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Tal der Rache (1951) dTV - BR - 03. Juni 2012
Die Geschichte handelt von K�hen und Cowboys.
Eine Geschichte von Tieren und Menschen.
Sie trug sich auf einer Farm in den Bergen zu,
wo ich mein Handwerk erlernte.
Das Handwerk eines Cowboys.
Ein raues Handwerk, aber ein sch�nes.
Ich konnte mir nichts Sch�neres w�nschen.
Manchmal war es einsam und kalt.
Manchmal mussten wir so weit reiten,
dass man dachte, man k�me nie zur�ck.
Aber ich war jung. Es war die sch�nste Zeit meines Lebens.
Ich f�hlte mich wie auf dem Gipfel der Welt.
Die Luft war klar und still.
Nur der Wind rauschte in den Kiefern.
Unser Beruf war die Rinderzucht.
Immer waren wir mit den Herden unterwegs nach neuen Weidepl�tzen.
Unsere Tiere waren gutm�tige und freundliche Wiederk�uer.
Sanft wie die Tauben.
Friedlich glitten die Jahreszeiten dahin.
Vom Fr�hling in den Sommer, in den Herbst, in den Winter.
Da waren die Tiere sich selber �berlassen.
Weit drinnen in den Bergen.
Sobald es das Wetter erlaubte,
ritten wir in die T�ler, um sie zu suchen.
Wir mussten wissen, wo wir sie finden konnten,
wenn der Fr�hjahrsauftrieb begann.
Eines Abends kamen wir durchfroren und m�de von einem Ausritt.
Unser Anf�hrer war Conny Daybright.
Er wusste, was er wollte. Wir hatten ihn gern.
Jo Strobie war sein Pflege-Bruder.
Seinem Vater geh�rte das Gut.
An diesem Abend nahm das Unheil seinen Anfang.
Ah, auch mal wieder im Lande.
2 Whiskey f�r die Herren? Wie geht's, Jo?
Ich bin ziemlich fertig.
Es ist immer schlecht, wenn man bei seinem Vater arbeitet.
War meine Frau mal hier?
Sie war ein paar Mal in der Stadt mit dem Alten.
Wie sah er aus? Ganz gut. Der Winter macht ihm immer zu schaffen.
Und Jenny?
Geh nach Hause, und sieh sie dir selber an.
Kann ich mich bei dir rasieren, damit sie nicht erschrickt?
Jemand krank, Doktor? Ich trink hier blo� was.
Jemand wollte ihn zu dem M�dchen ins Restaurant holen. Zu Lily?
Ich will gar nicht wissen, wie sie hei�t.
Was ist mit Lily? Nichts Besonderes.
Ein kleines Malheur. 8 Pfund schwer.
Heute Nachmittag eingetroffen.
Sie waren nicht da? Nein. Ich geh auch nicht eher hin,
als bis ich was vom Vater h�re, den es nicht gibt.
Achtung, Cowboy.
Komm her. Ich will sehen, wer du bist.
Conny, bist du es?
Ja.
Nimm das Gewehr runter. Es ist ein Freund.
Was tust du hier?
Ich helfe, weil sonst niemand kam.
Das h�rte ich.
Wo ist Jo?
Er wartet auf dich.
Ich warte nur noch, bis sie schl�ft.
Wer ist das?
Ihr Bruder, heute Nachmittag gekommen.
Er will rauskriegen, wer der Vater ist.
Geht's Lily gut?
Du hast Besuch, Lily.
Baby-Geschrei
Conny. Lily.
Nett, dass du kommst.
Ein Prachtkerl.
Und h�bsch, nicht?
Gut sieht er aus.
Der Doktor wollte nicht kommen.
Jenny hat mir geholfen.
Denk nicht dr�ber nach, Lily.
Ich bin ja so gl�cklich, Conny.
Ich brauch nicht mehr in das Restaurant zur�ck.
Frau Berg hat mich gefragt, ob ich nicht f�r sie arbeiten m�chte.
Ich bin ja so dankbar.
Ich werde arbeiten so viel ich kann, denn er soll es gut haben.
Das wird er auch, Lily.
Er wird es gut haben.
Musik
Kaffee?
Danke.
Warum siehst du mich so an? H�bsch siehst du aus.
So frisch gewaschen und ein neues Kleid.
Ganz richtig. Ich habe jetzt eine Badewanne.
Ich bade fast jeden Tag. Nicht �bertreiben.
Wie war der Winter?
Das Vieh hat ihn �berstanden. Und wir leben auch noch.
Wir waren v�llig eingeschneit, konnten nicht mal zum Nachbarn.
5 Wochen lang. Du hast uns gefehlt.
F�r Lily zur St�rkung.
Conny, wer war es?
Gute Nacht, Jenny.
Augenblick noch.
Bist du ein Nachbar? Ungef�hr.
Wer ist der Vater? Das ist doch wohl Lilys Sache.
Ich finde ihn. M�glich.
Ich finde ihn. Eher gehe ich nicht von hier weg.
Hier l�sst es sich gut leben.
Wer war das?
Conny Daybright.
Der Pflege-Bruder Ihres Mannes?
Ganz recht.
Wie viel?
500 Dollar.
Er hat auch das Essen gebracht.
Warum?
Sie irren sich. Er ist gut.
Es gibt keinen Besseren als ihn.
Er hat ein Ass und kauft noch ein zweites dazu.
3 Mal schon.
Gl�ck muss der Mensch haben.
Wir spielen morgen weiter.
Alles erledigt. Ich danke dir.
Es ist bezahlt wie f�r ein Fohlen.
Wunderbar. Da hast du mich wieder mal gerettet.
Wann wirst du vern�nftig?
Kann doch passieren, jedem von uns.
Deine Frau war dort. Ahnt sie was?
Nein.
Es war vor der Zeit mit Jenny.
Aber sie wird es nie verstehen. Du kennst sie ja.
Woher soll ich sie kennen?
Ja, woher auch? Sie ist besser als alle fr�heren.
Sie ist die Frau, die ich mir schon immer gew�nscht habe.
Gehen wir jetzt. Es ist sp�t geworden.
