören.

Er behauptet, er hätte den besten Koch.

Oh, das hätte ich fast vergessen. Er hat mir etwas mitgegeben.

Ich schicke deinem Vater einen Boten, dass du gut angekommen bist.

Thekla, mein Engel!

Sei ehrlich, hast du wieder im Stall gespielt?

Mein Spinnrad hat sich ohne Pause gedreht.

- Das ist meine Tochter. - Und das ist mein Platz!

Das ist dein Vetter Trenk.

Trenk? Aber hier steht: "Ich schicke Euch meinen Sohn Zi..."

Alarm! Alarm! Wir werden angegriffen!

Folgt mir, Männer! Ihr zwei bleibt hier!

Du bleibst da unten!

- Zu den Waffen! - Sichert das Tor!

Oh nein!

Hans vom Hohenlob, du Dieb!

- Gib mir mein Eigentum zurück! - Ich weiß nicht, wovon du sprichst!

Der Bauernlümmel ist also nicht bei dir?

Hier auf meiner Burg ist doch kein Bauernlümmel!

Na gut, wie du willst.

Du lässt mir keine Wahl! Angriff!

Zieht die Brücke hoch!

Schneller!

Haha!

Au! Ah!

Au!

- Danke. - Ich habe nur unsere Burg verteidigt.

Gut gemacht! Du bist ein mutiger Junge.

- Das Lob gehört mir nicht allein. - Warum so bescheiden?

Ihr könnt euch von ihm eine Scheibe abschneiden!

Du bist ein Feigling. Komm runter und kämpfe wie ein Mann!

Es gibt dafür keinen Grund. Der Mann ist nicht ganz bei Trost.

Sobald ich den Drachen besiegt habe, habe ich einen Wunsch.

Dann bekomme ich, was mein Vater schon begehrte.

Einen Sohn mit mehr Hirnschmalz?

Was? Nein! Er wollte deine Burg!

Niemals! Nur über meine Leiche!

Endlich sprechen wir eine Sprache.

(er lacht)

Mach dir wegen Wertolt keine Sorgen.

Er ist ein Wirrkopf. Von wegen "Bauernlümmel".

Dieser Mann ist nicht mehr ganz bei Sinnen.

Du willst dieses Schwein unbedingt haben?

Ja, Herr. Wenn ich Eure Erlaubnis habe.

Die hast du. Ein komischer Junge...

Oh.

Dieser Tag war ja auch der seltsamste Tag,

den ich jemals... (gähnt) hatte.

(düstere Musik)

(er schreit)

Du steckst tief in der Tinte.

- Was? - Mein Vetter heißt Zink!

- Sag, wer du bist! - Ähm, ich bin...

Ich bin dein Vetter. Trenk ist mein... Spitzname.

Wegen dir ist wieder die Familienfehde ausgebrochen

zwischen Vater und Wertolt.

Sag die Wahrheit!

Na gut, die Wahrheit.

Ich bin ein Leibeigener.

Zink will kein Ritter werden, und ich muss Ritter werden.

Wir haben die Plätze getauscht.

- Wieso will er kein Ritter werden? - Aus Angst, würde ich sagen.

Es wäre für mich das Größte.

- Aber du bist ein Mädchen. - Sagt ein Leibeigener.

Verrate mich nicht. Ich tue alles.

- Alles? - Ehrenwort.

Alles, was du lernst, bringst du mir bei.

- Aber ein Mädchen... - Na?

Schon gut. Schon gut. Abgemacht.

(Thekla) Abgemacht.

Na, freust du dich schon?

Ja, und wie. Ich bräuchte noch ein Schwert.

Dafür ist es zu früh. Zuerst die wichtigen Dinge.

- Äh... - Nun bist du dran.

- Ich soll... - Mhm.

Nicht schlecht für einen Anfänger.

Wozu muss ein Ritter tanzen lernen?

Unterschätze nie den Nutzen eines Tanzes.

Gleich noch mal.

Mein Vater und Trenk tanzen zusammen!

(es grunzt)

- Ihr müsst zwischendurch atmen, Herr. - Ich versuch es.

