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Pa! Pa!
Ja, ich sehe ihn.
Jeff! Jeff!
- Morgen, Mr. Brennan! - Morgen, Jeff!
Pa hielt Sie für jemand anderen!
Aber ich wusste, dass Sie's sind. Ihr Gelbschimmel ließ keine Zweifel.
- Du hast wachsame Augen, Jeff. - Sie reiten Richtung Contention?
Falls euer Brunnen Wasser hat, ja.
Seit dem Sasabe Creek hatte mein Pferd keinen Tropfen mehr.
- Darf ich es für Sie tränken? Darf ich? - Wenn du willst.
- Guten Morgen, Pat! - Guten Morgen, Hank!
Mr. Brennan will nach Contention.
- Erwarten Sie Gesellschaft, Hank? - Ich bin schon zu lange hier draußen.
Bei fast jeder Kleinigkeit habe ich meinen Finger am Abzug.
Achtung, gib ihm nicht zu viel davon, Jeff, so erhitzt wie er ist.
Ich werde ihn zuerst herumführen, Pa.
Er ist ein guter Junge, Hank, er kennt sich mit Tieren aus.
Das wird mal ein erstklassiger Mann auf der Kutschstation.
Nicht, wenn ich das verhindern kann.
Mitten im Nirgendwo festzusitzen, das ist kein Leben.
Die ganze Zeit auf sich allein gestellt. Nichts als Kutscher und Pistolenhelden.
Das ist echt kein Leben.
- Ich dachte immer, Sie sind damit zufrieden. - Nun... danke. Das war ich.
Als Jeffs Mutter noch lebte, war ich es.
Alleine ist es anders. Ich freue mich auf meinen Ruhestand im Herbst.
Ein Mann sollte in solch einer Gegend nicht auf sich allein gestellt sein, Pat.
Das ist nichts.
Sie spielen doch nicht zufällig auf mich an, Hank?
Wenn ich mir das recht überlege, doch.
Es ist nicht richtig, dass Sie Hof und Land alleine führen.
Ich kann mir keine Arbeiter leisten. Jedenfalls noch nicht.
Es steht noch viel Arbeit an, Zäune bauen und so weiter.
Wenn ich mich einsam fühle, Hank, spreche ich mit den Tieren.
Wenn sie Ihnen mal antworten, erinnern Sie sich an meine Worte.
Ich denke, ein Eimer reicht, Mr. Brennan.
Das dürfte ihm reichen, Jeff. Ich geh besser, bevor die Sonne höher klettert.
- Was führt Sie nach Contention, Pat? - Ich will einen Zuchtbullen kaufen.
Das heißt, falls Tenvoorde ihn zu meinem Preis hergibt.
Tenvoorde! Machen Sie immer noch Geschäfte mit diesem alten Sturkopf?
- Ich versuche es. Danke fürs Wasser. - Gerne!
Mr. Brennan!
- Könnten Sie bitte eine Minute warten? - Sicher, mein Junge.
Wenn es Ihnen keine Umstände macht,
könnten Sie mir Bonbons mitbringen?
Jeff, Mr. Brennan hat für solchen Unsinn keine Zeit.
Natürlich hat er Zeit. Was soll's denn sein, mein Sohn?
Kirschbonbons wären toll.
Sollst du kriegen.
- Auf Wiedersehen! - Viel Glück!
Pa, wie ist es denn in Contention?
Es ist voller Menschen, Jeff.
Entschuldigen Sie!
- Morgen, Patrick! - Rintoon!
Ich gehe in den Saloon. Begleitest du mich?
Das würde ich gerne. Mir fehlt leider die Zeit.
Nun, ein großer Landbesitzer wie du
sollte tun und lassen können, was ihm gefällt.
Nicht ganz. Aber ich kann nicht sagen, dass es mir was ausmacht.
- Pat, warum hast du Sasabe-Land gekauft? - Aus keinem besonderen Grund.
Eines Tages kam es mir in den Sinn.
Dachte mir, es wird Zeit für was Eigenes. Es ist nicht viel. Ein kleiner Anfang.
Weißt du, die Sasabe-Creek-Gegend ist recht trostlos.
- Kaum trostloser als Arbeit bei Tenvoorde. - Er hat dich hart rangenommen.
Und ich habe das nie verstanden.
Aber hintenrum prahlte er immer,
dass du sein bester Vormann warst.
Ich war der Einzige, der bei ihm blieb.
Nein, es war mehr als nur das. Er hielt viel von dir.
Er hielt große Stücke auf dich.
Das fiel mir nie auf. Fährst du immer noch für Hatch & Hodges?
Mir bleibt nichts anderes übrig. Es ist die einzige Linie in der Gegend.
Da drüben legen sie Schienen, schneller als man schauen kann.
Die Schienen werden nächsten Monat bis nach Bisbee reichen.
Ich hörte davon.
Ja, sie bauen ihnen dort unten ein Depot.
Ich kam neulich dort mit einem Bekannten ins Gespräch.
Er meinte, es dauert nicht lange, da sitzt man in einem der Züge
und rattert den ganzen langen Weg nach Tucson ohne nur einmal anzuhalten.
Bald fahren sie bis hierher nach Contention.
Wenn es soweit ist, kannst du bei mir arbeiten, Ed.
Ich nehme dich beim Wort. Komm, trink einen mit mir.
Ich würde ja gerne, aber ein Landbesitzer hat zu tun.
- Was ist schon wichtiger als ein Drink? - Kirschbonbons zum Beispiel.