Halt. Nicht r�hren, ihr beiden.
Du, geh beiseite.
Du hast Lily 500 Dollar gebracht.
Ja. Will sie sie nicht?
So geht's nicht.
Mit dem lumpigen Geld ist das nicht abgemacht.
Ich frag dich noch einmal: Warst du es?
Nimm die Flinte runter, mein Junge, und dreh dich um.
Du entwischst mir nicht.
Du nimmst den Mund sehr voll, mein Freund.
Lass ihn, Conny. Nein, das mach ich selber.
Solange ich Sheriff bin, nicht. Also gut.
Du hast mir 2 Mal gedroht. Das n�chste Mal wird geschossen.
Musik
Was? Willkommen zu Hause. Wie geht's, Vater?
Danke, mein Sohn. Wie geht's dir, Conny?
Gut. Was macht das Bein?
�rgert mich wie jeden Winter seit 20 Jahren.
Guten Abend, Jungs. Ich hab euch einen Kaffee gemacht.
Wieder Sp�lwasser?
Du willst also keinen.
Nat�rlich, war nur ein Witz.
Find ich nicht witzig.
Was macht der Magen?
Ich frag mich oft, ob ich wohl den n�chsten Tag erlebe.
Kein Magen vertr�gt, was Sie kochen.
Und andere werden dick und fett dabei.
Was sind denn das blo� f�r R�ucherkerzen?
Die sind doch gut.
Es geht wirklich bergab mit uns.
Wie war es denn?
Er hat das Kommando. Ich gehorche nur.
Deine Frau wartet auf dich.
Hab's nicht vergessen.
Ich geh schon zu ihr.
Gute Nacht.
Er macht sich raus.
Hat schwer gearbeitet diesen Winter.
Hat auch ne Menge gutzumachen.
Wird schon werden mit Jo.
Jenny hat guten Einfluss auf ihn.
Jetzt braucht ihr mich nicht mehr.
Was? Das klingt ja, als wolltest du k�ndigen.
Jo ist verheiratet und Jenny ist sehr t�chtig.
Da bin ich �berfl�ssig.
Gef�llt es dir denn nicht mehr?
Vater, ich hab mich hier immer wie zu Hause gef�hlt.
Wie du mich damals aufgelesen hast, war ich ein Landstreicher.
Was ich geworden bin, verdanke ich dir.
16 sch�ne Jahre. Jetzt muss ich gehen.
Du willst weg?
Ich will weiterkommen, etwas werden.
Conny.
Wie soll ich dir das sagen?
Ich tat es doch wegen Jo.
Ich konnte nicht raus mit dem lahmen Bein.
So hab ich dich aufgenommen, damit du dich um ihn k�mmerst.
Wie sehr ich dich brauchen w�rde, ahnte ich nicht.
Jetzt wei� ich es.
Und ich brauch dich noch.
Ist gut, Arthur.
Ich hab nur versucht, eine Zulage zu kriegen.
Gute Nacht.
Jenny, kannst du dich ein bisschen beeilen?
Ich verstehe nicht, warum du dich im Nebenzimmer anziehen musst.
Nur noch ein paar Minuten, Jo.
Nach einem einsamen Winter ist das zu lange.
Das wei� ich, vielleicht besser als du.
Hab ich dir sehr gefehlt?
Nat�rlich.
H�bsch bist du geworden.
Sagst du das nur? Oder meinst du es wirklich?
Als wir uns das erste Mal trafen, trugst du gepflegte Reithosen.
Und doch habt ihr mich mitgenommen.
Du und Vater.
Das zweite Sonntagskleid, das ich besitze.
Mein erstes trug ich zum Begr�bnis meiner Mutter.
Dann zur Beerdigung meines Vaters. Dann hab ich es verbrannt.
Jetzt siehst du wie eine Dame aus.
Jedenfalls war es das sch�nste Kleid im Mode-Heft.
Ich hab manche Dummheit im Leben begangen.
Aber dich zu heiraten, war nicht dumm.
Wir werden gl�cklich sein, ja?
Daran kann uns nichts hindern.
Musik
Zum zweiten und letzten Mal.
Na, Langschl�fer?
Guten Morgen, Herr Willoughby.
Morgen, Conny.
Freut mich, mal wieder einen richtigen Mann hier zu sehen.
Oh, danke. Morgen, richtiger Mann.
Hast du gewartet, bis dich die Sonne wach gek�sst hat?
Euch geht's viel zu gut.
Ihr schlaft so viel, dass ihr das Bett nicht mehr zu sch�tzen wisst.
Herr Willoughby will sich beliebt machen.
Ich hab verschlafen.
Wenn man so lange sein Fr�hst�ck selbst machen musste,
sollte man p�nktlich sein, wenn es einem vorgesetzt wird.
Das Fr�hst�ck wird uns vorgesetzt, aber es ist schlecht.
Du bist nicht gezwungen, es zu essen.
Du kannst dir eine Frau anschaffen, die kocht.
Aber ein N�rgler wie du findet keine.
Gut gegeben, Willoughby. Mit ihm darf man nicht spa�en.
Zum Zeichen, dass ich Spa� verstehe: Noch einen Kaffee? - Gern.
Ich muss Sie vertreiben, Sheriff. Wollen Sie jemanden verhaften?
Nein, nur sehen, wer kommt und wer geht auf unserem Bahnhof.
Tag, Jim.
Ich hab deinen Brief bekommen.
Du bist Onkel geworden.
Wie geht's Lily?
Ganz gut.
Wer ist das?
Der Sheriff.
Bruder besuchen?
Ja, und au�erdem will ich jemanden umlegen.
Jemand besonderes? Oder gen�ge ich?
Ich muss ihn suchen. Behalt mich im Auge. Ich hei�e Fasken.
Wo sind die G�ule?
Dr�ben an der Post.
Musik
Die beiden Br�der suchten Lily auf.
Sie hatten erfahren, dass Frau Berg sie zu sich genommen hatte.
Frau Berg war eine Witwe und besa� ein Haus in der N�he.
T�rklopfen
Wir wollen zu Lily. Wir sind ihre Br�der.
Ich hab nicht gewusst, dass sie Br�der hat.