Aber dieses Ding ist auf einmal so eng!

Achtung.

Eins, zwei, drei!

Das ist ja auch schon alt.

Das gehört ordentlich zusammengenäht.

- Trenk? - Ja, mein Herr?

Mein Schwert!

Äh, ja, Herr.

Schön weiter üben.

Deine Verbeugungen lassen zu wünschen übrig.

Jawohl.

Siegfried, zeig mir, was du kannst.

Mit Vergnügen.

Du bist wohl ein wenig eingerostet.

- Gib auf! - Bravo! Ich bin überwältigt.

Danke. Hast du nichts Sinnvolleres zu tun?

Nimm dir ein Beispiel an Thekla.

Sie lässt sich von der Malerei durch nichts ablenken.

Na gut.

So ist es gut. Auf ein Neues!

Haha! Na, beherrsche ich den Schwertkampf noch?

Ja. Wertolt kann Euch nicht bezwingen.

Das hoffe ich.

- Du darfst dich eine Minute ausruhen. - Danke, Herr.

Ich würde es so gern auch einmal versuchen.

Du bist hartnäckig. Das macht einen guten Ritter aus.

- Das ist alles? - Nein, auch Ehrlichkeit und Mut.

Nur wer diese Eigenschaften besitzt, ist ein wahrer Rittersmann.

Einige Ritter sind nicht so.

Dann sind es keine richtigen Ritter.

Worauf wartest du? Nimm es dir.

Ja!

Zeig mal, was du kannst!

Ein echter Gegner würde hier nicht haltmachen.

Welch große Freude, einen Jungen am Hofe zu haben!

Und der, und der, und der... (schreit auf)

Herr Vater!

(Stöhnen)

Ich kam mir wieder so jung vor, aber jetzt fühle ich mich uralt.

Bis zu dem Turnier werde ich nicht mehr gesund.

Mach dir deswegen keine Sorgen. Ruh dich erst mal aus.

Ja, mein Kind. Hab keine Sorgen. Dein Vater lässt sich was einfallen.

Tut mir leid. Das wollte ich nicht.

Ohne dich wäre das nicht passiert.

Wenn du was gutmachen willst, stell dich!

- Ich... Das kann ich nicht. - Warum nicht?

Ich muss dir etwas zeigen.

- Kannst du reiten? - Aber natürlich!

Dann komm mal mit.

Bitte.

Na schön.

(dynamische Musik)

Wir sind da. Halt an!

(Wiehern)

Du wartest hier auf uns, Ferkelchen. Verstanden?

- Wer wohnt hier? - Meine Familie.

- (Tür öffnet sich) - Mama, du...

Trenk! Und ich dachte schon, ich seh dich nie wieder.

- Wo ist Mama? - Sie ist noch im Wald.

Trenk! Ich hab mir so viele Sorgen um dich gemacht.

Mia-Mina, das ist Thekla. Das ist meine Schwester Mia-Mina.

Freut mich sehr, Euch kennenzulernen, meine Dame.

Ich... freue mich auch sehr, Mia-Mina.

- Bleibst du hier? - Ich kann leider nicht bleiben.

- Aber du fehlst mir so. - Du mir auch.

(Klopfen)

Schnell, versteckt euch.

Ganz leise. Kein Mucks.

Wer ist da?

(Schrei) Ferkelchen!

Ich hab dich vermisst, du verrücktes Schweinchen!

Entschuldigung. Ich wusste nicht, dass es so arme Menschen gibt.

Wertolt nimmt uns fast die gesamte Ernte weg.

Hast du mit Zink getauscht, um Wertolt aus dem Weg zu gehen?

Nein, wenn ich das Turnier gewinne, befreie ich meine Familie.

- Das finde ich... - Ich weiß, unmöglich und lächerlich.

Eigentlich wollte ich sagen, dass ich das tapfer finde.

Du kannst dich auf keinen Fall Wertolt stellen.

Mein Vater ist verletzt, also müssen wir die Dinge in die Hand nehmen.

Aber was wissen wir schon?

- Fällt dir eine andere Lösung ein? - Nein, um ehrlich zu sein.