Bis dann, Ed.
- Bonbons? - Rintoon!
Morgen, Willard! Ma'am.
Wie ich höre, fahren Sie heute Nachmittag unsere Kutsche.
Nun, ich fahre eine, aber wusste nicht, dass es Ihre ist.
Ich... Das heißt, Mrs. Mims und ich mieteten die Kutsche nach Bisbee.
Sie werden eine ganze Kutsche allein für sich haben?
Wieso warten Sie nicht auf den regulären Wagen. Er geht um...
- Mrs. Mims? - Doretta und ich heirateten heute Morgen.
Wir wollen pünktlich um 3 Uhr losfahren.
Ich verlasse mich auf Sie, dass Sie's Hatch & Hodges mitteilen.
- Und kümmern Sie sich um unser Gepäck. - Sie verlassen sich auf den falschen Mann.
Ich kümmere mich um kein Gepäck und keinen Fahrplan.
Sie können selbst runter zum Laden gehen und den Dispatcher persönlich fragen.
- Sie haben sich eine feine Frau genommen. - Rintoon,
wenn ich für eine Kutsche zahle, erwarte ich einen gewissen Service.
Sie liegen ganz daneben, Willard, denn Sie sind nicht der, der zahlt.
Ich dachte, du wolltest ein paar wenige Kunden behalten, Rintoon.
Ich kann auf solche verzichten, wenn's nach mir geht.
Wer ist er eigentlich?
Seit heute Morgen der Schwiegersohn vom alten Gateway.
Er hat in die Familie mit dem reichsten Kupferbesitz der Gegend eingeheiratet.
Dann ist das wohl Doretta Gateway.
Richtig. Sie galt als alte Jungfer, bis Willard auftauchte.
- Sie ist schlicht wie eine Lehmziegelmauer. - Aber nicht zu schlicht für Willard.
Nichts ist zu schlicht für den Besitz des alten Gateways.
Man sagt, er ist rund eine halbe Millionen Dollar schwer.
Das ist zu viel Geld, Ed. Mehr als ein Mann bewältigen kann.
Nicht für Willard. Er ist Buchhalter. Oder war es.
Alle sagen, dass er wohl der Partner des alten Mannes wird,
- weil er ihm Doretta abgenommen hat. - Sie schien mir nicht so unattraktiv.
Du bist schon zu lange unten beim Sasabe Creek, Patrick.
Der Kerl hat mich so wütend gemacht, ich hab fast vergessen, wo ich hin wollte.
Lass mich einen Drink für dich bestellen.
Ein andermal, Ed. Ich muss Tenvoorde sprechen.
Wie du meinst.
- Echt nett von dir, ihm was mitzubringen. - Auf Wiedersehen!
Los, packt ihn euch. Nehmt die beiden Seile.
Packt ihn einfach.
Ich hätte es nicht besser gekonnt.
Oh, Sie haben Ihre Bonbons verloren.
Ich dachte, dass dieser Pfosten ihn halten würde.
Nun, das erklärt alles, oder?
Er hat keine Ahnung von Pferden, Mr. Tenvoorde.
Man sagt, dass er auf seinem Land hauptsächlich Ziegen hält.
Nun, das war mir nicht bekannt.
Sie veranstalten nächsten Monat ein Ziegenrodeo in Gotebo.
Sie sollten antreten.
- Ist das Ihr neuer Vormann? - Richtig!
Großes Mundwerk, nicht wahr?
Jace springt nur ein, bis mein bester Arbeiter zurückkommt.
- Wird er das? - Oh, ich denke schon.
Sobald er von seiner verrückten Idee ablässt,
- selbst Land zu besitzen. - Dasselbe Gespräch führten wir schon mal.
Und wir werden es solange führen, bis Sie zu Verstand kommen.
Das geht nicht, dass der beste Vormann in der Gegend sich so kaputt macht.
Keiner kann eine Ranch so führen wie Sie, Pat.
Ein Mann kann in Ihrer Nähe ruhig schlafen. Nun, sehen Sie mich an.
Ich kümmere mich um die Tiere wie ein gewöhnlicher Arbeiter,
- weil ich mich auf keinen verlassen kann. - Schmeißen Sie ein paar raus. Das hilft.
Fangen Sie mit diesem Ziegenliebhaber dort drüben an.
Mr. Tenvoorde, ich komme, um einen Zuchtbullen zu kaufen.
Tatsächlich? Nun, was sagte ich Ihnen doch gleich?
Geben Sie mir das Geld und Sie kriegen Ihren Bullen. Es ist einfach nicht richtig.
Wenn Sie sich dafür anstrengen müssten, wär's eine andere Sache, nicht?
Ich muss mich jedenfalls um meine Tiere kümmern.
Wenn Sie mir keinen Zuchtbullen verkaufen wollen, spucken Sie's aus.
- Nun? - Ich sag Ihnen, was ich tu, Patrick.
Ich gebe Ihnen die Chance, für Ihren Bullen nicht bezahlen zu müssen.
Wie damals, als ich dank Ihnen für die Jährlinge nicht bezahlte
und es schließlich 50 meiner Dollars waren?
Ich bewahre sie an einem sicheren Ort auf, Patrick.
Sie gehören Ihnen, sobald Sie wieder bei mir arbeiten.
,
Sie halten viel von Ihrem Gelbschimmel, nicht?
- Genug. - In Ordnung, ich mache Ihnen ein Angebot.
Ein Bulle Ihrer Wahl für Ihr Pferd.