Sie hat nichts davon gesagt.
Vielleicht will sie nichts von uns wissen.
Das glaube ich nicht. So ist sie nicht.
Sie ist in ihrem Zimmer.
Ich sag es ihr.
Nicht n�tig.
Was wollt ihr hier?
Das wei�t du ganz genau.
Ich bitte euch, geht wieder.
Ihr sollt wieder gehen, versteht ihr nicht?
Nicht gerade liebensw�rdig.
Wir sind doch immerhin Geschwister.
Auch wenn wir mal verschiedener Meinung sind.
Aber wir geh�ren doch zusammen.
Geh wieder, Jim. Geh wieder.
Wirst du Conny Daybright heiraten?
Ich brauch weder ihn noch brauch ich dich.
Ich werde es schon allein schaffen.
Baby-Geschrei
Conny wei� etwas.
Wenn er es mir nicht sagt, kann er sein Testament machen.
Gib's ihm.
Hey, hey.
Bravo, Jo.
Gib's ihm, Jo.
Siehst du? Das ist kein Schaukelpferd.
Reiten will gelernt sein.
So z�hmt man kein Pferd.
Sitz auf und reite, wie du es gelernt hast.
Pass auf, Jo.
Hey, hey, hey.
Bravo, Jo.
Ging es nicht auch ohne die Peitsche?
Conny ist zu zimperlich.
Gar kein richtiger Farmer.
Ein Hieb mit der Peitsche schadet gar nichts.
Komm, Jenny.
Sind alle Vollmachten gekommen?
Nur die von Frau Berg nicht.
Ich reite mal hin.
Hol mir ein Pferd, auch f�r dich eins.
Musik
Guten Tag, Lily.
Tag, Conny.
Guten Tag, Louis.
Guten Tag, Fr�ulein.
Wie geht es Ihnen?
Danke, gut. Wieso?
Hab nur so gefragt.
Freut mich, dass es gut geht.
Vielen Dank.
Freut mich wirklich, weil Sie sehen sehr h�bsch aus.
Ja, wirklich.
Schon gefr�hst�ckt? Ja, bei Herrn Willoughby.
Dem mach ich im Schlaf was im Kochen vor.
Erst das Gesch�ft, dann die Rezepte.
Ich brauche die Vollmacht, dass wir Ihre K�he holen d�rfen.
Ich dachte schon, ihr h�ttet mich vergessen.
Ich denke doch Tag und Nacht an Sie.
Ich hol Papier und Feder.
Danke, Conny. Ich kann es auch allein.
Du siehst h�bsch aus.
Das hat mir schon Louis gesagt.
Ich m�chte dir f�r das Geld danken.
Das war nett.
Nicht doch.
Jo verdient nicht, dass du f�r ihn einspringst.
Ich tue es f�r seinen Vater. Ich wei�.
Du solltest dich nicht immer opfern f�r einen Nichtsnutz,
der es dir doch niemals dankt. Vielleicht.
Ich muss auch an Jenny denken.
Sie hat so viel getan f�r mich.
Sie darf nichts erfahren.
Das muss ein Geheimnis bleiben.
Es ist nicht richtig, dass du...
Ich hab vergangenen Winter vor Angst kaum Schlaf gefunden.
Wie man �ber mich herfallen w�rde und �ber das Baby.
Und wie ich das wohl alles schaffe.
Jetzt, wo es passiert ist, hab ich keine Angst mehr.
Ich bin nicht stolz auf das, was ich getan hab. Gar nicht.
Aber ich hab jedenfalls keine Angst mehr.
Ist Daybright hier? Im Haus.
Geh zu der Scheune da dr�ben. Was?
Es passiert dir nichts, wenn du nicht ins Haus gehst.
Geh schon.
Musik
Was soll das? Das wirst du gleich sehen.
Setz dich.
Auf Wiedersehen, meine Damen.
Musik
Daybright.
Ah, der gro�e Bruder.
Dass ich auch immer vergesse, die Flinte mitzunehmen.
War das Geld von dir, Daybright? Und wenn?
Das Kind braucht einen Namen, deinen.
Siehst du, dass ich es ernst meine?
Komm doch. Warum schie�t du nicht?
Zuerst mich und dann Louis, weil er Zeuge war.
Dann deine Schwester und Frau Berg, denn die haben es ja auch gesehen.
Nun mach schon. Still, Conny, sonst tut er es.
Das werden wir ja sehen.
Mach keinen Unsinn. Pistole runter. Wird's bald?
Ich brech dir nen Arm, wenn du sie nicht wegsteckst.
H�r auf, Jim. Dick, die Pistole weg.
Na, los doch. Jetzt ist sie da, die eigene Schwester.
Du willst doch jemanden umbringen.
Sieh dir das n�chste Mal an, wen du trittst. Louis, jetzt ist Schluss.
Nur weil Sie es sind. Jim, wir sind noch nicht zu Ende.
Nein, Conny.
Hab ich nicht schon selber genug angerichtet? Mit meinem Kind?
Willst du auch noch zum M�rder werden?
Geh und bring sie zum Sheriff.
Geben Sie mich nur als Zeugen an, wenn Sie wollen.
Hast recht, Lily. Die beste L�sung. Also, los.
Na, los.
Ich h�rte, dass Hance Farm zu verkaufen ist.
Wie viel? Es hei�t, 53.000 Dollar in bar.
Da f�llt mir ein, ich bekomme noch Geld von dir. Wieso denn?
Jo Benson sagte mir gestern, dein Konto w�re �berzogen.
Dein Vater hat es glatt gemacht. Danke.
Hast du im Spiel verloren? Ich habe Pech gehabt, Vater.
Hey, wir haben ein gemeinsames Konto.
Das Geld geh�rt nicht nur dir. Hat er viel abgehoben?
500 Dollar. Und all sein Gold.
Klimpert so h�bsch in der Tasche.
Bis nachher. Ich hab noch was zu erledigen.
Gibst du mir die Milch, Jenny?
Entschuldige mich, bitte.
Du glaubst nicht an das M�rchen von den Spielschulden.
Nat�rlich nicht.