Abgemacht.

Abgemacht.

(ritterliche Musik)

Haha! Ja!

(Schrei)

(fröhliche Musik)

Ja!

- Das wollte ich nicht. - Das war fabelhaft!

Unterschätze nie den Nutzen eines Tanzes.

Au!

(feierliche Musik)

Warum ist es heute so kalt?

Na, wer kommt denn da?

Bald ist er ein ehemaliger Burgherr.

Das ist unser Lager.

Hans, herzlich willkommen!

Schwager Dietz! (stöhnt)

Schön, dich wiederzusehen.

Das ist Zinks Vater!

Wie macht sich mein kleiner Junge bei dir?

- Versteck dich! - Er ist wunderbar.

Er arbeitet Tag und Nacht, um Ritter zu werden.

Das erfreut mein Vaterherz.

Lassen wir die beiden allein.

Sie haben sich bestimmt viel zu erzählen.

Du hast recht. Außerdem knurrt mir der Magen.

- Mein Sohn! - Herr Vater!

Komm in meine Arme.

Wie siehst du aus? Was trägst du da?

- Etwas Festliches für den Anlass. - Höchst ungewöhnlich.

- Wie geht's? - Momme-Mumm?

- Ich sagte, wir werden da sein. - Was hätte ich... Ich...

Alles ist gut. Hol mal wieder Luft. Wir haben einiges zu bereden.

Wertolt ist mit allen Wassern gewaschen.

Er kämpft mit unlauteren Mitteln. Aber wir helfen dir.

Ich möchte einen ehrlichen Kampf. Keine Tricks, verstanden?

Verstanden. Aber ich halte das für einen großen Fehler.

Oh, guten Tag.

Das ist mein Freund Momme-Mumm.

Momme-Mumm, das ist Thekla.

Edles Fräulein, sagt ihm, er soll sich helfen lassen.

Es wird nicht getrickst.

- Tricksen wäre nicht ritterlich! - Hast du gehört?

Außerdem ist mein Name Thekla!

Ich wollte dir noch etwas geben.

Viel Glück.

(festliche Musik)

Halt!

Tapfere Ritter, holde Damen und all die anderen.

Hiermit ist das Turnier

zur Ernennung meines tapferen Drachenkämpfers eröffnet!

(Jubelrufe)

Jeder Ritter fordert einen anderen heraus.

Wer verliert, scheidet aus.

Sobald der Sieger mit dem Kopf des Drachens wiederkehrt,

erfüllt ihm der Fürst einen Wunsch.

Ich fordere Ritter Wertolt heraus.

Ich dachte, dass mich Hans zuerst herausfordert.

Ritter Hans ist verletzt. Sonst hätte er es gern getan.

Ich nehme die Herausforderung an. Mit größter Freude.

(er knurrt)

Oh!

(Wiehern)

(Ächzen)

(Wertolt stöhnt)

Halt! Er hat getrickst!

- He! Das war... - Nicht ritterlich?

Kein bisschen!

Gibst du auf?

(kämpferische Musik)

- Du willst keine Hilfe? - Dann wäre ich wie er.

Na gut, ich wünsch dir viel Glück.

Ich komm nicht mehr hoch.

(Buhrufe)

Haben wir noch einen weiteren Herausforderer?

Keinen?

(er pfeift)

Ich kämpfe gegen ihn. Unsere Burg bekommt er nicht!

- Wer ist das? - Er ist unsere letzte Hoffnung.

Der sieht eigenartig aus. Dicker Bauch, dünne Beinchen.

Laut meiner Liste ist das Trenk von Haugelstein.

Der Ritter, der diesen Kampf gewinnt,

wird zum Sieger des Turniers gekürt.

(Wiehern)

(alle) Oh!

Ganz schön ausgefuchst!

(Jubelrufe)

Dir werd ich's zeigen, du Lump!

(Stöhnen)

Hä?

Da versteckst du dich.

(lauter Jubel)

Gib auf!

Ja!

- Gib auf, wer du auch bist! - Niemals!

- Ich hoffte, du würdest das sagen. - Aufhören!

Es reicht.