Und Sie müssen ihn nur reiten.
- Ihn reiten? Sie meinen den Bullen? - Bis er stillsteht.
- Ich bin nicht interessiert. - Sie sind nicht in der Lage.
- Das meinen Sie doch damit? - Ja, das meint er damit.
Die Jungs hier haben eine hohe Meinung von Ihnen.
Der beste Mann in der Gegend. Sie sehen mir nicht wie Feuer und Flamme aus.
Ich wette auf der Seite von Mr. Tenvoorde. Sie haben nachgelassen, Brennan.
Sie sagen, ein Bulle meiner Wahl?
Wie lange ist ein vom Bullen getretener Mann arbeitsunfähig?
- Das kommt darauf an. - Ich denke, zwei oder drei Wochen.
Oh, das dachte ich mir.
Das sollte reichen, um diesen Sturkopf dazu zu überreden, wieder bei mir anzufangen.
Gib mir seinen Schwanz.
In Ordnung, Jungs, überlasst ihn mir.
Bis dann!
Rintoon!
- Du musst mich nicht gleich überfahren. - Ich wusste nicht, dass du es bist.
- Was ist passiert, Patrick? - Ich verlor mein Pferd.
- Aus Achtlosigkeit, was? - An Tenvoorde.
- Nun, das macht Sinn. - Rintoon! So kommen wir nie nach Bisbee,
wenn Sie bei jedem, den wir treffen, anhalten und schwatzen.
Patrick, darf ich dir Mr. Willard Mims vorstellen? Er ist Buchhalter.
Hallo, Willard.
Rintoon, ich bin mit Ihnen fertig! Das ist Ihre letzte Fahrt mit dieser Linie.
Wissen Sie, nach 20 Jahren als bester Maultierkutscher
wird dieses Unternehmen mich nur ungern entlassen.
Das wird sich ja zeigen, wenn wir in Bisbee sind.
Schwing deinen Sattel rauf, Patrick.
Rintoon, ich sagte...
Sie sagten, es täte mir leid, sobald wir in Bisbee sind.
Setzen Sie sich wieder rein, Willard. Wirf ihn rauf, Patrick.
Wenn ich Sie daran erinnern darf, ist dies nicht...
- Die reguläre Passagierkutsche. - Soll ich nach Sasabe laufen?
- Es sind nur 15 Meilen. - Nun, das ist Ihr Problem.
- Nehmen Sie jetzt diesen Sattel... - Willard!
Willard, wir können ihn nicht den ganzen Weg gehen lassen.
Nun, wenn Sie mit wollen, dann beim Kutscher.
Vielen Dank, Ma'am.
Ich fragte mich, warum die reguläre Kutsche 'ne Stunde zu früh dran ist.
- Ich danke dir, Ed. - Nun, danke Willard.
Ich fahre bis zur Sasabe-Station mit. Hank wird mir ein Pferd leihen.
- Was ist so lustig? - Ich habe nur nachgedacht.
Mein erstes Mal auf einer Hochzeitsreise.
- Vielen Dank fürs Mitnehmen, Ed. - Jederzeit, Patrick.
- He, Hank! Hank! - Jeff!
Jeff!
Die reguläre Passagierkutsche kommt erst in einer Stunde.
Hier müsste jemand sein.
He, Hank!
Rintoon, stimmt etwas nicht?
Nichts, für das wir Ihre Hilfe benötigen, Willard.
- Jeff! - He, Hank!
Waffen fallen lassen und absteigen.
Sachte! Sachte!
Sie in der Kutsche, ich will Ihre Hände sehen.
Hände raus!
Kutscher, wenn Sie irgendwas im Kofferraum verstecken, dann raus damit.
Ich habe nichts von Interesse für Sie,
aber wenn Sie meinen.
Ich schwöre, du trafst ihn in der Luft, Chink!
Ich wusste, dass der alte Mann etwas im Schilde führte.
- Sie mussten ihn nicht gleich töten. - Früher oder später schon.
Das Lustige an Chink hier ist, dass er immer beweisen muss,
dass er besser als jeder andere schießt. Und das tut er auch.
Frank, Bonbons!
Dass er seine Waffe zog, sparte Zeit.
Billy Jack, halt's Maul. Bring sie raus.
Chink, sieh dir das Dach der Kutsche an.
- Nichts als altes Leder. - Was ist mit dem Kofferraum?
Auch nichts, Frank.
- Die Post. Wo ist sie? - Keine Ahnung.
- Mister, sagen Sie's mir! - Sie machten einen Fehler.
Das ist nicht die reguläre Kutsche. Die kommt erst in einer Stunde.
Die Kutsche, die Sie wollen, kommt um 5 Uhr. Diese wurde in Contention gemietet.
Mrs. Mims und ich, wir... Wir sind auf unserer Hochzeitsreise.
Wir haben heute Morgen geheiratet.
Erst heute Morgen?
- Stimmt das? - Natürlich!
- Überprüfen Sie selbst den Fahrplan. - Ich frage diesen Mann. Nun?
Ich weiß es nicht.
Er weiß nichts.
Wie kommt es, dass Sie bewaffnet ein frisch verheiratetes Paar fahren?
- Ich gehör nicht dazu. Ich lebe am Sasabe. - Mister, stimmt das?
Das nehme ich an. Wir lasen ihn in der Wüste außerhalb von Contention auf.
Das stimmt.
- Billy Jack, sieh drinnen nach dem Fahrplan. - Ja!
Billy! He, Lady, kommen Sie her.