Es gibt Dinge, die nicht so leicht zu verstehen sind.
Und der Alte braucht nicht alles zu wissen.
Ach so, ja.
Ich kann mir schon denken, was er nicht wissen soll.
500 Dollar sind eine Menge Geld.
Und ich hab sie nicht gerne abgehoben.
Aber es musste sein. Wegen einer Frau.
Kein Wort. Ich wei� alles �ber dich und Lily.
Ach, ich wei�, was du denkst.
Nein, Kleines.
Die 500 Dollar sollten Conny aus der Patsche helfen.
Und ich wollte nicht, dass der Alte was davon erf�hrt.
Aber wenn du schon so viel wei�t, dann will ich dir auch alles sagen.
Sieh mal, Conny ist unter Druck wegen Lily.
Nat�rlich hab ich ihm helfen m�ssen.
Das bin ich ihm doch als Freund schuldig.
Und das Einzige, womit ich helfen konnte, war Geld.
Du bist ein L�gner. Ein feiger, gemeiner L�gner.
Musik
Hey, wohin?
Ihr seid alle gleich. Du bist genau wie Jo.
Ich verstehe nicht. Ihr bel�gt mich. Ich hab euch satt.
Ich geh. Hoffentlich nicht zu weit.
Die 500 Dollar f�r Lily hast du von Jo bekommen.
Du deckst ihn wieder, k�mpfst mit Lilys Br�dern.
Du wusstest von Anfang an, wie es mit den beiden stand.
Das ist doch nur dummes Geschw�tz.
Conny, weshalb machst du das alles f�r ihn?
So was kommt eben mal vor.
Auch wenn sich 2 Menschen noch so gern haben, gibt's mal Streit.
Ich hasse ihn.
Jenny.
Du und ich sitzen im selben Boot.
Arthur ist wie ein Vater zu uns.
Bei ihm sind wir zu Hause.
Sind wir ihm daf�r nicht zu Dank verpflichtet?
Conny, was soll ich tun?
Was kann ich tun?
Hierbleiben f�r Vater.
Also gut.
Aber nur seinetwegen.
Morgen, Herr Kunstreiter.
Hey, Conny. �berfallen worden?
Nur ein kleiner Zwischenfall. Die 2 Br�der von Lily.
Br�der? 2 Br�der?
Die ganze Familie ist beisammen.
Wissen sie was? Dann w�rst du schon tot.
Ob sie es rauskriegen? Vorl�ufig wohl nicht.
Daf�r sorgt der Sheriff.
Wie lange? Eine Woche.
Aber dann kriegen sie es vielleicht raus. Von wem?
Vielleicht von Lily.
Sie will es nicht sagen, aber die lassen nicht locker.
Was soll ich dann tun? Das tust du doch nicht.
Was denn?
Ich sehe nur einen Weg.
Verschwinde von hier mit Jenny. Fang irgendwo neu an.
Denn hier hast du dich unm�glich gemacht.
So? Sonst bringen sie dich um.
Wenn ich gehe, geh�rt dir der Hof.
Denken kannst du, was du willst. Aber wehe, du sagst es noch mal.
Also gut.
Tat es weh?
Versuch es nicht ein zweites Mal.
Jungs, ihr habt eine schwere Arbeit vor euch.
Wenn ihr einen m�den Klepper habt, k�nnt ihr auch zu Fu� gehen.
Dieses Pferd k�nnt ihr ganz billig haben.
Starke Beine, gesunder K�rper.
Der hat doch schon den B�rgerkrieg mitgemacht.
Ja, aber als Generalspferd.
12 Brandmarken hat er etwa, was? Ja, ein rundes Dutzend.
Also 12 Mal den Besitzer gewechselt. Nichts f�r mich.
Wie du willst. Hat sonst jemand Interesse?
Nein, f�hr es weg. Was hast du sonst noch?
Sofort. Hier kommt ein Prachtexemplar von einem Pferd.
Das ist adlig, hat einen Stammbaum.
Das sieht schon besser aus. Lass mich mal aufsitzen.
Macht mal das Tor auf.
Sch�nes Pferd, nur leider asthmatisch.
H�rst du es nicht? Nein, ich h�r nichts.
Eine bessere Reitbahn als die Hauptstra�e fiel dir nicht ein.
Das Gespann war kaum zu halten. Es wollte dir nachlaufen.
Das liegt am Pferd. Es pfeift, und alles l�uft ihm nach.
Ich bin noch nicht fertig. - Doch, das bist du.
Kannst du nicht einmal die Luft anhalten?
Gib ihm nen Hustenbonbon.
Ob die beiden Br�der sich da wohlf�hlen?
Mir egal. Lass uns mal reinschauen.
Hol mich nachher von der Schenke ab.
Conny, wie geht's denn?
Jetzt noch ruhig bis zum Auftrieb. Hartes Brot.
H�ttest du nicht Lust dazu? 30 pro Monat.
Nein, danke. Ich schlaf nachts lieber im weichen Bett.
Willst du etwas?
Ich m�chte mal die Faskens sprechen.
Sei nur recht vorsichtig mit ihnen, Conny.
Das sind ganz �ble Burschen.
Willst du rein? Nein, lieber nicht.
Der Richter hat euch zu 8 Tagen verknackt, hab ich geh�rt.
Was habt ihr hier schon f�r einen Richter?
Vielleicht reicht's das n�chste Mal f�r ein Schwurgericht
mit Staatsanwalt und allem Zubeh�r. Das n�chste Mal erlebst du nicht.
H�rt mal zu.
Lily wird auch ohne euch fertig. Lasst sie doch in Ruhe.
Erst, wenn wir den Vater gefunden haben.
�berlasst das Lily. Nein, das ist unsere Sache.
Na gut, ihr seid ja unbelehrbar.
Wenn ihr rauskommt, setzt euch der Sheriff in den Zug.
Wenn ihr wiederkommt, landet ihr wieder hier.
In dieser Zelle f�r 6 Monate.
Geh zum Teufel.
Ihr wisst Bescheid. �berlegt es euch.
Ich reite mit zum Auftrieb.
Du solltest hierbleiben. Du hast eine Menge in Ordnung zu bringen.