Hiermit steht der Gewinner dieses Turnieres fest.

Ritter Wertolt!

(Wertolt lacht böse)

Hast du das gehört, Hohenlob?

Sobald der Drache erlegt ist, gehört deine Burg mir!

Nichts und niemand kann mich mehr aufhalten!

Trenk?

(düstere Musik)

Vorwärts!

(Trenk) Da hat es aber jemand eilig.

Er will Ritter Hans schnell aus der Burg werfen.

Trenk!

Oh, unser edles Fräulein!

Du bist einfach aufs Feld gelaufen!

Ich wollte nur helfen.

Von wegen! Trenk hätte dabei sterben können!

Dein Vater hatte recht.

Ein Ritter muss ehrlich und vertrauenswürdig sein.

Und ich war beides nicht.

Gib nicht auf. Dir fällt doch immer etwas ein.

Soll ich ihm etwa hinterherreiten?

Was ist, wenn wir vor ihm den Drachen erlegen?

Ich halte das für keine gute Idee.

Im Köhlerwald sind Adlige nicht gern gesehen.

Was machst du jetzt?

Wenn ich Ritter werden will, muss ich mir das verdienen.

Ja, ich bring das zu Ende. Aber ich bleibe, wer ich bin: Trenk.

In diesem Wald lauern überall Gefahren!

Nicht wahr, edles Fräulein?

Zum allerletzten Mal, mein Name ist Thekla!

(Wiehern)

Leg dich bloß nicht mit den Köhlern an.

(Vogelrufe)

Genau hier hat mich das Biest angefallen.

Alle Mann auf Position!

Vorwärts!

(sie schreien)

Angriff!

Angriff, hab ich gesagt! Vorwärts!

(lauter Schrei)

Wir müssen da lang!

(Wiehern)

- Was ist hier passiert? - Das war bestimmt der Drache.

Ist das nicht mein Bauernbengel?

Wusst ich's doch gleich.

- Du hast gesagt, du glaubst es. - Nein, ich war mir sicher.

Ruhe, ihr Nichtsnutze! Was will der hier?

Vielleicht auch den Drachen töten.

Dann können wir ja gehen.

Nein, können wir nicht! Ich hole mir den Wunsch!

Ergreift ihn!

Es heißt, in Wahrheit sind Drachen nur Bären oder seltsame Bäume.

Es gibt sie wirklich. (Flattern)

(sie erschreckt) Was ist das?

Da flackert etwas. Wir müssen in der Nähe der Köhler sein.

- Fürchtest du dich? - Ich? Nein!

(grunzt ängstlich)

(Knacken)

- Das war jetzt aber nur der Wind? - Das war der Drache. Komm mit!

(Vogelrufe)

Wo sind alle hin?

Dass der Drache alle gefressen hat, glaubst du nicht?

(dunkles Grollen)

Was ist das?

Gleich wissen wir es.

(Klappern)

Los, ihr Feiglinge. Geht voran.

Ich kann nicht, edler Ritter.

Meine Beine wollen nicht.

- Es sind bestimmt nur die Köhler. - In einer Höhle?

(Ferkelchen grunzt ängstlich)

- (Rasseln) - (Schrecklaut)

Hast du das auch gehört?

(bedrohliche Musik)

Während der sie frisst, werde ich ihn...

(er knurrt)

(hoher Schrei)

(er schreit)

Allein schaff ich das nicht.

- Aus dem Weg! - (es schreit)

So wie es aussieht, schaffe ich das sehr wohl allein.

(er brüllt)

Warte! Tu dem Drachen nichts an!

- Wer tut wem was an? - Sie beschützt nur ihre Jungen.

Sie isst Karotten?

Für euch, da!

Hier!

Wir meinen es nur gut mit ihnen.

Das sind Pflanzenfresser.

Das hättet ihr nicht sehen dürfen. Fesselt sie.

(Gelächter)

Hey, warte! Hier!

Bleib hier!

- Warum rennst du weg? - Los, schneller!

- Was machen sie mit uns? - Sie lassen uns nicht gehen.

Der Drache schützt sie vor Wertolt.