- Können Sie kochen? Können Sie's? - Ja.
Billy Jack, nimm sie mit rein. Ich könnte etwas vertragen.
Er findet den Fahrplan schon. Wie ich sagte, sie kommt um 5 Uhr.
Ich verstehe, wie Sie uns für die reguläre Kutsche halten konnten.
Wir sind auf unserem Weg nach Bisbee.
Um 5 Uhr wird die reguläre Passagier- und Postkutsche hier anhalten.
- Ja, Sir. - Er ist ein Großmaul.
Was haben Sie mit Hank gemacht?
- Wer ist das? - Der Mann von der Station hier.
Er ist dort drüben im Brunnen.
- Und der Junge? - Er ist bei ihm.
Frank! 5 Uhr, wie der Kerl sagte.
Sehen Sie! Hören Sie, lassen Sie uns gehen und wir verlieren kein Wort darüber.
Ist er nicht clever?
Ich schwöre, wir sagen nichts.
Ich weiß, dass Sie das nicht tun werden.
Werden Sie, wie er sagte, schweigen über das hier?
Selbst wenn ich ja sagte, würden Sie mir nicht glauben.
Reine Zeitverschwendung, überhaupt darüber zu reden, oder?
- Wissen Sie, was mit Ihnen passiert? - Ich denke schon.
- Haben Sie Angst? - Ja.
Nun, Sie sind wenigstens ehrlich. Das spricht für Sie.
Der Brunnen wird bis zum Rand voll sein.
Moment Mal. Warum hören Sie ihm zu?
Ich sagte Ihnen doch, wir werden nichts sagen.
Wenn Sie ihm nicht glauben, behalten Sie ihn. Ich kenne diesen Mann nicht.
Ich spreche jedenfalls nicht für ihn.
Ich hab das Gefühl, ich kann ihm mehr vertrauen als Ihnen.
He, Großmaul. Warum laufen Sie nicht zum Brunnen und sehen, ob Sie's schaffen?
- Mann, seien Sie doch vernünftig! - Sie bleiben hier,
aber werden nicht hier rumstehen, wenn die Kutsche anhält.
Schreien Sie weiterhin herum, aber es wird nichts daran ändern.
- Was ist mit meiner Frau? - Ich kann nichts dazu, dass sie eine Frau ist.
- In Ordnung, Chink. - Nein, nein, warten Sie!
Nein, das können Sie nicht tun!
Ich gebe Ihnen alles, was Sie wollen, alles, nur... Meine Frau!
- Wissen Sie, wer sie ist? - Nein, wer?
- Sie ist die Tochter des alten Gateways. - Na und?
Er besitzt die reichste Kupfermine in der Gegend.
Nun, verstehen Sie nicht?
Sie haben die Tochter eines Millionärs. Seine einzige Tochter!
Was, denken Sie, wird er zahlen, sie zurückzubekommen?
- Keine Ahnung, was? - Einfach jeden Preis.
Hier warten Sie auf einen billigen Überfall,
dabei halten Sie eine Goldmine in Ihren Händen.
- Woher weiß ich, dass sie seine Tochter ist? - Sie sprachen doch mit dem Kutscher.
Sagte er es Ihnen nicht?
- Nun? - Er sagte es mir.
Sie würden nicht lügen, nur um nicht im Brunnen zu landen?
Natürlich nicht. Es sind nur 20 Meilen zurück nach Contention.
- Ich könnte Mr. Gateway benachrichtigen... - Und wir sehen Sie nie wieder.
Würde ich meine eigene Haut retten und meine Frau hierlassen?
Ich denke schon.
Dann macht es wohl keinen Sinn, weiter darüber zu reden.
Sie und Sie, rüber auf die Bank.
Billy.
Heb die Waffen auf.
Hol die Pferde.
Mister!
Notieren Sie den Namen des alten Gateways und wo man ihn findet.
- Wenn ich es ihm selbst... - Sie überreichen es ihm nicht selbst.
Sie halten auf der Hauptstraße nach Contention, eine Meile auf dieser Seite,
und geben diese Notiz jemandem auf dem Weg in die Stadt.
Darin steht für den alten Gateway, dass Sie was Wichtiges
über seine Tochter zu sagen haben.
Er soll alleine kommen. Wenn er da ist, erzählen Sie ihm die Geschichte.
Wenn er nein sagt, sieht er seine Tochter nicht wieder.
Wenn er ja sagt, soll er 50.000 in kleinen Scheinen
an einen Ort draußen am Sasabe bringen.
Und er kommt alleine.
- Was, wenn er nicht soviel Bargeld hat? - Dann ist das sein Problem.
Wieso kann ich ihn nicht treffen und es ihm direkt sagen?
Billy Jack wird Sie auf dem Hin- und Rückweg begleiten.
Ich will nicht, dass er irgendwo in einen Hinterhalt gerät.
Wenn Mr. Gateway mit dem Geld rauskommt, lassen Sie uns gehen. Stimmt's?
Ja, das stimmt.
Billy Jack!
- Wann gehen wir? - Jetzt.
Darf ich mich von meiner Frau verabschieden? Sie wird sich sorgen.
Wir richten es ihr aus.
Dieser Kerl bringt seine Frau in Gefahr und will dann einen Abschiedskuss.
Erklären Sie mir das.
Was ich mir nicht erklären kann, ist, warum Sie nur 50.000 verlangten.
- Ich bin nicht gierig. - Wir müssen uns nicht mit dem abgeben.
Du machst zwei der Maultiere los. Ich kümmere mich um ihn.