Das kann ich machen, wenn ich zur�ck bin.
Tu es lieber jetzt. Halt. Siehst du den Tannenzapfen?
Schon ab.
Hey, du kannst aber schie�en. Wie schnell das bei dir geht.
�bung. Das kannst du auch lernen.
Hab keine Zeit. Sieh mal, das alte Indianer-Lager.
Darauf haben wir mal Steine runtergerollt.
Und Vater hat uns daf�r verpr�gelt.
Lieber h�tte ich mich skalpieren lassen.
Ja, Lausejungen auf dem Kriegspfad. Das waren noch Zeiten, damals.
Musik
Guten Morgen, Vater. Guten Morgen, Jo.
Ich werde zu fett. Habt ihr gestern ein Pferd gekauft?
Nein, der Bursche wollte uns einen Lungen-Pfeifer andrehen.
Aber Conny hat aufgepasst.
Ja, Pferdeh�ndler sind Pferdeh�ndler.
Ich hab mir gestern was �berlegt. Komm mit, mein Junge.
Erz�hl es mir unterwegs.
Der H�ndler hatte auch ein gutes Pferd.
Ich h�tte es mir gern gekauft.
Ich wollte bieten, aber ich habe ja kein Geld.
F�r ein Pferd haben wir immer Geld.
Es geht nicht um das Pferd. Ich hab ja genug.
Es ist, dass einem Mann meines Alters mit einer Frau
und einem Vater, dem das halbe Land geh�rt,
das Geld f�r ein Pferd fehlt. Aber Jo...
Du wolltest mir nie so recht trauen.
Fr�her mit Recht, aber jetzt nicht mehr.
Hab ich das nicht diesen Winter bewiesen?
Ja, hast du. Ich verstehe mein Gesch�ft.
Wenn auch nicht so gut wie Conny.
Aber gut genug, um mein Geld zu verdienen.
Nat�rlich, und was du brauchst, sollst du haben.
Als du Jenny ins Haus brachtest, dachte ich, das sei eine neue Eselei.
Aber das war es nicht. Jenny war etwas Richtiges.
Deswegen bekamst du Zulagen. Die bessere ich jetzt auf.
Nein, so geht's nicht, Vater.
Entweder bin ich dein Sohn mit allen Rechten.
Hier auf dem Hof und �berall sonst. Oder ich bin's nicht.
Etwas anderes gibt es nicht. Was willst du?
Ich m�chte Mitbesitzer des Hofes sein.
Ich will was Eigenes.
Dabei denke ich auch an meine Frau.
Hier will ich leben und meine Kinder gro�ziehen.
Hier, wo ich dir eine Hilfe werden kann,
wenn dir die Plackerei zu viel wird.
Ich bin ja nicht hier, weil ich bezahlt werde.
Ich bin hier zuhause, ich bin dein Sohn.
Hab das auch schon �berlegt.
�fter als du, viel �fter.
Ich habe eine gro�e Verpflichtung dir gegen�ber.
Aber wieso denn, Vater?
Doch, die hab ich.
Ich hab dich aufziehen m�ssen, weil deine Mutter so fr�h starb.
Ich ganz allein.
Ich finde, du hast es ganz gut gemacht.
Ich habe immer ein schlechtes Gewissen.
Ich bringe die Sache morgen in Ordnung.
Von jetzt an geh�rt die H�lfte vom Hofe dir.
Die andere H�lfte wird unser Conny erben.
Hamilton? 4 Zinken.
Nelly? 3 Einsen.
Sandon? Liegendes S, Doppel-O.
Frank-Peter? 2 Windm�hlen.
Frank-Martin? Der hat 4 F.
Doppel-F. Richtig.
Wozu lernst du die auswendig?
Wir haben 40 Brandzeichen beim Auftrieb.
Keins darf man verwechseln. Darf ich st�ren?
Was gibt's denn, Louis?
Ich hab in den Bergen nach den Pferden gesehen.
Ich hab die Liste abgeschlossen. Es waren noch ein paar Stiere dabei.
Die Brandzeichen waren behaart, aber es waren unsere.
Ich konnte mich nicht aufhalten,
weil ich beim Zusammentreiben der Pferde war.
Willst du dich noch mal umsehen? Hab ich, heute Morgen. Sie sind weg.
Unsere 2. Gruppe hat sie sicher eingetrieben.
Die Spur f�hrt woanders hin.
Hast du sie verfolgt? So weit ich konnte.
Wir suchen noch mal. Ich komm mit euch.
Hol mein Gewehr, Louis. Bring Connys auch mit.
Da ist die Hufspur.
Siehst du die beiden Stollen an der Innenseite?
Der Reiter hat seinen Namen in den Sand geschrieben.
2 Pferde und 4 Stiere.
Die Spuren gehen immer geradeaus.
Musik
Hier hab ich aufgegeben, weil es Nacht wurde.
Guter �bergang, wenn sie r�bergegangen sind.
Du denkst wie ein Pferdedieb.
Wir wollen mal dr�ben nachsehen.
Hier ist nur eine einzige Pferde-Spur.
Diese Spur soll uns irref�hren. Die andern sind stromab gegangen.
Louis, dort lang. Ja.
Musik
Hier ist nichts mehr zu sehen, Conny.
Aber hier. 2 Pferde und 4 Stiere. Komm, Louis.
Musik
Hier sind sie rausgekommen.
Da wohnt doch Beckett. Ja.
Wollen mal reinschauen.
Musik
Da kommt er mit Begleitung.
Was ist los? Sucht ihr was?
4 Stiere.
Im Wassertrog stecken sie nicht. Dann w�rde man die Ohren sehen.
Komm mal her.
Siehst du die Stollen? Und den Wulst in der Mitte?
Wem geh�rt dieses Pferd? Mir v�llig unbekannt.
Dieselbe Spur, ganz frisch.
Was meinst du dazu? Was soll ich meinen?
Wer dieses Pferd geritten hat, hat unsere Stiere gestohlen.
Wenn du die Stiere findest, dann rede weiter.
Wenn sie nicht da sind, verschwinde. Da geht's raus.