Sie denken, wir erzählen, dass er Pflanzen frisst.

Sie sehen in uns ein Burgfräulein und einen Pagen,

denen man nicht trauen kann.

- Ist er das? - Ja.

Seine Familie hat Marianne geholfen.

- Du bist ein Leibeigener? - Ja.

Deswegen würde ich nie was erzählen, schon gar nicht Wertolt.

- Aber sie plappert. - Über meine Lippen kommt kein Wort.

(Kinder) Momme-Mumm! Zeig uns einen Trick!

Jetzt nicht, Kinder!

Seid gegrüßt.

Ihr kennt euch?

- Uns Gaukler kennt jeder. - Was führt dich zu uns?

Wertolt verbreitet, er habe den Drachen getötet.

Er redet dummes Zeug. Der Drache lebt.

Er lügt den Fürsten an, um den Wunsch zu bekommen.

Du hättest uns warnen müssen!

Ich wollte euch aufhalten. Ihr habt nicht gehört!

Es muss ein Geheimnis bleiben.

Von uns geht keine Gefahr aus.

Aber unter Wertolt leiden Menschen, die keinen Drachen haben.

Da können wir nichts machen. Jeder sorgt für sich selbst.

Na gut, schön. Tut mir leid, ich hab's versucht.

- Was? - Das war ja klar.

Jetzt feiern wir meine Ankunft und dass euer Drache wohlauf ist.

Momme-Mumm! Momme-Mumm!

(Gelächter)

(Mann) Oh! Er hat dazugelernt.

Wir müssen uns befreien. Wir können nicht aufgeben.

Und wie? Wir... sind gefesselt.

Pst! Nicht umdrehen!

- Grüße von Momme-Mumm. - So ein Halunke.

Danke.

Am Stall steht ein Pferd für euch.

Du wirst es nicht bereuen.

Das will ich doch hoffen.

Verehrter Fürst.

Ich möchte meine Tapferkeit als Drachentöter unter Beweis stellen.

Und ich würde gern meinen Wunsch einfordern,

der mir von Euch versprochen wurde.

Und Ihr könnt das beweisen?

Ja, selbstverständlich.

Ich verspreche Euch ein würdiges Spektakel.

(bedrohliche Musik)

Bringt ihn her!

Wehr dich nicht, du kleine Plage!

Ich wehr mich nicht. Das ist der blöde Drache!

Oh, da lag wohl eine Verwechslung vor.

Um zu beweisen, dass ich Eure Forderung erfüllt habe,

werde ich den Drachen enthaupten.

(es schreit)

Die Mutter dieser Bestie hat mich angegriffen

und vor meiner Nase die zwei Kinder mit Haut und Haaren verspeist.

- Thekla? - Mein Sohn?

Mhm.

Wieso habt Ihr sie nicht gerettet?

Sagt sofort, wie sehr ich es versucht hab.

Ja, er hat es versucht.

Er hat es sehr versucht. Sehr, sehr versucht.

Leider kam ich zu spät.

Der Tod dieser bezaubernden Kinder trifft mich zutiefst.

Das wird in meinem Herzen ein Leben lang schmerzen.

Aber mit letzter Kraft konnte ich das Ungeheuer köpfen.

Genauso wie ich jetzt seine Brut köpfen werde!

Halt!

Wertolt hat den Drachen nicht erlegt!

- Ihr seid am Leben! - Ja! Und der Drache lebt auch!

Dieser Bursche ist ein Bauernjunge und ein Lügner!

- Er ist der Sohn meines Schwagers. - Mein Sohn?

Ich bin der Sohn eines Bauern.

Aber Wertolt hat den Drachen nicht erlegt.

Doch, mit meinen eigenen Händen.

Er ist der Sohn meines Leibeigenen Haug Tausendschlag!

Ist das wahr?

- Warum die Lüge? - Du hättest ihn rausgeworfen.

Du hast das gewusst?

Ein Leibeigener, der vorgibt, ein Page zu sein?

Ja. Aber jetzt bin ich ehrlich zu Euch.

Ihr müsst mir glauben.