Wir können es genauso gut jetzt tun.
- Wir nehmen ihn mit. - Weshalb?
Weil ich es sage. Ist das Grund genug?
Komm schon, Frank. Wir könnten ihn in den Brunnen werfen und beide schießen!
Mach einfach die Maultiere los.
- Ich würde den Mann gern zuerst begraben. - Werfen Sie ihn in den Brunnen.
- Das ist kein passender Ort. - Wie heißen Sie?
- Brennan. - Nun, Brennan, treiben Sie es nicht zu weit.
Er kommt in den Brunnen.
Lady, Sie müssen wie Ihr Freund auf dem Maultier Platz nehmen.
Wir haben nicht mehr Pferde.
Halt!
Chink, lass den Mann etwas Holz hacken und kümmere dich dann um die Pferde.
Ich werde der Frau etwas zum Kochen suchen.
He, Lady, kommen Sie her und setzen Sie sich.
Wir können kein Feuer machen, ohne Holz zu hacken. Nehmen Sie.
Lady, setzen Sie sich irgendwo hin.
Wollen Sie nichts essen?
Ich habe keinen Hunger.
- Sie? - Nur Kaffee.
Nun, schenken Sie ihm ein.
Was haben Sie mit meinem Mann gemacht?
Sie kochen gut. Eine Frau sollte gut kochen.
Ich habe ein Recht, es zu erfahren.
Das stimmt wohl.
Chink, erzähl der Lady hier, wo ihr Mann ist.
Contention. Billy Jack nahm ihn dorthin, um Ihren alten Herrn zu sehen.
Mein Vater?
Man sagt, er besitzt die reichste Kupfermine in der Gegend.
- Sie hier zu haben, macht uns zu Partnern. - Ich verstehe nicht.
Ihr Daddy wird dafür bezahlen, Sie wohl und munter wiederzubekommen.
- Und wenn er das nicht tut? - Hoffen wir das nicht.
Ich habe noch nie eine Frau erschossen, stimmt doch, Frank?
Chink, halt's Maul und iss.
Meinem Mann geht es also gut?
Billy Jack wird ihn morgen hier herbringen.
- Ich verstehe. - Tatsächlich?
Sobald es dunkel ist, verbringen Sie und er die Nacht da drin.
Und wenn ich Sie wäre, würde ich mich von der Tür fernhalten.
- Ist das klar, Brennan? - Ja.
Sehr schön. Sehr schön.
- Mr. Brennan. - Ja, Ma'am.
Sie müssen die ganze Zeit gewusst haben, dass wir auf dem Weg nach Bisbee sind.
Woher sollten Sie sonst wissen, wer mein Vater ist.
Sie waren wohl in Contention und hörten meinen Mann die Kutsche bestellen.
- So könnte es gewesen sein. - Warten Sie, bis mein Vater davon hört.
Er wird jeden Mann in der Gegend schicken.
Ich hoffe, das tut er nicht.
Er wird diese Männer nicht damit davonkommen lassen.
Er hat keine andere Wahl. Wenn er einen Trupp hierher schickt...
Nun, sie haben getötet und sie werden wieder töten, wenn nötig.
- Es tut mir leid, Sie darin zu verwickeln. - Es war sowieso nicht mein Tag.
Sie wohnen hier in der Nähe, oder?
Ja, Ma'am. Am Sasabe.
Man wird sich um Sie Sorgen machen, oder?
Bei mir? Nein, Ma'am. Ich bin alleine.
Mrs. Mims, versuchen Sie lieber, etwas zu schlafen.
- Mr. Brennan. - Ja, Ma'am.
Mein Mann war sehr unhöflich zu Ihnen. Ich bin mir sicher, er meinte das nicht so.
- Gute Nacht. - Gute Nacht.
Geh und sieh nach.
Schenken Sie sich Kaffee ein.
Setzen Sie sich. Dort drüben.
Das war doch kein Kopf, was ich letzte Nacht im Eingang sah, oder?
- Wenn doch, warum schossen Sie nicht? - Das tat ich beinahe.
Ein Glück, dass es verschwand, was auch immer es war.
- Schläft die Lady noch. - Ja.
Sie hat kein Glück.
Sie ist wohl eine der schlichtesten Frauen, die ich je sah. Ihr Haar.
Sie könnte was bezüglich ihrer Kleider tun, damit man weiß, dass sie eine Frau ist.
Kein Wunder, dass sie solch einen enttäuschenden Mann abkriegte.
- Er ist nicht viel wert. - Haben Sie eine Frau zuhause, Brennan?
Nein.
Das sollten Sie aber. Es ist nicht richtig für einen Mann, alleine zu sein.
- Das sagt man. - Nun, ich weiß, wovon ich rede.
Billy Jack und Chink, ich mag die zwei nicht.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass sie gar nicht bei mir sind.
Immer dieselbe Unterhaltung. Frauen, Alkohol und dergleichen.
Ich bin nicht engstirnig, aber ein Mann wird dessen irgendwann überdrüssig.
Ein Mann wird dessen irgendwann verdammt überdrüssig.
- Sie machen guten Kaffee. - Brennan.
Erzählen Sie.
- Worüber. - Ihr Zuhause. Wie ist es?
- Bis jetzt, nicht viel. - Halten Sie Tiere?
- Ein paar. - Bestellen Sie den Boden?
Das habe ich vor. Ja.
Ich habe eines Tages auch eine Farm. Ich dachte schon viel darüber nach.