Ich bin �berzeugt, du hast sie abgeschlachtet.
Aber ich kann es nicht beweisen.
Ich werde dir zeigen, was dir bl�ht,
wenn ich noch mal die Spuren unserer Tiere hier entdecke.
Schuss
Ich hab immer gewusst, was f�r ein Strolch du bist.
Zeig mal, was du ohne Messer kannst.
Jetzt holen wir uns 4 von deinen Stieren.
Vorsicht, Conny, das w�re Diebstahl.
Sagt das der neue Mitbesitzer? Wir haben den Auftrieb vor uns.
Wie wollen wir den machen im Gef�ngnis?
Kommst du mit, Louis? Ja, wenn ich muss.
Musik
Ich zeig euch an, ihr Br�der. �berleg es dir noch mal.
Hab ich dir was getan?
Dir das Messer aus der Hand geschossen?
Treib ich dir dein Vieh weg? Ich hab nichts damit zu tun.
Er arbeitet f�r dich. Leider, ja.
Mach einen Preis f�r die 4 Stiere. Das ist nicht mit Geld zu erledigen.
250 Dollar zahl ich dir f�r den Kampf.
Ist gut, in Ordnung.
Aber der glaubt noch mal dran.
Solange ich ein Schie�eisen habe, muss der sich in Acht nehmen.
Komm mit mir in die Stadt zur Bank. Das Geld besorgen.
Ich muss erst die Hand verbinden und einen Schnaps trinken.
Musik
Tanzt du denn heute Abend gar nicht?
Heute Abend trink ich, Willoughby.
Vorsicht, der Apfelwein hat es in sich.
Ist Conny hier?
Ja, er hat wieder geblutet. Jenny k�mmert sich um ihn.
Zu eng? Je enger, je besser.
Du hast in der letzten Zeit viel �rger gehabt.
Wieso? Dabei hast du es nicht n�tig.
Ein Wort von dir, und niemand redet mehr �ber dich und Lily.
Das macht nichts. Ich hab Lily gern.
Warte, ich helfe dir.
Danke, Jenny.
Conny, so kann es mit dir und Lily nicht weitergehen.
Jo muss Farbe bekennen.
Lass mich mit Jenny allein.
Nein, Conny, bleib hier.
Was willst du?
Wir reiten morgen los, zum Auftrieb.
Und ich bleibe lange fort. Ich wei�.
Ich m�chte dir Auf Wiedersehen sagen.
Auf Wiedersehen, Jo.
Nicht so, Jenny.
K�ss mich.
Lass mich los.
Aha. Deshalb sollte Conny hierbleiben.
Das ist wohl der N�chste. Du bist betrunken.
Ja, ich seh schon doppelt. Dich im Zimmer mit Jenny.
Es tut mir leid, Conny.
Entschuldige bitte.
Ich w�rde dir gern helfen.
Danke. Schon, dass du da bist hilft mir.
Ich w�rde dir gern etwas sagen.
Was willst du sagen, Conny?
Ich darf dir leider nicht helfen, so gern ich m�chte.
Musik
Was willst du hier? Mit dir sprechen.
Was macht die Hand? Noch nicht gut.
Setz dich. Nicht gut. So?
Das erinnert dich wohl oft an Conny.
Den heb ich mir noch auf.
Die beiden Faskens sollen dieser Tage entlassen werden.
H�rte ich auch. Und noch immer ist der Papa nicht gefunden.
Daybright wird wohl nicht mehr lange zu leben haben.
Den fangen sie nicht. Warum nicht?
Die m�ssen eben den Auftrieb mitmachen.
2 Vagabunden wie die werden nie als Cowboys mitmachen d�rfen.
Es sei denn, sie k�nnten eine Vollmacht
von einem beteiligten Z�chter vorweisen.
Sagen wir deine. Daybright durchschaut das bestimmt.
Sie d�rfen sich eben nicht an seine Abteilung wenden.
Bei einer �stlichen w�rden sie keine Schwierigkeiten haben.
Ich bin bei der �stlichen als Vorreiter einer Gruppe.
Und die 2 Abteilungen treffen sich am Ende des Treibens.
Ja.
Am Ende.
Ich m�sste dir noch etwas mehr zahlen.
Die Pr�gelei war doch furchtbar.
Ja, das war furchtbar.
Jones, westliche Abteilung.
Louis zu mir.
Smiller, westliche.
Rauf, zur �stlichen.
Wieder n�chtern? Mir geht's gut.
Was hast du mit Beckett ausgemacht? Ich hab die Stiere bezahlt.
Und der Preis? 250 Dollar.
So viel?
Ja.
Ich folge �brigens deinem Rat.
Ich werde weggehen nach dem Auftrieb.
Du? Ein neues Leben anfangen und arbeiten?
Ja, genau das.
Und Jenny?
Ich lasse sie nachkommen, wenn es so weit ist.
Am n�chsten Morgen brachen wir auf.
Es war ein sch�ner Tag, aber mir war nicht wohl zumute.
Ich hatte das Gef�hl, dass diesmal etwas passieren w�rde.
Wie doch die Zeit vergeht.
Kaum sind sie gekommen, da reiten sie schon wieder weg.
Und du bist wieder allein mit mir. Scheu�lich, hm?
Ich bleibe nicht hier, Vater.
Was ist los, Jenny?
War etwas mit Jo?
Ich kann nicht dr�ber sprechen.
Willst du Schluss machen? Ja. Es geht nicht anders.
Ich wollte gehen, ohne es dir zu sagen.
Wirklich? Kann ich dir helfen?
Du darfst ihm nicht immer alles aus dem Weg r�umen.
Ich habe es bis jetzt getan.
Das war eben das Schlimme. Aber mein Fehler war es auch.
Vielleicht bin ich nicht die Richtige f�r ihn.
Ich bin so ungl�cklich. Wir verstehen uns eben nicht.
Wir haben uns nie belogen. Wir wollen es auch jetzt nicht tun.
L�ufst du etwa vor Conny davon, weil er dich liebt?
Du bist eine gute Frau. Du hast Anspruch auf Frieden und Liebe.