Du lässt mir keine Wahl. In den Kerker mit ihm!

Da sieht er seinen Vater.

(Schreie)

Der Drache? Ich dachte...

Wertolt! Wertolt!

Verschwinde, du Ungeheuer!

Der Drache ist verrückt geworden. Ihr müsst weg!

Nein! Ich lenke den Drachen ab, und du holst das Junge.

Thekla!

Geht in Deckung, Herr Fürst!

(er brüllt)

Halt! Hier ist dein Kind. Wir wollen ihm nichts antun.

Ganz ruhig. Alles in Ordnung. Dein Kleines ist wohlauf.

(triumphierende Musik)

(Jubelschreie)

Wo ist mein Sohn Zink?

- Zink ist bei den Gauklern. - Gott sei Dank. Bei den Gauklern?

Das ist eine lange Geschichte.

Habt Ihr mir nicht erzählt, Ihr hättet den Drachen erlegt?

So war es ja auch, mein allerwertester Fürst.

Da muss ein zweiter Drache gewesen sein.

Beleidigt mich nicht länger mit Euren Lügen!

- Ihr seid der... - Unritterlichste?

Danke.

Ihr seid der unritterlichste Ritter, den es in meinem Fürstentum gibt!

Werft ihn in den Kerker!

Ihr Verräter!

Und diese zwei Schwachköpfe hinterher!

(er knurrt)

Habt Ihr einen Sohn namens Trenk?

Ist er wohlauf?

Was hat er wieder gemacht?

Fragt lieber, was er nicht gemacht hat.

- Vater! - Trenk? Trenk!

Das war eine gute Idee. Ausnahmsweise.

Vielen Dank, edles Fräu... Thekla.

Du hast einen tapferen Sohn, guter Mann.

- Er hat mein Leben gerettet. - Euer Leben?

Und nicht nur meins.

Ich möchte euch alle auf meine Burg einladen,

um ein außergewöhnliches Ereignis angemessen zu feiern.

(feierliche Musik)

- (es grunzt) - Pst!

Und hiermit schlage ich dich zum Ritter Trenk.

Leibeigen geboren, als Ritter gestorben.

Erhebe dich, Ritter Trenk!

Du hast mir mein Leben gerettet.

Nenne einen Wunsch, und er wird dir erfüllt.

Ich wünsche mir, dass meine Familie nicht mehr Wertolt gehört.

Die Familie eines Ritters ist immer frei.

(Gelächter)

Hast du noch einen anderen Wunsch?

Thekla stand mir zur Seite. Darf sie sich etwas wünschen?

Sehr ungewöhnlich. Du bist mir schon so einer.

Gut, junges Fräulein. Sprich!

Edler Herr Fürst,

ich wünsche mir, dass auch Mädchen Ritter werden können.

(Gemurmel)

Sie ist sehr mutig. Das muss ich zugeben.

Ganz wie ihre Mutter.

Ich verspreche dir, darüber nachzudenken.

Na?

Wenn dieses Land jemals wieder von einem Drachen bedroht wird,

erwarte ich von euch, dass ihr beide euch darum kümmert.

- Versprochen! - Versprochen!

Ritter Hans hat gesagt, du kannst zu mir jederzeit kommen.

- Kommst du auch mal zu uns? - Ehrenwort.

- Versprochen? - Versprochen.

(es grunzt)

Was treiben die da draußen?

Du schon wieder. Ich hätte es wissen müssen.

Das ist noch nicht das Ende von mir! Ich komme wieder!

Verlass dich drauf. Dann wirst du...

Ich warne dich.

- (Schrei) - Aua!

Ritter Trenk, hä?

Du bist der erste Ritter, den ich mag.

Achtet auf ihn. Die Welt ist groß und gefährlich.

Als wüsste ein Gaukler etwas über die große Welt.

Ein Ritter hat viel zu lernen. Fangen wir an?

Jawohl, Ritter Hans!

- Alles Gute. - Pass auf dich auf!

Schneller, edles Fräulein!

Na warte!

Ja!

(fröhliche Musik)

(Lied: "Ritterlich" von Deine Freunde)

(flotter Rapsong)

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