Ein Mann sollte eigenes Land besitzen, wohin er gehört und worauf er stolz ist.
- Sie wollen es auf diese Weise erreichen? - Manchmal hat man keine Wahl.
Wirklich nicht?
- Hören Sie, Brennan... - Frank!
Sie kommen.
Nimm die Pferde, Billy Jack.
- Es ist alles im Lot. - Was hat er gesagt?
Er sagte, er würde das Geld herbringen.
Stimmt das, Billy Jack? Sagte er, er würde das Geld herbringen?
Das hat er gesagt.
- Erwartest du krumme Spielchen? - Nein!
Er kann so viel Geld besorgen, oder?
Er sagte, das ginge, aber er bräuchte fast den ganzen Tag dazu.
- Er meinte, er käme irgendwann morgen. - Ganz recht.
Gabst du ihm die Wegbeschreibung, Billy?
Wie du sagtest, am Mund des Barranco-Weidenstaus.
- Denkst du, er wird es finden? - Ich ließ ihn zweimal nachsprechen.
- Wie nahm er es? - Wie denken Sie, dass er es nahm?
Mister, ich frage Sie.
Natürlich war er wütend. Aber ihm sind die Hände gebunden.
Er ist ein vernünftiger Mann. Ich denke, Sie haben hier ein gutes Geschäft gemacht.
Ja. Nun, wollen Sie hier bleiben, oder wieder heimreiten?
Was?
Sie hören wohl schlecht.
Sie würden mich gehen lassen?
Mister, wir brauchen Sie nicht mehr. Billy, bring ihm sein Pferd.
Ich könnte zurückreiten und den alten Gateway am Morgen herbringen.
- Das könnten Sie. - Geht es meiner Frau gut?
Sie schläft.
Hören Sie, ich würde ja lieber bei ihr bleiben,
aber wenn so der alte Gateway schneller hier ist,
- dann gehe ich lieber. - Ich verstehe.
- Wollen Sie nicht Ihre Frau sehen? - Nun,
je schneller ich auf dem Weg bin, desto besser.
Sie wird es verstehen.
- Dann sehen wir uns morgen? - Um etwa dieselbe Zeit.
Ja.
- Kann ich jetzt gehen? - Klar.
- Jetzt? - Klar.
Mach ihn alle, Chink.
Lass ihn verschwinden, Billy.
Was ist denn los mit ihr?
He, Lady, ist Ihnen nicht klar, was Sie sich ersparen?
- Sie wusste nicht, dass er es war. - Nein, offenbar nicht, so wie's aussieht.
Lady, wissen Sie denn nicht, dass der Kerl Sie verkaufte?
Das Ganze war seine Idee, um seine Haut zu retten.
Er war drauf und dran, Sie wieder zu verlassen.
Das widerte mich einfach an.
Das war ein Kerl, mit dem Sie verheiratet waren, der solch ein Ding abzog.
Was er tat, war falsch,
aber Sie spielten mit, und erschießen ihn dann, nennen Sie das richtig?
Wenn Sie da keinen Unterschied sehen, ist das Ihr Problem.
Wie viele macht das?
- Er war der siebte. - Wann sind acht und neun an der Reihe?
Morgen, bevor wir aufbrechen, darauf können Sie zählen.
- Wenn Ihr Boss zusagt. - Machen Sie sich darüber keine Sorgen.
Dann bekomme ich meine wohl in den Rücken.
Sie bekommen Ihre in die Brust, verlassen Sie sich darauf.
Ich möchte mir Ihr Gesicht ansehen.
Aber Sie können gleich einen Fluchtversuch unternehmen, um es spannend zu machen.
Besser, als einfach hier darauf zu warten.
- Ich warte bis morgen. - Wie Sie wünschen.
- Es... es tut mir leid, Mrs. Mims. - Warum sagten Sie mir nichts?
- Warum sagten Sie mir nicht, dass... - Das hätte nichts genützt.
Er hätte es für uns alle tun können.
Ja, Ma'am.
- Aber das bezweifeln Sie, oder? - Sie kannten Ihren Mann besser als ich.
Schreckliche Dinge sind in den letzten zwei Tagen passiert,
aber ich kann nur an mich selbst denken.
Ich kann in mir nur eine Närrin sehen. Und wissen Sie warum?
Weil ich jetzt weiß, dass er sich nie um mich scherte!
Dass er mich aus reinem Eigeninteresse heiratete!
Ich sah, wie man ihn gerade tötete, und er tat mir nicht einmal leid.
Ich kann nur daran denken, dass er mich nicht liebte. Dass es ihm egal...
Jetzt hören Sie mir einmal zu, Mrs. Mims.
Ihr Mann heiratete Sie des Geldes wegen. Das wissen wir beide.
Aber Sie leben und er ist tot. Das ist der Unterschied.
Sie können trauern, eine Närrin zu sein, bis man Sie morgen erschießt.
Oder Sie überlegen, wie Sie Ihre Haut retten. Aber eines sage ich Ihnen.
Wir müssen zusammenhalten, um am Leben zu bleiben.
- Sie sagten, sie ließen uns gehen. - Glauben Sie das wirklich?
Sie töteten vier Menschen in weniger als zwei Tagen.
Und der einzige Grund, mich am Leben zu lassen, war ihre Besorgnis,
dass was in Contention schief gehen könnte und sie mich brauchen würden.
Nein, Mrs. Mims, uns bleibt nur solange, bis Ihr Vater hier morgen auftaucht.
Es ist mir egal, was mit mir geschieht.