Doch wenn du jetzt wegl�ufst,
bleibst du entt�uscht, verbittert und voller Zweifel.
Warte, bis sie wiederkommen.
Dasselbe hat Conny gesagt.
Es ist das Beste.
Der Fr�hlings-Auftrieb ist wie eine richtige Treibjagd.
Im Winter zerstreut sich das Vieh in alle Richtungen.
Es muss nun gesammelt und auf die Weiden zur�ckgebracht werden.
Dann m�ssen die K�lber gez�hlt, sortiert und gebrannt werden.
Ich war bei Conny in der westlichen Abteilung.
Wir arbeiteten schwer, die Stunden wurden lang.
Wir lasen sie nicht von der Uhr ab.
Unsere Uhr war der Fr�hling, der in die T�ler zog.
Die Arbeit ging glatt und reibungslos.
Musik
Steig ein. - Und die Pistolen?
Ich werf sie auf die Plattform, sobald der Zug angefahren ist.
Du wolltest doch einen umbringen. - Der kommt noch dran.
N�chstes Mal? - Erraten.
Werden wir ja sehen.
Ausgewiesen? - Was willst du denn?
Ich helf euch, den zu finden, den ihr sucht. Daybright.
Was geht das dich an?
Ich bin Viehh�ndler und muss das Vieh �ber weite Strecken treiben.
Meist bei Nacht und Nebel.
Daybright ist mir im Weg.
R�um ihn doch beiseite. Nicht schwer f�r einen Mann wie dich.
Und h�ngen? Nein, das m�sste jemand tun, der ein Recht dazu hat.
Also wir.
Passt auf: Conny leitet den Auftrieb.
Ihr reitet mit f�r mein Unternehmen.
Wenn ihr ihn findet, rechnet ihr ab. - Nicht schlecht.
Wenn der Zug die gro�e Kurve passiert, f�hrt er langsam.
Da springen wir ab. Ich hab 3 Pferde dort.
Der wird sich wundern, wenn er uns sieht.
Achtung, wir sind da.
Musik
Auf der anderen Seite der Berge war Jo mit der �stlichen Abteilung.
Musik
Hey!
Such die Rinder mit Jankins Brand aus.
Treibt sie zu ihm r�ber. - Ist gut.
Jankins Rinder raus.
Jankins Rinder raus.
Jo!
Pr�f das Brandzeichen.
Ich lese "0-B". Ich gebe es zur�ck.
Ich dachte, es geh�rt mir. Es geh�rt dir, Jankins.
Was war es? 0-B.
Siehst du die beiden Reiter mit dem Pack-Pferd da dr�ben?
Sie haben eine Vollmacht. Sie wollen einen Z�chter vertreten.
Stimmt, soviel ich wei�.
Kennst du die beiden? Nur vom Sehen.
Gut, dann nimm sie in deine Gruppe.
Lieber nicht. Sie sind nicht beliebt bei meinen Leuten.
Wenn es �rger mit ihnen gibt, schick sie weg.
Aber sie haben eine Vollmacht.
Wir m�ssen nur darauf achten, was sie wegtreiben.
Wir schicken sie zu einer Gruppe, wo man sie nicht kennt.
Das ist vern�nftig.
In Jos Gruppe gab es die gleiche Arbeit wie bei uns.
Die M�nner durchstreiften das Gel�nde,
suchten m�hselig das Vieh zusammen und trieben es in die T�ler.
Musik
Das waren doch welche von uns.
Ja, gut �berwintert.
Sind schwerer, als zu erwarten war. Ja.
Sieht nach ner Pr�mie f�r jeden aus. Der Alte wird ein reicher Mann.
Du doch auch. Du bist doch Mitbesitzer.
Ganz richtig. Hab ich fast vergessen.
Ich hab meinen halben Sommer-Bestand zugesetzt.
Jetzt muss ich nach Texas, einkaufen.
Wie wollen Sie das Vieh nach Montana schaffen?
Wenn Sie es gekauft haben, bricht in Kansas eine Viehseuche aus,
und Sie kommen in Quarant�ne.
In Neu-Mexiko passiert vielleicht dasselbe.
So ein gro�er Treck ist ein gef�hrliches Unternehmen.
Hast du noch nichts von Eisenbahnen geh�rt?
Ich pack meine Herde in Viehwagen, setz mich auf die Lokomotive
und fahr ganz gem�tlich nach Montana.
Mein Name ist Strobie.
Wir kennen uns wohl noch nicht. Dave Hellart.
Ich h�rte, dass Sie zum Tierkauf nach Texas fahren wollen,
weil Sie im Winter Verluste hatten. Ich kann Ihnen M�he ersparen.
Ich habe 3000 kr�ftige Rinder g�nstig zu verkaufen.
Gut im Fleisch?
Sehr gut im Fleisch. Es gibt keine besseren.
Und der Preis? 14, f�llig bei der Abnahme.
14.
Ich bin einverstanden.
Ich werde zur n�chsten Telegrafen-Station reiten.
In ein paar Tagen ist der Scheck �ber 42.000 da.
Musik
Hier ist hei�er Kaffee. Danke, Herr Willoughby.
Warum kauf ich mir nicht einen trocknen Zigarren-Laden?
Das ist auch nichts. Da zieht's.
Wir sparen das Waschen. Auch was.
Wo wollen Sie denn hin bei dem Sauwetter?
�stliche oder westliche Gruppe? Westliche.
Ich bin Hellart. Daybright.
Danke, das tut gut. Ich brauche ein Pferd.
Ich wollte die Nacht durchreiten, aber meins lahmt.
Louis, hol ihm ein Pferd.
Wohin denn so schnell?
Ich komm von der �stlichen Gruppe und suche eine Telegrafen-Station.
Verirrt im Regen?
In so einer Nacht sieht man wirklich den Wald vor B�umen nicht.
Die n�chste Telegrafen-Station ist 5 Meilen westw�rts.
Louis, doch nicht den nassen Sattel.
Einen trocknen. Ist das Ihr Brandzeichen?
Ja. Ich hab Ihr Vieh gekauft.
Deshalb will ich mir das Geld �berweisen lassen.
Was? Das muss ein Irrtum sein. Strobie ist doch der Besitzer.
Ja. Na also.
3.000 2-j�hrige Rinder, auszuliefern am Sammelplatz.
Von Strobie gekauft. So, gekauft.
Stimmt da was nicht?
Es stimmt schon so.
Gut, ich danke f�r alles.
Das hab ich seit Langem geahnt.
Glaubst du, er wollte deshalb Teilhaber werden? Nur deshalb.
Um das Vieh zu verkaufen und zu verschwinden.
Warum will er denn verschwinden?
Weil er feige ist.
Du warst doch immer sein Freund, nicht wahr?
Wenn du einen Menschen gern hast, nimmst du vieles in Kauf.
Auch seine Fehler, auch seinen Sohn.
Merkw�rdig, was du mir sagst.
Mir geht es mit jemand anderem seit langer Zeit ebenso.
Mit Lily.
Musik
Mit jedem Tag kamen sich die beiden Gruppen n�her.
Und mit ihnen Conny und Jo.
Und die Abrechnung.
H�chstens noch eine Stunde, Conny. Sie sind schon hinter dem Berg.
Musik
Guten Abend.
Wie geht's denn?
Stocksteif. Ich hab zu lange im Sattel gesessen.
Ist Jo da? Ja.
Jo. Conny.
Wie war's? Gro�artig. Es ging alles glatt.
Wie viel hast du? 2000. Und du?
Etwas �ber 1000.
Dann hast du ja die 3000 St�ck f�r Hellart zusammen.
Wer ist Hellart?
Der Mann, dem du das Vieh verkaufen willst.
Ganz recht, so ist es. Etwas pl�tzlich.
Vater wird �berrascht sein.
Er hat schon einen Abnehmer f�r die Herde.
Der Kauf gilt.
Ich bin verantwortlich. Und ich Besitzer.
Ich bezahl die H�lfte deines Lohns. Was willst du damit sagen?
Steck deine Nase nicht in meine Angelegenheiten.
Du willst die Herde stehlen? Ich versteh wohl nicht richtig.
Wir bringen die Herde nach Hause.
Eine gro�e Herde. Man kann leicht �berrannt werden.
Ich w�rde mich nicht in den Weg stellen.
Mach das lieber r�ckg�ngig.
H�r zu, k�mmere dich nicht um meine Sachen.
Moment, Jo. Ich sag dir eins.
Solange ich da bin, wird nicht verkauft.
Komm, wir holen den n�chsten.
Conny.
Als ich eben am Fluss war, denk ich, ich seh nicht recht.
Was?
Hinter einem Wagen versteckt standen die beiden Faskens.
Wirklich? Ja, ich hab sie genau erkannt.
Sie geh�ren zur �stlichen Abteilung.
Sie waren die ganze Zeit dabei, wie mir die andern gesagt haben.
Und Jo hat es die ganze Zeit gewusst.
Louis, jetzt hei�t es aufpassen.
Conny.
Ich hab mir das Gesch�ft mit Hallert noch mal �berlegt.
Ja? Ich hab einen Fehler gemacht.
Wie jedes Mal, wenn ich etwas ohne dich mache.
Freut mich, dass du es einsiehst.
Am besten reite ich gleich zum Depot und sag Bescheid.
Damit sich Hallert nicht das Geld schicken l�sst. Gut.
Kommst du mit mir? Ich hab hier zu tun.
Aber es macht mehr Eindruck, wenn du dabei bist.
Gut, ich komm mit dir.
Wir reiten r�ber zur Telegrafen-Station.
Es dauert nicht lange. Ist gut.
Musik
Wir schie�en erst, wenn der bei den Felsen ist.
Ja, ich pass auf.
Das wird wohl unser letzter Auftrieb gewesen sein.
Ich wollte nur eine krumme Sache machen mit diesem Hallert.
Aber ich konnte es nicht.
So geh ich wenigstens mit gutem Gewissen fort. Ja, Jo.
Damit hast du auf ganzer Linie gewonnen.
Ich gebe alles auf. Vater, den Hof, Jenny und dich.
Alles geh�rt dir. Zufrieden?
Hast du es dir auch gut �berlegt?
Du gibst dir doch seit Jahren M�he, mich zu erziehen.
Hast mir ja auch geraten, wegzugehen.
Ich tu es nur eben h�chst ungern.
Vermutlich, weil wir so gute Freunde sind.
Ja, das sind wir.
Wei�t du noch, wie uns Vater mit zur Viehz�chter-Tagen genommen hat? Ja.
Und wie ich Karten gespielt habe?
Ja, du hast schon gepokert wie ein Alter damals.
Damals hab ich gelernt, wie man Leute hinters Licht f�hrt.
Ja, wir haben sch�ne Zeiten erlebt.
Das wird mir fehlen. Mir auch.
Wenn man noch so alt wird, die Jugendzeit wird man nie vergessen.
Das hast du sch�n gesagt.
Ich werde dran denken, wenn ich nicht mehr hier bin.
Jetzt.
Schuss
Wo ist Conny? Mit Jo zur Telegrafen-Station.
Sch�sse
Hast du das geh�rt? Nimm ein paar M�nner und sieh nach.
Geh auf die andere Seite. Schleich dich ran. Ich deck dich.
Jo!
Komm raus, Jo.
Wir wollen abrechnen. Denk nicht dran.
Wir reiten nach Haus und sagen Vater die Wahrheit.
Sofort. Komm raus.
Du vergisst eins: Ich hab noch meinen Revolver.
Und ich bin schneller als du, wie du wei�t.
Geb ich gerne zu, aber das �ndert gar nichts.
Komm heraus, sonst muss ich dich holen.
Sch�sse
So war es, Vater. Genau so.
Ich hab's schon immer kommen sehen. Ich wollte es nur nicht sehen.
Ich log mir etwas vor, genau wie du, um es mir leichter zu machen.
Nicht du hast ihn get�tet. Ich war es.
Vor langer Zeit schon.
Ich bin zu nachgiebig gewesen. Das war mein Fehler.
Ich muss es Jenny sagen.
Lass das lieber mich tun.
Musik
WDR 2011
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