Aber mir ist mein Leben nicht egal.
Ich lasse mich nicht in den Bauch schießen, nur weil Sie sich selbst leid tun.
Sie töten uns, Mrs. Mims. Denken Sie mal darüber nach.
- Was kann ich schon tun? - Ich weiß es nicht.
Wir müssen die Augen offen halten, und sie auf Schritt und Tritt beobachten.
Wenn sich uns die Gelegenheit bietet, müssen wir sie beim Schopf ergreifen.
Ich habe Angst.
Mir geht es nicht anders.
He, dass ist ein großer, Chink.
Er war im vollen Lauf. Ich traf ihn in der Mitte, zerriss ihn beinahe in zwei.
Billy Jack, Brennan soll genug fürs Abendessen zerlegen. Du kochst.
Das ist Frauenarbeit!
Ich sagte, du kochst. Ich will kein angebranntes Fleisch,
nur weil die Lady wegen ihres Mannes aufgebracht ist.
Soll ich der Frau einen Teller reinbringen, Frank?
Iss.
Man wüsste gar nicht, dass sie da ist. So ruhig wie sie ist.
Das sind genau die, auf die man aufpassen muss, Billy.
Ich hatte mal eine ruhige Frau. Draußen ruhig wie ein friedlicher Sonntag,
aber drinnen wild wie ein Gebirge.
Ich sollte denselben Weg wieder einmal einschlagen.
- Wo ist das, Chink? - Sonora Town.
He, ich war mal dort.
Einmal? Seitdem nie wieder?
Weshalb?
- Wie alt bist du, Billy? - Keine Ahnung. Jung. Wieso?
Zufällig kommen mehr als zehn Frauen auf einen Mann in Sonora. Deshalb!
- Wer sagt das? - Ich. Ich weiß, wovon ich rede.
Ich umwarb über die Hälfte von ihnen.
Ich wäre noch dort, hätte ich mir nicht einen Beinmuskel gezerrt.
Ich zähmte dort Pferde und verkaufte sie dann in Bisbee.
Das hast du mir nie erzählt, Chink.
Du fragst mich nie. Denn 'ne ganze Menge von ihnen sind leichte Mädchen.
Aber so wie ich es sehe, ist eine Frau eine Frau.
Stimmt's, Frank?
- Wenn du's sagst. - Siehst du?
He, Chink, wenn der Kerl mit dem Geld auftaucht,
wie wäre es, wenn wir beide einen Abstecher nach Sonora machen.
Du wirst stündlich älter, Billy. Stimmt's Frank?
Ja. Stündlich.
Sie haben ein Händchen dafür.
Sie fragen sich bestimmt, warum wir Sie noch hierbehalten.
- Tatsächlich? - Die Wahrheit ist, ich kann Sie leiden.
- Es gibt wenige, bei denen es mir so geht. - Gibt es viele, denen es bei Ihnen so geht?
Es gab mal eine Zeit, wo es so war.
Ja, früher gab's mal eine Zeit, wo ich respektiert wurde, da wo ich herkam.
- Wo ist das? - Wyoming.
Ein weiter Weg von hier.
Besser so. Sie würden mich hängen, wenn ich mich dort wieder blicken ließe.
Seltsam, dass mir das Gesetz nach dem Leben trachtet.
Ich habe noch nie in meinem Leben den Abzug gezogen.
Ich überlasse das jungen Kerlen wie den beiden dort drüben. Sehen Sie.
Billy Jack, keine Eltern, keine Ausbildung. Kämpfte und log sich durchs Leben
seitdem er laufen kann. Und Chink ist nicht anders. Tötete seinen ersten Mann
im Alter von 12 Jahren. Seinen Alten.
Als dieser seine Mutter mit einer zerbrochenen Tequila-Flasche schlug.
Nichts als Tiere.
Und Sie nur ein Mitläufer.
Ich kann nichts dafür, wie sie sind. Niemand kann ihnen helfen.
Niemand versucht es.
Und ich weiß nicht einmal, warum ich Sie leiden kann, Brennan.
Sie widersprechen und sind stolz, wenn Sie eigentlich knien sollten.
Ich weiß es wirklich nicht. Aber ich sage Ihnen Folgendes.
Der Weg wird steiniger für Sie, sobald der Morgen graut.
Wenn das Geld da ist, wollen Billy Jack und Chink Sie und die Lady tot sehen.
- Und Sie? - Wie Sie sagten, bin ich nur ein Mitläufer.
Mr. Brennan.
Mir tut mein Verhalten von heute Morgen leid. Ich hoffe, Sie verstehen mich.
Vielleicht besser, als Sie denken.
Aber im Moment brauchen Sie weniger Mitleid als eine Überlebensstrategie.
Ich kann nichts an meinen Gefühlen ändern.
Liebten Sie ihn?
- Ich heiratete ihn. - Das war nicht meine Frage.
- Liebten Sie ihn? - Ja. Ja, das tat ich.
Mrs. Mims, Sie sind eine Lügnerin. Sie liebten ihn nicht,
und keine Minute dachten Sie, dass er Sie liebt. So ist es doch, oder?
Wissen Sie, was es heißt, alleine zu sein
unter groben Minenarbeitern mit einem Vater, der einen wortlos hasst,
weil man nicht der Sohn ist, den er sich wünschte?
Ja, ich heiratete Willard Mims, weil ich nicht mehr allein sein konnte.
Ich wusste, dass er mich nicht liebte. Aber das war mir egal.
Ich dachte, seine Liebe könnte wachsen. Und als er um meine Hand anhielt,
hatte ich mir schon zu lange eingeredet, dass er etwas für mich empfand
und nicht auf das Geld aus war.
Nun das.
Was haben Sie also außer etwas Stolz verloren?
Angst, keinen anderen Mann zu finden? Angst davor, was die Leute sagen?
Auch wenn es wegen des Gelds war, wenigstens heiratete Willard Sie.
Er war Ihre erste und letzte Chance, was Sie angeht, also langten Sie zu.
Sie meinen, keiner will Sie, weil Sie auf Ihre Lippe beißen und den Kopf hängen lassen.
Aber lassen Sie mich Ihnen etwas sagen.
Sie sind so sehr Frau wie jede andere. Sie sind es mehr als die meisten.
Aber Sie müssen begreifen, wenn Sie nichts von sich halten,
wie sollen andere das tun?
- Ich kann meine Gefühle nicht ändern. - Wenn nicht Sie, wer dann?
Sie können sich nicht stets zurücklehnen, und warten, dass was passiert.
Manchmal müssen Sie aufstehen und sich nehmen, was Sie wollen.
Ich komme zurück, und dann seid ihr beide bereit zum Aufbruch.
Frank, bist du dir sicher, dass ich nicht mitkommen soll?
Ich bin mir sicher.
50.000. Das ist eine Menge Geld.
Vielleicht brauchst du Hilfe, zurückzufinden.
Ich sagte, ich bin mir sicher.
- Was wollen Sie? - Wasser.
Nun, dann holen Sie sich.
Brennan, von jetzt an laufen Sie so, dass man Sie hört,
oder Sie kriegen Ihren Kopf früher weggepustet, als Sie denken.
Danke.
Euch Jungs wird es in Mexiko gefallen.
Dann könnte er natürlich einfach nach Norden schwenken.
Ein Mann ist in diesen Kiefernwäldern schwer zu finden.
Was wollen Sie damit sagen?
Frank sprach mit Ihnen.
Sagte er irgendetwas, das Sie veranlasst, solche Worte zu verlieren?
- Was denken Sie? - Ich denke, Sie bluffen nur.
Dann besteht ja kein Grund zur Sorge.
Was ist los?
- Billy Jack! - Ja.
Behalte sie im Auge.
- Wohin gehst du, Chink? - Ich mache eine Runde,
um sicherzugehen, dass Frank nicht mit vollen Taschen davonreitet!
- Chink und Usher sind gegangen. - Gegangen?
Jetzt. Jetzt oder...
- Knöpf dein Kleid auf. - Was?
Tu, was ich dir sage! Billy Jack wird hier reinkommen.
Spiel überrascht und verlegen. Dann lächle ihn an.
Wenn er einmal durch die Tür ist, darf er sich nicht rumdrehen.
Kaffee?
Was ist damit? Haben Sie ihn gemacht?
Wollen Sie nicht mal nach der Frau sehen?
Was meinen Sie damit?
Sie können nicht so jung sein, dass Sie Anleitung brauchen.
Haben die sie gesehen?
Sie gingen gestern Morgen rein, als Sie weg waren.
Sieh ihn nicht an.
Komm, schnell!
Rein! Schnell!
Bleib hier, ich hole dir ein Pferd.
Siehst du den Gipfel? Reite darauf zu, bis du zum Sasabe kommst.
Dann reite südlich. Der Weg führt zu meinem Stück Land. Dort bist du sicher.
- Was ist mit dir? - Ich bringe das zu Ende.
Wenn sie kommen, bringe ich das ein für allemal zu Ende.
- Aber warum? - Manche Dinge sind unvermeidlich!
Ich bleibe bei dir.
Zwei Tage lang sagst du mir schon, was ich zu tun habe.
Das ist genug. Wenn du bleibst, bleibe ich auch.
Zurück, Versteck dich.
Billy Jack?
Billy Jack?
Da, nimm.
Chink! Chink!
Chink! Kommen Sie raus!
Ich gehe um die Felsen herum.
Wenn ich auf der Höhe von Chinks Pferd bin,
schieß solange auf die Tür, bis die Waffe leer ist.
Chink!
Billy Jack!
Chink!
Stehen bleiben!
- Sie waren fleißig, was? - Lassen Sie Ihre Waffe fallen!
Und jetzt die Satteltaschen!
50.000!
- Schade, sie herzugeben. - Was haben Sie mit meinem Vater gemacht?
Ihn wieder nach Contention geschickt, Lady. Ich sagte, ich schicke Sie hinterher.
- Echt schade um die zwei da drinnen. - Tatsächlich?
Umdrehen, Usher.
Täte ich das, könnte ich hier nicht friedlich davonreiten.
Und genau das habe ich vor.
Ich laufe rüber zu meinem Pferd und reite davon, als sei nichts geschehen.
- Ich würde das nicht versuchen. - Sie erledigen mich mit keiner Schrotflinte.
Nicht in den Rücken. Ich verschonte Sie, Brennan.
Ohne mich wären Sie jetzt im Brunnen bei der Kutschstation. Erinnern Sie sich?
- Ich erinnere mich. - Das dachte ich mir.
- Ich gehe jetzt los. - Tun Sie's nicht, Frank.
Auf Wiedersehen, Brennan, Lady.
Brennan!
Hör auf damit. Es ist alles vorbei.
Wir müssen zurück nach Contention. Die wollen wissen, was passiert ist.
Komm jetzt. Es sieht nach einem schönen Tag aus.
ENDE
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